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Samstag, 23. Mai 2015

Ein fast fünf Jahre altes Foto von mir

Am 1. Juni 2010 habe ich im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres 2010 eine Lesung vor dem Fachbereich Kulturwissenschaften der Uni Dortmund vor über 100 Studierenden inklusive meinen Groupies Marina, Thomas und Steffi gehalten. Davon hat Marina ihrerzeit mehrere Fotos geschossen, z.. B. eines direkt nach der Lesung.


                                               (c) Marina Hong, Düsseldorf

Ich glaube, ich sehe auf dem Foto etwas geschafft aus, denn mit dem Andrang hatte ich nun doch nicht gerechnet. Damals habe ich Auszüge aus "Düstere Schauergeschichten" (erschienen im April 2010) und "Liebe, Tod und Teufel" (erschienen im November 2008) gelesen.

Natürlich gibt's auch neuere Fotos von mir - und das nicht nur nach Lesungen. Im November 2012 hat Eva mich in unserem Büro in Herne in irrer Pose fotografiert - ich gucke dort so bescheuert und sehe so aus, als wenn ich einen Schiefkopf hätte, weil ich in dem Moment unseren humorlosen Toten imitiert habe :o).

                                          Ich als Psycho - (c) Eva L., Recklinghausen

Ab und zu hat Eva sogar seriöse Fotos von mir geschossen (hihi), wie z. B. im Juli 2012 im Parkhotel Herne.

                                    Ich mal seriös (husthust) - (c) Eva L., Recklinghausen

An meinem 35. Geburtstag, an dem neben Uli, Herkules, Renate und Tim auch Marina mit ihrem Schatz zu Gast war in meiner damaligen Wohnung auf der Schweriner Straße in Frohnhausen, hat Marina ebenfalls ein freundliches Foto von mir gemacht, während ich mit Tim auf dem  Boden saß und freundliche Geschenke inspizierte :o).

                                          Ich am 1. Mai 2009 - (c) Marina Hong, Düsseldorf


Donnerstag, 2. Januar 2014

Lachflashs an Silvester

Obwohl mir die Geschichte mit dem Mann meines Herzens natürlich sehr nahe geht, mich aber zum Glück auch schon wütend macht, so hatte ich dennoch am Silvesterabend genug Gründe, einen Lachflash zu bekommen, denn meine Eltern und ich haben uns auf Tele5 "Fresse 2013 - Kalkofes Mattscheibe rekalked" angeschaut. Da hat Oliver Kalkofe wirklich alle möglichen Skurrilitäten aus dem TV auf die Schippe genommen *kreisch*, wie z. B. das tolle Duo mit dem Berufsrentner, das wahlweise Messersets oder auch Bratpfannen in Dauerwerbesendungen präsentiert. Das Neueste ist ja jetzt wohl eine Keramikpfanne, bei der sich der Rand weiß verfärbt, wenn die Pfanne heiß ist - Slogan: "Wird der Rand weiß, ist die Pfanne heiß!" Komisch, eigentlich weiß man als halbwegs versierte Hausfrau (oder auch als versierter Hausmann), wann die Pfanne heiß genug ist, aber egal - man muss ja Schrott für teures Geld verkaufen. Mir gefiel die Parodie jedenfalls sehr gut. "Mit was haben Sie denn früher getestet, ob die Pfanne heiß genug ist? Haben Sie einen Finger reingehalten? Einen Fuß? Oder vielleicht sogar den Pillemann?" Bei der Vorstellung bin ich bald vor Lachen von der Couch gefallen :oD. Sorry, für einen Pillemann hätte ich ne andere Verwendung als als Tempertaurtester in einer Bratpfanne *hust*.

Gut gefiel mir auch die Parodie auf einen Beitrag auf N24, der sich auf Handy-Kommunikation bezog. Jetzt wissen wir auf jeden Fall, dass mit IKEA nicht nur ein schwedisches Möbelhaus gemeint ist, sondern dass es sich hierbei auch um die Abkürzung für "Ich krieg einen Anfall" handelt *gröl*.
"Ifideimu" steht für "Ich f*** deine Mutter!" - die Antwort lautet dann "Hadiefreduo" = "Halt die Fresse, du Opfer!".

