Gestern hatte ich mir ja mit Sarah Blacky II im Tierheim Essen angeschaut - hm, leider ist die Kleine so scheu und angriffslustig, dass man gar nicht richtig an sie ran kommt :o(. Ich hatte versucht, sie durch ein Leckerchen vom Holzlöffel zu bestechen, aber sie hat mich nur zweimal lautstark angefaucht nach dem Motto "Wat? Wer bist du denn?". Gefressen hat sie etwas von der Paste, sich aber sonst nicht um mich gekümmert. Dafür war ihr Stubengenosse Otto ganz lieb und verschmust - und für ihn bzw. seinen Kumpel Olli, der derzeit noch auf der Krankenstation ist, habe ich mich entschieden :o). Es handelt sich um zwei schwarze Katzen, die in Frohnhausen, unweit von Sarahs Zuhause, gefunden wurden, aber die leider nie mehr abgeholt wurden. Gerade hatte ich im Tierheim angerufen, um den Mitarbeiterinnen mitzuteilen, dass ich die beiden Stubentiger aufnehmen werde - voraussichtlich am Dienstag oder Mittwoch. Wenn ich den ganzen Tag arbeite, sind zwei Katzen besser als eine alleine. Jetzt muss ich nur noch meinen Balkon mittels Katzennetz absichern.
Vorher waren wir noch in Schönebeck, damit Osito sich noch ein wenig austoben konnte - also in meiner alten Heimat. Ich hatte unter der Brücke geparkt, wo immer die Züge Richtung Essen bzw. Mülheim/Ruhr lang rauschen, und wir sind zu dem großen Feld gelaufen, wo Osito leider nicht soviele Spielkameraden gefunden hat. Auch das Fahren durch die schmalen Tunnel, wo jeweils nur ein Auto durchpasst, war nicht immer so lustig. Die Tunnel am Schönebeckweg sind einfach nur nervig. Auf der Herbrüggenstraße gibt's auch zwei Brücken, wobei durch die zweite, auf der die S9 entlang rollt, wenigstens zwei Autos passen.
Das große Feld in Schönebeck - (c) Alexandra Döll, Essen
Leider wurden wir noch von einem Starkregenschauer überrascht, als wir über das Feld zurück zu meinem Auto liefen. Über Frohnhausen, wo wir Osito bei Sarahs Mama abgegeben hatten, ging ein Starkregenschauer runter. Auch die Autofahrer hatten wieder einen an der Waffel - auf der Berliner Straße stand in Höhe der Woolworth ein Noveda-Fahrer mitten auf der Fahrbahn und daneben stand ein dusseliger Mercedes mit Warnblinkanlage drin, sodass wir weder vor- und zurückkamen. Auch später nach dem Tierheim bei McDonald's sahen wir nur noch Proleten der Marke Audi und BMW - Sarah und ich sind vor Freude beinahe ausgerastet :o).
Da halb Essen ja eine Baustelle ist, an der nie jemand zu arbeiten scheint, konnten wir auf dem Rückweg von McDonald's nicht mal auf die Frohnhauser Straße abbiegen, sondern mussten durch den Stau bis zur Schederhofstraße fahren. Das hat uns auch noch mal zehn Minuten gekostet. Ich weiß nicht, ob die Stadtväter in Essen meinen, wir haben Bock, für deren Fehlplanung unserer Steuern zu verschwenden, aber den Eindruck habe ich mittlerweile.
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Freitag, 24. November 2017
Freitag, 7. Juli 2017
Bollos und Gewitter
Zum Thema asoziale Bollos, die die Nachbarschaft immer mit ihrem Fettbäckchen-Gesang beglücken und die rumprollen, fällt mir folgender Witz ein, den mir mal meine ehemalige Schulkameradin Tanja in der neunten Klasse erzählt hat:
Bollo kommt zum Bäcker. Er: "Sechs Brötchen!"
Bäcker: "Zauberwort?"
