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Samstag, 19. August 2017

Geschafft! :o)

Gestern hatte ich um 14 Uhr ein Vorstellungsgespräch in Altenessen - ich habe den Job! :o) Am 28.08. fange ich freiberuflich dort an zu arbeiten, damit ich mich schon mal einarbeiten kann, und am 01.09. werde ich dort festangestellt :o)). Am Montag muss ich mit meiner Krankenkasse telefonieren, um zu fragen, wie das mit den paar Tagen Freiberuflichkeit läuft und noch zwei weitere Vorstellungsgespräche absagen, die ich am Dienstag hätte. Außerdem muss ich noch in Düsseldorf anrufen wegen dem Arbeitsvertrag. Der Agentur gegen Arbeit gebe ich auch Bescheid, dass sie ihre Zahlungen ab 28.08. einstellen können.

In der Hauptsache betreue ich Hartz IV-Bezieher, die schon längere Zeit arbeitslos sind, und das habe ich in Mülheim schon mal gemacht :o). In jedem Fall war das Gespräch sehr angenehm und positiv. Mein zukünftiger Arbeitgeber liegt in einem Gewerbegebiet im Altenessener Süden. Ich bin auf jeden Fall froh, dass das Schreiben von Bewerbungen jetzt erstmal ein Ende hat. Der Vertrag ist zwar auf zwölf Monate befristet, aber das ist wesentlich besser als gar nichts. Das mit der Befristung ist zwar voll doof, aber im Moment sind im Sozialwesen fast alle Stellen befristet.

Das Wetter war mal wieder bescheiden - zehn Minuten, bevor ich mich auf den Weg nach Altenessen machte, fing es an zu plästern, aber als ich vom Auto hinüber lief zum Betrieb, hörte der Regen dankenswerterweise auf. Dafür gab's gestern gegen 22 Uhr einen Starkregenschauer, aber ohne Blitz und Donner. Heute Morgen schien noch die Sonne, aber jetzt ist es wieder bewölkt. Eine Gewittervorwarnung besteht bereits.

 
Aufziehendes Unwetter im Mai 2014 - (c) Alexandra Döll, Essen

Montag, 12. Oktober 2015

Juhu :o)

Als ich heute Morgen mit meinem Papa beim Neurologen in Frohnhausen war, bekam ich einen Anruf von der Institution, bei der ich mich am Freitag vorgestellt hatte, während mein Papa im EEG war. Siehe da: Man möchte mit mir zusammenarbeiten - yipie! :o) In den kommenden Tagen wird der Vertrag unterschrieben und dann geht's auch direkt los. YEAH!!! :o)))

Richtig jubeln werde ich allerdings erst, wenn der Vertrag von beiden Seiten unterschrieben ist - dann gebe ich auch dem Jobcenter Bescheid. Eine mündliche Zusage ist zwar eine mündliche Zusage, aber leider habe ich bei einem früheren Kunden im Jahr 2009 erlebt, dass er trotz mündlicher Zusage nie einen Arbeitsvertrag erhalten hat. Erst redete sich der Arbeitgeber immer raus, dass der Vertrag angeblich in der Post wäre usw., doch dann bekam mein Kunde einen Anruf, dass das doch nichts mit dem Vertrag würde, weil sie jemanden mit einer ähnlichen Qualifikation gefunden hätten, der aber für weniger Geld arbeitet (mein Kunde war übrigens promovierter Jurist). Da war die Enttäuschung bei meinem Kunden natürlich riesig - verständlich! - und wir haben weiter für ihn Bewerbungen verschickt und nach passenden Stellen gesucht. Zwei Monate später hat er dann definitiv einen neuen Arbeitsvertrag bei einer Düsseldorfer Bank unterschrieben.

Ich glaube zwar nicht, dass sich das, was mein Kunde erlebt hat, bei mir wiederholen wird, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Deshalb jubele ich erst, wenn ich auch etwas Schriftliches habe.

Die Stelle ist jedenfalls in Vollzeit und auch gut bezahlt, also wäre ich endlich vom Jobcenter Essen weg - was mich besonders freut, denn der Laden hat mich in den letzten zehn Monaten mehr genervt als alles andere bzw. insbesondere deren "menschlich und fachlich" kompetente Mitarbeiter in Borbeck. Jetzt muss ich nur noch meinen Lebenslauf um meine letzte nebenberufliche Station bei der Neuen Arbeit der Diakonie in Essen ergänzen.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Eine Rundreise durchs Revier - mit erfreulichem Ausgang

Heute Morgen hatte ich ja mein Vorstellungsgespräch im schönen Dortmund-Kley als pädagogische Mitarbeiterin. Trotz eines riesigen Staus auf der A42 zwischen Bottrop-Süd und Essen-Altenessen/-Karnap war ich mehr als pünktlich da. Ab GE-Schalke konnten Clio und ich Knallgas geben (scheint am Stadtteil zu liegen, hihi) und am Kreuz Castrop-Rauxel-Ost auf die A45 Richtung Dortmund/Frankfurt wechseln, wo zum Glück nicht viel los war. Am Autobahnkreuz Dortmund-West bin ich dann wieder auf die A40 Richtung Essen aufgefahren und habe selbige in DO-Kley wieder verlassen.

Bevor jetzt jemand fragt, warum ich nicht direkt über die A40 gefahren bin, sondern stattdessen über die A42, A45 und dann auf die A40: Der Ruhrschleichweg ist morgens noch mehr verstopft als der Emscherschnellweg, da bin ich auf Nummer Sicher gegangen, obwohl ich ohnehin ausreichend Zeitpuffer eingeplant hatte - sollte man bei Vorstellungsgesprächen und anderen wichtigen Terminen ja generell machen.

Gegen 9.45 Uhr habe ich die Räumlichkeiten betreten, aber da mein Ansprechpartner natürlich noch für viele andere Sachen verantwortlich ist, hat er mich über seine Sekretärin gebeten, über die A40 nach Bochum-Harpen zu fahren, denn die Institution liegt nur einen Steinwurf von der Abfahrt entfernt.

Das Gespräch ist sehr angenehm und produktiv verlaufen; mit anderen Worten: Ich habe die Stelle! :o))))) Ich jubele zwar erst richtig, wenn ich nächste Woche Freitag den Vertrag unterschrieben und somit auch was Konkretes in der Hand habe, aber diese Zusage hat mich mehr als gefreut, zumal mir die Ansprechpartner sympathisch waren und die Stelle ein vielfältiges, abwechslungsreiches Aufgabengebiet beinhaltet. Ich werde zwar auch mal in der Verwaltung mitarbeiten, aber hauptsächlich ist das Ganze eine pädagogische Stelle - ins Haifischbecken Büro wollte ich ja nicht mehr zurück und stattdessen endlich mal in meinem Beruf arbeiten :o).

Sammy und ich finden es besonders gut, dass mein zukünftiger Chef Schalker ist, hihi. Schalker sind immer gut :o).

 
Sonne und Wolken über Gerschede - (c) Alexandra Döll, Essen