Posts mit dem Label Venus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Venus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 23. Oktober 2015

Da ist sie ja wieder...:o)

Endlich, endlich, nach den ganzen trüben, teilweise regnerischen Tagen, so wie z. B. gestern, ist mal wieder der leuchtende, gelbe Punkt am Himmel, den man Sonne nennt! :o) Hier in Essen scheint sie auch endlich wieder, wobei das Wetter in Mülheim sogar noch einen Tacken besser war als hier. Netterweise ist es direkt auch wieder milder geworden. Morgen soll es ja hier im Pott bis zu 17°C geben.

Heute Morgen konnte ich mal endlich am Himmel wieder Venus und Polarstern bewundern, denn sonst haben die Wolken das ja leider unmöglich gemacht. Passenderweise sind meine Stoffies heute Morgen, kurz bevor ich frühstückte, in einer Karawane zum Klo gepilgert (ja, auch Stofftiere müssen mal pieseln, hihi) und haben sich dann an dem Sternenhimmel draußen erfreut.


Donnerstag, 13. November 2014

Wie versprochen: Ein schöner Sonnenuntergang gestern

Ich hatte mich ja gestern Nachmittag noch beschwert, dass der Regen trotz eines guten Starts in den Tag wieder eingesetzt hat, aber dann klarte es pünktlich zum Sonnenuntergang doch wieder auf. Deshalb habe ich in Essen-Bedingrade dieses Foto von dem glühenden Horizont geschossen:


(c) Alexandra Döll, Essen

Das prächtige Farbenspiel fand ich jedenfalls sehr schön und ein solcher Sonnenuntergang löst ja auch romantische Gefühle bei einem aus :o). Nicht umsonst spielt manch romantische Szene in meinen Büchern ja auch bei Sonnenuntergang, z. B. in meiner Liebesgeschichtensammlung "Vier Jahreszeiten" - im konkreten Fall in der Frühlingsgeschichte mit dem passenden Titel "Frühlingserwachen".

---------------------------
Frühlingserwachen

[...] Allmählich nahm das bis dato tiefe Blau des westlichen Horizonts eine rötliche Farbe an. Es war unmittelbar vor Sonnenuntergang. Tobi schlug vor, noch zu ihm zu gehen, damit sie sich gleich bei ihm aufwärmen konnten, denn er lebte mit seinen Eltern in einem Haus auf dem Antoniushang, hatte dort jedoch das gesamte Dachgeschoss für sich alleine inklusive eigener Mini-Küche und Badezimmer. Andrea war damit mehr als einverstanden, zumal es jetzt, wo die Sonne langsam blutrot versank, wieder merklich kälter wurde. Nur etwas weiter südlich zeigte sich die Mondsichel am Himmel, denn erst zwei Tage zuvor war Neumond gewesen. Die Venus schien wie ein Anhänger an der Spitze der Sichel zu hängen. Tobi und sie standen zunächst noch einige Minuten Arm in Arm am Brausenwindhang und beobachteten den Sonnenuntergang, der den gesamten westlichen Horizont in ein kräftiges, klares Rosa tauchte. Der Mond begann zu leuchten. Erst als das rote Licht fast verglüht war, machten sie sich gemeinsam auf den Weg zu Tobis Haus. [...]

(Seite 7 - 16)

-----------------------------

Passend zu dieser romantischen Szene und dem Foto oben lief soeben der Kuschelklassiker "Unchained Melody" von den Righteous Brothers im Radio *schmelzdahinundmutierzurwasserpfütze*.


Samstag, 9. August 2014

Sammys Flug ins All :o)

Gestern Nachmittag gab es ja noch ein kurzes Gewitter über dem Essener Nordwesten inklusive nachfolgendem Regen. Wir hatten gar nicht damit gerechnet, dass wir den Mond wegen der vielen Regenwolken überhaupt zu Gesicht bekommen, aber nach 22.30 Uhr segelte er doch mal häufiger hinter einer Wolke hervor und machte geheimnisvolle Muster in die Wolkendecke.

Heute Nacht hat der Mond Sammy abgeholt zu einem kleinen Rundflug ins All :o). Der Mond hat Sammy einen Raumanzug verpasst, wobei der Helm sogar über eine Aussparung für ihre Haarschleife verfügte, und sie dann in eine Raumkapsel gesetzt, sodass Sammy über den Wolken durchs All sausen konnte, huldvoll lächelnd vom Mond beobachtet. Sammy sah neben dem Mond, der zur Zeit noch im zweiten Drittel steht - morgen ist ja Vollmond - auch die Venus und eine Vielzahl von Sternschnuppen, wobei der Höhepunkt des Sternschnuppenregens in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch erreicht werden soll. Die Kleine hat sogar fünf fröhliche Runden um die Venus gedreht, hihi. Auch von der Milchstraße war sie ganz begeistert.

Sammys flotter Rundflug durchs All dauerte bis vier Uhr morgens, dann hat die Raumkapsel sie liebevoll auf meinem Balkon abgesetzt und sich dann alleine zurück auf den Weg zum Mond gemacht. Sammy hat an meine Balkontür geklopft, damit ich sie wieder reinlasse und sich anschließend überglücklich zu mir und ihren plüschigen Freunden ins Bett gelegt. Beim Frühstück wurde sie nicht müde, uns von ihrem Flug durchs All zu erzählen :o).



Die Kosmonautin mit ihrem Brüderchen Ecki - (c) Alexandra Döll, Essen

Sonntag, 19. Januar 2014

Die Saw-Puppe auf dem Mond :o)

Wenn die Saw-Puppe nicht gerade ein Spiel mit diversen Menschen auf der Erde spielen möchte, lässt sie sich auch schon mal hoch zum Mond beamen, um dort Dreirad zu fahren und um mit dem Mann im Mond ein Spiel zu spielen :o)). Auch gestern Abend konnte man im mittlerweile wieder abnehmenden Mond einen Schatten sehen, der die Saw-Puppe auf dem Dreirad zeigte. Sammy nöhlte zwar deswegen, war aber ganz froh, dass die Puppe nicht auf der Erde weilte, um sie zu ängstigen.

Natürlich hat die Saw-Puppe häufiger Schwierigkeiten, wenn sie sich mit ihrem Dreirad auf dem Mond bewegen möchte, denn im Gegensatz zur Erde hat der Mond ja keine Schwerkraft. Ab und zu hört man mal frustriertes Gekrähe aus dem All, wenn die Saw-Puppe leicht abhebt. Die Venus zeigt sich davon jedoch unbeeindruckt und beflirtet lieber den Mann im Mond :o).