Bollo: "Ey!" :o)))))
Mehr fällt mir zum Gehabe mancher Proleten auch nicht mehr ein, auch wenn die Medien meinen, Bollosein ist jetzt up to date - sieht man schon an der Serie "Die Geissens", wobei ich das nicht Serie nennen würde, sondern nur Proletentum vom Feinsten. Wer Geld hat, ist offenbar intelligent, meinen manche oberflächliche Zeitgenossen ja - Geld und Bildung sind leider oftmals zwei ganz verschiedene Dinge, würde ich sagen. Die Geissens sind ein gutes Beispiel dafür.
Gestern Nachmittag hat es viermal aus Richtung Mülheim gedonnert - na ja, aus der Stadt kommt leider nicht viel Gutes :o). Sammy nöhlte rum, denn sie hat nunmal Angst vor Gewitter. Nach den vier Donnern war zunächst Ruhe, wobei immer noch eine bleigraue Wolkenfront über Borbeck und Bochold zu sehen war, aber da kam kein Donner mehr.
Gestern Abend gegen 23 Uhr sprach ich mit meinem Hamsterchen Jimi Hendrix, der neugierig-freundlich am Käfiggitter stand. In dem Moment blitzte es, was Jimi aber nicht weiter irritierte. Als ich mir vor der Nachtruhe noch eine auf dem Balkon zusammen mit Bubi ("Hallo!") und Clarissa eine geraucht habe, hat es auch wieder mehrfach aus südöstlicher Richtung geblitzt und auch leise gegrummelt, aber es ging noch vom Geräuschpegel her. Bubis Gattin Melody taperte ruhelos durch das Wohnzimmer und Sammy nöhlte ohne Unterlass, besonders als um kurz nach Mitternacht ein Naheinschlag folgte. Es hat auch heftig geregnet, aber heute Morgen stand wieder die Sonne am Himmel und schwül ist es auch wieder über dem Ruhrgebiet. Ich glaube, heute gibt es auch noch ein Wetterchen.
Auch einige ehemalige Arbeitgeber benehmen sich wie Bollos, denn die weigern sich offenbar, mir meine Lohnbescheinigungen zu schicken. Hm, eigentlich sollte ich bis 10.07. einen Termin zur Antragsabgabe vereinbart haben, aber solange die Leute die Unterlagen nicht schicken, kann ich es auch nicht ändern, zumal auch im Begleitschreiben drin stand, dass sie zur schnellen Abgabe verpflichtet sind. Sarah meinte ja schon, dass bezüglich Arbeitszeugnis und sonstiger Bescheinigungen bei unserem ehemaligen Betrieb in Mülheim gar nichts geht. Unsere frühere Kollegin Melanie ist fast ein Jahr hinter ihrem Arbeitszeugnis hinterher gelaufen und auch Sarah musste schon mal halbe Drohmails schreiben, damit die mal aktiv werden :o((. Wenn morgen nichts im Briefkasten ist, werde ich denen auch mal eine bitterböse Mail schreiben.
Bollo kommt zum Bäcker. Er: "Sechs Brötchen!"
Bäcker: "Zauberwort?"
Bollo: "Ey!" :o)))))
Mehr fällt mir zum Gehabe mancher Proleten auch nicht mehr ein, auch wenn die Medien meinen, Bollosein ist jetzt up to date - sieht man schon an der Serie "Die Geissens", wobei ich das nicht Serie nennen würde, sondern nur Proletentum vom Feinsten. Wer Geld hat, ist offenbar intelligent, meinen manche oberflächliche Zeitgenossen ja - Geld und Bildung sind leider oftmals zwei ganz verschiedene Dinge, würde ich sagen. Die Geissens sind ein gutes Beispiel dafür.
