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Sonntag, 1. Juni 2014

Schnäbelnde Tauben :o)

Seit einigen Tagen sehe ich am frühen Abend auf dem Dachfirst des Hauses, auf das ich direkt drauf schauen kann, ein verliebtes Taubenpärchen, das freundlich schnäbelt :o)). Die beiden sind jedenfalls sehr lieb zueinander, bis sie sich nach einer guten Viertelstunde wieder trennen und friedlich ihrer Wege flattern.

 
Verliebte Tauben auf dem Dachfirst - (c) Alexandra Döll, Essen
 
 
Ich schnäbele auch gerne, allerdings nicht mit Tauben, sondern mit einem netten Herrn :o) - na ja, mein letztes "Schnäbeln" ist ja gerade erst mal etwas über fünf Monate her.
 
Manchmal landet eine der Tauben bei uns im Kirschbaum und futtert dort die heranreifenden Kirschen in den obersten Ästen des Baums. Wenn man als Taube so viel schnäbelt, benötigt man vermutlich auch Nahrung zur Stärkung :o). 

Dienstag, 28. Mai 2013

Flora und Fauna in unserem Garten

Sowohl in unserem Garten als auch in den Nachbargärten und der angrenzenden Plantage gibt es mehr als genug Flora und Fauna, so z. B. ...


                                         Wildkaninchen beim Äsen...


                                         Tauben im Baum auf der Suche nach Kirschen...


                                        Kleine Spinnen (Punkt in der Bildmitte) auf meinem Balkon...


                                         Der Mond über der Kirschblüte...


                                        ...und ein Bachlauf mit verschiedenen Bäumen! :o)

Die Rechte der Fotos liegen bei mir! :o)




Freitag, 6. April 2012

Skurilles aus Hof und Garten

Gestern Abend wollte ich eigentlich ganz friedlich mit Clio in unseren Hof abbiegen, um dort zu parken, doch die Einfahrt war leider von einem Transporter blockiert, denn der Mieter, der demnächst schräg über mir einzieht, hat zusammen mit ein paar Kumpels Sachen hoch in die Wohnung getragen. Okay, nach einer Stunde war der Transporter wieder weg und ich konnte Clio fröhlich vom Fahrbahnrand in den Hof umsiedeln, sehr zum Verdruss seines Kumpels, dem schwarzen 3er, mit dem er - nur durch eine Einfahrt getrennt - Schnauze an Schnauze stand.


                            Mein Clio im Hof - (c) Alexandra Döll, Essen, 4. April 2012

Dort angekommen, huldigten ihm direkt der Kirschbaum, die Tulpen, die unter selbigem dank Rudolf-Dieters täglicher Ansprache besonders gut gedeihen und ein Kolkrabe, der im Garten umher flatterte. Clio freute sich, als ihm überwältigt gehuldigt wurde :o).

Die Raben haben etwas gegen die Ringeltauben, die bei uns in der Gegend umher fliegen - jedes Mal, wenn sich ne Taube in einen Baum setzt, kommt mindestens ein Rabe wie ein Jagdbomber angesegelt und verscheucht die Tauben, die dann auch von dannen flattern.

Ansonsten sah ich gestern Abend noch den Kronenkranich, den ich schon seit Jahr und Tag kenne. Als ich noch in Schönebeck gewohnt habe mit Blick auf Terrassenfriedhof und Winkhauser Tal, sah ich ihn öfter rumfliegen, und auch als ich in Frohnhausen-Süd/Grenze Fulerum residierte, habe ich den großen Vogel fast täglich gesehen. Auch seit ich in Geschede wohne, sehe ich in den Kranich häufiger. Meine Stofftiere sind ganz aus dem Häuschen vor Freude.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Neumond - ziviler Ungehorsam aller Orten

Über Bedingrade, Dellwig und Gerschede flitzen in den frühen Morgenstunden die Sternschnuppen über den klaren Himmel, denn die Sternschnuppen proben den zivilen Ungehorsam und lassen sich nicht so einfach vorschreiben, dass sie im August vom Himmel zu regnen haben - nein, sie mögen den goldenen Oktober viel lieber!

