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Sonntag, 23. Juli 2017

Es ist Sonntag...

...und das Wetter ist alles andere als prickelnd. Vorhin kam noch mal die Sonne raus, aber jetzt ist es bewölkt und eher trüb draußen. Gestern Abend sah ich einen Blitz über dem Gasometer der Kokerei Prosper-Haniel, aber dem folgte kein Donner - also war er mehr als 15 Kilometer entfernt, denn das ist der Radius, in dem man einen Donner hören kann. Windig ist es seit gestern Abend auch, wobei Sarah aber im nur fünf Kilometer entfernten Frohnhausen gar nicht soviel mitbekommen hat :o). Heute Morgen hat es um kurz vor sechs geregnet, aber um 9.20 Uhr schien wieder die Sonne, als wenn nichts gewesen wäre.

Mal gucken, wann Sarah und Osito heute aufstehen, denn eventuell wollen wir nachher bei Haus Notthof auf dem Reuenberg essen gehen. In dem Lokal sind Hunde stets willkommen und Osito bekommt auch immer einen Wassernapf hingestellt :o).

Das Fernsehprogramm gestern war wieder bescheiden - als Kind habe ich total gerne 1,2 oder 3 gesehen, aber die beiden Nachwuchsblödel Elton und Steven Gätjen haben es geschafft, dass ich die Sendung nicht mehr so toll fand. Als Helene Fischer auf die Bühne kam, zeigten sie im Publikum ein hysterisch kreischendes Kind - na, das hat sie doch unter Garantie von ihrer Mutter, denn Kinder lernen unbewusst von ihren Eltern :o). Ich glaube, ich würde meine Klienten für verrückt erklären, weil sie anfangen zu kreischen, nur weil ich die Szene betrete :o))). Heute wird immer gerne übertrieben, auch in vielen Fernsehsendungen. Ich werde schon immer aggro, wenn da Weiber hysterisch kreischen und heulen. Hysterie bzw. die histrionische Persönlichkeitsstörung ist ja nix anderes, als wenn eine Person mehr erlebt, als sie zu erleben in der Lage ist...viele kommen mir heute vor wie überdrehte Roboter mit einem einheitlich missmutigen Gesicht. Unseren Politikern können vielfältige Störungen des Stimmviechs ja nur recht sein, denn je weniger die Leute wissen und begreifen, desto unkritischer werden sie. Somit stellt ja auch keiner diese überbezahlten Blödel in Frage.

Ebenso unmöglich finde ich es, dass jetzt die Ausbildungsgänge Altenpfleger/in und Sozialpädagogische/r Assistent/in zusammen gelegt werden sollen - die einen beschäftigen sich mit alten Menschen, die anderen mit Kindern, wobei die Bedürfnisse und Anforderungen da ganz verschieden sind. Unsere Politik tut offenbar alles für die Verdummung ihres Stimmviehs.

Dienstag, 30. Mai 2017

Heute Nacht eine Lasershow am Himmel

Gestern war es sehr warm - mein Honda zeigte zwischendurch 36°C an. Erst schien den ganzen Tag die Sonne, doch um 20 Uhr wurde es von Süden her düsterer. Über Bottrop im Norden bildete sich eine Ambosswolke, die sich kilometerhoch in die Atmosphäre auftürmte. Als ich um 21.15 Uhr ins Bett ging, war der Himmel gleichmäßig hellgrau, aber heute Nacht um punkt drei Uhr weckte mich ein irres Wetterleuchten. Jimi Hendrix in seinem Käfig hatte zwar keine Angst vor dem Gewitter, fühlte sich aber zwischenzeitlich wie in einer Laserdisco :o)). Die Donner waren eher moderat, aber die Blitze kamen im Sekundentakt, teilweise aus Westen, teilweise aus Südosten. Sammy nöhlte und klammerte sich angstvoll an mir fest. Ich bin nach etwa 20 Minuten trotz des Gewitters wieder eingeschlafen.

Es ist zwar kühler geworden, aber immer noch schwül. Im Tal sah ich heute früh Nebelbänke - dort fließen zwar einige Gewässer wie etwa der Rhein-Herne-Kanal, die Emscher und ihre Nebenflüsse, aber Nebel am Morgen deutet auf Gewitter am Nachmittag hin. Derzeit ist der Himmel in Gelsenkirchen heiter bis wolkig und die Sonne ist auch draußen.

