Nach einer kalten Nacht geht die Sonne an einem klaren Himmel über Borbeck und Umgebung auf, aber die Schützlinge in der MäTa haben trotz des traumhaften Wetters draußen natürlich etwas zu nöhlen - jeder auf seine Art :o).
Nach dem ersten Nachtfrost: Gerschede heute Morgen - (c) Alexandra Döll, Essen
ES plärrt, weil ES Stinki immer noch keinen Vogel zeigen darf - dabei flattern draußen im Garten einige Kohlmeisen herum, die offenbar auf Futtersuche sind. Renate ist so lieb und hängt draußen vor der Tür zum Außengelände ein Futterglöckchen für die einheimischen Singvögel auf - anschließend bestückt sie noch die beiden Vogelhäuschen im Garten mit Vogelfutter. Stinki hat natürlich so einen Hals, weil ES ihm trotzdem schon einen Vogel gezeigt hat - daraufhin will Stinki den Hund "Ronnie" von Baby Born mimen, d. h. er möchte Geräusche machen und krank werden. Alex untersagt Stinki jegliche Geräusche und Krankheiten, anschließend verbietet sie ES noch einmal ausdrücklich, Stinki einen Vogel zu zeigen. Stinki herzt seinen Angry Bird aus Plüsch und macht dabei Geräusche, aber freundliche :o).
Der Charmin Bear ist sehr verstört, weil viele Singvögel auf das von Renate ausgegebene Vogelfutter aufmerksam geworden sind und dem Charmin Bear das zuviele Vögel im Garten sind, die eifrig nach Körner picken - wer weiß, nachher verwechselt ein Vögelchen einen seiner Zehen noch mit Futter. Vor allem die keckernden Elstern behagen ihm gar nicht, genauso wenig wie ein Kolkrabe, der fröhlich durch das Gras hüpft. Thomas freut sich zwar über den klaren Morgenhimmel, friert aber und beschwert sich über seine Träume, die ihm nicht gefallen haben - Alex rät ihm daraufhin, einfach etwas anderes zu träumen :o). Steffi kichert albern.
Thorsten und der Stationsarzt beschweren sich zunächst darüber, dass Alex einfach ein Fenster zum Lüften aufgerissen hat und somit die Kälte ins Zimmer lässt, aber dann beginnen sie zu singen "Guten Morgen, Sonnenschein!" Einige Singvögel verlassen daraufhin fluchtartig den Garten der MäTa, nur die Elstern und Kolkraben lassen sich von dem schrägen Singsang nicht abschrecken. Der Arzt ist schließlich frustig, weil Thorsten das Wettrennen zur Toilette mit leichtem Vorsprung gewonnen hat - natürlich zückt er schon wieder seine Nadel, um Thorsten zu pieksen, aber Alex untersagt ihm dies streng.
Die Männergärtnerinnen bereiten das Frühstück in Küche und Gruppenraum vor, während die Herren sich im Waschraum salonfähig machen. Stinki will schon wieder Geräusche machen und krank werden, weil Thorsten Zahnpasta unter alle Türklinken schmiert - Steffi, die die Sauerei als Erste entdeckt, ist restlos entgeistert und kommandiert den albern kichernden Thorsten mit strengen Worten zurück in den Waschraum ab, während sie sich mit Hilfe ihrer Kolleginnen daran macht, die Türklinken von der Zahnpasta zu befreien. Stinki ranzt Thorsten an: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!", wird aber von Alex ermahnt, damit er mal endlich anfängt, sich die Zähne zu putzen. ES plärrt, als Thomas versehentlich seinen Seifenspender von Hello Kitty benutzt - da nützt es auch nix, dass Thomas sich entschuldigt, wenn auch leicht irritiert. Den Charmin Bear überkommt angesichts seiner kindischen Mitkinder das Bedürfnis, allen den Sack zu rasieren, doch das kann Renate gerade noch mit strengen Worten verhindern. Alex wiederum muss die Nadel vom Stationsarzt mit energischen Worten konfiszieren. Der Kaffee brotschelt in der Küche vor sich hin bzw. das Wasser für ES' Kakao kocht auch bereits. Renate kümmert sich freundlich darum, während Alex alle Männer dazu verdonnert, jetzt mal endlich duschen zu gehen - genug Zeit zum Zähne putzen und rasieren - Stinki ausgenommen, weil er einen Bart trägt - hatten ja alle. Steffi stöhnt genervt - jeden Morgen und jeden Mittag dasselbe Chaos im Waschraum!
