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Montag, 25. Juli 2016

Bubi lieb :o)

Das ist immer Bubis Standard-Spruch - egal, ob aus dem Zusammenhang gerissen oder nachdem er wieder versaute Wörter in die Gegend reingekräht hat :o))). Mein Schatz und ich ignorieren das jedoch wohlwollend :o))))).

Nun bestürmt Bubi meinen Schatz jeden Tag mit dem Wort "Bier!" - er erklärt Bubi dann, dass es jetzt noch kein Bier gibt, sondern frühestens ab nachmittags, aber Bubi kräht dann weiter nach Bier - oder erzählt von Liebesabenteuern mit seiner angetrauten Melody, die mein Schatz auch mal gerne kennen lernen würde. Gestern Morgen krähte Bubi ab neun Uhr morgens nach dem Gerstensaft - das erste Bier gab's jedoch erst vor 15 Uhr :o)). Jedenfalls ist das kleine Bebichichi immer abends total angesäuselt *hicks*, torkelt entsprechend und es ist nicht mehr alles zu verstehen, was er sagt...:o). In meinem Buch "Mein Leben mit Sammy" hat er immer nach Pudding gekräht ("Bubi will Pudding!"') - jetzt eben halt nach Bier, auch wenn der Pudding gesünder ist als das Bier...:o).

Nachts schläft der Kleine immer auf meinem Marcumar-Karton, weil die Verpackung des Medikaments soooo...gemütlich ist (O-Ton Bubi). Ansonsten beobachtet er, was mein Schatz und ich auf der Couch machen.

Dienstag, 23. September 2014

Hell's Kitchen im Borbecker Männergarten

Am letzten Wochenende haben die Männergärtnerinnen vorübergehend den freundlichen Goldhamster Günter in Pflege genommen, da seine Besitzerin, die in unmittelbarer Nachbarschaft wohnt, überraschend ins Krankenhaus musste. Seit Samstag steht Günter in seinem Käfig im Büro des Männergartens, damit der goldige Nager in dem nicht so häufig genutzten Raum tagsüber seine Ruhe hat.

In der Küche bereiten die Männergärtnerinnen gemeinsam mit ihren Schützlingen das Mittagessen zu. Alex kümmert sich gemeinsam mit ES und Stinki um die Vorsuppe - überbackene französische Zwiebelsuppe - während Renate gemeinsam mit Thomas und dem Charmin Bear das Hauptgericht in Form von Rindergulasch mit Kartoffelknödeln und Salat zubereitet. Steffi kreiert zusammen mit Thorsten und dem Stationsarzt Schokopudding mit Vanillesauce als Nachtisch.

Stinki weint leise in die Zwiebeln, als er selbige schält - ES plärrt mal wieder laut, denn im Gegensatz zu Stinki kann ES ja nicht still beim Zwiebelschälen vor sich hinleiden :o). Alex portioniert den Gouda, der ja später zum Überbacken dienen soll und spricht tröstende Worte an ihre beiden männlichen Kinder. Stinki versucht, unter Tränen zu lächeln, ist aber mal wieder total genervt von ES, sodass er ranzt: "What's wrong with you?!" ("Wat is'n mit Ihnen eigenlich los?!")

Während Renate das Gulasch würzt und anbrät, wetteifern Thomas und der Charmin Bear bei der Fertigung der Kartoffelknödel, anschließend kümmert sich der Charmin Bear um die Zubereitung des gemischten Salats. Thorsten und der Stationsarzt kichern albern, als sie den Pudding anrühren. Steffi macht das betretene Gesicht, als sie sich um die Herstellung der Vanillesauce kümmert.

Nach gut 90 Minuten ist alles fertig - sowohl die Suppe als auch das Hauptgericht duften verheißungsvoll. Der Pudding mit Sauce steht ja freundlich im Kühlschrank und wartet dort auf seinen Verzehr.