Gleich flitze ich mal rüber in unsere Hauptstelle und hole die Tickets für Juni ab. Gestern gab es von einigen Teilnehmern Diskussionen, die heute ihren letzten Tag haben und für Juni folglich kein Ticket mehr bekommen. Wie sollen wir das denn bezahlen, war eine beliebte Frage :o/. Ich habe die verwöhnten Gören mal darauf aufmerksam gemacht, dass auch viele Deutsche ihr Sozialticket von Hartz IV bestreiten müssen und eine Schule lediglich die Kosten übernimmt, solange sie im Kurs sind. Einige behaupteten plötzlich, in einer Gruppe zu sein, die noch Anspruch auf ein Ticket hat. Ich habe denen direkt gesagt, dass ich mich alleine verarschen könnte. Da war aber ganz schnell Ruhe. Ich "liebe" solche Diskussionen...

Samstag, 25. Juli 2015

Lustiges Herbstwetter Ende Juli

Gestern war ja bereits das Sturmtief mit Starkregen, böigem Wind und Gewittern im Wetterbericht angekündigt worden. Stürmisch ist es da draußen tatsächlich, wenn auch bei weitem nicht so heftig wie behauptet - zumindest jetzt noch nicht. Gestern Abend setzte kurz vor halb elf der Regen ein, doch heute Morgen schien zunächst die Sonne. Ab acht Uhr bewölkte es sich zusehends und gegen halb neun kam der erste Starkregenschauer runter. Zwischen neun Uhr und 12.30 Uhr folgten noch weitere in größeren zeitlichen Abständen.

Als ich gestern zusammen mit meinen Stoffies gegen 23.30 Uhr schlafen ging, blitzte es viermal in der Ferne, aber es folgte kein Donner, d. h. die Blitze sind in mehr als 15 km niedergegangen, denn das ist der Umkreis, in dem ein Donner überhaupt wahrnehmbar ist. Obwohl es beim Wetterleuchten blieb, nöhlte Sammy natürlich rum, sodass ich ihr liebevoll eine Augenklappe verpasst habe, damit sie das Wetterleuchten ohne akustische Begleitung nicht mehr sehen konnte bzw. musste :o). Ansonsten waren bis dato in Essen keine Gewitteraktivitäten festzustellen, zumindest nicht im Nordwesten der Stadt.



            Aufziehendes Unwetter über Gerschede im Mai 2014 - (c) Alexandra Döll, Essen

Derzeit lugt die Sonne zwischen den Wolken hervor, aber wenn es stark bewölkt ist und die Bäume sich im Wind bewegen, muss ich eher an Herbst denken und nicht an Hochsommer. Unser Kirschbaum im Garten verliert aufgrund der starken Windböen einiges an Laub, obwohl wir vom Herbst ja noch drei Monate entfernt sind.

Ansonsten erfreute mich die Sparkasse mal wieder damit, dass sie zwar die Tankrechnung für Aral bei unserem Telefonat am Donnerstag beglichen haben, aber leider hat die Mitarbeiterin offenbar lt. Kontoauszug eine falsche IBAN eingegeben, sodass das Geld erneut auf mein Konto zurückgebucht wurde *stöhn*. Dann muss ich mich am Montag mal in der Filiale Donnerstraße darum kümmern, damit die Tankstelle mal endlich ihr Geld bekommt, ohne dass da ständig alles aufgrund von Fehlern Dritter hin- und hergeht. Tja, so wird aus der Sparkasse eben halt eine Spaßkasse ;o)))).

Montag, 24. November 2014

Leseprobe aus "Liebe, Tod und Teufel" - Schauplatz Donnerstraße


Donnerstraße in Höhe des Haltepunktes Gerschede - (c) Iceman 93, panoramio.de

Ein Teil des ersten Kapitels "Nachtschicht" aus meiner Novelle "Liebe, Tod und Teufel" - erschienen vor ziemlich genau sechs Jahren - spielt auf dem Abschnitt der Donnerstraße, der auf dem Foto gezeigt wird. Protagonistin Nelly macht an einem schwülen Sommerabend einen Spaziergang entlang des Bahndamms (links) mit ihrem besten Freund und Kollegen Steve, mit dem sie unweit des Haltepunkts Gerschede ein Bestattungshaus betreibt. Ebenfalls mit der von der Partie sind Nellys Bernhardiner Jupp und Steves Labrador-Hündin Gina.

