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Sonntag, 29. Juli 2018

Eine kleine Abkühlung

Gestern war es noch weit über 35°C heiß, während wir heute "nur" noch 28°C haben. Da wir bei der Hitze keinen so großen Hunger haben, hatte ich vorhin in der Pizzeria Da Pino 5 auf der Frintroper Straße nur drei kleine Salate geholt, wobei wir die aber auch nicht ganz aufgegessen haben. Eine Flasche Cola habe ich auch noch mitgenommen. Meine Katzen und mein Hamster sind immer noch nicht munter, da es einfach zu warm ist, insbesondere für meinen Hamster, dessen wilde Verwandtschaft ja aus Sibirien kommt - da ist es im Sommer zwar auch warm, aber die Winter sind ja mit mindestens -30°C doch sehr kalt. Meine Katzen sind zwar Wüstentiere, die eine gewisse Hitze gewöhnt sind, aber bei den Temperaturen ist man echt nur noch faul.

Ich muss daran denken, einen Termin bei Honda wegen meiner jährlichen Inspektion zu vereinbaren, denn das Display meines Autos erinnert mich immer daran, dass die Inspektion bald fällig ist. Ich denke, ich werde, sofern möglich, den Termin am 14.08. vereinbaren. Über den TÜV muss mein Autochen auch noch bis Ende des Jahres.

 
Honda Jazz - (c) motor-talk.de
 
Nachher treffe ich mich mit Sarah und Osito. Die Brücke am Neuenkamp in Duisburg ist leider gesperrt, sodass ich vorgeschlagen hatte, alternativ zur Ruhr zu fahren. Da sind wir auch am Wasser und so voll wird es während der Sommerferien nicht sein. Nächste Woche startet die Cranger Kirmes in Herne und dorthin werden wir natürlich auch fahren, aber dann ohne Osito. Für Hunde ist es einfach zu voll dort. 


Gestern Abend habe ich mir die Sketch-Parade im WDR angeschaut. Am niedlichsten fand ich die Tiere aus der Wiwaldi-Show, dabei ganz besonders die Baby-Kakerlaken, die immer wortweise das Lied Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt gesungen haben :o). Sabine Heinrich und Bernhard Hoecker lagen vor Lachen beinahe auf dem Tisch :oD. Auch der Hai, Traudel beim Karate-Training und Franz-Pferdinand waren sehr lustig, genau wie die anschließende Sendung Best of Ladies' Night :o). Karolin Kebekus wunderte sich nur über die Jugend von heute, die Helene Fischer und Beatrice Egli hören - hm, ich wundere mich darüber auch etwas, zumal ich der Art von Musik gar nix abgewinnen kann. Meine Mutter hört zwar auch ganz gerne Schlager, aber doch eher die älteren Sachen. Helene Fischer und Beatrice Egli sind mir einfach zu trivial und glatt gebügelt. Ich mag zwar auch keinen Gangsta Rap, aber im Gegensatz zum Schlager ist das ja noch geradezu rebellisch, wenn auch öfter mal frauenverachtend und teilweise gewaltverherrlichend. Neulich war ich bei Penny an der Gladbecker Straße - als die von Marit Larsen gespielt haben "If a song could get me you" kam ich leicht aggro aus dem Laden. Auch wenn das auf Englisch ist, ist es für mich ein weichgespültes Kinderlied, gesungen von einer Trällerelse. Ich lob mir noch die Zeiten, wo die Stones, Led Zeppelin, Black Sabbath usw. noch up to date waren, denn das war noch Musik und nicht dieses triviale Lilalaune-Geträller :o(.

Sonntag, 31. Januar 2016

Meine aktuelle Playlist :o)

Da es mir ja zum Glück wieder besser geht, Eiseninfusion und Vitamin-B6-Tabletten, sei Dank, habe ich auch wieder Muße, öfter mal den CD-Player in meinem Wohnzimmer einzuschalten und einige Songs abzuspielen.

