Ich freue mich, Euch mitteilen zu können, dass mein E-Book mit dem o. g. Titel soeben zur Veröffentlichung freigegeben wurde :o)). Sobald es vorbestellbar ist, werde ich Euch kurz darüber informieren.
Das E-Book kostet 99 Cent und ist offiziell ab 31. Juli 2015 lieferbar - Vorbestellungen sind natürlich bereits vorab möglich.
Coverfoto - (c) Alexandra Döll, Essen
Das Buch spielt im Oktober 1989 rund um die Kleingartenanlage Fürstenbergstraße und die angrenzende Kirmes am Westerberg, denn bis Mitte der 90er fanden die Kirmessen in Borbeck immer noch auf dem Vorplatz des Westerberges statt und nicht, wie jetzt, ein wenig weiter nördlich rund um das Schloss Borbeck.
Neben fetziger Musik kommen buntes Herbstlaub, Spaß, Romantik und Fröhlichkeiten auf der kleinen Kirmes nicht zu kurz. Neben mir selbst spielen auch meine ehemaligen Mitstreiterinnen bei Oscar Winzen, Marina und Steffi, mit - damals ebenfalls noch Teenager :o).
Ich freue mich über viele Leserinnen und Leser! Liebe Grüße
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
Posts mit dem Label Westerberg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Westerberg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 16. Juli 2015
Mittwoch, 26. November 2014
Rodeln nach Sonnenuntergang unter der Mondsichel :o)
An einem kalten, verschneiten Abend mit klarem Himmel machen sich die Männergärtnerinnen mit ihren Schützlingen zzgl. einiger Schlitten auf dem Weg zum nicht allzu weit entfernten Westerberg, um dort eine Rodelpartie zu veranstalten - unter der Mondsichel und dem Sternenzelt macht das sicherlich doppelt soviel Spaß. Netterweise verkaufen einige Schülerinnen des MGB an der Fürstäbtissinstraße an einem Stand Heißgetränke für einen guten Zweck.
Obwohl die Sonne bereits untergegangen ist, ist noch einiges am Rodelhang oberhalb des ehemaligen Zirkusplatzes an der ehemaligen Jugendverkehrsschule Borbeck los, denn neben den Männergärtnerinnen und ihren großen männlichen Kindern sind auch noch jede Menge Eltern mit ihren Sprößlingen am Rodelhang anzutreffen.
Mondsichel gestern Abend nach Sonnenuntergang über Bedingrade - (c) Alexandra Döll, Essen
Der eigentliche Rodelhang liegt oberhalb eines Weges an einem kleinen Waldstück in unmittelbarer Nähe der Skater-Anlage am Abzweig Aktienstraße, aber es gibt noch den steilen, stets vereisten Todesberg, der Richtung Schlosspark liegt und den kleinen Anfängerhügel, der auf dem ehemaligen Zirkusplatz an der Frintroper Straße ausläuft. Alex und ihre beiden Mitstreiterinnen untersagen ihren Schützlingen streng, den vereisten Todesberg zu nutzen, denn bei den übermütigen Herren weiß frau ja nie :o).
Der Charmin Bear hat eigentlich gar keine Lust zum Rodeln - ihm hat es schon gereicht, dass er den Schlitten fast die ganze Fürstenbergstraße hinauf ziehen musste, dann noch 30 m weiter bis zum ehemaligen Zirkusplatz und auch noch den Anfängerhügel hinauf bis zu einer kleinen Baumgruppe in der Mitte des Hügels, sodass er lieber beginnt, einen Schneemann zu bauen - sehr interessiert beobachtet von zwei kleinen Mädchen, die viel lieber mit dem großen Mann mit der bärenhaften Figur und dem gutmütigen Gesicht rodeln möchten. Als das ältere der beiden Mädchen ihn bittet, doch mal mit ihr und ihrer kleinen Schwester den Anfängerhang hinunter zu rodeln, antwortet er: "Neeee, möcht' ich nich...ich kann nicht!" Das stört die beiden Mädchen aber gar nicht, dass der Charmin Bear weder möchte noch kann, sie bearbeiten ihn einfach weiter, bis der Charmin Bear seufzend nachgibt und sich mit den beiden Kindern auf den Schlitten setzt, um den Anfängerhang hinunter zu rodeln - der eigentliche Rodelhang wäre ihm zu wild und der Todesberg, den er ja ohnehin nicht benutzen soll, sowieso. Das ist das Ergebnis, dass der Charmin Bear wenig später an seine Versicherung melden muss:
Ich rodelte mit zwei kleinen Mädchen, die mich einfach angesprochen haben, den nicht sehr steilen Anfängerhang herunter. Unten auf dem ehemaligen Zirkusplatz angekommen, kippten wir zunächst vom Schlitten, der dann den dort abgestellten Porsche von Herrn Weidenfeller touchierte und schließlich einfach ohne uns weiterfuhr.
Steffi, die eigentlich nicht besonders grobmotorisch veranlagt ist, bekommt allerdings wenig später auch Probleme, die sich für ihre Versicherung folgendermaßen lesen:
Als ich den Hang am Westerberg in Essen-Borbeck hinunter rodelte, tauchte ein unsichtbarer zweiter Schlitten aus dem Nichts auf, stieß mit meinem zusammen und verschwand dann spurlos.
Jedenfalls hat Steffi sich bei diesem unfreiwilligen Zusammenstoß mit dem anderen, offenbar herrenlosen Schlitten den Fuß verstaucht :o(.
Der Stationsarzt nutzt zwar den normalen Rodelhang, genau wie Steffi, aber besonders geschickt ist er dabei nicht - jedenfalls nicht beim Bremsen, denn er saust einfach über den Weg hinweg in das kleine Waldstück hinein :o). Seiner Versicherung meldet er Folgendes:
Ich rodelte den Hang am Westerberg hinunter, konnte mich aber einfach nicht mehr erinnern, wie man bremst. Ich sauste über den Weg am Fuße des Hanges hinweg in das kleine Waldstück, fand dort ein großes Schlagloch und blieb in demselben. Später entdeckten mich so ein paar Eulen in meinem Loch.
ES rodelt zu seiner eigenen Sicherheit begleitet von Renate den Hang hinunter, aber auch hierbei kommt es zu Missgeschicken - zumindest als Renate mal alleine rodelt und ES einfach nicht die Bahn frei gibt, obwohl Renate vorher laut und deutlich "Vorsicht, Brennholz!" gerufen hat. ES hat sie nur großäugig angestarrt und dann passierte das, was Renate ihrer Versicherung melden musste:
Da Monsieur T. [ES] sich einfach nicht entscheiden konnte, den Hang frei zu machen bzw. in die eine oder andere Richtung zu laufen, fuhr ich einfach über seinen Fuß - mein Schlitten benahm sich dabei wie ein Katapult. Ich sah Monsieur T.s trauriges Gesicht langsam vorüber schweben, dann schlug er hinter meinem Schlitten im Schnee auf.
Alex bekommt Probleme mit Thomas, der einfach unentschlossen unten am Fuße des Hangs stehen bleibt und sich offensichtlich auch nicht entscheiden kann, was er tun soll - Alex' Warnung "Vorsicht, Brennholz!" hat da leider auch nix genützt. Also meldet sie ihrer Versicherung:
Schon bevor ich Herrn M. [Thomas] anfuhr, wusste ich, dass er den Rodelhang niemals unversehrt verlassen würde.
Thomas hat sich bei dem Intermezzo leider den Fuß verstaucht, genau wie Steffi. Das liegt aber auch daran, dass Thomas sich einfach nicht entscheiden konnte, mal zur Seite zu gehen - stattdessen hat er lieber unentschlossene Pirouetten unten auf dem Weg gedreht und gestammelt: "Ja, hmm....ich weiß nicht...was meinst du denn?!" :o)
Eigentlich sollten die großen männlichen Kinder NICHT den Todesberg nutzen, aber Thorsten und Stinki sind mal wieder eigensinnig und rodeln trotzdem den vereisten Hang hinunter, was zu einigen Katastrophen und Blessuren führt, vom Anschiss durch die Männergärtnerinnen ganz zu schweigen :o).
Thorsten meldet seiner Versicherung Folgendes:
Ich rodelte den sog. Todesberg am Schlosspark Borbeck hinunter, gefolgt von Herrn U. [Stinki]. Da ich Lenken und Bremsen leider immer noch überbewertet finde, schlingerte mein Schlitten Richtung Teich am Fuße des steilen Berges und machte ein Hopserchen über die Mauer in den Teich, wo ich nach einem kurzen Flug mit dem Schlitten umkippte und dann ins Eis einbrach. Danach verlor ich die Herrschaft über meinen Schlitten. Bei der Gelegenheit habe ich leider auch noch ein Blesshuhn überfahren. Es gab seine Schuld zu, da ihm dies schon einmal passiert war.
Anschließend bekamen die Ärztinnen in der Notaufnahme des Philippusstifts in Essen-Borbeck alles von mir gezeigt, was sie sehen wollten.
Stinkis Erlebnisbericht an seine Versicherung nach der mörderischen Rodelpartie vom Todesberg durch den Schlosspark bis hinunter zum Teich ist allerdings auch nicht besser:
Ich folgte Herrn G. [Thorsten] mit meinem Schlitten und sang dabei übermütig Holadihiahoppsassa. Da wir heute den ganzen Tag aufgrund des bevorstehenden Weihnachtsfestes mit Tannenzweigen in unserem Männergarten an der Fürstenbergstraße hantiert hatten, wuchs mir plötzlich und unerwartet eine Tanne ins Gesichtsfeld, sodass ich nichts mehr sehen konnte. Ich landete schließlich aufgrund meiner tannenbedingten Sehbehinderung neben Herrn G. im Teich und wurde von einem Erpel mit Fluppe im Schnabel mit den Worten "Du bist bestusst!" bedacht. Später hörte ich von abendlichen Spaziergängern im Schlosspark, dass der Erpel schwachsinnig sei. Ich habe den Erpel auch gefragt, wat denn mit ihm eigentlich los ist.
Anschließend musste ich, genau wie Herr G und unsere Schlitten., wegen starker Beschädigung abgeschleppt werden. Die Ärztinnen in der Notaufnahme des Philippusstiftes bekamen alles zu sehen, was sie sehen wollten.
Diese Dinge im Schlosspark Borbeck bzw. am Westerberg haben jedenfalls dafür gesorgt, dass der Mann in der Mondsichel erst mal ein Universums-Schnäpschen brauchte :o).
Obwohl die Sonne bereits untergegangen ist, ist noch einiges am Rodelhang oberhalb des ehemaligen Zirkusplatzes an der ehemaligen Jugendverkehrsschule Borbeck los, denn neben den Männergärtnerinnen und ihren großen männlichen Kindern sind auch noch jede Menge Eltern mit ihren Sprößlingen am Rodelhang anzutreffen.
Mondsichel gestern Abend nach Sonnenuntergang über Bedingrade - (c) Alexandra Döll, Essen
Der eigentliche Rodelhang liegt oberhalb eines Weges an einem kleinen Waldstück in unmittelbarer Nähe der Skater-Anlage am Abzweig Aktienstraße, aber es gibt noch den steilen, stets vereisten Todesberg, der Richtung Schlosspark liegt und den kleinen Anfängerhügel, der auf dem ehemaligen Zirkusplatz an der Frintroper Straße ausläuft. Alex und ihre beiden Mitstreiterinnen untersagen ihren Schützlingen streng, den vereisten Todesberg zu nutzen, denn bei den übermütigen Herren weiß frau ja nie :o).
Der Charmin Bear hat eigentlich gar keine Lust zum Rodeln - ihm hat es schon gereicht, dass er den Schlitten fast die ganze Fürstenbergstraße hinauf ziehen musste, dann noch 30 m weiter bis zum ehemaligen Zirkusplatz und auch noch den Anfängerhügel hinauf bis zu einer kleinen Baumgruppe in der Mitte des Hügels, sodass er lieber beginnt, einen Schneemann zu bauen - sehr interessiert beobachtet von zwei kleinen Mädchen, die viel lieber mit dem großen Mann mit der bärenhaften Figur und dem gutmütigen Gesicht rodeln möchten. Als das ältere der beiden Mädchen ihn bittet, doch mal mit ihr und ihrer kleinen Schwester den Anfängerhang hinunter zu rodeln, antwortet er: "Neeee, möcht' ich nich...ich kann nicht!" Das stört die beiden Mädchen aber gar nicht, dass der Charmin Bear weder möchte noch kann, sie bearbeiten ihn einfach weiter, bis der Charmin Bear seufzend nachgibt und sich mit den beiden Kindern auf den Schlitten setzt, um den Anfängerhang hinunter zu rodeln - der eigentliche Rodelhang wäre ihm zu wild und der Todesberg, den er ja ohnehin nicht benutzen soll, sowieso. Das ist das Ergebnis, dass der Charmin Bear wenig später an seine Versicherung melden muss:
Ich rodelte mit zwei kleinen Mädchen, die mich einfach angesprochen haben, den nicht sehr steilen Anfängerhang herunter. Unten auf dem ehemaligen Zirkusplatz angekommen, kippten wir zunächst vom Schlitten, der dann den dort abgestellten Porsche von Herrn Weidenfeller touchierte und schließlich einfach ohne uns weiterfuhr.
Steffi, die eigentlich nicht besonders grobmotorisch veranlagt ist, bekommt allerdings wenig später auch Probleme, die sich für ihre Versicherung folgendermaßen lesen:
Als ich den Hang am Westerberg in Essen-Borbeck hinunter rodelte, tauchte ein unsichtbarer zweiter Schlitten aus dem Nichts auf, stieß mit meinem zusammen und verschwand dann spurlos.
Jedenfalls hat Steffi sich bei diesem unfreiwilligen Zusammenstoß mit dem anderen, offenbar herrenlosen Schlitten den Fuß verstaucht :o(.
Der Stationsarzt nutzt zwar den normalen Rodelhang, genau wie Steffi, aber besonders geschickt ist er dabei nicht - jedenfalls nicht beim Bremsen, denn er saust einfach über den Weg hinweg in das kleine Waldstück hinein :o). Seiner Versicherung meldet er Folgendes:
Ich rodelte den Hang am Westerberg hinunter, konnte mich aber einfach nicht mehr erinnern, wie man bremst. Ich sauste über den Weg am Fuße des Hanges hinweg in das kleine Waldstück, fand dort ein großes Schlagloch und blieb in demselben. Später entdeckten mich so ein paar Eulen in meinem Loch.
