Im Allgemeinen sind meine Stoffies ja lieb, wenn auch ziemlich verrückt. Nur Bubi krähte die ganzen Weihnachtstage über immer schweinische Begriffe in die Gegend rein - ja, ja, Weihnachten ist ja auch das Fest der Liebe :o) - aber das tut er allerdings auch, wenn kein Weihnachten ist, hihi.
Sammy und Ecki sangen im Wechsel Weihnachtslieder und waren erschüttert, als sie abends von meinem Clio Konkurrenz bekamen, der ihnen den Song "Erwin der dicke Schneemann" sang. Ja, auch mein Auto singt gerne :o) und spricht ja auch ständig mit mir. Das ist ja auch gut so, denn manchmal ist mein schwarzer Clio auch ein guter Ratgeber und Seelentröster.
Der Sensenmann musste an Weihnachten leider natürlich auch arbeiten, hatte aber zum Glück an Heiligabend frei. Am 1. Weihnachtstag musste er sogar nachts Verstorbene abholen. Thorsten das tapernde Nashorn ärgert sich immer noch darüber, dass er bei seiner Angebeteten Genoveva das grinsende Nashorn so schüchtern ist.
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
Posts mit dem Label Sensemann werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sensemann werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 27. Dezember 2013
Dienstag, 3. September 2013
Bettwäsche des Todes :o)
Neulich bekam ich ja ein Paket von nichtlustig.de, das meine Nachbarin im EG netterweise angenommen hat, während ich in OB-Sterkrade arbeitete. Das Paket beinhaltete u. a. die Bettwäsche des Todes - und da ich morgen mal mein Bett überziehen wollte, habe ich die Bettwäsche des Todes heute auch gewaschen. Gut waschen ließ sie sich in jedem Fall.
(c) Alexandra Döll, Essen
Natürlich thront auch der Tod persönlich auf dem Wäscheständer :o) - von meinem Papa immer liebevoll "Kapuzi" genannt. Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Pudel des Todes als Plüschtier, hihi.
(c) Alexandra Döll, Essen
Natürlich thront auch der Tod persönlich auf dem Wäscheständer :o) - von meinem Papa immer liebevoll "Kapuzi" genannt. Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Pudel des Todes als Plüschtier, hihi.
Sonntag, 1. April 2012
Horror-Komödie: Friedhof des Grauens
Wir nehmen den katholischen Friedhof St. Dionysius direkt neben dem Philippusstift in Essen-Borbeck. Dort liegen natürlich auch jede Menge Menschen begraben, wobei nicht alle direkt vom Krankenhaus in den Sarg transferiert wurden *hust*. Dennoch wäre das Material für eine schöne Horror-Komödie!
Omma Sieglinde und Omma Maria fahren mit der 103 vom Bahnhof Dellwig zum Philippusstift, weil sie auf dem angrenden Friedhof die Gräber ihrer verblichenen Ehemänner pflegen möchten. Die Sonne thront auf einer dunklen Wolke, als sie durch das Tor hindurch zu den Gräbern ihrer toten Gatten gehen. Der Wind schüttelt die Blätter der Kastanie, doch das verkommt zur reinen Nebensache, denn die Jesus-Skulptur, die am Kreuz in der Mitte des Friedhofs hängt, spricht: "Weißt du eigentlich, was der Papa fürn Kohldampf hat?!" - allerdings kann er sich dabei nicht auf die Schenkel klopfen, weil seine Hände ja angenagelt sind. Omma Sieglinde und Omma Maria zucken natürlich zusammen. Eine Primel, die auf einem Grab freundlich vor sich hin blüht, kräht: "Tach auch!" Omma Sieglinde lässt vor Schreck ihre Handtasche fallen - Omma Maria tut's ihr gleich, als aus dem Torf eine dunkle Stimme ächzt: "Scheiß-Primeln! Ich hab ne Allergie!" Die Jesus-Skulptur spricht abermals: "Weißt du eigentlich, was der Papa fürn Kohldampf hat?!" Die Blätter der Kastanie scheinen sich vor Lachen auszuschütten, weil Omma Sieglinde und Omma Maria Augen groß wie Spiegeleier bekommen angesichts sprechender Gräber, Primeln und Jesus-Figuren.
Plötzlich und unvermittelt steht der Sensemann neben ihnen. Er streckt seinen Zeigefinger aus - wohl, um die direkt neben ihm stehende Omma Sieglinde anzutippen - und spricht: "Das gibt jetzt mal nen kleinen Pieks!" Omma Sieglinde zuckt und springt zur Seite, genau wie ihre Begleiterin. Sie beschleunigen ihren Schritt, um dem Aktionsradius des Sensemanns zu entkommen, doch der folgt ihnen langsam mit den Worten: "Kurze Frage: Wollt Ihr ne Visitenkarte von mich?!" Die Jesus-Skulptur am Kreuz ruft abermals: "Weißt du eigentlich, was der Papa fürn Kohldampf hat?!" Omma Sieglinde quiekt vor Entsetzen, als eine Chrysantheme mit bayrischem Dialekt spricht: "Bitte Info an den Kunden, ob wir können!" Aus einigen Gräbern dröhnt schallendes Gelächter. Ein Busch auf einem Grab direkt an der Mauer spricht sehr bestimmt: "Es muss sich jetzt mit der Lotion einreiben!" Auf dem Grab tanzt eine Flasche Dove Body-Lotion.
Danach hält es Omma Sieglinde und Omma Maria nicht mehr auf'm Friedhof, denn sie rennen so schnell sie können die Hülsmannstraße hoch zum Germaniaplatz, um in eine Bahn der Linie 103 zu steigen, die sie möglichst rasch zurück nach Dellwig bringt. Zum Glück kommt gerade eine 103 die Marktstraße hinauf gefahren. Die beiden alten Damen steigen erleichtert, wenn auch unverrichteter Dinge ein, bekommen jedoch fast einen Schreikrampf, als die Straßenbahn spricht: "Wisst ihr eigentlich, wie viel Sitzplätze die Bahn hat?!" :o))
The End!!
Omma Sieglinde und Omma Maria fahren mit der 103 vom Bahnhof Dellwig zum Philippusstift, weil sie auf dem angrenden Friedhof die Gräber ihrer verblichenen Ehemänner pflegen möchten. Die Sonne thront auf einer dunklen Wolke, als sie durch das Tor hindurch zu den Gräbern ihrer toten Gatten gehen. Der Wind schüttelt die Blätter der Kastanie, doch das verkommt zur reinen Nebensache, denn die Jesus-Skulptur, die am Kreuz in der Mitte des Friedhofs hängt, spricht: "Weißt du eigentlich, was der Papa fürn Kohldampf hat?!" - allerdings kann er sich dabei nicht auf die Schenkel klopfen, weil seine Hände ja angenagelt sind. Omma Sieglinde und Omma Maria zucken natürlich zusammen. Eine Primel, die auf einem Grab freundlich vor sich hin blüht, kräht: "Tach auch!" Omma Sieglinde lässt vor Schreck ihre Handtasche fallen - Omma Maria tut's ihr gleich, als aus dem Torf eine dunkle Stimme ächzt: "Scheiß-Primeln! Ich hab ne Allergie!" Die Jesus-Skulptur spricht abermals: "Weißt du eigentlich, was der Papa fürn Kohldampf hat?!" Die Blätter der Kastanie scheinen sich vor Lachen auszuschütten, weil Omma Sieglinde und Omma Maria Augen groß wie Spiegeleier bekommen angesichts sprechender Gräber, Primeln und Jesus-Figuren.
Plötzlich und unvermittelt steht der Sensemann neben ihnen. Er streckt seinen Zeigefinger aus - wohl, um die direkt neben ihm stehende Omma Sieglinde anzutippen - und spricht: "Das gibt jetzt mal nen kleinen Pieks!" Omma Sieglinde zuckt und springt zur Seite, genau wie ihre Begleiterin. Sie beschleunigen ihren Schritt, um dem Aktionsradius des Sensemanns zu entkommen, doch der folgt ihnen langsam mit den Worten: "Kurze Frage: Wollt Ihr ne Visitenkarte von mich?!" Die Jesus-Skulptur am Kreuz ruft abermals: "Weißt du eigentlich, was der Papa fürn Kohldampf hat?!" Omma Sieglinde quiekt vor Entsetzen, als eine Chrysantheme mit bayrischem Dialekt spricht: "Bitte Info an den Kunden, ob wir können!" Aus einigen Gräbern dröhnt schallendes Gelächter. Ein Busch auf einem Grab direkt an der Mauer spricht sehr bestimmt: "Es muss sich jetzt mit der Lotion einreiben!" Auf dem Grab tanzt eine Flasche Dove Body-Lotion.
Danach hält es Omma Sieglinde und Omma Maria nicht mehr auf'm Friedhof, denn sie rennen so schnell sie können die Hülsmannstraße hoch zum Germaniaplatz, um in eine Bahn der Linie 103 zu steigen, die sie möglichst rasch zurück nach Dellwig bringt. Zum Glück kommt gerade eine 103 die Marktstraße hinauf gefahren. Die beiden alten Damen steigen erleichtert, wenn auch unverrichteter Dinge ein, bekommen jedoch fast einen Schreikrampf, als die Straßenbahn spricht: "Wisst ihr eigentlich, wie viel Sitzplätze die Bahn hat?!" :o))
The End!!
Labels:
103,
Borbeck,
Dellwig,
ES,
Friedhof,
Horrorkomödie,
Hülsmannstraße,
Jesus,
Lotion,
Philippusstift,
Primeln,
Sensemann,
Sonne,
St. Dionysius
Samstag, 21. Januar 2012
Bescheuerte Medikamenten-Werbung - made by Alex :o))
Über die Unsitte, gegen jeden Scheiß irgendeine Tablette einzuwerfen bzw. Medikamente auch noch zu bewerben, als wenn es sich dabei um Lifestyle-Produkte und nicht etwa um medizinische Präparate bei konkreten, ärztlich abgeklärten Beschwerden handelt, habe ich ja hier schon mehr als einmal gebloggt - und komme natürlich nicht umhin, dazu auch mal nen Werbe-Spot(t) zu entwickeln...:o).
Essen-Borbeck, Weidkamp. Der Kirchturm des Borbecker Doms am Dionysiuskirchplatz wird sowohl von Scheinwerfern am Boden als auch vom Vollmond am Himmel angestrahlt. Es ist totenstill in Borbeck und auf der Straße, die unterhalb des Doms verläuft. Um punkt Mitternacht schlägt die Turmuhr nicht etwa zwölf Mal - nein, sie schlägt 13 Mal, wobei sich das fast nach den Schlägen einer Totenglocke anhört - AC/DCs "Hells Bells" lässt grüßen. Das Kreuz auf der Kirchturmspitze dreht sich leicht, obwohl es windstill ist. Fledermäuse entweichen scharenweise aus dem Glockenturm und flattern dem Mond wie paralysiert entgegen.
Die drei Freundinnen Luise, Martha und Nicolette wandeln gerade den Weidkamp entlang, als sich diese unheimlichen Vorgänge ereignen. Natürlich drehen sie angesichts der 13 Glockenschläge, dem Geräusch von flatternden Fledermausflügeln und der Anwesenheit des Vollmondes, der die Farbe blanker Knochen hat, total ab. Luise heult rum, weil sie sich überhaupt nicht mehr entspannen kann, Martha befürchtet, von Fledermäusen angefallen und auch noch mit Tollwut infiziert zu werden, Nicolette jimpert nach ihren Neurexan-Pillen, die ja angeblich einen Moment der Ruhe bescheren sollen und die in ihrem Fall friedlich auf dem Nachttisch "Tablette-ärgere-dich-nicht" spielen. Plötzlich und unerwartet tritt ihnen eine finstere, gesichtslose Gestalt mit Kutte und Sense entgegen, die mit hohler Stimme spricht: "Guten Abend, die Damen!" Die Gestalt klappert mit etwas - es sind offenbar Tabletten in einem Fläschchen. Den drei Hirnblondinen läuft schon das Wasser im Mund zusammen, so als wenn der gesichtslose Kuttenträger ihnen ein leckeres Jäger- oder Zigeunerschnitzel (hat das nicht zuviel Kalorien???? Ach ja, dafür gibt's ja Kaffee Schlank oder Formoline L112...) anbieten würde. Endlich wieder Tabletten - hurra!
Der gesichtslose Kuttenträger mit der Sense spricht: "Da hättet ihr wohl gerne eine von, was?!" Die drei Damen nicken aufgeregt. Die Kamera schwenkt in Großaufnahme auf das Fläschchen, das der Kuttenträger in seiner knochigen Hand hält - das Fläschchen ist mit der Aufschrift "Ewige Ruhe" beschriftet. Eine lispelnde Stimme blendet sich ein und erläutert, dass die Tabletten mit dem Namen gegen Angst, innere Unruhe und Schmerzen helfen - und natürlich auch für viel mehr Leistungsfähigkeit sorgen. Die drei Weiber bitten die Gestalt, ihnen eine Tablette zu geben. Derjenige welche ist natürlich so freundlich und reicht sogar jeder Dame ein Fläschchen Mineralwasser, damit sie die Tablette leichter runter kriegen. Die bedanken sich schon beinahe überschwänglich bis hysterisch, während der gesichtslose Kuttenträger in entgegen gesetzter Richtung weiterläuft Richtung Borbecker Bahnhof. Unterhalb des Philippusstiftes - also keine 100 Meter weiter - brechen die drei Tabletten-Fans tot zusammen, denn was sie nicht wussten: "Ewige Ruhe" enthält allerlei tödliche Substanzen (Atropin, Zyankali, Blausäure) - und nach deren Konsum muss man sich keine Gedanken mehr machen, nie mehr, über nichts. Auch der Bestatter hat's anschließend nicht weit, denn direkt neben dem Philipp liegt ja ein Friedhof, der zum Borbecker Dom gehört, hähä.
Währenddessen sitzt der gesichtslose Kuttenträger, auch besser als Sensemann bekannt, in einer Kneipe am Borbecker Bahnhof und zischt sich ein kühles Bier, während er der Kamera zuprostet und spricht: "Ewige Ruhe - dann ist ewige Ruhe im Karton bzw. im Sarg oder der Urne!"
Zum Schluss folgt dann noch eine Tafel mit dem Hinweis "Zu Risiken und Nebenwirkungen müssen Sie weder Ihren Arzt noch Apotheker befragen - tun Sie ja bei Paracetamol, Aspirin und anderen frei verkäuflichen Mittelchen auch nicht!".
Essen-Borbeck, Weidkamp. Der Kirchturm des Borbecker Doms am Dionysiuskirchplatz wird sowohl von Scheinwerfern am Boden als auch vom Vollmond am Himmel angestrahlt. Es ist totenstill in Borbeck und auf der Straße, die unterhalb des Doms verläuft. Um punkt Mitternacht schlägt die Turmuhr nicht etwa zwölf Mal - nein, sie schlägt 13 Mal, wobei sich das fast nach den Schlägen einer Totenglocke anhört - AC/DCs "Hells Bells" lässt grüßen. Das Kreuz auf der Kirchturmspitze dreht sich leicht, obwohl es windstill ist. Fledermäuse entweichen scharenweise aus dem Glockenturm und flattern dem Mond wie paralysiert entgegen.
Die drei Freundinnen Luise, Martha und Nicolette wandeln gerade den Weidkamp entlang, als sich diese unheimlichen Vorgänge ereignen. Natürlich drehen sie angesichts der 13 Glockenschläge, dem Geräusch von flatternden Fledermausflügeln und der Anwesenheit des Vollmondes, der die Farbe blanker Knochen hat, total ab. Luise heult rum, weil sie sich überhaupt nicht mehr entspannen kann, Martha befürchtet, von Fledermäusen angefallen und auch noch mit Tollwut infiziert zu werden, Nicolette jimpert nach ihren Neurexan-Pillen, die ja angeblich einen Moment der Ruhe bescheren sollen und die in ihrem Fall friedlich auf dem Nachttisch "Tablette-ärgere-dich-nicht" spielen. Plötzlich und unerwartet tritt ihnen eine finstere, gesichtslose Gestalt mit Kutte und Sense entgegen, die mit hohler Stimme spricht: "Guten Abend, die Damen!" Die Gestalt klappert mit etwas - es sind offenbar Tabletten in einem Fläschchen. Den drei Hirnblondinen läuft schon das Wasser im Mund zusammen, so als wenn der gesichtslose Kuttenträger ihnen ein leckeres Jäger- oder Zigeunerschnitzel (hat das nicht zuviel Kalorien???? Ach ja, dafür gibt's ja Kaffee Schlank oder Formoline L112...) anbieten würde. Endlich wieder Tabletten - hurra!
