Soeben habe ich noch eine Online-Bewerbung versendet, und zwar an die TU Dortmund, wo ich ja vor fast 15 Jahren mein Diplom in Erziehungswissenschaften erfolgreich erworben habe :o). Dort wird zum 1. November 2015 eine Redakteurin gesucht, sodass ich meine Unterlagen soeben dorthin geschickt habe. Ich hatte mich schon mal auf eine vergleichbare Stelle an der Uni Dortmund beworben, aber damals hielten die Herrschaften es einfach nicht für nötig, mir überhaupt mal eine Antwort zu schicken, da keine Antwort ja bekanntlich auch eine ist :o/. Das wird aber auch nur selten in Zeitungen erwähnt, dass viele Bewerber vorsichtshalber gar keine Antworten auf ihre Bewerbungen bekommen - nein, da stehen immer nur die Kandidaten im Fokus, die unentschuldigt nicht zu Vorstellungsgesprächen erscheinen und/oder sich einfach nicht benehmen können. Es gibt aber offenbar leider auch eine Reihe von Arbeitgebern, die sich genauso wenig benehmen können, wie die Bewerber, über die sie medienwirksam rumheulen, haha.
Gerade habe ich auch noch meine halbmonatliche "Vollzugsmeldung" an meinen Arbeitsvermittler geschickt, um ihn über meine neuesten Aktivitäten zu unterrichten - in den letzten Tagen haben ja vier Bewerbungen meinen Account verlassen. Im August waren es ja nur zwei, weil ich mich ja, nachdem meine Mama ins Krankenhaus musste wegen ihrer Krebserkrankung, um meinen halbseitig gelähmten Papa gekümmert habe. Teilen kann ich mich auch noch nicht und ich glaube, das erwartet mein Arbeitsvermittler auch nicht von mir - bei der Leistungsabteilung des Jobcenters bin ich mir da nicht so sicher.
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Montag, 14. September 2015
Dienstag, 14. Oktober 2014
Ein schöner, wahrer Satz :o)
+Sonne Highlight postete heute Morgen unter Google + einen sehr schönen Satz aus Italien mit dem passenden Foto dazu:
Schachmatt
"Wenn das Spiel vorbei ist, landen König und Bauer in derselben Schachtel."
Zusätzlich zu diesem wahren und, wie ich finde, sehr guten Satz ergänzte sie dieses Zitat noch mit dem Hinweis, dass wir daran denken sollten, wenn uns so genannte höhere Persönlichkeiten mal wieder von oben herab behandeln. Ich finde, mit dem Satz hat sie durchaus Recht. Manche können vor Arroganz kaum noch laufen und bilden sich auf Nebensächlichkeiten oder ihre eigene Dummheit was ein - in meinen Augen ist Hochnäsigkeit bei vielen Menschen offenbar ein probates Mittel, ihre eigene Dummheit zu kaschieren - ohne sich bewusst zu sein, dass manches auch von heute auf morgen vorbei sein kann, egal, ob es um Gesundheit, Schönheit oder Wohlstand geht. Keiner ist besser als der andere, auch wenn manche das offenbar aus etwaigen Gründen glauben.
Dann gibt es ja vielfach auch noch die arroganten Ja-aber-Menschen, die immer erst alles abwiegeln, so nach dem Motto: "Hmmmmm...wir würden Sie ja einstellen, aber Sie sind uns zu gut/zu schlecht qualifiziert, zu alt/zu jung, zu dick/zu dünn, zu schön/zu hässlich etc.", wobei das analog auch auf die Partnersuche übertragen werden kann. Manche kaschieren ja ihr Desinteresse am anderen durch solche Sätze der Marke "Ich würde ja mit dir gehen, aber du bist mir zu...". Für solche Ja-aber-Menschen, die nie über ihre eigene Oberflächlichkeit hinausgekommen sind und das dann noch für intelligent halten (die Betonung liegt auf halten!), hatte meine ehemalige Psychologie-Professorin an der Uni Dortmund einen sehr schönen Satz parat.
Wenn mal wieder einer ankommt und Euch in irgendeiner Form anzweifelt, weil Ihr angeblich zu jung, zu alt, zu dick, zu dünn, zu blond, zu dunkelhaarig oder was auch immer seid: Solchen Schwachmaten könnt Ihr dann getrost sagen: "Schön, dass du es mir gesagt hast. Ich werde bei Gelegenheit darüber nachdenken, aber ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie du mich haben willst!" Der Satz passt ebenso gut in ein Bewerbungsgespräch, wo man Eure Einstellung erst mal mit Euren vermeintlichen Mankos abwiegeln möchte als auch zu den Leuten, die vor dem Eingehen einer Beziehung schon was an Euch zu kritteln haben, wobei das vielfach die sind, die kaum selbst normalen, alltäglichen Ansprüchen an Benehmen, Sozialverhalten und äußerer Erscheinung genügen, haha. Damit kriegt man solche pseudointelligenten Herrschaften, die sich meist für was Besseres halten und meinen, sie können in oberflächlicher Weise über andere urteilen und auch noch abwerten, nämlich ganz schnell mundtot. Wenn Euch einer ablehnt, weil Ihr nicht in sein beschränktes Weltbild passt, ist es wohl auch besser, wenn man diese Bekanntschaft nicht weiter vertieft - entweder, man mag Euch so, wie Ihr seid oder eben halt auch nicht, ganz einfach.
Klarer Morgen heute früh - (c) Alexandra Döll, Essen
Schachmatt
"Wenn das Spiel vorbei ist, landen König und Bauer in derselben Schachtel."
Zusätzlich zu diesem wahren und, wie ich finde, sehr guten Satz ergänzte sie dieses Zitat noch mit dem Hinweis, dass wir daran denken sollten, wenn uns so genannte höhere Persönlichkeiten mal wieder von oben herab behandeln. Ich finde, mit dem Satz hat sie durchaus Recht. Manche können vor Arroganz kaum noch laufen und bilden sich auf Nebensächlichkeiten oder ihre eigene Dummheit was ein - in meinen Augen ist Hochnäsigkeit bei vielen Menschen offenbar ein probates Mittel, ihre eigene Dummheit zu kaschieren - ohne sich bewusst zu sein, dass manches auch von heute auf morgen vorbei sein kann, egal, ob es um Gesundheit, Schönheit oder Wohlstand geht. Keiner ist besser als der andere, auch wenn manche das offenbar aus etwaigen Gründen glauben.
Dann gibt es ja vielfach auch noch die arroganten Ja-aber-Menschen, die immer erst alles abwiegeln, so nach dem Motto: "Hmmmmm...wir würden Sie ja einstellen, aber Sie sind uns zu gut/zu schlecht qualifiziert, zu alt/zu jung, zu dick/zu dünn, zu schön/zu hässlich etc.", wobei das analog auch auf die Partnersuche übertragen werden kann. Manche kaschieren ja ihr Desinteresse am anderen durch solche Sätze der Marke "Ich würde ja mit dir gehen, aber du bist mir zu...". Für solche Ja-aber-Menschen, die nie über ihre eigene Oberflächlichkeit hinausgekommen sind und das dann noch für intelligent halten (die Betonung liegt auf halten!), hatte meine ehemalige Psychologie-Professorin an der Uni Dortmund einen sehr schönen Satz parat.
Wenn mal wieder einer ankommt und Euch in irgendeiner Form anzweifelt, weil Ihr angeblich zu jung, zu alt, zu dick, zu dünn, zu blond, zu dunkelhaarig oder was auch immer seid: Solchen Schwachmaten könnt Ihr dann getrost sagen: "Schön, dass du es mir gesagt hast. Ich werde bei Gelegenheit darüber nachdenken, aber ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie du mich haben willst!" Der Satz passt ebenso gut in ein Bewerbungsgespräch, wo man Eure Einstellung erst mal mit Euren vermeintlichen Mankos abwiegeln möchte als auch zu den Leuten, die vor dem Eingehen einer Beziehung schon was an Euch zu kritteln haben, wobei das vielfach die sind, die kaum selbst normalen, alltäglichen Ansprüchen an Benehmen, Sozialverhalten und äußerer Erscheinung genügen, haha. Damit kriegt man solche pseudointelligenten Herrschaften, die sich meist für was Besseres halten und meinen, sie können in oberflächlicher Weise über andere urteilen und auch noch abwerten, nämlich ganz schnell mundtot. Wenn Euch einer ablehnt, weil Ihr nicht in sein beschränktes Weltbild passt, ist es wohl auch besser, wenn man diese Bekanntschaft nicht weiter vertieft - entweder, man mag Euch so, wie Ihr seid oder eben halt auch nicht, ganz einfach.
Klarer Morgen heute früh - (c) Alexandra Döll, Essen
Dienstag, 7. Oktober 2014
Ich hab da mal in die Tasten gehauen...:o)
Das tue ich zwar praktisch täglich, aber diesmal hatte das Ganze ja einen besonderen Hintergrund :o). Ich hatte es ja heute Morgen schon unter Google + gepostet, dass ich mit dem Ansprechpartner des Kulturzentrums Schloss Borbeck, der für die Dubois-Arena zuständig ist, ein sehr nettes Telefonat geführt habe und er mich gebeten hatte, ihm per Mail einen kurzen Überblick über mein literarisches Schaffen, meine Person und meine vollständigen Kontaktdaten zu geben. Die Mail hat vor gut fünf Minuten freundlich meinen Account verlassen - von nix kommt auch nix.
Neben meinen Büchern und den darin enthaltenen Geschichten, die ja vielfach im Großraum Borbeck spielen, habe ich auch noch darauf hingewiesen, dass ich, was Lesungen und Auftritte betrifft, ja nicht ganz unbedarft bin. Los ging es mit mehreren Lesungen im Unperfekthaus Essen. Hierüber buchte mich eine Essener Transfergesellschaft für ihre Firmenveranstaltung im April 2008, die ebenfalls im Unperfekthaus stattfand, und im Oktober 2008 räumte mir das Kleine Theater Essen am Gänsemarkt freundlicherweise die Möglichkeit eines zweitägigen Gastspiels ein. Bei meinem Programm "Männer - Frauen - Zombies" habe ich natürlich frei referiert, aber auch einige Geschichten aus meinen Büchern vorgelesen, wobei insbesondere die Geschichte "Ingos mörderische Kneipenbesuche", die in Essen-Schönebeck spielt, immer für einen Lacher gut ist :o). Im Juni 2010 habe ich im Rahmen des Kulturhauptstadtjahrs eine Lesung vor gut 100 Studierenden des Fachbereichs Kulturwissenschaften an der Uni Dortmund gehalten, wobei ich bei dieser Veranstaltung einen Teil aus "Liebe, Tod und Teufel" und "Düstere Schauergeschichten" gelesen habe - Ingos mörderische Kneipenbesuche durften aber auch da nicht fehlen, hihi.
Meine bis dato letzte Lesung habe ich im Mai 2013 in der Buschhütte in Essen-Steele, einer integrativen Einrichtung der evangelischen Kirche für behinderte und nicht-behinderte junge Menschen, gehalten, und das auch mit gutem Erfolg. Dort habe ich eine Geschichte aus "Wenn es Nacht wird im Pott" gelesen, nämlich "Eine Geschichte, in der absolut nichts passiert". Hmmm...es passiert aber doch was in der Geschichte, denn in der vom Vollmond beschienenen Ruhr in Essen-Werden tummelten sich u. a. einige ausgesetzte Piranhas, die auch noch sprechen konnten :o). Die Story kam beim Publikum jedenfalls gut an.