Meine aktuelle Playlist sieht so aus - der eine oder andere Titel dürfte Euch auch in meinen E-Books wiederbegegnen :o):

  • Metallica - Nothing Else Matters
  • Scorpions - Still lovin' you
  • Howard Jones - What is love?
  • Tears for Fears - Shout
  • Gary Moore - The Law of the Jungle
  • Dio - Holy Diver
  • Slayer - South of Heaven

Die Songs sind zwar alle schon älter, aber leider wird der Musikmarkt ja mittlerweile eher selten von kultigen neuen Stücken bereichert :o/. Und auf Helene Fischer, Semino Rossi und Andrea Berg stehe ich nun mal überhaupt nicht.

Manchmal schaue ich mir auf ZDF Kultur sogar alte Folgen der ZDF-Hitparade an, denn damals konnte man sogar viele Schlager noch gut hören, weil diese Musikrichtung damals von diesem Trällerelsen-Einheits-Gedudel meilenweit entfernt war. Früher haben meine Oma und meine Mama immer Radio Luxemburg auf Mittelwelle gehört und da liefen auch entsprechend viele Schlager - nachdem wir uns im Frühjahr 1981 ein Auto zugelegt hatten, hat mein Papa oft seine ganzen Cassetten im Auto eingelegt und dadurch kam ich mit moderner Popmusik und vor allem mit Rock aus den 60er Jahren in Berührung. Ab Mitte der 1980er Jahre habe ich mir selbst eine stattliche Vinyl-Sammlung zugelegt. Leider sind einige alte Scheiben bei einem Wasserrohrbruch im Keller in der Schweriner Straße unwiederbringlich zerstört worden :o(

In Clios CD-Player rotieren wieder meine Silberlinge - aktuell das Metallica-Album "And Justice for All" aus dem Jahr 1988 - denn Radio kann man sich ja teilweise echt nicht mehr antun mit diesem Einheitsbrei, der mich recht schnell nervt. Auch Clio selbst ist froh, dass ich wieder die Musikauswahl in seinem Inneren bestimme und nicht irgendwelche einfallslosen Musikredakteure im Radio :o).


                Meine lachende Jukebox im September 2013 - (c) Alexandra Döll, Essen


Montag, 22. Dezember 2014

Weihnachten - und der Regen wird wärmer :o)

Nur noch zwei Tage bis Weihnachten, aber hier mutet das Wetter alles andere als weihnachtlich an - 8°C derzeit in Essen, leichter Sprühregen, gelegentliche Sturmböen. Mal schauen, vielleicht kann ich ja an Heiligabend im Badeanzug auf dem Balkon sitzen, hihi. Meine Pferdchen können ja angesichts der Temperaturen da draußen auch demnächst in Sommermode willige Kundinnen in den Gerscheder Weiden anlocken.

Hier im Ruhrgebiet sind wir solch untypisches Wetter zu Weihnachten allerdings gewöhnt - lediglich im Jahr 2010 konnten wir uns in den letzten Jahren über weiße Weihnachten freuen. Wenn es denn überhaupt mal Schnee gab, war das entweder kurz vor oder kurz nach Weihnachten - im Januar 2010 beispielsweise, als das Kulturhauptstadtjahr auf Zollverein eröffnet wurde oder Anfang 2009 am ersten Arbeitstag des neuen Jahrs :o).

In diesem Jahr liegt wohl auch in den Regionen, die sich häufiger über weiße Weihnachten freuen können, kaum Schnee - in Wien kann man lt. der Kommentare einiger Google +-Nutzer derzeit wohl statt der Schneefräse die Rasenmäher rausholen :o).

Meine Mom hat seit heute Morgen Magenbeschwerden in Verbindung mit Erkältungssymptomen und ein leichter Drehschwindel hat sie wohl heute Vormittag auch noch befallen. Tja, auch Krankheiten an Weihnachten sind leider keine Seltenheit - 2010/2011 hatte ich ja mein böses Füßchen, wobei die Ursache im Januar 2011 im Elisabeth-Krankenhaus operiert wurde, und das auch noch an Stinkis Geburtstag :o) , allerdings kannte ich ihn damals noch nicht (Gefäßverschluss im Oberschenkel, sodass unten im Fuß kaum noch Blut ankam, daher auch die Schmerzen), an Heiligabend 2010 musste ich dann noch den ärztlichen Notdienst für meine Mama anrufen, weil sie Brechdurchfall bekommen hatte, denn bei dem Tiefschnee und bei dem bösen Füßchen wäre es mir kaum möglich gewesen, sie in die Notfallpraxis der Borbecker Ärzte im Philippusstift zu bringen. Ich kann zwar gut und sicher im Schnee fahren, aber mein krankes linkes Füßchen machte mir damals beim Kuppeln doch einige Probleme.

