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Dienstag, 4. Juni 2013

Noch ein paar Fotos vom Teich :o)

Gestern hatte ich zwar nur ein Foto von besagtem Teich im neuen Teil des Schlossparks in Borbeck veröffentlicht, aber natürlich gibt's noch einige mehr - dort treiben ja auch schon mal ES und Stinki ihr Unwesen :o)).


Das Foto habe ich vom Hügel oberhalb der Dubois-Arena aufgenommen. Im Hintergrund stehen ja auch mehrere Trauerweiden, die Eva und mir als Tarnung dienten, als ES und Stinki am Steg die Gobblins mimten, hihi.


Hier bietet sich ein hübscher Blick auf die Teichrosen, Schilf und die Trauerweiden :o). Ganz weit im Hintergrund verläuft der Weg, der zum Gasthof Krebs an der Borbecker Straße führt - dort brauchte Stinki ja erst mal ein kühles Bier, nachdem der scheinschwangere Frosch ihn einfach angequakt hat.


Das Entenhäuschen in der Mitte war vor einigen Jahren noch nicht da, es scheint erst kürzlich errichtet worden zu sein. Passend dazu schwimmt im Hintergrund ein Erpel daran vorbei - es war aber nicht Erpel Dieter mit Fluppe im Schnabel! Mein Vater und mein damaliger Freund haben Mitte der 90er Jahre mal ein Schiffchen auf dem Teich schwimmen lassen, das mein Vater aus Streichhölzern selbst gebastelt hatte.


Der Teich ist zwar hier nur am Rande zu sehen, dafür aber der Steg, der sowohl bei meinem Blog-Beitrag "ES und Stinki als Gobblins" als auch bei meiner Geschichte "Tierische Tierchen" (Hart wie Krupp-Stahl, 2011) eine wichtige Rolle gespielt haben. Früher gab's auf den einzelnen Stegen sogar noch Bänke, aber die sind wohl leider abgebaut worden. An dem Steg haben mein Vater und mein damaliger Freund auch das Streichholz-Schiff zu Wasser gelassen.


Auf der anderen Seite des Teichs - also gegenüber vom Steg - gibt's allerdings noch Bänke, die dort allerdings auch schon seit Jahr und Tag stehen. Früher war auf der Seite das Schilf, das ja mittlerweile nen Seitenwechsel vorgenommen hat :o).


Die Enten am Ufer verschlafen den Vormittag, denn außer ein paar Spaziergängern und Nordic Walkern sowie einer jungen Dame, die sie fotografiert, ist ja auch nix am Teich los - kein ES, kein Stinki und kein scheinschwangerer Frosch, der ein Wachtelei bebrütet! :o) Rechts im Hintergrund verläuft noch der kleine, ziemlich zugewachsene Pfad zu den Trauerweiden, unter denen früher auch eine Bank stand.


Auch die beiden Erpel am Ufer schlafen den Schlaf der gerechten Enten :o). Ansonsten tummelten sich unweit des Teichs noch jede Menge Dohlen, was wohl auch an dem Fladenbrot lag, das dort jemand verloren hatte. Sammy erwies sich gestern als echter Dohlen-Schreck, denn sie wollte mit den Vögeln kommunizieren und stürmte fröhlich auf sie zu - da die Dohlen natürlich nicht wussten, was der kleine Mini-Berggorilla von ihnen wollte, sind sie lieber von dannen geflattert und haben Sammy nöhlend zurückgelassen.


Hier sieht man eine von Sammy aufgescheuchte Dohle in der Nähe einer blühenden Kastanie - offenbar ist leider ein großer Ast abgeknickt :o((. Ganz weit im Hintergrund kann man noch einen Blick auf die Fürstäbtissinstraße erhaschen.

Die Rechte der Fotos liegen bei mir! :o)






Samstag, 1. Juni 2013

ES und Stinki als Gobblins :o)

Anfang der 90er gab es mal ein Computerspiel mit dem Namen "Die Gobblins", bei dem die Gobblins u. a. eine Kröte auf einer goldenen Kugel unterm Kinn gekrault haben. Die Kröte kommentierte das mit einem lauten Quak!, sodass die Gobblins entsetzt schreiend zurückwichen - der Eine zuckte danach traurig mit den Schultern, der Andere meckerte nach der Reaktion der Kröte :o)).

ES und Stinki haben sich im neuen Teil des Schlossparks, der sich zwischen Schlossstraße, Fürstäbtissinstraße, Borbecker Straße und Residenzaue erstreckt. Beide werden am Teich unweit der Dubois-Arena auf einen großen grünen Frosch aufmerksam, der ein Wachtelei bebrütet. Eva und ich sitzen derweil auf dem kleinen Hügel am Teich unter der Trauerweide und beobachten die beiden Herren leise kichernd.

