Sonntag, 7. Dezember 2014

Das Kind in der Uli und der Alex :o)

Nachdem wir mit dem Verzehr von Wurst und Pommes am Burgplatz fertig waren, sind wir runter zur Viehofer Straße gelaufen, weil es dort etwas ruhiger war als rund um die Kettwiger und den Kennedyplatz, wo ja der eigentliche Weihnachtsmarkt stattfindet. An einem Stand auf der Viehofer Straße haben wir uns alle ein Heißgetränk mit Schuss geholt - ich z. B. eine heiße Schokolade mit Amaretto, Renate weißen Glühwein, Verönchen handelsüblichen roten Glühwein und Uli auch.

Störend waren nur die Herren, die wieder ihre Kleiderbügel in der Jacke vergessen hatten und die einen über den Haufen gerannt haben, auch wenn man schon extra abseits des Fußgängerstroms stand, denn für manche gilt: Platz da - jetzt komm ich! *stöhn* - oder mit anderen Worten: Ich renne alles über den Haufen, also macht Platz!

Nachdem wir unsere Heißgetränke ausgeschlürft hatten, sind Uli und ich noch im Außenbereich bei Toscani auf der Ecke Porschekanzel/Kettwiger Straße eingekehrt, während Verönchen und Renate zurück zum Essener Hbf liefen, um mit dem Zug zurück nach Düsseldorf zu fahren. Nebenbei hat Renate noch mein Lieblingsstofftier Sammy glücklich gemacht, denn extra für Sammy hatte Renate einen Schalke 04-Adventskalender gekauft :o). Sammy war gestern Abend, als ich damit nach Hause kam, jedenfalls ganz glücklich - zumal Schalke ja auch noch gegen Stuttgart gewonnen hat.

Bei Toscani haben Uli und ich Apfelsaft, Spaghettieis und heiße Waffeln mit Vanilleeis und Kirschen genossen - störend waren lediglich die gelegentlich auftauchenden Schnorrer, die einen aggressiv anbettelten. Zum Glück wurden diese Herrschaften direkt vom Personal verscheucht. Ich habe bestimmt nix dagegen, wenn jemand vor einem Geschäft sitzt und per Schild um eine kleine Spende bittet, aber wenn die Leute aufdringlich und aggressiv werden und kein Nein akzeptieren, stößt mir das doch ziemlich übel auf.

Nachdem wir uns also bei Toscani gestärkt hatten, sind wir dann doch noch über den Kennedyplatz über den Weihnachtsmarkt flaniert, wo Uli sich ein Seifenschälchen in Austernform, eine passende Seife und ein paar Bögen Geschenkpapier gekauft hat :o). Zum Abschluss des Weihnachtsmarktbesuchs - deshalb die Überschrift - sind wir mit einem nostalgischen Kinderkarussell gefahren, und zwar in einer Art Tasse mit Fransendach :o).


      Nostalgisches Kinderkarussell auf dem Essener Weihnachtsmarkt, offensichtlich auch
      für Erwachsene :o) - (c) Alexandra Döll, Essen

Wir wollten ja erst in den Schlitten, den man noch rechts im Vordergrund sieht, aber der war leider schon belegt, genau wie das wippende Boot, das wir dann alternativ als Gondel gewählt hatten - also haben wir die drehende Tasse mit dem Fransendach genommen :o)). Ja, auch mit 40,5 und fast 48 Jahren steckt immer noch jede Menge Kind in der Frau *kicher*.

Ich muss sagen: Mit einer Fahrt auf Krake, Break Dancer & Co. konnte man das jetzt nicht vergleichen, aber selbst dieses Kinderkarussell war ganz schön schnell, obwohl es schon recht alt ist. Ansonsten haben Uli und ich uns noch über den lustig sprechenden Ticketeinsammler bepieselt, denn der sprach ein bisschen wie Max Giermann als Oliver Geißen bei "Switch Reloaded" :o). Vor allem hat er, im Gegensatz zu anderen Fahrchip-Einsammlern, die Tickets bei voller Fahrt eingesammelt und nicht, wie sonst üblich, bevor die nächste Runde startet. Okay, auf diesem Karussell ging das sicherlich noch, auf dem Break Dancer könnte das jedoch schnell lebensgefährlich werden :o).

Als wir wenig später zurück liefen Richtung Gildehof-Center, wollten wir erst noch das Kinderkarussell an der Lichtburg antesten, denn ich wollte auf der Ente reiten und Uli sich unbedingt in den Hubschrauber setzen, aber dieses Fahrgeschäft war leider überhaupt nicht für erwachsene Fahrgäste mit kindlichem Gemüt ausgelegt :o).

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