Auch in den Duschkabinen bricht das Chaos aus. Stinki macht laute Geräusche in Form von Flüchen und Zetern, weil ihm die Seife auf den Fuß gefallen ist, Thorsten besabbelt seine Duschgel-Flasche mit schaurig-schönem Zeug. Der Stationsarzt verbrüht sich fast die Eier, weil er dem heißen Wasser zu wenig kaltes hinzugefügt hatte, Thomas dreht Pirouetten unter der Dusche und jammert nach Alex, weil er versehentlich ES' Hello Kitty-Seifenspender mit unter die Brause genommen hat. ES plärrt, obwohl er sein Hello Kitty-Duschgel bei sich hat - ES hat nämlich Seife in die Augen bekommen. Der Charmin Bear möchte eigentlich unter der Dusche seine Ruhe haben, aber bei dem Gezeter, Geheule und Gesang geht das ja leider nicht.
Nach dieser chaotischen Morgentoilette sind die Männergärtnerinnen froh, als alle Herren frisch gewaschen bei ihnen am Frühstückstisch sitzen, gleichzeitig hoffen sie, dass es jetzt mal endlich etwas ruhiger ist. ES hätte fast den Frieden gestört, weil ES Stinki schon wieder einen Vogel zeigen wollte, aber Alex hat ES einen Klaps auf die Finger gegeben, damit ES den Mund hält und Stinki keinen Vogel zeigt. Stinki seufzt erleichtert und fragt seinen Angry Bird, den er mit an den Frühstückstisch genommen hat, ob er auch etwas von seinem Marmeladen-Brötchen wolle. Die Maulwürfe draußen gehen sich wieder einbuddeln, denn das Chaos am Frühstückstisch halten sie noch nicht mal als Zuschauer aus :o).
Happy End!!!
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Freitag, 21. November 2014
Der erste Nachtfrost über Borbeck :o)
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Samstag, 27. September 2014
Vor der Mittagsruhe im Borbecker Männergarten :o)
Männergärtnerin Steffiiii bleibt einige Tage zuhause, da ihre beiden kleinen Söhne eine schwere Erkältung haben und sie sich selbstverständlich liebevoll um ihre Kinder kümmern möchte. Da haben ihre beiden Mitstreiterinnen Renate und Alex volles Verständnis, sind dafür aber auch mit den großen männlichen Kindern in Borbeck alleine.
Schon nach dem Mittagessen gibt es Zoff. Stinki möchte ES am liebsten im Waschbecken ersäufen, denn ES zeigt ihm dauernd einen Vogel - nein, nicht im Sinne von an die Stirn tippen, sondern Vögel, die im Garten der MäTa umher flattern, z. B. Kohlmeisen (mésanges charbonnières), Spatzen (pierrots) oder Elstern (pies). Stinki nimmt sich fest vor, ES eine zu scheuern, wenn ES ihm noch mal einen Vogel zeigt, doch Alex verbietet ES glücklicherweise den Mund und verdonnert ES stattdessen, sich die Zähne zu putzen - das gilt allerdings auch für den grummelnden Stinki.
Thorsten findet Zähneputzen doof und schmiert lieber Zahnpasta unter alle Türklinken, sodass Alex ihn anmeckert und die Zahncreme erst wieder mühselig von den Klinken entfernen muss. Thorsten lacht albern und kichert der putzenden Alex hinterher. Renate überwacht das Zähneputzen der großen männlichen Kinder, kann aber nicht verhindern, dass Thomas versehentlich sein Gurgelwasser gegen einen Spiegel spuckt, weil der Stationsarzt ihn einfach mit einer Nadel gepiekst hat, denn er war ziemlich genervt von Thomas' Singsang beim Zähneputzen und Thorstens kindlichen Scherzen. Der Charmin Bear ist frustig, weil es keine Charmin-Zahncreme und seit einigen Jahren ja auch leider kein Charmin-Toilettenpapier mehr gibt.
