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Freitag, 24. Oktober 2014

Vorhin habe ich einen kleinen Mann geküsst :o)

Bevor meine Groupies, sonstigen männlichen Fans, (un-)heimlichen Verehrer etc. jetzt in Schrei-, Heul- und/oder Eifersuchtskrämpfe ausbrechen :o): Bei dem kleinen Mann handelte es sich um Marlon - ein Tageskind meiner Nachbarin aus dem Erdgeschoss. Marlon ist knappe drei Jahre alt und bringt vielleicht etwas mehr als einen Meter Körperlänge an die Messlatte :o)). Das nur als kleiner Hinweis, bevor die mir zugetanenen Herren Krämpfe kriegen und vor Eifersucht platzen.

Als ich vorhin vom Vorstellungsgespräch in Bergerhausen nach Hause kam, begegnete mir der kleine Marlon nämlich im Hausflur, weil seine Mama ihn gerade bei seiner Tagesmutter - also meiner Nachbarin - abgeliefert hatte. Er wollte direkt zwei Küsschen von mir, weil er mich so schön findet. Der Kleine ist ein richtiger Charmeur - das geht ja schon früh los mit knapp drei Jahren :o). Er wollte auch noch ein drittes Küsschen, aber ich habe ihm gesagt, dass er das nächste Küsschen bekommt, wenn wir uns das nächste Mal sehen, zumal seine Tagesmutter mit ihm und ihren beiden anderen Tageskindern ohnehin weg wollte.

Privat-Audienzen für meine Fans gibt es heute Abend auf meinem Balkon, oder, falls jemand mutig genug ist, bei mir zu klingeln, auch auf meiner Couch :o) - bei den schüchternden Exemplaren unter meinen Verehrern weiß frau ja nie, ob die sich trauen, anzuschellen *seufz*.

Heute Morgen rief auch mein Ex-Chef aus Oberhausen an, um mir zu sagen, dass das Zweitgespräch am Montag um 14 Uhr stattfindet *freu*. Da ich dieses Gespräch mit drei Herren führen werde - ihn eingeschlossen - lachte er und meinte, ich wäre ja nicht so ein scheues Reh, das damit ein Problem hätte. Hihi, ich bin ein sehr scheues Reh - ich verstecke mich nämlich immer in Tannenschonungen *glucks*, weil ich so schüchtern bin. Ach ja, in Tannenschonungen kann man/frau ja auch küssen, aber das wollte ich jetzt nicht mit meinem Ex-Chef tun :o). Er ist zwar ein netter Kerl, aber a) glücklich verheiratet und b) mit seinen fast 58 Jahren doch schon einen Tacken zu alt für mich. 55 wäre bei mir die absolute Altersobergrenze, was einen Mann betrifft.



Tannenschonung im Schnee - (c) Peter C. Hug, fotocommunity.de



Dienstag, 7. Oktober 2014

Gestern Abend, kurz nach Mondaufgang...

...konnte man unseren Erdtrabanten, der fast die Form eines Totenkopfs - oder wie Groupie Thomas immer so schön sagt: Todeskopf :o) - hatte, über Gerschede sehen. Ich schätze, er stand zu dem Zeitpunkt ziemlich genau über der nicht weit entfernten Kamerunstraße. Sammy freute sich in jedem Fall, als ich sie auf ihren Lieblingsplaneten aufmerksam machte, wie er da so hinter dem Dach des Hauses hervor kam, auf das wir von unserem Wohnzimmerfenster aus blicken können.

Wenigstens hatte aber gestern Abend keiner meiner (un-)heimlichen Verehrer romantische Anwandlungen im Mondschein (schade eigentlich), denn das hätte ja wieder lustig werden können...in den Bach hinterm Garten latschen, unmotiviert bis schüchtern klingeln, störende Büsche im Garten geräuschvoll ummähen...:o). Zu solchen Aktionen hätte jedenfalls der kurz nach 20 Uhr gespielte Genesis-Klassiker "Tonight" gepasst.


Aufgegangener Mond gestern Abend über Gerschede - (c) Alexandra Döll, Essen

Mittwoch, 2. Juli 2014

Clio, ein BMW, dessen Fahrer und ich :o)

Heute Morgen schien die Sonne fröhlich vom Himmel, nur gelegentlich mal von Wolken verdeckt. Bis Freitag soll das Quecksilber ja die 30°C-Marke sprengen, dafür soll es aber abends schon wieder Gewitter geben :o/. Ich dachte mir auf jeden Fall, dass ich mal nach dm zum Kaufpark Bamlerstraße fahren könnte, um dort einige Drogerie-Artikel einzukaufen.


Wolke vor Sonne - (c) Alexandra Döll, Essen

Ich bin wenig später mit Clio Richtung Altenessen gekullert. Clio mimte die schwermetallische, lachende Jukebox, denn aus seinen Boxen dröhnte "Damage Inc." von Metallica :o).

Der Parkplatz am Kaufpark Bamlerstraße war recht voll, sowohl bei Zoo und Co. bzw. gegenüber als auch der große Parkplatz im Inneren des Kaufparks, also bin ich mit Clio zum hinteren Teil des Parkplatzes gefahren, der gegenüber eines Zweiradladens liegt. Dort gab es tatsächlich noch eine freundliche Parkbox für uns.

Ich ploppte Clio zu, um rüber nach dm zu flanieren. Schräg gegenüber hatte vor dem Zweiradladen ein schwarzer 3er BMW angehalten. Der Fahrer - etwa in meinem Alter und Anzugträger - stieg aus und als er mich sah, starrte er mich so begeistert strahlend an, dass ihm direkt der Schlüssel seines fahrbaren Untersatzes aus der Hand fiel, hihi. Meine Güte, ich freue mich ja, wenn mich jemand mag oder wenn ich jemanden begeistere, aber deshalb muss einem doch nicht gleich vor lauter Schwäche der Autoschlüssel aus der Hand fallen :o)). Er stierte mir immer noch begeistert hinterher, als ich zum dm lustwandelte. Clio hingegen liebäugelte mit dem schwarzen 3er, denn genau wie sein Vorgänger in Gestalt von Clio 1 leidet er an einer Identitätsstörung und hält sich für einen 3er *grins*.

Als ich wenig später zu meinem Auto zurückkehrte, war der BMW nebst Fahrer zwar wieder verschwunden (zum Glück hatte der Herr keinen länger andauernden Schwächeanfall wegen mir), aber mein Auto grinste noch breiter als breit und rauchte sich eine - da war mir klar, dass Clio mal eben den 3er vernascht hatte, hihi. So war es wohl auch, hat er mir auf dem Heimweg gestanden - bei "Damage Inc." machte ihm und dem 3er nach eigenen Angaben der Sex doppelt soviel Spaß *glucks*.

Sonntag, 29. Juni 2014

Nach Neumond...

