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Sonntag, 4. März 2018

Du liebe Güte...!

Ach Du Kappes, die SPD-Basis war so bekloppt und hat für die GroKo gestimmt. Prost, Mahlzeit, mehr fällt mir zu dem Schwachsinn auch nicht mehr ein, aber Hauptsache, manche Leute kriegen ihre Pöstchen und können weiter medienwirksamen Scheiß in die Fernsehkameras brabbeln. Ich glaube, bei der nächsten Wahl kriegen die nur noch knapp 10 %, wenn überhaupt. Leider gibt's ja immer noch Menschen ohne Sinn und Verstand, die Hartz IV, Altersarmut usw. gerne wählen. Vier Jahre GroKo - das heißt nix anderes als vier Jahre Stillstand und hysterisches Gekicher, nicht wahr, liebe Frau Nahles? *säuerlichgrins*

Gestern Abend hatte ich im WDR eine Musiksendung an, wo es um 60 Jahre deutsche Musik ging. Einiges war ja ganz gut wie z. B. Unheilig, Juliane Werding und Falco, aber manches hätten die sich echt schenken können, vor allem die Kommentatoren. Bei Stefanie Tückings Zahnweiß hatte ich eher das Gefühl, sie ist eine Bleaching-Maschine gefallen, wobei das Bleaching zu Lasten ihres Verstandes bzw. ihrer Kommentare gegangen ist :o(. Otto mochte Vicky Leandros' "Theo, wir fahr'n nach Lodz" am liebsten :o).

Da fehlten mir aber einige Stars und Hits, wie z. B. die Gebrüder Blattschuss mit "Kreuzberger Nächte", "Die kleine Kneipe" von Peter Alexander oder auch Hits von Howard Carpendale. Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass Peter Alexander aus Österreich kam und Howard Carpendale aus Südafrika, aber dann hätten sie Falco als Österreicher auch nicht zeigen dürfen und auch nicht Peter Maffay mit seiner Cover-Version von "Über sieben Brücken musst du gehen", der im Original von der ostdeutschen Band Karat stammte, denn Meter Paffay wurde in Rumänien geboren.

 
Otto auf seinem Kratzbaum - (c) Alexandra Döll, Essen
 
 
Meine Oma aus Dellwig mochte Andy Borg unheimlich gerne, aber auch Falco, wobei meine Eltern meinten, das hätte daran gelegen, dass ich Fan von ihm war :o). Sie hat auch gerne "Stimmen im Wind" von Juliane Werding gehört (1986).
 
Deutschland hat zweimal den Grand Prix bzw. den Eurovision Song Contest gewonnen - vor dem Hintergrund wunderte es mich, dass Nicole, die 1982 gewonnen hatte, Erwähnung fand, aber nicht dieses komische Englisch-Gesinge von Lena und ihrem Satellite. Ich kann mich nur daran erinnern, dass nach Nicoles Sieg jemand an unser Klohäuschen auf der Grundschule gesprüht hatte ""Siegel, geh f*****!" Ich muss allerdings sagen, dass der Spruch ziemlich übertrieben war und auch, dass das noch eine bessere Nummer von Ralph Siegel war, denn das aus dem Jahr 1994 stammende "Wo ist ne Party?" konnte man ganz vergessen. Wir treten ja immer mit irgendwelchen 08/15-Nummern an und bei den besseren Songs faseln manche ja schon was vom Untergang des Abendlandes...
 
Über Tierschutz-Organisationen und ihr berühmt-berüchtigtes Schwarzweißdenken hatte ich ja schon geschrieben - und wenn Peta jetzt meint, man solle sich von der Kuhmilch verabschieden, dann bestätigt das meine Meinung nur noch. Kuhmilch stammt zwar vom Tier, aber die veganen Alternativen schmecken mir nicht wirklich. Außerdem: wenn keine Kuh mehr gemolken wird, würden die Tiere nachher vor Schmerzen schreien, weil der Euter übervoll ist, aber soweit denken Tierschützer ja oft leider nicht. Es gibt ja auch übereifrige Tierschützer, die behaupten, dass ein Hamster an einer gefangenschaftsbedingten Geistesstörung leidet, weil manche Tiere ihre Totgeburten anschließend auffressen. Hm, wenn eine Hamstermutter ihre toten Jungtiere im Nest lassen würden, würde der Verwesungsgeruch der Babys irgendwann Fressfeinde aufmerksam machen - und ein Hamster möchte wie jedes Tier gerne überleben. Ich bin auch gegen Tierquälerei und überflüssigen Luxus wie z. B. Pelze, aber einiges ist eigentlich normal, auch wenn Tierschützer sich mit ihrem weltfremden Gelaber öfter vorkommen wie Gott persönlich :o/.  


Samstag, 12. August 2017

Regen, Regen, Regen...

Seit gestern Abend regnet es ununterbrochen über Essen - sogar heute Morgen beim Friseur hat es fast die ganze Zeit nur geregnet, bis auf eine fünfminütige Pause *seufz*. Vor dem Friseur war ich noch auf der Post und habe meine Fahrtkostenerstattung für die beiden Bewerbungen in Herne und Düsseldorf abgeschickt.

Bubi kam überraschend in den Frisiersalon und hat sich die Spitzen schneiden lassen :o). Melody saß derweil auf einem Besucherstühlchen und trank Kaffee, genau wie Sammy die die beiden schon gesucht hatte. Meine Schäfchen saßen im Honda und haben frisches Gras gefressen - es gibt ja auch Leute, die in Ohnmacht fallen, weil ihnen die Plüsch-Schafe auch frisches Gras anbieten :o)).

Netterweise durften wir mit einem Einkaufswagenzusammenschieber nach unten fahren, denn ansonsten herrschte vor den Aufzügen ein Gedränge, das schon nicht mehr feierlich war. Ein Fettbäckchen, das sich auch noch für wunderschön hielt (na ja...), hätte mich fast in einen rollenden Corsa gedrängt, nach dem Motto "Jetzt komm ich und sonst niemand!" Bei Kaufland laufen neben normalen Leuten sowieso in der Mehrheit irgendwelche Bollos rum. Auch auf dem Klo kreischte ein kleines Mädchen rum, dass es schon nicht mehr feierlich war - die Kleine schrie, als wenn sie gerade von einem Raubtier angegriffen würde. Hm, bei der Mutter wunderte mich das nicht :o).

Auch sonst kriege ich öfter mal das Kotzen - die größten Bollos auf Malle meinen noch, dass sie total cool sind und meinen, die Einheimischen sollen mal die Backen halten (umgekehrt wird ein Schuh draus, aber was erwartet man von Vollalkis, die sich auch noch für supertoll halten...), Hartz IV ist schon seit 2005 unter aller Kanone und arbeitstechnisch nur was für ganz junge Leute, die sich in ihrer Bedeutungslosigkeit auch noch maßlos wichtig vorkommen, und die Verlogenheit und Geldgeilheit unserer Politiker ist auch nicht mehr feierlich. Leute, die gut integriert sind und sich bemühen, ihren Lebensunterhalt alleine zu bestreiten, werden ausgewiesen, aber die ganzen Asylanten, die hier nur hergekommen sind, um Hartz IV zu beziehen und/oder unsere Frauen anzugrapschen, die dürfen bleiben. Verkehrte Welt...ich finde es auch immer ganz toll, wenn bei Asylbewerbern nicht alles so genau geprüft wird, aber die Deutschen nach dem Willen der SPD immer gucken können, wo sie bleiben. Es ist mir auch neu, dass jemand, der aus Hartz IV raus ist, immer noch alles Mögliche zurückzahlen soll, aber bei den Ausländern ist das doch okay mit Familiennachzug und der nächsten Generation, die von Hartz IV lebt, weil Arbeiten doch viel zu anstrengend ist in deren Augen.

