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Samstag, 12. Mai 2018

Aus der Reihe "Ich folgte einem Zombie"...

Gestern war ich ja mit Sarah auf der Hund und Katz in Dortmund. Die Fahrt war im Gegensatz zum vergangenen Jahr echt entspannt, denn hin haben wir über die A40 nur 30 Minuten gebraucht und zurück sogar nur 20 :o). In Essen zeigten sie zwar zweimal Stau an, aber da war gar keiner. Kurz bevor die A40 in Dortmund in die B1 überging, habe ich mal einen Zombie in seiner Senioren-Schleuder (also Golf Plus) von rechts überholt, denn die Dame aus Unna war eine typische Mittelspurschleicherin. Schließlich zog sie 200 Meter hinter mir rein und danach wurde sie im Rückspiegel immer kleiner - kein Wunder, wenn ich als Schnecke auf der A40/B1 unterwegs bin.

Wir haben diesmal auf einem der gebührenpflichtigen Parkplätze geparkt, aber 7 EUR für knapp 5 Stunden gingen ja noch. Zu unserer Linken sahen wir den Signal-Iduna-Park, also das Stadion des BVB. Meine Stoffies hatten sich auch mit in meinen Honda geschmuggelt, denn als ich gerade eine großzügige Parkbox gefunden hatte, ertönte es vom Rücksitz aus Bubis Mund "Hallo!" :o). Wir sind dann zum Eingang Messe-West gelaufen und haben dort eine Eintrittskarte gelöst - statt 11 EUR für einen ganzen Tag haben wir als nach 13-Uhr-Kommerinnen nur noch 9 EUR bezahlt :o)).


Messe Hund und Katz - (c) Jake's 4 Dogs
 
Sarah und ich mussten uns wegen der Show-Bühne aufregen, auf der zu dem Zeitpunkt die Polarhunde vorgestellt wurden. Abgesehen davon, dass die Dame die Sachverhalte wenig liebevoll vom Zettel ablas, machte sie die Leute darauf aufmerksam, dass man mit den Polarhunden dreimal am Tag raus muss. Ach?! Da wäre ich ja gar nicht drauf gekommen, wobei die meisten Hundebesitzer mindestens viermal mit den Hunden spazieren gehen, aber egal... 
 
Ich musste einigen Facebook-Kritikern leider Recht mit ihren Kommentaren geben: Während vier oder fünf Hallen nur für Hundefreunde eingerichtet waren, gab es lediglich eine Halle für die Katzenfans und auch nicht alle dort ausstellenden Züchter waren freundlich und auskunftsfreudig, so als wenn sie keine Tiere verkaufen oder Besucher über ihre jeweilige Rasse informieren wollten. Die Leute am Landseer-Stand waren sehr nett und auch dort, wo über Bernhardinder und Berner Sennenhunde informiert wurde, waren die Leute freundlich, aber teilweise standen da einige mit einem Gesicht, das besagte "Nie sollst du mich befragen..."
 
 
Landseer - (c) vld-landseer.de
 
Der Landseer wurde lange Zeit den Neufundländern zugerechnet, aber im 19. Jahrhundert wurde seine Rasse in Deutschland und der Schweiz gezielt weitergezüchtet, bevor es keine reinrassigen Exemplare mehr gegeben hätte. Gestern habe ich auch ein Foto von einem wunderschönen Landseer geschossen, aber da mein Handy die Fotos ja erst zum Ende des Monats frei gibt, kann ich sie erst Ende Mai, Anfang Juni posten *nerv*. Der Landseer ist ein gutmütiger Familienhund, der gerne Aufgaben übernimmt mit einem guten Sozialverhalten.
 
Sarah hat gestern für Osito noch einige Leckerchen und ein Halsband erstanden, während ich für meine Katzen ein wenig Katzenfutter gekauft habe - einmal von Leonardo und einmal von Animonda. Beim Verzehr des Leonardo-Futters haben meine beiden Stubentiger gestern Abend richtig geschmatzt :o).
 
Die meisten Menschen dort waren ganz nett, aber einige liefen durch die Hallen, als wenn sie alleine auf der Welt wären, getreu dem Motto "Ich bin ein Zombie und nichts kann mich aufhalten" :o/. Vor allem der eine Typ mit seiner Tonne nervte, denn der kriegte gar nix mehr mit, genau wie die eine Tussi, die Sarah anmeckerte, sie hätte keinen Platz mehr - vorher hatte Madame Dick & Doof aber mit einer lispelnden Blondine gesprochen, die auch einige Tendenzen hatte, Menschen platt zu machen :o//. Klar, wenn ich dick und doof bin und meine, ich bin alleine auf der Welt in einem engen Gang, wundern mich solche Asi-Kommentare gar nicht mehr. Es war schon gut, dass wir Osito gar nicht mitgenommen haben, denn a) er hätte er den Bodenbelag nicht gemocht und b) bei dem Gewusel da und diesem blöden Zombie-Gehabe hätte der kleine Kerl sicherlich den einen oder anderen Tritt abgekriegt :o/.
 
Die Katzenhalle war auch ganz gut besucht, wobei dort insbesondere Britische Kurzhaarkatzen und Maine Coons zu sehen waren, teilweise sogar die munteren Kitten. Einen Stand mit Siamkatzen gab's auch, aber die waren eher zurückgezogen. Die norwegischen und sibirischen Waldkatzen haben alleine schon durch ihre imposante Größe beeindruckt :o).
 
 
Norwegische Waldkatze - (c) katze.net
 
 
Auch sind die Menschen in Dortmund freundlicher als die Einwohner von Essen - sie konnten auch mal lächeln (außer die besagten Dick & Doof-Zombies) und sich freundlich verabschieden, wobei ich ja noch nicht mal einen Hund dabei hatte. In Essen gucken die Leute immer alle mürrisch, als wenn das Leben eine Strafe wäre.   
 


Dienstag, 25. Juli 2017

Meine Stoffies und der Horrorfilm :o)

Gestern Abend kam auf Arte "Die Nacht der lebenden Toten" aus dem Jahr 1968 - ich hatte ihn mal an Halloween 2003 gesehen. Sammy und ihre Freunde haben sich den Film heimlich angeguckt und insbesondere die weiblichen Stoffies haben sich hinterher beinahe geprügelt, wer mit mir kuscheln darf - es kamen ihnen zuviele Zombies im Film vor :o)). Ich hatte meine Stoffies gewarnt, aber nein...sie wussten es ja besser und haben sich den Film zur Hälfte angeschaut. Sammy war stocksauer, weil auch Clarissa, Juicy und Summer mit mir kuscheln wollten. Melody hatte sich an Bubi gekuschelt, der die Zombies immer mit "Hallo!" begrüßt hat :o))).

Auch das Wetter gleicht einem Horrorstreifen, denn hier in NRW fallen häufiger mal Starkregenschauer. Heute Morgen kam einer runter, dann war mal Pause, aber jetzt gerade regnet es wieder.

Gestern rief mich eine frühere Kollegin aus der Beratungsstelle für Straffällige in Freisenbruch an, für die ich mal von 1998 bis 2000 tätig war. Leider wäre derzeit nur etwas für 20 Wochenstunden zu besetzen, aber sie wollen meine Unterlagen in der Hand behalten :o)). Es war schön, mal wieder etwas aus Freisenbruch gehört zu haben - manchen Unternehmen ist ja schon ein Danke für die Bewerbung zuviel. Stattdessen kommen immer Fragen, ob ich schon mal eine Altenpflegestelle in leitender Funktion bekleidet habe - hm, wenn dem so wäre, stünde das garantiert in meinem Lebenslauf, aber wenn die Unterlagen gar nicht gelesen werden, kann ich das auch nicht ändern. Allerdings habe ich meine Gruppen an Teilnehmern geleitet und auch im Sekretariat habe ich eine 2,5-jährige Erfahrung, aber das zählt ja alles scheinbar nicht - Hauptsache, die Leute sitzen irgendwelchen Schaumschlägern und Hochstaplern auf. Ich hatte mal ein wenig über den Laden recherchiert und neben einigen guten Beurteilungen waren aber auch einige grottenschlechte dabei. Ich habe keine Lust, nachher meinem Gehalt noch hinterher zu laufen. Ach ja, einige halten es noch nicht mal für nötig, meine Bewerbung überhaupt zu beantworten - auch die ViBB in Essen ist dazu noch nicht mal in der Lage.

Auch sonst scheint es ja ein Problem zu sein, Bewerbungen mal zu beantworten - und nachher wird wieder medienwirksam rumgeheult über den Fachkräftemangel. Tja, wenn manche Arbeitgeber nur verschossene Patronenhülsen ohne jede Substanz haben wollen, kann ich das nicht ändern und ich bin auch nicht bereit, für hohle Nüsse zu arbeiten. Bei der DAA stimmte einfach alles - keine missliebigen Kollegen, die immer dem Chef in ein bestimmtes Körperteil gekrochen sind, indem sie andere denunziert haben, kein Mobbing, ansonsten auch nix Negatives.

Sarah wurde gestern von Osito durch halb Frohnhausen gezogen :o)) - na, das ist ja auch lustig, hihi. Galgos haben nun mal einen großen Bewegungsdrang.

Samstag, 17. Oktober 2015

Achtung, Zombies auf der Sparkasse Borbeck :o)

Gestern Nachmittag nach Feierabend war ich auf der Sparkasse Borbeck, denn da ich ja seit einigen Tagen wieder einen festen Arbeitsvertrag habe, wollte ich da noch mal wegen Dispo anfragen, den mir der "reizende" junge Mann beim letzten Mal in Aussicht gestellt hatte, wenn ich einen regulären Arbeitsvertrag habe und nicht nur einen Vertrag auf Honorarbasis.

