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Sonntag, 30. Dezember 2018

Genie beherrscht das Chaos :o)

Mittlerweile sind alle Umzugskartons ausgepackt bzw. im Keller verstaut, sodass meine Wohnung allmählich sehr wohnlich wird. Allerdings fragen wir uns öfter, was mein Vormieter für ein Dreckschwein gewesen sein muss, denn sowohl die Fenster als auch der Klodeckel sind auf der Innenseite total vergilbt. Ja, ja, immer diese Arztsöhne - trotzdem war der Kerl wohl ein richtiger Vollasi, der dort aber auch nur ein halbes Jahr gewohnt hat, wie mir Steffi mal gesagt hat. Ich bin zwar kein Verfechter des so genannten Kevinismus, aber bei dem Kerl war der Vorname leider Programm.

Mein vorheriger Vermieter ist auch sehr lustig - erst sagte seine Frau zu meiner Mutter, dass der grüne Teppich und die Bambusabdeckung auf dem Balkon bleiben können, aber mein Vermieter war da anderer Meinung. Ich wollte ursprünglich mit einem Freund alles abbauen, aber an dem Tag ist sein Bernhardiner leider im Zuge einer OP an einer Magendrehung gestorben :o(((. Mein ehemaliger Nachbar Frank wollte sich nunmehr darum kümmern, wobei er zu mir meint,, es werden wohl noch einige Menschen dort ausziehen - was nützt eine gepflegte Wohnung, wenn dort nur linke Vollasis wohnen, die  es noch nicht mal auf die Kette kriegen, persönlich mit einem zu sprechen, sondern lieber beim Vermieter einen Aufriss machen? Meine beiden scheinheiligen, linken Bazillen, die mit mir auf einer Etage gewohnt haben, habe ich am Tag des Auszugs gar nicht gesehen, weil offenbar tot gestorben. Egal, ich war auch nicht böse darum.

Im Kraienbruch sind die Leute alle nett und normal, zumindest bei mir im Block, denn in den Nachbarblöcken wohnen wohl auch bösartige Tussis und Schreihälse :o). Beim Nachbarn, der in der Wohnung unter mir wohnt, habe ich seine Wohnung auch schon gesehen :o).

Das Umzugsunternehmen am 17.12. war im Vergleich zum vorigen sehr engagiert, aber die haben auch einigen Müll gebaut - aus meinem einen Schrank fehlen drei Borde, die dazu gehörten, und die haben sich ja geweigert, meine Deckenlampen aufzuhängen, sodass ich am nächsten Tag bei Licht Gierig angerufen habe, wo sich dann ein Elektriker der Sache angenommen hat. Am Donnerstag habe ich den Rechnungsbetrag bezahlt. Mein Cousin hat mir am Freitag netterweise im Bad meinen Spiegel und den Handtuchhalter montiert.

Am Freitag habe ich beim Dänischen Bettenlager in Borbeck, das direkt neben Möbel Boss liegt, Decken und Kissen für meine Katzen geholt. Die beiden waren von meinen Einkäufen jedenfalls ganz begeistert und machen auch immer Milchtreteln bei mir :o). Jetzt fehlen nur noch das Katzennetz auf dem Balkon und Rollos in Küche und Wohnzimmer.

 
Olli und Otto in meiner ehemaligen Wohnung - (c) Alexandra Döll, Essen
 
 
Ansonsten frage ich mich öfter, ob die Leute noch ganz mit sich alleine sind - von irgendwelchen Online-Casinos kriege ich immer irgendwelche ominösen, aufdringlichen E-Mails - vor allem von einem aus Malta - was aber direkt in Ablage P wie Papierkorb wandert. Ich habe mich dort nicht einmal registriert, da ich von Glücksspielen aller Art gar nix halte, aber nach dem Motto "Man kann's ja mal versuchen"...ebenso nerven mich auf irgendwelchen Business-Netzwerken immer weltbewegende Themen wie z. B. Arbeiterkinder an die Unis (komisch, bei mir im Studiengang waren viele Kinder aus Arbeiterfamilien und ich selbst bin auch eins, aber Hauptsache, ich mache Probleme, wo keine sind...) oder auch gendergerechtes Spielzeug, wogegen Eltern sich ja wehren sollten. Komischerweise sehen das die meisten Eltern aber gelassener als diese hysterische Tussi, die auch Probleme macht, wo keine sind. Komischerweise springen ja alle geistig Minderbemittelten auf irgendwelche Züge auf, egal wie bescheuert die sein mögen, damit man sie in ihrer hysterischen Art überhaupt wahrnimmt...


