...so kommen sich wohl viele Sprechstundenhilfen vor. +Sven Krämer schrieb mir gerade in einer Mail, dass er vorzeitig von der Arbeit nach Hause gefahren ist, weil sich in Venennähe am Bein eine Beule gebildet hatte und er offenbar auch Schmerzen hatte, aber die Sprechstundenhilfe konnte und wollte ihm einfach keinen Termin geben *grmph*. Er hofft jetzt auf einen Besuch beim. Hausarzt und fährt sonst in die Notaufnahme vom Uniklinikum. Sorry, ein solches Verhalten von Sprechstundenhilfen ist der absolute Witz - die haben zwar medizinische Kenntnisse bis zu einem gewissen Grad, können aber doch gar nicht beurteilen, ob es sich um einen Notfall handelt oder nicht, dafür ist eigentlich der Arzt zuständig. Na ja, wenn die Damen sonst nicht viel in der Birne haben, müssen sie sich wenigstens durch solchen Blödsinn hervor tun und sich als Frau Doktor mit Macht über den Terminplan aufspielen. Notfälle gehen immer vor und eine Beule, die auch noch Schmerzen verursacht, würde ich jetzt mal nicht gerade als harmlos abtun.
Als bei mir im Januar 2002 der Verdacht auf eine tiefe Venenthrombose im Bein bestand und ich einen Termin beim Gefäßchirurgen haben wollte, sagte mir die Sprechstundenhilfe auch, dass da nix zu machen wäre und der Terminplan des Herrn Doktor voll wäre, aber in drei Wochen ginge wieder was. Ich habe ihr dann im lakonischen Ton mitgeteilt, dass ich in drei Wochen tot sein könnte - siehe da, am nächsten Tag konnte ich dann doch dahin. Der Verdacht von meinem Hausarzt hat sich bei der Untersuchung übrigens bestätigt. Da ich zu der Thrombose auch noch eine periphere Lungenembolie hatte, kann sich wohl jeder vorstellen, wie das ausgegangen wäre, wenn ich mich hätte abwimmeln lassen - dann hätte ich mir wohl in der Zwischenzeit die Radieschen von unten betrachten können.
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Montag, 14. März 2016
Freitag, 24. Dezember 2010
Mörderische Weihnachten
Abgesehen davon, dass ich erst vor zwei Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurde, ist das ganze Weihnachtsfest dieses Jahr irgendwie für n A...ich bin nicht mal dazu gekommen, Geschenke zu kaufen und Weihnachtskarten zu schreiben, weil ich die ganze Zeit mit meiner Entzündung im Fuß laboriert habe - kein Mensch hat gemerkt, dass mein Antiphospholipidsyndrom nach sechsjähriger Pause wieder wütet und dass damit auch die Entzündung in Zusammenhang stehen kann. Ein pfiffiger Chirurg auf der Meißener Straße hatte endlich Anfang der Woche den richtigen Riecher und hat mich ins Elisabeth-Krankenhaus überwiesen, wo ich auch zwei Tage stationär war. Ergebnis: Mitte Januar 2011 kann ich mich unters Messer legen, da ich im linken Oberschenkel einen Arterienverschluss habe und auch in meinen Füßen nicht mehr gerade viel ankommt. Wie schön, dass es außer meinem Chirurgen und den Ärzten im Elisabeth kein Arzt vorher bemerkt hat - der Orthopäde guckte nur doof, als er meine roten Zehen sah und faselte was von ner Entzündung, mein Hausarzt behandelte mich auf Arthritis...hm, fast wäre es schon für meinen Fuß zu spät gewesen. Da kann ich wirklich von Glück reden, mal endlich einen fähigen Arzt gefunden zu haben und nicht irgendwelche Quacksalber - auf die Idee, dass das mittlerweile kein Rheuma mehr sein kann, musste ich meinen Hausarzt sogar noch selbst bringen. Hm, vielleicht sollte ich in meinem Alter noch Medizin studieren und Ärztin werden - was viele Ärzte nicht können, kann ich auch, um es mal mit Horst Schlämmer zu sagen.
Hm, heute Morgen rief dann auch meine Mama an, weil es ihr nicht gut ging - Magenschmerzen, heftiger Druck im linken Bauchraum, Schleimerbrechen, kein Durchfall...ich hab mich dann in ein Taxi gesetzt, da Autofahren bei den Schneemassen momentan schlecht möglich ist, mein Clio ohnehin total eingeschneit ist - unter anderem hat mir auch ein blöder privater Schneeräumdienst das Auto noch weiter zugeschaufelt, weil Denken ja Glückssache ist - und ich ja auch krank bin, und Kontakt zur Notfallpraxis der Borbecker Ärzte im Phillip aufgenommen. Da kommt auch nachher ein Arzt, die Frage ist nur, wann das bei dem Schneefall der Fall sein wird. Verstehe einer die Stadt Essen...hier sind ja noch nicht mal die Hauptstraßen geräumt wie Frintroper Straße/Altendorfer Straße, Hirtsieferstraße, Wickenburgstraße...merkwürdig, in Düsseldorf funktioniert das mit der Schneeräumerei irgendwie besser als in Essen, da werden meist sogar Nebenstraßen geräumt. Und die so genannte Kulturhauptstadt soll mir nicht erzählen, dass die dafür kein Geld haben - um den ja total am Hungertuch nagenden Konzern E.ON seine neue Konzernzentrale an der Gruga mitzufinanzieren, dafür hat's ja offenbar noch gereicht, genau wie für ein Stadion einer fünftklassigen Mannschaft. Tja, jeder blamiert sich so gut er halt kann. Irgendwie ist mir jedenfalls nicht nach Weihnachten zumute.
Hm, heute Morgen rief dann auch meine Mama an, weil es ihr nicht gut ging - Magenschmerzen, heftiger Druck im linken Bauchraum, Schleimerbrechen, kein Durchfall...ich hab mich dann in ein Taxi gesetzt, da Autofahren bei den Schneemassen momentan schlecht möglich ist, mein Clio ohnehin total eingeschneit ist - unter anderem hat mir auch ein blöder privater Schneeräumdienst das Auto noch weiter zugeschaufelt, weil Denken ja Glückssache ist - und ich ja auch krank bin, und Kontakt zur Notfallpraxis der Borbecker Ärzte im Phillip aufgenommen. Da kommt auch nachher ein Arzt, die Frage ist nur, wann das bei dem Schneefall der Fall sein wird. Verstehe einer die Stadt Essen...hier sind ja noch nicht mal die Hauptstraßen geräumt wie Frintroper Straße/Altendorfer Straße, Hirtsieferstraße, Wickenburgstraße...merkwürdig, in Düsseldorf funktioniert das mit der Schneeräumerei irgendwie besser als in Essen, da werden meist sogar Nebenstraßen geräumt. Und die so genannte Kulturhauptstadt soll mir nicht erzählen, dass die dafür kein Geld haben - um den ja total am Hungertuch nagenden Konzern E.ON seine neue Konzernzentrale an der Gruga mitzufinanzieren, dafür hat's ja offenbar noch gereicht, genau wie für ein Stadion einer fünftklassigen Mannschaft. Tja, jeder blamiert sich so gut er halt kann. Irgendwie ist mir jedenfalls nicht nach Weihnachten zumute.
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