Tja, gestern hatte ich ein etwa 25-jähriges, demotiviertes Jüngelchen, das sich aber in seinem gut sitzenden Anzug wichtig vorkam. Er war erstaunt darüber, dass ich eine Probezeit im Arbeitsvertrag stehen habe :o)). Hm, wenn er ein bisschen gebildet und ein bisschen weniger untot gewesen wäre, hätte er eigentlich wissen müssen, dass es bei Arbeitsverträgen Probezeiten gibt, aber in der Schulstunde in der Berufsschule hatte Muttis kleiner Liebling wahrscheinlich gefehlt, hihi.

Auf jeden Fall habe ich keine Erhöhung meines Dispos bekommen, denn ich könnte ja morgen wieder arbeitslos sein, habe ja noch den Kontokorrentkredit (der sich aber in spätestens zwei, drei Monaten bei regelmäßigem Verdienst erledigt haben dürfte) und noch gar kein Gehalt bekommen. Wie auch? :o) Gehälter werden in der Regel immer zum Monatsende gezahlt...

Anfang des neuen Jahres soll ich dann wieder vorsprechen, wenn ich dann die Arbeit noch hätte, dann könnte man da vielleicht mal drüber sprechen. Nee, Anfang des neuen Jahres werde ich höchstens noch bei der Sparkasse auftauchen und mein seit 21 Jahren bestehendes Girokonto dort kündigen, denn mir reicht es jetzt endgültig mit soviel Arroganz und Demotivation mancher Mitarbeiter in diesem Geldinstitut, zumal das jetzt schon der dritte Arroganzling in Folge war - und der demotivierte Zombie gestern hat dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt. Wahrscheinlich hat er nur im PC gesehen, dass ich zuletzt Hartz IV bezogen habe und deshalb in seinem kleinen Hirn gemeint, dass ich seit vielen Jahren ständig von Sozialleistungen lebe *grummel* - nee, das war jetzt gerade mal für zehn Monate der Fall, aber deshalb freue ich mich immer über solche Mitarbeiter: Haben noch nicht viel geleistet, meinen aber, weil sie bei einer Bank arbeiten, sind sie wer und ein Anzug ersetzt fehlende fachliche und menschliche Kompetenz.

Die Erklärung, warum ich jetzt noch keine Erhöhung des Dipsos bekomme, wäre vollkommen okay, aber ich kann nicht auf arrogante, demotivierte, wichtigtuerische Großschnauzen, die kaum über den Rand der Theke hinausgucken können, geschweige denn, über ihren eigenen Tellerrand. Der Ton und das Benehmen machen nämlich auch die Musik. Das Jüngelchen kannte mich überhaupt nicht, aber meinte, da den Obermäc mimen zu müssen. Es wird nämlich immer gerne unter den Tisch fallen gelassen, dass ich viele Jahre lang immer Guthaben auf meinem Konto hatte, teilweise mehrere tausend Euro - nein, unser Super-Jüngelchen konzentrierte sich da lieber auf die jüngste Vergangenheit und das stört mich gelinde gesagt sehr.

Ich glaube, wenn ich mich so gegenüber meinen Teilnehmern verhalten würde wie manche Sparkassen-Mitarbeiter in Borbeck gegenüber ihren Kunden, würde ich das exakt zweimal machen - nämlich das erste und das letzte Mal, dann wäre Schluss mit lustig bzw. mit Arbeit. Manche meinen offenbar in ihrer grenzenlosen Arroganz und Dummheit immer noch, dass immer nur die anderen arbeitslos werden - nur sie selbst nicht...

Früher waren auch im Kundenservicebereich sehr nette Mitarbeiter tätig, aber das hat sich leider in den letzten Jahren gewandelt. Da frage ich  mich eher, ob die Sparkasse Essen noch Kunden braucht angesichts solcher Mitarbeiter - von Millionären einmal abgesehen.  

Sonntag, 24. Mai 2015

Deutschland, Deine Zombies *sing*

 Wenn ich unterwegs bin, sei es, auf der Sparkasse, in Fußgängerzonen oder sonstwo, fällt mir ganz oft auf, dass die Leute oftmals leider wahlweise sehr schlecht gelaunt aus der Wäsche gucken, als wenn das ganze Leben eine Strafe wäre oder dass manche wirklich schon so gefühlsarm und abgestumpft drein blicken, als wenn sie schon tot wären und nur zu faul zum Umfallen *nerv*. Ich habe mein Programm vor sieben Jahren nicht umsonst "Männer - Frauen - Zombies" genannt :o).

Ganz übel wird es, wenn Zombies auf Behörden arbeiten, wobei das aber m. E. in vielen Fällen so gewollt ist, dass Antragsteller nur noch als Nummern wahrgenommen und nach Möglichkeit abgebügelt werden sollen. Mitarbeiter, die einen anderen Ethos vertreten, resignieren irgendwann und geben den Job dann auf - meist sind sie aber nicht von den Antragstellern genervt, sondern eher von ihren Kollegen/Kolleginnen, denen gesunder Menschenverstand und Einfühlungsvermögen ganz oft abgeht. Um dauerhaft Antragsteller mit pseudofreundlicher Art abzubügeln und ihnen ihre berechtigten Ansprüche zu verweigern, muss man schon ziemlich gefühlsarm und innerlich tot sein - manchmal zeigen sich leider Züge einer antisozialen Persönlichkeitsstörung bis hin zu psychopathischen Zügen. Andere würden dafür im ungünstigsten Fall in den Knast wandern, aber auf Behörden dürfen solche Leute teilweise schalten und walten, wie es ihnen passt.

Eine Sachbearbeiterin auf dem Jobcenter Altenessen hat doch einen Hartz IV-Empfänger fast mal in den Sarg gebracht, weil sie ein vorliegendes ärztliches Gutachten wohlwollend ignoriert hat und den Herrn unter Androhung von Sanktionen (keine Zahlung von Leistungen mehr) in einen Job gezwungen hat, den er aufgrund seiner körperlichen Verfassung gar nicht mehr hätte ausüben dürfen, was wohl auch so im Gutachten stand. Fakt war, dass der Mann aus Angst, demnächst unter der Brücke wohnen zu dürfen, den Job angetreten hat und nach kurzer Zeit dort mit dem nächsten schweren Herzinfarkt kollabiert ist. Da kann man der Sachbearbeiterin den schweren Vorwurf machen, dass sie entweder nicht lesen kann oder will oder dass sie nur über einen sehr begrenzten sozialen und geistigen Horizont verfügt. M. E. ist das aber so gewollt, dass viele Untote Antragsteller einfach abbügeln sollen - manche Herrschaften auf dem Jobcenter tun nämlich so, als wenn sie die Kohle aus ihrer eigenen Tasche zahlen müssen.

Allerdings möchte ich auch nicht versäumen, auf die positiven Fälle hinzuweisen - es ist auch schon vorgekommen, dass ein Sachbearbeiter einem Bedürftigen einen Fuffi aus der eigenen Schatulle zugesteckt hat, weil er genau wusste, dass der Antragsteller sonst komplett mittellos gewesen wäre. Solche positiven Ausreißer sind aber leider nicht die Regel, und schon mal gar nicht auf Jobcentern.

Ich hatte ja am Freitag beim Kundenreaktionsmanagement des Jobcenters Essen angerufen wegen des Schreibens, das reine Willkür widerspiegelt. Dort konnte ich mir auch die größten Bosheiten mit dem pseudofreundlichsten Ton der Welt an den Kopf werfen lassen - ich wäre ja vielleicht auch nur empfindlich, mich wollte ja auch keiner als Sozialschmarotzer darstellen, der Leistungen abgreifen will, die ihm gar nicht zustehen (klang in dem Schreiben aber anders), aber ich würde ja gar nicht glauben, was sie schon alles erlebt hätten - also bin ich wohl doch nur ein Sozialschmarotzer, der in Wirklichkeit irgendwo ein Vermögen gebunkert hat und trotzdem noch Hartz IV bezieht. So kam dieses pseudofreundliche, desinteressierte Gerede jedenfalls rüber. Ich musste also Kontoauszüge aus Dezember 2014 vorlegen, die aber eigentlich gar nicht mehr für die Zeit ab 1. Juni relevant wären - ja, aber wer weiß, vielleicht hat mir ja ein reicher Galan zu Weihnachten ein Milliönchen überwiesen? *ironieoff* - Mein Hinweis zu meinem aktuellen E-Book "Mein Leben als Pädagogin und Zuhälterin im Ruhrgebiet", dass es sich um eine fiktive Geschichte handelt und ich kein Geld von meinen Pferdchen bekomme, hatte schon seine Daseinsberechtigung, denn sonst denkt das Jobcenter nachher tatsächlich noch, dass ich Hartz IV abgreifen will, obwohl meine Pferdchen meinen Lebensunterhalt sichern. Sicher ist sicher bei der boshaften Denkungsweise mancher Mitmenschen.

Ich bin ja auch gefragt worden, ob ich alleine lebe - hm, das geht aus meinem Antrag hervor und hörte sich eher wie ein versteckter Hinweis an, dass ich gefälligst zu heiraten oder mit einem Mann zusammenzuleben hätte, damit mein Mann mich durchfüttern kann. Renate kommentierte diese Unverschämtheit mit den Worten, dass ich doch mal nachfragen sollte, ob mir das Jobcenter nicht eine Mitgliedschaft bei elitepartner.de finanziert, damit ich denen künftig nicht mehr unfreiwillig auf der Tasche liege und reich heiraten kann :o))).