Als sich am Toilettenfenster eine singende Amsel niederlässt ("Please, KU, look at the merle!") und ES Stinki erneut einen Vogel zeigt, reicht es Stinki endgültig, denn er verpasst ES einen kleinen Knuff in den Nacken. ES plärrt los, sodass Alex Stinki von ES wegzerrt und ihn ermahnt, ruhig zu bleiben und nicht in der Gegend rumzufausten. ES bekommt wiederum Sprechverbot, damit Stinki nicht völligst ausflippt. Der 1,93 große Charmin Bear stellt sich zwischen den kleinen Stinki (ca. 1,72) und das noch kleinere ES (ca. 1,68), um weiteren Sicht-, Sprech- und Körperkontakt zwischen den beiden zu vermeiden. Die Amsel ist mittlerweile vergnügt zwitschernd abgeflattert, d. h. sie hat die Flatter gemacht :o).
Als endlich alle Herren mit frisch geputzten Beißerchen in ihren Betten liegen, erholen Renate und Alex sich erst mal bei Kaffee und Zigarette im Sonnenschein von ihren großen männlichen Kindern.
Schon nach dem Mittagessen gibt es Zoff. Stinki möchte ES am liebsten im Waschbecken ersäufen, denn ES zeigt ihm dauernd einen Vogel - nein, nicht im Sinne von an die Stirn tippen, sondern Vögel, die im Garten der MäTa umher flattern, z. B. Kohlmeisen (mésanges charbonnières), Spatzen (pierrots) oder Elstern (pies). Stinki nimmt sich fest vor, ES eine zu scheuern, wenn ES ihm noch mal einen Vogel zeigt, doch Alex verbietet ES glücklicherweise den Mund und verdonnert ES stattdessen, sich die Zähne zu putzen - das gilt allerdings auch für den grummelnden Stinki.
Thorsten findet Zähneputzen doof und schmiert lieber Zahnpasta unter alle Türklinken, sodass Alex ihn anmeckert und die Zahncreme erst wieder mühselig von den Klinken entfernen muss. Thorsten lacht albern und kichert der putzenden Alex hinterher. Renate überwacht das Zähneputzen der großen männlichen Kinder, kann aber nicht verhindern, dass Thomas versehentlich sein Gurgelwasser gegen einen Spiegel spuckt, weil der Stationsarzt ihn einfach mit einer Nadel gepiekst hat, denn er war ziemlich genervt von Thomas' Singsang beim Zähneputzen und Thorstens kindlichen Scherzen. Der Charmin Bear ist frustig, weil es keine Charmin-Zahncreme und seit einigen Jahren ja auch leider kein Charmin-Toilettenpapier mehr gibt.
Als sich am Toilettenfenster eine singende Amsel niederlässt ("Please, KU, look at the merle!") und ES Stinki erneut einen Vogel zeigt, reicht es Stinki endgültig, denn er verpasst ES einen kleinen Knuff in den Nacken. ES plärrt los, sodass Alex Stinki von ES wegzerrt und ihn ermahnt, ruhig zu bleiben und nicht in der Gegend rumzufausten. ES bekommt wiederum Sprechverbot, damit Stinki nicht völligst ausflippt. Der 1,93 große Charmin Bear stellt sich zwischen den kleinen Stinki (ca. 1,72) und das noch kleinere ES (ca. 1,68), um weiteren Sicht-, Sprech- und Körperkontakt zwischen den beiden zu vermeiden. Die Amsel ist mittlerweile vergnügt zwitschernd abgeflattert, d. h. sie hat die Flatter gemacht :o).
Als endlich alle Herren mit frisch geputzten Beißerchen in ihren Betten liegen, erholen Renate und Alex sich erst mal bei Kaffee und Zigarette im Sonnenschein von ihren großen männlichen Kindern.
Mittwoch, 26. März 2014
Mittagsruhe im Borbecker Männergarten - Fröhlichkeit Teil 1 :o)
Nach dem Essen verfrachten die Männergärtnerinnen Alex, Renate und Steffi ihre großen männlichen Schützlinge im Nebenraum in ihre Bettchen - natürlich nicht, ohne dass die sich vorher ihre Zähne geputzt haben. ES plärrt, weil seine Tube Blendi-Zahnpasta fast leer ist, aber Steffi hilft ES, noch den Rest aus der Tube rauszuquetschen, dabei macht sie das betretene Gesicht. Stinki ist schon wieder genervt von ES und ranzt: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!" Der Charmin Bear grinst huldvoll, während er seine Beißerchen mit Colgate Total schrubbt. Thorsten hat wieder lustige Ideen, denn er will Zahnpasta unter alle Türklinken schmieren, doch Alex hindert ihn mit strengen Worten daran. Der Stationsarzt gurgelt mit Odol. Thomas lechzt trotz Zähneputzen nach einem Nogger, aber Renate erklärt ihm, dass es Eis erst nach der Mittagsruhe gibt. Er akzeptiert das leicht frustig.