Donnerstag, 24. August 2017

Schöne Nachrichten und nerviger Spam

Gestern hatte ich Post von der Firma in Herne-Eickel, wo ich mich Anfang August vorgestellt hatte, und im Schrieb wurde mir bescheinigt, dass sie keine Kosten für meine Vorstellung übernehmen - hm, eine Absage habe ich immer noch nicht bekommen, aber egal. Mein zukünftiger Chef hat sich heute noch mal per Mail gemeldet und freut sich auf mein Kommen am Montag - ich freue mich auch auf Montag :o).

Die Bescheinigung des Ladens in Herne habe ich meinem Arbeitsvermittler vorbei gebracht, damit ich auch mal endlich mein Fahrgeld für die Fahrten nach Düsseldorf und Herne erstattet kriege. Es war ja sehr nett, meinen Arbeitsvermittler wieder zu sehen, aber warum die das in Herne nicht per Mail gemacht haben, bleibt wohl ein ewiges Geheimnis :o). Eine Mail wäre vollkommen ausreichend gewesen, aber egal. Nächste Woche habe ich wohl das Fahrgeld auf meinem Konto.

Tanken musste ich heute in Oberhausen in der Nähe des Läppkes Mühlenbach, denn Oil auf der Ecke Frintroper Straße/Oberhauser Straße konnte man glatt wegen Überfüllung schließen. Preislich hat sich das aber nicht viel getan. Honda strahlte, weil er über die Stadtgrenze hinaus gefahren ist.

Gestern Abend hatte ich im Spam-Ordner eine Mail mit dem Betreff "Arbeitsagentur - Zeitarbeitsfirma Klein...". Das Ding habe ich direkt ungelesen gelöscht, denn erstens weiß die Agentur gegen Arbeit, dass ich ab Montag wieder arbeite und zweitens mag ich keine Zeitarbeitsfirmen. Manche sind zwar wesentlich besser als andere, aber das Thema Zeitarbeit ist für mich durch. Wenn ich im Juli 2013 in akuter Lebensgefahr geschwebt habe wegen einer massiven Anämie und die Leute das zum Anlass nehmen, mich bei nächstbester Gelegenheit los werden zu wollen und mir auch noch dienstbeflissen-eifrig erklärt wird, dass ich bei einem Gilb in den ersten vier Wochen der Probezeit Krankengeld beantragen soll, kann ich da gar nicht drauf, weil voll antisozial. Soviel zum Thema Optimierungen seitens der Wirtschaft. Auch sonst finde ich Zeitarbeitsfirmen, vor allem die, deren Firmenname mit R beginnt, alles andere als lustig. Die wollten mir im Jahr 2006 für eine Stelle als Vorstandssekretärin nur 6,49 EUR pro Stunde zahlen - dass ich bis dato 2.800 EUR verdient hatte, interessierte das depressive Eichhörnchen, mit der ich das Gespräch hatte, in keinster Weise. Ja, das RWE ist ja so ein renommiertes Unternehmen - wenn die wirklich so renommiert wären, würden die auch anständige Stundenlöhne anbieten, ganz einfach. Mit dem geilen Lohangebot liegen die ja noch 2,05 EUR unter dem heute geltenden Mindestlohn für Ungelernte.