Thorsten das tapernde Nashorn hat heute Nacht von seinem Lieblingstorhüter Weide geträumt - der BVB-Keeper erschien ihm als Weihnachtsengel, hatte aber statt eines Heiligenscheins ein goldenes Fußballtor über dem Kopf, hahaha!!

Traurig finde ich, dass Udo Jürgens gestern gestorben ist. Ich bin wahrlich kein Schlager-Fan, sondern höre  Rock, Metal und vieles aus den 80ern, aber ich muss trotzdem sagen, dass mir viele Titel von Udo Jürgens gefallen haben, denn mit seinen Texten und Melodien kann das heutige Einheits-Schlager-Gedudel, das bisweilen schon wie eine Beleidigung für den Disco-Fox anmutet, nicht mehr mithalten. Besonders gerne mochte ich "Ich war noch niemals in New York", "Mit 66 Jahren" oder auch das Duett mit seiner Tochter Jenny Jürgens - "Ich wünsch dir Liebe ohne Leiden". Bisher fällt mir auch kein aktueller deutschsprachiger Künstler ein, der sich so lange im Showgeschäft halten wird wie Udo Jürgens, denn 50 Jahre sind eine sehr lange Zeit. Ruhe in Frieden, Udo!

Donnerstag, 29. Mai 2014

Für mich soll's rote Rosen regnen...

...so hieß doch mal ein alter Schlager von Hildegard Knef. Angesichts des derzeitigen Wetters und den Rosen bei uns im Vorgarten habe ich dazu gestern Mittag das passende Foto geschossen.

 
Verregnete Rosen im Vorgarten - (c) Alexandra Döll, Essen
 
 
Clio steht auf der anderen Straßenseite - allerdings hinter der Hecke verborgen - und hört keine Schlager, denn die mag er nicht, genauso wenig wie ich. Rosen mag er allerdings; auch das hat er mit mir gemeinsam :o). Am meisten freuen Clio und ich uns über Rosen hinter Clios Scheibenwischer - aber wenn dort eine Rose platziert wird, soll sich bitte auch der Absender zu erkennen geben, denn von stummer Anbetung halten wir beide nix.

Samstag, 2. November 2013

Na, ab und zu gibt's auch im TV mal ganz gute Musik

Die Musik, die man vielfach leider so im Radio hört - deshalb habe ich ja in meinem Clio auch in der Regel eine CD laufen - wird leider nicht besser, denn weder Helene Fischer noch Andrea Berg noch Brooke Fraser und sonstige Trällerelsen appealen mich in irgendeiner Form, aber ab und zu wird in manchen Serien doch noch mal recht coole Musik eingespielt - gestern Abend war es in der Folge von SoKo Leipzig Lady Gagas erster Hit "Pokerface", den man sich ja auch gut anhören konnte. In einer Tatort-Folge in den 90ern hat es sogar mal Metallicas "Turn the page" als Melodie in die Szenen geschafft, in denen eine Frau bei Sonnenuntergang von ihrem Liebsten träumte und auch die Titelmelodie der Serie "SK Kölsch" von BAP mit dem Titel "Ahnunfürsich" war insbesondere von der Gitarrenarbeit her sehr gut.

Auf Radio Essen wurden ja zum Glück auch viele ältere Titel mit Tiefgang gespielt, wie z. B. "Stairway to Heaven" von Led Zeppelin (Gänsehaut!), "Hells Bells" von AC/DC, "Beds are burning" von Midnight Oil u. v. m., aber sonst hört man leider vielfach nur noch austauschbares Einheitsgedudel, auch wenn einem jetzt Schlager aller Art schmackhaft gemacht werden soll. Die Sachen aus den 70ern und 80ern gingen teilweise noch, aber das, was jetzt an Schlagern zu hören ist, lässt mich immer unfreiwillig an Dauerwellen, überdimensionierte Fingernägel und Asitum im  Gewand der Trivialität denken. Wer nix wird, wird Schlagersänger, am besten am Ballermann auf Malle *reiher* - bei manchen reicht's wohl leider nicht zu mehr.

