An und für sich sind alle meine Pferdchen gebildet genug, um zu wissen, was sie bei einem aufziehenden Gewitter zu tun bzw. zu lassen haben, aber trotzdem hat jedes einzelne Pferdchen von mir eine Sicherheitsunterweisung zum Thema Gewitter bekommen, bevor ich es in den Gerscheder Weiden im Wendehammer hingestellt habe, damit es mit seinen (sexuellen) Dienstleistungen für willige Damen Gewinn abwirft :o).
ES hat allerdings als Einziges meiner Pferdchen Angst vor Gewitter, sodass ES schon anfängt zu plärren, wenn auch nur ein entferntes Donnergrollen zu hören ist und noch nicht einmal feststeht, ob das Gewitter über die Gerscheder Weiden hinweg zieht. Stinki ist davon einigermaßen genervt und fragt ES dementsprechend dann: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!" :o))) Timo hingegen hat keine Angst vor Gewitter, fühlt sich aber von selbigen gemobbt, sobald eines aufzieht...
Wenn meine Pferdchen nicht gerade das Glück haben, während eines Gewitters in einer Wohnung oder im Auto einer Freierin weggefrühstückt zu werden, können sie Unterschlupf unter der Unterführung der Köln-Mindener-Strecke suchen, die die Weidenstraße in Gerschede und die Gerscheder Weiden in Dellwig miteinander verbindet. Zur Not tut es auch die Tierarztpraxis in der unmittelbaren Nachbarschaft direkt am Wendehammer - Pferdchen und Tierarzt, passt ja :o)). Zum Glück ist auch noch keines meiner Pferdchen auf die Idee gekommen, sein bestes Stück kurzfristig zum Blitzableiter umzufunktionieren *kicher*.
Der Standort meiner Pferdchen - (c) Alexandra Döll, Essen
ES spielt ja meist während eines Gewitters in den Kinderzimmern von Familien aus der Nachbarschaft, denn meist wird ES weniger für sexuelle Dienstleistungen, sondern eher als Spielkamerad für die Kinder in Dellwig und Gerschede gebucht. Trotzdem jammert ES immer nach mir, wenn es draußen blitzt und donnert, und zwar mit den Worten: "Mr. Dole, look at me!" Hm, eigentlich soll ES ja eher die Kinder trösten, die sich u. U. ebenfalls vor Gewittern fürchten, aber meist ist es leider umgekehrt *seufz*.
Stinki und Thorsten haben während des Gewitters gestern Morgen den 70er-Jahre-Klassiker "Ballroom Blitz" angestimmt - kein Wunder, dass das Gewitter eher am Dellwiger Norden vorbei gezogen ist und dafür etwas weiter südlich in Gerschede einen Baum gespalten hat :o). Allerdings fühlten sich einige Anwohner in den Gerscheder Weiden nicht nur von dem Gewitter beim Schlafen gestört, sondern auch von diesem schrägen Singsang...:o).
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Samstag, 18. Juli 2015
Donnerstag, 16. Juli 2015
Zukunftsmusik: Meine Pferdchen und Stoffies auf Crange :o)
Wenn am 7. August 2015 (übrigens der 66. Geburtstag von meinem Papa!) los geht, dürfen meine Pferdchen ebenso wenig fehlen wie meine Stoffies :o).
Meine Stoffies haben zwar ein Verbot von mir bekommen, allzu wilde Fahrgeschäfte wie etwa die Riesenschaukel Conga zu nutzen, aber Verbote von Mutti sind in den Augen meiner Stoffies schließlich dafür da, dass man sie ignoriert :o)). Kein Wunder, dass meine Pferdchen und ich quer über den Kirmesplatz lautes Stofftiergequäke aus der Riesenschaukel hören, hihi. Sammy schreit natürlich wieder am lautesten...:o)).
Riesenschaukel - (c) freizeitangebote-ruhrgebiet.de
Stinki besucht eine der zahlreichen Geisterbahnen, wobei ES den Fehler macht, Stinki zu begleiten - ES weiß nämlich nicht, wovor ES sich mehr gruseln soll: Vor Stinkis missbilligendem Blick und seiner stetigen Frage "Wat is'n mit dir eigentlich los?!", wenn mal wieder ein geräuschvolles Gespenst auftaucht, oder vor den in der Geisterbahn dargebotenen Geistern und Horrorgestalten selbst :o). Bedauerlicherweise beantworten die Gespenster auch Stinkis Frage nicht, was denn mit ihnen eigentlich los ist.
Leider macht ES anschließend auch noch den Fehler, mit Stinki eine Achterbahn zu besuchen, die für ES eigentlich gar nicht geeignet ist, weil viel zu hoch und wild. Da bei Stinki ab und zu mal das Fiese-Möp-Gen durchbricht, wirft er in dem Moment, als die Achterbahn einfach nur geradeaus fährt und sonst gar nichts passiert, einen Blick rüber zu ES und kreischt dann unvermittelt los: "AAAAAHHHH!" :o) ES beginnt zu plärren - ist ja nix Neues, hihi.
Timo fühlt sich von einigen neumodischen Fahrgeschäften gemobbt, weil die hydraulischen Sicherheitsbügel lediglich für Personen mit einer Körpergröße zwischen 1,40 und 1,95 ausgelegt sind - er selbst ist ja 1,98, sodass er kein Hightech-Fahrgeschäft besuchen kann. Also muss sich der arme Kölsche Jung mit Break Dancer, Krake und Disco-Jet begnügen :o))). Nach Besuch des Break Dancers hat der arme Timo allerdings einen Rücken-Klaus [Kölsch für Rückenschmerzen], genau wie Thomas, nachdem er mit mir die Wilde Maus besucht hat - komisch, dabei waren wir doch schon 2009 auf der Rheinkirmes zusammen auf diesem Fahrgeschäft, aber leider hatte Thomas vergessen, vor unserem Besuch der Cranger Kirmes seine Thermacare-Wärmeumschläge anzulegen *grins*. In Düsseldorf damals hatte er nämlich eins...
Thorsten und der Stationsarzt wollen im Bayern-Zelt von mir gesammelt werden, denn sie sorgen dafür, dass ich mich aus Versehen in sie reinsetze :o). Das kann Stinki jedoch nicht so stehen lassen, sodass er dafür sorgt, dass ich ins Stolpern gerate, damit ich mich auch aus Versehen in ihn reinsetze *gacker*. Sammy tröstet das sniefende ES mit einer Berliner Weiße. Allerdings sind Sammys Anstrengungen vergebliche Liebesmüh', denn ES plärrt erneut, als ich mich weigere, mich in ES reinzusetzen und/oder mit ES ein Kinderkarussell zu besuchen :o)).
Zum guten Schluss besuche ich mit Thorsten, dem Stationsarzt und Stinki den Circus-Circus, denn die Gondeln dieses Fahrgeschäfts sind ja für vier Personen ausgelegt. ES will schon wieder am Fahrbahnrand losplärren, aber Ecki stopft ES das Maul mit einer überdimensionierten Zuckerwatte :o). Thomas und Timo besuchen gemeinsam den Happy Sailor und werden danach kaum noch ihren hysterischen Lachanfällen Herr, sodass Stinki ranzt: "Wat is'n mit Euch eigentlich los?!" Der Stationsarzt piekst die beiden mit einer Nadel, doch auch das nützt nix - Thomas und Timo lachen hysterisch weiter...
Andrea und ich auf dem Happy Sailor - (c) Uli Bestian, Düsseldorf
Meine Stoffies haben zwar ein Verbot von mir bekommen, allzu wilde Fahrgeschäfte wie etwa die Riesenschaukel Conga zu nutzen, aber Verbote von Mutti sind in den Augen meiner Stoffies schließlich dafür da, dass man sie ignoriert :o)). Kein Wunder, dass meine Pferdchen und ich quer über den Kirmesplatz lautes Stofftiergequäke aus der Riesenschaukel hören, hihi. Sammy schreit natürlich wieder am lautesten...:o)).
Riesenschaukel - (c) freizeitangebote-ruhrgebiet.de
Stinki besucht eine der zahlreichen Geisterbahnen, wobei ES den Fehler macht, Stinki zu begleiten - ES weiß nämlich nicht, wovor ES sich mehr gruseln soll: Vor Stinkis missbilligendem Blick und seiner stetigen Frage "Wat is'n mit dir eigentlich los?!", wenn mal wieder ein geräuschvolles Gespenst auftaucht, oder vor den in der Geisterbahn dargebotenen Geistern und Horrorgestalten selbst :o). Bedauerlicherweise beantworten die Gespenster auch Stinkis Frage nicht, was denn mit ihnen eigentlich los ist.
Leider macht ES anschließend auch noch den Fehler, mit Stinki eine Achterbahn zu besuchen, die für ES eigentlich gar nicht geeignet ist, weil viel zu hoch und wild. Da bei Stinki ab und zu mal das Fiese-Möp-Gen durchbricht, wirft er in dem Moment, als die Achterbahn einfach nur geradeaus fährt und sonst gar nichts passiert, einen Blick rüber zu ES und kreischt dann unvermittelt los: "AAAAAHHHH!" :o) ES beginnt zu plärren - ist ja nix Neues, hihi.
Timo fühlt sich von einigen neumodischen Fahrgeschäften gemobbt, weil die hydraulischen Sicherheitsbügel lediglich für Personen mit einer Körpergröße zwischen 1,40 und 1,95 ausgelegt sind - er selbst ist ja 1,98, sodass er kein Hightech-Fahrgeschäft besuchen kann. Also muss sich der arme Kölsche Jung mit Break Dancer, Krake und Disco-Jet begnügen :o))). Nach Besuch des Break Dancers hat der arme Timo allerdings einen Rücken-Klaus [Kölsch für Rückenschmerzen], genau wie Thomas, nachdem er mit mir die Wilde Maus besucht hat - komisch, dabei waren wir doch schon 2009 auf der Rheinkirmes zusammen auf diesem Fahrgeschäft, aber leider hatte Thomas vergessen, vor unserem Besuch der Cranger Kirmes seine Thermacare-Wärmeumschläge anzulegen *grins*. In Düsseldorf damals hatte er nämlich eins...
Thorsten und der Stationsarzt wollen im Bayern-Zelt von mir gesammelt werden, denn sie sorgen dafür, dass ich mich aus Versehen in sie reinsetze :o). Das kann Stinki jedoch nicht so stehen lassen, sodass er dafür sorgt, dass ich ins Stolpern gerate, damit ich mich auch aus Versehen in ihn reinsetze *gacker*. Sammy tröstet das sniefende ES mit einer Berliner Weiße. Allerdings sind Sammys Anstrengungen vergebliche Liebesmüh', denn ES plärrt erneut, als ich mich weigere, mich in ES reinzusetzen und/oder mit ES ein Kinderkarussell zu besuchen :o)).
Zum guten Schluss besuche ich mit Thorsten, dem Stationsarzt und Stinki den Circus-Circus, denn die Gondeln dieses Fahrgeschäfts sind ja für vier Personen ausgelegt. ES will schon wieder am Fahrbahnrand losplärren, aber Ecki stopft ES das Maul mit einer überdimensionierten Zuckerwatte :o). Thomas und Timo besuchen gemeinsam den Happy Sailor und werden danach kaum noch ihren hysterischen Lachanfällen Herr, sodass Stinki ranzt: "Wat is'n mit Euch eigentlich los?!" Der Stationsarzt piekst die beiden mit einer Nadel, doch auch das nützt nix - Thomas und Timo lachen hysterisch weiter...
Andrea und ich auf dem Happy Sailor - (c) Uli Bestian, Düsseldorf
Samstag, 23. Mai 2015
Endlich: Meine Pferdchen im Bällebad - Teil 2
Endlich kann ich mit meinen Pferdchen und Sammy, die ja überall mit dabei sein muss :o), eine 103 Richtung Essener City besteigen, damit wir uns auf den Weg zu Ikea an der Altendorfer Straße machen können, denn meine Pferdchen möchten doch so gern ein Bällchenbad nehmen.
Bällebad - (c) Praxis Corinna Nelles, Essen
Straßenbahnfahrten gehen bei meinen Pferdchen leider nie ohne Quengeleien ab - Stinki rastet bald aus, als ES ihm während der Fahrt schon wieder dauernd einen Vogel zeigen will (Amsel, Kolkrabe, Dohle, Spatz, Meise...), Timo fühlt sich von einer alten Dame gemobbt, weil die ihm gegenüber sitzt und lautstark in ihre Edeka-Tüten schnauft. Thorsten zofft sich schon vor Ankunft am Berliner Platz mit dem Stationsarzt um die grünen Bällchen. Da habe ich als Zuhälterin alle Hände voll zu tun, meine Pferdchen im Zaum zu halten, zum Glück unterstützt von Sammy.
Am Berliner Platz angekommen, sind Sammy und ich bereits in Schweiß gebadet, denn ich konnte gerade noch verhindern, dass Stinki ES eine ordentliche Backpfeife gibt - natürlich wollte ES dem armen Stinki schon wieder einen Vogel zeigen, bevor es an der ThyssenKrupp Hauptverwaltung in den Tunnel ging, diesmal eine Taube. Timo quengelt lautstark in der U-Bahn-Station und fragt, wann wir denn endlich da seien - von der Haltestelle sind es keine 200 Meter zu Fuß bis Ikea, aber das ist ihm schon fast zu weit. Er will endlich in sein Bällebad!
Thorsten kichert albern und streckt dem Stationsarzt die Zunge raus, weil er noch schnell vor ihm auf die Rolltreppe gekommen ist. Der Arzt schüttelt genervt den Kopf und will schon wieder eine Nadel zücken, um Thorsten kräftig zu pieksen, aber Sammy kann ihn gerade noch nölend daran hindern. Thomas dreht oben an der Altendorfer Straßen unsichere Pirouetten und fragt sich, was denn andere Kunden bei Ikea von ihm denken könnten, wenn er mit Mitte 50 und damit als Gesichtsältester in ein Bällebad geht, das eigentlich für Kinder bestimmt ist, während deren Eltern bei Ikea einkaufen. Ich rate meinem lieben Groupie einfach mal zur Schmerzfreiheit und stattdessen zum Spaß im Bällebad.
Oh Wunder! Die beiden Damen, die Aufsicht im Bällebad haben, haben nichts dagegen, dass meine Pferdchen, immerhin zwischen 33 und 54 Jahre alt, das Kinderparadies bei Ikea entern. Als ES an Stinki vorbei in die Bälle springt, motzt Stinki los: "Wat is'n mit dir eigentlich los?! Ikea - ich krieg einen Anfall!" Ich muss lachen, genau wie Sammy. Thorsten mäht den Stationsarzt um und reißt ihn mit sich in die Bälle, sodass es eine Mischung aus Gemecker und Gekicher gibt. Thomas bleibt zwischen den ganzen Bällen stehen und schaut sich unbehaglich um, weil einige Kinder angesichts der Anwesenheit meiner Pferdchen meutern oder heulen und weil er befürchtet, dass ein Kollege oder Chef ihn im Kinderparadies sehen könnte. Schade, meine Zensurbalken für solche Fälle habe ich leider zuhause vergessen :o).
Stinki wird von Sammy dazu genötigt, mit ihr zu rutschen. ES plärrt, weil ES doch auch die Rutsche nutzen will und Stinki sich dort mit Sammy so breit macht. Timo fühlt sich von Stinki aus dem gleichen Grund gemobbt. Es herrscht erst wieder Friede, Freude, Eierkuchen, als Stinki mit Sammy auf dem Schoß hinab in die Bälle gerutscht ist und meine beiden anderen Pferdchen damit auch die Möglichkeit haben, endlich die Rutsche zu nutzen. ES plärrt aber nach seiner Landung in den Bällen erneut los, weil zwei Kinder im Alter von etwa fünf Jahren ES als dusselig bezeichnen, denn leider hat ES seine Füßchen unfreiwillig in ihre Gesichter gesetzt. Das bringt ES auch einen Tadel von mir ein - zum Glück hat sich keines der Kinder bei ES' Unaufmerksamkeit verletzt. Trotzdem lassen die beiden Kleinen ihre Eltern ausrufen, um sich aus dem Kinderparadies abholen zu lassen, denn mit großen Kindern, die mehr Chaos als alles andere veranstalten, wollen sie nichts zu tun haben! :o)
Thorsten genießt das Bällebad sichtlich - bis er laut aufschreit, denn der Stationsarzt hat Thorstens Weichteile mit den bunten Bällen verwechselt. Thorsten hält sich seine nun bläulichen Bällchen und keilt schreiend nach dem Arzt aus - damit bringt er dann Thomas zu Fall, der jammernd in die Bälle plumpst. Timo fühlt sich von Thomas gemobbt, der ihn einfach mit in die Bälle gerissen hat - dabei wollte Timo doch auch rutschen, aber auf der Rutsche ist ja schon wieder Stinki, der Sammy unter lautem Juchzen mit in die Bälle nimmt, wo ES ihn total genervt in den Unterschenkel beißt. Stinki ranzt: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!" Sammy richtet genervt ihre rote Haarschleife, dann beißt sie ES in die Nase, sodass ES erneut los plärrt. Ich als Zuhälterin kann jedenfalls kein ruhiges Bällebad nehmen, weil meine Pferdchen sich kindischer benehmen als echte Kinder zwischen zwei und elf Jahren!