Wenn die Sachbearbeiterin meine Kontoauszüge gelesen hätte, hätte sie auch gesehen, dass mein Girokonto spätestens ab 10. des Monats in den Miesen ist - wenn ich doch vermögend wäre, wäre es wohl kaum schon zu dem Termin so weit, doch das setzt natürlich logisches Denken voraus. Wenn meine Auszüge richtig gelesen worden wären, hätte sie auch gesehen, dass ich für etwaige Extrazahlungen (Steuernachzahlung ans FA Essen, Datenhaltungskosten BoD) nie nach einem zinslosen Darlehen beim Jobcenter gefragt habe, sondern das immer von meinem Regelsatz bezahlt habe. Mir stünde derzeit auch eine Gebührenbefreiung bei der GEZ zu - auch die habe ich nicht in Anspruch genommen und zahle somit alle drei Monate meinen Rundfunkbeitrag vom Regelsatz, aber da Hartz IV-Empfänger ja eh alle Schmarotzer sind, bin ich da natürlich keine Ausnahme *reiher*.

Im Übrigen: Jeder normale Mensch ist froh, wenn er nicht von der Stütze leben muss, sondern von seiner eigenen Arbeit leben kann. Dass aber jeder von Sachbearbeitern und teilweise auch von Misanthropen, die kaum von zwölf bis Mittag denken können, als arbeitsscheuer Schmarotzer stigmatisiert wird, egal wie viele Jahre er vorher gearbeitet hat, ohne dem Staat auf der Tasche zu liegen, ist mehr als eine Unverschämtheit. Da ich ja so faul bin und mir nix Schöneres vorstellen kann, als von der Stütze zu leben (haha), musste mir die Steuerberatungsgesellschaft in Düsseldorf, bei der ich über fünf Jahre tätig war, im Laufe meines Arbeitsverhältnisses einmal 200 Überstunden ausbezahlen, weil ich die nie wieder hätte abfeiern können und selbst am Ende meines Arbeitsverhältnisses dort sind mir trotz teilweisem Abfeiern noch an die 160 Überstunden ausbezahlt worden. Ich faule Sau...! :o)

Die Medien sorgen ja auch noch dafür, dass jedes schlechte Klischee über Hartz IV-Empfänger auch noch verstärkt wird - wenn dann Leute gezeigt werden, die von der Stütze leben, dann immer nur halb kaputte Existenzen, für die Arbeit keine Option ist (wie z. B. unser "Vorzeige-Hartz-IV-Empfänger Arno Dübel), die mit sich nix anzufangen wissen und deshalb rauchend in Fußgängerzonen rumlungern (vor einigen Wochen bei Westpol im WDR) oder denen man es einfach nicht zumuten kann, eine Schule oder Ausbildung abzuschließen und die sich lieber zwei Kinder machen lassen, um dann dem Staat die Schuld für ihre Blödheit und Faulheit zu geben (neulich bei exakt im MDR). Die intelligenten, gebildeten Hartz IV-Empfänger, die unverschuldet in Not geraten sind und die lieber heute als morgen wieder alleine für ihren Lebensunterhalt aufkommen würden, werden dort praktisch nie gezeigt und das kotzt mich mindestens genauso an wie das Verhalten mancher Mitarbeiter auf Jobcentern.

Dienstag, 24. Februar 2015

Da ist Musik drin...:o)

Ein Strip-Club kommt natürlich auch nicht ohne Musik aus - sonst wäre das Strippen trotz seiner visuellen Reize ja langweilig :o) - deshalb gibt es gerade im Kapitel "Happy Days in Dellwig" jede Menge Musik, z. B.

  • Holy Diver von Dio
  • Stripped von Depeche Mode
  • Square Rooms von Al Corley
  • Hells Bells von AC/DC. 
Im momentanen Wetter ist leider nicht soviel Musik drin wie in meinem aktuellen E-Book, denn hier regnet es seit über zwei Stunden wieder fast ununterbrochen *nerv*. Da kann frau ja nur auf baldige Besserung hoffen...

               Ein musikalischer Cartoon :o)) - (c) Michael Holtschulte

Dienstag, 2. Dezember 2014

Ein überraschendes Vorstellungsgespräch :o)

Heute Morgen, kurz bevor ich mich auf den Weg zur Arbeitsagentur machte, kam ein Anruf von einem Personaldisponenten rein, bei dessen Zeitarbeitsfirma ich mich im November 2014 beworben hatte. Nachdem ich die Veranstaltung - war übrigens dieselbe wie Anfang Oktober 2014, haha - auf der Arbeitsagentur erfolgreich hinter mich gebracht hatte, habe ich meinen Clio freundlich auf der Altendorfer Straße stehen lassen und bin mit der Straßenbahn bis zum Porscheplatz gefahren, wobei die Haltestelle nicht mehr Porscheplatz heißt, sondern Rathaus Essen :o), weil ich dachte, das Zeitarbeitsunternehmen säße mehr zur Kettwiger hin - nee, es liegt in unmittelbarer Nähe des Rheinischen Platzes bzw. in unmittelbarer Nachbarschaft des Turock :o). Zurück bin ich dann auch ab Rheinischer Platz zum Berliner Platz gefahren und von dort aus weiter mit Clio in Richtung Heimat.

Das Gespräch war sehr angenehm und produktiv - und morgen findet bereits das Vorstellungsgespräch beim Kunden statt, wo er mich direkt nach unserem Gespräch vorgeschlagen hatte *freu*. Netterweise hat mir mein Disponent den Link zur Firmenhomepage gemailt, sodass ich mich gerade schon mal über das Unternehmen schlau machen konnte. Weit von meinem Domizil in Gerschede wäre es auch nicht entfernt, ca. sieben Kilometer.

Ich hoffe, es klappt morgen alles bzw. dass auch die Chemie zwischen mir und meiner zukünftigen Chefin stimmt. Auf Hartz IV habe ich ebenso wenig Bock wie auf dieses ewige Gelaber in Vorstellungsgesprächen im Stile von "Sie sind überqualifiziert und langweilen sich hier eh nur...".

Wo ich eh schon mal am Viehofer Platz war, habe ich auch direkt mal die St. Gertrud-Kirche fotografiert.


                                 (c) Alexandra Döll, Essen

Auf der Arbeitsagentur hatte ich leider eher das Gefühl, dass dort Zombies den Vortrag halten - eine Leichenhalle wäre dagegen lebendig gewesen :o). Interessanter wurde der Vortrag auch nicht dadurch, dass ich das alles schon mal auf den Tag genau vor zwei Monaten gehört hatte, haha. Auf jeden Fall haben die Mitarbeiter von Arbeitsagentur und Job-Center bewiesen, dass sie schön von Folien ablesen können - jeder Mitarbeiter, der in Firmen der Privatwirtschaft einfach nur von der Folie ablesen würde anstatt einen freien Vortrag zu halten, für den die Folien lediglich eine Unterstützung in visueller Form bieten, auch für die Zuhörer, würde sicherlich nicht mehr als Referent zu einem Thema ausgewählt :o).


Mittwoch, 7. Mai 2014

Muntere Menschen, Autos und Tiere

Nicht nur ich war heute munter, indem ich für morgen Nachmittag ein Zweitgespräch in Ratingen klar gemacht hatte (das Erstgespräch fand Anfang April statt - leider jedoch ohne die pädagogische Leiterin, die zu dem Zeitpunkt krank war), ein Geschenk für Renate gekauft und eine Lesung organisiert habe - nein, auch die Tiere in meiner Umgebung sind munter, meine Stoffies natürlich sowieso :o).

Auch das Eichhörnchen war heute Mittag sehr munter, denn erst turnte es bei uns auf den Garagendächern im Hof rum, trank dort einen Schluck aus der Pfütze, sprang dann in den Kirschbaum und kletterte schließlich den Rauputz der Fassade hoch, um auf dem Balkon meiner Nachbarin (derzeit nicht da) Ausschau nach Nüsschen zu halten :o).

 
Eichhörnchen auf dem Garagendach - (c) Alexandra Döll, Essen
 
Da auf dem Balkon meiner Nachbarin natürlich keine Nüsschen lagen, ist es unverrichteter Dinge wieder abgezogen und rüber in Nachbars Garten geflitzt.
 
Auch Clio war natürlich munter, denn er hat mich ja sicher von Gerschede nach Altendorf, von Altendorf nach Borbeck und von dort zurück nach Gerschede gebracht, wobei wir allerdings immer ein Auge auf lebensmüde Fußgänger im Zombie-Modus und Leute haben mussten, die von Verkehrsregeln nicht ganz soviel Ahnung haben, wie z. B. der arrogante polnische Lkw-Fahrer auf der Kampstraße *stöhn*. Na ja, wenigstens hat der Typ sicherlich Probleme beim Wasserlassen, denn der kam sich so cool vor, dass er Eiswürfel pinkelt - und die passen bekanntermaßen schlecht durch enge Harnröhren *glucks*. Komisch, sonst ist doch Donnerstag Blödeltag, aber heute am Mittwoch waren auch schon genug Blödel unterwegs, wie auch Sammy kritisch anmerkte, die mich ja freundlich begleitet hat. 

Montag, 3. Februar 2014

Kostenpflichtiges Starfoto :o)

Heute Vormittag habe ich erst mal auf der Spaßkasse mein kostenpflichtiges Starfoto bezahlt, denn die Stadt Düsseldorf hatte mich am 8. Januar 2014 am Ende des Rheinufertunnels geblitzt, als ich auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch im Medienhafen war und mich vorher auf der A40 in Essen über einen Menschen amüsieren konnte, der sich hinter der B-Säule eines Autos zu verstecken versuchte, hihi. Okay, ich war nur 6 km/h zu schnell, aber das Starfoto hat mich dann trotzdem 15 EUR Verwarnungsgeld gekostet. Komisch, Clio und ich haben noch nicht mal bemerkt, dass wir geblitzt worden sind.