Auch diese Entweder-Oder-Haltung finde ich zum Kotzen - entweder ist jemand angeblich total für Asylbewerber oder dagegen. Ich habe nichts gegen Flüchtlinge, die sich integrieren wollen, aber die, die nur hierher kommen, um den Islam salonfähig zu machen oder um Straftaten zu begehen, sollten schnellstmöglich dahin zurück gehen, wo sie hergekommen sind, auch wenn es nach Afghanistan ist. Dass das kein sicheres Land ist, weiß ich auch, aber wenn jemand seine Energie nur darauf verwendet, gegen das Gastland zu wettern und Straftaten zu begehen, kann es dort wohl auch nicht so schlimm sein. Auch den Vergleich zwischen Deutschen, die nach dem zweiten Weltkrieg flüchten mussten, hinkt etwas zu unseren heutigen Asylanten, die vielfach aus einem anderen Kulturkreis stammen und sich nicht unbedingt anpassen möchten. Die Deutschen aus Ostpreußen, dem Sudetenland usw. hatten ja auch keine andere Religion oder Weltanschauung.

Ansonsten nervt mich auch die Oberflächlichkeit in unserem ach so tollen Deutschland - in den 80er Jahren habe ich mir praktisch wöchentlich eine Platte gekauft und auch in den 90ern noch in regelmäßigen Abständen CDs, aber seit Jahren kaufe ich praktisch gar keine Musik mehr, da das Meiste ohnehin Kappes ist für talentfreie, unterbelichtete Menschen. Ähnlich ist es auch beim Fernsehen und der Werbung - austauschbare Gesichter, Geld und Bildung sind bei vielen zwei verschiedene Dinge und das Niveau ist auch unter aller Kanone.

Sonntag, 31. Januar 2016

Meine aktuelle Playlist :o)

Da es mir ja zum Glück wieder besser geht, Eiseninfusion und Vitamin-B6-Tabletten, sei Dank, habe ich auch wieder Muße, öfter mal den CD-Player in meinem Wohnzimmer einzuschalten und einige Songs abzuspielen.

Meine aktuelle Playlist sieht so aus - der eine oder andere Titel dürfte Euch auch in meinen E-Books wiederbegegnen :o):

  • Metallica - Nothing Else Matters
  • Scorpions - Still lovin' you
  • Howard Jones - What is love?
  • Tears for Fears - Shout
  • Gary Moore - The Law of the Jungle
  • Dio - Holy Diver
  • Slayer - South of Heaven

Die Songs sind zwar alle schon älter, aber leider wird der Musikmarkt ja mittlerweile eher selten von kultigen neuen Stücken bereichert :o/. Und auf Helene Fischer, Semino Rossi und Andrea Berg stehe ich nun mal überhaupt nicht.

Manchmal schaue ich mir auf ZDF Kultur sogar alte Folgen der ZDF-Hitparade an, denn damals konnte man sogar viele Schlager noch gut hören, weil diese Musikrichtung damals von diesem Trällerelsen-Einheits-Gedudel meilenweit entfernt war. Früher haben meine Oma und meine Mama immer Radio Luxemburg auf Mittelwelle gehört und da liefen auch entsprechend viele Schlager - nachdem wir uns im Frühjahr 1981 ein Auto zugelegt hatten, hat mein Papa oft seine ganzen Cassetten im Auto eingelegt und dadurch kam ich mit moderner Popmusik und vor allem mit Rock aus den 60er Jahren in Berührung. Ab Mitte der 1980er Jahre habe ich mir selbst eine stattliche Vinyl-Sammlung zugelegt. Leider sind einige alte Scheiben bei einem Wasserrohrbruch im Keller in der Schweriner Straße unwiederbringlich zerstört worden :o(

In Clios CD-Player rotieren wieder meine Silberlinge - aktuell das Metallica-Album "And Justice for All" aus dem Jahr 1988 - denn Radio kann man sich ja teilweise echt nicht mehr antun mit diesem Einheitsbrei, der mich recht schnell nervt. Auch Clio selbst ist froh, dass ich wieder die Musikauswahl in seinem Inneren bestimme und nicht irgendwelche einfallslosen Musikredakteure im Radio :o).


                Meine lachende Jukebox im September 2013 - (c) Alexandra Döll, Essen


Samstag, 24. Oktober 2015

Radio im Büro und im Auto :o)

Wenn Melanie, Sina, Sarah und ich uns nicht gerade liebevoll um unsere Kunden kümmern, sei es, in Einzelgesprächen oder Gruppenveranstaltungen, läuft bei uns im Büro eigentlich ständig das Radio - natürlich nur in einer Lautstärke, sodass man noch problemlos mit Kunden, Kollegen oder der Sozialagentur telefonieren bzw. miteinander im Büro reden kann :o).

Wie es so üblich ist, werden natürlich einige Titel besonders häufig gespielt, sei es, auf WDR 2 oder auch auf Radio Essen. Dazu zählt z. B. der Song "Lieblingsmensch" von Namika. Immer, wenn der Titel läuft, dreht Melanie das Radio ein wenig lauter, weil sie den Song so gerne mag, aber allerdings auch nur, wenn wir keinen Publikumsverkehr haben und uns um den Verwaltungskram kümmern. Den Text des vorgenannten Titels mag ich auch, die Musik ist mir leider ein bisschen zu sehr trällerelsenmäßig.

Ich finde, Musik bei der Arbeit ist etwas sehr Schönes - man kann mal bei einem schönen Song mitsingen, wenn keine Kunden da sind, sich eine Portion gute Laune und Entspannung abholen u. v. m. Gestern bekam ich übrigens zweimal Lady Gagas ersten Hit "Pokerface" im Radio zu hören - einmal vormittags auf WDR 2 im Büro und gestern am späten Nachmittag auf Radio Essen, als ich mit Clio von meinen Eltern in Bedingrade rüber fuhr zu meinem Domizil in Gerschede. Da haben wir doch auch mal direkt den Lautstärkeregler ein wenig nach oben gedreht :o)).

Manche sagen ja von sich, dass sie bei Musik nicht arbeiten können bzw. es soll sogar Firmen und Institutionen geben, in denen das Radio hören während der Arbeitszeit verboten ist, aber warum eigentlich? - Musik beflügelt normalerweise eher und kann so manche Brücke zwischen Menschen bauen. Deshalb bin ich eigentlich ganz froh, dass bei uns im Büro das Radio läuft.

Montag, 5. Oktober 2015

Clios komische Vorlieben :o)

Solange Clio sich noch in meinem Besitz befindet, da ich ihn ja leider abgeben muss - Arbeitslosigkeit und Jobcenter sei Dank :o/ - haben wir natürlich noch jede Menge Spaß zusammen, hihi.

Neulich hat Sammys Sohn Rudolf-Dieter sich heimlich Clios Schlüssel vom Schrank gemopst und ist runter zu meinem fahrbaren Untersatz gehüpft, weil er eine Benjamin-Blümchen-CD hören wollte - hm, das hätte er aber auch in meinem CD-Player im Wohnzimmer tun können. Der kleine Rudolf-Dieter musste zwar mächtig springen, um an Clios Türgriff zu kommen, damit er einsteigen konnte, aber er hat's hinbekommen. Clio guckte schon irritiert, als ein kleines freundliches Mini-Äffchen mit einer CD sich auf seinen Fahrersitz pflanzte. Clio: "Du willst mich doch jetzt wohl nicht fahren?! Du kannst ja noch nicht mal über mein Steuer gucken!"
Rudolf-Dieter: "Nein, nein! Ich will Mucke hören!"

Clio seufzte, als Rudolf-Dieter die Benjamin-Blümchen-CD in seinen CD-Player legte - dazu musste der Kleine auf Clios Schaltknauf klettern, damit er an den Player heran reichte - und, da Clio die CD offensichtlich nicht gefiel ("Tööörööööö!") hat er diese einfach gefressen! :o)) So einen Murks wollte er wohl nicht länger als nötig spielen. Rudolf-Dieter hat Clio inständig gebeten, doch die CD wieder rauszurücken, zumal die Benjamin-Blümchen-CD eigentlich seiner Schwester Chantal gehört, aber Clio weigerte sich standhaft :o)). Da halfen weder Rudolf-Dieters Flehen noch Chantals Schluchzen etwas. Auch mir gibt Clio die Benjamin-Blümchen-CD einfach nicht raus ;o). Sowas ist er auch eigentlich nicht gewöhnt, denn normalerweise rotieren Metallica, Judas Priest, Falco etc. in seinem Player und kein Benjamin Blümchen, hihi.