Das Ende vom Lied: Angesichts der ganzen Heulerei und Schreierei werden wir des Kinderparadieses bei Ikea verwiesen und müssen uns auf den Heimweg nach Dellwig machen. Thomas trottet mit hängendem Haupt hinter mir her, während Sammy auf meiner Schulter sitzt und all meinen Pferdchen moralische Vorträge zu ihrem Verhalten hält. Thorsten geht in gekrümmter Haltung voran, sich dabei seine immer noch schmerzenden Bällchen haltend - sehr zum Unmut einiger Passanten, die uns vor der Arbeitsagentur und der Rolltreppe zur U-Bahn entgegen kommen. Timo fühlt sich mal wieder von seiner ganzen Umwelt gemobbt. ES plärrt schon wieder oder immer noch, während Stinki genervt den Kopf schüttelt und vor sich hin grummelt. In der U-Bahn-Station angekommen, kauft er sich an einem Stand einen Becher Kaffee und belabert die Süßigkeiten, die in der Verkaufstheke ebenfalls angeboten werden. Komisch, danach gibt's eine Massenflucht von Schokoriegeln, Bonbons und Weingummi...! :o) Thomas jammert lautstark, als ihm eine Zuckerstange auf der Flucht über den Fuß hüpft. Timo empfindet die rennenden Schokoladentafeln als pures Mobbing, zumal sich keine Tafel von ihm einfangen und verzehren lässt. Thorsten sitzt quengelnd auf einer Bank und hält sich seine immer noch schmerzenden Bällchen - die Security will ihm schon eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses und Hausverbot verpassen, doch da kann ich zum Glück noch eingreifen, um das zu verhindern. Der Stationsarzt fängt mit einer Nadel ein Gummibärchen ein, das auf der Flucht vor Stinkis Gebrabbel ist.
Wenigstens ist die Rückfahrt mit der 103 zur Donnerstraße entspannender, denn Sammy hat Thorsten die Hände gefesselt, damit er sich nicht immer an seine Bällchen greifen kann und Stinki hat von mir, damit er die Backen hält, einen Mini-Pfannkuchen in den Mund gesteckt bekommen, denn ein Knebel stand mir gerade nicht zur Verfügung. Das hindert ihn aber trotzdem nicht daran, eine freien Sitz auf der anderen Seite des Ganges mit vollem Mund zu belabern. Timo fühlt sich mal wieder von allen möglichen Dingen gemobbt - das Ruckeln der Bahn, rote Ampeln, andere Fahrgäste - während Thomas düster vor sich hin schweigt. Der Stationsarzt macht autogenes Training.
Bällebad - (c) Praxis Corinna Nelles, Essen
Straßenbahnfahrten gehen bei meinen Pferdchen leider nie ohne Quengeleien ab - Stinki rastet bald aus, als ES ihm während der Fahrt schon wieder dauernd einen Vogel zeigen will (Amsel, Kolkrabe, Dohle, Spatz, Meise...), Timo fühlt sich von einer alten Dame gemobbt, weil die ihm gegenüber sitzt und lautstark in ihre Edeka-Tüten schnauft. Thorsten zofft sich schon vor Ankunft am Berliner Platz mit dem Stationsarzt um die grünen Bällchen. Da habe ich als Zuhälterin alle Hände voll zu tun, meine Pferdchen im Zaum zu halten, zum Glück unterstützt von Sammy.
Am Berliner Platz angekommen, sind Sammy und ich bereits in Schweiß gebadet, denn ich konnte gerade noch verhindern, dass Stinki ES eine ordentliche Backpfeife gibt - natürlich wollte ES dem armen Stinki schon wieder einen Vogel zeigen, bevor es an der ThyssenKrupp Hauptverwaltung in den Tunnel ging, diesmal eine Taube. Timo quengelt lautstark in der U-Bahn-Station und fragt, wann wir denn endlich da seien - von der Haltestelle sind es keine 200 Meter zu Fuß bis Ikea, aber das ist ihm schon fast zu weit. Er will endlich in sein Bällebad!
Thorsten kichert albern und streckt dem Stationsarzt die Zunge raus, weil er noch schnell vor ihm auf die Rolltreppe gekommen ist. Der Arzt schüttelt genervt den Kopf und will schon wieder eine Nadel zücken, um Thorsten kräftig zu pieksen, aber Sammy kann ihn gerade noch nölend daran hindern. Thomas dreht oben an der Altendorfer Straßen unsichere Pirouetten und fragt sich, was denn andere Kunden bei Ikea von ihm denken könnten, wenn er mit Mitte 50 und damit als Gesichtsältester in ein Bällebad geht, das eigentlich für Kinder bestimmt ist, während deren Eltern bei Ikea einkaufen. Ich rate meinem lieben Groupie einfach mal zur Schmerzfreiheit und stattdessen zum Spaß im Bällebad.
Oh Wunder! Die beiden Damen, die Aufsicht im Bällebad haben, haben nichts dagegen, dass meine Pferdchen, immerhin zwischen 33 und 54 Jahre alt, das Kinderparadies bei Ikea entern. Als ES an Stinki vorbei in die Bälle springt, motzt Stinki los: "Wat is'n mit dir eigentlich los?! Ikea - ich krieg einen Anfall!" Ich muss lachen, genau wie Sammy. Thorsten mäht den Stationsarzt um und reißt ihn mit sich in die Bälle, sodass es eine Mischung aus Gemecker und Gekicher gibt. Thomas bleibt zwischen den ganzen Bällen stehen und schaut sich unbehaglich um, weil einige Kinder angesichts der Anwesenheit meiner Pferdchen meutern oder heulen und weil er befürchtet, dass ein Kollege oder Chef ihn im Kinderparadies sehen könnte. Schade, meine Zensurbalken für solche Fälle habe ich leider zuhause vergessen :o).
Stinki wird von Sammy dazu genötigt, mit ihr zu rutschen. ES plärrt, weil ES doch auch die Rutsche nutzen will und Stinki sich dort mit Sammy so breit macht. Timo fühlt sich von Stinki aus dem gleichen Grund gemobbt. Es herrscht erst wieder Friede, Freude, Eierkuchen, als Stinki mit Sammy auf dem Schoß hinab in die Bälle gerutscht ist und meine beiden anderen Pferdchen damit auch die Möglichkeit haben, endlich die Rutsche zu nutzen. ES plärrt aber nach seiner Landung in den Bällen erneut los, weil zwei Kinder im Alter von etwa fünf Jahren ES als dusselig bezeichnen, denn leider hat ES seine Füßchen unfreiwillig in ihre Gesichter gesetzt. Das bringt ES auch einen Tadel von mir ein - zum Glück hat sich keines der Kinder bei ES' Unaufmerksamkeit verletzt. Trotzdem lassen die beiden Kleinen ihre Eltern ausrufen, um sich aus dem Kinderparadies abholen zu lassen, denn mit großen Kindern, die mehr Chaos als alles andere veranstalten, wollen sie nichts zu tun haben! :o)
Thorsten genießt das Bällebad sichtlich - bis er laut aufschreit, denn der Stationsarzt hat Thorstens Weichteile mit den bunten Bällen verwechselt. Thorsten hält sich seine nun bläulichen Bällchen und keilt schreiend nach dem Arzt aus - damit bringt er dann Thomas zu Fall, der jammernd in die Bälle plumpst. Timo fühlt sich von Thomas gemobbt, der ihn einfach mit in die Bälle gerissen hat - dabei wollte Timo doch auch rutschen, aber auf der Rutsche ist ja schon wieder Stinki, der Sammy unter lautem Juchzen mit in die Bälle nimmt, wo ES ihn total genervt in den Unterschenkel beißt. Stinki ranzt: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!" Sammy richtet genervt ihre rote Haarschleife, dann beißt sie ES in die Nase, sodass ES erneut los plärrt. Ich als Zuhälterin kann jedenfalls kein ruhiges Bällebad nehmen, weil meine Pferdchen sich kindischer benehmen als echte Kinder zwischen zwei und elf Jahren!
Das Ende vom Lied: Angesichts der ganzen Heulerei und Schreierei werden wir des Kinderparadieses bei Ikea verwiesen und müssen uns auf den Heimweg nach Dellwig machen. Thomas trottet mit hängendem Haupt hinter mir her, während Sammy auf meiner Schulter sitzt und all meinen Pferdchen moralische Vorträge zu ihrem Verhalten hält. Thorsten geht in gekrümmter Haltung voran, sich dabei seine immer noch schmerzenden Bällchen haltend - sehr zum Unmut einiger Passanten, die uns vor der Arbeitsagentur und der Rolltreppe zur U-Bahn entgegen kommen. Timo fühlt sich mal wieder von seiner ganzen Umwelt gemobbt. ES plärrt schon wieder oder immer noch, während Stinki genervt den Kopf schüttelt und vor sich hin grummelt. In der U-Bahn-Station angekommen, kauft er sich an einem Stand einen Becher Kaffee und belabert die Süßigkeiten, die in der Verkaufstheke ebenfalls angeboten werden. Komisch, danach gibt's eine Massenflucht von Schokoriegeln, Bonbons und Weingummi...! :o) Thomas jammert lautstark, als ihm eine Zuckerstange auf der Flucht über den Fuß hüpft. Timo empfindet die rennenden Schokoladentafeln als pures Mobbing, zumal sich keine Tafel von ihm einfangen und verzehren lässt. Thorsten sitzt quengelnd auf einer Bank und hält sich seine immer noch schmerzenden Bällchen - die Security will ihm schon eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses und Hausverbot verpassen, doch da kann ich zum Glück noch eingreifen, um das zu verhindern. Der Stationsarzt fängt mit einer Nadel ein Gummibärchen ein, das auf der Flucht vor Stinkis Gebrabbel ist.
Wenigstens ist die Rückfahrt mit der 103 zur Donnerstraße entspannender, denn Sammy hat Thorsten die Hände gefesselt, damit er sich nicht immer an seine Bällchen greifen kann und Stinki hat von mir, damit er die Backen hält, einen Mini-Pfannkuchen in den Mund gesteckt bekommen, denn ein Knebel stand mir gerade nicht zur Verfügung. Das hindert ihn aber trotzdem nicht daran, eine freien Sitz auf der anderen Seite des Ganges mit vollem Mund zu belabern. Timo fühlt sich mal wieder von allen möglichen Dingen gemobbt - das Ruckeln der Bahn, rote Ampeln, andere Fahrgäste - während Thomas düster vor sich hin schweigt. Der Stationsarzt macht autogenes Training.
Freitag, 17. April 2015
Eins meiner Pferdchen hat heute Geburtstag :o)...
...oder, wie Marina immer gesagt hat: Burzeltag! :o)) Thorsten wird heute nämlich 45 Jahre alt - natürlich haben sowohl ich als auch Clio und seine Mitpferdchen ihm schon zum Geburtstag gratuliert, genau wie Sammy, die direkt mal eine Runde Käseküchelchen und Eis für meine Pferdchen springen ließ.
Die Geburtstagsfeier für Thorsten haben wir natürlich nicht am Standort meiner Pferdchen in den Gerscheder Weiden abgehalten - nein, wir sind extra rüber nach Bottrop-Ebel in den Bernepark gefahren und haben dort am Ufer der Berne eine kleine Feier gemacht. Da die Berne in Ebel kurz vor der Mündung zur Emscher ist, haben beide Flüsse entsprechend ansprechendes Aroma in Form von faulen Eiern verbreitet, aber immerhin hatten wir als Geburtstagsgesellschaft unsere Ruhe :o).
Die Berne im Bernepark in Bottrop-Ebel - (c) Alexandra Döll, Essen
Passend zu Käseküchelchen und Eis gab es auch wieder das beliebte Spiel "Stopp-Essen" - leider musste Stinki, als Thorsten plötzlich "Feuer-Stopp" ausrief, das arme ES immer wieder in die Berne schubsen *kicher*. Thomas hingegen musste fast zwei Minuten brüllend weiterlachen, sodass einige frustrierte Amseln schimpfend von dannen flogen. Der Stationsarzt musste immer wieder Kieselsteinchen vom Weg in die trüben Fluten der Berne werfen - und Timo musste dauernd den Satz wiederholen "Boa, Ihr seid Ottos!" (Ottos: Kölsch für "Idioten").
Nach einer Stunde Feier am Ufer der Berne sind meine Pferdchen an ihren Arbeitsplatz in den Gerscheder Weiden zurückgekehrt, sodass die Freierinnen sich im Folgenden an Thorsten Geburtstagskerze erfreuen konnten :o))). ES wurde von einigen fürsorglichen Eltern aus Dellwig nach seinen unfreiwilligen Bädern in der Berne erstmal in die Badewanne gesteckt und dort mit Kinder-Plantschi gebadet. Da Stinki seinem Namen ohnehin alle Ehre machte, wurde er von einer Dame direkt am Ufer des nahe gelegenen Pausmühlenbachs in der Pausmühlenstraße weggefrühstückt - beim Pausmühlenbach handelt es sich ja ebenfalls um einen Emscherzufluss. Thomas sang bei seinem nächsten Nümmerchen "A walk in the park" - passte ja zum Bernepark - während der Stationsarzt gerne Doktorspiele mit seinen Freierinnen am Pausmühlenbach in der nahe gelegenen Kleingartenanlage am Weidkamp machte. Timo fühlte sich mal vorübergehend nicht gemobbt, weil die kratzbürstige Karin ihn in ihren schwarzen Audi A3 verfrachtete und sich in Bottrop-Lehmkuhle an der Holzbrücke hinter Poco Domäne direkt am Ufer der Emscher vernaschen ließ. Allerdings fühlte Timo sich durch den Mundgeruch der Dame doch wieder gemobbt :o)).
Die Geburtstagsfeier für Thorsten haben wir natürlich nicht am Standort meiner Pferdchen in den Gerscheder Weiden abgehalten - nein, wir sind extra rüber nach Bottrop-Ebel in den Bernepark gefahren und haben dort am Ufer der Berne eine kleine Feier gemacht. Da die Berne in Ebel kurz vor der Mündung zur Emscher ist, haben beide Flüsse entsprechend ansprechendes Aroma in Form von faulen Eiern verbreitet, aber immerhin hatten wir als Geburtstagsgesellschaft unsere Ruhe :o).
Die Berne im Bernepark in Bottrop-Ebel - (c) Alexandra Döll, Essen
Passend zu Käseküchelchen und Eis gab es auch wieder das beliebte Spiel "Stopp-Essen" - leider musste Stinki, als Thorsten plötzlich "Feuer-Stopp" ausrief, das arme ES immer wieder in die Berne schubsen *kicher*. Thomas hingegen musste fast zwei Minuten brüllend weiterlachen, sodass einige frustrierte Amseln schimpfend von dannen flogen. Der Stationsarzt musste immer wieder Kieselsteinchen vom Weg in die trüben Fluten der Berne werfen - und Timo musste dauernd den Satz wiederholen "Boa, Ihr seid Ottos!" (Ottos: Kölsch für "Idioten").
Nach einer Stunde Feier am Ufer der Berne sind meine Pferdchen an ihren Arbeitsplatz in den Gerscheder Weiden zurückgekehrt, sodass die Freierinnen sich im Folgenden an Thorsten Geburtstagskerze erfreuen konnten :o))). ES wurde von einigen fürsorglichen Eltern aus Dellwig nach seinen unfreiwilligen Bädern in der Berne erstmal in die Badewanne gesteckt und dort mit Kinder-Plantschi gebadet. Da Stinki seinem Namen ohnehin alle Ehre machte, wurde er von einer Dame direkt am Ufer des nahe gelegenen Pausmühlenbachs in der Pausmühlenstraße weggefrühstückt - beim Pausmühlenbach handelt es sich ja ebenfalls um einen Emscherzufluss. Thomas sang bei seinem nächsten Nümmerchen "A walk in the park" - passte ja zum Bernepark - während der Stationsarzt gerne Doktorspiele mit seinen Freierinnen am Pausmühlenbach in der nahe gelegenen Kleingartenanlage am Weidkamp machte. Timo fühlte sich mal vorübergehend nicht gemobbt, weil die kratzbürstige Karin ihn in ihren schwarzen Audi A3 verfrachtete und sich in Bottrop-Lehmkuhle an der Holzbrücke hinter Poco Domäne direkt am Ufer der Emscher vernaschen ließ. Allerdings fühlte Timo sich durch den Mundgeruch der Dame doch wieder gemobbt :o)).
Sonntag, 12. April 2015
Die Lieder meiner Pferdchen :o)
Natürlich haben meine Pferdchen auch ihre ganz speziellen Lieder, mit denen sie ihre Freierinnen anzulocken versuchen - wobei das allerdings immer ein sehr babylonisches Musikgewirr gibt, abhängig vom Musikgeschmack des jeweiligen Pferdchens und der Lautstärke, die das Pferdchen an seinem Ghetto-Blaster eingestellt hat.
