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Montag, 5. Oktober 2015

Lachen ist gesund :o)

An dem alten Satz ist tatsächlich viel Wahres dran, denn Lachen kann Beschwerden tatsächlich lindern und dann kommen noch angenehme Nebeneffekte wie Belüftung der Lunge, Beanspruchung mehrerer hundert Gesichtsmuskeln usw. dazu :o).

Da Lachen oft die beste Medizin ist, schreibe ich meist fröhliche E-Books. Wenn jemand auf abgedrehten Humor steht und nicht gerade zum Lachen in den Erdkern verschwindet, weil der Keller schon nicht mehr tief genug ist, dann kann ich u. a. meine E-Books

  • Eine gewittrige Nacht in Bergeborbeck
  • Vollmond im April und andere Gelüste
  • Das ultimative Katastrophenbuch aus Borbeck
  • Neues von Sammy, Stinki und einem blöden Altenessener
empfehlen :o)).

Auch wenn manche meiner Bücher/E-Books einem anderen Genre als dem Humor zuzuordnen sind: Einen Lacher an der einen oder anderen Stelle gibt's in allen Werken :o).

Samstag, 10. Januar 2015

Da bin ich wieder! :o)

Nun habe ich eine Woche Eingangscheck für Neukunden bei der Weststadt-Akademie erfolgreich hinter mich gebracht :o). Der Kurs, der jeden Tag von 8 bis 17 Uhr ging *uff*, hat sehr viel Spaß gemacht und war auch für mich als Bewerbungsprofi in vielerlei Hinsicht hilfreich. Die meisten Dozenten waren sehr nett und kompetent - eine Ausnahme bestätigt die Regel :o).

Auch meine Mitschüler/-innen waren sehr nett, wobei wir von den Nationalitäten her eine bunt gemischte Truppe waren: zweimal Deutschland, zweimal Polen, einmal Türkei (allerdings mit deutscher Staatsangehörigkeit), einmal Vietnam, einmal Syrien, einmal Irak, einmal Russland, einmal Kosovo und einmal Russland. Natürlich sprachen nicht alle unserer ausländischen Mitschüler perfekt Deutsch, aber die bekommen jetzt auch einen Deutschkurs, denn selbst bei einer Helfertätigkeit macht es ja keinen Sinn, wenn man die Arbeitsanweisungen, die in deutscher Sprache gegeben werden, überhaupt nicht versteht. Ich glaube, sowohl der Chef als auch der Auftraggeber würden sich bedanken, wenn der Helfer im Gartenbau statt 10.000 Tulpen plötzlich 20.000 Krokusse anpflanzt, obwohl überhaupt nicht gewünscht, einfach, weil der Helfer den Arbeitauftrag sprachlich gar nicht verstanden hat :o). Vielfach habe ich meinen ausländischen Mitschülern, die nicht so gut im Schriftdeutsch sind, bei der Erstellung der Anschreiben geholfen.

Auch unsere Dozenten fanden, dass wir ein sehr munterer, engagierter Kurs waren - unser syrischer Mitschüler Khaled hat gerne mit seinem Smartphone Fotos von uns allen zusammen mit unserem jeweiligen Dozenten geschossen :o). Überhaupt war Khaled eigentlich immer gut gelaunt und nie mürrisch oder undankbar - er nimmt die jeweiligen Situationen so, wie sie kommen, und ich denke, von der Gelassenheit und Zufriedenheit könnten sich viele Menschen hier in Deutschland und auch in anderen westlichen Ländern mal eine Scheibe abschneiden. Manche hierzulande haben zwar materiell alles, aber machen den ganzen Tag ein Gesicht, als wenn das Leben eine Strafe wäre. Daran sieht man auch, dass Besitz alleine nicht unbedingt glücklich macht. Natürlich ist es schön, wenn man sich schöne Kleidung, eine tolle Wohnung mit entsprechender Ausstattung und ein neues Auto leisten kann, aber wenn innere Leere da ist, kann die auch nicht durch materiellen Besitz kompensiert werden.

Gestern sorgte Farooq - unser Mitschüler aus dem Irak - aufgrund einer Bandansage, die er auf dem Smartphone abhörte, bei uns für einen Heiterkeitsausbruch. Er bekommt demnächst über Vodafone einen DSL-Anschluss in seiner Wohnung und da er zwar deutsch spricht bzw. versteht, aber die deutsche Sprache nicht so gut lesen bzw. schreiben kann, hat er sich die Instruktionen zu seinem DSL-Anschluss von einer freundlichen, weiblichen Bandansage vorlesen lassen. Oliver und ich bekamen einen Lachflash, als die Stimme plötzlich sagte: "Wenn unser Techniker kommt, muss die Bugse frei zugänglich sein!" *gröl*

Okay, mit der Bugse ist jetzt wohl der Anschluss im Sinne von (Steck-)Dose gemeint, aber Bugse ist ja auch ein umgangssprachliches Wort für Hose oder Schlüppi - klar, wenn der Techniker kommt, sollte die Bugse schon frei zugänglich sein *kicher*, denn das ist ja Grundvoraussetzung für das Kommen :oD. Ach, was waren wir doch wieder zweideutig...*glucks*.

Meine Mitschüler mussten zwar teilweise auch über den in der Bandansage enthaltenen Satz lachen, aber noch mehr über meinen Lachflash. Damit habe ich meine Lehrer im Gymnasium schon stets zur Verzweiflung gebracht, denn wenn ich lachen musste, habe ich die anderen mit meiner Lache angesteckt, sodass der Lehrer mindestens zehn Minuten keinen Unterricht mehr machen konnte :o))).

Als ich in der letzten Pause vor dem Abschluss mit Oliver eine rauchen ging, hat er noch einen drauf gesetzt in Bezug auf den Satz "Wenn unser Techniker kommt, muss die Bugse frei zugänglich sein!", denn wir lachten immer noch, als wir zum Aufzug gingen und er meinte: "Ja, manchmal kann eine kleine Sache den ganzen Tag lang Spaß bereiten!" :oD Ja, dazu sind auch andere "kleine Sachen" in der Lage...:o)).

Auf jeden Fall fanden wir beide, dass man den Satz "Wenn unser Techniker kommt, muss die Bugse frei zugänglich sein." gut für einen Softporno verwenden könnte - ich habe dem Softporno den Titel "Wenn der Techniker zweimal klingelt" gegeben *kicher*. Die Eingangssequenz wäre dann, dass der Techniker zweimal bei einer Dame klingelt ("Ding-Dong!" - "Ding-Dong!"), die ihm natürlich die Tür öffnet - ihre Bugse, also ihr Slip, ist natürlich bereits frei zugänglich, sodass die beiden dann direkt mal ein Nümmerchen irgendwo in der Wohnung schieben könnten, damit der Techniker kommen kann :oD. Okay, das war jetzt nicht jugendfrei :o)).

