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Montag, 3. Januar 2011

Kult-Hits des Jahres 2010 in unserem Büro

Einige der Titel sind zwar vielleicht schon älter, aber dennoch haben sie in Marinas, Steffis und meinem Büro im vergangenen Jahr Kult-Status erreicht:

  1. Insane Clown Possee "F*** you all"
  2. Cypress Hill "Low Rider"
  3. Titel-Melodie von Cum-Cum (bevor ich Marina kannte, wusste ich überhaupt nix von Cum-Cum, genau wie Timo, Tim, Steffi...Marina hat die Kennntnis des Liedes und der dazugehörigen Fernsehserie mittlerweile zur Einstellungsvoraussetzung für neue Kollegen deklariert, haha!)
  4. Titel-Melodie von Biene Maja, gesungen von Karel Gott
  5. Timbaland feat. Kelli Hilson "The Way I Are"
  6. Crazy Frog "Axel F."
  7. Deine Spuren im Sand - O-Ton von Howard Carpendale, Video von einem Metallica-Konzert (Live at San Diego 1992)
  8. Slayer "Seasons in the Abyss"
  9. Titel-Melodie der Fernsehserie "Meister Eder und sein Pumuckl"
  10. Juliane Werding "Stimmen im Wind".

Das ist ne ziemlich bunte stilistische Mischung - HipHop, Schlager, Metal...so bunt, wie wir eben auch sind, hihi. Lustigerweise ist ausgerechnet der Titel von Juliane Werding mal der Lieblings-Song von Marina gewesen, aber da war die Kurze auch erst acht Jahre alt, als der Titel aktuell war, da wusste sie es noch nicht besser :o). Mittlerweile steht sie ja eher auf HipHop. Meine Mom hat den Titel übrigens sogar als Single besessen, aber ich mochte den Song damals schon nicht - trotz meiner damals erst 11,5 Jahre.

Platz 5 hat sogar Eingang in die Sommergeschichte meines Buchs "Vier Jahreszeiten" gefunden und natürlich wird dazu auch getanzt - und zwar auf dem Parkplatz der Bar Celona an der Westfalenstraße in Essen-Bergerhausen. Platz 2 avancierte schon 2003 bei mir zum Kult, als ich noch mein sonnengelbes Mégane Coupé fuhr, denn da habe ich den Lautstärkeregler jedes Mal nach oben gedreht, wenn der Song auf Eins Live gespielt wurde. Der Bass ist einfach genial und ich konnte auch mal so richtig einen auf Proll machen, hihi.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Absurdes Zeug

Als Beispiel dient das nachfolgende Video ;o), das Marina und mich an eine bestimmte Person aus unserem Leben erinnert:

http://www.youtube.com/watch?v=IXlQh6JRVgI

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich auf das Lied selbst schon zweimal getanzt habe - einmal an der Rheinpromenade unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke, wenn ich mich vor über vier Jahren heimlich dort mit Frank getroffen habe für romantische Stunden zu zweit (nein, Marina, es war nicht horny! *lach*). Einmal hatten wir den Song auch in seinem Auto laufen und haben auffe Promenade rumgetanzt - und das, obwohl wir eigentlich beide eher die härtere, schwermetallische Gangart bevorzugen *schepper*. Im Übrigen kann man auch zu Iron Maiden und Metallica wunderbar kuscheln - und nicht nur zu Songs wie "Nothing Else Matters" ;o).

Im April 2008 bin ich auf einer Betriebsfeier im Unperfekthaus Essen aufgetreten und habe lustige Stories aus meinem Buch "Wenn es Nacht wird im Pott" gelesen, danach wurde noch in einem Nebenraum Disco inklusive DJ veranstaltet, sodass ich dem DJ noch ein bisschen zur Hand gegangen bin. Komisch, zu den Bee Gees wollte keiner tanzen, deshalb habe ich einen etwas anderen Stil vorgeschlagen, der die Tanzfläche auch tatsächlich gefüllt hat. SO füllt man den Dancefloor!

