Am Feiertag, als letzten Donnerstag, sah ich gegen 20 Uhr abends einen Heißluftballon von Borbeck nach Gerschede schweben bzw. fahren. Da ich ja vor fast 13 Jahren auch schon mal mit einem Ballon gefahren bin und bei der Gelegenheit den Taufnamen "Glücksprinzessin von der rasanten Fahrt über Grütlohn zu Hoxfeld" erhalten habe, freute ich mich gemeinsam mit Sammy und Rudolf-Dieter über den Ballon, der jedoch in etwa 700 m Höhe über die Landschaft schwebte.
Ballon über Essen-Gerschede - (c) Alexandra Döll, Essen; 17. Mai 2012
Offenbar genossen die Passagiere erst mal den tollen Blick in den Norden, denn man sah das Aufblitzen von Fotoapparaten im Korb, wobei die Blitze alle Richtung Norden - Altenessen, Karnap, Bottrop, Gelsenkirchen, Gladbeck - gingen, denn dort gibt es ja einiges zu sehen: Die Halde an der Beckstraße in Bottrop-Batenbrock mit dem Tetraeder, die benachbarte Halde an der Prosperstraße in Bottrop-Welheim mit der Skihalle, die Mottbruchhalde in Gladbeck mit zwei Windrädern auf dem Gipfel, das Kraftwerk GE-Scholven, die Kokerei Prosper-Haniel in Bottrop-Alt-Welheim, das Emscher-Klärwerk im gleichen Stadtteil, die Schurenbachhalde in Essen-Altenessen-Nord, den Essener Stadthafen in Bergeborbeck/Vogelheim...vieles davon kann ich ja auch von meinem Balkon aus sehen.
Heute werden wohl keine Ballons am Himmel zu sehen sein, denn es besteht schon wieder eine Unwettervorwarnung, die seit 13 Uhr gilt und das bis morgen früh um 3 Uhr. Es sind kräftige Schauer und Gewitter, teilweise mit Hagel und Sturmböen angekündigt, und der Ballon ist ja auf thermikfreie Zeiten angewiesen, was bei Gewitterluft natürlich nicht der Fall ist. Schwül ist es auf jeden Fall, und das schon seit heute Morgen. Meine Margeriten auf dem Balkon lechzten schon wieder nach Wasser - und das, obwohl ich sie erst gestern Abend ordentlich gegossen hatte.
Als der Ballon am Donnerstagabend noch näher herangekommen war, haben Sammy, Rudolf-Dieter und ich dem Ballon auch zugewunken, wobei es wieder mehrfach aus dem Korb blitzte - die Passagiere haben sich sicherlich über diesen herzlichen Empfang gefreut und wollten deshalb Fotos von uns haben :o). Ich kann es gut verstehen. Schließlich schwebte der Ballon über das Dach unseres Hauses weiter Richtung Oberhausen.
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
Posts mit dem Label Mottbruchhalde werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Mottbruchhalde werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 20. Mai 2012
Ein Ballon am Himmel an Christi Himmelfahrt
Labels:
Altenessen-Nord,
Bottrop-Batenbrock,
Essener Stadthafen,
Fotos,
Gerschede,
Gewitterluft,
Heißluftballon,
Kokerei,
Mottbruchhalde,
Rudolf-Dieter,
Sammy,
Schurenbachhalde,
Schwüle,
Tetraeder,
Unwetterwarnung
Sonntag, 4. April 2010
Berühmt-berüchtigte Filmszenen einmal anders

Foto: (c) Martina Taylor, Pixelio
_______________________________________________
Was wäre wenn...
...berühmte Filmszenen von mir und einigen Menschen aus meinem persönlichen Dunstkreis neu verfilmt würden? ;o)
---------------------------------------------
Der Exorzist (lief übrigens gestern Abend um 22.15 Uhr auf RTL II):
Die arme Regan ist - wie im Original aus dem Jahr 1973 - vom Teufel besessen. Marina und ich sind angehalten, dem armen Mädchen den Teufel auszutreiben, aber nicht wie üblich mit Kruzifix, Gebetbuch, Stola und Weihwasser, sondern mit Kruzifix, wolkenweichen Geschichten vom Charmin Bear, Schal und Ananassaft. Also besprenkeln wir Regans Körper mit Ananassaft und rufen Satan zu: "Die Kraft der Ananas wird dich bezwingen! Die Kraft der Ananas wird dich bezwingen!" (Im Original heißt es eigentlich: "Die Kraft Jesu Christi wird dich bezwingen!"), zwischendrin lese ich noch wolkenweiche Geschichten vom Charmin Bear vor. Marina streut noch zwischendrin ein "Du Sau!" in unsere Beschwörungsformeln ein. Satan fährt schließlich freiwillig aus Regan aus und stürzt sich ebenso freiwillig aus dem Fenster - soviel Ananassaft und soviele wolkenweiche Geschichten vom Charmin Bear hält kein Teufel aus ;o). Steffi lünkert zwischendrin durch einen Türspalt hinein, während wir die fruchtig-wolkenweiche Teufelsaustreibung vornehmen und macht das betretene Gesicht.