So fand unser Kurs jedenfalls gestern einen krönenden Abschluss :o). Bewerbungen haben wir natürlich auch noch verschickt - zwei Stück haben gestern meinen Account verlassen, weitere folgen morgen, denn ich hatte mir mehrere Stellen gesucht, auf die ich mich bewerben möchte. Ansonsten hat ja auch schon die Weststadt-Akademie selbst Interesse an mir bekundet, sodass ich gestern bereits ein kurzes Gespräch mit der Leitung geführt habe. Meine Stelle würde dann gesplittet - 50 % Dozentinnentätigkeit, 50 % Verwaltungstätigkeit. Das fände ich vollkommen okay und es freut mich, dass sich da eine Tür geöffnet hat :o)). Da ich am Montag ohnehin noch einen ABC-Check in der Weststadt-Akademie habe, könnte mich die Bereichleiterin sogar direkt ansprechen und sonst auch bei den beiden Terminen zum Einzelcoaching.

Ggf. würde ich noch die Externenprüfung im Berufsbild "Kauffrau für Büromanagement" (neue Bezeichnung für das Berufsbild "Sekretärin") ablegen, denn dann hätte ich nicht nur viele Jahre Berufserfahrung im kaufmännischen Bereich, sondern zusätzlich noch einen berufsqualifizierenden Abschluss, was wohl insbesondere bei Bildungseinrichtungen gut ankommt - ein abgeschlossenes, pädagogisches Studium in Verbindung mit einem weiteren Berufsabschluss.


Samstag, 24. November 2012

Die Zeit, als ich noch einen Bodyguard hatte :o))

Da ich ja bekanntermaßen schüchtern bin und auch nicht müde werde, das zu betonen :o) - passenderweise hat Eva ja einen ZL mit dem Satz "Alex ist schüchtern!" an unser Pinboard im Büro geheftet, hihi - meinte sie am Montagmorgen zu mir, dass ich früher angesichts meiner Schüchternheit sicherlich einen Bodyguard hatte. Klar...:o).

Zwischen meinem achten und 14. Lebensjahr hatte ich tatsächlich einen Bodyguard, der mit mir überall hingegangen/hingefahren ist und mich unterstützt hat, weil ich ja soooooo schüchtern war. Leider hat meine Mom den netten jungen Mann kurz nach meinem 14. Geburtstag fristlos entlassen, denn nach einem Mittagschläfchen, das ich gemeinsam mit ihm in meinem Zimmer hielt, habe ich angefangen ihn zu befingern und auszuziehen - er hat natürlich gerne mitgemacht :o)). Leider kam meine Mom aber mit nem Stapel frischer Wäsche in mein Zimmer gestürmt und als sie uns beide halbnackt schmusend auf meiner Schlafcouch vorfand, hat sie ihn direkt entlassen :o((.

Als mein Dad abends von der Mittagschicht heim kam, fragte er natürlich, wo mein Bodyguard ist. Meine Mom erzählte ihm die Story ziemlich empört, aber mein Dad grinste nur und meinte: "Wieso hast du ihn denn rausgeschmissen?! Das Verhalten unserer Tochter zeigt doch, dass sie jetzt nicht mehr schüchtern ist!" :oD Tja, nen neuen Bodyguard habe ich leider nicht mehr bekommen - und der alte wurde auch nicht wieder eingestellt. Menno!!

Eva fand das auf jeden Fall zum Kichern und meinte, weil ich ja soooo schüchtern bin, dass sie für mich nen neuen Bodyguard suchen würde. Diese Stellenanzeige kam dabei raus :o):

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Ich, 48 Jahre, schüchtern, suche für meine Ehefrau und Zimmerpflanze, 38, sehr schüchtern, schlau und charmant (siehe Foto) einen männlichen

                                                                Bodyguard.


                       Meine sehr schüchterne Ehefrau mit unserem Bürostofftier Ecki


Anforderungen:
  • zwischen 30 und 55 Jahre alt
  • soll aus Essen oder den Nachbarstädten Bottrop, Oberhausen oder Mülheim/Ruhr kommen
  • Mindestgröße: 1.75 m
  • muskulös und breitschultrig
  • kampfsporterfahren
  • abgeschlossene Ausbildung oder abgeschlossenes Hochschulstudium
  • sollte Sinn für Zärtlichkeit und Erotik haben
  • sollte sowohl schüchterne Stofftiere als auch echte Vierbeiner, vorzugsweise Kleinnager in Form von Zwerghamstern, mögen
  • sollte auf Metal (Metallica, Iron Maiden, Judas Priest, AC/DC usw.) stehen
  • Herz, Hirn und Humor sind wichtig
  • sollte sich im Anzug genauso wohl fühlen wie in Jeans und Pulli
  • sollte einen BMW - Modell und Baujahr egal - fahren, aber auch bereit sein, den 102 PS starken schwarzen Clio TCe (siehe Foto unten) meiner Gattin zu bewegen.

                                           Alex' schwarzer Clio TCe

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und denken, der Richtige für meine Frau zu sein, richten Sie bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Lichtbild, Lebenslauf und Zeugnissen an die folgende Anschrift:

Schüchterne für Schüchterne GbR
Frau Eva L.
Rotwerdweg 47
45569 Recklinghausen
E-Mail: bodyguard@shy-girls.de

Ich freue mich sehr schüchtern auf Ihre Bewerbung!

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Als ich die o. g. Story und die o. g. Stellenausschreibung per Mail an meine Freundin Renate - Autorin des Jugendbuches "Glück bedeutet, ein Pony zu haben" - schickte, kommentierte sie dies mit einem dicken Smiley und den Worten: "Es ist traurig, aber Ihr habt einen Knall!" :o)))) Danach machten Eva und ich im Büro "ein kleines Lärm" (O-Ton J.-J. P. aus Frankreich bei einem Diktat) in Form eines Lachflashs :o)).

Samstag, 27. Oktober 2012

Lachen verboten

Hm, am Donnerstag hatten Eva und ich mal wieder einen mehrminütigen Kicheranfall - ist ja auch wesentlich besser, als den ganzen Tag mit missmutiger Zombie-Einheits-Fresse durch die Gegend zu laufen und bei der ganzen Arbeit muss ein bisschen Spaß auch mal zwischendurch sein. Irgendwann kam dann unsere Kollegin aus dem Nachbarbüro rüber und bat uns, leiser zu sein - ihre Kunden hätten sich am Telefon angeblich beschwert...hahaha, glaubt sie da selbst dran?! Ich würde eher sagen, das war unser neuer Kollege, von uns nur noch der Tote oder Schiefkopf genannt, denn sein Benehmen gleicht dem Ganzen ziemlich. Das war meine Meinung zu seinem untoten Verhalten - gestern von Eva bei uns im Büro aufgenommen:



                                               Ich als Psycho - (c) Alexandra Döll, Essen


Sorry, man kann ja jemanden bitten, leiser zu sein, aber dann so zu tun, als wenn es die Kunden am Telefon wären anstatt direkt von den Kollegen zu reden, die sich beschwert haben, ist ein absolut schlechter Witz. Und dann macht sie sich noch Sorgen, dass wir sauer auf sie sein könnten - nee, warum? Sie hat doch nur gezeigt, wes Geistes Kind sie ist, denn sie lässt sich ja offensichtlich manipulieren und von anderen für den Karren spannen, weil ihr für eine eigene Meinnung das Rückgrat fehlt und weil die Unternehmenskultur angeblich Fröhlichkeit ablehnt. Also, entweder bin ich ich selbst oder lasse mir von anderen sagen, wie ich zu sein habe, wobei Letzteres aber eher fragwürdig und rückgratlos ist, aber Herdentiere, die irgendeinem Ideal oder Idioten fraglos hinterherhecheln, gibt's ja leider viel zu viele. Das gehört eher in eine Zeit, die ich zwar selbst nicht miterlebt habe, aber die ich mir auch nicht zurück wünsche (1933 - 1945).