Ansonsten merkte man, dass wir derzeit Monatsanfang haben, denn die Geschäftsstelle Donnerstraße hätte man glatt wegen Überfüllung schließen lassen können. Vor mir war eine Dame am Service-Terminal, die erst mal hunderte von Überweisungen im Zeitlupentempo tätigen musste, bevor ich dann endlich mal mein Starfoto bezahlen konnte - okay, von übergewichtigen Zombies mit schlecht gelaunter, untoter Miene kann man auch kein hohes Tempo erwarten *seufz*.

Donnerstag, 1. August 2013

Na, das nenne ich mal cool! :o)

Vorhin habe ich eher zufällig festgestellt, als ich auf der Seite www.dasinternet.net einen Artikel über richtiges Verhalten bei Gewitter in Gebäuden las - ich hatte ja im Jahr 2008 auch mal einen von Suite101.de ausgezeichneten Artikel zum gleichen Thema geschrieben - dass dort unter google-Anzeigen mein Buch "Absoluter Horror" bei Thalia beworben wird *freu*. Na, das passt ja zum Thema "Gewitter", zumal eins davon auch noch in der zweiten Geschichte "Das alte Haus in Hattingen" eine gewisse Rolle spielt.

Es müssen ja nicht immer Gewitter sein, auch bei schönem Wetter ist eine makabere Zombie-Geschichte möglich - wie in der ersten Geschichte von "Absoluter Horror", die in einer mittlerweile durch ein Frühstückscafé ersetzten Metzgerei auf der Ecke Herbrüggenstraße/Donnerstraße in Essen-Schönebeck spielt. Kein Wunder, dass Zombies, die ja ständig Hunger auf (Menschen-)Fleisch haben, sich in die besagte Metzgerei verirren - auch wenn deren Styling und Benehmen bisweilen etwas eigenwillig ist :o)).


Samstag, 27. Oktober 2012

Lachen verboten

Hm, am Donnerstag hatten Eva und ich mal wieder einen mehrminütigen Kicheranfall - ist ja auch wesentlich besser, als den ganzen Tag mit missmutiger Zombie-Einheits-Fresse durch die Gegend zu laufen und bei der ganzen Arbeit muss ein bisschen Spaß auch mal zwischendurch sein. Irgendwann kam dann unsere Kollegin aus dem Nachbarbüro rüber und bat uns, leiser zu sein - ihre Kunden hätten sich am Telefon angeblich beschwert...hahaha, glaubt sie da selbst dran?! Ich würde eher sagen, das war unser neuer Kollege, von uns nur noch der Tote oder Schiefkopf genannt, denn sein Benehmen gleicht dem Ganzen ziemlich. Das war meine Meinung zu seinem untoten Verhalten - gestern von Eva bei uns im Büro aufgenommen:



                                               Ich als Psycho - (c) Alexandra Döll, Essen


Sorry, man kann ja jemanden bitten, leiser zu sein, aber dann so zu tun, als wenn es die Kunden am Telefon wären anstatt direkt von den Kollegen zu reden, die sich beschwert haben, ist ein absolut schlechter Witz. Und dann macht sie sich noch Sorgen, dass wir sauer auf sie sein könnten - nee, warum? Sie hat doch nur gezeigt, wes Geistes Kind sie ist, denn sie lässt sich ja offensichtlich manipulieren und von anderen für den Karren spannen, weil ihr für eine eigene Meinnung das Rückgrat fehlt und weil die Unternehmenskultur angeblich Fröhlichkeit ablehnt. Also, entweder bin ich ich selbst oder lasse mir von anderen sagen, wie ich zu sein habe, wobei Letzteres aber eher fragwürdig und rückgratlos ist, aber Herdentiere, die irgendeinem Ideal oder Idioten fraglos hinterherhecheln, gibt's ja leider viel zu viele. Das gehört eher in eine Zeit, die ich zwar selbst nicht miterlebt habe, aber die ich mir auch nicht zurück wünsche (1933 - 1945).

Angeblich wollten ihre beiden Zimmerpflanzen - von der Einen kann ich's mir eigentlich nicht vorstellen - direkt zu unserer Chefin rennen und sich beschweren. Hm, hätten sie bzw. hätte der Tote ja machen können, denn in den kehrt das Leben ohnehin nur zurück, wenn er unserer Chefin in ein bestimmtes Körperteil kriechen kann, in dem die Sonne nie scheint. Wenn unsere Chefin uns dann darauf angesprochen hätte, hätten wir ihr dazu schon was Nettes gesagt, aber mit den beiden Denunzianten, die uns dann da angeschwärzt hätten, hätten wir dann vorerst nicht mehr gesprochen, denn von Petzliesen, die sich aufgrund ihrer eigenen Unzufriedenheit und offensichtlich großer Langeweile in ihrem Leben bemüßigt fühlen, ihre Kollegen anzuschwärzen wie Kinder im Sinne von "Herr Lehrer, ich weiß was..." halte ich überhaupt nichts, obwohl diese Denunzianten ja hierzulande wieder auf dem Vormarsch sind, aber ich muss ja nicht jeden geschmack- und charakterlosen Mist mitmachen, den mir irgendwer als Marschrichtung vorgeben will - deshalb sind Millionen Deutsche zwischen 1933 und 1945 auch ihrem "Führer" in blindem Gehorsam ins Verderben gefolgt. Selbst denken macht schlau, ich sag's immer wieder.

Hm, als Eva und ich dann aber leise gelacht haben, um die Totenruhe nebenan nicht zu stören, war das aber auch nicht in Ordnung bzw. da wurde dann geguckt, ob wir noch leben. Ja, wat denn nu?

Eva und ich lachen aber trotzdem weiter bzw. machen dieses Geschiss jetzt zum geflügelten Witz. Wenn eine von uns lacht, sagt die andere immer: "Psssst! Nicht so laut!", und das ist dann wiederum ein Grund für Belustigung. Wer arbeitet, kann auch mal lachen - auch wenn manche das anders sehen mögen, weil sie innerlich schon tot sind und nur zu faul zum Umfallen bzw. weil sie ihren gesunden Menschenverstand und ihre Persönlichkeit irgendwo abgegeben haben. Bei dem Arbeitgeber, wo ich vorher war, wurden Fröhlichkeit und Humor sogar aktiv gefördert, denn ein gutes Klima überträgt sich auch automatisch auf die Kunden, deshalb ist unser Klima und auch der Rest unserer Arbeit von unseren Kunden in den Bewertungsbögen auch immer mindestens mit "gut" bewertet worden. Wenn die Stimmung bei uns schlecht gewesen wäre, hätten die Kunden dies sicherlich auch instinktiv gespürt und sich auch nicht so wohl bei uns gefühlt, wie es aber in 99 % der Fälle der Fall war :o). Vielleicht hätten sie die Zusammenhänge nicht in allen Einzelheiten überblickt, hätten aber rein instinktiv gespürt, wenn bei uns Verwirrung, Streit und Zickenkrieg geherrscht hätte.

Um mal Eckhart von Hirschhausen in seinem Buch "Glück kommt selten allein" zu zitieren: "Kinder lachen bis zu 400 Mal am Tag, Erwachsene nur noch bis zu 15 Mal und Tote gar nicht." Noch Fragen?! :o)

Eva hat für unser Büro am Donnerstagnachmittag bei dm in Recklinghausen noch einen total süßen Bären erstanden, der jetzt zusammen mit Hakle auf unserem Drucker im Büro thront. Da der Bär u. E. eine gewisse Ähnlichkeit mit Sammy und ihrem Brüderchen Ecki hat, haben wir ihn auch Ecki getauft - das schmeichelt meinem Ecki zuhause natürlich sehr :o).



                                       Hakle und Ecki - (c) Alexandra Döll, Essen


Clio strahlt auch wieder, denn heute Vormittag habe ich ihn frisch waschen und wachsen lassen. Nun steht er friedlich in der Nachmittagssonne und spricht mit einem hinter ihm parkenden Honda Accord.

 
             Frisch gewaschener Clio in der Morgensonne - (c) Alexandra Döll, Essen

Da mein Clio ja auch Sinn für Humor hat, hat er gestern Andras weißen Polo, der neben ihm parkte, geschwängert, sodass seit gestern Nachmittag kleine Poclis über den Hof unseres Betriebs in Herne wetzen, die schwarz-weiß gestreift sind wie Zebras.

Dienstag, 10. April 2012

Ein heiterer Tag

Meine Zimmerpflanze hat mir, während sie mit ihrem Gatten in Rothenburg ob der Tauber weilte, ein Geschenk gekauft *freu*. Neben Pralinen habe ich drei Notizblöckchen von nichtlustig.de von ihr bekommen - natürlich mit dem Sensemann und dem Pudel des Todes als Cover-Motiv, wobei ich ja lt. Thorstens Aussagen der Pudel sein soll *schmunzel*. Auf jeden Fall habe ich mich sehr gefreut und mich natürlich auch nett bedankt.

Eins meiner Bücher ist wieder nach Kanada ausgewandert, denn Renates Freundin Marietta, die in Kanada lebt und in der vergangenen Woche neben ihrer Mutter in E-Rüttenscheid auch die Rüstige besucht hat, hat ihr eins meiner Exemplare von "Vier Jahreszeiten" mitgegeben. Das wäre das dritte Buch von mir, das nach Kanada auswandert, hihi. Marietta mag meinen Schreibstil, aber manchmal kommen ihr zuviele Zombies in meinen Geschichten vor. Hm, das ist sicherlich eine Geschmacksfrage - da soll sie mal durch die Straßen einer deutschen Großstadt gehen, da findet sie genug Zombies in natura, haha!

                               Cover "Vier Jahreszeiten" - Quelle: amazon.de
Bei dem Buch kann ich Marietta zumindest beruhigen: In den vier Liebesgeschichten kommt nicht ein einziger Zombie vor - da stehen eher der Mond, Schlafwandeln, Segeln, Wetter und eine Beerdigung im Vordergrund, wobei der Tote bei selbiger nicht wieder aufersteht.