Freitag, 10. Januar 2014

Ein schwermetallischer Abend

Da das Fernsehprogramm ja gestern Abend mal wieder eher bescheiden war, bin ich schließlich auf IM1 hängen geblieben, wo einige Metal-Songs gespielt wurden, wie z. B. "The Loser" von Elvenking oder einige Titel von Amorphis live. Das passte ganz gut und ich zeigte allen Anwesenden die Teufelsforke, hihi. Draußen vor meinem Balkon beflirtete die Venus den Mann im Mond, sofern selbiger nicht von irgendwelchen Wolken verdeckt wurde.

Heute lief bei mir auch Metal - sowohl, als ich mit Clio unterwegs war, als auch, als ich wieder zuhause war. Metallicas Kult-Album "Master of Puppets" eignet sich ja da hervorragend, insbesondere die Titel 5 - 8 auf der CD. Der letzte Song ist ja "Damage Inc.".

Unter meinem Bett spielten sich gestern Abend um Mitternacht auch wieder tolle Szenen ab - Sammy nöhlte schon, weil Chucky die Mörderpuppe unter meinem Bett picknickte, dabei nahm er gar keine Notiz von uns, sondern schaufelte Essen in sich rein und hörte dabei per Kopfhörer diverse Metal-Klassiker wie z. B. "Damage Inc.", "Hells Bells", "Holy Diver", "Fear of the Dark", "Iron Man" u. v. m. Klaus die bewemmste Mörder-Banane stritt sich mit der ES-Puppe - natürlich wegen mir (ich hasse Eifersuchtsdramen...). Chucky hat die Musik unterm Bett einfach lauter gemacht, um die beiden nicht hören zu müssen, während Klaus die bewemmste Mörder-Banane sowohl mit einem Stilett als auch mit einer Flasche Wein herumfuchtelte, um die verängstigte, aber doch eigensinnige ES-Puppe zu bedrohen. Die ES-Puppe hatte zwar einen Boxhandschuh dabei, aber gegen Weinflaschen und Stiletts ist das nicht so sinnvoll. Ich habe die ES-Puppe dann nachher in meinen Keller ausquartiert, auch wenn die Puppe stets rief: "Mr. Dole, look at me!" - damit konnte ES dann meine Nachbarn im Souterrain nerven. Chucky hat nachher im Garten weitergepicknickt und mit den Seelen meiner leider längst verstorbenen Zwerghamster eine schwarze Messe gefeiert. Klaus die bewemmste Mörder-Banane ist die Straße mit unbekanntem Ziel runter gehüpft, dabei hat er sich die Flasche Wein reingepfiffen, mit der er ja eigentlich ES niederschlagen wollte. Na ja, es wäre ja auch schade um den Wein gewesen, wenn der sich über die ES-Puppe ergossen hätte und nicht im Magen der bewemmsten Mörder-Banane gelandet wäre :o).

Dienstag, 3. September 2013

Der Mond am Morgenhimmel


                              (c) Alexandra Döll, Essen


Hier steht der abnehmende Mond über der Plantage im Südosten. Das Foto ist letzte Woche entstanden, als ich noch früh aufgestanden bin, weil ich zur Arbeit musste. Die Venus war auch in unmittelbarer Nähe, ist aber leider nicht auf dem Foto zu sehen.

Mittlerweile geht es ja stramm auf Neumond zu - offiziell ist wohl morgen Neumond. Sammy freut sich allerdings schon wieder auf den nächsten Vollmond :o)).

Donnerstag, 29. August 2013

Die kiffende Monsichel :o)

Mittlerweile nimmt der Mond ja wieder ab, sodass er jetzt als Halbmond am frühen Morgenhimmel zu sehen ist. Heute Morgen hatte der Mond einen Schweif bzw. Hof, was ja auf einen nahenden Wetterwechsel hindeutet. Sammy freute sich jedenfalls, dass es am Morgenhimmel möndelte - mittlerweile wird es ja wesentlich später hell als noch vor einem Monat.

Dass der Mond einen Hof hatte, hat aber noch nen ganz anderen Grund außer den bevorstehenden Wetterwechsel: Der Mond hatte einen Stummel im Mund und kiffte fröhlich am Himmel vor sich hin - die Rauchwölkchen waren dann wohl ein weiterer Grund für den Hof, hihi :o).

Neben der bekifften Mondsichel waren auch noch eine Menge Sterne zu sehen, vor allem natürlich die Venus im Osten, die viel heller leuchtet als alle anderen Sterne. Die typischen Wintersternbilder sind jedenfalls auch schon im Südosten zu sehen.

Donnerstag, 22. August 2013

Ein großer Vollmond

Schon am Dienstag war der fast volle Mond sehr groß - gestern war dann offiziell Vollmond und er ging groß und goldgelb im Südosten auf, was nicht nur mein Lieblingsstofftier Sammy erfreute :o)). Fotos dazu gibt's am Wochenende. Meine beiden verstorbenen Zwerghamster James und Slayer hätten bestimmt ihre helle Freude am großen Vollmond gehabt - Metallica mag den Mond zwar offenbar auch ganz gerne, macht sich aber nicht soviel daraus wie ihre beiden Vorgänger. Mal gucken, wann wieder einer meiner (un-)heimlichen Verehrer - oder beide :o) - im Mondschein in den Bach hinterm Garten trappst, hihi.

Man merkt am Morgenhimmel, dass es langsam Herbst wird, denn im Südosten steht bereits die Venus am Himmel - und die ist eigentlich nur im Winterhalbjahr zu sehen. Auch die Tage werden generell schon wieder kürzer. Während es im Juli schon um kurz nach halb sechs hell wurde, passiert das jetzt erst gegen halb sieben.


Sonntag, 11. November 2012

"Cooler" Suchbegriff zu meinem Blog

Hm, diverse sexuell orientierte Suchbegriffe zu meinem Blog bin ich ja schon gewohnt, da es manchen Leuten offenbar aufgrund einer gewissen Verstrahltheit und Notgeilheit unmöglich ist, neue Partner auf normalem Wege kennen zu lernen - deshalb wohl lieber das anonyme Internet für solche Zeitgenossen.

Der neueste Knaller unter meinen Blog-Suchbegriffen ist "3er auf der Venus mit Rauswurf!!!" Hm...


