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Samstag, 8. Februar 2014

Lustige Telefonate mit Renate

Während gestern Abend im ZDF "Der Staatsanwalt" lief, habe ich mit der Rüstigen telefoniert, die feststellte, dass manche Menschen auf der Kö in Düsseldorf so vornehm sind, dass die sich sogar siezen würden, wenn sie sich selbst im Spiegel sehen, hihi. Na, das könnte mir nicht passieren :o), aber ich wohne ja auch nicht an der Kö und hatte auch nicht vor, meinen Lebensmittelpunkt dorthin zu verlegen.

Ansonsten hat Renate mich noch zu ihrem Ausstand am 9. Mai in Düsseldorf eingeladen, denn dann geht sie in Altersteilzeit. Wir arbeiten zwar schon seit mittlerweile über sieben Jahren nicht mehr im selben Unternehmen, aber das hat unserer Freundschaft keinen Abbruch getan. Ihre Bärin Greta hat übrigens schon ihr Kleid in die Reinigung gebracht, damit sie verboten gut aussieht, wenn sie Anfang Mai zusammen mit Renate zur Feier meines 40. Geburtstags erscheint, hihi.

Des Weiteren redeten wir über den Charmin Bear, Ingo die Mördermuschel, Bewerbungen, Anzugträger und Männer, die die Welt nicht braucht :o). Da kennen wir ja leider einige Paradebeispiele aus unserem Leben - wir kennen zwar auch viele nette Herren, aber leider auch eine Reihe von der anderen Sorte.

Freitag, 24. Februar 2012

Der Abend des Telefons

Gestern Abend hing ich ab 20.15 Uhr praktisch ununterbrochen am Telefon - sowohl in beruflicher als auch in privater Hinsicht. Zwei meiner ehemaligen Kundinnen, denen ich zugesagt hatte, sie ab März noch lektoratstechnisch weiterzubetreuen, haben mich gestern Abend angerufen und noch mal mit mir alle Einzelheiten abgestimmt. Ich freue mich auch schon, die beiden weiterzubetreuen bzw. die beiden sich umgekehrt natürlich auch, dass ich sie weiterbetreue, was ich ja ohnehin bis Ende 2011 getan hatte - danach hatte meine Wehrheimer Kollegin Astrid das ja kommissarisch übernommen.

Die beiden Damen haben wohl mittlerweile auch Vorstellungsgespräche, was mich persönlich natürlich auch sehr freut, zumal die beiden auch so gut qualifiziert und berufserfahren sind, dass ich vom gesunden Menschenverstand her sowieso überhaupt nicht verstehe, warum die Zwei nicht mit Kusshand genommen werden, aber ihnen geht es wohl wie mir: Eine sehr gute Qualifikation in Verbindung mit gesundem Selbstbewusstsein ist ein Fehler und gerade bei Frauen, denn die sollen doch wohl besser zur Schönung der Arbeitslosenstatistik Kinder kriegen, haha.

Auf jeden Fall spiegeln solche Anfragen - egal, ob von früheren Kunden/Kundinnen oder Lesern - auch die sehr gute Qualität meiner Arbeit sowohl auf persönlicher als auch auf fachlicher Ebene wider, denn es widerstrebt mir vom Berufsethos her, Menschen, die von Arbeitslosigkeit bedroht oder betroffen sind, nur aus ner Alibi-Funktion und zur Wahrung des Scheins nach Außen heraus zu betreuen - ich mache das gerne mit großem Engagement und möchte auch, dass meine Kunden nicht nur "irgendeinen" Job machen, sondern eine Stelle finden, die ihnen in jedweder Hinsicht dauerhaft zusagt. Den Anspruch habe ich natürlich auch an meine zukünftige Arbeitsstelle - gutes Geld verdienen ist eine Sache, aber Geld ist es nicht alleine. Mir muss die Arbeit  Spaß machen und ich möchte mich damit auch identifizieren zu können. Mit pseudofreundlichem Geseier, Klischee-Gekäue und unterschwelligen Suggestionen der Marke, dass an dem Bewerber oder der Bewerberin irgendwas falsch ist, kann ich absolut nix anfangen.