Es folgt die persönliche Hitparade meiner Pferdchen! :o))
Wenn ich mit meinem 3er BMW vorgefahren komme, dröhnt da auch immer Musik aus dem halbgeöffneten Seitenfenster - je nach Lust und Laune beispielsweise "Loverman" von Metallica, "Naked" von Falco, "Cypress Hill" von Cypress Hill (da kommt wenigstens jeder Bass-Stoß so richtig gut zur Geltung und ich kann so richtig einen auf Proll machen, hehe!) oder "Save a prayer" von Duran Duran :o)).
3er BMW - (c) ProXimaus, motor-talk.de
Die Anwohner in den Gerscheder Weiden kriegen allerdings einen Anfall, wenn ich mit meinem 3er um die Ecke geschossen komme, denn erst dröhnt der 3er, zumal ich extra noch 500 Watt-Verstärker in die Auspuffrohre einbauen ließ, damit jeder Gasstoß bei Passanten gut zur Geltung kommt, und dann dröhnt auch noch die Musik, denn BMW-Fahrer haben ja generell Schwierigkeiten, die Lautstärke der Musik im Inneren auf ein für die Umwelt erträgliches Maß zu drosseln :o))). Selbst die Beschallung durch meine Pferdchen macht manche Anwohner schon ganz nervös, aber manche Menschen werden ganz nervös, wenn ich mit meinem 3er auftauche, hehe, denn dann wird's richtig laut - so und so.
Allerdings freuen sich die Anwohner auch nicht, wenn ich mal mit Clio bei meinen Pferdchen auftauche, denn da mein Clio an einer Identitätsstörung leidet und sich somit für einen 3er BMW hält, dröhnt auch aus seinem Inneren stets die Musik *ggg*. An das Röhren eines BMW-Motors kommt er jedoch trotz seiner 102 PS nicht ran :o).
Clio nach einer Wagenwäsche im Januar 2013 - (c) Alexandra Döll, Essen
Es folgt die persönliche Hitparade meiner Pferdchen! :o))
- Stinki: Die Doofen - Mief. ("Nimm mich jetzt, auch wenn ich stinke, denn sonst mach ich Winke-Winke und Good-bye...")
- Timo: 50 Cent - Candy Shop
- Thorsten: Eminem - The real slim shady
- ES: Kinderhitparade - Ein Vogel wollte Hochzeit machen...
- Stationsarzt: Robert Palmer - Doctor, Doctor, give me the news
- Thomas: Sade - Smooth Operator.
Wenn ich mit meinem 3er BMW vorgefahren komme, dröhnt da auch immer Musik aus dem halbgeöffneten Seitenfenster - je nach Lust und Laune beispielsweise "Loverman" von Metallica, "Naked" von Falco, "Cypress Hill" von Cypress Hill (da kommt wenigstens jeder Bass-Stoß so richtig gut zur Geltung und ich kann so richtig einen auf Proll machen, hehe!) oder "Save a prayer" von Duran Duran :o)).
3er BMW - (c) ProXimaus, motor-talk.de
Die Anwohner in den Gerscheder Weiden kriegen allerdings einen Anfall, wenn ich mit meinem 3er um die Ecke geschossen komme, denn erst dröhnt der 3er, zumal ich extra noch 500 Watt-Verstärker in die Auspuffrohre einbauen ließ, damit jeder Gasstoß bei Passanten gut zur Geltung kommt, und dann dröhnt auch noch die Musik, denn BMW-Fahrer haben ja generell Schwierigkeiten, die Lautstärke der Musik im Inneren auf ein für die Umwelt erträgliches Maß zu drosseln :o))). Selbst die Beschallung durch meine Pferdchen macht manche Anwohner schon ganz nervös, aber manche Menschen werden ganz nervös, wenn ich mit meinem 3er auftauche, hehe, denn dann wird's richtig laut - so und so.
Allerdings freuen sich die Anwohner auch nicht, wenn ich mal mit Clio bei meinen Pferdchen auftauche, denn da mein Clio an einer Identitätsstörung leidet und sich somit für einen 3er BMW hält, dröhnt auch aus seinem Inneren stets die Musik *ggg*. An das Röhren eines BMW-Motors kommt er jedoch trotz seiner 102 PS nicht ran :o).
Clio nach einer Wagenwäsche im Januar 2013 - (c) Alexandra Döll, Essen
Meine Pferdchen und die Frühlingsgefühle :o)
Gestern hatte der Frühling zwar mal eine kurze Pause eingelegt, aber heute lacht bereits wieder die Sonne vom fast wolkenlosen Himmel und auch die Temperaturen sind wieder gestiegen, was man vor allem merkt, wenn man sich direkt in der Sonne aufhält. Also: Zeit für Frühlingsgefühle! :o))
Mein Clio hat ja seine Sommerreifen gestern Morgen bekommen, aber auch mein 3er BMW, der in der Dellwiger Geheimgarage steht und den ich immer raushole, um meine Pferdchen an ihrem Standort im Wendehammer der Gerscheder Weiden - also direkt am Bahndamm - abzukassieren, bekam gestern seine Sommerreifen aufgezogen, meinen Pferdchen Stinki und Thorsten sei Dank, hehe. Passend dazu habe ich meinen 3er gestern aus der Geheimgarage geholt und bin in die Gerscheder Weiden gefahren, um meine Pferdchen wie jede Woche freundlich abzukassieren. Die beiden freundlichen Reifenwechsler bekamen natürlich für ihre Mühe eine Belohnung von mir nach Feierabend *grinsbreit*. Nur soviel: auch in meinem Bett gab's richtig dolle Frühlingsgefühle! :o)
ES wird ja eher seltener für Liebesspiele gebucht, sondern meist von Eltern aus Gerschede und Dellwig, damit ES ihren Kindern etwas vorliest oder mit ihnen spielt - Playmobil, Lego, Mein kleines Pony etc. Trotzdem treibt es sowohl mich als auch ES' Mitpferdchen fast zur Verzweiflung, dass ES nun ein kleines Blumenbeet zu seinen Füßen angelegt hat - okay, am Bahndamm gibt's ja genug Möglichkeiten - und eifrig gärtnert. Wenn ES von Eltern für ihre Kinder gebucht wird, müssen sich Stinki oder der Stationsarzt vertretungsweise um die Blumen kümmern. ES lässt sich einfach nicht von dem kleinen Blumenbeet abbringen, da nützt es auch nix, dass Stinki ES ständig fragt: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!"
Thomas unternimmt zunächst, wenn er gebucht wird, eine romantische Radtour mit seiner jeweiligen Freierin entlang der Köln-Mindener-Strecke, wobei sich die Dame stets auf seine Stange setzen darf, hahahaha!!! (Also, die Stange vom Herrenrad - die andere Stange kommt später dran! *kicher*) Wenn bei Stinki alles in voller Blüte steht, freuen sich die Damen umso mehr - dies gilt analog auch für die Freierinnen von Thorsten und dem Stationsarzt *grinsbreit*. Timo fühlt sich sowohl vom Frühling als auch von seinen Mitpferdchen gemobbt, findet aber immer willige junge Damen, die ihm das Gefühl geben, etwas Besonderes zu sein, sodass die Gedanken an Mobbing erstmal in den Hintergrund treten :o)). Passend zum Frühling preist Timo gerne seine Sonnenblume in seiner Hose an *glucks*. Dann kommt der Kölsche Jung mit der Mobbing-Paranoia ganz schnell wie ein D-Zug.
Thorsten steht darauf, alle Frauen erstmal lecken zu lassen - natürlich an dem Eis, das er meist am Kiosk auf der Levinstraße am Zugang zur Kleingartenanlage Weidkamp kauft, denn der Kiosk ist keine 50 Meter vom Standort meiner Pferdchen entfernt :o). Der Stationsarzt wiederum macht im Gebüsch rund um die Bahntrasse gerne Doktorspiele und sticht auch gerne - manche Damen möchten aber auch, dass er ihnen die fummelnde Hummel Hubert macht :o)).
Mein Clio hat ja seine Sommerreifen gestern Morgen bekommen, aber auch mein 3er BMW, der in der Dellwiger Geheimgarage steht und den ich immer raushole, um meine Pferdchen an ihrem Standort im Wendehammer der Gerscheder Weiden - also direkt am Bahndamm - abzukassieren, bekam gestern seine Sommerreifen aufgezogen, meinen Pferdchen Stinki und Thorsten sei Dank, hehe. Passend dazu habe ich meinen 3er gestern aus der Geheimgarage geholt und bin in die Gerscheder Weiden gefahren, um meine Pferdchen wie jede Woche freundlich abzukassieren. Die beiden freundlichen Reifenwechsler bekamen natürlich für ihre Mühe eine Belohnung von mir nach Feierabend *grinsbreit*. Nur soviel: auch in meinem Bett gab's richtig dolle Frühlingsgefühle! :o)
ES wird ja eher seltener für Liebesspiele gebucht, sondern meist von Eltern aus Gerschede und Dellwig, damit ES ihren Kindern etwas vorliest oder mit ihnen spielt - Playmobil, Lego, Mein kleines Pony etc. Trotzdem treibt es sowohl mich als auch ES' Mitpferdchen fast zur Verzweiflung, dass ES nun ein kleines Blumenbeet zu seinen Füßen angelegt hat - okay, am Bahndamm gibt's ja genug Möglichkeiten - und eifrig gärtnert. Wenn ES von Eltern für ihre Kinder gebucht wird, müssen sich Stinki oder der Stationsarzt vertretungsweise um die Blumen kümmern. ES lässt sich einfach nicht von dem kleinen Blumenbeet abbringen, da nützt es auch nix, dass Stinki ES ständig fragt: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!"
Thomas unternimmt zunächst, wenn er gebucht wird, eine romantische Radtour mit seiner jeweiligen Freierin entlang der Köln-Mindener-Strecke, wobei sich die Dame stets auf seine Stange setzen darf, hahahaha!!! (Also, die Stange vom Herrenrad - die andere Stange kommt später dran! *kicher*) Wenn bei Stinki alles in voller Blüte steht, freuen sich die Damen umso mehr - dies gilt analog auch für die Freierinnen von Thorsten und dem Stationsarzt *grinsbreit*. Timo fühlt sich sowohl vom Frühling als auch von seinen Mitpferdchen gemobbt, findet aber immer willige junge Damen, die ihm das Gefühl geben, etwas Besonderes zu sein, sodass die Gedanken an Mobbing erstmal in den Hintergrund treten :o)). Passend zum Frühling preist Timo gerne seine Sonnenblume in seiner Hose an *glucks*. Dann kommt der Kölsche Jung mit der Mobbing-Paranoia ganz schnell wie ein D-Zug.
Thorsten steht darauf, alle Frauen erstmal lecken zu lassen - natürlich an dem Eis, das er meist am Kiosk auf der Levinstraße am Zugang zur Kleingartenanlage Weidkamp kauft, denn der Kiosk ist keine 50 Meter vom Standort meiner Pferdchen entfernt :o). Der Stationsarzt wiederum macht im Gebüsch rund um die Bahntrasse gerne Doktorspiele und sticht auch gerne - manche Damen möchten aber auch, dass er ihnen die fummelnde Hummel Hubert macht :o)).
Donnerstag, 18. Dezember 2014
Ein Tannenbaum in den Gerscheder Weiden :o)
Natürlich wünschen meine Pferdchen auch an ihrem Arbeitsplatz in den Gerscheder Weiden in Dellwig einen eigenen Tannenbaum, denn Weihnachten ist ja das Fest der Liebe. Aus diesem Grund haben meine Pferdchen vorgestern einen Baum in Borbeck gekauft und auch schon geschmückt - mit Lichterkette, Christbaumkugeln, Engelshaar und Lametta. Timo fühlte sich schon wieder gemobbt und stellte in Anlehnung an den Loriot-Sketch "Weihnachten bei Hoppenstedts" fest: "Früher war mehr Lametta!" Stinki hat seinen Kollegen erst zurecht und ihn dann angewiesen, seine Nöhlerei einzustellen, sondern stattdessen lieber die Christbaumspitze zu befestigen, denn bei Timos Größe von 1.98 bot er sich ja auch am ehesten für diese Aufgabe an :o). Stinki ist wesentlich kleiner (ca. 1.72) und hat aus dem Grund gemeinsam mit ES (ca. 1.68) die unteren Zweige des Tannenbaums geschmückt. Thomas alberte mit dem Engelshaar herum, indem er es sich wie eine Stola um den Hals legte - erst, als Thorsten ihn scherzhaft als tuntig bezeichnete, legte Thomas das Engelshaar dorthin, wo es hingehört, nämlich um den Tannenbaum. Der Stationsarzt sang zu dem ganzen Chaos ausgerechnet den Simple Minds-Klassiker "Belfast Child", sodass Thomas fortan in Jugenderinnerungen schwelgte, komischerweise aber eher an Frank Zappa-Konzerte Anfang der 80er Jahre denken musste :o). Thorsten kicherte und sang "Erwin, der dicke Schneemann", während er fröhlich Lametta an die Zweige hängte. Timo nöhlte abermals: "Früher war mehr Lametta!"
Nach gut anderthalb Stunden war der Baum in den Gerscheder Weiden festlich geschmückt, sodass meine Pferdchen das Lied "Oh Tannenbaum!" anstimmten - warum sich danach einige Eichhörnchen vor eine auf der Köln-Mindener-Strecke entlang fahrende S2 Richtung Bahnhof Dellwig warfen, ist nicht so ganz klar, aber man könnte vermuten, es hing mit dem Gesang zusammen :o). Einer älteren Dame aus den Häusern nebenan fiel vor Schreck angesichts des schrägen Singsangs ihr Kissen von der Fensterbank runter auf den Bürgersteig, aber der Stationsarzt war so nett und hat es ihr wieder rauf in den dritten Stock gebracht.
Schließlich gab es noch modischen Zoff zwischen Timo (Köln) und Thorsten (Coesfeld). Timo wollte seine Schambehaarung allen Ernstes mit Lametta verlängern, aber Thorsten fand das wiederum tuntig und pries stattdessen die Christbaumkugeln in seinem Slip an, als zwei Damen mittleren Alters die Unterführung von der Weidenstraße in die Gerscheder Weiden nutzten :o). Timos Extensions an den Sackhaaren konnten die Damen allerdings nix abgewinnen - kein Wunder! Stinki fragte Timo: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!" und griff sich in den Schritt, um willige Kundinnen von der Qualität seiner Christbaumkugeln zu überzeugen. Thomas pries sich selbst an und sagte, dass er die schärfste Christbaumspitze habe, während der Stationsarzt eine blinkende Weihnachtsmütze mit der Aufschrift "Weihnachtsständer" über sein bestes Stück stülpte :o). Die Damen, die meine Pferdchen bis dato noch nicht kannten, wussten jedenfalls nicht so genau, was sie von dieser illustren Truppe halten sollten :o))).
Weihnachten - das Fest der Liebe - (c) Alexandra Döll, Essen
Nach gut anderthalb Stunden war der Baum in den Gerscheder Weiden festlich geschmückt, sodass meine Pferdchen das Lied "Oh Tannenbaum!" anstimmten - warum sich danach einige Eichhörnchen vor eine auf der Köln-Mindener-Strecke entlang fahrende S2 Richtung Bahnhof Dellwig warfen, ist nicht so ganz klar, aber man könnte vermuten, es hing mit dem Gesang zusammen :o). Einer älteren Dame aus den Häusern nebenan fiel vor Schreck angesichts des schrägen Singsangs ihr Kissen von der Fensterbank runter auf den Bürgersteig, aber der Stationsarzt war so nett und hat es ihr wieder rauf in den dritten Stock gebracht.
Schließlich gab es noch modischen Zoff zwischen Timo (Köln) und Thorsten (Coesfeld). Timo wollte seine Schambehaarung allen Ernstes mit Lametta verlängern, aber Thorsten fand das wiederum tuntig und pries stattdessen die Christbaumkugeln in seinem Slip an, als zwei Damen mittleren Alters die Unterführung von der Weidenstraße in die Gerscheder Weiden nutzten :o). Timos Extensions an den Sackhaaren konnten die Damen allerdings nix abgewinnen - kein Wunder! Stinki fragte Timo: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!" und griff sich in den Schritt, um willige Kundinnen von der Qualität seiner Christbaumkugeln zu überzeugen. Thomas pries sich selbst an und sagte, dass er die schärfste Christbaumspitze habe, während der Stationsarzt eine blinkende Weihnachtsmütze mit der Aufschrift "Weihnachtsständer" über sein bestes Stück stülpte :o). Die Damen, die meine Pferdchen bis dato noch nicht kannten, wussten jedenfalls nicht so genau, was sie von dieser illustren Truppe halten sollten :o))).
