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Sonntag, 25. März 2018

Die Zeitumstellung...

...nervt mal wieder, denn künftig schlafen wir jede Nacht eine Stunde kürzer. Meine Katzen guckten heute Morgen beinahe entgeistert, als sie ihr Futter um 5.40 Uhr bekommen haben, obwohl es erst 4.40 Uhr war :o). Ich glaube, morgen werden sie noch döfer gucken, wenn ich eine Stunde früher zur Arbeit fahre - in ein paar Tagen haben sich sicherlich alle meine Tiere daran gewöhnt :o).

Gestern Abend haben wir im WDR eine Sendung über die 80er Jahre geguckt und alle Trends, die damals angesagt waren - der Zauberwürfel (hatte ich übrigens auch), Walkman (hatte ich auch einen), Computerspiele wie Pacman (ich habe zwar auch am PC gespielt, aber kein Pacman) und die Schlümpfe (wie niedlich!).

                                            Die Schlümpfe - (c) TV-Wunschliste.de

Otto hat auch seinen Namensvetter Otto Waalkes im Fernsehen gesehen und hat sich sehr darüber amüsiert, dass Otto Vater Abraham parodierte und die Schlümpfe freche Texte gesungen haben :o). In den 80ern war das Fernsehprogramm jedenfalls entschieden besser als heutzutage, wo man das Gefühl hat, alles besteht nur noch aus Gewalt, Inzest und sonstigen Fiesimatenten *nerv*, vor allem in deutschen Produktionen. GRMPH!!!

Natürlich ging es auch um Tschernobyl, wobei ich die Stimmung damals als nicht so hysterisch empfunden habe wie heutzutage. Es war verständlich, dass die Leute sich Sorgen wegen Pilzen, Salaten usw. gemacht haben, aber heute würden doch bestimmt wieder 85 % der Bevölkerung am Rad drehen. Ebenso ging es um die Mode der 80er (Schulterpolster, Neonfarben usw.). Da bräuchten die Veganer sich keine Sorgen mehr machen wegen der Tiere, denn Obst und Gemüse waren ja damals auch verstrahlt :o).

 
Tschernobyl - (c) Wikipedia.de

Dienstag, 22. August 2017

Wie gut, dass viele Leute so naiv sind...

...denn sonst könnten manche Konzerne ihren Umsatz vergessen bzw. viele Politiker eine Stimme für ihre Partei :o). Gestern ging es bei markt im NDR u. a. um Mineralwasser in PET-Flaschen und der eine meinte naiv, dass die doch bestimmt die Grenzwerte einhalten - oder etwa doch nicht? Schön, dass es immer noch Gutmenschen gibt, die alles glauben, was einem Konzerne und Politiker als Wahrheit zu versuchen zu verkaufen. Bei einer Flasche waren die Grenzwerte nämlich bei Weitem überschritten.

Sarah hatte sich am Samstag eine Gesichtsmaske aufgetragen, die u. a. Pfefferminz enthielt - hm, nach deren Anwendung sah sie wohl aus wie ein Schlumpf, d. h. ihr Gesicht war blau gefärbt :o). Als ich sie am Sonntag gesehen habe, hatte sich ihr Teint wieder normalisiert, aber mit einem blauen Schlumpfen-Gesicht wollte ich auch nicht durch die Gegend laufen :o).

 
Schlümpfe - (c) nuk.de
 
 
Die Schönheits-Werbespots finde ich auch immer ganz toll, vor allem die von Garnier, wo eine m. E. retouchierte Tussi Werbung für einen Mitesser-Killer macht. Hm, wenn die Alte in natura so guckt, würde ich eher zu einer Gesichtstüte raten :o). Mit Garnier-Produkten komme ich überhaupt nicht klar, wobei mir aber ein schlumpfblaues Gesicht erspart geblieben ist :o))). Ich wollte mit Sarah im Barchembachtal schon ein abgewandeltes Lied der Schlümpfe anstimmen. "Soll ich dir ein Lied beibringen?" - "Nein, ich könnt' vor Wut zerspringen!" :o)))
 
Ebenso nervt mich auch, dass viele Menschen dafür sind, den Wolf zu töten, vor allem die Jäger-Lobby, natürlich unterstützt von unserer "christlichen" Partei, der CDU. Ich frage mich nur, was viele Leute machen würden, wenn ein Bär die Mülltonnen nach was Essbarem durchwühlt, wie z. B. in Rumänien :o). Weder Wölfe noch Bären greifen Menschen normalerweise an, außer wenn sie ihr Revier verteidigen möchten, aber einige haben wohl die Märchen "Der Wolf und die sieben Geißlein" oder "Rotkäppchen" ein bisschen zu wörtlich genommen. Wölfe sind nämlich Menschen gegenüber sehr scheu, sodass es an ein Wunder grenzt, wenn man einen zu Gesicht bekommt. Ich denke, die CDU sollte ihr C im Parteinamen durch ein A ersetzen - A wie antisozial. Nur der blöde Michel, der denkt, dass bei Lebensmitteln alle Grenzwerte eingehalten werden oder Lobbyisten, wählen diese Partei doch. Von daher nervt mich auch der Dr. Oetker-Werbespot zu Vitalis - Du bist stark und super! Na ja, super daran ist einzig die Hirnblondheit der Werbemacher :o). 

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Warum Stinki und ES sich nie unter Fliegenpilze stellen sollten :o)

Der Witz ist ja schon mal häufiger in meinen Blog-Einträgen angeklungen, stammt aber ursprünglich aus der Show "RTL Samstagnacht" aus den 90ern :o). Olli Dittrich erzählte "Neues vom Spocht" und meldete u. a., dass Thomas "Icke" Häßler bei einem Spaziergang Pech hatte - als er sich bei Gewitter im Wald unter einen Pilz stellte, wurde er von Schlümpfen verprügelt! :oD

Da Icke Häßler körperlich nicht der Größte ist, was auch auf Stinki (ca. 1.70) und ES (ca. 1.67) zutrifft, wäre auch den beiden drigend davon abzuraten, sich bei Gewitter und/oder Regen im Wald unter einen Pilz zu stellen, denn sonst könnte sie das gleiche Schicksal ereilen wie Icke Häßler, d. h. sie könnten auch von Schlümpfen verprügelt werden, hihi. Wer weiß, vielleicht gäbe es auch noch eine Anzeige wegen Pilzfriedensbruchs, denn Schlümpfe wohnen ja nun mal in den Stängeln von Fliegenpilzen :o).


Fliegenpilze - (c) Teutoburger-Maerchen-Wald.de

Donnerstag, 25. September 2014

Warum man mich spätabends nicht vor dem Fernseher parken sollte :o)

Gut, ich bin zwar schon 18 Jahre alt bzw. um einiges älter, hihi, aber trotzdem sollte man mich spätabends nicht vor dem Fernseher parken, denn angesichts einiger Beiträge im TV passiert es schon häufiger, dass meine Höllenmaschine namens Gehirn anfängt zu ticken und ich auf abstruse Ideen komme :o).