  1. Was ist jetzt mit dem 3er gemeint? Ein 3er BMW? Oder etwa ein "flotter Dreier"?
  2. Ein 3er oder flotter Dreier auf der Venus: Wie soll das gehen? Die Venus ist noch um einiges weiter von der Erde entfernt als der Mond, sodass beides schlecht geht. Sollte jemand sich aber mit seinem 3er oder bei nem flotten Dreier auf der Venus wähnen, waren's wohl die verkehrten Drogen, hihi.
  3. Mit Rauswurf!!! Das ist ja EMPÖÖÖÖÖREND!!!! :o) Die Venus freut sich bestimmt, wenn 3er BMW auf ihr rumfahren oder auch, wenn das halbe Universum bei nem flotten Dreier von sexomanischen Erdlingen zuschauen kann - tja, dass da ein Rauswurf folgte, überrascht mich jetzt nicht *grins*. Wer hat denn jetzt Hausverbot? Der 3er BMW oder die am flotten Dreier beteiligten Personen?

Der Mond und die Venus

Eigentlich ist der Nachthimmel im Herbst und Winter noch viel schöner als der im Sommer, weil man noch mehr Sterne sehen kann und die Venus natürlich sehr gut in der Dunkelheit zu sehen ist. Am letzten Oktoberwochenende konnte ich in der Morgendämmerung dieses hübsche Foto schießen:


                                    Venus am Morgenhimmel - (c) Alexandra Döll, Essen

Die Venus steht dort im Südosten am Himmel, wo sich bereits die erste Helligkeit zeigt. Am gleichen Abend konnte ich ebenfalls in südöstlicher Richtung den Mond und die Venus in trauter Zweisamkeit fotografieren:


                              Mond und Venus am Abendhimmel - (c) Alexandra Döll, Essen

Das Ganze hat ja auch etwas sehr Romantisches an sich. Auch in meinen Büchern spielt bisweilen der Mond in Verbindung mit der Venus eine Rolle - u. a. in der Frühlingsgeschichte in "Vier Jahreszeiten" und in der ersten Geschichte aus "Hart wie Krupp-Stahl", die auf der Gruga-Kirmes in Rüttenscheid im Spätsommer spielt.

                                                     Buchcover - Quelle: thalia.de

Samstag, 3. November 2012

Sie waren wieder da :o)

Gestern Abend regnete es zwar zunächst noch, aber dennoch konnten sich Mond und Venus anschließend gegen die abziehenden Wolken durchsetzen. Der Mond erleuchtete die Wolken in seiner Umgebung in einer rötlichen Farbe.

Ich bin dann noch vor 23 Uhr ins Bett gegangen, weil ich ja heute früh zum Reifenwechsel nach Rüttenscheid musste. Nun hat Clio seinen freundlichen Winterreifen drauf, während seine Sommerreifen im Autohaus eingelagert sind.

Heute Nacht waren auch wieder die drei Puppen unter meinem Bett - Chuckie die Mörderpuppe, ES und Stinki. ES und Stinki haben heute Nacht mal zur Abwechslung Battle Chess und Strip-Poker gespielt, während sie sich darüber stritten, wer von ihnen bei mir in der Gunst höher steht :o). Die beiden könnten mich ja auch einfach fragen, aber das trauen sie sich wohl nicht - Männer :o)!  Chuckie ging das Gezänk wieder mächtig auf die Nerven, aber Rudolf-Dieter staubte erneut ein freundliches Hanuta für sich und seine Schwester ab, hihi.

Heute früh stand am Morgenhimmel ankündigungsgemäß Jupiter, der so hell strahlte, dass Metallica ihn von ihrem Käfig aus angurrte. Die Kleine mag offensichtlich auch leuchtende Planeten.

Nun werde ich mal eben eine Kündigung an meine Kfz-Versicherung schreiben, denn angesichts dieses wenig kundenfreundlichen und linken Verhaltens habe ich keine Böcke, meinen Clio da noch länger zu versichern und weiteren Un- und Schwachsinn von denen lesen und hören zu müssen, wie z. B. die Vertragsumstellung ausschließlich auf Haftpflicht - und das bei nem Neuwagen! Wenn schon eine äußerst kompetente, gut erzogene Sachbearbeiterin Geschäftsbriefe mit Edding unterschreibt und dann im Vorfeld noch außer Stande ist, meinen Clio 1 von meinem neuen Clio zu unterscheiden, ist das noch ein weiterer Grund, den Vertrag da nicht fortzuführen. Es gibt nichts zu tun - die Dame fängt schon mal an, haha. Um eine neue Kfz-Versicherung habe ich mich auch schon gekümmert. Bei mir im Autohaus konnten die Mitarbeiter über soviel Kundenunfreundlichkeit auch nur noch den Kopf schütteln.

Freitag, 2. November 2012

Der Mond und Vorkommnisse unter meinem Bett

Gestern Abend ging gegen 19.15 Uhr im Osten der Mond auf. Natürlich hatte er wieder ominöse Botschaften für mich und meine Stofftiere :o) - ich bekam meistens wilde Liebes- und Sexbotschaften, hehe. Die Venus, die sich unmittelbarer Nähe zu unserem Erdtrabanten befand, hat den Mann im Mond - passend zu den Liebesbotschaften - natürlich beflirtet.

Später am Abend, als ich gerade Judas Priests "Nightcrawler" (wie passend!) über Kopfhörer hörte, schob sich wie in einem Horror-Film kurzfristig eine Wolke mit Stinkis Konterfei vor den Mond. Ich machte mir Sorgen, aber keine ernsthaften :o). Die Wolke zog schließlich auch weiter, wobei sich auch Stinkis Konterfei wieder in Wohlgefallen auflöste. Nur Sammy, die ja immer etwas ängstlicher ist, erschrak sich furchtbar, als sich die Wolke mit Stinkis Konterfei vor ihren Lieblingsplaneten schob und ihn verdunkelte. Dann nöhlte sie rum, denn angeblich hat die Wolke zu ihr gesprochen - wie Stinki halt so ist :o): "Wat is'n da unten eigentlich los?!" Der Satz hätte auch vom menschlichen Original stammen können, hehe. Ich war schon fast geneigt, der Wolke mit Stinkis Konterfei eine Kippe anzubieten, denn er raucht ja auch.

