Aus Anlass des derzeit noch vorherrschenden Winterwetters - derzeit krümelt es leicht im Essener Nordwesten - habe ich mir natürlich auch eine Special Edition der krassen Kläuschen ausgedacht, natürlich als Winter-Edition 2013! :o))
Das krasse Kläuschen und der Schneemann
Das krasse Kläuschen steht neben einem freundlich grinsenden Schneemann, der einen Hut und einen gestreiften Schal trägt. Das krasse Kläuschen selbst macht das Daumen hoch-Zeichen - klar, wenn er selbst den Schneemann gebaut hat :o).
Das krasse Kläuschen auf dem Corsa
In Anlehnung zu meinem Blog-Eintrag "Schnee fegen mit Verrückten" aus Dezember 2012 liegt das krasse Kläuschen auf der Motorhaube eines schwarzen Corsa und kräht, während er sich an den Scheibenwischern festhält. Im Corsa selbst sitzt ne erschütterte Hirnblondine.
Das krasse Kläuschen als Kufenkläuschen
Diese Figur läuft natürlich Schlittschuh und dreht gerade elegant ne Pirouette, dabei hat er ne Fluppe im Mund.
Das krasse Kläuschen auf'm Schlitten
Das krasse Kläuschen liegt bäuchlings auf einem Schlitten und streckt allen die Zunge raus.
Das krasse Kläuschen im Schneehaufen
Bei der Figur sieht man nur ein Schneehäufchen, aus dem ne Brille mit Augen und ne Fluppe hervor lugen :o).
Das krasse Kläuschen und die Schneeschaufel
Das krasse Kläuschen hat nen Schneeschieber in der Hand. Auf der Schaufel hat ein freundlich grinsender Rabe Platz genommen.
Das wäre doch eine hübsche Special Edition, aber leider wird diese aus bekannten Gründen niemals erscheinen - genauso wie die Hauptserie "Die krassen Kläuschen" :o(.
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Samstag, 26. Januar 2013
Samstag, 26. Mai 2012
Clio und die Naturrrr :o)
Clio steht ja, wenn wir zuhause sind, auch am Rande der Naturrrrr, denn an die Parkboxen schließt sich ja der Garten mit Kirschbaum an und dahinter wiederum die Plantage und das Sümpfchen. Heute Vormittag habe ich ihn mal von innen sauber gemacht und nebenbei noch ein bisschen Vogelkacke von seinem Lack entfernt, denn das ist für Autolack ja doch ein bisschen viel Naturrrrr des Guten.
Clio freute sich, als er gewienert wurde, wackelte mit dem Hinterteil, als wenn er Samba tanzen würde, und trällerte: "Ich bin Clio und fühl mich wie in Rio!" Ein Rabe landete im Rasen vor seiner Motorhaube und sang: "Ich bin ein Rabe und fresse eine Barbe!" Clio antwortete singend: "Barben sind meine Sache nicht, denn davon krieg ich böse Gicht!" Dem Raben tat das leid, konnte aber verstehen, dass Autos nicht gerne Fisch essen, sondern lieber Benzin und Öl, höhö. Dennoch mag Clio Tiere und die Naturrrr allgemein, deshalb rülpst er ja auch öfter unterschiedliche Libellen :o).
Entgegen diverser Wetterberichte liegen die Temperaturen heute doch knapp unter 30°C. Gestern Abend war es trotz wolkenlosem Himmel sehr windig, sodass die Wäsche, die ich gestern um 17.30 Uhr bzw. 18.20 Uhr raus auf den Balkon zum Trocknen gestellt hatte, teilweise binnen zwei Stunden bzw. spätestens heute Morgen getrocknet war. Meine Handtücher, die ich heute Morgen gewaschen habe, hängen jetzt auch auf dem Balkon zum Trocknen und ich bin mir sicher, dass sie heute Abend, wenn ich wieder zuhause bin, auch trocken sind. Der Wind weht zwar nicht mehr so wie gestern, aber es kommen doch noch mal öfter einige Böen. Clio mag den Wind, solange dieser ihn nicht in Form von Seitenwinden auf der Autobahn belästigt. Ansonsten hat er kürzlich das Auto-Magazin "Über Autobahnen rollen aktuell" abonniert, das er gestern gemeinsam mit Manjas weißem Clio auf dem Firmenparkplatz gelesen hat. Die beiden waren gestern von Fichten und Rhododendronbüschen umgeben, sodass sie dort auch Naturrrr hatten.
