Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
Samstag, 5. April 2014
Männergärtnerinnen und ihre Schützlinge im Revierpark Vonderort
Ruderboot auf dem Teich in Vonderort - (c) Steffirn, strassenkatalog.de
Stinki und der Charmin Bear sind so freundlich, ES sowie die beiden Männergärtnerinnen Alex und Renate mit einem Tretboot über den Teich zu schippern, Thorsten und der Stationsarzt ziehen es vor, Männergärtnerin Steffi und Thomas über den Teich zu rudern. Steffi sitzt in der Spitze des Bootes, wo sie als Gallionsfigur fungiert, während der Stationsarzt rudert. Thorsten und Thomas sitzen einträchtig auf der Bank im Heck des Bootes.
Auch Alex' Stoffies haben sich ein Tretboot gemietet, natürlich versehen mit guten Ermahnungen ihrer Mama, denn bei den Stoffies weiß man/frau ja nie :o). Sammys beste Freundinnen Anna und Erna steuern das Tretboot, während Sammy, Ecki, Sophie, Racker, Bubi, Melanie, Bugs und Klara hinten sitzen.
Auf dem Teich selbst gibt es natürlich auch einige Wasservögel wie Schwäne, Stockenten und auch Blesshühner. Ein Schwan faucht gereizt, als das Tretboot der Stoffies zu nah ans Ufer kommt, denn in unmittelbarer Nähe befindet sich sein Gelege. Die Laune des Schwans hebt sich auch nicht, als Ecki trällert "Wenn ein Schwan singt" von Karat. Anna und Erna ziehen es vor, die Zone, die der Schwan mit Argusaugen unter lautem Fauchen bewacht, schleunigst zu verlassen. Sammy winkt dem Schwan trotzdem freundlich.
Während Stinki und Charmin Bear mit ihren Fahrgästen über den Teich schippern, füttert Stinki nebenbei auch noch Enten mit frischem Brot. Die Wasservögel quaken erfreut und folgen dem Tretboot. Dem Charmin Bear wird das jedoch unheimlich, denn wer weiß, ob die Enten ihn nicht mit einem Stück Brot verwechseln und ihn beißen. Stinki ranzt: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!", und streut weiterhin Brotstückchen ins Wasser. ES lächelt unsicher, denn direkt neben ihm paddelt eine Entenmutter mit 13 Küken durch die kleinen Wellen. Alex und Renate wiederum erfreuen sich an den Küken.
Steffi hat ihren Ruderer angewiesen, mal in einen ruhigeren Teil des Teichs zu paddeln, damit sie nicht dauernd anderen Booten in die Quere kommen bzw. die ihnen. Der Arzt seufzt und bekommt in dem Moment gar nicht mit, dass er versehentlich einem Schwan ein Ruder leicht gegen den Kopf schlägt. Der Schwan findet das nicht so lustig und folgt dem Ruderboot unter gereiztem Fauchen. Thomas, der aufgesprungen ist, dreht nervöse Pirouetten, sodass das Boot mächtig ins Schwanken gerät. Thomas kreischt, als er über Bord geht und ins Wasser plumpst, wo er sich dann direkt mit einem stinksauren Schwan auseinander setzen darf. Steffi macht das betretene Gesicht, als Thorsten in voller Montur hinterher springt, um Thomas zu helfen, sich gegen den mit den Flügeln um sich schlagenden, fauchenden Schwan zu wehren. Erpel Dieter mit Fluppe im Schnabel schwimmt vorbei und grummelt: "Ihr seid bestusst!"