ES rodelt zu seiner eigenen Sicherheit begleitet von Renate den Hang hinunter, aber auch hierbei kommt es zu Missgeschicken - zumindest als Renate mal alleine rodelt und ES einfach nicht die Bahn frei gibt, obwohl Renate vorher laut und deutlich "Vorsicht, Brennholz!" gerufen hat. ES hat sie nur großäugig angestarrt und dann passierte das, was Renate ihrer Versicherung melden musste:
Da Monsieur T. [ES] sich einfach nicht entscheiden konnte, den Hang frei zu machen bzw. in die eine oder andere Richtung zu laufen, fuhr ich einfach über seinen Fuß - mein Schlitten benahm sich dabei wie ein Katapult. Ich sah Monsieur T.s trauriges Gesicht langsam vorüber schweben, dann schlug er hinter meinem Schlitten im Schnee auf.
Alex bekommt Probleme mit Thomas, der einfach unentschlossen unten am Fuße des Hangs stehen bleibt und sich offensichtlich auch nicht entscheiden kann, was er tun soll - Alex' Warnung "Vorsicht, Brennholz!" hat da leider auch nix genützt. Also meldet sie ihrer Versicherung:
Schon bevor ich Herrn M. [Thomas] anfuhr, wusste ich, dass er den Rodelhang niemals unversehrt verlassen würde.
Thomas hat sich bei dem Intermezzo leider den Fuß verstaucht, genau wie Steffi. Das liegt aber auch daran, dass Thomas sich einfach nicht entscheiden konnte, mal zur Seite zu gehen - stattdessen hat er lieber unentschlossene Pirouetten unten auf dem Weg gedreht und gestammelt: "Ja, hmm....ich weiß nicht...was meinst du denn?!" :o)
Eigentlich sollten die großen männlichen Kinder NICHT den Todesberg nutzen, aber Thorsten und Stinki sind mal wieder eigensinnig und rodeln trotzdem den vereisten Hang hinunter, was zu einigen Katastrophen und Blessuren führt, vom Anschiss durch die Männergärtnerinnen ganz zu schweigen :o).
Thorsten meldet seiner Versicherung Folgendes:
Ich rodelte den sog. Todesberg am Schlosspark Borbeck hinunter, gefolgt von Herrn U. [Stinki]. Da ich Lenken und Bremsen leider immer noch überbewertet finde, schlingerte mein Schlitten Richtung Teich am Fuße des steilen Berges und machte ein Hopserchen über die Mauer in den Teich, wo ich nach einem kurzen Flug mit dem Schlitten umkippte und dann ins Eis einbrach. Danach verlor ich die Herrschaft über meinen Schlitten. Bei der Gelegenheit habe ich leider auch noch ein Blesshuhn überfahren. Es gab seine Schuld zu, da ihm dies schon einmal passiert war.
Anschließend bekamen die Ärztinnen in der Notaufnahme des Philippusstifts in Essen-Borbeck alles von mir gezeigt, was sie sehen wollten.
Stinkis Erlebnisbericht an seine Versicherung nach der mörderischen Rodelpartie vom Todesberg durch den Schlosspark bis hinunter zum Teich ist allerdings auch nicht besser:
Ich folgte Herrn G. [Thorsten] mit meinem Schlitten und sang dabei übermütig Holadihiahoppsassa. Da wir heute den ganzen Tag aufgrund des bevorstehenden Weihnachtsfestes mit Tannenzweigen in unserem Männergarten an der Fürstenbergstraße hantiert hatten, wuchs mir plötzlich und unerwartet eine Tanne ins Gesichtsfeld, sodass ich nichts mehr sehen konnte. Ich landete schließlich aufgrund meiner tannenbedingten Sehbehinderung neben Herrn G. im Teich und wurde von einem Erpel mit Fluppe im Schnabel mit den Worten "Du bist bestusst!" bedacht. Später hörte ich von abendlichen Spaziergängern im Schlosspark, dass der Erpel schwachsinnig sei. Ich habe den Erpel auch gefragt, wat denn mit ihm eigentlich los ist.
Anschließend musste ich, genau wie Herr G und unsere Schlitten., wegen starker Beschädigung abgeschleppt werden. Die Ärztinnen in der Notaufnahme des Philippusstiftes bekamen alles zu sehen, was sie sehen wollten.
Diese Dinge im Schlosspark Borbeck bzw. am Westerberg haben jedenfalls dafür gesorgt, dass der Mann in der Mondsichel erst mal ein Universums-Schnäpschen brauchte :o).
Labels:
Borbeck,
Charmin Bear,
Erpel Dieter,
ES,
Männergarten,
Mondsichel,
Rodeln,
Roman Weidenfeller,
Schlosspark,
Schnee,
Stationsarzt,
Sterne,
Stinki,
Teich,
Thomas,
Thorsten,
Westerberg
Samstag, 15. März 2014
Wenn Irre sich im Schlosspark verirren :o)
An einem sonnigen Tag im Frühling stellen sich die Männergärtnerinnen und ihre Schützlinge in den Schlosspark Borbeck an stark frequentierte Punkte und verkaufen dort Langnese-Eis an Spaziergänger, Jogger usw.
Stinki und der Charmin Bear haben ihren Eiswagen direkt am Schloss Borbeck, nur wenige Meter vom Eingangstor am Wirtschaftsgebäude entfernt. Das hat den Vorteil, dass sich dort besonders viele Menschen aufhalten - Leute, die im Schloss heiraten sowie die Hochzeitsgäste, Eltern, die mit ihren Kindern zum nahe gelegenen Spielplatz gehen, Schüler der nebenan gelegenen Realschule...ES sitzt derweil auf der Wiese am Weg und spielt mit mehreren von Alex' Monchhichis bzw. den Käfern im Gras, da er ohnehin kaum Deutsch versteht und auch sicherlich die Eistruhen von Stinki und dem Charmin Bear leer futtern würde :o).
Thorsten und der Stationsarzt haben sich oben auf dem Hügel am Tor der Kleingartenanlage Fürstenbergstraße postiert, denn viele Spaziergänger kommen vom nahe gelegenen Westerberg am Abzweig Aktienstraße oder durchqueren von der Frintroper Straße aus die Kleingartenanlage, um in den Schlosspark zu gelangen. Renate und Steffi stehen mitten im Wald an dem steilen Weg, der hinaufführt zur Schlosswiese und somit auch zum nur etwa 50 m entfernten Eis-Café Meffert am Rabenhorst, was ja normalerweise zu einer Konkurrenzsituation führt, aber zum Glück möchten nicht alle Spaziergänger einen Eisbecher bei Meffert genießen, sondern futtern lieber während ihres Spaziergangs ein Eis am Stiel.
Thomas und Alex sind die Einzigen, die im neuen Teil des Schlossparks auf der anderen Seite der Schlossstraße stehen und zwar auf dem Weg, der zwischen Teich und Dubois-Arena verläuft. Zu ihren Gästen zählen MItglieder des Schönebecker Jugendblasorchesters, die in der Nähe in der Notenkiste proben, Schülerinnen des nahe gelegenen Mädchengymnasiums Borbeck an der Fürstäbtissinstraße, Spaziergänger, die sich am Teich aufhalten möchten, Eltern mit ihren Kindern am benachbarten Spielplatz.
Stinki und der Charmin Bear lächeln mögliche Kunden freundlich an. Einige hysterische Mütter, die mit ihren Kindern vorbei laufen, betrachten die beiden misstrauisch - nicht, dass es sich bei den beiden Herren in Anzug und Krawatte um Kinderschänder handelt, die eventuelle Opfer mit einem Eis anlocken wollen. Eine Super-Mutti hält ihrem kleinen Sohn schon die Augen zu, damit er die beiden in ihren Augen perversen Herren nicht sehen muss. Trotzdem quengelt der Kleine nach einem Eis, bekommt es aber nicht, denn Mutti verweigert ihrem Sohn den Zugriff auf sein Eis bzw. den beiden Herren den Zugriff auf ihren Sohn - für die Dame sind alle Herren potentielle Kinderschänder. Am liebsten würde sie ihren Sohn ja mit ihrem überdimensionierten SUV direkt zum Spielplatz fahren, aber leider ist der Schlosspark für den motorisierten Verkehr gesperrt bzw. in dem Fall könnte man sagen: Zum Glück! :o)
Schließlich macht die achtköpfige Kochgruppe "Kleine Menschen kochen", bestehend aus acht kleinwüchsigen Menschen zwischen 35 und 65 Jahren, Halt am Eisstand von Stinki und dem Charmin Bear, um dort ein Eis zu erstehen. Drei Damen fragen den Charmin Bear nach einem Braunen Bär. Er sieht in seiner Eistruhe nach und muss bedauernd feststellen, dass er in seiner Truhe keinen Braunen Bär mehr hat, deshalb fragt er Stinki: "Haben Sie einen Braunen Bär?" Stinki, der gerade einem kleinen Herrn ein Ed von Schleck ausgehändigt hatte, ist über diese Frage sehr empört, weil er sie komplett falsch verstanden hat. Er ranzt den Charmin Bear an: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?! Das war aber ne sehr indiskrete Frage...!" Der Charmin Bear versteht gar nicht, was Stinki jetzt für ein Problem hat, und guckt sparsam aus der Wäsche. Er schaut selbst in Stinkis Eistruhe, aber da ist leider auch kein Brauner Bär mehr vorhanden :o(. Der Charmin Bear muss die Frage der drei kleinen Damen nach einem Braunen Bär bedauernd verneinen, während Stinki sich ziemlich aufregt, weil der Charmin Bear einfach an seine Truhe gegangen ist. Die drei Damen, die einen Braunen Bär wollten, sind enttäuscht und sauer - danach könnte sich die Kochgruppe in "Kleine Menschen kochen vor Wut" umbenennen. ES plärrt im Hintergrund, weil Stinki wieder rumgemault hat und weil ein Frosch ein Monchhichi-Mädchen auf den Haufen gehüpft hat. Stinki schnaubt, weil er von ES genervt ist und weil er die Frage des Charmin Bear, ob er einen braunen Bär habe, nach wie vor indiskret findet :o).
Thorsten und der Stationsarzt werden weiter oben auf dem Hügel von wütenden Eichhörnchen mit Eicheln beworfen, denn das geht ja mal gar nicht, dass die beiden Herren Eis verkaufen, in dem ihre Leibspeise - also Haselnüsse - enthalten sind, wie z. B. im Cornetto Haselnuss oder in Nogger. Zum Glück hat der Arzt sein Arztköfferchen dabei und kann somit seine und Thorstens Blessuren verarzten, denn das tut ordentlich weh bzw. sorgt für kleinere Wunden, wenn man(n) von Eicheln getroffen wird. Der Stationsarzt tupft sich gerade noch ein wenig Blut von seiner linken Augenbraue, als ein Häschen ihn anspricht. "Hattu Möhrchen?" fragt es. Thorsten kichert albern, weil er sich im Schlechte-Klischees-Wald wähnt, während der Stationsarzt antwortet: "Nö, muttu nach Rüttenscheid hüpfen!" - dort ist ja Möhrchen's Eis-Café. Das Häschen bedankt sich artig und macht sich auf den Weg ins etwa acht Kilometer entfernte Rüttenscheid.
Da Thorsten und der Stationsarzt beide Blue Jeans mit weißen T-Shirts tragen, auf denen in Rot der Schriftzug "Lecker!" mit Pfeil nach unten abgebildet ist, haben sie nach wütenden Eichhörnchen und einem fragenden Häschen nun die Feministinnen am Hals, denn die denken natürlich, dass sich der Schriftzug "Lecker!" mit Pfeil nach unten auf die besten Stücke der Herren bezieht und nicht auf das Eis, das sie feil bieten :o). Die Damen schreien Sexismus und Mordio, zumal die Herren auch noch sexistisch angehauchte Eissorten verkaufen, die schmutzige Phantasien anregen könnten - Ed von Schleck, Brauner Bär, Flutschfinger, Buntstift, Calippo. Eine der Feministinnen faselt was von Phallussymbolen und übertönt mit ihrem Krakeelen sogar die Eichelhäher in den Bäumen. Zum Glück finden die Feministinnen bald ein neues Opfer, denn das geht ja mal gar nicht, dass dort ein Herr in Muscelshirt und Hot Pants durch den Schlosspark flaniert - was ein Sexismus! Thorsten und der Stationsarzt wischen sich erleichtert den Schweiß von der Stirn, als die Feministinnen abziehen und dem gut gebauten Herrn in seinem sexistisch anmutenden Outfit Richtung Westerberg folgen, um den zu beschimpfen und mit ihren weltfremden Ansichten zu malträtieren. Sie sind sehr erleichtert, als drei kleine Mädchen sie ganz nett nach einem Cuja Mara Split, einem Domino und einem Cornetto Erdbeere fragen :o).
Renate und Steffi bekommen es an ihrem Eisstand mit einer gestresst wirkenden Dame im Business-Outfit zu tun, die gerne ein "Magnum to go" möchte. Steffi händigt ihr freundlich ein Magnum Classic aus und bittet die Dame, doch weniger gestresst zu sein, damit sie sich nicht so fertig macht, aber die Dame hört gar nicht darauf, sondern latscht eilig mit ihrem Magnum to go in der Hand den Weg hinauf zur Schlosswiese. Renate schüttelt den Kopf, genau wie Steffi. Plötzlich landet auf ihrer Eistruhe eine gut genährte Elster und krächzt die beiden an: "Für mich bitte auch ein Magnum, aber bitte to fly!" Steffi macht das betretene Gesicht, als sie der Elster das Magnum aushändigt und das Geld entgegen nimmt, Renate staunt Bauklötze wegen der sprachgewandten Elster, die auch noch Geld im Gefieder hat. Nachdem die Elster ihr Magnum to fly bekommen hat, flattert sie mit dem Eis im Schnabel hinauf in die höchsten Baumwipfel, wo sie keckernd ihr Magnum genießt. Als nächster Gast kommt eine Blindschleiche, die ein "Magnum to crawl" wünscht, gefolgt von Ente Marianne und ihren 13 Küken, die ein "Magnum to swim" erwerben möchte :o).