Endlich liegen die Herren in ihren Bettchen, alle natürlich mit einem Stofftier oder einer Puppe zum Kuscheln. Stinki wiegt Badepuppe Bethany in seinen Armen, während sie wiederum ihre Quietscheentchen herzt (nicht etwa das von Stinki, hihi!), ES kuschelt mit seinem kleinen Pony, der Charmin Bear hält einen kleinen Charmin Bear aus Plüsch mit Fußballtrikot und Fußball in seiner Hand - diese niedlichen Miniatur-Charmin-Bären gab es ja mal in allen Charmin-Großpackungen während der Fußball-WM 2006. Thorsten kuschelt mit einer liebevoll gearbeiteten Mandarin-Ente aus Plüsch, der Stationsarzt mit einem großen lachenden Fisch mit großem Kussmund (deshalb heißt der Fisch auch Kussmaul), ebenfalls liebevoll aus Plüsch gearbeitet. Thomas nimmt mit einer Plüsch-Blume vorlieb.
Nach fünf Minuten ist endlich Ruhe im Zimmer. Der Charmin Bear beginnt, leise zu schnarchen. Stinki seufzt und dreht sich auf die andere Seite vom Charmin Bear weg, damit er das nicht hören muss. Wenige Minuten später schnarcht er selbst leise, aber als Thorsten ihn darauf anspricht und ihn bittet, nicht zu schnarchen, ranzt Stinki im Schlaf: "Wat is'n mit dir eigentlich los?! Ich schlaf noch gar nicht!" Thorsten kichert, drückt seine Mandarin-Ente an sich und schläft wenig später auch ein, obwohl Stinki immer noch schnarcht. Thomas singt im Schlaf Volkslieder, der Stationsarzt seufzt und denkt ans Stechen :o)).
Die Männergärtnerinnen erholen sich derweil in der Küche bei Kaffee, Langnese-Eis und Kippen von dem anstrengenden Vormittag, denn natürlich gab es auch immer wieder mal Zoff, insbesondere zwischen ES und Stinki bzw. zwischen Thorsten und dem Stationsarzt. Alle drei Mädels lächeln, als sie das leise Schnarchen aus dem Ruheraum vernehmen, denn das ist ein gutes Zeichen - für die Herren selbst und auch für die Nerven der Männergärtnerinnen, die doch manchmal arg von den Herren strapaziert werden :o).
Fortsetzung folgt!!!! :o)
Endlich liegen die Herren in ihren Bettchen, alle natürlich mit einem Stofftier oder einer Puppe zum Kuscheln. Stinki wiegt Badepuppe Bethany in seinen Armen, während sie wiederum ihre Quietscheentchen herzt (nicht etwa das von Stinki, hihi!), ES kuschelt mit seinem kleinen Pony, der Charmin Bear hält einen kleinen Charmin Bear aus Plüsch mit Fußballtrikot und Fußball in seiner Hand - diese niedlichen Miniatur-Charmin-Bären gab es ja mal in allen Charmin-Großpackungen während der Fußball-WM 2006. Thorsten kuschelt mit einer liebevoll gearbeiteten Mandarin-Ente aus Plüsch, der Stationsarzt mit einem großen lachenden Fisch mit großem Kussmund (deshalb heißt der Fisch auch Kussmaul), ebenfalls liebevoll aus Plüsch gearbeitet. Thomas nimmt mit einer Plüsch-Blume vorlieb.
Nach fünf Minuten ist endlich Ruhe im Zimmer. Der Charmin Bear beginnt, leise zu schnarchen. Stinki seufzt und dreht sich auf die andere Seite vom Charmin Bear weg, damit er das nicht hören muss. Wenige Minuten später schnarcht er selbst leise, aber als Thorsten ihn darauf anspricht und ihn bittet, nicht zu schnarchen, ranzt Stinki im Schlaf: "Wat is'n mit dir eigentlich los?! Ich schlaf noch gar nicht!" Thorsten kichert, drückt seine Mandarin-Ente an sich und schläft wenig später auch ein, obwohl Stinki immer noch schnarcht. Thomas singt im Schlaf Volkslieder, der Stationsarzt seufzt und denkt ans Stechen :o)).
