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Samstag, 23. Juni 2018

Ein Seminar, eine Wohnung und das Wunder des Moralisierens :o)

Am Donnerstag war ich mit Pia in Solingen, da wir beide ein Seminar dort hatten. Ich muss sagen, dass Solingen eine schöne Stadt ist und auch recht schöne Wohnungen hat. Das Seminar war auch recht spannend und gut gemacht, aber auf der Hin- und Rückfahrt wurde ich in einer Tour zugetextet *stöhn*. Das muss ich auch nicht immer haben, genauso wenig wie den Trip "Ich bin toll und quatsche alle anderen zu". Einige ihrer Teilnehmer können sie deshalb bis auf den Tod nicht ausstehen, aber wenn ich ihr das zu erklären versuche, quatscht sie immer drüber hinweg und hinterfragt sich noch nicht mal. Das sollte man als Sozialpädagoge eigentlich immer tun...

Am Montag fahre ich mit einer Teilnehmerin zum Vormundschaftsgericht, da ihre Mutter derzeit ihr Vormund ist und sie lieber von einer externen Person betreut werden möchte. Ihren Eltern passt ihr neuer Freund überhaupt nicht, da er sie ja auch mal unter K. O.-Tropfen gesetzt hatte, um sie zu vergewaltigen, aber das interessiert sie jetzt alles nicht mehr. Gut, die Eltern übertreiben auch bisweilen mit ihrem Kontrollwahn, aber ich kann die Vorbehalte gegen den Typen schon ganz gut verstehen, denn es geht immerhin um eine versuchte Vergewaltigung und nicht darum, dass er mal drei oder vier Blumen aus dem Vorgarten gemopst hat...manche Damen sind ihr Unglück wirklich selbst Schuld. Ich kriege immer einen Brechreiz, wenn ich lese, dass der Galan einfach nur sehr temperamentvoll ist und sie deshalb öfter einen auf die Fresse kriegen, weil er ja ach so temperamentvoll ist - da würde ich lieber alleine bleiben, anstatt mir von irgendeinem Typen einen auf die Schnauze hauen zu lassen. In einem Menschen irren können wir uns alle, aber ich muss sagen, selbstverliebte Narzissten, die alles auf ihr Temperament schieben oder womöglich noch wollen, dass frau für sie anschaffen geht, gehen gar nicht.

Gestern Nachmittag habe ich mir eine Wohnung auf dem Reuenberg über die Wohnbau EG angeschaut. Die Wohnung ist wirklich sehr schön und hat auch einen Balkon, an dem ich sogar ein Katzennetz anbringen dürfte, aber ich weiß nicht, ob ich da alles unter kriege. Die Wohnung ist zwar 45m² groß, genau wie meine jetzige, aber das Wohnschlafzimmer ist doch wesentlich kleiner als mein jetziges. Ich überlege doch, wieder eine Zwei-Raum-Wohnung zu nehmen, wie ich das zwischen 2006 und 2011 auf der Schweriner Straße hatte. Gleich schau ich mal in den Borbeck Kurier wegen passender Wohnungsanzeigen.

 
Frinti auf der Ecke Frintroper Straße/Am Kreyenkrop - (c) medienwerkstatt-online.de
 

Ich habe auch keine Probleme damit, wenn man mir was im vernünftigen Ton sagt, aber dieses Moralisieren nach dem Motto "Du, du, du - das macht man aber nicht!" gehen gar nicht. Daran musste ich gestern Nachmittag an den Typen vom Zoll denken, der mir einen moralischen Vortrag übers Parken hielt und sagte, das können sie ja nicht mehr dulden. Erstmal stand ich neben dem Tor und dieser Tonfall nach dem Motto "Ich bin okay - Du bist doof!" trieb mir die Zornesröte ins Gesicht. Mal gucken, ob er bei seinen Geschlechtsgenossen auch mit seinem blöden Moralisten-Ton gekommen wäre - die hätten ihn ja schließlich wegklatschen können :o). So viele Moralisten wie in Deutschland gibt's in keinem anderen Land der Welt.

Lustig ist auch, dass meine Katzen ja angeblich stinken, aber meine "liebe" Nachbarin auch ein Köttelchen neben ihrer Wohnungstür liegen hatte. Soviel zum Thema "Ich kümmere mich mehr um andere, weil ich ein eintöniges Leben habe, anstatt um mich selbst". Vermutlich behauptet Ötte nachher noch, das käme von mir, aber in der Ecke bin ich überhaupt nicht und heute Morgen habe ich meine Wohnung mal wieder geputzt, sodass das gar nicht von mir ist, aber Hauptsache, ich muss mein langweiliges Leben durch irgendwas aufkochen. Deshalb habe ich auch keinen Bock mehr auf dieses Haus. Da nützt es auch nix, wenn die Wohnung schön ist, aber in dem Haus viele Moralisten wohnen und ich nicht mal ein Katzennetz anbringen darf.

Samstag, 24. März 2018

Müde bin ich, geh zur Ruh...

...im Moment bin ich tatsächlich ein wenig müde, was auch sicherlich am Boreout auf der Arbeit liegt. Es ist nicht schön, wenn man kaum was zu tun hat, aber das scheint bei Bildungsträgern leider so üblich zu sein. Es ist ja schön, dass ich darüber den Einstieg ins Sozialwesen gefunden habe, aber ich muss sagen: Kennst Du einen, kennst Du alle. Aus dem Grunde orientiere ich mich ja auch richtungsmäßig um, also außerhalb der Bildungsträger.

Eine Harnwegsinfektion hatte ich auch am Dienstag und Mittwoch, wobei sich in meinem Urin auch noch weiße und rote Blutkörperchen befunden haben, die normalerweise durch die Filterkörper der Nieren gar nicht durchpassen :o(. Meine Niereninsuffizienz macht sich also bemerkbar.

Mittwochvormittag war ich mit Olli beim Tierarzt am Reuenberg, damit er seine Nachimpfung bekommt. Meine Nachbarin hatte ihn netterweise wieder eingefangen, wobei er aber diesmal nicht so ein Theater machte wie beim letzten Mal :o). Olli war freundlich interessiert an kleinen Hunden wie z. B. King Charles Spanieln, aber die großen Hunde mochte er nicht ganz so gerne, obwohl kein Hund ausgeflippt ist bei seinem Anblick. Eine Bordeaux-Dogge hatte offensichtlich gar keinen Bock auf den Tierarzt, denn er ist nicht selbst ins Behandlungszimmer gelaufen, sondern musste von seinem Herrchen hinterher geschleift werden :o)). Olli kam ja in seinem Transportkörbchen zum Tierarzt rein und spielte dort wieder den Charmeur :o).

 
King Charles Spaniel - (c) omlet.de
 
 
Nächsten Monat muss ich mal mit Otto zum Tierarzt und ihn mal durchchecken lassen, denn seine Impfungen sind noch bis Oktober 2018 gültig. Leider hat er eine kleine kahle Stelle am Bauch, die ich mal überprüfen lassen werde.
 
Am Montag hatte ich ja einen Termin beim Rheumatologen, aber der ist leider ausgefallen - ich bin wohl auf der Mailbox benachrichtigt worden, aber die hatten leider nur meine alte Nummer :o(. Also bin ich umsonst im strahlenden Sonnenschein nach Werden gefahren. Der nächste Termin ist am 7. August, also am Geburtstag meines Vaters.
 
Zu Vodafone fällt mir nur noch eins ein: Danke, sehr aufdringlich. Ich habe sämtliche Anschlüsse dort gekündigt und denen auch mitgeteilt, dass ich mit ihnen nix mehr zu tun haben wolle, aber offensichtlich greift dort wohl die Legasthenie um sich, denn ich bekam Post von denen mit einem Angebot, so nach dem Motto "Ich bin aufdringlich und komme mir cool dabei vor." Hm, ich habe das Ding direkt in Ablage P wie Papierkorb entsorgt. Ich bin mal gespannt, ob die ab 13.04. weniger abbuchen - wenn nicht, lass ich das Geld von meiner Bank zurückbuchen, ganz einfach. Vodafone macht echt einen auf völligst panne und das muss ich nicht auch noch unterstützen. Auch Sarah ist von denen im Shop ganz schön über den Leisten gezogen worden - angeblich hatte ja eine Azubine mit ihr den Vertrag gemacht. Haha, sehr witzig - wenn die junge Dame das nicht kann, darf ich sie keine Kundengespräche führen lassen, ganz einfach.
 