Heute Nacht waren sie wieder da - also die drei Puppen unter meinem Bett. Ich hätte das Ganze wieder verschlafen, aber Sammy weckte mich heulend nach Mitternacht. Klar, unter meinem Bett saßen die ES-Puppe, die Stinki-Puppe und Chuckie die Mörderpuppe. ES und Stinki haben sich mal wieder gestritten - natürlich aus Eifersucht um mich - und sich da in deutscher, englischer und französischer Sprache angegiftet. Chuckie ging das mächtig auf den Keks, denn er fuchtelte mit seinem Stilett rum und drohte, die beiden zur Entspannung zu ermorden, aber dennoch stritten sich die beiden anderen Puppen weiter und warfen sich diverse Nettigkeiten an den Kopf. Rudolf-Dieter, der ja mutiger ist als seine Mama, hat bei Chuckie nachher noch ein Hanuta für sich und seine Schwester abgestaubt, denn eigentlich wollte Chuckie ja nur unter meinem Bett picknicken - konnte aber natürlich nicht damit rechnen, dass Stinki und ES sich an gleicher Stelle wegen mir erneut angiften :o).

Ich frage mich jetzt nur, ob das jetzt jede Nacht unter meinem Bett so geht mit Stinki, ES und Chuckie. Eva hat mir ja schon empfohlen, mir ein Bett zu kaufen, unter das keiner kriechen kann, aber dann säßen Stinki und ES vermutlich oben auf meinem Bauch und würden sich streiten, wer denn jetzt mit mir schlafen darf. Ich weiß nicht, ob das so die bessere Alternative ist...vielleicht sollte ich den passenden Soundtrack zu nächtlichen Picknicks und Eifersüchteleien unter meinem Bett liefern. Wie wäre es mit "Livin' after midnight" von Judas Priest? :o)

Freitag, 7. September 2012

Der Abend, an dem der Mond ein blaues Auge hatte

Der Halbmond steht am klaren Abendhimmel und strahlt friedlich auf Herne herab. Ganz im Westen ist noch ein Streifen mit kräftigem Rosa zu sehen. Der Mond freut sich über knutschende Liebespärchen, BMW, die im Straßengraben landen und auch über ES, der immer noch vergeblich versucht, Alex mit Afro-Mob und Plateau-Schuhen zu beeindrucken.

Alex' Kollegin Eva hingegen ist frustriert. Den ganzen Tag wurde sie im Büro von Wäääärnääär(c) genervt, einer aufdringlichen Stubenfliege mit karierter Krawatte. Da Wääärnääär ihr immer noch folgt, obwohl sie das Büro längst verlassen hat und er ihr einfach keinen Feierabend gönnt, hat sie ihre Fliegenklatsche in der Hand, um dieser nervigen Brummsummse ein für alle Mal den Garaus zu machen.

Die Chance scheint günstig, als Wääärnäääär sich auf einem Laternenpfahl niederlässt. Eva muss, obwohl nicht gerade klein, ein wenig hoch springen, um ihn zu erreichen, doch Wääääärnäääär ist mal wieder schneller und summt erleichert zu einem roten Clio, der in etwa 30 m Entfernung am Fahrbahnrand abgestellt ist, um den zu umschwirren. Wääärnääär seufzt erleichtert: "Puh, Glück gehabt!" Das sieht der rote Clio natürlich ganz anders, denn er steht nicht so auf lästige Fliegen...

Evas Fliegenklatsche hat jedenfalls getroffen - zwar nicht Wääääärnääär mit seiner karierten Krawatte, dafür aber den Mond, der bis dato friedlich vom Firmament geleuchtet hatte. Jetzt hat der Halbmond ein blaues Auge und ist entsprechend frustig. "Menno!" nöhlt er ins All rein, doch die anderen Himmelskörper sind mit anderen Dingen beschäftigt. Der Abendstern grölt mal wieder besoffen "Evening Star" in die Gegend rein, das Sternbild Geile Gewürzgurke erfreut sich an Alex, die im Stadtpark mit einem netten Herrn rumknutscht und Merkur daddelt lieber auf seiner Spielekonsole. Nur ein Mondkalb reicht ihm einen angefeuchteten Waschlappen, damit er sich sein blaues Auge kühlen kann.

Eva hingegen zieht selbstzufrieden ab, nachdem sie sich beim Mond für ihr Missgeschickt entschuldigt hat und ist froh, dass Wääärnäääär jetzt bei dem roten Clio bleibt, der auch schon die Krise kriegt bei dem Gesumme. Sie will lieber gucken, was Alex im Stadtpark so treibt :o)).

HAPPY END (mit Einschränkungen)!

Endlich mal wieder klarer Morgenhimmel

Heute früh standen wieder Merkur, Venus, der abnehmende Halbmond und viele weitere Sterne am Himmel - und natürlich auch das omnipräsente Sternbild Geile Gewürzgurke! :o) Gestern und vorgestern war's ja morgens stark bewölkt, sodass ich keine Himmelskörper beobachten konnte. Es verspricht jedenfalls ein schöner, sonniger Tag zu werden.

Das Sternbild Geile Gewürzgurke funkelte natürlich besonders klar und hell - wohl als Anspielung auf gestrigen männlichen Besuch, hehe. Das passte ja dann zum Anlass.

Auch meine Stofftiere freuten sich in der kühlen Morgenluft über den Mond und die Sterne - insbesondere natürlich Sammy, die sich mal wieder freute, dass es möndelte. Weitere tierische Tierchen wie Waschbären, Katzen oder Igel waren aber nicht unterwegs.

Nun kümmere ich mich mal um das Diktat eines ziemlich verstrahlten Kollegen, was aber der Sonne im Herzen keinen Abbruch tut. Der hat etwas mit Wolken gemeinsam: Wenn beide sich verziehen, kann es noch ein schöner Tag werden! :o)

Dienstag, 4. September 2012

Tierische Morgenstund'

Heute früh standen nach fünf Uhr Merkur, Venus, weitere Sterne und auch das Sternbild Geile Gewürzgurke an einem fast klaren Himmel, der abnehmende Mond verschwand zwar mittlerweile über dem Dach des Hauses, tauchte aber Hof und Garten in ein geheimnisvolles Licht. Clio, Escort und Corsa jaulten ihn natürlich an. Mein heimlicher Lover schickte mir eine romantische SMS.