Eben jene Geschichte habe ich auch mal im Mai 2008 im Unperfekthaus gelesen. Es waren u. a. zwei Damen von etwa 60 Jahren aus München zu Gast, die mich anschließend, obwohl die Geschichte ansonsten gut beim Publikum ankam, streng darauf hinwiesen, dass Piranhas gar nicht sprechen können. Okay...:o)! Da wäre ich ohne diesen Hinweis sicherlich nicht drauf gekommen, dass Fische normalerweise nicht sprechen können, aber dufte, dass wir mal drüber gesprochen haben, höhö.
Ich denke, wenn es was mit der Lesung meiner Borbecker Geschichten rund um das Schloss Borbeck geben sollte, dann wird das wohl erst im kommenden Jahr der Fall sein, aber ich habe auf jeden Fall schon mal alles Wissenswerte an meinen Ansprechpartner versendet und das ist das Wichtigste, wenn man eine Veranstaltung plant. Man muss auch immer mit ganz "tollen" Einrichtungen rechnen, die es für unter ihrer Würde halten, einem überhaupt zu antworten (z. B. die Dampfe in Borbeck oder die Zeche Carl in Altenessen), aber das kann man/frau sich ja dann merken, bei wem eine Lesungsanfrage überhaupt keinen Zweck hat, weil manche offenbar in ihrer Arroganz und Ignoranz außer Stande sind, wenigstens eine halbwegs höfliche Absage zu schicken - das haben sich manche Veranstalter offenbar von vielen Arbeitgebern abgeguckt, denen man das heute scheinbar vielfach auch nicht mehr zumuten kann. Zum Glück gibt es aber auch immer wieder gute Einrichtungen mit netten Ansprechpartnern, die antworten oder einem sogar die Möglichkeit einer Lesung einräumen - vielfach sogar ohne eigenes Zutun. Das Kleine Theater hatte mich damals unverhofft kontaktiert, genauso wie das Unternehmen, auf deren Firmenfeier ich nur wenige Monate zuvor aufgetreten bin. Analog gilt das auch für den Fachbereich Kulturwissenschaften der Uni Dortmund.
An alle Jungautoren und -autorinnen: Lasst Euch nicht entmutigen, wenn Ihr eine Veranstaltung plant und Ihr teilweise keine Antworten bekommt oder Ihr anfangs nur vor einem kleinen Kreis lest, der hauptsächlich aus Freunden und Familie besteht. Auch Künstler, die heute ganze Stadien füllen, haben mal klein angefangen, deshalb ist es keine Option, den Kopf in den Sand zu stecken und vorzeitig aufzugeben. Wichtig ist natürlich auch, dass Ihr von Euch und Eurem Werk überzeugt seid, denn ohne positives Denken im Sinne von Glaube an die eigenen Fähigkeiten - also nicht positives Denken nach Murphy, das jeder Realität entbehrt und bei dem Ihr Eurer Unglück in jedweder Form angeblich selbst Schuld seid, weil Ihr einfach nicht positiv genug gedacht habt - geht gar nichts und damit bekommt Ihr auch Euren Leserkreis und Bekanntheitsgrad nicht erweitert. Verfahrt bei Institutionen, die es für unter ihrer Würde halten, Euch angeblich "kleinen unbedeutenden Würstchen" überhaupt eine Antwort zu schicken, genauso wie mit Arbeitgebern, die noch nicht mal eine Antwort auf eine Bewerbung schicken oder Euch erst nach mehrmaliger telefonischer Nachfrage was schicken, und seien es die Unterlagen eines anderen Bewerbers :o). Merkt Euch das für die Zukunft und plant solche Herrschaften gar nicht mehr ein, wenn Ihr Euch bewerbt - egal, ob um einen Arbeitsplatz oder um eine Lesung. Die planen ja auch schließlich nicht mit Euch und unterschätzen den Effekt von Mund-zu-Mund-Propaganda, weil manche einfach nicht über ihren Tellerrand hinaus blicken können und/oder wollen.
Ich im Riesenrad Bellevue auf der Cranger Kirmes 2014 - (c) Uli Bestian, Düsseldorf
Neben meinen Büchern und den darin enthaltenen Geschichten, die ja vielfach im Großraum Borbeck spielen, habe ich auch noch darauf hingewiesen, dass ich, was Lesungen und Auftritte betrifft, ja nicht ganz unbedarft bin. Los ging es mit mehreren Lesungen im Unperfekthaus Essen. Hierüber buchte mich eine Essener Transfergesellschaft für ihre Firmenveranstaltung im April 2008, die ebenfalls im Unperfekthaus stattfand, und im Oktober 2008 räumte mir das Kleine Theater Essen am Gänsemarkt freundlicherweise die Möglichkeit eines zweitägigen Gastspiels ein. Bei meinem Programm "Männer - Frauen - Zombies" habe ich natürlich frei referiert, aber auch einige Geschichten aus meinen Büchern vorgelesen, wobei insbesondere die Geschichte "Ingos mörderische Kneipenbesuche", die in Essen-Schönebeck spielt, immer für einen Lacher gut ist :o). Im Juni 2010 habe ich im Rahmen des Kulturhauptstadtjahrs eine Lesung vor gut 100 Studierenden des Fachbereichs Kulturwissenschaften an der Uni Dortmund gehalten, wobei ich bei dieser Veranstaltung einen Teil aus "Liebe, Tod und Teufel" und "Düstere Schauergeschichten" gelesen habe - Ingos mörderische Kneipenbesuche durften aber auch da nicht fehlen, hihi.
Meine bis dato letzte Lesung habe ich im Mai 2013 in der Buschhütte in Essen-Steele, einer integrativen Einrichtung der evangelischen Kirche für behinderte und nicht-behinderte junge Menschen, gehalten, und das auch mit gutem Erfolg. Dort habe ich eine Geschichte aus "Wenn es Nacht wird im Pott" gelesen, nämlich "Eine Geschichte, in der absolut nichts passiert". Hmmm...es passiert aber doch was in der Geschichte, denn in der vom Vollmond beschienenen Ruhr in Essen-Werden tummelten sich u. a. einige ausgesetzte Piranhas, die auch noch sprechen konnten :o). Die Story kam beim Publikum jedenfalls gut an.
Eben jene Geschichte habe ich auch mal im Mai 2008 im Unperfekthaus gelesen. Es waren u. a. zwei Damen von etwa 60 Jahren aus München zu Gast, die mich anschließend, obwohl die Geschichte ansonsten gut beim Publikum ankam, streng darauf hinwiesen, dass Piranhas gar nicht sprechen können. Okay...:o)! Da wäre ich ohne diesen Hinweis sicherlich nicht drauf gekommen, dass Fische normalerweise nicht sprechen können, aber dufte, dass wir mal drüber gesprochen haben, höhö.
Ich denke, wenn es was mit der Lesung meiner Borbecker Geschichten rund um das Schloss Borbeck geben sollte, dann wird das wohl erst im kommenden Jahr der Fall sein, aber ich habe auf jeden Fall schon mal alles Wissenswerte an meinen Ansprechpartner versendet und das ist das Wichtigste, wenn man eine Veranstaltung plant. Man muss auch immer mit ganz "tollen" Einrichtungen rechnen, die es für unter ihrer Würde halten, einem überhaupt zu antworten (z. B. die Dampfe in Borbeck oder die Zeche Carl in Altenessen), aber das kann man/frau sich ja dann merken, bei wem eine Lesungsanfrage überhaupt keinen Zweck hat, weil manche offenbar in ihrer Arroganz und Ignoranz außer Stande sind, wenigstens eine halbwegs höfliche Absage zu schicken - das haben sich manche Veranstalter offenbar von vielen Arbeitgebern abgeguckt, denen man das heute scheinbar vielfach auch nicht mehr zumuten kann. Zum Glück gibt es aber auch immer wieder gute Einrichtungen mit netten Ansprechpartnern, die antworten oder einem sogar die Möglichkeit einer Lesung einräumen - vielfach sogar ohne eigenes Zutun. Das Kleine Theater hatte mich damals unverhofft kontaktiert, genauso wie das Unternehmen, auf deren Firmenfeier ich nur wenige Monate zuvor aufgetreten bin. Analog gilt das auch für den Fachbereich Kulturwissenschaften der Uni Dortmund.
An alle Jungautoren und -autorinnen: Lasst Euch nicht entmutigen, wenn Ihr eine Veranstaltung plant und Ihr teilweise keine Antworten bekommt oder Ihr anfangs nur vor einem kleinen Kreis lest, der hauptsächlich aus Freunden und Familie besteht. Auch Künstler, die heute ganze Stadien füllen, haben mal klein angefangen, deshalb ist es keine Option, den Kopf in den Sand zu stecken und vorzeitig aufzugeben. Wichtig ist natürlich auch, dass Ihr von Euch und Eurem Werk überzeugt seid, denn ohne positives Denken im Sinne von Glaube an die eigenen Fähigkeiten - also nicht positives Denken nach Murphy, das jeder Realität entbehrt und bei dem Ihr Eurer Unglück in jedweder Form angeblich selbst Schuld seid, weil Ihr einfach nicht positiv genug gedacht habt - geht gar nichts und damit bekommt Ihr auch Euren Leserkreis und Bekanntheitsgrad nicht erweitert. Verfahrt bei Institutionen, die es für unter ihrer Würde halten, Euch angeblich "kleinen unbedeutenden Würstchen" überhaupt eine Antwort zu schicken, genauso wie mit Arbeitgebern, die noch nicht mal eine Antwort auf eine Bewerbung schicken oder Euch erst nach mehrmaliger telefonischer Nachfrage was schicken, und seien es die Unterlagen eines anderen Bewerbers :o). Merkt Euch das für die Zukunft und plant solche Herrschaften gar nicht mehr ein, wenn Ihr Euch bewerbt - egal, ob um einen Arbeitsplatz oder um eine Lesung. Die planen ja auch schließlich nicht mit Euch und unterschätzen den Effekt von Mund-zu-Mund-Propaganda, weil manche einfach nicht über ihren Tellerrand hinaus blicken können und/oder wollen.
Ich im Riesenrad Bellevue auf der Cranger Kirmes 2014 - (c) Uli Bestian, Düsseldorf
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Donnerstag, 15. Mai 2014
Interessant, aus welchen Mücken heute Elefanten gemacht werden...
Abgesehen davon, dass es mich einen feuchten Kehricht interessiert, ob das verwöhnte, verzogene Jüngelchen Justin Bieber von der Polizei festgenommen wurde oder wer dieses Jahr "Germany's next Top-Model" mit Grinse-Blondchen Heidi Klum oder DSDS gewonnen hat - was ja den Massenmedien einen Bericht wert ist - kann ich mich nur noch darüber wundern, wie die Medien und auch manche Konsumenten es schaffen, aus jeder Mücke einen Elefanten zu machen.