Gestern Nachmittag hat es viermal aus Richtung Mülheim gedonnert - na ja, aus der Stadt kommt leider nicht viel Gutes :o). Sammy nöhlte rum, denn sie hat nunmal Angst vor Gewitter. Nach den vier Donnern war zunächst Ruhe, wobei immer noch eine bleigraue Wolkenfront über Borbeck und Bochold zu sehen war, aber da kam kein Donner mehr.
Gestern Abend gegen 23 Uhr sprach ich mit meinem Hamsterchen Jimi Hendrix, der neugierig-freundlich am Käfiggitter stand. In dem Moment blitzte es, was Jimi aber nicht weiter irritierte. Als ich mir vor der Nachtruhe noch eine auf dem Balkon zusammen mit Bubi ("Hallo!") und Clarissa eine geraucht habe, hat es auch wieder mehrfach aus südöstlicher Richtung geblitzt und auch leise gegrummelt, aber es ging noch vom Geräuschpegel her. Bubis Gattin Melody taperte ruhelos durch das Wohnzimmer und Sammy nöhlte ohne Unterlass, besonders als um kurz nach Mitternacht ein Naheinschlag folgte. Es hat auch heftig geregnet, aber heute Morgen stand wieder die Sonne am Himmel und schwül ist es auch wieder über dem Ruhrgebiet. Ich glaube, heute gibt es auch noch ein Wetterchen.
Auch einige ehemalige Arbeitgeber benehmen sich wie Bollos, denn die weigern sich offenbar, mir meine Lohnbescheinigungen zu schicken. Hm, eigentlich sollte ich bis 10.07. einen Termin zur Antragsabgabe vereinbart haben, aber solange die Leute die Unterlagen nicht schicken, kann ich es auch nicht ändern, zumal auch im Begleitschreiben drin stand, dass sie zur schnellen Abgabe verpflichtet sind. Sarah meinte ja schon, dass bezüglich Arbeitszeugnis und sonstiger Bescheinigungen bei unserem ehemaligen Betrieb in Mülheim gar nichts geht. Unsere frühere Kollegin Melanie ist fast ein Jahr hinter ihrem Arbeitszeugnis hinterher gelaufen und auch Sarah musste schon mal halbe Drohmails schreiben, damit die mal aktiv werden :o((. Wenn morgen nichts im Briefkasten ist, werde ich denen auch mal eine bitterböse Mail schreiben.
Samstag, 30. Juni 2012
Sonst geht's aber noch?!
Okay, Deutschland hat gegen Italien bei der EM im Halbfinale verloren - kann passieren. Allerdings nerven mich diese sog. Fans, die dann im Internet rumprollen, andere beschimpfen, rumrandalieren oder, wie gestern bei Hornbach in Herne auf'm Parkplatz gesehen, auf Carports Graffitis sprayen mit dem Wortlaut "Scheiß-Italien" - natürlich auch noch schön falsch geschrieben, damit wenigstens jeder weiß, dass ein asozialer Prollo das geschrieben hat. Natürlich habe ich auch das Spiel gesehen und muss objektiv sagen, dass Italien besser war und unsere Mannschaft mir teilweise etwas desorientiert vorkam bzw. insbesondere die Abwehr.
Ich finde es allerdings maßlos überzogen, da im Stadion rumzuheulen, als wenn gerade ein lieber Mensch oder das eigene Haustier gestorben wäre, oder da rumzurandalieren. Da müssen solche Asis und Heulsusen aber ein sehr sinnentleertes Leben haben, wenn sie da wg. eines Spiels - was Fußball nun mal ist - depressiv oder aggressiv werden. Da haben mich schon die Ansagen mancher Moderatoren in Nachrichtensendungen genervt - die taten gerade so, als wenn 100.000 Menschen bei ner Katastrophe ums Leben gekommen wären. DAS wäre ein Grund für Trauer, aber sich wg. eines verlorenen Spiels so einzukacken, das kann ich nicht nachvollziehen. Was machen solche Heulsusen und Randale-Brüder eigentlich, wenn sie mal ECHTE Probleme haben??
