Heute Morgen bin ich meinen Clio waschen gefahren, weil der nach dem ganzen Blütenstaub doch ziemlich gelblich aussah und nach einer Wäsche lechtze. Die hat er dann auch an der Aral-Tanke auf der Frintroper Straße bekommen, und gewachst wurde er auch.
Mein Clio Ende April (noch nicht gewaschen) - (c) Alexandra Döll, Essen
Nachdem Clio frisch gewaschen war, fuhren wir nach Hellweg auf der Aktienstraße, denn ich brauchte noch ein paar Blumen für meinen Balkon. Clio freute sich, dass er einem roten Artgenossen gegenüber stand, der fast dasselbe Kennzeichen hatte wie er - nur die vier Endziffern unterschieden sich :o).
Ich habe bei Hellweg eine rote Begonie und Zierkaffee erstanden. Als ich an der Kasse stand, um meine Blumen zu bezahlen - voll war es dort wirklich nicht - schnaubte ein BMW-Fahrer (typisch!), weil noch einige Leute vor ihm standen. Er kaufte ne Palme, und war auch direkt auf selbiger, hihi. Es ist ja auch schlimm, wenn vor einem an der Kasse drei weitere Kunden mit kleinen Einkäufen sind und die Kassiererin dann noch kurz ans Telefon muss. Ich weiß schon, warum ich die Autos der Marke BMW zwar mag (wenn die auch sehr teuer sind), aber die Fahrer in vielen Fällen nicht. Ich kenne zwar auch ne Reihe netter BMW-Fahrer, aber der Typ mit seiner Palme, auf die er dann auch direkt geklettert ist vor Ungeduld, entsprach wieder jedem schlechten Klischee, das so über BMW-Fahrer, und insbesondere 3er-Fahrer, existiert. Nachher, als ich den Parkplatz verließ, hatte ich den Typen auch noch hinter mir in seinem schicken Gefährt. Das Auto tat Clio und mir richtig leid :o((.
Als wir in der kurzen Schlange standen, begleitet von dem schnaubenden BMW-Fahrer, erstarrten plötzlich die Leute im Mittelgang, denn dort wankte eine nöhlende Begonie mit plüschigen Beinen - Sammy und Ecki hatten Pause und wollten auch ne Begonie haben. Ich hab meinen beiden Stofftieren dann nachher geholfen, denn die hätten die Blume ja gar nicht hoch zur Kasse wuchten können.
Sammy und Ecki - ohne Begonie! :o) - (c) Alexandra Döll, Essen
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Dienstag, 7. Mai 2013
Donnerstag, 15. September 2011
Als ich noch jung und unschuldig war...
...- jetzt bin ich ja nur noch und :o) - wollte ich immer in bestimmte Länder reisen, wobei ich bis dato noch keins davon gesehen habe, da leider immer etwas dazwischen kam (Finanzen, Krankheit, Umzug...).
Als ganz kleines Mädchen habe ich mit Begeisterung die Sindbad-Hefte verschlungen und fand das Leben in der Wüste bzw. im Orient total faszinierend, sodass ich mir damals eigentlich vorgenommen hatte, den Irak bzw. Bagdad zu besuchen. Damals hatte ich als Kind natürlich noch keine Ahnung von Politik, Religion usw., sodass mir im Alter von vier Jahren natürlich nicht bewusst war, dass es dort später mal Konflikte geben würde. Ich wäre auch mal gerne auf einem Kamel durch die Wüste geritten - hier in Deutschland ist das sogar in Usingen möglich, einem kleinen Ort im Taunus.