Angeblich wollten ihre beiden Zimmerpflanzen - von der Einen kann ich's mir eigentlich nicht vorstellen - direkt zu unserer Chefin rennen und sich beschweren. Hm, hätten sie bzw. hätte der Tote ja machen können, denn in den kehrt das Leben ohnehin nur zurück, wenn er unserer Chefin in ein bestimmtes Körperteil kriechen kann, in dem die Sonne nie scheint. Wenn unsere Chefin uns dann darauf angesprochen hätte, hätten wir ihr dazu schon was Nettes gesagt, aber mit den beiden Denunzianten, die uns dann da angeschwärzt hätten, hätten wir dann vorerst nicht mehr gesprochen, denn von Petzliesen, die sich aufgrund ihrer eigenen Unzufriedenheit und offensichtlich großer Langeweile in ihrem Leben bemüßigt fühlen, ihre Kollegen anzuschwärzen wie Kinder im Sinne von "Herr Lehrer, ich weiß was..." halte ich überhaupt nichts, obwohl diese Denunzianten ja hierzulande wieder auf dem Vormarsch sind, aber ich muss ja nicht jeden geschmack- und charakterlosen Mist mitmachen, den mir irgendwer als Marschrichtung vorgeben will - deshalb sind Millionen Deutsche zwischen 1933 und 1945 auch ihrem "Führer" in blindem Gehorsam ins Verderben gefolgt. Selbst denken macht schlau, ich sag's immer wieder.

Hm, als Eva und ich dann aber leise gelacht haben, um die Totenruhe nebenan nicht zu stören, war das aber auch nicht in Ordnung bzw. da wurde dann geguckt, ob wir noch leben. Ja, wat denn nu?

Eva und ich lachen aber trotzdem weiter bzw. machen dieses Geschiss jetzt zum geflügelten Witz. Wenn eine von uns lacht, sagt die andere immer: "Psssst! Nicht so laut!", und das ist dann wiederum ein Grund für Belustigung. Wer arbeitet, kann auch mal lachen - auch wenn manche das anders sehen mögen, weil sie innerlich schon tot sind und nur zu faul zum Umfallen bzw. weil sie ihren gesunden Menschenverstand und ihre Persönlichkeit irgendwo abgegeben haben. Bei dem Arbeitgeber, wo ich vorher war, wurden Fröhlichkeit und Humor sogar aktiv gefördert, denn ein gutes Klima überträgt sich auch automatisch auf die Kunden, deshalb ist unser Klima und auch der Rest unserer Arbeit von unseren Kunden in den Bewertungsbögen auch immer mindestens mit "gut" bewertet worden. Wenn die Stimmung bei uns schlecht gewesen wäre, hätten die Kunden dies sicherlich auch instinktiv gespürt und sich auch nicht so wohl bei uns gefühlt, wie es aber in 99 % der Fälle der Fall war :o). Vielleicht hätten sie die Zusammenhänge nicht in allen Einzelheiten überblickt, hätten aber rein instinktiv gespürt, wenn bei uns Verwirrung, Streit und Zickenkrieg geherrscht hätte.

Um mal Eckhart von Hirschhausen in seinem Buch "Glück kommt selten allein" zu zitieren: "Kinder lachen bis zu 400 Mal am Tag, Erwachsene nur noch bis zu 15 Mal und Tote gar nicht." Noch Fragen?! :o)

Eva hat für unser Büro am Donnerstagnachmittag bei dm in Recklinghausen noch einen total süßen Bären erstanden, der jetzt zusammen mit Hakle auf unserem Drucker im Büro thront. Da der Bär u. E. eine gewisse Ähnlichkeit mit Sammy und ihrem Brüderchen Ecki hat, haben wir ihn auch Ecki getauft - das schmeichelt meinem Ecki zuhause natürlich sehr :o).



                                       Hakle und Ecki - (c) Alexandra Döll, Essen


Clio strahlt auch wieder, denn heute Vormittag habe ich ihn frisch waschen und wachsen lassen. Nun steht er friedlich in der Nachmittagssonne und spricht mit einem hinter ihm parkenden Honda Accord.

 
             Frisch gewaschener Clio in der Morgensonne - (c) Alexandra Döll, Essen

Da mein Clio ja auch Sinn für Humor hat, hat er gestern Andras weißen Polo, der neben ihm parkte, geschwängert, sodass seit gestern Nachmittag kleine Poclis über den Hof unseres Betriebs in Herne wetzen, die schwarz-weiß gestreift sind wie Zebras.

Mittwoch, 11. April 2012

Kühles Wetter und Heiterkeit

Momentan macht der Regen zwar mal ne Pause, aber dafür türmen sich Quellwolken kilometerhoch in die Atmosphäre - das könnte ein Vorbote für ein Gewitter sein :o). Kühl ist es draußen trotz Sonne auch noch *bibber*.

Heute habe ich meine ersten englischen Diktate von ES erhalten. Es lief ganz gut, aber an der einen oder anderen Stelle hat ES - seines Zeichens Pariser - doch Singular und Plural miteinander verwechselt bzw. etwas undeutlich genuschelt. Bei fünf Diktaten hatte ich ja genug Zeit, mich an ES' eigenwillige Aussprache zu gewöhnen.

Meine Zimmerpflanze und ich finden heute schon wieder einiges erheiternd, wie z. B. die Tatsache, dass unsere Chefin gerade Herrenbesuch hat (geschäftlich - nicht was anderes!) und im Gegensatz zu ES, der gerade mal 30 Lenze zählt, nicht mehr die Allerjüngste ist, hihi. Ansonsten freut sich meine Zimmerpflanze über englische Klugscheißereien von mir :o).

Hm, den Suchbegriffen in meinem Blog nach zu urteilen, findet irgendwer die Ruhrgebiets-Mentalität unsympathisch. Klar, lange lebe das Motto "Alle über einen Kamm scheren", denn in jeder Region gibt's nette Menschen und weniger nette Zeitgenossen - egal, ob der- oder diejenige aus Bayern, Schwaben, Norddeutschland, Sachsen, dem Münsterland, dem Pott oder woher auch immer kommt. Manche haben auch einfach vielleicht nur ein Problem mit der bisweilen direkten Art der Ruhries oder meinen prinzipiell, sie seien besser als der Rest der Welt. Ja, nee, ist klar - wenn man oder frau nur in Klischees denkt, spricht das natürlich für enorme Freigeistigkeit, Intelligenz und Weitsicht, hahahaha.

Dienstag, 13. März 2012

Wie aus Reklamationen Detonationen werden

Abgesehen davon, dass Eva und ich heute eine Reihe von Angeboten und Aufträgen erstellt haben, haben wir natürlich auch Besuchsberichte getippt. Eva liest meine immer noch vor Versand an den entsprechenden Mitarbeiter gegen - nicht etwa, weil ich des Deutschen nicht mächtig wäre, aber um zu prüfen, ob die Kunststofftypen alle korrekt im Text erfasst sind; nach sieben Arbeitstagen kann ich ja noch nicht mehrere Hundert Typen mit ihren Bezeichnungen und Schreibweisen kennen.