Weihnachten - das Fest der Liebe - (c) Alexandra Döll, Essen
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Eine Nacht mit Nieselregen mit meinen Pferdchen :o)
Weil es gestern ja fast ununterbrochen geregnet bzw. genieselt hat, habe ich meinen Pferdchen gestattet, früher Feierabend zu machen und in meiner Hütte zu residieren, wobei die Unterbringung von einer Alex, diversen Stofftieren und sechs Pferdchen - namentlich Stinki, ES, Thorsten, Stationsarzt, Thomas und Timo - natürlich in einer 1,5-Raum-Wohnung mit 45 m² eher schwierig war, aber ich habe es hinbekommen! :o) Zu mir ins Bett durften nur zwei Leichtgewichte, damit mein Rattanbett nicht zusammenkracht, sobald sich jemand im Bett dreht bzw. ich meine Schlafgenossen zu befingern beginne oder umgekehrt :o). Auf meiner ausgezogenen Couch konnte ich noch drei weitere Herren unterbringen und für ES gab es ja noch ein kleines Kinderbett, das ich aber in der Küche platzieren musste - eng wurde es damit natürlich auch in meiner Küche, aber da musste ES durch, denn in meinem Bett haben wollte ich den Kleinen jetzt nicht.
Die Nacht war regnerisch und meine Stoffies haben genöhlt, weil soviel geschnarcht wurde - dabei hat Sammy auch immer die für sie charakteristischen Schnarchlaute "Pitschipüüüüh" von sich gegeben :o). Thomas brabbelte im Schlaf und wurde öfter wach, weil ihm seine Träume nicht gefielen - natürlich musste er uns alle über seine unruhigen Träume unterrichten und sorgte damit auch nicht gerade für eine entspannte Nachtruhe. Stinki ranzte: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!", aber auch das hat Thomas nicht davon abgehalten, uns weiter zu informieren, wenn ihm seine Träume nicht gefielen *glucks*. ES brabbelte in seinem Kinderbettchen vor sich hin und rief nur nach mir, wenn ES mal auf die Toilette musste ("Mr. Dole, look at me!") - netterweise haben Thomas, Thorsten und der Stationsarzt dann geholfen, ES aus dem Kinderbett in der Küche zu hieven bzw. nach dem Toilettengang wieder rein :o)).
Timo bezeichnete einige seiner Mitpferdchen als "Ottos" (Kölsch für "Idioten" *grins*) und fühlte sich insbesondere vom neben ihm liegenden Thomas gemobbt, wenn er uns allen wieder verkündete, dass ihm sein letzter Traum nicht gefallen habe. Der Stationsarzt hatte schon Leukoplast im Anschlag, um Thomas notfalls einen Knebel verpassen zu können. Thorsten spielte auf meinem Rücken Tappel-Tappel, aber dann wurde Stinki zu meiner Rechten eifersüchtig und hat sich erst wieder beruhigt, wenn er auch bei mir Tappel-Tappel machen durfte. Ansonsten wäre er gegen vier Uhr morgens fast mit seiner Wasserlatte zur falschen Seite des Bettes ausgestiegen, denn anstatt über Thorsten und mich rüber zu krabbeln und dann zum nur wenige Meter entfernten Badezimmer zu wandeln, ist er immer zur falschen Seite aus dem Bett gestiegen und hat sich dann gewundert, dass er mitsamt seiner Wasserlatte vor einer Wand steht - nämlich genau vor jener, die mein Wohnzimmer von dem meiner verwitweten Nachbarin in der Wohnung nebenan trennt :o)).
Der Stationsarzt war nachher ES' Theater leid, wenn ES mal wieder Pipi musste und hat ES einfach eine Windel umgelegt, m. W. Strampelpeter Fixies (gibt's die überhaupt noch? - Ich bin da leider nicht so im Thema...). ES hat erst mit Plärren aufgehört, als Sammys Brüderchen Ecki ein Schlaflied gekräht hat - Singen kann man das ja bei Ecki nicht nennen *kicher*. Timo fühlte sich jetzt auch noch von Ecki und seinem Gesang gemobbt und hat angefangen, Daumen zu lutschen. Thorsten schlief, als wenn ihn das alles nix anginge, und wenn er dann wieder wach war, weil Thomas abermals einen Traum verkündete, der ihm nicht gefallen habe, hat er direkt wieder auf meinem Rücken Tappel-Tappel gemacht. Sammy hingegen bevölkerte entweder ihren Stammplatz an meinem Hals oder Stinkis Kopf, wobei er die verbliebenen Haare ja auf drei Millimeter runter rasiert hat. Stinki fragte Sammy: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!", aber das hielt Sammy nicht davon ab, gelegentlich weiter auf Stinkis Kopf zu residieren. Ab und zu hat Stinki Thorsten einen Klapps auf die Finger gegeben, wenn sich die Herren beim Tappel-Tappel auf meinem Rücken mit ihren Händen ins Gehege kamen. Wenn Thomas mal wieder geruchsintensiv gepupst hatte - kein Wunder bei den Träumen, die ihm alle nicht gefielen - ist der Stationarzt aufgestanden und hat kurz die Balkontür zum Lüften geöffnet. Wenn er wieder ins Bett bzw. die Couch gegangen ist, hat er Thomas wieder mit einer Nadel gepiekst - logischerweise wurden Thomas' Träume dadurch nicht schöner, hihi.
Da Stinki am Morgen eine Hitzewelle bekam, als er neben mir erwachte ("Boa, is mir heiß...boa, is dat heiß hier!"), ist Timo direkt ganz beflissen aufgesprungen, hat zwar über einen Rücken-Klaus (Kölsch für "Rückenschmerzen") geklagt, aber immerhin den passenden Nelly-Song "Hot in here" in meinem CD-Player rotieren lassen *glucks*. Thomas sang den Titel "There's a little birdhouse in your soul" von Fury in the Slaughterhouse. Sammy übersetzte den Titel entsprechend richtig - bis auf das Personalpronomen - und sprach: "Da ist ein Vogelhäuschen in meiner Seele!"
Fazit: Die Nacht war ziemlich unruhig für uns alle, aber auch irgendwie lustig :o).
Nach der Nacht konnte man/frau nur noch Sterne sehen :o) - (c) Alexandra Döll, Essen
Die Nacht war regnerisch und meine Stoffies haben genöhlt, weil soviel geschnarcht wurde - dabei hat Sammy auch immer die für sie charakteristischen Schnarchlaute "Pitschipüüüüh" von sich gegeben :o). Thomas brabbelte im Schlaf und wurde öfter wach, weil ihm seine Träume nicht gefielen - natürlich musste er uns alle über seine unruhigen Träume unterrichten und sorgte damit auch nicht gerade für eine entspannte Nachtruhe. Stinki ranzte: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!", aber auch das hat Thomas nicht davon abgehalten, uns weiter zu informieren, wenn ihm seine Träume nicht gefielen *glucks*. ES brabbelte in seinem Kinderbettchen vor sich hin und rief nur nach mir, wenn ES mal auf die Toilette musste ("Mr. Dole, look at me!") - netterweise haben Thomas, Thorsten und der Stationsarzt dann geholfen, ES aus dem Kinderbett in der Küche zu hieven bzw. nach dem Toilettengang wieder rein :o)).
Timo bezeichnete einige seiner Mitpferdchen als "Ottos" (Kölsch für "Idioten" *grins*) und fühlte sich insbesondere vom neben ihm liegenden Thomas gemobbt, wenn er uns allen wieder verkündete, dass ihm sein letzter Traum nicht gefallen habe. Der Stationsarzt hatte schon Leukoplast im Anschlag, um Thomas notfalls einen Knebel verpassen zu können. Thorsten spielte auf meinem Rücken Tappel-Tappel, aber dann wurde Stinki zu meiner Rechten eifersüchtig und hat sich erst wieder beruhigt, wenn er auch bei mir Tappel-Tappel machen durfte. Ansonsten wäre er gegen vier Uhr morgens fast mit seiner Wasserlatte zur falschen Seite des Bettes ausgestiegen, denn anstatt über Thorsten und mich rüber zu krabbeln und dann zum nur wenige Meter entfernten Badezimmer zu wandeln, ist er immer zur falschen Seite aus dem Bett gestiegen und hat sich dann gewundert, dass er mitsamt seiner Wasserlatte vor einer Wand steht - nämlich genau vor jener, die mein Wohnzimmer von dem meiner verwitweten Nachbarin in der Wohnung nebenan trennt :o)).
Der Stationsarzt war nachher ES' Theater leid, wenn ES mal wieder Pipi musste und hat ES einfach eine Windel umgelegt, m. W. Strampelpeter Fixies (gibt's die überhaupt noch? - Ich bin da leider nicht so im Thema...). ES hat erst mit Plärren aufgehört, als Sammys Brüderchen Ecki ein Schlaflied gekräht hat - Singen kann man das ja bei Ecki nicht nennen *kicher*. Timo fühlte sich jetzt auch noch von Ecki und seinem Gesang gemobbt und hat angefangen, Daumen zu lutschen. Thorsten schlief, als wenn ihn das alles nix anginge, und wenn er dann wieder wach war, weil Thomas abermals einen Traum verkündete, der ihm nicht gefallen habe, hat er direkt wieder auf meinem Rücken Tappel-Tappel gemacht. Sammy hingegen bevölkerte entweder ihren Stammplatz an meinem Hals oder Stinkis Kopf, wobei er die verbliebenen Haare ja auf drei Millimeter runter rasiert hat. Stinki fragte Sammy: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!", aber das hielt Sammy nicht davon ab, gelegentlich weiter auf Stinkis Kopf zu residieren. Ab und zu hat Stinki Thorsten einen Klapps auf die Finger gegeben, wenn sich die Herren beim Tappel-Tappel auf meinem Rücken mit ihren Händen ins Gehege kamen. Wenn Thomas mal wieder geruchsintensiv gepupst hatte - kein Wunder bei den Träumen, die ihm alle nicht gefielen - ist der Stationarzt aufgestanden und hat kurz die Balkontür zum Lüften geöffnet. Wenn er wieder ins Bett bzw. die Couch gegangen ist, hat er Thomas wieder mit einer Nadel gepiekst - logischerweise wurden Thomas' Träume dadurch nicht schöner, hihi.
Da Stinki am Morgen eine Hitzewelle bekam, als er neben mir erwachte ("Boa, is mir heiß...boa, is dat heiß hier!"), ist Timo direkt ganz beflissen aufgesprungen, hat zwar über einen Rücken-Klaus (Kölsch für "Rückenschmerzen") geklagt, aber immerhin den passenden Nelly-Song "Hot in here" in meinem CD-Player rotieren lassen *glucks*. Thomas sang den Titel "There's a little birdhouse in your soul" von Fury in the Slaughterhouse. Sammy übersetzte den Titel entsprechend richtig - bis auf das Personalpronomen - und sprach: "Da ist ein Vogelhäuschen in meiner Seele!"
Fazit: Die Nacht war ziemlich unruhig für uns alle, aber auch irgendwie lustig :o).
Nach der Nacht konnte man/frau nur noch Sterne sehen :o) - (c) Alexandra Döll, Essen
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Freitag, 28. November 2014
Frühlingsgefühle für meine Pferdchen mitten im Herbst :o)
Da wir ja immer noch einen goldenen November haben, der gestern mal kurzfristig unterbrochen wurde, haben sowohl meine Pferdchen am Ende der Gerscheder Weiden als auch deren Freierinnen massive Frühlingsgefühle :o). Stinki hat beispielsweise rund um seinen Standort mit Heizstrahler Primeln angepflanzt, damit die Damen an der Primel friemeln können - ich denke allerdings, die Damen friemeln lieber an seiner Primel anstatt an den Primeln, die im Blumenbeet gedeihen, hahaha!!
Der Stationsarzt wärmt immer seine Nadel vor, damit es auch besonders kuschelig für die Damen ist, wenn sie von ihm gestochen werden, hihi. Thorsten hat sich ja sonst eher am Bahndamm warm geturnt, aber das ist jetzt überflüssig geworden, weil es in den Betten oder Autos der Damen schnell zu akrobatischen Liebeshöchstleistungen kommt, sodass das Aufwärmen ebenfalls von ganz alleine kommt :o). Thomas liebt die Damen schwindelig, damit sie nach vollbrachtem Liebesspiel gemeinsam mit ihm fröhliche, übermütige Pirouetten drehen können.
Timo fühlt sich jetzt von den Frühlingsgefühlen gemobbt (ist ja nix Neues), sorgt aber seinerseits für Frühlingsgefühle bei den Damen, indem er sich besonders heiße Unterwäsche auszieht - da macht das Auspacken von Timo doch direkt doppelt soviel Spaß und kurbelt die Frühlingsgefühle an :o). ES wirkt schon von sich aus so kuschelig und hilfebedürftig, sodass es kein Problem für ES ist, neue Kinder zu rekrutieren, die mit ES spielen möchten - dabei kann aber von Frühlingsgefühlen keine Rede sein. ES bekommt höchstens Frühlingsgefühle beim Betrachten des Umsatzes in seinem Portemonnaie :o).
Der jetzige Standort meiner Pferdchen im September 2013 - (c) Alexandra Döll, Essen
Der Stationsarzt wärmt immer seine Nadel vor, damit es auch besonders kuschelig für die Damen ist, wenn sie von ihm gestochen werden, hihi. Thorsten hat sich ja sonst eher am Bahndamm warm geturnt, aber das ist jetzt überflüssig geworden, weil es in den Betten oder Autos der Damen schnell zu akrobatischen Liebeshöchstleistungen kommt, sodass das Aufwärmen ebenfalls von ganz alleine kommt :o). Thomas liebt die Damen schwindelig, damit sie nach vollbrachtem Liebesspiel gemeinsam mit ihm fröhliche, übermütige Pirouetten drehen können.
Timo fühlt sich jetzt von den Frühlingsgefühlen gemobbt (ist ja nix Neues), sorgt aber seinerseits für Frühlingsgefühle bei den Damen, indem er sich besonders heiße Unterwäsche auszieht - da macht das Auspacken von Timo doch direkt doppelt soviel Spaß und kurbelt die Frühlingsgefühle an :o). ES wirkt schon von sich aus so kuschelig und hilfebedürftig, sodass es kein Problem für ES ist, neue Kinder zu rekrutieren, die mit ES spielen möchten - dabei kann aber von Frühlingsgefühlen keine Rede sein. ES bekommt höchstens Frühlingsgefühle beim Betrachten des Umsatzes in seinem Portemonnaie :o).
Der jetzige Standort meiner Pferdchen im September 2013 - (c) Alexandra Döll, Essen
Donnerstag, 6. November 2014
Die Probleme meiner Pferdchen gestern Abend bei Fast-Vollmond :o)
Gestern Abend habe ich natürlich Sammy bemuttert, weil sie ja nach dem Genuss von Grappa und Frizzantino in Düsseldorf einen ziemlichen Kater hatte. Das Nöhlen ging jedoch erneut los, weil mein Handy klingelte - es war Thomas, der vom Ende der Gerscheder Weiden anrief und dabei nervöse Pirouetten drehte, denn offenbar machte der grinsende Leichenwagenfahrer auf der anderen Seite des Bahndamms - also in der Weidenstraße - leider Probleme :o).
Hm...eigentlich hätte sich der Leichenwagenfahrer ja einfach per pedes auf die andere Seite des Bahndamms bewegen können, aber nein...gestern Abend hat er sich in seinen Leichenwagen gesetzt - übrigens ein schwarzer 5er Touring, hihi - und ist eine kleine Runde um den Block gefahren, um seine direkte Konkurrenz in Gestalt meiner Pferdchen mit seinem maliziösen Grinsen und seinem Leichenwagen zu erschrecken.
Wie im Film "Das Landhaus der toten Seelen" (im amerikanischen Original: Burnt Offerings), sprach der grinsende Leichenwagenfahrer kein Wort, sondern ängstigte alle mit seinem maliziösen Grinsen zu Tode. Da nützte es auch nix, dass Stinki den Leichenwagenfahrer anranzte: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!" :o) ES versteckte sich hinter Stinki, was dem aber auch nicht so recht war, zumal ES nicht viel kleiner und schmaler ist als er selbst. Thorsten war wohl zwischenzeitlich das Blut in den Adern gefroren und ließ sich deshalb vom Stationsarzt bemuttern, um Gerinnsel zu verhindern. Timo fühlte sich gemobbt, sowohl vom Wetter als auch von dem grinsenden Leichenwagenfahrer. Ich habe jedenfalls beschlossen, mit Clio in die Gerscheder Weiden zu fahren und mal bei meinen Pferdchen nach dem Rechten zu sehen - das hätte ich zwar auch mit meinem 3er BMW aus der Dellwiger Geheimgarage tun können, aber da wäre ja noch mehr Zeit verloren gegangen, bis ich Clio gegen den 3er getauscht hätte.
