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Donnerstag, 1. November 2018

Heute Nacht war Halloween :o)

 
(c) Alexandra Döll, Essen
 
 
Heute Nacht bzw. gestern Abend standen zwar keine Kürbisse auf meinem Balkon, damit Olli dort nicht ohne Katzennetz rumflitzt, aber in meiner Küche und im Inneren des Wohnzimmers standen auch jeweils zwei Stück sowie noch einer im Badezimmer :o). Otto und Olli waren schwer beeindruckt von den Kürbissen, haben sie aber in Ruhe gelassen, damit es kein Feuer gibt. Meine Katzen sind halt sehr klug.
 
Meine Stoffies waren im totalen Halloween-Fieber und hatten sich entsprechend verkleidet :o). Danach sind sie rund um St. Michael in Dellwig die Straßen abgegangen und haben dort um Süßes oder Saures gebettelt. Nachher hatten sie vier Säcke voller Süßigkeiten und haben zum Abschluss des Abends noch Pizza und Pasta bei Plüschi's Pizza auf der Haus-Horl-Straße gegessen.
 
 
Sammy und Ecki - (c) Alexandra Döll, Essen
 
 
Bubis Kumpels Hobby und Bobby hatten sich als schwule, blutrünstige Fledermäuse verkleidet, während Sammys Sohn Rudolf-Dieter - mittlerweile Chef-Buchhalter bei der Emschergenossenschaft - sich als Michael Myers, bekannt aus dem Film Halloween, verkleidet hatte. Sammy selbst ging als böse Fee :o).
 
Leider ging es dem Huhn Erna gar nicht gut, aber sie ist liebevoll von ihrer Lebenspartnerin Anna gepflegt worden. Sammy, deren beste Freundin sie ist, hatte Erna Wadenwickel gemacht und Anna hat ihr Hühnchen Pro Healthy gegeben, da Sammys Hausmittel Affi Anti-Grippli leider nicht geholfen hatte. Okay, Erna ist ja auch ein Huhn und kein Affe oder Monchhichi :o)
 
 
 
St. Michael in Essen-Dellwig - (c) Alexandra Döll, Essen
 

 

Sonntag, 6. Mai 2018

Ein Nachmittag am Rhein

Gestern Nachmittag waren Sarah und ich wieder mal in Duisburg-Homberg am Rhein bei strahlendem Sonnenschein. Osito hatte Glück und hatte einige Hunde gefunden, mit denen er spielen konnte, so z. B. eine alpenländische Dachsbracke und drei Neufundländer. Gegen die Neufundländer sah er richtig klein aus, obwohl er als Galgo auch nicht gerade ein kleiner Hund ist :o). Die A40 war sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg angenehm frei. Sarah musste Osito auf dem Rückweg die Uferböschung hochtragen, weil er vom Spielen und Toben einfach zu kaputt war. Dazu trägt sicherlich auch die Prothese am amputierten Hinterlauf ihren Teil bei. Die Temperaturen waren noch recht angenehm, aber heute ist es schon wesentlich wärmer.  Sarah hat zeitweise in ihrem Top nur noch gefroren, zumal am Rhein immer ein leichter Wind geht. Wenn die Industrieanlagen gegenüber nicht gewesen wären, wären wir uns fast wie an der Nordsee vorgekommen :o). Das Ufer auf der anderen Rheinseite wurde von einigen Schafen bearbeitet.

Gestern sind Bubi und Melody Eltern von der kleinen Nanne geworden, wobei sie ihr Kind nach ihrer Oma benannt haben. Sie heißt eigentlich Marianne, aber die Kurzform ist nun mal Nanne :o). Die kleine Nanne ist niedlich und spricht schon erste Wörter wie z. B. Döp-Döp, was mein Vater auf seinem T-Shirt von Ruthe stehen hat :o).

 
Die kleine Nanne in ihrem Kinderwagen - (c) Alexandra Döll, Essen
 
 
Auch meine Stoffies waren gestern mit am Rhein, wobei Bubi und Melody mit ihrer Tochter im seichten Wasser waren. Bubi war schwer beeindruckt, weil Nanne schon ein wenig schwimmen konnte, aber das können ja praktisch alle Babys :o). Leider ist er etwas genervt von Elfi, der Sozialpädagogin mit Helfersyndrom, denn sie mischt sich öfter ein oder macht sich Sorgen, wenn Bubi und Melody versaute Wörter sprechen :o))). Sammy wurde von der Strömung auf ihrer Wassermatratze fast raus auf die Fahrtrinne getragen, sodass sie heulend rumgenöhlt hat, aber von ihrem Brüderchen Ecki gerettet wurde.
 
Heute habe ich die Katzenklos gereinigt und Jimi Hendrix' Käfig gesäubert, wobei wir leider nur noch eine graue Tonne zur Verfügung haben - wo die zweite geblieben ist, ist mal wieder ein Rätsel :o/. Bei 13 Mietparteien ist eine Mülltonne doch ein bisschen wenig. Selbst heute Vormittag war die eine Tonne schon wieder fast halbvoll, wobei sich die Katzenstreu ein wenig zwischen den Müllbeuteln verteilt hatte. 

Samstag, 4. November 2017

Benehmen ist halt Glückssache

Gestern Morgen sind mein Kollege und ich ins Gildehof-Center in Essen gefahren, da wir mit unseren Gruppen eine Exkursion in der Stadtbibliothek Essen hatten. Ab 8.30 Uhr haben wir uns mit unseren Teilnehmern getroffen und sind mit ihnen zum Personaleingang der Bibliothek gewatschelt, da wir dort zu einer wirklich guten, interessanten Führung erwartet wurden. So weit, so gut.

Gegen zehn Uhr, als wir nach der Führung eine Kaffeepause im Literaturcafé machen wollten, kam einer unserer türkischen Teilnehmer und teilte mir mit, dass er nicht eher aus dem Bett gekommen sei. (Na, das soll er mal einem Arbeitgeber sagen, wenn er immer zu spät kommt...) Auf jeden Fall fing der Herr an, die in der Bibliothek tätigen Damen lautstark als Lügnerinnen zu beschimpfen - und das, weil die Damen sich geweigert hatten, uns hinterher zu telefonieren. Eine Dame versuchte auch, ihn zu beruhigen und hat ihm gesagt, dass er sich anders benehmen sollte - seine Antwort lautete: "Verpiss dich!" (Wie reizend - ich duze auch immer Leute, die ich gar nicht kenne...). Ich habe ihn auch noch mal zur Raison gerufen, weil ich sein nicht vorhandenes Benehmen unmöglich fand, daraufhin meinte er, er könnte ja gehen - das hat er auch getan. Mein Kollege war zu dem Zeitpunkt auf dem Klo und war einigermaßen erschüttert, als wir ihm von dem Vorfall berichteten.

In der Gruppe habe ich noch zwei weitere türkische Teilnehmer und die waren über ihren Landsmann und sein nicht vorhandenes Benehmen auch empört. Mich hat der Kerl ja auch mal komisch angemacht, als ich mit ihm eine Zielvereinbarung bzgl. Pünktlichkeit zum Kurs geschlossen habe und meinte, Arbeitgeber würden ihn gar nicht interessieren. Ich habe das Jobcenter über den Vorfall informiert und auch klipp und klar gesagt, dass wir mit dem Herrn nicht mehr zusammenarbeiten möchten. Klar, auf dem Jobcenter war er ja nicht aggressiv - von denen kriegt er ja auch Geld :o), während wir ja unmögliche Dinge von ihm fordern wie gutes Benehmen, Engagement usw.