...kommen manchmal die verrücktesten Träume :o). Darüber hatte ich ja hier schon einmal gebloggt. Am 27. Juni 2014 hatten wir Neumond, sodass der Mond nun mittlerweile wieder zumindest als Sichel am Himmel stehen dürfte, aber entgegen anderslautender Gerüchte, dass die Träume bei Vollmond ziemlich verrückt sind, hatte ich heute Morgen einen ziemlich skurrilen Traum.

Ich hatte an einer Weiterbildung teilgenommen im Bereich Marketing/Werbung. Die Weiterbildung, an der neben mir u. a. auch Eva und meine frühere Schulfreundin Cola teilnahmen, fand mitten in Borbeck statt. Ich habe meinen Clio zwischenzeitlich in einer Tiefgarage unterhalb des Borbecker Doms abgestellt und brauchte angeblich kein Ticket ziehen - als ich mit Clio das Parkhaus jedoch wieder verlassen wollte, waren da lauter Schranken um ihn herum, sodass ich doch noch ein Ticket nachlösen musste, um die Tiefgarage wieder verlassen zu können. Clio war ebenso begeistert wie ich.

Eva, Cola und ich haben unser Mittagessen unter einer alten Kastanie auf einer Bank eingenommen und nebenbei wurde ich von diversen Herren umschwärmt - einige meiner Verehrer im Traum kannte ich gar nicht, bis auf Stinki, der auch noch einen Teil des Kurses leitete *kratzamkopp*. Eva wurde es zu anstrengend, meine ganzen Verehrer um uns rumstehen zu haben, und ist in eine Gastwirtschaft gegangen, wo für alle Seminarteilnehmer ein leckeres Buffet mit Brötchen, Wurst, Marmelade und frischem Obst bereit stand. Passend zu meinen ganzen männlichen Fans wurde beim Frühstück über Kondom-Werbung lamentiert :o). Eva hat in einen Pfirsich gebissen und war nicht begeistert, als sie hörte, dass wir schon wieder einen Test schreiben mussten. Irgendeine dunkelhaarige Dame, die ich nicht kannte, zickte mich an, dass ich ja nur so gut beurteilt würde, weil hier alle auf mich stünden, was ich mit einem "Du schließt wohl immer von dir auf andere, was?!" quittiert habe. Alle kicherten, bis auf das Stänkerlieschen, das sich vor Wut drei Scheiben Salami zwischen die Kiemen schob. Stinki hat mir auch noch unaufgefordert ne neue Tasse Kaffee hingestellt...hm. Vor dem Test sind wir alle noch mal auf's Klo gegangen und dann wurde ich auch wach :o). Sammy lag neben mir und schnarchte ("Pitschipüüüh...") und ich konnte mich nur noch etwas über diesen Traum wundern.



Halbmond im Juni 2014 - (c) Alexandra Döll, Essen

Am 7. Juli habe ich einen Vorstellungstermin bei der Firma, mit der ich am Freitagmorgen das sympathische Telefoninterview hatte *freu*. Gerade habe ich noch eine Kurzbewerbung versendet - die passende Anzeige hatte ich im Borbeck Kurier gefunden, wobei ich da leider bei vielen Inserenten gewöhnt bin, dass die gar nicht erst auf Bewerbungen antworten. Im März 2014 hatte ich ebenfalls auf zwei Anzeigen aus dem Borbeck Kurier geantwortet, aber die beiden Firmen haben es bis heute nicht für nötig gehalten, mir eine Antwort zu senden. Meinen Arbeitsvermittler auf der Arbeitsagentur habe ich auch schon über meine Bewerbungsaktivitäten im Juni 2014 in Kenntnis gesetzt.

Dienstag, 3. Juni 2014

Ein heißer Tag

Vor allem, wenn die Sonne nicht gerade von Wolken verdeckt wird, ist es draußen sehr warm - ich denke, dass meine Wäsche, die ich heute Morgen gewaschen habe und die nun auf dem Balkon trocknet, heute Abend komplett trocken sein wird. Angetrocknet war sie jedenfalls vorhin schon.

Heute Vormittag war ich eben bei meinem Doc, da ich Rezepte über Marcumar, meinen Betablocker sowie meine Teststreifen brauchte, denn Letztere gehen allmählich zur Neige. Danach bin ich zur Rosen-Apotheke in Gerschede gefahren, um dort die Rezepte einzulösen - der Flyer für meine Lesung am 14. Juni hängt ebenfalls im Schaufenster *freu*.


                       Rosen-Apotheke mit Flyer (links) im Schaufenster - (c) Alexandra Döll, Essen

Zwei Bewerbungen habe ich soeben auch noch verschickt und eine Absage kam heute auch noch. Ist ja schon fast nix Neues mehr - entweder halten manche es überhaupt nicht für nötig zu beantworten oder es kommt ne Absage mit Standard-Bla-Bla.

Einige meiner Stoffies haben sich heute Vormittag im Freibad Dellwig, auch als Hesse bekannt, abgekühlt - Klara mit ihrer KiTa-Gruppe, Sophie mit ihren Kindern aus der KiTa sowie die Schulklasse, in die Rudolf-Dieter und Chantal gehen. Sammy pflegte ihren Kunden heute Vormittag die Füße auf der Terrasse ihres Fußpflegestudios.

Ansonsten dürfen wir gespannt sein, was der Tag sonst noch so Heißes bringt :o)). Stinki mit Hitzewellen? Zwei (un-)heimliche Verehrer, die in den Bach hinter unserem Garten latschen? Man/Frau weiß es nicht...:oD.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Drei Jahre und drei Tage...

...wohne ich jetzt in meinem Domizil in Essen-Gerschede! :o) Genau am 11. Mai 2011 bin ich von Frohnhausen-Süd nach Gerschede umgesiedelt, damals noch mit Clio 1, den ich im Juli 2012 gegen Clio 2 - also mein jetziges Auto - getauscht habe. Von Clio 1 gibt es u. a. ein Foto in meinem Buch "Mein Leben mit Sammy" (Schleichwerbung lässt grüßen, hihi).

In den drei Jahren und drei Tagen haben meine Stoffies und ich doch eine Menge erlebt: los ging es mit einem wenig hilfreichen, aber geldgeilen Umzugsunternehmen, denen ich wegen einer Nachbesserung in der Küche nachher schon mit nem Anwalt drohen musste - und davon, ihren Müll abzutransportieren, hielten die Herren leider auch nicht allzu viel *nerv*. Wenn wir der Dame schon ne Stange Geld abknöpfen, so haben die sich wohl gesagt, müssen wir uns nicht auch noch engagieren und halbwegs höflich sein...

Weiter ging es mit mehreren Unwettern, einer TIA, die das Vorfahren eines NAW erforderlich machte, einem sehr schneereichen Winter, dem dickbeinigen BMW-Bison (das leider immer noch über mir wohnt, aber sich jetzt zumindest mal bemüht, leiser zu sein), einem Clio-Wechsel (siehe oben), Herzchen an Clio 1, zwei offenbar verschüchterten Verehrern, die nachts im Mondschein mal ganz gerne in den Bach hinterm Gartenzaun gelatscht sind...und auch die Liebe hatte mal kurz vorbei geschaut, wenn auch mit nicht schönem Ende. Meine Stoffies und ich sind jedenfalls gespannt, was mich/uns noch so erwartet :o).


