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Sonntag, 7. Juni 2015

Die Fortsetzung vom letzten Blog-Eintrag...

Da Google ja neuerdings ein Eigenleben hat, was ja auch schon einige andere beklagt hatten (kein Verteilen von Plussen mehr möglich, kein Anzeigen mehr von Plussen, die für eigene Beiträge vergeben wurden, Schlucken von Beiträgen und ähnliche Fiesimatenten), folgt die Fortsetzung zum Blog-Eintrag "Je oller, je doller" jetzt in dem Beitrag - sofern Google das nicht wieder alles zu frech und demokratisch ist.

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Außer dem Foto von ES bekamen meine beiden Mädels auch ein Foto von Stinki zu sehen, denn mit Fotos der beiden genannten Herren habe ich ja mal eine fröhliche PowerPoint-Präsentation gestaltet, damit sich die Menschen zwei Gartenzwerge, die sich nicht grün sind, in ihren Garten stellen können - also Dauergewitter :o). Hm, Stinki würde mit seinen 53 Jahren zwar altersmäßig eher zu Renate und Verönchen passen als ES, aber er war den beiden schon ein zu alt :o)). Soviel also zum Thema "Je oller, je doller" :o)).

Ansonsten hatten wir gestern makabere Themen. Wir hatten z. B. Tipps parat, was man vermeiden sollte, wenn man von der Mülheimer Ruhrtalbrücke (an der höchsten Stelle immerhin 68 Meter hoch) springen will - früher, bevor die Gitter entlang der Brücke angebracht wurden, sind ja dauernd Selbstmörder von der Brücke in den sicheren Tod gesprungen, heute ist das eher selten geworden. An Tipps hatten wir:

  • Zur Beruhigung vor dem Sprung in die Tiefe vorher kein Spüli, egal ob Pril, Fairy Ultra oder was auch immer nehmen, denn wenn der Selbstmörder dann in der Ruhr landen sollte, würde er nur unnötige Blubberbläschen machen
  • Wasserfestes Make-up wäre ebenso ratsam wie eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber der eigenen Frisur, denn die sitzt bestimmt nicht mehr nach einem Sprung aus 68 m Höhe
  • Wenn jemand in Fahrtrichtung Düsseldorf von der Ruhrtalbrücke springen will: Im freien Fall sollte der Selbstmörder nach links blicken, denn dort hat er eine schöne Aussicht auf den Auberg.
Verönchen wird übrigens stocksauer, wenn sie mit Renate in Düsseldorf schwimmen geht und ein älterer Herr dabei ihre Haare nass macht, weil er beim Schwimmen zu heftig paddelt :o). Hm, ich dachte eigentlich, das wäre egal, wenn man sich ohnehin im Wasser aufhält, hihi, aber ab 60 wird frau in der Beziehung wohl doch ein bisschen wunderlich :o)). Na ja, ich habe ja noch fast 19 Jahre Zeit, bis ich meinen 60. Geburtstag feiere.

Zur Feier des Tages hat Renate uns noch zur nachträglichen Feier ihres 60. Geburtstags ins nahe gelegene Restaurant Nothoff auf dem Reuenberg/Ecke Grandstraße eingeladen :o) - dieses Lokal hatten wir ja schon an meinem 41. Geburtstag am 1. Mai gemeinsam mit Uli unsicher gemacht, hihi.

                Pizzeria Don Camillo, schräg gegenüber von Haus Nothoff - (c) yelp.de

Da der Abend schön sonnig und warm war, haben wir draußen gespiesen mit gutem Blick auf den Reuenberg in Fahrtrichtung Bedingrade, einen Teil der Grandstraße sowie einen Teil der Hugo-Knippen-Straße. Dort ging es munter mit der Alberei weiter. Renate hat sich zwar sehr über mein E-Book "Schnee in Bochold" gefreut, bedauerte es aber doch sehr, dass in meinen Büchern bzw. E-Books stets irgendwelche gruseligen "Viecher", in dem Fall Klaus der Killerschneemann, auftauchen :o). Da sie meine gruseligen Geschichten nie nach Anbruch der Dunkelheit liest, habe ich ihr mein im April 2010 erschienenes Buch "Düstere Schauergeschichten" gewidmet. Selbiges hat sie damals auch tatsächlich am helllichten Tag gelesen.

Zu Futtern gab es dreimal mit Schafskäse gefülltes Hacksteak (beim Griechen würde es Bifteki heißen) mit Pommes, Djuvecreis und Salat. Lecker! Allerdings waren die Portionen mal wieder so reichhaltig, dass wir alle unsere Teller nicht leer bekommen haben. Zum Abschluss gab es neben Cappucino bzw. Espresso noch einen Julischka für uns alle *hicks*.

Meine Mädels sind übrigens wieder gut in Düsseldorf eingetroffen - Renate hatte mir gestern Abend um 23.15 Uhr, als gerade "Ladies' Night" im WDR lief, eine SMS geschickt. Allerdings ist mir nicht bekannt, wie viele junge Männer unterwegs weggefrühstückt wurden :o)).

Montag, 2. Februar 2015

Ein bisschen Frühsport...:o)

...im Sinne von Schnee fegen. Es ging zwar heute Morgen alles problemlos mit dem Besen weg, zumal die Schneeschicht auch ziemlich dünn war, aber das Räumen in der Steigung war schon ein wenig anstrengend. Das liegt wohl auch daran, dass ich wegen meinem Rheuma nicht mehr zu 100 % körperlich belastbar bin, sondern nur noch zu 80 % :o(. Dafür fühlen sich andere, die körperlich fit sind, ja überhaupt nicht fürs Schneefegen zuständig - wie beispielsweise unser dickbeiniges, schlecht erzogenes BMW-Bison in der Hütte über mir, denn der fegt erst, wenn alle anderen im Haus schon mindestens einmal gefegt haben, also nur in Notwehr. Eine Reihenfolge gibt es in diesem Winter bei uns im Haus auch nicht - das nette Ehepaar aus dem EG hatte den Anfang gemacht, dann haben zwei Parteien aus dem 2. OG gefegt und am letzten Freitag meine Nachbarin nebenan, die ja mit ihren 80 Jahren auch nicht mehr die Jüngste ist.

Clio, der gegenüber am Fahrbahnrand abgestellt war, feuerte mich während des Schneefegens jedenfalls an - nett, wie er nun mal ist :o). Kaum, dass ich den Bürgersteig und den Zugang zu unserem Haus vom Schnee befreit hatte, setzte auch schon Tauwetter ein, hihi. Es kamen zwar am Vormittag noch immer einzelne Schnee- oder Schneeregenschauer runter, aber da sich die Temperaturen jetzt im Plusbereich befinden, bleibt erstmal nix mehr liegen. Ich hoffe, es ist morgen früh nicht glatt, wenn ich mich mit Clio auf den Weg Richtung Weststadt-Akademie mache, denn jetzt sind die Straßen natürlich noch feucht und wenn das anfriert, könnte es glatt werden. Egal, Clio und ich haben auch schon leicht vereiste Fahrbahnen zusammen gemeistert bzw. mit Clio 1 bin ich auch schon problemlos über die damals total vereiste Ruhrtalbrücke gekommen :o).

                                            Wetterbericht des Todes :o) - (c) Ralph Ruthe

Freitag, 9. Mai 2014

Clio und ich in einer Neuverfilmung von "Das Boot"

Als ich gestern Abend gegen 20 Uhr nach Renates Ausstand im Haus am Rhein zurück nach Hause fuhr, hat es dermaßen geschüttet, dass Clio und ich uns wirklich fühlten wie bei einer Neuverfilmung von "Das Boot". Zum Glück ist Clio schwimmfähig und auch U-Boot-tauglich, denn als ich auf der A52 war, hat es wirklich geplästert wie aus Eimern. Einige versprengte Lkw, die noch unterwegs waren, machten die Sicht auch nicht besser bei der Gischt, die sie hinter sich her zogen.

Ansonsten mussten Clio und ich nach dem Verstand eines Ford Focus aus Castrop-Rauxel fahnden, der sich auf der Ruhrtalbrücke, als der linke Fahrstreifen aufgrund von Bauarbeiten endete (vielen Dank, Straßen NRW - war echt gut geplant! *reiher*), noch mal eben vor meinen Clio quetschen musste. Vorher hatte ich schon einen Golf aus Wesel reingelassen, aber eigentlich war die Aufhebung des linken Fahrstreifens rechtzeitig angekündigt, nur Ford Focus hatte sich auf die Fahnen geschrieben "Dummheit und Frechheit siegt". Clio konnte nicht umhin, dem Focus mal auf's Heck zu kotzen. Auch als er vor mir her fuhr, zeigte der Fahrer, dass er sie irgendwie nicht mehr alle stramm hat, denn er hielt die Hand aus dem Seitenfenster, um die Baken umzuwerfen, wäre fast noch in die Baustelle reingefahren und benahm sich auch sonst schlimmer als ne offene Hose, haha. Ein lustiger Bauarbeiter hielt dieses komische Benehmen des Fahrers und seiner ebenso gehirnamputierten Insassen auch noch für freundliches Winken, denn er winkte auch noch freundlich *kicher*.

Hinter der Abfahrt Essen-Kettwig war die A52 dann wieder zweispurig und in Haarzopf konnte ich die Autobahn ja auch verlassen. In Haarzopf, auf der A40, in Schönebeck, Bedingrade und Gerschede war gestern Abend zum Glück nicht mehr viel los - und dann hatten mein U-Boot-Clio und ich noch das Glück, einen Parkplatz am Nachbarhaus zu bekommen, denn das ist nach 21 Uhr leider auch nicht immer selbstverständlich.

 
Mein schwimmfähiger Clio am Nachbarhaus - (c) Alexandra Döll, Essen

Dienstag, 20. Dezember 2011

Die letzte Arbeitswoche beginnt für mich mit Schnee

Seit gestern Abend sind einige Zentimeter Schnee im Pott gefallen, wobei der Schnee aber teilweise auch schon in Regen übergeht. Mein Clio - seines Zeichens sehr schneeaffin und ein Freund von Abfahrtsläufen - segelte den Berg zum Glück aalglatt hinunter - ich musste den Berg erstmal hinauf glitschen, um ihn überhaupt zu erreichen. Da der Schnee sehr nass war, war er auch entsprechend glatt, sodass ich fast schon zweimal unfreiwillig nen Abflug hingelegt hätte, aber ich konnte es erfolgreich verhindern.