Ebenso nervig wie diese sog. Fans ohne Hirn finde ich allerdings jetzt die Diskussion über Jogi Löws Aufstellung. Er trainiert unsere Mannschaft zwar und gibt Instruktionen, aber spielen müssen die schon selbst, dafür werden sie ja schließlich bezahlt. Gut, die eine oder andere Bratbirne hätte ich vielleicht auch nicht aufgestellt (warum da z. B. ein farbloser Herr Badstuber jedes Mal aufgelaufen ist, erschließt sich mir auch nicht - wahrscheinlich, weil er Bayern München angehört...), aber den Trainer erst in den Himmel zu loben, weil Deutschland bis dato alle Spiele gewonnen hatte, und ihn dann in Frage zu stellen, weil's im Halbfinale nicht hat sollen sein, ist wirklich mehr als arm.
Es heulen und meckern ja nicht nur manche sog. Fans, die Massenmedien stimmen ja munter mit ein, aber die bringen ja auch Sondersendungen, wenn der Winter sich erdreistet, viel Schnee mitzubringen *kopfschüttel*. Sonst haben wir auch in diesem Land keine Probleme? Euro-Rettung, geschönte Arbeitslosenzahlen inkl. fragwürdiger Lügen, mehr oder weniger offener Faschismus...dagegen finde ich ein verlorenes Halbfinale wirklich nebensächlich. Und Leute, die Andersdenkende oder unsere italienischen Mitbürger da in irgendeiner Form anfeinden, sind für mich keine Fans - sondern nur irgendwelche Asis, die mal wieder nen Grund suchen, ihr sinnentleertes Leben in Aggressionen auszuagieren. Wenn Prügeleien für manche Ultras schon der Höhepunkt der Woche sind, sagt das ja schon ne Menge über die Einstellung und die Geisteshaltung solcher Leute aus.
Wie bescheuert manche Leute sind, sieht man ja schon daran, dass an dem Tag, als die meisten Schlecker-Filialen in Deutschland für immer dicht gemacht wurden, manche Leute da in aggressiver Weise am Ausverkauf teilgenommen und sogar Verkäuferinnen - die sicherlich ganz andere Sorgen und Gedanken hatten - beleidigt und tätlich angegriffen haben. Selig die Armen im Geiste, mehr fällt mir dazu nicht ein. An die Frauen, die ihren Arbeitsplatz verlieren, haben die Hirnis doch überhaupt nicht gedacht, sondern nur an ihr beschränktes Weltbild "Geiz und Gewalt sind geil" *kotz*.
Allerdings ist es ein Irrglaube, dass solche Asis in der Hauptsache in der sog. Unterschicht zu finden sind - vielfach handelt es sich dabei eher um Prolls mit Anzug, die vielfach überhaupt keinen Respekt mehr vor irgendwas kennen, oder ums sog. Bildungsbürgertum, das am liebsten die reißerischen Berichte in Frauenzeitschriften liest und sich mit Vorliebe Promi-Magazine oder Doku-Soaps anguckt. Das ist echt nur noch peinlich, aber manche sind halt empfindlich gegen sich selbst, aber meist nicht gegen andere. Da kann man sich teilweise echt nur noch für seine Landsleute mit der Gesinnung schämen.
Ich finde es allerdings maßlos überzogen, da im Stadion rumzuheulen, als wenn gerade ein lieber Mensch oder das eigene Haustier gestorben wäre, oder da rumzurandalieren. Da müssen solche Asis und Heulsusen aber ein sehr sinnentleertes Leben haben, wenn sie da wg. eines Spiels - was Fußball nun mal ist - depressiv oder aggressiv werden. Da haben mich schon die Ansagen mancher Moderatoren in Nachrichtensendungen genervt - die taten gerade so, als wenn 100.000 Menschen bei ner Katastrophe ums Leben gekommen wären. DAS wäre ein Grund für Trauer, aber sich wg. eines verlorenen Spiels so einzukacken, das kann ich nicht nachvollziehen. Was machen solche Heulsusen und Randale-Brüder eigentlich, wenn sie mal ECHTE Probleme haben??