Die Männergärtnerinnen erholen sich derweil in der Küche bei Kaffee, Langnese-Eis und Kippen von dem anstrengenden Vormittag, denn natürlich gab es auch immer wieder mal Zoff, insbesondere zwischen ES und Stinki bzw. zwischen Thorsten und dem Stationsarzt. Alle drei Mädels lächeln, als sie das leise Schnarchen aus dem Ruheraum vernehmen, denn das ist ein gutes Zeichen - für die Herren selbst und auch für die Nerven der Männergärtnerinnen, die doch manchmal arg von den Herren strapaziert werden :o).
Fortsetzung folgt!!!! :o)
Freitag, 9. Dezember 2011
Mittagsruhe im Borbecker Männergarten
Steffiiii und Alex sind froh, als sich die großen Kinder nach dem von Uli liebevoll zusammen gestellten Menü - Steak mit Kräuterbutter, Pommes und Salat mit Mangold - erst mal ins Bettchen legen, um Mittagsruhe zu halten, denn im Sandkasten gab's ja morgens den einen oder anderen Aufstand (der Blog berichtete). Nur Aaron ist putzmunter und sieht zu, wie seine Mama, Tante Alex und Tante Uli das Geschirr in die Spülmaschine packen. Nach dem Essen haben sich die großen Kinder noch die Zähne geputzt, aber auch dabei gab es das eine oder andere Drama: Der Charmin Bear heulte, weil Alex seine Zahnbürste mit dem Bärenkopf gegen eine neue mit Hühnerkopf ausgetauscht hat, denn seine Zahnbürste war schon nicht mehr gebrauchsfähig und leider gab's im Drogeriemarkt derzeit keine Zahnbürste mit Bärenkopf. Timo bestrich seine Pickel am Hals mit Zahnpasta, damit die schneller eintrocknen - seine Vokuhilas sind leider noch nicht lang genug, um die Pickel mit dem langen Haar zu verdecken. Der Stationsarzt hat Thorsten gepiekst, weil der ihm im letzten Moment das Odol-Fläschchen weggenommen hat, sodass die beiden sich auch noch gegenseitig mit Blendi-Zahncreme attackiert haben. Steffi und Alex mussten die beiden erst mal voneinander trennen. Christoph musste über die Zahnpasta-Attacke lachen und hat sich unfreiwillig an einer Mischung aus Speichel, Wasser und Zahnpasta verschluckt - der Hustenanfall dauerte gut drei Minuten, in denen sich der Stationsarzt erst mal um Christoph gekümmert hat. Im Vorbeigehen hat er Thorsten noch mal eben in die Wade gepiekst, sodass es fast wieder Streit gegeben hätte, weil Thorsten den Rest seines Wassers über ihm ausleeren wollte, doch Alex hat die Nadel des Arztes und Thorstens Zahnputzglas konfisziert und anschließend gewichtige Worte sowohl mit dem Arzt als auch mit Thorsten gesprochen, sodass die beiden mehr oder weniger schuldbewusst aus der Wäsche guckten und mit traurig-brummigem Gesicht in ihre Betten veschwunden sind. Steffi war restlos begeistert von dieser Kinderkacke im Bad und zudem damit beschäftigt, den immer noch schluchzenden Charmin Bear zu trösten. Thomas machte ein Pfützchen im Waschbecken und klaute dem Charmin Bear auch noch die Theramed Junior-Zahpasta mit dem lustigen Krokodil auf der Tube, sodass der Charmin Bear weitergeheult hat und Steffi die nächste Wagenladung Taschentücher organisieren musste. Aaron kicherte dazu vergnügt.