Mit acht Jahren sah ich ein Foto der beiden Türme des World Trade Centers im Guiness Buch der Rekorde, weil es damals das höchste Gebäude der Welt war. Selbst in dem über 1.000-seitigen Liebesroman, den ich zwischen meinem 15. und 16. Lebensjahr geschrieben habe, gibt es eine Szene, in der ich mit meinem Freund und meiner Clique New York besuche und meinen Liebsten oben auf dem Dach des WTC küsse. Leider werde ich aus bekannten Gründen keine Gelegenheit mehr haben, mir die Zwillingstürme anzuschauen - dass es am 11. September 2001 ein paar Irre gibt, die die Türme in Schutt und Asche legen, konnte ich natürlich noch nicht wissen. Unabhängig von den Twin Towers wollte ich immer mal in die USA, am liebsten nach Kalifornien an den Strand oder auch mal in den Mittleren Westen in die Prärie. Erst gestern habe ich im Fernsehen eine interessante Dokumentation über ein Schutzprogramm der nordamerikanischen Prärie und ihrer tierischen Bewohner gesehen (auf Servus TV). Auch Florida mit den Everglades finde ich unheimlich faszinierend.
Als Teenager fand ich neben den USA auch Inseln und Inselstaaten wie Ibiza und Jamaika unheimlich faszinierend wegen dem Meer und den weißen Sandstränden, wo ich natürlich auch immer in meinen Träumen meinen Liebsten bzw. aktuellen Schwarm geküsst habe :o). In meinen Tagebüchern, die ich zwischen 1987 und 1989 geschrieben habe, stehen ganze Seiten darüber *schmacht*. Auch heute noch mag ich Palmen, Strand und Meer, wobei ich auch mal gerne nach Südafrika reisen würde, da es ein sehr abwechslungsreiches Land ist - Strand, Prärie, Gebirge...außerdem kann man vor der südafrikanischen Küste Weiße Haie bewundern und das sollte ich wirklich bald in Angriff nehmen, denn der Mensch hat schon genug Tiere (beinahe) ausgerottet und womöglich gelingt es ihm auch noch, diese majestätischen Raubfische ganz auszulöschen :o/. Viele Regierungen, allen voran die südafrikanische, haben zwar Gesetze zum Schutz dieser Tiere verabschiedet, aber Wilderer, denen das Gebiss eines großen Weißen bis zu 50.000 US$ wert ist, gibt's leider auch genug.
Als ganz kleines Mädchen habe ich mit Begeisterung die Sindbad-Hefte verschlungen und fand das Leben in der Wüste bzw. im Orient total faszinierend, sodass ich mir damals eigentlich vorgenommen hatte, den Irak bzw. Bagdad zu besuchen. Damals hatte ich als Kind natürlich noch keine Ahnung von Politik, Religion usw., sodass mir im Alter von vier Jahren natürlich nicht bewusst war, dass es dort später mal Konflikte geben würde. Ich wäre auch mal gerne auf einem Kamel durch die Wüste geritten - hier in Deutschland ist das sogar in Usingen möglich, einem kleinen Ort im Taunus.
Mit acht Jahren sah ich ein Foto der beiden Türme des World Trade Centers im Guiness Buch der Rekorde, weil es damals das höchste Gebäude der Welt war. Selbst in dem über 1.000-seitigen Liebesroman, den ich zwischen meinem 15. und 16. Lebensjahr geschrieben habe, gibt es eine Szene, in der ich mit meinem Freund und meiner Clique New York besuche und meinen Liebsten oben auf dem Dach des WTC küsse. Leider werde ich aus bekannten Gründen keine Gelegenheit mehr haben, mir die Zwillingstürme anzuschauen - dass es am 11. September 2001 ein paar Irre gibt, die die Türme in Schutt und Asche legen, konnte ich natürlich noch nicht wissen. Unabhängig von den Twin Towers wollte ich immer mal in die USA, am liebsten nach Kalifornien an den Strand oder auch mal in den Mittleren Westen in die Prärie. Erst gestern habe ich im Fernsehen eine interessante Dokumentation über ein Schutzprogramm der nordamerikanischen Prärie und ihrer tierischen Bewohner gesehen (auf Servus TV). Auch Florida mit den Everglades finde ich unheimlich faszinierend.