Clio freute sich, als er gewienert wurde, wackelte mit dem Hinterteil, als wenn er Samba tanzen würde, und trällerte: "Ich bin Clio und fühl mich wie in Rio!" Ein Rabe landete im Rasen vor seiner Motorhaube und sang: "Ich bin ein Rabe und fresse eine Barbe!" Clio antwortete singend: "Barben sind meine Sache nicht, denn davon krieg ich böse Gicht!" Dem Raben tat das leid, konnte aber verstehen, dass Autos nicht gerne Fisch essen, sondern lieber Benzin und Öl, höhö. Dennoch mag Clio Tiere und die Naturrrr allgemein, deshalb rülpst er ja auch öfter unterschiedliche Libellen :o).
Entgegen diverser Wetterberichte liegen die Temperaturen heute doch knapp unter 30°C. Gestern Abend war es trotz wolkenlosem Himmel sehr windig, sodass die Wäsche, die ich gestern um 17.30 Uhr bzw. 18.20 Uhr raus auf den Balkon zum Trocknen gestellt hatte, teilweise binnen zwei Stunden bzw. spätestens heute Morgen getrocknet war. Meine Handtücher, die ich heute Morgen gewaschen habe, hängen jetzt auch auf dem Balkon zum Trocknen und ich bin mir sicher, dass sie heute Abend, wenn ich wieder zuhause bin, auch trocken sind. Der Wind weht zwar nicht mehr so wie gestern, aber es kommen doch noch mal öfter einige Böen. Clio mag den Wind, solange dieser ihn nicht in Form von Seitenwinden auf der Autobahn belästigt. Ansonsten hat er kürzlich das Auto-Magazin "Über Autobahnen rollen aktuell" abonniert, das er gestern gemeinsam mit Manjas weißem Clio auf dem Firmenparkplatz gelesen hat. Die beiden waren gestern von Fichten und Rhododendronbüschen umgeben, sodass sie dort auch Naturrrr hatten.
Freitag, 25. November 2011
Abgefahrene Romantik
Derzeit ist Schnee zwar noch nicht mal in den klassischen Skigebieten in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorhanden, aber wir tun jetzt mal so als ob...:o).
Nach einer Woche voller Schnee und klirrender Kälte im Ruhrgebiet gibt es wieder Sondersendungen im WDR, denn der Schnee ist eine absolute Katastrophe für das öffentliche Leben in diesen Breitengraden - komisch, früher nannte man das Winter bzw. in den Alpen sind die Menschen dankbar für Schnee wegen der Touristik-Industrie, aber nun gut...
Nach dieser schneereichen Woche hat der Himmel zumindest aufgeklart, sodass Freiluftaktivitäten auch wieder viel mehr Spaß machen. Die Sonne lässt die Eiskristalle der dichten Schneedecke glitzern. Rodeln, Skilaufen, Langlauf u. ä. ist jetzt sogar auf den Straßen möglich, denn entgegen der vollmundigen Ankündigungen der Stadt Essen war wieder nicht genug Salz in den Depots - und manche Straßen waren wegen des Schnees auch einfach nicht mehr zu erreichen, um die von der weißen Pracht zu befreien, haha!
Marina steht mit ihrem Baby-Bäuchlein auf der verschneiten Frintroper Straße an der Zufahrt zum Parkplatz am Westerberg - natürlich dick eingepackt, damit sie und ihr Nachwuchs nicht frieren - und verkauft an Spaziergänger, Langläufer, Schlittenfahrer usw. natürlich belebende, geistreiche Heiß- und Kaltgetränke wie etwa Grog, Irish Coffee, Wacholderschnaps, Milch mit Schuss...für die kleinen Schneefreunde hat sie natürlich auch antialkoholische Getränke im Angebot, an denen sie sich ja derzeit auch gütlich tun muss, auch wenn sie das manchmal frustriert.