 
Aufziehendes Unwetter über Gerschede am 5. Juni 2011
- (c) Alexandra Döll, Essen

Donnerstag, 20. Februar 2014

Renates Skurrilitäten

Während ich mir mit Renate hin- und hermailte, habe ich sie auch von meinen Horoskopen (vgl. vorangegangener Blogeintrag) informiert. Sie fand die Vorstellung mit dem Flashmob vor meiner Haustür besonders nett und mutmaßte, dass die Herren alle eine Banane dabei haben (?!?!). Hihi, ich frage mich, wozu meine Verehrer eine Banane bräuchten - bestimmt nicht, um mich anzulocken, ich bin doch kein Affe :o))).

Nein, laut Renate brauchen die Herren die Banane zur Stärkung :o). Ach so...na, dann dürfen ja ausgesuchte Herren mit einer Banane in der Hand vor meiner Haustür erscheinen. Eine Banane hab ich auch noch selbst oben im Obstkörbchen, hihi.

Freitag, 14. Februar 2014

V & V - Vollmond und Valentinstag :o)

Abgesehen davon, dass heute auch Vollmond ist, haben wir auch den Tag der Verliebten, den Valentinstag. Das passt ja - Kuscheln bei Vollmond *träum*.

Sammy konnte sich heute früh direkt über Besuch von der Eidechse Alice Cooper freuen, die ihr einen 5er-Pack Herzchenpralinen schenkte und ihr natürlich einen Zungenkuss geben wollte. Da hatte Sammy aber schwer was gegen - Valentinstag hin oder her :o).

Wenig später beneidete Sammy ihr Brüderchen Ecki und auch mich, weil extra wegen uns (halb-)nackte Groupies im Garten aufgetaucht sind, die uns zum Valentinstag huldigen wollten. Ecki hatte mehrere junge Mädchen der Gesamtschule Vogelheim im Kirschbaum sitzen, meine Herren tummelten sich auf dem Rasen und sangen mir das Liebeslied "Lady in black" von Uriah Heep :o). Leider hat ES' Kinderstimme dabei etwas gestört, hehe. Ecki wiederum brachte seinen weiblichen Fans ein Ständchen, denn er machte aus Metallicas "Some kind of monster" den Titel "Some kind of Stoffie". Auf jeden Fall haben Ecki und ich uns natürlich geschmeichelt gefühlt.

Auch das Eichhörnchen-Pärchen feierte Valentinstag, denn erst spielten die Zwei übermütig haschen, dann verschwanden sie in einer der Tannen im Garten :o).



                               Romantischer Vollmond im August 2013 - (c) Alexandra Döll, Essen

Zum Valentinstag passt natürlich meine Liebesgeschichtensammlung "Vier Jahreszeiten" (erschienen 2010) und die erotische, abgedrehte Liebesgeschichte "Liebe, Tod und Teufel". Der Valentinstag spielt zwar in beiden Büchern keine Rolle, zumal "Liebe, Tod und Teufel" ohnehin im Hochsommer spielt, aber was für's Herz sind beide Bücher auf jeden Fall.

Samstag, 25. Januar 2014

Sammys Probleme

Jetzt hat Sammy direkt zwei Probleme am Hals - zum Einen natürlich die Saw-Puppe, die dauernd ein Spiel mit ihr spielen will (sonst aber auch so nett ist und Porsche Jackass spielt, hihi!), und zum Anderen auch die Eidechse Alice Cooper, die dem kleinen Miniberggorilla Zungenküsse geben will :o). Sammy traut sich schon fast nicht mehr alleine auf die Straße, weil mindestens eine der beiden Nervensägen dann zur Stelle ist, aber zum Glück hat sie ja mich und ihre ganzen Plüschtier-Freunde, die sie gerne begleiten, wenn sie z. B. etwas in ihrem 1er vergessen hat und dann runter ins Dachsfeld stiefeln muss :o)).

 
Sammy auf meiner Balkonbrüstung - (c) Alexandra Döll, Essen

Samstag, 19. Oktober 2013

Ein Soundtrack zu nächtlichen In-den-Bach-latsch-Aktionen :o)

Gehen wir mal davon aus, dass das stimmt, was Eva am Mittwochabend kichernd am Telefon mutmaßte: Alle meine drei Verehrer treffen nachts bei Mondschein in der Sackgasse des Reuenbergs ein, wollen den Bachlauf überwinden (Platsch!) und in den Garten hinterm Haus vordringen: Dazu bräuchten wir ja auch noch einen schönen Soundtrack. Vorschläge hierfür wären:

Verehrer parken in der Sackgasse, der Mond scheint
Mike Oldfield - Moonlight Shadow (und der Mond hat auch Spaß inne Backen)

Verehrer zoffen sich und nähern sich dem Gartenzaun an
Bryan Ferry - Jealous Guy (passt...)

Verehrer latschen gleichzeitig in den Bach (PLATSCH!)
Slayer - Seasons in the Abyss (na, so tief ist's auch wieder nicht...)

Verehrer fluchen, weil sie nasse Füße haben
Metallica - All Nightmare long (immer diese nassen Füße, ein Alptraum!)

Verehrer quetschen sich durch das Gebüsch und stolpern in den Garten
Xavier Naidoo - Sie sieht mich einfach nicht (wie auch in der Dunkelheit, höhö)

Alle Drei packen ihre Klampfen aus und bringen mir ein Ständchen - je nach Verehrer
  • Nr. 1: Bill Withers - Ain't no sunshine (den gibt's im Mondschein nie!)
  • Nr. 2: Nirvana - Lithium (Ich brauch Drogen!!!! *lechz*)
  • Nr. 3: Falco - Jeanny Part 1 (Düstere Romantik macht sich breit)
Na, das gäb ja ne schöne Mischung vom Tempo her, denn während Nirvanas Song eher schnell ist, sind "Jeanny" und "Ain't no sunshine" doch eher langsamere Titel mit unterschiedlichen Rhythmen. Und dann noch dieses Textgewirr...Ain't no sunshine when she's gone, I like you, I'm not gonna track, Jeanny, come, come on, steh auf, bitte..." Bei dem Mischmasch aus Englisch/Deutsch, den unterschiedlichen Rhythmen und Tonarten sowie den drei Stimmen der Herren bräuchte ich bestimmt LSD! :o) HALLA!!!! :o))))


                              Fröhlicher Mond überm Reuenberg - (c) Alexandra Döll, Essen
                
Sammy könnte ja dann runter in den Garten trappsen, den drei Herren Kaffee bringen und dazu singen "Tom's Diner" von Susan Vega, der Nr. 1-Hit aus Herbst 1990.