Gestern Abend schaute ich im NDR zunächst Extra 3 und anschließend noch das Medien-Magazin Zapp. In einem Beitrag bei Zapp ging es u. a. um einige Autoren, deren Beiträge bis heute nicht vergütet wurden, obwohl in der damals noch existierenden Zeitschrift veröffentlicht - heute sind dafür einige neue Zeitschriften verfügbar, die von eben jenem Redakteur herausgegeben werden, aber offenbar scheint der Herr leider immer noch nicht in der Lage zu sein, die Autoren zu vergüten. Um diese Unverschämtheit an sich soll es jetzt auch gar nicht gehen, sondern um die Titel der vorgestellten Zeitschriften, wie z. B. LandLust, Romantisches Wohnen oder LandGang.

Hm...bei dem Wort LandGang fiel mir direkt wieder eine Geschichte ein. Dazu muss man das Wort "Landgang" allerdings nicht deutsch aussprechen, sondern den Wortteil "Gang" amerikanisch, d. h. aus dem Gang wird eine Gang, hihihi. Da hatte ich direkt eine Idee zu einer fröhlichen Geschichte auf dem Land mit meiner Gang in Gestalt meiner Pferdchen :o).

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Meine Gang auf dem Land

An einem sonnigen Herbsttag schnappe ich mir meine Pferdchen und fahre mit ihnen auf's Land, genauer gesagt ins nicht allzu weit entfernte Bottrop-Kirchhellen. Da in meinem Clio außer dem von mir belegten Fahrersitz nur noch vier weitere Sitzplätze zur Verfügung stehen, die von Stinki, ES, Thorsten und dem Stationsarzt belegt werden, folgt mir Thomas in einer A-Klasse, in der er noch Timo und Christoph transportiert. Den grinsenden Leichenwagenfahrer haben wir zu unserer Sicherheit auf der anderen Seite des Bahndamms in der Weidenstraße zurück gelassen.

In Bottrop-Kirchhellen ist alles friedlich - die Schafe auf den Weiden blöken zufrieden in den blauen Himmel (Blök!), die Pferde traben ein wenig über ihre Koppeln und wiehern ab und an (Wieher!), Bienen und Hummeln suchen in den noch blühenden Blumen nach Nektar. Es hätte alles so schön sein können, wenn ich nicht plötzlich mit meinem schwarzen Clio um die Ecke gebogen wäre, gefolgt von Thomas' blauer A-Klasse. Nachdem wir unsere fahrbaren Untersätze geparkt haben, streife ich mit meiner Gang durch die Felder und Wiesen Kirchhellens.

ES plärrt bereits nach wenigen Minuten (ist ja nix Neues...), denn ES war so verrückt, mit einem wunderschönen schwarzen Hengst Schwanzvergleich zu machen. Als der Hengst ES' kleines bestes Stück endlich entdeckt hat, wiehert es nur fröhlich und gestattet ES einen Blick auf sein natürlich viel mächtigeres Geschlechtsteil. Danach ist der Vormittag für ES gelaufen. Timo fühlt sich von dem Hengst gemobbt, obwohl er überhaupt nicht am Schwanzvergleich teilgenommen hat.

Stinki will mit mir in den Wald, Pilze mähen, aber auf Stinkmorchel habe ich jetzt gar keine Lust. Stinki verspricht mir zwar hoch und heilig, mir andere Pilze zeigen zu wollen (wirklich?), aber ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll und ob Stinki überhaupt ein Pilzkenner ist. Natürlich legt er sich auf den Boden, um mir ein ganz tolles Exemplar von Fliegenpilz zu zeigen, doch als er den Pilz vorsichtig pflücken will, um ihn gemeinsam mit mir zu rauchen (Halla!), fühlen sich einige Schlümpfe in ihrem Wohnumfeld gestört und beginnen, Stinki zu vermöbeln. Danach ist seine Laune auch im Keller, obwohl ich mich bemühe, ihn bei Laune zu halten, indem ich ihn verarzte.

Thorsten - Sternzeichen Widder - ist frustig, als ihn ein Widder umrennt, denn der Widder platzt fast vor Neid, als Thorsten die Trench Open hat und dem Widder sein bestes Stück zeigt. Die weiblichen Schafe blöken amüsiert, wobei nicht klar ist, ob sie über Thorstens bestes Stück blöken oder das Geschlechtsteil des Widders. Thorsten findet das alles nicht komisch und lechzt nach Bratkartoffeln mit Speck (vielleicht war es auch die Lachsschaumspeise, hihi).

Thomas und der Stationsarzt wollen Blumen pflücken, lassen sich jedoch von einer gereizt summenden Hummel einschüchtern, denn die Hummel macht den beiden Herren unmissverständlich klar, dass nur sie fummeln darf - zumindest an den Blumen. Christoph singt einigen Brummsummsen das Lied von den Schlümpfen. Als er sie fragt: "Soll ich Euch ein Lied beibringen?", antworten die Bienen und Hummeln: "Nein, ich könnt' vor Wut zerspringen!" Christoph findet das nicht nett und beschließt, bei einigen Bäuerinnen in der Umgebung auch die Trench Open zu haben, ganz nach dem Motto "Ist die Bäuerin scharf wie Chili, zeigt Christoph ihr seinen Willi!" :o). Da haben allerdings die Bauern was gegen...

Da meine Pferdchen nach kurzer Zeit Frust schieben, weil sie niemandem ihre Dödel ungestraft zeigen dürfen bzw. weil keine Pilze gemäht und gepflückt werden dürfen, ohne dass das Zoff gibt, beschließe ich als ihre Zuhälterin, lieber mit ihnen in den nicht mehr weit entfernten Movie Park Germany im Ortsteil Feldhausen zu fahren. Meine Hoffnung besteht darin, dass sie dort nicht direkt alles mit ihren besten Stücken aufmischen und ihre überschüssige Energie auf Fahrgeschäften aller Art abbauen :o).

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Donnerstag, 15. Mai 2014

Als Bubi eine große Suchaktion auslöste :o)...

...war das ganz großer Stress für die Männergärtnerinnen und ihre Schützlinge. Sammy und Melanie baten ihre Mama, deren Kolleginnen und die großen männlichen Kinder Hilfe, damit sie Bubi im Mondlicht suchen konnten.