Aus Sicherheitsgründen bin ich heute aber nicht über Schlossstraße und Rabenhorst zur Frintroper Straße gefahren, sondern die Bergheimer Straße bis zum Ende durch und dann auf die Frintroper abgebogen. Auf der Aktienstraße bekam Clio an der Tanke erst mal frischen Sprit, der ja sogar verhältnismäßig günstig war - 1,479 der Liter Super. Kurz vor den Feiertagen schnellen die Spritpreise sicherlich wieder auf weit über 1,50 Euro, haha - man kennt die Preispolitik der Ölkonzerne ja mittlerweile.

Hm, die meisten Autofahrer fuhren relativ vernünftig - weder unangemessen rasant noch übermäßig langsam - bis auf die Twingos, die sich heute Morgen wohl im Kollektiv in den Kopf gesetzt hatten, angesichts einiger weniger Flocken und wenigen Zentimetern Pappschnee das stehende Verkehrshindernis zu mimen. Dass ich an der Anschlussstelle MH-Winkhausen vorsichtig auf die A40 Richtung Essen abbiege, ist normal - deshalb muss ich mir aber nicht fast dabei in die Hose scheißen und auf Schrittgeschwindigkeit runter gehen. Clio kriegte die Krise auf den roten Twingo, der ihm schon unangenehm an der Tankstelle aufgefallen war. Auch auf der Fulerumer Straße kurz vor der Neuen Mitte Haarzopf fuhren alle normal, bis auf ein silberner Twingo aus Mülheim - der eierte da rum...*stöhn*. Wenn die Leute doch Angst haben, im Schnee zu fahren, ist es eigentlich sinnvoller, die Karre stehen zu lassen. Natürlich fährt man bei Schnee und Eis konzentrierter, vorsichtiger und auch etwas angespannter, aber Angst ist ein ganz schlechter Beifahrer, und das nicht nur bei Schnee. Ich bin auch mit einem Twingo durch drei Winter gekrebst inklusive Schnee und von daher weiß ich, dass die eigentlich gut zu handeln sind, obwohl sie Kleinwagen sind, aber manche haben ja schon bei 30°C im Sommer Glatteis (was allerdings nicht nur für Twingos gilt). Als ich noch Twingo fuhr - was gut zehn Jahre her ist - hat es so ne blamable Scheiße jedenfalls nicht gegeben :o)).

Radio Essen verkündete vollmundig, dass die Räumdienste im Einsatz sind. Hä???? Komisch, ich bin durch mehrere Stadtteile gefahren - Gerschede, Bedingrade, Schönebeck, Frohnhausen, Fulerum und Haarzopf - aber da ist mir nicht ein Räumfahrzeug begegnet. An der Kreuzung Neue Mitte Haarzopf wäre Streuen nämlich mal angebracht gewesen - als ich nach links auf die Hatzper Straße abbiegen wollte, geriet mein Clio nen kleinen Moment ins Schlingern beim Anfahren, aber ich hatte ihn sofort wieder unter Kontrolle. Meinem Hintermann ging es ähnlich. Die Streudienste waren vermutlich wieder bei den Reichen, Schönen und Bekloppten im Süden im Einsatz oder auch gar nicht. Muss lügen schön sein...

Auf dem gleichen Sender wurde ja auch verkündet, dass es trotz Schnee ruhig im Berufsverkehr sei und es noch keine Unfälle gegeben hätte - komisch, WDR2 hat da aber was ganz anderes erzählt. Auf der A4 bei Olpe standen mehrere Lkw quer und auch im Ruhrgebiet selbst ist es schon zu einer Reihe von Unfällen und Behinderungen gekommen, aber manche glauben ja alles, was ihnen vorgelogen wird bzw. verkünden die Lüge dann noch als Wahrheit.

Auch auf der A52 war nicht geräumt, was insbesondere der Ruhrtalbrücke Richtung Düsseldorf nicht ganz so gut bekam - sie ist zwar selten vereist, aber diesmal war sie es zumindest stellenweise; man merkte es ganz gut am Rollgeräusch. Die Abfahrt Ratingen fühlte sich total zugeschneit und mein Clio wie ein Schlitten, aber er hat's gut hinbekommen, nach rechts auf die Kalkumer Schlossallee abzubiegen - er ist ja auch kein bekloppter Twingo. Bis auf das Renault Mégane Coupé Cabriolet, das ich zwischen Juni 2004 und März 2007 gefahren habe, sind Renaults im Schnee eigentlich alle gut zu fahren, sogar der sonnengelbe Mégane I mit Heckspoiler, den ich zwischen Juni 2003 und Juni 2004 mein Eigen nannte.

Die Kalkumer Schlossallee war nicht geräumt, die B8n auch nicht...in Düsseldorf selbst habe ich auch nur ein einziges Streufahrzeug gesehen, als ich mit der U-Bahn weiterfuhr und meinen  Clio nach einer nicht ganz so lustigen Schlittenfahrt am Fahrbahnrand der Kaiserswerther Straße abstellen konnte. Die Stadt Düsseldorf hält es wohl neuerdings auch nicht mehr für nötig zu streuen - dabei war die Stadt früher vorbildlich darin im Gegensatz zur Stadt Essen. Auch der Fußweg von der Kö zum Büro glich eher einem fröhlichen Schlittschuhlauf, sodass ich sicherheitshalber wie ne kleine japanische Geisha von A nach B tippelte. Dabei ist gerade die Altstadt und Umgebung immer als Erstes gestreut wegen der ganzen Flaniermeilen.

Fast hätte ich's vergessen: Als ich meinen Clio abfegen musste, der eine etwa vier Zentimeter dicke Schneeschicht auf Dach und Motorhaube hatte, konnte ich sehen, dass der Herzchenmaler wieder in Aktion getreten ist :o). Das Herzchen im Schnee musste ich aber leider mit abfegen, damit ich auch eine gute Rundumsicht hatte. Lieber Herzchenmaler, bitte oute Dich!

Montag, 12. Dezember 2011

Vollmond, Mondfinsternis und ein Geburtstag

Von der Mondfinsternis bekamen wir am Samstag im Pott wegen zahlreicher Wolken leider nicht allzu viel zu sehen :o(. Der letzte Rest war noch zu sehen, als alles fast schon vorbei war. Meine Stofftiere haben entsprechend rumgenöhlt und dafür nachher vom Balkon aus den Mond ohne Mondfinsternis angehimmelt.

Gestern war ich bei Uli auf'm Geburtstag zum Brunch, denn die alte Socke wurde ja auch schon 45! :o)) Neben zahlreichen Menschen waren auch vier Hunde vertreten. Uli führte uns ihr neues Ballkleid vor - schick, schick - aber "Ommas Gardine" (O-Ton Anja), die sie sich dazu als Stola ausgesucht hatte, war nicht jedermanns Geschmack, hihi. Lecker Schmackofatz gab's natürlich auch - Gemüsesuppe, Schinken, Lachs, gefüllte Blätterteigtaschen, falschen Hasen...Uli hat natürlich auch viele Geschenke bekommen wie z. B. Reithandschuhe, einen Paschmina-Schal in lila (O-Ton Uli: Lila gleich Uli, was mir den Kommentar entlockte, dass das besser wäre als Blau gleich Uli, sodass es einen Heiterkeitsausbruch am Tisch gab), Hundekekse für den kleinen Herkules, zwei Bücher von mir, weil Uli ja ne kleine Leseratte ist und sich freut, wenn sie ne Mischung aus Romantik, Erotik und schwarzem Humor zu lesen bekommt.

Clio tobte sich gestern auf der Hinfahrt nach Düsseldorf entsprechend aus und sauste mit über 170 Sachen über die A52 - auf der Ruhrtalbrücke näherte sich ein fröhlicher schwarzer 3er BMW von hinten, der mir aber genug Platz ließ und mich nicht bedrängt hat, denn so langsam war ich ja nun auch nicht und er sah, dass ich wohl noch alle langsameren Fahrzeuge rechts überholen wollte. Erst am Brückenausgang, als ich ohnehin schon beschlossen hatte, rechts rüber zu gehen, da ich alle langsameren Fahrzeuge überholt hatte, kam mal ein kurzes liebenswürdiges Blinken von hinten. Ich hab dem 3er dann Platz gemacht, sodass er mit über 200 an mir vorbei rauschen konnte. Mein Clio, der sich ja für nen 3er BMW hält, machte das Daumen hoch-Zeichen, hihi. Dafür hat er wenig später hinter der Anschlussstelle Ratingen-Tiefenbroich nen niegelnagelneuen 3er überholt, der da mit 120 auf der rechten Spur rumtuckerte, hihi.

Freitag, 2. Dezember 2011

Merkwürdige Vorgänge auf der Ruhrtalbrücke

Gestern Abend gondelte ich wie gewöhnlich über die A52 zurück nach Essen. Zunächst befand ich mich auf der linken Spur - hinter mir befand sich ein großer, dunkler BMW, der mich zwar nicht bedrängte und gemäßigten Sicherheitsabstand hielt, aber von dem ich doch den Eindruck hatte, dass er gerne etwas schneller fahren wollte. Als sich auf der Ruhrtalbrücke rechts eine große Lücke zeigte, habe ich freundlich die Spur gewechselt, um dem BMW - wie ich kurz darauf feststellte, ein 5er - Platz zu machen. Tja, was soll ich sagen? - Der Fahrer gondelte fast die ganze Ruhrtalbrücke lang neben mir her, dabei habe ich gegen 5er BMW eigentlich keine Chance von der Motorisierung her, d. h. der gute Mann hätte schon lange weg sein können. Ich konnte auch leider nicht erkennen, wer hinterm Steuer saß und mich bzw. meinen Clio anhimmelte, dafür war's zu dunkel, dann musste ich ja noch auf meinen Vordermann achten und die ganzen Scheinwerferlichter um mich herum trugen auch nicht dazu bei, den Fahrer des 5er identifizieren zu können. Das Kennzeichen (DO) sagte mir auch nix. Der 5er beschleunigte erst, als sein Hintermann - ebenfalls ein BMW, aber ein 6er - ihn sanftmütig darauf hinwies, dass er doch mal ein bisschen Gas geben könnte. Das hat der 5er dann auch notgedrungen getan. Clio hat sich vorher, um noch schöner auszusehen, die Stoßstange mit Lipgloss nachgezogen, hihi. Ich hab schon mal dran gedacht, dass es der Herzchenmaler gewesen sein könnte, denn er soll ja lt. Augenzeugenberichten ne dunkle Limousine der Marke BMW oder Audi fahren. Merkwürdige Vorgänge...