Timo hat für sich und seine Kumpels Balloonhead, Babyface und Christoph ein Schlittengespann angemietet, damit es auch so richtig romantisch wird. Vier kräftige Haflinger ziehen den großen Schlitten über die verschneite Frintroper Straße. Bevor es in Richtung Westerberg weitergeht, hält Kutscher Johann an, damit er und seine Fahrgäste sich mit alkoholischen Getränken bei Marina versorgen können. Der Halt dauert etwas länger, denn schon nach dem zweiten Schluck Grog hicksen Balloonhead und Babyface ununterbrochen, gleichzeitig ist auch ihr Gleichgewichtssinn ein wenig von dem Alkoholgenuss betroffen. Timo singt Kölsche Liebeslieder. Nach gut 15 Minuten hieven sich die Vier wieder gegenseitig in den Schlitten, denn die Hafllinger scharren schon ungeduldig mit den Hufen. Johann sitzt wieder auf seinem Kutschbock, kichert angetrunken und lässt das Gespann den Westerberg hinauf laufen. Balloonhead, Babyface und Christoph kuscheln mit Timo, dem es ganz warm ums Herz wird - wenn jetzt noch ne geile Blondine mit große Oberweite am Start wäre, wäre sein Glück zu 110 % perfekt. Allerdings ist Christoph ein wenig sauer, weil Balloonhead immer von Timos Honigtopf naschen darf, aber er da noch nicht mal dran kommt. Seine Laune hebt sich auch nicht wirklich, als Johann sich ausgerechnet entschließt, den vereisten Todesberg hinunter zu segeln. Die Haflinger geraten glücklicherweise nicht aus dem Tritt, aber trotzdem droht das ganze Gespann umzukippen, da der Schlitten ins Schlingern gerät. Einer der Haflinger wiehert ängstlich. Timo bezeichnet das Tier als "Otto" und fällt schließlich mit dem Gesicht in seinen eigenen Honigtopf. Balloonhead platzt die Hose, als der Schlitten umkippt und die Haflinger das Gespann in Schräglage weiter Richtung Teich hinter sich her ziehen. Johann liegt betäubt unter einer Eiche, während Balloonhead, Babyface, Christoph und Timo eher unfreiwillig einen Turbo bilden. Die Haflinger stehen schließlich seelenruhig unten am Teich und beobachten interessiert die Enten, die auf der Eisfläche nicht auszurutschen versuchen. Timo plärrt weiter oben am Hang nach seinem Honigtopf, der irgendwohin verschwunden ist, denn nun mag Balloonhead ihn nicht mehr, sondern dafür ein Astloch in der Eiche, unter der Johann immer noch leicht benebelt liegt...Christoph hat Nasenbluten und wird schließlich von dem immer noch plärrenden Timo liebevoll verarztet, sodass Außenstehende das für ne Neuauflage des Films "Brokeback Mountain" mit Heath Ledger und Jake Gyllenhaal in den Hauptrollen halten. Babyface schweigt und will ne CD seines Namensvetters hören.
Marina darf zwar nicht trinken und ist auch mit der Bewirtung von Schneefreunden gut beschäftigt, wünscht sich aber mittlerweile ne Ananas unterm Schnee, die sie herzen kann.
Alex sitzt ein wenig fiebrig mit Thorsten, ihrem gemeinsamen Kollegen Christoph, Thomas, Renate und Uli in einem anderen Gespann, das mitten durch Borbeck über die Otto-Brenner-Straße saust und von Alex' ehemaliger Zimmerpflanze aus'm Philippusstift, die ja eigentlich in Altenessen wohnt, gesteuert wird. Insbesondere die Herren machen sich Sorgen um Alex, die sich zwar an dem Sonnenschein und dem klarblauen Himmel erfreut, aber weniger an ihrer Erkältung. Auf der Rückenlehne des Schlittengespanns nimmt ein fröhlicher Kolkrabe Platz, der auch noch die Melodie aus "Spiel mir das Lied vom Tod" krächzt. Alex nimmt es mit Humor, genau wie die anderen, nur Thomas ist das ziemlich unheimlich, sodass Alex schon für einen vagen Moment befürchtet, er könnte ein Pfützchen machen. Christoph hält dagegen und trällert "Am I Evil?" von Diamond Head. Der Rabe fliegt krächzend und kopfschüttelnd davon. Alex röchtelt mit zusitzender Nase und tränenden Augen, während sie sich an Thorsten lehnt: "Leute, ich fühl mich wie der sterbende Schwan! Es wird jeder enterbt, der jetzt einen Balletwitz macht!" Thorsten muss grinsen und antwortet: "Scheiße, und ich hatte einen so guten!" Danach muss Alex gleichzeitig lachen und husten.