Sorry, aber bei dem Ereignis ist mir echt die Hutschnur geplatzt. Wenn der sich bei Arbeitgebern genauso benimmt, wundert mich das nicht, dass er seit über einem Jahr ohne Job ist. Er muss nachts drei- oder viermal raus wegen Harndrangs und deshalb kann er ja nicht pünktlich kommen...mir kommen gleich die Tränen. Solche Vollhorsts möchte ich gerne mal in ein Pflegeheim mitnehmen, da sieht der verwöhnte, selbstmitleidige Affe mal Leute, die wirklich nicht mehr können. Und ich kann keine Kerle ab, die sich von Frauen grundsätzlich nix sagen lassen - dabei ist es auch egal, ob es sich um einen Deutschen oder einen Ausländer handelt *grummel*.

Und ich liebe immer die Argumente von Langzeitarbeitslosen, warum es bisher nicht geklappt hat - der Chef konnte mich nicht leiden und hat mich schräg angeguckt, ich wurde hier nur ausgenutzt, ich bin einfach nicht mehr hingegangen...bei solch einem Benehmen und einem solchen Maß an Unzuverlässigkeit wundert mich das jedenfalls überhaupt nicht, dass die Leute ihre Stellen leider nicht lange inne haben. Es sind in deren Augen sowieso immer nur die anderen und niemals sie selbst. Das sind jedenfalls Argumente, die mir erschreckend bekannt vorkommen. Vor dem Hintergrund kann ich sogar manchmal verstehen, dass gegen Hartz IV-Empfänger Vorurteile bestehen, denn diese unverschämte, selbstgerechte und vor allem selbstmitleidige Art legen leider zuviele an den Tag. Leider kommen dann auch die in Verruf, die sowohl über gutes Benehmen als auch über eine ausreichende berufliche Qualifikation verfügen.

 
Einigen Leuten geht's offenbar zu gut - (c) Ralph Ruthe
 
 
Nach der Exkursion bin ich mit meinem Kollegen noch nach Fressnapf auf der Feilenstraße in Altenessen gefahren, um für meinen Hamster Futter, Kräcker und Einstreu zu holen - einen frischen Kräcker habe ich auch gestern Abend in ihren Käfig gehangen :o). Heute Abend werde ich ihr wieder einen frischen Käfig zaubern.
 
Gestern Abend war der fast volle Mond am Himmel - und Sammy bekam wieder lange Haare und Reißzähnchen :o). Bubi und Melody, die übrigens schwanger ist *freu*, haben sich gestern Abend warm eingepackt und haben einen Mondscheinspaziergang gemacht. Derweil lag Sarahs Hund Osito gerade im schlafbedingten Koma :o). Mein Honda hat seit gestern Nachmittag seine Winterreifen drauf und heute Morgen war ich beim Friseur. Insbesondere morgens ist es jetzt immer ganz schön kalt.

Mittwoch, 1. November 2017

Allerheiligen

Heute Morgen war meine Mama auf dem Friedhof, um ihrer 2015 verstorbenen jüngeren Schwester ein Gesteck auf ihr Grab zu stellen, obwohl es ihr noch nicht so richtig gut geht. Das Grab meiner Großeltern gibt es seit 2011 leider nicht mehr, denn sonst hätte ich dort auch ein Gesteck niedergelegt.

Die Spritpreise waren trotz des Feiertags erfreulich niedrig - 1,309 EUR habe ich für einen Liter Super bezahlt. Morgens waren die Preise bestimmt ein bisschen höher, denn das beobachte ich oft, auch wenn kein Feiertag und keine Ferien sind. Im Schatten von St. Michael habe ich Hondas Tank mit Sprit befüllt :o).

 
Pfarrkirche St. Michael in der aufgehenden Herbstsonne
- (c) Alexandra Döll, Essen
 
 
Bei uns war es gestern Abend trotz Halloween schön ruhig, während Sarah in Frohnhausen im Nachbarhaus einige schreiende Ätz-Blagen hatte - mehr als schreien können die heute leider alle nicht mehr. Ich wollte ihr schon den Clown Pennywise vorbei schicken, damit er die schreienden Kinder mit seinem roten Luftballon anlockt :o).
 
Bubi und Melody haben sich gestern Abend einen Kürbis aufgesetzt und sind mit ihren Freunden Hobby, Bobby, Dirki Drogensumpf und Dumbo Drogenwatschel durch Dellwig gezogen :o). Auf der Blitzstraße kam ihnen ein junges Pärchen entgegen, das Bubi mit dem Spruch "Süßes oder Saures!" bedrohte. Es gab jedoch erst Kleingeld, nachdem er die beiden mit den Worten, dass Hobby und Bobby gleich Schwulensex haben, bedroht hatte :o). Als ich vorhin durch die Blitzstraße zur Tanke fuhr, standen vor drei Häusern schwarze Kreuze mit der Aufschrift "Bubi und Melody - nein, danke!" :o)). Ich glaube, meine Bebichichis erfreuen sich mit ihrer großen Klappe einer ebenso großen Beliebtheit :o))). Ich habe die beiden auch gefragt, was sie getan hätten, weil sich dort solche Aufschriften auf den Kreuzen finden, aber die beiden wussten mal wieder von nix...:o).
 
Sammy hatte heute Nacht einen Alptraum von Pennywise aus Stephen Kings ES, aber sie war sehr erleichtert, als sie feststellte, dass es nur ein Traum war und sie in Wirklichkeit neben mir im Bett lag. Pennywise wollte sie offenbar fressen.
 
                                                   Pennywise - (c) srf.ch
 
Gestern Abend habe ich auch im Schein meiner Kürbisse im Fernsehen den "neuen" Pennywise gesehen - ich muss sagen, Tim Curry (leider 2015 verstorben) hat mir als Horror-Clown wesentlich besser gefallen. Der neue Pennywise hat zwar noch ein bisschen mehr Schminke im Gesicht als das Original, aber der "erste" Pennywise hat mir wesentlich besser gefallen. 

Samstag, 7. Oktober 2017

Eine Drei-Tage-Woche

Montag hatte ich einen Tag Urlaub, am Dienstag war Feiertag und am Mittwoch war ich wieder arbeiten, wobei ich einige Erstgespräche mit einigen Teilnehmern aus der Oktober-Gruppe geführt habe. Manche Menschen sind sehr redselig und mitteilsam, während andere eher einsilbig sind und man ihnen vielfach alles aus der Nase ziehen muss. Na ja, jeder Jeck ist anders :o). Übermorgen folgen dann die letzten Erstgespräche und im September erkundige ich mich auch öfter nach dem Stand der Dinge. Manche sind leider auch dauerkrank, wobei ich mir bei der Einen nicht sicher bin, denn dass bei uns in Deutschland Deutsch gesprochen wird und kaum jemand Polnisch spricht, ist ja auch empörend :o). Ich hab ihr auch gesagt, dass sie sich von ihrer Angst nicht auffressen lassen und immer wieder nachfragen sollte, wenn sie was nicht versteht, aber der Hinweis war wohl wie Perlen vor die Säue.