Heute schrieb ich mal wieder ein Banddiktat eines Außendienstmitarbeiters, wobei derjenige ziemlich genuschelt hat. Tja, eigentlich hieß der Satz "In der Firma XY kam es zu mehreren internen Reklamationen...", doch ich habe geschrieben: "In der Firma XY kam es zu mehreren internen Detonationen..."Als ich vom Rauchen wieder rein kam, lag Eva, die gerade meinen Text gegen las, heulend vor Lachen auf dem Schreibtisch und ich musste auch lachen, genau wie meine Chefin, der ich den Joke gerade kurz erzählt habe. Es ist doch herrlich, wenn man auch über sich selbst lachen kann - manche lachen zwar andere aus, wenn ihnen ein Missgeschick in jedweder Form widerfährt, sind aber stinkebeleidigt, wenn andere amüsiert bis belustigt sind, wenn ihnen selbst ein Klopper widerfährt.

Jedenfalls mussten Eva und ich zwischendurch immer noch lachen, wenn uns meine kleine Stilblüte wieder einfiel. Ich werde jetzt auch lachend Feierabend machen und mich von Clio nach Essen transferieren lassen :o)).

Freitag, 10. Februar 2012

Ein sonniger Freitag

Heute früh rief mich eine Disponentin von einem meiner Personaldienstleister an und möchte mich für ein vernünftiges Gehalt bei einem Düsseldorfer Unternehmen vorschlagen, wozu ich auch mein Einverständnis gegeben habe. Nachdem ich mich geduscht und nebenbei noch ein wenig Wäsche gewaschen habe, habe ich über ne Stunde mit Marinchen telefoniert, die sich allmählich fühlt wie ein überfressener Kugelfisch mit Rückenschmerzen - kein Wunder, denn sie ist ja auch im achten Monat. Sie lachte sich kaputt, als ich mich mit den Worten meldete "Mutter, der Mann mit dem Koks ist da!". Sonst freuten wir uns über eine kleine Spinne, die an meiner Fensterscheibe rumkrabbelte. Marina hat das kleine Tierchen Spinner getauft, hihi. Ansonsten wunderten wir uns noch über eine ehemalige Studienkollegin von mir, die den o. g. Hit von Falco (in diesem Fall T-MA) so gruselig fand wegen des Wortspiels Koks - Kohle und Falcos tiefer, atmosphärischer Stimme. Marina kommentierte dies mit den Worten: "Manche finden ja alles gruselig..." und deklamierte total pathetisch eine Dame, die sich vor einer ach so gruseligen Sonnenblume im Garten fürchtet, hahaha!!!

Mein INR liegt auch im therapeutischen Bereich, was ebenfalls positiv ist. Ansonsten habe ich mich meine "Drohung" nunmehr in die Tat umgesetzt und eine kleine Botschaft an meinen Herzchenmaler in meinem Clio hinterlassen, damit er sich mal endlich traut, aus der Anonymität heraus zu treten und sich offen zu erkennen zu geben - anonymes Anhimmeln ist auf die Dauer wenig zielführend, wie ich auch in der kleinen freundlichen Botschaft angemerkt habe. Natürlich habe ich ihn auch gebeten, mir seinen Namen und Rufnummer zu hinterlassen - da er ja weíß, wo ich wohne, kann er mir die Infos ja auch in den Briefkasten stecken. Ich bin mal gespannt, ob was passiert bzw. was überhaupt passiert.

Des Weiteren freue ich mich noch über eine sehr freundliche Dankesmail von einer meiner Leserinnen, die ich zum Thema Bewerbungsanschreiben vor zwei Tagen per Mail beraten habe. Ich freue mich jedenfalls, dass ich ihr weiterhelfen konnte und auch über das nette Dankeschön, das ich von ihr bekommen habe.

Donnerstag, 5. Januar 2012

"Es war die Lachsschaumspeise..."

...ein berühmtes Zitat aus dem Monty-Python-Film "Der Sinn des Lebens". Der Tod platzt in ein Dinner rein und wird zunächst irrtümlich für einen Bewerber um eine Gärtnerstelle gehalten, die jedoch schon längst besetzt ist. Als der Tod den Gastgebern und ihren Gästen erklärt, dass er sie jetzt mitnimmt ins Jenseits, fragen die natürlich nach, warum, da sie gar nicht wissen, wie sie jetzt zu Tode gekommen sein sollen. Der Tod deutet auf eine leere Schüssel in der Mitte und spricht: "Es war die Lachsschaumspeise!" Eben typisch britischer Humor :o).

Eines Tages, als ich mit meinen Kollegen bei einem großen Essener Energieriesen Essen war (wie witzig, Essen in Essen), stand ich ganz vorne in der Schlange, sodass die Jungs von hinten riefen: "Hey Alex, was gibt's zu essen?!" Ich konnte drei Alternativen nach hinten zu Thorsten, Christoph & Co. weitergeben. "Es gibt Möhrengemüse, Bratwurstschnecke mit Pü und - Lachs-Schaum-Speise!" - witzigerweise hatte ich kurz vorher noch mit Thorsten und Christoph über den Film "Der Sinn des Lebens" und die Szene mit der Lachsschaumspeise rumgealbert. Thorsten und Christoph schwankten zwischen Lachen und Ablehnung. Die Lachsschaumspeise hat natürlich keiner von uns genommen, hihi - Angi, eine der Damen vom Catering, wunderte sich darüber, sodass ich ihr das erklärt habe und sie auch lachen musste. Thorsten nahm sich, genau wie ich, ne Bratwurstschnecke mit Pü, Christoph m. E. auch und die meisten anderen auch - nur Jens und Gerd nahmen sich Möhrengemüse (urgh). Schließlich saßen wir alle am Tisch und wollten mit dem Essen beginnen. Gerd blickte in die Runde, dann auf sein Möhrengemüse und fragte: "Hat einer von euch das schon mal gegessen?" Ich grinste und antwortete: "Nein, Gerd, es sieht wirklich nur so aus!" Danach war natürlich Heiterkeit am Tisch angesagt - trotz Möhrengemüse, das schon wie einmal gegessen aussah, und Lachsschaumspeise auf dem Speiseplan der Kantine :o).

Mittwoch, 10. November 2010

Skurriles aus dem Alltag

Steffi hatte gestern auch nen Clown gefrühstückt. Kurz vor Feierabend mailte sie uns, als sie auf einen Kunden wartete: "Manno, wann kommt der Typ denn? Ich glaub, ich zieh mich mal wieder an?" Danach hatten Marina und ich hier im Düsseldorfer Büro einen ziemlichen Lachflash. Also, falls sich jemand bei uns als Callboy verdingen will und das Einstellungsgespräch mit Steffi führt, bitte Folgendes beachten: Wenn Sie nicht schnell genug kommen, zieht Steffi sich wieder an! Hihi!