      Mehr fällt mir zur Zeitarbeit auch nicht mehr ein :o) - (c) Alexandra Döll, Essen

Montag, 24. Juli 2017

Ausflüge in den Essener Nordwesten und nach Bottrop

Gestern habe ich mich kurz vor 18 Uhr mit Sarah und Osito getroffen. Von Frohnhausen aus sind wir zunächst zur Hundewiese am Läppkes Mühlenbach gefahren, damit Osito sich austoben konnte. Er hatte Gelegenheit dazu, denn es waren noch viele weitere Hunde anwesend - ein weißer Schäferhund, ein Akita, ein Bearded Collie, der immer hinter Osito her war usw. Osito stürmte öfter mal den Läppkes Mühlenbach und hat dabei ein Kiffer-Pärchen gestört :o) - dass die beiden gekifft haben, hat mich ja gar nicht so sehr gestört, aber in der Nähe einer Hundewiese fand ich schon ein bisschen komisch. Im eigenen Wohnzimmer zuhause wäre das ja auch gegangen.

Nachdem Osito sich ausgepowert hatte, sind wir wieder in meinen Honda gestiegen, um nach Bottrop ins Südring-Center zu fahren, um bei McDonalds zu essen. Zum Glück hat die Filiale auch einen Drive-in-Schalter, aber leider ebenso viele Bollos - Leute, die einem vors Auto rennen und wie Zombies gucken, Prollos mit ihren aufgemotzten Karren. Als mein Honda drei aufgemotzte Civics sah mit ebenso hirnblonden Insassen, meinte er nur verächtlich: "Anfänger!" :o)) Osito hat auch immer etwas von unserem Essen abbekommen und über der nahe gelegenen A42 sahen wir einen wunderschönen Regenbogen.

Zurück bin ich über die Bottroper Straße und Hafenstraße gefahren, damit Osito am Jahnplatz in Altendorf noch mal Pipi machen konnte. Sarah und ich sind nur darüber erschüttert, wie mit manchen ehemals guten Wohngegenden umgegangen wird, denn sowohl Bergeborbeck als auch Altendorf waren mal Top-Wohnviertel, aber heute sind dort fast nur noch Ausländer (was ja noch nicht mal so schlimm wäre) und dreckig ist es auch überall. Die Stadt Essen scheint extrem wenig Hirn zu haben, wenn ehemals gute Wohnviertel einen immer schlechteren Ruf bekommen oder sich noch medienwirksam über irgendwelche Clans echauffiert wird. Selbst im eigentlich vornehmen Bredeney verändert sich die Situation auch dramatisch.

Ansonsten nerven mich immer Spam-Nachrichten oder unerwünschte Anrufe, die ich immer direkt blockiere. Ich weiß zwar nicht, ob die Schwachmaten das noch nicht mitbekommen haben, aber Cold Calls sind gesetzlich verboten. Eine Rufnummer aus den neuen Bundesländern (Wittenberge und Umkreis) habe ich auch direkt gesperrt, denn ich habe zwar Kontakt zu Menschen aus der ehemaligen DDR, aber das sind ja auch keine unerwünschten Werbeanrufe.

Ansonsten nervt mich immer eine gewisse Lisa Schlesinger, die mir immer Mails weiterleiten will mit dem Tagesdatum. Sorry, liebe Frau Schlesinger, ich möchte Sie nicht kennen lernen und bin von Ihren Mails einigermaßen genervt, die sowieso direkt im Spam-Ordner landen. Auch Stepstone meinte wieder, ein sagenhaft gutes Stellenangebot für mich zu haben - Vertriebsmitarbeiterin...nee, danke, auf sinnentleertes Bla-Bla mit ewig gleichen Sprüchen vom Zettel abgelesen stehe ich überhaupt nicht.

Freitag, 12. Februar 2016

Böse Blätter zur Berufskunde :o)

Nachdem die massenhaften sexuellen Übergriffe und Diebstähle in der Silvesternacht in mehreren deutschen Großstädten bekannt wurden, hatte mal jemand vorgeschlagen, dass die Agentur für Arbeit doch für Antänzer so etwas herausgeben könnte :o))). Ich fände das auch eine sehr schöne Sache. Ich schreibe mal ein solches Blatt zur Berufskunde für Antänzer...:o))).