Heute Vormittag, als ich von Netto am Wolfsbankring in Borbeck zurückkehrte, hatte ich Radio Essen an. Clio und ich hatten Spaß, als im Radio "DJ got us fallin' in love again" von Usher lief und haben mal entsprechend laut aufgedreht - mein Auto ist nun mal eine lachende kleine Jukebox :o)). Außerdem erinnerte der Song uns an eine Zeit, in der für mich/uns noch einiges wesentlich besser lief als jetzt - da war ich noch in Vollzeit beschäftigt und hatte keine finanziellen Sorgen.

Samstag, 5. September 2015

Ein bisschen Lagerfeuerromantik

In den Gerscheder Affären findet eine Feier am Ufer des Rhein-Herne-Kanals statt, die an einem sonnigen, milden Nachmittag im September beginnt und am wesentlich kühleren Abend endet - da darf ein bisschen Lagerfeuerromantik inklusive Knistern, sowohl das Feuer selbst als auch bei Vicky und ihrem Chef, natürlich nicht fehlen. Passend dazu strahlt der fast volle Mond vom Himmel, das schwache Licht der Sterne wird von den Lichtern Dellwigs und vom Essener Stadthafen in nördlicher Richtung jedoch eher geschluckt.

Passend zur Lagerfeuerromantik werden auch jede Menge romantischer Hits gespielt - La isla bonita von Madonna, Lady in Black von Uriah Heep, Tonight von Genesis...auch diese Titel passen ja gut zur Lagerfeuerromantik im Mondschein.


                          Mond und Venus im Herbst 2013 - (c) Alexandra Döll, Essen

Montag, 13. Juli 2015

Die Verrücktheiten dreier Teenager :o)

Soeben habe ich ein gutes Stück an meinem aktuellen E-Book "Indian Summer in Borbeck" weitergeschrieben :o). Unsere drei Protagonistinnen Marina, Alex und Steffi stehen in der Kleingartenanlage Fürstenbergstraße auf der Bühne mitten zwischen den bunt belaubten Bäumen im Herbst und intonieren die Setlist, die ich ja im letzten Blog-Eintrag gepostet hatte :o). Natürlich fliegen zwischen Steffi und ihrem Schwarm sowie auch zwischen Alex und ihrem Schwarm die Funken, während Marina ihre beiden Mädels mal wieder für pervers hält *grins*. Das konnte ja auch schon mal öfter im wahren Leben vorkommen, hihi.

Natürlich finden sich einige Erinnerungen aus meiner Jugendzeit in dem E-Book wider - Falco und meine Fähigkeit, ihn auf Weihnachtsfeiern und in Schulstunden zu parodieren, Musik der 80er Jahre...auch einiges, was ich dort über Marina und Steffi schreibe, ist so tatsächlich passiert bzw. wurde in Erzählungen aus ihrer Teenager-Zeit so überliefert :o)). Unseren kleinen Vogel haben/hatten wir ja alle *grinsbreit*.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Der passende Soundtrack für nächtliche Hitzewellen :o)

Okay, Stinki bekam schon mal tagsüber bei meinem Anblick Hitzewellen (hihi), aber jetzt geht es um die derzeit über Deutschland herrschende Hitzewelle und den passenden Soundtrack für die tropisch warmen Nächte :o)).

  • Sandra - In the Heat of the Night
  • Moti Special - Cold Days, Hot Nights
  • Nelly - Hot in here
  • Genesis - Tonight
  • Jennifer Lopez feat. Pitbull - On the Floor
  • AC/DC - Hells Bells
  • Metallica - Devil's Dance
  • Michael Jackson - Thriller
  • Nik Kershaw - Wouldn't it be good
  • Gary Moore - Thunder Rising
  • EAV - Heiße Nächte in Palermo
  • Moody Blues - Nights in white Satin
  • Rammstein - Feuer frei.
Ergänzungen und weitere mögliche Ideen bitte an mich :o).


                           Ich im Frühjahr 2003 in Düsseldorf - (c) Alexandra Döll, Essen

Da liege ich bei einer damaligen Freundin in Düsseldorf-Derendorf auf deren Bett, bevor wir uns gemeinsam auf den Weg in die Düsseldorfer Altstadt gemacht haben :o). Damals war ich noch etwas fülliger als heute, weil meine Schilddrüsenunterfunktion damals mächtige Kapriolen machte. Egal, auch da sah ich gut aus :o).



Sonntag, 12. April 2015

Die Lieder meiner Pferdchen :o)

Natürlich haben meine Pferdchen auch ihre ganz speziellen Lieder, mit denen sie ihre Freierinnen anzulocken versuchen - wobei das allerdings immer ein sehr babylonisches Musikgewirr gibt, abhängig vom Musikgeschmack des jeweiligen Pferdchens und der Lautstärke, die das Pferdchen an seinem Ghetto-Blaster eingestellt hat.

Es folgt die persönliche Hitparade meiner Pferdchen! :o))

  • Stinki: Die Doofen - Mief. ("Nimm mich jetzt, auch wenn ich stinke, denn sonst mach ich Winke-Winke und Good-bye...")
  • Timo: 50 Cent - Candy Shop
  • Thorsten: Eminem - The real slim shady
  • ES: Kinderhitparade - Ein Vogel wollte Hochzeit machen...
  • Stationsarzt: Robert Palmer - Doctor, Doctor, give me the news
  • Thomas: Sade - Smooth Operator.
Je nach Laune kommen natürlich auch schon mal andere Hits zum Einsatz, z. B. "Cure" von Metallica (Stationsarzt), "Smells like Teen Spirit" von Nirvana (Stinki), "Sweet Dreams" von Eurythmics (Thorsten), "Bobby Brown" von Frank Zappa (Timo) oder "Oh Champs-Elysées" von Joe Dassin (ES). Allerdings spielt Stinki auch gerne, vor allem, wenn ich mich mit breitem Grinsen annähere, den Nelly-Klassiker "Hot in here", denn dann überfallen ihn immer so ominöse Hitzewellen *grins*.

Wenn ich mit meinem 3er BMW vorgefahren komme, dröhnt da auch immer Musik aus dem halbgeöffneten Seitenfenster - je nach Lust und Laune beispielsweise "Loverman" von Metallica, "Naked" von Falco, "Cypress Hill" von Cypress Hill (da kommt wenigstens jeder Bass-Stoß so richtig gut zur Geltung und ich kann so richtig einen auf Proll machen, hehe!) oder "Save a prayer" von Duran Duran :o)). 

                                        3er BMW - (c) ProXimaus, motor-talk.de

Die Anwohner in den Gerscheder Weiden kriegen allerdings einen Anfall, wenn ich mit meinem 3er um die Ecke geschossen komme, denn erst dröhnt der 3er, zumal ich extra noch 500 Watt-Verstärker in die Auspuffrohre einbauen ließ, damit jeder Gasstoß bei Passanten gut zur Geltung kommt, und dann dröhnt auch noch die Musik, denn BMW-Fahrer haben ja generell Schwierigkeiten, die Lautstärke der Musik im Inneren auf ein für die Umwelt erträgliches Maß zu drosseln :o))). Selbst die Beschallung durch meine Pferdchen macht manche Anwohner schon ganz nervös, aber manche Menschen werden ganz nervös, wenn ich mit meinem 3er auftauche, hehe, denn dann wird's richtig laut - so und so.

Allerdings freuen sich die Anwohner auch nicht, wenn ich mal mit Clio bei meinen Pferdchen auftauche, denn da mein Clio an einer Identitätsstörung leidet und sich somit für einen 3er BMW hält, dröhnt auch aus seinem Inneren stets die Musik *ggg*. An das Röhren eines BMW-Motors kommt er jedoch trotz seiner 102 PS nicht ran :o).

Clio nach einer Wagenwäsche im Januar 2013 - (c) Alexandra Döll, Essen


Dienstag, 24. Februar 2015

Da ist Musik drin...:o)

Ein Strip-Club kommt natürlich auch nicht ohne Musik aus - sonst wäre das Strippen trotz seiner visuellen Reize ja langweilig :o) - deshalb gibt es gerade im Kapitel "Happy Days in Dellwig" jede Menge Musik, z. B.