Und dass jetzt alle wegen Facebook und dem Datenskandal meckern, finde ich auch lustig - zu 90% sind dort echte Vollasis unterwegs, deshalb habe ich mich dort auch nie registriert. Google ist allerdings auch nicht viel besser, denn die ignorieren, wenn ich jemanden dauerhaft gesperrt habe bzw. denjenigen ignoriere und zensieren in ihren Augen missliebige Beiträge. Wenn die keine Meinungsvielfalt aushalten können, aber stattdessen richtige Hasspostings durchgehen lassen bzw. mich mit Werbung zumüllen, die einen Toten interessiert und den wahrscheinlich auch noch nicht mal, finde ich das auch nicht allzu witzig.

Samstag, 17. Februar 2018

Lustig, lustig

Ich weiß zwar nicht, wie viel Zeit die Stadt Essen für die Baustelle auf der Ecke Herskamp/Luthestraße eingeplant hat, aber da tut sich ja mal wieder gar nix. Mittlerweile ist der Herskamp im unteren Teil seit Wochen eine Sackgasse und die kommen da noch nicht mal zum Ende. Die Stadt will mir doch wohl nicht erzählen, dass sie zwei Jahre für eine relativ kleine Baustelle brauchen?! Bei der Arbeitsweise hätten viele Menschen schon die Kündigung bekommen.

 
Herskamp von oben im Januar 2013 - (c) Alexandra Döll, Essen
 
 
Auch weiter unten in Dellwig werden wieder Rohre verlegt - und zwar auf der Haus-Horl-Straße - sodass die Durchfahrt rund um den Kraienbruch auch für acht Monate gesperrt ist - beim Arbeitseifer und beim Arbeitstempo rechne ich eher mit zehn bis zwölf Monaten, haha. Die haben doch auf dem Teilstück erst vor einigen Monaten gearbeitet, warum sind die da jetzt schon wieder dran? Planung ist offenbar auch Glückssache. Ebenso bekloppt sieht es auf der Bocholder Straße aus, die meist nur noch einspurig per Baustellenampel befahrbar ist. Bis vor kurzem hatten wir auch auf dem Reuenberg eine Baustelle, die per Ampel geregelt war - da waren die aber in zwei bis drei Wochen fertig mit. An den (eisbedingten) Schlaglöchern auf dem Reuenberg hat sich aber trotz der zahlreichen Bauarbeiten nix geändert.
 
Auch bei mir in der Umgebung ist die Ripshorster Straße seit Wochen kurz vor der Donnerstraße gesperrt, sodass man durch den Emscherblick fahren muss, um am Donnerberg die nächste Baustelle vorzufinden. Das wäre ja auch noch eine Ausweich-Route, aber ganz Dellwig bzw. ganz Essen scheint eine Dauerbaustelle zu sein.
 
Gestern Abend war ich noch in der Rosen-Apotheke in Gerschede, um meine Jod-Tabletten und eine Flasche Traubensaft zu holen - Letzteres kommt insbesondere meinem Eisenspiegel zugute. Auch auf der Ackerstraße ist seit Monaten eine Dauerbaustelle, weil dort und in der Umgebung neue Rohre verlegt werden - nervig ist die Verengung der Fahrbahn in Höhe des Gerschermannweg. Mal gucken, wann die noch rund um die Gerscheder Straße Dauerbaustellen einrichten :o). Als ich gestern ddie Ackerstraße runter fuhr Richtung Pfarrkirche St. Paulus - bekannt aus meinem E-Book "Eine skurrile Nacht im März" - konnte ich sogar noch ganz im Essener Norden den Kamin des Müllheizkraftwerks Essen-Karnap sehen.


Donnerstag, 15. Februar 2018

Mit Olli beim Tierarzt auf dem Reuenberg

Heute früh hatte ich zunächst Schwierigkeiten, Olli einzufangen, da er im Wohnschlafzimmer - zig Versteckmöglichkeiten hat. Wenn ich ihn mal hatte, fauchte und kratzte er, sodass ich nachher meine Nachbarin um Hilfe gebeten habe. Sie hat ihn dankenswerterweise in sein Transportkörbchen locken können, wo er erstmal Dreamies bekommen hat, damit er etwas Positives damit verbindet :o).

 
Olli beim Knacken im Korbsessel - (c) Alexandra Döll, Essen
 
 
Ich habe Olli in meinen Honda verfrachtet, der sich freute, als Katzentransporter zu fungieren. Gegen 10.50 Uhr habe ich uns am Empfang der Praxis angemeldet.
 
Die Praxis ist modern eingerichtet und in einen Hunde- und Katzenwartebereich unterteilt. Bei den Hunden war wesentlich mehr los als bei den Katzen, denn außer Olli und mir war nur noch ein Pärchen mit seinem Stubentiger da. Später kam noch eine Dame mit ihrem Zwergkaninchen dazu.
 
Olli hat das Gewusel und Gebelle in der Praxis gelassen genommen und sich alles interessiert angeschaut, wobei ihn das Gebell des Labrador überhaupt nicht interessiert hat. Allerdings mag mein Kater offensichtlich keine französischen Bulldoggen, obwohl ich die auch ganz niedlich finde. Besser fand er große Hunde wie etwa Schäferhunde oder einen Rhodesian Ridgeback.
 
Im Behandlungszimmer hat er erstmal den Charmeur raushängen lassen und turnte zwischendurch durch das gesamte Zimmer :o). Seine Zähne und sein Herz sind auch okay. Gegen Zahnstein bekommen er und Otto ja auch von mir immer entsprechende Produkte zu fressen. Er hat seine Impfung bekommen und ist danach freiwillig in sein Transportkörbchen zurückgegangen :o)). In vier Wochen muss ich nochmal mit dem Kleinen in die Praxis für die Nachimpfung.
 
Netterweise hat mich die Tierärztin auch gefragt, ob Olli durch den Garten stromert, denn sonst hätte er noch eine Tollwut-Impfung bekommen, aber da er ja nur bei mir in der Wohnung und demnächst auf dem Balkon residiert, haben wir darauf verzichtet. Die Impfung hat mich 31 EUR gekostet.
 
Als ich wieder zuhause war und das Transportkörbchen öffnete, sprang er direkt bei geöffneter Tür auf meinen Schoß und ließ sich erstmal ne Runde trösten. Die Spritze hat ihm offenbar nicht so gut gefallen. Otto kam auch wieder unter dem Bett hervor und freute sich, dass wir beide wieder da waren. Bis zum 15. März habe ich die Transportbox wieder bei mir in den Keller gestellt.
 
Otto wollte im Gegensatz zu Olli direkt freiwillig in die Transportbox verschwinden, aber als ich ihm erklärt habe, dass ich seinen Kumpel zum Tierarzt bringen will, schien er mir erleichtert zu sein. Ich weiß ja nicht, was mit den beiden war, bevor sie auf der Aachener Straße in Frohnhausen gefunden wurden, aber Otto ist der wesentlich friedlichere Kater und scheint auch mal miterlebt zu haben, wie jemand aus seinem Dunstkreis gestorben ist :o((. In der Nacht, als ich so dermaßen erkältet war, saß er neben mir und war ganz besorgt um mich. Olli hingegen ist öfter ein richtiger kleiner Macho, auch wenn er bisweilen draußen den Charmeur gibt, aber er scheint keine schlechten Erfahrungen gemacht zu haben. Bei Otto bin ich mir da manchmal nicht so sicher.
 
 

Mittwoch, 14. Februar 2018

Skurriles am Valentinstag

Heute sind meine Bebicchichis und ihre Kumpels aus Malle zurückgekehrt - gerade kam im Radio der Titel "Alohahe" von Achim Reichel und er hat direkt mitgegrölt :o). Es singe, wem Gesang gegeben. Den Titel finde ich zwar auch gut, aber ich muss ja nicht singen, als wenn ich ein ganzes Stadion unterhalten wollte :o))). Melody hat wesentlich leiser gesungen, sodass ihr zartes Stimmchen in Bubis Gegröle unterging.