Der gesichtslose Kuttenträger mit der Sense spricht: "Da hättet ihr wohl gerne eine von, was?!" Die drei Damen nicken aufgeregt. Die Kamera schwenkt in Großaufnahme auf das Fläschchen, das der Kuttenträger in seiner knochigen Hand hält - das Fläschchen ist mit der Aufschrift "Ewige Ruhe" beschriftet. Eine lispelnde Stimme blendet sich ein und erläutert, dass die Tabletten mit dem Namen gegen Angst, innere Unruhe und Schmerzen helfen - und natürlich auch für viel mehr Leistungsfähigkeit sorgen. Die drei Weiber bitten die Gestalt, ihnen eine Tablette zu geben. Derjenige welche ist natürlich so freundlich und reicht sogar jeder Dame ein Fläschchen Mineralwasser, damit sie die Tablette leichter runter kriegen. Die bedanken sich schon beinahe überschwänglich bis hysterisch, während der gesichtslose Kuttenträger in entgegen gesetzter Richtung weiterläuft Richtung Borbecker Bahnhof. Unterhalb des Philippusstiftes - also keine 100 Meter weiter - brechen die drei Tabletten-Fans tot zusammen, denn was sie nicht wussten: "Ewige Ruhe" enthält allerlei tödliche Substanzen (Atropin, Zyankali, Blausäure) - und nach deren Konsum muss man sich keine Gedanken mehr machen, nie mehr, über nichts. Auch der Bestatter hat's anschließend nicht weit, denn direkt neben dem Philipp liegt ja ein Friedhof, der zum Borbecker Dom gehört, hähä.
Währenddessen sitzt der gesichtslose Kuttenträger, auch besser als Sensemann bekannt, in einer Kneipe am Borbecker Bahnhof und zischt sich ein kühles Bier, während er der Kamera zuprostet und spricht: "Ewige Ruhe - dann ist ewige Ruhe im Karton bzw. im Sarg oder der Urne!"
Zum Schluss folgt dann noch eine Tafel mit dem Hinweis "Zu Risiken und Nebenwirkungen müssen Sie weder Ihren Arzt noch Apotheker befragen - tun Sie ja bei Paracetamol, Aspirin und anderen frei verkäuflichen Mittelchen auch nicht!".
Labels:
Borbeck,
Borbecker Dom,
Fledermäuse,
Hells Bells,
Medikamente als Lifestyle-Produkt,
Medikamentenwerbung im ZDF,
Phiilppusstift,
Sensemann,
St. Dionysius,
Tabletten,
Vollmond
Freitag, 23. Dezember 2011
Empfehlungen aus dem Hause Alex und eine Weihnachtskarte
Ich hatte es ja schon in der Begleitmail zu meiner elekronisch versandten und von mir persönlich kreierten Weihnachtskarte geschrieben: Damit mal ein bisschen mehr Entspannung Einzug hält und die Leute nicht dauernd durchdrehen, nur weil Weihnachten ist, habe ich meinen Freunden, Kollegen, Mitstreitern usw. natürlich Haschisch-Kreiden empfohlen - zum Malen und Kiffen! :o)
Die Karte habe ich zwar erstellt, aber das Foto wurde natürlich von meinem Chef geschossen und die Rechte an dem Cartoon liegen bei Joscha Sauer, nichtlustig.de - der Hinweis aus formaljuristischen Gründen :o).
Mein ehemaliger Kollege Bernd hat mir gerade geantwortet und u. a. geschrieben, dass man angesichts meiner Empfehlung ja dann gerne in der Kreide steht, denn das macht vieles erträglicher - in Bezug auf einige Dinge, die so auf dem Arbeitsmarkt und in der Welt passieren, hat er da natürlich vollkommen Recht :o). Manche Dinge sind einfach nur noch zugedröhnt zu ertragen.
In einer halben Stunde bin ich hier auch verschwunden. Heute wurde ich zum Abschluss noch mal gelobhudelt von meiner Chefin, die sich sehr für meinen überdurchschnittlichen, sehr guten Einsatz in allen Projekten bedankt hat, und auch von einer Kundin, die es sehr schade findet, dass ich sie jetzt nicht weiterbetreue, weil ihr die Zusammenarbeit mit mir viel Spaß gemacht hat. Sowas geht natürlich runter wie Öl - ich hab auch normalerweise keine Probleme mit anderen Menschen; es sei denn, ich pralle mit Leuten zusammen, die aus ner ganz anderen Welt kommen, in der entweder Humor und gesunder Menschenverstand nicht gefragt sind oder nur Äußerlichkeiten und Oberflächlichkeiten im Vordergrund stehen. Für manche ist das Leben eine bierernste vergängliche Angelegenheit, die mit dem Tod endet - und manche hoffen, wenn sie äußerlich künstlich jung gehalten werden durch Botox, Liftings und andere Schönheits-OPs, rennt der Sensemann einfach an ihnen vorbei. Der fragt leider nur nicht immer nach dem Alter und auch nicht, wie viele Schönheits-OPs man hatte - im ungünstigsten Fall steht er mal bei einer mit am Tisch, hihi.
Die Karte habe ich zwar erstellt, aber das Foto wurde natürlich von meinem Chef geschossen und die Rechte an dem Cartoon liegen bei Joscha Sauer, nichtlustig.de - der Hinweis aus formaljuristischen Gründen :o).
Mein ehemaliger Kollege Bernd hat mir gerade geantwortet und u. a. geschrieben, dass man angesichts meiner Empfehlung ja dann gerne in der Kreide steht, denn das macht vieles erträglicher - in Bezug auf einige Dinge, die so auf dem Arbeitsmarkt und in der Welt passieren, hat er da natürlich vollkommen Recht :o). Manche Dinge sind einfach nur noch zugedröhnt zu ertragen.
In einer halben Stunde bin ich hier auch verschwunden. Heute wurde ich zum Abschluss noch mal gelobhudelt von meiner Chefin, die sich sehr für meinen überdurchschnittlichen, sehr guten Einsatz in allen Projekten bedankt hat, und auch von einer Kundin, die es sehr schade findet, dass ich sie jetzt nicht weiterbetreue, weil ihr die Zusammenarbeit mit mir viel Spaß gemacht hat. Sowas geht natürlich runter wie Öl - ich hab auch normalerweise keine Probleme mit anderen Menschen; es sei denn, ich pralle mit Leuten zusammen, die aus ner ganz anderen Welt kommen, in der entweder Humor und gesunder Menschenverstand nicht gefragt sind oder nur Äußerlichkeiten und Oberflächlichkeiten im Vordergrund stehen. Für manche ist das Leben eine bierernste vergängliche Angelegenheit, die mit dem Tod endet - und manche hoffen, wenn sie äußerlich künstlich jung gehalten werden durch Botox, Liftings und andere Schönheits-OPs, rennt der Sensemann einfach an ihnen vorbei. Der fragt leider nur nicht immer nach dem Alter und auch nicht, wie viele Schönheits-OPs man hatte - im ungünstigsten Fall steht er mal bei einer mit am Tisch, hihi.
Samstag, 3. Dezember 2011
Ein fröhlich-makaberes Päckchen :o)
Heute kam um kurz vor halb zwölf - wenige Minuten, bevor ich in die Badewanne gehüpft bin - mein Päckchen, das mir durch einen freundlichen jungen Boten von DHL übergeben wurde. Nun haben der Tod in plüschiger Schlüsselanhänger-Form, Christoph der Plüsch-Lemming und der Fotohalter "Lemming in der Badewanne mit Fön" ein schönes neues Zuhause gefunden. Die Lieferung war jedenfalls super-schnell - am Abend des 30.11. bezahlt, am 01.12. Päckchen los geschickt, am 03.12. bei mir in E-Gerschede angekommen. Dankeschön!
Lemming und Tod auf meiner Tod-Flakes-Box in der Küche - (c) Alexandra Döll, Essen
Die Tod-Flakes-Box hatte mir Uli geschenkt, nachdem ich im Juni 2011 aus'm Krankenhaus entlassen wurde - passenderweise tummeln sich nun Christoph und der Tod an bzw. auf der Box, hihi. Der Lemming-Fotohalter steht in meinem Raumteiler und leistet meinem gelben Modell-Mégane, wie ich ihn in natura zwischen Juni 2003 und Juni 2004 gefahren habe, Gesellschaft. Der Mégane freut sich über die makaber-niedliche Gesellschaft :o).
Als ich in der Wanne saß, nachdem ich das Päckchen ausgepackt hatte, leisteten mir auch Sammy und Ecki Gesellschaft, wobei Sammy sich wieder per Strickleiter ins Badewasser herunter ließ - da sie ja trächtig ist, springt sie im Gegensatz zu ihrem Brüderchen nicht mehr einfach in die Wanne. Sie begann gerade, mit der blau-weißen Quietscheente Schalke zu spielen, als Christoph auf den Plan trat, an der Sprossenheizung in meinem Bad hochkletterte und nach dem Fön griff, der direkt nebenan auf der Waschmaschine liegt. Sammy nöhlte rum, weil sie keinen Bock auf nen Stromschlag hatte, ebenso wenig wie ich und Ecki. Zum Glück kam Erna - das große weiße Huhn mit den blau-weißen Ringelsocken als Abfangjäger ins Bad geflattert - und hat Christoph mit strengen Worten von der Heizung abgepflückt, damit er keinen Blödsinn macht und unfreiwillige Suizide verursacht bzw. einen geplanten begeht. Typisch Lemming - keine halbe Stunde da, aber schon suizidgefährdet :o). Und dann will Christoph auch noch Arzt werden...Anna und Erna haben ihm plausibel erklärt, dass das dem Berufsethos eines Mediziners widerspricht, hihi.
Wenig später wollte sich der kleine Lemming von meinem Balkon stürzen, obwohl die Stofftiere und ich nett zu ihm waren, aber auch das konnten meine plüschigen Hausgenossen erfolgreich verhindern. Ich habe Christoph gesagt, dass wir eine lebensbejahende Gemeinschaft sind und dass man sich bei uns nicht umbringt :o). Er versucht, sich daran zu halten. Zum Mittagessen hat er von seiner Oma Löwenzahn-Auflauf bekommen - Zyankali-Auflauf gibt's im Hause Döll grundsätzlich nicht :o).
Den Lemming mit Strick um den Hals, der am Innenspiegel meines Clio baumelt, habe ich nach meinem ehemaligen Kollegen und Kumpel Thorsten aus CÖSFELD benannt, der sich einerseits geschmeichelt fühlt, weil ich das kleine Wesen nach ihm benannt habe, sich aber andererseits auch fragt, ob ihm das irgendwas sagen soll :o). Na, zum Glück ist "mein" Thorsten nicht suizidgefährdet.
Den Plüsch-Lemming, der heute bei mir per DHL Go Green-Päckchen eingetroffen ist, habe ich nach meinem Stationsarzt im Philipp benannt - der ist zwar ein ernsthafter, etwas introvertierter Typ, aber nicht suizidgefährdet. Ich fand, das passte so schön :o), zumal ich auch noch andere nette Ex-Kollegen und meinen Rheumatologen um mich rum habe, die auch Christoph mit Vornamen heißen, wobei sich mein Rheumatologe in Werden aber mit "f" am Ende schreibt. In dem großen Essener Energiekonzern, in dem ich zwischen Juli 2007 und Juli 2008 tätig war, hatte ich nen Kollegen namens Christoph, der auch Zimmernachbar von Thorsten war und einen makaberen Humor hatte, genau wie ich. Wie oft haben wir hinter verschlossenen Türen Headbanging zu Metal-Songs gemacht (Bif Naked im konkreten Fall) oder makabere Spielideen zusammen mit Thorsten kreiert, u. a. das berühmt-berüchtigte Thanatopoly. Dazu findet sich auch ein Absatz in meinem Buch "Liebe, Tod und Teufel". Und dann hatte ich noch nen netten Chef in einer berühmt-berüchtigten Steuerberatungsgesellschaft im Düsseldorfer Norden, der bis heute Renates Chef ist und der auch mit Vornamen Christoph heißt und last but not least meinen ehemaligen Kollegen Christoph bei Oscar Winzen, der ein guter Kumpel von Timo ist. Es gab also genug gute Gründe, den Lemming Christoph zu nennen, wobei er im konkreten Fall aber nach meinem Stationsarzt benannt wurde, hihi.
Im Philippusstift war ich ohnehin mit meinem T-Shirt "Lemming-Tode" von nichtlustig.de der absolute Kult in der Raucherecke am Hintereingang des Krankenhauses, hihi. Es gab jedesmal großes Hallo, wenn ich mit dem schwarzen T-Shirt mal zum Rauchen runter kam.
Lemming und Tod auf meiner Tod-Flakes-Box in der Küche - (c) Alexandra Döll, Essen
Die Tod-Flakes-Box hatte mir Uli geschenkt, nachdem ich im Juni 2011 aus'm Krankenhaus entlassen wurde - passenderweise tummeln sich nun Christoph und der Tod an bzw. auf der Box, hihi. Der Lemming-Fotohalter steht in meinem Raumteiler und leistet meinem gelben Modell-Mégane, wie ich ihn in natura zwischen Juni 2003 und Juni 2004 gefahren habe, Gesellschaft. Der Mégane freut sich über die makaber-niedliche Gesellschaft :o).
Als ich in der Wanne saß, nachdem ich das Päckchen ausgepackt hatte, leisteten mir auch Sammy und Ecki Gesellschaft, wobei Sammy sich wieder per Strickleiter ins Badewasser herunter ließ - da sie ja trächtig ist, springt sie im Gegensatz zu ihrem Brüderchen nicht mehr einfach in die Wanne. Sie begann gerade, mit der blau-weißen Quietscheente Schalke zu spielen, als Christoph auf den Plan trat, an der Sprossenheizung in meinem Bad hochkletterte und nach dem Fön griff, der direkt nebenan auf der Waschmaschine liegt. Sammy nöhlte rum, weil sie keinen Bock auf nen Stromschlag hatte, ebenso wenig wie ich und Ecki. Zum Glück kam Erna - das große weiße Huhn mit den blau-weißen Ringelsocken als Abfangjäger ins Bad geflattert - und hat Christoph mit strengen Worten von der Heizung abgepflückt, damit er keinen Blödsinn macht und unfreiwillige Suizide verursacht bzw. einen geplanten begeht. Typisch Lemming - keine halbe Stunde da, aber schon suizidgefährdet :o). Und dann will Christoph auch noch Arzt werden...Anna und Erna haben ihm plausibel erklärt, dass das dem Berufsethos eines Mediziners widerspricht, hihi.
Wenig später wollte sich der kleine Lemming von meinem Balkon stürzen, obwohl die Stofftiere und ich nett zu ihm waren, aber auch das konnten meine plüschigen Hausgenossen erfolgreich verhindern. Ich habe Christoph gesagt, dass wir eine lebensbejahende Gemeinschaft sind und dass man sich bei uns nicht umbringt :o). Er versucht, sich daran zu halten. Zum Mittagessen hat er von seiner Oma Löwenzahn-Auflauf bekommen - Zyankali-Auflauf gibt's im Hause Döll grundsätzlich nicht :o).
Den Lemming mit Strick um den Hals, der am Innenspiegel meines Clio baumelt, habe ich nach meinem ehemaligen Kollegen und Kumpel Thorsten aus CÖSFELD benannt, der sich einerseits geschmeichelt fühlt, weil ich das kleine Wesen nach ihm benannt habe, sich aber andererseits auch fragt, ob ihm das irgendwas sagen soll :o). Na, zum Glück ist "mein" Thorsten nicht suizidgefährdet.
Den Plüsch-Lemming, der heute bei mir per DHL Go Green-Päckchen eingetroffen ist, habe ich nach meinem Stationsarzt im Philipp benannt - der ist zwar ein ernsthafter, etwas introvertierter Typ, aber nicht suizidgefährdet. Ich fand, das passte so schön :o), zumal ich auch noch andere nette Ex-Kollegen und meinen Rheumatologen um mich rum habe, die auch Christoph mit Vornamen heißen, wobei sich mein Rheumatologe in Werden aber mit "f" am Ende schreibt. In dem großen Essener Energiekonzern, in dem ich zwischen Juli 2007 und Juli 2008 tätig war, hatte ich nen Kollegen namens Christoph, der auch Zimmernachbar von Thorsten war und einen makaberen Humor hatte, genau wie ich. Wie oft haben wir hinter verschlossenen Türen Headbanging zu Metal-Songs gemacht (Bif Naked im konkreten Fall) oder makabere Spielideen zusammen mit Thorsten kreiert, u. a. das berühmt-berüchtigte Thanatopoly. Dazu findet sich auch ein Absatz in meinem Buch "Liebe, Tod und Teufel". Und dann hatte ich noch nen netten Chef in einer berühmt-berüchtigten Steuerberatungsgesellschaft im Düsseldorfer Norden, der bis heute Renates Chef ist und der auch mit Vornamen Christoph heißt und last but not least meinen ehemaligen Kollegen Christoph bei Oscar Winzen, der ein guter Kumpel von Timo ist. Es gab also genug gute Gründe, den Lemming Christoph zu nennen, wobei er im konkreten Fall aber nach meinem Stationsarzt benannt wurde, hihi.