Donnerstag, 17. November 2011

Ein kalter Morgen

Immerhin liegt die Temperatur jetzt bei exakt null Grad, aber als ich in Essen los fuhr, waren es minus 2°C *bibber*. Der leichte Wind, der derzeit geht, hat etwas ziemlich Scharfes, Unangenehmes an sich. Derzeit strahlt der Mond noch von einem klaren Himmel und überm Rhein zeigt sich ein schönes Morgenrot. Im Laufe des Tages soll es ja milder werden und sich zusehends bewölken :o/. Clio mag die Kälte auch nicht, läuft aber trotzdem wie ne Eins.

An der Kö werden schon Sperren errichtet, vermutlich wegen einer Schüler-Demo. Laut Radio Essen sind heute in NRW wieder Schülerproteste gegen die so genannten Bildungsmaßnahmen der Regierung geplant. Eine noch relativ junge Dame empörte sich kopfschüttelnd, dass sie jetzt mal nen kleinen Umweg von etwa zehn Metern um die Absperrgitter herum laufen musste. Meine Güte, die paar Meter sind ja furchtbar und kaum zu schaffen :o). Manchen kann man es wohl wirklich nicht zumuten, auch nur ein paar überflüssige Schritte zu gehen...dabei ist Bewegung gesund, beugt Gefäßverschlüssen vor (sofern man nicht gerade an einer Blutgerinnungsstörung leidet, aber auch da ist Bewegung durchaus hilfreich und minimiert das Risiko um ein Vielfaches) und fördert allgemein die Durchblutung.

Sammy wetzt derzeit engagiert durch die Gegend und befragt Fahrer von dunklen Audis bzw. 5er BMWs im Alter von 25 bis 50 Jahren, ob sie mir immer Herzchen auf mein Auto malen. Bis dato haben alle verneint mit der Begründung, dass sie mich leider nicht persönlich kennen. Sammy erklärt ihnen dann zur allgemeinen Freude bis Erheiterung, dass es schön ist, mich zu kennen - das ist lt. ihren Aussagen genauso, als wenn die Sonne von einem wolkenlosen Himmel strahlt, ein Regenbogen leuchtet und der Mond dazu ne Bratwurst isst :oD. Ah ja...!!

Gestern Abend habe ich auf der Ruhrtalbrücke einem freundlichen niederländischen 3er BMW Platz gemacht - der hat Clio und mich zwar nicht bedrängt, aber auf der rechten Spur waren die Fahrzeuge schneller unterwegs als auf der linken, denn manche haben noch nix davon gehört, dass die linke Spur eigentlich die Überholspur ist, sodass sie trotzdem ständig links fahren, obwohl die rechte Spur frei ist bzw. sich da noch nicht mal langsame Lkw tummeln. Als ich mal einen Blick nach links warf, als der 3er dann doch mal endlich an mir vorbei zog, sah ich, dass der Beifahrer sich rasierte, hihi. Wofür so ein BMW doch alles gut ist...! Clio fand das auch lustig und ist froh, dass ich noch nie auf die Idee gekommen bin, mir in seinem Inneren die Beine zu rasieren. Na ja, dafür habe ich ja ein Badezimmer bzw. eine Badewanne. Wenigstens war's nur der Beifahrer, der sich rasiert hat und nicht der Fahrer, hihi. Ich hatte auch schon mal vor Jahren auf dem Weidkamp ne Tussi im Twingo vor mir, die sich da mit Hilfe ihres Innenspiegels gestylt hat und deshalb auch nicht mitbekam, wenn die Ampel auf Grün schaltete. Hm, wenn schon, hätte sie ja auch rechts ranfahren können, um sich zu schminken, aber das setzt wiederum Denken voraus - das ist manchen schon viel zu anstrengend, genau wie ein paar Schritte mehr um Hindernisse herum.

Das Wetter macht auch müde - gestern Abend lag ich schon um 21.20 Uhr im Bett *gähn*. Marina hat gestern auch voll verpennt und ist erst nach zehn hier aufgeschlagen, aber die Kurze ist ja auch schwanger. Auf HSE24 wurde wieder für tolle Nahrungsergänzungsmittel geworben wie Spirulina, Kapseln mit Schwarzkümmelöl usw. Das scheint ja ein richtiger Markt zu sein, wobei ich es bedenklich finde, wenn vielfach dadurch der Eindruck erweckt wird, dass diese Mittelchen notwendige Medikamente ersetzen. Das war zwar gestern nicht so sehr der Fall, aber die Gefahr der Missinterpretation besteht, wie ich ja auch schon zu Knobi-Vital geschrieben hatte, wobei in dem Spot ja wirklich vorgegaukelt wird, dass notwendige und vielleicht sogar lebenswichtige Medikamente bei Einnahme von Knobi-Vital nicht mehr genommen werden müssen.

Vor allem frage ich mich, warum es Nahrungsergänzungsmittel sein müssen - bei ner ausgewogenen Ernährung nimmt man alle notwendigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente eigentlich automatisch auf. Heute gilt wohl auch das Motto "Für jedes Problem gibt's ne Tablette bzw. die passende Nahrungsergänzung". Werbung für Nahrungsergänzungsmittel nervt jedenfalls genauso wie Medikamentenwerbung. Ein Zuviel mancher Mineralien und Spurenelemente kann sogar negative gesundheitliche Folgen haben, aber davon wird dann nicht gesprochen, sondern nur von der vermeintlichen Wunderwirkung dieser Pillen.

Zur Unterstreichung der vermeintlichen Seriosität dieser Wundermittel werden dann angebliche Mediziner, Biologen und andere Naturwissenschaftler herangezogen - es handelt sich aber nicht in allen Fällen um echte Ärzte, sondern um gecastete Schauspieler, die dann nen Arztkittel angezogen kriegen, am besten noch mit nem niedlichen Stethoskop um den Hals. Klar, wenn ich Ärzte sehe - egal, ob im Krankenhaus oder in einer Arztpraxis - kommen die mir immer mit Stethoskop um den Hals entgegen, haha!! Die meisten nehmen das Teil erst zur Hand, wenn sie's benötigen, um mich zu untersuchen.

Hehe, das kann ja jeder - sich nen Arztkittel anziehen und dann den Mediziner mimen. DAS könnte ich auch...:o). Vielfach werden den Menschen, die da einen seriösen Wissenschaftler verkörpern sollen, Titel und Qualifikationen zugebilligt, über die sie im wahren Leben gar nicht verfügen.

Donnerstag, 10. November 2011

Vollmond und Nebel - manchen bekommt das nicht :o)

Gestern Abend, als ich gegen 18 Uhr nach Hause kam - die Straßen waren ja mal wieder total verstopft, u. a. auch wegen Messebesuchern der Mode, Heim und Handwerk, die noch bis Sonntag in den Messehallen Essen an der Gruga läuft - wunderte ich mich, wo meine ganzen Stofftiere waren. Tja, die saßen alle fröhlich dick eingepackt auf meinem Balkon und huldigten dem Vollmond mit Transparenten und Fähnchen, hihi. Natürlich hatte der Mond auch die Venus im Gepäck. Steffi segelte mit ihrem Gleitschirmchen im Mondschein herum und sang "Der Mond ist aufgegangen".

Bei manchen Autofahrern scheint aber jeden Tag Vollmond mit Nebel im Kopf zu herrschen - deshalb fuhr mich gestern Mittag am Zebrastreifen am Carlsplatz auch fast ne 1er-Fahrerin über den Haufen. Ein Golf hatte angehalten, um mich und andere Fußgänger die Straße überqueren zu lassen, wurde aber von besagtem 1er mit aufheulendem Motor überholt. Tja, ich mag ja die Autos, aber die Fahrer/-innen nicht in allen Fällen - sie war mal wieder so ne Klischee-BMW-Fahrerin, die ihr blödes Gesicht hinter ner überdimensionierten Sonnenbrille verstecken musste und schon mit mehreren Dingen gleichzeitig - Rauchen, Autofahren, Verkehrsregeln - total überfordert ist. Nicht umsonst steht BMW ja auch im Volksmund für Bin Maßlos Wichtig :o).

Ein ach so cooler junger Mann *reiher* im weißen Audi (tja, jeder Rowdy fährt nen Audi...) rammte mich gestern Abend auf der A52 fast weg, weil er natürlich bei Tempo 120 mit dem Handy am Ohr telefonieren musste. Also, entweder telefoniere oder fahre ich, aber beides gleichzeitig ist suboptimal, vor allem auf der Autobahn. Zum Glück konnte ich nach links ausweichen. Dass ich ihm die Teufelsforke gezeigt habe, hat er in seinem asozialen Größenwahn noch gar nicht mitbekommen. Ich finde auch, dass das Telefonieren am Steuer hierzulande nicht hart genug bestraft wird, denn die Verstrahlten, die fast Unfälle provozieren, weil sie mit Handy am Ohr unbedingt noch Scheiße hinterm Steuer labern müssen, gibt's immer noch zuhauf. Wenigstens konnte der Vollhorst noch über seine eigene Doofheit lachen.