Beim Hauptgericht gibt es leider ein Problem: Der Charmin Bear hat es ein wenig zu gut gemeint bei der Verwendung des Mehls, sodass Stinki, der die Knödel als Erstes probiert, bald gefüllte Backentaschen wie ein Hamster hat, denn aus einem kleinen Stück Klößchen, das er sich in den Mund geschoben hat, wird plötzlich ein immer größer werdender Brocken. Es nützt auch nix, dass Stinki mit geblähten Backen undeutlich muffelt: "Wat is'n mit dem Knödel eigentlich los?!" (lautmalerisch angedeutet: "Wa is mim Knöl eienlich los?!") Die anderen müssen unfreiwillig lachen, sodass Alex sich zudem ermuntert fühlt, Günter aus seinem Käfig zu holen und ihn neben Stinkis Teller zu setzen, denn die beiden haben plötzlich eine frappierende Ähnlichkeit miteinander :o), wobei Stinki aber natürlich nicht so stark befellt ist wie der Goldhamster. Renate verschluckt sich fast vor Lachen an ihrem Salat. Steffi macht zwar das betretene Gesicht, gestattet Stinki aber, das wachsende Knödelstück auszuspucken, sprich: seine Backentaschen zu entleeren. Günter der Goldhamster schaut Stinki neugierig bis interessiert an - ein Zweibeiner, der seine Backentaschen leeren kann, alle Achtung! :o) Stinki ist erleichtert, dass er den Knödel los geworden ist, ist aber auch irritiert angesichts des freundlich guckenden Goldhamsters. Was das Tier ihm wohl sagen will?

Fazit: Die Knödel isst niemand mehr, denn keiner möchte dasselbe Schicksal wie Stinki erleiden. Stattdessen begnügen sich alle mit dem Gulasch und dem Salat, wobei selbst der Salat partiell für Probleme sorgt, denn der Charmin Bear hatte zu seiner eigenen Sicherheit verschwiegen, dass ihm der Pfefferstreuer in die Schüssel gefallen ist. Das merken jedoch ES und der Stationsarzt ganz schnell, denn ES mutiert unfreiwillig zu Grisu dem kleinen Drachen und kokelt ebenso unfreiwillig die Topfpalme auf der Fensterbank an, als ES Feuer speit. Der Arzt hustet und tastet nach seinem Wasserglas. Alex kippt eine halbe Flasche Mineralwasser in ES hinein, um den Brand zu löschen - meine Güte, gibt das eine Dampfwolke. ES röchelt: "Merci!", während der neben ES sitzende Stinki ES ungläubig anstarrt und ranzt: "What's wrong with you?!" ES plärrt und lässt sich von Alex die Nase putzen. Stinki platzt beinahe vor Neid und ist kurz davor, ES zu schlagen, aber er besinnt sich eines Besseren, weil ES dann noch mehr heulen würde und Alex ES weiterhin die Nase putzen würde. Das möchte Stinki aber nicht.

Als Entschädigung für den teilweise sehr scharfen Salat und Knödel, die im Mund immer mehr aufquollen, gibt es den leckeren Nachtisch aus dem Kühlschrank, der zum Glück keine komischen Begleiterscheinungen auslöst. Nach diesem obskuren Mahl sind die großen männlichen Kinder jedenfalls erleichtert, nach dem Zähneputzen in die Mittagsruhe in ihre Bettchen verschwinden zu dürfen. Nachdem Alex Günter den Goldhamster wieder zurück in seinen Käfig gesetzt hat, erholen sich die Männergärtnerinnen erst mal bei einer Tasse Kaffee in der Küche - die Knödel und der total gepfefferte Salat sind zwischenzeitlich in den Müll gewandert :o).