Im Philippusstift war ich ohnehin mit meinem T-Shirt "Lemming-Tode" von nichtlustig.de der absolute Kult in der Raucherecke am Hintereingang des Krankenhauses, hihi. Es gab jedesmal großes Hallo, wenn ich mit dem schwarzen T-Shirt mal zum Rauchen runter kam.
Labels:
Bif Naked,
Christoph,
DHL Go Green,
Lemming,
Megane,
Nichtlustig,
Päckchen,
Philippusstift,
Raumteiler,
schnelle Lieferung,
Sensemann,
Stationsarzt,
Thorsten,
Todflakes
Montag, 28. November 2011
Eine kleine, fröhliche Bestellung bei nichtlustig.de
Soeben habe ich mal wieder bei nichtlustig.de eine Bestellung aufgegeben - einen Plüsch-Lemming, den ich aus besonderen Gründen Christoph nennen werde :o), den Tod als Beanbag und den Fotohalter Lemming in der Badewanne, hihi. Frau gönnt sich ja sonst nix! Der Plüsch-Lemming fühlt sich bestimmt total wohl bei Sammy, Ecki und meinen anderen Plüschtieren und für den Fotohalter gibt's noch Platz in meinem Raumteiler, genau wie für den Tod. Vielleicht findet sich für den kleinen Sensemann auch noch ein anderes hübsches Plätzchen in meiner Wohnung. Meine Eltern werden sich sicherlich tierisch freuen, dass sie noch ein Enkelkind in Gestalt eines Plüsch-Lemmings bekommen, hahahaha!!!
Freitag, 4. November 2011
Auto-Grusel an Halloween
Mein schwarzer Clio hat am Halloween-Abend seine ebenfalls schwarz lackierten Kumpels aus der Straße zu einer Geisterfahrt aufgerufen - das hat er mir heute früh auf dem Weg nach Düsseldorf gestanden, als wir einem BMW M3 hinterher zischten, der auch flott unterwegs war und mich nachher auf der A52 auch abgehängt hat :o).
An der Geisterfahrt an Halloween waren neben meinem Clio ein 3er BMW beteiligt, mit dem Clio öfter flirtet, Eckis 3er, der Passat des Pärchens, das schräg unter mir wohnt, ein Mazda, der dem Besuch des Pärchens gehört, ein Twingo und ein Corsa. Zunächst fuhren sie zur Pfarrkirche St. Michael am Langhölterweg in Dellwig, um dort Kürbisse abzulaichen, die der schönen alten Kirche noch mehr Glanz verliehen. Im Langhölterweg wurden die Autos von einem BMW M3 angequatscht, der auch mitmachen wollte, aber leider nicht schwarz, sondern alugrau-metallic lackiert war, doch auch dafür hatten die freundlichen Autos ne Lösung: Der Passat und der Mazda haben den M3 mit schwarzer Wasserfarbe angemalt, damit seine Urspungs-Lackierung zumindest temporär nicht mehr zu erkennen ist. Die Kürbisse, die rund um die Kirche standen, leuchteten fröhlich dazu. Die Fledermäuse, die nach und nach aus dem Glockenturm entwichen, um in der milden Nachtluft auf Insektenjagd zu gehen, huldigten den Autos überwältigt.
Nachdem der M3 umgefärbt worden war, fuhren die Autos weiter zum nahe gelegenen Friedhof an der Haus-Horl-Straße, wo auch tatsächlich einige Tote wieder ne Halloween-Party feierten - so wie in meiner Geschichte aus "Mitten aus'm Pott". Die Autos waren so nett und haben vor dem Hauptportal aus ihren Boxen den Kult-Hit der Toten dröhnen lassen - "Living after Midnight" von Judas Priest. Die feiernden Toten waren dafür sehr dankbar und zeigten den Autos freundlich die Teufelsforke, wobei einige Leichen Fingerknochen verloren, da ihre Hände soviel Bewegung auf einmal nicht mehr gewohnt waren. Der Sensemann musste die Knochen erst mal einsammeln und dann erneut an ihren Besitzern befestigen - wahlweise mit Tackernadeln oder Sekundenkleber. Bevor die Geister-Fahrzeuge ihre Fahrt zum Terrassenfriedhof nach Schönebeck fortsetzten, stellten sie noch einige Kürbisse in die Grünfläche, die direkt an den Friedhof angrenzt.
Da der M3 sehr wasservogelaffin ist, hat er seine fahrbaren Kumpels gebeten, auch die Enten auf dem Teich im neuen Teil des Schlossparks mit Halloween-Kürbissen zu erfreuen. Die anderen Autos waren einverstanden, sodass der M3 wenig später die Gelegenheit bekam, kleine Schiffchen mit Mini-Kürbissen auf dem Teich auszusetzen, damit die dort beheimateten Wasservögel auch Halloween feiern konnten. Die haben sich auch darüber gefreut und den M3 begeistert angequakt. Der fühlte sich ziemlich geschmeichelt und spielte mit meinem Clio "Give me five".
Der Schlosspark ist ja nicht allzu weit vom Terrassenfriedhof entfernt. Zutritt konnten sich die Autos natürlich nicht verschaffen, da alle Tore des Friedhofs verschlossen waren, aber sie ließen es sich nicht nehmen, an den Toren Kürbisse abzustellen. Auch auf dem Terrassenfriedhof in Schönebeck vertraten sich einige Tote die Beine und sangen schaurig, sodass Clio freundlicherweise "Hells Bells" erschallen ließ. Eine Oma, die mit nem ollen Kleiderbügel jonglierte, ging direkt ans Tor und tätschelte die Motorhaube meines fahrbaren Untersatzes mit Eigenleben. Thorsten der Lemming bekam von Eckis 3er zur Feier der Nacht ein wenig Zyankali-Auflauf überreicht.
Nach ihrem nächtlichen Ausflug durch den Essener Nordwesten kehrten die Autos wieder an ihre Parkplätze zurück, damit nicht auffiel, dass sie einfach so ohne Fahrer unterwegs gewesen waren. Der M3 aus dem Langhölterweg wurde von einigen freundlichen Fledermäusen wieder entfärbt, sodass sein alugrauer Lack wieder zum Vorschein kam. Am nächsten Morgen wäre niemand auf die Idee gekommen, dass die Autos einen Halloween-Ausflug gemacht haben. Allerdings fragten sich Friedhofsbesucher und die Pfarrer, die die Besucher mit ihrem Wedel besprengten (nicht etwa besprangen, hihi!), wie die Kürbisse dorthin gekommen waren. Ähnliche Fragen stellten sich auch Spaziergänger im neuen Teil des Schlossparks, weil die Schiffchen mit den Kürbissen immer noch auf dem Teich trieben, sofern sie nicht gerade von Wasservögeln im Schilf beknuddelt wurden.
Mein Clio im Mai 2010 - (c) Alexandra Döll, Essen
An der Geisterfahrt an Halloween waren neben meinem Clio ein 3er BMW beteiligt, mit dem Clio öfter flirtet, Eckis 3er, der Passat des Pärchens, das schräg unter mir wohnt, ein Mazda, der dem Besuch des Pärchens gehört, ein Twingo und ein Corsa. Zunächst fuhren sie zur Pfarrkirche St. Michael am Langhölterweg in Dellwig, um dort Kürbisse abzulaichen, die der schönen alten Kirche noch mehr Glanz verliehen. Im Langhölterweg wurden die Autos von einem BMW M3 angequatscht, der auch mitmachen wollte, aber leider nicht schwarz, sondern alugrau-metallic lackiert war, doch auch dafür hatten die freundlichen Autos ne Lösung: Der Passat und der Mazda haben den M3 mit schwarzer Wasserfarbe angemalt, damit seine Urspungs-Lackierung zumindest temporär nicht mehr zu erkennen ist. Die Kürbisse, die rund um die Kirche standen, leuchteten fröhlich dazu. Die Fledermäuse, die nach und nach aus dem Glockenturm entwichen, um in der milden Nachtluft auf Insektenjagd zu gehen, huldigten den Autos überwältigt.
Nachdem der M3 umgefärbt worden war, fuhren die Autos weiter zum nahe gelegenen Friedhof an der Haus-Horl-Straße, wo auch tatsächlich einige Tote wieder ne Halloween-Party feierten - so wie in meiner Geschichte aus "Mitten aus'm Pott". Die Autos waren so nett und haben vor dem Hauptportal aus ihren Boxen den Kult-Hit der Toten dröhnen lassen - "Living after Midnight" von Judas Priest. Die feiernden Toten waren dafür sehr dankbar und zeigten den Autos freundlich die Teufelsforke, wobei einige Leichen Fingerknochen verloren, da ihre Hände soviel Bewegung auf einmal nicht mehr gewohnt waren. Der Sensemann musste die Knochen erst mal einsammeln und dann erneut an ihren Besitzern befestigen - wahlweise mit Tackernadeln oder Sekundenkleber. Bevor die Geister-Fahrzeuge ihre Fahrt zum Terrassenfriedhof nach Schönebeck fortsetzten, stellten sie noch einige Kürbisse in die Grünfläche, die direkt an den Friedhof angrenzt.
Da der M3 sehr wasservogelaffin ist, hat er seine fahrbaren Kumpels gebeten, auch die Enten auf dem Teich im neuen Teil des Schlossparks mit Halloween-Kürbissen zu erfreuen. Die anderen Autos waren einverstanden, sodass der M3 wenig später die Gelegenheit bekam, kleine Schiffchen mit Mini-Kürbissen auf dem Teich auszusetzen, damit die dort beheimateten Wasservögel auch Halloween feiern konnten. Die haben sich auch darüber gefreut und den M3 begeistert angequakt. Der fühlte sich ziemlich geschmeichelt und spielte mit meinem Clio "Give me five".
Der Schlosspark ist ja nicht allzu weit vom Terrassenfriedhof entfernt. Zutritt konnten sich die Autos natürlich nicht verschaffen, da alle Tore des Friedhofs verschlossen waren, aber sie ließen es sich nicht nehmen, an den Toren Kürbisse abzustellen. Auch auf dem Terrassenfriedhof in Schönebeck vertraten sich einige Tote die Beine und sangen schaurig, sodass Clio freundlicherweise "Hells Bells" erschallen ließ. Eine Oma, die mit nem ollen Kleiderbügel jonglierte, ging direkt ans Tor und tätschelte die Motorhaube meines fahrbaren Untersatzes mit Eigenleben. Thorsten der Lemming bekam von Eckis 3er zur Feier der Nacht ein wenig Zyankali-Auflauf überreicht.
Nach ihrem nächtlichen Ausflug durch den Essener Nordwesten kehrten die Autos wieder an ihre Parkplätze zurück, damit nicht auffiel, dass sie einfach so ohne Fahrer unterwegs gewesen waren. Der M3 aus dem Langhölterweg wurde von einigen freundlichen Fledermäusen wieder entfärbt, sodass sein alugrauer Lack wieder zum Vorschein kam. Am nächsten Morgen wäre niemand auf die Idee gekommen, dass die Autos einen Halloween-Ausflug gemacht haben. Allerdings fragten sich Friedhofsbesucher und die Pfarrer, die die Besucher mit ihrem Wedel besprengten (nicht etwa besprangen, hihi!), wie die Kürbisse dorthin gekommen waren. Ähnliche Fragen stellten sich auch Spaziergänger im neuen Teil des Schlossparks, weil die Schiffchen mit den Kürbissen immer noch auf dem Teich trieben, sofern sie nicht gerade von Wasservögeln im Schilf beknuddelt wurden.
Mein Clio im Mai 2010 - (c) Alexandra Döll, Essen
Labels:
3er BMW,
BMW M3,
Clio,
Corsa,
Enten,
Fledermäuse,
Halloween,
Haus-Horl-Friedhof,
Hells Bells,
Judas Priest,
Kürbisse,
Mazda,
Schlosspark,
Sensemann,
St. Michael,
Terrassenfriedhof,
tote Oma,
Twingo
Sonntag, 30. Oktober 2011
Passende Inhalte zu Halloweeen
Abgesehen von meinem Blog-Eintrag mit dem Titel "Halloween 2011" vom 29. Oktober und wenig gruseligen Horror-Filmen auf Tele5 *kicher* hatten meine Mom und ich gestern ein interessantes bis makaberes Thema am Telefon. Das Grab meiner Großeltern auf dem Dellwiger Friedhof ist nach insgesamt 36 Jahren Nutzungsdauer nun eingeebnet worden - meine Eltern und die Geschwister meiner Mutter hätten zwar noch verlängern können, aber die Zeit für die Grabpflege fehlt allen. Meine Mom hat sich noch am meisten drum gekümmert, kann aber seit dem Schlaganfall meines Vaters auch aus Zeitgründen nicht immer so, wie sie will. Der Todestag meiner Oma jährt sich am 11. Januar 2012 zum 21. Mal und 21 Jahre sind doch ne ganz schön lange Liegezeit.
Als klar war, dass das Grab eingeebnet wird, stellte sich mir die Frage, was dann mit den Resten von Oma und Opa bzw. deren Särgen passiert. Per Zufall unterhielt sich meine Mom vor zwei Tagen mit ihrer Chefin, die ja einen Steinmetz- und Bildhauereibetrieb hat und der somit auch Grabsteine fertigt, über das Thema. Hm, es ist wohl so, dass die sterblichen Überreste wie Särge und Skelett auch nach Einebnung in den Gräbern bleiben und die "alten" Särge abgedeckt werden, damit neue Verstorbene dort bestattet werden können. Aus dem Grund wünschen manche Hinterbliebene auch ein Grab für ihre Verstorbenen, in denen zuvor noch niemand anderes beerdigt wurde. Hm, man kann es auch übertreiben, denn ich denke, dem Toten ist es egal, ob vorher dort schon andere Tote gelegen haben.
Das ist genau wie die Frage nach der Organspende: Manche Hinterbliebene können den Gedanken nicht ertragen, dass einem ihrer Verstorbenen ein noch funktionsfähiges Organ entnommen wird, das das Leben eines anderen Menschen retten könnte - was soll der Tote damit im Sarg oder in der Urne? Da braucht er es eh nicht mehr und leider hat nicht jeder Spendewillige einen Organspendeausweis. Ich müsste den auch noch beantragen, denn ob meine Leber, mein Herz oder meine Nieren gemeinsam mit mir irgendwann verfaulen oder ob ich einem kranken Menschen mit einem noch gesunden, funktionsfähigen Organ eine Verbesserung der Lebensdauer und -qualität ermöglichen kann, steht doch außer Frage. Vielleicht ist man selbst irgendwann auf ne Organspende angewiesen und damit dankbar für einen Verstorbenen, der sich zu Lebzeiten bereit erklärt hat, seine Organe nach seinem Tod zur Verfügung zu stellen, damit andere weiterleben können. Die Seele ist und bleibt unsterblich, bei Organen handelt es sich ja lediglich um die innere, materielle Füllung der körperlichen Hülle eines Menschen, die er zum leben benötigt, aber nicht mehr nach dem Tod. Und selbst, wenn der Verstorbene nach seinem Tod und nach einer Organspende noch aufgebahrt wird: Von der OP-Narbe ist dann eh nix mehr zu sehen, zumal der Verstorbene ja auch bekleidet aufgebahr wird, damit die Angehörigen ihn besuchen können.