Als Teenager fand ich neben den USA auch Inseln und Inselstaaten wie Ibiza und Jamaika unheimlich faszinierend wegen dem Meer und den weißen Sandstränden, wo ich natürlich auch immer in meinen Träumen meinen Liebsten bzw. aktuellen Schwarm geküsst habe :o). In meinen Tagebüchern, die ich zwischen 1987 und 1989 geschrieben habe, stehen ganze Seiten darüber *schmacht*. Auch heute noch mag ich Palmen, Strand und Meer, wobei ich auch mal gerne nach Südafrika reisen würde, da es ein sehr abwechslungsreiches Land ist - Strand, Prärie, Gebirge...außerdem kann man vor der südafrikanischen Küste Weiße Haie bewundern und das sollte ich wirklich bald in Angriff nehmen, denn der Mensch hat schon genug Tiere (beinahe) ausgerottet und womöglich gelingt es ihm auch noch, diese majestätischen Raubfische ganz auszulöschen :o/. Viele Regierungen, allen voran die südafrikanische, haben zwar Gesetze zum Schutz dieser Tiere verabschiedet, aber Wilderer, denen das Gebiss eines großen Weißen bis zu 50.000 US$ wert ist, gibt's leider auch genug.
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Donnerstag, 16. Juni 2011
Abgedrehtes aus dem Südpazifik
Gestern habe ich im Fernsehen auf 3Sat zwei spannende Sendungen über Inseln im Südpazifik sowie ihre Flora und Fauna gesehen. Dazu ist mir natürlich auch eine Story eingefallen - die Mondfinsternis gab es ja gestern Abend nicht zu bewundern, da der Himmel überm Pott wolkenverhangen war :o(. Meine Stofftiere haben auch rumgenöhlt.
Marina, Alex, Timo und Steffi machen mit einigen Freunden, Kollegen und Kunden ein wenig Urlaub auf einer Insel im Südpazifik, die direkt an einem Korallenriff liegt. Leider trifft wenig später auch das Feuerwerk der guten Laune mit seiner neuen Flamme ein - klar, der unnötige Mensch hat sich mal wieder selbst eingeladen :o/ (freiwillig würde ihn ja auch kein vernünftiger Mensch zu seiner Party kommen lassen...). Marina ist schon nach zehn Minuten total frustriert, weil das Feuerwerk der guten Laune ständig über den feinen Sandstrand nöhlt: "Marinaaaaa....! Marinaaaaaa, ich bin fast in ne Muschel getreten! Marinaaaaaaaa, gibt's hier Bananen?! Marinaaaaaa, sag der Alex mal, sie soll googeln, was es hier für Haiarten gibt! Marinaaaaa...!"
Maui - (c) Michaela Schöllhorn, Pixelio
Marina tut das einzig Richtige und ignoriert das Feuerwerk schließlich einfach - sie findet es viel spannender, Unterwasser-Fotos zu schießen und nebenbei den Büffelkopf-Papageienfischen, die am Riff nagen, auch noch Fremdsprachen beizubringen. Auch einige Schwarzspitzen-Riffhaie finden sich zum Sprachunterricht ein, denn sie finden Marinas Unterwasser-Schulung sehr spannend.
Schwarzspitzenriffhai - (c) Margit Völz, Pixelio
Papageienfisch - (c) brischnitte, Pixelio
Steffiiiii sitzt zufrieden am Strand, lässt ihre Füßchen vom türkisblauen Wasser umspülen und betrachtet ihre Aufkleber aus Kindertagen, die sie liebevoll katalogisiert hat. Wenn das Feuerwerk der guten Laune allerdings über den Strand plärrt ("Marinaaaaaaa...!") oder mit seiner neuen Flamme in die Palmen verschwindet, macht sie eher das betretene Gesicht. Die Loris, die bis dato friedlich schnäbelnd in den Palmen saßen, sind ebenfalls genervt von diesem Ausbund an nicht vorhandenem Benehmen und miesem Sexismus.
