Abgesehen davon, dass heute früh ein Toyota über die Wickenburgstraße/Fulerumer Straße bretterte, als wenn er auf ner Autobahn wäre, passierte es, als ich mich gerade in Höhe der Anschlussstelle Essen-Kettwig auf der A52 befand und ich von Radio Essen auf WDR2 umswitchen musste: Sie spielten "Last Christmas" von WHAM! - nicht, dass der Song per se schlecht wäre, aber er wird in der Weihnachtszeit so oft auf allen möglichen Radio-Sendern gespielt, sodass die meisten ihn schon nicht mehr hören können. Marina ist da so ein Beispiel :o). Darauf habe ich schon seit Tagen gewartet und war ganz überrascht, "Last Christmas" bis heute noch nirgends gehört zu haben - aber irgendwann ist immer das erste Mal, höhö. WHAM! hatte, obwohl "Last Christmas" kein schlechter Titel ist, aber auch bessere Songs wie z. B. "Wake me up..." oder "Careless Whispers", was ich neulich noch im Radio auf WDR2 genießen durfte, als ich mich auf dem Heimweg von Düsseldorf nach Essen befand.
Dafür gab's kurz davor nen coolen Hit aus den 80ern, als ich in Frohnhausen gerade die A40 verließ: "Purple Rain" von Prince *gänsehaut*. Da konnte man damals, als ich noch Teenager war, gut drauf Klammer-Blues tanzen. Ich mag ja neben rockigen Nummern auch langsame Musik, aber bitte mit Tiefgang - heute gibt's zwar auch noch Songs, die auf der nächsten Kuschelrock-Edition zu finden sind, aber die haben nicht mehr diese Tiefe und diese Atmosphäre wie etwa "Purple Rain". Zum Glück ist der Song ja recht lang (um die fünf Minuten) und nur dieser bekloppte Toyota hat mich mal kurz aus meinen Träumereien gerissen.
Sollte ich demnächst - auch wenn ich zwar keinen Blick zur Straße raus habe, kann ich doch von meinem Balkon aus hören, wenn ein Auto dort entlang gondelt - einen der genannten Titel hören, weiß ich wohl, dass der Herzchenmaler ne neue Strategie entwickelt hat :o), denn das gibt's ja auch, dass man den Lieblingssong der Angebeten spielt und ein paar Mal an ihrem Haus vorbei düst. Ist ein paar Freundinnen von mir schon mal passiert und mir auch schon mal vor etwas über vier Jahren *schmunzel* - mit dem Titel "Nothing Else Matters" von Metallica.
Bzgl. Kuschelrock hat meine Mom vor vielen Jahren einen guten Joke gebracht, als ich gerade mal 14 Jahre alt war - lang, lang ist's her :o). Ich war mit meiner Freundin Andrea in der Stadt verabredet und bevor ich mich auf den Weg zur Straßenbahn machte, fragte meine Mutter mich, ob ich mir was in der Stadt kaufen wollte. Ich bejahte und sagte: "Ja, ne Kuschelrock!" - ich meinte also definitiv die LP mit Schmusesongs. Meine Mom hatte mich aber wohl nicht ganz richtig verstanden und hakte nach: "Kuschelrock?! Aus welchem Material ist der Rock denn?" :o))
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Mittwoch, 30. November 2011
Heute früh eine Premiere im Radio
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Dienstag, 22. November 2011
Ein neues Herzchen am Clio
Ich hatte es zunächst gar nicht bemerkt, aber als ich gestern Abend in Düsseldorf tankte, machte mich ein hinter mir stehender UPS-Fahrer darauf aufmerksam, dass da noch ein zweites Herz über der linken Rückleuchte dazu gekommen ist. Ooops...:o)! Da ist der Herzchenmaler wohl wieder am Wochenende in Erscheinung getreten, hat sich aber leider immer noch nicht namentlich zu erkennen gegeben :o(. Also, so nett Herzchen am Clio ja sind: allmählich ist es mal an der Zeit, sich zu outen, lieber Herzchenmaler! Von stummer bis heimlicher Anbetung hat keiner was.