Alex und Steffi haben alle ins Bett gebracht - der Stationsarzt und Thorsten lagen ja schon. Der Stationsarzt fragte Alex ganz schüchtern, wann er denn seine Nadel wiederhaben könnte, sodass aus Thorsten Heia-Bettchen Protestgeschrei folgte, doch Alex erklärte ihm, dass sie die Nadel jetzt behält, bis alle großen Kinder um 16 Uhr nach Hause fahren. Danach war der Stationsarzt ganz traurig, Thorsten aber nicht, denn er streckte dem Arzt mal wieder die Zunge raus, sodass Alex Thorsten tadeln musste und die beiden darum bat, sich zu vertragen. Die beiden Männer nickten, wirkten aber irgendwie nicht sehr überzeugend. Der Charmin Bear zwei Betten weiter hörte erst auf zu heulen, als Steffi ihm nach dem Mittagsschläfchen einen Schoko-Nikolaus zum Trost versprach. Thomas musste schon wieder pullern und ein Pfützchen machen. Als er zurückkam, wurde er mit strengen Worten von Alex ins Bett geschickt. Timo lag mit tellergroßen Augen im Bett und sinnierte über seine Vokuhilas bzw. Pickel am Hals, nur Christoph schnarchte schon, während er mit nem Glücksbärchi kuschelte, doch das hat der Stationsarzt ihm heimlich abgenommen - wenn schon keine Nadel zum Pieksen, dann doch wenigstens ein Glücksbärchi, mit dem er im Sandkasten gespielt hat. Thorsten ist doof - dauernd streckt er ihm die Zunge raus, flirtet Alex an (würde er lieber selbst tun, aber er traut sich ja nicht so recht), geht auf die Schaukel und dann macht er auch noch die Sandburg von Christoph kaputt. Blödmann!!
Nach 15 Minuten liegen endlich alle friedlich schlafend in ihren Bettchen, sodass Alex mal in Ruhe im Hof eine rauchen gehen kann. Steffi spielt mit ihrem fröhlichen Sohn in der Küche und trinkt erst mal ein Glas Milch.
Alex und Steffi haben alle ins Bett gebracht - der Stationsarzt und Thorsten lagen ja schon. Der Stationsarzt fragte Alex ganz schüchtern, wann er denn seine Nadel wiederhaben könnte, sodass aus Thorsten Heia-Bettchen Protestgeschrei folgte, doch Alex erklärte ihm, dass sie die Nadel jetzt behält, bis alle großen Kinder um 16 Uhr nach Hause fahren. Danach war der Stationsarzt ganz traurig, Thorsten aber nicht, denn er streckte dem Arzt mal wieder die Zunge raus, sodass Alex Thorsten tadeln musste und die beiden darum bat, sich zu vertragen. Die beiden Männer nickten, wirkten aber irgendwie nicht sehr überzeugend. Der Charmin Bear zwei Betten weiter hörte erst auf zu heulen, als Steffi ihm nach dem Mittagsschläfchen einen Schoko-Nikolaus zum Trost versprach. Thomas musste schon wieder pullern und ein Pfützchen machen. Als er zurückkam, wurde er mit strengen Worten von Alex ins Bett geschickt. Timo lag mit tellergroßen Augen im Bett und sinnierte über seine Vokuhilas bzw. Pickel am Hals, nur Christoph schnarchte schon, während er mit nem Glücksbärchi kuschelte, doch das hat der Stationsarzt ihm heimlich abgenommen - wenn schon keine Nadel zum Pieksen, dann doch wenigstens ein Glücksbärchi, mit dem er im Sandkasten gespielt hat. Thorsten ist doof - dauernd streckt er ihm die Zunge raus, flirtet Alex an (würde er lieber selbst tun, aber er traut sich ja nicht so recht), geht auf die Schaukel und dann macht er auch noch die Sandburg von Christoph kaputt. Blödmann!!
Nach 15 Minuten liegen endlich alle friedlich schlafend in ihren Bettchen, sodass Alex mal in Ruhe im Hof eine rauchen gehen kann. Steffi spielt mit ihrem fröhlichen Sohn in der Küche und trinkt erst mal ein Glas Milch.
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Dienstag, 13. April 2010
Playlist im Projektbüro
Die aktuelle Playlist aus dem Sekretariat M. Hong/A. Döll!
- Fruit Bats "Tegucigalpa" (na, das hört/singt allerdings eher Marina, hihi)
- Crazy Frog "Axel F." (aus aktuellem Anlass - ich singe schon die ganze Zeit "Ding-Ding...")
- Howard Carpendale "Deine Spuren im Sand" (allerdings in der Version, in der Howie im Original singt, dafür aber ein wildes Metallica-Konzert aus dem Jahr 1992 im Hintergrund als Video läuft - Headbanging, leidenschaftliches Gedrumme und James Hetfields große Gestalt, die ins Mikro brüllt, passen einfach spitzenmäßig zu diesem getragenen Schlager ;o))). Besonders gut gefiel mir der Kommentar eines Amerikaners zu dieser lustigen Mischung: "What the fuck is this gay shit?" Eine andere Nutzerin schrieb: "Howard McTellica ist mein Lieblingssänger seit den 70er Jahren." Insbesondere über den ersten Kommentar hab ich noch gestern Abend auf der Couch gelacht)
- Udo Jürgens "Ich war noch niemals in New York" (gestern hatten wir Schlagertag, obwohl wir sonst eigentlich eher HipHop bzw. Metal hören)
- Cypress Hill "Lowrider" (das war ja schon Gegenstand meines letzten Blog-Eintrags...)