Am Donnerstag war ja Vollmond, wobei der Mond leider öfter von Wolken verdeckt wurde. Wenn er zu sehen war, himmelte Sammy ihren Lieblingsplaneten begeistert an, wobei sie stets lange Haare im Nacken und Reißzähnchen hatte :o). Heute Nacht haben Bubi und Melody einen Spaziergang im Mondschein durch Dellwig gemacht und ihre Freunde besucht - Dumbo Drogenwatschel in der Luthestraße, Hobby und Bobby im Wiesengrund sowie Dirki Drogensumpf in einem Baum der Mellisaue. Gestern Morgen sah ich den Vollmond bei uns über dem Hof stehen, wobei Robert wegen des Vollmondes nicht geschlafen hat - Stefan ist da zum Glück weniger empfindlich :o).

                      Aufgehender Vollmond im August 2012 - (c) Alexandra Döll, Essen

Donnerstag, passend zum Vollmond, hat mein Zwerghamster Jimi Hendrix seinen ersten Geburtstag gefeiert. Ich habe ihr ein Grasnest sowie zwei Kräcker mit Trauben und Nuss geschenkt, wobei ich die Artikel bei Fressnapf in Borbeck gekauft habe - an der Feilenstraße haben sie leider nur die eine Sorte, nämlich Honig mit Dinkel. Das Grasnest wird immer von ihr durch den Käfig gerollt - ich hatte das Teil aufrecht hingestellt, aber sie hat es mittlerweile umgelegt :o). Gestern ist Bubi fünf geworden und hat mit seinen Freunden gefeiert bzw. allen ein Stück Eistorte spendiert. Seine Frau Melody hat am 24. Oktober Geburtstag - da nimmt der Mond gerade seit ein paar Tagen wieder zu.

Passend zum Vollmond habe ich Robert am Donnerstagnachmittag den Slayer-Hit "South of Heaven" vom gleichnamigen Album vorgespielt. Er kennt die Band Slayer zwar und hat sie auch schon mal live gesehen, aber den Song kannte er nicht *schepper*.

Seit 4. Oktober ist mein aktuelles E-Book "Wenn der Mond zweimal scheint" offiziell im Handel erhältlich. Wie ich vor einigen Tagen festgestellt habe, habe ich wieder ein Exemplar eines gedruckten Buchs verkauft und zwar das im Jahr 2008 erschienene "Liebe, Tod und Teufel". Dankeschön! :o)

Sonntag, 24. September 2017

Sammys 25. Geburtstag :o)

Heute wird Sammy 25 - am 24.09.1992 kam sie im Parkstadion auf Schalke zur Welt (die Arena gab es damals noch nicht) und zwar an der Eckfahne bei einem Fußballspiel zwischen Schalke und Werder Bremen :o). Als Sammy auf der Welt war, war das Spiel kurzfristig unterbrochen, denn die Fans jubelten, weil ein kleines Stofftier das Licht der Welt erblickt hat. Das galt sowohl für Schalke- als auch für Werder-Fans.
 
Sammy mit ihrem Brüderchen Ecki - (c) Alexandra Döll, Essen
 
Sammy hat heute schönes, sonniges Geburtstagswetter und hat gestern Abend in der Küche für sich und ihre plüschigen Freunde eine schicke Sahnetorte gemacht - und sogar meine Küche aufgeräumt! :o) Das ist bei der Kleinen leider nicht immer selbstverständlich. Heute Morgen habe ich auch ein Stück Torte bekommen.
 
Am 24.12.1992 kam Sammy als Weihnachtsgeschenk zu mir in die Familie und war von Anfang an sehr liebevoll. Immer, wenn sie ihre Omi, also meine Mama sah, krähte sie: "Ich fühle Seelenverwandtschaft!" Seit Sammy in unsere Familie kam, ist sie mein Lieblingsstofftier und - wie der Borbeck Kurier in einem Artikel über mein Buch "Mein Leben mit Sammy" feststellte - seither sind wir ein unzertrennliches Team.
 
Leider ist heute auch Wahltag und ich muss sagen, an der Ripshorster Straße, wo sich mein Wahllokal befindet, war es heute sehr voll. Sammy und Ecki liefen immer mit einem Transparent herum, auf dem stand "Merkel muss weg!", aber zum Glück waren die CDU-Wähler heute offenbar in der Minderheit. Dafür waren aber geneigte NPD-Wähler da *urgh* und mein Bebichichi Bubi hat sie nach ihrem Lieblingsbuch gefragt - hm, das war bestimmt "Mecki in der Waffen-SS" :o). Die NPD-Anhänger haben zustimmend gegrölt und ihren Arm erhoben, sodass Bubi ihnen das verboten hat.
 
Er wollte ja auch zusammen mit seiner Ehefrau Melody wählen, aber leider gibt's immer noch kein Wahlrecht für Stofftiere - was Sammy ja eingefordert hatte und von Frau Merkel nur die Antwort bekam "Sehr geehrtes Stofftier, (...) leider ist ein Wahlrecht für Stofftiere in der Bundesrepublik nicht vorgesehen:" Sammy war darüber stinksauer, zumal sie mit ihrem vollen Namen unterschrieben hatte und auch meine beiden Bebichichis waren enttäuscht, weil sie nicht ins Wählerverzeichnis eingetragen waren. Auf jeden Fall waren diesmal ungewöhnlich viele Wähler an der Ripshorster Straße - selbst mein Honda wollte wählen, aber auch er war leider nicht ins Wählerverzeichnis eingetragen.
 
Um 16.30 Uhr treffe ich mich mit Sarah, damit wir mit Osito in Duisburg-Homberg spazieren gehen und anschließend noch Gutscheine von Maces verheizen können. Morgen gehe ich dann wieder arbeiten und bin mal gespannt, was die kommende Woche bringt - auf jeden Fall mein erstes Gehalt :o).


Sonntag, 10. September 2017

Wetterkapriolen

Gestern hat es den ganzen Vormittag geregnet, aber am Nachmittag kam zwischenzeitlich die Sonne wieder raus, einmal gepaart mit einem Starkregenschauer. In Höhe des Frintroper Wasserturms konnte ich einen wunderschönen Regenbogen sehen - natürlich habe ich mir auch etwas gewünscht :o).

 
Frinti mit Regenbogen - (c) Alexandra Döll, Essen
 
 
Nachher hörte der Regen auf und die Sonne blieb, aber als ich nach Hause fahren wollte, zogen dicke Wolken von Mülheim her auf. Ich habe mein Auto noch im Trockenen gegenüber meines Hauses abstellen können, aber zehn Minuten später donnerte es häufiger, nicht besonders laut, aber hörbar. Sammy hatte schon wieder Angst, aber Bubi kommentierte die Donner nur mit dem Wort "Hallo!" :o). Das war ja auch das erste Wort, das er sprechen konnte, noch bevor er Mama sagen konnte :o)). Zur gleichen Zeit sah mein Vater über Mülheim-Dümpten einen Blitz.
 
 
                          Bubi als Baby in meinen Erdbeerpflanzen - (c) Alexandra Döll, Essen
 
 
Nach einem Starkregenschauer beruhigte sich das Wetter wieder - am späteren Abend war der Himmel sogar ganz klar, sodass wir den abnehmenden Mond sehen konnten. Bubi begrüßte ihn zusammen mit seiner Gattin Melody mit dem Wort "Hallo!", während Sammy wieder lange Haare mit Reißzähnchen hatte. Mich hat der Mond nur frech angegrinst. Sarah hat währenddessen in Frohnhausen unheimlich gefroren - man merkt, dass Herbst wird.
 