  • Timbaland feat. Kelly Hilson "The Way I Are"
  • Nelly Furtado "Say It Right"
  • Crazy Frog "Axel F." *gröl*

Natürlich habe ich auch mitgegroovt, auch beim Crazy Frog - ich glaube, die müde Marina teert und federt mich gleich und kriegt dann zur Feier des Tages noch nen Schluckauf, so wie gestern stündlich ;o). Bevor das passiert, werde ich mal zum Bäcker schlafwandeln, haha.

P. S. Es ist übrigens ein Gerücht, dass unser Crazy Frog auch immer "Ding-Ding" singt, wenn sie das Zimmer betritt, haha!

Donnerstag, 21. Januar 2010

Schlittschuh laufen in Borbeck

Da unsere Protagonisten ja Schlosspark- und Westerbergverbot haben, nutzen sie den neueren Teil des Schlossparks, der zwischen Schlossstraße, Fürstäbtissinstraße und Borbecker Straße in einer Mulde eingebettet ist. Dazu gehören auch die Notenkiste (Probe- und Veranstaltungsraum des Schönebecker Jugendblasorchesters) und die Dubois-Arena für Freiluftveranstaltungen. In diesem Fall sind die Damen und Herren aber eher an dem zugefrorenen Teich interessiert, der sich unweit der Arena befindet. Alex' Lieblingsstofftier Sammy ist auch mit von der Partie und schildert in ihrem Tagebuch, was ihre Mutti und deren Spießgesellen und -gesellinnen so alles treiben.

Liebes Tagebuch,

heute war ich mit Mutti, meinem Brüderchen Ecki und diversen Tanten und Onkels an dem Teich im neuen Teil des Schlossparks. Das war teilweise lustig, aber manche Leute sind ganz schön bekloppt, vor allem Onkel Thomas. Maaaaaaaaaaaaann!!! Aber der Reihe nach:

Um 11 Uhr sind wir im neuen Teil des Schlossparks angekommen und haben uns auf die Bänke am Steg gesetzt, um uns die Schlittschuhe anzuziehen. Meine Mutti ist total in Ordnung, denn sie hat Ecki und mir dabei geholfen. Toll! Tante Steffi und Tante Marina kriegten die Krise, weil Onkel Thomas mal wieder unentschlossen war, ob er jetzt zwei oder drei Paar Socken anziehen sollte. Tante Steffi war da ganz autoritär und hat Onkel Thomas befohlen, sich gefälligst drei Paar Socken anzuziehen, damit er genug Halt in den Schlittschuhen hat. Tante Marina hat sich gefragt, ob Onkel Thomas dusselig ist. Onkel Tim hat was von wegen "Spacko" gemurmelt. Recht hat er, hihi. Onkel Thorsten hat sich ein Bier genehmigt und Tante Renate hat ein Kaugummi gekaut. Tante Uli hat sich mit mir und Ecki ne Banane geteilt, hihi!

Auf dem kleinen Hügel am Teich unter der Trauerweide saßen zwei so Jugendliche mit gegelter Emo-Friese und hatten ihren Ghetto-Blaster laufen. Meine Mutti und Tante Steffi sind daraufhin hinaus auf den Teich geflitzt und haben zu der Musik getanzt, auch wenn Tante Steffi die Musik nicht immer gefiel. Sie mochte ja noch nicht mal "The Way I Are" von Timbaland. Maaaaaaaann!! Dennoch hat Tante Steffi munter getanzt mit meiner Mutti. Onkel Thomas wollte das wohl auch, hat dabei aber fast Tante Steffi und meine Mutti umgemäht. Tante Steffis Gesicht war diesmal nicht betreten, sondern verärgert. Onkel Tim hatte ne Lösung: Er hat Onkel Thomas eine Laufhilfe in Form eines Kunststoff-Pinguins zur Verfügung gestellt, an dem Onkel Thomas sich festhalten konnte. Das sah vielleicht scheiße aus...Maaaaaann!!