Andere lustige Ausdrücke sind:
  • Scheißhausfliege - Arschlochfliege! (Bezogen auf den Sat1-Talk "Britt")
  • Du hast ne Frisur wie ein frisch gevögeltes Stinktier! bzw. Fön dir den Arsch auf Stufe 3, dann hast du auch so ne Frisur! (DSDS)
  • Auf Astro TV sollte eine Kette verkauft werden, die aus so genannten Tigeraugen besteht. Die Vorstellung, dass ein Tiger in freier Wildbahn morgens aufsteht, sich am Sack kratzt und dann Astro TV schaut, war schon zum Schreien komisch :o).

Sonntag, 4. April 2010

Berühmt-berüchtigte Filmszenen einmal anders


Foto: (c) Martina Taylor, Pixelio
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Was wäre wenn...
...berühmte Filmszenen von mir und einigen Menschen aus meinem persönlichen Dunstkreis neu verfilmt würden? ;o)
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Der Exorzist (lief übrigens gestern Abend um 22.15 Uhr auf RTL II):
Die arme Regan ist - wie im Original aus dem Jahr 1973 - vom Teufel besessen. Marina und ich sind angehalten, dem armen Mädchen den Teufel auszutreiben, aber nicht wie üblich mit Kruzifix, Gebetbuch, Stola und Weihwasser, sondern mit Kruzifix, wolkenweichen Geschichten vom Charmin Bear, Schal und Ananassaft. Also besprenkeln wir Regans Körper mit Ananassaft und rufen Satan zu: "Die Kraft der Ananas wird dich bezwingen! Die Kraft der Ananas wird dich bezwingen!" (Im Original heißt es eigentlich: "Die Kraft Jesu Christi wird dich bezwingen!"), zwischendrin lese ich noch wolkenweiche Geschichten vom Charmin Bear vor. Marina streut noch zwischendrin ein "Du Sau!" in unsere Beschwörungsformeln ein. Satan fährt schließlich freiwillig aus Regan aus und stürzt sich ebenso freiwillig aus dem Fenster - soviel Ananassaft und soviele wolkenweiche Geschichten vom Charmin Bear hält kein Teufel aus ;o). Steffi lünkert zwischendrin durch einen Türspalt hinein, während wir die fruchtig-wolkenweiche Teufelsaustreibung vornehmen und macht das betretene Gesicht.
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Das Leben des Brian:
Auf der Halde Haniel in Bottrop findet eine Massenkreuzigung statt. Brian (gespielt von Thomas) hängt am Kreuz ab, zusammen mit einigen anderen wie etwa Thorsten, Zeno, Arno, Tim u. v. m. Thorstens Hauptaufgabe besteht darin, die Mitgekreuzigten zu verhöhnen. Plötzlich kommt ein Soldat (gespielt vom Charmin Bear) und fragt: "Hängt hier ein Brian ab?" Brian alias Thomas bekommt diese Frage aber nicht mit, da er gerade mit Tim über ein neues Beratungskonzept diskutiert. Also antwortet Thorsten: "Ich bin Brian!" Zeno: "Nein, ich bin Brian!" Arno: "Nein, ich bin Brian und meine Büroleiterin heißt auch Brian!"
Diese Szene gibt es auch in leicht abgewandelter Form in meiner Kurzgeschichte "Zurück zu den Mundschmissen" aus meinem Buch "Wenn es Nacht wird im Pott".
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The Fog - Nebel des Grauens I (das Original aus dem Jahr 1980 - nicht das lahme Remake aus dem Jahr 2003!):
Oberzombie Blake (gespielt vom Charmin Bear) will in der alten Kirche das Gold zurückerobern, das ihm der Großvater von Pater Malone (gespielt von Thomas) und fünf weitere Verschwörer durch ein tödliches Komplott vor einhundert Jahren abgejagt haben. Diesmal kämpfen Blake und Pater Malone allerdings nicht um ein goldenes Kreuz, sondern um eine goldene Charmin-Klorolle...
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The Fog - Nebel des Grauens II:
Ich verkörpere Radiomoderatorin Stevie Wayne und flüchte auf das Dach meines Leuchtturms, als mich einige von Blakes untoten Kumpanen dort besuchen, um mich als sechstes Opfer zu töten. Anstatt wie im Original wild um mich zu schlagen und zu versuchen, den Gestalten die Enterhaken wegzuschlagen, bewerfe ich die Untoten mit Strauchtomaten, denn natürlich wachsen auf dem Dach meines Leuchtturms überm Baldeneysee drei Tomatenstauden...
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ES:
Der böse Clown Pennywise, im Original von Tim Curry dargestellt, wird diesmal von Marina gespielt. Statt mit roten Luftballons Kinder zu Gullydeckeln zu locken, damit sie die dann anfallen kann, lässt Pennywise-Marina diesmal Luftballons in Ananas-Form aus den Gullydeckeln am Fahrbahnrand aufsteigen ;o).
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Friedhof der Kuscheltiere:
Mein Stofftier Sammy ist von einem Lkw überfahren wollen und wird auf der Mottbruchhalde auf dem Begräbnisplatz der alten Ruhrgebiets-Indianer durch KuMi und Zeno begraben. Natürlich ersteht Sammy als grauenhaftes, makaberes Monster aus ihrem Grab auf und lässt statt einer toten Ratte ein vergammeltes Käseküchelchen in Zenos Badewasser plumpsen.
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Shining:
Thomas dreht im Hotel Burg Mintrop durch und will alle seine Kollegen meucheln. Marina verschanzt sich im Bad vor ihm, sodass er die Tür mit einer Banane einzuschlagen versucht, weil eine Axt oder ein Hammer gerade nicht zur Verfügung stehen. Falls es Thomas wider Erwarten doch gelingen sollte, die Tür mit einer unreifen Banane einzuschlagen, hat Marina sich schon mal zu Verteidigungszwecken eine Flasche Kinder-Plantschi vom Wannenrand gegriffen...
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Psycho:
Steffi ist in einer Dusche eines abgelegenen Motels in Burgaltendorf, kurz vor der Hattinger Stadtgrenze, von einem oder einer Verrückten ermordet worden. Thomas einzige Sorge sind jedoch statt des Blutbades in der Dusche die (Kaffee-)Pfützchen, die er auf'm Flur hinterlassen hat und jammert lautstark nach mir.
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Das Omen:
Während eines starken Gewitters sucht Pater Thorsten Zuflucht in der Friedhofskapelle des Terrassenfriedhofs in E-Schönebeck. Um ihn herum schlagen die Blitze Funken, der Donner grollt bedrohlich nahe. Er versucht gerade, die Tür der Kapelle zu öffnen, als des Teufels Schergen diese von innen verschließen - vorher wirft der Teufel jedoch noch schnell eine stinkende Durian nach draußen, sodass Thorsten nicht wie im Original von einer nach einem Blitzschlag herabfallenden Kirchturmspitze aufgespießt wird, sondern an dem üblen Gestank der Durian stirbt.

Mittwoch, 17. März 2010

Machen auch Sie Ihr Gold zu Geld!

Gerade habe ich Marina in der Pause per youtube.de den Werbespot zu "Briefgold" vorgeführt, der wohl auch bei vielen anderen Fernsehzuschauern nicht besonders gut ankommt (wen wundert's?), denn es existieren zig Parodien davon unter youtube. Als Marina den Typen sah, meinte sie, dass er sie an nen Porno-Darsteller erinnern würde *kicher* und sein blaues Hemd fand sie irgendwie auch nicht so prall. Tja, da lag Steffi ja gar nicht so falsch, als sie den Typen in meinem Blog von heute früh zur Prostitution anstiften wollte, damit er sein Gold zu Geld machen kann....

Einigen Zuschauern ist auch aufgefallen, dass der Typ nicht einmal blinzelt, während er da rumlabert und die Zuseher animieren möchte, ihren Schmuck an Briefgold zu senden. DAS hatte ansonsten bisher nur Anthony Hopkins alias Hannibal Lecter in "Das Schweigen der Lämmer" geschafft. Bei dem Typen sollte es wohl eher heißen "Das Schweigen der Goldkits"...