Plötzlich hält die Zimmerpflanze unvermittelt an und spricht mit einem Mann, den Alex zunächst nicht erkennt, bis er in den Schlitten zusteigt. Er errötet, als er die sniefende Alex sieht, sodass Uli und Renate kaum noch ernst bleiben können. Sie fragt ihn fröhlich, ob er wieder gekommen ist, um sie zu stechen, sodass es endgültig um die Ernsthaftigkeit der Insassen geschehen ist. Der Arzt errötet und nickt, erklärt dann aber stimmbandwackelig, dass das bei ner fiebrigen Erkältung nicht nötig sei. Thorsten und Thomas machen ihm Platz, damit er neben Alex Platz nehmen kann. Alex bittet ihn freundlich, ihr doch mal Fieber zu messen - auch wenn auf seinem Thermometer vermutlich keine Zahlen stehen. Ihre Freunde lachen, aber er wird noch röter, strahlt jedoch verhalten, sodass er beschließt, Alex zusammen mit den anderen nach Hause zu bringen und sie da nach allen Regeln der Kunst zu verarzten, denn die schlimmste Krankheit ist die Liebe - da müssen immer gleich zwei ins Bett! :o)
Happy End!!!
Nach einer Woche voller Schnee und klirrender Kälte im Ruhrgebiet gibt es wieder Sondersendungen im WDR, denn der Schnee ist eine absolute Katastrophe für das öffentliche Leben in diesen Breitengraden - komisch, früher nannte man das Winter bzw. in den Alpen sind die Menschen dankbar für Schnee wegen der Touristik-Industrie, aber nun gut...
Nach dieser schneereichen Woche hat der Himmel zumindest aufgeklart, sodass Freiluftaktivitäten auch wieder viel mehr Spaß machen. Die Sonne lässt die Eiskristalle der dichten Schneedecke glitzern. Rodeln, Skilaufen, Langlauf u. ä. ist jetzt sogar auf den Straßen möglich, denn entgegen der vollmundigen Ankündigungen der Stadt Essen war wieder nicht genug Salz in den Depots - und manche Straßen waren wegen des Schnees auch einfach nicht mehr zu erreichen, um die von der weißen Pracht zu befreien, haha!
Marina steht mit ihrem Baby-Bäuchlein auf der verschneiten Frintroper Straße an der Zufahrt zum Parkplatz am Westerberg - natürlich dick eingepackt, damit sie und ihr Nachwuchs nicht frieren - und verkauft an Spaziergänger, Langläufer, Schlittenfahrer usw. natürlich belebende, geistreiche Heiß- und Kaltgetränke wie etwa Grog, Irish Coffee, Wacholderschnaps, Milch mit Schuss...für die kleinen Schneefreunde hat sie natürlich auch antialkoholische Getränke im Angebot, an denen sie sich ja derzeit auch gütlich tun muss, auch wenn sie das manchmal frustriert.
Timo hat für sich und seine Kumpels Balloonhead, Babyface und Christoph ein Schlittengespann angemietet, damit es auch so richtig romantisch wird. Vier kräftige Haflinger ziehen den großen Schlitten über die verschneite Frintroper Straße. Bevor es in Richtung Westerberg weitergeht, hält Kutscher Johann an, damit er und seine Fahrgäste sich mit alkoholischen Getränken bei Marina versorgen können. Der Halt dauert etwas länger, denn schon nach dem zweiten Schluck Grog hicksen Balloonhead und Babyface ununterbrochen, gleichzeitig ist auch ihr Gleichgewichtssinn ein wenig von dem Alkoholgenuss betroffen. Timo singt Kölsche Liebeslieder. Nach gut 15 Minuten hieven sich die Vier wieder gegenseitig in den Schlitten, denn die Hafllinger scharren schon ungeduldig mit den Hufen. Johann sitzt wieder auf seinem Kutschbock, kichert angetrunken und lässt das Gespann den Westerberg hinauf laufen. Balloonhead, Babyface und Christoph kuscheln mit Timo, dem es ganz warm ums Herz wird - wenn jetzt noch ne geile Blondine mit große Oberweite am Start wäre, wäre sein Glück zu 110 % perfekt. Allerdings ist Christoph ein wenig sauer, weil Balloonhead immer von Timos Honigtopf naschen darf, aber er da noch nicht mal dran kommt. Seine Laune hebt sich auch nicht wirklich, als Johann sich ausgerechnet