Die Suche konzentrierte sich zunächst auf die umliegenden Gärten und das Barchembachtal, das sich zwischen Bergheimer Steig/Ripshorster Straße und Donnerberg erstreckt. Nein, in den Gärten war der kleine Bubi nicht zu finden. Die männlichen Kinder hatten jedes Salatblatt einzeln umgedreht, aber dort hatte sich das Mini-Monchhichi nicht versteckt. ES plärrte im Mondlicht irgendwas von "Horror", sodass Stinki genervt fragte: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!"

Also ging es per pedes weiter zum Barchembachtal. Der Charmin Bear wischte sich schnaufend auf der Ecke Herskamp/Bergheimer Steig den Schweiß von der Stirn und war erleichtert, dass es anschließend bergab ging Richtung Ripshorster Straße. Thomas drehte nervöse Pirouetten, sobald sich die Scheinwerfer eines Autos näherten - warum, war niemandem so ganz klar. Mücken nutzten Thorstens Hände und Arme kichernd als Nahrungsquelle, diesmal wurde er also nicht vom Stationsarzt gepiekst, hihi.

Der Mond lächelte amüsiert, als die Gruppe von der Straße ins Barchembachtal abbog. Sammy saß bei ihrer Mama Alex auf der Schulter und erfreute sich am Mondschein, während Steffi Melanie vor sich her trug wie einen Strauß Blumen. ES gelang es wenig später, ins Sumpfgebiet rund um den Barchembach zu plumpsen, sodass Stinki und der Charmin Bear frustriert hinterher waten mussten, um ES zu retten. ES plärrte lautstark, sodass die Pferde auf der nebenan gelegenen Koppel genervt wieherten. Stinki ranzte: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!", und zerrte ES am Arm zurück auf den Weg. Steffi machte das betretene Gesicht, als sie die lehmverkrusteten Klamotten von ES bzw. die lehmverkrusteten Hosenbeine von Stinki und dem Charmin Bearen sah.

Unter den Fliegenpilzen an einer Weggabelung hörten sie nach wenigen Minuten leises Schnarchen - Bubi war erschöpft von seinem kleinen Ausflug und hielt dort seelenruhig ein Nickerchen, bewacht von mehreren Schlümpfen mit Laternchen. Die Schlümpfe meuterten zwar, als Thomas das Mini-Monchhichi vorsichtig aufhob und in die Brusttasche seines Hemdes steckte, aber Renate erklärte den Schlümpfen alles liebevoll, sodass sie das schließlich friedlich akzeptierten. ES plärrte immer noch, weil eine Sumpfdotterblume ES angebaggert hatte. Stinki seufzte und nutzte seine Krawatte als Knebel für das plärrende ES, bekam dafür aber einen kleinen Anschiss von Alex, aber wirklich nur einen kleinen :o). Sammy kicherte belustigt, während Melanie sich vornahm, ihrem kleinen Sohn morgen früh eine Gardinenpredigt zu halten. Der Mond lächelte immer noch amüsiert vom Himmel.

Happy End!

 
Sammy mit Bubi - (c) Alexandra Döll, Essen


Sonntag, 26. Januar 2014

Streichen im Männergarten

Da natürlich ab und an auch mal Männergärten renoviert werden müssen, streichen die drei Männergärtnerinnen Alex, Eva und Steffi zusammen mit ihren großen männlichen Schützlingen ihren Männergarten in Borbeck, sowohl von außen als auch von innen. Da ES so klein ist, erklärt ES sich bereit, die Heizkörper zu streichen. Der Stationsarzt, Thorsten und Thomas kümmern sich um die Außenfassade, die übrigen Herren und die Männergärtnerinnen um das Interieur. Die Saw-Puppe flitzt mit ihrem Dreirad umher und laicht Kommentare ab.

In der Puppenecke malt Alex einen großen Fliegenpilz an die Wand sowie einige wütende Schlümpfe, die ES in Gestalt eines Mini-Monsters vermöbeln wegen Pilzfriedensbruchs. Eva und Steffi finden das witzig, ES aber weniger, als ES Alex' Werk bewundern kann, weil ES sich eine Tasse Kakao holt, um sich weiterhin zu motivieren, am Heizkörper im Badezimmer dran zu bleiben. ES plärrt: "Mr. Dole, look at me!", doch Alex grinst nur breit und malt einen der Schlümpfe blau an. Eva hingegen malt neben die Eingangstür des Gruppenraum ein lustiges Strichmännchen mit drei Haaren, das spricht: "Alex ist schüchtern!" :o). Steffi kichert albern, während sie einen lustigen Schmetterling neben die Terrassentür pinselt.

Stinki und der Charmin Bear streichen derweil die Küche. Stinki ist stinkig, weil der Charmin Bear ihm den ganzen Pudding weggefressen hat. Er ranzt: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!", doch der Charmin Bear grinst nur gemütlich und schiebt sich ein Duplo zwischen die Kiemen. Stinki sichert sich auch noch schnell eins, bevor der Charmin Bear womöglich noch auf die Idee kommt, ihm das Letzte auch noch wegzufressen... die Saw-Puppe kommt mit ihrem Dreirad reingeflitzt und kann sich nicht so recht entscheiden, wo sie reinbeißen soll: In Charmin Bears oder Stinkis Unterschenkel? *grübel* Zum Glück entschließt die Puppe sich dann aber, das Eisfach des Kühlschranks zu öffnen und in tiefgefrorenes Rinderhack zu beißen, das sie jedoch mit seiner Säge ein wenig zerkleinern muss (lecker!). Der Charmin Bear ist deshalb sehr irritiert und Stinki laicht mal wieder seinen Standard-Spruch ab ("Wat is'n mit dir eigentlich los?!"). Der Charmin Bear geht zu seinen Männergärtnerinnen und plärrt dort wegen des Rinderhacks, das die Saw-Puppe aufgefressen hat. Steffi tadelt die Puppe streng und gibt ihr einen Geldschein, damit sie nach Borbeck flitzt und beim Metzger neues Rinderhack holt. Die Saw-Puppe ist grummelig deswegen und beschließt, nachher ein böses Spiel mit dem Charmin Bear zu spielen.

Da der Charmin Bear Stinki auch noch die letzten Gummibärchen weggefuttert hat und Stinki sich darüber natürlich ziemlich aufregt ("Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!"), tätschelt der Charmin Bear den wesentlich kleineren Stinki begütigend. Das passt Stinki jedoch gar nicht, sodass er den Charmin Bear anranzt: "Ich bin doch kein Streichelzoo!" Der Charmin Bear grinst jedoch nur gemütlich und öffnet eine Packung Choco Crossies. Stinki stöhnt genervt und verspürt das Bedürfnis, den Charmin Bear schwarz anzumalen.