  • Holy Diver von Dio
  • Stripped von Depeche Mode
  • Square Rooms von Al Corley
  • Hells Bells von AC/DC. 
Im momentanen Wetter ist leider nicht soviel Musik drin wie in meinem aktuellen E-Book, denn hier regnet es seit über zwei Stunden wieder fast ununterbrochen *nerv*. Da kann frau ja nur auf baldige Besserung hoffen...

               Ein musikalischer Cartoon :o)) - (c) Michael Holtschulte

Mittwoch, 29. Januar 2014

Ein bisschen neue Mucke für meine CD-Player

Da ich heute im Kaufland in Borbeck war, habe ich dort auch mal direkt eine CD erstanden, die zwar schon über 30 Jahre alt ist, aber die immer noch Kultstatus besitzt und das meistverkaufte Album aller Zeiten ist - "Thriller" von Michael Jackson.

Auf dem Rückweg konnten Clio und ich uns dann an den Klängen von "Beat it" und "Billie Jean" erfreuen, hihi. Solche Meilensteine an Musik kriegen heute nur noch die wenigsten zustande - ich glaube nicht, dass die Alben von irgendwelchen Trällerelsen wie Marrit Larsen oder Brooke Fraser bzw. Typen wie Bushido oder Justin Bieber in 30 Jahren immer noch gekauft werden.

Dienstag, 7. Januar 2014

Wie putzig

Vorhin, nachdem ich Clio und mir am Vormittag ein wenig Auslauf gegönnt hatte, habe ich erst mal die Parkettböden in meiner Hütte geputzt - die Fliesenböden in Küche und Bad waren bereits gestern dran. Ein bisschen Hausputz muss halt auch mal sein. Damit mir das Ganze leichter von der Hand ging, habe ich dazu das Metallica-Album "S & M" aufgelegt und ließ mich während des Wischens von Songs wie "The Call of the Ktulu" oder "The thing that should not be" beschallen. Meine neue Stereo-Anlage hat einen echt guten Klang - und dann hoffe ich, dass sie genauso lange hält wie die Letzte.

Sammy war so freundlich und hat mir beim Wischen geholfen - leider war sie aber nicht sehr großflächig zugange, sondern hielt sich nur in einer Ecke an der Heizung auf, sodass dieser Winkel jetzt wohl so blitzblank ist, dass er die nächsten drei Jahre nicht mehr geputzt werden muss :o). So ist die Kleine halt - zwar hilfsbereit, aber auch nicht sehr großflächig beim Putzen. Morgen ist sie ja eh wieder in ihrem Fußpflegestudio - und da bleibt dann nur zu hoffen, dass nicht wieder unvermittelt Stinki auftaucht und ihr Kartenspiel im Wartebereich aufisst, hihi.

Sonntag, 8. April 2012

Noch ein bisschen Statistik

Ich habe mir mal gerade meine aktuellen Zugriffszahlen unter suchbuch.de angeschaut inkl. "Gefällt mir"-Sternchen. Aktuell sieht die Statistik so aus - in alphabetischer Reihenfolge der Titel:

  • Absoluter Horror: 1.356 Zugriffe, 12 Sternchen
  • Düstere Schauergeschichten: 965 Zugriffe, 34 Sternchen
  • Hart wie Krupp-Stahl: 217 Zugriffe, 4 Sternchen
  • Liebe, Tod und Teufel: 1.200 Zugriffe, 10 Sternchen
  • Mitten aus'm Pott: 1.114 Zugriffe, 14 Sternchen
  • Slayer - Protokoll einer Katastrophe: 908 Zugriffe, 10 Sternchen
  • Vier Jahreszeiten: 651 Zugriffe, 6 Sternchen
  • Wenn es Nacht wird im Pott: 1.184 Zugriffe, 18 Sternchen.
Von den "Gefällt mir"-Sternchen her führt "Düstere Schauergeschichten" (April 2010) die Statistik an vor "Wenn es Nacht wird im Pott" (Dezember 2007) und "Mitten aus'm Pott" (Januar 2007). Den vierten Platz teilen sich mit jeweils 10 Sternchen meine Novelle "Liebe, Tod und Teufel" (November 2008) und mein ausschließlich über den BoD-Buchshop erhältliches Werk "Slayer - Protokoll einer Katastrophe" (Dezember 2009).

Mein aktuelles Werk "Hart wie Krupp-Stahl" (September 2011) ist zwar am kürzesten online unter suchbuch.de, hat aber trotzdem schon viermal die Auszeichnung "Gefällt mir" bekommen *freu*.

Von den Zugriffszahlen her führt "Absoluter Horror" (November 2007) mit 1.356 Zugriffen die Liste an, gefolgt von "Liebe, Tod und Teufel" mit 1.200 Leserzugriffen und "Wenn es Nacht wird im Pott" mit 1.184 Zugriffen. Bis auf "Vier Jahreszeiten" und "Hart wie Krupp-Stahl" haben alle Bücher mindestens 900 Zugriffe gehabt, auch wenn sie natürlich zu sehr unterschiedlichen Zeiten online gestellt wurden, je nach Erscheinungszeitpunkt zwischen Oktober 2007 und Oktober 2011.

So sehr mich das rege Interesse und die vielen Sternchen auch freuen, so ist es dennoch schade - nicht nur für mich, sondern auch für viele andere Jungautoren - dass sich dieses Interesse in der Regel nicht in den Verkaufszahlen niederschlägt, aber das hängt u. a. auch mit der Mentalität zusammen, dass viele Menschen alles kostenlos haben möchten anstatt ein paar Euro auszugeben, um das gesamte Buch in Händen zu halten. Deshalb ist es auch für viele, noch relativ unbekannte Musiker schwierig, bekannter zu werden, da man als Musik-Liebhaber nicht mehr gezwungen ist, sich einen Tonträger im Laden zu kaufen, sondern sich viele Songs auch scheinbar gratis im Internet runterladen kann - was jedoch je nachdem auch strafrechtliche Konsequenzen haben kann, doch daran denken viele leider auch nicht.

Es ist sicherlich verständlich, wenn ein Leser für das Buch eines unbekannten Autoren nicht mehr als 12 € ausgeben möchte, auch wenn eine Leseprobe vielversprechend erscheint, aber viele Bücher kosten ja weit unter 10 €, sodass ein hoher Anschaffungspreis eigentlich nicht das Problem sein dürfte. Dennoch widerspricht dies vielfach wohl der "Geiz ist geil"-Mentalität, die manche an den Tag legen.

Ein zusätzliches Problem für Autoren ohne große Lobby, die nicht gerade in einem bekannten Publikumsverlag veröffentlicht haben und auch auf keinen Promi-Bonus wie etwa Bohlen & Co. zurückgreifen können, ist die fehlende Unterstützung von Journalisten, Buchhändlern, Bibliothekaren usw. Erst neulich schrieb mich eine junge Autorin an, die ein Kinderbuch veröffentlicht hatte, aber die keinerlei Möglichkeiten bekam, es durch Lesungen bekannter zu machen, weil sie von vielen potentiellen Veranstaltern gar keine Antwort bekommen hat auf solche Anfragen - das nennt man arrogant, ist aber leider wahr. Wenn sie die potentiellen Veranstalter nicht als Lieschen Müller oder Charlotte Mayer, sondern z. B. als Verona Pooth oder Dieter Bohlen angeschrieben hätte, könnte sie sich sicherlich vor lauter Lesungs- und Veranstaltungsanfragen kaum noch retten. Ob deren Bücher aber immer besser sind als die Werke von unbekannten Menschen "von der Straße", darf getrost bezweifelt werden.

Ich habe ihre Mail, versehen mit einigen Tipps, wie sie trotz fehlendem Promi-Bonus den Bekanntheitsgrad ihres Werks steigern kann, freundlich beantwortet, denn das, was sie mir in der Mail geschildert hat, geht nicht nur ihr so - so ist es schon vielen Autoren ergangen und auch mir selbst ist es schon passiert. Weder die Stadtbibliothek Essen noch manche Essener Buchläden hielten es überhaupt für nötig, eine freundliche Anfrage nach einer Lesung mal zu beantworten. Ehrlich gesagt: mit solch uneinnehmbaren, arroganten Institutionen, die auf so wenig Kundenfreundlichkeit setzen, möchte ich auch nicht unbedingt zusammenarbeiten.