Gestern Nachmittag schmunzelte ich - diesmal aber im positiven Sinn - über die Homepage von einem meiner Twitter-Follower, der dort auch Skurrilitäten aller Art sammelt und kommentiert wie z. B. "Sie fragen - Google antwortet", sinnfreie Kommentare von Internet-Nutzern, merkwürdige Zeitungsanzeigen usw. Er hatte wohl mal ein Video bei youtube.de eingestellt, in dem es um einen etwas merkwürdig anmutenden Kontrolleur ging - wohlgemerkt: Der Urheber hatte einen gültigen Fahrschein, sodass das Video an sich und das Verhalten des Controllettis nicht auf Schwarzfahren zurückgeführt werden konnte. Trotzdem meinte dann ein Nutzer im Sinne des Mottos "Es ist schon alles gesagt worden - nur noch nicht von mir" bzw. "Auch ich muss mal was Sinnfreies sagen" das Video mit den Worten kommentieren zu müssen: "Du bist ein asozialer Depp! Ich mag Fahrkartenkontrolleure!" :oD

Hm, wie schön, dass er (oder sie) Fahrkartenkontrolleure mag - vielleicht ist er oder sie ja mit einem liiert, oder das ist wieder so'n ganz Schlauer gewesen, der sich als moralische Instanz der Welt versteht, der Schwarzfahrer am liebsten direkt hinrichten lassen würde, hihi. Meine Sympathie oder Antipathie für andere Menschen hängt eigentlich nicht vom Berufsbild des-/derjenigen ab, sondern von seinem Verhalten und seiner Persönlichkeit, aber nun gut. Vielleicht steht der Kommentator auch selbst auf Schwarzfahren, weil der Controlletti ihm dann immer ganz gepflegt den Hintern versohlt - ich sehe schon das fragwürdige Werbe-Sex-Video vor mir, denn die Dinger muss man ja unfreiwillig zu später Stunde in unterschiedlichsten Varianten in den Werbepausen im Fernsehen ertragen ("Feuchte Muschi will noch nasser werden - mach's mir, du Sau!", "Reife Omas besorgen's dir" und ähnlicher Schwachsinn). Ein Controlletti steht in dem fiktiven Werbe-Spot mit halb aufgeknöpftem Hemd dar, sodass man einen Blick auf sein Sixpack und seine enthaarte Brust erhaschen kann, und zieht schon mal mit die Riemen seiner Peitsche straff, während er sich die Lippen leckt, dazu hechelt eine erotisch-übertrieben anmutende Frauenstimme "Du bist wieder schwarz gefahren?! Wilde Fahrkartenkontrolleure zeigen dir, wo der Hammer hängt und schlagen dich auf den nackten Hintern! Oh jaaaaaa...!" - natürlich unter Einblendung einer ominösen Rufnummer irgendwo auf den Bahamas mit horrenden Minutenpreisen :o)

Heute früh um 4.30 Uhr war der Himmel zunächst sternenklar, aber weiter nördlich war die Landschaft bereits im Nebel verschwunden, zumal dort auch der Rhein-Herne-Kanal, die Emscher sowie einige Zuflüsse wie Borbecker Mühlenbach, Berne und Pausmühlenbach lang fließen. Auch nach dem Frühstück war noch alles schön klar, aber als ich um 5.25 Uhr aus dem Bad kam, war die Landschaft in Gerschede auch im Nebel versunken - die Sichtweite betrug aber immerhin noch mehr als 50 Meter. Noch nicht mal der Vollmond konnte den Nebel durchdringen. Als ich mich um 5.50 Uhr in mein Auto setzte, das ebenfalls im Nebel stand und mit einigen Nebel-Trollen laberte, die Trockeneissschwaden verbreiteten, habe ich die Nebelscheinwerfer eingeschaltet, denn das war wirklich in dem Moment angebracht; für die Nebelschlussleuchte war die Sichtweite allerdings noch zu gut. Auf dem Reuenberg schiss sich ein Ford Focus mit Oberhausener Kennzeichen fast in die Hose, obwohl die Sicht durchaus ein normales Tempo von 50 km/h zuließ - er brauchte fast fünf Minuten, um vom Reuenberg links in die Hugo-Knippen-Straße abzubiegen *stöhn*. Als ich wenig später links in die Bergheimer Straße abbog, war der Nebel wie abgeschnitten - die Sicht war klar, sodass ich auch meine Nebelscheinwerfer wieder ausgemacht habe und lediglich mit Abblendlicht weitergefahren bin. Noch nicht mal der Hang an der Schlossstraße, der u. a. auch Schauplatz in meiner Geschichte "Wintermond" in der Liebesgeschichtensammlung "Vier Jahreszeiten" ist, war von Dunst oder Nebel umgeben, was sonst schon mal häufiger vorkommt. Die letzten Nebelschwaden ohne Sichtbeeinträchtigung sah ich auf der Ruhrtalbrücke, aber 65 Meter unterhalb fließt ja auch die Ruhr, sodass kleine Nebelschwaden da eigentlich nicht ungewöhnlich sind. Direkt hinterm Auberg war auch der Nebel wieder weg. An der Abfahrt Ratingen verließ ich wie üblich die A52 und fuhr dem klaren, goldgelben Vollmond Richtung Düsseldorf/B8 entgegen.

Sammy verfiel heute Nacht kurzzeitig in eine Art Schlafwandeln, denn da sie ihren Schalke 04-Schlafsack um sich geschlungen hatte, hüpfte sie im Wohnzimmer auf dem Parkettboden herum (also Schlafhüpfen) - und das, obwohl der Mond längst übers Dach des Hauses verschwunden war und nicht mehr in mein Wohn-Schlafzimmer schien :o). Wenig später hüpfte sie aber wieder kichernd in mein Bett. Ich habe dafür tatsächlich ziemlich krauses Zeug geträumt. Ich kann mich zwar nicht mehr an alles erinnern, aber ich weiß noch, dass Clio auf dem Schulhof einer Grundschule rum stand (was er da wollte, weiß ich nicht - vielleicht wollte er vom fahrbaren Untersatz zum Primarstufenpädagogen mutieren, hihi) und meine Verehrer kamen bei Vollmond alle hinter Hecken und Bäumen hervor, um dann alle Nase lang bei mir zu klingeln :-o. Marina hatte etwas Ähnliches ja schon mal befürchtet, als ich noch in Frohnhausen-Süd gewohnt habe, hihi - also, dass meine Verehrer, sobald ich meinen Clio abgestellt habe, aus ihren Löchern gekrochen kommen, um mir zu huldigen. Morgen wohne ich übrigens genau sechs Monate in meiner neuen Wohnung in Gerschede.

Freitag, 26. August 2011

Dialoge zwischen Gewitterwolken

Aus aktuellem Anlass - von der anderen Rheinseite nähert sich gerade eine böse, dunkle Front, wie ich sehen konnte, als ich zum Carlsplatz lief, um mein Mittagessen zu holen und meine Sargnägel zu kaufen. Der asiatische Verkäufer bei Kamps meinte auch schon, dass es auf der anderen Rheinseite ziemlich gruselig aussieht.

Was sich Gewitterwolken so erzählen...:o)
Große Wolke (schleudert einen Blitz, der ne Taube grillt): Juhu, ich hab ne Taube gegrillt...(zum Donner gewandt)...lass krachen, Baby!
Donner: *krach* *bums* *knall*
Kleine Gewitterwolke: Geile Scheiße! Noch mal, noch mal! *mimdenteletubby*
Große Wolke (schleudert den nächsten Blitz, der direkt in die Erde fährt): Tschüssikowski!
Kleine Gewitterwolke: Nicht getroffen, Schnaps gesoffen! *träller*
Donner: *krach* *bums* *knall*
Hagelkörner: Und wann kommen wir zum Einsatz????
Große Wolke: "Wartet noch ein bisschen, bis ihr noch schwerer werdet - dann könnt ihr direkt über einer BMW-Niederlassung runter plumpsen!"
Hagelkörner: Au ja! *scharrmitdeneiskristallen*
Große Wolke: Oh, guckt mal - dahinten auf der A52! Da fährt ein schwarzer Clio! Wollen wir den mal erschrecken?"
Kleine Gewitterwolke: Au ja! *schleuderteinenkleinenblitzaufsgeländerderruhrtalbrücke*
Große Wolke (schleudert einen kräftigen Blitz auf den Clio): "Yeah, Baby! Rock n Roll!"
Donner: *krach* bums* *knall*
Kleine Gewitterwolke: "Menno, der Clio hat sich ja gar nicht erschreckt!" *frust*

Clio und seine Insassin Alex zeigen dem Gewitter die Teufelsforke, aus dem Inneren des Fahrzeugs dröhnt "Hells Bells". Die Hagelkörner scharren immer noch mit den Eiskristallen und suchen eine passende BMW-Niederlassung, über der sie niederprasseln können...:o).

Das Wetter ist bekloppt

Es wurde im Laufe des gestrigen Nachmittags immer schwüler und auch jetzt herrscht schon wieder Waschküchenluft - als ich um 6.10 Uhr in meinen identitätsgestörten Clio stieg, zeigte das Thermometer bereits 18°C an *schwitz*. Der Mond hatte auch einen Hof, was ja auf einen nahenden Wetterumschwung hindeutet und die Wolken am Himmel sahen auch nicht wirklich fröhlich aus. Laut Unwetterzentrale sind kräftige Gewitter, Sturmböen, Hagelschlag und sogar Tornados möglich. Klasse...! Zur Sicherheit habe ich, bevor ich zur Arbeit gefahren bin, schon mal die Stecker sämtlicher HiFi-Geräte gezogen. Die Unwetterwarnung gilt allerdings erst ab 14 Uhr, aber nur zwei Stunden später mache ich ja Feierabend. Mal gucken, ob mein schwimmfähiger Clio unterwegs seine Schwimmflossen anlegen darf :o/. Wenn mein fahrbarer, schwimmfähiger Untersatz und ich uns dann wirklich während eines Gewitters auf den Heimweg machen, werde ich auf der Ruhrtalbrücke, wo die Wetterkapriolen besonders deutlich zu spüren sind, fröhlich "Rock n Roll" rufen :o). Wenn dann noch im Autoradio "Hells Bells" läuft, dann wundert mich gar nix mehr - okay, dann zeigen Clio und ich dem Gewitter die Teufelsforke!

Es ist echt wahr - erst gar kein richtiger Sommer bzw. eher einer, der wahlweise wie April oder Oktober anmutete und dann, wenn's mal sommerlich wird, kommen direkt unfreundliche Unwetter. Mit handelsüblichen Sommergewittern ist es ja eher selten getan seit einigen Jahren, vielfach gleichen sich die Gewitter ja eher in ihrer Heftigkeit denen in der Tornado Alley in den USA an. Hoffentlich wird nicht wieder eine Taube vom Blitz gegrillt...