 
Bubi und seine Gattin Melody - (c) Alexandra Döll, Essen
 
 

Morgen fahre ich mit Olli zum Tierarzt auf dem Reuenberg, da Olli ja noch seine zweite Impfung bekommt. Heute Abend hole ich schon mal das Transportkörbchen aus dem Keller, damit meinem Stubentiger nicht zu kalt wird. Überwiegend hat die Praxis gute Bewertungen bekommen und Titus Witus' Büchsenöffner ist mit seinem Kater auch immer dorthin gegangen. Mein alter Tierarzt in den Gerscheder Weiden ist ja leider in Rente.

Einem Freund von mir ist sein Audi - übrigens kein Diesel - auf der Landstraße nach Moers verreckt. Die von Audi waren so nett und haben ihn und seine drei Hundis - Bernhardiner, Yorkshire Terrier, Dobermann - aufgelesen und ihm einen Leihwagen gegeben, da sie gerade den Fehlerspeicher auslesen. Tja, jetzt fährt er einen Porsche Cayenne :o) - erst wollten sie ihm einen Cayman (GNADE!!!) geben, aber mit drei Hunden wäre es doch etwas eng geworden in einem Zweisitzer :o). Ihm ist es schon peinlich, mit der überteuerten Proletenkarre unterwegs zu sein, hihi. Ich hab schon gesagt, wenn ich die Wahl zwischen einem Porsche und einem Smart hätte, würde ich doch eher den Smart nehmen *grins*.

Auch im Fernsehen finde ich die Werbung immer wieder lustig, weil etwas sehr stark übertrieben, vor allem im ZDF. Die Werbung für ACC akut ist ja wohl der Lacher schlechthin, als erst in Zeitlupe gehustet wird und die Dame angeekelt guckt - es ist ja nett von ihr, dass sie dem Typen mit Husten trotzdem eine Tablette mit ACC akut gibt. Auch die Blondine, die ACC akut ohne Wasser zu sich nimmt, sieht mit ihrer Plömmelmütze absolut lächerlich aus :o/. Husten kann zwar nervig sein, aber die Hackfressen der Leute in der Werbung bringen mich eher zum Schmunzeln, genau wie die Werbung für Mucosolvan, die genervt sind vom Husten ihrer Mitstreiter. Was Besseres kriegt man im ZDF ohnehin nicht mehr zu sehen :o(.

Montag, 1. Mai 2017

Mein 43. Geburtstag :o)

So, heute werde ich 43 Lenze jung und habe schon jede Menge Glückwünsche bekommen, so z. B. von Sarah als Erste, von +Sonne Cornelia, meinem Arbeitgeber, einigen Zeitarbeitsfirmen sowie mehreren Bekannten :o). Über die Wünsche für Glück, Gesundheit und Zufriedenheit freue ich mich doch immer :o)).

Als ich am 1. Mai 1974 zur Welt kam, genau um 14.25 Uhr, fand mein Papa mich total niedlich und kriegte sich überhaupt nicht mehr ein, weil ich so süß war. Meine Mama meldete sich mit den Worten, dass sie auch noch da sei, aber mein Papa meinte nur, dass er meine Mama ja auch schon etwas länger kennt als mich :o)). Bei meiner Geburt war ich 54 cm groß und ich wog 3.995 g - heute ist es eine Größe von 1,73 m und 54 kg Gewicht :o)))).

Neben meinen Stoffies haben mir auch meine Eltern und natürlich mein Honda Jazz gratuliert :o). Honda freute sich besonders, mich an meinem Geburtstag transportieren zu dürfen. Sammy als mein Lieblingsstofftier hat mir heute früh pünktlich um 3.33 Uhr gratuliert - sie wartete, bis ich wach war, weil ich pullern musste, und knuddelte mich dann. Von meinen Eltern habe ich Bargeld und eine Blume bekommen.

Morgen kriegen meine Kollegen in Gelsenkirchen eine Kleinigkeit zum Frühstück und um 11 Uhr muss ich zu einer Wohnungsbesichtigung in der Nähe. Den meisten meiner Kunden ist es lieber, wenn eine Sozialpädagogin bei solchen Terminen mit anwesend ist.

Am Freitag gehen die Happy Days bei uns in Dellwig an der Donnerstraße los - ich werde dort mal vorbei schauen und Sarah fragen, ob sie mitkommen möchte. Ein Geburtstag auf der Kirmes ist doch echt spaßig - manche Leute dort sind es aber leider nicht so sehr.

Ecki hat mein ehemaliges Auto besungen - Buenos Dias, weißer Clio :o))). Da stand zwar ein weißes Exemplar am Fahrbahnrand auf dem Reuenberg, aber ich hatte ja einen schwarzen. Der eine schwarze Clio Grandtour auf der Schlossstraße brach angesichts von Eckis schrägem Singsang direkt zusammen, hihi. Selbst mein Honda hat sich schon die Ohren zugehalten :o)).

 
Ich im Jahr 2012, da war ich fast 38
- (c) Eva L., Recklinghausen
  

Freitag, 14. April 2017

Am Mittwoch war es soweit :o)

Endlich war der Artikel über mein aktuelles E-Book "Eine skurrile Nacht im März" und mich im Borbeck Kurier - und zwar am 12. April 2017 *freu*. Ich bin mit Honda auf dem Deckblatt des Borbeck Kurier und auf Seite 3 gibt's einen längeren Artikel über mich und das Buch. Einen Auszug des Artikels habe ich gerade an BoD gemailt. Sarah hat das Ganze mit den Worten kommentiert, dass die Zeitung voll von mir ist :o))).

Ich würde ja hier die Fotos posten, aber ich kriege die Fotos nicht von meinem Handy runter und mein E-Mail-Account weigert sich, diese zu verschicken :o/. Ein Wunder der Technik...

Na ja, die lebendige Leiche, die Theo auf der Kreuzung Reuenberg/Bergheimer Steig aus dem Auto wirft, wird allerdings nicht von meinem Honda transportiert, sondern von einem schwarzen 3er BMW. Egal, auf jeden Fall wird das Auto von einem Zombie gefahren :o)). Theo fällt es zunächst gar nicht auf, dass er mit einem Toten unterwegs ist, als der ihn auf der Unterstraße in Frintrop aufgabelt - bis der BMW immer schneller fährt und ein Leichenwurm über die Wange des Toten krabbelt, hehe. Auf jeden Fall ist die Story eine Mischung aus Liebes- und Gruselgeschichte.

Ein neues Werk ist bereits in Arbeit - es spielt diesmal nicht im Großraum Borbeck, sondern in Herne auf der Cranger Kirmes. Passend dazu heißt mein in der Schreibe befindliches E-Book einfach und schlicht "Achterbahn" :o).

Ein Mann hatte mich auf dem Reuenberg in Höhe der Zwergstraße wiedererkannt und mir zugewunken, als ich mit Honda auf dem Weg nach Hause war. Meine Mama ist schon von dem Sohn ihrer Vermieterin und ihrer Nachbarin auf den Artikel angesprochen worden.

Honda machte mir an meinem letzten Urlaubstag am Dienstag Sorgen. Der Kleine sprang einfach nicht an, sodass ich einen Gelben Engel vom ADAC bestellt habe, der auch binnen 30 Minuten vor Ort war. Er meinte, die Batterie wäre ein wenig schwach und ich bin nach einem Telefonat nach Honda gefahren - lt. Honda ist die Batterie in Ordnung. Ich habe allerdings mal das Radio und den CD-Player ausgemacht, denn seither springt er wieder kraftvoll an und bringt mich von A nach B. Ich hoffe, es bleibt so. Wenn, hoffe ich, dass die Batterie vor August 2017 ihren Geist aushaucht, denn dann ist noch Garantie drauf. Am Dienstag zeigte sie wieder 76 % Ladung an.