Freitag, 30. Dezember 2011

Die besten und nervigsten Hits 2011

Es gibt ne Reihe von Songs aus dem zuende gehenden Jahr, die echt gut waren, aber auch leider eine Reihe von Titeln, die mir tierisch auf die Eierstöcke (Eier habe ich ja nicht, hihi) gingen.

Die nervigsten Hits 2011
  1. Marit Larsen: If a song could get me you
  2. Adele: Someone like you
  3. Brooke Fraser: Something in the water
  4. Sunrise Avenue: Bye-bye Hollywood Hills
  5. Sunrise Avenue: I don't dance
  6. Lana del Rey: Video Games
  7. Adele: Rolling in the Deep
  8. Adele: Set Fire to the Rain
  9. Bruno Mars: Grenade
  10. Aura Dione: Geronimo
Die besten Hits 2011:
  1. Pitbull feat. Jennifer Lopez: On the Floor
  2. Unheilig: Geboren um zu leben (ist zwar schon aus 2010, war aber auch in 2011 aktuell)
  3. Rihanna: SM
  4. Gotye feat. Kimba: Somebody I used to know
  5. Taio Cruz feat. Kylie Minogue: Higher
Wie man sieht, kann ich in diesem Jahr leider keine Top 10 der besten Hits zusammen stellen, weil die Musiklandschaft mittlerweile Mainstream und eintönig geworden ist - die interessante musikalische Vielfalt der 60er, 70er und 80er fehlt leider mittlerweile. Die Trällerelsen sind mal wieder auf dem Vormarsch! :o( Lana del Rey hört sich stimmmäßig zwar eher an, als wenn sie es sich gerade mit ner Tüte Cannabis im Tonstudio gemütlich gemacht hätte :o), aber auch wenn die Journaille uns die Dame als neuen Stern am Pop-Himmel verkaufen will, hat mich ihr Titel "Video Games" nicht gerade angesprochen. Beim Hören des Titels habe ich lieber den Umschaltknopf am Radio begehrt - noch extremer war das nur noch bei Heulboje Adele und der Einheits-Gedudel-Kombo Sunrise Avenue.

Sonntag, 12. Juni 2011

Musik in meinen Büchern

Da ich ja nicht nur gerne schreibe, sondern auch gerne Musik höre *schepper*, kommt natürlich auch immer Musik in meinen Büchern vor - ein bestimmter Song kann eine Stimmung gut unterstreichen. Es folgt eine kleine Auswahl der Songs, die in meinen Werken vorkommen:

  • Uriah Heep: Lady in Black (Vier Jahreszeiten)
  • Timbaland feat. Kelli Hilson: The Way I are (Vier Jahreszeiten)
  • Nickelback: Rockstar (Vier Jahreszeiten)
  • Falco: Rock me Amadeus (Vier Jahreszeiten)
  • Metallica: Orion (Düstere Schauergeschichten)
  • Slayer: South of Heaven (Slayer - Protokoll einer Katastrophe)
  • Hooters: Graveyard Waltz (Liebe, Tod und Teufel)
  • Metallica: Loverman (Liebe, Tod und Teufel)
  • Metallica: Blackened (Wenn es Nacht wird im Pott)
  • Slayer: The Antichrist (Liebe, Tod und Teufel)
  • Rammstein: Du riechst so gut (Liebe, Tod und Teufel)
  • Howard Carpendale: Ti amo (Wenn es Nacht wird im Pott)
  • Fettes Brot: Emanuela (Wenn es Nacht wird im Pott).
Bei "Absoluter Horror" und "Mitten aus'm Pott" kommt eher weniger Musik vor, auch wenn es dort natürlich einige Anspielungen auf bekannte Horror-Filme und Songs gibt wie z. B. Slayer, Chucky - die Mörderpuppe, Poltergeist.

Lieder, die ich immer wieder hören kann - und welche, die ich nicht mehr hören kann

Wenn ich innerhalb Essens unterwegs bin, höre ich ja meist Radio Essen - nur wenn ich weiter nach Düsseldorf zur Arbeit fahre, muss ich spätestens ab der Ruhrtalbrücke auf EinsLive wechseln, weil dann das Sendegebiet von Radio Essen endet :o(. Auf Radio Essen gibt es zwar nicht dieses bisweilen nervige Einheitsgedudel wie auf EinsLive, aber trotzdem gibt's auch da einige Songs, die so oft gespielt werden, dass ich sie nicht mehr hören kann - allen voran "Bye-Bye, Hollywood Hills" von Sunrise Avenue. Abgesehen davon, dass ich den Song sowieso nicht allzu toll finde, wird er auch nicht besser dadurch, dass er acht Mal am Tag gespielt wird. Auch "Somewhere over the Rainbow" kann ich mittlerweile nicht mehr hören, genauso wenig wie einige Titel von Adele, die sowohl auf Radio Essen als auch auf EinsLive in schöner Regelmäßigkeit laufen. Adele hat sicherlich eine gute Stimme, aber wenn man sie 100 Mal am Tag hört, nervt es doch etwas.

Lieber sind mir da die folgenden Titel - sowohl aktuelle Hits als auch Klassiker - auch wenn die häufiger gespielt werden:

  • Taio Cruz feat. Kylie Minogue: Higher
  • Usher: DJ got us fallin' in Love again
  • Pitbull feat. Jennifer Lopez: On the Floor
  • Lady Gaga: Alejandro
  • Deep Purple: Smoke on the Water
  • Metallica: The Unforgiven; Nothing Else Matters
  • Michael Jackson: Beat It; Billie Jean
  • AC/DC: Highway to Hell; Hells Bells
  • David Bowie: China Girl; Let's Dance
  • Midnight Oil: Beds are Burning
  • Kiss: I was made for lovin' you.
Allerdings fällt mir auf, dass die aktuelle Nr. 1 von Pitbull feat. J. Lo. im Vergleich zu anderen Titeln extrem selten gespielt wird. Dass solche Casting-Sternchen, die ohnehin bald wieder in der Versenkung verglüht sind, in den meisten Radiosendern nicht gespielt werden, finde ich übrigens gut - ich will mir nicht unbedingt noch den halben Tag Pietro Lombardi und Konsorten reintun; auch wenn Dieter Bohlen das natürlich anders sieht, hehe. Deshalb hat mir am vergangenen Freitag auch die Satire in der Wochenshow auf Sat1 gut gefallen - Dieter Bohlen alias Matze Knoop verkündete ganz stolz, dass Pietro Lombardi schon die ersten zwei Worte seines Liedes beherrscht, hihi. Der arme Junge hatte ja wohl häufiger in der letzten DSDS-Staffel Probleme, sich seinen Text zu merken...

Mir ist auch vollkommen schleierhaft, warum DSDS immer noch läuft und da immer noch so ein Hype drum gemacht wird, obwohl mittlerweile jedem klar sein dürfte, wie es läuft: Lachnummern in den Castings, die sich durch Blödheit und/oder grottenschlechtes Benehmen hervor tun, später Hype um die Top 10-Kandidaten...und am Ende der Staffel ist irgendeiner Superstar und von dem hört man dann nach kurzer Zeit nicht mehr viel bzw. gar nix. Die Zuschauer wollen offenbar nix dazu lernen. Wenn jemand sich dafür journalistisch interessiert, um Artikel darüber zu schreiben, ist es ja okay - aber warum einige Teilnehmer da hofiert werden wie Stars, die seit vielen Jahren erfolgreich etabliert sind, bleibt mir völlig schleierhaft. Und wenn dann in den Vorcastings noch Eltern gezeigt werden, die ihr talentfreies Kind für den neuen Paul Potts - der übrigens wirklich singen kann und eine gute Stimme hat, auch wenn er in den Augen vieler nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht - halten und ihren Sprösslingen sogar raten, die Schule bzw. Ausbildung wegen DSDS abzubrechen, dann fällt einem dazu auch nicht mehr viel ein. Vermutlich sollen die Kinder dann alles das verwirklichen, was die Eltern nie geschafft haben bzw. sich nicht getraut haben. Eltern, die ihre Kinder ständig kritisieren, runtermachen usw. sind genauso schlecht wie die, die ihre Kinder unrealistisch ideal sehen und ihnen Fähigkeiten zusprechen, die sie gar nicht haben. Kinder als Projektionsfläche für die eigenen Wünsche - nee, danke!