Plötzlich ging der Bewegungsmelder bei uns im Hof an. Ich rechnete damit, eine streunende Nachbarskatze im Hof zu sehen, aber nein, es war ein ganz anderes Tier. Füchse, Dachse, Eichhörnchen, Ratten, Igel und Vögel aller Art bin ich ja gewohnt, aber diesmal lief ohne jeden Zweifel ein Waschbär (!) durch unseren Hof. Er wollte wohl weiter zum Nachbargrundstück, doch der Höhenunterschied von gut zwei Metern war ihm wohl zu tief, sodass er ne Kehrtwende machte und die Einfahrt hoch zurück zur Straße lief. Abgesehen davon, dass ich mich natürlich über den kleinen Gesellen gefreut habe, wunderte ich mich auch etwas. Ich weiß, dass es im Sauerland Waschbären gibt, aber das liegt gut 50,60 km entfernt - in Essen war es jedenfalls das erste Mal, dass ich einen Waschbär in der freien Natur gesehen habe.

Sonntag, 19. August 2012

Hitzekapriolen

Gestern Abend konnte man zwar einen wolkenlosen Sternenhimmel bewundern, aber die Temperatur ist im Essener Nordwesten auch nicht in der Nacht unter 20°C gesunken. Ich hab auch, als ich mich gegen Mitternacht ins Bett legte, das Küchenfenster für Metallica und die Balkontür für mich und die Stofftiere auf Kipp gelassen, aber trotzdem habe ich bei dem warmen Wetter nicht so gut geschlafen wie sonst, obwohl es in der Wohnung kühler war als draußen.

Gegen fünf Uhr wurde ich wach, weil ich a) pullern musste und b) Metallica - die gestern ihre erste Käfigreinigung bekam und ihren ersten Freilauf, der ihr sichtlich Spaß gemacht hat - durch ihr Laufrad bullerte. Ich ging also pullern, während Sammy wegen der Wärme nöhlte und machte die Balkontür weit auf. Draußen war's zwar noch dunkel, aber sicherlich schon weit über 20°C warm. Im Osten leuchtete Merkur groß und hell am Himmel, weiter südöstlich sah ich die Venus leuchten, die auch noch - unpassend zur Tageszeit - "Evening Star" von Judas Priest in die Gegend rein grölte. Merkur pinkelte Sternenstaub ins Universum - und das auch noch im Stehen! Da hätten die Feministinnen wieder was zu meckern gehabt :o).

Ich bin dann auch wenig später wieder eingeschlafen, obwohl Metallica im Laufrad bullerte oder ihren Käfig umgrub, aber war doch häufiger mal kurz wach *schwitz*. Um 8.15 Uhr bin ich dann endgültig aufgestanden, um Frühstück zu machen und Metallicas Nippeltränke mit frischem Wasser zu befüllen. Nach dem Frühstück habe ich ihr noch ein paar Katzengrashalme in den Käfig gepackt, die beifällig aufgenommen wurden, und sie mit purem Joghurt vom Löffel gefüttert. Das fand die Kleine wie immer klasse. Sie hat auch nicht in ihrem Schlafhäuschen gelegen, sondern hat sich - wie meine anderen Zwerghamster früher auch -  ne Mulde in ihre Einstreu gegraben, in der sie dann auch geruht hat. Dass man jederzeit Einblick in ihr Schlafzimmer hatte, störte sie offenbar nicht, was ja auch ein Zeichen von Zutrauen ist.

Nachdem ich gespült hatte, setzte ich mich im Badeanzug auf den Balkon und nahm auch noch ne mit kaltem Wasser gefüllte Fußschüssel mit raus. Ich saß dort etwa von 9.40 Uhr bis 10.30 Uhr, natürlich auch mit Sonnenmilch eingecremt, aber danach war's auf'm Balkon echt nicht mehr auszuhalten. Ich hab nun mal nen Südostbalkon und da steht dann bis etwa 14 Uhr die Sonne drauf. Metallica ruhte auch nachher, nachdem sie noch ein wenig gehamstert hatte.

Gestern am frühen Abend habe ich Metallica ja noch in ihrem Freilaufgehege durchs eingermaßen kühle Wohnzimmer flitzen lassen. Die neue Hamsterwippe aus Naturholz hat sie fast sofort zum Spielen angenommen. Rudolf-Dieter, der mit im Gehege war, wurde ebenfalls beknuddelt, aber Sammy wurde in die Hand gezwickt, sodass die kleine Mini-Berggorilladame erst mal wieder nöhlte, denn Slayer hat das früher auch des Öfteren beim Freilauf in der Diele in meiner alten Wohnung getan. Nun hat die Kleine auch wieder nen schön sauberen Käfig und das fand sie auch sichtlich gut, auch wenn sie noch nicht zu 100 % handzahm ist - gebissen oder gekratzt hat sie mich aber gestern nicht, wenn ich sie umgetopft habe.

Zwei Stunden später sah ich am Abendhimmel einen Heißluftballon mit Warsteiner-Logo, der südöstlich an mir vorbei schwebte weiter zum Essener Stadthafen und schließlich hinter der Halde an der Beckstraße in Bottrop, auf der auch das Tetraeder steht, gelandet ist.

Das schöne Wetter ist ja wirklich positiv, vor allem nach dem eher verregneten Juni und Juli, aber ein paar Grad weniger würden's auch tun. Gewitter sind ja für spätestens morgen angekündigt.