Da Alex ihr Machwerk im Gruppenraum mittlerweile beendet hat, macht sie im Schlafraum mit ihrer Kunst weiter. Neben einem lachenden Halbmond mit Reißzähnchen malt sie auch noch einige pupsende Piranhas an die Wände des Schlafgemachs. Der Charmin Bear sieht das zufällig und fragt mit versagender Stimme, als sein Blick auf die Piranhas fällt: "Beißen die?!" Alex kichert albern und verpasst ihren pupsenden Piranhas einen roten Bauch.

ES kommt schließlich auch in den Schlafraum, um dort den Heizkörper zu streichen. ES strahlt, als ES Alex sieht, doch die malt lieber weiterhin fröhliche, gefräßige Piranhas an die Wände. Eva kichert, als sie zufällig am Schlafraum vorbei kommt und sieht, dass ES bei "seiner" Alex hockt - Alex freut sich darüber aber nicht ganz so und malt einen lachenden highen Hai, der aus den Wellen auftaucht. Eva bietet ihr ein LSD in Form eines Hello Kitty-Bonbons an, das Alex auch dankbar annimmt.

Gegen 18 Uhr, als der Halbmond am Abendhimmel steht, ist die MäTa komplett bemalt, sodass alle zufrieden nach Hause fahren können. Die Saw-Puppe folgt mit ihrem Dreirad Charmin Bears silbernem Passat, denn mit dem hat sie ja noch eine Rechnung offen und will deshalb ein Spiel mit ihm spielen :o).

Sonntag, 18. November 2012

Eva und ich als Kindergärtnerinnen


                                  Ich mit Ecki - (c) Eva L., Recklinghausen

Eva und ich würden natürlich eine altersgemischte Gruppe von Jungs und Männern zwischen 3 und 53 Jahren betreuen, z. B. im Kindergarten St. Hermann Josef im Dachsfeld. Die dazugehörige Kirche ist zwar geschlossen und soll auch abgerissen werden, um neuen Wohnraum zu ermöglichen, aber die KiTa bleibt.

Zu Evas und meiner Gruppe gehören: Thomas (52), Stinki (50), ES (30), Thorsten (42), Nils (4), Fin-Louis (3), Lennox (3) und Roberto-Klaus-Pascal (5).

Schon beim Frühstück gibt's den ersten Zoff: Thomas ist frustriert, weil Thorsten ihm einfach nicht die Butter rüber reichen will und ihm die Zunge rausstreckt. Stinki zofft sich gerade mit ES über ein Kunststoffgranulat, das ES ohne Freigabe in Frankreich verkaufen will. ES will Stinkis Schlips mit Nutella einschmieren, sodass ich dazwischen funken muss. ES heult, als Stinki sein Glas Milch umwirft. Eva feudelt das Pfützchen auf und stöhnt genervt. Ich schimpfe mit Stinki, der ES anranzt: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!" Ich hole ES ne neue Milch und setze Stinki von ihm weg. Thorsten streckt allen die Zunge raus. Stinki will eine rauchen gehen, aber ich sage ihm, dass das erst nach dem Frühstück geht. Er akzeptiert's frustriert. Roberto-Klaus-Pascal gibt Stinki sogar was von seinem Salamibrot ab. Fin-Louis matscht in seinen Cornflakes rum, sodass Eva und ich erzieherisch eingreifen müssen.

Nach dem Frühstück spülen wir das Geschirr der großen und kleinen Kinder. Der kleine Lennox hilft uns dabei und klärt uns darüber auf, dass Jungs einen Penis haben und Mädchen eine Vagina - der Kleine hat wohl zu oft den Film "Kindergarten Cop" mit Arnold Schwarzenegger gesehen. Eva und ich kichern amüsiert. Stinki sitzt frustriert mit einer Baby-Puppe auf der Kuschelmatte. ES grinst ihn an und baut mit bunten Bauklötzen mit Glitzereffekt. Stinki reicht's jetzt mit ES' blöder Grinserei. Er steht auf, nachdem er die Puppe liebevoll hingelegt und zugedeckt hat und tritt dann frustriert ES' Turm aus Bauklötzen um. ES schaut ihn zunächst mit offenem Mund an, dann fängt er lauthals an zu plärren. Stinki staunt Bauklötze, als ihm plötzlich selbige um die Ohren fliegen, denn ES ist so sauer, dass ES Stinki mit Bauklötzen bewirft. Eva und ich müssen die beiden Streithähne natürlich voneinander trennen, wobei ich noch Stinkis Blessuren kurz verarzten muss, denn er hat einige Schrammen an der Stirn. Stinki muss anschließend zur Strafe an einem Tisch Topflappen häkeln, auch wenn er das etwas schwul findet, während ES an einem anderen Tisch ein Malbuch zum Ausmalen bekommt. Eva und ich sind in Schweiß gebadet. Thorsten und Thomas verhätscheln Schlümpfe am dritten Tisch, Nils singt bzw. growlt schaurig Death Metal-Songs vor sich hin. Roberto-Klaus-Pascal wirft unbemerkt ne Stinkbombe. Thomas rutscht, nachdem er Witterung aufgenommen hat, im Pfützchen seines Sprüdelchens aus. Eva und ich wollen LSD - ES plärrt mal wieder angesichts des Gestanks, Stinki meckert "Wat is'n hier eigentlich los?!" und Thorsten pupst lieber im Bad, um den Gestank im Gruppenraum nicht noch zu verstärken. Thomas jammert nach mir. Roberto-Klaus-Pascal wird dazu verdonnert, unter Evas fachfrauischer Leitung alle Puppenkleider mit Sanso zu waschen. Das findet Stinki wiederum gut und lacht dreckig.

Da draußen schönes Wetter ist, gehen wir gegen zehn Uhr mit den großen und kleinen Kindern raus ins Freigelände. ES will Sandsturm spielen, doch Eva und ich haben was dagegen. ES sitzt frustriert und Daumen lutschend im Sandkasten, während Stinki anfängt, ne Sandburg zu bauen, damit die Puppen auch ein Außen-Domizil haben. Thomas hilft ihm dabei, während Thorsten schaukelt und dabei singt "Engelchen werden geschaukelt, geschaukelt, geschaukelt, bis in den Himmel hinein - juchhee!" Die kleinen Jungs rutschen häufiger oder geben Stinki und Thomas architektonische Tipps für die Verschönerung der Sandburg.