Sonntag, 8. April 2012

Auferstehungen - nicht nur an Ostern

Ostern ist ja bekanntermaßen das Fest der Auferstehung von Jesus. Das Thema "Auferstehung" ist jedoch nicht nur in religiösen Zusammenhängen interessant, sondern oft auch Gegenstand von Horror-Literatur und ähnlichen Genres, denn auch Zombies erstehen ja wieder auf - wenn sie sich in aller Regel auch anders benehmen als zu Lebzeiten (vgl. z. B. Stephen Kings Roman "Friedhof der Kuscheltiere"). In meinen Büchern gibt es ja auch Zombie-Rosen und Zombies im Allgemeinen, die vor allem im ersten Teil meines zweiten Buchs "Absoluter Horror" eine tragende Rolle spielen.

                                                                Buchcover - Quelle: BoD


Im ersten Teil des Buchs treiben sich Zombies vom Terrassenfriedhof in Essen-Schönebeck in der Gegend rum und entern eine Metzgerei im gleichen Stadtteil, denn Untote haben nun mal ständig Hunger auf (Menschen-)Fleisch und zudem noch ihre ganz eigenen modischen Vorstellungen, hehe.

Der zweite Teil des Buchs spielt in einem gruseligen Haus in Essens Nachbarstadt Hattingen und wurde auch schon auf der Homepage Hattingen24.de rezensiert. Dort sind jedoch mehr Geister als Zombies unterwegs, teilweise lässt auch "Scary Movie" grüßen, hihi.

Friedhöfe spielen natürlich in meinen Geschichten auch häufiger eine Rolle, so z. B. in meinem im April 2010 erschienenen Werk "Düstere Schauergeschichten", in meiner Novelle "Liebe, Tod und Teufel", in "Absoluter Horror" auch (zumindest im ersten Teil in E-Schönebeck) und in der letzten Geschichte meines Debüts "Mitten aus'm Pott", denn dort gibt es hinter einem alten Zechenhaus in Bottrop am Fuße der Halde an der Beckstraße, auf der auch das Tetraeder steht, einen Friedhof der Kuschelfische. Chuckie die Mörderpuppe spielt in der Story ebenfalls eine größere Nebenrolle, u. a. auch als makaberer Rapper.


                                          Cover Düstere Schauergeschichten - Quelle: BoD

Sonntag, 25. März 2012

Zombie-Hummeln

Als ich gestern Nachmittag mit meinen Eltern auf deren Balkon Kaffee trank, umschwirrte uns ständig eine Hummel *summ-summ*, die aber im Gegensatz zu einheimischen Exemplaren eher eine schwarz-rötliche Färbung zeigte. Obwohl meine Mom das Flugtierchen ständig vertrieben hat, mimte es den Zombie, denn: es kam zurück...:o).

Lt. Aussagen meiner Mom sollen die Hummeln mit der rötlichen Färbung aus Afrika stammen und irgendwie den Weg hierher gefunden haben.

Einheimische Hummeln habe ich allerdings in diesem Jahr auch schon gesehen, aber auf meinem Balkon. Marina hätte sich darüber sicherlich auch sehr gefreut, denn sie mag Hummeln ganz doll. Ich mag die kleinen pelzigen Tierchen auch, aber die afrikanischen sind etwas reizbarer als ihre deutschen Artgenossen. Irgendwie hatte sich die afrikanische Zombie-Hummel wohl vorgenommen, in der Fassade des Hauses zu siedeln, doch da hat meine Mom ihr direkt einen Strich durch die Rechnung gemacht, indem sie das Loch mit Küchenkrepp zugestopft hat. Mal gucken, ob die afrikanische Zombie-Hummel nachher erneut zurückkommt. Ich hoffe nur, dass sie sich von Nektar und Pollen ernährt und nicht etwa von Fleisch und Blut, hihi, denn Zombies haben ja ständig Hunger auf Menschenfleisch.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Es riecht nach Frühling - und manchmal nach Zombies! :o)

Mittlerweile sind die Temperaturen hier im Pott wieder sehr mild (über 10°C), sodass man gerade bei Sonnenschein den Frühling förmlich riechen kann. Besonders schön fand ich, als ich heute Morgen um kurz nach sechs aufstand und die Balkontür zum Lüften öffnete, dass draußen wieder die Vögel zu singen beginnen - vor Jahren ist wohl mal beim Ordnungsamt Essen ne Beschwerde über singende Vögel eingegangen wegen Ruhestörung. Es gibt halt Gehirnamputierte, die können sich mal nicht einfach an was ganz Natürlichem freuen - die haben echt an allem was zu meckern und vor allem, wenn sie durch Vogelgesang in ihrer Totenruhe gestört werden. Deshalb gefällt mir der Cartoon "Zombie" unter totaberlustig.de ja so gut, hihi.

Zu o. g. Cartoon fällt mir noch ein Hit ein, den man in bestimmten Zusammenhängen nicht singen sollte: "Zombies" von den Cranberries ist ja das im Cartoon verwendete Beispiel, aber auch der Hooters-Klassiker "All you Zombies" könnte in manchen Situationen nicht empfehlenswert sein, hihi - nicht nur, wenn man einer Seniorengruppe vorbei läuft. Genauso wenig produktiv wäre das Ganze bei ner Ansammlung von blasierten Anzugträgern oder Kö-Weibchen :o). Ich weiß schon, warum ich mein Bühnenprogramm, mit dem ich im Oktober 2008 im Kleinen Theater Essen auf der Bühne stand, "Männer - Frauen - Zombies" genannt habe, denn von den Letztgenannten gibt's leider genug in unserer Gesellschaft.

Wie man sieht, mag ich Zombie-Cartoons total gerne, vor allem, weil sie meinem schwarzen Humor sehr zupass kommen. Allerdings spielen auch Zombies und andere Untote häufig eine Rolle in meinen Büchern, so z. B. in den Geschichten "Zurück zu den Mundschmissen", "Ingos mörderische Kneipenbesuche" oder "Nachtvorstellung für Charmin Bear" aus meinem Buch "Wenn es Nacht wird im Pott" (Dezember 2007). Bei der letztgenannten Geschichte hüpft sogar eine Zombie-Rose durch die nächtlichen Straßen von Duisburg-Obermarxloh, denn sie ist - wie es sich für eine echte Zombie-Rose gehört - zurückgekommen :o).

Auch in meinem Buch "Absoluter Horror" (November 2007) spielen gerade im ersten Teil mit dem Titel "Zombies in Schönebeck" die Untoten eine große Rolle, denn in einer Metzgerei in Essen-Schönebeck treffen die Fleischfachverkäuferinnen und eine Kindergruppe auf Zombies mit ihren ganz eigenen modischen und stilistischen Vorstellungen. Da würden angesichts des Stylings der Untoten einigen (angehenden) Models und Promi-Weibchen bestimmt die Kinnladen runterfallen, haha.

In meinem Debüt "Mitten aus'm Pott" (Januar 2007) feiern in der Geschichte "Halloween" einige Zombies eine Party auf dem katholischen Friedhof in Essen-Dellwig und haben dabei richtig Spaß, weil beliebte Party-Spiele von Kindergeburtstagen von den Untoten für ihre Zwecke umgemünzt werden - beispielsweise wird aus Topfschlagen dann schon mal Blumenschalenschlagen. Allerdings verzichten die Zombies auf ein beliebtes Spiel, weil ihnen das etwas pietätlos erscheint: Tote Oma, denn davon befinden sich im Kreis der Feiernden doch einige :o). Unabhängig von der Zombie-Fete auf dem Friedhof schlitzt sich passend zum Anlass Michael Myers durch Dellwig und hat gegen Ende der Geschichte sogar ein Zusammentreffen mit einem Weißen Hai im Rhein-Herne-Kanal.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Immer diese melodramatischen Wasserwerfer :o)

Abgesehen von Trällerelsen wie Adele gibt's natürlich auch noch andere melodramatische Wasserwerfer, sogar unter den Bewerbern. Vorhin habe ich da erst einen interessanten Beitrag unter careerbuilder.de entdeckt - ein Bewerber fing bei der Frage an zu weinen, ob er gut hergefunden habe (oooops...melodramatischer geht's ja kaum), der andere wollte seinen Gesprächspartner lieber küssen anstatt ihm die Hand zu geben (Schleimer), der Dritte nöhlte rum, weil er keine Partnerin hat (das tut mir aber leid). Wie schön, als Jammerlappen und Heulboje hat man ja richtig gute Chancen auf den Job :o) - von den Bewerbern ist natürlich keiner eingestellt worden. Ehrlich gesagt möchte ich auch weder Heulbojen noch Jammerlappen um mich rum haben. Vielleicht haben solche Kandidaten mehr Chancen am Theater in melodramatischen Stücken...?!

Interessanterweise muss jemand die melodramatischen Wasserwerfer ja erst mal anhand ihrer Unterlagen eingeladen haben - na, auf dem Papier wird wohl kaum stehen, dass sie an Melodramatik und Jammerlappen-Getue kaum noch zu überbieten sind, aber vermutlich haben sie mit irgendnem 08/15-Geschreibe überzeugt. Schade für die, die sich zwar auf dem Papier nicht so gut verkaufen können bzw. die das zwar prinzipiell können, aber die öfter leider mal Arbeitgeber anschreiben, die nur typischen, biegbaren Mainstream wollen, dass dann solchen Kandidaten der Vorzug gegeben wird. Oft kann man aber vom Instinkt her bzw. mit einem bisschen gesunden Menschenverstand schon merken, dass sich da ne äußerlich genormte Flachpfeife bewirbt, aber es wird ja vielmehr der Eindruck erweckt, als wenn Personalarbeit ne hochkomplexe Wissenschaft sei, in der Menschenkenntnis, gesunder Menschenverstand und Intuition nix verloren haben. Wenn man sich dann aber die teilweise grottenschlechten, standardisierten Absagen von manchen Personalern anguckt, kommt man recht schnell zu dem Ergebnis, dass Personalwirtschaft künstlich zu ner Wissenschaft hochstilisiert wird, um irgendwelchen mainstreamtauglichen Zombies ein unangemessenes Gefühl der eigenen Wichtigkeit zu geben.