entschließt, den vereisten Todesberg hinunter zu segeln. Die Haflinger geraten glücklicherweise nicht aus dem Tritt, aber trotzdem droht das ganze Gespann umzukippen, da der Schlitten ins Schlingern gerät. Einer der Haflinger wiehert ängstlich. Timo bezeichnet das Tier als "Otto" und fällt schließlich mit dem Gesicht in seinen eigenen Honigtopf. Balloonhead platzt die Hose, als der Schlitten umkippt und die Haflinger das Gespann in Schräglage weiter Richtung Teich hinter sich her ziehen. Johann liegt betäubt unter einer Eiche, während Balloonhead, Babyface, Christoph und Timo eher unfreiwillig einen Turbo bilden. Die Haflinger stehen schließlich seelenruhig unten am Teich und beobachten interessiert die Enten, die auf der Eisfläche nicht auszurutschen versuchen. Timo plärrt weiter oben am Hang nach seinem Honigtopf, der irgendwohin verschwunden ist, denn nun mag Balloonhead ihn nicht mehr, sondern dafür ein Astloch in der Eiche, unter der Johann immer noch leicht benebelt liegt...Christoph hat Nasenbluten und wird schließlich von dem immer noch plärrenden Timo liebevoll verarztet, sodass Außenstehende das für ne Neuauflage des Films "Brokeback Mountain" mit Heath Ledger und Jake Gyllenhaal in den Hauptrollen halten. Babyface schweigt und will ne CD seines Namensvetters hören.
Marina darf zwar nicht trinken und ist auch mit der Bewirtung von Schneefreunden gut beschäftigt, wünscht sich aber mittlerweile ne Ananas unterm Schnee, die sie herzen kann.
Alex sitzt ein wenig fiebrig mit Thorsten, ihrem gemeinsamen Kollegen Christoph, Thomas, Renate und Uli in einem anderen Gespann, das mitten durch Borbeck über die Otto-Brenner-Straße saust und von Alex' ehemaliger Zimmerpflanze aus'm Philippusstift, die ja eigentlich in Altenessen wohnt, gesteuert wird. Insbesondere die Herren machen sich Sorgen um Alex, die sich zwar an dem Sonnenschein und dem klarblauen Himmel erfreut, aber weniger an ihrer Erkältung. Auf der Rückenlehne des Schlittengespanns nimmt ein fröhlicher Kolkrabe Platz, der auch noch die Melodie aus "Spiel mir das Lied vom Tod" krächzt. Alex nimmt es mit Humor, genau wie die anderen, nur Thomas ist das ziemlich unheimlich, sodass Alex schon für einen vagen Moment befürchtet, er könnte ein Pfützchen machen. Christoph hält dagegen und trällert "Am I Evil?" von Diamond Head. Der Rabe fliegt krächzend und kopfschüttelnd davon. Alex röchtelt mit zusitzender Nase und tränenden Augen, während sie sich an Thorsten lehnt: "Leute, ich fühl mich wie der sterbende Schwan! Es wird jeder enterbt, der jetzt einen Balletwitz macht!" Thorsten muss grinsen und antwortet: "Scheiße, und ich hatte einen so guten!" Danach muss Alex gleichzeitig lachen und husten.
Plötzlich hält die Zimmerpflanze unvermittelt an und spricht mit einem Mann, den Alex zunächst nicht erkennt, bis er in den Schlitten zusteigt. Er errötet, als er die sniefende Alex sieht, sodass Uli und Renate kaum noch ernst bleiben können. Sie fragt ihn fröhlich, ob er wieder gekommen ist, um sie zu stechen, sodass es endgültig um die Ernsthaftigkeit der Insassen geschehen ist. Der Arzt errötet und nickt, erklärt dann aber stimmbandwackelig, dass das bei ner fiebrigen Erkältung nicht nötig sei. Thorsten und Thomas machen ihm Platz, damit er neben Alex Platz nehmen kann. Alex bittet ihn freundlich, ihr doch mal Fieber zu messen - auch wenn auf seinem Thermometer vermutlich keine Zahlen stehen. Ihre Freunde lachen, aber er wird noch röter, strahlt jedoch verhalten, sodass er beschließt, Alex zusammen mit den anderen nach Hause zu bringen und sie da nach allen Regeln der Kunst zu verarzten, denn die schlimmste Krankheit ist die Liebe - da müssen immer gleich zwei ins Bett! :o)
Happy End!!!