Stinki ist schließlich sehr besorgt, denn einer Baby-Puppe scheint's gar nicht gut zu gehen. Thomas flitzt nach drinnen, um ein Arztköfferchen zu holen. Stinki ist sehr bestürzt, als er hört, dass die Baby-Puppe hohes Fieber hat. ES plärrt derweil grundlos und backt für nen Plüsch-Teddy Sandkuchen. Thomas rät Stinki, der Puppe nen Wadenwickel zu machen, was der natürlich gerne tut, denn er bindet sich seinen Schlips ab und tunkt selbigen in die nächstbeste Pfütze, dann legt er die angefeuchtete Krawatte um die Unterschenkel der Baby-Puppe, die leise "Mama" wimmert. Stinki kommt trotz aller Besorgnis nicht umhin, seine Standard-Frage abzulaichen: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!" Thomas hat derweil nach Käfern im Gras gesucht, um der Baby-Puppe ne Medizin zu mixen, damit sie schnell wieder gesund wird. Auch die Käfer fragen sich, wat mit Thomas eigentlich los ist. Alex hockt sich zu den beiden über 50-jährigen Kindern und singt der Puppe, die in Stinkis Armen liegt, ein freundliches Schlaflied - nämlich das Schlaflied von den Ärzten. Stinkis Augen werden angesichts des makaberen Texts groß wie Spiegeleier, dennoch errötet er bei Alex' freundlichem Anblick, die ihn auch noch freundlich angrinst. Eva gackert vor Vergnügen wie ein eierlegendes Huhn. Thomas jammert, die Puppe brabbelt und kichert, bevor sie in Stinkis Armen einschläft. Eva kümmert sich derweil um ES und sein kleines Pony, das sich einfach nicht von ihm bürsten lassen will.

Am Ende eines langen, verrückten Kindergartentages brauchen Eva und ich wirklich LSD ("Halla!"), denn anders sind unsere verrückten Kinder wirklich nicht zu ertragen :o).   

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Lustige Werbe-Prospekte

Werbung ziehen Marina oder ich ja zuhauf aus unserem Firmen-Briefkasten - aus dem Grund habe ich schon an meinem privaten Briefkasten ein Papperl "Bitte keine Werbung", denn sonst wird man mit Prospekten aller Art zugeschmissen. Da manche aber des Lesens nicht mächtig sind oder einfach nur ignorant, landet doch schon mal Werbung in Briefkästen, obwohl auf dem Aufkleber steht, dass Werbung nicht erwünscht ist - ist mir zwar in Gerschede noch nicht passiert, aber in Frohnhausen konnte das schon mal häufiger vorkommen. Bei der Metro ist unsere Firma zwar Kunde, aber auch die schicken immer jede Menge Werbung.

Die Metro hat nun die E-Zigarette für 39,99 Euro im Angebot. Dazu gibt's dann auch noch gegen Aufpreis ein 20er-Pack Ersatzfilter mit abgefahrenen Geschmacksrichtungen wie Apfel oder Vanille - Mentholzigaretten gibt's ja auch bei den "richtigen" Kippen. Allerdings hatte ich nicht vor, auf die E-Zigarette umzusteigen, zumal die ohnehin entgegen anderslautender Versprechungen anders schmecken wie die echten Glimmstängel. Am besten an dem Prospekt gefällt mir eigentlich die Werbung für einen Flachbild-Fernseher von Philips, auf dem Schlümpfe zu sehen sind, die Skateboard fahren, hihi.

Bei Penny gibt's derzeit für knapp 15 Euro mehrere Star Wars-Figuren, u. a. auch Darth Vader (hihi - da kann er wieder Döner schneiden) und Joda ("Mich küssen du musst!"). Manche Prospekte kommen ja auch nicht mehr einzeln ins Haus, sondern sind Tages- oder Wochenzeitungen beigefügt, sodass die Leute die dann auch unfreiwillig bekommen - auch wenn man einzeln keine Werbung in ihren Briefkasten werfen darf.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Heiratsanzeige für ganz Verstrahlte :o)

Hallo, ich bin der tapsige Tarek, angehender Steuerberater, 28 Jahre alt, 1.85 groß und rundlich. Die Sekretärinnen in meiner Firma sagen, dass ich aussehe wie ein Monchhichi - wegen meinem Haarschnitt und meiner braunen Augen. Ich suche auf diesem Weg eine liebe, treue Partnerin mit akademischem Hintergrund zwischen 25 und 30 Jahren aus dem Raum BOT/OB/DU/E, die gerne mit mir Schach spielt - bei schönem Wetter im Revierpark Vonderort, bei Regen in meiner geräumigen Wohnung in Oberhausen-Osterfeld. Auf meinen Türmen dürfen auch gerne kleine Figuren wie Schlümpfe oder Ü-Eier-Figürchen Platz nehmen - asiatische Figürchen sind nur willkommen, wenn sie keinen Fotoapparat dabei haben, denn ich möchte nicht, dass Fotos von mir und/oder meiner Wohnung durch die Gegend geistern. Wenn wir mal eine Pause beim Schachspiel machen, können wir gerne mit meinen Monchhichis spielen, aber berühr sie bitte nicht am Schwanz, denn die kleinen Wesen sind sehr sensibel und mögen das genauso wenig wie ich!

Wenn Du mich und meine Monchhichi-Sammlung kennen lernen möchtest, bitte ich um Zuschriften unter Chiffre TaTa1977 an die
Partnervermittlung "Schachmatt"
Flöttestraße 7
46238 Bottrop-Welheim
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Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig und unbeabsichtigt! :o)

Mittwoch, 1. September 2010

Abstruse Stories auf Schlacke

Foto: (c) Alexandra Döll, August 2010
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Steffi fühlt sich wie "es" in dem Thriller "Das Schweigen der Lämmer". Zum Glück haben Marina und Alex ihr noch gesagt, dass "es" sich mit der Lotion einreiben muss. Also steht Steffi alias "es" in dem Birkenhain auf der Schlacke in E-Schönebeck und reibt sich mit der Lotion ein, beobachtet von einigen genervten Schlümpfen ("Ich hasse es, wenn es sich mit der Lotion einreibt...!"). Nur ein paar Spanner in den Gärten der Heißener Straße haben Spaß, als "es" sich mit der Lotion einreibt.

"Es" verlässt schließlich die Schlacke, nachdem "es" ne ganze Flasche Sebamed Body-Lotion verpulvert hat und fährt mit dem Bus nach Hause zu ihrem Liebsten. Der verlangt zum Glück nicht von ihr, dass "es" sich mit der Lotion einreibt, sondern reicht "es" ne Suppe, damit "es" was zu essen hat ;o).