Lori - (c) Andreas Zöllick, Pixelio
Während das Feuerwerk der guten Laune alle nervt und seine Perle dazu verdonnert, drei Schritte hinter ihm zu gehen, wenn er am Strand entlang geht und sich als Insel-King fühlt, bauen Olli und Alex gemeinsam Sandburgen am Strand, was unser Feuerwerk der guten Laune natürlich nicht unkommentiert lassen kann. Olli und Alex ignorieren das dumme Gelaber einfach - wer überall seinen Senf dazu gibt, gerät eben leicht in den Verdacht, ein Würstchen zu sein :o).
Da es sehr warm ist, gehen außer Marina auch alle anderen ins Wasser - Olli, Alex, Thomas, Thorsten, Steffiiiiii, Timo, Renate, Uli, die neue Flamme und natürlich auch das Feuerwerk der guten Laune selbst. Zum Glück hält er ab und zu mal die Backen und verschwindet plötzlich und unverhofft hinter einer Inselspitze. Alle atmen erleichtert auf, weil endlich mal Ruhe im Karton ist. Thomas freut sich erst über seinen Nippelalarm und muss sich dann eines Papageien-Fisches erwehren, der sich in ihn verliebt hat und an den Nippeln knabbern will. Steffi kichert ausgelassen. Marina hat den Büffelkopf-Papageienfischen schon die Worte "Ja", "Nein", "Kult" und "Cool" beigebracht und ist auf diesen Anfangserfolg sehr stolz. Alex' Lieblingsstofftier Sammy kreist mit ihrem eigenen roten Luftschiff über dem Pazifik und lässt dabei den Led Zeppelin-Klassiker "Stairway to Heaven" übers Meer erschallen. Ihr Brüderchen Ecki fliegt mit einem blau-weißen Doppeldecker mit Albatrossen um die Wette.
Plötzlich kreischt Zeno los: "Ein Hai! Ein Hai!" Tatsächlich - dem Strand nähert sich eine riesige, graue Dreiecksflosse, die eindeutig für einen Weißen Hai spricht - auch wenn die im Südpazifik eigentlich nicht vorkommen. Alle flüchten aus Sicherheitsgründen aus dem Wasser - bis auf eine. Als alle total verängstigt am Strand stehen und zitternd zusehen, wie die riesige Rückenflosse um die Inselspitze herum schwimmt, fragen sie sich, wo Alex ist. Thomas als Groupie jammert, weil er befürchtet, dass sie dem Hai zum Opfer gefallen ist. Auch ihre Freunde sind sehr betrübt. Olli fragt sich traurig, wie er seine Riesen-Sandburg ohne Alex weiterbauen soll.
Hinter der Insel-Spitze taucht das Feuerwerk der guten Laune schließlich unter der aus Pappe gebastelten Rückenflosse auf und lacht sich über seinen eigenen abgedroschenen Scherz kaputt - das hat ihm viel sadistischen Spaß bereitet, als alle panisch aus dem Wasser geflüchtet sind, weil sie dachten, es mit einem großen Weißen zu tun zu haben. Plötzlich jedoch nähert sich Alex mit einem rot-weiß gepunkteten Ball in der Hand, den sie fröhlich in die Luft wirft und wieder fängt. Das Feuerwerk der guten Laune bekommt Stielaugen, weil sie oben ohne durchs Wasser treibt und einladend grinst.
"Na, du Scherzkeks?" sagt sie ganz freundlich, denn sie weiß etwas, was er nicht weiß. Das notgeile Feuerwerk der guten Laune schwimmt auf Alex zu, der er bis dato eigentlich nicht besonders zugetan war, aber wenn man(n) geil ist, bekommt man(n) auch nix mehr mit. Wenige Minuten später hat ein über fünf Meter langer Tigerhai seinen Hunger gestillt und Alex mit dessen Hilfe eine Dauer-Nervensäge beseitigt. Tja, Tigerhaie sind nun mal Allesfresser, wenn sie hungrig sind :o). Der Hai klatscht mit einer seiner Brustflossen in Alex' Hand und macht vor Freude Headbanging, zumal im Hintergrund sein Lieblingssong von Metallica läuft: "Die, die, my Darling".