Ebenso nervig wie diese sog. Fans ohne Hirn finde ich allerdings jetzt die Diskussion über Jogi Löws Aufstellung. Er trainiert unsere Mannschaft zwar und gibt Instruktionen, aber spielen müssen die schon selbst, dafür werden sie ja schließlich bezahlt. Gut, die eine oder andere Bratbirne hätte ich vielleicht auch nicht aufgestellt (warum da z. B. ein farbloser Herr Badstuber jedes Mal aufgelaufen ist, erschließt sich mir auch nicht - wahrscheinlich, weil er Bayern München angehört...), aber den Trainer erst in den Himmel zu loben, weil Deutschland bis dato alle Spiele gewonnen hatte, und ihn dann in Frage zu stellen, weil's im Halbfinale nicht hat sollen sein, ist wirklich mehr als arm.
Es heulen und meckern ja nicht nur manche sog. Fans, die Massenmedien stimmen ja munter mit ein, aber die bringen ja auch Sondersendungen, wenn der Winter sich erdreistet, viel Schnee mitzubringen *kopfschüttel*. Sonst haben wir auch in diesem Land keine Probleme? Euro-Rettung, geschönte Arbeitslosenzahlen inkl. fragwürdiger Lügen, mehr oder weniger offener Faschismus...dagegen finde ich ein verlorenes Halbfinale wirklich nebensächlich. Und Leute, die Andersdenkende oder unsere italienischen Mitbürger da in irgendeiner Form anfeinden, sind für mich keine Fans - sondern nur irgendwelche Asis, die mal wieder nen Grund suchen, ihr sinnentleertes Leben in Aggressionen auszuagieren. Wenn Prügeleien für manche Ultras schon der Höhepunkt der Woche sind, sagt das ja schon ne Menge über die Einstellung und die Geisteshaltung solcher Leute aus.
Wie bescheuert manche Leute sind, sieht man ja schon daran, dass an dem Tag, als die meisten Schlecker-Filialen in Deutschland für immer dicht gemacht wurden, manche Leute da in aggressiver Weise am Ausverkauf teilgenommen und sogar Verkäuferinnen - die sicherlich ganz andere Sorgen und Gedanken hatten - beleidigt und tätlich angegriffen haben. Selig die Armen im Geiste, mehr fällt mir dazu nicht ein. An die Frauen, die ihren Arbeitsplatz verlieren, haben die Hirnis doch überhaupt nicht gedacht, sondern nur an ihr beschränktes Weltbild "Geiz und Gewalt sind geil" *kotz*.
Allerdings ist es ein Irrglaube, dass solche Asis in der Hauptsache in der sog. Unterschicht zu finden sind - vielfach handelt es sich dabei eher um Prolls mit Anzug, die vielfach überhaupt keinen Respekt mehr vor irgendwas kennen, oder ums sog. Bildungsbürgertum, das am liebsten die reißerischen Berichte in Frauenzeitschriften liest und sich mit Vorliebe Promi-Magazine oder Doku-Soaps anguckt. Das ist echt nur noch peinlich, aber manche sind halt empfindlich gegen sich selbst, aber meist nicht gegen andere. Da kann man sich teilweise echt nur noch für seine Landsleute mit der Gesinnung schämen.
Dienstag, 29. Mai 2012
Blödel-Tag nach Pfingsten
Heute Morgen hat es doch glattweg einmal relativ leise gedonnert, als ich nach dem Frühstück auf'm Balkon saß, meinen Kaffee trank und ne Fluppe rauchte. Obwohl nix Weiteres folgte, machte Sammy direkt nen Aufstand, so als wenn ein heftiges Gewitter über uns toben würde, aber so ist die Kleine nun mal :o).