Bild.de labert wieder so nen Stuss, dass Karriere auch von der Schönheit abhängt. Das mag in manchen Branchen und Unternehmen sicherlich zutreffen, aber wenn es nur nach Äußerlichkeiten ginge, dann dürften manche gar nicht in führenden Positionen sitzen - oder gilt dann da das Motto "Erfolg macht sexy"? Außerdem liegt Schönheit auch immer im Auge des Betrachters - wo der Eine sagt "Hübscher Mann/Hübsche Frau", sagt der Nächste "Och nöööö! Der/die geht ja gar nicht." Bild Dir Deine Meinung - aber besser nicht anhand von bild.de.

Freitag, 4. November 2011

Produkte, die die Welt nicht braucht - aber manche Leute...:o)

Jeder kennt und liebt diese Annoncen von Sarg- und Bestattungsdiscountern, die mit Bestattungen zu Schleuderpreisen werben und so tun, als wenn der Tod ein Produkt ist, was man mal eben im Sonderangebot im Supermarkt bekommt. Es fällt zwar heute vielen Angehörigen angesichts der teilweise prekären finanziellen Situation schwer, ihre Verstorbenen würdevoll zu bestatten, da ne Bestattung mindestens 5.000 Euro mit allem Drum und Dran kostet, aber ob das ein Grund ist, einen Billig-Bestatter aufzusuchen, der das letzte Bedürfnis des Menschen verramscht wie Groschenromane, ist die andere Frage.

Sicherlich lassen es sich diese Billig-Bestatter auch nicht nehmen, entsprechende Produkte zu verkaufen, damit die Kasse noch mehr klingelt :o).

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Bestatter steht scheinbar würdevoll und stolz wie Oskar unter seinem Firmenschild mit der Aufschrift "Zigarettenkiste - preisgünstige Tiefpreisbestattungen", wobei im Schaufenster neonbunte Aufkleber prangen mit den Aufschriften

  • eine Einäscherung mit anonymem Grab: 750 Euro!
  • ein Sperrholzsarg: nur 200 Euro!
  • Erledigung aller Formalitäten: 50 Euro! Antworten auf Fragen, die denken erfordern: + 5 Euro!
  • recycelter Kiefernsarg: spottbillig - nur 300 Euro!
  • Second-Hand-Eichensarg: 250 Euro!
Der Bestatter hält ein Spray in der Hand mit der Aufschrift "Zombie-Wech!", dann fängt er mit schönem Ruhrpott-Dialekt an zu erzählen:
"Sie kennen dat: Sie haben Ihren Verstorbenen bei mich anonym einäschern lassen und plötzlich steht sein veraschtes Gerippe wieder vor Ihnen und dann trinkt er auch noch aus Ihrem besten Porzellan Kaffee? Ihre tote Omma klaut Ihnen rohe Schnitzel ausse Tiefkühltruhe - Schnitzel, für die Sie teures Geld bezahlt haben! Ihre verstorbene Schwester Mildred mit Maden im Haar tanzt im Körbchen Ihres Dackels Cha-Cha-Cha - auch wenn der Dackel drin liegt?! Dann nehmen Sie doch das Anti-Zombie-Spray! [Großaufnahme der Spraydose] Dat hilft s o fo r t!!! Dat können Sie bei mich kaufen für nur 5 Geld!"

Zum Schluss folgt dann natürlich eine schön in neonpink gestaltete Einblendung des Firmennamen mit Anschrift und Telefonnummer nebst umgedrehtem Kruzifix (natürlich in schwarz!) :o).

Donnerstag, 3. November 2011

Neue Création: Sprechende Seifen

                                Seifen - (c) Hans, pixabay.de


Bonjour, Messieurs et Dames! Passend zum nicht mehr allzu weit entfernten Weihnachtsfest präsentieren wir Ihnen die neueste Création an Seifen und Pflegeartikeln für Bekloppte - Ihr Shopping-Sender KIFF!!!

(KIFF = Kaufen In Funk und Fernsehen)

Mittlerweile sind sprechende Seifen auf dem o. g. Shopping-Kanal der große Hit - ideal für Einsame, Geschwätzige, Kommunikative oder Schizophrene mit akustischen Hallus. Die sprechenden Seifen mit dem klangvollen Namen "Quassel-Blubb", die es in unterschiedlichen Farben, Größen und Duftnoten gibt, geben gerne blödsinnige Dialoge aus Spielfilmen aus Fernsehserien und Spielfilmen wieder!

Es folgen einige Beispiele :o)!

Lindenstraße
Mutter Beimer zu Erich: "Aber Erich, Klausi schläft mit seiner Freundin!"
Erich: "Na, und? Sagen wir mal, der Junge wird erwachsen!"

Derrick
Harry Klein: "Stefan, wir müssen noch mal Herrn Müller aufs Präsidium bestellen!"
Stefan Derrick: "Nee, Harry, geht nicht. Der ist mit Fräulein Berger zur Isar gefahren!"
Harry Klein: "Wie?! Der macht jetzt Ausflüge?!"

K11 - Kommissare im Einsatz:
Kommissarin Alexandra Rietz: "Es reicht, Sie sind festgenommen werden Mordes an Kirsten Kiste!"
Mutmaßliche Täterin: "Ja, ich war's! Die Schlampe hatte es verdient! Sie hat meinen Dietmar gevögelt!"

Frogs - Killer aus dem Sumpf:
Geräuschkulisse - zischelnde Schlangen, heulende Dame, dumpf unkende Frösche, fauchende Krokodile, lechzende Blutegel!

Niedrig & Kuhnt:
Hinterbliebener eines Mordopfers: "Oh, das ist ja furchtbar! Tanja ist tot?!?!" *heul*
Bernie Kuhnt: "Ja, nee, ist klar, jetzt hier den trauernden Lover spielen! Sie waren's!!"

In aller Freundschaft:
Prof. Simoni: "Bretano, es reicht! Wer hat Ihnen erlaubt, die Milz von Frau Mertens zu entfernen?!"
Dr. Bretano: "Ich mir selbst. Einer musste es ja tun..."

Horror-Filme, in denen ein schwarzes Auto vorkommt
Mädchen: "Sieh nur, Norman! Ist das Auto von Mr. Curdy frisch poliert?"
Norman: "Nein, Shelley! Das ist nur der Mond!"
Shelley: "Das erklärt auch die milchigen Schlieren im Lack!"

Zombies - Grauen aus der Urne:
Ehefrau: "Oh, mein Gott! Diethelm, sieh doch nur, unser toter Sohn ist zurückgekommen!"
Diethelm: "Das kann doch nicht sein, wir haben ihn doch einäschern lassen!"
Zombie-Sohn: *lall* *brabbel* *sabber*

Herz-Schmerz-Schmonzetten:
Anne: "Oh, Thomas! Ich will ein Kind von dir!"
Thomas: "Ja, hm, ich weiß nicht...ich bin zeugungsunfähig, glaube ich."
Anne: "Das macht nichts - dann will ich ein Kind von Michael!"
Thomas: "Der ist schwul und auch zeugungsunfähig!"
Anne: "Dann ein Kind von deinem Bruder Wolfgang."
Thomas: "Der ist in Indien und entmannt worden - er ist jetzt ein Eunuch!"
Anne: "Menno, gibt's noch zeugungsfähige Männer?!" *plärr*

Die Seifen kosten im 10er-Pack 24 Euro - beim Erwerb von zehn 10er-Packs spart der Kunde 4 Euro!

Coole Musik, bekloppte Menschen und Zombies am Steuer

Wie es scheint, haben einige übers verlängerte Wochenende sowohl das Autofahren als auch das Denken verlernt. Gestern Abend hatten einige Bekloppte im Autobahnkreuz Düsseldorf-Nord und auf der A52 Richtung Essen die Tendenz, zwei Spuren auf einmal benutzen zu wollen bzw. andere wegzurammen. Offenbar nehmen einige das gruselige Halloween-Motto zu wörtlich und versuchen deshalb, andere um die Ecke zu bringen. Einen Taxi-Fahrer hab ich mal kräftig angehubt, aber er war der Einzige, der nicht drauf reagiert hat - was will man von nem Zombie mit Personenbeförderungsschein auch erwarten?

Vorhin nahm mir einer die Vorfahrt, da Zombies offenbar die Regel "Rechts vor Links" nicht bekannt ist bzw. für nen Kia mit nem untoten Fahrer gelten wohl eigene Regeln, denn nachdem er mir die Vorfahrt genommen hatte, hat er sich, obwohl er an der nächsten Einmündung auch Vorfahrt gewähren musste, selbige erzwungen und die Leute auf der Vorfahrtstraße ziemlich ausgebremst - als Zombie mit nem nachgemachten Mégane, der aber ein Kia ist, darf er das offenbar. Hm, hoffentlich gerät er mal an so nen Bekloppten, der auf seiner Vorfahrt besteht - dann hängen Zombie und Zombie ineinander, hehe.