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Nachtschicht

[...] Steve und sie liefen durch den brüllend heißen Samstagabend. Die Hunde hechelten wegen der Hitze. Die Sonne ging langsam unter. Sie tauchte den Horizont im Westen in ein glühendes Blutrot. Nelly, die sich ansonsten nicht schnell gruselte, was bei ihrem Beruf auch eher unvorteilhaft gewesen wäre, bekam trotz fast 30°C eine Gänsehaut. Die Sonne wirkte wie ein Feuerball, der alles in ein eigenartiges, glühendes Licht tauchte. Selbst die Häuserfassaden und der Bahndamm, an dem sie gerade entlang liefen, wirkten blutrot. Sie musste unwillkürlich an ein Höllenfeuer denken. Sie fragte sich, was mit ihr los war, denn sonst war sie eigentlich weniger empfindlich. [...]

(Seite 6/7)

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Besagte Novelle ist genau am 18. November 2008 erschienen und verkauft sich bis heute recht gut. Eine positive Rezension zum Buch findet sich in einigen Zeitungen vom 20. September 2010, z. B. Westfälische Rundschau, Münstersche Zeitung und Dorstener Zeitung.

Zusätzlich zur kurzen Leseprobe folgt noch der Klappentext zum Buch:

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 34-jährige Bestatterin Nelly, die kurzzeitig zwischen drei Männern steht. Bevor sie sich schließlich für einen der drei Herren entscheidet, kommt es zu einigen Turbulenzen, die makaberer und unheimlicher, aber auch lustiger Natur sind. 

Die Donnerstraße rund um den Haltepunkt Gerschede ist nur ein Schauplatz im Buch, ansonsten stehen der Weidkamp und die Hülsmannstraße auf der Grenze Borbeck/Gerschede sowie der Herskamp zwischen Dachsfeld und Luthestraße im Mittelpunkt. Ein Teil des ersten Kapitels "Nachtschicht" spielt zudem im Philippusstift direkt am Borbecker Ortskern, denn dort müssen Steve und Nelly während heftigen Wetterleuchtens in der Nacht eine Verstorbene abholen.



Samstag, 4. Oktober 2014

Für Borbecker. Für Gerscheder. Für Dellwiger. Für alle. :o)

Meine im November 2008 erschienene Novelle "Liebe, Tod und Teufel" spielt ja ausschließlich in den drei Stadtteilen Dellwig, Borbeck und Gerschede. Das Bestattungshaus liegt an der Donnerstraße auf der Ecke Mövenstraße am Ortsrand von Borbeck, nur noch wenige Meter von Gerschede und dem dazugehörigen Haltepunkt der S9 entfernt. Die folgenden Leseproben stammen aus den ersten beiden Kapiteln des Buchs.

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Nachtschicht

[...] Steve hatte den Leichenwagen vom Hof auf die Mövenstraße gesteuert und war dann rechts auf die Donnerstraße abgebogen, um nach gut 50 Metern wieder rechts auf den Weidkamp zu steuern. Außer ihnen war überhaupt kein Mensch unterwegs, die Kneipen am Weidkamp hatten bereits geschlossen. Das Wetterleuchten war noch heftiger geworden. Nach 75 Metern bog Steve an der Ampel links ab auf die Hülsmannstraße, an der auch das Philippusstift nur wenige Meter entfernt vom Germaniaplatz lag. Die Reifen des Leichenwagens rumpelten auf den Straßenbahnschienen. [...]

(Seite 5 - 36)

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Fieberträume

[...] "Wo ist denn unsere Leiche hin?", flüsterte Steve mit heiserer Stimme.
"Weit kann sie noch nicht sein," antwortete sie mit einem Anflug von Galgenhumor.
Ihr Blick fiel plötzlich auf ein grünes Postie, das auf den Tisch gepappt worden war. Sie trat näher an den Tisch heran, um es lesen zu können. Dort stand geschrieben:

Bin kurz Kiwi kaufen. Eure Leiche. [...]

(Seite 37 - 56)

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Beide Leseproben spielen also komplett in Borbeck, wobei das Haus auf dem Herskamp, das Protagonistin Nelly mit drei Freundinnen bewohnt, ja in Dellwig liegt. Zu Beginn des Buchs macht Nelly mit ihrem besten Freund und Kollegen Steve sowie ihren beiden Hunden einen Spaziergang entlang des Bahndamms bis zur Münstermannstraße in Gerschede, begleitet von einem blutroten, feurigen Sonnenuntergang.


Häuser in der Mövenstraße - (c) wohnbau-essen-eg.de


Freitag, 19. September 2014

Wenige Tage vor dem Herbstanfang...