Heute früh startete der Tag strahlend sonnig, aber jetzt ist es wieder heiter bis wolkig. Angeblich soll es heute trocken bleiben, aber wir warten ab. Als Sarah gestern mit Osito im Mühlbachtal war, ist sie sehr nass geworden :o(.  
 
 


Sonntag, 3. September 2017

Ein Wunder der Technik

Hm, gestern Abend wollte ich den WDR sehen - tja, Unitymedia hatte den Sender einfach mal aus meiner Programmliste gelöscht, sodass ich ihn erneut suchen musste. Jetzt ist er direkt in dreifacher Ausfertigung vorhanden - WDR Essen, WDR Düsseldorf und WDR Köln. Auch sonst habe ich wieder einige Sender drin, die ich überhaupt nicht haben wollte, wie z. B. Bibel TV oder QVC, aber darum werde ich mich heute kümmern. In Norddeutschland haben ja etliche Unitymedia-Kunden gar kein Programm mehr, aber wenn wir schon teuer sind, müssen wir ja auch keine Qualität abliefern :o/. Auch Sarah hat in den vergangenen Tagen öfter mal ihre Fernsehprogramme suchen müssen. Von daher finde ich es lustig, dass Unitymedia immer Vertriebsjobs per Anzeige anbietet - nein, danke, Vertrieb heißt für mich unseriöses Aufquatschen irgendwelcher Produkte, von denen zwar das Unternehmen was hat, aber nicht der Endkunde. Aus dem Grunde werde ich auch Vodafone kündigen, denn die verlangen horrendes Geld, wobei bei mir öfter mal Anrufe ohne jedweden Grund abgebrochen werden oder die Ansage kommt "Der gewünschte Gesprächspartner ist zurzeit nicht erreichbar..." - komisch, mit dem habe ich aber noch eine Minute zuvor telefoniert. In meiner Kündigung werde ich den Laden auch nachdrücklich darauf hinweisen, dass sie bitte von weiteren Werbeanrufen Abstand nehmen sollten, mir reicht es nämlich mit dem Saftladen.

 
Bubi das Bebichichi - (c) real.de
 
 
Bubi hat gestern Abend eine Pizza Funghi für sich und seine plüschigen Freunde gebacken, hm, leider war da auch Xylocibin drin :o). Meine Stoffies torkelten durch das Wohnzimmer oder hatten sonstige geistige Ausfälle. Bubi ist aber zu seinem Dealer Torben Torfkopp auf der Ecke Blitzstraße/Donnerstraße gewankt, also zum Haltepunkt Dellwig-Ost, und hat moniert, dass ihm die Pilze als LSD verkauft wurden :o))). Er hat jetzt noch ein bisschen LSD bekommen und hat direkt seinen Kumpels Hobby und Bobby im nahegelegenen Wiesengrund - liegt dem Haltepunkt direkt gegenüber - auch eine Pizza Funghi mit Xylocibin vorbei gebracht :o))).
 
Auch sonst streiten sich meine Stoffies, wer morgen mit mir nach Altenessen zur Arbeit darf, wo ich für meine Teilnehmer ein Kennenlernspiel veranstalten werde, in dem u. a. ein Stofftier vorkommt :o). Bubi und Melody sind morgen in der Ausbildung bzw. Berufsschule, aber Sammy, Ecki und einige Schafe kloppen sich darum, wer mich begleiten darf :o). Am Dienstag starte ich mit den Einzelgesprächen.
 
Gestern habe ich den Mond erstmalig diesen Monat gesehen - er stand im äußersten Süden im zweiten Drittel am Himmel und leuchtete ins Wohnzimmer. Sammy war ganz aus dem Häuschen und lauschte dem Gelaber unseres Erdtrabanten, hihi.
 
Mondsichel über Bedingrade - (c) Alexandra Döll, Essen
 

Donnerstag, 31. August 2017

Eine irre Lasershow am Himmel

Gestern Nachmittag hat es aus Richtung Duisburg vier- oder fünfmal leise gebrummelt, dann war es schon wieder vorbei mit dem Gewitter. Gestern Abend, als es bereits dunkel war, und über der Kokerei Prosper-Haniel die Flammen wegen des abgelöschten Koks loderten, wurde der Himmel mehrfach von grellen Blitzen erleuchtet, die aber wohl zu weit entfernt waren, um einen Donner hören zu können. Einmal habe ich aber etwas gehört, denn ein Blitz ging in etwa in Höhe Bottrop-Ebel nieder und das sind eindeutig weniger als 15 Kilometer. Der Rest der Blitze schlug hinter dem Tetraeder ein und einer zwischen der Halde Beckstraße, auf der das Tetraeder steht, und der Halde Prosperstraße mit der Skihalle auf dem Gipfel. Sammy hatte schon wieder Angst, obwohl das Gewitter nicht näher kam.

 
Skihalle vom Tetraeder aus aufgenommen - haldenruhr.de


Heute Morgen hatte es abgekühlt - gestern bin ich bei 23°C und Schwüle los gefahren, heute waren es nur 14°C, begleitet von mäßigem Regen. Entsprechend hatte ich heute meinen letzten Tag der Einarbeitung und mein EDV-Zugang steht auch mittlerweile, sodass ich mir einige Dokumente auf dem Bildschirm anschauen konnte. Morgen bekommen wir eine Gruppe mit 15 Teilnehmern und ab morgen bin ich ja auch festangestellt :o). Wie mein Chef mir sagte, wird mein Geld immer um den 27. oder 28. rum auf dem Konto sein. Jetzt müssen wir noch einen Dozentenvertrag machen, damit ich auch meine Stunden während der Einarbeitung in Rechnung stellen kann.

Vorhin, nach Feierabend, kam sogar mal kurzfristig die Sonne raus, als ich durch Borbeck und Gerschede fuhr, aber mittlerweile ist es wieder sehr wolkig. Es sieht doch wieder arg nach Regen aus.

 
Gleispark Frintrop im Trüben - (c) RVR, Bosch

Sonntag, 27. August 2017

Eine brennende Zigarre am Abendhimmel

Gestern Abend habe ich unser Luftschiff zunächst im Hellen umher fliegen sehen, aber um 22 Uhr, als es bereits dunkel war, hörte ich ihn wieder brummen. Von Oberhausen kam er wie eine brennende Zigarre über den Abendhimmel geflogen und verschwand schließlich Richtung Borbeck. Es sah sehr schön aus, als ich das beleuchtete Luftschiff, das liebevoll Theo genannt wird - nach dem WDL-Gründer Theodor Wüllenkemper - am Himmel sah.

 
Zeppelin bei Nacht am Flughafen Essen/Mülheim -
(c) WDL-worldwide.de
 
 
Gestern Abend hatte der Zeppelin aber keine WDR-Werbung drauf, sondern das Sparkassen-Logo, das man in der Dunkelheit gar nicht so richtig sehen konnte. Auch unser früheres Luftschiff, der Fuji-Zeppelin, flog bisweilen in der Dunkelheit mit einer Laufschrift beleuchtet durch die Gegend. Sammy meinte schon, dass gestern Abend Pilot Kotzikacka geflogen ist, weil er besser in der Dunkelheit sehen kann als sein Kollege Rotzkotzen :o)).
 