Zwischendurch hatte der Leichenwagenfahrer Visitenkarten an meine Pferdchen verteilt. Darauf stand geschrieben:
Bestattungshaus Smile and Die
Ihr grinsender Leichenwagenfahrer - Your grinning catafalque driver
Schnitterweg 27
45357 Essen
Deutschland/Germany
Tel. xxxx
ES hatte nach Erhalt der Visitenkarte bereits angefangen zu plärren und war um Gnade winselnd auf die Erde gesunken, sich dabei an Stinkis Unterschenkeln festklammernd. Stinki wusste gar nicht mehr, wen er jetzt fragen sollte "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!" - den Leichenwagenfahrer oder ES...
Selbst der fast volle Mond am Himmel hielt die Geschehnisse in den Gerscheder Weiden kaum noch aus, denn er versteckte sich häufiger freiwillig hinter dichten Wolken. Thomas drehte solange nervöse Pirouetten, bis ihn ein unangenehmer Drehschwindel befiel - kein Wunder!
Der Leichenwagenfahrer hatte seinen fahrbaren Untersatz bereits gewendet, als ich mit Clio in die Gerscheder Weiden kam. Auch mich grinste er nur an, ohne ein Wort zu sagen - sein Grinsen reichte da schon, genau wie in dem o. g. Film und in der von mir geschriebenen Geschichte "Beerdigungsmusik" aus meinem Buch "Düstere Schauergeschichten".
Clio war da etwas weniger schinant, denn ohne meine Erlaubnis fing er an, den 5er Touring, in dem der grinsende Leichenwagenfahrer saß, von hinten zu nehmen. Sowohl Clio als auch der BMW rollten genießerisch mit den Scheinwerfern, dabei laut hechelnd. Clio nahm auch keine Notiz davon, dass ich ihn angemeckert und immer gerufen habe "Aus, Clio! Lass von dem BMW ab!" Der 5er Touring hatte offenbar nix dagegen, von meinem Clio weggefrühstückt zu werden - im Gegenteil, er schien sogar richtig Spaß daran zu haben. Das Gesicht des Leichenwagenfahrers konnte ich dabei natürlich nicht sehen. Wenig später rollte er jedenfalls mit seinem Leichenwagen von dannen, während Clio hochzufrieden mit sich stehen blieb und meinen Pferdchen zurief: "Seht ihr: So geht das!" :o)
Normalerweise flitzten ja früher, als Clio noch Stinkis 5er Touring auf dem Firmenparkplatz in Herne nahm, anschließend kleine Clio Touring über den Parkplatz, denen Stinki nach Feierabend erst mal Fläschchen geben musste, aber gestern rollten keine kleinen Clio Touring durch die Gerscheder Weiden, sondern kleine Särge. Thorsten und der Stationsarzt hatten jedenfalls die gute Idee, die Mini-Särge einzufangen und sie auf die Schienen der Köln-Mindener-Strecke zu setzen, damit sie von einem Zug überrollt werden, aber da die Bahn ja mal wieder streikt, war das gestern wohl nix mit dem überrollt werden von einem Güter- oder Personenzug :o(.
Meine Pferdchen waren verängstigt, verstört oder verärgert, sodass ich erst mal Schilder gebastelt habe, auf denen geschrieben steht "Leichenwagenfreie Zone!", aber ob das was nützt und sich der Leichenwagenfahrer mitsamt seinem Gefährt von den Gerscheder Weiden fern hält, bleibt abzuwarten :o). Nach einer Tasse Kaffee bzw. einer Tasse Kakao für ES ging es meinen Pferdchen jedenfalls wieder besser, obwohl die Anspannung natürlich blieb, ob der Leichenwagenfahrer nicht noch einmal zurückkommen würde...
Anthony James als grinsender Leichenwagenfahrer in dem Film "Burnt Offerings" - Quelle: moviepilot.de
Hm...eigentlich hätte sich der Leichenwagenfahrer ja einfach per pedes auf die andere Seite des Bahndamms bewegen können, aber nein...gestern Abend hat er sich in seinen Leichenwagen gesetzt - übrigens ein schwarzer 5er Touring, hihi - und ist eine kleine Runde um den Block gefahren, um seine direkte Konkurrenz in Gestalt meiner Pferdchen mit seinem maliziösen Grinsen und seinem Leichenwagen zu erschrecken.
Wie im Film "Das Landhaus der toten Seelen" (im amerikanischen Original: Burnt Offerings), sprach der grinsende Leichenwagenfahrer kein Wort, sondern ängstigte alle mit seinem maliziösen Grinsen zu Tode. Da nützte es auch nix, dass Stinki den Leichenwagenfahrer anranzte: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!" :o) ES versteckte sich hinter Stinki, was dem aber auch nicht so recht war, zumal ES nicht viel kleiner und schmaler ist als er selbst. Thorsten war wohl zwischenzeitlich das Blut in den Adern gefroren und ließ sich deshalb vom Stationsarzt bemuttern, um Gerinnsel zu verhindern. Timo fühlte sich gemobbt, sowohl vom Wetter als auch von dem grinsenden Leichenwagenfahrer. Ich habe jedenfalls beschlossen, mit Clio in die Gerscheder Weiden zu fahren und mal bei meinen Pferdchen nach dem Rechten zu sehen - das hätte ich zwar auch mit meinem 3er BMW aus der Dellwiger Geheimgarage tun können, aber da wäre ja noch mehr Zeit verloren gegangen, bis ich Clio gegen den 3er getauscht hätte.
Zwischendurch hatte der Leichenwagenfahrer Visitenkarten an meine Pferdchen verteilt. Darauf stand geschrieben:
Bestattungshaus Smile and Die
Ihr grinsender Leichenwagenfahrer - Your grinning catafalque driver
Schnitterweg 27
45357 Essen
Deutschland/Germany
Tel. xxxx
ES hatte nach Erhalt der Visitenkarte bereits angefangen zu plärren und war um Gnade winselnd auf die Erde gesunken, sich dabei an Stinkis Unterschenkeln festklammernd. Stinki wusste gar nicht mehr, wen er jetzt fragen sollte "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!" - den Leichenwagenfahrer oder ES...
Selbst der fast volle Mond am Himmel hielt die Geschehnisse in den Gerscheder Weiden kaum noch aus, denn er versteckte sich häufiger freiwillig hinter dichten Wolken. Thomas drehte solange nervöse Pirouetten, bis ihn ein unangenehmer Drehschwindel befiel - kein Wunder!
Der Leichenwagenfahrer hatte seinen fahrbaren Untersatz bereits gewendet, als ich mit Clio in die Gerscheder Weiden kam. Auch mich grinste er nur an, ohne ein Wort zu sagen - sein Grinsen reichte da schon, genau wie in dem o. g. Film und in der von mir geschriebenen Geschichte "Beerdigungsmusik" aus meinem Buch "Düstere Schauergeschichten".
Clio war da etwas weniger schinant, denn ohne meine Erlaubnis fing er an, den 5er Touring, in dem der grinsende Leichenwagenfahrer saß, von hinten zu nehmen. Sowohl Clio als auch der BMW rollten genießerisch mit den Scheinwerfern, dabei laut hechelnd. Clio nahm auch keine Notiz davon, dass ich ihn angemeckert und immer gerufen habe "Aus, Clio! Lass von dem BMW ab!" Der 5er Touring hatte offenbar nix dagegen, von meinem Clio weggefrühstückt zu werden - im Gegenteil, er schien sogar richtig Spaß daran zu haben. Das Gesicht des Leichenwagenfahrers konnte ich dabei natürlich nicht sehen. Wenig später rollte er jedenfalls mit seinem Leichenwagen von dannen, während Clio hochzufrieden mit sich stehen blieb und meinen Pferdchen zurief: "Seht ihr: So geht das!" :o)
Normalerweise flitzten ja früher, als Clio noch Stinkis 5er Touring auf dem Firmenparkplatz in Herne nahm, anschließend kleine Clio Touring über den Parkplatz, denen Stinki nach Feierabend erst mal Fläschchen geben musste, aber gestern rollten keine kleinen Clio Touring durch die Gerscheder Weiden, sondern kleine Särge. Thorsten und der Stationsarzt hatten jedenfalls die gute Idee, die Mini-Särge einzufangen und sie auf die Schienen der Köln-Mindener-Strecke zu setzen, damit sie von einem Zug überrollt werden, aber da die Bahn ja mal wieder streikt, war das gestern wohl nix mit dem überrollt werden von einem Güter- oder Personenzug :o(.
Meine Pferdchen waren verängstigt, verstört oder verärgert, sodass ich erst mal Schilder gebastelt habe, auf denen geschrieben steht "Leichenwagenfreie Zone!", aber ob das was nützt und sich der Leichenwagenfahrer mitsamt seinem Gefährt von den Gerscheder Weiden fern hält, bleibt abzuwarten :o). Nach einer Tasse Kaffee bzw. einer Tasse Kakao für ES ging es meinen Pferdchen jedenfalls wieder besser, obwohl die Anspannung natürlich blieb, ob der Leichenwagenfahrer nicht noch einmal zurückkommen würde...
Anthony James als grinsender Leichenwagenfahrer in dem Film "Burnt Offerings" - Quelle: moviepilot.de
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Donnerstag, 25. September 2014
Warum man mich spätabends nicht vor dem Fernseher parken sollte :o)
Gut, ich bin zwar schon 18 Jahre alt bzw. um einiges älter, hihi, aber trotzdem sollte man mich spätabends nicht vor dem Fernseher parken, denn angesichts einiger Beiträge im TV passiert es schon häufiger, dass meine Höllenmaschine namens Gehirn anfängt zu ticken und ich auf abstruse Ideen komme :o).
Gestern Abend schaute ich im NDR zunächst Extra 3 und anschließend noch das Medien-Magazin Zapp. In einem Beitrag bei Zapp ging es u. a. um einige Autoren, deren Beiträge bis heute nicht vergütet wurden, obwohl in der damals noch existierenden Zeitschrift veröffentlicht - heute sind dafür einige neue Zeitschriften verfügbar, die von eben jenem Redakteur herausgegeben werden, aber offenbar scheint der Herr leider immer noch nicht in der Lage zu sein, die Autoren zu vergüten. Um diese Unverschämtheit an sich soll es jetzt auch gar nicht gehen, sondern um die Titel der vorgestellten Zeitschriften, wie z. B. LandLust, Romantisches Wohnen oder LandGang.
Hm...bei dem Wort LandGang fiel mir direkt wieder eine Geschichte ein. Dazu muss man das Wort "Landgang" allerdings nicht deutsch aussprechen, sondern den Wortteil "Gang" amerikanisch, d. h. aus dem Gang wird eine Gang, hihihi. Da hatte ich direkt eine Idee zu einer fröhlichen Geschichte auf dem Land mit meiner Gang in Gestalt meiner Pferdchen :o).
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Meine Gang auf dem Land
An einem sonnigen Herbsttag schnappe ich mir meine Pferdchen und fahre mit ihnen auf's Land, genauer gesagt ins nicht allzu weit entfernte Bottrop-Kirchhellen. Da in meinem Clio außer dem von mir belegten Fahrersitz nur noch vier weitere Sitzplätze zur Verfügung stehen, die von Stinki, ES, Thorsten und dem Stationsarzt belegt werden, folgt mir Thomas in einer A-Klasse, in der er noch Timo und Christoph transportiert. Den grinsenden Leichenwagenfahrer haben wir zu unserer Sicherheit auf der anderen Seite des Bahndamms in der Weidenstraße zurück gelassen.
In Bottrop-Kirchhellen ist alles friedlich - die Schafe auf den Weiden blöken zufrieden in den blauen Himmel (Blök!), die Pferde traben ein wenig über ihre Koppeln und wiehern ab und an (Wieher!), Bienen und Hummeln suchen in den noch blühenden Blumen nach Nektar. Es hätte alles so schön sein können, wenn ich nicht plötzlich mit meinem schwarzen Clio um die Ecke gebogen wäre, gefolgt von Thomas' blauer A-Klasse. Nachdem wir unsere fahrbaren Untersätze geparkt haben, streife ich mit meiner Gang durch die Felder und Wiesen Kirchhellens.
ES plärrt bereits nach wenigen Minuten (ist ja nix Neues...), denn ES war so verrückt, mit einem wunderschönen schwarzen Hengst Schwanzvergleich zu machen. Als der Hengst ES' kleines bestes Stück endlich entdeckt hat, wiehert es nur fröhlich und gestattet ES einen Blick auf sein natürlich viel mächtigeres Geschlechtsteil. Danach ist der Vormittag für ES gelaufen. Timo fühlt sich von dem Hengst gemobbt, obwohl er überhaupt nicht am Schwanzvergleich teilgenommen hat.
Stinki will mit mir in den Wald, Pilze mähen, aber auf Stinkmorchel habe ich jetzt gar keine Lust. Stinki verspricht mir zwar hoch und heilig, mir andere Pilze zeigen zu wollen (wirklich?), aber ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll und ob Stinki überhaupt ein Pilzkenner ist. Natürlich legt er sich auf den Boden, um mir ein ganz tolles Exemplar von Fliegenpilz zu zeigen, doch als er den Pilz vorsichtig pflücken will, um ihn gemeinsam mit mir zu rauchen (Halla!), fühlen sich einige Schlümpfe in ihrem Wohnumfeld gestört und beginnen, Stinki zu vermöbeln. Danach ist seine Laune auch im Keller, obwohl ich mich bemühe, ihn bei Laune zu halten, indem ich ihn verarzte.
Thorsten - Sternzeichen Widder - ist frustig, als ihn ein Widder umrennt, denn der Widder platzt fast vor Neid, als Thorsten die Trench Open hat und dem Widder sein bestes Stück zeigt. Die weiblichen Schafe blöken amüsiert, wobei nicht klar ist, ob sie über Thorstens bestes Stück blöken oder das Geschlechtsteil des Widders. Thorsten findet das alles nicht komisch und lechzt nach Bratkartoffeln mit Speck (vielleicht war es auch die Lachsschaumspeise, hihi).
Thomas und der Stationsarzt wollen Blumen pflücken, lassen sich jedoch von einer gereizt summenden Hummel einschüchtern, denn die Hummel macht den beiden Herren unmissverständlich klar, dass nur sie fummeln darf - zumindest an den Blumen. Christoph singt einigen Brummsummsen das Lied von den Schlümpfen. Als er sie fragt: "Soll ich Euch ein Lied beibringen?", antworten die Bienen und Hummeln: "Nein, ich könnt' vor Wut zerspringen!" Christoph findet das nicht nett und beschließt, bei einigen Bäuerinnen in der Umgebung auch die Trench Open zu haben, ganz nach dem Motto "Ist die Bäuerin scharf wie Chili, zeigt Christoph ihr seinen Willi!" :o). Da haben allerdings die Bauern was gegen...
Da meine Pferdchen nach kurzer Zeit Frust schieben, weil sie niemandem ihre Dödel ungestraft zeigen dürfen bzw. weil keine Pilze gemäht und gepflückt werden dürfen, ohne dass das Zoff gibt, beschließe ich als ihre Zuhälterin, lieber mit ihnen in den nicht mehr weit entfernten Movie Park Germany im Ortsteil Feldhausen zu fahren. Meine Hoffnung besteht darin, dass sie dort nicht direkt alles mit ihren besten Stücken aufmischen und ihre überschüssige Energie auf Fahrgeschäften aller Art abbauen :o).
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Gestern Abend schaute ich im NDR zunächst Extra 3 und anschließend noch das Medien-Magazin Zapp. In einem Beitrag bei Zapp ging es u. a. um einige Autoren, deren Beiträge bis heute nicht vergütet wurden, obwohl in der damals noch existierenden Zeitschrift veröffentlicht - heute sind dafür einige neue Zeitschriften verfügbar, die von eben jenem Redakteur herausgegeben werden, aber offenbar scheint der Herr leider immer noch nicht in der Lage zu sein, die Autoren zu vergüten. Um diese Unverschämtheit an sich soll es jetzt auch gar nicht gehen, sondern um die Titel der vorgestellten Zeitschriften, wie z. B. LandLust, Romantisches Wohnen oder LandGang.
Hm...bei dem Wort LandGang fiel mir direkt wieder eine Geschichte ein. Dazu muss man das Wort "Landgang" allerdings nicht deutsch aussprechen, sondern den Wortteil "Gang" amerikanisch, d. h. aus dem Gang wird eine Gang, hihihi. Da hatte ich direkt eine Idee zu einer fröhlichen Geschichte auf dem Land mit meiner Gang in Gestalt meiner Pferdchen :o).
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Meine Gang auf dem Land
An einem sonnigen Herbsttag schnappe ich mir meine Pferdchen und fahre mit ihnen auf's Land, genauer gesagt ins nicht allzu weit entfernte Bottrop-Kirchhellen. Da in meinem Clio außer dem von mir belegten Fahrersitz nur noch vier weitere Sitzplätze zur Verfügung stehen, die von Stinki, ES, Thorsten und dem Stationsarzt belegt werden, folgt mir Thomas in einer A-Klasse, in der er noch Timo und Christoph transportiert. Den grinsenden Leichenwagenfahrer haben wir zu unserer Sicherheit auf der anderen Seite des Bahndamms in der Weidenstraße zurück gelassen.