- Fettes Brot "Emanuela" (macht einfach gute Laune!)
- Howard Carpendale "Hello again" (wir werden immer verrückter...)
- Jürgen von der Lippe als Peter Maffay: "Das Lied von der Hupe" (kreisch!)
- Juliane Werding "Stimmen im Wind" (als Gegenpart zu "Hello again" - Juliane Werding hat übrigens dasselbe Gymnasium wie ich besucht und der von ihr gesungene Titel war 1985/86 der Lieblingssong meiner Mom)
- Adamo "Es geht eine Träne auf Reisen" (als Marina das gespielt hat, musste ich einfach anschließend mit Cameo's "Word up" aus dem Jahr 1986 kontern!)
Das Stimmungsbarometer im Büro:
Marina: total heiter und fruchtig
Alex: bei mir ist alles Wölkchen
Wunsch für den heutigen Tag:
- Crazy Frog fühlt sich verstanden und trinkt sich nicht mit Mineralwasser Medium einen Rausch an
- Ab in die Sonne - raus aus'm Büro
- Für Marina: Obst, Ananas; für mich: Metallica kommen uns im Büro besuchen und sorgen für Stimmung, bevor sie uns zum Eis am Rhein einladen (ach, was bin ich heute wieder bescheiden...)
Marina futtert gerade einen Apfel, den sie herzhaft knackt - Blendamed, damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können! (Ach nee, Marina hat empfindliche Zähne und benutzt deshalb Sensodyne.) Bei mir ist immer noch alles Wölkchen.
Montag, 21. September 2009
Lustiges Vorstellungsgespräch
Heute war es mal wieder soweit: ein Termin als Fallmanagerin bei einer Beschäftigungsgesellschaft! Ehrlich gesagt kam ich mir eher vor wie bei einem Kreuzverhör (in Personalerkreisen nennt man es auch Stress-Interview) und es wurde so ziemlich alles in Abrede gestellt, was ich kann - außer meine Leistungen im Bereich Sekretariat/Assistenz, und selbst da hörte ich an einigen Ecken schon Zweifel heraus, auch wenn das durch das Argument entkräftet wurde, dass ich ja in den ganzen fast neun Jahren, seit ich mit dem Studium fertig bin, nur zwei Wochen arbeitslos war, also muss ich ja irgendwas gut und richtig gemacht haben. Vielen Dank auch, das weiß ich selbst, zumal meine bisherigen Arbeitgeber praktisch alle mit mir zufrieden waren.
Nett ist auch, wenn man erst im Gespräch erfährt, dass die Stelle ohnehin nur bis 31.12.2009 befristet ist - über einen entsprechenden Hinweis in der Ausschreibung hätte ich mich mehr gefreut, denn dann hätte ich mich gar nicht erst beworben, aber: es kann ja immer mal wieder Personalbedarf bestehen...die Rahmenkonditionen waren okay, aber das war's auch schon. Meine Motivation und generalistischen Qualifikationen zählten wohl weniger; egal, was ich sagte. Irgendwie beurteile ich das Ganze als "Trainingsmaßnahme" für künftige Gespräche, aber ansonsten eher als reine Zeitverschwendung. Die haben aus meinem Lebenslauf gesehen, dass ich noch nicht jahrelang als Dipl.-Päd. Sozialarbeit gemacht habe, also hätten sie mich gar nicht einladen müssen - obwohl: ich war schon mal sozialarbeiterisch tätig und habe hier ja auch mit unseren Kunden zu tun. Auch wenn das keine Hartz IV-Empfänger sind, haben auch die ihre individuellen Problemlagen - Mobbing, Burn-out, Angst vor der Arbeitslosigkeit, psychische Probleme, schwer erkrankte Familienmitglieder etc. Wenn das alles nichts ist, dann weiß ich es auch nicht mehr...!
