Hm, Marina fuhr heute Morgen, als sie auf dem Weg zur Arbeit war, mehrfach mit "ihrer" Straßenbahn im Kreis, der Fahrer machte aber auch keine Durchsage bzgl. der Gründe und sie konnte erst nach mehreren Runden aussteigen - Runden, die die Bahn sonst wohl eigentlich nicht fährt, hihi.
Mein Französischlehrer - Gott hab ihn selig, er ist leider vor drei Jahren im Alter von knapp 65 Jahren verstorben - stellte im Jahr 1987 mal fest, dass die Ausschäumung der Schlüsselbeine zu einem zentralen Modeproblem geworden sei - konkret meinte er damit in seiner humorvollen Art, dass es manchmal für besonders muskulöse Menschen nicht so einfach mit der Kleidung ist. Obwohl: In den 80ern konnte es manchen ja gar nicht "muskulös" genug sein, da ja auch Schulterpolster total in waren :o).
Na ja, da Schulterpolster mittlerweile out sind und ein gestählter, muskulöser Body von manchen Menschen als das Nonplusultra empfunden wird - bis zu einem gewissen Grad finde ich's auch okay, aber nicht, wenn's total künstlich und angezüchtet aussieht - müssen manche Herren das Defizit an Muskelmasse und Schulterpolstern wohl anders ausgleichen. Als ich vorhin auf die U78 Richtung Altstadt wartete, latschte auf'm Bahnsteig ein Typ von Ende 50 rum, der offensichtlich seinen Kleiderbügel in der Jacke vergessen hatte, denn er machte sich so breit wie ein Lkw, während er da ungekonnt lässig den Bahnsteig entlang schlenderte und nebenbei noch fast einen älteren Herrn, eine Dame von etwa Mitte 40 und mich mit seinen ausgefahrenen Ellenbogen weggeklatscht hätte. Wirklich sexy *urgh*. Hoffentlich wird das kein neuer Trend...
Als ich gut 15 Minuten später von der Kö zum Büro flanierte, wurde ich von einem kleinen Mann überholt, der erstaunt und entrüstet darüber war, dass die Autos bei Grün einfach fuhren, er als Fußgänger wiederum Rot hatte und die Autos noch nicht mal anhielten, um ihn bei Rot gehen zu lassen. Empööööööörend! :o) Wenig später trat er in ein Pfützchen - das nicht von Groupie Thomas, sondern vom Regen stammte - übrigens eines, um das andere Passanten inkl. mir einen Bogen gemacht hatten. Danach hatte er irgendwas unter seinen Schuhsohlen, was da nicht hingehörte und er trampelte auf der Stelle wie ein Pferd, ohne sich um Leute, die hinter ihm angewandert kam, zu kümmern *kopfschüttel*. Im Eingang zur Orthopädischen Praxis am Carlsplatz hat er noch fast ne ältere Dame umgemäht, weil selbige die Unverfrorenheit besaß, auch in die gleiche Tür zu wollen. Empööööörend! :o) Wie sagte meine Jugendfreundin Sonny immer so schön angesichts der geistigen Ausfälle mancher Menschen? - "Epi-Lepi, aber happy!" :oD
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Mittwoch, 8. Juni 2011
Skurriles im ÖPNV, heute erlebt von Marina und mir
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Freitag, 4. Februar 2011
Manche Trends aus der U79 setzen sich im Pott fort
Als ich gestern Morgen bei meinem Chirurgen in E-Frohnhausen im Wartezimmer saß, um meine OP-Narben entklammern zu lassen, stellte ich zu meiner großen Erschütterung fest, dass sich ein Trend aus der U79 in Düsseldorf sogar im Ruhrpott fortsetzt: auch im Wartezimmer saß ein Business-Man, der mit verständnislosem Gesicht auf seinen Laptop starrte und seine Wichtigkeit wohl durch die Verwendung seines portablen PCs unterstreichen wollte. Hm, in Wartezimmern hab ich eigentlich was Besseres zu tun, als mit meinem Laptop zu werkeln...
Das Entklammern ging ganz gut, wobei es in der Leistengegend ziemlich geziept hat, aber wie heißt es so schön - und das nicht nur in der Werbung für Kytta-Salbe: Ein Indianer kennt keinen Schmerz! :o) Wenigstens heilt alles gut ab.