Dass Jugendliche, die in ihrer Persönlichkeit vielfach noch nicht ausgereift sind, sich da von dem DSDS-Hype anstecken lassen, finde ich noch relativ verständlich, aber wenn dann die Eltern, die erwachsen sind und es eigentlich aufgrund ihrer Lebenserfahrung besser wissen müssten, da noch bekloppter sind als ihre Kinder, dann ist das eher traurig.

Freitag, 27. Mai 2011

Der Wind, der Wind...

...das himmlische Kind, heißt es ja so schön in irgendeinem Märchen. Gestern hat es den ganzen Tag im Rheinland und Ruhrgebiet gestürmt, so als wenn Herbst wäre und nicht der Wonnemonat Mai. Regen ist aber dennoch kaum runter gekommen, in Düsseldorf schien fast den ganzen Tag ungehindert die Sonne, auch wenn am Himmel öfter wilde Schleier- oder Haufenwolken zu sehen waren. Als ich gegen 17.30 Uhr bei mir zuhause in E-Gerschede eintraf, nahm die Bewölkung zu; vorher hatte ich auf der Arbeit noch unter der UWZ gelesen, dass es lt. Auskunft eines Users über dem Südviertel der Essener City eine Art Sandsturm gegeben hat. Meine Balkonstühle waren jedenfalls auch mit einer leicht gelblichen Staubschicht bedeckt, wobei Gerschede allerdings gut acht Kilometer vom Südviertel entfernt liegt.

Mein Nachbar, der Besitzer von Titus Witus, erzählte mir, als ich ihn gestern vor unserer Haustür traf, dass die Café- und Restaurant-Besitzer auf der Oberhausener Marktstraße erst mal alle Tische, Stühle und Sonnenschirme reingeholt haben, weil bereits einige Gegenstände durch die Fußgängerzone geweht wurden.

Ein Rabe nutzte die heftigen Windböen für seine eigene private Kirmes, denn er saß auf einem Ast des Maulbeerbaums, der nur etwa 30 m von meinem Balkon entfernt steht und ließ sich ordentlich durchschütteln - passende Musik wie etwa "On the floor" von Pitbull feat. Jennifer Lopez oder "Higher" von Taio Cruz feat. Kylie Minogue fehlte dem schwarzen Vogel aber.

Regen hat der Sturm jedenfalls kaum gebracht, lediglich ein paar Tropfen. Gegen 20.15 Uhr hat's einmal gedonnert, als der Westhimmel wirklich ziemlich bedrohlich aussah.

         (c) Alexandra Döll, Essen

Der Donner war auch nicht besonders laut, aber hörbar. Sammy nöhlte schon rum wegen des einen Donners, denn sie mag Gewitter nicht und schon gar nicht, wenn selbige abends oder nachts aufziehen. Ein Blitz war nicht zu sehen gewesen und es kam ja auch wie gesagt nix Gewittermäßiges mehr nach - von einigen wenigen Regentropfen mal abgesehen. Die haben aber ausgereicht, um gegen 21 Uhr, als die Sonne hinter den Wolken hervor kam, einen wunderschönen Regenbogen am Osthimmel auszulösen.


       (c) Alexandra Döll, Essen

In Essen traten heute früh immer noch einige Windböen auf, während es hier in D'dorf relativ windstill ist, wobei sich Sonne und Wolken abwechseln. Es ist wirklich ne Mischung aus April und Oktober. Bevor ich gestern Nachmittag in Düsseldorf los fuhr, meinte ich schon scherzhaft zu Marina und Steffi, dass ich, falls ich auf dem Heimweg in einen Sandsturm geraten sollte, einfach die Titelmelodie von Sindbad ("Sindbad, Sindbad, schaut wie viel Glück dieses Kind hat...") singen würde, hihi. Steffi hat sogar mitgesungen, was Marina wiederum ziemlich amüsierte :o).

Freitag, 15. April 2011

Ein klassischer Fall von Glück gehabt :o)

Auf meinem Weg von Essen nach Düsseldorf bzw. umgekehrt höre ich in der Regel CDs aus meinem reichen Fundus - heute morgen das Metallica-Album "Garage Inc." aus dem Jahr 1998 *schepper* - da Radio Essen leider vor bzw.  hinter der Ruhrtalbrücke nicht mehr zu empfangen ist und ich auf EinsLive und deren Einheitsgedudel mittlerweile nicht mehr so wirklich Bock habe. Sobald ich jedoch wieder ins Sendegebiet von Radio Essen komme, schmeiße ich die CD in aller Regel raus und höre, während ich im Stau auf der Hatzper Straße aufgrund der reizenden Großbaustelle in Haarzopf/Fulerum stehe (vgl. meinen Suite101-Artikel vom 13. April 2011 zum Thema), Radio Essen, die einen wesentlich kultigeren Mix aus aktuellen Hits und Klassikern spielen wie EinsLive.

Neben Musik gibt es natürlich auch aktuelle Reportagen aus der Region sowie Warnungen vor Blitzern und Staus. Als ich gestern Abend gerade die A52 in Haarzopf verlassen hatte und mich mal wieder im obligatorischen Stau auf der Hatzper Straße befand, wurde durchgesagt, dass sich u. a. ein Blitzer auf der Fulerumer Straße in Fahrtrichtung Frohnhausen befindet. Der Hinweis war optimal, denn wenig später musste ich ja die Fulerumer Straße in Richtung Frohnhausen befahren, um nach Hause zu kommen. Vor mir sauste hinter der Baustelle ein 3er BMW mit etwa 80 Sachen die Fulerumer Straße entlang, während ich mich entgegen meiner sonstigen Angewohnheit, dort auch mal ein bisschen schneller als 50 zu fahren, stur an die 50 hielt. Entgegenkommende Fahrzeuge blendeten auch auf, um uns wohl vor dem Blitzer zu warnen - das machen die meisten Autofahrer ja aus Solidaritätsgründen. Der Fahrer des 3er hat das wohl nicht geschnackelt, denn in Höhe der berühmt-berüchtigten Laterne 64 am Südwestfriedhof stand nämlich ein unscheinbarer dunkelblauer Passat Kombi der Stadt Essen und blitzte fröhlich - der BMW ist natürlich trotz Warnung in die Radarfalle gesaust (hehe), während ich mit Strich 50 an dem Passat vorbei fuhr und meine Geschwindigkeit auch solange beibehielt, bis ich das Hauptportal des Friedhofs hinter mir gelassen hatte, sodass man mich aufgrund einer Bergkuppe nicht mehr sehen konnte, hehe. Schwer fiel mir das allerdings auch, zumal gerade auf Radio Essen der echt coole Michael Jackson-Klassiker "Beat it" lief, der einen schon mal dazu reizen kann, etwas mehr Gas zu geben :o).

Am Südwestfriedhof steht die Stadt Essen ja mal öfter, um zu blitzen - meist in Höhe von Laterne 64. Letztes Jahr bin ich auch frühmorgens auf dem Weg zur Arbeit in die Radarfalle gesaust, aber es blieb zum Glück bei nem Verwarnungsgeld von 15 Euro, da ich nicht wesentlich zu schnell war. Ich weiß eh nicht, warum die ausgerechnet am Südwestfriedhof blitzen, zumal die Fulerumer Straße kaum besiedelt ist - abgesehen von der Siedlung Heimatdank, die jedoch ein gutes Stück von der Straße zurückgebaut ist. Hm, vielleicht befürchtet die Stadt Essen, dass einige Leichen vom Friedhof, die sich nach längerer Liegezeit in ihrem Grab mal die Beine vertreten wollen, durch überhöhte Geschwindigkeit von Autofahrern gefährdet werden *grübel*. Vor Schule und Kindergärten würden Geschwindigkeitskontrollen mehr Sinn machen, da es leider einige Menschen gibt, die meinen, dort mit 80 Sachen vorbei heizen zu können, aber in der Höhe von Schulen wird leider seltener kontrolliert. Da halte ich mich auch kategorisch an die Geschwindigkeit, weil ich kein Kind auf dem Gewissen haben möchte. Vor vielen Jahren hatten wir mal nen Fahrschüler, der zum Tempolimit an Schulen und Kindergärten meinte: "Okay, ich versuche zu bremsen, und wenn's nicht reicht: Pech gehabt! Dann sollen die Eltern halt ein neues Blag machen!" Das gab mächtig Ärger, als er diesen Asi-Spruch im Theorie-Unterricht ablaichte - danach kam er auch nicht mehr wieder. Das war wohl auch besser so.