Nachdem Thomas und Alex im neueren Teil des Schlossparks erfolgreich Eis ans Schönebecker Jugendblasorchester verkauft haben, kommen Jacqueline und ihr Freund Yves, um ebenfalls noch ein Eis zu kaufen. Yves wünscht ein Magnum. Als Alex sieht, dass Yves sämtliche Schneidezähne im Oberkiefer fehlen, denkt sie sich auch nur noch, dass das mit etwa 18 Jahren ja auch wirklich nicht mehr sein muss, dass jemand noch alle Zähne hat :o). Thomas guckt sparsam aus der Wäsche, als er Jacqueline ein Capri verkauft und sie ihn ganz stolz aufklärt: "Der Üffes hat gestern inne Ausbildung bei Mustafa, der Sohn von Gastarbeita is, 400 Briefe zugeklebt!" Alex kichert und sagt: "Vielleicht leckt der gerne!" Klar, Jacqueline und "Üffes" raffen den Witz nicht, dafür aber Thomas, der brüllend lacht und trotzdem eine verlegene Pirouette dreht.
Zum guten Schluss steht die Polizei am Eisstand von Thomas und Alex, denn mehrere Menschen hatten ihnen auf der nahe gelegenen Wache auf der Ecke Schlossstraße/Borbecker Straße von Leuten im Schlosspark berichtet, die sexistisches Eis verkaufen, sexistische Sprüche auf ihren T-Shirts haben und die sich mittels Eisverkäufen an kleine Kinder ran machen möchten. Thomas fallen bald die Augen raus vor lauter Ungläubigkeit über soviel Schwachsinn, aber Alex reagiert etwas cooler, denn sie mimt den freundlichen, lebensbejahenden Frosch, der den dusseligen, hungrigen Storch verarscht, und antwortet: "Die gibt's hier nicht, die gibt's hier nicht!" Thomas gluckst unterdrückt, während die Polizisten sich für die Störung entschuldigen und wieder zurück zur Wache latschen - was die Leute immer haben, denn da ist doch nach Auskunft der beiden Herrschaften überhaupt niemand, der Eis verkauft. Kein Wunder, dass sich immer mehr Bürgerwehren gegen Einbrecher organisieren, bei dem Vertrauen, das die Bürger in die Polizei haben können...:o).
Stinki und der Charmin Bear haben ihren Eiswagen direkt am Schloss Borbeck, nur wenige Meter vom Eingangstor am Wirtschaftsgebäude entfernt. Das hat den Vorteil, dass sich dort besonders viele Menschen aufhalten - Leute, die im Schloss heiraten sowie die Hochzeitsgäste, Eltern, die mit ihren Kindern zum nahe gelegenen Spielplatz gehen, Schüler der nebenan gelegenen Realschule...ES sitzt derweil auf der Wiese am Weg und spielt mit mehreren von Alex' Monchhichis bzw. den Käfern im Gras, da er ohnehin kaum Deutsch versteht und auch sicherlich die Eistruhen von Stinki und dem Charmin Bear leer futtern würde :o).
Thorsten und der Stationsarzt haben sich oben auf dem Hügel am Tor der Kleingartenanlage Fürstenbergstraße postiert, denn viele Spaziergänger kommen vom nahe gelegenen Westerberg am Abzweig Aktienstraße oder durchqueren von der Frintroper Straße aus die Kleingartenanlage, um in den Schlosspark zu gelangen. Renate und Steffi stehen mitten im Wald an dem steilen Weg, der hinaufführt zur Schlosswiese und somit auch zum nur etwa 50 m entfernten Eis-Café Meffert am Rabenhorst, was ja normalerweise zu einer Konkurrenzsituation führt, aber zum Glück möchten nicht alle Spaziergänger einen Eisbecher bei Meffert genießen, sondern futtern lieber während ihres Spaziergangs ein Eis am Stiel.
Thomas und Alex sind die Einzigen, die im neuen Teil des Schlossparks auf der anderen Seite der Schlossstraße stehen und zwar auf dem Weg, der zwischen Teich und Dubois-Arena verläuft. Zu ihren Gästen zählen MItglieder des Schönebecker Jugendblasorchesters, die in der Nähe in der Notenkiste proben, Schülerinnen des nahe gelegenen Mädchengymnasiums Borbeck an der Fürstäbtissinstraße, Spaziergänger, die sich am Teich aufhalten möchten, Eltern mit ihren Kindern am benachbarten Spielplatz.
Stinki und der Charmin Bear lächeln mögliche Kunden freundlich an. Einige hysterische Mütter, die mit ihren Kindern vorbei laufen, betrachten die beiden misstrauisch - nicht, dass es sich bei den beiden Herren in Anzug und Krawatte um Kinderschänder handelt, die eventuelle Opfer mit einem Eis anlocken wollen. Eine Super-Mutti hält ihrem kleinen Sohn schon die Augen zu, damit er die beiden in ihren Augen perversen Herren nicht sehen muss. Trotzdem quengelt der Kleine nach einem Eis, bekommt es aber nicht, denn Mutti verweigert ihrem Sohn den Zugriff auf sein Eis bzw. den beiden Herren den Zugriff auf ihren Sohn - für die Dame sind alle Herren potentielle Kinderschänder. Am liebsten würde sie ihren Sohn ja mit ihrem überdimensionierten SUV direkt zum Spielplatz fahren, aber leider ist der Schlosspark für den motorisierten Verkehr gesperrt bzw. in dem Fall könnte man sagen: Zum Glück! :o)
Schließlich macht die achtköpfige Kochgruppe "Kleine Menschen kochen", bestehend aus acht kleinwüchsigen Menschen zwischen 35 und 65 Jahren, Halt am Eisstand von Stinki und dem Charmin Bear, um dort ein Eis zu erstehen. Drei Damen fragen den Charmin Bear nach einem Braunen Bär. Er sieht in seiner Eistruhe nach und muss bedauernd feststellen, dass er in seiner Truhe keinen Braunen Bär mehr hat, deshalb fragt er Stinki: "Haben Sie einen Braunen Bär?" Stinki, der gerade einem kleinen Herrn ein Ed von Schleck ausgehändigt hatte, ist über diese Frage sehr empört, weil er sie komplett falsch verstanden hat. Er ranzt den Charmin Bear an: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?! Das war aber ne sehr indiskrete Frage...!" Der Charmin Bear versteht gar nicht, was Stinki jetzt für ein Problem hat, und guckt sparsam aus der Wäsche. Er schaut selbst in Stinkis Eistruhe, aber da ist leider auch kein Brauner Bär mehr vorhanden :o(. Der Charmin Bear muss die Frage der drei kleinen Damen nach einem Braunen Bär bedauernd verneinen, während Stinki sich ziemlich aufregt, weil der Charmin Bear einfach an seine Truhe gegangen ist. Die drei Damen, die einen Braunen Bär wollten, sind enttäuscht und sauer - danach könnte sich die Kochgruppe in "Kleine Menschen kochen vor Wut" umbenennen. ES plärrt im Hintergrund, weil Stinki wieder rumgemault hat und weil ein Frosch ein Monchhichi-Mädchen auf den Haufen gehüpft hat. Stinki schnaubt, weil er von ES genervt ist und weil er die Frage des Charmin Bear, ob er einen braunen Bär habe, nach wie vor indiskret findet :o).
Thorsten und der Stationsarzt werden weiter oben auf dem Hügel von wütenden Eichhörnchen mit Eicheln beworfen, denn das geht ja mal gar nicht, dass die beiden Herren Eis verkaufen, in dem ihre Leibspeise - also Haselnüsse - enthalten sind, wie z. B. im Cornetto Haselnuss oder in Nogger. Zum Glück hat der Arzt sein Arztköfferchen dabei und kann somit seine und Thorstens Blessuren verarzten, denn das tut ordentlich weh bzw. sorgt für kleinere Wunden, wenn man(n) von Eicheln getroffen wird. Der Stationsarzt tupft sich gerade noch ein wenig Blut von seiner linken Augenbraue, als ein Häschen ihn anspricht. "Hattu Möhrchen?" fragt es. Thorsten kichert albern, weil er sich im Schlechte-Klischees-Wald wähnt, während der Stationsarzt antwortet: "Nö, muttu nach Rüttenscheid hüpfen!" - dort ist ja Möhrchen's Eis-Café. Das Häschen bedankt sich artig und macht sich auf den Weg ins etwa acht Kilometer entfernte Rüttenscheid.
Da Thorsten und der Stationsarzt beide Blue Jeans mit weißen T-Shirts tragen, auf denen in Rot der Schriftzug "Lecker!" mit Pfeil nach unten abgebildet ist, haben sie nach wütenden Eichhörnchen und einem fragenden Häschen nun die Feministinnen am Hals, denn die denken natürlich, dass sich der Schriftzug "Lecker!" mit Pfeil nach unten auf die besten Stücke der Herren bezieht und nicht auf das Eis, das sie feil bieten :o). Die Damen schreien Sexismus und Mordio, zumal die Herren auch noch sexistisch angehauchte Eissorten verkaufen, die schmutzige Phantasien anregen könnten - Ed von Schleck, Brauner Bär, Flutschfinger, Buntstift, Calippo. Eine der Feministinnen faselt was von Phallussymbolen und übertönt mit ihrem Krakeelen sogar die Eichelhäher in den Bäumen. Zum Glück finden die Feministinnen bald ein neues Opfer, denn das geht ja mal gar nicht, dass dort ein Herr in Muscelshirt und Hot Pants durch den Schlosspark flaniert - was ein Sexismus! Thorsten und der Stationsarzt wischen sich erleichtert den Schweiß von der Stirn, als die Feministinnen abziehen und dem gut gebauten Herrn in seinem sexistisch anmutenden Outfit Richtung Westerberg folgen, um den zu beschimpfen und mit ihren weltfremden Ansichten zu malträtieren. Sie sind sehr erleichtert, als drei kleine Mädchen sie ganz nett nach einem Cuja Mara Split, einem Domino und einem Cornetto Erdbeere fragen :o).
Renate und Steffi bekommen es an ihrem Eisstand mit einer gestresst wirkenden Dame im Business-Outfit zu tun, die gerne ein "Magnum to go" möchte. Steffi händigt ihr freundlich ein Magnum Classic aus und bittet die Dame, doch weniger gestresst zu sein, damit sie sich nicht so fertig macht, aber die Dame hört gar nicht darauf, sondern latscht eilig mit ihrem Magnum to go in der Hand den Weg hinauf zur Schlosswiese. Renate schüttelt den Kopf, genau wie Steffi. Plötzlich landet auf ihrer Eistruhe eine gut genährte Elster und krächzt die beiden an: "Für mich bitte auch ein Magnum, aber bitte to fly!" Steffi macht das betretene Gesicht, als sie der Elster das Magnum aushändigt und das Geld entgegen nimmt, Renate staunt Bauklötze wegen der sprachgewandten Elster, die auch noch Geld im Gefieder hat. Nachdem die Elster ihr Magnum to fly bekommen hat, flattert sie mit dem Eis im Schnabel hinauf in die höchsten Baumwipfel, wo sie keckernd ihr Magnum genießt. Als nächster Gast kommt eine Blindschleiche, die ein "Magnum to crawl" wünscht, gefolgt von Ente Marianne und ihren 13 Küken, die ein "Magnum to swim" erwerben möchte :o).
Nachdem Thomas und Alex im neueren Teil des Schlossparks erfolgreich Eis ans Schönebecker Jugendblasorchester verkauft haben, kommen Jacqueline und ihr Freund Yves, um ebenfalls noch ein Eis zu kaufen. Yves wünscht ein Magnum. Als Alex sieht, dass Yves sämtliche Schneidezähne im Oberkiefer fehlen, denkt sie sich auch nur noch, dass das mit etwa 18 Jahren ja auch wirklich nicht mehr sein muss, dass jemand noch alle Zähne hat :o). Thomas guckt sparsam aus der Wäsche, als er Jacqueline ein Capri verkauft und sie ihn ganz stolz aufklärt: "Der Üffes hat gestern inne Ausbildung bei Mustafa, der Sohn von Gastarbeita is, 400 Briefe zugeklebt!" Alex kichert und sagt: "Vielleicht leckt der gerne!" Klar, Jacqueline und "Üffes" raffen den Witz nicht, dafür aber Thomas, der brüllend lacht und trotzdem eine verlegene Pirouette dreht.
Zum guten Schluss steht die Polizei am Eisstand von Thomas und Alex, denn mehrere Menschen hatten ihnen auf der nahe gelegenen Wache auf der Ecke Schlossstraße/Borbecker Straße von Leuten im Schlosspark berichtet, die sexistisches Eis verkaufen, sexistische Sprüche auf ihren T-Shirts haben und die sich mittels Eisverkäufen an kleine Kinder ran machen möchten. Thomas fallen bald die Augen raus vor lauter Ungläubigkeit über soviel Schwachsinn, aber Alex reagiert etwas cooler, denn sie mimt den freundlichen, lebensbejahenden Frosch, der den dusseligen, hungrigen Storch verarscht, und antwortet: "Die gibt's hier nicht, die gibt's hier nicht!" Thomas gluckst unterdrückt, während die Polizisten sich für die Störung entschuldigen und wieder zurück zur Wache latschen - was die Leute immer haben, denn da ist doch nach Auskunft der beiden Herrschaften überhaupt niemand, der Eis verkauft. Kein Wunder, dass sich immer mehr Bürgerwehren gegen Einbrecher organisieren, bei dem Vertrauen, das die Bürger in die Polizei haben können...:o).
Labels:
Eichhörnchen,
ES,
Feministinnen,
Langnese-Eis,
Meffert,
Renate Althof,
Schloss Borbeck,
Schlosspark,
Stationsarzt,
Steffi,
Stinki,
Thomas,
Thorsten,
Westerberg
Sonntag, 23. Dezember 2012
Winterliches vom Westerberg
Über Nacht sind im Ruhrgebiet 30 cm Neuschnee gefallen, was insbesondere Opel-Fahrer dazu veranlasst, sich im Straßenverkehr bewemmst zu benehmen. Unsere Protagonisten machen es sich dafür mit Schlitten am Westerberg in Essen-Schönebeck gemütlich.
Meine Stofftiere haben oben am Hang einen Kakao- und Glühweinstand aufgebaut und nehmen pro Becher 50 Cent. Glühwein mit Schuss kostet allerdings 1,00 EUR. Zur Sicherheit haben Sammy und Ecki auch Erste-Hilfe-Köfferchen am Stand positioniert, denn manche nutzen nicht den normalen Rodelhang, sondern den Todesberg, der meist ziemlich vereist ist, sodass ggf. Blessuren verarztet werden müssen.