Sie hat mich gestern nach der Überarbeitung dreier Anschreiben für eben jenen Kunden, der einfach nicht kam :o), als "Kirschchen auf dem Marzipanhäubchen" bezeichnet. Wie niedlich! :o)) Muss ich mir jetzt Sorgen machen?

Die Stelle des zweiten Barkeepers ist mittlerweile mit Marina besetzt, Uli - die zuhause selbst ein Aquarium mit kleinen Welsen, Garnelen und anderen hübschen Zierfischen hat - verdingt sich bei uns als Fischpflegerin, denn natürlich möchte ich ein Piranha-Aquarium in unserem Etablissement! Gestern habe ich ja eine lustige Stellenanzeige verfasst, in der Callboys aller Altersklassen (18 bis 80), zwei Türsteher, ein zweiter Barkeeper, ein Aquaristik-Experte sowie mehrere Techniker gesucht wurden, die sich um die Wartung und Instandhaltung von Heizungen, Whirlpools, Wasserbetten, beheizbaren Straßenlaternen, SM-Kammern usw. kümmern. Da die Stelle des Aquarianers und des zweiten Barkeepers nun bereits vergeben sind, bleiben immer noch die Positionen als Callboy, Türsteher oder Techniker übrig, hoho. Timo hat sich gestern im Nachbarbüro weggeschmissen, als er meine Anzeige gelesen hatte und auch Steffi als meine Geschäftspartnerin ist total begeistert von meiner Art der Personalsuche :o). Meinen Kumpel Thorsten habe ich gestern am Telefon so nebenbei als Callboy rekrutiert, hihi. Er möchte gerne einen Platz unter einer beheizbaren Straßenlaterne.

Um dem derzeit vorherrschenden Lohndumping in der BRD entgegen zu wirken, habe ich extra darauf hingewiesen, dass Steffi und ich übertariflich entlohnen! Allerdings wünschen wir natürlich trotzdem Bewerbungsunterlagen - ohne Lebenslauf, Lichtbild und Zeugnisse/Referenzen geht bei einem Termin mit uns gar nichts!

Apropo Aquarium: Einer meiner Autorenkollegen bei Suite101.de hatte am Wochenende eine Rezension über ein Aquaristik-Sachbuch verfasst, über die ich mich königlich amüsiert habe. Angesichts des Unsinns, der da drin steht, wundert es mich nicht, dass viele Menschen Vorbehalte gegen BoD-Bücher haben - auch wenn es dort ebenfalls viele gute bis sehr gute Werke gibt, aber solche Texte sorgen dann leider für Unmut und Vorurteile gegenüber On Demand-Publikationen. Ich habe zwar noch nie ein Aquarium in meinem Leben besessen, aber dass da einiges nicht stimmen kann, ist sogar mir klar. Also, ich würde den Filter nicht als Airbag des Aquariums bezeichnen (genauso wenig wie ich einen Airbag im Auto als Filter des Autofahrers bezeichnen würde). Köstlich fand ich auch den Hinweis, dass Fische ohne Wasser bald verenden - ach was? Hm, das weiß eigentlich jedes Kind, dass Fische zwingend auf im Wasser gelösten Sauerstoff angewiesen sind. Den Fischbesatz des eigenen Aquariums soll man nach seiner persönlichen Wohlfühltemperatur auswählen...?! Für eine Aquarienhaltung auf der Fensterbank eignen sich besonders gut Zahnkarpfen und Buntbarsche aus dem Malawisee - okay, ich besuche demnächst das ZooAquarium im Rhein-Ruhr-Zentrum und verlange dort ausschließlich nach Fischlis aus dem Malawisee :o). Also, anhand dieses Pumpflets würde ich mir KEIN Aquarium einrichten, zumal das Werk auch einige Schwächen hinsichtlich des Schriftbildes aufweist und es nicht eine einzige Abbildung dort gibt, was bei Ratgebern über Tiere eigentlich Standard ist. Uli hatte mir zu Weihnachten mal einen Ratgeber von G & U über Hamster geschenkt und da waren neben leicht verständlichen, fundierten Texten auch zahlreiche Fotos von Hamstern, Haltungsbedingungen usw. enthalten. Dasselbe gilt auch für das Buch, das ich mir gekauft habe, bevor ich meine erste Zwerghamster-Dame zu mir genommen habe.

Gestern war ich ohnehin schräg drauf. Ausgerechnet, als eine neue Kundin kam, die auch noch etwas Joker-mäßig anmutete, überkam mich ein Lachreiz und bevor ich total unmotiviert rausgeplatzt wäre, bin ich rüber in Timos Zimmer geflüchtet. Marinchen sah mich mit großen Augen an, als ich ihr schnell mitteilte, dass ich mal zu Timo müsste. Kaum, dass ich seine Zimmertür hinter mir geschlossen hatte, lachte ich los und Timo musste mitlachen. Ich frage mich allerdings manchmal, ob mein lieber Kollege mir nicht öfter heimlich Drogen ins Apfelmus oder in den Kaffee mischt, denn seit zwei Tagen bin ich tierisch albern und lachlustig - nicht, dass ich sonst bierernst wäre, aber seit Montag ist das ganz extrem. Als ich nachher wieder in unser Zimmer kam - die Kundin war mittlerweile bei KuMi inne Beratung - fragte Marina, was ich denn bei Timo gemacht hätte und war sehr enttäuscht, als sie hörte, dass es keine Schweinereien waren :o). Tz, tz, wat dat Marinchen immer denkt...!

Samstag, 12. Juni 2010

Die schärfsten Sprüche aus zehn Jahren Büro

Im Dezember 2010 arbeite ich seit zehn Jahren erfolgreich in unterschiedlichen Büros und habe dort natürlich zusammen mit Vorgesetzten und Kollegen schon jede Menge er- und überlebt ;o). Eine Auswahl der besten Sprüche und Zitate, die mir bisher in meinem Berufsleben untergekommen sind, findet sich hier!

Freudsche Versprecher

Guido, fachlicher Mitarbeiter bei der berühmt-berüchtigten Steuerberatungsgesellschaft im Düsseldorfer Norden, für die ich zwischen Januar 2001 und Juli 2006 tätig war, auf einem Banddiktat:
"Absatz - fettig - mittig..." (Okay, ich wusste, dass es "fett" oder "Fettdruck" heißen sollte...)
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Schreiben leicht gemacht

Ingo die Mördermuschel diktierte mir einmal ein 85-seitiges Gutachten und versorgte mich mindestens täglich mit frischen Bändchen. Eines Tages diktierte er zu Beginn eines neuen Pumpflet Folgendes:
"Hallo Frau Döll, es geht weiter mit Absatz 2.2.2.2 - also viermal die Zwei..."
(Vielen Dank, ohne diesen Hinweis hätte ich das nicht gewusst, hihi!)
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Schlagfertigkeit und fiese Manager

Der opulente Olaf, ein echt fieser Manager mit ziemlich wenig Haaren auf dem Kopf, hatte eine von mir zu erstellende Rechnung als Einziger nicht freigegeben, da er auch der einzige leitende Angestellte war, der zum Rechnungsschluss schon im Feierabend war. Also hab ich die Rechnung eigenmächtig freigegeben und das auch am nächsten Morgen mit seinem Partner abgestimmt, der mein Vorgehen auch gebilligt hat; schließlich sei es ja nicht meine Schuld, wenn der opulente Olaf meinen Rechnungsvorschlag erst in seiner Müllhalde von Büro verbusselt und er dann zum Ende des Rechnungslaufs nicht aufzutreiben sei.