Leider werden aber zunehmend im Personalwesen auch Kräfte eingesetzt, die zwar nicht unbedingt große Ahnung davon haben und die auch nicht gerade menschenfreundlich sind, aber die durch ihre Position ein unangemessenes Gefühl der eigenen Wichtigkeit bekommen und eher dafür da sind, gute Bewerber und Mitarbeiter direkt abzubügeln, denn die kosten natürlich auch mehr als eine Anlernkraft, die ihre Abschlüsse gerade mal "Arsch über Latte" geschafft hat. Wenn sich ein Unternehmen ja schon beschwert hat, dass ich viel zu selbstständig bin, weiß man ja, was teilweise los ist. Eine selbstständige Arbeitsweise gehört bei ner GF-Assistentin eigentlich dazu, aber manche überlegen ja auch nicht so genau, was sie eigentlich haben möchten...

Kaum, dass das Telefonat mit meinen beiden Kundinnen beendet war, rief mich die Rüstige an. Ich hatte es noch gar nicht mitbekommen, aber ARD-Intendantin Monika Piehl setzt im Mai die Moderatorin von "Tiere suchen ein Zuhause", Claudia Ludwig, ab - angeblich, weil Frau Ludwig nicht mehr in das Konzept des Senders passt. Hallo???? Ich hab "Tiere suchen ein Zuhause" auch regelmäßig gesehen und muss sagen, dass ich an der Moderation von Frau Ludwig nix auszusetzen hatte und sie ja auch sowas wie das Gesicht der Sendung war - immerhin moderiert sie sie ja seit zwanzig Jahren.

Und wenn dieses plötzliche Absetzen von Frau Ludwig jetzt der Tatsache geschuldet sein sollte, dass sie ja mit 51 Jahren nicht mehr die Jüngste ist auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Dann kann sich Frau Piehl auch direkt selbst absetzen, denn so jung ist sie ja auch nicht mehr. Angeblich liegt es ja an den Einschaltquoten - tja, es hängt auch nicht jeder am frühen Sonntagabend dauernd vor dem Fernseher und wenn's danach ginge, dürfte manch andere Sendung auch schon lange nicht mehr laufen.

Wie sagte die Rüstige gestern Abend so schön zynisch? - Angeblich ist wohl bei ner Studie des WDR rausgekommen, dass die Moderatorin bzw. die Sendung nicht mehr zeitgemäß sei und die WDR-Zuschauer wohl alle gehirnamputiert sind, deshalb soll da jetzt ne Jüngere hin - Namen wurden noch keine genannt. Hm...noch mehr (Hirn-)Blondinen, die dem schönen, nichtssagenden Mainstream entsprechen?! Nein, danke! Auf jeden Fall sind ja Zuschauer gegen die Entscheidung Sturm gelaufen, Frau Ludwig abzusetzen, sodass der WDR sicherheitshalber seine Beschwerde-Management-Seite abgeschaltet hat, angeblich wegen Überlastung. Die Entscheidung wäre eigentlich ein Grund, den WDR als Programm zu boykottieren - dann würde Frau Piehl nämlich ganz doof aus der Wäsche gucken, wenn niemand ihre vermeintlich schönen, mainstreamtauglichen Weibchen sehen möchte.

Natürlich haben wir auch über andere lustige Dinge geredet - über Mördermuscheln, Charmin Bearen und andere merkwürdige Vorgänge, hihi.

Samstag, 17. Dezember 2011

Fröhliche Follower und ein Telefonat mit Groupie Thomas

Gestern Nachmittag kontaktierte mich mein Gießener Groupie fröhlich im Büro - er verbringt Weihnachten nicht zuhause, sondern auf La Gomera, um dort Wanderurlaub zu machen. Na ja, Auftragsakquise ist ja auch zwischen den Jahren nicht gerade erfolgsversprechend. Auch jobsearchtechnisch kann ich für mich und meine Kunden derzeit nicht mehr viel auftun; das wird sich auch erst wieder ab 15. Januar 2012 ändern. Wenn Groupie Thomas wieder da ist, wollen wir eine Schneeballschlacht machen - sofern denn dann Schnee liegt - und Marina, die ich jetzt nur noch liebevoll Schneekugel nenne, weil sie natürlich im siebten Schwangerschaftsmonat immer rundlicher wird, liefert uns die Heißgetränke dazu, hihi, denn Schwangere bewirft man nicht mit Schneebällen.