Alle jubeln, als Alex auf des Hais Rücken auf den Strand zugeritten kommt - mittlerweile jedoch mit freigegebener Rückenflosse - und winkt, denn sie hat sich mit dem imposanten Raubfisch angefreundet, der ihr gerne behilflich war, das Feuerwerk der guten Laune dauerhaft zu beseitigen. Er rülpst zufrieden, genau wie die anderen, als sie hören, dass der Tigerhai das Feuerwerk nach einem üblen Scherz verspeist hat.
Vollmond - (c) Christina Kada, Pixelio
Abends grillt die Truppe gemütlich - bis auf die neue Flamme, die in den Palmen sitzt und sich von den Loris eine Therapie-Stunde geben lässt, um ihren IQ aufzupeppen. Der Tigerhai nimmt dankbar Fische an, die Timo vorher geangelt hat - auf Wels konnte er ja leider nicht gehen - und abgenagte Knochen von Steaks und Kotletts. Olli und Alex haben ihre Sandburg mittlerweile fertig, sodass sie mehr als stolz auf sich sind. Der Vollmond strahlt zufrieden auf den Strand herab, sein Licht bricht sich wie ein zerbrochener Teller in den Wellen. Der Abendstern grölt "Evening Star" in die Gegend rein. Sammy und Ecki essen Bambus-Bratlinge, die Steffi ihnen extra zubereitet hat. Zeno und Thomas nehmen ihre Gitarren, dazu singen alle "Aloa-he" in der Version von Achim Reichel, "Smoke on the Water" von Deep Purple und "Seasons in the Abyss" von Slayer.
Happy End!
Die Rechte an allen Fotos liegen bei den jeweiligen Fotografen!
Marina, Alex, Timo und Steffi machen mit einigen Freunden, Kollegen und Kunden ein wenig Urlaub auf einer Insel im Südpazifik, die direkt an einem Korallenriff liegt. Leider trifft wenig später auch das Feuerwerk der guten Laune mit seiner neuen Flamme ein - klar, der unnötige Mensch hat sich mal wieder selbst eingeladen :o/ (freiwillig würde ihn ja auch kein vernünftiger Mensch zu seiner Party kommen lassen...). Marina ist schon nach zehn Minuten total frustriert, weil das Feuerwerk der guten Laune ständig über den feinen Sandstrand nöhlt: "Marinaaaaa....! Marinaaaaaa, ich bin fast in ne Muschel getreten! Marinaaaaaaaa, gibt's hier Bananen?! Marinaaaaaa, sag der Alex mal, sie soll googeln, was es hier für Haiarten gibt! Marinaaaaa...!"
Maui - (c) Michaela Schöllhorn, Pixelio
Marina tut das einzig Richtige und ignoriert das Feuerwerk schließlich einfach - sie findet es viel spannender, Unterwasser-Fotos zu schießen und nebenbei den Büffelkopf-Papageienfischen, die am Riff nagen, auch noch Fremdsprachen beizubringen. Auch einige Schwarzspitzen-Riffhaie finden sich zum Sprachunterricht ein, denn sie finden Marinas Unterwasser-Schulung sehr spannend.
Schwarzspitzenriffhai - (c) Margit Völz, Pixelio
Papageienfisch - (c) brischnitte, Pixelio
Steffiiiii sitzt zufrieden am Strand, lässt ihre Füßchen vom türkisblauen Wasser umspülen und betrachtet ihre Aufkleber aus Kindertagen, die sie liebevoll katalogisiert hat. Wenn das Feuerwerk der guten Laune allerdings über den Strand plärrt ("Marinaaaaaaa...!") oder mit seiner neuen Flamme in die Palmen verschwindet, macht sie eher das betretene Gesicht. Die Loris, die bis dato friedlich schnäbelnd in den Palmen saßen, sind ebenfalls genervt von diesem Ausbund an nicht vorhandenem Benehmen und miesem Sexismus.