Clio war gestern Abend ohnehin gut drauf: Ein 3er BMW - für den er sich ja auch öfter hält - machte ihm freundlich im Kreuz Breitscheid Platz, als wir da von hinten mit 150 Sachen angerauscht kamen und immer noch über 200 m entfernt waren, dabei hätten wir gegen einen niegelnagelneuen 3er gar keine Chance (gegen die älteren natürlich auch nicht). Der 3er weinte auch, als wir an ihm vorbei segelten, aber Clio tröstete ihn und warf ihm noch ein besticktes Taschentuch nach hinten, damit sich der BMW schneuzen und seine Tränen abtupfen konnte. Mein Clio ist eben wie seine Fahrerin: stets hilfsbereit und freundlich :o).
Dann kriegten mein Auto und ich auf der Hatzper Straße nen Kotzreiz, weil sie mal wieder "Something in the Water" im Radio spielten *urgh*. Ich kann dieses Kinderliedchen echt nicht mehr hören - und es wird auch nicht besser dadurch, wenn man es dauernd hört. Netter Versuch, aber leider vergebens.
Dafür spielen die Twingos neuerdings "Ich bin ein Kleinwagen und total bescheuert" - dass ein Twingo auf der Autobahn locker 150 schafft, weiß ich aus eigener Erfahrung und dass er nicht viel Platzbedarf hat aufgrund seiner geringen Länge, auch, aber manche halten Abstand zu ihrem Vordermann, als wenn sie nen riesigen BMW, Audi oder Ford hätten und keinen Kleinwagen mit ner Länge von 3,43 m (altes Modell) bzw. 3,60 m (neue Baureihe). Auch in der Stadt kommen manche nicht über 40 hinaus - als ich noch Twingo fuhr, hätte es so nen Schwachsinn jedenfalls nicht gegeben! :o) Eine andere neue Mode bei Twingos - insbesondere bei dunkel lackierten - ist es, in völliger Dunkelheit ohne Licht rumzufahren, weil man die dann auch total gut sieht und sie sich mit ihrer schwarzen oder dunkelblauen Farbe natürlich besonders gut gegen den Abendhimmel abheben :o/. Sorry, aber selbst dieses kleine niedliche Auto ist serienmäßig mit Scheinwerfern und einem entsprechenden Schalter ausgestattet, manche Twingo-Fahrer aber offenbar nicht mit Hirn. Mir käme es auch total komisch vor, wenn's draußen dunkel ist und in meinem Clio ebenso, weil das Armaturenbrett bzw. die Instrumente ja nur bernsteinfarben leuchten, wenn das Abblendlicht eingeschaltet ist, aber manche Twingo-Fahrer sind da wohl schmerzfrei.
Clio war gestern Abend ohnehin gut drauf: Ein 3er BMW - für den er sich ja auch öfter hält - machte ihm freundlich im Kreuz Breitscheid Platz, als wir da von hinten mit 150 Sachen angerauscht kamen und immer noch über 200 m entfernt waren, dabei hätten wir gegen einen niegelnagelneuen 3er gar keine Chance (gegen die älteren natürlich auch nicht). Der 3er weinte auch, als wir an ihm vorbei segelten, aber Clio tröstete ihn und warf ihm noch ein besticktes Taschentuch nach hinten, damit sich der BMW schneuzen und seine Tränen abtupfen konnte. Mein Clio ist eben wie seine Fahrerin: stets hilfsbereit und freundlich :o).
Dann kriegten mein Auto und ich auf der Hatzper Straße nen Kotzreiz, weil sie mal wieder "Something in the Water" im Radio spielten *urgh*. Ich kann dieses Kinderliedchen echt nicht mehr hören - und es wird auch nicht besser dadurch, wenn man es dauernd hört. Netter Versuch, aber leider vergebens.
