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Donnerstag, 22. Juni 2017

Meine Stoffies am Rhein-Herne-Kanal :o)

In den vergangenen zwei Tagen waren meine Stoffies angesichts der großen Hitze am Rhein-Herne-Kanal, um zu schwimmen. Sammy musste mal wieder von Klara, Anna und Erna gerettet werden, weil sie auf einer Wassermatratze über den Kanal schwamm und sie einem Binnenschiff ins Gehege kam. Der Kapitän zog bereits am Nebelhorn, aber ihre drei Freundinnen haben sie schnell aus der Fahrrinne geschafft, was Anna mit den Worten "Mann, Sammy!" untermalte :o))).

Bubi hat Sammy zweimal von der Dellwiger Kanalbrücke nach unten geschubst. Sie stand auf der anderen Seite des Geländers und war unentschlossen, ob sie die zehn Meter nach unten springen soll, aber Bubi wollte ihr die Entscheidung erleichtern. Er sagte "Hallo!" und grabschte durch das Brückengeländer, sodass Sammy nöhlend nach unten sauste. Zum Glück hat sie es alleine ans Ufer zurück geschafft, natürlich begleitet von kräftigem Nöhlen. Bubis Frau Melody hat derweil amüsiert gekichert und ist mit ihrem Mann auch mal in den Kanal gehopst.

Gestern hatte Ecki, nachdem er alle Leichenwagen im Ruhrgebiet ausgeliefert hatte, auch seine besten Kumpels Oliver Opossum und Skippy Skorpion mit zum Kanal gebracht :o). Skippy Skorpion traute sich nicht, von der Brücke zu springen, sodass Ecki ihn total hilfsbereit unterm Stachel gekrault hat. Skippy machte Huch!, dann ein kleines Hopserchen und landete wohlbehalten im Rhein-Herne-Kanal - sowas macht Ecki eigentlich nur im Borbecker Hallenbad, wenn Skippy sich nicht traut, vom Dreier zu springen, aber gestern an der Brücke wollte er seinem kleinen Kumpel auch behilflich sein :o).

Auch meine Schafe hatten viel Spaß im Wasser, wobei Hase Kucki immer schön auf seine Freundin, das Lämmchen Netty, geachtet hat. Er hat sie immer vor den bösen, bösen Wellen im Kanal beschützt. Auch Tessa und Clarissa hatten viel Spaß und haben den Kanal zweimal überquert, aber ohne Wassermatratze :o)). Sarah und Klärchen haben lieber mit ihren Freunden Gary und Timo-Günter gefummelt.

Samstag, 25. März 2017

Bis einer weint :o)

Dazu gibt's auch einen passenden Cartoon von Ralph Ruthe :o)).

 
(c) Ralph Ruthe
 
 
Manchmal könnten wir das auch zu unseren Klienten sagen - die fälschen Unterschriften, kriegen was dazu gesagt und fangen dann an, sich auf der Straße zu prügeln. Okay, bis einer weint! :o)) Auf jeden Fall gehen wir immer dazwischen, aber manche Sozialpädagogen kriegen das ja noch nicht mal hin und lassen die Leute gewähren. Komisch, früher war alles strenger, aber heute hört man immer Sprüche wie "So schlimm ist das doch gar nicht!", "Sebastian, ich sagte Dir bereits, dass Du den Joghurt nicht anfassen sollst!" oder aber auch ganz beliebt "Tschuldigung, aber mein Kind wird antiautoritär erzogen!" :o))). Solchen Eltern, die immer eine Entschuldigung für ihren kleinen Sonnenschein finden, auch wenn der fast jemanden umbringt, möchte ich auch immer gerne eine runter hauen...die haben keinen Bock, sich mit ihrem Nachwuchs zu beschäftigen und sich auseinander zu setzen, RTL II ist doch schließlich wichtiger :o).
 
Ansonsten bin ich immer nur darüber überrascht, dass manche offenbar keinen guten Job haben und andere zu Tode langweilen möchten. Binnen drei Tagen hatte ich zwei Anrufe von einem Call Center aus Neubrandenburg an der Havel - die Nummer hatte ich schon im Dezember 2016 blockiert. Laut der Aussage einiger Nutzer im Internet soll es sich um eine Nissan-Renault-Niederlassung handeln. Hm, ich fahre seit drei Monaten einen Honda und bin damit sehr zufrieden - Renault hatte seine Chance, aber da lief doch einiges quer. Vor allem: Ich wohne im Ruhrgebiet, was soll ich dann in Neubrandenburg?  
 
Ich hatte mich schon vor zehn Jahren unter www.tragdichaus.de eingetragen, damit ich keine nervigen Werbeanrufe kriege, aber ich weiß ja nicht, ob nicht Vodafone meine Nummer verkauft...auf Werbeanrufe und selbstmitleidige Gegenargumente wie "Die machen auch nur ihren Job!" habe ich keinen Bock. Solche langmütigen Menschen können sich dann doch freiwillig für solche Cold Calls, die ja inzwischen gesetzlich verboten sind, zur Verfügung stellen - bis einer weint :o)).
 
Gestern war ich wieder arbeiten - mein Ohr schmerzte immer noch etwas, aber es ging ganz gut. Nächste Woche muss ich Abschlussberichte verschicken und am Donnerstag kommt der Borbeck Kurier zu mir wegen eines Interviews bzgl meines aktuellen E-Books :o). Heute Nacht konnte ich endlich mal wieder durchschlafen und sogar auf dem linken Ohr liegen, ohne dass ich die Wände hoch gegangen bin. Lämmchen Netty hat heute Morgen kurz mit der Mondsichel am Morgenhimmel geredet, dann hat sie genau wie ich weitergeschlafen - die Mondsichel hat aber nicht geheult :o))).