Lori - (c) Andreas Zöllick, Pixelio
Während das Feuerwerk der guten Laune alle nervt und seine Perle dazu verdonnert, drei Schritte hinter ihm zu gehen, wenn er am Strand entlang geht und sich als Insel-King fühlt, bauen Olli und Alex gemeinsam Sandburgen am Strand, was unser Feuerwerk der guten Laune natürlich nicht unkommentiert lassen kann. Olli und Alex ignorieren das dumme Gelaber einfach - wer überall seinen Senf dazu gibt, gerät eben leicht in den Verdacht, ein Würstchen zu sein :o).
Da es sehr warm ist, gehen außer Marina auch alle anderen ins Wasser - Olli, Alex, Thomas, Thorsten, Steffiiiiii, Timo, Renate, Uli, die neue Flamme und natürlich auch das Feuerwerk der guten Laune selbst. Zum Glück hält er ab und zu mal die Backen und verschwindet plötzlich und unverhofft hinter einer Inselspitze. Alle atmen erleichtert auf, weil endlich mal Ruhe im Karton ist. Thomas freut sich erst über seinen Nippelalarm und muss sich dann eines Papageien-Fisches erwehren, der sich in ihn verliebt hat und an den Nippeln knabbern will. Steffi kichert ausgelassen. Marina hat den Büffelkopf-Papageienfischen schon die Worte "Ja", "Nein", "Kult" und "Cool" beigebracht und ist auf diesen Anfangserfolg sehr stolz. Alex' Lieblingsstofftier Sammy kreist mit ihrem eigenen roten Luftschiff über dem Pazifik und lässt dabei den Led Zeppelin-Klassiker "Stairway to Heaven" übers Meer erschallen. Ihr Brüderchen Ecki fliegt mit einem blau-weißen Doppeldecker mit Albatrossen um die Wette.
Plötzlich kreischt Zeno los: "Ein Hai! Ein Hai!" Tatsächlich - dem Strand nähert sich eine riesige, graue Dreiecksflosse, die eindeutig für einen Weißen Hai spricht - auch wenn die im Südpazifik eigentlich nicht vorkommen. Alle flüchten aus Sicherheitsgründen aus dem Wasser - bis auf eine. Als alle total verängstigt am Strand stehen und zitternd zusehen, wie die riesige Rückenflosse um die Inselspitze herum schwimmt, fragen sie sich, wo Alex ist. Thomas als Groupie jammert, weil er befürchtet, dass sie dem Hai zum Opfer gefallen ist. Auch ihre Freunde sind sehr betrübt. Olli fragt sich traurig, wie er seine Riesen-Sandburg ohne Alex weiterbauen soll.
Hinter der Insel-Spitze taucht das Feuerwerk der guten Laune schließlich unter der aus Pappe gebastelten Rückenflosse auf und lacht sich über seinen eigenen abgedroschenen Scherz kaputt - das hat ihm viel sadistischen Spaß bereitet, als alle panisch aus dem Wasser geflüchtet sind, weil sie dachten, es mit einem großen Weißen zu tun zu haben. Plötzlich jedoch nähert sich Alex mit einem rot-weiß gepunkteten Ball in der Hand, den sie fröhlich in die Luft wirft und wieder fängt. Das Feuerwerk der guten Laune bekommt Stielaugen, weil sie oben ohne durchs Wasser treibt und einladend grinst.
"Na, du Scherzkeks?" sagt sie ganz freundlich, denn sie weiß etwas, was er nicht weiß. Das notgeile Feuerwerk der guten Laune schwimmt auf Alex zu, der er bis dato eigentlich nicht besonders zugetan war, aber wenn man(n) geil ist, bekommt man(n) auch nix mehr mit. Wenige Minuten später hat ein über fünf Meter langer Tigerhai seinen Hunger gestillt und Alex mit dessen Hilfe eine Dauer-Nervensäge beseitigt. Tja, Tigerhaie sind nun mal Allesfresser, wenn sie hungrig sind :o). Der Hai klatscht mit einer seiner Brustflossen in Alex' Hand und macht vor Freude Headbanging, zumal im Hintergrund sein Lieblingssong von Metallica läuft: "Die, die, my Darling".