Schmunzeln musste ich gestern Abend bei Vollmond, als ich die Sendung "Klartext" auf RBB sah, denn entgegen der Auffassung einiger selbsternannter Trendforscher, die meinen, dass Führerschein und Auto out sind, kann man am Beispiel Berlin schön beobachten, dass dieses blutleere Gefasel von selbsternannten Trendforschern wohl nicht mehr als ein Klischee oder Wunschdenken ist, denn in unserer Hauptstadt wurden gerade mehrere neue Autohäuser deutscher Premium-Hersteller eröffnet, haha. Ich glaube kaum, dass BMW in Berlin eine Niederlasssung für 65 Mio. EUR eröffnen würde, wenn die Konzernspitze der Auffassung wäre, dass sich dort kein Absatzmarkt für ihre Fahrzeuge befindet. Soviel zum Gelaber von Trendforschern - mir reichte ja schon letzten Herbst dieses dumme Hirnblondinen-Gelaber von einer selbst ernannten Trendforscherin im NDR, über das ich hier ja auch gebloggt hatte. Madämchen hatte ja auch gemeint, dass den jungen Leuten Auto und Führerschein nicht mehr wichtig sei und stattdessen jetzt alle auf's Fahrrad umsteigen. Na ja, solche selbsternannten Trendforscher/-innen muss es auch geben, denn sonst hätten wir hier ja noch mehr Arbeitslose...
Vor einigen Wochen wurde in der Aktuellen Stunde über die Initiative "arbeiterkind.de" an der Uni Duisburg-Essen berichtet, heute zog die WAZ nach. Eine Sozialpädagogin, die aus einer Arbeiterfamilie stammt, berät dort andere studierwillige oder studierende Arbeiterkinder, die sich angeblich an der Uni nicht alleine zurecht finden, weil sie ja keine Eltern mit akademischer Vorbildung haben. Aua...!
Sorry, meine Eltern sind auch keine Akademiker - mein Vater ist Metallfacharbeiter im Ruhestand, meine Mutter gelernte kaufmännische Angestellte im Schuheinzelhandel - aber ich kann aus meiner eigenen Studienzeit nicht behaupten, dass ich an der Uni mehr Orientierungsprobleme hatte als Mitstudies aus akademischem Elternhaus. Gut, Erziehungswissenschaften werden eventuell eher von Menschen studiert, die aus nicht-akademischem Haus stammen, aber dieses Klischee-Gelaber und dass dafür jetzt schon eine Initiative gebraucht wird, nervt einfach nur noch, genau wie dieses Pauschal-Urteil, dass Kinder aus Arbeiterfamilien aus dem Elternhaus keine Unterstützung erfahren, wenn sie studieren möchten. Auch das kann ich von meinen Eltern absolut nicht behaupten, denn auch wenn beide keine Akademiker sind, sind sie alles andere als bildungsfern. Manche Akadämliker sind nämlich leider auch nicht in der Lage, zwischen einem Fach- und einem Hilfsarbeiter zu unterscheiden - das habe ich an der damaligen Uni Essen schon feststellen dürfen bei einigen wenigen Dozenten. Da die Uni Essen ohnehin studientechnisch irgendwo in den 60ern stehen geblieben war, bin ich ja nach erfolgreichem Abschluss des Grundstudiums an die Uni Dortmund gewechselt und dort schließlich mein Diplom abgelegt, denn im Gegensatz zu Essen waren die dort schon in den 90ern angekommen...
Angesichts sovieler aufgebauschter Klischees kann man sich echt nur noch wundern, wie aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird, aber das gehört heute wohl leider zum neuen Zeitgeist - wir kreieren mal Probleme, wo gar keine sind.
Schmunzeln musste ich gestern Abend bei Vollmond, als ich die Sendung "Klartext" auf RBB sah, denn entgegen der Auffassung einiger selbsternannter Trendforscher, die meinen, dass Führerschein und Auto out sind, kann man am Beispiel Berlin schön beobachten, dass dieses blutleere Gefasel von selbsternannten Trendforschern wohl nicht mehr als ein Klischee oder Wunschdenken ist, denn in unserer Hauptstadt wurden gerade mehrere neue Autohäuser deutscher Premium-Hersteller eröffnet, haha. Ich glaube kaum, dass BMW in Berlin eine Niederlasssung für 65 Mio. EUR eröffnen würde, wenn die Konzernspitze der Auffassung wäre, dass sich dort kein Absatzmarkt für ihre Fahrzeuge befindet. Soviel zum Gelaber von Trendforschern - mir reichte ja schon letzten Herbst dieses dumme Hirnblondinen-Gelaber von einer selbst ernannten Trendforscherin im NDR, über das ich hier ja auch gebloggt hatte. Madämchen hatte ja auch gemeint, dass den jungen Leuten Auto und Führerschein nicht mehr wichtig sei und stattdessen jetzt alle auf's Fahrrad umsteigen. Na ja, solche selbsternannten Trendforscher/-innen muss es auch geben, denn sonst hätten wir hier ja noch mehr Arbeitslose...
Vor einigen Wochen wurde in der Aktuellen Stunde über die Initiative "arbeiterkind.de" an der Uni Duisburg-Essen berichtet, heute zog die WAZ nach. Eine Sozialpädagogin, die aus einer Arbeiterfamilie stammt, berät dort andere studierwillige oder studierende Arbeiterkinder, die sich angeblich an der Uni nicht alleine zurecht finden, weil sie ja keine Eltern mit akademischer Vorbildung haben. Aua...!
Sorry, meine Eltern sind auch keine Akademiker - mein Vater ist Metallfacharbeiter im Ruhestand, meine Mutter gelernte kaufmännische Angestellte im Schuheinzelhandel - aber ich kann aus meiner eigenen Studienzeit nicht behaupten, dass ich an der Uni mehr Orientierungsprobleme hatte als Mitstudies aus akademischem Elternhaus. Gut, Erziehungswissenschaften werden eventuell eher von Menschen studiert, die aus nicht-akademischem Haus stammen, aber dieses Klischee-Gelaber und dass dafür jetzt schon eine Initiative gebraucht wird, nervt einfach nur noch, genau wie dieses Pauschal-Urteil, dass Kinder aus Arbeiterfamilien aus dem Elternhaus keine Unterstützung erfahren, wenn sie studieren möchten. Auch das kann ich von meinen Eltern absolut nicht behaupten, denn auch wenn beide keine Akademiker sind, sind sie alles andere als bildungsfern. Manche Akadämliker sind nämlich leider auch nicht in der Lage, zwischen einem Fach- und einem Hilfsarbeiter zu unterscheiden - das habe ich an der damaligen Uni Essen schon feststellen dürfen bei einigen wenigen Dozenten. Da die Uni Essen ohnehin studientechnisch irgendwo in den 60ern stehen geblieben war, bin ich ja nach erfolgreichem Abschluss des Grundstudiums an die Uni Dortmund gewechselt und dort schließlich mein Diplom abgelegt, denn im Gegensatz zu Essen waren die dort schon in den 90ern angekommen...
Angesichts sovieler aufgebauschter Klischees kann man sich echt nur noch wundern, wie aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird, aber das gehört heute wohl leider zum neuen Zeitgeist - wir kreieren mal Probleme, wo gar keine sind.
Buchcover - Quelle: exlibris.ch
Sonntag, 6. Januar 2013
Sorgen, die die Welt nicht braucht
Hm...in den Jahren 2009/2010 und 2010/2011 wurde in den Medien alle Nase lang rumgenöhlt, weil ZUVIEL Schnee lag, den meisten Kommunen das Streusalz ausgegangen war und die Straßen sowieso meist nie geräumt waren (zumindest hier im Pott nicht). Jetzt ist der Winter wohl gerade im Urlaub, denn mit 9°C bis 13°C liegen wir vom Gefrierpunkt doch sehr weit weg. Leider ist das Wetter aber hochnebelartig trüb bzw. teilweise mit Niesel- oder Sprühregen, und jetzt ist das auch wieder nicht in Ordnung. Ja, wat denn nu?! Ein spannenderes Thema gibt's wohl in den Massenmedien nicht, als sich übers zu winterliche oder zu frühlingshafte Wetter Gedanken zu machen, oder? Wie das Wetter es halt macht, ist es immer verkehrt.
Kurz nach dem Jahreswechsel kam dann an die Öffentlichkeit, dass Sylvie und Raphael van der Vaart sich wohl trennen. Sorry, das ist traurig für die beiden und sicherlich auch nicht schön, aber dieses Mediengeschiss und dann noch die Kommentare einiger Gutmenschen zur vermeintlichen Tatsache, dass Raphael seiner Gattin wohl ne Backpfeife gegegeben hat, waren schon mehr als peinlich. Ich bin auch nicht dafür, dass Männer ihre Frauen schlagen, aber man weiß auch nicht, was dieser Ohrfeige vorausgegangen ist, dass dann sogar er einmal zugeschlagen hat. In solchen Extrem-Situationen können sich auch schon mal Männer, die sich normalerweise nicht gewalttätig gegenüber ihrer Partnerin verhalten, daneben benehmen. Vor allem weiß ja auch keiner, was sie zu ihm gesagt hat, sodass er sich mal nen Moment vergessen hat. Es ist ohnehin schon albern, das zu kommentieren - manche Leute haben wohl soviel Langweile, dass sie sich mit den Ehen von Promis beschäftigen müssen - aber am besten finde ich dann immer die sog. "Freunde" des betroffenen Paares, die dann plötzlich Details aus dem Eheleben gegenüber der Presse ausplaudern. Als echter Freund gehe ich nicht zur BILD-Zeitung und streue da Gerüchte für Gehirnamputierte, die offenbar sonst keine Sorgen haben.
Leute, die sonst keine Sorgen haben, gab es allerdings schon immer. Ich erinnere mich da nur an so ne Klowand-Schmiererei an der Uni Dortmund. Eine Stupidentin schrieb: "Was soll ich tun? Ich hab nette Eltern, einen lieben Freund, einen guten Nebenjob...was soll ich bloß mit meinem Leben anfangen?????" *stöhn* Anstatt sich drüber zu freuen, dass sie nette Eltern, nen lieben Freund und offenbar ein recht sorgenfreies Leben hat, beschwert sie sich darüber auch noch - das ist nicht so ganz zu verstehen. Deshalb gefiel mir auch der Kommentar einer anderen Studentin zu dem Kommentar so gut: "Ich zieh gerne bei deinen Eltern ein und stell mir doch deinen Freund vor - wenn er so nett ist! Vielleicht liebt er dann mich und du hast endlich Probleme! Willst du das???" Der Kommentar war wirklich gut. Manche haben wohl ein masochistisches Talent, weil sie sonst nix mit sich anzufangen wissen.
Kurz nach dem Jahreswechsel kam dann an die Öffentlichkeit, dass Sylvie und Raphael van der Vaart sich wohl trennen. Sorry, das ist traurig für die beiden und sicherlich auch nicht schön, aber dieses Mediengeschiss und dann noch die Kommentare einiger Gutmenschen zur vermeintlichen Tatsache, dass Raphael seiner Gattin wohl ne Backpfeife gegegeben hat, waren schon mehr als peinlich. Ich bin auch nicht dafür, dass Männer ihre Frauen schlagen, aber man weiß auch nicht, was dieser Ohrfeige vorausgegangen ist, dass dann sogar er einmal zugeschlagen hat. In solchen Extrem-Situationen können sich auch schon mal Männer, die sich normalerweise nicht gewalttätig gegenüber ihrer Partnerin verhalten, daneben benehmen. Vor allem weiß ja auch keiner, was sie zu ihm gesagt hat, sodass er sich mal nen Moment vergessen hat. Es ist ohnehin schon albern, das zu kommentieren - manche Leute haben wohl soviel Langweile, dass sie sich mit den Ehen von Promis beschäftigen müssen - aber am besten finde ich dann immer die sog. "Freunde" des betroffenen Paares, die dann plötzlich Details aus dem Eheleben gegenüber der Presse ausplaudern. Als echter Freund gehe ich nicht zur BILD-Zeitung und streue da Gerüchte für Gehirnamputierte, die offenbar sonst keine Sorgen haben.