Mittwoch, 12. Februar 2014

Das Leben ist (k)ein Ponyhof :o))

Früher hieß es ja immer "Das Leben ist kein Wunschkonzert", heute hat sich ja eher der Spruch "Das Leben ist kein Ponyhof" etabliert. Für Bubi und seine Freundin Melody war das Leben aber wohl heute Vormittag ein Ponyhof! :o)

Die KiTa, in der sowohl Bubi als auch Melody betreut werden, hat heute einen Ausflug nach Gelsenkirchen-Heßler zu einem Ponyhof gemacht, der nur einen Steinwurf von der Stadtgrenze zu Altenessen entfernt liegt. Die beiden Kleinen hatten natürlich jede Menge Spaß - beim Fummeln und auch beim Reiten ihrer Zwergponies, aber danach hatten die beiden wieder Blödsinn im Kopf, auch noch freundlich unterstützt von meinem Clio, den beiden Zwergponies Svea und Grinsefisch sowie Bubis bestem Kumpel Racker.

Ein Porsche-Fahrer hatte den Fehler gemacht, mit seinem fahrbaren Untersatz unweit der Koppel anzuhalten, auf der Bubi und Melody auf den Zwergponies ritten, denn der Typ war ausgestiegen und telefonierte wichtigtuerisch mit seinem Smartphone in der Gegend rum (wenigstens nicht während der Fahrt, alle Achtung!). Bubi und Melody kamen nicht umhin, den Porsche nebst Fahrer zu kapern, hehe. Zuerst wollte der Porsche-Fahrer die beiden einfach wie Müll in die Prärie werfen (typisch!), doch Bubi nahm schnell sein Schnüllerchen aus dem Mund und zeigte dem Porsche-Fahrer, dass er gut entwickelte Milchzähnchen hat, die kraftvoll zubeißen können. Bubi drohte dem Herrn mit "Eierbiss" :o))). Melody hatte Knallerbsen dabei und drohte damit, diese in der Hose des Porsche-Fahrers explodieren zu lassen. Auch die beiden Zwergponies bedrohten den Porsche und dessen Fahrer, denn sie teilten ihnen mit, dass sie das Auto jedes Mal ins Heck treten, wenn der die beiden Mini-Monchhichis nicht sofort nach Altenessen bringt, denn: Bubi wollte Pudding, und Melody auch! Mein Clio tauchte auch noch auf der Straße auf (allerdings mal wieder ohne mich, denn Clio wollte nicht, dass ich allergische Reaktionen auf etwaige Porsche zeige...) und zückte schon mal prophylaktisch eine seiner Handgranaten. Also blieb dem Porsche-Fahrer nix anderes übrig, als mit den beiden Mini-Monchichis rüber nach Altenessen zum Allee-Center zu rollen...:o).

Der Porsche blieb schließlich unschlüssig auf der Winkhausstraße am Allee-Center stehen. Melody und Bubi flitzten hinein nach Kaufland, um dort Pudding zu kaufen. Der Porsche-Fahrer überlegte natürlich, ob er sich nicht schnell zur nicht allzu weit entfernten Mallinckrodtwache schleichen sollte, um die Polizei zu bitten, der Sache ein Ende zu bereiten, doch Grinsefisch trat dem Porsche als Warnung vor den Hinterreifen, Racker hackte mal probeweise mit seinem Schnabel in die Motorhaube und mein Clio fletschte den Kühlergrill mit den Worten: "Wenn du das machst, lasse ich einen punktuellen Hagelschlag über deiner Karre niedergehen und lackiere dein Auto von weiß auf babyblau mit rosa Tupfen um!" Da der Porschefahrer das lieber vermeiden wollte, blieb er vorsichtshalber an Ort und Stelle.

Nach fünf Minuten kamen Bubi und Melody zusammen mit einer reizenden Seniorin, die den Pudding-Becher für die Beiden trug, aus dem Allee-Center. Die Seniorin, die offenbar auch keine Porsche mochte, nötigte den Fahrer, die beiden Mini-Monchhichis mit Pudding zu füttern und sie dann gut und sicher zurück nach Gelsenkirchen-Heßler zu bringen. Das hat der Porsche-Fahrer zu seiner eigenen Sicherheit auch getan, überwacht von zwei Zwergponies und meinem Clio :o).