Auf dem Bergheimer Steig war, unabhängig vom Zeppelin, wieder das große Asi-Gegröle ausgebrochen - hm, Sarah meinte schon, dass ich für Ruhe sorgen sollte :o). Ich wollte mir schon eine Perücke von Mutter Bates aufsetzen und die Pannemänner meucheln :o))). Es gibt Leute, die die Welt nicht braucht.
 
Auch das Fernsehprogramm am Wochenende braucht niemand - gestern habe ich mir aus Verzweiflung eine Doku über die Drogenszene in Frankfurt/Main angeschaut und nachher Mord mit Aussicht. Das Fernsehprogramm ist insbesondere am Wochenende immer zum Verzweifeln. Wofür die die GEZ-Gebühren erhöhen wollen, erschließt sich mir jedenfalls nicht. Auch die Dokumentation Hier und Heute des WDR, wo es um Altersarmut ging, war ja vom Grundansatz her nicht schlecht, weil ich es auch peinlich finde, dass ältere Menschen am Rande der Armutsgrenze rumkrebsen trotz jahrzehntelanger Arbeit, aber gut gemeint ist nicht gut gemacht. Ein ehemaliger Bankkaufmann, der sich nachher als Finanzberater selbstständig gemacht hatte und nachher pleite gegangen ist, bietet heute einen Putz- und Bügelservice an für 18 EUR/Std., aber er denkt gar nicht an Altersarmut, wobei der Reporter da schon wieder Kinderfragen stellte. Unsere Massenmedien, die wahlweise blind der CDU oder der SPD hinterher hecheln, wollen doch offenbar nix anderes.   

Samstag, 12. August 2017

Regen, Regen, Regen...

Seit gestern Abend regnet es ununterbrochen über Essen - sogar heute Morgen beim Friseur hat es fast die ganze Zeit nur geregnet, bis auf eine fünfminütige Pause *seufz*. Vor dem Friseur war ich noch auf der Post und habe meine Fahrtkostenerstattung für die beiden Bewerbungen in Herne und Düsseldorf abgeschickt.

Bubi kam überraschend in den Frisiersalon und hat sich die Spitzen schneiden lassen :o). Melody saß derweil auf einem Besucherstühlchen und trank Kaffee, genau wie Sammy die die beiden schon gesucht hatte. Meine Schäfchen saßen im Honda und haben frisches Gras gefressen - es gibt ja auch Leute, die in Ohnmacht fallen, weil ihnen die Plüsch-Schafe auch frisches Gras anbieten :o)).

Netterweise durften wir mit einem Einkaufswagenzusammenschieber nach unten fahren, denn ansonsten herrschte vor den Aufzügen ein Gedränge, das schon nicht mehr feierlich war. Ein Fettbäckchen, das sich auch noch für wunderschön hielt (na ja...), hätte mich fast in einen rollenden Corsa gedrängt, nach dem Motto "Jetzt komm ich und sonst niemand!" Bei Kaufland laufen neben normalen Leuten sowieso in der Mehrheit irgendwelche Bollos rum. Auch auf dem Klo kreischte ein kleines Mädchen rum, dass es schon nicht mehr feierlich war - die Kleine schrie, als wenn sie gerade von einem Raubtier angegriffen würde. Hm, bei der Mutter wunderte mich das nicht :o).

Auch sonst kriege ich öfter mal das Kotzen - die größten Bollos auf Malle meinen noch, dass sie total cool sind und meinen, die Einheimischen sollen mal die Backen halten (umgekehrt wird ein Schuh draus, aber was erwartet man von Vollalkis, die sich auch noch für supertoll halten...), Hartz IV ist schon seit 2005 unter aller Kanone und arbeitstechnisch nur was für ganz junge Leute, die sich in ihrer Bedeutungslosigkeit auch noch maßlos wichtig vorkommen, und die Verlogenheit und Geldgeilheit unserer Politiker ist auch nicht mehr feierlich. Leute, die gut integriert sind und sich bemühen, ihren Lebensunterhalt alleine zu bestreiten, werden ausgewiesen, aber die ganzen Asylanten, die hier nur hergekommen sind, um Hartz IV zu beziehen und/oder unsere Frauen anzugrapschen, die dürfen bleiben. Verkehrte Welt...ich finde es auch immer ganz toll, wenn bei Asylbewerbern nicht alles so genau geprüft wird, aber die Deutschen nach dem Willen der SPD immer gucken können, wo sie bleiben. Es ist mir auch neu, dass jemand, der aus Hartz IV raus ist, immer noch alles Mögliche zurückzahlen soll, aber bei den Ausländern ist das doch okay mit Familiennachzug und der nächsten Generation, die von Hartz IV lebt, weil Arbeiten doch viel zu anstrengend ist in deren Augen.

Auch diese Entweder-Oder-Haltung finde ich zum Kotzen - entweder ist jemand angeblich total für Asylbewerber oder dagegen. Ich habe nichts gegen Flüchtlinge, die sich integrieren wollen, aber die, die nur hierher kommen, um den Islam salonfähig zu machen oder um Straftaten zu begehen, sollten schnellstmöglich dahin zurück gehen, wo sie hergekommen sind, auch wenn es nach Afghanistan ist. Dass das kein sicheres Land ist, weiß ich auch, aber wenn jemand seine Energie nur darauf verwendet, gegen das Gastland zu wettern und Straftaten zu begehen, kann es dort wohl auch nicht so schlimm sein. Auch den Vergleich zwischen Deutschen, die nach dem zweiten Weltkrieg flüchten mussten, hinkt etwas zu unseren heutigen Asylanten, die vielfach aus einem anderen Kulturkreis stammen und sich nicht unbedingt anpassen möchten. Die Deutschen aus Ostpreußen, dem Sudetenland usw. hatten ja auch keine andere Religion oder Weltanschauung.

Ansonsten nervt mich auch die Oberflächlichkeit in unserem ach so tollen Deutschland - in den 80er Jahren habe ich mir praktisch wöchentlich eine Platte gekauft und auch in den 90ern noch in regelmäßigen Abständen CDs, aber seit Jahren kaufe ich praktisch gar keine Musik mehr, da das Meiste ohnehin Kappes ist für talentfreie, unterbelichtete Menschen. Ähnlich ist es auch beim Fernsehen und der Werbung - austauschbare Gesichter, Geld und Bildung sind bei vielen zwei verschiedene Dinge und das Niveau ist auch unter aller Kanone.

Mittwoch, 9. August 2017

Mein Honda :o)

Heute Morgen habe ich um viertel vor neun meinen Honda Jazz zwecks Inspektion abgegeben - die Fahrleistung bis zur Inspektion war schon leicht überschritten, aber wenn man wegen Vorstellungsgesprächen durch die Gegend fährt, kann das schon mal passieren. Es stand im Display "Wartung überfällig". Bezahlen muss ich diesmal nix, denn die jetzige Inspektion und die nächste sind frei, wie mir auch mein Kaufvertrag verkündet hat :o). Ansonsten muss er noch mal für eine Stunde in die Werkstatt für den Tausch des Fahrerairbags vom Werk aus.