ES traut sich zunächst gar nicht, den normalen Hang hinunter zu rodeln und beginnt, einen Schneemann zu bauen. Eva und ich werfen vor unserer ersten Rodelpartie LSD ein und rufen fröhlich "Halla!". Stinki hat neben einem Schlitten auch seine Badepuppe Bethany und seine Puppe Vivien mitgebracht - natürlich tragen beide Puppen einen Schneeanzug, damit sie sich nicht erkälten. Stinki hat Bethanys Quietscheentchen an seinem Gürtel befestigt, damit die Ente nicht verloren geht und man ihn schneller im Tiefschnee wiederfindet, falls es beim Rodeln ein Unglück geben sollte. Einige kleine Mädchen haben ihre Glücksbärchis mitgebracht, mit denen sie rodeln möchten.
ES singt leise vor sich hin, während er einen Schneemann baut, der größer ist als er selbst. Eva und ich rodeln total zugedröhnt auf einem Schlitten den Hang runter und rufen fröhlich "Halla!" bzw. "Vorsicht, Brennholz!", damit wir nicht versehentlich Stinki oder andere Kinder auf die Hörner nehmen. Als wir den Hang erneut hinauf stapfen, empfängt uns Sammy mit zwei Bechern Kakao. Stinki starrt mich unsicher an und tätschelt den Schnee - laut Eva benimmt er sich wie Monk und muss jetzt mal was berühren. ES ruft: "Mr. Dole, look at me!" Ich kichere, zwinkere Stinki zu und nehme einen Schluck Kakao. Stinki errötet, sagt aber nix.
Stinki setzt sich auf seinen Schlitten. Vor ihm sitzen seine beiden Puppen, die er festhält, damit sie nicht vom Schlitten fallen. Vivien ruft: "Mami!", sodass Stinki fragt: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!" Bethany strahlt mit ihren blauen Glasaugen und freut sich, dass sie mit ihrem Papi rodeln darf. ES wirft mit nem Schneeball nach Stinki, verfehlt ihn aber und trifft stattdessen einen freundlichen Bernhardiner mit Schnapsfässchen um den Hals, der ihn frustriert anbellt. Eva kichert und ruft: "Halla!" Ich zünde mir ne Zigarette an und rede mit Sammy.
Die erste Rodelpartie von Stinki verläuft problemlos. Seine beiden Puppen freuen sich. Vivien ruft begeistert: "Mami!" Stinki stöhnt genervt und lässt sich von Sammy einen Glühwein geben. Da diese Rodelpartie ja so gut geklappt hat, entschließt sich Stinki, mit seinen Puppen nicht den normalen Hang runter zu rodeln, sondern den vereisten Todesberg. Meine Warnungen schlägt er natürlich in den Wind, weil er mich beeindrucken möchte. Sammy nöhlt: "Maaaaaaaann!!!" Ich rufe nur: "Halla!" und warte auf die Dinge, die da kommen.
Es kommt, wie's kommen muss: Stinki gibt am Todesberg richtig Schwung und saust über die Eisfläche den Hang hinunter. Das Bremsen wird ziemlich schwierig, da ja alles vereist ist. Er kräht - wenn auch nicht vor Freude. Vivien ruft entsetzt: "Mami!" Einige Spaziergänger auf dem Weg, der runter zum Teich bzw. zum Schloss führt, hechten in die Büsche, als Stinki den Berg runtergesegelt kommt und "Vorsicht, Brennholz!" ruft. Zum Glück hat sich der Bernhardiner mit Schnapsfässchen um den Hals schon in Bewegung gesetzt und will Stinki helfen, der gar nicht weiß, wie er den Schlitten nun zum Stehen kriegen soll. Weitere Spaziergänger hechten in die Büsche und rufen Stinki irgendwas wenig Nettes hinterher. Eva und ich blicken Stinki und seinem Schlitten erschüttert nach und rufen: "Halla!" Sammy nöhlt: "Maaaaaaaaaaaaaaaaann!!" Eva und ich hangeln uns vorsichtig den Hang runter. ES ruft: "Mr. Dole, look at me, not at him!", aber das ignorieren wir einfach. ES baut frustriert weiter an seinem Schneemann.
Schließlich macht Stinki mit seinem Schlitten ein Hopserchen über die kleine Mauer am Teich. Seine Puppen fliegen auf eine Bank, die am Ufer steht und blicken ihrem fliegenden Papi alias Mami mit großen Augen hinterher. Vivien ruft entsetzt: "Mami!" Stinki hat keine Zeit zu antworten, denn nach einem kurzen Flug landet der Schlitten auf dem vereisten Teich. Der Zwerghamster des Todes steht am Ufer und scharrt schon aufgeregt mit den Pfoten - kann er den Typen vielleicht mit ins Jenseits nehmen?! Stinki kräht, als er auf dem Eis aufschlägt und ins Eis einbricht (dabei gibt's dort gar nix zu holen). Goldfische knabbern interessiert an seinen Handschuhen, sodass er motzt: "Wat is'n mit Euch eigentlich los?!" Enten quaken verärgert und zeigen ihm einen Vogel. Der Zwerghamster des Todes wird kopfüber von Ente Marianne und ihren 13 Küken in den Schnee getreten, denn die Schar ist wieder auf der Suche nach Erpel Dieter. Der watschelt gerade mit ner Fluppe im Schnabel an Stinki vorbei und grummelt: "Du bist bestusst!" Stinki findet das nicht witzig und schnattert vor Kälte, sodass er sogar auf seinen Standard-Satz ("Wat is'n mit dir eigentlich los?!") verzichtet.
Eva und mir gelingt es mit Hilfe des freundlichen Bernhardiners mit Schnapsfässchen um den Hals, Stinki aus dem eiskalten Wasser zu bergen. Der arme Kerl liegt entkräftet und frierend am Ufer, sodass der Bernhardiner ihn erst mal mit Schnaps abfüllt, während Eva und ich per Handy einen Krankenwagen anfordern, der am zum Glück nicht weit entfernten Philippusstift stationiert ist. Stinki steht lallend, torkelnd und hicksend auf und wird von einem Schlitten, der mit zwei etwa zehnjährigen Jungs besetzt ist, auf die Hörner genommen, sodass er abermals betäubt in einem verschneiten Rhododendronbusch liegen bleibt. Der Bernhardiner füllt ihn noch mal mit Schnaps ab, achtet aber darauf, dass Stinki nicht mehr aufsteht, damit nicht noch mehr passiert. In der Zwischenzeit ist auch der Krankenwagen eingetroffen, der den hicksenden Stinki direkt ins Krankenhaus bringt. Eva und ich kümmern uns derweil um Stinkis Puppen, die traurig auf der Bank am Teich sitzen.
ES ist es mittlerweile unfreiwillig gelungen, Klaus den Killer-Schneemann zu reaktivieren, der auch direkt einige Kinder meucheln will. ES heult: "Mr. Dole, look at the snowman!", doch Klaus der Killer-Schneemann lässt sich nicht aufhalten, und ich bin sowieso viel zu weit entfernt. Zum Glück kommt aber ein Schneepflug vorbei, der den Killer-Schneemann einfach überfährt, sodass erst mal wieder Ruhe im Karton ist. ES wird vorläufig festgenommen wegen groben Unfugs und plärrt, u. a. nach mir. Stinki hickst in einem Einzelzimmer im Philippusstift weiter. Eva und ich haben ihm seine Puppen ins Krankenhaus gebracht, sodass er uns dankbar anlächelt, bevor er weiter hickst. Der Bernhardiner hat vom Stationsarzt ein Leckerchen bekommen. Die Kinder sind nach Hause gegangen, genau wie meine Stofftiere, die Klaus den Killer-Schneemann auch nicht besonders mochten. Eva und ich rufen vor dem Krankenhaus fröhlich "Halla!", bevor wir uns in einem Café am Germaniaplatz stärken.
Happy End!!!
Schnee auf meinem Balkon - (c) Alexandra Döll, Essen
Meine Stofftiere haben oben am Hang einen Kakao- und Glühweinstand aufgebaut und nehmen pro Becher 50 Cent. Glühwein mit Schuss kostet allerdings 1,00 EUR. Zur Sicherheit haben Sammy und Ecki auch Erste-Hilfe-Köfferchen am Stand positioniert, denn manche nutzen nicht den normalen Rodelhang, sondern den Todesberg, der meist ziemlich vereist ist, sodass ggf. Blessuren verarztet werden müssen.
ES traut sich zunächst gar nicht, den normalen Hang hinunter zu rodeln und beginnt, einen Schneemann zu bauen. Eva und ich werfen vor unserer ersten Rodelpartie LSD ein und rufen fröhlich "Halla!". Stinki hat neben einem Schlitten auch seine Badepuppe Bethany und seine Puppe Vivien mitgebracht - natürlich tragen beide Puppen einen Schneeanzug, damit sie sich nicht erkälten. Stinki hat Bethanys Quietscheentchen an seinem Gürtel befestigt, damit die Ente nicht verloren geht und man ihn schneller im Tiefschnee wiederfindet, falls es beim Rodeln ein Unglück geben sollte. Einige kleine Mädchen haben ihre Glücksbärchis mitgebracht, mit denen sie rodeln möchten.
ES singt leise vor sich hin, während er einen Schneemann baut, der größer ist als er selbst. Eva und ich rodeln total zugedröhnt auf einem Schlitten den Hang runter und rufen fröhlich "Halla!" bzw. "Vorsicht, Brennholz!", damit wir nicht versehentlich Stinki oder andere Kinder auf die Hörner nehmen. Als wir den Hang erneut hinauf stapfen, empfängt uns Sammy mit zwei Bechern Kakao. Stinki starrt mich unsicher an und tätschelt den Schnee - laut Eva benimmt er sich wie Monk und muss jetzt mal was berühren. ES ruft: "Mr. Dole, look at me!" Ich kichere, zwinkere Stinki zu und nehme einen Schluck Kakao. Stinki errötet, sagt aber nix.
Stinki setzt sich auf seinen Schlitten. Vor ihm sitzen seine beiden Puppen, die er festhält, damit sie nicht vom Schlitten fallen. Vivien ruft: "Mami!", sodass Stinki fragt: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!" Bethany strahlt mit ihren blauen Glasaugen und freut sich, dass sie mit ihrem Papi rodeln darf. ES wirft mit nem Schneeball nach Stinki, verfehlt ihn aber und trifft stattdessen einen freundlichen Bernhardiner mit Schnapsfässchen um den Hals, der ihn frustriert anbellt. Eva kichert und ruft: "Halla!" Ich zünde mir ne Zigarette an und rede mit Sammy.
Die erste Rodelpartie von Stinki verläuft problemlos. Seine beiden Puppen freuen sich. Vivien ruft begeistert: "Mami!" Stinki stöhnt genervt und lässt sich von Sammy einen Glühwein geben. Da diese Rodelpartie ja so gut geklappt hat, entschließt sich Stinki, mit seinen Puppen nicht den normalen Hang runter zu rodeln, sondern den vereisten Todesberg. Meine Warnungen schlägt er natürlich in den Wind, weil er mich beeindrucken möchte. Sammy nöhlt: "Maaaaaaaann!!!" Ich rufe nur: "Halla!" und warte auf die Dinge, die da kommen.
Es kommt, wie's kommen muss: Stinki gibt am Todesberg richtig Schwung und saust über die Eisfläche den Hang hinunter. Das Bremsen wird ziemlich schwierig, da ja alles vereist ist. Er kräht - wenn auch nicht vor Freude. Vivien ruft entsetzt: "Mami!" Einige Spaziergänger auf dem Weg, der runter zum Teich bzw. zum Schloss führt, hechten in die Büsche, als Stinki den Berg runtergesegelt kommt und "Vorsicht, Brennholz!" ruft. Zum Glück hat sich der Bernhardiner mit Schnapsfässchen um den Hals schon in Bewegung gesetzt und will Stinki helfen, der gar nicht weiß, wie er den Schlitten nun zum Stehen kriegen soll. Weitere Spaziergänger hechten in die Büsche und rufen Stinki irgendwas wenig Nettes hinterher. Eva und ich blicken Stinki und seinem Schlitten erschüttert nach und rufen: "Halla!" Sammy nöhlt: "Maaaaaaaaaaaaaaaaann!!" Eva und ich hangeln uns vorsichtig den Hang runter. ES ruft: "Mr. Dole, look at me, not at him!", aber das ignorieren wir einfach. ES baut frustriert weiter an seinem Schneemann.
Schließlich macht Stinki mit seinem Schlitten ein Hopserchen über die kleine Mauer am Teich. Seine Puppen fliegen auf eine Bank, die am Ufer steht und blicken ihrem fliegenden Papi alias Mami mit großen Augen hinterher. Vivien ruft entsetzt: "Mami!" Stinki hat keine Zeit zu antworten, denn nach einem kurzen Flug landet der Schlitten auf dem vereisten Teich. Der Zwerghamster des Todes steht am Ufer und scharrt schon aufgeregt mit den Pfoten - kann er den Typen vielleicht mit ins Jenseits nehmen?! Stinki kräht, als er auf dem Eis aufschlägt und ins Eis einbricht (dabei gibt's dort gar nix zu holen). Goldfische knabbern interessiert an seinen Handschuhen, sodass er motzt: "Wat is'n mit Euch eigentlich los?!" Enten quaken verärgert und zeigen ihm einen Vogel. Der Zwerghamster des Todes wird kopfüber von Ente Marianne und ihren 13 Küken in den Schnee getreten, denn die Schar ist wieder auf der Suche nach Erpel Dieter. Der watschelt gerade mit ner Fluppe im Schnabel an Stinki vorbei und grummelt: "Du bist bestusst!" Stinki findet das nicht witzig und schnattert vor Kälte, sodass er sogar auf seinen Standard-Satz ("Wat is'n mit dir eigentlich los?!") verzichtet.