Zwei Stunden später stand der opulente Olaf mit seinem fiesen J. R.-Grinsen in meinem Büro und quatschte mich ziemlich schräg an. "Ja, Frau Döll, was haben Sie denn da gemacht?! Die Rechnung an Firma XY können Sie mal direkt wieder stornieren!"
Ich: "Ist okay, aber ich kann ja nix dafür, wenn Sie meinen Rechnungsvorschlag erst in den Müll schmeißen, ich ihn dort ausbuddeln kann und Sie zum Rechnungsschluss auch nicht mehr greifbar sind."
Da guckte er etwas dreieckig, sein Gesichtsausdruck wurde noch fieser und er kalauerte:
"Ja, Frau Döll, SIE haben Ihren Kopf eh nur zum Haare schneiden!"
Ich habe nur gegrinst und geantwortet: "Na ja, ICH hab wenigstens noch Haare, die man schneiden kann!!"
Danach war Ruhe im Karton...
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Kollegengespräche bei einem großen Energieversorger mit Sitz in Essen! Diese Dialoge sind wenigstens freundlich!

Abiturnoten die Erste
Ich (Abischnitt: 2,9) stand mit Thorsten (Abischnitt: 3,3), Carsten (3,6) und Jens (3,7) in der Küche und plauschte mit ihnen. Jens, seines Zeichens übrigens promovierter Geophysiker, regte sich darüber auf, dass er beim Vorstellungsgespräch gefragt worden ist, warum denn sein Abischnitt nicht so berauschend sei - er stellte fest, dass er das noch nie in einem Vorstellungsgespräch gefragt worden wäre. Er führte aus:
"Ich kann doch nix dafür, wenn sowohl der Lehrer von meinem Mathe-LK als auch die Lehrerin von meinem Physik-LK in der 12. in die Psychiatrie mussten, sodass der Unterricht für ein halbes Jahr ausgefallen ist!"
Ich (scherzhaft): "Die waren aber nicht wegen dir in der Psychiatrie, oder?"
Und es erhob sich ein nicht enden wollendes Gelächter...;o).
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Abiturnoten die Zweite
Thorsten hatte natürlich direkt eine Erklärung parat, warum sein Abischnitt eher mittelmäßig ist. "Wenn mich das einer fragen würde, warum mein Abischnitt nur 3,3 ist, würde ich das so sagen, wie das ist: Damals als Jugendlicher hatte ich Besseres zu tun als Schule!"
Carsten (gespannt grinsend): "Und was war das?"
Thorsten: "Kiffen und mit meiner ersten Freundin im Bett liegen!"
(Danke, Thorsten, so genau wollten wir es auch wieder nicht wissen, haha!)
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Jens' Aufreger - Nichtlustig.de lässt grüßen
Jens, der promovierte Geophysiker mit dem grottenschlechten Abischnitt ;o), hat für einen Mann eine relativ helle Stimme. Er regte sich mal wieder über irgendwas auf, sodass ich ihn irgendwann scherzhaft mit den Worten unterbrach: "Du bist sehr tuntig, wenn du dich aufregst!"
Darauf Jens: "Tuntig-gut oder tuntig-schlecht?!"
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Thorstens Tröstungen
Ich hatte in dem Laden mal ne Chefin, mit der ich überhaupt nicht zurecht kam - wir beide waren wie Feuer und Wasser. Die Dame war ohnehin nach Essen strafversetzt worden, weil sie überall sehr viele "Freunde" hatte (oder auch nicht) - merkwürdigerweise halten sich solche Leute aber in Führungspositionen...

Nach einem Streit mit SIE (so haben wir sie immer in Anlehnung an Stephen Kings Horror-Roman SIE genannt) hatte ich ziemliche Magenschmerzen, sodass meine Kollegin Birgit mir netterweise einen Tee kochte. Thorsten hockte sich vor meinem Stuhl nieder, legte mir mitfühlend die Arme um den Hals und sagte in besorgtem Tonfall:
"Mensch, Alex, mach keinen Scheiß!"
Ich schaute ihn an und sagte halb scherzhaft, halb leidend: "Thorsten, mir ist kotzschlecht - ich weiß nicht, ob ich kotzen muss oder nicht! Ich fühl mich wie der sterbende Schwan. Es wird jeder enterbt, der jetzt einen Ballettwitz macht!"
Da grinste Thorsten und antwortete: "Schade, und ich hatte so einen Guten!"
Danach ging es mir auch schon wieder besser, weil ich lachen musste.
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Krasse Sprüche im Outplacement

Annette sieht mich neulich heulend vor Lachen auf meinem Stuhl sitzen und fand das mal wieder "haha, total witzig", wie ich mich da so am Abrollen war. Sie teilte Marina und mir kurz was Dienstliches mit, wandte sich dann wieder ihrer Kundin im Nachbarzimmer zu und sagte im Rausgehen zu uns: "Nachher komm ich noch mal ausführlich!"
(Daraus wurde dann jedoch eher ein Quickie...)

Ich erzählte Marina gestern von einem Pärchen bei der Steuerberatungsgesellschaft das wohlgemerkt NICHT miteinander liiert oder verheiratet war. Die beiden haben dann auf der Weihnachtsfeier unterm Tisch wohl ne Nummer geschoben...dazu fiel Marina und mir auch nix mehr ein, außer dass das ziemlich geschmacklos und primitiv ist.
Ich: "Natürlich kann es passieren, dass sich zwei Kollegen ineinander verlieben, aber dann muss ich doch hier nicht mitten im Büro vor euren Augen rumknutschen. Das kann man doch dann auch Zuhause oder außerhalb tun..."
Marina grinste breit und haute mal wieder einen raus: "Wenn du hier im Büro rumknutschen würdest, würde ich nur sagen: 'Mehr Zunge bitte!' "
Danach war der Tag vollkommen gerettet, weil wir so lachen mussten ;o).


Fortsetzung folgt!

Freitag, 7. Mai 2010

Ein neues Feld zum Schreiben

Gestern erhielt ich von dem Seitenbetreiber von http://www.goodnewstoday.de/ die Frage, ob ich mich nicht auf seiner Homepage registrieren wolle und dort u. a. meinen Blog-Eintrag zu dem lustigen Verwarnungsgeldbescheid einstellen wolle, der hier Anfang April online gegangen ist. Da das Konzept der Seite mir sehr gut gefällt, habe ich mich dort registriert und veröffentliche seit gestern auch Beiträge, u. a. eben jenen Blogeintrag.