Kreative Ideen aus Recklinghausen

Am Mittwochabend habe ich mit meiner lieben Gattin Eva im etwa 33 km entfernten Recklinghausen telefoniert, der ich auch von meinem neuesten Fan berichtete *erröt*. Eva fand das amüsant, aber auch total niedlich und fragte mich bei der Gelegenheit, wie ich denn denjenigen fände. Ömm...ich muss sagen, ich mag denjenigen auch! :o))

Da meine (un-)heimlichen Verehrer ja öfter mal nachts bei Mondschein in der Sackgasse des Reuenbergs parken und anschließend bei Annäherungen an das Haus, in dem ich lebe, in den Bachlauf am Steilhang trappsen *hihi*, meinte Eva kichernd, dass ich wohl bald eine Tiefgarage für die Fahrzeuge meiner Verehrer einrichten könnte - klar, dann können die Herren in der Tiefgarage parken, aber vor einem Schritt in den Bach schützt sie das natürlich auch nicht :o)). Eva hielt das für angebracht vor allem vor dem Hintergrund, dass auch mein neuester Fan sich zu meinen beiden anderen Verehrern dazu gesellt.

Allerdings befürchte ich, dass die Anwohner am Reuenberg und in der unmittelbaren Umgebung schon genervt genug sind von der Großbaustelle, die ANGEBLICH Ende November 2013 beendet sein soll - die Betonung liegt auf "angebllich" - und wenn dann noch eine neue Baustelle für eine Tiefgarage dazu kommt, dürfte das dem Wohlfühlfaktor weiter abträglich sein, vor allem, wenn die noch zu bauende Tiefgarage hinterm Garten nur für drei Autos reserviert ist *kicher*.

Unabhängig davon glaube ich allerdings nicht, dass die Großbaustelle am Reuenberg bis Ende November abgeschlossen ist, denn auf dem letzten Teilstück zwischen Dachsfeld und Donnerstraße haben die noch nicht mal angefangen zu arbeiten - die Sperrung existiert allerdings schon seit August *stöhn* - sondern sind immer noch weiter oberhalb an den Einmündungsbereichen Sackgasse am Hochhaus bzw. Eggebrechtstraße zugange. Okay, die Baustelle könnte im November fertig werden - leider hat die Stadt Essen das Jahr nicht dabei gesagt :o/. 2013 halte ich jedenfalls bei dem Arbeitstempo für utopisch.

Okay, zurück zu Evas kreativer Idee generell! :o) Das gäbe ein schönes Gerangel hinten am Gartenzaun bzw. an den Büschen an der Grundstücksgrenze, von dem in unmittelbarer Nähe verlaufenden Bach mal ganz zu schweigen. Dann macht's eventuell künftig nicht nur zwei-, sondern dreimal PLATSCH! :oD Allerdings hoffe ich bzw. gehe ich davon aus, dass mein neuester Fan eher ausse Pötte kommt als die beiden anderen Herren und sich nicht nur damit begnügt, wie ein Kater um mein Haus herum zu schleichen :o))).


                              Mond überm Reuenberg - (c) Alexandra Döll, Essen

Ach ja, da Stinki Eva ja neulich in seiner unverwechselbar charmanten Art (na ja...) was zu den Messeberichten gesagt hat, die nun zu schreiben sind (warum hätte man Eva auch mal vorher über was informieren sollen?), hat Sammy Eva gerächt und Stinki nachts Fliegenpilze im Körbchen vor die Tür gestellt, damit er am nächsten Morgen darüber stolpern kann *gacker*. Garniert hat sie das Körbchen noch mit einem ZL, auf dem geschrieben steht "Die Pilze sind noch kleiner als Sie! Plumps, plumps..." Typisch Sammy eben! :o)

Dienstag, 28. August 2012

TT - toller Tischkalenderspruch :o)

Eva hat heute auf ihrem Tischkalender ein Bild mit lauter Rosen, unter dem geschrieben steht "Ich wünsche dir, dass du einen heimlichen Verehrer hast." Wir finden den Spruch beide nett, wobei Eva mir eher einen unheimlichen Verehrer wünscht - also nicht unheimlich im Sinne von gruselig, sondern einen, der sich mal outet, hihi. Ja, das ist irgendwie auch viiiiel schöner! Vielleicht sollte ich mir mal ein T-Shirt mit der Aufschrift anziehen "Keine Angst, ich beiße nicht! (Nur, wenn's verlangt wird)", hehe.

Hm, Heckenschützen kennt man ja leider, aber Heckenverehrer...das ist ja mal was ganz Neues. Wenn ich bei mir in die Straße einbiege, liegen die ganzen Heckenverehrer schon hinter Sträuchern in den Vorgärten, hinter Autos am Fahrbahnrand, im Garten am Sümpfchen...die Verehrer, die sich im Garten als Heckenverehrer verdingen, haben allerdings ein Problem: Unsere Mitbewohnerin aus dem Souterrain, die sie bestimmt alle Nase lang anlabert oder wg. Zigaretten oder Essen anzuschnorren versucht *gacker*, denn das ist so ihre Spezialität, wenn auch meist nicht von Erfolg gekrönt. Es gibt Leute, die können einfach nicht ohne labern (auch wenn gerade mal nicht erwünscht...) oder schnorren. Wenn sie dann draußen im Hof ist und alle möglichen Leute anlabert, legen Clio, Escort und Corsa schon die Außenspiegel an, denn sie wollen das egozentrische Gesülze nicht hören...

Gestern Abend bewölkte es sich bereits im Nordwesten, aber im Süden zeigte sich ein klarer, goldgelber Mond im zweiten Drittel, der Sammy wieder zu Jubelschreien veranlasste. Hm, den würde ich mir ja auch gerne mit einem netten Herrn von meinem Balkon aus anschauen, aber wenn ich immer nur heimliche Verehrer bzw. Heckenverehrer habe, gibt dat natürlich nix.

Freitag, 30. März 2012

Im falschen Film

Gestern war meine Zimmerpflanze beim Zahnarzt, damit der nach zwei Jahren Rumdoktorei an ihren Beißerchen mal endlich was gebacken kriegt, sodass ich hier alleine war und natürlich war's ziemlich stressig. Wenigstens erheiterte mich mein neues französisches Groupie - ich war schon froh, dass Eva nicht da war, denn sonst hätte ich bestimmt nicht ernst bleiben können, hihi.

Nach der Arbeit fuhr ich noch zu einem kleinen Einkauf nach Aldi an der Donnerstraße in E-Dellwig, denn der Laden liegt ja ganz in meiner Nähe. Hm, was soll ich sagen?! Neben anderen Kunden, die sich mit sich selbst nicht einig waren, welches Haarspray sie nun kaufen sollten, lief da auch ne ziemlich verstrahlte Familie rum, bestehend aus Vater, Mutter und ca. 3-jähriger Tochter. Die Lütte hatte nix Besseres zu tun, als dauernd Süßigkeiten aus dem Einkaufswagen auf den Boden zu feuern und sich dusselig zu verhalten, die Mutter machte eher einen untoten, etwas bekloppten Eindruck und der Vater sorgte jedesmal bei mir für nen Heiterkeitsausbruch, wenn er in die Knie ging und seine Tochter fragte: "Weißt du eigentlich, was der Papa fürn Kohldampf hat?!" Als ich Eva vorhin davon erzählte, hat sie sich schon platt gelacht.