Dafür spielen die Twingos neuerdings "Ich bin ein Kleinwagen und total bescheuert" - dass ein Twingo auf der Autobahn locker 150 schafft, weiß ich aus eigener Erfahrung und dass er nicht viel Platzbedarf hat aufgrund seiner geringen Länge, auch, aber manche halten Abstand zu ihrem Vordermann, als wenn sie nen riesigen BMW, Audi oder Ford hätten und keinen Kleinwagen mit ner Länge von 3,43 m (altes Modell) bzw. 3,60 m (neue Baureihe). Auch in der Stadt kommen manche nicht über 40 hinaus - als ich noch Twingo fuhr, hätte es so nen Schwachsinn jedenfalls nicht gegeben! :o) Eine andere neue Mode bei Twingos - insbesondere bei dunkel lackierten - ist es, in völliger Dunkelheit ohne Licht rumzufahren, weil man die dann auch total gut sieht und sie sich mit ihrer schwarzen oder dunkelblauen Farbe natürlich besonders gut gegen den Abendhimmel abheben :o/. Sorry, aber selbst dieses kleine niedliche Auto ist serienmäßig mit Scheinwerfern und einem entsprechenden Schalter ausgestattet, manche Twingo-Fahrer aber offenbar nicht mit Hirn. Mir käme es auch total komisch vor, wenn's draußen dunkel ist und in meinem Clio ebenso, weil das Armaturenbrett bzw. die Instrumente ja nur bernsteinfarben leuchten, wenn das Abblendlicht eingeschaltet ist, aber manche Twingo-Fahrer sind da wohl schmerzfrei.
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Mittwoch, 25. August 2010
Premiere: Ein Radio-Interview mit mir
Gestern Nachmittag kam vom vnr die Anfrage, ob ich heute Lust hätte, im WDR2-Mittagsmagazin ein kurzes Interview zum brandaktuellen Thema "Anonyme Bewerbungen" zu geben. Ich habe dann unverzüglich Kontakt zum zuständigen Redakteur beim WDR aufgenommen und heute findet es live am frühen Nachmittag gegen 13.40 Uhr statt. Es wird etwa fünf Minuten dauern, nach 14 Uhr beantworte ich im Studio noch Zuhörer-Mails, sofern welche eingetroffen sind.
Aufgezeichnet wird das Interview im Studio Essen, zu hören ist es aber natürlich in ganz NRW. Marina hat sich gestern Abend schon für mich wie ein Schneekönig gefreut und mir auch direkt einen halben Tag Urlaub gegeben *freu*. Ich bin jedenfalls mal sehr gespannt - ich bin es zwar gewohnt, vor Publikum zu sprechen, aber im Radio ist das noch mal was ganz anderes, denke ich. Meine Aufregung hält sich momentan noch in Grenzen und ich hoffe, dass meine zwei Zimmerpflanzen mich in Kürze bespaßen, um mich abzulenken. Weitere Berichte folgen nach dem Interview bzw. der Sendung.
Aufgezeichnet wird das Interview im Studio Essen, zu hören ist es aber natürlich in ganz NRW. Marina hat sich gestern Abend schon für mich wie ein Schneekönig gefreut und mir auch direkt einen halben Tag Urlaub gegeben *freu*. Ich bin jedenfalls mal sehr gespannt - ich bin es zwar gewohnt, vor Publikum zu sprechen, aber im Radio ist das noch mal was ganz anderes, denke ich. Meine Aufregung hält sich momentan noch in Grenzen und ich hoffe, dass meine zwei Zimmerpflanzen mich in Kürze bespaßen, um mich abzulenken. Weitere Berichte folgen nach dem Interview bzw. der Sendung.
Freitag, 19. März 2010
Ein surrealer Start in den Tag
Irgendwie ging der Tag schon ziemlich schräg los. Erst blockierten ein freundliches Fahrzeug von Transcran sowie ein 40-Tonner in der Gegenrichtung meine an sich sehr ruhige Straße, sodass ich zunächst Wenden in drei Zügen veranstalten musste, um weg zu kommen. Normalerweise fahre ich meine Straße runter und biege dann rechts ab auf die Wickenburgstraße, aber so musste ich heute oben rum über die Adelkampstraße fahren - na gut, der Umweg von etwa 600 m ist ja noch verkraftbar.