In Bottrop-Kirchhellen ist alles friedlich - die Schafe auf den Weiden blöken zufrieden in den blauen Himmel (Blök!), die Pferde traben ein wenig über ihre Koppeln und wiehern ab und an (Wieher!), Bienen und Hummeln suchen in den noch blühenden Blumen nach Nektar. Es hätte alles so schön sein können, wenn ich nicht plötzlich mit meinem schwarzen Clio um die Ecke gebogen wäre, gefolgt von Thomas' blauer A-Klasse. Nachdem wir unsere fahrbaren Untersätze geparkt haben, streife ich mit meiner Gang durch die Felder und Wiesen Kirchhellens.
ES plärrt bereits nach wenigen Minuten (ist ja nix Neues...), denn ES war so verrückt, mit einem wunderschönen schwarzen Hengst Schwanzvergleich zu machen. Als der Hengst ES' kleines bestes Stück endlich entdeckt hat, wiehert es nur fröhlich und gestattet ES einen Blick auf sein natürlich viel mächtigeres Geschlechtsteil. Danach ist der Vormittag für ES gelaufen. Timo fühlt sich von dem Hengst gemobbt, obwohl er überhaupt nicht am Schwanzvergleich teilgenommen hat.
Stinki will mit mir in den Wald, Pilze mähen, aber auf Stinkmorchel habe ich jetzt gar keine Lust. Stinki verspricht mir zwar hoch und heilig, mir andere Pilze zeigen zu wollen (wirklich?), aber ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll und ob Stinki überhaupt ein Pilzkenner ist. Natürlich legt er sich auf den Boden, um mir ein ganz tolles Exemplar von Fliegenpilz zu zeigen, doch als er den Pilz vorsichtig pflücken will, um ihn gemeinsam mit mir zu rauchen (Halla!), fühlen sich einige Schlümpfe in ihrem Wohnumfeld gestört und beginnen, Stinki zu vermöbeln. Danach ist seine Laune auch im Keller, obwohl ich mich bemühe, ihn bei Laune zu halten, indem ich ihn verarzte.
Thorsten - Sternzeichen Widder - ist frustig, als ihn ein Widder umrennt, denn der Widder platzt fast vor Neid, als Thorsten die Trench Open hat und dem Widder sein bestes Stück zeigt. Die weiblichen Schafe blöken amüsiert, wobei nicht klar ist, ob sie über Thorstens bestes Stück blöken oder das Geschlechtsteil des Widders. Thorsten findet das alles nicht komisch und lechzt nach Bratkartoffeln mit Speck (vielleicht war es auch die Lachsschaumspeise, hihi).
Thomas und der Stationsarzt wollen Blumen pflücken, lassen sich jedoch von einer gereizt summenden Hummel einschüchtern, denn die Hummel macht den beiden Herren unmissverständlich klar, dass nur sie fummeln darf - zumindest an den Blumen. Christoph singt einigen Brummsummsen das Lied von den Schlümpfen. Als er sie fragt: "Soll ich Euch ein Lied beibringen?", antworten die Bienen und Hummeln: "Nein, ich könnt' vor Wut zerspringen!" Christoph findet das nicht nett und beschließt, bei einigen Bäuerinnen in der Umgebung auch die Trench Open zu haben, ganz nach dem Motto "Ist die Bäuerin scharf wie Chili, zeigt Christoph ihr seinen Willi!" :o). Da haben allerdings die Bauern was gegen...
Da meine Pferdchen nach kurzer Zeit Frust schieben, weil sie niemandem ihre Dödel ungestraft zeigen dürfen bzw. weil keine Pilze gemäht und gepflückt werden dürfen, ohne dass das Zoff gibt, beschließe ich als ihre Zuhälterin, lieber mit ihnen in den nicht mehr weit entfernten Movie Park Germany im Ortsteil Feldhausen zu fahren. Meine Hoffnung besteht darin, dass sie dort nicht direkt alles mit ihren besten Stücken aufmischen und ihre überschüssige Energie auf Fahrgeschäften aller Art abbauen :o).
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Dienstag, 9. September 2014
Meine Pferdchen im Vollmond :o)
Gestern Abend, als der Himmel noch im wahrsten Sinne des Wortes sternenklar war, ging der Vollmond schön groß und goldgelb im Osten auf. Auch meine Pferdchen konnten sich im benachbarten Dellwig an dem goldgelben Mond erfreuen, aber leider ließen die ersten geistigen Aussetzer auch nicht lange auf sich warten...:o).
Der grinsende Leichenwagenfahrer steht immer noch bei meinen Pferdchen, auch wenn seine weibliche Kundschaft nach wie vor spärlich gesät ist - ich glaube, bei dem diabolischen Grinsen ohne jedwede weitere Mimik vergeht den meisten Damen die Lust. ES plärrt jedoch, wenn ES den grinsenden Leichenwagenfahrer sieht, aber meist wird ES ja eh von freundlichen Eltern in der Umgebung als freundliches, lebendiges Kuscheltier für ihre Kinder gebucht, sodass ES den gruseligen Anblick des Leichenwagenfahrers nicht allzu lange ertragen muss.
Stinki fiel fast vom Glauben ab, als am Bahndamm der Köln-Mindener-Strecke wie von Geisterhand stinkende Stinkmorchel wuchsen, die kreischten, wenn sie ihn im Mondlicht sahen und auch noch ein vollmondiges Autogramm von Stinki wollten. Stinki ranzte dann jedesmal: "Wat is'n mit Euch eigentlich los?!", hat aber schließlich doch zähneknirschend Autogramme geschrieben. Tja, so ein echtes Stinkmorchel-Syndikat ist eben hartnäckig. Allerdings waren die Stinkmorchel sehr eifersüchtig, als eine etwa 40-jährige Dame Stinki für eine Runde Petting im Gebüsch gebucht hatte - menno, SIE sind doch seine Groupies! :o)
Thomas fachsimpelte mit dem Mann im Mond über die richtige Beleuchtung, damit er und sein Nippelalarm auch richtig gut zur Geltung kommen und er in Folge von weiteren willigen Damen gebucht wird. Der Vollmond kratzte sich am Kopf. Thorsten und der Stationsarzt sangen das Lied "Der Mann im Mond" von den Prinzen - wenig später wurden auch die beiden von zwei willigen jungen Damen für ihren treuen Dienst belohnt :o).
Timo hingegen fühlte sich mal wieder vom Vollmond gemobbt, weil der so schön goldgelb leuchtete - na ja, wenn Timo gelb im Gesicht wäre, würde das ja eher auf eine Lebererkrankung wie z. B. Gelbsucht schließen lassen. Weil Timo sich ja immer von allen möglichen Dingen und seinen Kollegen gemobbt fühlt, auch wenn Letztere das gar nicht tun, zumal ich als Zuhälterin ohnehin kein Mobbing dulden würde (da habe ich vielen Unternehmen und ihren so genannten Führungskräften wohl einiges voraus), war er besonders dankbar, als die Mobbing-Beauftragte eines Bottroper Unternehmens mit ihrem Benz vorgefahren kam und ihn direkt für eine ganze Nacht im Mondschein buchte, hihi.
Vollmond gestern Abend über Gerschede - (c) Alexandra Döll, Essen
Während meine Pferdchen sich rund um die Köln-Mindener-Strecke von lustvollen Damen wegfrühstücken lassen konnten, saß Sammy vollkommen zufrieden bei mir zuhause auf der Fensterbank und himmelte den Vollmond an. Sie hat sich besonders darüber gefreut, dass es so groß möndelte :o).
Der grinsende Leichenwagenfahrer steht immer noch bei meinen Pferdchen, auch wenn seine weibliche Kundschaft nach wie vor spärlich gesät ist - ich glaube, bei dem diabolischen Grinsen ohne jedwede weitere Mimik vergeht den meisten Damen die Lust. ES plärrt jedoch, wenn ES den grinsenden Leichenwagenfahrer sieht, aber meist wird ES ja eh von freundlichen Eltern in der Umgebung als freundliches, lebendiges Kuscheltier für ihre Kinder gebucht, sodass ES den gruseligen Anblick des Leichenwagenfahrers nicht allzu lange ertragen muss.
Stinki fiel fast vom Glauben ab, als am Bahndamm der Köln-Mindener-Strecke wie von Geisterhand stinkende Stinkmorchel wuchsen, die kreischten, wenn sie ihn im Mondlicht sahen und auch noch ein vollmondiges Autogramm von Stinki wollten. Stinki ranzte dann jedesmal: "Wat is'n mit Euch eigentlich los?!", hat aber schließlich doch zähneknirschend Autogramme geschrieben. Tja, so ein echtes Stinkmorchel-Syndikat ist eben hartnäckig. Allerdings waren die Stinkmorchel sehr eifersüchtig, als eine etwa 40-jährige Dame Stinki für eine Runde Petting im Gebüsch gebucht hatte - menno, SIE sind doch seine Groupies! :o)
Thomas fachsimpelte mit dem Mann im Mond über die richtige Beleuchtung, damit er und sein Nippelalarm auch richtig gut zur Geltung kommen und er in Folge von weiteren willigen Damen gebucht wird. Der Vollmond kratzte sich am Kopf. Thorsten und der Stationsarzt sangen das Lied "Der Mann im Mond" von den Prinzen - wenig später wurden auch die beiden von zwei willigen jungen Damen für ihren treuen Dienst belohnt :o).
Timo hingegen fühlte sich mal wieder vom Vollmond gemobbt, weil der so schön goldgelb leuchtete - na ja, wenn Timo gelb im Gesicht wäre, würde das ja eher auf eine Lebererkrankung wie z. B. Gelbsucht schließen lassen. Weil Timo sich ja immer von allen möglichen Dingen und seinen Kollegen gemobbt fühlt, auch wenn Letztere das gar nicht tun, zumal ich als Zuhälterin ohnehin kein Mobbing dulden würde (da habe ich vielen Unternehmen und ihren so genannten Führungskräften wohl einiges voraus), war er besonders dankbar, als die Mobbing-Beauftragte eines Bottroper Unternehmens mit ihrem Benz vorgefahren kam und ihn direkt für eine ganze Nacht im Mondschein buchte, hihi.
Vollmond gestern Abend über Gerschede - (c) Alexandra Döll, Essen
Während meine Pferdchen sich rund um die Köln-Mindener-Strecke von lustvollen Damen wegfrühstücken lassen konnten, saß Sammy vollkommen zufrieden bei mir zuhause auf der Fensterbank und himmelte den Vollmond an. Sie hat sich besonders darüber gefreut, dass es so groß möndelte :o).
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Samstag, 16. August 2014
Warum ich nicht mit meinen Pferchen in irgendwelche Geisterbahnen gegangen bin :o)
Am letzten Sonntag war ich ja mit Uli und Andrea im Horror-Lazarett, wobei Uli ja schon im Eingangsbereich wieder kehrt gemacht hat :o), aber das Horror-Lazarett war natürlich nicht die einzige Geisterbahn auf Crange, denn dort gab es z. B. noch die Geisterschlange und das Schloss Dracula, aber ich habe es am Tag zuvor für nicht zielführend gehalten, mit meinen Pferdchen eine Geisterbahn zu besuchen :o)).
ES hätte ohnehin angefangen zu plärren beim Anblick der ganzen Geister - und besonders bei den lebendigen, gut geschminkten Gespenstern im Horror-Lazarett :o). Der Stationsarzt hat zwar den richtigen Beruf, um sowas zu verkraften, aber mit Geisterbahnen hat er's auch nicht so, zumal er als Neurologe ohnehin nicht so oft größere Mengen an Blut und (Un-)Toten zu sehen bekommen wird, denn er ist ja kein Chirurg oder Pathologe.
Stinki hätte sicherlich alle Gestalten im Inneren angemeckert "Wat is'n mit Euch eigentlich los?!", sodass die Gespenster nachher noch freiwillig ihren Standort in der Geisterbahn verlassen und extra für Stinki eine neue Geisterbahn gegründet hätten, in der er dann alleine hätte spuken können :o). Thorsten hätte zwar wahrscheinlich genauso dreckig gelacht wie ich im Horror-Lazarett, aber Thomas hingegen hätte dort unsichere Pirouetten gedreht und gesagt: "Ja, hm...ich weiß nicht...was meint Ihr denn?!" (Antwort der Geister: "MUAAAAAHAHAHAHAHA!" *lachdreckig*) und Timo war ohnehin mehr mit seinem Rückenklaus beschäftigt, der sich durch den Besuch des Happy Sailor nicht wirklich gebessert hat *glucks*.
Das Horror-Lazarett von außen - (c) aufcrange.de
ES hätte ohnehin angefangen zu plärren beim Anblick der ganzen Geister - und besonders bei den lebendigen, gut geschminkten Gespenstern im Horror-Lazarett :o). Der Stationsarzt hat zwar den richtigen Beruf, um sowas zu verkraften, aber mit Geisterbahnen hat er's auch nicht so, zumal er als Neurologe ohnehin nicht so oft größere Mengen an Blut und (Un-)Toten zu sehen bekommen wird, denn er ist ja kein Chirurg oder Pathologe.
Stinki hätte sicherlich alle Gestalten im Inneren angemeckert "Wat is'n mit Euch eigentlich los?!", sodass die Gespenster nachher noch freiwillig ihren Standort in der Geisterbahn verlassen und extra für Stinki eine neue Geisterbahn gegründet hätten, in der er dann alleine hätte spuken können :o). Thorsten hätte zwar wahrscheinlich genauso dreckig gelacht wie ich im Horror-Lazarett, aber Thomas hingegen hätte dort unsichere Pirouetten gedreht und gesagt: "Ja, hm...ich weiß nicht...was meint Ihr denn?!" (Antwort der Geister: "MUAAAAAHAHAHAHAHA!" *lachdreckig*) und Timo war ohnehin mehr mit seinem Rückenklaus beschäftigt, der sich durch den Besuch des Happy Sailor nicht wirklich gebessert hat *glucks*.
Das Horror-Lazarett von außen - (c) aufcrange.de
Donnerstag, 31. Juli 2014
Meine Pferdchen auf der Cranger Kirmes :o)
Da auch meine Pferdchen mal Freizeit brauchen, fahre ich als Zuhälterin mit ihnen und meinen Stoffies zur Cranger Kirmes in Herne. Mein 3er BMW freut sich ebenfalls, dass er Ausgang hat und smst auf dem Parkplatz mit meinem Clio in Essen-Gerschede hin und her.
Meine Pferdchen sind ganz wild darauf, die Wilde Maus zu besuchen. Da ein Wagen für vier Personen Platz bietet, teilen wir uns entsprechend auf: Im ersten Wagen sitzen vorne Thorsten und der Stationsarzt, hinten sitzt Timo mit Stinki. Ich habe Thomas, Christoph und ES mit in meinem Wagen. Meine Stoffies nehmen den Wagen dahinter.
ES plärrt, als der Wagen die Startrampe hoch gezogen wird und eigentlich noch gar nix passiert ist. "Mr. Dole, look at me!", schluchzt er, sodass Thomas nur den Kopf schütteln kann. Christoph grinst und singt auch noch "Hells Bells", sodass ES noch mehr plärrt. Im Wagen vor uns ist die große Schreierei ausgebrochen, denn Timo brüllt in jeder Steilkurve "Mein Rücken-Klaus!", Stinki ranzt kreischend: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!". Thorsten lacht laut und dreckig, während der Stationsarzt Geräusche von sich gibt wie eine Kuh beim Kalben.
Endlich ist die Fahrt zuende. ES plärrt immer noch, obwohl gar nix passiert ist. Timo stöhnt: "Mein Rücken-Klaus!", sodass Stinki, der ja nun mal mit Vornamen Klaus heißt, rummeckert: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?! Ich bitte Sie, nicht meinen Namen für Ihre Rückenschmerzen zu missbrauchen!" Auch Thorsten und Thomas klagen über Rückenschmerzen, sodass der Stationsarzt sich bemüßigt sieht, seine drei Kollegen hinter einem Fressbüdchen mit Thermacare-Wärmeumschlägen zu verpflastern. ES hat sich derweil ein Eis gekauft und hat mal endlich das Plärren eingestellt. Sammy kichert und nötigt den armen Stinki, mit ihr die Schiffschaukel zu besuchen - Sammy geht es nach der Fahrt gut, Stinki weniger. Gegen Spielplatzschaukeln hat er ja nix, aber Schiffschaukeln haben doch eine viel größere Ausflughöhe :o). Stinki ist leicht benommen und muss erst mal ein Würstchen essen, dazu trinkt er eine Coke. Thorsten kichert schadenfroh, sodass Stinki ihn anranzt: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!" Seine Laune hebt sich auch nicht, als Timo wieder was von seinem Rücken-Klaus faselt.