Leute, die sonst keine Sorgen haben, gab es allerdings schon immer. Ich erinnere mich da nur an so ne Klowand-Schmiererei an der Uni Dortmund. Eine Stupidentin schrieb: "Was soll ich tun? Ich hab nette Eltern, einen lieben Freund, einen guten Nebenjob...was soll ich bloß mit meinem Leben anfangen?????" *stöhn* Anstatt sich drüber zu freuen, dass sie nette Eltern, nen lieben Freund und offenbar ein recht sorgenfreies Leben hat, beschwert sie sich darüber auch noch - das ist nicht so ganz zu verstehen. Deshalb gefiel mir auch der Kommentar einer anderen Studentin zu dem Kommentar so gut: "Ich zieh gerne bei deinen Eltern ein und stell mir doch deinen Freund vor - wenn er so nett ist! Vielleicht liebt er dann mich und du hast endlich Probleme! Willst du das???" Der Kommentar war wirklich gut. Manche haben wohl ein masochistisches Talent, weil sie sonst nix mit sich anzufangen wissen.
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Die erste Homestory über mich
Nachdem mein erstes Buch "Mitten aus'm Pott" im Januar 2007 erschienen war, eine Kurzgeschichtensammlung unterschiedlicher Genres (Liebesgeschichten, Psychokrimis, Dialoge im Ruhrpottplatt, Alltagsgeschichten usw.), machte der Südanzeiger Essen im März 2007 eine kleine Homestory über mich, die gut zwei Wochen später dann auch veröffentlicht wurde.

Quelle: Südanzeiger Essen, 14. März 2007
Das Interview führte eine sehr nette Journalistik-Studentin mit mir, fürs Foto kam sogar ein professioneller Pressefotograf. Es war zwar keine direkte Rezension über mein Buch, sondern - wie gesagt - eher eine Homestory, aber auch das ist immer gut für die Autorenwerbung. Rezensionen folgten dann unter hattingen24.de, natürlich über die Geschichte "Das alte Haus in Hattingen" und im September 2010 in den Westfälischen Nachrichten, der Münsterschen Zeitung und der Dorstener Zeitung über "Liebe, Tod und Teufel".

Buchcover - Quelle: amazon.de
Im Oktober 2008 hatte ich ein zweitägiges Gastspiel am Kleinen Theater Essen mit meinem Programm "Männer, Frauen, Zombies" und habe für den Flyer auch ein professionelles Foto von mir bei Mikus in Borbeck schießen lassen:
Werbeaufnahme - (c) Foto-Studio Mikus, Essen-Borbeck, 31. Juli 2008
Mein Gastspiel wurde einen Tag vor der Premiere sogar mit dem obigen Foto in der WAZ angekündigt. Es sind jedoch nicht nur Essener im Kleinen Theater erschienen, um mich zu sehen bzw. zu hören, sondern es sind sogar eigens drei junge Damen aus Aachen angereist, die sichtlich Spaß an meinem Programm und meinem Skelett Harvey hatten. Harvey hängt heute in meiner Küche, hihi. Im Rahmen meines Programms habe ich auch aus meinen Büchern "Wenn es Nacht wird im Pott" und "Mitten aus'm Pott" gelesen.
Mein bislang größtes Publikum mit über 100 Zuhörern hatte ich am 1. Juni 2010 bei einer Lesung vor den Studis des Fachbereichs Kulturwissenschaften der Uni Dortmund. Marina hat während und nach der Lesung natürlich eifrig geknipst :o).

Ich etwas geschafft nach der Lesung - (c) Marina Hong, Düsseldorf
So wie es aussieht, folgen weitere Lesungen im Mai 2013, diesmal dann in der Alten Custerey in Essen-Borbeck.
Quelle: Südanzeiger Essen, 14. März 2007
Das Interview führte eine sehr nette Journalistik-Studentin mit mir, fürs Foto kam sogar ein professioneller Pressefotograf. Es war zwar keine direkte Rezension über mein Buch, sondern - wie gesagt - eher eine Homestory, aber auch das ist immer gut für die Autorenwerbung. Rezensionen folgten dann unter hattingen24.de, natürlich über die Geschichte "Das alte Haus in Hattingen" und im September 2010 in den Westfälischen Nachrichten, der Münsterschen Zeitung und der Dorstener Zeitung über "Liebe, Tod und Teufel".
Buchcover - Quelle: amazon.de
Im Oktober 2008 hatte ich ein zweitägiges Gastspiel am Kleinen Theater Essen mit meinem Programm "Männer, Frauen, Zombies" und habe für den Flyer auch ein professionelles Foto von mir bei Mikus in Borbeck schießen lassen:
Werbeaufnahme - (c) Foto-Studio Mikus, Essen-Borbeck, 31. Juli 2008
Mein Gastspiel wurde einen Tag vor der Premiere sogar mit dem obigen Foto in der WAZ angekündigt. Es sind jedoch nicht nur Essener im Kleinen Theater erschienen, um mich zu sehen bzw. zu hören, sondern es sind sogar eigens drei junge Damen aus Aachen angereist, die sichtlich Spaß an meinem Programm und meinem Skelett Harvey hatten. Harvey hängt heute in meiner Küche, hihi. Im Rahmen meines Programms habe ich auch aus meinen Büchern "Wenn es Nacht wird im Pott" und "Mitten aus'm Pott" gelesen.
Mein bislang größtes Publikum mit über 100 Zuhörern hatte ich am 1. Juni 2010 bei einer Lesung vor den Studis des Fachbereichs Kulturwissenschaften der Uni Dortmund. Marina hat während und nach der Lesung natürlich eifrig geknipst :o).
Ich etwas geschafft nach der Lesung - (c) Marina Hong, Düsseldorf
So wie es aussieht, folgen weitere Lesungen im Mai 2013, diesmal dann in der Alten Custerey in Essen-Borbeck.
Sonntag, 25. Dezember 2011
Skurriles zu Weihnachten
Ich hoffe sehr, dass meine Leser, Fans, Groupies, Freunde, Follower etc. reich zu Hainachten beschenkt wurden :o). Ich habe eine Decke bekommen für die kuscheligen Stunden auf der Couch, einen Friseur-Gutschein und ne Schachtel Kippen - in diesem Fall von meinen Eltern. Die anderen Geschenke sind ja schon vor Hainachten bei mir eingetrudelt.
Meine Eltern haben sich mit den DVDs von Loriot beschenkt - eine der DVDs haben wir uns gestern schon angeschaut, u. a. mit Lottogewinner Erwin Lindemann, dem Urlaubsparadies in Form einer Plattenbausiedlung, der Nudel und dem Hosenkauf, hihi. Von mir haben sie mein Buch "Vier Jahreszeiten", ein lustiges Ü-Eier-Monster und einen Nikolausstiefel mit hochwertigen Süßigkeiten bekommen. Meine Stofftiere inklusive Rudolf-Dieter - heute drei Tage alt - sind natürlich auch mit von der Partie.
Das Wetter mutet leider nicht sehr weihnachtlich an, denn es ist teilweise ziemlich windig und trüb mit zeitweisem leichten Niesel ist es auch :o(. Gestern an Heiligabend kam wenigstens zeitweise mal die Sonne raus.
Hm, meine Träume heute Nacht waren nicht ganz so weihnachtlich: Ich habe wieder in Dortmund studiert - da habe ich ja vor über elf Jahren mein Diplom in Erziehungswissenschaften erfolgreich erworben und am 1. Juni 2010 eine gut besuchte Lesung im Fachbereich Kulturwissenschaften abgehalten - weiß aber allerdings nicht, was. Auch Steffiiiiii und Marina haben wieder studiert. Marina hat ihre kleine Tochter im Betriebskindergarten der Uni abgegeben, während Steffi mit Klapprädern aus den 70ern Fahrradfahrschul-Kurse für Studierende aller Fachbereiche gab. Ich wollte eine Vorlesung besuchen, die mein Stationsarzt abhalten sollte, wusste aber nicht, wo die stattfand. Marina brachte daraufhin direkt zwei ihrer obligatorischen Sprüche unter :o): "Bist du dusselig, du Sau?!"
Da kam plötzlich und unvermittelt mein Kumpel Thorsten angewandert, der auch wieder studiert hat (hm, eigentlich ist er Diplom-Ingenieur für Verfahrens- und Fördertechnik, aber auch mit über 40 kann man ja noch mal was Neues machen, hihi) und genau wusste, wo wir jetzt hin mussten. Ich bin dann mit ihm ins Gebäude rein und er hatte die ganze Zeit den Hosenstall seiner Jeans offen, sodass ich ihn ziemlich irritiert gefragt habe, ob er den nicht mal schließen wollte. Thorsten grinste und meinte, dass alle seinen Schlüppi (übrigens schwarz) sehen sollten - andere Studis waren auch irritiert und die männerfeindlichen Feministinnen bekamen einen Anfall beim Anblick von Thorstens offener Hose, hehe. Er nahm das aber ganz locker und watschelte fröhlich mit mir durchs Gebäude. Schließlich saßen wir in einem Hörsaal in der zweiten Reihe, aber er hat sich die Hose immer noch nicht zugemacht (na ja *grins*). Schließlich betrat mein Stationsarzt die Szene, um seine Vorlesung abzuhalten - im Arztkittel! - wurde ganz rot, als er mich und Thorsten mit seinem offenen Hosenstall sah und erzählte dann was zum weltbewegenden Thema "Jeans in der Notaufnahme" (hä???). Ich hab sogar was mitgeschrieben, während Thorsten sich zufrieden mit seiner offenen Hose auf seinem Sitz aalte. Dann wurde ich wach. Hm, was soll mir DAS jetzt sagen? :o))
Meine Eltern haben sich mit den DVDs von Loriot beschenkt - eine der DVDs haben wir uns gestern schon angeschaut, u. a. mit Lottogewinner Erwin Lindemann, dem Urlaubsparadies in Form einer Plattenbausiedlung, der Nudel und dem Hosenkauf, hihi. Von mir haben sie mein Buch "Vier Jahreszeiten", ein lustiges Ü-Eier-Monster und einen Nikolausstiefel mit hochwertigen Süßigkeiten bekommen. Meine Stofftiere inklusive Rudolf-Dieter - heute drei Tage alt - sind natürlich auch mit von der Partie.
Das Wetter mutet leider nicht sehr weihnachtlich an, denn es ist teilweise ziemlich windig und trüb mit zeitweisem leichten Niesel ist es auch :o(. Gestern an Heiligabend kam wenigstens zeitweise mal die Sonne raus.
Hm, meine Träume heute Nacht waren nicht ganz so weihnachtlich: Ich habe wieder in Dortmund studiert - da habe ich ja vor über elf Jahren mein Diplom in Erziehungswissenschaften erfolgreich erworben und am 1. Juni 2010 eine gut besuchte Lesung im Fachbereich Kulturwissenschaften abgehalten - weiß aber allerdings nicht, was. Auch Steffiiiiii und Marina haben wieder studiert. Marina hat ihre kleine Tochter im Betriebskindergarten der Uni abgegeben, während Steffi mit Klapprädern aus den 70ern Fahrradfahrschul-Kurse für Studierende aller Fachbereiche gab. Ich wollte eine Vorlesung besuchen, die mein Stationsarzt abhalten sollte, wusste aber nicht, wo die stattfand. Marina brachte daraufhin direkt zwei ihrer obligatorischen Sprüche unter :o): "Bist du dusselig, du Sau?!"
