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Dienstag, 18. Februar 2014

Merkwürdige Vorgänge im Solbad Vonderort

Heute Morgen habe ich mir den Luxus gegönnt und bin mit Clio zum Solbad Vonderort gefahren, um eine Runde zu schwimmen. Sammy als liebevolles Lieblings-Stofftier hat mich natürlich begleitet.

Sammy war allerdings nicht der einzige Hemmschuh im Schwimmbad, denn die Kleine verbrachte die meiste Zeit auf meinem Rücken, weil sie ja nicht so gut schwimmen kann und sich die Wassertiefen im Solbad Vonderort zwischen 90 cm und 130 cm bewegen - also nix für kleine Stoffies, die knapp 20 cm an die Messlatte bringen :o).

Es ist ja schön, wenn auch Rentner/innen etwas für ihre körperliche Ertüchtigung tun, aber manche schienen der Auffassung zu sein, dass ihnen das Bad alleine gehört, nachdem sie Eintritt bezahlt hatten und erwiesen sich als echter Hemmschuh beim Schwimmen - quasseln und dummes Zeug erzählen kann ich auch im Trockenen, dafür muss ich kein Schwimmbecken mit meiner Gestalt blockieren. Im Whirlpool saßen als Dauergäste zwei junge Pärchen, die offenbar schon je eine Massagedüse für sich gepachtet hatten - hm, die heimische Wanne zuhause hätte es bei dem bewegungsarmen Schwachsinn auch getan.

Da es ja im Solbad fast unmöglich war zu schwimmen, bin ich dann häufiger ins Winterfreibad gewechselt, dem alle drei Stunden Selen zugesetzt wird. Da konnte ich wenigstens meine Bahnen drehen, ohne dass dauernd irgendwelche egomanischen Verkehrshindernisse im Becken rumstanden - unmaßgebliches Zeug haben manche dort natürlich trotzdem gequasselt. Ist ja jetzt ganz up to date, wie man an Sendungen wie "Leute heute", "Germany's next Top-Model" oder "Prominent" sieht, haha.

Die Leute im Winterfreibad guckten natürlich dreieckig, wenn sich auf meinem Rücken die kleine, krähende Sammy tummelte und freundlich "Hallooo!" rief. Racker hatte zwischenzeitlich Bubi und dessen kleine Freundin Melody aus der KiTa in Gelsenkirchen entführt und saß fröhlich auf dem Zaun, der das Solbad vom Parkplatz abgrenzt - Bubi und Melody haben natürlich wieder auf seinem Rücken gefummelt. Die Säue! :o)

Bubi und Melody waren allerdings nicht die einzigen Säue in Vonderort, denn im Whirlpool saß zwischenzeitlich u. a. auch ein Typ von etwa Mitte 50, der sich von der Massagedüse sein bestes Stück massieren ließ. Anders kann es ja nicht zu erklären sein, dass der Typ da ständig breitbeinig hockte, sein Gemächt in der Badehose beglotzte und in gleicher Pose auf dem Massagestrahl verharrte...

Ich hab auch nix gegen übergewichtige Menschen - auch wenn uns die Massenmedien suggerieren wollen, dass Essstörungen im Sinne von Magersucht und Bulimie ganz toll sind und Frauen mit Kleidergröße 38 oder 40 schon zur Fettleibigkeit neigen *kotz* - aber wenn manch übergewichtige Dame in den Duschen nichts und niemanden mehr vorbei lässt bzw. alles blockiert, ohne anderen die Chance zu geben, an ihr vorbei zu kommen, denke ich auch nur noch "Lasst mich dick, ich bin durch!" :o). Es gibt ja wohl schon das Buch "Lasst mich durch, ich bin Mutter!", aber diesen Titel könnten wir noch um zwei weitere Ausgaben ergänzen: "Lasst mich durch, ich bin dick!" oder "Lasst mich durch, ich bin Rentner!" Echt, manche bestätigen auch noch jedes schlechte Klischee, das über die eine oder andere Personengruppe kursiert...

Sonntag, 16. Dezember 2012

Schwimmen lernen mit Stinki, Teil 3

Die Frösche ziehen ihre Bahnen im Winterfreibad und tauchen dabei Bethanys gelbes Quietscheentchen unter. Stinki ranzt: "Wat is'n mit Euch eigentlich los?!" Die Frösche machen ein kleines Lärm und quaken dumpf: "Milchprodukt! Milchprodukt!" Stinki seufzt genervt und ist froh, als ES erst mal wieder nach drinnen abwandert und die Frösche das Quietscheentchen frei geben. Sammy und Ecki machen freundlich Winke-winke, als ES nach drinnen abhaut. Bethany lässt sich von ihrem Papi - den sie aber noch mit "Mami" anredet - durchs Becken ziehen, denn Stinki macht ne Runde Rückenschwimmen. Eva und ich kichern unter LSD-Einfluss und winken der Mondsichel am Firmament zu. Der Abendstern grölt mal wieder "Evening Star" ins Universum. Das Sternbild Geile Gewürzgurke sorgt bei Stinki für rote Bäckchen, hehe.