Groupie Marina ist ganz begeistert, dass ich sie jetzt Schneekugel nenne - ihr Mann nennt sie wohl immer liebevoll Kugelfisch oder Kugeli, hihi. Das löst nicht wirklich Begeisterungsstürme bei ihr aus :o).

Als ich gestern mal so unter Suite101.de guckte, wer wann wo wie auf meine Artikel stößt, ist mir da auch ein Name ins Auge gesprungen von einem Mann, von dem ich vermute, er könnte der Herzchenmaler sein. Neben einer Reihe medizinischer Fachartikel wurde da auch nach dem Begriff "Patientin faszinierend mit grünen Augen Essen-Borbeck" gesucht - hm, ich habe grüne Augen, wohne im Großraum Borbeck und bin auch voll faszinierend :o). Mit grünäugigen Frauen assoziiert man gemeinhin Eigenschaften wie Treue, Zuverlässigkeit, Familiensinn und Zärtlichkeit - okay, das alles trifft auch auf mich zu 100 % zu :o). Derjenige soll aber nicht geheimnisvoll nach mir und meiner Schreiberei im Internet googeln, eine kurze Ansprache per Brief, Telefon oder Post ist viiiiiiiel besser - inkognito flirten ist immer wenig zielführend, auch wenn man(n) schüchtern ist. Leider war keine E-Mail-Adresse dabei, denn sonst hätte ich da mal freundlichen Kontakt aufgenommen.

Ansonsten waren auch einige "lustige" Suchanfragen dabei wie etwa, ob HIV ne Autoimmunerkrankung ist. Nee, ist es nicht - HIV/AIDS ist eine durch äußere Einflüsse (ungeschützter Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern, Gebrauch verseuchter Blutkonserven bei notwendigen Transfusionen, Drogenmissbrauch usw.) erworbene Immunschwäche, die Gründe für Autoimmunerkrankungen sind in den meisten Fällen unbekannt.

Bei Autoimmunerkrankungen kommt u. a. auch zum Tragen, dass das Immunsystem spielt "Es gibt nix zu tun, ich fang schon mal an", d. h. aus etwaigen Gründen wird körpereigenes Gewebe als Krankheitserreger identifiziert und bekämpft. Bei HIV/AIDS hingegen wird das Immunsystem mit der Zeit immer schwächer, sodass HIV-positive Menschen für Infekte viel anfälliger sind. Es wurde zwar im Zusammenhang mit HIV auch schon ein Antiphospholipid-Syndrom beobachtet, aber dann handelt es sich um ein sekundäres, nicht um ein primäres wie z. B. bei mir. Zu mir dringen Viren ja gar nicht erst durch oder wenn, nur in sehr abgeschwächter Form, weil mein Immunsystem ja schon los legt, obwohl es gerade gar keine von außen eingedrungenen Krankheitserreger zu bekämpfen gibt. Bei nem primären APS weiß man also gar nicht, wo es herkommt, das sekundäre ist an andere Erkrankungen gekoppelt. Der einzige Vorteil an einer Autoimmunerkrankung ist also, dass es viel widerstandsfähiger gegen Krankheitserreger von außen ist.

Mittwoch, 21. September 2011

Lebenszeichen von meinen Groupies

Groupie Marina tauchte  nach einem verlängerten Wochenende gestern wieder in unserem Büro auf und gönnte sich zum Mittagessen eine Kürbissuppe bzw. später noch ein Fischbrötchen. Mein Gatte und ich haben uns gestern zum Essen italienische Nudeln und Gyros mit Tzatziki, Pommes, Zwiebeln und Salat bestellt - unser Büro riecht immer noch danach, sodass ich hier erst mal alle Fenster aufgerissen habe, um frische Luft reinzulassen.