Auch das Tretboot, das von Stinki und vom Charmin Bear gesteuert wird, will Thorsten und Thomas zur Hilfe eilen. Erpel Dieter flattert gereizt auf, als Stinki ihn fast mit dem Tretboot überfährt, und landet genau beim Charmin Bear auf dem Schoß. Der quäkt natürlich los, als Erpel Dieter ihm fast den Schritt mit seiner Fluppe verkokelt. Stinki schüttelt genervt den Kopf, bevor es ihm mit Alex' und Renates Hilfe gelingt, den Erpel wieder hinaus auf den Teich zu befördern. ES plärrt, als ein Blesshuhn auf dem Heck des Tretboots landet und dort auch noch ein Ei legt! Stinki muss fortan alleine weiterstrampeln, denn der Charmin Bear hat sich ganz klein gemacht - was bei einer Körpergröße von über 1.90 doch ziemlich schwierig ist - und sich im Fußraum zusammengeduckt, im Sekundentakt getroffen von den Pedalen, die sich natürlich weiterhin bewegen, weil Stinki ja strampelt. Dem reicht das Theater jetzt und er ranzt: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?! Helfen Sie mir bitte!" Alex muss lachen, da die Situation irgendwie zum Schreien komisch ist. Weniger lustig findet sie es allerdings, als Stinki zu heftig in die Pedale tritt und mit voller Wucht das Ruderboot vom Stationsarzt & Co. rammt, sodass auch Steffi unfreiwillig über Bord geht. Der Stationarzt selbst möchte Stinki am liebsten mit einer Nadel kräftig pieksen. Erpel Dieter flattert auf den Bug von Stinkis Tretboot und grummelt: "Du bist bestusst!" Stinkis Laune hebt sich dadurch aber auch nicht.
Alex und Renate springen nun auch in den Teich, um Steffi und den Anderen zur Hilfe zu eilen, denn der Schwan hat jetzt auch noch Unterstützung von einem Haubentaucher, drei Enten und einem weiteren Schwan bekommen. Die Wasservögel attackieren jetzt alle, die sich in den grünen Fluten des Gewässers aufhalten. ES plärrt, als das Blesshuhn noch ein weiteres Ei auf dem Heck des Tretboots legt. "Mr. Dole, look at me!" Der Charmin Bear wimmert zusammengekauert im Fußraum des Tretboots.
Aus Solidarität springt jetzt auch Stinki in den Teich, um seine Männergärtnerinnen und seine Kollegen gegen die Übermacht der Wasservögel zu unterstützen. Vorher ranzt er den Charmin Bear allerdings noch an, dass er jetzt mal bitte das Steuer übernehmen soll, doch der Bär von Mann ist nicht aus dem Fußraum wegzubringen. Der Stationsarzt hat sein Boot notdürftig an einem kleinen Baum am Ufer festgemacht, damit auch er den Kampf gegen die Wasservögel aufnehmen kann. ES plärrt den ganzen Teich zusammen, sodass sich die Stoffies genötigt sehen, ES in ihrem Tretboot aufzunehmen und ES zum rettenden Steg des Verleihs zu bringen. Sammy mit ihren ausgeprägten Mutterinstinkten will die Eier des Blesshuhns ausbrüten, wird aber mit energischem Picken und Quaken des Muttertiers davon abgehalten. Sie nöhlt: "Mahaaaaaann!" ES plärrt weiter und lässt sich von keinem der Stoffies beruhigen. Der Charmin Bear ist jetzt noch als Einziger im Tretboot, wo er nach wie vor zusammengekauert wimmernd im Fußraum hockt - kein Wunder, dass das Tretboot so führerlos einen Abwasserschacht rammt, der in Ufernähe aus dem Wasser ragt.
Stinki bekommt wieder altbekannte Probleme mit seinen Weichteilen, denn der Haubentaucher kann nicht umhin, ihn mit seinem Schnabel kräftig in selbige zu zwicken. Stinki stöhnt vor Schmerzen und krümmt sich im Wasser, sodass Alex und Thorsten ihn mit vereinten Kräften ans rettende Ufer bringen müssen, wo er sich vor Schmerzen auf dem Boden wälzt und Theater mit einigen Libellen bekommt, die keinen Bock auf nasse, stöhnende Stinkis haben :o)). Ein geschäftstüchtiges Eichhörnchen, das die ganze Szene von einem Baumwipfel aus beobachtet hat, bietet Stinki eine Weichteil-Versicherung an - also eher eine Spezialversicherung für besonders edele Körperteile :o). Stinki, der sich im falschen Film wähnt, japst: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!" Derweil wimmert der Charmin Bear immer noch zusammengekauert im Fußraum des lädierten Tretboots.
Endlich haben der Tierschutz, der Verleiher der Bötchen und einige Spaziergänger im Revierpark Vonderort ein Einsehen und helfen den Männergärtnerinnen und ihren Schützlingen. Die Wasservögel beruhigen sich erst wieder, als die Männergärtnerinnen und ihre großen männlichen Kinder total nass und frustriert den Ort des Geschehens verlassen. Der Bootsverleiher bittet die Truppe, ihre Bötchenfahrten künftig nicht mehr im Revierpark Vonderort zu machen, sondern sich einen anderen Teich oder See zu suchen - war ja irgendwie abzusehen :o). Stinki hält sich immer noch die Weichteile, während er von Alex und Renate zum Auto geführt wird, der Charmin Bear trottet mit hängendem Haupt neben dem plärrenden ES her, das nie wieder sehen will, wie ein Wasservogel ein Ei legt :o))).