So wie unten sieht mein fröhlicher Flitzer aus. Meine Spiegel sind aus schwarzem Kunststoff. Bubi liebäugelte mit einem gelben Kia vor der Tür der Niederlassung, der ein wenig aussah wie mein Mégane mit dem Heckspoiler, aber er hat ja noch keinen Führerschein und fängt ab 01.09. an, den Beruf des Zerspanungsmechanikers zu lernen. Ich glaube nicht, dass er mit seiner Ausbildungsvergütung eine Finanzierung zustande bekommt. Ecki muss seinen blauen Civic in zwei Monaten auch zur Inspektion bringen.

 
Mein Honda Jazz in rot - (c) YouTube.com


Auch gestern Abend war mein Auto wieder fröhlich, denn als wir endlich zuhause angekommen waren und ich fast am Dachsfeld parken musste, da manche ja für einen Smart einen Parkplatz brauchen, als wenn sie einen 3,5-Tonner fahren würden, begann es zu donnern. Honda hat dem Himmel direkt die Teufelsforke gezeigt, wobei meine Stoffies in der Tasche wahlweise "Hallo!" riefen oder sich fürchteten, insbesondere Sammy. Drei Naheinschläge hatten wir auch, was bei meinem Honda nur das erneute Zeigen der Teufelsforke auslöste :o). Der Regen war so massiv, dass selbst die Pfarrkirche St. Michael nicht mehr zu sehen war. Der Spuk dauerte etwa zehn Minuten, dann war alles wieder vorbei.

Morgen muss ich mit Honda nach Düsseldorf zu einem Vorstellungsgespräch. Nach der frischen Wartung kann ja eigentlich nix mehr schief gehen :o).

Sonntag, 6. August 2017

Heulende Stoffies

Gestern Abend hat Sammy geheult, weil Usain Bolt "nur" Dritter über die 100 Meter geworden ist, denn einmal ist sie ja auch gegen ihn gelaufen - er war bereits im Ziel, aber Sammy krebste immer noch in der Nähe der Startlinie rum :o). Sammy war untröstlich und hat Sieger Justin Gatlin mal wieder verflucht.

 
Sammy ganz fröhlich in einem Comic - (c) Alexandra Döll, Essen
 
 
 
Bubi und Melody haben zwar auch mitgefiebert, aber sie haben nicht geheult, als er "nur" Dritter wurde. Gemeckert haben die kleinen Bebichichis trotzdem.
 
Morgen muss ich mal ins Internet-Café fahren, um zwei Einsprüche zu schreiben - einen ans Jobcenter, einen an die Agentur gegen Arbeit. Ich frage mich des Öfteren mal, was für "Beamte" eigentlich auf Behörden angestellt sind - offenbar Menschen, die so tun, als wenn sie Geld aus ihrer eigenen Tasche zahlen müssten und die gar kein Gefühl für Menschen haben. Die Zombies lassen wieder grüßen. Nicht umsonst habe ich mein Programm aus dem Jahr 2008 "Männer - Frauen - Zombies" genannt :o)). Ich kann zwar hier ins Internet, aber mir fehlt ein Drucker.
 
Ich muss sagen, mein Mitleid für so genannte Zombies hält sich in sehr engen Grenzen, denn wenn ich es für mein eigenes Selbstwertgefühl brauche, Menschen dumm anmachen und mir ein Urteil anmaßen zu können, ist mit den Leuten nicht soviel los, um nicht zu sagen: gar nichts. Vor allem frage ich mich auch, wieso die Leute auf Behörden sich so aufspielen - wenn sie was Gescheites gelernt hätten, wären sie anders drauf und würden nicht so tun, als wenn sie Geld für Bedürftige auss der eigenen Tasche zahlen müssten.
 
Ansonsten frage ich mich immer, wofür wir eigentlich GEZ-Gebühren zahlen - ewige Wiederholungen, Traumwelten à la Rosamunde Pilcher...ich hatte gestern einfach die Leichtathletlik-WM geguckt, weil mich das noch halbwegs interessiert und sonst nix Gescheites im TV kam. Auf die Prollos aus Frauentausch, Berlin - Tag und Nacht usw. kann ich gut und gerne verzichten, genau wie auf viele Werbegesichter im Internet und im TV. Ganz aggro macht mich ja die Hackfresse im Internet, die darauf hinweist, warum man keine Lottoscheine in der Annahmestelle abgeben sollte - ich hoffe, der Manta der Dame erfreut sich noch bester Gesundheit :o)). 

Sonntag, 16. Juli 2017

Ein überraschendes Gewitter

Als ich am Freitag nach Hause kam, regnete es Bindfäden, wobei es aber nicht besonders schwül war. Plötzlich donnerte es laut, sodass Sammy nöhlend aus der Tasche gekrabbelt kam, um sich von mir trösten zu lassen - einen Blitz hatten wir vorher aber nicht gesehen. Es donnerte noch zweimal, aber wesentlich leiser, und dann war es auch schon wieder vorbei. Abends habe ich um kurz vor elf noch mal einen schwachen Erdblitz im Südosten gesehen, schätzungsweise über der Gerscheder Straße, dem aber kein Donner folgte. Heute ist es wieder sehr schwül, aber geregnet hat es bis dato noch nicht.

Bubi und Melody haben sich heute früh aus dem Haus geschlichen, um mit ihren Kumpels Hobby und Bobby nach Kray in die Bonifaciusstraße zu fahren, denn dort haben sie mit Knallerbsen-Pistolen einen Kiosk überfallen, natürlich mit roten Strümpfen über ihren Gesichtern :o). 25 EUR haben sie erbeutet und das junge Mädchen in der Bude trotz ihrer geringen Körpergröße in Angst und Schrecken versetzt. Melody war die Wortführerin beim Überfall, tatkräftig unterstützt von Bubis Drohungen wie z. B. dass Hobby und Bobby gleich Schwulensex haben, wenn sie kein Geld rausrückt. Das hat sie zu ihrer eigenen Sicherheit doch getan :o)).


                              Häuser auf der Bonifaciusstraße - (c) nestoria.de


Eben war ich auf der Sparkasse, um eine Überweisung zu tätigen. Einen Parkschein konnte ich an dem Tag leider nicht ziehen, da die Parkuhr wie üblich wieder kaputt war. Ach ja, die vom Ordnungsamt, die sich zwar nicht um den Müll kümmern, aber sich wichtig vorkommen, wenn sie Knöllchen verteilen, sollten erstmal besser nicht im eingeschränkten Halteverbot parken oder wenn, sich selbst direkt ein Knöllchen verpassen :o). Der Wagen vom Ordnungsamt stand nämlich direkt vor meinem Honda. Ich weiß nicht, aber manche laufen plötzlich total wichtig durch die Gegend, weil sie bei der Stadt angestellt sind, auch wenn ihre Schulbildung unter aller Sau ist. Wie sagte mein Opa immer so schön? - "Gib einem Doofen Macht in die Hand..." Leider werden die Doofen heute auch noch hofiert, auch wenn jeder schon bei der ersten Äußerung merkt, dass derjenige dumm wie Brot ist - und damit beleidige ich jetzt ein Grundnahrungsmittel :o)).