                                      (c) Marina Hong, Düsseldorf - 1. Juni 2010

Auf dem Foto beturteln Groupie Marina und ich das Nashorn auf dem Campus der Uni Dortmund nach meiner Lesung im Fachbereich Kulturwissenschaften.

Groupie Steffiiiiii, die ja Anfang Oktober ihr Kind bekommt, rief gestern Abend an und wir haben bis kurz vor zehn Uhr telefonaniert, denn dann musste ich ja mal ins Bett - wenn auch leider alleine. Ihr geht es total gut, obwohl es nur noch wenige Tage bis zur Geburt sind. Natürlich haben wir auch über Sex geredet - über was mit seinen Groupies halt so redet, hihi. Themenschwerpunkte waren Anzüglichkeiten aller Art, nackte Männer und Kondome.



            (c) Marina Hong, Düsseldorf - 1. Juni 2010

Groupie Steffi deutet stolz auf das verdeckte Horn des Nashorns, während Groupie Thomas sich am Ohr der Skulptur festklammert und offenbar über dessen Größe und Festigkeit sinniert, hihi.


Groupie Thomas hat mir gestern Abend eine längere Mail geschrieben, die ich gerade eben beantwortet habe, bevor ich eine Bewerbung eines Kunden, auf den mein Gatte voll abfährt (ja, ja, als Kölner fährt man(n) halt zweigleisig, hihi!) zum Briefkasten getragen habe. Ich habe meinem Groupie zur Lage der Nation berichtet, während er mir von seinem Seminar am Starnberger See und seinem geplanten Aufenthalt in Danzig, wo seine Mutter herkommt, erzählt hat. Frech wie ich bin habe ich natürlich geschrieben, dass ich hoffe, dass er im See, in dem er regelmäßig schwimmen war, nicht mit Barschen kollidiert ist, denn gerade Zackenbarsche sind ja nicht immer so die freundlichsten Flossenwesen und beißen auch schon mal an Körperstellen zu, wo es gerade Männern so richtig weh tut, hahaha!! Ansonsten habe ich ihm zwei Schälchen Todflakes angeboten, nach deren Verzehr wir ja dann noch gemeinsam Wilde Maus fahren können *gröl*.

         (c) Automatische Fotoanlage der Wilden Maus, Rheinkirmes Düsseldorf  - 22. Juli 2009

Auf dem Foto sieht man hinten mein männliches Groupie und mich - wer Mutter und Sohn in der vorderen Reihe sind, kann ich nicht sagen, da sich die beiden spontan mit in unser Wägelchen gesetzt haben und mich jeder, der das Original-Foto in meiner Küche hängen sieht, fragt, wer denn die beiden anderen Fahrgäste in unserem Wagen sind :o). Gleich werde ich mich dann mal um weitere Bewerbungswünsche meiner Kunden kümmern, denn meine Groupies habe ich ja nun alle vollumfänglich befriedigt :o), hoffe ich zumindest.

Mittwoch, 27. April 2011

Warum frau sich mehrere Männer halten sollte :o)

Hm, da ich ja nun einen Ehemann, mindestens ein männliches Groupie und einen männlichen Fan habe, kann ich nur sagen, dass jeder seine Daseinsberechtigung hat :o). Mein Ehemann ist u. a. für Komplimente zuständig, aber auch dafür, mir zum Schreien komische Szenen zu machen, wenn ich mit anderen Männern im Aufzug stehe (kann ja mal passieren in einem Haus, in dem vier Firmen untergebracht sind...) oder weil Steffiiiii mir ihren Bauch zeigt, mit mir Rochen abzurichten und einkaufen zu gehen.

Mit meinem Groupie habe ich gestern Abend noch telefoniert, während ich auf Wohnungsinteressenten wartete - die waren eigentlich für halb sieben angekündigt, kamen aber erst um halb acht :o/. Meinem Groupie bringe ich immer feine (meistens sexistische) Witze bei, denn ich denke, in der Beziehung hat er echten Nachholbedarf - allerdings merkte ich gestern Abend, dass sich meine Witzchen mittlerweile auszahlen, denn allmählich bekommt mein Groupie aus Gießen auch leicht sexistische Attitüden. Wir reden gerne übers Kochen, Radeln, Wälder, Bikinis, Unterwäsche usw. und freundeln uns häufiger an :o).