Auch wenn man natürlich immer denkt, dass die eigenen Eltern das ewige Leben gepachtet haben, so stellt sich natürlich schon irgendwann die Frage nach dem Tod der Eltern, da die normalerweise vor ihren Kindern sterben - ausgenommen, wenn jemand im jungen Alter an einem Unfall, einer schweren Krankheit oder einem Gefäßverschluss stirbt. Meine Mom hat mir gestern schon mal mitgeteilt, dass sie und mein Vater auf dem Terrassenfriedhof in Schönebeck beerdigt werden möchten, zumal wir dort auch viele Jahre in unmittelbarer Nähe gewohnt haben. Die beiden präferieren eine klassische Erdbestattung, was ich gut verstehen kann, denn die wollte ich im Falle meines Ablebens auch haben. Allerdings hoffe ich, dass der Tag, an dem ich mich als Tochter um die Beerdigung, eine Grabstelle usw. kümmern muss, noch in ganz weiter Zukunft liegt, was natürlich analog auch für meinen eigenen Tod gilt. Wie schnell es gehen kann und wie schnell man am Sensemann knapp vorbei schrammen kann, habe ich oft genug miterlebt - Unfälle, plötzliche Schlaganfälle, Thrombose mit Lungenembolie etc. Auch die Geschichte mit der abgefallenen Gondel in Bremen, die mehrere Menschen verletzt hat, hätte tödlich enden können.
Ich weiß nur, dass ich bestimmt kein Billig-Bestattungshaus beauftragen werde, in dem mit dem Tod zu Schleuderpreisen geworben wird, z. T. auch noch in Tageszeitungen, wo sich ein bestimmter Bestatter damit brüstet, mit dem Bestattungs-Oscar ausgezeichnet worden zu sein - wenn es mal soweit ist, suche ich einen guten Bestatter meines Vertrauens auf, denn der Tod geliebter Menschen ist zu wichtig als dass man das von nem Sarg- oder Bestattungs-Discounter erledigen lässt.
In Deutschland wird das Thema "Tod und Trauer" zwar oft tabuisiert, weil es natürlich nicht in unsere auf Äußerlichkeiten ausgerichtete Spaß-Gesellschaft passt, aber leider gehört der Tod zum Leben dazu. Das ist auch der Grund, warum er häufiger in meinen Büchern auftaucht, wenn auch meist auf humorige Weise - die meisten schieben den Schnitter gerne weit von sich weg, aber leider fragt er nicht immer danach, wann er zu wem kommt und ob er überhaupt erwünscht ist.
Als klar war, dass das Grab eingeebnet wird, stellte sich mir die Frage, was dann mit den Resten von Oma und Opa bzw. deren Särgen passiert. Per Zufall unterhielt sich meine Mom vor zwei Tagen mit ihrer Chefin, die ja einen Steinmetz- und Bildhauereibetrieb hat und der somit auch Grabsteine fertigt, über das Thema. Hm, es ist wohl so, dass die sterblichen Überreste wie Särge und Skelett auch nach Einebnung in den Gräbern bleiben und die "alten" Särge abgedeckt werden, damit neue Verstorbene dort bestattet werden können. Aus dem Grund wünschen manche Hinterbliebene auch ein Grab für ihre Verstorbenen, in denen zuvor noch niemand anderes beerdigt wurde. Hm, man kann es auch übertreiben, denn ich denke, dem Toten ist es egal, ob vorher dort schon andere Tote gelegen haben.
Das ist genau wie die Frage nach der Organspende: Manche Hinterbliebene können den Gedanken nicht ertragen, dass einem ihrer Verstorbenen ein noch funktionsfähiges Organ entnommen wird, das das Leben eines anderen Menschen retten könnte - was soll der Tote damit im Sarg oder in der Urne? Da braucht er es eh nicht mehr und leider hat nicht jeder Spendewillige einen Organspendeausweis. Ich müsste den auch noch beantragen, denn ob meine Leber, mein Herz oder meine Nieren gemeinsam mit mir irgendwann verfaulen oder ob ich einem kranken Menschen mit einem noch gesunden, funktionsfähigen Organ eine Verbesserung der Lebensdauer und -qualität ermöglichen kann, steht doch außer Frage. Vielleicht ist man selbst irgendwann auf ne Organspende angewiesen und damit dankbar für einen Verstorbenen, der sich zu Lebzeiten bereit erklärt hat, seine Organe nach seinem Tod zur Verfügung zu stellen, damit andere weiterleben können. Die Seele ist und bleibt unsterblich, bei Organen handelt es sich ja lediglich um die innere, materielle Füllung der körperlichen Hülle eines Menschen, die er zum leben benötigt, aber nicht mehr nach dem Tod. Und selbst, wenn der Verstorbene nach seinem Tod und nach einer Organspende noch aufgebahrt wird: Von der OP-Narbe ist dann eh nix mehr zu sehen, zumal der Verstorbene ja auch bekleidet aufgebahr wird, damit die Angehörigen ihn besuchen können.
Auch wenn man natürlich immer denkt, dass die eigenen Eltern das ewige Leben gepachtet haben, so stellt sich natürlich schon irgendwann die Frage nach dem Tod der Eltern, da die normalerweise vor ihren Kindern sterben - ausgenommen, wenn jemand im jungen Alter an einem Unfall, einer schweren Krankheit oder einem Gefäßverschluss stirbt. Meine Mom hat mir gestern schon mal mitgeteilt, dass sie und mein Vater auf dem Terrassenfriedhof in Schönebeck beerdigt werden möchten, zumal wir dort auch viele Jahre in unmittelbarer Nähe gewohnt haben. Die beiden präferieren eine klassische Erdbestattung, was ich gut verstehen kann, denn die wollte ich im Falle meines Ablebens auch haben. Allerdings hoffe ich, dass der Tag, an dem ich mich als Tochter um die Beerdigung, eine Grabstelle usw. kümmern muss, noch in ganz weiter Zukunft liegt, was natürlich analog auch für meinen eigenen Tod gilt. Wie schnell es gehen kann und wie schnell man am Sensemann knapp vorbei schrammen kann, habe ich oft genug miterlebt - Unfälle, plötzliche Schlaganfälle, Thrombose mit Lungenembolie etc. Auch die Geschichte mit der abgefallenen Gondel in Bremen, die mehrere Menschen verletzt hat, hätte tödlich enden können.
Ich weiß nur, dass ich bestimmt kein Billig-Bestattungshaus beauftragen werde, in dem mit dem Tod zu Schleuderpreisen geworben wird, z. T. auch noch in Tageszeitungen, wo sich ein bestimmter Bestatter damit brüstet, mit dem Bestattungs-Oscar ausgezeichnet worden zu sein - wenn es mal soweit ist, suche ich einen guten Bestatter meines Vertrauens auf, denn der Tod geliebter Menschen ist zu wichtig als dass man das von nem Sarg- oder Bestattungs-Discounter erledigen lässt.
In Deutschland wird das Thema "Tod und Trauer" zwar oft tabuisiert, weil es natürlich nicht in unsere auf Äußerlichkeiten ausgerichtete Spaß-Gesellschaft passt, aber leider gehört der Tod zum Leben dazu. Das ist auch der Grund, warum er häufiger in meinen Büchern auftaucht, wenn auch meist auf humorige Weise - die meisten schieben den Schnitter gerne weit von sich weg, aber leider fragt er nicht immer danach, wann er zu wem kommt und ob er überhaupt erwünscht ist.
Labels:
Allerheiligen,
Bestattung,
Billig-Bestattungshäuser,
Friedhof,
Grab,
Halloween,
Organspende,
Organspendebereitschaft,
Schnitter,
Sensemann,
Tod
Dienstag, 18. Oktober 2011
Neues Kinderspiel: Was feudelst Du? :o)
Da manche Menschlein ja gerne Haustürgeschäfte an der U-Boot-Luke abschließen und Marina sich ja schon mal beim Studium eines Katalogs der Mayerschen verliest ("Was kotzt Du?"), kann man daraus natürlich ein neues Spiel kreieren mit dem Titel "Was feudelst Du?" :o).
Das Ganze spielt natürlich in einem freundlichen gelben U-Boot ("Yellow Submarine" - die Beatles lassen grüßen) mit gemütlichen Schlafkojen, einer engen Kombüse, einem dreckigen Maschinenraum und freundlichen Menschlein an Bord, namentlich Timo, Marina, Alex, Renate, Uli, Thorsten und Thomas. Als weitere Spielfigur im U-Boot kommt noch ein Vorstand mit Glied hinzu. Das Spiel ist also insgesamt für bis zu neun Kinder gedacht, denn neben den acht Menschlein im U-Boot gibt es auch noch einen vertriebsorientierten Taucher, der versucht, sein Feudel-Sortiment an der U-Boot-Luke zu verticken. Da ist argumentatives Geschick des Kindes gefragt, das den Part des Tauchers übernommen hat (notfalls tun es auch immer noch wilde Drohungen im Ghetto-Deutsch - "Ey, isch mach disch platt, Alder!").
Da Haustürgeschäfte an der U-Boot-Luke bekanntermaßen für Nässe im U-Boot sorgen, lohnt sich der Erwerb eines Feudel-Sortiments ja richtig! Natürlich können auch noch andere Dinge weggefeudelt werden, wie z. B. Kaffee-Pfützchen von Thomas, Kölsch-Lachen von Timo oder verschütteter Joghurt von Marina. Der Vorstand mit Glied ist für das Controlling der anderen U-Boot-Insassen zuständig - ideal für verwöhnte Gören, die schon mal auf ihre spätere Lebensaufgabe vorbereitet werden sollen. Die Spielfigur, die sich zu Tode gefeudelt hat - der Sensemann fällt dann unvermittelt mit seiner Sense aus einer Geheimtür und nimmt die jeweilige Figur mit in seine dunkle Kammer - hat gewonnen, hähähähä!!!
Das Ganze spielt natürlich in einem freundlichen gelben U-Boot ("Yellow Submarine" - die Beatles lassen grüßen) mit gemütlichen Schlafkojen, einer engen Kombüse, einem dreckigen Maschinenraum und freundlichen Menschlein an Bord, namentlich Timo, Marina, Alex, Renate, Uli, Thorsten und Thomas. Als weitere Spielfigur im U-Boot kommt noch ein Vorstand mit Glied hinzu. Das Spiel ist also insgesamt für bis zu neun Kinder gedacht, denn neben den acht Menschlein im U-Boot gibt es auch noch einen vertriebsorientierten Taucher, der versucht, sein Feudel-Sortiment an der U-Boot-Luke zu verticken. Da ist argumentatives Geschick des Kindes gefragt, das den Part des Tauchers übernommen hat (notfalls tun es auch immer noch wilde Drohungen im Ghetto-Deutsch - "Ey, isch mach disch platt, Alder!").
Da Haustürgeschäfte an der U-Boot-Luke bekanntermaßen für Nässe im U-Boot sorgen, lohnt sich der Erwerb eines Feudel-Sortiments ja richtig! Natürlich können auch noch andere Dinge weggefeudelt werden, wie z. B. Kaffee-Pfützchen von Thomas, Kölsch-Lachen von Timo oder verschütteter Joghurt von Marina. Der Vorstand mit Glied ist für das Controlling der anderen U-Boot-Insassen zuständig - ideal für verwöhnte Gören, die schon mal auf ihre spätere Lebensaufgabe vorbereitet werden sollen. Die Spielfigur, die sich zu Tode gefeudelt hat - der Sensemann fällt dann unvermittelt mit seiner Sense aus einer Geheimtür und nimmt die jeweilige Figur mit in seine dunkle Kammer - hat gewonnen, hähähähä!!!
Labels:
Beatles,
Feudel-Sortiment,
Ghetto-Deutsch,
Haustürgeschäfte an der U-Boot-Luke,
Kinderspielzeug,
Marina,
Renate Althof,
Sensemann,
Thomas,
Thorsten,
Timo,
Uli,
Vorstand mit Glied,
Yellow Submarine
Freitag, 10. Juni 2011
Abgefahrene Achterbahn
Marina und ich haben zwar beide einen Universitätsabschluss - sie einen Magister, ich ein Diplom - aber natürlich nicht in Ingenieurwissenschaften, da wir beide eher geistes- und gesellschaftswissenschaftlich ausgerichtet sind. Das würde uns dennoch nicht daran hindern, eine eigene Achterbahn zu entwickeln - schließlich ist Marina mit einem Ingenieur verheiratet (wenn auch in der Fachrichtung Verpackungstechnik) und ich kenne auch einige wie z. B. Thorsten (wobei da die Fachrichtung auch eher im Bereich Verfahrens- und Fördertechnik liegt). Dennoch können wir die Herren ja für Planung und Bau rekrutieren, hihi, weil Achterbahnen an sich faszinierende, ausgefeilte Bauwerke mit Nervenkitzel-Faktor sind - auch wenn ich nicht alle Achterbahnen besuchen muss/darf.
Unsere schöne Achterbahn hieße:
Coffin Coaster!
(Für alle Leser/innen, die jetzt nicht so fit in der englischen Sprache sind, hier die Übersetzung: Sarg-Achterbahn)
Aufstellen würden wir unsere Achterbahn gerne auf der großen Brache hinter der Essener Straße in Bottrop-Lehmkuhle - schön eingebettet zwischen Emscher, A42 und still gelegter Güterbahnlinie. Das Ganze soll eine Mischung aus Achter- und Geisterbahn sein, hihi.
Achterbahn in Florida - (c) BurningWell, pixabay
Natürlich gibt es bei unserem Coffin Coaster keine bei Achterbahnen üblichen Wagen - nein, wie der Name schon vermuten lässt, sind jeweils acht Särge für jeweils zwei Personen zu einem Zug aneinander gekoppelt, wobei immer zwei Züge unterwegs sind. Wenn der erste fast durch den Parcours durch ist, wird der zweite zur Startrampe geschickt, hihi!
Jeder schwarze Sarg ist liebevoll mit weißem Stoff ausgekleidet und verfügt natürlich über Sicherheitsbügel - auf Wunsch können die beiden Insassen (oder besser gesagt: Inlieger) auch wie bei einem Rodelschlitten übereinander gelegt werden. Gleichwohl gibt es ein Guckloch im Sargdeckel, damit die Fahrgäste auch etwas während der ansonsten ziemlich dunklen Fahrt sehen können.
Grabstein - (c) Lucky Luke, pixabay
Geisterbahn - (c) qay, pixelio.de
Während Marina und ich im Kassenhäuschen - sieht passenderweise wie eine Krypta aus - Tickets verkaufen (Erwachsene 5 Euro, Kinder bis 12 Jahre vier Euro), sind Steffiiiii, Timo und Thorsten vor der Fahrt persönlich dafür verantwortlich, dass alle Fahrgäste bequem in ihren Särgen liegen und die Sargdeckel ordentlich verschlossen sind. Keine Angst, für ausreichende Belüftung durch unauffällige Lüftungsschlitze ist gesorgt! Allerdings eignet sich die Achterbahn nicht unbedingt für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schwangerschaft und Klaustrophobie...
Steffiiiii und Timo tragen natürlich ein weites schwarzes T-Hemd mit der Aufschrift "Coffin Coaster", genau wie Marina und ich. Thorsten staffiere ich als Chuckys Braut ("Chucky die Mörderpuppe") aus, denn das hatten wir an Karneval mal tatsächlich vor, hihihihi - Christoph wollte ihm sogar Silikonbrüste für diesen Anlass basteln und ich habe mich bereit erklärt, ihn zu schminken *ggg*. Thorsten freut sich bestimmt, wenn er da so den ganzen Tag als Chuckys Braut rumlaufen darf, da er ja zum Glück auch eine Menge Humor hat. Hm, eigentlich könnte ich mich dann auch wie Chucky stylen, so wie wir es damals im Jahr 2008 an Karneval geplant hatten...:o).
Die Startrampe der Achterbahn ist rund 25 Meter hoch, wobei kurz vor Ende der Rampe gruselige Figuren auf die Fahrgäste lauern. Das Feuerwerk der guten Laune ist auf Zombie gestylt und nöhlt horrormäßig "Marinaaaaaaaa...!", Joda ("Krieg der Sterne") erschreckt alle mit den gekreischten Worten "Gleich sterben du musst!" und mein ehemaliger Kollege Bernd - übrigens ein ganz lieber, hübscher Mann - gibt Jason Voorhees inklusive Machete. Der gute Jason ist ja eher wortkarg veranlagt...:o).
Schließlich saust der Coffin Coaster in einem Winkel von 80° die Startrampe hinunter, sodass er am Ende auf eine Geschwindigkeit von mehr als 130 km/h kommt. Die Achterbahn schießt augenblicklich wieder in die Höhe durch zwei Loopings - auf Marinas Wunsch hin kopulieren zwei Geister über dem ersten Looping und heulen dabei vor Lust zum Stein erweichen. Nach dem zweiten Looping geht es wieder per Steilkurve in die Höhe und nach einer kurzen Gerade in einen dunklen Tunnel, in dem passenderweise "Hells Bells" von AC/DC läuft, hähä. An den schwach beleuchteten Tunnelwänden krabbeln fette schwarze Spinnen herum, Fledermäuse hängen je nach Tageszeit von der Decke oder flattern wie wild herum. Am Ende des Tunnels sehen die Fahrgäste ein Licht - dazu passend steht dort der Sensemann.