Warum mir die Seite so gut gefällt? Das Konzept ist völlig neu - schöne, erfreuliche Geschichten, die die Verfasser erlebt haben abseits der großen Medienportale heben sich angenehm von den ganzen schlechten Nachrichten aus aller Welt ab (Naturkatastrophen, Finanzkrise, Gewalt aller Art, Krieg etc.), sodass hiermit auch mal gegen den Trend gearbeitet wird, immer nur das Negative zu betonen. Positive Dinge sind eher selten eine Schlagzeile wert und schon gar nicht im World Wide Web - in Printmedien ist dies schon mal häufiger zu finden, aber auch nicht die Regel. Howard Carpendale hat dies ja schon Anfang der 80er Jahre in seinem Hit "Schreibt es ganz groß: Es war nichts los heut' Nacht" besungen.

Auf goodnewstoday finden sich persönliche, kurze Geschichten zum Schmunzeln, Lachen und eben auch mal zum Nachdenken. User können auch Kommentare zu den einzelnen guten Geschichten abgeben.

Weitere Aspekte, die ich positiv finde:
  • keine Werbung - sei es, in Form von Pop-ups, Links neben der Hauptseite oder Selbstbeweihräucherungen durch Menschen, die über solch ein Portal für ihre Produkte oder Dienstleistungen werben möchten. Dafür ist goodnewstoday sicherlich der falsche Ort, wobei ich ohnehin denke, dass man für seine eigenen Produkte/Dienstleistungen Reklame über Pressemitteilungen, auf der eigenen Homepage, in Blogs oder anderen Foren machen kann und sollte
  • die Privatsphäre der Nutzer bleibt gewahrt, d. h. das Profil darf KEINE E-Mail-Adresse oder Telefonnummer enthalten. Die Angabe der eigenen Homepage sowie von anderen Portalen, auf denen man noch aktiv ist, ist jedoch erlaubt
  • angenehmer Umgangston, wobei auch strikt auf die Netiquette geachtet wird - auch das kann man leider nicht von allen Foren behaupten. Da wird gedisst, beleidigt, diffamiert und rumgeprollt, sodass es teilweise peinlich ist, das auch nur zu lesen. Der eigentliche Zweck des Portals wie etwa Verbraucherschutz, Tipps zur Pflege und Haltung von Kleinnagern, Buchrezensionen etc. wird durch solche "streitlustigen" Foren komplett untergraben. Manchmal frage ich mich dann auch, ob die Leute, die andere im Netz mobben oder anpöbeln, genau den gleichen Mumm inne Knochen hätten, wenn sie demjenigen von Angesicht zu Angesicht gegenüber stünden...
  • Der Hinweis, dass kinderpornographische oder andere strafrechtlich relevante Inhalte tatsächlich auch zur Anzeige gebracht werden sowie der Hinweis zum Ausschluss von Beleidigungen, Beschimpfungen, Diffamierungen, rechtsradikalen Inhalten u. ä. Leider sehen manche Subjekte das Internet ja auch als rechtsfreien Raum, indem sie andere abzuzocken versuchen, ihren äußerst fragwürdigen, kranken Neigungen nachgehen oder sonstigen, kriminellen Schwachsinn dort verbreiten

Die lustigen, guten Geschichten aus dem Alltag sind zudem eine angenehme Abwechslung für mich zum rein sachbetonten Schreiben wie bei Suite101.de oder vnr.de und ein leckeres Appetithäppchen zum Schreiben meiner belletristischen Bücher, denn die sind natürlich um einiges länger als die Geschichten, die ich auf goodnewstoday online stelle. Zum Glück passieren mir oder meinen Protagonisten positive Dinge ja nicht nur in der Fiktion, sondern auch in der Realität und das ist das Wichtigste.

Montag, 12. April 2010

Das Fundstück der Woche!

Quelle: WAZ/NRZ vom 10. April 2010 - den Firmennamen habe ich aus Diskretionsgründen wegge-xt.

Marina hat sich gerade tierisch beömelt, als sie diese Ausschreibung beim Jobsearch gelesen hat. Besonders gut gefiel ihr die Formulierung "Aushilfen für Sonnenschutz-Team" (die auch wirklich was unfreiwillig Komisches an sich hat *grins*) - mir als Lektorin ist eher das fehlende Leerzeichen bei der Anforderung "Sinn für gute Qualität wird vorausgesetzt" aufgefallen ;o). Gut, bei Sonnenschutz könnte man jetzt auch an Sonnemilch oder -öl denken, hahaha!!! Und wenn Sie mal den falschen Lichtschutzfaktor gewählt haben und sich Ihre Haut wegen Sonnenbrand zu pellen beginnt (oder Schlimmeres), gibt es ja auch direkt Näherinnen, die etwaige Hautverletzungen wieder vernähen können - deshalb wird auch Sinn für gute Qualität vorausgesetzt! Das sieht ja auch nicht schön aus, wenn die Naht nicht sauber ist auf der ansonsten gut gebräunten Haut.

Die coolste Ausschreibung, die ich allerdings je gelesen habe, hat mir mal eine Freundin vor Jahren zugeschickt, als ich noch Dienst als Teamassistentin bei der berühmt-berüchtigten Steuerberatungsgesellschaft im Düsseldorfer Norden tat. Danach herrschte jedenfalls Stimmung im Sekretärinnen-Pool. Wohlgemerkt: Diese Ausschreibung war KEIN Fake, sondern ist in der Form in einem Käseblättchen im Schwabenländle erschienen, allerdings im Jahr 2003. Das war der Text:

If you are always the Gelackmeierte and don't earn enough money: then call an!

We are a good firma for very fleißige people and bezahl very good. You also have a chance if your Englisch is not so gut wie unseres. Tel. (die war dann auch geschätzt)

Na, da werden sich doch sicherlich zig DENGLISCH-Fans drauf beworben haben, höhö.

Mittwoch, 7. April 2010

Eine abgefahrene Stellenausschreibung...

...an der auch Marina ihren Anteil hat! ;o)
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Wir sind ein bundesweit agierendes Outplacement-Unternehmen mit mehreren Projektbüros im Rheinland, Berlin/Brandenburg und Baden-Württemberg. Zur Verstärkung unseres sympathischen, motivierten Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die einzelnen Standorte jeweils eine/n

Teamassistent/in
Unsere Anforderungen:
  • Alter: zwischen 25 und 45
  • gerne mehrere Jahre Berufserfahrung in einem fröhlichen Dienstleistungsunternehmen
  • gute Umgangsformen, hohe Frustrationstoleranz (insbesondere bei Kunden/Kundinnen, die an Crazy Frog erinnern...)
  • sehr gute EDV-Kenntnisse (MS Office)
  • freundliches, aufgeschlossenes Wesen
  • gut gelaunt, fröhlich und dienstleistungsorientiert
  • Sie sind in der Lage, sich mit Medium-Mineralwasser einen Rausch anzutrinken
  • Sie fotografieren gerne bzw. werden auch gerne fotografiert
  • hohe Affinität zu Obst, Gemüse, Pflanzen, (Stoff-)Tieren und Vögeln
  • viel Humor
  • Sie lächeln auch, wenn Sie geblitzt werden, weil Sie total abgedreht und gut drauf sind.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Erfüllen Sie insbesondere die letzte Voraussetzung? Dann senden Sie bitte Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen mit einem fröhlichen Beweisfoto an die E-Mail-Adresse lachen@ananas-pointing.de. Ihre Ansprechpartnerinnen sind Marina und Alex.