Eva und mir gelingt es mit Hilfe des freundlichen Bernhardiners mit Schnapsfässchen um den Hals, Stinki aus dem eiskalten Wasser zu bergen. Der arme Kerl liegt entkräftet und frierend am Ufer, sodass der Bernhardiner ihn erst mal mit Schnaps abfüllt, während Eva und ich per Handy einen Krankenwagen anfordern, der am zum Glück nicht weit entfernten Philippusstift stationiert ist. Stinki steht lallend, torkelnd und hicksend auf und wird von einem Schlitten, der mit zwei etwa zehnjährigen Jungs besetzt ist, auf die Hörner genommen, sodass er abermals betäubt in einem verschneiten Rhododendronbusch liegen bleibt. Der Bernhardiner füllt ihn noch mal mit Schnaps ab, achtet aber darauf, dass Stinki nicht mehr aufsteht, damit nicht noch mehr passiert. In der Zwischenzeit ist auch der Krankenwagen eingetroffen, der den hicksenden Stinki direkt ins Krankenhaus bringt. Eva und ich kümmern uns derweil um Stinkis Puppen, die traurig auf der Bank am Teich sitzen.
ES ist es mittlerweile unfreiwillig gelungen, Klaus den Killer-Schneemann zu reaktivieren, der auch direkt einige Kinder meucheln will. ES heult: "Mr. Dole, look at the snowman!", doch Klaus der Killer-Schneemann lässt sich nicht aufhalten, und ich bin sowieso viel zu weit entfernt. Zum Glück kommt aber ein Schneepflug vorbei, der den Killer-Schneemann einfach überfährt, sodass erst mal wieder Ruhe im Karton ist. ES wird vorläufig festgenommen wegen groben Unfugs und plärrt, u. a. nach mir. Stinki hickst in einem Einzelzimmer im Philippusstift weiter. Eva und ich haben ihm seine Puppen ins Krankenhaus gebracht, sodass er uns dankbar anlächelt, bevor er weiter hickst. Der Bernhardiner hat vom Stationsarzt ein Leckerchen bekommen. Die Kinder sind nach Hause gegangen, genau wie meine Stofftiere, die Klaus den Killer-Schneemann auch nicht besonders mochten. Eva und ich rufen vor dem Krankenhaus fröhlich "Halla!", bevor wir uns in einem Café am Germaniaplatz stärken.
Happy End!!!
Schnee auf meinem Balkon - (c) Alexandra Döll, Essen
Labels:
Alexandra Döll,
Badepuppe Bethany,
Bernhardiner,
Borbeck,
Erpel,
ES,
Eva,
Klaus der Killer-Schneemann,
Rodeln,
Sammy,
Schlosspark,
Schnee,
Stinki,
Todesberg,
Westerberg,
Zwerghamster des Todes
Samstag, 22. Dezember 2012
Geschichten aus dem Schnee
Da ich Eva ja gestern einen Lemming mit Weihnachtsmütze geschenkt habe und Tödliche Weihnachten-Tee und sie mir im Gegenzug einen Affen mit Windel in Gestalt eines Perlsack-Tiers und einen 3er BMW als Modellauto, habe ich ihr auch versprochen, für ihren Lemming Holly eine Gute-Nacht-Geschichte zu schreiben, denn Holly mag Weihnachten, den Wald und Ameisen, aber er begeht Selbstmord, wenn man ihm keine Gute-Nacht-Geschichte erzählt oder vorliest und schmeißt sich dann vor Stinkis 5er Touring :o(. Das wollen Eva und ich natürlich verhindern und da Eva nicht so die große Geschichtenerzählern ist - merk ich gar nix von, denn ihre Ideen sind ja oft zu göttlich - habe ich ihr versprochen, für Holly kleine Geschichten zu schreiben, die sie ihm dann vorlesen kann. Es wäre zu schade, wenn Holly unter einem 5er Touring begraben wird und Stinki dann auch noch fragen würde: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!", während ne rote Weihnachtsmütze unter einem seiner Vorderreifen hervor lugt :o)).
Ab morgen gibt's dann eine Schneegeschichte vom Westerberg in Essen-Schönebeck. Darin kommen natürlich neben Eva und mir auch ES, Stinki und andere Menschen vor, die Rang und Namen haben, hihi. Mal gucken, vielleicht kann ich auch noch Familie Krauseland darin unterbringen. ES baut Mini-Schneemänner, Stinki alias Klaus rodelt mit seinen Puppen den Hang hinunter, meine Stofftiere servieren heißen Kakao, Eva und ich rufen fröhlich "Halla!" und Familie Krauseland - die ja kleptomanisch veranlagt ist - beklaut alles und jeden am Hang, auch sich selbst, hahahahaha!!!!
Ab morgen gibt's dann eine Schneegeschichte vom Westerberg in Essen-Schönebeck. Darin kommen natürlich neben Eva und mir auch ES, Stinki und andere Menschen vor, die Rang und Namen haben, hihi. Mal gucken, vielleicht kann ich auch noch Familie Krauseland darin unterbringen. ES baut Mini-Schneemänner, Stinki alias Klaus rodelt mit seinen Puppen den Hang hinunter, meine Stofftiere servieren heißen Kakao, Eva und ich rufen fröhlich "Halla!" und Familie Krauseland - die ja kleptomanisch veranlagt ist - beklaut alles und jeden am Hang, auch sich selbst, hahahahaha!!!!
Sonntag, 18. Dezember 2011
Schneeballschlacht im Männergarten
Hurra - es hat geschneit! Die Männergärtnerinnen Steffi und Alex laufen mit ihren großen männlichen Kindern zum Westerberg, damit sie dort Schlitten fahren oder einen Schneemann bauen können. Der Charmin Bear fürchtet sich schon auf dem Hinweg vor Raben, die in den Wipfeln der Bäume sitzen und "Spiel mir das Lied vom Tod" krächzen. Christoph schüttelt darüber den Kopf und zeigt den schwarzen Vögeln anerkennend die Teufelsforke. Alex grinst auch breit. Thomas hat schon mal ne Möhre eingesteckt, damit er seinem Schneemann auch ne schöne Nase verpassen kann - Steffi möchte die Möhre jedoch lieber futtern. Klein-Aaron brabbelt vergnügt in seinem Kinderwagen.
Thorsten lacht über ein desorientiertes Eichhörnchen, das den Charmin Bear ebenfalls ängstigt - darüber muss Thorsten noch mehr lachen. Der Stationsarzt will ihn gerade mit der Nadel pieksen, als Thorsten plötzlich wech ist - tja, er ist in ein Loch am Wegesrand geplumpst, das durch den Schnee nicht zu erkennen war. Als ehemaliger Kunstturner schafft er es jedoch, sich alleine wieder aufzurappeln. Der Arzt grinst schadenfroh, aber Thorsten hat sich ja nix getan, sodass der Arzt dann nicht mehr lächelt.
Endlich sind alle am Westerberg angekommen. Thomas fängt sofort mit Timos Hilfe an, einen Schneemann zu bauen, wobei Timo lieber ne Schneefrau mit mächtiger Oberweite bauen würde. Steffi versucht, Thomas die Möhre zu mopsen, aber er bewacht sie mit Argus-Augen, sodass Steffi da keine Möglichkeiten hat. Aaron pupst zufrieden. Der Charmin Bear backt Schneebälle, wirft sie aber nicht, sondern hält seinem Monchichi-Mädchen Silvia nen Vortrag über Schnee und dessen Konsistenz.
Thorsten, der Lenken und Bremsen immer noch überbewertet findet, will natürlich rodeln, genau wie Christoph und der Stationsarzt gleichen Namens. Alex mahnt schon zur Vorsicht, denn sie kennt ja ihre großen Kinder gut genug. Steffi schlürft nen Kakao und sieht schon alle möglichen Katastrophen vor sich, die natürlich auch nicht lange auf sich warten lassen.
Thorsten segelt als Erster den Hang runter und nimmt dabei nen Spaziergänger am Fuße des Berges auf die Hörner, obwohl er vorher als Warnhinweis "Vorsicht, Brennholz!" gerufen hat. Der Fußgänger rappelt sich fluchend auf, als er sich zwischen zwei Buchen im Schnee wiederfindet. Thorsten guckt erst verwirrt, lacht dann aber dreckig. Einige Tiere im Wald wie z. B. ein Eichhörnchen und mehrere Amseln zeigen ihm frustriert den Stinkefinger. Der Stationsarzt kommt neben ihm zum Stehen und piekst Thorsten mit der Nadel, was die Amseln jubeln lässt. Alex muss mal wieder schlichten und die Nadel konfiszieren bzw. den Stationsarzt nach weiteren Ersatznadeln absuchen. Er schwankt angesichts Alex' Leibesvisitation zwischen Freude, Faszination und Verlegenheit. Thorsten lacht immer noch, bis ihn ein Schlitten, besetzt mit zwei etwa achtjährigen Mädchen, von hinten anstupst, sodass Thorsten kopfüber in den Schnee fällt. Die Amseln zwitschern vergnügt, das Eichhörnchen tanzt auf einem Ast vor Freude Can-Can und der Stationsarzt lacht. Christoph hat sich mittlerweile um den Fußgänger gekümmert, dem aber zum Glück nix Weiteres passiert ist. Er hat wieder die Trench Open angesichts seiner Hilfsbereitschaft. Steffi macht das betretene Gesicht und schimpft mit ihm. Aaron macht ein Pfützchen in seine Windel, sodass Steffi ihn in einem heimeligen Gebüsch trocken legen muss. Alex hat Thorsten aufgeholfen, den Stationsarzt einer Durchsuchung unterzogen und mit Christoph geschimpft. Die Drei trappsen wieder den Hang hoch, um erneut zu rodeln, natürlich versehen mit Ermahnungen von Männergärtnerin Alex.
Auch der Charmin Bear will mit seinem Monchichi-Mädchen Silvia rodeln und geht einigen Kindern mit Schlitten tierisch auf den Wecker, weil er sie mit seiner langsamen, unsicheren Fahrweise behindert. Thorsten zeigt ihm, wie das richtig geht und übertreibt es etwas, sodass er schließlich mitten im Wald steht und gar nicht weiß, wie er dorthin gekommen ist. Erpel Dieter watschelt mit ner Fluppe im Schnabel vorbei und grummelt: "Du bist bestusst!"
Ha - Steffi ist es doch gelungen, Thomas die Möhre aus der Jackentasche zu mopsen, sodass er Pirouetten dreht und sowohl nach Alex als auch nach seiner Möhre jammert. Timo lacht wie Beavis and Butthead, während er ne Nase aus Schnee zu formen beginnt, die jedoch eher an ein männliches Gemächt erinnert. Thomas läuft dunkelrot an, Steffi macht das betretene Gesicht, ihr Sohn und Alex kichern.
Thorsten hat den Weg zurück zu den anderen mittlerweile gefunden und fängt Streit mit dem Stationsarzt an, der bis dato friedlich von Alex gekochten Kaffee geschlürft hatte. Eigentlich wollen Steffi und Alex rechtzeitig eingreifen, doch da fliegen schon die ersten Schneebälle zwischen den beiden. Christoph schaltet sich auch mit nem Schneeball ein - nach und nach beteiligen sich auch die anderen großen Kinder an der Schneeballschlacht, sodass die jüngeren Kinder am Westerberg sich fragen, was denn jetzt abgeht, weil "alte Leute" sich da ne Schneeballschlacht liefern. Die kleinen Mädchen Sybil-Luise und Laura (fünf und sieben Jahre alt) wissen gar nicht, zu wem sie halten sollen, fiebern aber mal für den, mal für den mit. Thomas hisst die weiße Flagge, nachdem ein großer Schneeball, den Timo nach ihm geworfen hatte, ihn im Gesicht getroffen hat, doch da der Rest der Umgebung auch weiß ist, fällt das nicht weiter auf. Timos noch nicht vorhanden Vokuhilas fühlen sich durch den Schnee gedüngt - er ist jedoch wiederum sehr frustriert, als ein vom Stationsarzt geworfener Schneeball ihn am Ohr trifft, denn das war einfach Ohren betäubend. Thorsten turnt durch den Schnee und versucht, dem Arzt nen Schneeball in die Jeans zu stecken, doch da ist schon Alex zur Stelle und trennt die beiden mit strengen Worten voneinander. Der Charmin Bear heult, weil Christoph die Trench Open hat und ihn und sein Monchichi-Mädchen mit eiskalten Schneebällen bewirft. Steffi fragt sich genervt, während sie Christoph Einhalt gebietet, ob der Charmin Bear jetzt allen Ernstes erwartet hat, dass Schnee warm ist. Thomas liegt entkräftet im Schnee und kreischt los, als Timo sich auf ihn wirft und ihn einseift. Steffi schmeißt sich stocksauer dazwischen, während ihr Sohnemann vergnügt brabbelt.
Endlich haben die beiden Männergärtnerinnen ihre Schützlinge unter Kontrolle und nötigen sie mit strengen Worten, mit ihnen zurück zum Männergarten in der Fürstenbergstraße zu gehen - aber bitte hintereinander und ohne einen Mucks. Der Schweigemarsch setzt sich frustriert in Bewegung, nur Aaron kichert amüsiert über die Bekloppten.
Thorsten lacht über ein desorientiertes Eichhörnchen, das den Charmin Bear ebenfalls ängstigt - darüber muss Thorsten noch mehr lachen. Der Stationsarzt will ihn gerade mit der Nadel pieksen, als Thorsten plötzlich wech ist - tja, er ist in ein Loch am Wegesrand geplumpst, das durch den Schnee nicht zu erkennen war. Als ehemaliger Kunstturner schafft er es jedoch, sich alleine wieder aufzurappeln. Der Arzt grinst schadenfroh, aber Thorsten hat sich ja nix getan, sodass der Arzt dann nicht mehr lächelt.
Endlich sind alle am Westerberg angekommen. Thomas fängt sofort mit Timos Hilfe an, einen Schneemann zu bauen, wobei Timo lieber ne Schneefrau mit mächtiger Oberweite bauen würde. Steffi versucht, Thomas die Möhre zu mopsen, aber er bewacht sie mit Argus-Augen, sodass Steffi da keine Möglichkeiten hat. Aaron pupst zufrieden. Der Charmin Bear backt Schneebälle, wirft sie aber nicht, sondern hält seinem Monchichi-Mädchen Silvia nen Vortrag über Schnee und dessen Konsistenz.
Thorsten, der Lenken und Bremsen immer noch überbewertet findet, will natürlich rodeln, genau wie Christoph und der Stationsarzt gleichen Namens. Alex mahnt schon zur Vorsicht, denn sie kennt ja ihre großen Kinder gut genug. Steffi schlürft nen Kakao und sieht schon alle möglichen Katastrophen vor sich, die natürlich auch nicht lange auf sich warten lassen.