Und dann ist da noch ein sehr netter Kunde, den ich aus Diskretionsgründen mal Olli nenne, für den ich immer die Anschreiben erstelle und derzeit auch den Jobsearch mache, weil mein Göttergatte ja krank ist, aber wohl am Haitag wiederkommt, wie er mir vorhin am Telefon erzählte. Olli und ich planen, am Rhein Sandburgen zu bauen, ggf. unter Einsatz eines transportablen Blitzableiters und Wetterballons bei entsprechend gewittriger Wetterlage. Ich habe ihm scherzhaft verboten, mir wieder mein rotes Schäufelchen mit den gelben Tupfen zu klauen :o).

Mal gucken, was der nächste männliche Fan bzw. das nächste männliche Groupie für Aktivitäten auf Lager hat *grins*.

Donnerstag, 10. März 2011

Skurrilitäten aus dem Leben fröhlicher Projektbüro-Mitarbeiterinnen

Heute Abend kommt ein potentieller Nachmieter für meine Bleibe in Frohnhausen, in der ich ja seit Januar 2006 residiere. Hoffentlich läuft das nicht so ab wie bei meinen Nachbarn, als dort neulich ein potentieller Nachmieter zur Besichtigung in ihre Hütte kam. Man könnte das Ganze auch "Wohnungs-Speed Dating" nennen, hihi. Der Interessent, ein gut gekleideter älterer Herr, wuselte hektisch wie ein Drogenspürhund durch eine 2,5-Raum-Wohnung mit 55 m² Wohnfläche in der Rekordzeit von schätzungsweise 45 Sekunden und rannte dann wieder raus mit den Worten "Nee, nimm ich nich!" Okay, wie das jemand nach weniger als einer Minute beurteilen will, ist mir ein Rätsel - das ist wie der Cartoon von Uli Stein, wo der Mäuserich selbstzufrieden mit der Zigarette danach in der Hand fragt: "Und, wie war ich?", und die Mäusedame antwortet: "Wie soll ich das nach einer Minute beurteilen?" Diesen Cartoon habe ich sogar als zusätzliches Kissen in meinem Bett *grins*.

Die Baustelle in Haarzopf hat zwar mittlerweile Ampeln, ist jedoch recht chaotisch gestaltet, vor allem, wenn man von Frohnhausen nach Haarzopf will, um die Autobahn zu erreichen: Nach einer 180°C-Drehung auf der Humboldtstraße Richtung Rhein-Ruhr-Zentrum kann man halbrechts zur Neuen Mitte Haarzopf fahren, links abbiegen und wird ziemlich nah an den Gegenverkehr herangeführt, denn von derzeit vier Fahrspuren in Fahrtrichtung Mülheim ist nur noch eine freigegeben. Erst hinter der nächsten Einmündung wird man zwischen den beiden Mittelstreifen wieder zurück auf die "normale" Spur Richtung Bredeney geführt. Hm, ich mag kleine Abenteuerreisen, wenn ich zur Arbeit fahre :o). Untermalt wird das Ganze von Judas Priest, verwirrte Autofahrer, die sich einfach nicht erinnern können, wo ihr Gaspedal angebracht ist, geben dem ganzen noch den zusätzlichen Kick...

Steffiiiiii hat sich heute früh ein neues Kickboard bei Aldi gekauft und sich und mir netterweise einen bei uns im Büro sehr beliebten Salat-Cup mitgebracht, wobei sich in meinem noch Schinken und Käse als Beilagen befinden. Die Cocktail-Tomaten sind noch kleiner als sonst, dafür aber auch in größerer Zahl vorhanden als gewöhnlich. Das nenne ich doch mal einen netten Ausgleich.