Ich möchte unbedingt den Break Dancer besuchen und kralle mir zu dem Zweck Thorsten - trotz Rücken-Klaus. Er ist aber mit der Fahrt einverstanden. Stinki und der Stationsarzt wollen mir daraufhin zeigen, was für tolle Kerle sie sind, und besteigen ebenfalls gemeinsam eine Gondel. Thomas und ES begnügen sich mit der Rolle des Zuschauers, während Timo und Christoph die letzte freie Gondel auf dem Break Dancer ergattern. ES winkt mir wie ein Bekloppter, als das Fahrgeschäft anruckt. Die Welt wird bunt, als unsere Gondel sich praktisch nur auf einer Stelle zu drehen scheint...:o). Stinki brüllt wie ein Auerochse, als der Break Dancer richtig Fahrt aufnimmt. Der Stationsarzt hingegen sucht nach Leukoplast in der Tasche seiner Jeans, um Stinki das Maul zu stopfen. Timo brüllt in die Musik rein: "Mein Rücken-Klaus!" Christoph lacht sich scheckig, genau wie Thorsten und ich. Sammy winkt Stinki und verschüttet vor Freude, Stinki mit einer Art Drehwurm in seiner Gondel zu sehen, fast ihre Cola. Timo unterhält immer noch alle - sowohl die Mitfahrer als auch die Zuschauer - mit seinem Rücken-Klaus. Dem Stationsarzt wird die Fahrt unheimlich und sucht nen Schleudersitz, mit dem er sich aus der Gondel katapultieren kann, denn Stinkis Geschrei hält er im Kopf nicht aus. Einige Zuschauer taumeln benommen vom Karussell weg, als Stinki seinem Namen auch noch alle Ehre macht und einen fahren lässt. Der Arzt fühlt sich einer Ohnmacht nahe. Timo klagt immer noch über seinen Rücken-Klaus.
Endlich ist die fröhliche Fahrt zuende und alle verlassen ihre Gondeln. Timos Rücken-Klaus hat sich verschlimmert - kein Wunder! Stinki stinkt benommen weiter und lässt sich auf eine der Stufen am Break Dancer fallen. Der Stationsarzt läuft rüber zur Würstchenbude, um mal nen anderen Geruch in der Nase zu haben als die Pupse von Stinki. Sammy verhätschelt Stinki und pflegt ihm ungefragt die Füße. ES kichert schadenfroh und besucht dann ein Kinderkarussell schräg gegenüber. Thorsten spendiert Alex und sich ein Stück Pizza. Christoph dreht noch mal alleine ne weitere Runde auf dem Break Dancer.
Als nächstes Fahrgeschäft ist der Happy Sailor angesagt - ich teile mir ein Wägelchen mit Thorsten, Timo mit Christoph, Stinki mit ES und der Stationsarzt mit Thomas. Wie auf diesem Fahrgeschäft üblich, bekommen alle hysterische Lachanfälle, sogar Timo - und das trotz Rücken-Klaus! :o)) Sammy und Ecki schießen Fotos von mir und meinen Pferdchen. Sammy klärt andere fröhliche Zuschauer am Fahrgeschäft darüber auf, dass sie total in Ordnung sei - aber so total! :o)) Nur ES plärrt, sodass Stinki kichernd ranzt: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!" ES schwankt danach zwischen Plärren, Kichern und Brabbeln.
Erst hallt ein Donner über den Kirmesplatz, dann kreischt die Menge, bevor die Menschen in alle Richtungen auseinander rennen. Sammy nöhlt: "Mahaaaann!", und sucht mit ihren plüschigen Freunden Zuflucht am nahe gelegenen Auto-Scooter, wo sie erst einige Fahrer anfeuert, sich dann auf die Rückenlehne eines Wagens schwingt, um Mutter und Tochter zu erschrecken und schließlich zum DJ ins Kassen- und Musikhäuschen flüchtet, als der nächste Donner über den Platz hallt. Ihre beste Freundin Anna quietscht: "Mann, Sammy!" Nach der Fahrt auf dem Happy Sailor suchen meine Pferdchen und ich Zuflucht im nahe gelegenen Etagen-Café, sodass sich alle von ihrem Rücken-Klaus und weiteren Schädigungen erholen können :o). Die Stoffies bevölkern weiterhin den Auto-Scooter.
Cranger Kirmes 2013 - (c) ruhrnachrichten.de
Meine Pferdchen sind ganz wild darauf, die Wilde Maus zu besuchen. Da ein Wagen für vier Personen Platz bietet, teilen wir uns entsprechend auf: Im ersten Wagen sitzen vorne Thorsten und der Stationsarzt, hinten sitzt Timo mit Stinki. Ich habe Thomas, Christoph und ES mit in meinem Wagen. Meine Stoffies nehmen den Wagen dahinter.
ES plärrt, als der Wagen die Startrampe hoch gezogen wird und eigentlich noch gar nix passiert ist. "Mr. Dole, look at me!", schluchzt er, sodass Thomas nur den Kopf schütteln kann. Christoph grinst und singt auch noch "Hells Bells", sodass ES noch mehr plärrt. Im Wagen vor uns ist die große Schreierei ausgebrochen, denn Timo brüllt in jeder Steilkurve "Mein Rücken-Klaus!", Stinki ranzt kreischend: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!". Thorsten lacht laut und dreckig, während der Stationsarzt Geräusche von sich gibt wie eine Kuh beim Kalben.
Endlich ist die Fahrt zuende. ES plärrt immer noch, obwohl gar nix passiert ist. Timo stöhnt: "Mein Rücken-Klaus!", sodass Stinki, der ja nun mal mit Vornamen Klaus heißt, rummeckert: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?! Ich bitte Sie, nicht meinen Namen für Ihre Rückenschmerzen zu missbrauchen!" Auch Thorsten und Thomas klagen über Rückenschmerzen, sodass der Stationsarzt sich bemüßigt sieht, seine drei Kollegen hinter einem Fressbüdchen mit Thermacare-Wärmeumschlägen zu verpflastern. ES hat sich derweil ein Eis gekauft und hat mal endlich das Plärren eingestellt. Sammy kichert und nötigt den armen Stinki, mit ihr die Schiffschaukel zu besuchen - Sammy geht es nach der Fahrt gut, Stinki weniger. Gegen Spielplatzschaukeln hat er ja nix, aber Schiffschaukeln haben doch eine viel größere Ausflughöhe :o). Stinki ist leicht benommen und muss erst mal ein Würstchen essen, dazu trinkt er eine Coke. Thorsten kichert schadenfroh, sodass Stinki ihn anranzt: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!" Seine Laune hebt sich auch nicht, als Timo wieder was von seinem Rücken-Klaus faselt.
Ich möchte unbedingt den Break Dancer besuchen und kralle mir zu dem Zweck Thorsten - trotz Rücken-Klaus. Er ist aber mit der Fahrt einverstanden. Stinki und der Stationsarzt wollen mir daraufhin zeigen, was für tolle Kerle sie sind, und besteigen ebenfalls gemeinsam eine Gondel. Thomas und ES begnügen sich mit der Rolle des Zuschauers, während Timo und Christoph die letzte freie Gondel auf dem Break Dancer ergattern. ES winkt mir wie ein Bekloppter, als das Fahrgeschäft anruckt. Die Welt wird bunt, als unsere Gondel sich praktisch nur auf einer Stelle zu drehen scheint...:o). Stinki brüllt wie ein Auerochse, als der Break Dancer richtig Fahrt aufnimmt. Der Stationsarzt hingegen sucht nach Leukoplast in der Tasche seiner Jeans, um Stinki das Maul zu stopfen. Timo brüllt in die Musik rein: "Mein Rücken-Klaus!" Christoph lacht sich scheckig, genau wie Thorsten und ich. Sammy winkt Stinki und verschüttet vor Freude, Stinki mit einer Art Drehwurm in seiner Gondel zu sehen, fast ihre Cola. Timo unterhält immer noch alle - sowohl die Mitfahrer als auch die Zuschauer - mit seinem Rücken-Klaus. Dem Stationsarzt wird die Fahrt unheimlich und sucht nen Schleudersitz, mit dem er sich aus der Gondel katapultieren kann, denn Stinkis Geschrei hält er im Kopf nicht aus. Einige Zuschauer taumeln benommen vom Karussell weg, als Stinki seinem Namen auch noch alle Ehre macht und einen fahren lässt. Der Arzt fühlt sich einer Ohnmacht nahe. Timo klagt immer noch über seinen Rücken-Klaus.
Endlich ist die fröhliche Fahrt zuende und alle verlassen ihre Gondeln. Timos Rücken-Klaus hat sich verschlimmert - kein Wunder! Stinki stinkt benommen weiter und lässt sich auf eine der Stufen am Break Dancer fallen. Der Stationsarzt läuft rüber zur Würstchenbude, um mal nen anderen Geruch in der Nase zu haben als die Pupse von Stinki. Sammy verhätschelt Stinki und pflegt ihm ungefragt die Füße. ES kichert schadenfroh und besucht dann ein Kinderkarussell schräg gegenüber. Thorsten spendiert Alex und sich ein Stück Pizza. Christoph dreht noch mal alleine ne weitere Runde auf dem Break Dancer.
Als nächstes Fahrgeschäft ist der Happy Sailor angesagt - ich teile mir ein Wägelchen mit Thorsten, Timo mit Christoph, Stinki mit ES und der Stationsarzt mit Thomas. Wie auf diesem Fahrgeschäft üblich, bekommen alle hysterische Lachanfälle, sogar Timo - und das trotz Rücken-Klaus! :o)) Sammy und Ecki schießen Fotos von mir und meinen Pferdchen. Sammy klärt andere fröhliche Zuschauer am Fahrgeschäft darüber auf, dass sie total in Ordnung sei - aber so total! :o)) Nur ES plärrt, sodass Stinki kichernd ranzt: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!" ES schwankt danach zwischen Plärren, Kichern und Brabbeln.
Erst hallt ein Donner über den Kirmesplatz, dann kreischt die Menge, bevor die Menschen in alle Richtungen auseinander rennen. Sammy nöhlt: "Mahaaaann!", und sucht mit ihren plüschigen Freunden Zuflucht am nahe gelegenen Auto-Scooter, wo sie erst einige Fahrer anfeuert, sich dann auf die Rückenlehne eines Wagens schwingt, um Mutter und Tochter zu erschrecken und schließlich zum DJ ins Kassen- und Musikhäuschen flüchtet, als der nächste Donner über den Platz hallt. Ihre beste Freundin Anna quietscht: "Mann, Sammy!" Nach der Fahrt auf dem Happy Sailor suchen meine Pferdchen und ich Zuflucht im nahe gelegenen Etagen-Café, sodass sich alle von ihrem Rücken-Klaus und weiteren Schädigungen erholen können :o). Die Stoffies bevölkern weiterhin den Auto-Scooter.
Cranger Kirmes 2013 - (c) ruhrnachrichten.de
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Freitag, 11. Juli 2014
Erneute Umsiedlung meiner Pferdchen
Da die Halde Neuköln am Weidkamp bei dem Unwetter vom Pfingstmontag, also 9. Juni 2014, ordentlich durch den Gewittersturm gerodet wurde und immer noch zahlreiche Bäume vom Umstürzen bedroht sind, habe ich meine Pferdchen vorübergehend in einer sichereren Umgebung in der Nähe untergebracht. Während auf der Halde alles in Ordung gebracht wird, stehen meine Pferdchen in der Unterführung unter der Köln-Mindener-Strecke, wobei diese Unterführung die Verbindung zwischen Weidenstraße und Gerscheder Weiden darstellt :o). Am Bahndamm und im Wendehammer am Ende der Gerscheder Weiden sind zum Glück bereits alle Sturmschäden weitgehend beseitigt, sodass meine Pferdchen dort problemlos arbeiten können. Vielen Kundinnen macht Sex bei ständigem Zügerauschen doppelt soviel Spaß - mit anderen Worten: Die Freierinnen kommen wie D-Züge :o)).
Die Unterführung Gerscheder Weiden/Weidenstraße ist gerade einmal sechs Gehminuten vom alten Platz an der Halde Neuköln entfernt, mit dem Auto sind es sogar nur zwei Minuten. Allerdings werden meine Pferdchen häufiger von Anwohnern der Gerscheder Weiden misstrauisch beäugt :o). Wenn ES gerade nicht von Eltern für ihre Kinder als Kuscheltier gebucht wird, kann ES auf einem der Spielplätze entlang des Fußweges an der Köln-Mindener-Strecke spielen gehen. Sammy schaut öfter mal bei meinen Pferdchen vorbei und bringt ihnen zusammen mit ihren Assistentinnen Barbara und Doris Leckrigkeiten bzw. rekrutiert Stinki, um mit ihm zu schaukeln, hihi. Allerdings gibt es natürlich Zoff, wenn ES und Stinki sich auf einem der Spielplätze begegnen, wobei Sammy dann gerne als Schlichterin fungiert.
Wenn es mal wieder über Gerschede/Dellwig donnert, mosert Stinki das Wetter an: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!" Timo fühlt sich wieder von allen möglichen Dingen und Menschen gemobbt - vom unbeständigen Wetter, glotzenden Anwohnern, tiefer gelegten Autos, die mit laut röhrendem Auspuff durch die Straßen brettern, von seinen Mitpferdchen...:o). Thorsten mag als besonderen Kick schnelle Nummern auf den Gleisen - zum Glück hat noch kein Zug das Liebesspiel und sein bzw. das Leben seiner jeweiligen Freierin beendet. Thomas lacht brüllend, wenn willige Damen ihn unter der Unterführung befummeln, während oben drüber ein Güterzug rollt. Der Stationsarzt hat sich schon prophylaktisch mit Antibrumm Forte eingesprüht, denn in den Büschen am Bahndamm treiben sich doch allerlei Insekten rum, die teilweise auch schon mal stechen können - bei den Damen ist er ja für's Stechen zuständig *grins*.
Wenn ich meine Pferdchen am Freitagabend mit meinem 3er BMW aus der Dellwiger Geheimgarage abkassiere, freut sich mein 3er auch über die neue Location. Allerdings wird er unmütig gegenüber Rostlauben im Wendehammer, die dort einfach so vor sich hinrosten, weil sich niemand für deren Abmeldung und Entsorgung zuständig fühlt. Dieser Umstand ist für Timo ein zusätzlicher Mobbing-Faktor.
Alte Straßenbahn auf der Donnerstraße in der Nähe der Weidenstraße - (c) Bernhard Terjung, Drehscheibe online-foren.de
Auf dem Foto fährt noch eine alte Straßenbahn der Linie 115 - die es heute gar nicht mehr gibt - die Donnerstraße entlang. Nach Angaben des Fotografen ist das Foto im Juli 1982 entstanden, denn zu dem Zeitpunkt fuhr die 115 definitiv noch - ab 1984 ist die 115 nicht mehr bis Dellwig-Wertstraße gefahren, sondern hatte ihre Endstelle am Germaniaplatz in Borbeck-Mitte bzw. am damaligen Betriebshof an der Stolbergstraße gegenüber vom Philippusstift, den es heute leider auch nicht mehr gibt. Ich kann mich noch gut an das alte Backsteingebäude an der Stolbergstraße erinnern, in dem sich das Straßenbahndepot befand.
Die Unterführung Gerscheder Weiden/Weidenstraße ist gerade einmal sechs Gehminuten vom alten Platz an der Halde Neuköln entfernt, mit dem Auto sind es sogar nur zwei Minuten. Allerdings werden meine Pferdchen häufiger von Anwohnern der Gerscheder Weiden misstrauisch beäugt :o). Wenn ES gerade nicht von Eltern für ihre Kinder als Kuscheltier gebucht wird, kann ES auf einem der Spielplätze entlang des Fußweges an der Köln-Mindener-Strecke spielen gehen. Sammy schaut öfter mal bei meinen Pferdchen vorbei und bringt ihnen zusammen mit ihren Assistentinnen Barbara und Doris Leckrigkeiten bzw. rekrutiert Stinki, um mit ihm zu schaukeln, hihi. Allerdings gibt es natürlich Zoff, wenn ES und Stinki sich auf einem der Spielplätze begegnen, wobei Sammy dann gerne als Schlichterin fungiert.
Wenn es mal wieder über Gerschede/Dellwig donnert, mosert Stinki das Wetter an: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!" Timo fühlt sich wieder von allen möglichen Dingen und Menschen gemobbt - vom unbeständigen Wetter, glotzenden Anwohnern, tiefer gelegten Autos, die mit laut röhrendem Auspuff durch die Straßen brettern, von seinen Mitpferdchen...:o). Thorsten mag als besonderen Kick schnelle Nummern auf den Gleisen - zum Glück hat noch kein Zug das Liebesspiel und sein bzw. das Leben seiner jeweiligen Freierin beendet. Thomas lacht brüllend, wenn willige Damen ihn unter der Unterführung befummeln, während oben drüber ein Güterzug rollt. Der Stationsarzt hat sich schon prophylaktisch mit Antibrumm Forte eingesprüht, denn in den Büschen am Bahndamm treiben sich doch allerlei Insekten rum, die teilweise auch schon mal stechen können - bei den Damen ist er ja für's Stechen zuständig *grins*.