Da kam plötzlich und unvermittelt mein Kumpel Thorsten angewandert, der auch wieder studiert hat (hm, eigentlich ist er Diplom-Ingenieur für Verfahrens- und Fördertechnik, aber auch mit über 40 kann man ja noch mal was Neues machen, hihi) und genau wusste, wo wir jetzt hin mussten. Ich bin dann mit ihm ins Gebäude rein und er hatte die ganze Zeit den Hosenstall seiner Jeans offen, sodass ich ihn ziemlich irritiert gefragt habe, ob er den nicht mal schließen wollte. Thorsten grinste und meinte, dass alle seinen Schlüppi (übrigens schwarz) sehen sollten - andere Studis waren auch irritiert und die männerfeindlichen Feministinnen bekamen einen Anfall beim Anblick von Thorstens offener Hose, hehe. Er nahm das aber ganz locker und watschelte fröhlich mit mir durchs Gebäude. Schließlich saßen wir in einem Hörsaal in der zweiten Reihe, aber er hat sich die Hose immer noch nicht zugemacht (na ja *grins*). Schließlich betrat mein Stationsarzt die Szene, um seine Vorlesung abzuhalten - im Arztkittel! - wurde ganz rot, als er mich und Thorsten mit seinem offenen Hosenstall sah und erzählte dann was zum weltbewegenden Thema "Jeans in der Notaufnahme" (hä???). Ich hab sogar was mitgeschrieben, während Thorsten sich zufrieden mit seiner offenen Hose auf seinem Sitz aalte. Dann wurde ich wach. Hm, was soll mir DAS jetzt sagen? :o))
Freitag, 18. November 2011
Ich tue jetzt mal das, was ich vermisst habe...
... und das ist, wieder mit meinen Kurzgeschichten bzw. einem abgedrehten Programm auf der Bühne zu stehen. Meine Bühnenerfahrung ist seit meiner bisweilen stressigen Zeit und unlustigen Vorkommnissen wie Gefäßverschlüssen im linken Bein und einer TIA leider etwas ins Hintertreffen geraten :o(, aber das wird sich jetzt wieder ändern :o). Drei freundliche Mails mit Anfragen an passende Locations im Essener Norden und Nordwesten habe ich schon verschickt, die Letzte gerade erst vor wenigen Minuten. Ich warte mal ab, was passiert - manchmal kommen ja sehr nette, freundliche Antworten, manchmal unerwartete Angebote von dritter Seite und manchmal auch gar keine Antwort. Wie kann man es auch nur als junger Autor/junge Autorin wagen, jemanden zu fragen, ob man sich und sein Schaffen per Lesung bekannter machen darf?
Wenn aus einer Lesung ein komplettes Programm wird, dann trägt das Ganze den Titel "Mitten aus dat Leben gegriffen". In dem Programm stehen neben meinen Kurzgeschichten auch frei erzählte Passagen im Vordergrund, die sich mit Themen "mitten aus dat Leben gegriffen" beschäftigen, hihi - und natürlich auch mit unserer bisweilen etwas abstrusen Medienlandschaft.
Meine letzte große Veranstaltung in Form einer Lesung fand ja am 1. Juni 2010 statt, die größer war, als ich je angenommen hatte, denn mit rund 100 Teilnehmern an der Uni Dortmund hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Vorher waren es ja regelmäßige Auftritte im Unperfekthaus Essen sowie ein zweitägiges Gastspiel am Kleinen Theater Essen, deren Angebot auch total unverhofft kam :o).
Wenn aus einer Lesung ein komplettes Programm wird, dann trägt das Ganze den Titel "Mitten aus dat Leben gegriffen". In dem Programm stehen neben meinen Kurzgeschichten auch frei erzählte Passagen im Vordergrund, die sich mit Themen "mitten aus dat Leben gegriffen" beschäftigen, hihi - und natürlich auch mit unserer bisweilen etwas abstrusen Medienlandschaft.
Meine letzte große Veranstaltung in Form einer Lesung fand ja am 1. Juni 2010 statt, die größer war, als ich je angenommen hatte, denn mit rund 100 Teilnehmern an der Uni Dortmund hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Vorher waren es ja regelmäßige Auftritte im Unperfekthaus Essen sowie ein zweitägiges Gastspiel am Kleinen Theater Essen, deren Angebot auch total unverhofft kam :o).
Freitag, 31. Dezember 2010
Das Wetter und ein Jahresrückblick
So wie es derzeit aussieht, bleibt es in der Neujahrs-Nacht trocken und größere Schneemengen sind in den nächsten Tagen auch nicht zu erwarten, zumal die Temperaturen zunächst über dem Gefrierpunkt bleiben. Ich hoffe, dem ist auch tatsächlich so.
Es folgt der Jahresrückblick 2010!
Januar:
Kurzzeitig arbeitslos, dementsprechend wenig Kohle. Schnee bis zum Abwinken inklusive morgendlicher Räumaktionen vor dem Haus. Ich verfasse schräge Gedichte und Geschichten zum Thema "Winter".
Februar:
Zwar immer noch arbeitslos, aber am 18. stellt sich heraus, dass ich an meinen alten Arbeitsplatz zurückkehren kann. Juhu! Immer noch Schnee bis zum Abwinken. Ich verfasse immer noch schräge Gedichte und Geschichten zum Winterwetter.
März:
Ich gehe wieder arbeiten und verfasse mal eher nebenbei und unerwartet am 13. des Monats den äußerst erfolgreichen Suite101-Artikel "Wie wird der Sommer 2010?", der auch einige meiner Mitautorinnen und -autoren im Laufe des Jahres zu Wetterprognosen inspirierte.
April:
Thorsten wird 40, die alte Socke! :o) Ich besuche die Rheumatologie in Werden, wobei mein Antiphospholipidsyndrom zu dem Zeitpunkt noch schweigt. Allerdings habe ich einen Fersensporn rechts, den ich jedoch erfolgreich mit Hekla-Lava-Tropfen aus der Markt-Apotheke in Frohnhausen behandeln kann. Marina findet kultige Clips unter youtube, u. a. den perversen Puschel und die Metallica-Version von "Deine Spuren im Sand". Mein Buch "Düstere Schauergeschichten" erscheint. Mein Hamster Slayer feiert seinen ersten Geburtstag.
Mai:
Ich werde 36 und feiere dies gemeinsam mit Marina, Steffi, Uli, Renate und Herkules zunächst bei mir zuhause, später dann im nahe gelegenen Restaurant Haferkamp an der Wickenburgstraße. Thomas schickt mir lustige Mails, die die Entstehung der Wirtschaftskrise auf satirische Art beleuchten. Ich bereite mich auf meine Lesung an der Uni Dortmund vor und schreibe erste gute Geschichten für das Portal goodnewstoday.de.
Juni:
Die Lesung an der Uni Dortmund zieht unerwartet viele Besucher an, nämlich knapp 100. Anschließend gibt es eine lustige Foto-Session an der Nashorn-Skulptur auf dem Campus. Steffi, Marina und Thomas werden meine Groupies, mit denen ich nach der Lesung und der Foto-Session noch im Café Sonnendeck etwas esse und trinke. Marina fliegt Mitte des Monats nach Korea. Ende des Monats bereiten Steffi und ich das Bochumer Projekt vor. Die Hitze ist unerträglich, Thomas fragt mich, ob ich im Bikini ins Plantschbecken springe.
Juli:
Der Monat startet während des Spiels Deutschland - Argentinien mit einem Hörsturz. Danach darf ich zwei Wochen lang nicht Auto fahren. Alle machen sich Sorgen, ich fahre von Arzt zu Arzt. Am 19. Juli kann ich wieder arbeiten. Thomas wird 50.
August:
Mein Gehör beginnt, sich langsam zu erholen. Zwischenzeitlich habe ich noch Zoff mit Groupie Thomas, dem ich diesen Status vorübergehend entziehe. Meine Füße tun mir weh. Am 25. gebe ich mein erstes Radio-Interview im WDR-Mittagsmagazin zum Thema "Anonyme Bewerbungen". Timo tritt seinen Dienst als Jobsearcher bei uns an.
September:
Eher ereignislos. Meine Füße tun mir immer noch weh, selbst kurze Wegstrecken strengen mich schon an. Keiner kommt auf die Idee, dass mein Antiphospholipidsyndrom wieder ausgebrochen ist. Ich fühle mich wie Omma Plüsch.
Oktober:
Steffi hat zwei Wochen Urlaub, sodass ich sie montags und dienstags in Bochum vertrete. Wenn ich zur S-Bahn laufe - eine Wegstrecke von weniger als 300 m - bringen mich die Schmerzen in meinen Füßen fast um. Ich fühle mich immer noch wie Omma Plüsch. Dennoch trinken wir - also Marina, Steffi, Timo und ich - im Büro unser erstes gemeinsames Reissdorfer Kölsch.
November:
Meinen Füßchen geht's und geht's nicht besser. Gegen Ende des Monats sehen der zweite und dritte Zeh meines linken Fußes nicht wirklich gut aus. Nachts werde ich wach, weil ich Schmerzen in den Füßen habe, so als wenn mir jemand ein brennendes Feuerzeug an die Zehen hält. Thomas und ich versöhnen uns wieder auf der skurrilen Firmen-Weihnachtsfeier nach dem Frühstück. Hinterher quatschen wir ne Stunde in seinem Auto und beobachten derweil eine Möwe, die auf der Kaiserswerther Straße landet.
Dezember:
Nach einigen Fehldiagnosen wie u. a. Arthritis und undefinierbaren entzündlichen Prozessen findet endlich ein niedergelassener Chirurg raus, was mir fehlt und schickt mich deshalb ins Elisabeth-Krankenhaus, wo ich auch 1,5 Tage stationär bleibe. Anfang 2011 blüht mir wahrscheinlich eine Bypass-OP. Mein Buch "Vier Jahreszeiten" mit vier Liebesgeschichten erscheint. Der Schnee nervt, genauso wie die diesbezügliche Untätigkeit der Stadt Essen.
Es folgt der Jahresrückblick 2010!
Januar:
Kurzzeitig arbeitslos, dementsprechend wenig Kohle. Schnee bis zum Abwinken inklusive morgendlicher Räumaktionen vor dem Haus. Ich verfasse schräge Gedichte und Geschichten zum Thema "Winter".
Februar:
Zwar immer noch arbeitslos, aber am 18. stellt sich heraus, dass ich an meinen alten Arbeitsplatz zurückkehren kann. Juhu! Immer noch Schnee bis zum Abwinken. Ich verfasse immer noch schräge Gedichte und Geschichten zum Winterwetter.
März:
Ich gehe wieder arbeiten und verfasse mal eher nebenbei und unerwartet am 13. des Monats den äußerst erfolgreichen Suite101-Artikel "Wie wird der Sommer 2010?", der auch einige meiner Mitautorinnen und -autoren im Laufe des Jahres zu Wetterprognosen inspirierte.
April:
Thorsten wird 40, die alte Socke! :o) Ich besuche die Rheumatologie in Werden, wobei mein Antiphospholipidsyndrom zu dem Zeitpunkt noch schweigt. Allerdings habe ich einen Fersensporn rechts, den ich jedoch erfolgreich mit Hekla-Lava-Tropfen aus der Markt-Apotheke in Frohnhausen behandeln kann. Marina findet kultige Clips unter youtube, u. a. den perversen Puschel und die Metallica-Version von "Deine Spuren im Sand". Mein Buch "Düstere Schauergeschichten" erscheint. Mein Hamster Slayer feiert seinen ersten Geburtstag.