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Montag, 14. November 2011
Verrückt, verrückt
In meinem Blog werden ja auch ältere Beiträge gerne und häufig gelesen, diesmal u. a. auch mein Beitrag vom 3. Juli 2010 zur damals vorherrschenden unentwegten Hitzeperiode, die sogar meinem Hamsterchen Slayer zu schaffen machte, der ja als Campbell ursprünglich aus warmen Gefilden stammte. Als ich darüber bloggte bzw. mich auf das Weltmeisterschaftsspiel Deutschland - Argentinien freute, wusste ich noch nicht, dass mich ausgerechnet während dieses WM-Spiels ein Hörsturz ereilen würde, der ein erstes Anzeichen dafür war, dass sich mein APS gerade eindrucksvoll zurück meldet :o/. Wenig später kam ja noch ein arterieller Gefäßverschluss dazu, deshalb muss ich morgen ins Elisabeth-Krankenhaus - aber nur ambulant! - damit die Ärzte in der Gefäßambulanz mal die Durchblutung in meinen Beinen nach der OP im Januar 2011 begutachten können. Nicht, dass ich Beschwerden hätte oder meine Fußpulse sich wieder ins Nirvana verabschiedet hätten, aber sicher ist sicher.
Als ich vor einer halben Stunde zum Briefkasten flanierte, um eine Bewerbung abzuschicken, sah ich einen Raben übermütig auf der Hohen Straße herum hüpfen - ich mag die großen Vögel, auch wenn viele sie aufgrund ihres schwarzen Gefieders mit dem Tod assoziieren. Raben haben aber noch ein bisschen mehr drauf außer die Rolle des vermeintlichen Todesboten, denn sie zählen zu den überdurchschnittlich intelligenten Vögeln. Tatsächlich hat der Rabe auch eine zusammen geknüllte Brötchentüte von Kamps gefunden, an der er sich gütlich tat bzw. an den daran noch befindlichen Krümeln. Auch Passanten, die an ihm vorbei liefen, konnten ihn nicht bei seinem Frühstück stören :o).
Als ich vor einer halben Stunde zum Briefkasten flanierte, um eine Bewerbung abzuschicken, sah ich einen Raben übermütig auf der Hohen Straße herum hüpfen - ich mag die großen Vögel, auch wenn viele sie aufgrund ihres schwarzen Gefieders mit dem Tod assoziieren. Raben haben aber noch ein bisschen mehr drauf außer die Rolle des vermeintlichen Todesboten, denn sie zählen zu den überdurchschnittlich intelligenten Vögeln. Tatsächlich hat der Rabe auch eine zusammen geknüllte Brötchentüte von Kamps gefunden, an der er sich gütlich tat bzw. an den daran noch befindlichen Krümeln. Auch Passanten, die an ihm vorbei liefen, konnten ihn nicht bei seinem Frühstück stören :o).
Freitag, 27. Mai 2011
Der Wind, der Wind...
...das himmlische Kind, heißt es ja so schön in irgendeinem Märchen. Gestern hat es den ganzen Tag im Rheinland und Ruhrgebiet gestürmt, so als wenn Herbst wäre und nicht der Wonnemonat Mai. Regen ist aber dennoch kaum runter gekommen, in Düsseldorf schien fast den ganzen Tag ungehindert die Sonne, auch wenn am Himmel öfter wilde Schleier- oder Haufenwolken zu sehen waren. Als ich gegen 17.30 Uhr bei mir zuhause in E-Gerschede eintraf, nahm die Bewölkung zu; vorher hatte ich auf der Arbeit noch unter der UWZ gelesen, dass es lt. Auskunft eines Users über dem Südviertel der Essener City eine Art Sandsturm gegeben hat. Meine Balkonstühle waren jedenfalls auch mit einer leicht gelblichen Staubschicht bedeckt, wobei Gerschede allerdings gut acht Kilometer vom Südviertel entfernt liegt.
Mein Nachbar, der Besitzer von Titus Witus, erzählte mir, als ich ihn gestern vor unserer Haustür traf, dass die Café- und Restaurant-Besitzer auf der Oberhausener Marktstraße erst mal alle Tische, Stühle und Sonnenschirme reingeholt haben, weil bereits einige Gegenstände durch die Fußgängerzone geweht wurden.