...ist der Sommer noch einmal ins Ruhrgebiet zurückgekehrt und mit ihm auch Schwüle und Gewitter.

Gestern Morgen fing der Tag schön an - angenehm warm, Sonne von einem wolkenlosen Himmel. Ab 11 Uhr nahm die Bewölkung jedoch zu, der erste leichte Regen ohne Gewitter fiel etwa ab 11.30 Uhr. Auch am Nachmittag hat es immer wieder kurz geschauert, aber es waren keine nennenswerten Regenmengen.

Gestern Abend gab es ab 19.15 Uhr aus südöstlicher Richtung Wetterleuchten in größeren zeitlichen Abständen, aber zunächst ohne akustische Begleitung. Ab 21.30 Uhr nahm die Blitzintensität deutlich zu, sowohl aus südöstlicher als auch südlicher und südwestlicher Richtung, und dann folgten auch mehrere, gut hörbare Donner zzgl. zwei Starkregenschauern. Insbesondere die Blitze aus Südwest waren sehr grell. Bei uns in Gerschede gab es sogar einen Naheinschlag. Der letzte Blitz ging kurz nach 23 Uhr im Osten runter.

Während des Gewitters klebten sowohl Sammy als auch ihre Tochter Chantalle an mir wie Kletten, weil sie Angst vor Gewitter haben. Da nützten weder meine beruhigende Anwesenheit noch die Anwesenheit weiterer, wesentlich weniger ängstlicher Stoffies etwas. Sammys Brüderchen Ecki musste seine Frau Sophie liebevoll beruhigen. Bubi begrüßte jeden Blitz einzeln mit dem Wort "Hallo!" :o).

Seit dem Starkregen gestern Abend gegen 21.50 Uhr ist der Boden meines Balkons ziemlich nass - die Rosen, die bei mir auf dem Tischchen stehen, muss ich wohl in den folgenden Tagen nicht mehr gießen, denn die haben gestern ordentlich Wasser von oben abbekommen. Auch mein Küchenfenster wurde gestern bei dem Gewitterregen von außen geputzt.

Auch jetzt ist es noch schwül, wobei ja für das Ruhrgebiet auch für heute Schauer und Gewitter angesagt sind, die gerade am Nachmittag kräftiger ausfallen können. Wundern würde es mich nicht, denn heute Vormittag schien trotz einiger Wolken fast durchgängig die Sonne und hat die Luft wieder richtig aufgepulvert. Wir dürfen gespannt sein...


Bewölkungszunahme gestern Vormittag über Gerschede - (c) Alexandra Döll, Essen


Dienstag, 29. Juli 2014

Gestern Abend, kurz vor dem Wetterleuchten...

...sah es so wie auf dem Foto über Gerschede und Umgebung aus:


(c) Alexandra Döll, Essen

Die Wolken am Himmel versprachen ja schon nix Gutes, aber entgegen der Vermutungen bei dieser Wolkenfront ist über Gerschede und Umgebung kein Gewitter mehr niedergegangen, dafür in der weiteren Umgebung. Das häufigste Wetterleuchten kam aus nordöstlicher Richtung vom Essener Stadthafen. Ein Teil der Blitze, die weiter nördlich runter kamen, wurden teilweise von dem Hochhaus am Reuenberg und der alten, hohen Tanne direkt nebenan verdeckt.

Schön wäre jedenfalls, wenn die Gewitter mal die Luft reinigen würden anstatt nur mal kurz zu grummeln, Regen mitzubringen und dann die Luft noch weiter aufzupulvern. Heute Vormittag bei Netto am Wolfsbankring war es angenehm kühl - wohl auch wegen der Tiefkühltheken und Wurstregale :o) - aber als ich nach dem Bezahlen wieder raus auf den Parkplatz trat, um mit Clio wieder nach Hause zu fahren, traf mich bald wieder der Hitzschlag. Die Schwüle nervt jedenfalls.

Samstag, 26. April 2014

Gewitterstimmung gestern Abend

Entgegen des WDR-Wetterberichts ist heute Nacht über dem Essener Nordwesten doch kein Gewitter mit Starkregen eingetroffen, dafür gab es gestern Abend in größeren zeitlichen Abständen aus südöstlicher Richtung Wetterleuchten - es begann gegen 21.30 Uhr und endete kurz nach 23 Uhr.

