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Samstag, 8. November 2014

Der Vollmond im November 2014 :o)

+Sven Krämer schrieb ja zu meinem gestrigen "vollmondigen" Beitrag, dass er einen Mondbrand gehabt hätte und deshalb seine Haut am Morgen so gerötet gewesen wäre :o)). Ja, ich glaube, da hilft nur Mondmilch, hihi, wie ich ja auch kommentiert hatte, aber die hätte ich dem Fliesenboden in meiner Küche gestern Abend auch verpassen müssen, als der Vollmond so schön in die Küche schien :o). Dann wäre das Laufen dort allerdings heute Morgen bestimmt sehr glitschig geworden.

Über den Lichtschutzfaktor der Mondmilch hatten wir zwar noch nicht gesprochen, aber ich denke, LSF 5 oder 10 reicht da sicherlich aus - im Gegensatz zur Sonnenmilch *kicher*.

Auch wenn es gestern Nachmittag sehr wolkig war und es leicht geregnet hat, hatte der Himmel gestern Abend ja wieder schön aufgeklart. Der Mond ging schön rund mit goldgelber Farbe im Nordosten auf. Erst, als er weiter Richtung Südosten zog, nahm seine Farbe so allmählich den Ton blanker Knochen an. Sammy himmelte den Mond jedenfalls gestern Abend die ganze Zeit vom Fensterbrett im Wohnzimmer aus an und schlafwandelte heute Nacht natürlich auch - leider ist sie aber auf der Straße dem grinsenden Leichenwagenfahrer begegnet, der sie zum Glück nicht überfahren hat :o). Sein maliziöses Grinsen hat dem kleinen Miniberggorilla jedenfalls schon gereicht. Den Vollmond am Himmel hat das jedenfalls nicht tangiert.

Meine Träume waren auch passend zum Vollmond - ein Specht, dessen Flügelschlag aber eher an den eines Kolibris erinnerte, pickte ein Loch in meine Wohnzimmerdecke (nett von ihm...), um unsere Balkone rum wurden noch hohe Glastüren mit Holzeinfassung montiert (???) und irgendwer hat mir in der 103 meine Stofftiere geklaut! :o( So geht das ja mal nicht - meine Stoffies wollen bei mir bleiben und lassen sich ohnehin nicht so ohne Weiteres entführen, hehe.

Natürlich sind Renate und ich auch wieder heute Nacht als echte Vollmondhexen mit unseren Besen durch Rheinland und Ruhrgebiet geflogen :o). Dem Charmin Bear haben wir in Duisburg-Obermarxloh einen Plüsch-Charmin Bear vor die Haustür gelegt - und natürlich auch ein Stückchen Schokoladenkuchen! - über Stinkis Domizil in Bredeney ließen wir Fliegenpilze (kann man z. B. rauchen), Herrenschlüppis und einen Sternwicht herabregnen und über der Ruhr bzw. dem Baldeneysee - also in den Essener Stadtteilen Kupferdreh, Überruhr, Steele, Rellinghausen, Baldeney, Werden und Kettwig - ließen wir lauter fröhliche, gefräßige Piranhas in den Fluss regnen. Die Angler an der Ruhr sollen doch auch ein bisschen Spaß haben, wenn sie ihrem Hobby fröhnen :o). Der Rhein in Düsseldorf und die dort befindlichen Promenaden durften sich über einen Regen, bestehend aus Altbier und Killepitsch, freuen. Allerdings waren die Fledermäuse im Grafenberger Wald und im Nordpark sehr irritiert, als plötzlich zwei kichernde Vollmondhexen an ihnen vorbei sausten.

Warm angezogen haben wir beiden Vollmondhexen jedenfalls auch, denn die Nachtluft ist jetzt im November natürlich schon ordentlich kalt :o). Wir können ja nicht immer Sommer haben, auch wenn der WDR das gerne anders hätte in manchen seiner Wetterberichte.


Der gerade aufgegangene Vollmond gestern Abend - (c) Alexandra Döll, Essen


Sonntag, 2. November 2014

Halloween im Borbecker Männergarten

Ankündigungsgemäß sind die Männergärtnerinnen ja mit ihren großen männlichen Schützlingen an Halloween über die Borbecker Straße, die Fürstenbergstraße und die Schlossstraße gezogen, um dort bei den Anwohnern eifrig Süßigkeiten einzusammeln. Das ging natürlich nicht ohne etwaige Skurrilitäten ab :o).