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Antänzer

Voraussetzungen:
  • Schulabschluss: irrelevant
  • Ausbildungsdauer: keine
  • Stärken: Rhythmusgefühl, Tanzen, falsches Lächeln, Sinn für die eigene Bereicherung, mangelnder Respekt vor Frauen und Mädchen aller Altersstufen
  • Geschlecht: vorzugsweise männlich
Beschreibung:
Tanzen Sie alleine oder in der Gruppe maximal drei weibliche Wesen an und isolieren sie diese von anderen Passanten. Wenn Sie Ihre Opfer erstmal angetanzt haben, können Sie sie ganz nach Gusto bestehlen (Handy, Portemonnaie, Schmuck) oder sexuell belästigen. So können Sie Ihr ALG II bzw. Taschengeld aufbessern oder einem sexuellen Notstand vorbeugen.

Berufsaussichten:
derzeit hervorragend, denn Politik und Polizei schauen erfolgreich weg.

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Auch für Spammer könnte man hervorragend ein Blatt zur Berufskunde erstellen:

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Spammer

Voraussetzungen:

  • Schulabschluss: irrelevant
  • Ausbildungsdauer: wenige Wochen
  • Stärken: Phantasielosigkeit, hohe Internet-Affinität, Hang zu kriminellen Handlungen, Langeweile
  • Geschlecht: egal
Beschreibung:

Sofern Sie einen Internet-Anschluss haben und nicht viel Wert auf die Seriosität Ihres Arbeitgebers bzw. Ihre eigene legen, können Sie an vollkommen unbekannte Personen Spam-Mails auf der ganzen Welt verschicken, gerne mit sinnfreien Betreffzeilen wie "From Lisa Schlesinger", "Thank you for choosing Amazon Dept Partners", "Arbeitsstelle" u. ä.

Um ein wenig Abwechslung zu haben, können Sie auch Phishing-Mails verschicken - verwenden Sie dazu den Namen eines seriösen Unternehmens wie z. B. Deutsche Bank, Sparkasse Essen oder Telekom AG und versuchen Sie so, an persönliche Daten wie etwa die Bankverbindung Ihres Opfers am anderen Ende der Welt zu gelangen.

Die Arbeit ist sowohl im Angestelltenverhältnis als auch auf selbstständiger Basis möglich.

Berufsaussichten:
sehr gut, vor allem in den USA

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Sonst muss ich diese bösen Blätter wohl nicht weiter kommentieren, oder? :o)

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Die amerikanischen Spammer raffen's wieder nicht :o)

...dass ich eine Dame bin - und deshalb keinen Bock habe auf Spam-Mails der Marke "Denise needs some love". Hm, das tut mir sehr leid für Denise - vielleicht einfach in die nächste Bar setzen und einfach gegen einen Drink von einem notgeilen Herrn abschleppen lassen?! Das hilft dann vielleicht, wenn die arme Denise doch so viel Liebe braucht...

Gestern habe ich in meinem Anfänger-Kurs bei der Neuen Arbeit der Diakonie - bei dem schönen Wetter hatte ich gestern insgesamt drei Teilnehmer/innen - vor Spam- und Phishing-Mails gewarnt, falls sich meine Schüler/innen einen E-Mail-Account zulegen wollen. Englisch verstehen die meisten ohnehin nicht bzw. lediglich ein paar Brocken, sodass ich gestern nebenbei noch einen Englisch-Crash-Kurs gegeben habe :o).

Es kommt selten vor, dass seriöse Mails versehentlich bei mir im Spam-Ordner landen - wenn, ist es meist dämliches Gelaber aus den Staaten mit den ewig gleichen Betreffzeilen - Frauen wollen für mich strippen (bei einem Mann würde ich nicht Nein sagen, aber den würde ich mir auch nicht übers Internet bestellen, und schon gar nicht aus den USA, hihi), sie brauchen Liebe (Pech für Euch, wenn Euch keiner liebhaben will) oder wollen mir ominöse Finanztransaktionen oder eine Schwanzverlängerung andienern (keine Hobbys? Als Frau brauche ich übrigens auch keine Penisverlängerung). Deshalb lösche ich Mails mit solch einem Betreff direkt ungelesen - das Beste was man bei solch einem Sexomanen-Quatsch tun kann.   