Mai:
Ich werde 36 und feiere dies gemeinsam mit Marina, Steffi, Uli, Renate und Herkules zunächst bei mir zuhause, später dann im nahe gelegenen Restaurant Haferkamp an der Wickenburgstraße. Thomas schickt mir lustige Mails, die die Entstehung der Wirtschaftskrise auf satirische Art beleuchten. Ich bereite mich auf meine Lesung an der Uni Dortmund vor und schreibe erste gute Geschichten für das Portal goodnewstoday.de.
Juni:
Die Lesung an der Uni Dortmund zieht unerwartet viele Besucher an, nämlich knapp 100. Anschließend gibt es eine lustige Foto-Session an der Nashorn-Skulptur auf dem Campus. Steffi, Marina und Thomas werden meine Groupies, mit denen ich nach der Lesung und der Foto-Session noch im Café Sonnendeck etwas esse und trinke. Marina fliegt Mitte des Monats nach Korea. Ende des Monats bereiten Steffi und ich das Bochumer Projekt vor. Die Hitze ist unerträglich, Thomas fragt mich, ob ich im Bikini ins Plantschbecken springe.
Juli:
Der Monat startet während des Spiels Deutschland - Argentinien mit einem Hörsturz. Danach darf ich zwei Wochen lang nicht Auto fahren. Alle machen sich Sorgen, ich fahre von Arzt zu Arzt. Am 19. Juli kann ich wieder arbeiten. Thomas wird 50.
August:
Mein Gehör beginnt, sich langsam zu erholen. Zwischenzeitlich habe ich noch Zoff mit Groupie Thomas, dem ich diesen Status vorübergehend entziehe. Meine Füße tun mir weh. Am 25. gebe ich mein erstes Radio-Interview im WDR-Mittagsmagazin zum Thema "Anonyme Bewerbungen". Timo tritt seinen Dienst als Jobsearcher bei uns an.
September:
Eher ereignislos. Meine Füße tun mir immer noch weh, selbst kurze Wegstrecken strengen mich schon an. Keiner kommt auf die Idee, dass mein Antiphospholipidsyndrom wieder ausgebrochen ist. Ich fühle mich wie Omma Plüsch.
Oktober:
Steffi hat zwei Wochen Urlaub, sodass ich sie montags und dienstags in Bochum vertrete. Wenn ich zur S-Bahn laufe - eine Wegstrecke von weniger als 300 m - bringen mich die Schmerzen in meinen Füßen fast um. Ich fühle mich immer noch wie Omma Plüsch. Dennoch trinken wir - also Marina, Steffi, Timo und ich - im Büro unser erstes gemeinsames Reissdorfer Kölsch.
November:
Meinen Füßchen geht's und geht's nicht besser. Gegen Ende des Monats sehen der zweite und dritte Zeh meines linken Fußes nicht wirklich gut aus. Nachts werde ich wach, weil ich Schmerzen in den Füßen habe, so als wenn mir jemand ein brennendes Feuerzeug an die Zehen hält. Thomas und ich versöhnen uns wieder auf der skurrilen Firmen-Weihnachtsfeier nach dem Frühstück. Hinterher quatschen wir ne Stunde in seinem Auto und beobachten derweil eine Möwe, die auf der Kaiserswerther Straße landet.
Dezember:
Nach einigen Fehldiagnosen wie u. a. Arthritis und undefinierbaren entzündlichen Prozessen findet endlich ein niedergelassener Chirurg raus, was mir fehlt und schickt mich deshalb ins Elisabeth-Krankenhaus, wo ich auch 1,5 Tage stationär bleibe. Anfang 2011 blüht mir wahrscheinlich eine Bypass-OP. Mein Buch "Vier Jahreszeiten" mit vier Liebesgeschichten erscheint. Der Schnee nervt, genauso wie die diesbezügliche Untätigkeit der Stadt Essen.
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Dienstag, 8. Juni 2010
Groupies, Fersensporn und bekloppte Autowerkstätten
Fotos mit meinen Groupies: (c) Marina Hong, Düsseldorf
____________________________________________
Da oben bin ich nach meiner Lesung vom letzten Dienstag mit meinen drei Groupies zu sehen, von denen derzeit leider nur eins vor Ort ist - nämlich Marina (die blonde junge Dame auf dem Foto oben rechts). Gestern hatten wir aber trotz meiner Bratsche im Auto sehr viel Spaß hier, weil wir für Annette - die heute ein Video-Training mit einer Kundin durchführt - die Videokamera nebst Stativ aufgebaut haben und die Videokamera natürlich auch an den dazugehörigen Fernseher angeschlossen haben. Auf Deutsch gesagt: Wir haben reingesteckt, reingeschoben, verlängert...;o). Irgendwie war dieser Dialog schon wieder surreal und zum Schreien komisch, hihi. Wenn uns einer zugehört hätte...Steffi hätte bestimmt wieder das betretene Gesicht gemacht, haha!
Marina liebt mich dafür, dass ich sie in meinem neuesten Buch zwar im Impressum aufgenommen habe, aber dass das dort ausgewiesene Foto gar nicht auf dem Backcover zu sehen ist. Ich wusste nämlich vorab nicht, dass bei diesem EasyCover-Layout nur ein Frontcover-Foto hochgeladen werden kann - bei anderen Layouts können sowohl Front- als auch Backcover-Foto eingefügt werden.
Die Tropfen gegen Fersensporn heißen übrigens Hekla Lava D12 und werden in der Markt-Apotheke frisch auf pflanzlicher Basis zusammengestellt. Was darin enthalten ist, weiß ich allerdings nicht. Ich weiß nur, dass ich die Tropfen dreimal täglich nehmen muss und dass man ggf. noch ein zweites Fläschchen benötigt, falls der Fersensporn sich nicht vollständig entfernt hat vor dem Aufbrauchen des ersten Fläschchens. Mit einem Metalllöffel darf man das Ganze auch nicht einnehmen, entweder die Tropfen vom Handrücken auflecken oder vom Kunststofflöffel nehmen.
Da ich mir ja gestern blöderweise ne Bratsche ins Auto gefahren habe - unserer Tiefgarage und diversen, ungünstig platzierten Mülltonnen sei Dank - habe ich gestern Kontakt zu der von meiner Versicherung avisierten Renault-Niederlassung aufgenommen - leider ist es nicht die, wo ich meine Autos sonst kaufe und warten lasse :o(. Nun muss ich zum teuersten Renault-Händler von ganz Essen und konnte mich da gestern ziemlich dumm von nem Kfz-Mechaniker anmachen lassen. Dagegen habe ich mich allerdings ziemlich energisch verwahrt - irgendwie ist dem Typen wohl auch nicht ganz klar, dass von seinen Kunden auch sein Arbeitsplatz abhängt. "Da haben Sie ja ganze Arbeit geleistet..." Hm, ich nenne es ganze Arbeit, wenn die Beifahrerseite vollständig Fratze ist, z. B. weil einem ein anderes Auto reingefahren ist, ich hab aber lediglich ne kleine Beule an der Beifahrertür sowie einige Striemen an der Beifahrerseite. Normalerweise würde ich diesen Renault-Händler auch gar nicht aufsuchen, aber da ich ne Kasko-Komfort habe, darf meine Versicherung mir dann die Werkstatt vorschreiben, die ich aufsuchen muss. GRRRRRRRRRRRRRRRRRRHHHH!!! Wenn die Scheiße dann vorbei ist, werde ich mich auch mal zu den Leuten da äußern, soviel Arroganz, Frauenfeindlichkeit und Selbstgefälligkeit ist mir noch nie untergekommen. Wie sich gestern zudem herausstellte, hat diese Niederlassung gar keine Karosserie-Abteilung, deshalb muss ich meinen Clio demnächst nach Mülheim-Dümpten bringen. Heute will sich die Mülheimer Niederlassung bei mir melden. Ich bin mal gespannt.
Der Typ hat mich in blödem Ton gefragt, wie DAS passieren konnte. Meine Antwort lautete: "Tja, und ich frage mich, wie es passieren kann, dass manche Leute ohne Hirn und Benehmen im Kundenservice arbeiten!" Echt, der ging mir voll auf die Hutschnur.
Nun habe ich mich genug über diesen Proleten aufgeregt. Gleich werde ich mir erst mal mein Frühstück fangen, bevor ich mich um die Unterlagen einer Kundin kümmere und weiter Jobsearch mache.
Hm, eigentlich hätte man zu meiner Lesung inklusive Vor- und Nachgeschichte, über die ich ja schon gebloggt habe, ein lustiges Musik-Video drehen können - ein fröhliches Potpourri aus unterschiedlichsten Stilrichtungen und Interpreten. DAS sähe dann so aus ;o):
- Thomas, Marina und Steffi fahren in Düsseldorf los, Thomas heizt über die Autobahn: AC/DC - Highway to Hell
- Steffi schläft seelenruhig auf Thomas' Rücksitz: Metallica - Until it sleeps
- Thomas umfährt den Stau in Essen großräumig: Cindy Lauper - I drove all night
- Thomas sprintet über den Campus, gefolgt von Steffi und Marina, um noch rechtzeitig zu meiner Lesung zu kommen: Joachim Witt - Und ich lauf (zu ihr rauf)
- Alle Türen sind zunächst verschlossen und die Drei versuchen vergeblich, in die Ex-PH zu gelangen: Gary Moore & Phil Lynott - Out in the fields
- Endlich finden die Drei eine offene Tür: Creed - With arms wide open
- Unmittelbar vor meiner Lesung, ich werde gerade durch Oliver Ruf angekündigt: Die Toten Hosen - Hier kommt Alex (Vorhang auf für ein kleines bisschen Horror-Show)
- Meine Lesung: Slayer - South of Heaven; Seasons in the Abyss
- Interview-Runde durch die Studis: In Extremo - Spielmannsfluch
- Nach der Lesung - Thomas, Marina und Steffi posieren mit mir für fröhliche Fotos (siehe oben): Michael Jackson - Dirty Diana [da geht's ja auch um ein Groupie!]
- Nach der Lesung - Alex kassiert eine Gage für ihren Auftritt: BAP - Time is cash, time is money
- Die Fotosession am lustigen Nashorn am Biotop: Markus - Ich will Spaß
- Nichtalkoholisches Trinkgelage nebst fröhlicher Nahrungsaufnahme im Café Sonnendeck: Gebrüder Blattschuss - Kreuzberger Nächte
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Mittwoch, 2. Juni 2010
Meine Lesung: Rocken und schocken ;o)
Gestern kamen mehr Menschen zu meiner Lesung, als ich je vermutet hätte. Ich hatte in etwa mit 20 Teilnehmern, höchstens mit 30 gerechnet, aber diese Teilnehmerzahl hat selbst meine kühnsten Erwartungen übertroffen - 100 Mann! Uff!! Der Großteil davon waren natürlich Studierende des Fachbereichs Kulturwissenschaften sowie meine drei "Groupies" (hihi) in Gestalt von Marina, Steffi und Thomas. Uli wollte ursprünglich auch kommen, hat es jedoch aufgrund von Arbeitsbelastung nicht geschafft, außerdem ging es ihr angesichts des ganzen Stress nicht so gut :o(.