Donnerstag, 17. März 2011

Toleranz?

Gestern bekam ich wieder per Post die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Metal Hammer geliefert, die ich dann auch direkt abends auf der Couch gelesen habe, zumal auch einige Fotos und ein kleiner Artikel über meine Lieblingsband Metallica drin waren. Ich lese auch immer ganz gerne die Leserbriefe zu Beginn des Heftes und wunderte mich doch etwas darüber, dass manche Leser sich darüber beschwert haben, dass ein mir persönlich nicht bekannter Metaller namens Burzum nicht in der Zeitschrift näher beleuchtet wird bzw. seine Musik nicht rezensiert wird - der Mensch vertritt offensichtlich rechtsradikales Gedankengut, das sich aber scheinbar nicht in seiner Musik niederschlägt. Egal, ob seine faschistischen Tendenzen nun in seiner Musik erkennbar werden oder nicht: Ich kann Chefredakteur Christof Leim, der diese Beschwerden auch mit einem eigenen Statement beantwortet hat, nur zustimmen, wenn er schreibt, dass Bands mit rechtsradikalem Gedankengut im Heft nicht behandelt und toleriert werden; egal, ob sich ihre faschistische Überzeugung nun in ihrer Musik widerspiegelt oder nicht. In der Beziehung bin ich auch für die Null-Toleranz-Grenze, zumal vielen Metallern ohnehin pauschal nachgesagt wird, auch wenn es für einen Großteil nicht zutrifft, dass sie entweder todessehnsüchtige, gewaltbereite Satanisten mit Alkoholproblem sind und/oder rechtsradikales Gedankengut vertreten. Das sind dann wiederum die Vorurteile, die den Metal-Fans häufig entgegen gebracht werden und wenn dann noch tolerant damit umgegangen wird, dass einige Bands leider rechts sind, fühlen sich manche Leute ja noch in ihren Stereotypien bestätigt.

Was ist das überhaupt für ein Argument? "Okay, der Typ ist rechts, aber der macht ja so tolle Musik..." Gute Musik hin oder her - ich bin auch nicht dafür, dass Leuten mit rechtsradikalem Hintergrund unter Umständen auch noch ein Forum geboten wird, indem man diesen Aspekt komplett ausblendet. Ich frage mich auch, ob die Leute, die meinen, dass man die faschistischen Tendenzen von Burzum mal eben ignorieren kann, auch so tolerant und vermeintlich weltoffen wären, wenn es sich nicht um einen Menschen mit rechter Gesinnung handeln würde, sondern stattdessen um jemanden, der radikal-islamistische Tendenzen vertritt oder der als Pädophiler bekannt ist. Würde das dann auch völlig los gelöst vom künstlerischen Schaffen des betreffenden Musikers gesehen werden? Vermutlich nicht. Dann wäre das Geschrei nämlich groß, aber bei Rechtsradikalismus scheinen einige eine übertriebene Toleranz an den Tag zu legen - auch wenn sie sich selbst von solchen Tendenzen abgrenzen mögen.

Irgendwie scheint es in einigen Köpfen noch nicht angekommen zu sein, dass Hitler und seine Schergen während der NS-Zeit nicht nur Rückenwind von glühenden Anhängern ihrer Ideologie bekamen, sondern auch von denen, die stillschweigend weggeschaut oder die Diskriminierung/Tötung von vermeintlichen Randgruppen billigend in Kauf genommen haben. Von den Konzentrationslagern wollten viele Deutsche nichts gewusst haben, aber die Diskriminierung der jüdischen Mitbürger muss sogar selbst dem ignorantesten Zeitgenossen aufgefallen sein, zumal die Juden in der NS-Zeit ja dazu verdonnert wurden, einen Juden-Stern an ihrer Kleidung zu tragen und in den Schaufenstern jüdischer Geschäfte ja oft genug Aufforderungen von den Nazis prangten, als Deutscher dort ja nicht einzukaufen. DAS kann normalerweise keinem Deutschen zwischen 1933 und 1945 verborgen geblieben sein, mit welchem Ausmaß antisemitische Diskriminierung in der Zeit erfolgt ist. Manche haben  offensichtlich gar nix aus der deutschen Geschichte gelernt.

Vor dem Hintergrund finde ich es auch vollkommen legitim und richtig, dass rechtsradikalen Musikern nicht auch noch ein Forum geboten wird - auch wenn sich ihre rassistische Ideologie nicht in ihrer Musik niederschlägt, was ich im konkreten Fall nicht beurteilen kann, da ich Burzum nicht kenne und sie angesichts rechtsradikalen Gedankenguts auch nicht näher kennen lernen möchte. Und - wie bereits gesagt: An radikalem Gedankengut sind nicht nur die Schuld, die es aktiv umsetzen durch Aufmärsche, Parolen und Diskriminierung von Randgruppen (in diesem Fall Ausländer), sondern auch die, die sich dem nicht entgegen stellen und es stillschweigend tolerieren, nur weil jemand angeblich gute Musik macht.

Ebenso nervt mich auch - losgelöst von der Frage nach rechtsradikalem Gedankengut - die Diskriminierung und das Dissen mancher Metaller untereinander. Die Metaller, die sich als "true" bezeichnen, definieren aber sehr genau, welche Bands man hören darf und wie man sich kleiden muss, um als "true" durchzugehen - wenn jemand aber auch Bands hört, die von den selbst ernannten true Metallern als "untrue" abqualifiziert werden oder gar Songs, die aus einer anderen Musikrichtung stammen (Pop, Schlager, Techno etc.), gut findet, dann ist es mit der Toleranz der vermeintlichen true Metaller, die sich als besonders weltoffen und tolerant definieren, aber auch ganz schnell vorbei. Ich höre zwar gerne Metallica, Iron Maiden, Judas Priest, Dio, Slayer, Gary Moore, Rammstein, In Extremo und noch anderes, was dem Hard Rock- und Metal-Bereich zuzuordnen ist, ich habe aber kein Problem damit, auch zu sagen, dass ich auch andere Musik außer Metal gerne mag - z. B. Pop der 80er Jahre und auch teilweise Pop-Musik der heutigen Zeit, wenn auch nicht in vielen Fällen. Ich mag umgekehrt auch nicht jeden Metal-Song, selbst von meiner Lieblingsband Metallica mag ich nicht alle Lieder, obwohl ich Fan von ihnen bin. Okay, dann bin ich eben untrue, weil ich neben Metal auch Pop höre und nicht jeden Song meiner Lieblingsband mag :o).

Sorry, Leute, leider kann ich auch nicht mit Nietenarmband und Metallica-T-Shirt meine Kunden empfangen und betreuen - ich glaube, davon wären auch nicht alle Kunden begeistert; egal, wie gut ich meinen Job auch sonst mache,  wie zufrieden meine Klienten auch mit den von mir lektorierten und korrigierten Bewerbungsunterlagen sind und wie sympathisch ich ihnen als Mensch bin. Das Einzige, was ich mir erlaube, ist, hier schon mal ganz in Schwarz aufzulaufen, aber da hauptsächlich Banker aus allen Hierarchiestufen unsere Kunden sind, kann ich hier nicht mal eben rumlaufen, als wenn ich gleich auf ein Metallica-Konzert wollte. Ebenso deplatziert wäre dieses Outfit auch, wenn ich als Steuerberaterin, Verkäuferin in einer Parfümerie oder Edel-Boutique usw. arbeiten würde. Umgekehrt würde ein Banker, der in Anzug und Krawatte zum Metallica-Konzert kommt, ebenso deplatziert wirken. Soviel zum Thema "Toleranz".

Montag, 14. März 2011

Wenn die Leute sonst nix zu tun haben...