Derweil haben Marina und Alex die Schlacke geentert und liegen zwischen den Fliegenpilzen im Gebüsch, um ein bisschen Würstchenbeschau zu machen, denn einige Herren der Schöpfung stehen im wahrsten Sinne des Wortes in Reih und Glied in der Gegend herum und strullern - Thorsten, Tim, Thomas und andere... Damit das noch schöner wird, pflücken sich die beiden Mädels jeweils einen Fliegenpilz und rauchen diesen - sehr zum Ärger einiger Schlümpfe, die nun obdachlos sind und die Mädels des Pilzfriedensbruchs bezichtigen. Als Omma Minna, die auf Schlacke Brombeeren sucht, sieht, dass die Herren strullern und auch noch anschließend ausschlackern und zudem Marina und Alex Fliegenpilze rauchen, sodass sie entsprechend zugedröhnt und albern sind (DAS sind sie allerdings auch ohne Fliegenpilze, aber das weiß Omma Minna ja nicht...!), regt sie sich erst mal bei ihrer Schwester, Omma Finchen per Handy auf. "Finchen, stell dir vor: Die Männer strullern hier im Gebüsch...!" Finchen findet das aber lustig und kichert albern - wenn sie nicht altersbedingt so stark in ihrer Gehfähigkeit eingeschränkt wäre, würde sie sich sofort auf den Weg zur Schlacke machen, um sich selbst ein Bild von den Würstchen zu machen :o). Die Schlümpfe toben, weil Omma Minna jetzt auch noch Brombeeren erntet, lautstark ins Handy krakeelt während der Mittagsruhe und dann sind da noch strullernde Herren nebst zwei bekifften jungen Damen, die Pilzfriedensbruch begehen. Einer der Schlümpfe meckert: "Ich hasse blonde Frauen, die unsere Häuser rauchen und Pilzfriedensbruch begehen!"

Samstag, 28. August 2010

Ab in die Pilze die Zweite

Natürlich passiert in dem gestern bereits eingeführten Frauen-Porno noch viel mehr als das, was gestern Gegenstand des Blogs war:

Thomas ist immer noch Rotkäppchen mit Nippelalarm und sammelt unentschlossen irgendwelche Pilze - egal, ob essbar oder nicht - in seinem Körbchen, denn die Bäume sind genauso stur wie Marina, Steffi und Alex, d. h. sie reden nicht mit ihm. Plötzlich kommt jedoch die bumsfidele Braunbären-Dame Berta und verschleppt Thomas-Rotkäppchen in ihre Höhle, um ihn dort zu herzen wie ihr eigenes Kind. Thomas jammert und wird schließlich noch zu allem Überfluss von Hellfried der Horror-Hornisse in den Hintern gepiekst. Das wird die bumsfidele Berta nicht nett und tunkt Hellfried in ihren Honigtopf, bevor sie das Insekt zusammen mit einer Prankenladung Honig verspeist. Thomas spielt derweil mit einem Pilz und nutzt einen anderen zur Kühlung seines Hornissenstichs.

Die Dame aus unserem persönlichen Leben wird immer noch am Papier-Pilz-Schredder von dem blöden Vogel aus der Briefgold-Werbung geliebt. Beides macht sie einmalig an - Schreddern und Sex, sowas Tolles hatte sie noch nie. Sie lacht sich vor Freude halbtot und findet das komisch.

Marina hat Besuch von ihrem Schatz bekommen und guckt sich Eier und Eierbovisten an, bevor sie ihren Schatz inmitten einer Eierbovisten-Kolonnie vernascht ;o). Steffi hingegen bastelt Warnhinweise für minderjährige Waldbesucher mit Hilfe ihrer Aufklebersammlung - bis sie ihre Liebe zu einem alleinstehenden Satansröhrling am Fuße einer hohen deutschen Eiche entdeckt. Sie wickelt den massiven, rundlichen Pilz mit einer "Pampers for Pilz" und verhätschelt ihn genauso wie ihre Aufkleber. Der Satansröhrling bekommt auch was von ihrer Bio-Vollmilch ab und lässt danach ein zufriedenes Rülpsi durch den Köllnischen Wald erschallen.

Ich habe mir eine neue, erotische Massage-Technik ausgedacht - nämlich die Massage mit Stockschwämmchen - und verwöhne einen nackten Herrn meiner Wahl damit mitten im Wald. Die Stockschwämmchen finden's ebenso geil wie der Massierte, der nach kurzer Zeit einen Stabpilz bekommt. Aus den Stockschwämmchen werden nach und nach Stockstöckchen, hihi.

Die Einzigen, denen das Treiben in ihrem Wald nicht gefällt, sind die Kirchhellener Schlümpfe, die dort in einer Fliegenpilzansammlung am Waldrand leben. Sie rennen zur nächsten Polizeiwache, um Anzeige wegen Pilzfriedensbruch und Waldfrevel zu erstatten. Die Polizisten sind sehr erstaunt, als 25 Schlümpfe bei ihnen auf der Wache aufkreuzen und sie mit Beschwerden und Anzeigewünschen vollgequakt werden...;o).

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Apropo Pilze: Auf der Wiese in E-Bedingrade, neben der sich einige Parkboxen befinden, wo ich meist meinen Clio abstelle, wenn ich meine Eltern besuche, habe ich gestern Abend auch eine Ansammlung von kleinen, beigen Pilzen mit langem, schlankem Stiel und rundlichen, teilweise spitz zulaufenden Hütchen entdeckt! Leider habe ich mein Foto-Handy nicht dabei gehabt, um sie zu fotografieren, aber morgen werden sie sicherlich auch noch da sein. Ich weiß leider nicht, was es für eine Sorte ist, aber vielleicht kann mir da ein Pilzkenner helfen...?

Auf dem Baumstumpf der Speckbirne bei mir hinten im Garten in E-Frohnhausen gedeihen auch massenweise Pilze, die jedoch viel größer sind als Stockschwämmchen. Sie sehen eher aus wie überdimensionierte Kartoffel-Chips *grübel*.

Mittwoch, 21. Juli 2010

Heiße Liebesroman-Titel

Da es da draußen ja zunehmend schwülwarm ist und ab Mittwochnachmittag die ersten, ggf. unwetterartigen Gewitter angekündigt sind, kann man die Hitze natürlich auch zum Gegenstand von Liebesromanen und ihren Titeln machen - auch andere Künstler fühlen sich offensichtlich durch die Hitze sehr inspiriert, wie ich auch gestern an dem Cartoon auf totaberlustig.de sehen konnte, in dem es um den ach so vornehmen neuen Freund einer jungen Dame geht *schmeißwech*.

Schöne Liebesroman-Titel wären - passend zur Hitze und weiteren aktuellen Anlässen:

  • Heiße Geisterbahnfahrt und wilde Küsse (in D'dorf ist gerade Rheinkirmes!)
  • Zärtliches auf der Wildwasserbahn
  • Verführt auf der Wilden Maus
  • Erotische Obsttelefonate und fruchtige Liebesschwüre
  • Nackt im Heidesee
  • Kopflos durch die heiße Sommernacht
  • Das Bikini-Mädchen und der schüchterne Liebhaber
  • Schwimmen im Glück
  • Heiße Höschen und enge Jeans
  • Knuddeln am Kanal

Arztromane gibt es ja bereits zuhauf, u. a. Dr. Stefan Frank, der in Marinas und meiner Version wahlweise verhauen oder versaut wird, haha. Solche Serien funktionieren natürlich auch mit anderen Berufsgruppen - es müssen ja nicht immer Ärzte sein. Im konkreten Fall nehmen wir jetzt mal die Diplom-Pädagogen, denn das ist mein akademischer Grad und Thomas hat genau den gleichen Titel.