Donnerstag, 6. Juli 2017

Meine Stoffies und der Crazy Frog :o)

Gestern Abend haben wir auf Sat 1 die 20 aufregendsten Momente der Deutschen geguckt. Dort ging es auf Platz 16 u. a. um den Crazy Frog und seinen Klingelton Axel F., der damals über Jamba angeboten wurde - heute gibt es das nicht mehr. Meine Stoffies haben auf meinem Bett getanzt und auch mein Hamsterchen in meiner Hand - vor allem, als ich ihnen mitteilte, dass der Frosch mich an meine Mama erinnert :o))). Ding-Ding!

Ich habe ihr das Video gerade auf Youtube vorgespielt und sie meinte, sie wollte nicht der Frosch sein :o). Das kann ich gar nicht verstehen :o)))).

Mein Nili Günni hat gestern Abend trotz des Crazy Frogs geheult, denn Sarah teilte mir per WhatsApp mit, dass Osito seinem Kuscheltier, dem Nili, ein Ohr abgebissen hat :o((. Das fand Günni nicht lustig, sodass er weinen musste. Sarahs Mama hat das Nili jedoch mit zu sich nach Hause genommen, um es wieder zu nähen. Als ich Günni das mitgeteilt habe, hob sich seine Laune wieder.

Draußen ist es warm und vor allem sehr schwül. Heute Abend sollen eventuell schon erste Gewitter eintreffen, was insbesondere Sammy total zum Nöhlen bringt. Erste Wolken ziehen bereits über den Himmel, die Sonne ist momentan hinter den Wolken verschwunden.


                      Sammy und ihr Brüderchen Ecki - (c) Alexandra Döll, Essen


Bei uns in Gerschede gibt es eine weitere Baustelle, und zwar an der Kreuzung Herskamp/Dachsfeld. Komisch, das Neubaugebiet ist erst vor nicht mal zwei Jahren eröffnet worden und schon muss da wieder was gemacht werden?! Muss ich echt nicht verstehen.  Demnächst kann man nur noch wahlweise den Herskamp geradeaus weiterfahren bis zum Bahndamm oder rechts ins Dachsfeld Richtung Reuenberg abbiegen. Da wurden jedoch schon Halteverbotszonen eingerichtet *nerv*. An der Baustelle an der Kreuzung Reuenberg/Bergheimer Steig arbeiten sie wenigstens noch, aber das Teilstück zwischen Zwergstraße und Möllhoven wird gar nicht bearbeitet. Tja, das passiert, wenn den Verantwortlichen die eigene Geldgeilheit über das Allgemeinwohl geht.

Sonntag, 25. Juni 2017

Blödes Wetter

Gestern Abend hat es ein wenig geregnet und heute Nacht offenbar auch, aber heute Vormittag kamen zwei Starkregenschauer runter, zwischendurch unterbrochen von schwachem Sonnenschein. Als ich los fuhr, breitete sich im Tal über Bottrop eine bleigraue Front aus, die auch über Oberhausen war, wie ich wenig später an der Sparkasse an der Donnerstraße sehen konnte - hätte ja zum Straßennamen gepasst :o). Zum Glück bin ich trocken rein- und wieder rausgekommen und auch zu meinen Eltern konnte ich ohne Regen fahren. Vor zwei Tagen hatten wir noch 15°C mehr auf dem Thermometer als heute.

Sammy wurde am Freitag von einer Tsetse-Fliege gebissen, die ein Cousin vom besten Kumpel ihres Sohns ist, der Tse-Tse heißt. Die bissige Fliege heißt Tso-Tso und hat Sammy in ihren süßen kleinen Schwanz gebissen, sodass die Kleine bei Omma Minnas (90) Fußpflege in Tiefschlaf gefallen ist - die Inkubationszeit war also sehr kurz, denn normalerweise beträgt sie mehrere Wochen. Zum Glück hat Omma Minna geistesgegenwärtig reagiert und einen Notarzt gerufen, der Sammy ein Gegenmittel gegeben hat. Seither geht es der Kleinen wieder besser, aber wenn sie schläft, dann schnarcht sie - Pitschipüh...:o)). Meine anderen Stoffies beschweren sich schon bei mir.


                                  Sammys Sohn Rudolf-Dieter im Sommer 2014 - (c) Alexandra Döll, Essen


Gestern habe ich erfreut festgestellt, dass ich ein weiteres E-Book verkauft habe - ein weiteres Exemplar von "Mein Leben als Pädagogin und Zuhälterin in Borbeck" :o))). Vielen Dank! :o) Mein aktuelles E-Book "Achterbahn", das auf der Cranger Kirmes spielt, liegt in den letzten Zügen.


 
(c) Ralph Ruthe

Donnerstag, 22. Juni 2017

Meine Stoffies am Rhein-Herne-Kanal :o)

In den vergangenen zwei Tagen waren meine Stoffies angesichts der großen Hitze am Rhein-Herne-Kanal, um zu schwimmen. Sammy musste mal wieder von Klara, Anna und Erna gerettet werden, weil sie auf einer Wassermatratze über den Kanal schwamm und sie einem Binnenschiff ins Gehege kam. Der Kapitän zog bereits am Nebelhorn, aber ihre drei Freundinnen haben sie schnell aus der Fahrrinne geschafft, was Anna mit den Worten "Mann, Sammy!" untermalte :o))).

Bubi hat Sammy zweimal von der Dellwiger Kanalbrücke nach unten geschubst. Sie stand auf der anderen Seite des Geländers und war unentschlossen, ob sie die zehn Meter nach unten springen soll, aber Bubi wollte ihr die Entscheidung erleichtern. Er sagte "Hallo!" und grabschte durch das Brückengeländer, sodass Sammy nöhlend nach unten sauste. Zum Glück hat sie es alleine ans Ufer zurück geschafft, natürlich begleitet von kräftigem Nöhlen. Bubis Frau Melody hat derweil amüsiert gekichert und ist mit ihrem Mann auch mal in den Kanal gehopst.

Gestern hatte Ecki, nachdem er alle Leichenwagen im Ruhrgebiet ausgeliefert hatte, auch seine besten Kumpels Oliver Opossum und Skippy Skorpion mit zum Kanal gebracht :o). Skippy Skorpion traute sich nicht, von der Brücke zu springen, sodass Ecki ihn total hilfsbereit unterm Stachel gekrault hat. Skippy machte Huch!, dann ein kleines Hopserchen und landete wohlbehalten im Rhein-Herne-Kanal - sowas macht Ecki eigentlich nur im Borbecker Hallenbad, wenn Skippy sich nicht traut, vom Dreier zu springen, aber gestern an der Brücke wollte er seinem kleinen Kumpel auch behilflich sein :o).

Auch meine Schafe hatten viel Spaß im Wasser, wobei Hase Kucki immer schön auf seine Freundin, das Lämmchen Netty, geachtet hat. Er hat sie immer vor den bösen, bösen Wellen im Kanal beschützt. Auch Tessa und Clarissa hatten viel Spaß und haben den Kanal zweimal überquert, aber ohne Wassermatratze :o)). Sarah und Klärchen haben lieber mit ihren Freunden Gary und Timo-Günter gefummelt.

Sonntag, 11. Juni 2017

Meine Stoffies bei Vollmond

In diesem Monat geht der Vollmond sehr spät auf und auch viel weiter südöstlich als sonst - sonst geht er immer über dem Reuenberg auf, aber diesmal über den Häusern an der Gerscheder Straße. Gestern Abend sah ich ihn kurz vor halb zwölf langsam aufgehen. Auch Jimi Hendrix streifte noch durch seinen Käfig und fand den Vollmond auch faszinierend.