Alle jubeln, als Alex auf des Hais Rücken auf den Strand zugeritten kommt - mittlerweile jedoch mit freigegebener Rückenflosse - und winkt, denn sie hat sich mit dem imposanten Raubfisch angefreundet, der ihr gerne behilflich war, das Feuerwerk der guten Laune dauerhaft zu beseitigen. Er rülpst zufrieden, genau wie die anderen, als sie hören, dass der Tigerhai das Feuerwerk nach einem üblen Scherz verspeist hat.
Vollmond - (c) Christina Kada, Pixelio
Abends grillt die Truppe gemütlich - bis auf die neue Flamme, die in den Palmen sitzt und sich von den Loris eine Therapie-Stunde geben lässt, um ihren IQ aufzupeppen. Der Tigerhai nimmt dankbar Fische an, die Timo vorher geangelt hat - auf Wels konnte er ja leider nicht gehen - und abgenagte Knochen von Steaks und Kotletts. Olli und Alex haben ihre Sandburg mittlerweile fertig, sodass sie mehr als stolz auf sich sind. Der Vollmond strahlt zufrieden auf den Strand herab, sein Licht bricht sich wie ein zerbrochener Teller in den Wellen. Der Abendstern grölt "Evening Star" in die Gegend rein. Sammy und Ecki essen Bambus-Bratlinge, die Steffi ihnen extra zubereitet hat. Zeno und Thomas nehmen ihre Gitarren, dazu singen alle "Aloa-he" in der Version von Achim Reichel, "Smoke on the Water" von Deep Purple und "Seasons in the Abyss" von Slayer.
Happy End!
Die Rechte an allen Fotos liegen bei den jeweiligen Fotografen!
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Feuerwerk der guten Laune,
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Dienstag, 6. Oktober 2009
Trauminseln

Vorhin stieß ich dazu, als meine beiden Zimmernachbarinnen Steffi und Marina eine Diskussion hatten. Da unser Chef Oscar immer sagt "Vertrete deine Meinung, aber betrete nie des Anderen Insel!" (also: werde nicht beleidigend), meinte Steffi, dass Marina ihre Insel betreten habe - ja, und so kamen wir von einer eher fachlichen Diskussion zu unseren Trauminseln...
Steffi ist natürlich ganz bescheiden - entweder möchte sie eine kleine Ruheinsel mit Palme oder auch mehrere kleine Inseln. Dort würden dann Hunde und Wildschweine leben (was für ne Kombination). Zum Abschluss von Marinas und meinen Spinnereien meinte sie, dass unsere Inseln ja schon die halbe Weltkugel bedecken würden und für sie nur ein kleines Fleckchen übrig bliebe. Manchmal ist dat Steffi eben ziemlich phantasielos, wobei ich allerdings sagen muss, dass Marina und ich auch größere Ansprüche an unsere Insel gestellt haben, nicht nur von der Fläche her, sondern auch was Klima, Flora, Fauna und sonstiges "Zubehör" betrifft...;o).
Damit wir auch wissen, dass es Steffi auf ihrer Insel gut geht, würde sie grüne und braune Luftballons an ihrer Palme festbinden.
Auf Marinas Insel würden viele Vögel leben (insbesondere Papageien und hellblaue Wellensittiche), Pinguine, die sogar strippen können, wenn sie ihren Frack wechseln, und Raubkatzen. Natürlich würde sie über einen Internet-Anschluss, mehrere Laptops und eine eigene Bibliothek verfügen - Marina ist nämlich ne richtige Leseratte!! Sie möchte auf dem Meer Kart fahren (wie das gehen soll, weiß ich noch nicht...), interessante Künstler zu Gast haben (Maler, Schriftsteller etc.) und mit denen ab und zu kiffen. Natürlich möchte sie auch etwas auf ihrer Insel anbauen und auf dem Berg ihrer Insel, in dem - im Gegensatz zu sonstigen Teilen ihrer Insel - alpines Klima herrscht, Biber beheimaten, die Werbung für Sensodyne machen, weil die arme Marina schmerzempfindliche Zähne hat. Ihr Himmelbett soll ein Gittergestell haben - ja, ja, die Handschellen lassen grüßen *gröl*.