Sonntag, 20. November 2011

Sternenhimmel und Sammys Käseküchelchen

Gestern Abend zeigten sich insbesondere im Osten und Südosten wieder viele schöne Sterne und Sternbilder am Himmel über Gerschede - Geile Gewürzgurke, die Leier, Venus, Mars, Teile der Milchstraße...Sammy hatte ihren Schalke 04-Anorak an und freute sich gemeinsam mit ihrer Mutti über insgesamt 39 Sterne, während sie Käseküchelchen in der kalten Nachtluft futterte. Ihr Brüderchen Ecki war eher sternhagelvoll, denn er hatte zuvor nepalesischen Bambusschnaps verkostet, hihi bzw. hicks. Steffi dekorierte den Himmel zusätzlich, indem sie mit Grubenlämpchen bewaffnet und einem Kamelhaarmantel bekleidet mit ihrem Gleitschirmchen in der Umgebung herum segelte. Lemmi das Erdmännchen beobachtete den Abendstern, der mal wieder "Evening Star" ins Universum grölte. Timo futterte derweil Bambus. Erna flog mit einem Nachtsichtgerät bewaffnet dreimal um den Kirschbaum, während Anna ihr fröhlich zuwinkte und nach dem Mond Ausschau hielt - der geht aber mittlerweile wohl erst mitten in der Nacht auf. Sophie saß zufrieden in ihrem Schlafsäckchen in einem Stuhl neben Ecki und gab ihm Mineralwasser zu trinken, um den nepalesischen Bambusschnaps und seine Wirkung zu neutralisieren. Er rülpste danach häufiger wie ne Böllerkanone und sang neben "Smoke on the Water" auch noch einen alten Hit von Dieter Bohlens (GNADE!!!) früherer Band Blue System - "My bed is too big (SEX!), too big without you, baby..." Steffi wäre fast vor Schreck mit ihrem Gleitschirmchen abgestürzt, denn durch den Alkoholpegel in seinem Blut wurde sein schräger Gesang auch nicht schöner :o). Alles, was jetzt noch zu einem gelungen Abend unterm Sternenzelt fehlte, war ein netter junger Mann, gerne auch der Herzchenmaler *schmelzdahinundmutierzurwasserpfützte*, mit dem ich dann zusammen hätte in die Sterne gucken können *knuddel*. Ich hatte auch so das unbestimmte Gefühl, dass er wieder in meiner nächsten Umgebung unterwegs war - mal gucken, ob Clio morgen wieder irgendwo ein Herzchen hat, was vorher noch nicht da war...der Kleine steht ja unübersehbar schräg gegenüber von meinem Haus am Fahrbahnrand und labert mit nem alten roten VW-Bus, mit dem er Schnauze an Schnauze steht.  

Donnerstag, 10. November 2011

Vollmond und Nebel - manchen bekommt das nicht :o)

Gestern Abend, als ich gegen 18 Uhr nach Hause kam - die Straßen waren ja mal wieder total verstopft, u. a. auch wegen Messebesuchern der Mode, Heim und Handwerk, die noch bis Sonntag in den Messehallen Essen an der Gruga läuft - wunderte ich mich, wo meine ganzen Stofftiere waren. Tja, die saßen alle fröhlich dick eingepackt auf meinem Balkon und huldigten dem Vollmond mit Transparenten und Fähnchen, hihi. Natürlich hatte der Mond auch die Venus im Gepäck. Steffi segelte mit ihrem Gleitschirmchen im Mondschein herum und sang "Der Mond ist aufgegangen".

Bei manchen Autofahrern scheint aber jeden Tag Vollmond mit Nebel im Kopf zu herrschen - deshalb fuhr mich gestern Mittag am Zebrastreifen am Carlsplatz auch fast ne 1er-Fahrerin über den Haufen. Ein Golf hatte angehalten, um mich und andere Fußgänger die Straße überqueren zu lassen, wurde aber von besagtem 1er mit aufheulendem Motor überholt. Tja, ich mag ja die Autos, aber die Fahrer/-innen nicht in allen Fällen - sie war mal wieder so ne Klischee-BMW-Fahrerin, die ihr blödes Gesicht hinter ner überdimensionierten Sonnenbrille verstecken musste und schon mit mehreren Dingen gleichzeitig - Rauchen, Autofahren, Verkehrsregeln - total überfordert ist. Nicht umsonst steht BMW ja auch im Volksmund für Bin Maßlos Wichtig :o).

Ein ach so cooler junger Mann *reiher* im weißen Audi (tja, jeder Rowdy fährt nen Audi...) rammte mich gestern Abend auf der A52 fast weg, weil er natürlich bei Tempo 120 mit dem Handy am Ohr telefonieren musste. Also, entweder telefoniere oder fahre ich, aber beides gleichzeitig ist suboptimal, vor allem auf der Autobahn. Zum Glück konnte ich nach links ausweichen. Dass ich ihm die Teufelsforke gezeigt habe, hat er in seinem asozialen Größenwahn noch gar nicht mitbekommen. Ich finde auch, dass das Telefonieren am Steuer hierzulande nicht hart genug bestraft wird, denn die Verstrahlten, die fast Unfälle provozieren, weil sie mit Handy am Ohr unbedingt noch Scheiße hinterm Steuer labern müssen, gibt's immer noch zuhauf. Wenigstens konnte der Vollhorst noch über seine eigene Doofheit lachen.

Gestern Nachmittag schmunzelte ich - diesmal aber im positiven Sinn - über die Homepage von einem meiner Twitter-Follower, der dort auch Skurrilitäten aller Art sammelt und kommentiert wie z. B. "Sie fragen - Google antwortet", sinnfreie Kommentare von Internet-Nutzern, merkwürdige Zeitungsanzeigen usw. Er hatte wohl mal ein Video bei youtube.de eingestellt, in dem es um einen etwas merkwürdig anmutenden Kontrolleur ging - wohlgemerkt: Der Urheber hatte einen gültigen Fahrschein, sodass das Video an sich und das Verhalten des Controllettis nicht auf Schwarzfahren zurückgeführt werden konnte. Trotzdem meinte dann ein Nutzer im Sinne des Mottos "Es ist schon alles gesagt worden - nur noch nicht von mir" bzw. "Auch ich muss mal was Sinnfreies sagen" das Video mit den Worten kommentieren zu müssen: "Du bist ein asozialer Depp! Ich mag Fahrkartenkontrolleure!" :oD

Hm, wie schön, dass er (oder sie) Fahrkartenkontrolleure mag - vielleicht ist er oder sie ja mit einem liiert, oder das ist wieder so'n ganz Schlauer gewesen, der sich als moralische Instanz der Welt versteht, der Schwarzfahrer am liebsten direkt hinrichten lassen würde, hihi. Meine Sympathie oder Antipathie für andere Menschen hängt eigentlich nicht vom Berufsbild des-/derjenigen ab, sondern von seinem Verhalten und seiner Persönlichkeit, aber nun gut. Vielleicht steht der Kommentator auch selbst auf Schwarzfahren, weil der Controlletti ihm dann immer ganz gepflegt den Hintern versohlt - ich sehe schon das fragwürdige Werbe-Sex-Video vor mir, denn die Dinger muss man ja unfreiwillig zu später Stunde in unterschiedlichsten Varianten in den Werbepausen im Fernsehen ertragen ("Feuchte Muschi will noch nasser werden - mach's mir, du Sau!", "Reife Omas besorgen's dir" und ähnlicher Schwachsinn). Ein Controlletti steht in dem fiktiven Werbe-Spot mit halb aufgeknöpftem Hemd dar, sodass man einen Blick auf sein Sixpack und seine enthaarte Brust erhaschen kann, und zieht schon mal mit die Riemen seiner Peitsche straff, während er sich die Lippen leckt, dazu hechelt eine erotisch-übertrieben anmutende Frauenstimme "Du bist wieder schwarz gefahren?! Wilde Fahrkartenkontrolleure zeigen dir, wo der Hammer hängt und schlagen dich auf den nackten Hintern! Oh jaaaaaa...!" - natürlich unter Einblendung einer ominösen Rufnummer irgendwo auf den Bahamas mit horrenden Minutenpreisen :o)