Sonntag, 21. Juni 2015

Bekloppter Spam und witzige Suchbegriffe

Manche Spammer, vor allem die aus den USA, lernen es auch nicht mehr: Ich bin immer noch eine Frau - deshalb bin ich weder an Penisverlängerungen noch an Sex mit Frauen noch daran interessiert, dass mir irgendwelche Damen ihre Möpse zeigen. Danke, die habe ich nämlich selbst :o).

Die deutschen Spammer wollen mir dauernd schufafreie Kredite andienern - Betreffzeile "Brauchen Sie Geld? Kredit auch ohne Schufa bis 100000...". Erstens geht das bestimmt keinen plump-vertraulichen Spammer etwas an, ob ich Geld brauche und wenn ich welches brauchte, wende ich mich bestimmt nicht an dubiose Kredithaie, die versuchen, neue Kunden mittels nerviger Spam-Mails zu ködern. Auch wenn mein Einkommen momentan eher bescheiden ist: Eine positive Schufa-Auskunft habe ich trotzdem, weil ich eine zuverlässige Zahlerin bin, ganz einfach.

Ebenso belustigend finde ich immer Suchanfragen über Google zu meinem Blog, ob man zusätzlich zu Marcumar Lioran, XLS Medical usw. einnehmen darf. Hm, die Antwort auf diese Frage würde ich nicht googeln, sondern mit dem Arzt meines Vertrauens sprechen. Abgesehen davon weiß eigentlich jeder halbwegs normale Mensch, dass XLS Medical nicht gerade wirksam ist und mit der komischen Werbung ("Es ist echt anstrengend, immer gut auszusehen und den Leuten die Hucke vollzulügen...") lediglich ganz verzweifelte, übergewichtige Menschen mit naivem Gemüt geködert werden sollen - von irgendwas muss der Hersteller schließlich auch leben und das geht besonders gut mit naiven, leichtgläubigen Menschen, die lieber in einer virtuellen Werbewelt leben anstatt mit realen Personen wie etwa ihrem Doc zu sprechen. Da kann man/frau sein/ihr Geld jedenfalls sinnvoller ausgeben als für solche Wundermittelchen.

Dienstag, 5. August 2014

Langweiliger Spam

Ich mache Spam-Mails zwar grundsätzlich nicht auf - es sei denn, eine seriöse Mail ist versehentlich dorthin verfrachtet worden - aber die, die ich vorfinde, treiben mir schon bei Lesen des Betreffs die Lachtränen in die Augen, wobei die dann ohnehin direkt endgültig gelöscht werden.

Ich freue mich, wenn mir jeden Tag von merkwürdigen Herrschaften mit amerikanischen Namen Medikamente aus kanadischen Apotheken angeboten werden (sorry, hier in Deutschland gibt's auch jede Menge) oder wenn mir ständig "Penis Enlargement Pills" angedreht werden sollen. Sorry Leute, ich habe keinen Schniedel, da ich ein Mädchen bin, und brauche sowas deshalb nicht - und selbst, wenn ich ein Kerl wäre, würde ich bei Euch bestimmt nicht bestellen, da mein Hirn sich zum Glück im Kopf befindet und nicht, wie bei Euch offenbar, in der Hose :o). Seit drei Wochen finde ich jeden Tag den gleichen Scheiß in meinem Spam-Ordner vor, wenn auch mit unterschiedlichen Absendern. Deshalb fliegt Euer Scheiß ohnehin direkt in die Kategorie "ungelesen gelöscht" - Eure hirnkranken und schwanzgesteuerten Betreffzeilen reichen mir schon.

Spam ist auf jeden Fall, was den Niveau- und Gähnfaktor betrifft, kaum noch zu unter- bzw. zu überbieten :o)).

Mittwoch, 16. April 2014

Hektik, Erotik, Fußpilz :o)

Na ja, von Hektik und Fußpilz kann bei mir und meinen Stoffies zum Glück keine Rede sein :o)). Soeben habe ich den WDR angeschrieben und dem Sender angeboten, auch dort über Sammy und das Buch zu berichten, denn Sammy ist doch ein welt- und wortgewandtes Stofftier, das keine Probleme hat, Bundeskanzlerin Merkel freundlich anzuschreiben, um nach einem Wahlrecht für Stofftiere zu fragen, denn die zahlen ja Steuern und Sozialabgaben wie menschliche Arbeitnehmer auch. Passend dazu habe ich auch den Link unter lokalkompass.de eingefügt, wobei ich denke, dass der Artikel heute auch in der gedruckten Version des Borbeck Kurier und weiterer Essener Stadtteilanzeiger erscheint. Meine Nachbarn sind auch schon ganz gespannt.