Ein Rabe nutzte die heftigen Windböen für seine eigene private Kirmes, denn er saß auf einem Ast des Maulbeerbaums, der nur etwa 30 m von meinem Balkon entfernt steht und ließ sich ordentlich durchschütteln - passende Musik wie etwa "On the floor" von Pitbull feat. Jennifer Lopez oder "Higher" von Taio Cruz feat. Kylie Minogue fehlte dem schwarzen Vogel aber.
Regen hat der Sturm jedenfalls kaum gebracht, lediglich ein paar Tropfen. Gegen 20.15 Uhr hat's einmal gedonnert, als der Westhimmel wirklich ziemlich bedrohlich aussah.
(c) Alexandra Döll, Essen
Der Donner war auch nicht besonders laut, aber hörbar. Sammy nöhlte schon rum wegen des einen Donners, denn sie mag Gewitter nicht und schon gar nicht, wenn selbige abends oder nachts aufziehen. Ein Blitz war nicht zu sehen gewesen und es kam ja auch wie gesagt nix Gewittermäßiges mehr nach - von einigen wenigen Regentropfen mal abgesehen. Die haben aber ausgereicht, um gegen 21 Uhr, als die Sonne hinter den Wolken hervor kam, einen wunderschönen Regenbogen am Osthimmel auszulösen.
(c) Alexandra Döll, Essen
In Essen traten heute früh immer noch einige Windböen auf, während es hier in D'dorf relativ windstill ist, wobei sich Sonne und Wolken abwechseln. Es ist wirklich ne Mischung aus April und Oktober. Bevor ich gestern Nachmittag in Düsseldorf los fuhr, meinte ich schon scherzhaft zu Marina und Steffi, dass ich, falls ich auf dem Heimweg in einen Sandsturm geraten sollte, einfach die Titelmelodie von Sindbad ("Sindbad, Sindbad, schaut wie viel Glück dieses Kind hat...") singen würde, hihi. Steffi hat sogar mitgesungen, was Marina wiederum ziemlich amüsierte :o).
Mein Nachbar, der Besitzer von Titus Witus, erzählte mir, als ich ihn gestern vor unserer Haustür traf, dass die Café- und Restaurant-Besitzer auf der Oberhausener Marktstraße erst mal alle Tische, Stühle und Sonnenschirme reingeholt haben, weil bereits einige Gegenstände durch die Fußgängerzone geweht wurden.
Ein Rabe nutzte die heftigen Windböen für seine eigene private Kirmes, denn er saß auf einem Ast des Maulbeerbaums, der nur etwa 30 m von meinem Balkon entfernt steht und ließ sich ordentlich durchschütteln - passende Musik wie etwa "On the floor" von Pitbull feat. Jennifer Lopez oder "Higher" von Taio Cruz feat. Kylie Minogue fehlte dem schwarzen Vogel aber.
Regen hat der Sturm jedenfalls kaum gebracht, lediglich ein paar Tropfen. Gegen 20.15 Uhr hat's einmal gedonnert, als der Westhimmel wirklich ziemlich bedrohlich aussah.
(c) Alexandra Döll, Essen
Der Donner war auch nicht besonders laut, aber hörbar. Sammy nöhlte schon rum wegen des einen Donners, denn sie mag Gewitter nicht und schon gar nicht, wenn selbige abends oder nachts aufziehen. Ein Blitz war nicht zu sehen gewesen und es kam ja auch wie gesagt nix Gewittermäßiges mehr nach - von einigen wenigen Regentropfen mal abgesehen. Die haben aber ausgereicht, um gegen 21 Uhr, als die Sonne hinter den Wolken hervor kam, einen wunderschönen Regenbogen am Osthimmel auszulösen.
(c) Alexandra Döll, Essen
In Essen traten heute früh immer noch einige Windböen auf, während es hier in D'dorf relativ windstill ist, wobei sich Sonne und Wolken abwechseln. Es ist wirklich ne Mischung aus April und Oktober. Bevor ich gestern Nachmittag in Düsseldorf los fuhr, meinte ich schon scherzhaft zu Marina und Steffi, dass ich, falls ich auf dem Heimweg in einen Sandsturm geraten sollte, einfach die Titelmelodie von Sindbad ("Sindbad, Sindbad, schaut wie viel Glück dieses Kind hat...") singen würde, hihi. Steffi hat sogar mitgesungen, was Marina wiederum ziemlich amüsierte :o).