Sonntag, 26. März 2017

Die Zeitumstellung...

...nervt, denn wir haben eine Stunde kürzer geschlafen als sonst *seufz*. Statt um neun habe ich heute bereits um acht gefrühstückt und morgen stehe ich nicht um fünf nach halb sechs auf, sondern in Wirklichkeit erst um fünf nach halb fünf. Sarah und meine Mama sind auch schon grummelig wegen der Zeitumstellung.

Meine Stoffies sind heute auch nicht so gut drauf wie sonst. Lämmchen Netty hatte heute Nacht einen Alptraum, sodass ich sie getröstet habe - da Sammy eifersüchtig war, hat sie sich auch mal direkt einen zugelegt :o)). Die meisten anderen Schafe haben bis elf Uhr geschlafen und waren immer noch müde. Sammy hat derzeit Kreislauf-Probleme - als sie heute Morgen um zehn Uhr zum Büdchen auf dem Reuenberg ging, musste sie den Steilhang hoch laufen und war ganz aus der Puste, als sie am 60 Meter entfernten Büdchen ankam :o)). Ursprünglich wollte sie erst noch 100 Meter weiter laufen zur Pizzeria Don Camillo, hat es aber doch sein lassen, weil sie atemlos war und keinen Bock hatte, in der Ebene (!) 100 Meter weiter zu laufen. Außerdem hatte Don Camillo um diese Zeit noch gar nicht geöffnet. Das Geld für die Süßigkeiten hatte sie, da sie vorher an ihrem Yaris war, der ihr 2 EUR in die Hand gedrückt hat mit den Worten, dass sie sich Süßigkeiten kaufen solle :o). Das hat sie auch direkt getan.

Da ich ja am Donnerstagnachmittag Besuch vom Borbeck Kurier bekomme, habe ich gestern die Böden in meiner Hütte gewischt - das Badezimmer fehlt als Einziges noch - und schon mal ein wenig aufgeräumt. Mein Besuch soll sich ja wohl fühlen und nicht das Gefühl haben, er kommt in ein wohlstrukturiertes Chaos :o). Wenigstens ist das Wetter gut, wenn auch heute Morgen ein wenig nebelig - ich konnte ja noch nicht mal St. Michael von meinem Balkon aus sehen, vom Tetraeder ganz zu schweigen. Seit etwa halb zwölf hat es jedoch aufgeklart.

Freitagnachmittag war der Verkehr auf der A42 mörderisch, denn es war unheimlich viel los - vermutlich haben die Sonntagsfahrer ihre Karren aus der Garage geholt :o). Als ich den Stadthafen Essen überquerte, sah ich unweit des Bottroper Tetraeders über der Kokerei wildromantische Dampfwolken - offenbar war auf Prosper Haniel wieder der Koks abgelöscht worden. Kurz hinterm Stadthafen konnten wir schon wieder bremsen, da sich an der Abfahrt Bottrop-Süd ein Rückstau gebildet hatte und dort verlasse ich die Autobahn ja :o/. Hinter der Autobahn war es allerdings auch nicht besser, denn ich hatte einen Handwerker vor mir, der es offenbar nicht sehr eilig hatte, nach Hause zu kommen (stand die Gattin da schon mit einem Nudelholz hinter der Tür?). Ich war jedenfalls froh, als ich endlich bei meinen Eltern in Bedingrade angekommen war.

Sonntag, 11. Oktober 2015

Auf den Winter folgt bekanntermaßen der Frühling :o)

Ich weiß, wir haben gerade mal Herbst und der Winter beginnt offiziell erst im Dezember kurz vor Weihnachten, aber dem Winter folgt ja stets der Frühling - teilweise auch mit Aprilwetter :o). Nicht umsonst existiert ja der Spruch "April, April - macht, was er will."

Passend zum Aprilwetter und zum nächsten Frühling, der im März 2016 bei uns Einzug halten wird, möchte ich Euch meine als E-Book erhältliche Kurzgeschichte "Vollmond im April und andere Gelüste" ans Herz legen, die seit vorgestern zum Preis von 49 Cent erhältlich ist.

Neben einigen Verrücktheiten, die dem Vollmond bzw. dem Aprilwetter geschuldet sind, gibt's auch jede Menge Lokalkolorit aus Essen-Gerschede rund um den Reuenberg bzw. das dort auf der Ecke Grandstraße ansässige Restaurant Haus Notthoff. Unter Renates, Veronikas und meinen Kapriolen haben insbesondere mein Stationsarzt, Groupie Thomas sowie Stinki zu leiden, hihi - da darf Aprilwetter natürlich nicht fehlen :o). Schade, dass die drei genannten Herren vermutlich nie fast gleichzeitig den Reuenberg entlang trappsen werden, damit wir sie überfallen können, hahaha!! (Am wahrscheinlichsten wäre das noch bei Stinki, der ja auch in Essen wohnt, aber viel weiter südlich als ich. Ich weiß ja nicht, ob er sich traut, den A40-Äquator in nördlicher Richtung zu überqueren, hihi.)

Haus Notthoff hat nämlich auch einen sehr schönen Außenbereich, der sich gerade im Frühling und Sommer anbietet, weil direkt am Reuenberg gelegen, sodass man auch sehr schön sehen kann, was sich auf der Straße abspielt bzw. vor dem gegenüber liegenden Döner-Büdchen auf der Ecke Hugo-Knippen-Straße.

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Morgen in einer Woche...:o)

...erscheint mein E-Book "Vollmond im April und andere Gelüste", sozusagen als Appetithappen auf mein längeres, 2,49 EUR teures Werk "Gerscheder Affären" :o). Offizieller Erscheinungstermin ist also der 9. Oktober 2015. Sobald Vorbestellungen möglich ist, werde ich Euch selbstverständlich informieren :o).

Da die erstgenannte Story eher kurz ist, ist sie für 49 Cent erhältlich und spielt, wie bereits häufiger erwähnt, rund um den Reuenberg mit dem Restaurant Haus Notthoff und der gegenüber liegenden Döner-Bude auf der Ecke Hugo-Knippen-Straße. Es gibt was Abgedrehtes zum Lachen :oD - Aprilwetter und Vollmond inklusive, das Schuh-Petting natürlich nicht zu vergessen, hihi.

Starring in der Kurzgeschichte!

  • Ich
  • Kellner
  • Renate
  • Stationsarzt
  • Stinki
  • Thomas
  • türkischer junger Mann mit 3er BMW
  • Thomas.

Ich freue mich über zahlreiche Leserinnen und Leser und wünsche Euch viel Spaß bei der Lektüre! Liebe Grüße :o)


Montag, 28. September 2015

Mal was Fröhliches...:o)

Soeben habe ich an meinem fröhlichen E-Book rund um das Haus Notthoff in Gerschede am Reuenberg weitergeschrieben. Renate, Veronika und ich sorgen jedenfalls mit unseren komischen Vollmond-Gelüsten für anregendes Chaos rund um den Außenbereich des Restaurants - davon können erst der Stationsarzt, dann Thomas und dann Stinki ein Lied singen, hihi.

Passend dazu telefoniert ein türkischstämmiger junger Mann, der bis dato an seinem 3er BMW gelehnt und einen Döner gefuttert hatte, mit seinem Kumpel Mustafa, denn er kann sich über uns drei verrückte Mädels gar nicht beruhigen :o). Mustafa soll jedenfalls mal "Döner-Bude Reuenberg" kommen.

Schließlich rückt auch noch die Polizei aus, um uns drei Damen mal zur Räson zu bringen, hihi.

Sonntag, 27. September 2015

Schuh-Petting deluxe :o)

Soeben habe ich an meinem E-Book "Vollmond in Gerschede und andere Gelüste" weitergeschrieben - diesmal stehen Schuh-Petting und Überfälle auf Männer mit geilen Schuhen an den Füßen im Vordergrund, hihi. Die ersten drei Opfer haben wir recht schnell auf dem Reuenberg ausgemacht, während wir im Außenbereich von Haus Notthoff sitzen:

  1. meinen früheren Stationsarzt aus dem Philipp
  2. Groupie Thomas
  3. Stinki.