Ich habe aus meinen Büchern "Wenn es Nacht wird im Pott", "Liebe, Tod und Teufel" sowie "Düstere Schauergeschichten" gelesen. Bei den letzten beiden Werken waren es Auszüge aus einem Kapitel, bei "Wenn es Nacht wird im Pott" natürlich der Selbstläufer - zumindest normalerweise - "Ingos mörderische Kneipenbesuche". Teilweise wurden die Schlüsselstellen der Story mit Lachern quittiert (Ingo drückt einer Blondine auf ihre Brustwarze, die sich unter ihrem Body abzeichnet und als sie sich darüber aufregt, dass er sie ungefragt befingert, antwortet er lallend: "Ich klingele, denn da unten steht einer, der rein will!"; "Alle gehen über die Straße - bis auf Ingo, der liegt unterm Twingo!" und "Kinderpimmel"), aber einigen blieb auch die Luft weg vor Entsetzen (oder Empörung?). Dabei dachte ich eigentlich, dass gerade jüngere Menschen besonders viel Humor haben, aber mittlerweile zeigen meine Praxiserfahrungen, dass eher Menschen ab 30 am humorbegabtesten sind - es sei denn, sie sind innerlich schon tot und nur zu faul zum Umfallen. Eine Studentin nannte das Ganze "derbe Sprache" - klar, hier ging es um eine Alltagsgeschichte und der Alltag wird nun mal nicht immer in wohlgewählten, vornehmen Worten dargestellt...die Dame sollte besser nicht anwesend sein, wenn Marina und ich mal unsere Zoten im Büro reißen ;o).
Natürlich kam nach meiner Lesung auch die obligatorische Frage von einem Studenten, warum alle meine Geschichten etwas mit dem Tod zu tun hätten. Die Antwort ist eigentlich sehr simpel: Auch der Tod gehört zum Leben dazu - auch wenn die meisten ihn natürlich gerne ausblenden.
Grob gesehen würde ich meine Lesung so zusammenfassen: Ich habe den Saal gerockt UND einige auch gleichzeitig geschockt ;o).
Ansonsten war ich jedoch mit der Resonanz zufrieden - es gab keine vorzeitige Massenflucht (was ein Zeichen dafür ist, dass die Zuhörerschaft sehr gelangweilt ist oder damit stummen Protest ausdrückt), Beifall gab es auch und mit dieser Zuhörerzahl hatte ich nun wirklich nicht gerechnet.
Nach der Lesung machte Marina noch mit uns eine Foto-Session - die wir dann auch sicherlich verwursten werden - und danach haben wir noch im Café Sonnendeck zu Abend gegessen und was getrunken. Thomas war so lieb, die Getränke zu sponsern. Nachher habe ich Marina und Steffi noch im Auto mit zum Essener Hbf genommen - normalerweise hätte die Uli die beiden mit zurück genommen, aber da sie ja nicht da war, wollte ich meine beiden Zimmerpflanzen auch nicht von Dortmund aus den ganzen Weg nach D'dorf mit dem Zug fahren lassen. Von Essen nach Düsseldorf ist es doch schon wesentlich näher mit dem Zug und so hatte ich noch nette Unterhaltung auf der Rückfahrt ;o). Thomas ist dann mit seinem Mini-Benz (ein technisches Wunder - das Auto findet den Weg nach Thomas' Aussagen von ganz allein) zurück nach Gießen gefahren. Er hatte die beiden ja netterweise vom Büro aus mit nach Dortmund genommen, wo die Drei noch aufgrund eines Sprints zur Ex-PH, der von Thomas angeführt wurde, für Aufsehen auf dem Campus sorgten, haha! Irgendwie gab es wohl ein Eintrittsproblem, weil nicht mehr alle Türen des Gebäudes geöffnet waren und so rannten die drei Mäuse von Tür zu Tür - bis sie einen offenen Eingang fanden. Jedenfalls bin ich mal auf die Fotos gespannt, die Marina geschossen hat bzw. die eine/r von uns in ihrem Auftrag geschossen hat.
Ich habe aus meinen Büchern "Wenn es Nacht wird im Pott", "Liebe, Tod und Teufel" sowie "Düstere Schauergeschichten" gelesen. Bei den letzten beiden Werken waren es Auszüge aus einem Kapitel, bei "Wenn es Nacht wird im Pott" natürlich der Selbstläufer - zumindest normalerweise - "Ingos mörderische Kneipenbesuche". Teilweise wurden die Schlüsselstellen der Story mit Lachern quittiert (Ingo drückt einer Blondine auf ihre Brustwarze, die sich unter ihrem Body abzeichnet und als sie sich darüber aufregt, dass er sie ungefragt befingert, antwortet er lallend: "Ich klingele, denn da unten steht einer, der rein will!"; "Alle gehen über die Straße - bis auf Ingo, der liegt unterm Twingo!" und "Kinderpimmel"), aber einigen blieb auch die Luft weg vor Entsetzen (oder Empörung?). Dabei dachte ich eigentlich, dass gerade jüngere Menschen besonders viel Humor haben, aber mittlerweile zeigen meine Praxiserfahrungen, dass eher Menschen ab 30 am humorbegabtesten sind - es sei denn, sie sind innerlich schon tot und nur zu faul zum Umfallen. Eine Studentin nannte das Ganze "derbe Sprache" - klar, hier ging es um eine Alltagsgeschichte und der Alltag wird nun mal nicht immer in wohlgewählten, vornehmen Worten dargestellt...die Dame sollte besser nicht anwesend sein, wenn Marina und ich mal unsere Zoten im Büro reißen ;o).
Natürlich kam nach meiner Lesung auch die obligatorische Frage von einem Studenten, warum alle meine Geschichten etwas mit dem Tod zu tun hätten. Die Antwort ist eigentlich sehr simpel: Auch der Tod gehört zum Leben dazu - auch wenn die meisten ihn natürlich gerne ausblenden.
Grob gesehen würde ich meine Lesung so zusammenfassen: Ich habe den Saal gerockt UND einige auch gleichzeitig geschockt ;o).
Ansonsten war ich jedoch mit der Resonanz zufrieden - es gab keine vorzeitige Massenflucht (was ein Zeichen dafür ist, dass die Zuhörerschaft sehr gelangweilt ist oder damit stummen Protest ausdrückt), Beifall gab es auch und mit dieser Zuhörerzahl hatte ich nun wirklich nicht gerechnet.
Nach der Lesung machte Marina noch mit uns eine Foto-Session - die wir dann auch sicherlich verwursten werden - und danach haben wir noch im Café Sonnendeck zu Abend gegessen und was getrunken. Thomas war so lieb, die Getränke zu sponsern. Nachher habe ich Marina und Steffi noch im Auto mit zum Essener Hbf genommen - normalerweise hätte die Uli die beiden mit zurück genommen, aber da sie ja nicht da war, wollte ich meine beiden Zimmerpflanzen auch nicht von Dortmund aus den ganzen Weg nach D'dorf mit dem Zug fahren lassen. Von Essen nach Düsseldorf ist es doch schon wesentlich näher mit dem Zug und so hatte ich noch nette Unterhaltung auf der Rückfahrt ;o). Thomas ist dann mit seinem Mini-Benz (ein technisches Wunder - das Auto findet den Weg nach Thomas' Aussagen von ganz allein) zurück nach Gießen gefahren. Er hatte die beiden ja netterweise vom Büro aus mit nach Dortmund genommen, wo die Drei noch aufgrund eines Sprints zur Ex-PH, der von Thomas angeführt wurde, für Aufsehen auf dem Campus sorgten, haha! Irgendwie gab es wohl ein Eintrittsproblem, weil nicht mehr alle Türen des Gebäudes geöffnet waren und so rannten die drei Mäuse von Tür zu Tür - bis sie einen offenen Eingang fanden. Jedenfalls bin ich mal auf die Fotos gespannt, die Marina geschossen hat bzw. die eine/r von uns in ihrem Auftrag geschossen hat.
Dienstag, 1. Juni 2010
Eine Lesung und ein nerviger Hype
Es ist ja schön, dass Deutschland nach 28 Jahren mal wieder den Eurovision Song Contest gewonnen hat - wobei ich allerdings finde, dass es etliche Titel und Interpreten gab, die besser waren als unser Einheits-Kindergeträller (auch wenn mich jetzt die Lena-Fans steinigen mögen) - aber dass jetzt über jeden Pups berichtet wird, den Lena lässt, nervt allmählich. Egal, wo man hinschaut: Lena hier, Lena da...mittlerweile ist der Hype um sie durch den Rücktritt unseres Bundespräsidenten jedoch etwas ins Hintertreffen geraten. Ist das Leben in Deutschland jetzt besser, nur weil Lena einen großen Gesangswettbewerb gewonnen hat? Einer meiner Follower auf Twitter hat's richtig erkannt: Lena...Köhler...das lenkt doch alles nur von den wirklichen Problemen in diesem Land ab. Die Politik hier wird auch nicht dadurch besser, dass Lena in Oslo erfolgreich war und Deutschland sich zur Abwechslung mal nicht beim Grand Prix blamiert hat.
Böse Zungen behaupten ja gar, dass sich die Jurys angesichts der Weltwirtschaftskrise für Deutschland entschieden hat, damit Deutschland nächstes Jahr den Song Contest ausrichtet - die Deutschen zahlen ja für alles und jeden, nur nicht für ihr eigenes Volk. Da wird dann eher geguckt, wo noch Sparpotential ist - meist bei den Schwächsten der Gesellschaft. Da fallen einige Hunderttausend Euro für den Eurovision Song Contest nächstes Jahr doch auch nicht mehr ins Gewicht. Verwunderlich wäre es nicht, denn im Vorfeld haben viele ausländische Journalisten ganz schön über Lena hergezogen und ihren Titel "Satellite" ziemlich durch den Kakao gezogen bzw. den Beitrag komplett abgewertet, aber plötzlich findet fast ganz Europa die Nummer cool? Ist schon etwas merkwürdig. Ich mag den Song auch nach dem 100.000 Hören immer noch nicht - wenn ich so ein Kinder-Einheitsgeträller haben will, brauche ich bl0ß EinsLive anzuschalten. Das ist nichts gegen die Interpretin persönlich, aber der Song ist einfach nur eine weitere triviale Plattitüde im Sound-Einheitsbrei von heute. Da hat mir selbst Nicoles "Ein bisschen Frieden" besser gefallen und selbst der Titel zählte nie zu meinen absoluten Favoriten.
Heute Abend stehe ich dann in Dortmund auf der Bühne bzw. in einem Seminarraum - sofern ich wieder unbeschadet aus unserem Höllenschlund von Tiefgarage rauskomme. Gut, es hat schon mehrfach geklappt und wird auch hoffentlich diesmal wieder klappen, aber mein erklärter Liebling ist diese Tiefgarage nicht. Fußgänger, räumt Euch vom Bürgersteig, ich komme! ;o)
Die Flyer für die Lesung heute Abend sind jedenfalls gedruckt, nachher mache ich mich noch ein wenig frisch zuhause, packe meine Plörren ein und fahre dann von Essen nach Dortmund - ich wünsche mir schon viel Spaß auf der A40 *nerv*. Vielleicht nehme ich doch besser die A42, auch wenn die etwas weiter von mir entfernt liegt. Na ja, ich fahre zeitig los und dann sollte wohl alles klappen. Immerhin kenne ich den Weg zur Uni ja noch recht gut - auch wenn ich als Studentin meist mit der S-Bahn dorthin gefahren bin - und mit dem Auto ist sie auch recht gut zu erreichen. Ich bin mal sehr gespannt. Vier meiner Fans aus meinem persönlichen Dunstkreis erscheinen ja auf jeden Fall - Marina, Steffi, Thomas und Uli sowie natürlich einige Menschen des FB Kulturwissenschaften. Ansonsten bin ich mal gespannt, wieviele noch kommen und wer...momentan hält sich mein Lampenfieber noch in Grenzen. Marina wird mich vor, während und nach der Lesung ablichten, damit wir daraus eine Fotostrecke basteln können.