Tante Marina hielt sich immer am Rande des Teichs auf, wohl um nach Elfen und Elfensperma im Schilf Ausschau zu halten. Die Sau! Hihi!! Stattdessen ist sie wohl auf den Erpel Dieter getroffen, denn als sie das Schilf an einer Stelle auseinander bog, hab ich Rauchwölkchen gesehen und die brummigen Worte "Du bist bestusst!" vernommen. Da machte Tante Marina mal zur Abwechslung ein betretenes Gesicht, rutschte aber weiter zur nächsten Schilfansammlung. Ich bin ihr mal gefolgt - ich wollte doch auch mal Elfensperma sehen. Hihi!

Boah, diese blöden Typen mit ihrer Emo-Friese und dem Ghetto-Blaster...da haben die doch glattweg "Beatbox Rocker" von Westbam aufgelegt. Wo haben die den Scheiß denn ausgegraben?! Tante Marina hat mich gefragt, ob die dusselig sind. Das konnte ich nur bejahen.

Onkel Thomas hat sich auf den Arsch gesetzt, dabei ist wohl seine Hose gerissen. Er hat nach meiner Mutti gejammert, als er sich mühselig wieder aufgerappelt hatte. Tante Steffi machte das betretene Gesicht, als sie unfreiwillig einen Blick auf Onkel Thomas' blöden Schlüppi werfen musste. Tante Marina und auch Mutti haben ihm direkt gesagt, dass sie keine Sicherheitsnadel haben - sicher ist sicher! Onkel Thorsten hat sich daraufhin noch ein Bier genehmigt. Ihm gefiel Onkel Thomas' Schlüppi wohl auch nicht. Ecki hat das locker genommen und Pirouetten gedreht - das sah aber viel besser aus als bei Onkel Thomas. Auch Tante Steffi und Mutti haben weitergetanzt, Mutti hat sogar inne Hocke ne Mondkurve gedreht. Tante Uli hat sich zu ihnen gesellt. Tante Renate musste erst mal Onkel Thomas verarzten, denn sie hatte ne Sicherheitsnadel in der Tasche. Allerdings hat Tante Renate darauf bestanden, dass er sich die Nadel selbst anbringt. Verständlich! Passenderweise dröhnte aus dem Ghetto-Blaster "Du hast den schönsten Arsch der Welt". Maaaaaaaaaaaaaaaaann!!!

Bevor Tante Marina und ich weiter nach Elfensperma gesucht haben, haben wir uns nen Schluck Kaffee aus Muttis Thermoskanne gegönnt. In Muttis Tasse ist mir Edeltraud erschienen. Edeltraud ist meine Lieblingsschwester gewesen, wurde aber 1993 von nem psychopathischen Stofftiermörder erschossen. Die Sau sitzt heute noch! Edeltraud hat uns vor der Killerhand unter dem Eis gewarnt und dabei Metallicas Trapped under Ice gesungen. Tante Marina hat dreieckig geguckt, Tante Steffi hat wieder das betretene Gesicht gemacht, als plötzlich auf dem Eis in fluoreszierender Schrift erschien "Ich bin unterm Eis!" Onkel Thomas hat nach Mutti gejammert. Tante Marina und ich haben so ein Leck-mich-am-Arsch-Gefühl entwickelt und weiter nach Elfensperma im Schilf gesucht.

Plötzlich stand da total triumphierend der Zwerghamster des Todes am Ufer und hat maliziös gegrinst. Maaaaaaaann!!! Tante Marina hat das zum Glück nicht mitgekriegt, denn endlich hat sie pimpernde Elfen im Schilf entdeckt! Geil!!! Kurz danach glimmerte, glitzerte und funkelte alles - Elfensperma. Yipie!!! Oder wie Mutti sagen würde: Geile Scheiße...

Der Zwerghamster des Todes wollte wohl gerade zusammen mit der Killerhand in Aktion treten, doch er wurde mal wieder Kopf über in den Schnee getreten - Ente Marianne und ihre 13 Küken waren wohl mal wieder auf der Suche nach Erpel Dieter. Schwer war das ja nicht; immer den Rauchwölkchen nach. Hihi!