Auch mit meinem Bewerbungswissen, das sehr gut bei Suite101.de läuft und wegen dem mich der Verlag der deutschen Wirtschaft zur Expertin ausgewählt hat, konnte ich da nicht punkten. Ich hätte im Anschreiben aufnehmen sollen, warum ich über mein Jahr bei einer IT-Firma, bei der ich allerdings über eine Zeitarbeitsfirma eingesetzt war, kein Arbeitszeugnis habe. Irgendwie schien der Herr nicht ganz auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein, denn solche Erklärungen bieten sich eher für ein persönliches Gespräch an. Wenn man direkt im Anschreiben potentielle Arbeitgeber mit der Nase auf Negatives in irgendeiner Form stößt (schlechtes oder fehlendes Zeugnis, fehlende Kenntnisse oder nur Grundkenntnisse, längere Krankheit oder Arbeitslosigkeit etc.), dann muss man die Bewerbung gar nicht erst versenden, dann kann man sie auch direkt zur Hölle fahren lassen.
Es geht um Werbung in eigener Sache - deshalb heißt es auch BEWERBUNG - und nicht darum, den Arbeitgeber schon im Vorfeld davon zu überzeugen, dass es unter den Mitbewerbern einige, viel geeignetere Kandidaten gibt, denn das entscheidet immer noch er selbst. Das wäre genauso, als wenn für die Zahnpasta Signal geworben wird und die in ihren Werbespots direkt den impliziten oder expliziten Hinweis unterbringen, dass Blendi oder Blendax Antibelag viel besser für die Zähne und die Zahnreinigung sind *kopfschüttel*.
Nett ist auch, wenn man erst im Gespräch erfährt, dass die Stelle ohnehin nur bis 31.12.2009 befristet ist - über einen entsprechenden Hinweis in der Ausschreibung hätte ich mich mehr gefreut, denn dann hätte ich mich gar nicht erst beworben, aber: es kann ja immer mal wieder Personalbedarf bestehen...die Rahmenkonditionen waren okay, aber das war's auch schon. Meine Motivation und generalistischen Qualifikationen zählten wohl weniger; egal, was ich sagte. Irgendwie beurteile ich das Ganze als "Trainingsmaßnahme" für künftige Gespräche, aber ansonsten eher als reine Zeitverschwendung. Die haben aus meinem Lebenslauf gesehen, dass ich noch nicht jahrelang als Dipl.-Päd. Sozialarbeit gemacht habe, also hätten sie mich gar nicht einladen müssen - obwohl: ich war schon mal sozialarbeiterisch tätig und habe hier ja auch mit unseren Kunden zu tun. Auch wenn das keine Hartz IV-Empfänger sind, haben auch die ihre individuellen Problemlagen - Mobbing, Burn-out, Angst vor der Arbeitslosigkeit, psychische Probleme, schwer erkrankte Familienmitglieder etc. Wenn das alles nichts ist, dann weiß ich es auch nicht mehr...!
Auch mit meinem Bewerbungswissen, das sehr gut bei Suite101.de läuft und wegen dem mich der Verlag der deutschen Wirtschaft zur Expertin ausgewählt hat, konnte ich da nicht punkten. Ich hätte im Anschreiben aufnehmen sollen, warum ich über mein Jahr bei einer IT-Firma, bei der ich allerdings über eine Zeitarbeitsfirma eingesetzt war, kein Arbeitszeugnis habe. Irgendwie schien der Herr nicht ganz auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein, denn solche Erklärungen bieten sich eher für ein persönliches Gespräch an. Wenn man direkt im Anschreiben potentielle Arbeitgeber mit der Nase auf Negatives in irgendeiner Form stößt (schlechtes oder fehlendes Zeugnis, fehlende Kenntnisse oder nur Grundkenntnisse, längere Krankheit oder Arbeitslosigkeit etc.), dann muss man die Bewerbung gar nicht erst versenden, dann kann man sie auch direkt zur Hölle fahren lassen.
Es geht um Werbung in eigener Sache - deshalb heißt es auch BEWERBUNG - und nicht darum, den Arbeitgeber schon im Vorfeld davon zu überzeugen, dass es unter den Mitbewerbern einige, viel geeignetere Kandidaten gibt, denn das entscheidet immer noch er selbst. Das wäre genauso, als wenn für die Zahnpasta Signal geworben wird und die in ihren Werbespots direkt den impliziten oder expliziten Hinweis unterbringen, dass Blendi oder Blendax Antibelag viel besser für die Zähne und die Zahnreinigung sind *kopfschüttel*.
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