Dienstag, 18. Oktober 2011
Kaffeefahrt für ganz Bekloppte
Erleben Sie die Schönheit des Baldeneysees - für nur 5 Euro pro Person!
Freuen Sie sich auf den landschaftlich schön gelegenen Baldeneysee im Essener Süden, der von romantischen Wäldern umgeben ist. Genießen Sie den Wind, der Sie am Wehr umweht! Werfen Sie einen Blick auf ertrinkende Surfer und Segler! Freuen Sie sich, wenn die Kormorane Ihnen den letzten Fisch vor der Nase wegschnappen! Spielen Sie Beach-Volleyball mit älteren Menschen!
See mit Reflektion - (c) Simon, pixabay.de
Unser Programm!
ab 8 Uhr, je nach Zustiegshaltestelle:
Anreise mit einzigartigen Bussen, die den Charme aufgeschlitzter Soldaten verbreiten und Sie zurück in die 70er Jahre versetzen. Begrüßung durch einen schlecht gelaunten und ebenso schlecht ausgebildeten Busfahrer, der letztes Jahr erfolgreich die Schule beendet hat. Begrüßungssekt von der Reiseleiterin.
9 Uhr:
Besichtigung des Stauwehrs auf der Staumauer. Gemeinsames Singen von bekannten Liedern wie z. B. "Auf der Mauer, auf der Lauer..." unter Ignoranz von genervten Joggern, Radfahrern und Spaziergängern. Autogramm-Stunde mit Yvonne König - aber nur, wenn Sie sie artig beklatschen! Sonst zieht Frau König majestätisch wieder ab. Das haben Sie dann davon...!
10 Uhr:
Wanderung am Seeufer entlang Richtung Werden. Wenn Sie zwischendurch Hunger und Durst bekommen: Schnorren Sie sich bei den Anwohnern in der Nähe des Wehrs durch, die in bis dato charmanten, gepflegten Wohnungen in einem umgebauten Wasserkraftwerk leben - dann haben Sie abends etwas Empörendes im Bekanntenkreis zu erzählen, wenn man Sie nicht in die Wohnung gelassen hat. Für etwas mehr Action können Sie sich ja auch mit Schwänen anlegen, die ihr Gelege beschützen möchten.
Schwan - (c) Lucky Luke, pixabay.de
11 Uhr:
Körperliche Ertüchtigung. Wer mag, kann mit der 37-jährigen Diplom-Pädagogin Alex D. aus E-Gerschede und dem 41-jährigen Diplom-Ingenieur Thorsten G. aus CÖSFELD auf der Brehminsel Volleyball spielen - Senioren-Sport von und mit älteren Menschen ist wirklich für jedermann geeignet! Wer nicht Volleyball spielen möchte, kann auch mit dem Tretboot die Ruhr entlang schippern - einige ausgewilderte Wasserbewohner sind besonders interessant wie z. B. toughe Taschenkrebse, missmutige Mördermuscheln oder pimpernde Piranhas!
12 Uhr:
Mittagessen in einem gemütlichen Restaurant direkt an der B224, nur wenige Gehminuten vom Baldeneysee bzw. der Ruhr entfernt. Für Selbstzahler gibt's auch Frisch- statt Gammelfleisch! Anschließend Wellness-Anwendung mit der Truse aus dem Werbe-Spot für Mamas Allerlei, die nie einkaufen geht, wenn es regnet und dann auch vorsorglich ihre Kinder aus der Schule lässt. Legen Sie sich Möhrenscheibchen auf die Augen, während Sie auf dem harten Fußboden entspannen oder unternehmen Sie eine imaginäre Traumreise zu schöneren Orten.
14 Uhr:
Werbeverkaufsveranstaltung - Teilnahme nicht freigestellt! Wir präsentieren Ihnen den neuesten Schrei aus Haushalt, Gesundheit und Wellness wie z. B. das Nackenkissen "Schleudertrauma", das zehnteilige Feudel-Sortiment "Feudel Feucht", die Wellness-Tabletten für Senioren "Muntere Omma" mit wertvollen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen etc. Bei unserer Werbeverkaufsveranstaltung ist für jeden was dabei! Bitte denken Sie daran, sich vor Reiseantritt mit genug Bargeld einzudecken.