Thorsten segelt als Erster den Hang runter und nimmt dabei nen Spaziergänger am Fuße des Berges auf die Hörner, obwohl er vorher als Warnhinweis "Vorsicht, Brennholz!" gerufen hat. Der Fußgänger rappelt sich fluchend auf, als er sich zwischen zwei Buchen im Schnee wiederfindet. Thorsten guckt erst verwirrt, lacht dann aber dreckig. Einige Tiere im Wald wie z. B. ein Eichhörnchen und mehrere Amseln zeigen ihm frustriert den Stinkefinger. Der Stationsarzt kommt neben ihm zum Stehen und piekst Thorsten mit der Nadel, was die Amseln jubeln lässt. Alex muss mal wieder schlichten und die Nadel konfiszieren bzw. den Stationsarzt nach weiteren Ersatznadeln absuchen. Er schwankt angesichts Alex' Leibesvisitation zwischen Freude, Faszination und Verlegenheit. Thorsten lacht immer noch, bis ihn ein Schlitten, besetzt mit zwei etwa achtjährigen Mädchen, von hinten anstupst, sodass Thorsten kopfüber in den Schnee fällt. Die Amseln zwitschern vergnügt, das Eichhörnchen tanzt auf einem Ast vor Freude Can-Can und der Stationsarzt lacht. Christoph hat sich mittlerweile um den Fußgänger gekümmert, dem aber zum Glück nix Weiteres passiert ist. Er hat wieder die Trench Open angesichts seiner Hilfsbereitschaft. Steffi macht das betretene Gesicht und schimpft mit ihm. Aaron macht ein Pfützchen in seine Windel, sodass Steffi ihn in einem heimeligen Gebüsch trocken legen muss. Alex hat Thorsten aufgeholfen, den Stationsarzt einer Durchsuchung unterzogen und mit Christoph geschimpft. Die Drei trappsen wieder den Hang hoch, um erneut zu rodeln, natürlich versehen mit Ermahnungen von Männergärtnerin Alex.
Auch der Charmin Bear will mit seinem Monchichi-Mädchen Silvia rodeln und geht einigen Kindern mit Schlitten tierisch auf den Wecker, weil er sie mit seiner langsamen, unsicheren Fahrweise behindert. Thorsten zeigt ihm, wie das richtig geht und übertreibt es etwas, sodass er schließlich mitten im Wald steht und gar nicht weiß, wie er dorthin gekommen ist. Erpel Dieter watschelt mit ner Fluppe im Schnabel vorbei und grummelt: "Du bist bestusst!"
Ha - Steffi ist es doch gelungen, Thomas die Möhre aus der Jackentasche zu mopsen, sodass er Pirouetten dreht und sowohl nach Alex als auch nach seiner Möhre jammert. Timo lacht wie Beavis and Butthead, während er ne Nase aus Schnee zu formen beginnt, die jedoch eher an ein männliches Gemächt erinnert. Thomas läuft dunkelrot an, Steffi macht das betretene Gesicht, ihr Sohn und Alex kichern.
Thorsten hat den Weg zurück zu den anderen mittlerweile gefunden und fängt Streit mit dem Stationsarzt an, der bis dato friedlich von Alex gekochten Kaffee geschlürft hatte. Eigentlich wollen Steffi und Alex rechtzeitig eingreifen, doch da fliegen schon die ersten Schneebälle zwischen den beiden. Christoph schaltet sich auch mit nem Schneeball ein - nach und nach beteiligen sich auch die anderen großen Kinder an der Schneeballschlacht, sodass die jüngeren Kinder am Westerberg sich fragen, was denn jetzt abgeht, weil "alte Leute" sich da ne Schneeballschlacht liefern. Die kleinen Mädchen Sybil-Luise und Laura (fünf und sieben Jahre alt) wissen gar nicht, zu wem sie halten sollen, fiebern aber mal für den, mal für den mit. Thomas hisst die weiße Flagge, nachdem ein großer Schneeball, den Timo nach ihm geworfen hatte, ihn im Gesicht getroffen hat, doch da der Rest der Umgebung auch weiß ist, fällt das nicht weiter auf. Timos noch nicht vorhanden Vokuhilas fühlen sich durch den Schnee gedüngt - er ist jedoch wiederum sehr frustriert, als ein vom Stationsarzt geworfener Schneeball ihn am Ohr trifft, denn das war einfach Ohren betäubend. Thorsten turnt durch den Schnee und versucht, dem Arzt nen Schneeball in die Jeans zu stecken, doch da ist schon Alex zur Stelle und trennt die beiden mit strengen Worten voneinander. Der Charmin Bear heult, weil Christoph die Trench Open hat und ihn und sein Monchichi-Mädchen mit eiskalten Schneebällen bewirft. Steffi fragt sich genervt, während sie Christoph Einhalt gebietet, ob der Charmin Bear jetzt allen Ernstes erwartet hat, dass Schnee warm ist. Thomas liegt entkräftet im Schnee und kreischt los, als Timo sich auf ihn wirft und ihn einseift. Steffi schmeißt sich stocksauer dazwischen, während ihr Sohnemann vergnügt brabbelt.
Endlich haben die beiden Männergärtnerinnen ihre Schützlinge unter Kontrolle und nötigen sie mit strengen Worten, mit ihnen zurück zum Männergarten in der Fürstenbergstraße zu gehen - aber bitte hintereinander und ohne einen Mucks. Der Schweigemarsch setzt sich frustriert in Bewegung, nur Aaron kichert amüsiert über die Bekloppten.
Labels:
Amseln,
Borbeck,
Charmin Bear,
Christoph,
Erpel,
Männergarten,
Möhren,
Monchichi,
Raben,
Schlitten,
Schnee,
Schneeballschlacht,
Stationsarzt,
Steffi,
Thomas,
Thorsten,
Timo,
Westerberg,
Winter
Freitag, 25. November 2011
Abgefahrene Romantik
Derzeit ist Schnee zwar noch nicht mal in den klassischen Skigebieten in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorhanden, aber wir tun jetzt mal so als ob...:o).
Nach einer Woche voller Schnee und klirrender Kälte im Ruhrgebiet gibt es wieder Sondersendungen im WDR, denn der Schnee ist eine absolute Katastrophe für das öffentliche Leben in diesen Breitengraden - komisch, früher nannte man das Winter bzw. in den Alpen sind die Menschen dankbar für Schnee wegen der Touristik-Industrie, aber nun gut...
Nach dieser schneereichen Woche hat der Himmel zumindest aufgeklart, sodass Freiluftaktivitäten auch wieder viel mehr Spaß machen. Die Sonne lässt die Eiskristalle der dichten Schneedecke glitzern. Rodeln, Skilaufen, Langlauf u. ä. ist jetzt sogar auf den Straßen möglich, denn entgegen der vollmundigen Ankündigungen der Stadt Essen war wieder nicht genug Salz in den Depots - und manche Straßen waren wegen des Schnees auch einfach nicht mehr zu erreichen, um die von der weißen Pracht zu befreien, haha!
Marina steht mit ihrem Baby-Bäuchlein auf der verschneiten Frintroper Straße an der Zufahrt zum Parkplatz am Westerberg - natürlich dick eingepackt, damit sie und ihr Nachwuchs nicht frieren - und verkauft an Spaziergänger, Langläufer, Schlittenfahrer usw. natürlich belebende, geistreiche Heiß- und Kaltgetränke wie etwa Grog, Irish Coffee, Wacholderschnaps, Milch mit Schuss...für die kleinen Schneefreunde hat sie natürlich auch antialkoholische Getränke im Angebot, an denen sie sich ja derzeit auch gütlich tun muss, auch wenn sie das manchmal frustriert.
Timo hat für sich und seine Kumpels Balloonhead, Babyface und Christoph ein Schlittengespann angemietet, damit es auch so richtig romantisch wird. Vier kräftige Haflinger ziehen den großen Schlitten über die verschneite Frintroper Straße. Bevor es in Richtung Westerberg weitergeht, hält Kutscher Johann an, damit er und seine Fahrgäste sich mit alkoholischen Getränken bei Marina versorgen können. Der Halt dauert etwas länger, denn schon nach dem zweiten Schluck Grog hicksen Balloonhead und Babyface ununterbrochen, gleichzeitig ist auch ihr Gleichgewichtssinn ein wenig von dem Alkoholgenuss betroffen. Timo singt Kölsche Liebeslieder. Nach gut 15 Minuten hieven sich die Vier wieder gegenseitig in den Schlitten, denn die Hafllinger scharren schon ungeduldig mit den Hufen. Johann sitzt wieder auf seinem Kutschbock, kichert angetrunken und lässt das Gespann den Westerberg hinauf laufen. Balloonhead, Babyface und Christoph kuscheln mit Timo, dem es ganz warm ums Herz wird - wenn jetzt noch ne geile Blondine mit große Oberweite am Start wäre, wäre sein Glück zu 110 % perfekt. Allerdings ist Christoph ein wenig sauer, weil Balloonhead immer von Timos Honigtopf naschen darf, aber er da noch nicht mal dran kommt. Seine Laune hebt sich auch nicht wirklich, als Johann sich ausgerechnet entschließt, den vereisten Todesberg hinunter zu segeln. Die Haflinger geraten glücklicherweise nicht aus dem Tritt, aber trotzdem droht das ganze Gespann umzukippen, da der Schlitten ins Schlingern gerät. Einer der Haflinger wiehert ängstlich. Timo bezeichnet das Tier als "Otto" und fällt schließlich mit dem Gesicht in seinen eigenen Honigtopf. Balloonhead platzt die Hose, als der Schlitten umkippt und die Haflinger das Gespann in Schräglage weiter Richtung Teich hinter sich her ziehen. Johann liegt betäubt unter einer Eiche, während Balloonhead, Babyface, Christoph und Timo eher unfreiwillig einen Turbo bilden. Die Haflinger stehen schließlich seelenruhig unten am Teich und beobachten interessiert die Enten, die auf der Eisfläche nicht auszurutschen versuchen. Timo plärrt weiter oben am Hang nach seinem Honigtopf, der irgendwohin verschwunden ist, denn nun mag Balloonhead ihn nicht mehr, sondern dafür ein Astloch in der Eiche, unter der Johann immer noch leicht benebelt liegt...Christoph hat Nasenbluten und wird schließlich von dem immer noch plärrenden Timo liebevoll verarztet, sodass Außenstehende das für ne Neuauflage des Films "Brokeback Mountain" mit Heath Ledger und Jake Gyllenhaal in den Hauptrollen halten. Babyface schweigt und will ne CD seines Namensvetters hören.
Marina darf zwar nicht trinken und ist auch mit der Bewirtung von Schneefreunden gut beschäftigt, wünscht sich aber mittlerweile ne Ananas unterm Schnee, die sie herzen kann.
Alex sitzt ein wenig fiebrig mit Thorsten, ihrem gemeinsamen Kollegen Christoph, Thomas, Renate und Uli in einem anderen Gespann, das mitten durch Borbeck über die Otto-Brenner-Straße saust und von Alex' ehemaliger Zimmerpflanze aus'm Philippusstift, die ja eigentlich in Altenessen wohnt, gesteuert wird. Insbesondere die Herren machen sich Sorgen um Alex, die sich zwar an dem Sonnenschein und dem klarblauen Himmel erfreut, aber weniger an ihrer Erkältung. Auf der Rückenlehne des Schlittengespanns nimmt ein fröhlicher Kolkrabe Platz, der auch noch die Melodie aus "Spiel mir das Lied vom Tod" krächzt. Alex nimmt es mit Humor, genau wie die anderen, nur Thomas ist das ziemlich unheimlich, sodass Alex schon für einen vagen Moment befürchtet, er könnte ein Pfützchen machen. Christoph hält dagegen und trällert "Am I Evil?" von Diamond Head. Der Rabe fliegt krächzend und kopfschüttelnd davon. Alex röchtelt mit zusitzender Nase und tränenden Augen, während sie sich an Thorsten lehnt: "Leute, ich fühl mich wie der sterbende Schwan! Es wird jeder enterbt, der jetzt einen Balletwitz macht!" Thorsten muss grinsen und antwortet: "Scheiße, und ich hatte einen so guten!" Danach muss Alex gleichzeitig lachen und husten.
Plötzlich hält die Zimmerpflanze unvermittelt an und spricht mit einem Mann, den Alex zunächst nicht erkennt, bis er in den Schlitten zusteigt. Er errötet, als er die sniefende Alex sieht, sodass Uli und Renate kaum noch ernst bleiben können. Sie fragt ihn fröhlich, ob er wieder gekommen ist, um sie zu stechen, sodass es endgültig um die Ernsthaftigkeit der Insassen geschehen ist. Der Arzt errötet und nickt, erklärt dann aber stimmbandwackelig, dass das bei ner fiebrigen Erkältung nicht nötig sei. Thorsten und Thomas machen ihm Platz, damit er neben Alex Platz nehmen kann. Alex bittet ihn freundlich, ihr doch mal Fieber zu messen - auch wenn auf seinem Thermometer vermutlich keine Zahlen stehen. Ihre Freunde lachen, aber er wird noch röter, strahlt jedoch verhalten, sodass er beschließt, Alex zusammen mit den anderen nach Hause zu bringen und sie da nach allen Regeln der Kunst zu verarzten, denn die schlimmste Krankheit ist die Liebe - da müssen immer gleich zwei ins Bett! :o)
Happy End!!!
Nach einer Woche voller Schnee und klirrender Kälte im Ruhrgebiet gibt es wieder Sondersendungen im WDR, denn der Schnee ist eine absolute Katastrophe für das öffentliche Leben in diesen Breitengraden - komisch, früher nannte man das Winter bzw. in den Alpen sind die Menschen dankbar für Schnee wegen der Touristik-Industrie, aber nun gut...
Nach dieser schneereichen Woche hat der Himmel zumindest aufgeklart, sodass Freiluftaktivitäten auch wieder viel mehr Spaß machen. Die Sonne lässt die Eiskristalle der dichten Schneedecke glitzern. Rodeln, Skilaufen, Langlauf u. ä. ist jetzt sogar auf den Straßen möglich, denn entgegen der vollmundigen Ankündigungen der Stadt Essen war wieder nicht genug Salz in den Depots - und manche Straßen waren wegen des Schnees auch einfach nicht mehr zu erreichen, um die von der weißen Pracht zu befreien, haha!