Um 6.40 Uhr stand doch allen Ernstes am Südeingang des Südwestfriedhofs ein freundliches, unauffälliges Fahrzeug der Stadt Essen, das natürlich nicht als solches gekennzeichnet war - bei dunkelblauen Passat oder Golf Kombi ist jedoch Vorsicht geboten. Zu spät, ich wurde mit etwas über 60 km/h geblitzt. Dann hoffe ich doch mal, dass der Mini-Laster der EVAG, der mehr als 70 Sachen drauf gehabt haben muss, auch geblitzt wurde, denn da wäre das wohl wesentlich berechtigter gewesen. Vielleicht gilt ja auch das Prinzip: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus...?!
Offenbar braucht unsere schöne Kulturhauptstadt mal wieder Kohle, denn 6.40 Uhr ist eine lächerliche Zeit, auch wenn dann schon einige Leute auf dem Weg zur Arbeit sind - Schulkinder sind um diese Zeit noch keine unterwegs und schon gar nicht auf diesem dünn besiedelten Abschnitt der Fulerumer Straße oder befürchtet die Stadt gar, dass sich einige Tote auf dem Südwestfriedhof auf der Fulerumer Straße die Beine vertreten könnten, weil es in ihren Gräbern so eng und dunkel ist? Klar, dann würden diverse Gerippe noch ein zweites Mal sterben, wenn die so mir nichts, dir nichts auf die Fahrbahn treten und die Autos fahren dann zu schnell, sodass sie keine Chance mehr haben zu bremsen, wenn dort so eine halb verweste Leiche über die Straße trappst. Das passiert natürlich ständig ;o). Auch Friedhofsbesucher sind um diese Zeit noch eher rar gesät.
Auf der A52 gab es kurz hinterm Breitscheider Kreuz einen Stau, weil zwei Kombis auf der linken Spur ineinander gesaust waren - zum Glück waren die Insassen beider Fahrzeuge unverletzt. Auch das hat ziemlich viel Zeit gekostet, auch wenn es in Höhe der Abfahrt Ratingen-Tiefenbruch normal weiterlief.
Einige Lkw in und um Düssseldorf glänzten durch Desorientierung, unkontrollierte Spurwechsel oder auch unerwartete Vollbremsungen. Selig die Armen im Geiste...! Dann habe ich auch noch eine CD zuhause vergessen, sodass ich im Auto Radio hören musste. Auf Eins Live gab's mal wieder das typische Einheitsgedudel und Gelaber über die Neuverschuldung des Staates. Zu dem Thema kam dann auch ein so genannter Wirtschaftsexperte zu Wort, der jetzt auch noch indirekt die Bürger für die Krise verantwortlich macht, weil sich die Politiker nicht trauen, die Bürger noch mehr zu belasten. Hallo???? Dieser so genannte Experte übersieht dabei aber völlig, dass unsere Politiker auch ganz schön prassen - was ist denn mit den goldenen Wasserhähnen im Bundestag und der millionenschweren Renovierung des Reichstages? Die prallen Diäten und Nebenbeschäftigungen, von denen viele Arbeitnehmer nur träumen können? DAS hat Monsieur natürlich nicht angesprochen. Die Bürger werden schon genug belastet und das nicht nur finanziell: Sinkende Löhne, höhere Benzinpreise, Mehrwertsteuererhöhung vor einigen Jahren, Reduktion von Sozialleistungen, Kürzungen im Bildungsetat, prekäre, z. T. befristete Arbeitsverhältnisse, Mobbing, um Mitarbeiter billig los zu werden...lieber Wirtschaftsexperte, dessen Namen ich zum Glück vergessen habe, wenn schon, sehen Sie es bitte von beiden Seiten!