16 Uhr:
Verabschiedung durch die Gastwirte und ihren Rausschmeißer, anschließend Heimreise.
Jede/r Teilnehmer/in erhält exklusive Geschenke zum Abschluss der Fahrt!
Für den Herrn:
Aufricht-Hilfe bei Erektionsstörungen "Steh auf, wenn du ein Schalker bist!" - natürlich in den Vereinsfarben blau-weiß und mit dem entsprechenden Vereinslogo! Für den masochistisch veranlagten Herrn gibt's noch die Tittenklemmen auf Wunsch dazu. (Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um vom Verein autorisierte Produkte handelt...)
Für die Dame:
Anti-Falten-Nachtpflege "Tote Oma" mit wertvollen Inhaltsstoffen der Emscher aus dem Klärwerk Bottrop-Alt-Welheim! Dazu gibt es noch die Körper-Lotion "Verwesende Oma" mit den gleichen wertvollen Inhaltsstoffen, wie sie auch in der Gesichtscreme vorkommen! Die Lotion erinnert Sie morgens nach dem Duschen daran, dass sie angewendet werden will, denn die Flasche spricht mit dumpfer Stimme: "Es muss sich jetzt mit der Lotion einreiben!"
Für Kinder:
Schneehäuschen Baldeneysee. Wenn die lieben Kleinen das Schneehäuschen schütteln, ertönt per Zufallsgenerator eine schwermetallische Melodie - entweder "Devil's Dance" von Metallica, "Seasons in the Abyss" von Slayer oder "Hells Bells" von AC/DC. Die Mördermuschel kippt stänkernd vom Felsen, die Piranhas beginnen zu pimpern und der Taschenkrebs zeigt allen die Teufelsforke.
Wenn Sie Interesse an dieser Kaffeefahrt haben, wenden Sie sich für nähere Informationen bitte an die folgende Anschrift:
Busreisen "Ab inne Kiste" GbR
Rahmdörne 26
45329 Essen-Altenessen
Tel. 0201 3666111
Fax 0201 3666113
E-Mail: bloede-alte@ab-inne-kiste.de
Homepage: http://www.ab-inne-kiste.de/
Wir freuen uns auf Ihren Anruf, Ihr Fax oder Ihre E-Mail - und noch mehr auf Ihr Geld!
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Die Rechte an den Fotos liegen bei den jeweiligen Fotografen!
Donnerstag, 24. Juni 2010
Liebesroman-Titel im Ruhrgebiet


Natürlich würden die Liebesromane der Serie "Alex" auch im Ruhrgebiet spielen, wie es sich für eine Ruhrgebiets-Autorin gehört ;o). Mögliche Titel wären:
- Turteln am Tetraeder
- Feurige Liebesspiele auf dem Feuerwachturm [befindet sich im Köllnischen Wald in Bottrop-Kirchhellen]
- Heiße Küsse am Heidesee [ebenfalls im Köllnischen Wald in Bottrop-Kirchhellen]
- Teufelsritte im Movie Park Germany [Bottrop-Kirchhellen-Feldhausen]
- Geh mit mir inne Pilze und küss mich auf Schlacke [in Essen-Schönebeck]
- Liebes-Picknick an der Kleinen Emscher [Duisburg-Obermarxloh]
- Das erste Mal am Emscher-Ufer [Bottrop-Lehmkuhle]
- Leidenschaftliches Rendezvous an der Heimlichen Liebe [Essen-Stadtwald]
- Nimm mich im Tretboot, wenn Du Dich traust [z. B. auf dem Teich im Revierpark Vonderort, Oberhausen-Osterfeld oder auf der Ruhr/am Baldeneysee in E-Werden bzw. -Kettwig]
- Hüpf auf mich drauf, Fröschli! [im Schlossparkteich in E-Borbeck]
- Zärtlichkeiten auf Zollverein [E-Stoppenberg]
- Erotische Massagen im Solbad Vonderort [OB-Osterfeld].