Freitag, 29. April 2011

Gewitter und Schwindel

Nachdem ich ja gestern Morgen beim Arzt war, der mir mitgeteilt hat, dass mein Schwindel nicht vom Innenohr/Gleichgewichtssinn her kommt, sondern dass das wohl andere Ursachen hat (z. B. Bluthochdruck, Stress), war auch soweit erst mal alles in Ordnung - gestern kam nicht eine einzige Attacke, dafür hatte ich heute früh bereits drei Stück, wobei mir zweimal wieder kurzfristig das Ohr zugefallen ist. Super!! Ich bin begeistert...ich hoffe doch sehr, dass sich das wieder gibt. Derzeit geht's wieder, aber wer weiß, wie lange. Meine Vertigoheel, die ja auf homöopathischer Basis gegen Schwindel wirken, habe ich schon eingenommen, aber trotzdem kommt er häufiger mal wieder. Okay, das ist mir auch letztes Jahr nach meinem Hörsturz angekündigt worden und auch gestern konnte mir der Arzt nicht versprechen, dass der Schwindel nicht wiederkommt, aber es nervt trotzdem. Ich muss jawohl noch in der Lage sein, Auto zu fahren und normal arbeiten zu gehen. Vielleicht liegt es jetzt auch daran, dass ich seit gestern zusätzlich zu meinen Bluthochdrucktabletten auch noch einen Beta-Blocker einnehme. Abwarten!!

Na ja, Gründe zum ärgern gibt's ja genug, aber normalerweise haut mich das nicht so schnell um. Auch wenn meine Ehegattin, meine Verlobte und mein Ehemann in Ordnung sind und ich mich gut mit ihnen verstehe, so nerven mich hier einige Berater - einmal das Feuerwerk der guten Laune mit seinen teilweise frauenfeindlichen Sprüchen (in den letzten Tagen ist er allerdings relativ handzahm, aber man sollte den Tag ja nie vor dem Abend loben) und dann auch noch dieses pseudofreundliche Etwas. Eins muss ich dem Feuerwerk mal zugute halten: Er benimmt sich zwar häufiger daneben und nervt mit seiner Art, hier schlechte Stimmung verbreiten zu wollen, aber er ist in seinem Verhalten wenigstens authentisch - das kann man von dem pseudofreundlichen Etwas leider nicht behaupten. Der bringt seine Aggressionen und verqueren Meinungen eher unter dem Deckmäntelchen der Freundlichkeit zum Ausdruck und das kotzt mich schon länger an, genauso wie Steffiiiiii. Er verwechselt gewaltfreie Kommunikation wohl mit der passiv-aggressiven Persönlichkeitsstörung. GRMPH!!!!

Gleichzeitig hasse ich es, dass meine beiden Mitstreiterinnen und ich hier häufiger wie dumme Tippsen behandelt werden - was die gnädigen Herren wohl vergessen, ist die Tatsache, dass wir auch nen akademischen Grad haben, hier sehr viel reißen und eigentlich näher am Kunden sind als unsere so genannten Berater. Wenn wir doch zu dumm zu allem sind und wir als Frauen künstlich klein gehalten werden sollen, frage ich mich nur, warum dann immer theatralisch rumgeheult wird, wenn der Drucker nicht druckt, die Kaffeemaschine irgendein Symbol anzeigt usw. Wenn wir ja nur billige Tippsen und "das Sekretariat" sind, können die Herren jawohl auch alleine nen Drucker bzw. ne Kaffeemaschine wieder zum Laufen bringen, oder?

Anderes Thema! Als Steffiiii gestern mit nem Duisburger Kunden wegen eines Anschreibens per Mail kommunizierte, schrieb er um 15 Uhr, dass in Duisburg gerade wettertechnisch die Welt untergeht. Nutzer der UWZ haben ja auch was von Böenwalzen und einer schwefelgelben Front über DU geschrieben, aus der schließlich Blitze entfuhren und Starkregen hernieder prasselte.

Gestern Abend, als ich über die A52 nach Hause fuhr, regnete es kurz vor der Ruhrtalbrücke leicht, der Himmel sah aber nicht besonders bedrohlich aus, hatte aber auch ne eigenartige Farbe. Zwischen Ruhrtalbrücke und der Anschlussstelle Essen-Kettwig konnte ich, kurz bevor ich unter der Fußgängerbrücke durchfuhr, die die Autobahn überspannt, einen Blitz sehen, der auf einem Feld am Fahrbahnrand in die Erde fuhr - den Donner habe ich nicht mehr wahrnehmen können, da ich mich mit über 120 km/h durch die Gegend bewegte, hihi. Kurz vor der Abfahrt Haarzopf, wo ich ja immer raus muss, sah ich, dass im Westen die Sonne schien, im Osten über Bredeney/Stadtwald jedoch eine ziemlich dunkle Front stand, die durch den Sonnenschein noch dunkler wirkte.

Als ich die Autobahn verlassen hatte und auf der Hatzperstraße wie üblich im Stau stand wegen der tollen Baustelle, habe ich im Innenspiegel zwei Blitze sehen können und auch der Donner war deutlich zu hören - obwohl ich Radio anhatte, neben mir ein Honda herfuhr, dessen Sport-Auspuff röhrte und auch weitere Autos anwesend waren. Sammy nöhlte mich per Handy an, dass ich nach Hause kommen sollte, weil es donnert, aber leider hatte ich ja noch einige Autos vor mir, sodass das nicht so schnell ging, wie der kleine Mini-Berggorilla das gerne gehabt hätte :o). Es war wirklich surreal: Vor mir strahlender Sonnenschein, hinter und rechts von mir eine bleigraue Wolkenfront.

Schließlich bog ich nach rechts auf den neuen Teil der Fulerumer Straße ab und dann setzte der Regen ein. Kurz vor der Ampel, wo der neue Teil der Straße in den alten Teil einmündet, habe ich im Osten einen wunderschönen weiten Regenbogen sehen können. Als ich am Südwestfriedhof entlang fuhr, legte der Regen noch an Intensität zu, begleitet von Donnergrollen, während im Westen immer noch die Sonne schien. Wenige Minuten später erreichte ich mein Zuhause und als ich ausstieg, plästerte und grummelte es immer noch.

Die Unwetter-Saison ist jedenfalls eröffnet - gestern Abend habe ich in der Aktuellen Stunde gesehen, wie es nach einem Hagelschlag vor einem Baumarkt in Rheinberg aussah und was ein Hagelsturm in Herten angerichtet hat. Im Süden der USA hat es durch die stärksten Tornados seit vielen Jahren bereits über 280 Tote gegeben - obwohl zwischen April und Juni die so genannte Tornado Alley häufiger von den Windhosen heimgesucht wird, ist es in dieser Saison wohl besonders heftig. Mir tun die Opfer und ihre Familien jedenfalls sehr leid.

Ich finde sowohl Gewitter als auch die Windhosen an sich total faszinierend als Naturschauspiel, aber leider bringen beide Phänomene ja ein hohes Gefahrenpotential mit sich :o(. Vor einigen Jahren wurde ein junger Mann in Frohnhausen von einem Blitz erschlagen, als er mit einem Freund auf das Dach seines Hauses kletterte, um ein Gewitter über dem benachbarten Mülheim zu beobachten. Diesen Forscherdrang bzw. Leichtsinn hat er leider mit dem Leben bezahlt. Aus dem Grunde beobachte ich Unwetter lieber von geschlossenen Räumen aus oder aus dem Auto - im Freien ist mir das doch etwas zu risikobehaftet.

Montag, 18. April 2011

Krasse Kaffeefahrt :o)

Es folgt eine kleine Satire auf Kaffeefahrten, über die ja auch immer wieder in den Medien berichtet wird - zumal das Ganze meist nicht seriös ist und die auf den Werbeverkaufsveranstaltungen angebotenen Artikel meist von minderer Qualität sind trotz überhöhter Preise. Angeblich ist auch die Teilnahme an diesen Verkaufsveranstaltungen frei gestellt - von wegen. Ulis ehemalige Nachbarin Rita hat mal an solch einer Kaffeefahrt teilgenommen und feststellen müssen, dass die armen Senioren da eingesperrt wurden, damit sie vor dem überteuerten Beschiss auch  ja nicht flüchten konnten. In juristischer Hinsicht heißt das m. E. Freiheitsberaubung...
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Ab in die Pilze Tours GmbH - Ihr rabiater Reiseveranstalter!
(Bekannt aus Alexandra Dölls Buch "Wenn es Nacht wird im Pott")

Kaffeefahrt nach Düsseldorf

Lassen Sie sich verzaubern von abstürzenden Sportflugzeugen in Kettwig, erfreuen Sie sich an der monumentalen Ruhrtalbrücke und schauen Sie einem Selbstmörder zu, der aus 65 Metern Höhe in die Tiefe hopst (das ist tödlich!), erleben Sie einen wildromantischen Stau im Breitscheider Kreuz, winken Sie Billigfliegern zu, die über den Kalkumer Forst hinweg schweben! Erleben Sie live, wie sich ein getunter 3er BMW zerlegt, indem er einen Vierzigtonner von unten zu überholen versucht (man nennt es auch unterholen...) und erfreuen Sie sich an schlecht gelaunten Wildgänsen auf der B8, die auf die Windschutzscheibe kacken!

Vom Aquazoo in Golzheim fahren wir weiter mit der trendigen U79 zur Kö - in der besonders hippen U-Bahn werden teilweise tumbe Menschen Sie entzücken, deren Taschen, Tüten und Schirme einen eigenen Sitzplatz beanspruchen, damit Sie acht Haltestellen lang stehen können. Am Rande der Altstadt erwartet Sie nach einem 400-Meter-Lauf ein fröhliches Gebäude mit Männern und Mädchen!

Programm!

9 Uhr:
Begrüßung durch Marina (M. A. Amerikanistik und Kauffrau für Bürokommunikation), Steffi (M. A. Kommunikationswissenschaften und Versicherungskauffrau), Alex (Dipl.-Päd. und geprüfte Psychologische Beraterin), Timo (Dipl.-Informationswirt (FH) und Industriekaufmann) sowie ein Feuerwerk der guten Laune (Dipl.-Soziologe und Versicherungskaufmann) im Büro Hohe Straße.
Anschließend Frühstück im Sekretariat, ganz besonders günstig, mit stimmungsvollen Moderationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Das Feuerwerk der guten Laune persönlich gießt Ihnen Kaffee ein, während Timo das Symbol des bösen Kürbis an der Kaffeemaschine beseitigt. Genießen Sie aromatischen Kaffee aus Porno-King-Tassen! Freuen Sie sich auf frische Brötchen der Bäckereien Hinkel und Kamps, die Marina Ihnen liebevoll aufschneidet. Auf Wunsch belegt Steffiiiii Ihr Brötchen mit Gürkchen, während Alex Margarine, Honig, Nutella, Marmelade, Fleischwurst und Joghurt in ihrem Bauchladen bereit hält.