Mögliche Titel für die Diplom-Pädagogen-Romane:

  • Küssen ist die Sprache der Liebe - komm her und sprich dich bei mir aus
  • Liegen und Lieben auf der Couch
  • Erlebnispädagogik: Ab in die Pilze
  • Mit der Beratung kam die Liebe
  • Küssen für Anfänger
  • Pädagogisch wertvolle Kuschel-Partys

Es folgt ein Beispiel für einen Auszug aus dem Roman "Ab in die Pilze":

Tobias und Angela hatten sich ein lauschiges Plätzchen in einem Birkenhain gesucht, um ungestört zu picknicken und sich zum ersten Mal ihrer Liebe hinzugeben. In unmittelbarer Nachbarschaft ihrer Picknickdecke, die Tobias liebevoll im verwilderten Gras unter den wildwüchsigen Birken ausgebreitet hatte, befanden sich einige Fliegenpilze, deren rote Schirmchen mit den weißen Punkten aus der ansonsten grün-beigen Umgebung hervorstachen. [...]

[...] Tobias und Angela hatten einen Schluck Rotwein getrunken. Er flüsterte schüchtern: "Ja, hm, ich weiß nicht, aber: Ich würde dich gerne küssen..."

Angela lächelte, während sie ihn an der Krawatte packte und ihn enger an sich zog. "Halt endlich die Klappe und tu's!" Sie schlang ihre Arme um seinen männlichen, kräftigen Hals, dann drückte sie ihm einen leidenschaftlichen Kuss auf den Mund und ließ ihre zarte Zunge in seinen Mund schnellen. Er machte sofort mit, obwohl er dunkelrot angelaufen war. Er fragte sich, ob das seinerseits genug Zunge war, aber da sie keine Bemerkung der Marke "Mehr Zunge, bitte!" machte, schien es vollkommen in Ordnung zu sein. Endlich durfte er das mit ihr tun, wovon er schon seit vielen Monaten träumte. [...]

[...] Er war gerade dabei, ihr das Kleid vorsichtig auszuziehen, als er eine ärgerliche, quäkende Stimme vernahm. Angela und er schreckten hoch. Zwischen den Pilzen standen lauter verärgerte Schlümpfe. Tobias glaubte zu träumen und auch Angela schaute etwas irritiert aus ihrer noch verbliebenen Wäsche. Einer der Schlümpfe beschwerte sich, dass Angela und Tobias mit ihrem Picknick und ihrer Knutscherei mitten im Birkenhain Pilzfriedensbruch begingen und außerdem wären die Baby-Schlümpfe noch zu klein, um soviel nackte Haut zu sehen...

Mittwoch, 20. Januar 2010

Winter am Rhein-Herne-Kanal in Essen-Dellwig


Unsere Protagonisten fahren vom Essener Hauptbahnhof mit der S9 Richtung Bottrop, um am Haltepunkt Dellwig-Ost auszusteigen und von dort aus mit dem Bus weiterzufahren Richtung Rhein-Herne-Kanal, der genau auf der Stadtgrenze Essen/Bottrop entlang fließt. In der S-Bahn unterhält Marina den halben Waggon mit Stories über Elfensex, Alex liest zur weiteren Unterhaltung selbstgeschriebene lustige Geschichten mit einer Portion Erotik vor. Steffi macht das betretene Gesicht, während alle anderen zuhören oder den einen oder anderen coolen Kommentar ablaichen. Steffis betretenes Gesicht hellt sich erst auf, als sie den ihrer Meinung nach gutaussehenden Kontrolleur Klausi Controlletti erblickt. Komisch, keine ihrer Mitstreiterinnen findet den Typen toll, aber Steffi ist total angetan und faselt was von One Night Stand, sodass die beinahe enttäuscht ist, als sie in Dellwig aussteigen müssen.


Die Buslinie 166 bringt die muntere Truppe bis zur Haltestelle Langhölterweg, danach geht's per pedes weiter Richtung Kanal. Thomas windet sich unentschlossen, aber Alex weiß ja zum Glück, wo's lang geht. Steffi macht das betretene Gesicht, als Marina aufgeregt nach Elfensperma in Vorgärten Ausschau hält und später in der Grünfläche hinter der ehemaligen Zeche Levin, von der aus ein Fußweg zum Kanal führt. Leider ist kein Elfensex im Gras oder unter den niedrigen Bäumchen zu beobachten.


Schließlich stehen sie am Kanal, auf dem etwa 20 cm dicke Eisschollen treiben. Die Eisbrecher halten die Fahrtrinne zwar frei, aber dennoch fahren weniger Binnenschiffe als sonst. Marina quiekt vor Freude, denn auf dem gegenüber liegenden Ufer erblickt sie etwas Glitzerndes und Funkelndes - DAS kann nur Elfensperma sein! Sie fragt Alex gar nicht erst, wie man sicher ans andere Ufer kommt - nein, Marina klettert eine der zahlreichen Leitern hinunter, die in regelmäßigen Abständen in die Spundwände eingelassen sind und beginnt, von Eisscholle zu Eisscholle zu hüpfen. Allen ist natürlich klar, warum, weil sie das Glitzern und Scheinen am anderen Ufer auch bemerkt haben, aber gefährlich ist Marinas Treiben auf den Eisschollen schon. Steffi macht das betretene Gesicht. Thomas stammelt: "Ja....hm...ich weiß nicht...ist das nicht gefährlich...also, ich würde mir da einige Gedanken machen..." Tim murmelt nur: "Spacko!" Thorsten trinkt ein Bier.


Marina hat die Mitte des Kanals erreicht, als ihre Eisscholle in Bewegung gerät und sie fast aus dem Gleichgewicht bringt. Sie quiekt und wackelt mächtig, aber es gelingt ihr, nicht ins Wasser zu fallen. Der Grund für die plötzliche Unruhe zwischen den Eisschollen ist ein etwa 4 Meter langer Fisch, der fast aussieht wie ein schelmischer Karpfen. Nun quiekt Alex vor Freude, denn im Rhein-Herne-Kanal scheint sich ein breitschnäuziger siebenkiemiger Kammzähner verirrt zu haben. Auch wenn man es diesem Fisch nicht auf den ersten Blick ansieht: Hierbei handelt es sich um einen Hai, der in kühlen und kalten Gewässern vorkommt, also im Polarmeer, in der Nordsee und in den kühlen bis antarktischen Gewässern rund um Neuseeland und Australien. Thomas versteht nicht, worüber Alex sich so freut und kreist unentschlossen mit den Hüften. Marina motzt den Fisch an: "Bist du dusselig?!" "Nö," sagt der Fisch, "aber hungrig!" Bevor Marina noch im Maul dieses Fisches landet, weil er sie als Beute betrachtet, zieht sie es lieber vor, vorsichtig weiter von Eisscholle zu Eisscholle zu springen, um das andere Ufer endlich zu erreichen. Der breitschnäuzige Siebenkiemer folgt ihr zum Glück nicht.