Steffi ist auch putzig: Gerade telefonierte sie mit ihrem Mann Andi, mit dem sie ja schon seit mittlerweile zehn Jahren verheiratet ist. Bevor sie das Gespräch beendet hat, hauchte sie noch schnell ein "Ich liebe dich" in den Hörer, bevor sie total verschüchtert den Hörer auf die Gabel schmiss. Hm, ich fand das zu süß, zumal sie ja mit ihrem Schatz verheiratet ist und das ja somit keine Beziehung ist, die sich noch im Entwicklungsstadium befindet. Sowas könnte eher mir passieren: Ich hauche schnell noch ein "Ich liebe dich" in den Hörer und lege dann ganz hektisch mit roten Wangen auf, um mich anschließend zu fragen, was ich da gerade gesagt habe. Besser wäre vielleicht, erst mal ne Reaktion von dem anderen abzuwarten ;o). Ich bin nämlich - man glaubt es kaum - in der Hinsicht eher schüchtern.
Samstag, 6. März 2010
Ein skurriler Besuch im Revierpark Vonderort

Foto:
Tretboot fahren in Essen-Werden: (c) Thomas Max Müller, Pixelio
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Auch wenn das Foto nicht im Revierpark Vonderort entstanden ist, so passt es doch ganz gut zum Thema des nachfolgenden Gedichts. An solche Aktivitäten ist ja nach Rückkehr des Winters leider noch nicht zu denken :o(. Dieses Jahr ist es ein echter Zombie-Winter - er kommt immer wieder zurück...ich hoffe, an meinem Geburtstag am 1. Mai ist es mal endlich vorbei mit Schnee und Eis, am liebsten schon früher!
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Im Revierpark Vonderort enterten die Herren den Wasserspielplatz,
ein erbostes, genervtes Kind knallte Thomas einen vor den Latz,
Thomas jammerte mal wieder und drehte ne Pirouette,
doch diesmal hatte Steffi leider keine Yogurette.
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Thorsten machte im seichten Wasser einen auf toter Mann,
Tim plantschte fröhlich und hatte jede Menge Fun,
die Kinder heulten, meckerten, plärrten und nöhlten,
derweil die Betrunkenen am Klohäuschen grölten.
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Die Welse im Ententeich hüpften aus'm Wasser,
doch die Wildgänse waren noch viel krasser,
sie jagten und mobbten mehrere Spaziergänger,
da halfen weder Kescher noch Fliegenfänger!
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Während die Jungs im seichten Wasser spielten,
fuhren die Mädels Tretboot, wovon sie viel hielten,
Alex und Uli saßen vorn und trampelten übern Teich,
die anderen saßen hinten und waren gar nicht bleich.
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Marina schwenkte eine Durian voller Heiterkeit,
ein übler Duft machte sich in der Gegend breit,
ein Schwan fauchte und folgte dem Treetbot wütend,
wegen dem Gestank starben zwei Blesshühner brütend.
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Steffi machte asoziale Kaugummi-Blasen,
der Schwan war vor Wut am rasen,
Marina hielt lieber ne Ananas in die Luft,
denn sie wollte noch nicht in die Gruft.
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Der Schwan drehte endlich ab zu seinem Gelege,
Alex' Tretboot kam dem Sensemann ins Gehege,
der Schnitter hob drohend sein Arbeitsgerät,
zum Abdrehen war's zum Glück noch nicht zu spät.
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Ein Skelett winkte nett aus einem Ruderboot,
dabei lachte es sich ohne jeden Grund halbtot,
Alex zeigte dem albernen Gerippe die Teufelsforke,
das Skelett fand das sogar richtig knorke.
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Thomas, der olle Spacko, hatte einen Sonnenbrand,
seine Brusthaare und Nippel waren angebrannt,
Tim und Thorsten fanden das nicht lustig,
sondern eher bescheuert, doof und frustig.
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Thomas löschte sich mit Wasser ab,
das zischte laut und nicht zu knapp,
Thorsten kaufte sich zum Trost ein Eis,
Tim aß außerhalb vom Becken etwas Reis.
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Über dem Teich schwebte der Wassergeist,
er war weiß, frech und ziemlich feist,
das Skelett klaute dem Geist ne Fluppe,
doch dabei verlor es eine Fingerkuppe.
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Die Mädels trampelten rasch zum Ufer zurück,
das Skelett blieb auf dem Teich zum Glück,
sie liefen vom Teich rüber zum Wasserspielplatz,
Thomas kriegte schon wieder einen vor den Latz.
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(c) Alexandra Döll 2010