 
Sammy - mag auch keinen Schlager - (c) Alexandra Döll, Essen

Sonntag, 6. Januar 2013

Ein Geburtstagsgeschenk für Eva

Nächsten Monat hat meine liebe Gattin Geburtstag und natürlich bin ich auch zu ihrer Party eingeladen. Als ich sie nach einem möglichen Geschenk fragte, sagte sie mir, dass sie wunschlos glücklich ist :o) - sowas gibt's zum Glück also auch. Dann muss ich doch mal meine Phantasie spielen lassen, um meine Gattin mit etwas Schönem zu erfreuen. Ich weiß allerdings auch schon, was sie sich NICHT wünscht: Die Maria und Margot Hellwig Hit Collection *gröl*! Das kann ich gut verstehen, die würde ich mir auch nicht wünschen. Eva rollt immer schon mit den Augen, wenn ich aus Spaß trällere "Grüß Gott, Servus und Hallo..." :oD.

Es reichte der armen Eva ja schon, dass sie für ihre Schwester, die diesen Monat Geburtstag hat, mehrere Schlager-CDs bestellen musste :o). Schlager ist auch nicht so mein Ding - die alten Sachen aus den 70ern und 80ern gingen ja noch, aber dieses heutige Einheitsgedudel von irgendwelchen Möchtegern-Trällerelsen wie dem Wendler, Andrea Berg und anderen Menschen geht gar nicht. Selbst, wenn ich mal unter Alkoholeinfluss stehe, was selten vorkommt, kann ich mir das kaum antun, denn soviel Allohol könnte ich gar nicht vertragen *hicks*.

Um meine arme Gattin im Büro nicht allzu sehr zu verstören, habe ich auf das Trällern älterer Schlager verzichtet. Ich glaube, wenn ich Michael Holms "Tränen lügen nicht" angestimmt hätte oder von Monika Martin "Herzen haben keine Fenster", hätte das glatt einen handfesten Ehekrach gegeben, und das wollte ich nicht :o)). Ich hab auch unseren Bürostofftieren Hakle und Ecki verboten, Schlager zu singen.

Auf internationalem Terrain wird die Musik allerdings auch nicht mehr besser, deshalb verzichte ich auch im Auto aufs Radio und höre mir lieber ne CD an - von Metallica, Judas Priest, Gary Moore...das ist wenigstens noch handgemachte Musik und nicht dieses triviale Blagen-Einheitsgedudel, was einem sonst so geboten wird. Ab und zu sind mal gute Nummern dazwischen, aber im Jahr 2012 hab ich außer Udo Lindenbergs und Cluesos Titel "Cello" nix Gutes gehört.   

Samstag, 25. August 2012

Eva, Alex und die Voodoo-Puppe

Gestern Nachmittag hatten Eva und ich im Büro nen Lachflash, weil wir über Voodoo-Puppen rumalberten und uns ausmalten, wie es wohl wäre, wenn der Mensch, für den die Voodoo-Puppe bestimmt ist, dann plötzlich ganz verrückte Dinge machen würde, wie z. B. nach zwei Pillen Viagra für die Voodoo-Puppe nen Ständer wie n Ofenrohr haben, sodass er Übergewicht nach vorne kriegt und aus dem Fenster fällt, um dann in letzter Konsequenz ein riesiges, tiefes Loch auf'm Parkplatz zu hinterlassen, das der arme Willi (unser Hausmeister) dann beseitigen müsste *gröl*. Alternativ könnte er auch nen Kollegen mit seinem Ofenrohr verfolgen, passend dazu liefe dann im Hintergrund der Schlager "Fang das Licht" von Karel Gott und Darinka (1986), der auf die Textzeile endet "...denk daran, da ist immer jemand, der dich liebt!" *kicher* Auch Kille-Kille in einer Geschäftsführungssitzung bei der Voodoo-Puppe käme bestimmt gut, wenn der betreffende Mensch dann mit der Geschäftsleitung zusammen sitzt und rumkichert bzw. auf seinem Stuhl zappelt, weil er sich gekitzelt fühlt, hihi. Passenderweise würden wir die Voodoo-Puppe dann für nen Kollegen präparieren, der sonst eher zur bierernsten, seriösen Sorte zählt, was man aber auf den ersten Blick gar nicht vermuten würde :o).