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Mittwoch, 7. April 2010
Abgedrehtes aus Werden
Foto: (c) Dieter Schütz, Pixelio______________________________
Steffi trainiert zusammen mit Marina erste Fahrversuche in ihrem alten blauen Peugeot und zwar auf dem großen Parkplatz an der alten Tuchmacherei, direkt neben der Folkwang-Hochschule. Alles geht solange gut, bis Marina einen dusseligen, etwa 12-jährigen Jungen auf die Hörner nimmt, der dort ohne jede Umsicht und ohne jeden Verstand mit seinem Skateboard rumcruist. Der Junge regt sich sehr über Marinas Missgeschick auf, das zum Glück ohne schwerwiegende Folgen geblieben ist. Zur Beruhigung bietet Marina ihm ein Scheibchen Ananas an. Der Junge nimmt selbiges zwar, fährt aber frustriert von dannen und zetert weiter - bis ihn ein genervter Rabe touchiert und ihn direkt noch mal vom Skateboard holt. Nebenbei staubt der Rabe noch ein Ananas-Stückchen von dem blöden Kind ab.
Alex kommt mit einem von ihrem Autohaus zur Verfügung gestellten silbernen Modus vorgefahren, denn ihr schwarzer Clio befindet sich in Rüttenscheid in der üblichen Inspektion. Im Gepäck hat sie auch ihre Stofftiere Sammy, Ecki und Ralfi, denn gegenüber vom Parkplatz an der alten Tuchmacherei liegt die Rheumaambulanz des katholischen Krankenhauses Werden und dort hat sie einen Termin. Kaum, dass Sammy ausgestiegen ist, schleicht sie erst mal zu einem großen Chrysler Voyager und pullert heimlich gegen dessen Vorderreifen, denn der Typ hat ihrer Mutti die Box geklaut, in die eigentlich sie einparken wollte. Ecki unterhält die Leute auf dem Parkplatz mit Singsang wie "Smoke on the water" oder "Knockin' on heaven's door". Ralfi schnuppert neugierig am Gras. Als Alex in der Rheumaambulanz verschwunden ist, ziehen die drei Tierchen los, um sich auf die Suche nach einem Snack zu machen.
Auch auf der Ruhr ist was los: Das dusselige Ehepaar Arthur (56) und Nicoletta (52) hat sich mit seiner Motoryacht von Kettwig aus auf den Weg zum Wehr nach Werden gemacht. Leider sind sie auf der falschen Seite an der Brehminsel vorbeigefahren, sodass ihre Yacht nur knapp unter einer Fußgängerbrücke hindurch passt. Arthur zieht rechtzeitig den Kopf ein, Nicoletta jedoch nicht. Danach steht sie kopflos an Bord, während ihr Haupt blöd guckend in den Fluten der Ruhr treibt. Arthur nimmt das jedoch relativ gelassen und spricht zu seiner Frau: "Sei froh, dass du keinen Kopf mehr hast - andere Frauen in deinem Alter haben Falten und Tränensäcke!" Als er verständlicherweise keine Antwort erhält, spricht er mit strenger Stimme: "Schau mich an, wenn ich mit dir spreche!"
Sammy, Ecki und Ralfi haben auf der Brückstraße ein Café mit Snacks aufgetan - Ralfi hat einen Zitronenkräcker bekommen, Ecki Bananen-Mandarinen-Kompott und Sammy einen Bananen-Milchshake. Mittlerweile ist auch ihre Mutti aus der Rheumaambulanz zurück und will mit ihren Stofftieren zurück nach Frohnhausen fahren, weil ihr Clio ja noch bis zum Nachmittag in der Insepktion ist. Natürlich will Sammy ihren Bananen-Milchshake in dem geliehenen silbernen Modus genießen - da in selbigem ohnehin Rauchverbot herrscht, ist es für Alex selbstverständlich, dass in dem Wagen auch nicht gegessen und getrunken wird. Sammy nöhlt zwar rum, dass sie nicht in dem Modus ihren Bananen-Shake genießen darf, hält sich aber an die Anweisungen ihrer Mutti, den Becher auf dem Parkplatz außerhalb des Fahrzeugs auszutrinken. Auch Ralfi und Ecki futtern ihre Leckerchen auf einer Bank im Sonnenschein und nicht im Modus. Auf dem Rückweg beschimpft Sammy genervt BMW-Fahrer - auch wenn die nix dafür können, dass in dem Leihwagen weder geraucht noch gegessen noch getrunken werden darf.
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