Auch an der Kasse sorgte diese Familie für genervtes Stöhnen. Der Vater hielt sich für unheimlich witzig, wenn er der Kassiererin angesichts des übervollen Einkaufswagens mit seiner dröhnenden Stimme avisierte, dass jetzt gleich Land in Sicht ist. Selbst Clio, der friedlich am Fahrbahnrand stand und in den Laden gucken konnte, kriegte schon die Krise und fragte sich, von wo die Herrschaften denn entlaufen sind. Ich war froh, als diese verstrahlte Familie endlich den Laden verließ - und da war ich wohl nicht die Einzige. Als ich wenig später mit meinen bezahlten Einkäufen zu Clio ging, waren die da auf dem Parkplatz immer noch zugange und der Vater dröhnte wieder durch die Landschaft, sodass sich sogar schon ein Güterzug erschrak, der auf der Köln-Mindener-Strecke entlang rollte: "Weißt du eigentlich, was der Papa fürn Kohldampf hat?!" Clio hätte bald in den Asphalt gebissen und fragte sich, ob's die Familie auch in intelligent gibt.

Wenigstens rief gestern mein Vermieter an und sagte mir, dass ich jetzt den dritten Stellplatz hinten im Hof nutzen könnte. Juhu!! Ich muss das nur noch im Haus kund tun, denn gestern Abend haben dort die Eltern meiner Nachbarn geparkt. Um viertel nach acht habe ich noch kurz meine Nachbarin Anja im Souterrain besucht und ein bisschen mit ihr gequatscht bzw. nebenbei ihren Hamster mit Joghurt-Drops gefüttert.

Samstag, 3. März 2012

Na, endlich!

Gestern habe ich endlich einen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben. Juhu! Am Montag starte ich dann mal frisch, fromm (na ja...), fröhlich, frei in Herne als Assistentin der Verkaufsleiterin durch. YEAH! Clio freut sich auch schon ganz doll, dass er jetzt wieder mehr Bewegung bekommt und nun nicht mehr jeden Tag nach Düsseldorf, sondern in die andere Richtung pendeln darf, zumal Herne natürlich auch näher dran liegt als Düsseldorf. Diesmal habe ich also nur 27 km Anfahrtsweg statt 48 km - aber bei den Spritpreisen ist auch das kein Zuckerschlecken.

Gestern Abend fuhr ich von Essen-Bedingrade, wo meine Eltern wohnen, ins nur 2,5 km entfernte Essen-Gerschede, wo ich wohne. Dort hatte ich an der Fußgängerampel in Höhe des Edeka- bzw. Edisa-Markts auf dem Reuenberg eine erneute fröhliche Begegnung mit meinem heimlichen Verehrer, der vor lauter Freude, mich zu sehen, die Karre abgewürgt hat :o). Ich hab ihm sogar per Geste angedeutet, mir doch mal seine Rufnummer zu hinterlassen, damit wir mal telefonieren können - analog zu meinem ZL im Clio, der aber morgen aus dem Auto entfernt wird, denn mehr als drei Wochen sind genug - und er hat auch leicht genickt bzw. mir schüchtern gewunken. Leider konnten wir nicht weiter nonverbal miteinander kommunizieren, denn die Ampel schaltete natürlich auf Grün und hinter mir scharrte bereits ein großer Opel (m. E. ein Omega) mit den Reifen, genau wie weitere hinter mir wartende Autos. Da es meinem Verehrer offenbar gelungen ist, sein Auto zum zweiten Mal abzuwürgen (juhu - es lebe die schüchterne, aber niedliche Ungeschicklichkeit!), gab es schließlich ein  kleines Hupkonzert in der Gegenrichtung, hihi. Dann hoffe ich doch mal, dass derjenige welche nu mal endlich in die Hufe kommt, denn von Anhimmeln, Auto abwürgen, beinahe 3er BMW plätten usw. hat niemand was.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Wenn die Verehrer Schlange stehen...

...kann das schon mal zu amourösen Verwicklungen führen, sowohl im wahren Leben als auch in meinen Büchern. In meiner Novelle "Liebe, Tod und Teufel" (2008) steht die Bestatterin Nelly kurzfristig zwischen drei Männern - ihrem besten Freund und Kollegen Steve, ihrem Freund Georg und einem Teilnehmer ihrer Trauergruppe, Raoul. Besonders beim amourösen Finale bleibt kein Auge trocken, während vorher natürlich ziemliches Gefühlschaos herrscht. Die Story spielt hauptsächlich in Gerschede und Dellwig.

Auch in meinem Buch "Wenn es Nacht wird im Pott" (2007) stehen die Verehrer in der Geschichte "Der Mond und seine ko(s)mischen Auswirkungen auf den Gefühlszustand mancher Leute" Schlange vor dem Haus der Protagonistin Marilyn, die in Frohnhausen wohnt. Unabhängig voneinander beschließen die drei Herren, Marilyn ihre Liebe zu gestehen, und machen sich während einer Mondfinsternis auf den Weg zu ihrem Haus, wo sie dann im wahrsten Sinne des Wortes zusammentreffen. Im gleichen Buch gibt es in der Geschichte "Piel op no Crange - die Nacht der Abenteuer", die - wie der Titel vermuten lässt - auf der Cranger Kirmes in Herne spielt, ein überraschendes Happy End, obwohl zwei Männer zunächst eine Rolle im Leben von Protagonistin Birgit spielen.

Mittwoch, 16. März 2011

Frühlingsgefühle und überraschende Eheschließungen

Gestern Nachmittag klingelte bei uns im Büro - wie schon mal häufiger üblich - das Telefon bei Marina. Da sie jedoch im Gespräch mit KuMis neuer Kundin war, habe ich das Gespräch auf meinen Apparat rübergestellt und meldete mich mit Firmenname, Apparat Marina Hong, Döll, guten Tag!" Es war ein Kunde, von dem wir schon länger nix gehört hatten, und der mal einen Termin mit Zeno machen wollte. So weit, so gut. Plötzlich fragte er mich jedoch: "Sie haben geheiratet, ne?! Herzlichen Glückwunsch!" Ich war total überrascht und fragte mal vorsichtig nach, wie er denn darauf käme - tja, er hatte wohl mein Begrüßungssprüchlein am Telefon falsch verstanden und dachte, ich heiße seit Neuestem Hong-Döll *kicher*. Als ich Marina davon erzählte, nachdem KuMi seine Kundin mit in sein Beraterzimmerchen genommen hat, hat sie sich krank gelacht - seitdem sind Marina und ich also verheiratet. Steffi haben wir noch zusätzlich als unsere Verlobte aufgenommen - wir sind eben richtige Polygamistinnen :o). Steffi ist total begeistert.