Marina steht mit ihrem Baby-Bäuchlein auf der verschneiten Frintroper Straße an der Zufahrt zum Parkplatz am Westerberg - natürlich dick eingepackt, damit sie und ihr Nachwuchs nicht frieren - und verkauft an Spaziergänger, Langläufer, Schlittenfahrer usw. natürlich belebende, geistreiche Heiß- und Kaltgetränke wie etwa Grog, Irish Coffee, Wacholderschnaps, Milch mit Schuss...für die kleinen Schneefreunde hat sie natürlich auch antialkoholische Getränke im Angebot, an denen sie sich ja derzeit auch gütlich tun muss, auch wenn sie das manchmal frustriert.
Timo hat für sich und seine Kumpels Balloonhead, Babyface und Christoph ein Schlittengespann angemietet, damit es auch so richtig romantisch wird. Vier kräftige Haflinger ziehen den großen Schlitten über die verschneite Frintroper Straße. Bevor es in Richtung Westerberg weitergeht, hält Kutscher Johann an, damit er und seine Fahrgäste sich mit alkoholischen Getränken bei Marina versorgen können. Der Halt dauert etwas länger, denn schon nach dem zweiten Schluck Grog hicksen Balloonhead und Babyface ununterbrochen, gleichzeitig ist auch ihr Gleichgewichtssinn ein wenig von dem Alkoholgenuss betroffen. Timo singt Kölsche Liebeslieder. Nach gut 15 Minuten hieven sich die Vier wieder gegenseitig in den Schlitten, denn die Hafllinger scharren schon ungeduldig mit den Hufen. Johann sitzt wieder auf seinem Kutschbock, kichert angetrunken und lässt das Gespann den Westerberg hinauf laufen. Balloonhead, Babyface und Christoph kuscheln mit Timo, dem es ganz warm ums Herz wird - wenn jetzt noch ne geile Blondine mit große Oberweite am Start wäre, wäre sein Glück zu 110 % perfekt. Allerdings ist Christoph ein wenig sauer, weil Balloonhead immer von Timos Honigtopf naschen darf, aber er da noch nicht mal dran kommt. Seine Laune hebt sich auch nicht wirklich, als Johann sich ausgerechnet entschließt, den vereisten Todesberg hinunter zu segeln. Die Haflinger geraten glücklicherweise nicht aus dem Tritt, aber trotzdem droht das ganze Gespann umzukippen, da der Schlitten ins Schlingern gerät. Einer der Haflinger wiehert ängstlich. Timo bezeichnet das Tier als "Otto" und fällt schließlich mit dem Gesicht in seinen eigenen Honigtopf. Balloonhead platzt die Hose, als der Schlitten umkippt und die Haflinger das Gespann in Schräglage weiter Richtung Teich hinter sich her ziehen. Johann liegt betäubt unter einer Eiche, während Balloonhead, Babyface, Christoph und Timo eher unfreiwillig einen Turbo bilden. Die Haflinger stehen schließlich seelenruhig unten am Teich und beobachten interessiert die Enten, die auf der Eisfläche nicht auszurutschen versuchen. Timo plärrt weiter oben am Hang nach seinem Honigtopf, der irgendwohin verschwunden ist, denn nun mag Balloonhead ihn nicht mehr, sondern dafür ein Astloch in der Eiche, unter der Johann immer noch leicht benebelt liegt...Christoph hat Nasenbluten und wird schließlich von dem immer noch plärrenden Timo liebevoll verarztet, sodass Außenstehende das für ne Neuauflage des Films "Brokeback Mountain" mit Heath Ledger und Jake Gyllenhaal in den Hauptrollen halten. Babyface schweigt und will ne CD seines Namensvetters hören.
Marina darf zwar nicht trinken und ist auch mit der Bewirtung von Schneefreunden gut beschäftigt, wünscht sich aber mittlerweile ne Ananas unterm Schnee, die sie herzen kann.
Alex sitzt ein wenig fiebrig mit Thorsten, ihrem gemeinsamen Kollegen Christoph, Thomas, Renate und Uli in einem anderen Gespann, das mitten durch Borbeck über die Otto-Brenner-Straße saust und von Alex' ehemaliger Zimmerpflanze aus'm Philippusstift, die ja eigentlich in Altenessen wohnt, gesteuert wird. Insbesondere die Herren machen sich Sorgen um Alex, die sich zwar an dem Sonnenschein und dem klarblauen Himmel erfreut, aber weniger an ihrer Erkältung. Auf der Rückenlehne des Schlittengespanns nimmt ein fröhlicher Kolkrabe Platz, der auch noch die Melodie aus "Spiel mir das Lied vom Tod" krächzt. Alex nimmt es mit Humor, genau wie die anderen, nur Thomas ist das ziemlich unheimlich, sodass Alex schon für einen vagen Moment befürchtet, er könnte ein Pfützchen machen. Christoph hält dagegen und trällert "Am I Evil?" von Diamond Head. Der Rabe fliegt krächzend und kopfschüttelnd davon. Alex röchtelt mit zusitzender Nase und tränenden Augen, während sie sich an Thorsten lehnt: "Leute, ich fühl mich wie der sterbende Schwan! Es wird jeder enterbt, der jetzt einen Balletwitz macht!" Thorsten muss grinsen und antwortet: "Scheiße, und ich hatte einen so guten!" Danach muss Alex gleichzeitig lachen und husten.
Plötzlich hält die Zimmerpflanze unvermittelt an und spricht mit einem Mann, den Alex zunächst nicht erkennt, bis er in den Schlitten zusteigt. Er errötet, als er die sniefende Alex sieht, sodass Uli und Renate kaum noch ernst bleiben können. Sie fragt ihn fröhlich, ob er wieder gekommen ist, um sie zu stechen, sodass es endgültig um die Ernsthaftigkeit der Insassen geschehen ist. Der Arzt errötet und nickt, erklärt dann aber stimmbandwackelig, dass das bei ner fiebrigen Erkältung nicht nötig sei. Thorsten und Thomas machen ihm Platz, damit er neben Alex Platz nehmen kann. Alex bittet ihn freundlich, ihr doch mal Fieber zu messen - auch wenn auf seinem Thermometer vermutlich keine Zahlen stehen. Ihre Freunde lachen, aber er wird noch röter, strahlt jedoch verhalten, sodass er beschließt, Alex zusammen mit den anderen nach Hause zu bringen und sie da nach allen Regeln der Kunst zu verarzten, denn die schlimmste Krankheit ist die Liebe - da müssen immer gleich zwei ins Bett! :o)
Happy End!!!
Labels:
Borbeck,
Christoph,
Fieber messen,
Haflinger,
Marina,
Rabe,
Renate Althof,
Romantik,
Schlittengespann,
Schlosspark,
Schnee,
Stationsarzt,
Thomas,
Thorsten,
Timo,
Uli,
Westerberg,
Winter
Samstag, 20. Februar 2010
Eine abstruse Nacht in Borbeck und Umgebung


Fotos:
Friedhof am Abend: (c) Cora Polster, Pixelio
Blitze: (c) Karl-Heinz Laube, Pixelio
Schloss Borbeck: (c) Thomas Max Müller, Pixelio
__________________________________
Der Vollmond segelte hell hinter dicken Wolken hervor
und beleuchtete des Schloss Borbecks schmiedeeisernes Tor,
am westlichen Horizont gab es starkes Wetterleuchten,
bald würde starker Regen die Erde wohl befeuchten.
---------------------------------------------------------------
In der Nähe stibitzte Marina Äpfel aus einem Garten,
Steffi tat leicht beunruhigt auf sie warten,
im Blitzschein betrachtete sie ihre Aufkleber,
vor Aufregung hüpften Magen und Leber.
---------------------------------------------------------------
Im Winkhauser Tal ließ Alex sich von Thorsten was über Gartenbearbeitung beibringen,
auf dem benachbarten Terrassenfriedhof hörten sie tote Omas schaurig singen,
deshalb teilten Alex und Thorsten sich freundschaftlich eine Tüte,
danach stand die Welt wieder in bunter, voller Blüte.
---------------------------------------------------------------
Renate ritt auf einem Besen übern Westerberg,
dabei kicherte sie übermütig wie ein frecher Zwerg,
ein paar Eulen jagten Pfeilschnell durch den Schlosspark,
Renate pfiff dazu Bruce Springsteens "Dancing in the Dark."
---------------------------------------------------------------
Auf der Frintroper flanierte Uli mit Herkules zur ARAL-Tanke,
bis auf fehlendes Bier im Kühlschrank ging's ihr aber Danke,
Herkules hob fröhlich sein rechtes Hinterbein
und pullerte ebenso fröhlich gegen einen Stein.
---------------------------------------------------------------
In der Altstraße kletterte ein Einbrecher an einem Rankengitter empor,
In der Altstraße kletterte ein Einbrecher an einem Rankengitter empor,
die Bewohner im ersten Stock schnarchten laut in Chor,
ein unerwarteter Blitz traf den potentiellen Dieb sehr nett,
der Typ mutierte augenblicklich zu einem verkohlten Skelett.
---------------------------------------------------------------
Thomas drehte zahlreiche Pirouetten in der Gaststätte Gummersbach,
die Wirtsleut' und die Gäste ertrugen es mit Ach und Krach,
er fühlte sich offensichtlich wie in einer modernen Disco,
die weiblichen Gäste wollten jedoch lieber nach San Francisco.
----------------------------------------------------------------
Marina und Steffi saßen in der Nähe des Schlosses an einer Haltestelle,
hungrig rückten sie Äpfeln, Pomelos und Ananas auf die Pelle,
das Gewitter kam immer näher und näher,
genervt krakelte deshalb ein frustrierter Eichelhäher.
----------------------------------------------------------------
Mittlerweile lagen Alex und Thorsten in seinem Golf,
im Winkhauser Tal jaulte auch noch ein Wolf,
der Blitz schlug in ein Brückengeländer ein
und hackte nebenbei zwei Bäumchen klein.
----------------------------------------------------------------
Die Blitze schlugen heftige, grelle, wilde Funken,
im Biotop auf dem Friedhof quakten tief die Unken,
Omma Minna geisterte über den steilen Hügel
und jonglierte dabei mit nem antiken Kleiderbügel.
----------------------------------------------------------------
Auf dem Nachhauseweg hörte Thomas per iPod jazzige Mucke,
umschwärmt wurde er dabei von einer überschminkten Tucke,
sie umhopste ihn so penetrant wie des Wahnsinns Glucke,
Thomas trank zur Beruhigung aus seiner Pulle Bier zwei Schlucke.
----------------------------------------------------------------
An der Haltestelle massakrierte Marina eine kleine Mandarine,
Steffi hingegen verhätschelte eine große Apfelsine,
zu ihren Füßen tanzten Schlümpfe fröhlich Tango,
Papa Schlumpf naschte derweil von Marinas Mango.
----------------------------------------------------------------
Auf der Herbrüggenstraße rannte Tim unter Blitz und Donner schnell nach Haus,
dabei stolperte er beinahe über eine überdimensionierte Maus,
das rätselhafte Tier knackte vernehmbar mit den Fingern,
Tim und sein Magen gerieten dabei ins Schlingern.
----------------------------------------------------------------
Geister mit Reißzähnchen beobachteten Alex und Thorsten beim Schlafen,
dann schwebten sie kichernd und krähend weiter zum Essener Stadthafen,
Thorsten futterte im Schlaf ne kleine, blöde Motte,
Alex ließ im Tiefschlummer ein Pupsi volle Lotte.
-----------------------------------------------------------------
Uli lag zuhause mit Herkules auf der Couch und trank ihr Bier,
draußen tobte das Gewitter immer noch wie ein wilder Stier,
im Fernsehen lief der Film "Friedhof der Kuscheltiere",
das ging Uli sowohl an die linke als auch an die rechte Niere.
-----------------------------------------------------------------
Inzwischen prasselte mit aller Macht der Regen los,
Renate flog schnell nach Hause über Mohr und Moos,
endlich landete sie unversehrt in ihrem Schlafzimmer
endlich landete sie unversehrt in ihrem Schlafzimmer
und das immer noch im heftigen Blitzscheinschimmer.
------------------------------------------------------------------
Endlich zog das Gewitter nach Norden ab,
es regnete immer noch und das nicht zu knapp,
erst im Morgengrauen wurde es wieder trocken
- die Vögel sangen und waren von den Socken.
------------------------------------------------------------------
Das verkohlte Skelett hing immer noch in der Altstraße am Rankengitter,
sowohl für die Anwohner als auch für die Polizei war das sehr bitter,
weder das Skelett noch der dazugehörige Einbrecher wurden vermisst,
darüber war die Essener Kriminalpolizei ziemlich angepisst.
-------------------------------------------------------------------
Auch ein verkohltes Skelett hat seinen guten Zweck:
Das Gerippe wurde zunächst befreit von Ruß und Dreck,
dann schenkte die Polizei es der Realschule Essen-West
- im Bio-Unterricht sorgte es jedes Mal für ein Freudenfest!
___________________________________________________
(c) Alexandra Döll 2010
Samstag, 26. Dezember 2009
Wenn man mit mehreren auf einem Schlitten sitzt...
...kann es auch da zu Katastrophen kommen! Ich würde mir meinen Schlitten gerne mit Thomas teilen, aber es ist besser, wenn er hinten sitzt und ich das Zepter in der Hand bzw. den totalen Überblick habe, damit wir nicht in irgendwelchen Rhododendronbüschen oder Ententeichen landen. Da Thomas öfter mal unentschlossen in der Gegend rumtanzt und Pirouetten dreht, müsste ich auch noch dafür sorgen, dass unser Schlitten aufgrund seines unruhigen Verhaltens nicht auch noch Pirouetten dreht und wir total unentschlossen auf irgendwelche Katastrophen zu rasen ;o). Sein zweiköpfiges Ding hinter der Lampe könnte uns ja beim Rodeln mit Heißgetränken versorgen und uns nach dem Rodeln ein Fußbad machen, sodass wir in der Fußwanne füßeln können. (Geile Scheiße!)
Wenn Marina und Steffi sich einen Schlitten teilen würden, wäre Steffi nur in einer Sache total entschlossen: Arno von der Piste mähen - was die Richtung betrifft, würden ansonsten sicherlich eher geteilte Meinungen herrschen. Marina würde wohl eher den Todesberg bevorzugen, die Steffi die ruhigere Variante, bei der sie nebenbei auch noch Bäume im Schlosspark mit Aufklebern bestücken könnte. Marina würde jeden Gegenstand oder Menschen, der sich ihr in den Weg stellt, als dusselig bezeichnen oder "Du Sau!" entgegen schreien.