Schon am frühen Abend hatte es immer wieder nach Gewitter ausgesehen, aber es kam nix weiter, außer gegen 18 Uhr ein kleines Schäuerchen, das Anja und ihren Freund, die unten im Garten gegrillt haben, nach drinnen verscheuchte. Wenigstens war das Grillgut schon fertig.

Auch heute macht das Wetter nicht gerade einen vertrauenserweckenden Eindruck, aber bis jetzt ist es trocken geblieben. Derzeit ist es heiter bis wolkig, heute Vormittag sah es bereits mehrfach nach Regen aus.

Gewitterwolken wie aus dem Bilderbuch gab es am Mittwochnachmittag über Essen-Bedingrade:

 
Gewitterwolke - (c) Alexandra Döll, Essen

Freitag, 25. April 2014

Sammy ist gewittergeschädigt

Bis gestern Abend blieben wir in Essen von den Gewittern verschont, während am Nachmittag im benachbarten Gelsenkirchen ein kräftiges Gewitter mit Hagelschlag niedergegangen sein muss, wie die Vermieterin meiner Eltern uns berichtete, als sie mit ihrer 6-jährigen Enkelin aus der ZOOm Erlebniswelt in Gelsenkirchen zurückgekehrt war.

Bei uns bewölkte es sich gegen 16.30 Uhr zwar zusehends, aber bis auf ein paar dicke Regentropfen kam zunächst nix, teilweise schien sogar noch die Sonne. Ab 18 Uhr zog sich der Himmel immer mehr zu und gegen 21.50 Uhr donnerte es plötzlich laut - ohne dass wir vorher einen Blitz gesehen hätten. Sammy nöhlte lautstark, sodass ihre derzeit kranke beste Freundin Anna wieder erwachte und das nicht so prickelnd fand, auch wenn sie Sammys Gewitterangst ja gut kennt ("Mann, Sammy!"). Es folgte noch ein weiterer Blitz mit einem mäßigen Donner aus Richtung Oberhausen und dann noch mal ein leiser Donner. Bis 23 Uhr gab es eher Wetterleuchten in größeren zeitlichen Abständen.

Obwohl wir ja gar kein richtiges Gewitter abbekommen hatten, fühlt sich Sammy jetzt gewittergeschädigt, insbesondere wegen des lauten Donners um 21.50 Uhr, der ganz unvermittelt kam. Na ja, wenn dann mal ein echtes Gewitter oder gar Unwetter über dem Essener Nordwesten niedergehen sollte, ist Sammy sicher wieder in heller Aufregung - das kann ich ja schon nunmehr seit über 21 Jahren immer wieder beobachten :o)).

Auch jetzt sind lt. UWZ wieder Schauer und Gewitter für die gesamte Westhälfte Essens angekündigt. Wundern würde es mich nicht, denn heute Vormittag stieg die Temperatur ja immer weiter an. Momentan scheint hier zwar noch die Sonne, aber der Himmel verspricht trotzdem nix Gutes.

Im acht Kilometer entfernten Frohnhausen hat es gestern Abend wohl ordentlich geblitzt und gedonnert, aber es kam kein Regen - so hatte es mir heute Vormittag der Besitzer des Restaurants Haferkamp geschildert. Regen hatten wir gestern Abend, aber richtig viel war das auch nicht.

 
Gewitterwolken am Sonntagabend - (c) Alexandra Döll, Essen

Dienstag, 24. Januar 2012

Winter oder Frühling?

Obwohl wir Ende Januar haben, wagt sich der Frühling zaghaft an die Oberfläche - erste Knospen zeigen sich am Kirschbaum im Garten, am Fuße des Kirschbaums wachsen bereits Frühblüher aus der Erde, von denen man noch nicht genau sagen kann, ob es später mal Schneeglöckchen, Osterglöckchen oder Krokusse werden und auch Insekten summen munter die Gegend, zwar nicht soviele wie im Sommer, aber immerhin sind welche vorhanden. Heute Morgen wollte eine kleine Mücke in meine Küche, aber da ich das Fenster mittlerweile wieder geschlossen hatte, ging das natürlich nicht mehr, hehe.