BoD, über den ja das Buch "Mein Leben mit Sammy" erschienen ist, hatte eine Frühlingsaktion für Autorenexemplare mit 20 % Rabatt ab einer Bestellung von 25 Büchern gestartet. Die Bestellung habe ich auch soeben versendet, denn Live-Buchverkäufe bei Lesungen, Vorstellungen in Büchereien und Buchhandlungen etc. gehören ja auch zum Handwerk. Wenn die Exemplare bis zum 26. April 2014 eingetroffen sind, kann ich ja bereits Bücher bei meiner Lesung im Restaurant Haferkamp verkaufen.

Ansonsten musste ich mal einige Spam-Kommentare aus meinem Blog löschen, denn die brauchte echt kein Mensch. Was habe ich mit gestörten Amerikanern zu tun, die anonym veröffentlichen, und mir was über Bauchfett erzählen wollen? Nix - und meine Leser/-innen auch nicht, hehe. Kommentare sind ja schön und gut, aber Spam und dummes Gelaber braucht kein Mensch.

 
Sammy im Wohnzimmer - (c) Alexandra Döll, Essen
 
Gestern habe ich noch eine nette Dankesmail an Frau Herlinger vom Borbeck Kurier gesendet, weil der Artikel wirklich gut und humorvoll geschrieben war. Heute Vormittag kam dann auch eine sehr nette Antwort, in der Frau Herlinger sich für das Lob bedankte und darum gebeten hat, auch nach Erscheinen meines nächsten Buchs Kontakt zur Redaktion aufzunehmen, damit sie dann auch darüber berichten können *freu*. Eigentlich sollte ein Danke an den jeweiligen berichtenden Journalisten selbstverständlich sein, aber manche haben Bitte und Danke ja leider verlernt und meinen dann noch, sie wären intelligent, weil es modern ist, asi zu sein...

Sonntag, 3. März 2013

Dumme Fragen - dumme Antworten :o)

Hihi, obskure Werbe- und Phishingmails gibt's ja leider mehr als genug, auf die man/frau am besten auch gar nicht reagiert, um keine Betrüger an den Hacken zu haben.

Schön finde ich immer Spam-Mails, in denen einem Kredite angeboten werden sollen. Text: "Guten Tag, brauchen Sie Geld?". Hm, die einzig richtige Antwort auf diese Frage würde lauten: "Ja, aber nicht von Ihnen!" :o)) Geld kann eigentlich jeder gebrauchen, deshalb ist die Frage an sich schon total bewemmst.

Viagra und ähnliche Potenzmittel werden ja auch gerne als Spam-Mails zu verkaufen versucht. "Wollen Sie mehr Spaß im Bett?!" - Klar, aber das geht dann auch ohne Viagra und ähnliches Zeug, haha. Spaß im Bett habe ich auch so, hihi.

Schön ist auch, wenn ich als Frau Spam-Mails erhalte, in denen mir Möglichkeiten aufgezeigt werden sollen, wie ich mein bestes Stück vergrößern könnte und meine Freundin damit beeindrucke. Hihi, ich bin froh, dass ich kein Gehänge zwischen den Beinen habe - alles andere erübrigt sich dann wohl von selbst, hehe. Außerdem macht sich die Qualität eines Mannes ja nicht an seinem Geschlechtsteil fest; bei solch notgeilen Subjekten, deren Hirnwindung für Sex besonders ausgeprägt ist, während der Rest des Hirns unterbelichtet ist, scheint ein großer Schwanz aber wohl das Einzige zu sein, womit man eine Frau beeindrucken kann. Es mag ja solche unterbelichteten Damen geben, aber dazu zähle ich mich definitiv nicht und das gilt auch für viele andere meiner Geschlechtsgenossinnen.