Eva war gestern so lieb und brachte für meine Zwerghamster-Dame Metallica zwei Haselnussäste aus ihrem Garten mit, die die kleine Hamsterdame auch gestern beifällig angenommen hat, als ich ihr einige davon in den Käfig legte. Vor allem die frischen Triebe, die der Haselnussstrauch teilweise angesetzt hatte, hat sie sich schmecken lassen, die Kleine ist nun mal ein echter Gourmet :o). Auch als Sichtschutz oder Nagematerial eignen sich die Haselnussäste hervorragend. Heute Nachmittag reinige ich wieder ihren Käfig und lasse sie im Freilaufgehege durchs Wohnzimmer stochen - und natürlich kommen auch wieder die Haselnussäste in ihren Käfig.

Mittwoch, 17. August 2011

Lustige Dauerwerbesendungen

Seit ich im Mai 2011 in meine neue Bleibe nach Gerschede gezogen bin, habe ich ja Kabelanschluss und bekomme dementsprechend auch diverse Shopping-Sender wie QVC, HSE u. ä. rein, wobei ich mir das eher selten anschaue. Allerdings machen Dauerwerbesendungen und Teleshopping auch nicht vor ganz normalen Sendern Halt, die eigentlich eher Spielfilme, Reportagen und/oder Serien im Programm haben. Neulich wurde auf einem Sender - ich weiß nicht mehr genau, welcher - eine automatische Bürste beworben, mit der man sich, wenn man noch irgendwelche Butter (Kakaobutter, Shea Butter u. ä. - ob das auch mit Kerrygold funktionieren würde, weiß ich nicht, hihi) dazu nimmt, mit sanft rotierenden Bewegungen irgendwelche Körperhaare an allen möglichen  und unmöglichen Stellen entfernen kann. Beim Übergang zu anderen Funktionalitäten des beworbenen Produkts hörte sich das Ganze schon fast so an, als wenn man sich damit auch die Haare UNTER den Fußsohlen entfernen kann *gröl*. Hm, ich frage mich, wer Haare unter den Füßen hat...?! *grübel* Es gibt zwar Männer, die nicht nur Brusthaare haben, sondern auch noch über einen Pelz auf'm Rücken verfügen, aber unter den Füßen...?!?!?! Erst etwas später geht klar, dass man dieses Produkt nicht nur zur schonenden Haarentfernung, sondern auch zur Entfernung von Hornhaut unter den Füßen nutzen kann :o). Letzteres geht übrigens auch mit Bimsstein, Produkten von Scholl oder Allgäuer Latschenkiefer...(in jeder Drogerie und/oder Apotheke erhältlich).

Die Werbung für die Hit-Collection der Kelly Family geht noch so einigermaßen, aber die Werbesendungen für die größten Schlager bzw. für die Hit-Collection von G. G. Anderson muten doch etwas lustig an, zumal das Ganze von einem blonden Bubi präsentiert wird, dessen Gesicht so glatt ist wie ein Babypopo und der bestimmt der Traum so mancher Schwiegermutter ist (na ja) - mir persönlich ist der Typ etwas zu aalglatt und schmierig.

Auch ältere Dauerwerbesendungen sorgten nicht nur bei mir, sondern auch bei Freunden für Heiterkeitsausbrüche, wie z. B. die Massageunterlage Relax Maxx (so schön hat noch nie ne Ärztin (wenn's denn ne echte war...), die über zwei deutlich unterschiedlich große Ohren verfügte, vom Teleprompter abgelesen *gröl*), das Restform High Rise Luftbett mit grottenschlechter, überdrehter Synchronisation aus dem Englischen ("Es ist ein sehr schöööön geformtes Luftbett!" *reißdieaugenaufbissierausfallen*)...hm, ich frage meinen ehemaligen Kunden Olli mal, mit dem ich mir ohnehin fast täglich hin- und hermaile, ob wir gemeinsam aufblasbare Sandburgen *gacker* bewerben wollen, denn was die da im TV nicht können, können wir auch - und auch noch zehnmal besser!