Die drei Herren wissen natürlich gar nicht, wie ihnen geschieht, als wir sie teilweise anfallen und nach ihren Schuhen lechzen :o). Da verkommt das bestellte Essen doch glatt erstmal zur Nebensache. Gerade bei Stinki nennt man das Ganze echt Schuh-Petting deluxe :oD.

Dienstag, 22. September 2015

Und noch 'n E-Book :o)

Soeben habe ich angefangen, die humorvolle Geschichte mit dem Titel "Vollmond im April und andere Gelüste" zu schreiben :o). An einem Vollmondtag können meine Mädels und ich schon mal recht seltsame Gelüste entwickeln, z. B. auf Herrenschuhe *kicher*.

Hauptschauplatz ist diesmal das Restaurant Haus Notthoff auf dem Reuenberg/Ecke Grandstraße in Gerschede, im konkreten Fall der Außenbereich vor der Tür des Lokals. Da der Außenbereich ja direkt an der Straße liegt, gibt's natürlich einiges für uns zum Starren, hihi.

Aprilwetter wird in der Kurzgeschichte ebenso eine tragende Rolle spielen wie etwaige komische Gelüste und die daraus resultierenden Verwicklungen - Lachen ist schließlich gesund :o)).

Sonntag, 13. September 2015

Eine nächtliche Fahrt durch Dellwig

Soeben habe ich ein gutes Stück an den Gerscheder Affären weitergeschrieben - diesmal steht eine nächtliche Motorradfahrt bei Mondschein vom Ufer des Rhein-Herne-Kanals unweit der Zeche Levin hoch zur Triftstraße in Gerschede im Zentrum des Geschehens. Protagonistin Vicky ist jedenfalls sehr verlegen, weil sie eng an ihren Chef geschmiegt auf einer Yamaha Diversion von Dellwig herüber nach Gerschede fährt - und dann kommt noch erschwerend hinzu, dass sie sich den Knöchel kurz zuvor verstaucht hat.


                 Ein Blick von Gerschede auf Dellwig - (c) Alexandra Döll, Essen


Der Fahrweg führt Jens und Vicky von der Rauchstraße hinüber zur Prosperstraße, über die Donnerstraße hinweg weiter auf den Reuenberg, links weiter auf die Gerscheder Straße und schließlich vom Düppenberg rechts auf die Ackerstraße. Die Fahrt inklusive einiger Errötungen :o) endet schließlich vor Vickys Haus auf der Triftstraße.


                                         Mond und Venus - (c) Alexandra Döll, Essen


Romantik im Mondschein auf einem Motorrad kommt in dieser Passage jedenfalls nicht zu kurz - das passt ja sehr gut zu einer Liebesgeschichte.

Sonntag, 7. Juni 2015

Die Fortsetzung vom letzten Blog-Eintrag...

Da Google ja neuerdings ein Eigenleben hat, was ja auch schon einige andere beklagt hatten (kein Verteilen von Plussen mehr möglich, kein Anzeigen mehr von Plussen, die für eigene Beiträge vergeben wurden, Schlucken von Beiträgen und ähnliche Fiesimatenten), folgt die Fortsetzung zum Blog-Eintrag "Je oller, je doller" jetzt in dem Beitrag - sofern Google das nicht wieder alles zu frech und demokratisch ist.

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Außer dem Foto von ES bekamen meine beiden Mädels auch ein Foto von Stinki zu sehen, denn mit Fotos der beiden genannten Herren habe ich ja mal eine fröhliche PowerPoint-Präsentation gestaltet, damit sich die Menschen zwei Gartenzwerge, die sich nicht grün sind, in ihren Garten stellen können - also Dauergewitter :o). Hm, Stinki würde mit seinen 53 Jahren zwar altersmäßig eher zu Renate und Verönchen passen als ES, aber er war den beiden schon ein zu alt :o)). Soviel also zum Thema "Je oller, je doller" :o)).

Ansonsten hatten wir gestern makabere Themen. Wir hatten z. B. Tipps parat, was man vermeiden sollte, wenn man von der Mülheimer Ruhrtalbrücke (an der höchsten Stelle immerhin 68 Meter hoch) springen will - früher, bevor die Gitter entlang der Brücke angebracht wurden, sind ja dauernd Selbstmörder von der Brücke in den sicheren Tod gesprungen, heute ist das eher selten geworden. An Tipps hatten wir:

  • Zur Beruhigung vor dem Sprung in die Tiefe vorher kein Spüli, egal ob Pril, Fairy Ultra oder was auch immer nehmen, denn wenn der Selbstmörder dann in der Ruhr landen sollte, würde er nur unnötige Blubberbläschen machen
  • Wasserfestes Make-up wäre ebenso ratsam wie eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber der eigenen Frisur, denn die sitzt bestimmt nicht mehr nach einem Sprung aus 68 m Höhe
  • Wenn jemand in Fahrtrichtung Düsseldorf von der Ruhrtalbrücke springen will: Im freien Fall sollte der Selbstmörder nach links blicken, denn dort hat er eine schöne Aussicht auf den Auberg.
Verönchen wird übrigens stocksauer, wenn sie mit Renate in Düsseldorf schwimmen geht und ein älterer Herr dabei ihre Haare nass macht, weil er beim Schwimmen zu heftig paddelt :o). Hm, ich dachte eigentlich, das wäre egal, wenn man sich ohnehin im Wasser aufhält, hihi, aber ab 60 wird frau in der Beziehung wohl doch ein bisschen wunderlich :o)). Na ja, ich habe ja noch fast 19 Jahre Zeit, bis ich meinen 60. Geburtstag feiere.

Zur Feier des Tages hat Renate uns noch zur nachträglichen Feier ihres 60. Geburtstags ins nahe gelegene Restaurant Nothoff auf dem Reuenberg/Ecke Grandstraße eingeladen :o) - dieses Lokal hatten wir ja schon an meinem 41. Geburtstag am 1. Mai gemeinsam mit Uli unsicher gemacht, hihi.

                Pizzeria Don Camillo, schräg gegenüber von Haus Nothoff - (c) yelp.de

Da der Abend schön sonnig und warm war, haben wir draußen gespiesen mit gutem Blick auf den Reuenberg in Fahrtrichtung Bedingrade, einen Teil der Grandstraße sowie einen Teil der Hugo-Knippen-Straße. Dort ging es munter mit der Alberei weiter. Renate hat sich zwar sehr über mein E-Book "Schnee in Bochold" gefreut, bedauerte es aber doch sehr, dass in meinen Büchern bzw. E-Books stets irgendwelche gruseligen "Viecher", in dem Fall Klaus der Killerschneemann, auftauchen :o). Da sie meine gruseligen Geschichten nie nach Anbruch der Dunkelheit liest, habe ich ihr mein im April 2010 erschienenes Buch "Düstere Schauergeschichten" gewidmet. Selbiges hat sie damals auch tatsächlich am helllichten Tag gelesen.

Zu Futtern gab es dreimal mit Schafskäse gefülltes Hacksteak (beim Griechen würde es Bifteki heißen) mit Pommes, Djuvecreis und Salat. Lecker! Allerdings waren die Portionen mal wieder so reichhaltig, dass wir alle unsere Teller nicht leer bekommen haben. Zum Abschluss gab es neben Cappucino bzw. Espresso noch einen Julischka für uns alle *hicks*.

Meine Mädels sind übrigens wieder gut in Düsseldorf eingetroffen - Renate hatte mir gestern Abend um 23.15 Uhr, als gerade "Ladies' Night" im WDR lief, eine SMS geschickt. Allerdings ist mir nicht bekannt, wie viele junge Männer unterwegs weggefrühstückt wurden :o)).