Mal gucken, was heute noch Surreales passiert - spätestens, wenn Marina in gut einer Stunde hier eintrudelt, wird es bestimmt wieder surreal ;o).
Um 6.40 Uhr stand doch allen Ernstes am Südeingang des Südwestfriedhofs ein freundliches, unauffälliges Fahrzeug der Stadt Essen, das natürlich nicht als solches gekennzeichnet war - bei dunkelblauen Passat oder Golf Kombi ist jedoch Vorsicht geboten. Zu spät, ich wurde mit etwas über 60 km/h geblitzt. Dann hoffe ich doch mal, dass der Mini-Laster der EVAG, der mehr als 70 Sachen drauf gehabt haben muss, auch geblitzt wurde, denn da wäre das wohl wesentlich berechtigter gewesen. Vielleicht gilt ja auch das Prinzip: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus...?!
Offenbar braucht unsere schöne Kulturhauptstadt mal wieder Kohle, denn 6.40 Uhr ist eine lächerliche Zeit, auch wenn dann schon einige Leute auf dem Weg zur Arbeit sind - Schulkinder sind um diese Zeit noch keine unterwegs und schon gar nicht auf diesem dünn besiedelten Abschnitt der Fulerumer Straße oder befürchtet die Stadt gar, dass sich einige Tote auf dem Südwestfriedhof auf der Fulerumer Straße die Beine vertreten könnten, weil es in ihren Gräbern so eng und dunkel ist? Klar, dann würden diverse Gerippe noch ein zweites Mal sterben, wenn die so mir nichts, dir nichts auf die Fahrbahn treten und die Autos fahren dann zu schnell, sodass sie keine Chance mehr haben zu bremsen, wenn dort so eine halb verweste Leiche über die Straße trappst. Das passiert natürlich ständig ;o). Auch Friedhofsbesucher sind um diese Zeit noch eher rar gesät.
Auf der A52 gab es kurz hinterm Breitscheider Kreuz einen Stau, weil zwei Kombis auf der linken Spur ineinander gesaust waren - zum Glück waren die Insassen beider Fahrzeuge unverletzt. Auch das hat ziemlich viel Zeit gekostet, auch wenn es in Höhe der Abfahrt Ratingen-Tiefenbruch normal weiterlief.
Einige Lkw in und um Düssseldorf glänzten durch Desorientierung, unkontrollierte Spurwechsel oder auch unerwartete Vollbremsungen. Selig die Armen im Geiste...! Dann habe ich auch noch eine CD zuhause vergessen, sodass ich im Auto Radio hören musste. Auf Eins Live gab's mal wieder das typische Einheitsgedudel und Gelaber über die Neuverschuldung des Staates. Zu dem Thema kam dann auch ein so genannter Wirtschaftsexperte zu Wort, der jetzt auch noch indirekt die Bürger für die Krise verantwortlich macht, weil sich die Politiker nicht trauen, die Bürger noch mehr zu belasten. Hallo???? Dieser so genannte Experte übersieht dabei aber völlig, dass unsere Politiker auch ganz schön prassen - was ist denn mit den goldenen Wasserhähnen im Bundestag und der millionenschweren Renovierung des Reichstages? Die prallen Diäten und Nebenbeschäftigungen, von denen viele Arbeitnehmer nur träumen können? DAS hat Monsieur natürlich nicht angesprochen. Die Bürger werden schon genug belastet und das nicht nur finanziell: Sinkende Löhne, höhere Benzinpreise, Mehrwertsteuererhöhung vor einigen Jahren, Reduktion von Sozialleistungen, Kürzungen im Bildungsetat, prekäre, z. T. befristete Arbeitsverhältnisse, Mobbing, um Mitarbeiter billig los zu werden...lieber Wirtschaftsexperte, dessen Namen ich zum Glück vergessen habe, wenn schon, sehen Sie es bitte von beiden Seiten!
Mal gucken, was heute noch Surreales passiert - spätestens, wenn Marina in gut einer Stunde hier eintrudelt, wird es bestimmt wieder surreal ;o).