Onkel Thorsten ist zwar ehemaliger Kunstturner, aber wohl lebensmüde, denn er hat sogar Salti auf dem Teich geschlagen! Geil! Onkel Tim hat das sicherheitshalber nicht versucht, sondern stattdessen Onkel Thomas sozialpädagogisch betreut, der sich mit Sicherheitsnadel im Arsch und einer kindlichen Laufhilfe nicht sonderlich wohlgefühlt hat. Tante Steffi und Mutti twisteten wie verrückt. Tante Marina jubelte total begeistert wegen dem Elfensperma. Da hat Tante Steffi wieder das betretene Gesicht gemacht. Tante Uli und Tante Renate versuchten es mit einem etwas unbeholfenen Eiswalzer. Als Onkel Thomas unbeholfen und jammernd an Tante Steffi vorbei schlingerte, hat sie ihm heimlich einen Aufkleber verpasst: "Heul doch!" LaFee lässt grüßen, aber ich mag die Truse nicht.

Um 15 Uhr waren wir fertig mit Schlittschuh laufen und haben auch noch vom Ordnungsamt Essen Parkverbot gekriegt wegen groben Unfugs, Erregung öffentlichen Ärgernissses und weil der Teich gar nicht offiziell fürs Eislaufen freigegeben war. Tante Steffi hat sicherheitshalber Aufkleber mit Flüchen katalogisiert und so getan, als wenn sie das alles nix anginge. Wenn die vom Ordnungsamt sonst keine Probleme haben...!

Danach haben wir uns unsere normalen Schuhe angezogen und sind zum Rabenhorst nach Meffert gelaufen, um dort heißen Kakao oder Kaffee zu trinken. Onkel Thomas mochte anderen Leuten gar nicht mehr den Rücken zudrehen wegen seiner gerissenen Hose und der Sicherheitsnadel. Tante Marina war bester Laune, weil sie pimpernde Elfen und Elfensperma gesehen hat. Onkel Thorsten war so blau wie seine Augen wegen dem ganzen Bier. Mutti fand das witzig und hat sich daraufhin Wein bestellt, genau wie Tante Renate und Tante Uli. Als Mutti Wein getrunken hatte, hat sie gehickst und sowohl Onkel Tim als auch Onkel Thorsten ans Knie gegriffen. Die Sau! Beide fanden's aber voll gut. Sonst war Onkel Tim total genervt von Onkel Thomas und murmelte immer wieder "Spacko", während er auch ein Bier auf ex und hopp trank. Ecki und ich haben Kakao getrunken und alle angefreundelt!

So, liebes Tagebuch, ich gehe jetzt ins Bett und schließe alle in mein Abendgebet ein. Meine Mutti schläft schon mit breitem Grinsen - wer weiß, was sie wieder träumt. Ecki schläft auch und ich werde das auch tun. Naaaaaaacht!!!

Sammy

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Neues auf meiner Homepage

Heute habe ich meine Homepage noch um weitere Leseproben aus meinen beiden letzten Werken "Slayer - Protokoll einer Katastrophe" und "Liebe, Tod und Teufel" bereichert. Auch ein Artikel vom 14. März 2007 über mein Debüt "Mitten aus'm Pott" durfte hierbei unter dem Reiter "Artikel" nicht fehlen. Jetzt fehlen noch weitere Leseproben aus meinen übrigen drei Werken.

Über meine Homepage kommen ebenfalls zunehmend Anfragen, aus meinen Suite101-Artikeln zitieren zu dürfen - sei es für Seminar- oder Diplomarbeiten oder auch für Fachvorträge.

Zwischendurch habe ich noch einige Bewerbungen für Kunden erstellt und auch für meine Wenigkeit, auch wenn sich vor Weihnachten nicht mehr allzu viel tun wird *seufz*. Das ging viel leichter in Gesellschaft von Metallica, Slayer und Rammstein - youtube sei Dank! Wenn ich mal eine kurze Pause vom Metal brauche, höre ich wahlweise Timbaland oder Ne-yo, obwohl ich ja sonst eher ein Metalhead bin.