             (c) Marina Hong 2010

Da sieht man mich sowohl mit meiner "Ehefrau" zur Linken als auch mit meiner "Verlobten" zur Rechten, hihi. Marina ist es jedoch schon gewohnt, außer mit ihrem Schatz auch mit Freunden und Freundinnen aus ihrem Internet-Forum verheiratet zu sein - und nun bin ich ihre neue Ehepartnerin in ihrem Harem, hahahaha!!! Sie freut sich auch, dass Steffi mal eben zu unserer Verlobten avanciert ist. Die Hochzeitsnacht haben meine Gattin und ich allerdings getrennt verbracht :o). Was Kundenanrufe so alles auslösen können *grins*.

Ich frage mich nur, was mein drittes Groupie dazu sagt, wenn ich jetzt mit meinen beiden Büromäusen verlobt und verheiratet bin. Thomas, nimm's einfach locker :o) - Du bist und bleibst mein Groupie. Manche Rockstars sind ja auch verheiratet (zumindest auf dem Papier) und nehmen nebenbei Groupies mit auf's Hotelzimmer.



       (c) Marina Hong 2010 - Groupie Thomas und ich

Wenn ich jetzt mal runter zum Rauchen gehe und nebenbei noch unsere freundliche Post in den Briefkasten auf der Benrather Straße stecke, denken meine Frau und meine Verlobte immer, dass ich heimlich meine Verehrer treffe - klar, die stehen draußen Schlange und ich muss jedesmal nen Quickie einlegen (nein, nicht so einen Quickie! Pfui!!), damit ich überhaupt genug Zeit habe, alle meine Verehrer anzufreundeln und nebenbei noch meinen beruflichen Pflichten als Diplom-Pädagogin, Lektorin, Teamassistentin, temporäre Jobsearcherin, Psychologische Beraterin und Online-Autorin nachkommen zu können. Zuhause in Frohnhausen-Süd geht das munter weiter - da stehen sie auch schon Schlange; am Altpapier-Container, vor der Kirche, unter diversen Laternen, am Fahrbahnrand...es ist ein anstrengendes Leben, wenn man soviele Fans und Groupies hat - und dann noch eine Verlobte sowie eine Ehefrau! :o)) Meine Stofftiere, die ja meine Kinder sind, nehmen natürlich auch noch meine Aufmerksamkeit und Fürsorge in Anspruch.


       (c) Alexandra Döll 2010

Das sind ja meine zwei anstrengdsten, aber auch liebsten Stofftiere - Ecki freut sich schon wie doll auf seinen 3er BMW, den er Ende des Monats abholen kann, und Sammy hat auch immer neue, verrückte Geschichten auf Lager :o). Entweder hat sie Stress mit blöden Altenessenern, die ihr Spritzenstraßen-Verbot erteilen wollen, weil sie von Schalke kommt, Krimhilde Krötenwutz nervt sie bzw. ihr Brüderchen, es möndelt und das ist ein Grund, für Sammy auszuflippen, dann gibt es größere Hunde, die sie apportieren wollen...irgendwas ist halt immer, hihi. Sammy und Ecki haben auch eine bewegte Familiengeschichte, aber das ist jetzt hier nicht Thema.

Passend dazu habe ich heute unter goodnewstoday.de einen neuen Beitrag eingestellt mit dem Titel "Methoden des Schmachtens" - passte so gut zu Frühlingsgefühlen und anderen Verrücktheiten, die hier so passieren.

        (c) Marina Hong 2010

Meine Verlobte und mein Groupie sind sich auf dem Foto gerade uneinig über die Aufhängung der Jacke an dem Nasenhorn des Nashorns *kicher* - das ist nur eine von zahlreichen Verrücktheiten :o).

Meine Ehefrau bietet mir hier gerade im Büro Fruity-Bussis von Haribo an, die sie gestern bei Rewe am Carlsplatz gekauft hat und faselt natürlich was von Lutschen und in den Mund stecken - die Sau! :o) Ich werde die Dinger mal antesten. Sie sind ganz lecker, aber die Kirschen, die meine Verlobte manchmal von Rewe mitbringt, schmecken noch besser!


        (c) Marina Hong 2010

Da sieht man mein Groupie mit meiner frechen Ehefrau, wobei sie eher nachdenklich wirken. Bahnt sich da etwa ein Eifersuchtsdrama an? *grübel* Das wäre wieder was für Frau im Spiegel & Co.

Samstag, 11. Juli 2009

Wilde Träume die Zweite: Es war Vollmond

Vor drei Tagen, also kurz nach Vollmond, träumte ich mal wieder einen spielfilmreifen Traum, den Petra und Andrea (die gestern leider gekündigt hat *heul*, um sich neuen beruflichen Aufgaben zu widmen) auch zum Schreien komisch fanden:

Ich stand mit Andrea und Petra in eleganten Abendkleidern auf einer Bühne - Andrea trug ein blaues, Petra ein schwarzes und ich ein rotes. Wir bekamen eine Auszeichnung für unser besonderes Engagment für den Naturschutz der Taschenkrebse. Alle applaudierten, nur unser Chef moserte, dass Marina keine Auszeichnung bekommen hatte - sie bekam aber auch eine, nämlich das umgedrehte Kruzifix am Bande für fortgesetztes, subtiles Mobbing. Danach standen Andrea, Petra und ich mit unserer Band, den "Metal Fuckers" auf der Bühne und intonierten im Rammstein-Stil bekannte Hits wie "Manchmal möchte ich schon mit dir..." (Roland Kaiser), "Into the groove" (Madonna) und auch was von Rammstein selbst, nämlich "Engel".

Plötzlich wechselte die Szene und wir fanden uns in meinem Traum in Bottrop-Kirchhellen am Heidesee wieder, denn Andrea hatte einen Wandertag organisiert. Marina quengelte wie üblich, dass sie ein Eis wolle und bekam nachher noch Stress mit einem Biber, der aus irgendeinem Grunde gefrustet von ihr war. Steffi nahm den Biber in Schutz mit den Worten "Der Biber ist halt so, man muss ihn auch verstehen..." (wie im wirklichen Leben!) Mein Verehrer wollte mit mir alleine sein und ging zu diesem Zweck mit mir ins Unterholz, um mit mir Pilze suchen zu gehen, aber immer, wenn wir uns küssen wollten, kam KuMi (versteht sich neuerdings als Späher und Spion der Projekt- und Geschäftsleitung *nerv*) dazu und störte unsere traute Zweisamkeit. Nachdem KuMi den dritten Annäherungsversuch inne Pilze vereitelt hatte, reichte es Petra. Sie zog KuMi von hinten einen mit der Schaufel drüber und brüllte: "Jetzt reicht's mir aber mit 'KuMi hat's gesehn'!" KuMi lag bewusstlos in der Gegend rum und Petra selbst war über ihre Schlagkräftigkeit ganz erschüttert. Sie stammelte: "Wie soll ich denn jetzt erklären, dass der hier bewusstlos im Unterholz liegt und warum ich ihm einen über den Schädel gezogen habe?" Andrea kam auch dazu und hatte die Lösung (promovierte Historikerinnen sind eben richtig pfiffig!): Als Zigarettenmädchen hatte sie ja schon in meinem ersten Traum fungiert, deshalb steckte sie KuMi nun eine Rot Händle ohne Filter (stärkeres Kraut gibt's kaum) in den Mund und machte ihm die Kippe natürlich an mit den Worten: "Jetzt denkt jeder, er hat sich bewusstlos gequarzt!"

