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Montag, 3. Mai 2010

Und wieder ein Jahr älter

Nachdem ich am Samstag meinen 36. Geburtstag gefeiert habe, habe ich soeben erst mit Thorsten - die alte, 40-jährige Socke, haha - telefoniert und koche gerade Kaffee!! Thomas hat mir ein lustiges Filmchen zum Geburtstag geschickt und Petra eine total niedliche E-Card, die sogar dudelt *freu*.

Samstag bekam ich Besuch von Uli nebst Herkules, Renate, Steffi und Marina und wurde reich mit lustigen Dingen beschenkt wie:
  • DVD von Metallica (Francais pour une nuit), die allerdings am Samstag ziemlich zickte - ob's an der DVD oder an meinem Player liegt, muss ich noch rausfinden (von Uli)
  • Dessertlöffel (von Renate)
  • Kuchengabeln (auch von Renate)
  • eine Plüschmaus, die ich Friedhelm genannt habe (auch von Renate)
  • ein orangefarbener Kaffeepott nebst passendem Unterteller und einem venezianischen Aschenbecher (auch von der Rüstigen)
  • das Buch "Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt" (von Steffi und Marina). Ich habe es bereits am Samstagabend, nachdem meine Gäste wieder Richtung Düsseldorf gefahren waren und ich mal eben das Geburtstagsgeschirr gespült hatte, gelesen und es ist wirklich sehr lustig und kurios!
  • von Steffi und Marina folgt noch was von nichtlustig.de, aber das wurde nicht mehr rechtzeitig geliefert - lief ja auch per Online-Shop
  • ein Buchgutschein vom Stern-Verlag hier in Düsseldorf, nur wenige Gehminuten von der Bank entfernt (von unserer Geschäftsleitung im schönen Taunus)
  • eine Topfblume und 50 € (von meinen Eltern)

Vielen Dank auf jeden Fall für die lustigen Geschenke und Karten! ;o) Marina hat natürlich mal wieder putzigerweise gereimt, wie sich das für eine alte Hip-Hopperin eben gehört! Allerdings hat auch das Cover der Karte geradezu dazu aufgefordert.

Damit sich meine beiden Mitstreiterinnen aus dem Projektbüro auch so richtig heimisch bei mir zuhause fühlten - Marina war ja schon letztes Jahr bei mir, Steffi hatte in diesem Jahr Premiere - habe ich extra für die beiden am Vortag u. a. Medium-Mineralwasser gekauft, damit sie sich wie unser Crazy Frog einen Rausch antrinken konnten, haha!! Das hat sogar funktioniert, aber zum Glück haben sie sich nicht benommen wie Crazy Frog, sondern nur "normal verrückt", hihi. Das hätte mir jetzt auch noch gefehlt, wenn die beiden Mäuse Gesichtstourette bekommen hätten und die Rosinen in ihren Köpfen aneinander geprallt wären...bei Renate und Uli war eher der Kaffee als Getränk sehr beliebt.

Abends sind wir dann noch zum Restaurant Haferkamp bei mir um die Ecke gelaufen, um dort lecker zu schnabulieren. Meine vier Gäste haben etwas mit Spargel gegessen - ich mag den zwar auch total gerne, aber da meine Mom mir schon verkündet hatte, dass sie mir am Sonntag Spargel macht, habe ich ein Cordon Bleu mit Pommes und Salat gefuttert. Marina hat erwartungsgemäß ab und zu mit ihrer Mahlzeit gesprochen ;o) und natürlich jede Menge Fotos auf dem Weg nach/von Haferkamp zurück zu meinem Haus geschossen, natürlich von diversen Tulpen - insbesondere von einer schwarzen Tulpe, die bei mir in der Straße auf halber Höhe in einem Vorgarten wuchs - einer auf Tulpen zeigenden Steffi, Uli und mir, Herkules, der Außenansicht des Restaurants...auf die Fotos bin ich mal sehr gespannt. Als Steffi auf die farblich zu ihrer Strickjacke passenden Tulpen vor dem Restaurant zeigte, waren wir alle der Meinung, dass Steffi das sehr professionell gemacht hat - tja, ob wir nun auf eine Ananas oder eine Tulpe zeigen, ist ja letzten Endes auch (fast) egal ;o).