10 Uhr:
Marina, Steffi, Alex und Timo berichten von ihrer täglichen Arbeit für ein bundesweit agierendes Outplacement-Unternehmen - mit sinnfreien Kommentierungen durch das Feuerwerk der guten Laune!

11 Uhr - Fakultatives Programm:
Programm A:
Erotische Natur-Fotografie mit Marina in den Rheinwiesen. Freuen Sie sich auf fummelnde Hummeln, bumsende Bienen und kopulierende Käfer!

Programm B:
Let's Dance für Arme - Timo und Alex bringen Ihnen am Rheinufer den Prollo-Pogo, den Ständer-Blues, den Mainzelmännchen-Mambo und den Tango Hackfresse bei.

Programm C:
Fieser Fahrrad-Fahrschulkurs auf der Rheinpromenade mit Steffiiiii! Lernen Sie, Inline-Skater in den Fluss abzudrängen und Fußgänger unter wildem Klingeln über den Haufen zu fahren. Der Kurs wurde speziell für Pistensäue aller Art - insbesondere für Fahrer der Automarken BMW, Mercedes, Audi und Jaguar - entwickelt!

Programm D:
Google-Kurs mit dem Feuerwerk der guten Laune - Titel: Was Sie schon immer wissen wollten, aber Google nie zu fragen wagten. Warum krieg ich keinen mehr hoch? Wieso haben meine Eltern mich früher gebeten, von zuhause wegzulaufen? Wieso freuen sich alle, wenn ich das Büro verlasse? Warum haben auch Blitze ihren Stolz und treffen mich nie - auch wenn ich unter einem Baum oder einem Hochspannungsmast Schutz suche?

13 Uhr:
Mittagessen in einer finsteren Spelunke in der Altstadt.

14.30 Uhr: Fakultatives Programm
Für die Herren:
Kölsch-Verkostung mit Timo und Alex im Parkhaus Benrather Straße. Prost bzw. Hicks!

Für die Damen:
Schminktipps von Steffiiiiii im dm am Carlsplatz für alle Lebens- und Stimmungslagen. Sehen Sie verboten gut aus!

Für Kinder:
Knallerbsenwerfen auf Passanten mit dem Feuerwerk der guten Laune auf der Bolkerstraße. Das macht insbesondere antiautoritär erzogenen Blagen Freude!

Für Senioren:
Angstfrei Nachttöpfchen bemalen mit Marina im Büro Hohe Straße. So macht Pullern direkt doppelt soviel Spaß!

16 Uhr:
Verabschiedung vor der Haustür durch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, anschließend Heimreise.

Jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin erhält zum Abschluss der Fahrt exklusive Geschenke!

Für die Herren:
50-teiliges Heimwerker- und Gartenbau-Set "Frimel an der Primel" inklusive babyblauem Mini-Gießkännchen aus Billig-Kunststoff made in China.

Für die Damen:
24-teiliges Kaffeeservice "Tote Tante" mit nicht spülmaschinenfestem Dekor in Form von verblühten Margeriten.

Für Kinder:
Leicht entflammbarer Plüschgeist "Evil" mit bescheuerter Lache, Morgenstern  und aufblasbarem umgedrehtem Kruzifix. Höhe: ca. 30 cm.

Für Senioren:
Heizdecke "Brandblase" für Zwei - ein heißes Erlebnis!
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Fahren Sie mit uns in unkomfortablen Schulbussen aus den 1970er Jahren mit aufgeschlitzten Polstern und schlecht ausgebildeten Busfahrern zu einem unschlagbaren Preis von 15 Euro pro Person! Ab Essen stehen vier Touren zur Auswahl!

Tour Nord:
Karnap - Altenessen-Nord - Altenessen-Süd - Nordviertel - City - Holsterhausen - Rüttenscheid

Tour Ost:
Eiberg - Bergmannsfeld - Freisenbruch - Steele - Kray

Tour Süd:
Kettwig - Werden - Bredeney

Tour West:
Bergeborbeck - Bochold - Borbeck - Altendorf - Frohnhausen - Fulerum - Haarzopf.

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Buchung und Haltestellen in Ihrer Nähe erfahren Sie bei

Ab in die Pilze Tours GmbH
Wilhelm-Nieswandt-Allee 22
45329 Essen-Altenessen
Tel. 0201 666 666
E-Mail: evil@ab-in-die-pilze.de

Dienstag, 22. März 2011

Eckis neuer 3er BMW

Da ja derzeit so schönes Frühlingswetter herrscht, hat Ecki seinen 3er BMW schon letzten Freitag abgeholt zusammen mit Sammy, Steffi und Timo. Am Wochenende sind die kleinen Plüschviecher häufiger mit dem Teil durch die Gegend geheizt, vor allem Sammy wurde dabei immer giftgrün im Gesicht, wenn ihr Brüderchen auf der Autobahn richtig Gas gab, hihi. Gestern haben die Vier mich sogar auf der A52 überholt und mir fröhlich zugewunken - da hatten die kleinen Plüschtierchen aber Spaß, als sie an ihrer Mutti vorbei ziehen konnten :o). Okay, mein Clio hält sich zwar auch für nen 3er BMW, kann da aber doch nicht so ganz mithalten, auch wenn er das gerne hätte. Dennoch machen mir öfter mal große BMW Platz, weil sie offensichtlich auch die Identitätsstörung meines Autos bemerken und ihn respektvoll vorbei lassen möchten, hehe.

Gestern Abend wollte mich allerdings ein blöder 1er wegrammen - von Sicherheitsabstand hatte der Typ auch noch nix gehört und dass man Leute mal ihren Überholvorgang zuende bringen lässt, zumal ich mit 170 km/h auch nicht gerade langsam war :o/. Tja, dafür wäre die hohle Nuss fast den Leuten hinten reingefahren, die vor der Ruhrtalbrücke mal wieder obligatorisch bremsen mussten, obwohl es dafür eigentlich keinen Grund gab. Ich glaube, der sympathische und weitsichtige Fahrer des Gefährts gehört auch zu den ganz Bekloppten, die im Tunnel und bei Regen ihre Sonnenbrille aufbehalten, weil das ja so cool aussieht und die Coolness des BMW unterstreicht.

Ach ja, mein Mann entdeckte gestern in einer Zeitschrift einen 3er BMW Kombi - auch als Pampers-Bomber bekannt - mit 750 (!!) PS. Verdammte Hacke, wie schnell ist der Wagen denn dann???? Und: Wo kann man das ausfahren???? Jedenfalls plante mein Gatte, dieses Auto für uns als Familienkutsche anzuschaffen :o) - auch wenn wir noch nicht wissen, wie wir das bezahlen sollen, aber: kommt Zeit, kommt Geld, hihi. Über den Preis ist uns ohnehin nichts Näheres bekannt, aber ich gehe mal von etwa 50.000 Schleifen Neupreis aus.

Dienstag, 22. Februar 2011

Merkwürdige Vorgänge und Marinas abstruse Links


Foto Ruhrtalbrücke: (c) Marino Castiglione, Pixelio
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Jeden Tag zwischen Montag und Freitag, wenn ich morgens zur Arbeit hin- und abends wieder zurück fahre, muss ich die berühmt-berüchtigte Ruhrtalbrücke überqueren, die dort bereits seit Mitte der 1960er Jahre steht und 1966 in Betrieb genommen wurde. Dennoch bietet sich mir zweimal am Tag der gleiche Unsinn - auch bei trockener Fahrbahn und besten Sichtverhältnissen wie etwa heute Morgen: Die Leute fangen kategorisch an zu bremsen, auch wenn's dafür überhaupt gar keinen Grund gibt - es ist, als wenn die Ruhrtalbrücke manche Autofahrer vor schier unlösbare Probleme stellt, da sie dort scheinbar täglich wie von Geisterhand am Hang wächst und sonst nie da ist...heute Morgen war wirklich alles bestens - der Mondkiesel funkelte am südlichen Horizont von einem sternenklaren Himmel, die Fahrbahn war trocken, die Sichtweite war in alle Richtungen optimal, die Lkw friedelten auf der rechten Spur vor sich hin- dennoch fingen die Leute etwa 800 m vor der Brücke wieder kategorisch an zu bremsen *nerv*. Okay, wir hatten unkuschelige minus 8°C, aber die Fahrbahn war auch auf der Brücke eindeutig knochentrocken. Irgendwas Beängstigendes muss die Ruhrtalbrücke, die sich als Teilstück der A52 zwischen Mülheim und Ratingen erstreckt, scheinbar haben *grübel*. Wie gut, dass die Müngstener Brücke im Bergischen "nur" eine Eisenbahnbrücke ist und nicht auch für den Autoverkehr frei gegeben, denn wenn viele Autofahrer schon auf der 65 m hohen Ruhrtalbrücke nen Herzkasper inklusive Bremszwang bekommen, weiß ich nicht, wie das aussähe bei der über 100 m hohen Müngstener Brücke zwischen Solingen und Remscheid...

Mondkiesel: (c) Alexandra Döll, Essen

Marina bekam gestern, um das Thema zu wechseln, mal wieder einen sehr zweideutigen Link - und zwar bezüglich Schlumpfen-Pornos. Ich weiß auch nicht, wie sie das immer macht, aber unter youtube hat sie ja schon immer die wildesten Clips wie etwa den perversen Puschel gefunden :o). Auf jeden Fall gibt es, seit Marina von einer Bekannten den Link bekam, hier kein anderes Thema mehr - als ich gestern aus der Mainzelmännchen-Tasse trank, die Zeno für unseren Geschirrschrank gestiftet hat, dachten wir beide an Mainzelmännchen-Pornos, hihi. Irgendwie hatte ich auch schon die passende Idee für nen Drehort - nämlich eine der Aussichtsplattformen auf dem Tetraeder in Bottrop.