Fledermaus: (c) Sabine Geißler, Pixelio
Sensemann: (c) Jürgen Maul, pixelio.de
Nach diesem Horror-Tunnel geht es zwischen den Beinen des Sensemanns raus und dann steil abwärts in eine Kurve - und dann ganz knapp über die Emscher hinweg (hoffentlich führt sie nicht gerade mal Hochwasser, denn dann gibt's ne müffelnde Dusche...). Am Emscherufer stehen Vampire im Nebel und werfen mit Kunstblut um sich. Nach der letzten Steilkurve wird am Ende des Parcours schließlich gebremst inmitten von lauter überdimensionierten Grabsteinen, hehe. Steffiiiiii ist so freundlich und überreicht allen Fahrgästen wegen des Aromas der Emscher Deo-Roller von Odima :o).
Die Rechte aller Fotos liegen bei den jeweiligen Fotografen.
Unsere schöne Achterbahn hieße:
Coffin Coaster!
(Für alle Leser/innen, die jetzt nicht so fit in der englischen Sprache sind, hier die Übersetzung: Sarg-Achterbahn)
Aufstellen würden wir unsere Achterbahn gerne auf der großen Brache hinter der Essener Straße in Bottrop-Lehmkuhle - schön eingebettet zwischen Emscher, A42 und still gelegter Güterbahnlinie. Das Ganze soll eine Mischung aus Achter- und Geisterbahn sein, hihi.
Achterbahn in Florida - (c) BurningWell, pixabay
Natürlich gibt es bei unserem Coffin Coaster keine bei Achterbahnen üblichen Wagen - nein, wie der Name schon vermuten lässt, sind jeweils acht Särge für jeweils zwei Personen zu einem Zug aneinander gekoppelt, wobei immer zwei Züge unterwegs sind. Wenn der erste fast durch den Parcours durch ist, wird der zweite zur Startrampe geschickt, hihi!
Jeder schwarze Sarg ist liebevoll mit weißem Stoff ausgekleidet und verfügt natürlich über Sicherheitsbügel - auf Wunsch können die beiden Insassen (oder besser gesagt: Inlieger) auch wie bei einem Rodelschlitten übereinander gelegt werden. Gleichwohl gibt es ein Guckloch im Sargdeckel, damit die Fahrgäste auch etwas während der ansonsten ziemlich dunklen Fahrt sehen können.
Grabstein - (c) Lucky Luke, pixabay
Geisterbahn - (c) qay, pixelio.de
Während Marina und ich im Kassenhäuschen - sieht passenderweise wie eine Krypta aus - Tickets verkaufen (Erwachsene 5 Euro, Kinder bis 12 Jahre vier Euro), sind Steffiiiii, Timo und Thorsten vor der Fahrt persönlich dafür verantwortlich, dass alle Fahrgäste bequem in ihren Särgen liegen und die Sargdeckel ordentlich verschlossen sind. Keine Angst, für ausreichende Belüftung durch unauffällige Lüftungsschlitze ist gesorgt! Allerdings eignet sich die Achterbahn nicht unbedingt für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schwangerschaft und Klaustrophobie...
Steffiiiii und Timo tragen natürlich ein weites schwarzes T-Hemd mit der Aufschrift "Coffin Coaster", genau wie Marina und ich. Thorsten staffiere ich als Chuckys Braut ("Chucky die Mörderpuppe") aus, denn das hatten wir an Karneval mal tatsächlich vor, hihihihi - Christoph wollte ihm sogar Silikonbrüste für diesen Anlass basteln und ich habe mich bereit erklärt, ihn zu schminken *ggg*. Thorsten freut sich bestimmt, wenn er da so den ganzen Tag als Chuckys Braut rumlaufen darf, da er ja zum Glück auch eine Menge Humor hat. Hm, eigentlich könnte ich mich dann auch wie Chucky stylen, so wie wir es damals im Jahr 2008 an Karneval geplant hatten...:o).
Die Startrampe der Achterbahn ist rund 25 Meter hoch, wobei kurz vor Ende der Rampe gruselige Figuren auf die Fahrgäste lauern. Das Feuerwerk der guten Laune ist auf Zombie gestylt und nöhlt horrormäßig "Marinaaaaaaaa...!", Joda ("Krieg der Sterne") erschreckt alle mit den gekreischten Worten "Gleich sterben du musst!" und mein ehemaliger Kollege Bernd - übrigens ein ganz lieber, hübscher Mann - gibt Jason Voorhees inklusive Machete. Der gute Jason ist ja eher wortkarg veranlagt...:o).
Schließlich saust der Coffin Coaster in einem Winkel von 80° die Startrampe hinunter, sodass er am Ende auf eine Geschwindigkeit von mehr als 130 km/h kommt. Die Achterbahn schießt augenblicklich wieder in die Höhe durch zwei Loopings - auf Marinas Wunsch hin kopulieren zwei Geister über dem ersten Looping und heulen dabei vor Lust zum Stein erweichen. Nach dem zweiten Looping geht es wieder per Steilkurve in die Höhe und nach einer kurzen Gerade in einen dunklen Tunnel, in dem passenderweise "Hells Bells" von AC/DC läuft, hähä. An den schwach beleuchteten Tunnelwänden krabbeln fette schwarze Spinnen herum, Fledermäuse hängen je nach Tageszeit von der Decke oder flattern wie wild herum. Am Ende des Tunnels sehen die Fahrgäste ein Licht - dazu passend steht dort der Sensemann.
Fledermaus: (c) Sabine Geißler, Pixelio
Sensemann: (c) Jürgen Maul, pixelio.de
Nach diesem Horror-Tunnel geht es zwischen den Beinen des Sensemanns raus und dann steil abwärts in eine Kurve - und dann ganz knapp über die Emscher hinweg (hoffentlich führt sie nicht gerade mal Hochwasser, denn dann gibt's ne müffelnde Dusche...). Am Emscherufer stehen Vampire im Nebel und werfen mit Kunstblut um sich. Nach der letzten Steilkurve wird am Ende des Parcours schließlich gebremst inmitten von lauter überdimensionierten Grabsteinen, hehe. Steffiiiiii ist so freundlich und überreicht allen Fahrgästen wegen des Aromas der Emscher Deo-Roller von Odima :o).
Die Rechte aller Fotos liegen bei den jeweiligen Fotografen.
Labels:
A42,
Achterbahn,
Bottrop,
Chuckie die Mörderpuppe,
Coffin Coaster,
Emscher,
Fledermaus,
Geisterbahn,
Hells Bells,
Horror,
Jason Voorhees,
Marina,
Odima,
Sarg,
Sensemann,
Steffi,
Thorsten
Donnerstag, 9. Juni 2011
Horror-Visionen mit Aufzügen
Der Song "Love in an Elevator" von Aerosmith ist ja relativ bekannt und in einem meiner Blogs habe ich ihn ja schon verwendet, als es darum ging, meinen Göttergatten im Aufzug zu vernaschen, hihi.
Tja, eben jener Aufzug ist aber seit heute Morgen - als ich um 7.15 Uhr unsere heiligen Hallen betrat, ging er allerdings noch und auch, als Steffi um 8.35 Uhr hier eintrudelte - nicht mehr funktionstüchtig, sodass wir jetzt ein bisschen Treppenlaufen dürfen, genau wie unsere Kunden. Okay, ist kein Drama, wir haben keine gehbehinderten oder gelähmten Kunden, die zwingend auf einen Fahrstuhl angewiesen wären, aber so wie sich die Ausführungen des Aufzugmonteurs anhörten, als ich durch den Flur trappste, wird das wohl ne längerfristige Angelegenheit, weil da wohl der Motor ausgetauscht werden muss. Na, toll!
Auf jeden Fall hatten wir ziemlich schräge Ideen zu unserem Aufzug - den Song "Love in an Elevator" könnten wir glatt in "Horror in an Elevator" umbenennen :o).
Steffiiiii stellte sich vor, wie es wäre, wenn ein Blinder aus unserem Büro kommt, mit seinem Gehstock tastet, um die Breite der Aufzugtür richtig abschätzen zu können und dann, da der Aufzug ja nicht da ist, in den Schacht fällt. AUA!!! Steffi, das war aber jetzt sehr makaber...! :o)
Ich dachte eher an einen schlaftrunkenen, aber sehenden Mitarbeiter dieses Bürogebäudes, der ebenso verschlafen in den Aufzug taumelt, wobei der Lift ja ein paar Etagen tiefer funktionsuntüchtig rumsteht. Das Letzte, was er vor seinem freien Fall sieht, ist der höhnisch lachende Sensemann inklusive seines Arbeitsgeräts, hähä.
Steffi wurde noch ein wenig makaberer bis blutrünstig - sie stellte sich vor, wie jemand sich vorsichtig über den leeren Aufzugschacht beugt und in die Tiefe glotzt. In dem Moment kommt der Aufzug von oben angerauscht und köpft den armen Kerl, hähä. Tja, Neugier kann eben auch tödlich sein :o). Irgendwie musste ich dabei an die Horror-Film-Reihe "Final Destination" denken...
Marina hatte natürlich wieder was ganz Abgefahrenes: Die Eingangssequenz ähnelte der von Steffis, aber anstatt, dass der Aufzug den Mann von oben köpft, kommt mir nichts, dir nichts ein Drache angesegelt (wie der in unserem kleinen Flur Platz haben soll, ist mir ein Rätsel - es sei denn, der Kleine heißt Grisu, hihi) und speit Feuer, wie Drachen das nun mal so tun. Danach hat der In-den-Aufzugschacht-Glotzer natürlich auch keinen Kopf mehr, weil weggekokelt.
Ich habe Steffis Version vom geköpften In-den-Aufzugschacht-Glotzer noch ein wenig personalisert: Es ist nicht irgendwer, der da in den Aufzugschacht glotzt, sondern unser Feuerwerk der guten Laune (der seinem Spitznamen auch heute wieder alle Ehre macht...). Er wird von dem Aufzug geköpft, der da von oben ohne weiteren Halt angerauscht kommt. Schließlich hört man von unten aus dem Aufzugschacht folgende hohle Worte: "Marinaaaaa, mein Kopp is ab! Sag der Alex mal, die soll googeln, wie man den wieder dran kriegt!"
(c) bod.de
Apropo Horror: Jedesmal, wenn ich mich auf pixelio.de einlogge, um nach Artikelbildern zu recherchieren, ist dort Werbung von Thalia geschaltet, sodass man vier meiner Bücher käuflich erwerben kann - Absoluter Horror, Liebe, Tod und Teufel, Düstere Schauergeschichten, Vier Jahreszeiten. YEAH!!! Gerade bei den ersten drei genannten Titeln gibt es richtig viel Horror und Grusel, hähähä, aber nix mit Aufzügen - eher Friedhöfe, Wälder, alte Spukhäuser, Gewitter und Bestattungshäuser. UAAAAHAHAHAHAHA!!! (Das war jetzt ne phonetische Darstellung der Lache eines irren Gespensts...)
(c) Amazon.de
Tja, eben jener Aufzug ist aber seit heute Morgen - als ich um 7.15 Uhr unsere heiligen Hallen betrat, ging er allerdings noch und auch, als Steffi um 8.35 Uhr hier eintrudelte - nicht mehr funktionstüchtig, sodass wir jetzt ein bisschen Treppenlaufen dürfen, genau wie unsere Kunden. Okay, ist kein Drama, wir haben keine gehbehinderten oder gelähmten Kunden, die zwingend auf einen Fahrstuhl angewiesen wären, aber so wie sich die Ausführungen des Aufzugmonteurs anhörten, als ich durch den Flur trappste, wird das wohl ne längerfristige Angelegenheit, weil da wohl der Motor ausgetauscht werden muss. Na, toll!
Auf jeden Fall hatten wir ziemlich schräge Ideen zu unserem Aufzug - den Song "Love in an Elevator" könnten wir glatt in "Horror in an Elevator" umbenennen :o).
Steffiiiii stellte sich vor, wie es wäre, wenn ein Blinder aus unserem Büro kommt, mit seinem Gehstock tastet, um die Breite der Aufzugtür richtig abschätzen zu können und dann, da der Aufzug ja nicht da ist, in den Schacht fällt. AUA!!! Steffi, das war aber jetzt sehr makaber...! :o)
Ich dachte eher an einen schlaftrunkenen, aber sehenden Mitarbeiter dieses Bürogebäudes, der ebenso verschlafen in den Aufzug taumelt, wobei der Lift ja ein paar Etagen tiefer funktionsuntüchtig rumsteht. Das Letzte, was er vor seinem freien Fall sieht, ist der höhnisch lachende Sensemann inklusive seines Arbeitsgeräts, hähä.
Steffi wurde noch ein wenig makaberer bis blutrünstig - sie stellte sich vor, wie jemand sich vorsichtig über den leeren Aufzugschacht beugt und in die Tiefe glotzt. In dem Moment kommt der Aufzug von oben angerauscht und köpft den armen Kerl, hähä. Tja, Neugier kann eben auch tödlich sein :o). Irgendwie musste ich dabei an die Horror-Film-Reihe "Final Destination" denken...
Marina hatte natürlich wieder was ganz Abgefahrenes: Die Eingangssequenz ähnelte der von Steffis, aber anstatt, dass der Aufzug den Mann von oben köpft, kommt mir nichts, dir nichts ein Drache angesegelt (wie der in unserem kleinen Flur Platz haben soll, ist mir ein Rätsel - es sei denn, der Kleine heißt Grisu, hihi) und speit Feuer, wie Drachen das nun mal so tun. Danach hat der In-den-Aufzugschacht-Glotzer natürlich auch keinen Kopf mehr, weil weggekokelt.
Ich habe Steffis Version vom geköpften In-den-Aufzugschacht-Glotzer noch ein wenig personalisert: Es ist nicht irgendwer, der da in den Aufzugschacht glotzt, sondern unser Feuerwerk der guten Laune (der seinem Spitznamen auch heute wieder alle Ehre macht...). Er wird von dem Aufzug geköpft, der da von oben ohne weiteren Halt angerauscht kommt. Schließlich hört man von unten aus dem Aufzugschacht folgende hohle Worte: "Marinaaaaa, mein Kopp is ab! Sag der Alex mal, die soll googeln, wie man den wieder dran kriegt!"
(c) bod.de
Apropo Horror: Jedesmal, wenn ich mich auf pixelio.de einlogge, um nach Artikelbildern zu recherchieren, ist dort Werbung von Thalia geschaltet, sodass man vier meiner Bücher käuflich erwerben kann - Absoluter Horror, Liebe, Tod und Teufel, Düstere Schauergeschichten, Vier Jahreszeiten. YEAH!!! Gerade bei den ersten drei genannten Titeln gibt es richtig viel Horror und Grusel, hähähä, aber nix mit Aufzügen - eher Friedhöfe, Wälder, alte Spukhäuser, Gewitter und Bestattungshäuser. UAAAAHAHAHAHAHA!!! (Das war jetzt ne phonetische Darstellung der Lache eines irren Gespensts...)
(c) Amazon.de
Labels:
Absoluter Horror,
Aerosmith,
Aufzug,
Drache,
Düstere Schauergeschichten,
Fahrstuhl,
Feuerwerk der guten Laune,
Grisu,
Horror,
Liebe Tod und Teufel,
Lift,
Marina,
Sensemann,
Steffi,
Werbung
Dienstag, 1. März 2011
Glotzen und Gaffen - nix passiert
Ein Phänomen fällt mir als Berufspendlerin immer wieder auf: Sobald irgendwo ein Fahrzeug auf dem Standstreifen der Autobahn steht und Warnblinkanlage drin hat, gibt's Stau - auch wenn die Stelle gut abgesichert und kenntlich gemacht ist. Natürlich müssen alle erst mal glotzen, ob es Tote und Verletzte gibt; die wenigsten halten an, um konkret Hilfe anzubieten, obwohl diese vielfach schon durch Polizei, andere Autofahrer, ADAC etc. vor Ort präsent ist. Im Sommer 2003 hatte es auf der A42 Richtung Dortmund einen Unfall mit Blechschaden gegeben - machte zehn Kilometer Stau, weil ein Fahrstreifen blockiert war. In Gegenrichtung, also Fahrtrichtung Duisburg, waren es wenig später 16 km Stau, weil alle wie blöd glotzen mussten und dann einige offensichtlich vor lauter Sensationslust vergessen haben, nach vorne zu gucken, sodass es weitere Auffahrunfälle in Richtung Duisburg gab.