Heute früh um 4.30 Uhr war der Himmel zunächst sternenklar, aber weiter nördlich war die Landschaft bereits im Nebel verschwunden, zumal dort auch der Rhein-Herne-Kanal, die Emscher sowie einige Zuflüsse wie Borbecker Mühlenbach, Berne und Pausmühlenbach lang fließen. Auch nach dem Frühstück war noch alles schön klar, aber als ich um 5.25 Uhr aus dem Bad kam, war die Landschaft in Gerschede auch im Nebel versunken - die Sichtweite betrug aber immerhin noch mehr als 50 Meter. Noch nicht mal der Vollmond konnte den Nebel durchdringen. Als ich mich um 5.50 Uhr in mein Auto setzte, das ebenfalls im Nebel stand und mit einigen Nebel-Trollen laberte, die Trockeneissschwaden verbreiteten, habe ich die Nebelscheinwerfer eingeschaltet, denn das war wirklich in dem Moment angebracht; für die Nebelschlussleuchte war die Sichtweite allerdings noch zu gut. Auf dem Reuenberg schiss sich ein Ford Focus mit Oberhausener Kennzeichen fast in die Hose, obwohl die Sicht durchaus ein normales Tempo von 50 km/h zuließ - er brauchte fast fünf Minuten, um vom Reuenberg links in die Hugo-Knippen-Straße abzubiegen *stöhn*. Als ich wenig später links in die Bergheimer Straße abbog, war der Nebel wie abgeschnitten - die Sicht war klar, sodass ich auch meine Nebelscheinwerfer wieder ausgemacht habe und lediglich mit Abblendlicht weitergefahren bin. Noch nicht mal der Hang an der Schlossstraße, der u. a. auch Schauplatz in meiner Geschichte "Wintermond" in der Liebesgeschichtensammlung "Vier Jahreszeiten" ist, war von Dunst oder Nebel umgeben, was sonst schon mal häufiger vorkommt. Die letzten Nebelschwaden ohne Sichtbeeinträchtigung sah ich auf der Ruhrtalbrücke, aber 65 Meter unterhalb fließt ja auch die Ruhr, sodass kleine Nebelschwaden da eigentlich nicht ungewöhnlich sind. Direkt hinterm Auberg war auch der Nebel wieder weg. An der Abfahrt Ratingen verließ ich wie üblich die A52 und fuhr dem klaren, goldgelben Vollmond Richtung Düsseldorf/B8 entgegen.

Sammy verfiel heute Nacht kurzzeitig in eine Art Schlafwandeln, denn da sie ihren Schalke 04-Schlafsack um sich geschlungen hatte, hüpfte sie im Wohnzimmer auf dem Parkettboden herum (also Schlafhüpfen) - und das, obwohl der Mond längst übers Dach des Hauses verschwunden war und nicht mehr in mein Wohn-Schlafzimmer schien :o). Wenig später hüpfte sie aber wieder kichernd in mein Bett. Ich habe dafür tatsächlich ziemlich krauses Zeug geträumt. Ich kann mich zwar nicht mehr an alles erinnern, aber ich weiß noch, dass Clio auf dem Schulhof einer Grundschule rum stand (was er da wollte, weiß ich nicht - vielleicht wollte er vom fahrbaren Untersatz zum Primarstufenpädagogen mutieren, hihi) und meine Verehrer kamen bei Vollmond alle hinter Hecken und Bäumen hervor, um dann alle Nase lang bei mir zu klingeln :-o. Marina hatte etwas Ähnliches ja schon mal befürchtet, als ich noch in Frohnhausen-Süd gewohnt habe, hihi - also, dass meine Verehrer, sobald ich meinen Clio abgestellt habe, aus ihren Löchern gekrochen kommen, um mir zu huldigen. Morgen wohne ich übrigens genau sechs Monate in meiner neuen Wohnung in Gerschede.

Mittwoch, 9. November 2011

Kurz vor Vollmond

Nachdem sich der Nebel gestern Morgen gelichtet hatte, bescherte uns die Natur einen schönen, sonnigen Tag. Gestern Abend stand der fast volle Mond am klaren Himmel, in dessen optischer Nähe sich die Venus tummelte, denn beide Planeten liegen doch viele tausend Kilometer auseinander. Sammy saß mit ihrem Schalke 04-Anorak und ihrem Nachthemd aus Alpaca-Wolle - natürlich mit Schalke 04-Logo - auf dem Balkon und jubilierte wegen des Mondes. Ecki winkte dem Erdtrabanten freundlich zu und Steffi unternahm noch einen kleinen Gleitschirm-Flug im Mondlicht. Mal gucken, was der Mond den Leuten wieder für wilde Träume beschert, hihi. Ich träume öfter jedenfalls ziemlich wirres Zeug bei Vollmond, auch wenn ich sonst gut schlafe, unabhängig von der Mondphase. Renate träumt häufiger auch lustige Dinge, wenn sich der Mond in seiner vollen Pracht zeigt und sonst treffen wir uns ja immer als echte Vollmondhexen auf dem Blocksberg, hähä. Das Sternbild Geile Gewürzgurke verschwindet allmählich über das Dach meines Hauses Richtung Südwesten.

Derzeit zeigt sich ein wunderschönes Morgenrot über Düsseldorf,  denn Hoch Xenia soll uns ja weiterhin milde Temperaturen und schönes, sonniges Wetter bescheren. Lediglich in der Nähe von Flüssen, Kanälen und Bachläufen gab es heute früh Dunst, wie ich ganz gut von meinem Balkon aus sehen konnte. Über dem Rhein-Herne-Kanal auf der Stadtgrenze Dellwig/Bottrop lag eine dichte Nebelwand, während es weiter bergauf schon klar war, sodass man die Sterne sehen konnte. Der Große Wagen war gut am Morgenhimmel zu erkennen. Das Sternbild wandert weiter von Westen nach Osten.

Zum Großen Wagen stand mal ein total bescheuerter Witz in der Bravo, als ich noch Teenager war. Manche werden es vielleicht als Schenkelklopfer empfinden :o).