Überhaupt wird Steffiiiiii, die ja sonst immer das betretene Gesicht macht, wenn Marina und ich Zoten reißen, auch immer sexistischer: Vor zwei Tagen hat sie glatt - ohne rot anzulaufen! - das böse Wort mit F in den Mund genommen, hahahaha!!! Das wäre noch vor wenigen Wochen undenkbar gewesen. Ich hab schon zu Marina gesagt, die das auch im positiven Sinne erschütternd fand, was Steffiiii sich da für ein Vokabular aneignet, dass wir Steffiiiiii keine Buchstabennudelsuppe anbieten sollten, denn sonst legt sie nachher noch mit ihren Buchstabennudeln das böse Wort mit F :o) - ist auch an einen Uli Stein-Cartoon angelehnt, hähä.

Als ich gerade eben vor der Tür war, um einen meiner Sargnägel zu genießen, kam mir eine Gruppe von Jugendlichen entgegen, wobei einer feststellte, dass das C ein Buchstabe des deutschen Alphabets ist. Nein!! Vielen Dank für diese überaus neue und brandaktuelle Information! :o) Das hat jedenfalls bei uns im Büro auch wieder für Heiterkeit gesorgt, als ich nach meiner Rückkehr davon berichtete.

Ja, und dann ist da noch unser Jobsearcher, der "Kölsche Jung" Timo...er drückt sich manchmal sehr zweideutig aus, wirklich, aber was will er auch machen, wenn er mit uns zusammenarbeitet? Gestern Nachmittag hatte ich kurz mit ihm telefoniert und Timo erzählte mir, dass er gerade mit einem unserer Kunden zugange sei - kaum, dass er das ausgesprochen hatte, musste er schon selbst über sich lachen, weil er wusste, dass er mir damit ne Steilvorlage geliefert hat, hihi. Ich habe Timo, dem ich kurz danach noch einige eingescannte Angebote gemailt habe, damit er die auch noch verschicken konnte - zusätzlich zu dem Zeugs, was er im Internet rausgesucht hat - auch direkt gebeten, er möge unseren Kunden nicht zu sehr rannehmen, denn sonst könnte der arme Kerl ja nachher gar nicht mehr sitzen und das wäre beim Erstellen von Bewerbungen doch ziemlich vorteilhaft :o). Da ich bis dato noch keine Antwort von Timo erhalten habe, weiß ich jetzt nicht, wer nun wund ist - unser Kunde, Timo oder beide??? *grübel* Das habe ich auch zu Marina und Steffi gesagt, die beide über diesen miesen Sexismus lachen mussten - auch das wäre bis vor wenigen Wochen bei Steffiiiiii undenkbar gewesen, stattdessen hätte sie wieder das betretene Gesicht gemacht, aber jetzt...na gut, wer mit Marina und mir in einem Büro sitzt, muss in der Hinsicht schmerzfrei werden, sonst hält er das gar nicht aus :o). Der Timo...der liefert uns aber auch immer im fliegenden Wechsel Steilvorlagen für Zweideutigkeiten, aber daran hat er natürlich auch große Freude.

Och, gerade bekommt Steffiiii hier nen Anruf von ihrem Lieblingskunden aus dem schönen Bochum - sie hat sogar ganz rote Bäckchen bekommen, hihi. Das finde ich total putzig. Na ja, wenn sie und Marinchen mir immer irgendwelche Krösken mit Kunden andichten (einer davon ist übrigens derjenige, mit dem Timo gestern zugange war), können wir das umgekehrt auch. Steffiiii sieht gerade aus, als wenn sie dahin schmilzt und zur Wasserpfütze mutiert. Sie kichert wie ein verliebter Teenager am Telefon. Steffi, Steffi, Steffi...!  Ich finde das total romantisch, vor allem, weil der Herr uns demnächst auch noch besuchen kommt - also, ich glaube, dann läuft Steffiiiii hier den ganzen Tag nur noch debil grinsend mit roten Bäckchen durch die Gegend. Das Barometer an Frühlingsgefühlen steigt also weiter. Wenn dann jetzt meine beiden "Herzchen" hier wieder zur Beratung auflaufen, steigen die Frühlingsgefühle noch weiter und meine beiden Mäuse haben was zu lachen, hihi. Ach ja, für einen der beiden Herren habe ich vorhin einen Anschreibenvorschlag erstellt bzw. seinen Vorschlag korrigiert. Auch das gab ein großes Hallo...! :o)