Thorsten wollte trotz des Verbots von Renate mitten auf der Schlossstraße die Trench Open haben, platzte aber stattdessen auf der Ecke Heißener Weg vor Neid, weil aus der Kastanien-Klause ein Sternwicht gewankt kam *hicks*, der ihm, Renate und dem Stationsarzt seinen Sternenstab gezeigt hat, denn das kleine Wesen hatte gerade die Trench Open. Thorsten hat danach erst mal kräftig geschmollt, weil er nicht die Trench Open haben durfte und die Ausbeute an Süßigkeiten bis dato eher bescheiden war. Je weiter Renate und ihre Schützlinge zum Fliegenbusch kamen, desto großzügiger wurden die Anwohner jedoch, was die Gabe von Süßigkeiten und Obst betraf :o). Das lag vielleicht auch daran, dass der als Pennywise verkleidete Stationsarzt einige Menschen zusätzlich zu seinem gruseligen Outfit mit einer spitzen Nadel bedroht hat...

ES plärrte auf der Borbecker Straße, weil eine Fledermaus seine sorgfältig gegelte Frisur durcheinander gebracht hat - offenbar war das kleine Flugtierchen in seinem früheren Leben im Friseurhandwerk tätig, hihi. Stinki ranzte die Fledermaus an: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!", doch die hat ihm nur auf seinen Vampir-Umhang gekäckelt, sodass Alex Stinkis Umhang erst mal reinigen bzw. abtupfen musste, während die Fledermaus kichernd Richtung Schlosspark flog. Stinki bekam eine Hitzewelle, als Alex sich an ihm zu schaffen machte ("Boa, is mir heiß!") und wollte sich anschließend selbst einkoten, weil Alex und ihren Mannen ebenfalls der Sternwicht erschien, der zuvor Renate und Co. über den Weg gelaufen war, und schon wieder die Trench Open hatte :o). ES platzte bald vor Neid, bekam aber von Alex ebenfalls ein Verbot, mit seinem Pipimann in der Gegend rumzuprahlen - auch bei Stinki konnte sie gerade noch verhindern, dass er mit seinem besten Stück in der Gegend rumprahlt. Immerhin haben Stinki, ES und Alex ordentlich Süßigkeiten abgestaubt, zumal ES ja wie ein großes Kind wirkt und so kinderliebe Instinkte bei den Anwohnern weckte. Die einzig frustrierende Tatsache für die großen männlichen Kinder war, dass sie niemandem ihren Pipimann zeigen durften...:o)).

Der Halbmond kratzte sich am Kopf, als er Steffi, Thomas und den Charmin Bear auf der Fürstenbergstraße sah, denn Thomas drehte dauernd unbeholfene Pirouetten, wenn eine Tür mal nicht geöffnet wurde und der Charmin Bear stampfte dann vor Wut mit dem Fuß auf. Steffi wiederum fiel dazu nur ein betretenes Gesicht ein.  Leider waren die Anwohner der Fürstenbergstraße nicht gerade in Spendierlaune, sodass die Drei mit der geringsten Ausbeute an Süßigkeiten zurückkamen - netterweise haben Thorsten und Stinki der Truppe später in der MäTa noch etwas von ihren Süßigkeiten abgegeben.  So war der Halloween-Abend wenigstens noch halbwegs für Thomas und den Charmin Bear gerettet.


Halbmond mit Wolken einen Tag vor Halloween - (c) Alexandra Döll, Essen

Auch die Kürbisse, die teilweise auf Balkonen oder vor Haustüren leuchteten, hatten ihren Spaß an den illustren Truppen, die an einem milden Halloween-Abend Ende Oktober bei Halbmond rund um die Borbecker Straße ihr Unwesen trieben. Ein Kürbis vor der Kastanien-Klause bekugelte sich vor Lachen, als er sah, dass der Sternwicht die Trench Open hatte und mit seinem Sternenstab in der Gegend rumprahlte :o). Ein Kürbis vor einer Änderungsschneiderei auf der Schlossstraße bedrohte den als Pennywise verkleideten Stationsarzt, denn Clowns sind ja auch nicht immer freundlich, wie man nicht nur an Pennywise aus "ES" sehen kann, sondern auch an als Clowns verkleideten Menschen, die in Essen, Frankreich und den USA Leute erschrecken, anpöbeln oder sogar mit Waffengewalt bedrohen :o/.