Ansonsten finde ich Männer immer wieder erstaunlich: Der Eine hat ne Alex-Anruf-Paranoia (oder nennt man das Wunschdenken?), der Andere ist erschüttert, nur weil gerade bei mir beruflich was ein bisschen quer läuft, da mein Vertrag nun mal zum Jahresende ausläuft. Da müsste ich ja eigentlich eher depressiv sein, aber...in Männern steckt frau halt nicht immer drin, die höchstens gelegentlich mal in einem ;o)).

Mittwoch, 25. November 2009

Ein Musikvideo auf den Trauminseln

Marina, Steffi und Alex kooperieren mit dem Musikproduzenten Timbaland und nehmen ihre erste Single auf. Diese trägt den Titel Zeig mir deinen Bauch (du Sau!). Als Bandnamen wählen die drei Mädels MASTAL. Dies resultiert aus den ersten zwei Buchstaben der Vornamen der drei Damen - MArina, STeffi, ALex.

Für die Studioaufnahmen konnten weitere prominente Musiker gewonnen werden: James Hetfield spielt Rhythmusgitarre, Kirk Hammett ein Solo in der Mitte des knapp vier Minuten langen Songs, Robert Trujillo und Tom Araya spielen Bass und auch die Drummer von Metallica und Slayer - also Dave Lombardo und Lars Ulrich - trommeln, was das Zeug hält. Die Keyboards und Soundeffekte werden von Timbaland selbst eingespielt. Es ist zwar selten, dass in einem Song direkt zwei Bässe und zwei Schlagzeuge zum Einsatz kommen, aber in diesem Fall erhält der Song dadurch einen harten, verstärkten Groove.

Das dazugehörige Video wird auf Alex' Insel gedreht. Stilistisch könnte man das Ganze als Crossover bezeichnen, denn neben HipHop stehen schwermetallische Klänge im Vordergrund. Die drei Damen kleiden sich entsprechend. Steffi trägt rote Basketball-Klamotten - also ärmelloses Trikot mit der Aufschrift "Verboten gut aussehen!", knielange Shorts und weiße Sneakers, dazu auf dem Kopf eine umgedrehte Baseball-Cap. Marina trägt ein weißes T-Shirt mit der Aufschrift "Zeig mir deinen Bauch, du Sau!", darunter ist eine Ananas abgebildet, die ihr T-Shirt anhebt, dazu Blue Jeans und rote Chucks. Alex, die ja eher aus dem Metal kommt, ist natürlich ganz in schwarz gekleidet - ärmelloses, leicht bauchfreies Top mit der Aufschrift "Lieber an den Titten nippeln, als zu Fuß nach Witten tippeln!" (übernommen aus der Pro7-Comedy-Serie Switch Reloaded aus der Parodie auf sämtliche RAMBO-Filme mit Sylvester Stallone), Hotpants, Netzstrumpfhose, Stiefeletten mit silbernen Totenkopf-Verschlüssen und Nietenarmbänder sowie einen Patronengurt.

Da dem HipHop - und auch dem Metal - oft vorgeworfen wird, dass Frauen nur zu billigen Sexobjekten degradiert werden, drehen die drei Protagonistinnen den Spieß um und lassen leicht bekleidete Herren durchs Video tanzen. Neben den oben genannten Musikern treten auch Tim, Thomas und Thorsten in Erscheinung. Mindestanforderungen an die männlichen Darsteller ist, dass sie ihren Oberkörper weitestgehend entblößen und hüftkreisend herum tanzen - das ist ein Aspekt, der insbesondere Thomas nicht schwer fällt. Da Steffi jedoch ein echter Frauenmagnet ist, wird sie im Video von jungen Mädels umtanzt.

Der Refrain des Songs lautet (die in Klammern gesetzten Shouts werden von Marina gebrüllt):

Zeig mir deinen Bauch (du Sau!),
dann machen wir Liebe unterm Strauch,
lass die Hosen runter,
dann bin ich total putzmunter!