...müssen es eben halt Promi-Magazine sein mit unmaßgeblichen Infos über vermeintliche Stars oder kontraproduktive Anstänkereien von Lesern. Mir persönlich ist es bis dato zwar eher selten passiert, dass irgendjemand meinte, unsachliche Kritik an einem Artikel zu üben - meist kamen da eher konstruktive Vorschläge - aber eine meiner Autorenkolleginnen, die erst seit einigen Monaten bei Suite101.de dabei ist, bekam wohl nicht gerade freundliche Post von einem Leser, in der er ihr einen entgeisternden Vortrag darüber hielt, dass in ihrem Artikel über Plagiate nix Neues enthalten sei. Hm, eigentlich verfassen wir bei Suite101.de keine Doktorarbeiten, sondern schreiben Artikel zu aktuellen oder zeitlosen Themen, die aber im Gegensatz zu ner Doktorarbeit nicht dem Einzigartigkeits-Prinzip entsprechen müssen. Einige Autorenkollegen haben ähnliches berichtet - von Lesern, die bei einem Düsseldorfer Kollegen im Flur standen, und über einen seiner Artikel über einen Schauspieler lamentierten, die andere bekam einen Anruf von einem älteren Herrn, weil sie angeblich falsche Infos veröffentlicht habe, leider konnte er ihr aber auch nicht sagen, was daran falsch war, obwohl das Telefonat wohl 20 Minuten gedauert hat...hm, konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge sind sicherlich bei Kommentaren und Leserbriefen willkommen, unmöglich finde ich aber Anstänkereien, Pöbeleien und irgendwelche Kommentare, die im Prinzip nur das im Artikel Dargestellte noch mal wiederholen. Manche Menschen scheinen echt nix zu tun zu haben, wenn sie sich ausschließlich darauf konzentrieren, Autoren oder Journalisten mit unmaßgeblichen Kommentaren und Nervereien anzugehen. Konstruktive Kritik - gerne! Dummes Rumgelaber, Beleidigungen, Arroganz ("Ich kann diesen Artikel nicht ernst nehmen, weil ich eine andere Auffassung vertrete...!") Wiederholungen von Argumenten aus dem Artikel der Marke "Hauptsache, ich hab mal was von mir gegeben" - nein! Manche Leute scheinen echt so ein langweiliges Leben zu haben, dass sie sich den Tag wohl dadurch retten müssen, indem sie andere andissen - dabei gibt es wirklich Wichtigeres auf der Welt als dieser Blödsinn. In Japan sind die Menschen in mehrfacher Hinsicht von schlimmen Katastrophen betroffen (Tsunami, Erdbeben, Radioaktivität) und einige meinen, das komplett ausblenden zu müssen, stattdessen regen sie ihre Mitmenschen lieber dumm von der Seite an. Wenn man sonst nix zu tun hat...ich empfehle für solche Fälle immer Hobbys wie "Angstfrei töpfern in der Toscana", "Stressfreies Leistungsschwimmen im Haifischbecken/Piranha-Becken" oder auch "Jonglieren mit radioaktiven Brennelementen". Das ist wenigstens Beschäftigung für einige Menschen, die mit sich und ihrem Leben offenbar nicht soviel anzufangen wissen.

Gut, in vielen Medien werden Sondersendungen über die Katastrophe in Japan gebracht, aber einige Sender können nicht umhin, uns weiterhin mit ihrem Promi-Scheiß zu nerven. Was interessiert es mich, ob Daniela Katzenberger nen neuen Macker sucht oder ob Anna-Carina bei DSDS rausgeflogen ist? Als Persiflage auf diese Promi-Magazine in den Massenmedien habe ich Freitag mal ne kleine Persiflage gemacht, die bei meinen Kolleginnen und Kollegen einen Heiterkeitsausbruch ausgelöst hat - zumal das DAS Magazin für Leute ist, die sonst nix zu tun haben :o):

Fotos Marina, Steffi, Alex: (c) Marina Hong, Düsseldorf
Foto Timo und Darsteller Krimi-Dinner: (c) Thomas Marterer, Gießen
Texte: (c) Alexandra Döll, Essen

Das entspricht ja dem Niveau der Regenbogenpresse - ich lese solche Zeitschriften meist beim Friseur, wenn meine Strähnchen einwirken, aber sonst muss ich das echt nicht haben, mir Zeitschriften wie "Frau im Spiegel", "Gala", "InStyle", "InTouch" etc. zu kaufen, da die Infos über Promis, Adelige etc. gelinde gesagt nen Toten interessieren - und den wahrscheinlich auch noch nicht mal. Da kann ich meine Kohle sinnvoller investieren.

Am Samstag waren zwei Interessentinnen für meine Wohnung da. Die erste Dame war zwar begeistert von meiner Raumaufteilung und der Helligkeit der Wohnung, hat es sich aber wohl wegen Nachtspeicherheizungen anders überlegt (obwohl mein Vermieter versucht hat, das noch schön zu reden, höhö) und die zweite Dame mochte meine Wohnung zwar auch wegen der hohen Decken und der Helligkeit, aber sie befürchtete, dass ihre nicht mehr ganz so jungen Eltern, wenn sie aus der Türkei zu Besuch kommen, aus gesundheitlichen Gründen Schwierigkeiten hätten, in den zweiten Stock zu kommen - ihr Bruder wohnt wohl auch in der 2. Etage und da ist das auch jedesmal ein Problem. Die erste Dame hat sich wenigstens Zeit genommen, sich die Wohnung in Ruhe von mir zeigen zu lassen, bei der zweiten jungen Dame war es eher Speed-Dating, wenn auch nicht so extrem wie bei dem älteren Herrn, der sich vor einigen Wochen die Wohnung meiner Nachbarn im ersten Stock angeschaut hat. Heute Abend kommen die nächsten beiden Interessenten und am Mittwoch will ein Makler kommen. Okay, da habe ich abends nach der Arbeit noch weitere repräsentative Aufgaben :o).

Gestern Morgen habe ich wieder dem Gerinnungs-Selbstmanagement gefröhnt und es hat alles wunderbar geklappt im ersten Anlauf - sowohl Quick- als auch INR-Wert lagen im therapeutischen Bereich. YEAH!

Ansonsten bin ich derzeit dabei, das Manuskript meines neuen Buches zu lektorieren. Der erste Korrekturgang ist bereits gelaufen, aber natürlich schaue ich noch mal öfter drüber, denn manchmal findet man doch nicht alles beim ersten Korrekturlesen, wie uns sogar immer wieder bei relativ kurzen Anschreiben für unsere Kunden auffällt. Eine Seite ist natürlich nix im Vergleich zu insgesamt 134 Seiten inklusive Literaturverzeichnis für Leser, die sich für die wissenschaftlichen Hintergründe meiner Persiflage interessieren.

Es folgt eine Begriffswolke zum gesamten Manuskript:

Freibad Dellwig - Altenessen - Porno - Umkleidekabine - Tetraeder - Emscher - Liebe - Schwimmen - Mottbruchhalde - Barkasse - Haie - Kanalbrücke - Fahrrad fahren - Hagel - Arena auf Schalke - Rhein-Herne-Kanal - Binnenschiff - Piranhas - Georg-Melches-Stadion - Bergeborbeck - Heßler - Halde am Weidkamp - Schwarzbach - Straßenbahn - Levinstraße - Heizkraftwerk Karnap - Emscherklärwerk - Niederrhein - Wasserkraftwerk - Donner - Poco-Domäne - Eisenbahnbrücke - Ball - Vogelheim - Friedhof Am Hallo - Wasserhose - Vollmond - Balkon - Kaisergarten - Frühstück - Klaumerbruch - Hochhaus - Reuenberg - Katernberg - Schwimmtierchen - Nippelalarm - Flut - Berne - MP3-Player - Himmel - Vondernstraße.

Auch die Musik darf natürlich nicht zu kurz kommen :o):

Hoffmann & Hoffmann - Das Schwarze Album - Dio - Just another night - Higher - Himbeereis zum Frühstück - Metallica - U. D. O. - Say a prayer - Teufelsforke - Singen - Prince.

Diesmal spielt die Story nicht nur in Essen - vorwiegend im Nordwesten und Norden der Stadt - sondern auch in anderen Ruhrgebietsstädten wie Gelsenkirchen, Bottrop, Oberhausen, Duisburg und Gladbeck. Sogar der Niederrhein und Düsseldorf sind an einigen Stellen als Schauplatz kurz vertreten.