Tetraeder am Abend: (c) Jens Bredehorn, Pixelio

Manchmal sind wir eben so schräg drauf :o) - was aber nicht heißt, dass ich mich darüber freue, wenn wir mir nun einige Porno-Stars auf Twitter folgen, deren Bio hauptsächlich aus dem bösen Wort mit F besteht. Zwischen zweideutigem Reden, Erotik und Pornographie gibt's doch noch einige Unterschiede und Hardcore-Pornos sind wirklich nicht so mein Ding - von Marinchen übrigens auch nicht - denn abgesehen von total albernem Rumgestöhne ist die Handlung eher eintönig *schnarch*. Wenn schon, sollte das Ganze ja auch wenigstens etwas Niveau haben - deshalb stehe ich auch eher auf Erotik und zweideutiges Reden im humorvollen Sinn, hehe. Das geht Marinchen irgendwie ähnlich.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Autofahren, Musik, coole Clips und Sternbilder :o)

Da einer meiner Lieblingsmusiker Gary Moore ja vor einigen Tagen leider viel zu früh gestorben ist :o(, habe ich ihm vorgestern gehuldigt, indem ich im Auto sein erfolgreichstes Album "Still Got The Blues" von 1990 aufgelegt habe. Heute Morgen warf ich jedoch Judas Priest in den CD-Player in meinem Auto - Just The Best; ein Sampler, auf dem sämtliche Klassiker der Band vertreten sind wie etwa "Evening Star", "Nightcrawler", "Living after Midnight" und natürlich "Painkiller". Wie ich ja schon gepostet habe, macht "Painkiller" beim Autofahren richtig Spaß, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten auf der Landstraße und der Autobahn, hehe. Beim ersten Durchlauf von "Painkiller" bremsten mich leider vor mir fahrende Autos etwas aus, was so gar nicht zu dem coolen, schnellen Solo in der Mitte passt - ich weiß auch nicht, warum die Leute jedes Mal vor der Ruhrtalbrücke kategorisch abbremsen. Es ist ja nicht so, als wenn die Brücke dort erst gestern wie von Geisterhand in die Landschaft gewachsen ist, eigentlich existiert sie schon seit mehreren Jahrzehnten...

Beim zweiten Durchlauf konnte ich immerhin 140 - 150 km/h fahren, was dann auch sehr gut zum Tempo des Songs passte. Als ich zuhause losfuhr, startete die CD mit "Living after Midnight", ein Song, der richtig gute Laune macht *singundträller*. Der Titel spielt auch eine tragende Rolle in meiner Geschichte "Halloween" in meinem Debüt "Mitten aus'm Pott", denn dort tanzen die Toten auf dem Friedhof an der Haus-Horl-Straße in Dellwig auf diesen Kult-Hit.

Marina hat mir gestern Abend noch einen sehr sexistischen Werbe-Spot für DUREX-Kondome gemailt. Hehe!! Ich saß hier gerade mit breitem Grinsen vor meinem Rechner, als ich den Clip anschaute :o))) und ich grinse immer noch breit. Meine Güte, was sind wir wieder sexistisch...gestern Nachmittag wollte ich nach 16 Uhr noch zum Briefkasten auf der Benrather Straße, um das Abschlusspaket einer Kundin zu versenden und Marina bat mich, auch von ihr private Post mitzunehmen. Klar, warum auch nicht...das Briefchen ging an "Lovefilms", was bei mir natürlich die wildesten Assoziationen weckte. Porno...?! :o) Nein, angeblich bekommen sie und ihr Liebster immer zweimal im Monat leihweise DVDs mit Filmen zugeschickt, die NICHT pornographischer Natur sind - haha, wer's glaubt, wird selig, hihi. Nebenbei haben wir dann noch einen Geister-Porno entwickelt. Natürlich wird Liebe nicht auf, sondern überm Küchentisch gemacht. Einer der Geister spricht: "Lass uns über der Tabula [lat. für Tisch] kopulieren!" Hehe!

Sammy erfreute sich gestern Abend nicht nur an der Mondsichel ("Es möndelt!"), sondern auch gemeinsam mit mir an dem Sternbild Geile Gewürzgurke, das in unmittelbarer Nähe des Mondes im Südwesten leuchtete :o). Ansonsten fiel mir auf, dass es im Ruhrgebiet sehr zweideutige Straßennamen gibt, z. B. die Nagelstraße in E-Altenessen, die Tangabucht in E-Gerschede oder auch die Straße Auf dem Hörstchen in Herne. Das wäre ja absolute Situationskomik, wenn eine Dame, die mit einem Hörstchen liiert ist, auf dem Amt die Frage nach ihrem Wohnsitz mit "Auf dem Hörstchen" beantwortet - ein Schelm, wer Böses dabei denkt! :o))

Samstag, 23. Oktober 2010

Meine Stofftiere und die Ruhrtalbrücke


Fotos:
Ruhrtalbrücke: (c) Thomas Max Müller, Pixelio
Sammy und Ecki: (c) Alexandra Döll, Essen
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Da ich ja jeden Tag von Essen nach Düsseldorf pendele und das schon seit mehreren Jahren, habe ich soeben auf Suite101.de einen Artikel über die Mülheimer Ruhrtalbrücke, auch einfach nur Ruhrtalbrücke oder Mintarder Brücke genannt, geschrieben.
Als ich gestern Abend nach Hause fuhr und die Ruhrtalbrücke schon fast überquert hatte, fiel mir auf dem Rastplatz Bergschlag ein schwarzer Twingo auf, der Sammy hätte gehören können. Wie sich einige Stunden später herausstellte, war es auch tatsächlich Sammys Auto, die mit ihren Freunden Ecki, Steffi und Timo, den ich von Marina, Steffi und unserem Jobsearcher Timo zum zweijährigen Firmenjubiläum geschenkt bekommen habe (Dankeschön!), mal wieder zu Schabernack aufgelegt war. Erna und Anna haben ja Lehrerscheine für Paragliding und Drachenfliegen erworben und haben es meinen anderen Stofftieren beigebracht, sodass die Kleinen jetzt regelmäßig ihre neuen Fertigkeiten testen.
Jedenfalls riefen wohl etliche Autofahrer besorgt bei der Autobahnpolizei an und dachten, dass sich dort einige Stofftiere von der Brücke in den Tod stürzen wollten. Dem war natürlich nicht so, sie haben eine Startrampe aufgestellt und sind dann von dort aus über die Schutzgitter hinweg ins Ruhrtal gesegelt. Steffi flog mit ihrem Gleitschirmchen zum Auberg und beschenkte die Eichhörnchen mit Nüsschen, die sie in ihrer Umhängetasche mitgeführt hatte. Die Eichhörnchen waren zwar irritiert, freuten sich aber dennoch, als Steffi mit Nüsschen vorbei geschwebt kam. Als Steffi zum Landeanflug ansetzte, dachte Oppa Pichelfisch zunächst, er hätte Hallus, als Steffi an ihm vorbei schwebte und ihm Nüsschen anbot, doch seine Frau konnte ihn dahingehend beruhigen, dass der kleine, sprechende Hamster mit Gleitschirmchen und Täschchen tatsächlich existiert.
Ecki sorgte in Fahrtrichtung Essen für Verkehrschaos, als er mitten auf der Fahrbahn landete - zum Glück konnten ein 5er BMW und die nachfolgenden Fahrzeuge rechtzeitig bremsen. Der Fahrer des BMW bekam fast einen Herzkasper, dennoch sprang Ecki fröhlich auf seine Motorhaube und krähte: "Halloooo!" Der BMW-Fahrer hat ein wenig mit ihm geschimpft, aber Ecki nahm es locker und enfernte sich schließlich mit seinem Gleitschirmchen.
Sammy war mit einem Drachen unterwegs und kreiste über dem Auberg, dann versuchte sie, in den Ruhrauen zu landen. Sammy verpasste die Wiese nur knapp und landete schließlich krakeelend in der Ruhr, wo sie von freundlichen Mitarbeitern der Wasserschutzpolizei aus dem Wasser gefischt wurde. Die Polizisten waren zunächst sehr erschüttert, als sie ein kleines Stofftier mit roter Haarschleife und Drachen am Enterhaken hatten. Damit sie sich nicht erkältet, hat sie neben einem berechtigten Vortrag auch noch heiße Hühnersuppe bekommen.

Schließlich musste die Polizei meine Stofftiere zurück zum Rastplatz bringen. Die Kleinen müssen nun 100 € Strafe wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr zahlen, nehmen das aber relativ locker.
Mit einem meiner Kunden aus Hannover albere ich immer über Schlümpfe herum. Wir erzählen uns immer, wenn er mir Bewerbungen zum Lektorieren schickt, was unsere Schlümpfe heute so getrieben haben und was sie zum Mittagessen hatten :o).

Dienstag, 18. Mai 2010

Komisches Wetter


Foto Ruhrtalbrücke: (c) Marino Castiglione, Pixelio
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Gestern Abend schauerte es mehrfach im Rheinland und Ruhrgebiet, aber Blitz und Donner gab es nicht - zumindest habe ich davon nichts bemerkt. Heute Nacht muss es auch geregnet haben, weil die Straßen vorhin nass waren und die Luftfeuchtigkeit nach wie vor sehr hoch ist. Über dem Ruhrtal unterhalb der Ruhrtalbrücke hatte sich dichter Nebel gebildet, aber diese Brücke ist ja für illustre Wetterkapriolen bekannt - ich habe sie schon oft genug in meinem Arbeits- und Privatleben überquert und dort die dollsten Dinger erlebt (außer den obligatorischen Baustellen, die schon mal für das eine oder andere Chaos in Form von Staus im Berufsverkehr gesorgt haben). Dazu werde ich nachher auch was unter goodnewstoday posten.


Einige Nutzer der UWZ haben jedenfalls gestern Nachmittag und abends Unwetter gemeldet - aus Aachen, Düren, dem Oberbergischen und Dortmund. Vielfach gab es kleinkörnigen Hagel, teilweise auch Gewitter.