Auch in der U-Bahn und auf dem Weg dorthin hab ich gestern gedacht, dass einigen die Feiertage wohl wirklich nicht bekommen sind. Eine ältere, überschminkte Dame mit Sonnenbrille bei trübem Himmel - it's cool, man! *reiher* - hatte offenbar auch noch den Kleiderbügel in ihrer Bouclé-Jacke vergessen, denn sie rammte mit ihren Ellenbogen alle anderen Passanten weg, aber mit ner Sonnenbrille bei Dämmerung und trübem Wetter konnte sie vermutlich auch nicht sehen, dass noch andere Menschen da waren und sie denen auch locker hätte ausweichen können. An der U-Bahn-Station Heinrich-Heine-Allee mussten zwei Sicherheitsmitarbeiter nen Skinhead *kotz* vom Bahnsteig Richtung Hauptbahnhof entfernen, weil der da rumgepöbelt hat, in der U78 drehten auch irgendwie alle ab, auch ein Opa, der mit seinem Kinderwagen da die Türen blockiert hat und es noch geschafft hat, sein niedliches Enkelchen mit seinen komischen Scherzen zum Weinen zu bringen (da hätte ich als Kind auch geflennt...) und an der Haltestelle Messe Ost/Stockumer Kirchstraße wurden andere Fahrgäste erst von zwei unentschlossenen Japanerinnen (hm, wir gehen links, nee rechts, ach nee, doch lieber links...) weggeklatscht, weil die ihr Höckerchen da durch die Gegend geschwenkt haben, als wenn sie alleine auf der Welt wären. Dann kam auch noch ein junger Mann, der insbesondere gerne Frauen ummähte und dessen Blick besagte "Aus dem Weg - sonst kriegst du n paar in die Fresse". Hoffentlich gerät der asoziale Vollhorst mal an so ne richtige Kampfhenne, die ihn direkt ohne Vorwarnung wegklatscht, hihi. Echt, es gibt Typen, die gucken schon so brutal aus der Wäsche, denen möchte man nicht nachts im Dunkeln begegnen.

An der Baustelle Hatzper Straße hat sich zwar was getan, aber erwartungsgemäß ist sie natürlich nicht fertig geworden, zumal gestern Abend Richtung Mülheim schon wieder Verkehrschaos herrschte. Wenn man von der Fulerumer Straße nach links Richtung Bredeney abbiegen will, gibt's jetzt ne separate Linksabbiegerampel, was ja auch gut so ist, aber warum das ein Doppelabbieger sein muss, bleibt wohl ein Geheimnis der Städteplaner, denn derjenige, der den rechten Linksabbiegerfahrstreifen benutzt, muss sowieso nach ein paar Metern rüber, weil dann parkende Autos auf dem rechten Fahrstreifen der Hatzper Straße diesen blockieren, sodass es sich dann zur Rush Hour an der Engstelle knubbeln wird, zumal nicht allen das Reißverschlussverfahren bekannt ist *kopfschüttel*. Die Frage ist, wer diese Städteplaner bezahlt...für gesunden Menschenverstand gibt's offenbar in diesem Land keinen Preis.

Gestern Abend habe ich mit Steffiiiiii telefoniert. Ihrem kleinen Aaron, den ich im Hintergrund ab und zu quieken und brabbeln hörte, geht's gut - er scheint ein sehr aufgewecktes Baby zu sein, aber Steffi war ja schon während der Schwangerschaft sowas von tiefenentspannt, sodass es mich auch nicht weiter wundert, dass der Kleine ebenfalls total tiefenentspannt ist. Allerdings hat er seine Mama beim Wickeln schon mal öfter angepullert und dabei gekichert - ja, auch Babys haben Sinn für Humor :o). Steffi hat's auch mit Humor genommen. Die Laute, die der Kleine von sich gab, als Steffi ihm Fläschchen gab, waren jedenfalls total süß. Steffis Andy ist auch total von der Rolle, aber sehr ängstlich und besorgt, wenn der Kleine z. B. mal weint - das kommt aber wohl häufiger bei älteren Vätern vor, dass sie sich noch mehr um ihren Nachwuchs sorgen als andere Väter.

Im Fernsehen zappte ich später per Zufall auf 3Sat in einen Abend über den leider längst verstorbenen österreichischen Sänger Falco rein, von dem ich als 11-/12-jährige glühender Fan war. Meine Stofftiere und ich haben bei seinem Konzertmitschnitt vom Donauinselfest aus den 90ern auf der Couch abgefetet. Der Typ hatte ein Charisma und eine Stimme, da könnten sich manche so genannte Stars (oder die, die sich dafür halten) echt mal ne Scheibe von abschneiden. Leider ist er kurz vor seinem 41. Geburtstag im Januar 1998 bei einem Autounfall in der DomRep ums Leben gekommen :o((. Manchmal lege ich sogar im Auto eine seiner CDs auf, auf der seine besten Hits wie "Jeanny", "Der Kommissar", "Rock me Amadeus", "The Sound of Musik", "Mutter, der Mann mit dem Koks ist da" u. v. m. vereint sind. Vor etwas mehr als 25 Jahren, am 30. Oktober 1986, hatte ich sogar die Gelegenheit, Falco live in der ausverkauften Grugahalle in Essen zu sehen. Da keine meiner Freundinnen Falco-Fan war (die standen alle auf Madonna, Pet Shop Boys, Sandra etc.), hat mich mein Papa netterweise zum Konzert begleitet, denn mit meinen damals zwölf Jahren wollten meine Eltern mich natürlich nicht alleine in ein Pop-Konzert gehen lassen.

Mein Papa mochte den Typen und seine Musik eigentlich nicht so besonders, aber beim zweiten Song "Kamikaze Kapa" aus seinem damals aktuellen Album "Emotional" machte er sogar das Daumen hoch-Zeichen, weil Falco auch gute Musiker auf der Bühne hatte, die ihn auf Tour begleiteten. Als Zugabe hat Falco ganz zum Schluss "Rock me Amadeus" gespielt und da tobte die Halle natürlich. Leider war es das einzige Mal, das ich ihn live auf der Bühne gesehen habe.

Ich konnte ihn damals in der 6. Klasse recht gut imitieren - von der Stimme über seine Körpersprache bis hin zu den Gesten - und bin damit sogar öfter vor meiner Klasse und schließlich auch auf der Weihnachtsfeier meiner Klasse, wo dann auch Eltern und weitere Lehrer anwesend waren, als Falco aufgetreten; natürlich mit nach hinten gegelten Haaren, denn der Wet-Look war damals ohnehin relativ modern. Natürlich habe ich seinen Song "Rock me Amadeus" intoniert, der auch eine entscheidende Rolle in meinem Buch "Vier Jahreszeiten" spielt und zwar in der Herbstgeschichte :o).

Der Typ hatte nicht nur Sinn für Groove und Melodien, sondern auch für subtile Wortspiele - in seinem Techno-Hit "Mutter, der Mann mit dem Koks ist da" kam das besonders gut zum Ausdruck, denn mit Koks kann ja sowohl ein Heiz- oder Brennstoff gemeint sein, der aus Steinkohle gewonnen wird ("Es wurde einst das schwarze Gold der Ruhr genannt...") als auch Kokain, kurz Koks genannt - aus Koks wird wieder Kohle (Kohle im Sinne von Steinkohle oder Geld) :o). Auch die Textzeile "Doch für das Volk war der Stoff zu teuer" kann sich auf beide Arten von Koks beziehen - nach dem 2. Weltkrieg konnte sich nicht jeder Koks leisten, um seine Wohnung zu heizen und Kokain ist auch nicht für jeden bezahlbar, da es sich dabei um die teuerste illegale Droge handelt; deshalb wird Koks auch gerne als Schickeria-Droge bezeichnet. "Das schwarze Gold (Steinkohle) ist weiß (Kokain) geworden..."

Montag, 31. Oktober 2011

Zombie-Walk in Essen

Passend zu Halloween gibt es heute Abend um 19 Uhr in der Essener Innenstadt einen Zombie-Walk, wie ich heute früh, als ich meinen Clio zum Reifenwechsel brachte, den Ausführungen auf Radio Essen entnehmen konnte. Da staffieren sich die Walker natürlich entsprechend gruselig aus, sodass im vergangenen Jahr kleine Kinder schon mal in Tränen ausgebrochen sind. Allerdings merkten sowohl die Polizei  als auch der Moderator an, dass gruseligen Gestalten nicht nur an Halloween in Essen anzutreffen sind, hihi. Kein Wunder - es laufen ja genug Zombies mit nem ewig toten Gesichtsausdruck rum, als wenn das ganze Leben eine Strafe wäre, und das natürlich nicht nur an Halloween...

Meine Kürbisse sind schon entsprechend für heute Abend vorbereitet, damit sie in der Dunkelheit gruselig vor sich hin leuchten können, wobei alle meine Kürbisse aber freundlich aus ihrer Schale gucken und nicht etwa untot oder mürrisch - nein, sie freuen sich schon, dass sie heute Abend zum Einsatz kommen. Allerdings befürchtet die Polizei jetzt schon, dass manche den Sinn von Halloween wieder missinterpretieren und randalieren bzw. Terror machen, wenn man ihnen nicht die Tür öffnet. Gibt's so nen Schwachsinn auch an Halloween in den USA? Halloween ist eigentlich kein passender Anlass für Randale, aber manche brauchen keinen Anlass für Zoff bzw. suchen sich einen - Bayern München hat verloren, es ist Halloween, die Tussi da drüben hat meinen Macker zu lange angeglotzt...es scheint Leute zu geben, die sonst nix zu tun haben und deshalb ihre Langweile in Aggressionen ausagieren müssen.