Donnerstag, 11. August 2011

Marina, Alex und jugendlicher Musik-Geschmack

Marina und ich stellten gerade, als ich das Anschreiben einer Kundin lektorierte und korrigierte, fest, dass wir als junge Mädchen beide gerne Münchener Freiheit ("Ohne Dich (schlaf ich heut' Nacht nicht ein)") gehört haben. Wir haben uns dann über einige Songs der Band unterhalten und just in dem Moment, als ich meinte, dass der Titel "Solang man Träume noch leben kann", den sie mit dem London Symphony Orchestra aufgenommen haben, ziemlich cool wäre, kam der Handwerker, der unsere Stromanschlüsse im Büro überprüft hatte, mit breitem Grinsen rein. Marina und ich mussten ziemlich lachen. Meine Gattin mutmaßte, dass er das bestimmt auch gehört habe. Steffiiiiii kennt die Münchener Freiheit und ihre Songs zwar nicht so direkt, aber früher in der Schule war sie in einem Pausenchor und hat mit anderen Mädchen auf der Treppe gesungen - da waren wohl auch Titel von der Münchener Freiheit dabei. Okay...:o). Wir haben uns auf jeden Fall gefragt, wie Steffis Pausenchor hieß - die Pausenclowns...?! Steffiiiii wusste das aber auch nicht mehr so genau. Allerdings wundert es mich auch nicht, dass meine Verlobte - die heute den letzten Tag vor ihrem Mutterschutz im Büro ist *heul* - die Münchener Freiheit nicht kennt, denn Steffi hatte als Kind Aufkleber :o) und sich nicht so sehr für Musik interessiert. Mittlerweile ist aber rausgekommen, dass sie die Halde an der Hafenstraße in Bergeborbeck hinunter gerodelt ist und dass sie sich öfter auf Baustellen in der Umgebung von Bergeborbeck/Bochold dreckig gemacht hat - manchmal stand sie so tief im Lehm, dass sie ohne Schuhe nach Hause gegangen ist :o).

Timo, der ja heute eher HipHop-Fan ist, war einst das uncoolste Kind in seiner Klasse, als er von der Grundschule aufs Gymnasium wechselte. Als sich die Kinder untereinander bekannt machten und er sich als damaliger Fan von Juliane Werding ("Stimmen im Wind") outete, war er direkt das uncoolste Kind seiner Klasse (na, SO schlimm ist Juliane Werding nun wirklich nicht!),  denn die anderen standen eher auf Madonna, Michael Jackson und andere Stars, die damals angesagt waren. Gut, "Stimmen im Wind" war jetzt auch nicht so mein Song, da hat Juliane Werding schon bessere Titel aufgenommen, aber Timo stand da voll drauf, genau wie Marina, meine Oma (damals immerhin 70) und meine Mom (damals 35).

Ich bin ja nu weiß Gott kein Schlager-Fan, aber die alten Sachen in den 70ern oder 80ern fand ich teilweise gar nicht schlecht, wie z. B. Udo Jürgens mit "Ich war noch niemals in New York", "Manchmal möchte ich schon mit dir" von Roland Kaiser oder Howard Carpendale. Die heutigen Schlager hingegen von Helene Fischer, dem Wendler (KOTZ!) und anderen Träller-Elsen bzw. -Fuzzis kann ich noch nicht mal mit ausreichend Alkohol im Blut ertragen, weil einfach zu trivial. Allerdings habe ich mich schon als Kind recht schnell der NDW, dem Pop, dem Rock und schließlich auch dem Metal zugewendet :o).

Mittwoch, 14. April 2010

Kult-Schlager mal neu interpretiert

http://www.youtube.com/watch?v=w9pP7jRFlwE

Das Schlimme ist: Ich stehe nun morgens vor Slayers Käfig, wenn ich in die Küche gehe, um mir das Frühstück zu machen, singe dabei den Schlager von Howie und benehme mich dabei aber wie die Jungs von Metallica auf der Bühne. Mein Hamsterchen ist dann immer ziemlich irritiert und hält mich m. E. für verrückt - er kennt es zwar, dass ich singe und auch, dass ich Head bange und dazu Luftgitarre spiele, aber nicht in DER Kombination ;o). Noch irritierter schaut er allerdings aus seinem Fellchen, wenn ich morgens beim Frühstück Crazy Frogs "Axel F." nachzusingen versuche - "Ding, ding, ding, ding, FROG-FROG...". Er fragt sich wahrscheinlich, was man mir in den Kaffee getan hat ;o).