Auch heute Morgen stand zwischen Haarzopf und Kettwig ein defekter Lkw auf dem Standstreifen. Ein anderer Lkw hatte dahinter angehalten, damit der Fahrer seinem Kollegen helfen konnte. Die Stelle war perfekt abgesichert und hatte auch mit dem fließenden Verkehr auf der Autobahn nix zu tun, dennoch gab es leichten Stau, weil alle erst mal glotzen mussten, ob es wenigstens Tote und Verletzte gibt. Die gab's zum Glück nicht - beide Fahrer erfreuten sich offensichtlich bester Gesundheit, sodass es sich wohl um ein rein technisches Problem handelte. Schade aber auch für die ganzen sensationsgeilen Asis...merkwürdigerweise rollte der Verkehr auch wieder problemlos und zügig hinter besagter Schadensstelle.
Ich weiß sowieso nicht, was diese ewige Glotzerei soll - da scheinen einige Leute ein furchtbar langweiliges Leben zu haben, wenn sie sich an Pannen, Verletzungen usw. anderer Menschen aufgeilen müssen, Marke "Hauptsache, ich nicht!" Die ganz neue Mode ist ja, havarierte Fahrzeuge und Schwerverletzte oder gar Sterbende mit dem Foto-Handy abzulichten. Für solch ein asoziales Verhalten finde ich die Strafen für unterlassene Hilfeleistung eigentlich viel zu lasch - manche Möchtegern-Sensationsreporter behindern ja sogar die Rettungskräfte, damit sie Bild-Zeitung für Arme spielen können und ihren Freunden zeigen können, was für riesige Blutlachen sie nach einem Unfall ausgemacht haben. Da möchte ich die Asis mal sehen, wie sie es fänden, wenn sie selbst stark blutend und sterbend von anderen mit dem Handy abgelichtet würden...da wäre das Geheul dann aber groß. Die meisten Menschen sind eigentlich froh, wenn sie weder Verletzte noch Tote live erleben müssen, aber einigen scheinen Dinge wie Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und Anstand völlig abzugehen. Das sind sicherlich auch die Leute, die sich Dumm-TV anschauen; also Sendungen wie "Die Mädchen-Gang", "DSDS" und ähnliches. Da stellen sie dann wahrscheinlich zu ihrer großen Erleichterung fest, dass sie nicht die einzigen problembehafteten Dummköpfe auf diesem Planeten sind bzw. sie können sich dann noch an Not und Elend anderer Menschen hochziehen. Mal gucken, wann RTL oder RTL II auf die Idee kommen, Todkranke oder Schwerverletzte beim Sterben zu filmen und das dem geneigten Zuschauer dann als Hilfsbereitschaft verkaufen wollen...hm, wo der Sensemann schon dabei ist, einen Schwerkranken oder Verletzten abzuholen, könnte er eigentlich auch direkt mit den Asis weitermachen, die sich am Leid anderer hochziehen. Schade, dass es keinem Sensationssender je gelingen wird, den Tod für ein Live-Interview zu seiner Arbeit zu gewinnen - um es mal ganz zynisch auszudrücken. Ich glaube, für sowas gäbe sich der Schnitter ohnehin nicht her, hehe.
Ähnlich auf die Nerven wie sensationsheischende Sendungen à la Mädchengang oder Tatort Internet, Volksverdummung der Marke DSDS u. ä. gehen mir auch Shows wie "Bauer sucht Frau", "Verzeih mir" usw. Gerade bei "Verzeih mir", was ja erst kürzlich mit Julia Leischik neu aufgelegt wurde - das Format gab es ja schon mal in den 90ern mit Ulla Kock am Brink - finde ich völlig lächerlich. Wenn ich jemanden um Verzeihung bitten möchte, kann ich das mit dem privat regeln anstatt vor nem Millionen-Publikum auf die Tränendrüse zu drücken - da würde es mich auch nicht wundern, wenn derjenige, der um Verzeihung gebeten wird, die Entschuldigung zurückweist, weil ihm das zu sensationsheischend ist, im Fernsehen um Verzeihung gebeten zu werden.
Auch heute Morgen stand zwischen Haarzopf und Kettwig ein defekter Lkw auf dem Standstreifen. Ein anderer Lkw hatte dahinter angehalten, damit der Fahrer seinem Kollegen helfen konnte. Die Stelle war perfekt abgesichert und hatte auch mit dem fließenden Verkehr auf der Autobahn nix zu tun, dennoch gab es leichten Stau, weil alle erst mal glotzen mussten, ob es wenigstens Tote und Verletzte gibt. Die gab's zum Glück nicht - beide Fahrer erfreuten sich offensichtlich bester Gesundheit, sodass es sich wohl um ein rein technisches Problem handelte. Schade aber auch für die ganzen sensationsgeilen Asis...merkwürdigerweise rollte der Verkehr auch wieder problemlos und zügig hinter besagter Schadensstelle.
Ich weiß sowieso nicht, was diese ewige Glotzerei soll - da scheinen einige Leute ein furchtbar langweiliges Leben zu haben, wenn sie sich an Pannen, Verletzungen usw. anderer Menschen aufgeilen müssen, Marke "Hauptsache, ich nicht!" Die ganz neue Mode ist ja, havarierte Fahrzeuge und Schwerverletzte oder gar Sterbende mit dem Foto-Handy abzulichten. Für solch ein asoziales Verhalten finde ich die Strafen für unterlassene Hilfeleistung eigentlich viel zu lasch - manche Möchtegern-Sensationsreporter behindern ja sogar die Rettungskräfte, damit sie Bild-Zeitung für Arme spielen können und ihren Freunden zeigen können, was für riesige Blutlachen sie nach einem Unfall ausgemacht haben. Da möchte ich die Asis mal sehen, wie sie es fänden, wenn sie selbst stark blutend und sterbend von anderen mit dem Handy abgelichtet würden...da wäre das Geheul dann aber groß. Die meisten Menschen sind eigentlich froh, wenn sie weder Verletzte noch Tote live erleben müssen, aber einigen scheinen Dinge wie Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und Anstand völlig abzugehen. Das sind sicherlich auch die Leute, die sich Dumm-TV anschauen; also Sendungen wie "Die Mädchen-Gang", "DSDS" und ähnliches. Da stellen sie dann wahrscheinlich zu ihrer großen Erleichterung fest, dass sie nicht die einzigen problembehafteten Dummköpfe auf diesem Planeten sind bzw. sie können sich dann noch an Not und Elend anderer Menschen hochziehen. Mal gucken, wann RTL oder RTL II auf die Idee kommen, Todkranke oder Schwerverletzte beim Sterben zu filmen und das dem geneigten Zuschauer dann als Hilfsbereitschaft verkaufen wollen...hm, wo der Sensemann schon dabei ist, einen Schwerkranken oder Verletzten abzuholen, könnte er eigentlich auch direkt mit den Asis weitermachen, die sich am Leid anderer hochziehen. Schade, dass es keinem Sensationssender je gelingen wird, den Tod für ein Live-Interview zu seiner Arbeit zu gewinnen - um es mal ganz zynisch auszudrücken. Ich glaube, für sowas gäbe sich der Schnitter ohnehin nicht her, hehe.
Ähnlich auf die Nerven wie sensationsheischende Sendungen à la Mädchengang oder Tatort Internet, Volksverdummung der Marke DSDS u. ä. gehen mir auch Shows wie "Bauer sucht Frau", "Verzeih mir" usw. Gerade bei "Verzeih mir", was ja erst kürzlich mit Julia Leischik neu aufgelegt wurde - das Format gab es ja schon mal in den 90ern mit Ulla Kock am Brink - finde ich völlig lächerlich. Wenn ich jemanden um Verzeihung bitten möchte, kann ich das mit dem privat regeln anstatt vor nem Millionen-Publikum auf die Tränendrüse zu drücken - da würde es mich auch nicht wundern, wenn derjenige, der um Verzeihung gebeten wird, die Entschuldigung zurückweist, weil ihm das zu sensationsheischend ist, im Fernsehen um Verzeihung gebeten zu werden.
Labels:
A52,
DSDS,
Foto-Handy,
RTL,
RTL2,
Schnitter,
Sensationslust,
Sensemann,
Unfälle filmen,
unterlassene Hilfeleistung,
Verkehrsunfälle,
Verzeih mir
Mittwoch, 29. Dezember 2010
Abgedrehtes zum Winter 2010
Oberes Foto: Sonnenuntergang über Essen-Haarzopf
Unteres Foto: Verschneiter Garten in Essen-Bedingrade
__________________________________________
So sieht der Winter über Essen aus - insbesondere das unterste Foto ist sehr aktuell, da erst an Weihnachten entstanden. Mittlerweile hat hier jedoch Tauwetter eingesetzt, wobei aber an den Fahrbahnrändern immer noch mehr als genug Schnee zu finden ist. Die EBE transportiert selbigen ja nicht ab...
Natürlich darf auch eine abgedrehte Geschichte zum Wintereinbruch im Ruhrgebiet nicht fehlen :o).
Alex trifft sich mit ihren Spießgesellen und -gesellinnen Thorsten, Thomas, Timo, Marina, Steffi, Uli und Renate an der Zeunerstraße, knapp oberhalb des Werdener Berges, der derzeit für den Autoverkehr gesperrt ist. Bevor es an eine Rodelpartie geht, werden natürlich noch Schneemänner am Fahrbahnrand gebaut. Steffi macht das betretene Gesicht und bezeichnet ihre Zimmerpflanzen Alex und Marina als geschmacklos, weil diese einen Schneemann mit einem 25 cm langen Gemächt bauen. Die Herren schauen eher neidisch aus der Wäsche. Timo und Thomas bauen eine Schneefrau mit mindestens 120 cm Oberweite, was insbesondere Thomas die Schamesröte ins Gesicht treibt. Steffi findet auch das geschmacklos. Renate mahnt Alex und Marina, doch an die Kinder zu denken, die den Schneemann mit Gemächt sehen könnten, doch Alex meint, dass die Blagen angesichts schlecht erzogener Eltern und niveaulosem Fernsehprogramm auf einigen Privatsendern nicht mehr weiter versaut werden können. Wo sie Recht hat...
Während einige Herrschaften also Schneegestalten mit signifikanten Geschlechtsmerkmalen bauen, trinkt Thorsten ein Bier und grinst. Uli und Renate bauen ein Schneehuhn ohne Geschlechtsmerkmal. Ulis Hund Herkules tobt übermütig durch die Schneehaufen am Fahrbahnrand. Alex' Stofftiere haben sich auch zum Rodeln an der Zeunerstraße eingefunden. Petra hat zusammen mit Rammstein-Frontman Till Lindemann einen Getränkestand aufgebaut, damit sich die Schneearchitekten und Rodler an heißem Kaffee oder Kakao, Grog, Bier, Rum etc. erfreuen können.
Uli und Renate sausen als Erste den etwa vier Kilometer langen Werdener Berg hinunter, und zwar im Doppel-Wok - Stephan Raab und seine Wok-WM lassen grüßen. Herkules bleibt bei Till und Petra, während er Frauchen und ihrer Begleiterin skeptisch hinterher schaut. Am Fuße des Berges an der Kreuzung am S-Bahnhof Werden machen sich bereits der Sensemann und der Zwerghamster des Todes startklar. Vielleicht gibt es ja hier wen zu holen...
Natürlich werden die beiden Damen immer schneller, sodass sie von dem Starenkasten auf halber Höhe kurz hinterm Meckenstocker Weg geblitzt werden, denn mit ihren Woks sind sie natürlich wesentlich schneller als die maximal erlaubten 60 km/h. Der Lokführer einer verträumten S6, der sich doch entschlossen hat, vom Essener Hauptbahnhof über den Stadtwald, Hügel, Werden, Kettwig, Ratingen, Düsseldorf und Leverkusen weiter nach Köln zu fahren - was in den letzten Tagen nicht selbstverständlich war - staunt nicht schlecht, als sein Zug aus dem Wald kommt und er auf der Straße neben den Gleisen zwei Damen mit ihren Woks den Berg hinunter sausen sieht, die seine S-Bahn sogar noch überholen. Der Zwerghamster des Todes jubiliert bereits, als er die beiden in weiter Ferne angesaust kommen sieht, doch er wird kopfüber in den Schnee getreten - mal wieder von Ente Marianne und ihren 13 Küken, die auf der Suche nach Erpel Dieter sind. Zum Glück bremsen Renate und Uli rechtzeitig, sodass sie sehr exakt am S-Bahnhof zum Stehen kommen. Der Sensemann ist stinkig und holt sich aus lauter Frust einen Flachmann am Kiosk, den er auf Ex und Hopp leert.
Alex versucht, gemeinsam mit Marina, Steffi und Thomas im Vierer-Bob den Berg hinunter zu segeln. Sie sitzt ganz vorne, hinter ihr Thomas, dessen Nippel sie wieder im Kreuz hat. Marina hat sich hinter ihm platziert und das steuernde Schlusslicht des Bobs bildet Steffi. Der Bob gewinnt rasch an Fahrt. Thomas quiekt angesichts der Geschwindigkeit und der gefährlichen Nähe zur Mittelmauer auf der B224. Marina findet ihn dusselig. Steffi macht das betretene Gesicht, insbesondere als auch sie auf halber Höhe in die Radarfalle sausen.
Der Zwerghamster des Todes hat sich mittlerweile wieder ausgebuddelt und sieht erfreut, dass sich ein Vierer-Bob mit hoher Geschwindigkeit nähert. Vielleicht kann er die Insassen ja mit ins Jenseits nehmen??? Er hat keine Zeit mehr, darüber nachzudenken, denn Ente Marianne und ihre 13 Küken sind zurückgekommen und treten ihn abermals kopfüber in den Schnee, dabei singen sie fröhlich den OOMPH-Hit "Augen auf". Der Zwerghamster des Todes prustet und als er gerade wieder sein Köpfchen aus dem Schnee erhoben hat, tritt ihm Erpel Dieter - wie üblich mit Fluppe im Schnabel - auf den Kopf und grummelt: "Du bist bestusst!" Derweil suchen Sammy und Ecki nach Tulpen am Weg zur Platte, doch dafür ist es noch ein bisschen zu früh. Steffi, der freundliche Hamster mit dem Umhängetäschchen, segelt mit dem Gleitschirm über den Werdener Berg hinweg und filmt die Abfahrt ihrer Mutti und deren Begleiter. Zum Glück ist ihr menschliches Pendant in der Lage, rechtzeitig zu bremsen, sodass der Bob sehr exakt am S-Bahnhof zum Stehen kommt. Der Sensemann ist abermals frustriert und holt sich noch nen Flachmann, den er auf Ex und Hopp leert. Der Zwerghamster des Todes kommt derweil zu dem Ergebnis, dass er Enten bei Winterwetter hasst und er nie wieder OOMPH! hören wird.
Derweil rodeln Thorsten und Timo als Doppelsitzer den Hang hinab. Timo liegt, da er größer ist als Thorsten, natürlich unten. Petra und Till Lindemann kichern und faseln was von Schwulentaxi. Thorsten findet Lenken mal wieder total überbewertet, sodass sie mehrfach die Mittelmauer touchieren, zum Glück ohne gesundheitliche Folgen, sehr zum Verdruss vom Sensemann und seinem Zwerghamster des Todes. Natürlich sausen auch sie in die Radarfalle. Sammy nöhlt rum, weil sie keine Tulpen findet. Ecki ist traumatisiert, da Krimhilde Krötenwutz ihn über den Haufen gerannt hat. Hamster Steffi wiederum traumatisiert mit ihrem Gleitschirm einen Mégane-Fahrer, vor dessen Windschutzscheibe sie auf der Brückstraße her schwebt.
Die beiden Herren bremsen nicht ganz so rechtzeitig, da Thorsten auch bremsen total überbewertet findet. Schließlich stoppen sie die massiven Hartschalenkoffer von Omma Plömmelköttel, die aus Köln gekommen ist und ihren Neffen, der in Werden wohnt, besuchen möchte. Danach kann Thorsten den Ärztinnen in der Unfallchirurgie des katholischen Krankenhauses Werden alles zeigen, was sie sehen wollen. Timo hat nach diesem Höllenritt einen Rückenklaus und muss ebenfalls in der Chirurgie verarztet werden. Draußen zieht die Entenfamilie inklusive Erpel Dieter vorbei und singt mal wieder "Augen auf".