Plötzlich hörten wir vom Wegesrand her ein Riesengeschrei, weil sich ein Tornado genau auf uns zu bewegte. KuMi lag weiterhin bewusstlos im Unterholz, während wir gemeinsam mit den Anderen geflüchtet sind und Zuflucht in einer Höhle gesucht haben (in der Kirchheller Heide gibt's in Wirklichkeit gar keine Höhlen...). Dort haben wir den Sturm abgewartet und ich habe währenddessen mit meinem Verehrer gekuschelt, der mich beschützend im Arm hielt, denn KuMi konnte es ja jetzt nicht sehen. Unserem Chef passte das mal wieder überhaupt nicht, denn er motzte los: "Alex! Thomas! Betrachtet das jetzt als Abmahnung...!!" Dann wurde ich wach.

Mal gucken, wann mich der nächste spielfilmreife Traum heimsucht ;o).

Montag, 6. Juli 2009

Wilde Träume

Die Rüstige, Autorin von "Glück bedeutet, ein Pony zu haben", meinte neulich, dass man merken würde, dass es auf Vollmond zuginge, weil ihre Träume immer wilder würden - bei mir war es dann am Samstag soweit, was die wilden Träume betraf. Ich hab spielfilmreif geträumt - als ich Petra und Andrea heute Vormittag davon erzählte, war das Gelächter natürlich groß...

Erst stand ich zusammen mit Petra, Tim und Zeno (einer unserer Berater) auf einer Bühne vor 3.000 Leuten in einer nicht näher spezifizierten Halle. Unsere Band nannte sich die Metal Fuckers und das Line-up sah folgendermaßen aus:

  • Petra, Gesang/Bass
  • Ich, Gesang/Gitarre
  • Zeno, Gitarre
  • Tim, Schlagzeug

Wir trugen alle mit Nieten besetzte Lederklamotten, waren geschminkt wie die Kult-Band KISS und haben passenderweise auch noch "I was made for lovin' you" gesungen. Tim trug keine Metaller-Klamotten, sondern saß lediglich mit schwarzen Boxershorts bekleidet hinter seinem Drumkit und trommelte sich hinter seiner Schießbude fast ins Koma. Die Zuschauer rasteten aus und es wurden etliche Plakate hochgehalten mit Aufschriften wie

  • Tim, ich will ein Kind von dir!
  • Alex, heirate mich!
  • Zeno!!! (mit Herzchen dahinter)
  • Petra, du bist toll! uvm.

In der ersten Reihe standen Marina und Steffi, wobei Marina sowohl verbal als auch per Schild mal wieder quengelte: "Ich will ein Eis!" Andrea bahnte sich schließlich als Zigarettenmädchen mit Bauchladen den Weg durch die tobenden Massen und verkaufte Eiskonfekt sowie Kippen an die Konzertbesucher - Marina hat natürlich direkt drei Päckchen Eiskonfekt erstanden. Dann haben wir auch noch von Rammstein "Bück dich" gespielt, während unser Chef, der in der vierten Reihe stand, ein Schild hochhielt mit der Aufschrift "Alex, Tim, Zeno, Petra! Betrachtet das jetzt als Abmahnung!"

Plötzlich wechselte die Szene und ich stand mit meinem Verehrer in Marinas Büro. Während sie da über irgendwas dozierte, ging ER mir immer heimlich an den Hintern und streichelte selbigen. Ich hab seine Hand immer sanft weggeschoben - nicht weil mir diese Art von Zärtlichkeiten nicht gefallen hätte, sondern weil ich nicht gerade in Marinas Gegenwart befingert werden wollte. Selbige guckte auch ganz dreieckig, weil sie wohl merkte, dass da irgendwas lief.

Wenig später stand ich dann mit IHM in seinem Büro und ich sagte: "Bist du verrückt?! Ich fand das zwar total schön, aber doch nicht in Marinas Büro...!" Er strahlte mich an, sagte mir, dass er mich toll fände und hat mir mal eben einen Ring an den Finger gesteckt und ich hab ihm dann auch einen an seinen gesteckt, als die Szene plötzlich wieder wechselte - ich fand mich in einem Berliner Hotel wieder, ganz in schwarz gekleidet (ist ja auch im Wachleben keine Seltenheit...) und ich hab ein Zimmer für Petra und Till Lindemann (Sänger von Rammstein) hergerichtet, damit die beiden mal ganz privat sein konnten. Plötzlich kam Marina rein, spielte wie üblich ihre Rolle als sterbende Sybille, die einem noch mal eben ein paar düstere Prophezeiungen zuraunt. Sie sprach: "Alex, unser Chef kommt gleich!", woraufhin ich nur meinte, dass der mich mal könnte. Sie ging und dann tauchte ne frühere Freundin von mir auf, zu der ich aber seit fünf Jahren gar keinen Kontakt mehr habe, um mir mitzuteilen, dass Petra unten in einer Stretch-Limo auf mich wartet und wir nach Herne fahren würden - dort würden Metallica auf uns warten. Das hat mich als Fan natürlich gefreut, aber ich hab mich gefragt, warum ich mir jetzt soviel Mühe mit dem Zimmer für Petras und Tills Tête-a-tête gegeben hätte. Ich wollte gerade mitsamt meinem Hamster Slayer das Zimmer verlassen, als mein Chef in Rentierpulli und mit Krawatte um den Hals auftauchte, dabei hielt er Stricknadeln und ein Wollknäuel in der Hand. Sein üblicher Spruch: "Alex, betrachte das jetzt als Abmahnung!" Ich hab nur erwidert: "Strick dir doch'n Loch ins Knie!" und bin raus auf die Straße, wo die Stretch-Limousine bereits auf mich wartete. Petra und ich saßen hinten, hatten Spaß inne Backen und haben Champagner geschlürft - im Übrigen haben wir die Strecke von Berlin nach Herne in nur 60 Minuten geschafft, aber das ist wirklich nur im Traum möglich ;o).

In Herne angekommen, wurden wir total nett von Metallica empfangen, die uns dann auch zum Essen eingeladen haben - sie hatten uns wohl in einem Video gesehen und wollten jetzt, dass Petra und ich die Backing Vocals für ihren neuen Song eingrölen. Das haben wir nach dem Abendessen auch getan, während Andrea am Mischpult saß, unseren Text nicht subtil genug fand und Slayerchen aufgeregt zwischen den Reglern am Mischpult hin- und herwetzte.