-------------------------
Das Leben des Brian:
Auf der Halde Haniel in Bottrop findet eine Massenkreuzigung statt. Brian (gespielt von Thomas) hängt am Kreuz ab, zusammen mit einigen anderen wie etwa Thorsten, Zeno, Arno, Tim u. v. m. Thorstens Hauptaufgabe besteht darin, die Mitgekreuzigten zu verhöhnen. Plötzlich kommt ein Soldat (gespielt vom Charmin Bear) und fragt: "Hängt hier ein Brian ab?" Brian alias Thomas bekommt diese Frage aber nicht mit, da er gerade mit Tim über ein neues Beratungskonzept diskutiert. Also antwortet Thorsten: "Ich bin Brian!" Zeno: "Nein, ich bin Brian!" Arno: "Nein, ich bin Brian und meine Büroleiterin heißt auch Brian!"
Diese Szene gibt es auch in leicht abgewandelter Form in meiner Kurzgeschichte "Zurück zu den Mundschmissen" aus meinem Buch "Wenn es Nacht wird im Pott".
------------------------
The Fog - Nebel des Grauens I (das Original aus dem Jahr 1980 - nicht das lahme Remake aus dem Jahr 2003!):
Oberzombie Blake (gespielt vom Charmin Bear) will in der alten Kirche das Gold zurückerobern, das ihm der Großvater von Pater Malone (gespielt von Thomas) und fünf weitere Verschwörer durch ein tödliches Komplott vor einhundert Jahren abgejagt haben. Diesmal kämpfen Blake und Pater Malone allerdings nicht um ein goldenes Kreuz, sondern um eine goldene Charmin-Klorolle...
------------------------
The Fog - Nebel des Grauens II:
Ich verkörpere Radiomoderatorin Stevie Wayne und flüchte auf das Dach meines Leuchtturms, als mich einige von Blakes untoten Kumpanen dort besuchen, um mich als sechstes Opfer zu töten. Anstatt wie im Original wild um mich zu schlagen und zu versuchen, den Gestalten die Enterhaken wegzuschlagen, bewerfe ich die Untoten mit Strauchtomaten, denn natürlich wachsen auf dem Dach meines Leuchtturms überm Baldeneysee drei Tomatenstauden...
------------------------
ES:
Der böse Clown Pennywise, im Original von Tim Curry dargestellt, wird diesmal von Marina gespielt. Statt mit roten Luftballons Kinder zu Gullydeckeln zu locken, damit sie die dann anfallen kann, lässt Pennywise-Marina diesmal Luftballons in Ananas-Form aus den Gullydeckeln am Fahrbahnrand aufsteigen ;o).
------------------------
Friedhof der Kuscheltiere:
Mein Stofftier Sammy ist von einem Lkw überfahren wollen und wird auf der Mottbruchhalde auf dem Begräbnisplatz der alten Ruhrgebiets-Indianer durch KuMi und Zeno begraben. Natürlich ersteht Sammy als grauenhaftes, makaberes Monster aus ihrem Grab auf und lässt statt einer toten Ratte ein vergammeltes Käseküchelchen in Zenos Badewasser plumpsen.
------------------------
Shining:
Thomas dreht im Hotel Burg Mintrop durch und will alle seine Kollegen meucheln. Marina verschanzt sich im Bad vor ihm, sodass er die Tür mit einer Banane einzuschlagen versucht, weil eine Axt oder ein Hammer gerade nicht zur Verfügung stehen. Falls es Thomas wider Erwarten doch gelingen sollte, die Tür mit einer unreifen Banane einzuschlagen, hat Marina sich schon mal zu Verteidigungszwecken eine Flasche Kinder-Plantschi vom Wannenrand gegriffen...
------------------------
Psycho:
Steffi ist in einer Dusche eines abgelegenen Motels in Burgaltendorf, kurz vor der Hattinger Stadtgrenze, von einem oder einer Verrückten ermordet worden. Thomas einzige Sorge sind jedoch statt des Blutbades in der Dusche die (Kaffee-)Pfützchen, die er auf'm Flur hinterlassen hat und jammert lautstark nach mir.
------------------------
Das Omen:
Während eines starken Gewitters sucht Pater Thorsten Zuflucht in der Friedhofskapelle des Terrassenfriedhofs in E-Schönebeck. Um ihn herum schlagen die Blitze Funken, der Donner grollt bedrohlich nahe. Er versucht gerade, die Tür der Kapelle zu öffnen, als des Teufels Schergen diese von innen verschließen - vorher wirft der Teufel jedoch noch schnell eine stinkende Durian nach draußen, sodass Thorsten nicht wie im Original von einer nach einem Blitzschlag herabfallenden Kirchturmspitze aufgespießt wird, sondern an dem üblen Gestank der Durian stirbt.
Labels:
Ananas,
Charmin Bear,
Das Omen,
Der Exorzist,
Durian,
Essen,
Filmszenen,
Halde Haniel,
Horrorfilme,
Mottbruchhalde,
Nebel des Grauens,
Parodien,
Ruhrgebiet,
Tomaten
Abonnieren
Posts (Atom)