Momentan scheint hier die Sonne bzw. der Himmel ist zumindest blau und Unwetterwarnungen liegen für das gesamte Bundesgebiet derzeit nicht vor, dennoch wirkt das Wetter hier nicht so echt. Kühl ist es immer noch - als ich um 6.40 Uhr in E-Frohnhausen los fuhr, betrug die Bodentemperatur gerade einmal 4°C, wie mir die Temperaturanzeige meines fröhlichen schwarzen Clio mitteilte. Thorsten der Lemming bibberte auch schon an meinem Innenspiegel - und das, obwohl er sich per Strick um den Hals an selbigem erhängt hat ;o). Auch auf der Fahrt nach Düsseldorf ist es nicht wesentlich wärmer geworden. Menno, ich will angenehme Temperaturen von mindestens 18°C und Sonne! An so einen kühlen Mai kann ich mich lange nicht erinnern. Ich hoffe jedenfalls, dass Marinas und meine "Pferdchen" sich in D'dorf-Wersten bzw. in der Spritzenstraße in Altenessen-Nord gestern Abend keinen unter ihrer jeweiligen Laterne abgefroren haben, haha!! Wenigstens hatten sie dann kein Problem mit Mücken...ach, was waren wir zwei gestern wieder böse, höhö.

Samstag, 27. Februar 2010

April, April - macht, was er will






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Fotos:
Regenbogen: (c) Siepmann, H., Pixelio
Blitz bei Nacht: (c) Nils Bentlage, Pixelio
Nordsternpark GE-Horst: (c) Dirk Weiske, Pixelio
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Der April ist ja seit jeher als Monat mit sehr wechselhaftem Wetter bekannt. Hiervon handelt auch das nachfolgende Gedicht, zumal ich auch einige Menschen kenne, die im April Geburtstag haben wie etwa mein ehemaliger Fahrlehrer Peter oder mein Kumpel Thorsten. Wäre ich einen Tag eher zur Welt gekommen, wäre ich auch noch ein April-Kind, aber so wurde aus mir ein Maikäferchen ;o).
Für die paar humorlosen Zeitgenossen oder missliebige Bewerber-Profiler, die meinen Humor in den falschen Hals bekommen (wollen): Auch wenn in meinen Gedichten und Geschichten öfter von Kiffen oder geklauten Blumen die Rede ist, heißt dies nicht, dass diese lyrischen Verse etwas mit der Realität zu tun haben ;o). Künstlerische Freiheit und die Wirklichkeit stimmen nicht immer überein. Dies nur als kleiner Hinweis am Rande...
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Im Nordsternpark Gelsenkirchen war Marina im vollsten Glück,
sie übersetzte Obstgedichte ins Englische und ins Deutsche zurück,
denn seit neuestem hatte sie eine Obstgedichtobsession,
deren Übersetzung war ihre neueste Profession.
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Steffi radelte im Sonnenschein durch den Borbecker Schlosspark,
zuhause warteten auf sie Nutella, Brot, Salat und Quark,
beim Radeln machte sie asoziale Kaugummi-Blasen
und erschreckte damit mehrere junge Hasen.
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Thomas tat im Steeler Stadtgarten verbotene Blumen pflücken,
um damit seinen eigenen Vorgarten dekorativ zu bestücken,
dabei erwischte ihn jedoch die Polizei -
das war's dann wohl mit der Blumenklauerei.
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Uli tastete total genervt nach ihrem Schalthebel,
denn auf der Ruhrtalbrücke herrschte dichter Nebel,
die Nebelbank lag aufdringlich auf der Brücke,
die mangelnde Sicht war ne echte Tücke.
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Renate ritt gut gelaunt durch das Essener Ruhrtal,
es war warm und sie brauchte keinen Schal,
plötzlich scheute ihr Isländer vor einem Kugelblitz
- ein echtes Naturschauspiel und kein Witz!
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Der Kugelblitz plumpste fröhlich in die Ruhr,
der nachfolgende Donnerknall war Lärm pur,
Funken sprühten zischend aus den dunklen Wellen,
sie blubberten wie in heißen, vulkanischen Quellen.
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Uli war endlich in Rüttenscheid angekommen,
das Wetter machte sie immer noch beklommen,
statt dichtem Nebel gab es nun ein Gewitter
- Uli verbreitete die Wetternews per Twitter.
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Alex und Thorsten saßen kiffend im Mühlbachtal,
im Bach halluzinierten sie einen kleinen rosa Wal,
die Sonne schien im Süden, im Osten donnerte es laut
- da haben die beiden dumm ausse Wäsche geschaut.
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Die Zwei rannten zurück Richtung Frohnhausen,
das Donnergrollen lehrte ihnen das kalte Grausen,
auf der Wickenburgstraße prasselte der Regen los
- was sollten diese Wetterkapriolen bloß?
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Sammy und Ecki saßen noch in Alex' Garten
und malten einen lustigen Wal mit Barten,
doch dann kam der eisige Regen auch zu ihnen,
sie sausten nach drinnen flinker als die Bienen.
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Ein Blitz traf einen großen, alten Ahornbaum,
der Baum löschte sich selbst mit Löschschaum,
so wurde immerhin ein Brand vermieden
und dem Baum weitere Existenz beschieden.
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Im Restaurant Haferkamp saßen Alex und Thorsten,
sie aßen Schweinfilet ohne jegliche störende Borsten,
Kiffen war im Lokal zwar natürlich verboten,
dennoch rissen beide viele lustige Zoten.
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Mittlerweile zog der Gewitterschauer nach Norden ab,
die Sonne schien wieder und das nicht zu knapp,
ein toller Regenbogen erschien am Nordhimmel,
farbenprächtiger als ein gebrochener P*****.
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Letzte Regentropfen fielen von den Bäumen,
abgefallene Blüten taten die Straßen säumen,
das Wetter war wieder freundlich und still
- April, April, macht eben, was er will!
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(c) Alexandra Döll 2010

Donnerstag, 24. September 2009

Spielfilmreife Träume

Da wir gerade schon bei spielfilmreifen Träumen waren: Vor einigen Wochen, als ich noch mit Petra im Zimmer 666 rumsaß (das waren noch Zeiten *heul*), habe ich ihr auch von einem spielfilmreifen Traum berichten können, den ich hatte:

Aus irgendeinem Grunde war ich plötzlich stinkreich und verfügte über eine große Villa mit angrenzendem Gästehaus, Pavillon, riesigem Garten, Pferdekoppel und eigenem Bootssteg direkt an der Ruhr in Mülheim. Meine Behausung befand sich unterhalb der Ruhrtalbrücke, auch als Mintarder Brücke bekannt, die ich montags bis freitags jeden Tag zweimal überquere, wenn ich nach Düsseldorf fahre oder von dort komme.

In diesem Haus habe ich eine riesige Party geschmissen, aber nicht etwa, wie es eigentlich typisch für mich wäre, in Freizeitkleidung, sondern alle inklusive mir selbst trugen elegante Abendroben und Smokings! Freundliche Servierinnen liefen herum und boten den Leuten Champagner an. Zwischen meinen Festtagsgästen liefen drei Zwerghamster rum und wurden merkwürdigerweise auch nicht versehentlich von irgendwelchen Füßen ge- oder zertreten. An mir bekannten Gästen waren da: Uli, Renate, Petra und ihr Mann (den ich nicht persönlich kenne, nur vom Telefon) meine Eltern, Thomas und einige meiner Jungs von E.ON - Thorsten, Volker, Christoph und Carsten. Im Hintergrund lief irgendsoein Jazz-mäßiges Gedudel (kein Metal) und meine Mutter unterhielt sich angeregt mit einer mir unbekannten älteren Dame. Mein Vater saß in seinem Elektro-Rollstuhl, rauchte sich eine und beobachtete die Festgesellschaft.

Irgendwann schlenderte ich zusammen mit Petra hinüber in den Wintergarten, wo auf einem Plüschsofa meine Jungs von E.ON und Thomas saßen. Ich fragte freundlich, ob alles in Ordnung sei und habe dann Thorsten gefragt, ob er noch Hunger habe. Er grinste mich an und antwortete: "Ja, auf dich!" Petra lachte und ich wusste erst mal nicht, was ich darauf sagen sollte, sodass Thorsten und ich uns ziemlich unvermittelt für Mitternacht in meinem Gartenpavillon verabredet haben. Die anderen Jungs lachten und ich wandte mich Thomas zu, der mich mit seinem bezaubernden Lächeln anstrahlte. Er meinte dann auch, er wollte mit mir alleine sein, sodass ich mich mit ihm für zwei Uhr nachts auf einer Bank an der Ruhr verabredet habe. Petra lachte sich scheckig, bewegte gespielt strafend ihren Zeigefinger und sprach grinsend: "Frivol, frivol!" Plötzlich kam mein Papa angerollt, guckte Thorsten an, guckte dann Thomas an und sagte in seiner unnachahmlich trockenen Art (wie er auch im wahren Leben so ist): "Ihr seid bestusst!" (Schön, dass die beiden Männer bestusst sind, ich als seine Tochter hatte daran ja auch einen gewissen Anteil...) Dann rollte er wieder von dannen rüber zum Büffet und häufte sich Kartoffelsalat auf einen Teller. Meine Frau Mutter bekam von alledem nix mit, denn sie unterhielt sich immer noch mit der älteren, mir unbekannten Dame.

Irgendwie fand ich mich dann tatsächlich nach Mitternacht in meinem Pavillon wieder (welches Klischee...) und habe dort mit Thorsten rumgeknutscht. Petra streifte am Pavillon vorbei und sprach fröhlich: "Frivol, frivol!" Das hat Thorsten und mich aber nicht von weiteren Küssen, Liebesgeflüster und kleineren Fummeleien abgehalten ;o).

Die Szene wechselte wieder. Ich saß auf der Bank an der Ruhr, wo ich auf Thomas wartete. Er kam auch pünktlich um 2 Uhr nachts, stand hilflos vor mir und sprach: "Alex, ich weiß jetzt gar nicht, was ich machen soll!" (DAS könnte im realen Leben auch passieren!) Ich habe dann nur geantwortet: "Halt die Klappe und küss mich endlich!" Bevor es tatsächlich dazu kam, tauchte wieder Petra auf und sprach kichernd: "Frivol, frivol!"

Dann wurde ich wach, weil mein Wecker klingelte *grummel*. Allerdings habe ich mir bis heute noch keinen richtigen Reim auf den Traum machen können *grübel*. Vielleicht habe ich jetzt mal die Zeit dazu...Petra hatte jedenfalls richtig Spaß inne Backen, als ich ihr davon erzählte.