Am nächsten Tag haben wir dann das Video zum Song gedreht - die Jungs von Metallica standen zwischen den Grabsteinen rum und spielten ihren Song, ich bin als bleich geschminkte Gothic-Braut mit roten Lippen aus einem Sarg geklettert und Petra stand sehr dekorativ in der Gegend rum, während sie eine große, schwarze Krähe auf dem Unterarm sitzen hatte.

Plötzlich wechselte die Szene wieder - ich befand mich im Garten meines Luxushauses, es war Nacht und ich saß zusammen mit IHM (also meinem Verehrer) im Whirlpool im Garten, während wir Sekt getrunken und uns innig geküsst haben. Dann wurde ich leider wach und wunderte mich etwas...

Den Traum hätte ich mal gerne von einem professionellen Traumdeuter gedeutet - ich hab davon zwar auch in gewisser Weise Ahnung, aber ich denke, da gibt es noch bessere Profis und es ist auch immer schwer, für sich selbst etwas zu deuten. Petra und Andrea haben sich jedenfalls scheckig gelacht, wenn Petra auch sehr enttäuscht war, nicht mit Till in einem Hotelzimmer gewesen zu sein ;o).

Bald ist wieder Rheinkirmes

Dieses einmal jährlich stattfindende Ereignis wollen wir natürlich auch gebührend im Kollegenkreis würdigen ;o), deshalb haben Petra und ich hierzu unsere Kollegen auch im Namen unserer beiden Mitstreiterinnen Steffi und Marina eingeladen (vgl. Text im Anhang).


Rheinkirmes 2009


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie Ihr vielleicht der Presse entnommen habt, findet auch in diesem Jahr wieder die Rheinkirmes auf den Oberkasseler Festwiesen statt. Vom 18. bis 26. Juli 2009 heißt es erneut: Spaß, Geselligkeit, Leckereien, Eis, Zuckerwatte, gute Laune, Achterbahnen, Wilde Mäuse und alles, was das Herz begehrt!

Die freundlichen und fröhlichen Assistentinnen des Projektbüros planen, mit Euch eine Runde über den Rummel zu ziehen. Folgende Termine haben wir ins Auge gefasst – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit:

- Dienstag, 21. Juli 2009
- Mittwoch, 22. Juli 2009
- Donnerstag, 23. Juli 2009


jeweils ab 17.30 Uhr.

Wir würden von der WestLB aus mit dem ÖPNV zur Kirmes fahren, das Mitführen eines Pkw macht bei dem Rummel nicht viel Sinn.

Bitte teilt uns mit, an welchem Tag Ihr uns mit Eurer Begleitung beglücken wollt. Anmeldungen nehmen wir gerne persönlich, per Mail oder auch fernmündlich entgegen.

Freizeitkleidung ist empfehlenswert – die Krawatte also bitte im Schrank lassen! Ansonsten bringt bitte gute Laune, Unternehmungslust und ein dickes Portemonnaie mit…

Für etwaige Kollateralschäden nach dem Besuch wilder Fahrgeschäfte oder übermäßigem Nahrungsmittel-/Alloholkonsum übernehmen wir keine Haftung! ;o)

Liebe Grüße
Alex, Petra, Marina & Steffi



Passende Bilder in unserer pdf-Datei gibt's dazu natürlich auch noch, die sich aber jetzt schlecht übertragen ließen - beispielsweise eine Achterbahn, die gerade durch einen Looping rast, einen betrunkenen Smiley mit Bierkrug in der Hand, Eis und Pommes, Luftballons...ich hoffe, mein Verehrer kommt auch mit, denn ich würde doch mal ganz gerne mit ihm das eine oder andere Fahrgeschäft besuchen, wie etwa den Happy Sailor oder die Südseewellen ;o). Petra will wieder versuchen, durch exzessive Loskäufe große Plüschtiere zu gewinnen - beim letzten Mal war es offensichtlich Bernd das Brot, das jedoch nur französisch quatscht.

Samstag, 4. Juli 2009

Mein Verehrer hatte gestern nen Clown gefrühstückt

Gestern Nachmittag, kurz nachdem das erste Gewitter in Düsseldorf abgezogen war, saß ich mit Petra in unserem Büro (666 - The Number of the Beast...) und wir alberten gut gelaunt herum, als plötzlich mein Verehrer strahlend und bester Laune mit Handy am Ohr in mein Büro gewetzt kam, wobei sich uns der Grund hierfür zunächst nicht ganz erschloss. Er stand zutraulich neben mir, telefonierte mit einer Person, von der wir gar nicht wussten, wer es war und fragte mich plötzlich nach meiner Nummer, während er anfing, ganz hektisch auf meinem Schreibtisch nach Stift und Papier kramte (eigentlich lag das dort offensichtlich, aber nun gut...). Er fragte mich dann nach meiner Durchwahl, die ich dann auch laut und deutlich sagte - plötzlich rückte er ganz dicht an mich ran, stand halb auf meinem Fuß, hielt mir sein Handy vors Gesicht und sprach: "Sag die Nummer, sag die Nummer!" Ich sprach dann mal meine Durchwahl in das Handy, dann nahm er selbiges wieder an sein Ohr und telefonierte fröhlich weiter, während er mich anstrahlte und sich endlich mal herausstellte, mit wem er da eigentlich telefonierte - es war eine Kundin von uns aus dem Essener Projektbüro, die einen Job gefunden hat (YIPIE!!!) und sich auch noch mal persönlich bei mir bedanken wollte, deshalb wollte sie wohl meine Nummer haben. Mein Verehrer verließ schließlich das Zimmer wieder, um zuende zu telefonieren, und Petra und ich haben uns bei dieser Slapstick-Klamotte echt bald weggeschmissen. Das war echte Situationskomik! *gröl*

Das habe ich ihm nachher auch gesagt, dass die Aktion gerade ja einmalig putzig war, aber er verstand erst mal gar nicht, warum - typisch Mann eben ;o). Er meinte dann, dass ich ja offensichtlich Vertrauen zu ihm hätte, weil ich meine Nummer in das Handy gesprochen habe, zumal ich ja gar nicht wusste, wer meine Nummer haben wollte. Na ja, ich bin auch nicht davon ausgegangen, dass er da jetzt ne echte Mistbiene in der Leitung hat, dafür war er einfach zu entspannt (kann auch an mir gelegen haben - wenn er bei mir nicht gerade das schüchterne Eichhörnchen mimt) und außerdem traue ich ihm solche Fiesimatenten nicht zu. Auf jeden Fall war es sehr schade, dass wir in der Situation keine Videokamera hatten, denn da wären mehrere Sachen filmreif gewesen - Petras und mein blödes Gesicht, das Rumgetänzel von meinem Verehrer und wie er mir da sein Handy inklusive Unterarm plötzlich ins Gesicht hielt ;o).