Thorsten und Tim auf einem Schlitten: DAS wäre der Chaos-Schlitten schlechthin! Da beide Bremsen und Lenken total überbewertet finden, gäbe das sicherlich eine Bruchlandung am oder sogar im Ententeich. Die armen Enten fühlen sich bestimmt schon belästigt von mir und meinen Mitmenschen, sodass sie einen Umzug erwägen, z. B. in den neueren Teil des Schlossparks am Spielplatz, nicht allzu weit entfernt von der Dubois-Arena und der Notenkiste. Vermutlich könnten beide Herren den Ärztinnen in der Notaufnahme des Philippusstift wieder alles zeigen, was sie sehen wollen ;o).
Uli und Renate hätten sicherlich gemeinsam viel Spaß beim Rodeln, aber Uli sollte darauf achten, ihrer altersbedingten Senilität nicht zuviel Raum zu geben, damit sie immer noch rechtzeitig bremsen kann. Vor den beiden müssten sich sämtliche Pänz in Sicherheit bringen, denn Renate auf einem Schlitten zieht wohl eher unfreiwillig Kinder an, die unter ihrem Gefährt verschwinden wollen.
Arno säße wohl erst mal alleine auf dem Schlitten, würde dann aber versuchen, eine nette, attraktive Mitfahrerin zu finden, der er die Schönheit des Schlossparks zeigen kann und mit der er nachher im Schnee versumpfen kann. Die Sau! ;o) Steffi würde sicherlich gemeinsam mit Marina versuchen, das erfolgreich zu verhindern.
Wenn Marina und Steffi sich einen Schlitten teilen würden, wäre Steffi nur in einer Sache total entschlossen: Arno von der Piste mähen - was die Richtung betrifft, würden ansonsten sicherlich eher geteilte Meinungen herrschen. Marina würde wohl eher den Todesberg bevorzugen, die Steffi die ruhigere Variante, bei der sie nebenbei auch noch Bäume im Schlosspark mit Aufklebern bestücken könnte. Marina würde jeden Gegenstand oder Menschen, der sich ihr in den Weg stellt, als dusselig bezeichnen oder "Du Sau!" entgegen schreien.
Thorsten und Tim auf einem Schlitten: DAS wäre der Chaos-Schlitten schlechthin! Da beide Bremsen und Lenken total überbewertet finden, gäbe das sicherlich eine Bruchlandung am oder sogar im Ententeich. Die armen Enten fühlen sich bestimmt schon belästigt von mir und meinen Mitmenschen, sodass sie einen Umzug erwägen, z. B. in den neueren Teil des Schlossparks am Spielplatz, nicht allzu weit entfernt von der Dubois-Arena und der Notenkiste. Vermutlich könnten beide Herren den Ärztinnen in der Notaufnahme des Philippusstift wieder alles zeigen, was sie sehen wollen ;o).
Uli und Renate hätten sicherlich gemeinsam viel Spaß beim Rodeln, aber Uli sollte darauf achten, ihrer altersbedingten Senilität nicht zuviel Raum zu geben, damit sie immer noch rechtzeitig bremsen kann. Vor den beiden müssten sich sämtliche Pänz in Sicherheit bringen, denn Renate auf einem Schlitten zieht wohl eher unfreiwillig Kinder an, die unter ihrem Gefährt verschwinden wollen.
Arno säße wohl erst mal alleine auf dem Schlitten, würde dann aber versuchen, eine nette, attraktive Mitfahrerin zu finden, der er die Schönheit des Schlossparks zeigen kann und mit der er nachher im Schnee versumpfen kann. Die Sau! ;o) Steffi würde sicherlich gemeinsam mit Marina versuchen, das erfolgreich zu verhindern.
Winterliche Schadensmeldungen die Zweite
Natürlich können beim Rodeln noch viele andere Dinge passieren als die, die ich schon vor einigen Tagen hier geschildert hatte. Es folgt Vol. 2 der originellsten Schadensmeldungen der Menschen aus meinem persönlichen Dunstkreis. Schauplatz ist wieder der Westerberg am Rande des Borbecker Schlossparks ;o).
Marina:
"Ein Pferd kreuzte plötzlich und unerwartet meinen Weg, ohne sich vorschriftsmäßig zu vergewissern, dass der Weg auch frei ist. Danach lief es weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Später hörte ich, dass das Pferd dusselig sei."
Steffi:
"Erst nahm ich Arno auf die Hörner, dann fegte ich ihn seitlich ab. Ich glaube, Arno hatte danach Schmerzen. Ich habe ihm einen SOS-Aufkleber verpasst, damit andere sich um ihn kümmern können."
Uli:
"Ich sauste den Todesberg hinunter und bekam immer mehr Fahrt drauf, sodass ich wieder auf dem Teich landete bzw. in diesen einbrach. Ich konnte mich einfach nicht mehr daran erinnern, wie man bremst."
Renate:
"Schon bevor ich de Pänz anfuhr, wusste ich, dass es niemals heil nach Hause kommen würde."
Thomas:
"Ja...hm...ich weiß nicht, wie das jetzt passiert ist, aber ich sauste den Todesberg hinunter, weil Alex mir das empfohlen hat. Gerne habe ich diese Empfehlung wahrgenommen und bin den Todesberg auf Alex' Empfehlung hin hinunter gesaust. Ich sauste den Hang - bzw. Hügel oder Berg oder Abhang - vorschriftsmäßig hinunter, bis ich mit einem unvorschriftsmäßigen Rhododendronbusch kurz vor dem Ententeich kollidierte. Der Rhododendronbusch blieb schweigend stehen, ohne sich um den mir entstandenen Schaden zu kümmern. Weder mein zweiköpfiges Ding hinter der Lampe noch Alex waren in der Nähe, um mir zu helfen. Ich habe um Hilfe gerufen, aber Alex hat das nicht wahrgenommen. Später entdeckten mich ein paar Wasservögel, also Enten, so in meinem Busch, jedoch auch, ohne mir Erste Hilfe zu leisten."
Tim:
"Also, lenken wird ja total überbewertet, sodass ich geradeaus weiter fuhr, geradewegs in den Ententeich. Danach mussten sowohl mein Schlitten als auch ich abermals wegen starker Beschädigung abgeschleppt werden."
Thorsten:
"Während der wohlbekannten Rodelabfahrt Todesberg sang ich übermütig "Holadihia-hoppsassasassa". Dabei kam mir eine massive Eiche schneller als erwartet entgegen."
Arno:
"Ein massiver Ahornbaum wuchs plötzlich mitten auf dem Abhang, sodass eine Kollision nicht mehr zu vermeiden war. Nicht nur der Schlitten sollte abgemahnt werden, sondern auch der Ahornbaum wegen vorsätzlicher Körperverletzung."
Alex:
"Da Thomas sich anscheinend nicht entscheiden konnte, in welche Richtung er mir aufweichen sollte, fuhr ich über ihn drüber. Er gab seine Schuld zu, da ihm dies schon einmal passiert war. Das Ende vom Lied: Thomas hat sich den Fuß verstaucht, ich hab mir den Kopf eingehauen - ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben."
Marina:
"Ein Pferd kreuzte plötzlich und unerwartet meinen Weg, ohne sich vorschriftsmäßig zu vergewissern, dass der Weg auch frei ist. Danach lief es weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Später hörte ich, dass das Pferd dusselig sei."
Steffi:
"Erst nahm ich Arno auf die Hörner, dann fegte ich ihn seitlich ab. Ich glaube, Arno hatte danach Schmerzen. Ich habe ihm einen SOS-Aufkleber verpasst, damit andere sich um ihn kümmern können."
Uli:
"Ich sauste den Todesberg hinunter und bekam immer mehr Fahrt drauf, sodass ich wieder auf dem Teich landete bzw. in diesen einbrach. Ich konnte mich einfach nicht mehr daran erinnern, wie man bremst."
Renate:
"Schon bevor ich de Pänz anfuhr, wusste ich, dass es niemals heil nach Hause kommen würde."
Thomas:
"Ja...hm...ich weiß nicht, wie das jetzt passiert ist, aber ich sauste den Todesberg hinunter, weil Alex mir das empfohlen hat. Gerne habe ich diese Empfehlung wahrgenommen und bin den Todesberg auf Alex' Empfehlung hin hinunter gesaust. Ich sauste den Hang - bzw. Hügel oder Berg oder Abhang - vorschriftsmäßig hinunter, bis ich mit einem unvorschriftsmäßigen Rhododendronbusch kurz vor dem Ententeich kollidierte. Der Rhododendronbusch blieb schweigend stehen, ohne sich um den mir entstandenen Schaden zu kümmern. Weder mein zweiköpfiges Ding hinter der Lampe noch Alex waren in der Nähe, um mir zu helfen. Ich habe um Hilfe gerufen, aber Alex hat das nicht wahrgenommen. Später entdeckten mich ein paar Wasservögel, also Enten, so in meinem Busch, jedoch auch, ohne mir Erste Hilfe zu leisten."
Tim:
"Also, lenken wird ja total überbewertet, sodass ich geradeaus weiter fuhr, geradewegs in den Ententeich. Danach mussten sowohl mein Schlitten als auch ich abermals wegen starker Beschädigung abgeschleppt werden."
Thorsten:
"Während der wohlbekannten Rodelabfahrt Todesberg sang ich übermütig "Holadihia-hoppsassasassa". Dabei kam mir eine massive Eiche schneller als erwartet entgegen."
Arno:
"Ein massiver Ahornbaum wuchs plötzlich mitten auf dem Abhang, sodass eine Kollision nicht mehr zu vermeiden war. Nicht nur der Schlitten sollte abgemahnt werden, sondern auch der Ahornbaum wegen vorsätzlicher Körperverletzung."
Alex:
"Da Thomas sich anscheinend nicht entscheiden konnte, in welche Richtung er mir aufweichen sollte, fuhr ich über ihn drüber. Er gab seine Schuld zu, da ihm dies schon einmal passiert war. Das Ende vom Lied: Thomas hat sich den Fuß verstaucht, ich hab mir den Kopf eingehauen - ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben."
Dienstag, 22. Dezember 2009
Ski und Rodel gut in Borbeck


Auch wenn im Ruhrgebiet und im Rheinland mittlerweile Tauwetter eingesetzt hat *tropf-tropf*, fände ich es lustig, mit einigen Menschen aus meinem persönlichen Umfeld am Westerberg in Borbeck in unmittelbarer Nähe zum Schlosspark Rodeln zu gehen - vor allem, wenn es dann zu Unfällen käme. Ich sehe schon die Schadenanzeigen an diverse Haftpflicht- und Krankenversicherungen vor mir ;o).
Marina, Düsseldorf:
"Ich sauste den Todesberg hinunter, rauschte dann haarscharf an den Bäumen weiter Richtung Ententeich und landete schließlich dort nach einem kleinen Hopserchen über eine Mauer mitten auf dem Eis. Die Enten quakten verärgert. Mein Schlitten kippte um, dann brach ich ins Eis ein. Danach verlor ich die Herrschaft über meinen Schlitten."
Steffi, Düsseldorf:
"Arno war überall und nirgends auf der Piste. Ich musste mehrfach kurven, bevor ich ihn traf."
Uli (ihres Zeichens übrigens Schütze, genau wie Marina - Schützemädchen haben oft ein fehlendes Problembewusstsein, hihi!), Düsseldorf:
"Nachdem ich den Todesberg hinunter gesegelt bin, nahm ich diverse Rhododendronbüsche mit und landete dann neben Marina im Teich - ich versteh gar nicht, wo das Problem liegt!"
Die Rüstige (Renate), Düsseldorf:
"Nachdem ich ein Kaugummi gekaut hatte, rodelte ich den Westerberg hinunter. Irgendwann auf halber Strecke sah ich das traurije Gesicht eines kleinen Jungen langsam vorüber schweben, dann schlug de Pänz hinter meinem Schlitten im Schnee auf."
Thomas, Gießen an der Lahn:
"Ja, hm, ich weiß nicht, wie das passieren konnte...als ich den Hang - es kann aber auch ein kleiner Berg oder Hügel gewesen sein, das ist jetzt eine Definitionsfrage - hinunter rodelte, tauchte plötzlich aus dem Nichts ein Kind auf - es war ein relativ kleines Kind, etwa drei oder vier Jahre und hatte so Pausbacken - und verschwand dann wortlos unter meinem Schlitten."
Arno, Friedrichsdorf (Taunus):
"Mein Schlitten entwickelte mitten auf dem Todesberg ein merkwürdiges Eigenleben, sodass er mich gegen einen Baum fuhr, der dort wie von Geisterhand plötzlich am Hang gewachsen war. Ich finde, der Schlitten sollte abgemahnt werden! Auch eine TÜV-Überprüfung hinsichtlich der Sicherheit des Schlittens wäre sicherlich angebracht."
Tim, Essen:
"Ich finde Bremsen grundsätzlich überbewertet, sodass mich irgendwann ein Baum stoppte. Danach mussten sowohl der Schlitten als auch ich wegen starker Beschädigung abgeschleppt werden."
Thorsten, Coesfeld:
"Nach meinem Unfall mit dem Schlitten am Essener Westerberg bekamen die Ärztinnen in der Notaufnahme des Philippusstift von mir alles gezeigt, was sie sehen wollten."
Alex, Essen:
"Eine Kollision zwischen meinem Schlitten und Thomas, der dort so desorientiert zwischen anderen Rodlern den Hang hoch trapste, konnte ich nicht mehr ganz verhindern. Er gab mir ein Zeichen zum Anhalten. Ich fand ein Gebüsch am Fuße des Berges. Nachdem ich Thomas umgemäht hätte, schluchzte er - mit seinem Unfall verließ das letzte Kind den Hang."
Sammy, Essen:
"Hih, ich bin die Sammy! Beim Rodeln habe ich erst meine rote Haarschleife und dann die Kontrolle über meinen Schlitten verloren. Tante Marina hat erst die Haarschleife und dann mich aufgelesen und mich mit Sigismund angequatscht. MAAAAAAAAAAAAAAAAANN!!!"
_____________________________
Fotos:
Ente am Schloss Borbeck: (c) Thomas Max Müller, Pixelio
Naturrodelbahn (die eigentlich am Nebelhorn in Oberstdorf liegt): (c) Jürgen Nießen, Pixelio
Abonnieren
Posts (Atom)