Auch sonst meine ich manchmal losgelöst vom heutigen Halloween-Tag, dass manches immer bekloppter wird. Gestern Abend gefiel mir der Ausspruch eines Kabarettisten in der Aktuellen Stunde des WDR gut, was die so genannten Berater betrifft. Die schieben die Politik vor sich her, wissen sonst aber gar nix - das sind dann immer die, die 99 Stellungen im Bett in der Theorie kennen, aber auch keine einzige Dame, mit der sie das in die Praxis umsetzen können, hihihihi!!! Bei manchen Beratern - egal, welcher Couleur - habe ich das Gefühl auch, dass die Theorie, die nicht immer was mit der Wirklichkeit zu tun hat, wesentlich ausgeprägter ist als die Praxis. Die Leute, die direkt an der Front arbeiten - die das Umfeld also nicht nur in der Theorie, sondern auch aus der Praxis kennen, so wie z. B. meine Kollegen und ich - werden vielfach nicht gehört, weil es ja irgendwelchen, z. T. populärwissenschaftlichen Theorien von ach so gebildeten Leuten mit vermeintlich rhetorischem Geschick widerspricht *kotz*. 

Vor dem Hintergrund wundert es auch nicht, dass immer mehr Bürger Opfer von Internet-Betrügern werden, denn dazu trägt diese "Geiz ist geil"-Mentalität entscheidend bei. Wenn mir im Netz ein Gutschein über eine Ballonfahrt in Höhe von 50 Euro angeboten wird, sollte ich mich bei Antritt der Fahrt nicht wundern, wenn dann horrende Startgebühren nacherhoben werden, denn eine Ballonfahrt kostet nun mal je nach Anbieter zwischen 200 und 400 Euro, aber da ist dann auch alles drin enthalten. Manche Verfechter der Geiz ist geil-Mentalität freuen sich dann natürlich über das vermeintliche Schnäppchen von 50 Euro, das sie angeblich gemacht haben, und halten u. U. Bekannte noch für bekloppt, die wirklich 300 Euro für ne Ballonfahrt gelatzt haben, aber Hochmut kommt ja bekanntlich immer vor dem Fall.

Ähnlich sind auch Werbebriefe oder -Mails zu sehen, in dem einem mitgeteilt wird, man sei als Gewinner irgendeiner Luxus-Karosse ausgewählt worden bzw. man habe ein solches Auto gewonnen. Das böse Erwachen kommt immer erst hinterher. Da stellt sich aber die Frage, wie naiv man sein muss, um sich über nen Gewinn bei nem Preisausschreiben zu freuen, an dem man gar nicht teilgenommen hat bzw. wenn man per blinkendem Werbebanner auf einer Internet-Seite angeblich als Gewinner eines niegelnagelneuen Audi A6 ausgewählt wurde. Dass so ne Masche überhaupt Erfolg hat, liegt nicht nur an der Leichtgläubigkeit mancher Menschen, sondern auch daran, dass viele ganz geil darauf sind, teure Leistungen oder Produkte praktisch für lau zu bekommen. 

Genauso verhält es sich auch mit den Anzeigen für irgendwelche Schlankmittelchen - in der aktuellen Ausgabe der rtv ist auch wieder so ne blöde, ganzseitige Anzeige für Kaffee, der schlank machen soll. Glauben die Hersteller und Vertriebler solcher Produkte eigentlich selbst an den Scheiß, den die da schreiben? Oft ist eindeutig zu erkennen, dass die "dicke Frau" auf dem einen Foto ne ganz andere Person ist als die "nun schlanke Frau" - selbst bei dieser Anzeige für Café Minceur (in Deutschland: Kaffee-Schlank) ist das ganz gut zu erkennen, auch wenn die dicke Frau auch noch sehr unvorteilhaft ausstaffiert wurde mit fettigem Haar und formlosem Regencape. Allerdings sieht die schlanke Version in ihrem Billig-Leoparden-Shorty auch nicht besser aus, höhö. Vor allem ähneln sich die Anzeigen in vielen Punkten: Egal, was diejenige versucht hatte, sie blieb dick oder litt an dem Jojo-Effekt, ihr Mann wendete sich von ihr ab...hm, wenn die Liebe meines Gatten zu mir so dünn ist, dass er mich verabscheut, sobald ich ein paar Kilos zuviel auf den Rippen habe, sollte sich die Dame eher fragen, mit was für nem oberflächlichen, tumben Vollhorst sie da verheiratet ist und lieber die Scheidung einreichen anstatt da zu Wundermittelchen zu greifen, bei deren Konsum man angeblich weiterfressen kann wie bisher, hahaha!! Klar gibt's Leute mit leichtem Übergewicht, das z. B. aus ner Schilddrüsen-Unterfunktion resultiert, aber diese Schlankheits-Lüge und diese vermeintlichen Wundermittel gegen ein paar überflüssige Pfunde sind echt ein Gräuel, zumal damit auch die Leute außen vor bleiben, bei denen das Übergewicht nicht ernährungs- ist, sondern krankheitsbedingt (ja, auch sowas gibt's!).

Den größten Hammer fand ich, als das Schlankheitsmittelchen Formoline 112 in einer doppelseitigen Anzeige als Freundin deklariert wurde. Klar, mit ner Pille kann man sich wunderbar unterhalten, shoppen gehen, den Zoo besuchen oder was auch immer...da appellieren die Hersteller wohl anscheinend wirklich an die Dummheit und Oberflächlichkeit der Konsumentinnen.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Guter Kundenservice sieht anders aus

Da Marina und ich ja gerade dieses "tolle" Erlebnis mit dem zu gering frankierten Brief an Steffiiiii hatten und Uli wohl letzte Woche ähnlich bekloppte Erfahrungen gemacht hat, als sie ein Päckchen an ihre Freundin Katharina in Wien schicken wollte, habe ich mal geguckt, wie viele Beschwerden es schon über die Post gibt - oh, da gibt's ne Vielzahl! Briefe und Päckchen verschwinden einfach im Nirvana, Leute, die seit Jahren unter der gleichen Anschrift wohnen, bekommen Briefe nicht mehr zugestellt, stattdessen erhält der Absender den Brief zurück mit dem Hinweis "Empfänger unbekannt verzogen/verstorben", Briefdiebstahl nimmt auch immer mehr zu usw. Ich hatte ja auch mal über dieses tolle Erlebnis gebloggt, als mir der Herausgeber einer Zeitschrift, in der ein Artikel von mir veröffentlicht wurde, ganz normal mein Belegexemplar mit der Post geschickt hat, wobei meine Mom aber nur den zerrissenen, leeren Umschlag vor der Tür ihres Arbeitgebers fand, der ja nur 250 m von meiner damaligen Wohnung entfernt lag. Da hat wohl einer den Titel "Kryptozoologie-Report" als Tarnname für ne pornographische Zeitschrift missgedeutet, höhö. Ich hatte dann freundlichen Kontakt aufgenommen, wobei der Herausgeber meinte, dass sowas öfter mit seinen Postsendungen passiert (übrigens in Berlin) - das zweite Belegexemplar ist dann aber problemlos bei mir eingetrudelt.

Nur der Vorstandschef Frank Appel meint, es gäbe kein Problem in seinem Laden - so geht's natürlich auch: Wenn ich das Problem nicht sehe, sieht mich das Problem auch nicht...! Natürlich nicht, seine Mitarbeiter und der Service werden dumm gespart, während sein Reichtum wächst, seine Intelligenz dafür aber nicht. 1.500 Euro brutto sind für nen Briefzusteller nun wirklich kein fürstliches Gehalt und auch, wenn ein Postbote nicht studiert hat, ist das ein ziemlicher Hungerlohn, da er die Briefe ja normalerweise bei Wind und Wetter zustellen muss, was auch nicht immer so angenehm ist. Und wenn das Herrn Appel und Konsorten noch zuviel Gehalt für ihre Briefzusteller ist: Dann können ja er und seine Mannen die Post selbst austragen, aber ich glaube, dann kommt gar nix mehr dahin, wo es hin soll...oder die fahren die Post mit ihren schicken Vorstandskarren aus, weil manche vor Geld und Ignoranz kaum noch laufen können, hahahaha!!!

Ich bin zwar kein Verfechter des "Früher war alles besser"-Geseiers, aber seit die Post privatisiert ist, läuft ja da wirklich etliches schief - Bezahlung der Mitarbeiter, Qualität der (nicht immer stattfindenden) Zustellung, pseudofreundliches, ignorantes Beschwerdemanagement, das auch nur schwer unter der Service-Nummer erreichbar ist.

Das nervt allerdings nicht nur bei der Post, sondern auch bei anderen Firmen, die in irgendeiner Form mit Dienstleistung, Handel und Service zu tun haben: Wenn Kunden sich beschweren, wird das freundlich-ignorant zur Kenntnis genommen - ändern tut sich aber nix. Teilweise wird dem Kunden auch in pseudofreundlichem Ton vermittelt, dass seine Beschwerde nicht gerechtfertigt ist und man jede Verantwortung von sich weist - auch wenn die Beschwerde 100 mal berechtigt ist. "Och, ich habe gerade im besoffenen Kopf Ihre Mutter zu Tode operiert! Das tut mir leid, aber eine Beschwerde bei der Ärztekammer bringt eh nix, weil Ihre Mutter ist es doch selbst Schuld, wenn sie krank wird und sich unter mein Skalpell legen muss..." Das ist zwar ein sehr krasses Beispiel, aber so ungefähr läuft's in vielen Unternehmen bzw. manche Mitarbeiter (Einschläfer) im Beschwerdemanagement versuchen, verärgerte Kunden durch ihren pseudofreundlichen Ton einzulullen, damit sie selbst nicht aktiv werden müssen und nicht in ihrer Totenruhe gestört werden. Hm, die gilt zwar eigentlich nur auf dem Friedhof, aber bei manchen Zombies, die so durch die Gegend wanken, hat man echt das Gefühl, dass die schon tot sind und nur zu faul zum Umfallen - da wäre eine Ansprache bzw. Beschwerde auch schon mit einer Störung der Totenruhe gleichzusetzen, hähä.