Donnerstag, 26. November 2009
Marina, Alex und Steffi on Air
Natürlich richten sich die drei Grazien auch einen Inselfunk ein, damit die weite Welt weiß, was auf den Inseln geschieht. Ansonsten geht es um Wetter, Aktuelles, Spaß, Musik, Lifestyle...der Sender heißt "Insel-Funk". Marina hält ihre Sendungen auf Englisch, Steffi und Alex auf Deutsch. Das Studio liegt im alpinen Teil von Marinas Insel.
Während Marina verschiedene HipHop-Tracks spielt, u. a. A. N. N. A., MMM und vieles mehr, dudelt Alex quer durch die Musikgeschichte ab den 1960er Jahren alles Mögliche, was ihr gefällt - 80er Jahre, Rock, Pop, Heavy Metal. Steffi als nicht ganz so großer Musik-Freak spielt immer nur ein und denselben Titel von Lutricia McNeal.
Auch die Themenschwerpunkte sind sehr unterschiedlich: Marina hat als Schwerpunkte die Sendungen Fruit, in der sie über Obst aller Art berichtet, Philthy Photographs mit dem Thema Fotografie und European HipHop, in die sie sich meist Studiogäste einlädt, die deutschsprachigen HipHop machen. Alex hingegen hat die Themen Horror ("Das schwarze Horror-Stündchen"), Männer ("Tolle bis thrashige Typen") und Sex ("Heavy Petting"), in der Teenager aus aller Welt live on air Fragen zum Thema Sexualität stellen können - der älteste Teenager ist 49, hört auf den klangvollen Namen THOMAS und wohnt auf Alex' Insel. Thomas freut sich am meisten, wenn Alex auf ihre Insel zurückkehrt, um mit ihm zu spielen (öfter auch an ihm...), mit ihm zu labern, rumzualbern, ihm Cartoons zu erklären, die er nicht ohne Anleitung versteht, und ihn zu bemuttern.
Steffis Themenkomplex in ihren Radio-Shows bezieht sich auf Aufkleber in allen Variationen - WWF-Aufkleber, Aufkleber selber machen, Aufkleber katalogisieren, Aufkleber zweckentfremden...vielen Hörern ist dies jedoch zu aufkleberlastig ;o).
Thorsten hat am Donnerstagmorgen eine eigene, 60-minütige Show in Alex' Studio mit dem Titel "Fröhliches Feudeln", in der er praktische Tipps für die Hausarbeit - insbesondere für's Feudeln - gibt. Thorstens Fan-Gemeinde ist natürlich eher weiblich, sodass beim Insel-Funk haufenweise Heiratsanträge eingehen. Thorsten fühlt sich natürlich geehrt - bis zu dem Tag, als ihm Hansi Hasskappe, der schwule Psychopath aus der Wetterau, ihm aus Santa Fu in Hamburg einen Heiratsantrag schickt....
Tim hat am Freitagabend von 20 Uhr bis 21 Uhr eine Sendung "Vergeben, aber nie vergessen", in der er mit Stars, die früher total in waren, spricht - Richard Grieco (21 Jump Street), Luke Perry (Beverly Hills 90210), Aaron Krickstein (amerikanischer Tennisspieler in den 80ern), Vanilla Ice ("Ice Ice Baby") und last but not least das Idol seiner Jugend: David Hasselhoff, der mittlerweile sogar gerafft hat, dass er NICHT für den Mauerfall im Jahr 1989 gesorgt hat, sondern die Bürger der ehemaligen DDR. Manchmal heben Tim und er sich nach der Show gemeinsam einen. Auf Steffis Insel landen öfter Post it-Blöckchen, weil sie es locker schafft, David Hasselhoff mit dem leider schon verstorbenen Patrick Swayze zu verwechseln und Tim sich daraufhin berufen fühlt, Steffi mit irgendwas zu bewerfen. Steffi macht dann das betretene Gesicht, läuft rot an und fragt sich, was sie denn so Schlimmes gesagt hat. Anschließend versucht sie, die Posties ebenfalls für ihre Aufkleber-Produktion zu nutzen. Bald muss sie sich noch eine zweite kleine Insel anschaffen, denn allmählich wird es eng für ihre Aufkleber, ihre Palme und sie selbst ;o).