Ich weiß zwar, dass es schwarze Rosen gibt, aber für mich war es mit meinen 36 Jahren eine absolute Premiere, auch eine schwarze Tulpe zu sehen. Mir hat sie jedenfalls sehr gefallen!

Slayer fand meine Geburtstagsgesellschaft eher zum Gähnen, obwohl alle ihn total putzig fanden - wahrscheinlich hat er sich nur gefragt, was plötzlich für ein Menschenauflauf in der Hütte seiner Mama ist und warum hier ständig gekichert und gelacht wird, wobei er das eigentlich von mir gewöhnt ist ;o)). Entweder lag er schlafend in seiner Hütte, hatte aber allerdings sein Köpfchen draußen, damit ihm auch nix entging oder er hat friedlich auf der Seite in der Einstreu gelegen, um ganz nah am Geschehen zu sein.

Freitag, 26. März 2010

Was der einen jungen Dame ihre Ananas...


Foto: (c) Pambieni, Pixelio
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...ist der anderen jungen Dame ihre Tomate! Seit einiger Zeit habe ich Heißhunger auf Tomaten (schwanger kann ich allerdings nicht sein - und schon gar nicht von einem Beraterkollegen, hihi), insbesondere auf die kleinen Balkon- und Cocktailtomaten. Als Kind und Jugendliche habe ich Tomaten lediglich in Form von Ketchup und Tomatensauce zu Spaghetti zu mir genommen, während meine Mom Tomaten immer schon geliebt hat. Ich glaube, ich bringe mir morgen vom Einkaufen niedliche kleine Cocktail-Tomaten mit, aber ich habe keine Ahnung, warum ich da plötzlich so einen Jieper drauf habe. Okay, meine Leidenschaft für Spargel schlug auch erst mit 25 Jahren durch, vorher habe ich den auch nie gegessen....

Samstag, 2. Mai 2009

35 und kein bisschen leise

Gestern, am 1. Mai, habe ich meinen 35. Geburtstag gefeiert. Nach einem netten Essen bei meinen Eltern inklusive Geldgeschenk und einer dekorativen Topfblume bin ich wieder nach Hause gefahren, da ich ja ab 15 Uhr eine 7-köpfige Geburtstagsgesellschaft erwartete - meine ältesten Freundinnen Uli und Renate, die ich schon seit meiner KPMG-Zeit (Januar 2001 bis August 2006) kenne, meine beiden Büropflanzen Tim und Wera, meine Ex-Büropflanze Marina und ihren koreanischen Freund Hong. Ach ja, ein tierischer Gast war auch dabei, nämlich Herkules, der reizende kleine Chihuahua-Yorkshire-Shitzu-Mischling von Uli, der kürzlich seinen 5. Geburtstag gefeiert hat.

Als ich gerade schon mal Kaffee kochte und meinen Tisch dekorierte, rief die rüstige Renate an, weil Map24 sie ein wenig verkehrt geschickt hatte - sie stand mit ihrem netten roten Opel Agila in der Prärie Richtung Rhein-Ruhr-Zentrum, weil Map24 ihr netterweise unterschlagen hatte, dass sie erst eine Straße später links musste auf die Fulerumer Straße. Lt. Map24 hätte meine Straße nämlich von der Humboldtstraße in ein Feld abzweigen müssen und das konnte natürlich nicht sein. Ich hab ihr dann den restlichen Weg erklärt, so dass sie schließlich um 14.50 Uhr zeitgleich mit Uli und Herkules eintrudelte.

Um kurz nach 15 Uhr traf dann auch Tim ein, der mein Geschenk im Internet bestellt hatte, das jedoch noch nicht geliefert worden ist, so dass er mir selbiges nächste Woche übergeben möchte, wenn er mit mir und Ralf abends einen heben geht. War aber auch nicht so schlimm, ich habe mich trotzdem gefreut, dass er da war.

Eine halbe Stunde später kamen dann Marina und Hong, Wera traf erst nach 16 Uhr ein, weil sie und ihr Mann noch überraschend Besuch bekommen hatten. Jedenfalls waren wir eine sehr illustre Runde - Tim und ich haben in der Küche zusammen Appelkorn geschlürft und eine geraucht, Marina war ganz fasziniert von meinen zahlreich vorhandenen Stofftieren (insbesondere meinen Plüsch-Haiopeis), Herkules kuschelte mal mit Frauchen, mal mit mir, mal mit Tim, und ansonsten waren wir sehr ausgelassen und albern.