Samstag, 2. Mai 2015

Ein lustiger Geburtstag :o))

Gestern habe ich meinen 41. Geburtstag gefeiert und dank meiner Mädels war es eine sehr lustige Party, die bei mir in der Wohnung in Gerschede anfing und später im Restaurant Haus Notthoff auf dem Reuenberg weiterging :o))). An Geschenken habe ich Folgendes erhalten:

  • einen Blumenstrauß - von meinen Eltern
  • einen Fuffi und eine Geburtstagskarte - von meinen Eltern
  • den Tintenfisch aus Plüsch von nichtlustig.de - von Uli
  • das Buch "Nichtlustig 6" - von Uli
  • ein schönes Halstuch - von Veronika
  • einen Zwanni - von Veronika
  • eine lustige Geburtstagskarte - von Veronika
  • eine Spardose in Form eines andalusischen Pferds - von Renate
  • eine Flasche Rotwein - von Renate
  • eine kleine Grünpflanze in einem gelben Topf mit Smiley-Gesicht - von Renate.
Den Tintenfisch aus Plüsch habe ich Frank genannt, denn a) war ich vor fast zehn Jahren mal mit einem Frank kurzzeitig liiert und b) heißt der Tintenfisch von nichtlustig.de in zwei Büchern (Bände 2 und 3) Frank - also passt die Namensgebung doch :o))).

                             Tintenfisch-Nackenkissen - Quelle: Nichtlustig-Shop

Frank hat sich sehr harmonisch in die Gemeinde meiner ganzen Stoffies eingefügt, auch wenn er Monchhichi-Mädchen Klara gestern den halben Abend lang belagert hat, als ich mit meinen Mädels im Steakhaus war. Dazu gleich mehr :o).

Bevor ich von unserem lustigen Essen im Haus Notthoff auf dem Reuenberg/Ecke Grandstraße berichte, möchte ich es jedoch nicht versäumen, mich für weitere liebe Geburtstagsgrüße von Groupie Thomas, Marina, +Sven Krämer und +Sonne Highlight zu bedanken. Ebenso haben mir eine Zeitarbeitsfirma, Eventim und der ADAC, bei dem ich seit fast zwölf Jahren Mitglied bin, freundlich zum Geburtstag gratuliert.

Zunächst gibbelten wir in meiner Wohnung bei Kaffee, Prinzenrolle, Chips und Gummibärchen auf meiner Couch rum - allerdings bei geöffneter Balkontür. Ulis Wuffelwuff Herkules wuselte derweil durch meine Wohnung, ließ sich öfter von Veronika kraulen, die ja in ihrem Leben auch schon öfter Hunde gehabt hat, bettelte zwischendurch bei uns um Leckrigkeiten und wirbelte unter meinem Bett meine Liebhaber auf, die ich dort versteckt hatte, hahahahaha!!! Zum Glück hat der kleine Chihuahua-Yorkshire-Shitzu-Mix nicht die weiteren Herren in meinem Kleiderschrank in der Diele aufgestöbert :o)).

Ursprünglich wollten wir doch erst Italienisch essen gehen, weil Veronika Hunger auf eine Pizza hatte - war ja eigentlich kein Problem, denn Don Camillo liegt auch auf dem Reuenberg und ist sogar noch 50 Meter näher als Haus Notthoff. Da bei Don Camillo aber leider keine Hunde willkommen sind, noch nicht einmal der süße, gut erzogene Herkules, sind wir wieder abgezogen und doch ins Haus Notthoff gegangen, um dort lecker zu essen.

                                Eingangsbereich Haus Notthoff - (c) trivago.at

Wir hatten Glück und haben trotz des Feiertags noch einen Tisch für vier Personen bekommen, zumal wir ja nicht reserviert hatten. Wir wurden freundlich an einen Tisch für sechs Personen gebeten, sodass wir auch ausreichend Platz hatten, uns inklusive Herkules zu verstauen, denn der Tisch in der Nische, der leicht erhöht lag, war bereits durch eine ziemlich keusch und schlecht gelaunt anmutende Familie belegt. Ich glaube, manche verschwinden zum Lachen echt in den Erdkern, weil der Keller schon nicht mehr tief genug ist...seufz.

Da Uli ja noch fahren musste, hat sie sich ein alkoholfreies Bier bestellt - Renate, Veronika und ich mussten ja nicht fahren. Die beiden Damen sind mit der S9 vom Essener Hbf nach Dellwig-Ost gefahren, die sogar trotz der Gleisbauarbeiten in Essen-West pünktlich war :o). Renate, Verönchen und ich haben uns jeweils ein Glas Rosé bestellt - Renate die trockene Variante, Verönchen die halbtrockene und ich die liebliche. Uli als Spargel-Fan hat sich zum Essen entsprechen Spargel mit Kochschinken, Kartoffeln und ausgelassener Butter spendiert - ich mag Spargel zwar auch sehr gerne, aber mir war gestern Abend irgendwie nach einem Piratenteller mit verschiedenen Fleischsorten, Pommes und Djuvec-Reis. Renate und Verönchen haben sich jeweils einen Grillteller bestellt :o). Als Vorspeise, die aber zu den jeweiligen Gerichten gehörte, kam eine Hühnerbrühe und alle, bis auf Uli, bekamen einen Salatteller zu ihrem Hauptgericht.

Hm...ich trinke ja selten Alkohol, denn da ich ja aufgrund meiner Blutgerinnungsstörung und dem damit einher gehenden Bluthochdruck leider täglich genug Medikamente nehmen muss (ASS 100, Jodid 100, Ramipril 5 mg, Metoprolol 50 mg und fünfmal die Woche eine halbe Tablette Marcumar), muss ich meine Leber und Nieren nicht noch zusätzlich mit allzu viel Allohol belasten, zumal meine Nieren ohnehin schon eine leichte, aber kompensierte Insuffizienz aufweisen und meine Leber ständig auf Expansionskurs ist - vor zehn Jahren hatte ich dort eine fokalnoduläre Hyperplasie der Leber (funktionslose, kleine Wucherung), die zwar mittlerweile weg ist, dafür habe ich aber jetzt ein Hämangiom auf der Leber (funktionsloser, gutartiger Tumor, auch als Blutschwämmchen bekannt, bei dem kleine Blutgefäße ins Nirvana wachsen, aber sonst weiter nix machen). Meine Leberwerte selbst sind allerdings gut bis sehr gut, trotz der Medikamente, die sie täglich verstoffwechseln muss - dennoch bin ich aus den vorgenannten Gründen ein wenig zurückhaltend mit dem Alkohol, um sie nicht zu sehr zu strapazieren.

Gestern hatte ich zur Feier meines Geburtstages aber doch mal Lust auf Alkohol und habe mir deshalb auch ein Glas lieblichen Rosé bestellt. Zuerst habe ich den Alkohol auch gar nicht bemerkt, denn früher konnte ich auch größere Mengen Allohol vertragen, aber als ich die Hälfte des Glases ausgetrunken hatte, war ich doch leicht angeheitert - und das, obwohl ja mittlerweile auch ein Teil meines Piratentellers im Magen gelandet war, sodass der Wein ja nicht das Einzige war, was sich dort befand :o)). Als ich einen Lachflash bekam *hicks*, mussten alle mitlachen und Uli meinte, dass sie meine Lachanfälle im Büro bis heute vermissen würde - wir haben uns ja zwischen Oktober 2001 und September 2004 ein Büro geteilt und da habe ich Uli öfter mit meinen Lachsalven erfreut :o)). Wir erinnerten uns an eine Situation, in der ich unfreiwillig komisch war. Ich war im September 2004 gerade ins Japan Desk versetzt worden und unsere Empfangsdame versuchte unserem japanischen Kollegen in englischer Sprache - die er übrigens gut beherrschte - mitzuteilen, dass sein Besuch da sei und hier unten in der Empfangshalle auf ihn warten würde. Leider wollte er wohl unsere Empfangsmitarbeitern nicht verstehen, sodass sie mich bat, ihn anzurufen und ihm das mitzuteilen in der Hoffnung, dass er auf mich als Sekretärin eher hört wie auf eine Empfangskraft, denn ich kam gerade vom Rauchen und war deshalb in der Empfangshalle unterwegs.