Dass Sammy bei Vollmond lange Haare im Nacken bekommt und Reißzähne, kenne ich ja schon seit einigen Monaten, aber Clarissa dreht auch bei Vollmond völlig durch. Statt ihrer niedlichen Schafbeine hatte sie plötzlich die Pfoten eines Wolfs und als ich sie überrascht ansah, sagte sie ganz freundlich: "Sieh mich nicht so an, Mami, es ist Vollmond!" :o))

Gegen Mitternacht, als ich schon fast weggetreten war, sind Sammy und Clarissa runter in den Garten getrappst, um den Mondschein in der Natur zu genießen :o). Im Gegensatz zu Clarissa hatte Sammy aber Angst vor allen möglichen Dingen im Garten - die Schatten, dunkle Ecken, Tiere...Clarissa thronte im Kirschbaum und bejubelte jedes Tier freundlich, das durch den Garten lief, sehr zum Ärger von Papagei Karl-Heinz und Eusebius Eule, die im Mondlicht auf Beutezug waren. Da Clarissa ja lautstark rumkrähte, kam natürlich keine einzige Maus vorbei.

Heute Morgen im Sonnenschein sahen Sammy und Clarissa wieder ganz normal aus, d. h. die langen Haare, Reißzähnchen und Wolfspfoten waren wieder verschwunden. Ecki erfreute uns als Guten-Morgen-Gruß mit dem Lied "Der Mond ist aufgegangen" :o))).

Heute ist es sehr warm über dem Ruhrgebiet  - 27°C - und heiter bis wolkig. Um 16 Uhr treffe ich mich mit Sarah, um mit ihr und Osito an den Rhein nach Duisburg-Homberg zu fahren. Stilecht habe ich Honda - der ebenfalls dem Mondlicht gefröhnt hat, indem er dem Mond die Teufelsforke zeigte - noch einmal freundlich betankt.

Freitag, 9. Juni 2017

Die Abenteuer meiner Stoffies :o)

Während Ecki gestern Leichenwagen in Gelsenkirchen und Altenessen ausgeliefert hat, war Sammy mit ihren Freundinnen Clarissa und Klärchen auf der Emscherbrücke an der Essener Straße in Bottrop, genauer gesagt auf der Eisenbahnbrücke, die verkehrt herum gebaut zu sein scheint, weil das Geländer der Brücke unten direkt über der Emscher ist :o).


                               Bahnlinie Am Prosperwäldchen - (c) mapio.de

Sammy fand es spannend, im Stahlgerüst der Brücke herum zu klettern und wäre einmal beinahe abgerutscht, wobei Clarissa und Klärchen gerade noch verhindern konnten, dass die Kleine in die dunklen Fluten der Emscher eintaucht. Clarissa hatte gestern Abend heftige Rückenschmerzen, aber nach einer Tablette Affi Anti-Schafi-Schmerz ging es zum Glück wieder :o)). Sammy hat nur rumgenöhlt, dass sie fast in die Emscher geplumpst wäre. Sie liebt den Fluss zwar, aber darin baden wollte sie nicht.

Sammy war sehr enttäuscht, dass auf der Trasse kein Güterzug mehr entlang rollt, aber die Trasse ist seit einigen Jahren still gelegt. Nur über den Rhein-Herne-Kanal rollt noch die S9 und eine Güterbahnlinie weiter nördlich.

Einen Blick von der Bahntrasse Am Prosperwäldchen auf die Essener Straße gibt es auch noch:


                             Emscherbrücke Essener Straße, Bottrop - (c) derwesten.de

Tessa, Kucki und Netty sind zum Glück nicht in der Brücke herum geklettert, sondern sind im Prosperwäldchen spazieren gegangen. Etwa 100 Meter von der Eisenbahnbrücke entfernt führt eine Holzbrücke über die Emscher und dort haben meine drei Stoffies sich aufgehalten, um in die dunklen Fluten der Emscher zu schauen. Netty war ganz erschüttert über den Müll, der auf der Emscher schwamm - Folien, Zigarettenkippen, gebrauchte Kondome...das wäre ja noch das kleinere Problem, aber angesichts des dunkelgrauen Wassers fragen wir uns, wie die Emscher bis 2020 wieder sauber werden soll. Zechen- und Kokereiabfälle werden schon seit vielen Jahren nicht mehr in den Fluss geleitet.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Die Emscher

Sammy hat ja bei der Emschergenossenschaft medizinische Fußpflegerin gelernt und auch ich fand den kleinen Fluss, was Emscher übersetzt heißt - kommt vom niederdeutschen Iscara, was kleiner Fluss heißt - immer faszinierend. Von meinem Zuhause fließt sie knapp 2,5 km entfernt durch Bottrop-Lehmkuhle. An dem Spazierweg hinter dem Einrichtungshaus Poco Domäne an der Essener Straße stand ich des Öfteren auf der Holzbrücke und habe mich an der Emscher, die zwischen Dortmund und Dinslaken fließt, erfreut. Allerdings frage ich mich bei 80 Kilometern Länge, von denen zwar einige Kilometer bereits renaturiert sind, wie die Emschergenossenschaft es schaffen will, die Emscher bis 2020 wieder sauber zu bekommen.


                                        Die Emscher, wie wir sie kennen - (c) EGLV Blog

Ein Foto des Emscher-Klärwerks in Bottrop-Alt-Welheim ziert sogar das Cover meines Buches "Wenn es Nacht wird im Pott" (2007) und ich finde die Ostereier einfach nur faszinierend. Kurz vor dem Klärwerk münden sowohl die Boye als auch die Berne in die Emscher. Die Boye kommt von Bottrop-Kirchhellen, die Berne aus Essen-Bergeborbeck. Bei Bottrop-Ebel münden beide Emscherzuflüsse in den Hauptstrom.


Emscherklärwerk Bottrop - (c) lokalkompass.de


Die Faultürme kann man auch von der Halde an der Beckstraße aus sehen, dort, wo das Tetraeder auf dem Gipfel steht. Nach einer Veröffentlichung der Emschergenossenschaft aus den 90er Jahren wird der Schlamm in den Ostereiern getrocknet und Ziegel daraus gemacht. 

Auch die A42 hat einen Beinamen - während die A40 als Ruhrschnellweg (bzw. Ruhrschleichweg) bekannt ist, trägt die A42 den Namen Emscherschnellweg. In Bottrop fließt sie unter der Autobahn her, nachher vergrößert sich der Abstand zum Fluss ein wenig. 

Auch erste Tiere siedeln sich wieder um bzw. in der Emscher an. Im Winter 2013 war kurz vor der Emschermündung in Dinslaken ein Pelikan zu sehen :o). 


                              Pelikan auf der Emscher - (c) Reinhard Claves

An der Emschermündung am Stapp in Dinslaken-Eppinghofen war ich vor 20 Jahren auch schon einmal. Nachdem das Wasser im Klärwerk Emschermündung gereinigt wurde, riecht der Fluss nicht mehr nach faulen Eiern, sondern eher nach Weichspüler. Kurz bevor die Emscher in den Rhein mündet, waren ohnehin immer viele Wasservögel zu sehen.


                   Emschermündung in den Rhein - (c) Emscher-Weg.de