ES ist zunächst sehr verunsichert wegen dem brütenden Frosch, tapert dann aber selbigen zu und krault ihn vorsichtig unterm Kinn. Der Frosch quittiert diese Freundlichkeit mit einem lauten "Quak!", sodass ES kreischend zurückweicht und quer durch den Park ruft - obwohl ES gar nicht weiß, dass ich wirklich in seiner Nähe bin: "Mr. Dole, look at me!" Eva und ich lachen uns unter der Trauerweide scheckig, Enten ziehen quakend ihre Bahnen. Stinki (der auch noch nix mitbekommen hat) ranzt ES an: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!", und schüttelt den Kopf. ES setzt sich traurig-verschüchtert wieder auf seine Bank auf dem Steg, dabei den Frosch vorsichtig beäugend.

Nun will Stinki natürlich zeigen, dass er ein ganzer Kerl ist (dank Chappi?!) und geht entschlossen auf den Frosch zu, der nach wie vor stumm das Wachtelei bebrütet. Stinki glaubt, dass der Frosch scheinschwanger sein könnte und sich deshalb um ein Wachtelei kümmert, also beschließt er, bei der Kontaktaufnahme mit dem Frosch äußerst behutsam vorzugehen. Er krault den Frosch ebenfalls ganz zart unterm Kinn, doch die Reaktion bleibt: Der Frosch quittiert Stinkis vorsichtige Kontaktaufnahme mit einem lauten "Quak!". Stinki zuckt entsetzt zurück, dann giftet er den Frosch an: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!", doch der Frosch bleibt stumm und bebrütet das Wachtelei weiter, so als wenn Stinki gar nicht da wäre. Die Enten auf dem Teich quaken amüsiert, Eva und ich schütten uns unter der Trauerweide aus vor Lachen. Stinki zündet sich frustriert ne Fluppe an, ES ist zu den Birken auf der Ecke Schlossstraße/Fürstäbtissinstraße geflüchtet. Stinki schnaubt und wandelt am Teich entlang Richtung Gasthof Krebs an der Borbecker Straße, denn auf den Schreck mit dem scheinbar scheinschwangeren Frosch mit dem lauten Organ braucht er erst mal ein kühles Bier.  Eva und ich spielen "Give me five" und rufen fröhlich: "Halla!" :o). Der Frosch bebrütet weiterhin das Wachtelei.

Happy End! 

Sonntag, 16. Dezember 2012

Mein Bodyguard :o)

Hm, einen neuen Bodyguard habe ich leider noch nicht gefunden, zumal Eva und ich auch noch mit der Auswertung der bis dato eingegangenen Bewerbungen beschäftigt sind - die Bewerbungsfrist endet übrigens am kommenden Mittwoch!! - aber natürlich wollte meine Zimmerpflanze und Gattin wissen, wie mein früherer Bodyguard denn so war :o).

Also, der Typ war damals 30, als meine Mom ihn entlassen hat :o(, fuhr nen schwarzen BMW, war 1.80 groß, schlank, dunkelhaarig und ein fröhlicher, netter Typ, der mich überall hin begleitet hat und auch, als ich noch ein Kind war, gerne mit mir auf Schlacke gespielt hat, hihi. Als ich zwölf war, hat er mir sogar verbotenerweise im Birkenhain auf der Schlacke gezeigt, dass man Fliegenpilze rauchen kann. Ich glaube, wenn meine Mom gewusst hätte, dass mein Bodyguard mir solche Dinge gezeigt hat, hätte sie ihn schon früher entlassen, aber das kam ja erst, als ich 14 war und ihn freundlich-neugierig befingert habe und er auch noch ganz liebevoll mitgemacht hat - man nennt es auch Petting :o).

An meinem 14. Geburtstag am 1. Mai 1988 war er noch dabei, als ich mit meinen Schulfreundinnen Cola, Britta, Steffi, Drea, Melanie und Michaela im Schlosspark mein Unwesen getrieben habe und wir sogar auf dem damaligen Spielplatz Tischtennis gespielt haben. Einmal ist einer der Tischtennisbälle sogar in der damals noch existierenden Trauerweide gelandet und er war so nett und fit, den da wieder runter zu holen :o). Sowas kann frau/mädchen ja auch von ihrem Bodyguard erwarten.

Musikalisch hatten wir auch den gleichen Geschmack; bei unserem Schäferstündchen, das ja von meiner Mom leider gestört wurde und mit seiner Entlassung endete :o((, haben wir Songs wie "Ship of Fools"von Erasure, "Wonderful Life" von Black, "The Power of Love" von Frankie goes to Hollywood, "Let's wait a while" von Janet Jackson oder "Careless Whispers" von Wham! gehört. Küssen und Klammerblues tanzen konnte der junge Mann auch gut...*schmelzdahinundmutierzurwasserpfütze*.

Also, meine Herren zwischen 30 und 55: Ran an die Tastaturen und bewerben! :o) Drei Tage habt Ihr ja noch Zeit. Die Ausschreibung kennt Ihr ja auch. Etwaige Sexomanen mit Hirn in der Hose können sich die Mühe allerdings sparen.