The End
Labels:
Ecki,
Essen,
Marina,
Oomph,
Radarfalle,
Rodeln,
Sammy,
Schnee,
Schneemann,
Sensemann,
Steffi,
Thomas,
Thorsten,
Timo,
Werden,
Werdener Berg,
Winter
Samstag, 6. März 2010
Ein skurriler Besuch im Revierpark Vonderort

Foto:
Tretboot fahren in Essen-Werden: (c) Thomas Max Müller, Pixelio
______________________________________________
Auch wenn das Foto nicht im Revierpark Vonderort entstanden ist, so passt es doch ganz gut zum Thema des nachfolgenden Gedichts. An solche Aktivitäten ist ja nach Rückkehr des Winters leider noch nicht zu denken :o(. Dieses Jahr ist es ein echter Zombie-Winter - er kommt immer wieder zurück...ich hoffe, an meinem Geburtstag am 1. Mai ist es mal endlich vorbei mit Schnee und Eis, am liebsten schon früher!
______________________________________________
Im Revierpark Vonderort enterten die Herren den Wasserspielplatz,
ein erbostes, genervtes Kind knallte Thomas einen vor den Latz,
Thomas jammerte mal wieder und drehte ne Pirouette,
doch diesmal hatte Steffi leider keine Yogurette.
---------------------------------------------------------------------
Thorsten machte im seichten Wasser einen auf toter Mann,
Tim plantschte fröhlich und hatte jede Menge Fun,
die Kinder heulten, meckerten, plärrten und nöhlten,
derweil die Betrunkenen am Klohäuschen grölten.
----------------------------------------------------------------------
Die Welse im Ententeich hüpften aus'm Wasser,
doch die Wildgänse waren noch viel krasser,
sie jagten und mobbten mehrere Spaziergänger,
da halfen weder Kescher noch Fliegenfänger!
----------------------------------------------------------------------
Während die Jungs im seichten Wasser spielten,
fuhren die Mädels Tretboot, wovon sie viel hielten,
Alex und Uli saßen vorn und trampelten übern Teich,
die anderen saßen hinten und waren gar nicht bleich.
---------------------------------------------------------------------
Marina schwenkte eine Durian voller Heiterkeit,
ein übler Duft machte sich in der Gegend breit,
ein Schwan fauchte und folgte dem Treetbot wütend,
wegen dem Gestank starben zwei Blesshühner brütend.
---------------------------------------------------------------------
Steffi machte asoziale Kaugummi-Blasen,
der Schwan war vor Wut am rasen,
Marina hielt lieber ne Ananas in die Luft,
denn sie wollte noch nicht in die Gruft.
---------------------------------------------------------------------
Der Schwan drehte endlich ab zu seinem Gelege,
Alex' Tretboot kam dem Sensemann ins Gehege,
der Schnitter hob drohend sein Arbeitsgerät,
zum Abdrehen war's zum Glück noch nicht zu spät.
---------------------------------------------------------------------
Ein Skelett winkte nett aus einem Ruderboot,
dabei lachte es sich ohne jeden Grund halbtot,
Alex zeigte dem albernen Gerippe die Teufelsforke,
das Skelett fand das sogar richtig knorke.
---------------------------------------------------------------------
Thomas, der olle Spacko, hatte einen Sonnenbrand,
seine Brusthaare und Nippel waren angebrannt,
Tim und Thorsten fanden das nicht lustig,
sondern eher bescheuert, doof und frustig.
---------------------------------------------------------------------
Thomas löschte sich mit Wasser ab,
das zischte laut und nicht zu knapp,
Thorsten kaufte sich zum Trost ein Eis,
Tim aß außerhalb vom Becken etwas Reis.
---------------------------------------------------------------------
Über dem Teich schwebte der Wassergeist,
er war weiß, frech und ziemlich feist,
das Skelett klaute dem Geist ne Fluppe,
doch dabei verlor es eine Fingerkuppe.
---------------------------------------------------------------------
Die Mädels trampelten rasch zum Ufer zurück,
das Skelett blieb auf dem Teich zum Glück,
sie liefen vom Teich rüber zum Wasserspielplatz,
Thomas kriegte schon wieder einen vor den Latz.
__________________________________________________
(c) Alexandra Döll 2010
Montag, 8. Februar 2010
Morbide Mutprobe

Warnhinweis! Das nachfolgende Gedicht ist für sensible Gemüter nicht geeignet und sollte von ihnen am besten nur bei Tageslicht gelesen werden.
-------------------------------------------------------------
Des Nachts hingen die Jungs und Mädels auf'm Friedhof rum,
Uli und Renate bestäubten sich mit Anti-Brumm*,
der Südwest-Friedhof² war mit Mondschein übergossen,
die Bäume warfen ihre langen Schatten unverdrossen.
--------------------------------------------------------
Herkules, der kleine Schlingel, pinkelte an eine Eiche,
das war nicht nett, darüber beschwerte sich ne Leiche,
aus dem dunklen Erdreich gab's dumpfes Gemecker,
Marina fand ihre Ananas nun nicht mehr lecker.
--------------------------------------------------------
Aus einem Urnengrab drang schauriger Sing-Sang,
den Jungs und Mädels wurde Angst und Bang,
Thomas jammerte und drehte wieder ne Pirouette -
er hatte Schiss, da half auch keine Yogurette.
--------------------------------------------------------
Neben dem schwarzen Teich an der alten Gruft
verschlechterte sich mit einem Mal die Luft,
Verwesung und Fäulnis war der dominierende Duft,
aus dem Erdreich stieg das Skelett von Harvey Kruft.
--------------------------------------------------------
Renate wollte gehen und lieber an den Rhein,
das Skelett klapperte mit den Knochen und war klein,
es deutete gebieterisch auf seinen Grabstein
- "diese Gruft hier vorn, die ist mein!"
--------------------------------------------------------
Herkules hob schon dezent sein Beinchen,
Steffi trank auf ex und hopp ein Weinchen,
Uli zog ihren kleinen Hund schnell weg -
"Herkules, nein! Das Skelett ist jeck!"
-------------------------------------------------------
Das Skelett taumelte und vertrat sich die Beine,
es verschwand gen Mühlbachtal und zog Leine,
Thorsten biss ganz erschüttert in sein Käsebrot
und wartete mit Alex auf's ferne Morgenrot.
-------------------------------------------------------
Tim steckte sich genussvoll eine Fluppe an,
das war zuviel für einen toten Mann,
er war vor Jahren an Lungenkrebs gestorben
und hustete aus seinem Grab verdorben.
-------------------------------------------------------
Fledermäuse sausten pfeilschnell durch die Nacht,
der Vollmond schien in voller Größe und in aller Pracht,
ups - auf der Fulerumer Straße hat's doll gekracht,
bald schon wird der nächste Tote unter die Erde gebracht.
---------------------------------------------------------
Die Luft schien hochgiftig und tonnenschwer,
insbesondere Thomas und die Mädels gruselten sich sehr,
zwölf Schläge - Mitternacht und Geisterstunde,
der Sensemann drehte seine morbide Runde.
---------------------------------------------------------
Der Schnitter roch wie die Pest,
das war ja schlimmer als Asbest,
der Tod gab einer Fledermaus den Rest
- das war der Ernstfall und kein Test!
---------------------------------------------------------
Poltergeister polterten lautstark in der Gegend rum,
Steffi guckte und staunte nur noch stumm,
ein alter Grabstein kippte mir nichts, dir nichts um
und kloppte von Schlümpfen bewohnte Pilze krumm.
---------------------------------------------------------
Thomas heulte rum: "Keine Frau will mich vernaschen!"
Nein, weibliche Zombies taten ihre Kippen auf ihm abaschen,
die Zombies fraßen zum Glück nur Molche und Lurche,
ihre schlurfende Gangart hinterließ eine tiefe Furche.
---------------------------------------------------------
Der Teufel kam und brachte süßes Gebäck
inklusive einem stilvollen Kaffeegedeck
- auf den ollen Trick fiel wirklich keiner rein,
stattdessen stellte Thorsten ihm ein Bein.
---------------------------------------------------------
Satan flog volle Kanne auf die Fresse,
das war's dann wohl mit der schwarzen Messe,
er putzte voller Frust und Wut die Platte
und hatte noch nicht mal Lust auf ne verfrühte Morgenlatte.
---------------------------------------------------------
Vom Weiher her stieg Nebel auf,
vor den Mond zogen Wolken zuhauf,
in der Ferne war ein leises Grummeln zu hören
- nicht gerade geeignet, um jemanden zu betören.
---------------------------------------------------------
Über dem benachbarten Mülheim zuckten erste Blitze,
noch nicht mal Hans Rosenthal fände das spitze,
ein Nachtgewitter - kein Wunder bei der Hitze!
Thomas fand einen letzen Leichenwurm in seiner Ritze.
---------------------------------------------------------
Unter heftigem Wetterleuchten liefen sie zu Alex nach Haus,
unterwegs begegnete ihnen noch nicht einmal ne Maus,
diesen Horror-Trip mussten sie sich erst mal schön saufen
und dann in ihre Betten taumeln, schwanken oder laufen.
__________________________________________
(c) Alexandra Döll 2010
*: Anti-Brumm:
Repellent/Insektenschutzmittel gegen tropische Stechviecher wie Mücken und Moskitos, die Malaria, Gelbfieber u. ä. übertragen können.
²: Südwest-Friedhof: auch Ehrenfriedhof genannt. Großer, im Südwesten Essens gelegener Friedhof, der direkt an das Mühlbachtal angrenzt. Erstreckt sich zwischen Fulerum, Haarzopf, Holsterhausen und Margarethenhöhe und ist ca. einen Kilometer von der Mülheimer Stadtgrenze entfernt.
_________________________________________________
Foto: (c) Meltis, Pixelio
Mittwoch, 13. Januar 2010
Ein Schlittenrennen auf dem Donnerberg
Das Schlittenrennen auf dem Donnerberg, der sich zwischen den Essener Stadtteilen Frintrop und Dellwig erstreckt, findet natürlich unter Beteiligung unserer allseits bekannten und beliebten Protagonisten statt. Statt handelsüblicher Schlitten kommen diesmal jedoch aufblausbare Boote, Schwimmtierchen oder Möbel zum Einsatz - Hauptsache, der fahrbare Untersatz ist aufblasbar! ;o)
Startpunkt ist am Kreuzungsbereich Donnerberg/Schnitterweg (wie passend), Ziel ist der Einmündungsbereich Donnerberg/Donnerstraße, wobei es sich empfiehlt, bereits etwa 100 m vorher ab der Einmündung Emscherblick zu bremsen.
Das Rennen findet ausgerechnet an dem Samstag statt, an dem Tief Daisy Deutschland beehren will und zudem auf der Zeche Zollverein das Kulturhauptstadtjahr 2010 eröffnet werden soll. Dennoch trotzen die zahlreichen Zuschauer auf den Feldern und Koppeln, die rechts und links vom Donnerberg liegen, dem Wetter und der Zeche Zollverein. Petra hat auf der Ecke Schnitterweg einen Stand mit Heißgetränken aufgebaut, wobei sie tatkräftig von Rammstein-Frontmann Till Lindemann unterstützt wird. Auch der Sensemann und sein Zwerghamster des Todes haben sich an der etwa 800 m langen Piste eingefunden - vielleicht gibt es ja etwas zu holen, zumal sich in unmittelbarer Nähe zwei Friedhöfe befinden, nämlich ein evangelischer und ein städtischer. Der Sensemann platziert sich etwa 200 m vom Schnitterweg entfernt und trinkt Grog, der Zwerghamster des Todes wartet auf halber Strecke an der steilsten Stelle am Rand auf mögliche Tote, die er direkt von der Piste in die Urne bringen kann.
Los geht das Schlittenrennen mit Marina und Steffi in einem handelsüblichen Schlauchboot. Sie stoßen sich mit den Händen ab und segeln krähend den Donnerberg hinunter. Steffi ist als Kind lieber die Halde an der Hafenstraße hinunter gerodelt, aber der Donnerberg ist noch viel steiler. Ihnen gefriert das Blut in den Adern, als nur wenige Meter vor ihrem Gefährt der Erpel Dieter den Weg kreuzt und im Gestrüpp auf der anderen Straßenseite eine Fluppe rauchen will. Das geht gerade noch mal gut - der Erpel Dieter flattert erschreckt auf und brummelt: "Ihr seid bestusst!" Marina schreit ihm noch "Du Sau!" hinterher. Steffi macht das betretene Gesicht - obwohl sie schließlich heil unten ankommen und von einer johlenden Zuschauermenge am Emscherblick empfangen werden.
Es folgen Thomas und Alex in einem aufblasbaren Kanu. Alex gibt Schwung, während Thomas hinter ihr stammelt: "Ja...hm...ich weiß nicht..." Er hat keine Zeit mehr, irgendwas zu wissen, denn das Kanu nimmt schnell Fahrt auf. Alex juchzt, Thomas quiekt wie ein Meerschweinchen und krallt sich verzweifelt an der Außenhülle fest, sodass das Kanu fast aus der Spur kommt. Alex meckert Thomas an, der sich mit dem Gesicht nach unten auf die vor ihm sitzende Alex wirft, sodass sie Mühe hat, die Spur zu halten. Der Zwerghamster des Todes wittert bereits Beute, doch er wird mal wieder von Ente Marianne und ihren 13 Küken kopfüber in den Schnee getreten, denn die sind mal wieder auf der Suche nach Erpel Dieter. Wie immer gilt: immer den Rauchwölkchen nach...! Auch die beiden kommen heil ins Ziel, wobei Thomas anschließend sehr verstört ist und vor Angst beinahe ein Pfützchen gemacht hätte. Stattdessen jammert er nach Alex, obwohl die direkt neben ihm steht und Kaffee trinkt.
Tim und Thorsten, die Lenken und Bremsen bekanntermaßen ziemlich überbewertet finden, legen sich wie die Doppelrodler auf einen großen Gummireifen. Tim liegt unten, Thorsten auf ihm. Einige Zuschauer kichern und erzählen was von "Schwulentaxi". Tim brüllt: "Spackos!", bevor es los geht. Die beiden gewinnen recht schnell an Tempo, stoßen jedoch immer wieder gegen die Fahrbahnränder. Sie kommen nicht ganz so heil ins Ziel, da sie beide von ihrem Gefährt fallen und auch ein bisschen zu spät bremsen. Dabei kommen ihnen eine Straßenlaterne und ein großer Busch schneller als erwartet entgegen. Tim muss danach wegen starker Beschädigung abgeschleppt werden, Thorsten darf den Ärztinnen in der Notaufnahme des Philippusstift mal wieder alles zeigen, was sie sehen wollen ;o).
Renate und Uli rodeln mit einer aufblasbaren, pinkfarbenen Couch, so wie sie Ende der 90er Jahre modern war, den steilen Donnerberg hinunter. Alles läuft gut, bis das antiautoritär erzogene Ätzblag (eigentlich heißt das ja Laissez-faire...) Marcel auf die Piste springt. Beide sehen das traurige, erstaunte Gesicht von de Pänz nur noch vorüber schweben, dann schlägt de Pänz hinter ihrer Couch im Schnee auf. Zum Glück gibt es auch diesmal keine Arbeit für den Zwerghamster des Todes, denn Marcel hat sich Gott sei Dank nix getan, brüllt aber wie am Spieß. Seine Mutter Jacqueline wird von einigen Ordnern von der Piste geholt, genau wie Marcel. Jacqueline, die sich für J. Lo. aus Bergeborbeck hält, brüllt: "Marzel, du bis ne echte Schandale für uns alle!" Renate und Uli haben währenddessen das Ziel unverletzt erreicht, auch wenn Renate sich mittlerweile fragt, ob sie irgendwie Pänze anzieht, die langsam über ihren Schlitten hinweg mit traurigem Gesicht an ihr vorbei schweben möchten. Uli versteht gar nicht, wo das Problem liegt und schon gar nicht, als sich am Ende des Wettbewerbs herausstellt, dass sie den dritten Platz belegt haben beim Rodelwettbewerb.
Marina und Steffi haben den zweiten Platz gemacht, weil sie noch drei hundertstel Sekunden schneller waren als Renate und Uli. Zu Siegern werden in Abwesenheit unsere Chaoten Tim und Thorsten erklärt, denn schneller ist keiner den Hang runter gekommen - allerdings war anschließend auch kein Rodler schneller im Krankenhaus. Alex und Thomas, die insgesamt Achte geworden sind, nehmen den Preis für die beiden entgegen. Thomas wird von einer Schneewehe erfasst und jammert lautstark nach Alex, zumal sich anschließend diverse Pfützchen auf seinem Anorak bilden und ihm kalt ist. Alex denkt sich ihren Teil ("Spacko!") und rollt mit den Augen.
Der Sensemann und sein Zwerghamster des Todes suchen frustriert die nächste Kneipe am Frintroper Wasserturm auf - schon wieder keine Beute!