Das Video ist mittlerweile bei Marina und mir zum Kult avanciert, wobei Marina es auch per Zufall entdeckt hat - ich konnte es erst gar nicht glauben ;o)! Nahrungsmitteltechnisch ist bei uns Kult:
  • Obst (z. B. Ananas, Äpfel, Bananen)
  • Joghurt in unterschiedlichen Variationen und von unterschiedlichen Herstellern
  • Vanille-Wölkchen von Dr. Oetker (danach ist immer bei mir alles Wölkchen)
  • Fleischwurst mit Knoblauch (eher bei mir. YO!)
  • Kürbiskern-Laugenstange (wird von Marina morgens beim Bäcker gekauft)

Dienstag, 13. April 2010

Playlist im Projektbüro

Die aktuelle Playlist aus dem Sekretariat M. Hong/A. Döll!

  1. Fruit Bats "Tegucigalpa" (na, das hört/singt allerdings eher Marina, hihi)
  2. Crazy Frog "Axel F." (aus aktuellem Anlass - ich singe schon die ganze Zeit "Ding-Ding...")
  3. Howard Carpendale "Deine Spuren im Sand" (allerdings in der Version, in der Howie im Original singt, dafür aber ein wildes Metallica-Konzert aus dem Jahr 1992 im Hintergrund als Video läuft - Headbanging, leidenschaftliches Gedrumme und James Hetfields große Gestalt, die ins Mikro brüllt, passen einfach spitzenmäßig zu diesem getragenen Schlager ;o))). Besonders gut gefiel mir der Kommentar eines Amerikaners zu dieser lustigen Mischung: "What the fuck is this gay shit?" Eine andere Nutzerin schrieb: "Howard McTellica ist mein Lieblingssänger seit den 70er Jahren." Insbesondere über den ersten Kommentar hab ich noch gestern Abend auf der Couch gelacht)
  4. Udo Jürgens "Ich war noch niemals in New York" (gestern hatten wir Schlagertag, obwohl wir sonst eigentlich eher HipHop bzw. Metal hören)
  5. Cypress Hill "Lowrider" (das war ja schon Gegenstand meines letzten Blog-Eintrags...)
  6. Fettes Brot "Emanuela" (macht einfach gute Laune!)
  7. Howard Carpendale "Hello again" (wir werden immer verrückter...)
  8. Jürgen von der Lippe als Peter Maffay: "Das Lied von der Hupe" (kreisch!)
  9. Juliane Werding "Stimmen im Wind" (als Gegenpart zu "Hello again" - Juliane Werding hat übrigens dasselbe Gymnasium wie ich besucht und der von ihr gesungene Titel war 1985/86 der Lieblingssong meiner Mom)
  10. Adamo "Es geht eine Träne auf Reisen" (als Marina das gespielt hat, musste ich einfach anschließend mit Cameo's "Word up" aus dem Jahr 1986 kontern!)

Das Stimmungsbarometer im Büro:

Marina: total heiter und fruchtig

Alex: bei mir ist alles Wölkchen

Wunsch für den heutigen Tag:

  1. Crazy Frog fühlt sich verstanden und trinkt sich nicht mit Mineralwasser Medium einen Rausch an
  2. Ab in die Sonne - raus aus'm Büro
  3. Für Marina: Obst, Ananas; für mich: Metallica kommen uns im Büro besuchen und sorgen für Stimmung, bevor sie uns zum Eis am Rhein einladen (ach, was bin ich heute wieder bescheiden...)

Marina futtert gerade einen Apfel, den sie herzhaft knackt - Blendamed, damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können! (Ach nee, Marina hat empfindliche Zähne und benutzt deshalb Sensodyne.) Bei mir ist immer noch alles Wölkchen.