Das Wetter kann sich auch nicht zwischen Winter und Frühling entscheiden. Gestern gab es am Abend zunächst sternenklaren Himmel, bevor es sich nach 20 Uhr von Nordwesten her immer mehr zuzog. Um 20.15 Uhr war ich mir ziemlich sicher, aus westlicher Richtung einen Blitz wahrgenommen zu haben, aber ganz sicher war ich mir halt nicht, zumal Westen die einzige Himmelsrichtung ist, die ich von meiner Wohnung aus nicht sehen kann. Auch als die Rüstige wenig später anrief und mir über die neuesten schlechten Scherze der Telekom berichtete, kam noch ein Blitz aus westlicher Richtung, aber ohne Donner. Später konnte ich die Blitze, die in größerem zeitlichen Abstand kamen, deutlicher sehen, da das Mini-Gewitter langsam weiter nach Nordosten, Osten und Südosten zog. Dreimal hat's auch gedonnert und wenig später leicht geregnet - ein kurzes Wintergewitter eben als Indiz dafür, dass kalte und warme Luft aufeinander geprallt sind.

Heute früh hatte der Himmel ziemlich aufgeklart, aber es waren immer noch einige Wolkentürme unterwegs, u. a. auch in Ambossform. Die Pfützen auf dem Garagendach waren sogar leicht angefroren. Mittlerweile liegen die Temperaturen wieder im Plus-Bereich, aber es zieht sich langsam wieder zu, während es heute Vormittag nach Abzug der letzten Quellwolken sonnig war.

Mein Horoskop verheißt mir ebenso frühlingshafte Aussichten: Demnach soll ich in der kommenden Woche jemanden, mit dem ich gerne verbandelt wäre, zum Kaffee einladen, hihi. Hm, mir fällt da schon jemand ein, aber dazu müsste ich denjenigen erst mal vor die Flinte kriegen :o).

Dienstag, 23. August 2011

Böses Erwachen

Eigentlich hatte ich heute Nacht ganz friedlich geschlafen, wurde jedoch plötzlich von einem grellen Schein geweckt, der durch meine geschlossenen iddeckel drang - dann donnerte es auch schon. Super!! Sammy nöhlte rum und wich mir nicht mehr von der Seite, während ihr Brüderchen Ecki das Gewitter da draußen auch noch freundlich begrüßte, so als wenn es sein bester Freund wäre :o//. Auch Anna und Erna jammerten, die anderen Stofftiere nahmen es etwas gelassener. Da es ein paar Mal ordentlich rumste und die Blitze aus südlicher Richtung ziemlich grell waren, bin ich dann doch aufgestanden und habe im Blitzschein zur Sicherheit die Stecker von Fernseher und Anlage gezogen, um mögliche Überspannungsschäden zu vermeiden.

Gewitter an sich sind ja faszinierende Naturschauspiele, aber nachts mag ich sie auch nicht so gern, weil sie dann besonders unheimlich sind. Leider war kein netter junger Mann zum Kuscheln anwesend :o(, aber meine Stofftiere wollten ja alle mit mir kuscheln, insbesondere die kleine Sammy, die sich über jeden Blitz aufregte und rumheulte. Eigentlich waren es auch zwei Gewitter - grelle Blitze haben beide abgesondert, aber während die Donner des Gewitters aus südlicher Richtung eher ein tiefes Grollen waren, das bisweilen den Hang zum Beben brachte, klangen die Donner aus östlicher Richtung metallischer, aber nicht weniger unheimlich.

Nach einer guten Viertelstunde hatte sich zumindest die akustische Begleitung gelegt, sodass ich unter gelegentlichem Wetterleuchten wieder eingeschlafen bin. Als mein Wecker kurz nach halb fünf klingelte, dachte ich zunächst, der Spuk wäre komplett vorbei, aber nein...von Osten her waren immer noch vereinzelte Wolkenblitze zu sehen, aber gedonnert hat's nicht mehr, was ja lediglich bedeutet, dass das Zentrum des Gewitters mehr als 15 km entfernt war, denn der Donner ist lediglich in diesem Umkreis um die Einschlagstelle des Blitzes zu hören.

Meine Knochen haben es den Gewittern auch gedankt, denn so weh, wie mir meine Beine taten, war das ein sicheres Zeichen dafür, dass ziemlich viel Hochspannung in der Luft lag. Ich hab mir dann mal im Blitzschein ne Ibuprofen reingepfiffen. Momentan geht's, aber ich würde trotzdem sagen, dass - wie ja auch in den Nachrichten angekündigt - noch mindestens ein kräftigeres Gewitter ansteht. Zum Glück war das Gewitter heute Nacht nicht mit dem Unwetter vergleichbar, das am vergangenen Donnerstag über uns hinweg getobt ist. Heute muss ich auch noch in die Rheumaambulanz nach Werden und das hoffentlich unwetterfrei.