Ihre Ballons wären rot und gelb und auch noch mit verschiedenen Flüssigkeiten gefüllt (Smirnoff, Milch, Tee, koreanischem Tomatensaft, deutschem Tomatensaft etc.). Auch ein eigener Weinkeller dürfte nicht fehlen, selbstverständlich nur mit Weinen, die sie auch tatsächlich mag. Eine eigene Eistruhe und/oder italienisches Eis dürfen natürlich nicht fehlen! Marinas Papageien fungieren als MP3-Player und spielen nur Songs, die sie auch tatsächlich mag - wenn jemand auf die Idee kommen sollte, Marinas Insel zu betreten und beispielsweise Pokerface von Lady GaGa zu spielen, würde einer der Papageien demjenigen den Kopf abbeißen - natürlich unter Anleitung eines Kolibris, der dem Störenfried in die Augen pickt. Im Übrigen sprechen Marinas Papageien alle diverseste Fremdsprachen ;o).
Vom Grundaufbau unterscheidet sich meine Insel nicht allzu sehr von Marinas, aber mein Himmelbett hätte KEIN Gittergestell *kicher*. Dafür gäbe es auf meiner Insel eine SM-Höhle, in der ich Tom gelegentlich auspeitschen würde, wenn er wieder uncoole Anschreiben ("flexibel und belastbar", "...denn ich höre zu...") erstellt ;o). An Tieren würden bei mir Hamster, Ratten, Mäuse, Panther und kleine Äffchen leben - im alpinen Teil der Insel gäbe es neben Bibern, die Werbung für Dentagard machen, auch Murmeltiere und Kühe, die frische Milch geben. Wenn ich nicht gerade mit Tom tauchen gehen würde, um Haifische zu beobachten und mich mit ihnen anzufreunden, könnten wir auch mit nem Jetski übers Meer heizen. Für die eher romantischen Momente gibt es meinen Whirlpool inmitten einer Lagune. Laptops und Internet-Anschluss brauche ich natürlich für meine Autorinnentätigkeit bei http://www.suite101.de/ und http://www.vnr.de/ und um meinen Blog fortzusetzen. Marina schlug zudem vor, ich könnte eine Insel-Zeitung herausbringen ;o). Meine Stofftiere hätten ihre eigene Hütte. Einmal im Monat können mich gerne METALLICA auf meiner Insel besuchen kommen, damit wir mit denen eine schwermetallische Party feiern können. Neben einem Weinkeller wäre mir eine amerikanische Eisdiele sehr willkommen. [Anfang der 1990er Jahre gab es in der Essener Nordcity am Viehofer Platz eine Eisdiele, die amerikanisches Eis anbot. LECKER!!! Schon alleine die Kombinationen unterschiedlicher Geschmacksrichtungen waren der Hit.]
Meine Ballons wären natürlich schwarz und blau, aber nicht gefüllt. Ich würde auf meiner Insel Tomaten, Salat, Apfelbäume, Pfirsiche und Bananen anbauen. Natürlich würden wir regelmäßig grillen und - ganz wichtig! - auf dieser Insel hätte ich keine rheumatischen Beschwerden mehr!
Marina hat schon befürchtet, dass auf unseren beiden Inseln immer irgendwas los wäre (Besuch von Rockbands, Kiffen, Parties, Ausstellungen etc.) und es dafür auf Steffis kleinem Eiland immer total ruhig wäre, sodass ich gar nix darüber in meinem Inselblättchen berichten könnte *grins*.
Foto: (c) Stefanie Winter, Pixelio
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