Böse Zungen behaupten ja gar, dass sich die Jurys angesichts der Weltwirtschaftskrise für Deutschland entschieden hat, damit Deutschland nächstes Jahr den Song Contest ausrichtet - die Deutschen zahlen ja für alles und jeden, nur nicht für ihr eigenes Volk. Da wird dann eher geguckt, wo noch Sparpotential ist - meist bei den Schwächsten der Gesellschaft. Da fallen einige Hunderttausend Euro für den Eurovision Song Contest nächstes Jahr doch auch nicht mehr ins Gewicht. Verwunderlich wäre es nicht, denn im Vorfeld haben viele ausländische Journalisten ganz schön über Lena hergezogen und ihren Titel "Satellite" ziemlich durch den Kakao gezogen bzw. den Beitrag komplett abgewertet, aber plötzlich findet fast ganz Europa die Nummer cool? Ist schon etwas merkwürdig. Ich mag den Song auch nach dem 100.000 Hören immer noch nicht - wenn ich so ein Kinder-Einheitsgeträller haben will, brauche ich bl0ß EinsLive anzuschalten. Das ist nichts gegen die Interpretin persönlich, aber der Song ist einfach nur eine weitere triviale Plattitüde im Sound-Einheitsbrei von heute. Da hat mir selbst Nicoles "Ein bisschen Frieden" besser gefallen und selbst der Titel zählte nie zu meinen absoluten Favoriten.
Heute Abend stehe ich dann in Dortmund auf der Bühne bzw. in einem Seminarraum - sofern ich wieder unbeschadet aus unserem Höllenschlund von Tiefgarage rauskomme. Gut, es hat schon mehrfach geklappt und wird auch hoffentlich diesmal wieder klappen, aber mein erklärter Liebling ist diese Tiefgarage nicht. Fußgänger, räumt Euch vom Bürgersteig, ich komme! ;o)
Die Flyer für die Lesung heute Abend sind jedenfalls gedruckt, nachher mache ich mich noch ein wenig frisch zuhause, packe meine Plörren ein und fahre dann von Essen nach Dortmund - ich wünsche mir schon viel Spaß auf der A40 *nerv*. Vielleicht nehme ich doch besser die A42, auch wenn die etwas weiter von mir entfernt liegt. Na ja, ich fahre zeitig los und dann sollte wohl alles klappen. Immerhin kenne ich den Weg zur Uni ja noch recht gut - auch wenn ich als Studentin meist mit der S-Bahn dorthin gefahren bin - und mit dem Auto ist sie auch recht gut zu erreichen. Ich bin mal sehr gespannt. Vier meiner Fans aus meinem persönlichen Dunstkreis erscheinen ja auf jeden Fall - Marina, Steffi, Thomas und Uli sowie natürlich einige Menschen des FB Kulturwissenschaften. Ansonsten bin ich mal gespannt, wieviele noch kommen und wer...momentan hält sich mein Lampenfieber noch in Grenzen. Marina wird mich vor, während und nach der Lesung ablichten, damit wir daraus eine Fotostrecke basteln können.
Samstag, 29. Mai 2010
Meine Lesung am 1. Juni 2010 - geänderter Veranstaltungsort

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Tag und Zeit meiner Lesung bleiben unverändert, das heißt, ich lese wie gehabt am 1. Juni 2010 um 19 Uhr Auszüge und Geschichten aus meinen bisher erschienenen Büchern. Da jedoch die Bauarbeiten am Dortmunder U noch nicht final abgeschlossen sind, wird der Veranstaltungsort meiner Lesung in Absprache mit dem Organisationsteam des FB Kulturwissenschaften verlegt.
Die neue Location für meine Lesung ist nunmehr:
Universität Dortmund
Emil-Figge-Straße 50 (EF50) - ehemals Pädagogische Hochschule
Raum 3428
44227 Dortmund-Eichlinghofen
Die Uni Dortmund ist gut von den Autobahnen 40 (Abfahrt DO-Dorstfeld) und 45 (DO-Eichlinghofen) zu erreichen. Die S1, die zwischen Dortmund Hbf und Düsseldorf Hbf verkehrt, hält unweit der früheren Pädagogischen Hochschule an der Haltestelle Dortmund Universität. Parkmöglichkeiten bestehen rund um den Campus.
Auch wenn es mich natürlich gereizt hätte, im Dortmunder U zu lesen, so bin ich auf eine Art doch froh, dass die Lesung an der Uni selbst stattfindet, denn:
- kann man an der Uni viel besser parken als rund um das "U" in der Innenstadt
- habe ich dort im Oktober 2000 mein Diplom in Erziehungswissenschaften erfolgreich abgeschlossen und es freut mich wieder an meine alte Lern- und Wirkungsstätte zurückzukehren.
Ich freue mich auf zahlreiche Erscheinungen meiner Leserinnen und Leser! ;o) Mein Programm bleibt ebenso unverändert wie Datum und Zeit der Lesung.
Freitag, 28. Mai 2010
Eine Premiere nach dem Umzug
Heute Morgen fuhr ich zum ersten Mal die Strecke zu unseren neuen Räumlichkeiten mitten im Düsseldorfer Bankenviertel. Beim ersten Mal bin ich zwar an der Einfahrt zur Tiefgarage vorbei gefahren, aber im zweiten Anlauf hat's geklappt. Da die Einfahrt ziemlich eng ist, musste ich zwar nen Korrekturzug rückwärts machen und dann stand da noch so'n blöder Audi ziemlich dicht dran (denken ist bei vielen Audi-Fahrern ohnehin Glücksache...), aber es hat funktioniert *freu*. Ich bin mal gespannt, wie ich heute Abend aus dem engen Ding raus komme, zumal ich auch noch auf diverse Fußgänger achten muss, die sich auf der Straße tummeln, aber bis jetzt gibt's nix, was ich nicht hinbekommen hätte. Immerhin bedeutet der neue Arbeitsweg für mich eine Ersparnis von 4 km. Nebenbei kreuze ich auch noch die Kö, aber Kö-Weibchen habe ich noch keine gesehen - die fallen wahrscheinlich auch vor neun Uhr morgens nicht aus dem Bett und dann braucht frau ja noch mindestens zwei Stunden, um sich aufzubrezeln.
Die Altstadt ist in unmittelbarer Nähe inklusive diverser Brauereien und vor unserer Tür befindet sich ein Markt nebst vielen Geschäften. Das ist auch schon mal gut. Zum Rauchen muss ich wie üblich vor die Tür, aber das kannte ich noch von der Bank, in der wir bis gestern gesessen haben. Gleich werde ich mich erst mal dran machen, die letzten Umzugskartons auszupacken.
Bezüglich meiner Lesung gibt es nun eine Aktualisierung, die auf der Homepage der TU Dortmund nachzulesen ist: www.tu-dortmund.de. Das wird dann die zweite fahrerische Herausforderung - ich hab zwar in Dortmund studiert und kenne die Stadt auch ein wenig, aber damals als Studentin (lang, lang ist's her) bin ich immer mit der S-Bahn zur Uni und ggf. auch weiter in die City gefahren. Auch hierfür habe ich mir schon einen Plan ausgedruckt und nen großen Rhein-Ruhr-Atlas habe ich auch noch.
Nun werde ich mal mein Frühstück einkaufen gehen und hoffen, dass wir den Rest heute gut schaffen.
Die Altstadt ist in unmittelbarer Nähe inklusive diverser Brauereien und vor unserer Tür befindet sich ein Markt nebst vielen Geschäften. Das ist auch schon mal gut. Zum Rauchen muss ich wie üblich vor die Tür, aber das kannte ich noch von der Bank, in der wir bis gestern gesessen haben. Gleich werde ich mich erst mal dran machen, die letzten Umzugskartons auszupacken.
Bezüglich meiner Lesung gibt es nun eine Aktualisierung, die auf der Homepage der TU Dortmund nachzulesen ist: www.tu-dortmund.de. Das wird dann die zweite fahrerische Herausforderung - ich hab zwar in Dortmund studiert und kenne die Stadt auch ein wenig, aber damals als Studentin (lang, lang ist's her) bin ich immer mit der S-Bahn zur Uni und ggf. auch weiter in die City gefahren. Auch hierfür habe ich mir schon einen Plan ausgedruckt und nen großen Rhein-Ruhr-Atlas habe ich auch noch.
Nun werde ich mal mein Frühstück einkaufen gehen und hoffen, dass wir den Rest heute gut schaffen.
Donnerstag, 11. März 2010
Eine Lesung am 1. Juni 2010
Nachdem ich in den letzten zwei Tagen fast in den Bewerbungswünschen meiner Kunden ertrunken bin ;o), habe ich endlich mal wieder Zeit, über andere wichtige Dinge zu schreiben.
Wie ich ja bereits berichtet hatte, hat mich der Fachbereich Kulturwissenschaften der Uni Dortmund gebeten, eine Lesung im Rahmen der Preisverleihung für einen vom Fachbereich veranstalteten Schreibwettbewerb zu halten. Mittlerweile steht als Datum der 1. Juni 2010 fest (vgl. Link), auch wenn kurzfristig umdisponiert wurde, d. h. die Autoren lesen außerhalb der eigentlichen Preisverleihung jeweils an einem Abend. Ich mache also den Anfang der Reihe.
http://www.literaturvonderruhr.fk15.tu-dortmund.de/
Die Veranstaltung findet im Dortmunder "U", Rheinische Straße 2, 44137 Dortmund-Mitte, statt. Hierbei handelt es sich um das ehemalige Gebäude der Union-/Brinkhoff-Brauerei. Weitere Neuigkeiten folgen sicher noch im Laufe der Zeit.
Wie ich ja bereits berichtet hatte, hat mich der Fachbereich Kulturwissenschaften der Uni Dortmund gebeten, eine Lesung im Rahmen der Preisverleihung für einen vom Fachbereich veranstalteten Schreibwettbewerb zu halten. Mittlerweile steht als Datum der 1. Juni 2010 fest (vgl. Link), auch wenn kurzfristig umdisponiert wurde, d. h. die Autoren lesen außerhalb der eigentlichen Preisverleihung jeweils an einem Abend. Ich mache also den Anfang der Reihe.
http://www.literaturvonderruhr.fk15.tu-dortmund.de/
Die Veranstaltung findet im Dortmunder "U", Rheinische Straße 2, 44137 Dortmund-Mitte, statt. Hierbei handelt es sich um das ehemalige Gebäude der Union-/Brinkhoff-Brauerei. Weitere Neuigkeiten folgen sicher noch im Laufe der Zeit.
Donnerstag, 18. Februar 2010
Eine Einladung zu einer Lesung
Vorhin stellte ich zu meiner großen Freude fest, dass mich der FB Kulturwissenschaften der Uni Dortmund - dort, wo ich vor fast zehn Jahren mein Diplom in Erziehungswissenschaften abgelegt habe - zu einer Lesung im Rahmen der Preisverleihung eines Schreibwettbewerbs zum Thema "Ruhrgebiet" eingeladen hat. Einen konkreten Termin gibt es zwar noch nicht, aber dennoch habe ich mit Freude zugesagt, um im Rahmen der Verleihung etwas aus meinen Büchern zu lesen. Wenn's gut läuft, dann läuft's - hoffentlich auch so weiter.
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