Thomas beglückte uns gestern mit Post, denn er sendete uns vier Foto-CDs von unserem Firmen-Event im November 2010. Passenderweise waren die CDs in drei rosa Hüllen und in einer babyblauen Hülle verpackt - macht ja auch Sinn: rosa für uns drei Mädels Marina, Steffi und mich, babyblau für Timo :o))). Als ich Thomas anrief, um mich bei ihm auch im Namen meiner MitstreiterInnen für die Foto-CDs zu bedanken, sprach ihn natürlich darauf an. Er lachte und meinte, dass er das natürlich bewusst gemacht hätte, weil er sich denken konnte, dass das bei uns für Belustigung sorgt. Der alte Schlingel! :o)
Nun werde ich mich mal um einen fröhlichen Bewerbungswunsch eines Bochumer Kunden kümmern und Mappen ausdrucken von gestrigen Bewerbungen, die mittlerweile von den Kunden abgesegnet wurden. Ansonsten hoffe ich auf einen friedlichen, entspannten Freitag.
Das Entklammern ging ganz gut, wobei es in der Leistengegend ziemlich geziept hat, aber wie heißt es so schön - und das nicht nur in der Werbung für Kytta-Salbe: Ein Indianer kennt keinen Schmerz! :o) Wenigstens heilt alles gut ab.
Thomas beglückte uns gestern mit Post, denn er sendete uns vier Foto-CDs von unserem Firmen-Event im November 2010. Passenderweise waren die CDs in drei rosa Hüllen und in einer babyblauen Hülle verpackt - macht ja auch Sinn: rosa für uns drei Mädels Marina, Steffi und mich, babyblau für Timo :o))). Als ich Thomas anrief, um mich bei ihm auch im Namen meiner MitstreiterInnen für die Foto-CDs zu bedanken, sprach ihn natürlich darauf an. Er lachte und meinte, dass er das natürlich bewusst gemacht hätte, weil er sich denken konnte, dass das bei uns für Belustigung sorgt. Der alte Schlingel! :o)
Nun werde ich mich mal um einen fröhlichen Bewerbungswunsch eines Bochumer Kunden kümmern und Mappen ausdrucken von gestrigen Bewerbungen, die mittlerweile von den Kunden abgesegnet wurden. Ansonsten hoffe ich auf einen friedlichen, entspannten Freitag.
Mittwoch, 2. Februar 2011
Neue Trends aus der U79
Morgens, wenn ich mein Auto auf der Kaiserswerther Straße in Düsseldorf abgestellt habe, fahre ich häufiger mit der U79 weiter zur Kö, manchmal auch mit der U78. Die U79 verkehrt zwischen Duisburg-Meiderich und Düsseldorf - Kaiserslauterner Straße. Wie ich schon des Öfteren mehr oder weniger amüsiert festgestellt habe, werden in der U79 offenbar neue Trends geboren - Düsseldorf ist nun mal eine trendige Metropole und warum sollten nicht auch in der U-Bahn neue Trends gesetzt werden.
Es folgt eine Liste der neuesten Trends aus der U79! :o)
Es folgt eine Liste der neuesten Trends aus der U79! :o)
- Auch Taschen, Tüten und Regenschirme haben neuerdings Anspruch auf einen eigenen Sitzplatz - auch wenn die U-Bahn proppenvoll ist und dadurch einigen Fahrgästen keine Möglichkeit zur Verfügung steht, sich hinzusetzen: der eigene Sitzplatz für Taschen, Tüten und Regenschirme muss sein, denn diese Gegenstände könnten sonst an Altersschwäche versterben, wenn man sie auf den Schoß nimmt und anderen Fahrgästen die Möglichkeit einräumt, sich hinzusetzen!
- Ganz neuer Trend: Laptop auf dem Schoß, wichtigtuerische, zombiemäßige Miene aufsetzen und verständnislos auf den Monitor starren - Hauptsache, mein Laptop unterstreicht meine eigene Wichtigkeit! Die Laptop-Nutzer sind offenbar die BMW-Fahrer des ÖPNV :o).
- Nicht mehr ganz so neu: Mit dem eigenen iPhone für jedermann sichtbar rumfuchteln und so tun, als wenn man total wichtig wäre.
- Neuer Trend bei vielen jungen Damen zwischen 15 und 20: Mit dem Handy telefonieren und die ganze Bahn lautstark damit unterhalten, wie der eigene Freund im Bett ist, wie viel Zentimeter er bringt und was die eigene Lieblingsstellung im Bett ist - ist total interessant, wirklich :o).
Besonders interessant: Egal, ob es sich um deutsche oder ausländische Mädchen handelt: Das Ganze muss natürlich mindestens in einer Lautstärke von 100 db passieren, damit es auch selbst schwerhörige Senioren verstehen, und dann noch im schönsten "Kanak-Deutsch" :o) - dagegen nimmt sich Ruhrpott-Platt geradezu charmant aus. - Am Fahrkartenautomaten rumspielen, auf den Monitor glotzen und nix raffen.
- Jedem zeigen, dass ich auf der Kö in einem überteuerten In-Laden eingekauft habe und mit der entsprechenden Tüte rumfuchteln.
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