An der Tanke war wieder der komplette Gartenbaubetrieb aus Dellwig versammelt, was mich auch nicht gerade erfreute bzw. Clio auch nicht. Soviel Rumgeprolle und über die eigene Doofheit lachen können erlebt frau auch selten. Sowas turnt mich total ab. In Herne hat ein Mercedes dann auch mal eben zwei Schwachmaten ähnlicher Coleur aussteigen lassen - natürlich musste der Mercedes die rechte Spur blockieren, denn wenn man schon kein Hirn hat, kann man es den Bollos ja nicht zumuten, auch nur drei Schritte mehr zu laufen als nötig - dafür kann man ja dann den ganzen Westring zusammenprollen *grummel*. Mal gucken, wann die ersten Schwachmaten einen eigenen Stellplatz für ihr Kfz in der Wohnung haben wollen, damit sie direkt vom Bett aus starten können. Bollo über mir hat gestern Abend auch wieder randaliert, was auch meine Stoffis ziemlich genervt hat. Es gibt Leute, die wohl keiner wahrnimmt, deshalb müssen sie rumprollen und laut sein, damit überhaupt noch einer weiß, dass sie existieren.
Auch auf der A42 beglückten uns die Schwachmaten: Agilas, die auf der linken Spur stauten, ein Passat ähnlicher Couleur...Clio ist vor Begeisterung beinahe aus der Karosserie gefahren. Eva hatte mit ihrem MX5 auch schon ähnliche Erlebnisse auf'm Weg zur Arbeit bzw. hätte bald unfreiwillig ein Auto in der Tür gehabt. Manche verlernen wohl nach verlängerten Wochenenden alles. Ein kleiner Citroen machte am Einmündungsbereich Levinstraße/Rauchstraße/Heinz-Bäcker-Straße einen desorientierten Aufriss, da er wieder nicht wusste, wo er hin sollte - hm, er hätte ja an der Gaststätte Zeche Levin geradeaus vorbei fahren können, da wäre er dann nach 150 m im Kanal gelandet, haha.
An der Tanke war wieder der komplette Gartenbaubetrieb aus Dellwig versammelt, was mich auch nicht gerade erfreute bzw. Clio auch nicht. Soviel Rumgeprolle und über die eigene Doofheit lachen können erlebt frau auch selten. Sowas turnt mich total ab. In Herne hat ein Mercedes dann auch mal eben zwei Schwachmaten ähnlicher Coleur aussteigen lassen - natürlich musste der Mercedes die rechte Spur blockieren, denn wenn man schon kein Hirn hat, kann man es den Bollos ja nicht zumuten, auch nur drei Schritte mehr zu laufen als nötig - dafür kann man ja dann den ganzen Westring zusammenprollen *grummel*. Mal gucken, wann die ersten Schwachmaten einen eigenen Stellplatz für ihr Kfz in der Wohnung haben wollen, damit sie direkt vom Bett aus starten können. Bollo über mir hat gestern Abend auch wieder randaliert, was auch meine Stoffis ziemlich genervt hat. Es gibt Leute, die wohl keiner wahrnimmt, deshalb müssen sie rumprollen und laut sein, damit überhaupt noch einer weiß, dass sie existieren.
Auch auf der A42 beglückten uns die Schwachmaten: Agilas, die auf der linken Spur stauten, ein Passat ähnlicher Couleur...Clio ist vor Begeisterung beinahe aus der Karosserie gefahren. Eva hatte mit ihrem MX5 auch schon ähnliche Erlebnisse auf'm Weg zur Arbeit bzw. hätte bald unfreiwillig ein Auto in der Tür gehabt. Manche verlernen wohl nach verlängerten Wochenenden alles. Ein kleiner Citroen machte am Einmündungsbereich Levinstraße/Rauchstraße/Heinz-Bäcker-Straße einen desorientierten Aufriss, da er wieder nicht wusste, wo er hin sollte - hm, er hätte ja an der Gaststätte Zeche Levin geradeaus vorbei fahren können, da wäre er dann nach 150 m im Kanal gelandet, haha.