Jedenfalls habe ich sehr nette Geschenke bekommen:
  • das Buch "Nichtlustig 4" und eine Flasche Wein (von Uli),
  • das Nichtlustig-Spiel, Renates Buch "Glück bedeutet, ein Pony zu haben", zwei Grünpflanzen und ein Heublumen-Bad gegen rheumatische Beschwerden (von der Rüstigen)
  • ein Plüsch-Meerrschweinchen, eine "Ohne Chef ist alles doof" von Sheepworld, eine Tafel Schokolade von Sheepworld und ein Rheuma-Bad (von Marina und Hong),
  • Salbe und noch ein Rheuma-Bad (von Wera und meinen übrigen Kollegen).

Nicht, dass irgendwer meint, meine Mitstreiter wären alle selten kreativ, weil ich so oft Rheuma-Bäder geschenkt bekommen habe, aber Bäder gegen rheumatische Beschwerden hatte ich mir tatsächlich gewünscht ;o). In letzter Zeit plagt mich mein Zipperlein wieder ganz schön und das nervt.

Als Tim und ich in der Küche geraucht und getrunken haben, haben wir aus Rücksicht auf meine nicht rauchenden Gäste die Tür zugemacht, damit der Rauch nicht ins Wohnzimmer zieht, und als wir gut gelaunt wiederkamen, habe ich natürlich gesagt: "Es ist nicht so, wie's aussieht - ich kann das alles erklären!", so dass der nächste Lachflash vorprogrammiert war.

Am frühen Abend war ich dann noch mit Renate und Uli im Restaurant Haferkamp unterhalb der Wickenburgstraße essen - Tim war leider nach Hause abbeordert worden, um seiner frühpubertierenden Stieftochter Herr zu werden, Wera wollte nicht mehr mit, Marina und Hong hatten noch ne Verabredung in der Düsseldorfer Altstadt. Dafür haben wir Drei dann noch den Biergarten bei Haferkamp bespaßt und lecker Spargel gegessen.

Die Vögel in unserer Gegend haben auch viel Humor: Renate parkte unterhalb des kleinen Baums auf der Ecke Schweriner Straße/Voßkühler Straße und abends war ihr kleines rotes Wägelchen über und über mit kleineren Vogelkotflecken übersät - vermutlich von Amseln und Drosseln. Ich konnte neulich meinen Clio erst mal von drei riesigen Flatschen Vogelkot befreien - der Größe nach zu urteilen muss es sich mindestens um einen Geier gehandelt haben...

Jedenfalls habe ich mich sehr über meine Geschenke und den Besuch gefreut und bedanke mich sehr herzlich dafür.

Im Biergarten bei Haferkamp haben wir während des Essens dann teilweise neue Erkenntnisse gehabt:

  1. Anwälte küssen gut, aber sie sind sehr höflich, bevor sie zur Tat schreiten ("Kurze Frage: Darf ich dich küssen?")
  2. Sonne macht albern
  3. Auch Haie aus Plüsch setzen auf Überraschungsangriffe, wie Marina gestern feststellen musste, als sie auf meiner Couch saß und plötzlich einen meiner Haiopeis auf dem Schoß hatte, der bis dato hinter ihr auf der Rückenlehne des Sofas gesessen hatte. Sie fand die Haiopeis so gut, dass sie direkt von ihnen drei Fotos mit ihrer Digitalkamera gemacht hat
  4. Kaffee ist auf Geburtstagsfeiern ein noch begehrteres Getränk als Alkohol, Eistee und Fanta
  5. Lkw aus CÖSFELD können nicht fahren oder höchstens mit Schrittgeschwindigkeit
  6. Pädagogen sind sowohl gut drauf als auch gut drunter, wie man ja an Tim und mir merkt (höhö). Gut, es gibt auch leider eine Reihe von negativen Gegenbeispielen...
  7. Die kleine Raupe Nimmersatt gibt es wirklich, denn sie versuchte, sich an Ulis Teller ranzupirschen, um sich an der zerlassenen Butter gütlich zu tun.

Weitere Erkenntnisse folgen hoffentlich bzw. sicherlich noch im Laufe der nächsten 364 Tage und hoffentlich auch noch lange, lange darüber hinaus.