Währenddessen ist Alex zusammen mit Thorsten ebenfalls die Leiter hinunter geklettert und hüpft von Eisscholle zu Eisscholle, um näheren Kontakt zu einem Vertreter ihrer Lieblingsraubfische aufzunehmen. Sie füttert ihn mit Makrelen und Sprotten aus zwei Fischdosen, die sie zusammen mit Thomas am Hauptbahnhof erstanden hat. Thomas jammert nach Alex und macht vor Angst fast ein Pfützchen, während Thorsten seelenruhig fotografiert, wie Alex den breitschnäuzigen und potentiell gefährlichen Kammzähner aus der Hand füttert. Steffi macht das betretene Gesicht. Uli knipst die Szene mit ihrem Foto-Handy, während Renate in aller Seelenruhe ein Kaugummi kaut. Dabei beobachtet sie wechselweise Alex und Thorsten sowie Marina, die mittlerweile wohlbehalten über eine Leiter aus dem Kanal geklettert ist und freudestrahlend auf die Uferböschung zu rennt, an der es glitzert, funkelt und scheint. Juhu, sie hatte Recht - in den verlassenen Kaninchenbauten treiben es die Elfen ziemlich bunt, sodass bald ein etwa 20 m² großes Areal glitzert und funkelt. Marina freut sich wie ein Schneekönig. Steffi macht am anderen Ufer das betretene Gesicht, zumal sie an den Wikipedia-Artikel "Penisverletzung durch Masturbation mit Staubsauger" in Bezug auf das Substantiv "Kobold" denken muss. Schlimm, was Alex und Marina alles für einen sexistischen Kram (er)finden.


Uli hat mittlerweile einige Pilze gepflückt, die später gekifft werden sollen und somit einige Schlümpfe obdachlos gemacht. Als Entschädigung dürfen die kleinen blauen Wesen mit dem Stummelschwänzchen auf Herkules' weich befelltem Rücken reiten. Thorsten und Alex sind mittlerweile wieder aus dem Kanal geklettert, während der breitschnäuzige Siebenkiemer wieder in die grünlichen, vereisten Tiefen des Kanals abgetaucht ist. Alle freuen sich auf was zum Kiffen - für alle Notfälle hat Alex auch noch ihre Haschisch-Kreiden in der Jackentasche, die man sowohl zum Malen als auch zum Kiffen nutzen kann. Marina hat sich mittlerweile schweren Herzens vom Elfensperma losgeeist und hüpft auf dem schnellsten Wege wieder zurück über den Kanal zu ihren Mitstreitern. Steffi macht das betretene Gesicht, als alle sich entweder eine Haschisch-Kreide oder einen Fliegenpilz anstecken, um sich zuzudröhnen. Das ändert sich auch nicht, als abermals das Monchhichi im roten Kleidchen vor ihr steht, sein Röckchen hebt und kräht: "Schau mal!" Thomas lacht brüllend, weil total bekifft. Steffi würde ihn am liebsten in den Kanal schmeißen, genau wie das exhibitionistische Monchhichi, doch da kommt schon Gisela angetippelt und pflückt das kleine Äffchen vom Boden auf.

"Also, hebt Ihr Monchhichi auch immer sein Röckschen in der Öffentlischkeit? Isch möschte das nischt!"

Anschließend zieht Gisela leise schimpfend mit dem Monchhichi von dannen, das gar nicht weiß, was Gisela jetzt wieder für Probleme hat. Die Anderen sitzen zugedröhnt im Schnee und lachen sich scheckig, insbesondere, als sich nur wenige Meter von ihnen entfernt zwei Elfen paaren und es kurz darauf wieder flirrt, funkelt und glitzert. Marina ist glücklich, die anderen auch. Steffi ist nicht ganz so glücklich und macht das betretene Gesicht, als sie in die langsam untergehende Sonne über dem benachbarten Oberhausen schaut.
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Foto:
(c) Dieter Schütz, Pixelio
Rhein-Herne-Kanal mit Emscher und A42 bei Oberhausen

Freitag, 20. November 2009

Donnie Darko auf ARTE

Gestern habe ich mir endlich mal den Spielfilm "Donnie Darko" zuende angeschaut, denn bislang wurde er wochentags so spät gesendet, sodass ich schon ins Bett musste wg. Frühaufstehen, aber gestern kam er um 21 Uhr auf ARTE. Meine Meinung dazu ist: Der Film hat stark angefangen und dann stark nachgelassen - den Schluss fand ich vor allem ziemlich unpassend. Zum Ende hin wurde die Handlung auch immer verworrener, während anfangs alles zwar abgefahren, aber irgendwie auch logisch war. Besonders lustig fand ich Donnies "Freund" Frank, ein etwas missgebildetes Riesenkaninchen, in dessen Kostüm ein hübscher junger Mann mit verletztem Auge steckte.

Das Ganze enthielt ja auch noch eine gehörige Portion Gesellschaftskritik - Lehrerinnen, die überall moralische Verderbtheit wittern und ihre Konkurrentinnen, die moderne Thesen vertreten, ausbooten, Patrick Swayze als schmieriger Motivationstrainer, der sich hinterher als Kinderschänder entpuppt und dann der als psychisch krank eingestufte Donnie Darko, der aber mit seiner Meinung nie hinterm Berg hielt und gesunden Menschenverstand einsetzte, wofür er jedoch von seiner leicht manipulierbaren Umwelt oft die Quittung bekam. Auch das kommt ja im realen Leben häufig vor - Menschen, die von Esoterik-Hotlines abhängig sind oder irgendwelchen Motivations-Gurus folgen, die ihnen das Blaue vom Himmel versprechen und gewisse rhetorische Fähigkeiten zu haben scheinen, auch wenn dies nicht mehr als heiße Luft ist. Andersdenkende, die vor den Gefahren durch solche Gurus, Wunderheiler etc. warnen, werden oft auf die eine oder andere Art sanktioniert.

Der Sexismus kam auch nicht zu kurz, wobei die Passage, in der Donnie mit seinen besten Kumpels Schießübungen in der Wüste macht und nebenbei über das Sexualleben der Schlümpfe schwadroniert, sogar ziemlich lustig war - vorausgesetzt, man(n)/frau kann auch über sexistisches Gerede lachen und springt nicht mit hochrotem Kopf direkt unter die Couch ;o).