Mittwoch, 17. März 2010

Mercedes-Fahrer und lange Gesichter

Das Eine hat zwar nicht immer was mit dem Anderen zu tun, aber doch recht häufig. Gestern Abend bekam ich in unserem Parkhaus in der Luisenstraße jedenfalls die Krise: Neben mir parkte zum wiederholten Mal ein protziger Mercedes - und zwar so dicht neben meiner Fahrertür, dass ich nicht mehr einsteigen konnte. Bis dato stand der Vollpfosten wenigstens immer noch so, dass ich mich so gerade noch in die Fahrertür reinquetschen konnte, ohne sein und mein Auto zu beschädigen, aber gestern Abend stand der Typ so dicht neben mir, dass ich gezwungen war, von der Beifahrerseite aus rüber auf den Fahrersitz zu turnen. DAS ist eigentlich nicht Sinn und Zweck der Übung, aber bei Mercedes-Fahrern scheinen Denken und Rücksichtnahme wohl ein Fremdwort zu sein. Ich denke, dass eine ältere, gebrechliche oder körperbehinderte Person es nicht geschafft hätte, mal eben vom Beifahrersitz auf den Fahrersitz rüberzuturnen - zum Glück bin ich ja trotz Rheuma noch einigermaßen gelenkig. Trotzdem ist das keine Art, die Leute so zuzuparken. Da die Herren im dazugehörigen Kiosk über die Kennzeichen der Dauermieter auch eine Liste führen, werde ich mal fragen, ob der Besitzer des Pkw bekannt ist und mich dort beschweren, denn DAS war mittlerweile das dritte oder vierte Mal, dass der Vollpfosten so knapp neben mir eingeparkt hat *grummel*. Wenn andere das bei ihm machen würden, wäre das wahrscheinlich Majestätsbeleidigung...der Typ hat das Kennzeichen GL. Steht das zufällig für Gehirnlose Lusche?

Wenn Marina und ich hoch auf die erste Etage zum Klo gehen (ja, ja, in der Bank gibt es weniger Damen- als Herrentoiletten und im EG schon mal gar kein Damenklo...), kommen uns immer Gestalten entgegen, die zum Lachen in den Erdkern verschwinden, weil der Keller schon nicht mehr tief genug ist. Für manche scheint das ganze Leben eine Strafe zu sein...schade aber auch.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Merkwürdige Vorgänge in Innenhöfen einer Bank

Da das Rauchen in der Bank, in der ich zurzeit im Outplacement tätig bin, im Gebäude untersagt ist, suche ich zu diesem Zweck immer den Innenhof auf, weil der Weg dorthin wesentlich kürzer ist als ganz bis vor den Ein-/Ausgang. Dort trifft man auch immer wieder Handwerker wie Installateure, Möbelpacker oder Aufzugmonteure. Seit zwei Tagen werde ich in den kurzen Rauchpausen immer wieder unfreiwillig Ohrenzeugin von Handy-Telefonaten eines Installateurs, der offensichtlich mit seiner kleinen Tochter telefoniert - von ihm liebevoll "Püppilein" genannt.

Protokoll von Telefonaten mit Püppilein

9. Juni 2009, vormittags:
"Hallo Püppilein, hier ist der Papi...ja...hast du denn auch schön wieder die braune Ledermappe zurück in die Schublade getan...?!"

9. Juni 2009, nachmittags:
"Hallo Püppilein, hier ist der Papi! Gibst du mir mal bitte die Mami...?!"

10. Juni 2009, vormittags:
"Hallo Püppilein, hier ist der Papi! Nachher komm ich nach Hause, ja, und dann gehen wir das Stofftier in den Schadow-Arkaden kaufen..."

10. Juni 2009, nachmittags:
"Hallo Püppilein, hier ist der Papi! Ich muss nur noch ein paar Rohre verlegen, dann komm ich nach Hause und dann gehen wir Stofftier kaufen...!" (Wie gut, dass die Mami das mit "Rohre verlegen" nicht gehört hat *kicher*)

Ich komme mir jedes Mal vor wie bei Loriot, wenn ich den Mann mit seiner kleinen Tochter telefonieren höre und finde das Ganze zum Schreien komisch, genau wie meine beiden Kolleginnen Andrea und Steffi. Fakt ist jedenfalls, dass Andrea, Steffi und noch einige andere Menschen in meinem persönlichen Leben mich jetzt "Püppilein" nennen. Gestern war es fast soweit und ich hätte versehentlich an meinen (un)heimlichen Verehrer eine dienstliche Mail geschrieben mit der Anrede "Hallo Püppilein", wobei mir das zum Glück in allerletzter Sekunde noch vor dem Abschicken aufgefallen ist - ich befürchte, derjenige welche wäre bei der Anrede tatsächlich extra von Hessen aus angerauscht gekommen, weil er sich Hoffnungen gemacht hätte ;o). Der junge Mann ist schon beschwingt genug wegen mir. Ich muss dabei immer unfreiwillig an ein Lied von Lionel Richie denken: "Dancing on the ceiling..."

Aufzugmonteure mit Hirn in der Hose

Als ich gestern Vormittag draußen zum Rauchen war und mich kaum noch halten konnte wegen "Püppilein", kam auch noch ein Aufzugmonteur des Weges und starrte mich so notgeil an, so dass mir fast sofort klar wurde, genau in sein Beuteschema zu passen (GNADE!). Nachmittags war ich ja wieder mal zum Rauchen da, "Püppilein" hatte mittlerweile die Platte geputzt und da kam wieder dieser Monteur. Was macht der Vollpfosten?! Zieht die Rotze hoch, packt sich an den Sack und schaut mich dabei provozierend an. Dazu fiel mir nur noch eins ein: "Na, inne Luft gegriffen?!" Danach war Ruhe im Karton.

Ich glaube, der gute Mann (überhaupt nicht mein Typ, weil ohne Niveau, zu jung und auch noch sonnenbankgebräunt) hat mal irgendwo gelesen, dass Frauen intelligente Männer mögen und wollte deshalb wohl sein Hirn in der Hose betonen ;o). "Niveau?" - "I wo!"

Freitag, 3. April 2009

Marinas lustige Geschichten

Nicht jeder kann Geschichten erzählen, wie etwa meine Kollegin Marina, die ich als Mensch und Arbeitskollegin sehr schätze. Ihre Geschichten sind so flach, dass sie teilweise schon wieder zum Schreien komisch sind. Ab und zu möchte Tim mal bespaßt werden, wenn er sich beim Jobsearch zu sehr langweilt (macht ja auch nicht immer Spaß, 8 Stunden am Tag auf den Monitor zu starren und im World Wide Web nach passenden Stellen zu suchen). Eines schönen Tages erzählte Marina folgende Geschichte, als Tim sich mal wieder anödete:

Es war einmal ein junger Mann namens Timotheus, der hatte einen Freund namens Manfred. Timotheus und Manfred gingen miteinander spazieren. Plötzlich schubste Manfred Tim in die Pilze und da sagte Tim: "Das war aber jetzt nicht nett!"

Tim bewarf Marina daraufhin spaßeshalber mit einem Post it-Blöckchen, während ich einen Lachkrampf hatte. Die Geschichte war zwar flach, aber so putzig erzählt, dass sie wirklich schon wieder gut war ;o).