Er schwärmt in seinem Cabrio unterm Sternenzelt: "Guck mal, der Große Wagen!"
Sie motzt: "Jo, ich bin scharf wie Brigitte Nielsen und du redest von Autos!"

Zum Thema "Neumond" gab's auch mal nen schönen Witz, von dem ich allerdings nicht mehr weiß, wo ich ihn gelesen habe.

Er und sie fummeln auf einer Wiese im Stadtpark.
Er: "Ich find's total romantisch, Schatz!"
Sie: "Ja, aber wir müssten Mond haben!"
Er: "Wieso?"
Sie: "Na, du streichelst schon seit zehn Minuten das Gras!" :o)

Sonntag, 30. Oktober 2011

Lustige Horror-Filme und noch einmal die Pottgezwitscher-Zeitung

Wie ich festgestellt habe, bin ich heute wieder mit einigen Beiträgen in der Pottgezwitscher-Zeitung vertreten, u. a. mit den Blog-Einträgen zu den Wahnsinns-Baustellen in Essen (es sind ja neue hinzugekommen wie z. B. die am Düppenberg/Ecke Tangabucht bzw. Ackerstraße) und meinem gestrigen Eintrag zum morgigen Halloween-Fest in Borbeck und Umgebung sowie auch mit meinem gestrigen Eintrag "Vielleicht sollte man jemanden fragen, der sich mit sowas auskennt", hihi. Dankeschön! :o)

Tele5 hatte auch wieder lustige Horror-Filme auf Lager: Beim Ersten sah ich nur das Ende, in dem sich eine überdimensionierte Kobra und eine ebenso überdimensionierte Echse bekriegten, wobei die Kobra sich vorher noch mit nem Menschen am Stück gestärkt hatte, während die anderen mit nem Hubschrauber flüchteten. Ach, hat die Echse schön mit dem Schwanz gewedelt...die Leute konnten zum Glück entkommen, nachdem der Heli einige Startschwierigkeiten überwunden hatte. Die Klopperei zwischen Echse und Kobra endete damit, dass ein Düsenjäger die Tiere weggebombt hat - bei der Gelegenheit hat die Kobra, die natürlich in Flammen aufging, noch mal eben ihre menschliche Beute wieder ausgewürgt. Ich dachte immer, dass machen nur manche Würgeschlangen wie z. B. Anacondas, aber bei solchen Billig-Filmen kommt das nicht immer so genau mit der Biologie. In der letzten Szene öffnete der ausgespiene Mensch seine Augen, die aussahen wie die einer Schlange und dann züngelte der Zombie auch noch wie ne Schlange. Meine Güte, war das gruselig...:o).

Im zweiten Film verließ ne Gruppe Teenager eine Fete, um im House of Fears, das einer alten Dame gehörte und ne Jahrmarkt-Attraktion sein sollte, einen schönen Abend zu verbringen. Schon, als eine kleine, diabolisch anmutende Statue, die auch bei "Der Exorzist" ne tragende Rolle in der Eingangssequenz im Nord-Irak spielte, nur in wesentlich größerer Ausfertigung, war die Sache relativ vorhersehbar, denn die Ängste der Teenager - die Eine hatte Platzangst, der Andere vor Clowns, die Dritte vor Vogelscheuchen - erwachten zu Eigenleben! Von ursprünglich sechs Teenies blieben nachher nur noch die beiden Stiefschwestern Hayley und Samantha übrig, die sich im Laufe des Films näher kamen, denn anfangs herrschte zwischen den beiden Zickenkrieg - auch die Entwicklung war vorhersehbar. Und dann noch die eindimensionalen Charaktere der Protagonisten - der farbige Jugendliche dachte nur ans Fummeln, seine Freundin war mehr mit ihrem Röckchen und ihrem langen schwarzen Haar beschäftigt als alles andere, der Junge, der seine Freunde ins House of Fears gebracht hatte, mimte bis zu seinem Ableben nen schlechten Jahrmarkt-Animateur, der versucht, Kirmesbesucher mit abgedroschenen Sprüchen in ne Geisterbahn zu locken, der nette Typ, der sich für Samantha mehr interessierte als für ihre bekloppte Stiefschwester, war die ganze Zeit über nur nett und vernünftig, Hayley mimte die ganze Zeit die Zicke, die am Ende nur noch hysterisch rumkreischen konnte und Sam fungierte die ganze Zeit auch nur als lösungsorientierte Sympathieträgerin...toll, echt.    

Auch die Horror-Figuren animierten mich teilweise eher zum Lachen als zum Gruseln: Der Clown, der schließlich dem farbigen Jungen den Garaus machte, war eher Pennywise für Arme, die Puppe, die den verhinderten Animateur abgestochen hat, drehte immer eigenwillig seinen Kopf in eine bestimmte Richtung und ließ es sich nach dem dritten Korrekturversuch nicht mehr gefallen, dass sein Kopf zurecht gerückt wurde, der "Höllenhund" mit den fluoreszierenden Augen wirkte in anderen Filmen auch schon mal gruseliger. Wenn schon Grusel zu Halloween, dann auch bitte richtig und nicht solche vorhersehbaren, pseudogruseligen Lachnummern, die teilweise von richtig guten Klassikern abgekupfert wurden wie ES oder Das Omen. 

Am frühen Abend zappte ich eher zufällig im SWR in eine Sendung, in der die am meisten gespielten Hits auf SWR1 des Jahres 2011 präsentiert wurden. Da waren richtig geile Klassiker dabei - "Hells Bells" von AC/DC, "Hotel California" von den Eagles, "Music" von John Miles, "Stairway to Heaven" von Led Zeppelin u. v. m. Bei "Hells Bells" feteten meine Stofftiere auf dem Boden ab, ich auf meiner Couch und selbst die Venus, die gerade im Osten aufgegangen war, zeigte allen die Teufelsforke. Gegenüber diesen Klassikern kann dieses heutige, poppig verpackte Kindergedudel von Brooke Fraser, Justin Bieber, Tokio Hotel, Bruno Mars und anderen Leuten einpacken, denn die Bands damals bzw. einige sind ja heute noch aktuell beherrsch(t)en ihre Instrumente wenigstens gut und haben solche eine Atmosphäre mit ihren Songs verbreitet, die dieses Einheits-Gedudel von heute in den allerseltensten Fällen zustande bringt. Ich glaube auch kaum, dass irgendein Titel von den o. g. Interpreten in 30 Jahren noch als Klassiker in Musiksendungen gespielt wird...