Nett sind auch immer solche Phishing-SMS mit Texten wie "Jemand, der dich sehr mag, hat dir was Wichtiges zu sagen" oder "Hab mich in dich verliebt". Abgesehen davon, dass es sich dabei um überteuerten Betrug handelt, kann derjenige, der sich da in einen verguckt hat, ja auch andere Wege nutzen, um seine Gefühle zu zeigen bzw. zu gestehen. Betrüger sind offenbar sehr findig, wenn's darum geht, an Geld ohne ehrliche Arbeit zu kommen - und finden ja auch leider genug naive Zeitgenossen, die sich online auf Verehrer einlassen, die es gar nicht gibt oder auf Kredithaie.  

Freitag, 4. März 2011

Zum Gähnen langweilige Abzock-Tricks

Es gibt ja leider eine Reihe von Menschen, die ihr Geld nicht durch ehrliche Arbeit verdienen, sondern versuchen, Leuten ihre Kohle auf dubiose Weise aus dem Kreuz zu leiern - darüber hatte ich auch schon mal in verschiedenen Suite101-Artikeln geschrieben, u. a. bzgl. der Online Content Ltd. und der Gebrüder Schmidtlein GbR.

Von Zeit zu Zeit versuchen aber auch arbeitsscheue Abzocker, die Leute per Handy zu ködern. Gestern fand ich auf meinem Festnetztelefon, das aber auch als Handy benutzt werden und somit SMS empfangen kann, folgende Nachricht:

Du bist aber schwer zu erreichen [klar, im Gegensatz zu einigen faulen Abzockern gehe ich ja auch ganztägig arbeiten und nerve andere nicht mit gefaktem Geseier]. Wenn Du auch Single bist und Lust hast, etwas zu unternehmen, antworte unter [Nummer] mit JA. Wenn es nervt, STOPP an [Nummer].

Natürlich habe ich diese SMS sofort gelöscht und sie gar nicht beantwortet, denn dann hätten die Abzocker nachher noch behauptet, ich hätte ein kostenpflichtiges Abo für ne Flirtline oder so abgeschlossen. Tja, wer Alex reinlegen will, muss ein bisschen früher aufstehen :o).

Spam bin ich ja bei den E-Mails gewohnt, wobei diese ohnehin dann im Spam-Ordner landen, den ich aber regelmäßig kontrolliere (falls sich doch mal ne seriöse Mail aus etwaigen Gründen in den Spam-Ordner verirrt) und dann auch lösche. Leute, es nervt - ständig wird mir seit der Plagiatsaffäre um Herrn zu Googleberg angeboten, mir nen Doktortitel kaufen zu können (der Anbieter ist natürlich nur um meine Karriere besorgt, höhö!!) oder ne Penisverlängerung, damit meine Freundin länger Spaß hat *kreisch*. Hm, da ich eine Frau bin, habe ich auch kein männliches Geschlechtsteil, Ihr Schlauberger, und ein Mann ist mir im Bett ehrlich gesagt lieber als ne Frau, wobei die Größe des besten Stücks da nicht alles ist, hehe.

Ganz beliebt waren nen Zeit lang auch Spam-Mails, bei denen ich mein Konto für Geldtransaktionen aus aller Welt zur Verfügung stellen sollte - haha, der älteste Taschenspielertrick der Welt.

Vor etwa zehn Jahren kursierte auch mal ne Abzock-SMS mit dem Text "Jemand, der dir sehr am Herzen liegt, hat dir was Wichtiges zu sagen. Nimm Kontakt auf unter..." Haha, das wäre dann wohl die berühmt-berüchtigte 0190er-Nummer auf den Bahamas (oder sonstwo) geworden und die Telefonkosten wären explodiert. Da hofften wohl einige Subjekte, mit der vermeintlichen Not mancher Singles reich werden zu können...

Leute, geht doch einfach normal arbeiten, auch wenn Ihr damit nicht reich werdet - andere begnügen sich auch mit normalen Gehältern und einem bescheidenen oder angemessenen Lebensstandard, ohne Dritte dafür zu bescheißen.