Kein Problem - ich habe meinen japanischen Kollegen angerufen und ihm in englischer Sprache deutlich mitgeteilt, dass sein Besuch am Empfang auf ihn warten würde. Er fragte mich, obwohl ich ja bereits seit zwei Wochen u. a. für ihn arbeitete, wer ich sei, so nach dem Motto "Döll?! - Never heard of that...!". Ich sagte dann: "It's me! I'm your secretary!" - Unsere Empfangsdame musste lachen und als ich Uli später bei einem gemeinsamen Cappu im Innenhof davon erzählte, kriegte sie sich gar nicht mehr ein :o)). Immerhin dämmerte meinem japanischen Kollegen aber, wer ich war, und dass sein Besuch auf ihn wartete - er kam nämlich runter, um seinen Besucher zu begrüßen :o))). Mehr wollten unsere Empfangsdame und ich ja auch gar nicht, hihi. Auf jeden Fall wusste mein Kollege jetzt, wer ich war - nämlich "his secretary" mit dem Namen Döll :o)) - und nannte mich seither immer freundlich "Döll-san", was bei den Japanern ja etwas sehr Nettes bedeutet, wenn -san oder -sama an den Nachnamen angehängt wird :o). 

Alkohol und die Erinnerung an diese Situation waren aber nicht der einzige Grund für Heiterkeitsausbrüche - es passieren einfach viele skurrile Situationen im Leben, sowohl beruflich als auch privat. Renate und Veronika als ATZler gehen jetzt immer donnerstags zusammen im Neanderbad in Ratingen schwimmen und werden dort ständig von älteren Herren angebaggert - Renate wird Ende Mai 60, Veronika ist bereits 62, sieht aber noch wesentlich jünger aus. Leider baggern die Herren aber nicht wirklich aus Interesse, sondern weil sie wohl eine hübsche, freundliche Pflegekraft suchen, die sie aber Lebensgefährtin deklarieren können - sowas gibt's leider auch recht häufig. Verönchen erinnerte sich mit genervtem Gesicht daran, wie beflissen der eine ältere Herr von etwas über 80 ihr letzten Donnerstag seine Massagedüse angeboten hatte, was ich mit den Worten kommentierte: "Ja, ja, demnächst kleben sich solche Herren dann ein Schild auf die Brust mit der Aufschrift "Suche Pflegekraft - biete Impotenz und eine eigene Massagedüse" !" Danach brach bei uns am Tisch erneut das Gelächter aus, wobei insbesondere ich mit meinen Lachflashs von einigen bierernsten, total seriösen Zeitgenossen argwöhnisch beobachtet wurde :o). Dass ich dann auch noch von meinen Pferdchen erzählt habe, die in den letzten Jahren dreimal umgezogen sind, machte es wohl nicht besser - aber immerhin hatten die Kellner und der Inhaber des Lokals Spaß an uns und unseren Heiterkeitsausbrüchen :o)).

Uli war dann noch unfreiwillig komisch, als der Inhaber uns die Rechnung in einem Ledermäppchen brachte. Sie schaute auf den Beleg und murmelte: "Wer ist denn die diverse Küche?..." - dann hellte sich ihre Miene auf, weil alles andere, also die Getränke, Piraten- und Grillteller sowie der Nachtisch separat aufgeführt war, denn sie rief begeistert: "Oh, die diverse Küche bin ich!" Danach lachten wir noch mehr. - Wir haben auf jeden Fall zusammengelegt, sodass sich das Steakhaus über 90 EUR inklusive großzügigem Trinkgeld freuen konnte, hihi.

Nachdem alle außer mir noch mal auf dem Klo waren, sind wir raus an die frische Luft getreten. Der Mond im zweiten Drittel stand über der Triftstraße und begann zu leuchten, denn die Sonne ging über Oberhausen bereits unter. Renate regte sich auf, dass es noch gar keine Vollmondphase gegeben hatte - dabei ist erst übermorgen Vollmond, hihihi. Dann liefen wir zurück zu meinem Zuhause, denn dort parkte auch Ulis Captur, nur drei Autos vor meinem Clio. Leider ziepten meine Füße wieder wie blöd, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch :oD. Ich sollte das doch mal von meinem Doc kontrollieren lassen, denn auch wenn es nicht an der Durchblutung in den Beinen liegt, so muss es doch irgendwo herkommen, dass mir nach recht kurzen Gehstrecken die Fußsohlen oder die Unterschenkelmuskeln weh tun :o/. Früher bin ich noch ganz andere Strecken gelaufen, ohne dass ich was gemerkt hätte.


Donnerstag, 30. April 2015

Ein gutes Stück an der Knutschkugel weitergeschrieben :o)

Das erste Kapitel des in Kürze erscheinenden E-Books "Die Knutschkugel aus Essen-Borbeck" habe ich mittlerweile fertig. Es trägt den Titel "Valentinstag", da es natürlich an selbigem spielt. Die ersten Romanzen und Liebesszenen hat es in dem Kapitel bereits gegeben, vor allem im Barchembachtal in Dellwig :o).

             Ein Teil des Barchembachtals am 1. Mai 2013 - (c) Alexandra Döll, Essen

Die Gerscheder Gastronomie kommt im vorgenannten Kapitel auch nicht zu kurz - erst geht Protagonistin Nina mit ihrem späteren Liebhaber Klaus im Restaurant Haus Notthoff auf der Ecke Reuenberg/Grandstraße essen, wenige Wochen später mit dessen Bruder Detlef in der schräg gegenüber liegenden Pizzeria Don Camillo. Mal schauen, in welches der beiden Lokale ich morgen Abend mit meinen Geburtstagsgästinnen gehe - lecker ist es nämlich bei beiden.


             Brunnen/Aquarium im Eingangsbereich Haus Notthoff - (c) trivago.at

Gleichwohl beschäftigt sich das erste Kapitel auch damit, dass nicht nur gutes Aussehen beim Verlieben den Ausschlag gibt, sondern auch Dinge wie Ausstrahlung, innere Zufriedenheit, Ausgeglichenheit usw. Manche meinen ja, wenn sie ihr leeres bis hässliches Inneres mit viel Make-up, übertriebener Körperenthaarung und Hungerhäkchen-Figur zu kaschieren versuchen, dass sie dann automatisch liebenswert sind - dem ist aber nicht in allen Fällen so. Schade ist nur, dass sich viele von dem Oberflächlichkeitswahn offensichtlich gelangweilter Redakteure von Promi-Magazinen in negativer Weise beeinflussen lassen.

Das zweite Kapitel habe ich mittlerweile auch angefangen - es trägt den Titel "Den ganzen Alptraum lang". Ins Englische übersetzt heißt es folglich "All Nightmare long" - und das ist ein Song von Metallica von ihrem Album Death Magnetic aus dem Jahr 2008. Neben der Idylle gibt es immer auch den Alptraum - und der hält langsam aber sicher Einzug, auch wenn sich parallel eine Liebesgeschichte anbahnt. Der gruselige Teil bezieht sich hauptsächlich auf das Philippusstift und den angrenzenden Friedhof - passt ja :o).

                                    Philippusstift in Essen-Borbeck - (c) bbw.de

Samstag, 28. März 2015

Schneckenpost?! :o)

Am 2. März 2015 war ich ja zum persönlichen Vorstellungstermin bei Möbel Boss in Borbeck, bei dem mir gegen Ende des Gesprächs zugesagt wurde, sich ab 16. März wieder bei mir zu melden. Da in der Woche ab 16. März aber keine Rückmeldung erfolgt ist, habe ich ja letzten Montag, also am 23. März, in der Filiale persönlich nachgefasst. Laut Auskunft der Kassierin waren die Briefe an die Bewerber angeblich in der Post - komisch, mittlerweile haben wir den 28. März und ich habe bis dato immer noch keine Post von Möbel Boss bekommen, sei es, mit einer Einladung zum Zweitgespräch oder mit eienr Absage.

Da drängt sich einem der Verdacht auf, dass es sich bei der Aussage um eine klassische Vertröstungstaktik handelt, wie sie heute leider von vielen Firmen gefahren wird ("Ich weiß nichts und kann auch keine Auskunft geben und meine Kollegin, die was weiß, ist auch nicht da.", "Unsere Bewerber wurden/werden zeitnah benachrichtigt." und ähnliche "vertröstende" Sätze). Da die Briefe ja angeblich schon vor dem 23. März in der Post gewesen sein sollen - ich gebe da lediglich die Aussage der Mitarbeiterin wieder - erscheint mir das doch schon sehr unwahrscheinlich, denn das ist ungewöhnlich, dass ein Brief von Borbeck (PLZ 45355) nach Gerschede (PLZ 45357) weit über eine Woche unterwegs sein soll - beide Ortsteile liegen nur gut 2,5 km auseinander.