Startpunkt ist am Kreuzungsbereich Donnerberg/Schnitterweg (wie passend), Ziel ist der Einmündungsbereich Donnerberg/Donnerstraße, wobei es sich empfiehlt, bereits etwa 100 m vorher ab der Einmündung Emscherblick zu bremsen.
Das Rennen findet ausgerechnet an dem Samstag statt, an dem Tief Daisy Deutschland beehren will und zudem auf der Zeche Zollverein das Kulturhauptstadtjahr 2010 eröffnet werden soll. Dennoch trotzen die zahlreichen Zuschauer auf den Feldern und Koppeln, die rechts und links vom Donnerberg liegen, dem Wetter und der Zeche Zollverein. Petra hat auf der Ecke Schnitterweg einen Stand mit Heißgetränken aufgebaut, wobei sie tatkräftig von Rammstein-Frontmann Till Lindemann unterstützt wird. Auch der Sensemann und sein Zwerghamster des Todes haben sich an der etwa 800 m langen Piste eingefunden - vielleicht gibt es ja etwas zu holen, zumal sich in unmittelbarer Nähe zwei Friedhöfe befinden, nämlich ein evangelischer und ein städtischer. Der Sensemann platziert sich etwa 200 m vom Schnitterweg entfernt und trinkt Grog, der Zwerghamster des Todes wartet auf halber Strecke an der steilsten Stelle am Rand auf mögliche Tote, die er direkt von der Piste in die Urne bringen kann.
Los geht das Schlittenrennen mit Marina und Steffi in einem handelsüblichen Schlauchboot. Sie stoßen sich mit den Händen ab und segeln krähend den Donnerberg hinunter. Steffi ist als Kind lieber die Halde an der Hafenstraße hinunter gerodelt, aber der Donnerberg ist noch viel steiler. Ihnen gefriert das Blut in den Adern, als nur wenige Meter vor ihrem Gefährt der Erpel Dieter den Weg kreuzt und im Gestrüpp auf der anderen Straßenseite eine Fluppe rauchen will. Das geht gerade noch mal gut - der Erpel Dieter flattert erschreckt auf und brummelt: "Ihr seid bestusst!" Marina schreit ihm noch "Du Sau!" hinterher. Steffi macht das betretene Gesicht - obwohl sie schließlich heil unten ankommen und von einer johlenden Zuschauermenge am Emscherblick empfangen werden.
Es folgen Thomas und Alex in einem aufblasbaren Kanu. Alex gibt Schwung, während Thomas hinter ihr stammelt: "Ja...hm...ich weiß nicht..." Er hat keine Zeit mehr, irgendwas zu wissen, denn das Kanu nimmt schnell Fahrt auf. Alex juchzt, Thomas quiekt wie ein Meerschweinchen und krallt sich verzweifelt an der Außenhülle fest, sodass das Kanu fast aus der Spur kommt. Alex meckert Thomas an, der sich mit dem Gesicht nach unten auf die vor ihm sitzende Alex wirft, sodass sie Mühe hat, die Spur zu halten. Der Zwerghamster des Todes wittert bereits Beute, doch er wird mal wieder von Ente Marianne und ihren 13 Küken kopfüber in den Schnee getreten, denn die sind mal wieder auf der Suche nach Erpel Dieter. Wie immer gilt: immer den Rauchwölkchen nach...! Auch die beiden kommen heil ins Ziel, wobei Thomas anschließend sehr verstört ist und vor Angst beinahe ein Pfützchen gemacht hätte. Stattdessen jammert er nach Alex, obwohl die direkt neben ihm steht und Kaffee trinkt.
Tim und Thorsten, die Lenken und Bremsen bekanntermaßen ziemlich überbewertet finden, legen sich wie die Doppelrodler auf einen großen Gummireifen. Tim liegt unten, Thorsten auf ihm. Einige Zuschauer kichern und erzählen was von "Schwulentaxi". Tim brüllt: "Spackos!", bevor es los geht. Die beiden gewinnen recht schnell an Tempo, stoßen jedoch immer wieder gegen die Fahrbahnränder. Sie kommen nicht ganz so heil ins Ziel, da sie beide von ihrem Gefährt fallen und auch ein bisschen zu spät bremsen. Dabei kommen ihnen eine Straßenlaterne und ein großer Busch schneller als erwartet entgegen. Tim muss danach wegen starker Beschädigung abgeschleppt werden, Thorsten darf den Ärztinnen in der Notaufnahme des Philippusstift mal wieder alles zeigen, was sie sehen wollen ;o).
Renate und Uli rodeln mit einer aufblasbaren, pinkfarbenen Couch, so wie sie Ende der 90er Jahre modern war, den steilen Donnerberg hinunter. Alles läuft gut, bis das antiautoritär erzogene Ätzblag (eigentlich heißt das ja Laissez-faire...) Marcel auf die Piste springt. Beide sehen das traurige, erstaunte Gesicht von de Pänz nur noch vorüber schweben, dann schlägt de Pänz hinter ihrer Couch im Schnee auf. Zum Glück gibt es auch diesmal keine Arbeit für den Zwerghamster des Todes, denn Marcel hat sich Gott sei Dank nix getan, brüllt aber wie am Spieß. Seine Mutter Jacqueline wird von einigen Ordnern von der Piste geholt, genau wie Marcel. Jacqueline, die sich für J. Lo. aus Bergeborbeck hält, brüllt: "Marzel, du bis ne echte Schandale für uns alle!" Renate und Uli haben währenddessen das Ziel unverletzt erreicht, auch wenn Renate sich mittlerweile fragt, ob sie irgendwie Pänze anzieht, die langsam über ihren Schlitten hinweg mit traurigem Gesicht an ihr vorbei schweben möchten. Uli versteht gar nicht, wo das Problem liegt und schon gar nicht, als sich am Ende des Wettbewerbs herausstellt, dass sie den dritten Platz belegt haben beim Rodelwettbewerb.
Marina und Steffi haben den zweiten Platz gemacht, weil sie noch drei hundertstel Sekunden schneller waren als Renate und Uli. Zu Siegern werden in Abwesenheit unsere Chaoten Tim und Thorsten erklärt, denn schneller ist keiner den Hang runter gekommen - allerdings war anschließend auch kein Rodler schneller im Krankenhaus. Alex und Thomas, die insgesamt Achte geworden sind, nehmen den Preis für die beiden entgegen. Thomas wird von einer Schneewehe erfasst und jammert lautstark nach Alex, zumal sich anschließend diverse Pfützchen auf seinem Anorak bilden und ihm kalt ist. Alex denkt sich ihren Teil ("Spacko!") und rollt mit den Augen.
Der Sensemann und sein Zwerghamster des Todes suchen frustriert die nächste Kneipe am Frintroper Wasserturm auf - schon wieder keine Beute!
Freitag, 18. September 2009
Allein auf weiter Flur
Während die anderen auf einem 1,5-tägigen Betriebsausflug sind, halte ich hier die Stellung. Ich wollte weder aus aktuellem Anlass noch aus gesundheitlichen Gründen mitfahren - ich kenne zwar noch einige andere, die auf den Scheiß eigentlich keinen Bock haben, aber jeder heuchelt halt so gut er kann und tut Dinge, von denen er nicht zu 100 % überzeugt ist.
Langweilig wird's mir sicherlich trotzdem nicht - es gibt das Eine oder Andere zu tun. Ich freue mich, wenn ich nächste Woche zwei Tage Urlaub habe und am Montag einen halben Tag frei, um ein Vorstellungsgespräch wahrzunehmen. Wie komisch, dass ich Bewerbungen geschrieben habe...1. gefällt mir hier einiges überhaupt nicht mehr und 2. ist ein Folgeprojekt noch nicht mal zu 100 % sicher und auf Arbeitslosigkeit habe ich überhaupt keine Lust. Langweilig würde es mir zwar zuhause nicht, aber von meiner Schreiberei allein kann ich nun mal nicht leben - sie stellt lediglich ein nettes Zubrot zu meinem normalen Verdienst dar.
Ich habe Christoph gestern noch bzgl. unseres Betriebsausfluges vor gewissen Gestalten gewarnt, da ich doch möchte, dass alle meine Kollegen gesund und wohlbehalten zurückkehren. Beispielsweise sollten sich meine Mitstreiter vor einem gesichtslosen Kuttenträger in Acht nehmen, der in der einen Hand eine Sense hält und in der anderen Hand eine Sanduhr. Thomas würde denjenigen zwar sicherlich mit dem Teufel verwechseln *schmunzel*, aber der wäre ja auch nicht die viel bessere Alternative - eventuell müssten wir dann einen Exorzisten auftreiben.
Auch vor komisch aussehenden Männern, die Kettensägen in der Hand halten, oder in schwarz gekleideten Herren, die eine weiße Maske tragen und eine Machete in der Hand halten, ist Vorsicht geboten. Wahrscheinlich würden Christoph und Marina die zwar erkennen, aber Thomas weiß sicherlich nix mit Michael Myers oder Jason Voorhees anzufangen ;o). Vollmond haben wir ja zum Glück nicht, sondern Neumond, denn sonst könnten Werwölfe eine zusätzliche Bedrohung für Leib und Leben darstellen.
Natürlich könnten auch ein paar Zombies auftauchen, aber denen würde sicherlich erst mal eine Outplacement-Beratung angeboten, die ziemlich bissig endet, höhö. Bis Thomas mit denen vernünftige Unterlagen erstellt hätte, wäre er schon selbst zum Zombie mutiert - dann könnte er in seinem Anschreiben den Satz einbauen: "Ich bin flexibel und essbar."
Langweilig wird's mir sicherlich trotzdem nicht - es gibt das Eine oder Andere zu tun. Ich freue mich, wenn ich nächste Woche zwei Tage Urlaub habe und am Montag einen halben Tag frei, um ein Vorstellungsgespräch wahrzunehmen. Wie komisch, dass ich Bewerbungen geschrieben habe...1. gefällt mir hier einiges überhaupt nicht mehr und 2. ist ein Folgeprojekt noch nicht mal zu 100 % sicher und auf Arbeitslosigkeit habe ich überhaupt keine Lust. Langweilig würde es mir zwar zuhause nicht, aber von meiner Schreiberei allein kann ich nun mal nicht leben - sie stellt lediglich ein nettes Zubrot zu meinem normalen Verdienst dar.
Ich habe Christoph gestern noch bzgl. unseres Betriebsausfluges vor gewissen Gestalten gewarnt, da ich doch möchte, dass alle meine Kollegen gesund und wohlbehalten zurückkehren. Beispielsweise sollten sich meine Mitstreiter vor einem gesichtslosen Kuttenträger in Acht nehmen, der in der einen Hand eine Sense hält und in der anderen Hand eine Sanduhr. Thomas würde denjenigen zwar sicherlich mit dem Teufel verwechseln *schmunzel*, aber der wäre ja auch nicht die viel bessere Alternative - eventuell müssten wir dann einen Exorzisten auftreiben.
Auch vor komisch aussehenden Männern, die Kettensägen in der Hand halten, oder in schwarz gekleideten Herren, die eine weiße Maske tragen und eine Machete in der Hand halten, ist Vorsicht geboten. Wahrscheinlich würden Christoph und Marina die zwar erkennen, aber Thomas weiß sicherlich nix mit Michael Myers oder Jason Voorhees anzufangen ;o). Vollmond haben wir ja zum Glück nicht, sondern Neumond, denn sonst könnten Werwölfe eine zusätzliche Bedrohung für Leib und Leben darstellen.
Natürlich könnten auch ein paar Zombies auftauchen, aber denen würde sicherlich erst mal eine Outplacement-Beratung angeboten, die ziemlich bissig endet, höhö. Bis Thomas mit denen vernünftige Unterlagen erstellt hätte, wäre er schon selbst zum Zombie mutiert - dann könnte er in seinem Anschreiben den Satz einbauen: "Ich bin flexibel und essbar."
Freitag, 28. August 2009
Wenn Männer einen Clown frühstücken und faule Ausreden obendrein
Thomas hatte gestern wohl beides gefrühstückt - erst wollte er mir nach einem Anschiss von mir wegen einer eher besch...eidenen Anschreibenvorlage weis machen, dass das ja vor Petras und meiner Präsentation war, die sich auf aktuelles Bewerbungswissen bezog und er deshalb noch seinen üblichen Mist-Babel da rein geschrieben hätte. Lieber Gott, erhalte ihm seine Ausreden...;o). DAS konnte gar nicht sein, denn daran krittele ich seit Anbeginn unserer Arbeitsbeziehung rum *stöhn*.
Ansonsten verwechselt er alles, aber auch wirklich alles miteinander - aus Totenköpfen werden TODESKÖPFE, er kann den Sensemann nicht vom Teufel unterscheiden (ist ja auch zugebenermaßen schwierig...) und dass die Teufelsforke eigentlich ne positive Bedeutung hat, musste Petra ihm erst mal erklären.
Den größten Klopper hat er allerdings gerissen, als er mit leidendem Gesicht zum x-ten Mal in unserer Tür stand und sprach: "Alex, hast du mein Telefon versteuert?!" Hm, man kann Telefone anschließen, aktivieren, deaktivieren, umstellen, reparieren, verstellen...aber versteuern?!?!?! Vermutlich ist er nur an irgendeine Taste gekommen und hatte deshalb die feste Umleitung auf Steffis Nummer drin, deshalb habe ich ihm ja auch gezeigt, wie man sowas wieder rückgängig macht - Männer und Technik eben ;o))). Ich habe scherzhaft angemerkt, dass das ja vielleicht unser Teamgespenst war und er fragte mich allen Ernstes, WER denn das Teamgespenst sei *aua*. Ich habe ihm daraufhin erklärt, dass es sich bei unserem Teamgespenst nicht um eine Person handelt, sondern um ein Gespenst, das so aussieht, wie Gespenster eben halt aussehen. Da hatte er aber schwer was zu grübeln...egal, ich habe ihm dann ein Teamgespenst gemalt, was auch offensichtlich sehr gut und erheiternd ankam. Unser Teamgespenst lachte freundlich, rasselte mit Ketten, sagte "Hui-Buh!", winkte mit der einen Hand und zeigte mit der anderen die Teufelsforke. Im Hintergrund gab es noch eine Fledermaus. Als Bildunterschrift habe ich gewählt:
"Das Teamgespenst...versteuert auch Telefone! (Die Alex macht sowas nicht)"
Echt, der liebe Thomas hatte gestern nen Clown gefrühstückt - ich hoffe, er setzt das nächste Woche erfolgreich fort ;o).
Ansonsten verwechselt er alles, aber auch wirklich alles miteinander - aus Totenköpfen werden TODESKÖPFE, er kann den Sensemann nicht vom Teufel unterscheiden (ist ja auch zugebenermaßen schwierig...) und dass die Teufelsforke eigentlich ne positive Bedeutung hat, musste Petra ihm erst mal erklären.
Den größten Klopper hat er allerdings gerissen, als er mit leidendem Gesicht zum x-ten Mal in unserer Tür stand und sprach: "Alex, hast du mein Telefon versteuert?!" Hm, man kann Telefone anschließen, aktivieren, deaktivieren, umstellen, reparieren, verstellen...aber versteuern?!?!?! Vermutlich ist er nur an irgendeine Taste gekommen und hatte deshalb die feste Umleitung auf Steffis Nummer drin, deshalb habe ich ihm ja auch gezeigt, wie man sowas wieder rückgängig macht - Männer und Technik eben ;o))). Ich habe scherzhaft angemerkt, dass das ja vielleicht unser Teamgespenst war und er fragte mich allen Ernstes, WER denn das Teamgespenst sei *aua*. Ich habe ihm daraufhin erklärt, dass es sich bei unserem Teamgespenst nicht um eine Person handelt, sondern um ein Gespenst, das so aussieht, wie Gespenster eben halt aussehen. Da hatte er aber schwer was zu grübeln...egal, ich habe ihm dann ein Teamgespenst gemalt, was auch offensichtlich sehr gut und erheiternd ankam. Unser Teamgespenst lachte freundlich, rasselte mit Ketten, sagte "Hui-Buh!", winkte mit der einen Hand und zeigte mit der anderen die Teufelsforke. Im Hintergrund gab es noch eine Fledermaus. Als Bildunterschrift habe ich gewählt:
"Das Teamgespenst...versteuert auch Telefone! (Die Alex macht sowas nicht)"
Echt, der liebe Thomas hatte gestern nen Clown gefrühstückt - ich hoffe, er setzt das nächste Woche erfolgreich fort ;o).
Abonnieren
Posts (Atom)