Wenn ich meine Pferdchen am Freitagabend mit meinem 3er BMW aus der Dellwiger Geheimgarage abkassiere, freut sich mein 3er auch über die neue Location. Allerdings wird er unmütig gegenüber Rostlauben im Wendehammer, die dort einfach so vor sich hinrosten, weil sich niemand für deren Abmeldung und Entsorgung zuständig fühlt. Dieser Umstand ist für Timo ein zusätzlicher Mobbing-Faktor.
Alte Straßenbahn auf der Donnerstraße in der Nähe der Weidenstraße - (c) Bernhard Terjung, Drehscheibe online-foren.de
Auf dem Foto fährt noch eine alte Straßenbahn der Linie 115 - die es heute gar nicht mehr gibt - die Donnerstraße entlang. Nach Angaben des Fotografen ist das Foto im Juli 1982 entstanden, denn zu dem Zeitpunkt fuhr die 115 definitiv noch - ab 1984 ist die 115 nicht mehr bis Dellwig-Wertstraße gefahren, sondern hatte ihre Endstelle am Germaniaplatz in Borbeck-Mitte bzw. am damaligen Betriebshof an der Stolbergstraße gegenüber vom Philippusstift, den es heute leider auch nicht mehr gibt. Ich kann mich noch gut an das alte Backsteingebäude an der Stolbergstraße erinnern, in dem sich das Straßenbahndepot befand.
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Montag, 2. Juni 2014
Ein Besuch bei meinen Pferdchen an der Halde Neuköln
Heute Vormittag bin ich mit Clio zum Kaufpark Bamlerstraße gefahren, da ich u. a. einige Drogerie-Artikel benötigte. Auf dem Weg nach Altenessen haben wir natürlich auch einen Zwischenstopp an der Halde Neuköln eingelegt, um mal bei meinen Pferdchen nach dem Rechten zu sehen.
Meinen Pferdchen ging es gut, denn die Sonne schien und kurz zuvor war auch Sammy zusammen mit ihren beiden Assistentinnen Barbara und Doris dort gewesen, um meine Pferdchen mit Kaffee, Limo und Langnese-Eis zu erfreuen. Ach, was hat Thomas gestrahlt, dass er sich wieder einen noggern konnte :o)).
Stinki blätterte, während er ein Cornetto aß, in dem Buch "Die Strubbels - Ich war so wütend" :o). ES hat sich den Text von ihm übersetzen lassen, da ES leider kaum Deutsch versteht - mit der Verständigung mit den Eltern von kuschelwütigen Kindern klappt es aber trotzdem :o). Thorsten und der Stationsarzt überlegten, ob sie die Köln-Mindener-Strecke auf einer Eisenbahnplatte nachbauen sollten. Timo nuckelte derweil an einem Braunen Bär und fühlte sich gemobbt, weil er noch kein Heft von den Strubbels hatte und Stinki lieber ES den Text übersetzt hat anstatt ihm das Büchlein zu geben.
Meinen Pferdchen ging es gut, denn die Sonne schien und kurz zuvor war auch Sammy zusammen mit ihren beiden Assistentinnen Barbara und Doris dort gewesen, um meine Pferdchen mit Kaffee, Limo und Langnese-Eis zu erfreuen. Ach, was hat Thomas gestrahlt, dass er sich wieder einen noggern konnte :o)).
Stinki blätterte, während er ein Cornetto aß, in dem Buch "Die Strubbels - Ich war so wütend" :o). ES hat sich den Text von ihm übersetzen lassen, da ES leider kaum Deutsch versteht - mit der Verständigung mit den Eltern von kuschelwütigen Kindern klappt es aber trotzdem :o). Thorsten und der Stationsarzt überlegten, ob sie die Köln-Mindener-Strecke auf einer Eisenbahnplatte nachbauen sollten. Timo nuckelte derweil an einem Braunen Bär und fühlte sich gemobbt, weil er noch kein Heft von den Strubbels hatte und Stinki lieber ES den Text übersetzt hat anstatt ihm das Büchlein zu geben.
Weg zum Gipfel der Halde Neuköln - (c) Alexandra Döll, Essen
Nachdem Clio und ich uns davon überzeugt hatten, dass es meinen Pferdchen gut geht - bei Timo ist es ja schon nix Neues mehr, dass er sich gemobbt fühlt - haben wir unsere Fahrt nach Altenessen fortgesetzt und uns über den Sonnenschein gefreut. Meine Pferdchen haben uns nachgewunken und uns Kusshände zugeworfen - na, das ist ja wohl das Mindeste :o))!!
Donnerstag, 22. Mai 2014
Schwüle auf der und um die Halde Neuköln
ES bringt die Eltern in der Umgebung der Halde Neuköln zur Verzweiflung - ES lässt sich zwar derzeit nicht als überdimensioniertes Kuscheltier für Kinder buchen, besteht aber darauf, dem Nachwuchs der Dellwiger Familien ihren Platz im heimischen Plantschbecken streitig zu machen. Bis auf ES findet niemand das lustig. Ich habe schon mit ES über geschäftsschädigendes Verhalten gesprochen :o).
Ansonsten bestäuben sich meine Pferdchen mit Autan-Spray, um etwaige Mücken, Motten oder andere Insekten von sich fern zu halten, zudem hat das Ganze ja auch einen angenehmen Duft. Die Insekten wiederum finden das doof und summen frustriert durch die Sträucher auf der Halde. Timo fühlt sich, obwohl die Insekten ihn in Ruhe lassen, von ihnen gemobbt - jetzt wohl, weil sie ihn nicht mehr beachten :o).
Bevor Sammy heute Morgen zum Sportfest ihrer Kinder nach Gelsenkirchen gefahren ist, hat sie zusammen mit ihren Assistentinnen Barbara und Doris Fußschüsseln zur Halde Neuköln gebracht - selbstverständlich mit Wasser gefüllt, damit meine Pferdchen sich ein wenig abkühlen können, denn unter den Bäumen staut sich die Hitze doch ganz schön.
Thomas bespricht gelangweilte Brennesseln am Fuße der Halde, doch die langweilen sich immer noch und gähnen sogar :o). Thorsten hingegen diskutiert mit Blattwanzen über die Farbe Grün und wird angesichts der frischen Farbe von Laub, Gras und Blattwanze bald selbst grün vor Neid. Stinki schmiert sich alle 30 Minuten publikumswirksam am Weidkamp mit Sonnenmilch ein - zwei Karambolagen konnten gerade noch von umsichtigen Verkehrsteilnehmern verhindert werden. Der Arzt philosophiert lieber über Fieberthermometer ohne Zahlen, hihi. Sein dankbares Publikum besteht hauptsächlich aus Marienkäfern, Bienen, Hummeln und Amseln. Timo möchte die Schwüle wegen Mobbings vors nächste Arbeitsgericht zerren, doch leider haben bislang alle Arbeitsgerichte in der Umgebung sein Ansinnen abgelehnt :o).
Ansonsten bestäuben sich meine Pferdchen mit Autan-Spray, um etwaige Mücken, Motten oder andere Insekten von sich fern zu halten, zudem hat das Ganze ja auch einen angenehmen Duft. Die Insekten wiederum finden das doof und summen frustriert durch die Sträucher auf der Halde. Timo fühlt sich, obwohl die Insekten ihn in Ruhe lassen, von ihnen gemobbt - jetzt wohl, weil sie ihn nicht mehr beachten :o).
Bevor Sammy heute Morgen zum Sportfest ihrer Kinder nach Gelsenkirchen gefahren ist, hat sie zusammen mit ihren Assistentinnen Barbara und Doris Fußschüsseln zur Halde Neuköln gebracht - selbstverständlich mit Wasser gefüllt, damit meine Pferdchen sich ein wenig abkühlen können, denn unter den Bäumen staut sich die Hitze doch ganz schön.
Thomas bespricht gelangweilte Brennesseln am Fuße der Halde, doch die langweilen sich immer noch und gähnen sogar :o). Thorsten hingegen diskutiert mit Blattwanzen über die Farbe Grün und wird angesichts der frischen Farbe von Laub, Gras und Blattwanze bald selbst grün vor Neid. Stinki schmiert sich alle 30 Minuten publikumswirksam am Weidkamp mit Sonnenmilch ein - zwei Karambolagen konnten gerade noch von umsichtigen Verkehrsteilnehmern verhindert werden. Der Arzt philosophiert lieber über Fieberthermometer ohne Zahlen, hihi. Sein dankbares Publikum besteht hauptsächlich aus Marienkäfern, Bienen, Hummeln und Amseln. Timo möchte die Schwüle wegen Mobbings vors nächste Arbeitsgericht zerren, doch leider haben bislang alle Arbeitsgerichte in der Umgebung sein Ansinnen abgelehnt :o).
Dienstag, 20. Mai 2014
Meine Pferdchen bei der Hitze
Heute Vormittag ging es ja noch mit der Hitze, als die Sonne noch nicht so richtig durchkam, aber seit die Wolken fast komplett abgezogen sind, ist es doch sehr warm überm Pott *schwitz*. Auch meine Pferdchen nöhlen deswegen natürlich, auch wenn sie zwischen den Bäumen auf der Halde Schatten suchen können, aber dort oben sieht sie ja keine interessierte Dame :o(.
Sammy wollte meinen Pferdchen schon Gesichtsventilatoren vorbei bringen, aber davon habe ich ihr doch abgeraten, weil die Dinger sich leider anhören wie surrende Vibratoren, hihi. Das könnte eventuell abschreckend auf potentielle Freierinnen wirken, denn die wollen ja keine Vibratoren, sondern einen echten Kerl *grins*.
Sammy wollte meinen Pferdchen schon Gesichtsventilatoren vorbei bringen, aber davon habe ich ihr doch abgeraten, weil die Dinger sich leider anhören wie surrende Vibratoren, hihi. Das könnte eventuell abschreckend auf potentielle Freierinnen wirken, denn die wollen ja keine Vibratoren, sondern einen echten Kerl *grins*.
Weg zum Gipfel der Halde Neuköln - (c) Alexandra Döll, Essen
Da ich Sammy von Gesichtsventilatoren aus o. g. Gründen abgeraten habe, hat sie aber trotzdem eine Runde Eis und kühle Getränke für meine Pferdchen springen lassen :o). Beides wurde dankbar angenommen.
Stinki bekommt jetzt immer Hitzewellen - mittlerweile aber nicht mehr nur bei meinem Erscheinen :o), sondern auch wegen der hohen Temperaturen überm Pott. Er findet das alles zu heiß - und mich natürlich auch *glucks*. ES besteht auf einem eigenen Plantschbecken mit Biene Maja-Motiv, doch das findet Sammy ziemlich übertrieben :o). Zur allgemeinen Abkühlung bringt der Arzt immer freundliche Eisbeutel mit, Thomas hat wiederum das Sponsoring für Sonnenmilch übernommen. Thorsten überlegt, einen Wet-T-Shirt-Contest ins Leben zu rufen, hihi. Timo fühlt sich von herum schwirrenden Insekten, der prallen Sonne und dem Wetter generell natürlich gemobbt :o)).
Montag, 12. Mai 2014
Meine Pferdchen und ihr Umgang mit dem Regenwetter :o)
Auch heute herrscht überm Pott nach wie vor kühles und windiges Schauerwetter, aber meine Pferdchen müssen trotz des Sauwetters - gerade nähert sich aus Südwesten die nächste dunkle Front - an der Halde Neuköln am Weidkamp arbeiten, wobei jedes meiner Pferdchen eine andere Strategie hat, mit dem Wetter umzugehen :o).
Timo fühlt sich natürlich gemobbt und spielt deshalb einen Hit von Tina Turner aus den 80ern - nämlich "I can't stand the rain". Das passt gut zu seiner Stimmung, denn er kann den Regen ja auch nicht ertragen, hihi.
Stinki und Thomas hören, obwohl sonst sehr unterschiedlich, den gleichen Song - nämlich Gene Kellys "I'm singing in the rain" :o)). Der Titel ist wenigstens fröhlich und dem Thomas macht das Pirouettendrehen dann direkt doppelt soviel Spaß. Stinki versucht, sich selbst gute Laune zu machen, indem er leise mitsingt; gleichzeitig hofft er, dass er durch den Regen noch ein wenig wächst, hihi. Okay, mit 52 Jahren dürfte sich da nicht mehr allzu viel tun *glucks*. Manche seiner Freierinnen stehen aber darauf, wenn sie ihm sein durchnässtes T-Shirt vom Leib reißen können, hehe. Dann kann er wenigstens wieder fragen, wat denn mit der jeweiligen Dame eigentlich los ist :o).
Thorsten scheint den Regen sogar zu mögen, denn immer, wenn gerade eine Regenpause angesagt ist, lässt er wechselweise den Nana-Hit "Let it rain" aus dem Jahr 1997 oder "I wish it would rain down" von Phil Collins aus dem Jahr 1990 ablaufen. Bei dem letztgenannten Titel kann er ja sogar mit seinen Freierinnen Klammerblues tanzen.
ES mag den Regen nicht so sehr, denn ES befürchtet, dass ES weiter einläuft und somit noch kleiner wird, als er ohnehin schon ist :o(. Da ES nix Besseres einfällt, spielt ES auf seinem Ghetto-Blaster einen Klassiker auf dem Jahre 1986, nämlich "The Rain" von Orange Juice Jones :o).
Timo fühlt sich natürlich gemobbt und spielt deshalb einen Hit von Tina Turner aus den 80ern - nämlich "I can't stand the rain". Das passt gut zu seiner Stimmung, denn er kann den Regen ja auch nicht ertragen, hihi.
Stinki und Thomas hören, obwohl sonst sehr unterschiedlich, den gleichen Song - nämlich Gene Kellys "I'm singing in the rain" :o)). Der Titel ist wenigstens fröhlich und dem Thomas macht das Pirouettendrehen dann direkt doppelt soviel Spaß. Stinki versucht, sich selbst gute Laune zu machen, indem er leise mitsingt; gleichzeitig hofft er, dass er durch den Regen noch ein wenig wächst, hihi. Okay, mit 52 Jahren dürfte sich da nicht mehr allzu viel tun *glucks*. Manche seiner Freierinnen stehen aber darauf, wenn sie ihm sein durchnässtes T-Shirt vom Leib reißen können, hehe. Dann kann er wenigstens wieder fragen, wat denn mit der jeweiligen Dame eigentlich los ist :o).
Thorsten scheint den Regen sogar zu mögen, denn immer, wenn gerade eine Regenpause angesagt ist, lässt er wechselweise den Nana-Hit "Let it rain" aus dem Jahr 1997 oder "I wish it would rain down" von Phil Collins aus dem Jahr 1990 ablaufen. Bei dem letztgenannten Titel kann er ja sogar mit seinen Freierinnen Klammerblues tanzen.
ES mag den Regen nicht so sehr, denn ES befürchtet, dass ES weiter einläuft und somit noch kleiner wird, als er ohnehin schon ist :o(. Da ES nix Besseres einfällt, spielt ES auf seinem Ghetto-Blaster einen Klassiker auf dem Jahre 1986, nämlich "The Rain" von Orange Juice Jones :o).
Regenschauer über den Halden im Norden - (c) Alexandra Döll, Essen
Da auch meine Pferdchen einen berechtigten Anspruch auf berufliche Weiterbildung haben, habe ich extra für meine Herren auf der Halde ein neues Magazin abonniert - es trägt den Titel "Liebe machen aktuell" :oD.
Sonntag, 11. Mai 2014
Meine Pferdchen und das Wetter
Derzeit mutet das Klima überm Pott ja eher wie April, oder, was die Sturmböen betrifft, sogar wie Oktober an. Auch meine Pferdchen unter ihren Heizstrahlern an der Halde Neuköln in Dellwig können davon ein Lied singen, insbesondere am Freitagabend, als ein Unwetter über dem Essener Nordwesten und Norden niederging.
Gewitter über Essen-Gerschede - (c) Alexandra Döll, Essen
Timo fühlte sich natürlich vom Wetter gemobbt, denn irgendwer oder irgendwas mobbt ihn ja immer :o). Stinki fragte sich, als er im Blitzschein zwischen zwei Birken ran an die Frau musste, wat denn mit dem Wetter eigentlich los ist und Thomas drehte frustrierte Pirouetten unter seinem Heizstrahler, während er sich unangemessen von den Blitzen ausgeleuchtet fühlte. Thorsten wurde dankenswerterweise in eine Gartenlaube mit Blitzschutz abgeschleppt, sodass da keine Gefahr bestand.
Als ich meine Pferdchen am Freitagabend mit meinem schwarzen 3er BMW abkassierte, habe ich ihnen Handtücher mitgebracht, damit sie sich nach dem Starkregen abtrocknen konnten. Ansonsten halfen nur die von mir gesponserten Regenschirme mit Ritter Sport-Logo :o). Zum Glück musste kein bestes Stück meiner Pferdchen als Blitzableiter fungieren *glucks*.
Sammy wollte mich ursprünglich begleiten, als ich meine Pferdchen abkassierte, aber angesichts des aufziehenden Unwetters hat sie darauf lieber verzichtet - und das, obwohl das Auto bei Gewitter als sicherster Ort gilt, dem faradyischen Käfig sei Dank.
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