Ein ausgebüchster Waran bricht in Huttrop in Wohnungen ein - Krokodilseier, die er ausweiden kann, gibt es dort leider nicht, deshalb steht er öfter vor Kühlschränken und klaut die Eier, die die Bewohner in ihren Kühlschränken haben, auch wenn die wesentlich kleiner sind. Keiner ermahnt den Waran wegen seines Cholesterinspiegels, noch nicht mal der Allgemeinmediziner Dr. Haschmich, als der den großen, aggressiv züngelnden Waran in seiner Küche vorfindet, denn mit der Riesen-Echse möchte er sich lieber nicht anlegen, denn dann braucht er als Arzt auch nen Arzt - oder im ungünstigsten Fall nen Pathologen und Leichenbestatter.

In Dellwig, unweit der Stadtgrenze zu Bottrop, sind zwei Krokodile ausgebüchst und führen sich in den Straßen rund um die Prosperstraße selber Gassi - manchmal kommt sogar menschliches Futter vorbei, das zufrieden rülpsend verspeist wird. Die beiden Krokos gehören Exoten-Liebhaberin Finchen, einer 91-jährigen Dame, die eigentlich jeden Tag mit ihren ungewöhnlichen Hausgenossen an der Leine Gassi geht, aber das ist den Krokos viel zu langweilig und langsam. Manchmal nehmen sie auch ein Bad im Rhein-Herne-Kanal, wo sie die dort lebenden Fische und Aale zum Zittern bringen - dabei leben im Kanal gar keine Zitteraale...

Die junge Nilpferdkuh Klara ist aus dem Duisburger Zoo entwichen und möchte in der Straßenbahn auf Kinderfahrschein fahren, wobei sie die Bahn fast mit ihrem massiven Gewicht umwirft, als sie einzusteigen versucht. Wer von den Fahrgästen flüchten kann, tut dies auch schleunigst, aber natürlich versperrt Klara auch eine Tür mit ihrer kolossalen Gestalt. Als der offensichtlich todesmutige bis lebensmüde Fahrer ihr keinen Fahrschein verkaufen will und schon gar keinen Kinderfahrschein, öffnet sie ihr Maul weit, um ihn von ihren gefährlichen Stoßzähnen zu überzeugen, die sogar einen Löwen übel zurichten können. Danach rückt der Fahrer freiwillig nen Kinderfahrschein raus. Die Bahn schwankt, als Klara sich mit ihrer vollen Masse in die Bahn quetscht und auch noch pupst, während der Straßenbahnfahrer weiterzufahren versucht und die Fahrgäste sich angstvoll an die Außenwände und Fenster der Bahn quetschen.

Bei Kamps am Carlsplatz am Rande der Düsseldorfer Altstadt proben die Tauben zivilen Ungehorsam, sodass die Verkäufer ihre Kunden per Schild an der Tür bitten, diese zu schließen - und zwar wegen Taubenalarm. Die Tauben sehen es gar nicht ein, immer nur in der freien Natur zu fliegen oder rumzulaufen; nein, sie möchten sich bei Kamps, wo ja auch ein warmer Backofen steht, aufwärmen und werden ziemlich giftig, wenn ihnen jemand die Tür vor dem Schnabel zuknallt.

Vor dem kleinen feinen Bürogebäude, in dem auch die Firma untergebracht ist, in der Alex und Marina arbeiten, steht ein Dachdecker und spielt mit seinem Gerät - äh, mit dem Steuergerät des Krans, denn auf dem Dach des Hauses gegenüber wird gearbeitet. Der Typ kommt sich wahnsinnig interessant und witzig vor, deshalb haben einige Hunde in der Umgebung trotz Stubenreinheit auch kein Problem damit, ihn mit einem Baum zu verwechseln :o).