Im Video tanzt Alex mit Thorsten - Jeans und nackter Oberkörper - eine Art Dirty Dancing, wobei sich Thomas von hinten an Alex herantänzelt, sodass sie seine Nippel im Kreuz spürt. Alex wird sozusagen von vorne und von hinten angetanzt. Marina grölt originellerweise in der Schlussszene des Videos: "Alex hat seine Nippel im Kreuz - das erregt ganz Köln-Deutz!"

Steffi wird von mehreren Mädchen umtanzt, dreht passenderweise Pirouetten, damit jede mal Steffis Schokoladenseiten zu Gesicht bekommt und errötet, als die Damen vor ihr auf die Knie sinken und sich an ihren Beinen festhalten. Marina tanzt rhythmisch wie eine indische Tempelschlange an die Musiker heran und spielt an deren Bäuchen, indem sie ihre Händchen darüber gleiten lässt und unschuldig bis teuflisch lächelt.

Fazit:
Der Song schießt in Deutschland, Österreich und der Schweiz direkt von Null auf Platz 1 der Single-Charts, in den USA hält er sich drei Wochen lang in den Top 5 und insgesamt sechs Wochen in den Top 10 der Billboard-Charts und in verschiedenen asiatischen Ländern rangiert er ebenfalls in den Top 10, in Korea und Japan sogar auf Platz 2 der dortigen Hitlisten.

Alex, Steffi und Marina geben Interviews und Fotosessions für verschiedene Musikmagazine - Metal Hammer, BRAVO, BRAVO GIRL!, Popcorn, Mädchen, Rolling Stone (sowohl die deutsche als auch die amerikanische Ausgabe). Steffi wird im europäischen Raum das Idol einer ganzen Mädchen- und Frauen-Generation zwischen 10 und 30. Kaum ein Mädchen hat nicht ein Poster von ihr überm Bett hängen. In der BRAVO gibt es sie sogar als Starschnitt!

Marina inspiriert asiatische Mädchen zu einem völlig neuen Look: T-Shirts mit Ananas-Motiven avancieren dort zum Kult, genau wie das Blondfärben der Haare. In Tokio, Seoul, Nagasaki, Bombay und Kalkutta haben manche Mädchen sogar Marina als Pappaufsteller in ihren Zimmern. Einige asiatische Jungs sind ebenfalls verzückt und imitieren Marinas Look. Marina schreibt am Tag mindestens 400 Autogramme und spürt neben Freude auch Frust, weil sie praktisch nicht mehr dazu kommt, irgendwas anderes zu schreiben.

Alex' Konterfei ziert meist die Wände von Jungs und Männern zwischen 14 und 54, insbesondere im Ruhrgebiet und im Rheinland. Köln-Deutz ist die absolute Alex-Hochburg! In Hessen gibt es vor den TV-Geräten hysterische Schreikrämpfe, als Alex dort ein kurzes Interview im Fernsehen gibt. Im Großraum Gießen müssen mehrere Teenager - sowohl männlich als auch weiblich - vorübergehend in die Psychiatrie eingewiesen werden, weil sie nicht mehr aufhören können zu kreischen.

Ein Foto von Thomas, auf dem er in schwarzen Jeans und mit weißem Unterhemd, unter dem sich sein Nippelalarm abzeichnet, zu sehen ist, ist insbesondere bei der Kölner Putz-Kolonne Schrubber-Blubber zum Kult avanciert. Fast jede Reinigungskraft hat in ihrem Spind dieses Foto von Thomas hängen. Die Ehemänner und Lebensgefährten sind darauf ziemlich eifersüchtig - zuhause nöhlen ihre Frauen rum, weil sie einen Bauch haben, aber bei Thomas ist das plötzlich kultverdächtig! Das Ganze endet damit, dass Thomas schließlich Köln-Kalk-Verbot bekommt, denn die meisten Reinigungskräfte leben dort. Thomas bekommt davon auf Alex' Insel aber nix mit und zum Glück hat er auch in nächster Zeit nicht geschäftlich in Köln-Kalk zu tun.