Zunächst scheint alles ruhig zu sein, bis es erneut ein kleines Lärm gibt, denn ES hat irgendwoher neue Schwimmflügelchen geholt - klar, die hat er natürlich nem Kind geklaut, das ihm plärrend hinterher rennt und krakeelt: "Ich will meine Schwimmflügelchen wieder! Uäääääääääh!" *schluchz* Stinki laicht mal wieder frustriert seinen Standard-Satz ab und beschließt, mit Bethany, Badeschwämmchen und Quietscheentchen nach drinnen zu verschwinden, denn a) friert er sich draußen was ab, b) ES nervt, c) die rhetorisch begabten Frösche nerven auch, d) ich mache ihn verlegen, e) Eva ruft immer kichernd: "Halla!", f) das Sternbild Geile Gewürzgurke sorgt bei ihm für rote Ohren, g) die Mondsichel zwinkert ihm zu und hat ominöse Sex-Botschaften für ihn (kenne ich auch alles, haha).

Sammy bietet Stinki ne Fußpflege im Whirlpool im Innenbereich des Solbads an, die er auch dankbar annimmt. Ecki sorgt auch wieder für ein kleines Lärm, denn er sticht ES' Schwimmflügelchen erneut kaputt, sodass der prustend untergeht und erst mal von drei hilfsbereiten Senioren gerettet werden muss. Die drei Senioren geben ES im Bademeisterbüdchen ab, damit sich die beiden Schwimmmeister um den kleinen Zwerg kümmern können. Natürlich ruft er wieder: "Mr. Dole, look at me, not at the moon!" Stinki lässt sich und Bethany derweil im Whirlpool die Füße von Sammy pflegen. Eva und ich ziehen unsere Runden im 36°C warmen Solbad und rufen fröhlich "Halla!". Ecki spielt im Whirlpool mit Stinkis Quietscheentchen. So sind alle erst mal zufrieden :o).

Happy End!!

Samstag, 15. Dezember 2012

Schwimmen lernen mit Stinki, Teil 2

Stinki ist mit seiner Badepuppe Bethany ins Winterfreibad gegangen, denn er hält ES im Kopf nicht aus. Eva und ich sind ihm aber gefolgt, wobei meine Anwesenheit ihn doch etwas unruhig werden lässt. Das warme Wasser im Winterfreibad dampft angesichts des Schnees und Temperaturen von knapp unter 0°C.

Stinki zeigt Bethany genau, wie man sich schwimmend fortbewegt, dabei hat er immer einen Blick auf mich, um sicher zu stellen, dass er auch alles richtig macht und ich zufrieden bin, denn meine Sprüche verunsichern ihn doch bisweilen ein wenig. Bethany strahlt ihren Papi aber nur mit ihren blauen Glasaugen an und macht gar nix. Ihr gelbes Quietscheentchen schwimmt neben Stinki her. Der will gerade fragen, wat denn eigentlich mit ihr los ist, als es laut Plumps! macht. ES hat sich irgendwo Schwimmflügelchen ausgeliehen und prustet damit ins Winterfreibad. ES ruft erneut: "Mr. Dole, look at me!", doch ich spiele lieber mit Stinkis Quietscheentchen. Stinki errötet und taucht ab, während Bethany ihren Papi bewundernd anguckt und ihm ihr Badeschwämmchen hin hält, damit er sein Gesicht nach dem Auftauchen trocknen kann. Eva stöhnt genervt, als ES angepaddelt kommt, aber meine Stofftiere Sammy und Ecki lösen das Problem mit einer Stecknadel: Sie stechen in ES' Schwimmflügelchen, sodass es laut POFF! macht. ES säuft fast ab, sodass Stinki ihm widerwillig zur Hilfe eilen muss, um ein Ertrinken von ES zu verhindern. Eva wirft LSD ein und kichert "Halla!", genau wie einige rhetorisch begabte Frösche, die sich ins Wasser plumpsen lassen und "Milchprodukt!" quaken. Stinki lässt ES vor Erschütterung fast absaufen und ranzt: "Wat is'n mit Euch eigentlich los?!" ES plärrt: "Mr. Dole, look at me!" Ich brauche auch LSD und kümmere mich im zugedröhnten Zustand um Bethany und das Quietscheentchen. Eva ruft fröhlich: "Halla!" und kümmert sich um Sammy und Ecki.

Fortsetzung folgt! :o)