Während Marina verschiedene HipHop-Tracks spielt, u. a. A. N. N. A., MMM und vieles mehr, dudelt Alex quer durch die Musikgeschichte ab den 1960er Jahren alles Mögliche, was ihr gefällt - 80er Jahre, Rock, Pop, Heavy Metal. Steffi als nicht ganz so großer Musik-Freak spielt immer nur ein und denselben Titel von Lutricia McNeal.
Auch die Themenschwerpunkte sind sehr unterschiedlich: Marina hat als Schwerpunkte die Sendungen Fruit, in der sie über Obst aller Art berichtet, Philthy Photographs mit dem Thema Fotografie und European HipHop, in die sie sich meist Studiogäste einlädt, die deutschsprachigen HipHop machen. Alex hingegen hat die Themen Horror ("Das schwarze Horror-Stündchen"), Männer ("Tolle bis thrashige Typen") und Sex ("Heavy Petting"), in der Teenager aus aller Welt live on air Fragen zum Thema Sexualität stellen können - der älteste Teenager ist 49, hört auf den klangvollen Namen THOMAS und wohnt auf Alex' Insel. Thomas freut sich am meisten, wenn Alex auf ihre Insel zurückkehrt, um mit ihm zu spielen (öfter auch an ihm...), mit ihm zu labern, rumzualbern, ihm Cartoons zu erklären, die er nicht ohne Anleitung versteht, und ihn zu bemuttern.
Steffis Themenkomplex in ihren Radio-Shows bezieht sich auf Aufkleber in allen Variationen - WWF-Aufkleber, Aufkleber selber machen, Aufkleber katalogisieren, Aufkleber zweckentfremden...vielen Hörern ist dies jedoch zu aufkleberlastig ;o).
Thorsten hat am Donnerstagmorgen eine eigene, 60-minütige Show in Alex' Studio mit dem Titel "Fröhliches Feudeln", in der er praktische Tipps für die Hausarbeit - insbesondere für's Feudeln - gibt. Thorstens Fan-Gemeinde ist natürlich eher weiblich, sodass beim Insel-Funk haufenweise Heiratsanträge eingehen. Thorsten fühlt sich natürlich geehrt - bis zu dem Tag, als ihm Hansi Hasskappe, der schwule Psychopath aus der Wetterau, ihm aus Santa Fu in Hamburg einen Heiratsantrag schickt....
Tim hat am Freitagabend von 20 Uhr bis 21 Uhr eine Sendung "Vergeben, aber nie vergessen", in der er mit Stars, die früher total in waren, spricht - Richard Grieco (21 Jump Street), Luke Perry (Beverly Hills 90210), Aaron Krickstein (amerikanischer Tennisspieler in den 80ern), Vanilla Ice ("Ice Ice Baby") und last but not least das Idol seiner Jugend: David Hasselhoff, der mittlerweile sogar gerafft hat, dass er NICHT für den Mauerfall im Jahr 1989 gesorgt hat, sondern die Bürger der ehemaligen DDR. Manchmal heben Tim und er sich nach der Show gemeinsam einen. Auf Steffis Insel landen öfter Post it-Blöckchen, weil sie es locker schafft, David Hasselhoff mit dem leider schon verstorbenen Patrick Swayze zu verwechseln und Tim sich daraufhin berufen fühlt, Steffi mit irgendwas zu bewerfen. Steffi macht dann das betretene Gesicht, läuft rot an und fragt sich, was sie denn so Schlimmes gesagt hat. Anschließend versucht sie, die Posties ebenfalls für ihre Aufkleber-Produktion zu nutzen. Bald muss sie sich noch eine zweite kleine Insel anschaffen, denn allmählich wird es eng für ihre Aufkleber, ihre Palme und sie selbst ;o).
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