Allerdings wundert mich bei unserer Post heute auch nix mehr - einmal hat ein Geburtstagsbrief von Wehrheim im Taunus an mich fast zwei Wochen gebraucht und Unterlagen für eine Krankengeldzahlung trafen auch erst nach gut anderthalb Wochen bei meiner Krankenkasse ein - mein damaliger Brötchengeber hatte seinen Sitz im PLZ-Bereich 45131 (also Rüttenscheid), meine Krankenkasse sitzt im PLZ-Bereich 45128, also Südviertel. Auch da liegen nur gut 2,5 km zwischen und trotzdem dauerte es ewig und sechs Jahre, bis meine Krankenkasse die Unterlagen meines Arbeitgebers vorliegen hatte, haha. Werden bei der Post neuerdings Schnecken beschäftigt, die die Briefe mühevoll von A nach B transportieren müssen?! :o)

Selbst, wenn man davon ausgeht, dass der Schrieb erst über unser DHL-Verteilzentrum auf der Hafenstraße in Bergeborbeck (PLZ-Bereich 45356) gegangen ist, so ist die Zeit doch schon recht lang, denn 45356 grenzt unmittelbar an 45357 an bzw. ich wohne nur etwas mehr als drei Kilometer vom Verteilzentrum entfernt. Gut, wenn tatsächlich eine Schnecke mühevoll von der Hafenstraße in Bergeborbeck bzw. vom Wolfsbankring in Borbeck den Reuenberg heraufkriechen muss, um Briefe an mich und andere Menschen in der Umgebung zuzustellen, dann erklärt das natürlich, warum der Brief solange unterwegs ist. Schnecken sind ja bekanntermaßen keine besonders schnellen Tiere, hihi.





                                     Quelle: grusskartenfreunde.de

Als ich Renate das neulich mailte, meinte die schon mit breitem Grinsen, dass Sammy vielleicht beim Schieben der Schnecke helfen sollte, damit der Brief doch noch zeitnah bei mir eintrifft :o)). Ja, von Borbeck aus wäre die Zustellung eines Briefs für eine Schnecke besonders mühselig, denn es geht vielfach bergauf - Borbecker Straße, Fürstäbtissinstraße, Düppenberg, Gerscheder Straße. Von der Hafenstraße aus wäre es allerdings auch nicht besser, denn der Reuenberg ist doch zwischen Bergheimer Steig/Gerscheder Straße und Luthestraße extrem steil :o). Wenn man dann bedenkt, dass eine Schnecke neben ihrem Häuschen auch noch einen Brief von maximal 60 g Gewicht durch die Gegend schleppen muss, ist das wirklich mühsam für so ein kleines Tier. Schneckenkneipen, in den die Schnecke sich stärken könnte, wären mir auch keine auf beiden Strecken bekannt, haha.    

Sammy würde der Schnecke sicherlich gerne helfen, aber bis dato ist ihr leider noch keine Schnecke begegnet, die Post für mich dabei hatte :o).

Samstag, 28. Februar 2015

Baustellen im Essener Nordwesten aller Orten - und nicht nur da...

Künftig ist die Schönebecker Straße zwischen Heißener Straße und Antoniusstraße für gut fünf Monate wegen Bauarbeiten gesperrt, sodass die Buslinie 186 auf dem Abschnitt umgeleitet werden muss. Das ist allerdings nicht die einzige Baustelle im Großraum Borbeck, Clio und ich sind neulich noch an einigen anderen vorbei gefahren - beispielsweise ist die Weidenstraße ab Kreuzung Pausstraße - derzeit ein Schauplatz in meinem aktuellen E-Book - wegen Bauarbeiten gesperrt. Mal gucken, wann mal wieder was auf dem Reuenberg gemacht wird, denn da war ja so lange keine Baustelle mehr :o)). 2013 konnte man ja monatelang nicht vom Reuenberg in den Bergheimer Steig abbiegen, weil auf dem Reuenberg neue Rohre verlegt und die zu verbauenden Rohre auf dem Bergheimer Steig zwischengelagert wurden...mal schauen, wie lang sich die Baustelle rund um den neuen Teil des Schlossparks in Borbeck, also Residenzaue, Oberer und Unterer Schlosshang zieht, denn dort werden wohl auch neue Rohre verlegt. Die Stadtwerke Essen hatten darüber zwar im Borbeck Kurier informiert, aber ob der Zeitplan eingehalten wird, ist wie immer fraglich.

Auch die Bocholder Straße ist scheinbar eine neverending Story, denn dort werden auch regelmäßig Baustellen eingerichtet, an denen man aber nie jemanden arbeiten sieht - natürlich verbunden mit massiven Verkehrsbehinderungen, da die Bocholder Straße nun einmal die Hauptverbindungsstraße zwischen Fliegenbusch, Bochold und Bergeborbeck ist. Kurz vor der Jahnstraße wurden in den letzten zwei Jahren öfter mal Baustellen eingerichtet, meist mit Baustellenampel geregelt, die auf der zur Rush Hour ohnehin stark frequentierten Straße zu noch mehr Stau führten.

Der Herskamp ist ja auch schon seit Wochen im unteren Teil kurz vor der Blitzstraße bzw. vor der Trasse der S9 gesperrt - erst war der Abschnitt hinterm Kreuzungsbereich Dachsfeld betroffen und seit einigen Wochen ist es nun der Bereich ab Kreuzung Luthestraße. Die Fahrbahnränder sehen auf dem Teilstück zwischen Dachsfeld und Luthestraße jedenfalls aus wie nach einem Bombenangriff.  Das nennt man mal echtes Flickwerk :o)).


Samstag, 24. Januar 2015

Erst Schnee - jetzt Tauwetter

Heute Morgen setzte um kurz vor acht starker Schneefall über Essen-Gerschede und den angrenzenden Stadtteilen ein, der die Umgebung binnen kürzester Zeit in blendendes Weiß tauchte. Gegen 9.45 Uhr schien der Schnee kurzfristig in Regen überzugehen, aber schon nach zehn fielen wieder dicke Flocken. Jetzt hat es seit gut anderthalb Stunden aufgehört zu schneien und seither setzt auch leichtes Tauwetter ein - der Schnee auf der Balkonbrüstung tropft nach unten und es fällt immer mehr von der weißen Pracht von den Bäumen.

Bei uns im Haus hat heute Vormittag schon jemand den Schnee geräumt, wobei momentan ohnehin die Parteien im Erdgeschoss mit Schneefegen dran sind. Bei uns in der Straße ist die weiße Decke vorhin noch jungfräulich gewesen - werktags kommt gelegentlich ein Räumfahrzeug durch und beseitigt den Schnee von der Fahrbahn, wahrscheinlich, weil wir direkt an einem Steilhang liegen.

Es ist ja erfreulich, wenn der Schnee durch Anwohner geräumt wird, aber ein schlecht gelaunter älterer Herr auf dem Reuenberg schaufelte den Schnee nicht in eine Ecke wie andere, wo er niemanden stört - nein, er warf die weiße Pracht mal eben direkt auf die Fahrbahn, auch wenn dort gerade Autos kamen, die er teilweise auch getroffen hat :o/. Das ist zwar eigentlich auch nicht Sinn und Zweck der Übung, aber manche fegen offenbar nur den Schnee, damit sie ihren Frust auf andere und sich selbst los werden.

Die Kinder haben im Garten der Häuser, die direkt an das Grundstück des Hauses angrenzen, in dem meine Eltern wohnen, einen großen Schneemann gebaut - wir haben ja derzeit wieder den nassen Pappschnee. Zum Rodeln und Skilaufen ist Pulverschnee natürlich wesentlich besser, für Schneeballschlachten und zum Schneemannbau eignet sich wiederum der Pappschnee sehr gut.