Samstag, 28. Januar 2012
Sammys wundersame Erlebnisse im Mondschein
Vorhin habe ich eine weitere Bewerbung versendet auf eine Anzeige, die mir in der NRZ über den Weg gelaufen ist und die mein Interesse geweckt hat - so habe ich das natürlich im Anschreiben nicht formuliert, weil die Einstiegsformulierung "Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige gelesen..." und vergleichbare Sätze so abgedroschen und altmodisch sind, dass sie schon kein Mensch mehr lesen kann und möchte :o).
Sammy freute sich gestern Abend bei sternenklarem Himmel über den Mond, der das Stadium einer Sichel bereits überschritten hat, aber vom Halbmond noch etwas entfernt ist. Da der Mond derzeit eher im Westen leuchtet und das die einzige Himmelsrichtung ist, die man von meinem Balkon aus nicht sehen kann, ist sie dick eingepackt mit ihren Freunden raus gegangen, um den Mond zu bewundern und anzuhimmeln. Die Stimmung wurde jedoch kurzfristig von einer früheren, nervigen Klassenkameradin von Sammy gestört, nämlich von Pípí, der peinlichen Peking-Ente, die Sammy glattweg plüschige Kokosnuss-Aktien aufschwatzen wollte als Altersvorsorge für sich selbst, ihr Brüderchen Ecki und ihren kleinen Sohn Rudolf-Dieter. Sammy war alles andere als begeistert von Pípís Erscheinen, denn sie mochte sie schon zu Schulzeiten nicht und war noch weniger interessiert an plüschigen Kokosnuss-Aktien. Pípí hat ihre Mittlere Reife so gerade geschafft und alle in der Klasse befindlichen Stofftiere zugetextet, war aber natürlich sehr gut im Schwimmen - was man von Sammy wiederum bis heute nicht behaupten kann, denn nach drei Schwimmzügen geht sie mit nem Schrei unter :o).
Ecki war von der gefiederten, schwimmfähigen Ex-Klassenkameradin seiner großen Schwester auch nicht begeistert, zumal er auch lieber den Mond angucken wollte. Sammy war froh, als Pípí endlich von dannen gewatschelt ist und sie auch weiter den Mond anhimmeln konnte. Rudolf-Dieter kicherte vergnügt, während Steffi dem Mond mit Gleitschirmchen entgegen segelte, aber natürlich nicht hoch genug kam.
Ansonsten war gestern Abend bis in die Nacht hinein über mir wieder Asi-Hausen am Werk - ich glaube, mancher Schimpanse kann besser sprechen als die Bollos, die unser Mitmieter da häufiger zu Besuch hat und deren rhetorisches Repertoire aus "Ey, boa, ey!" und hysterisch-prolligem Lachen besteht (auf welcher Schauspielschule haben die das denn gelernt???). Beschwerden über ihn bzw. seine Besucher bei unserem Vermieter nutzen leider nur kurzfristig was, denn der gute Mann scheint außer Möbel rücken, Rumtrampeln, komische Asis zu Gast haben und Rumpoltern sonst keine Hobbys zu haben. Hm, wie wäre es mit angstfrei Trampeln in der Sahara? Ich hatte ja den Fernseher an und konnte trotzdem noch jedes Wort verstehen, was die Bagage da oben geprollt hat - war wahnsinnig interessant (oder auch nicht). Wenn ich da oben diese komisch artikulierten Laute gehört habe, fiel mir ein uralter Witz ein, den mir meine ehemalige Schulkameradin Tanja aus Rüttenscheid mal vor mehr als zwanzig Jahren erzählt hatte:
Bollo kommt zum Bäcker. Er: "Sechs Brötchen!"
Bäcker: "Zauberwort?!"
Bollo: "Ey!" :o)
Unser Mitbewohner sagt sich wohl auch "Lieber nicht sprachbegabte Prollos als gar keine Freunde". Wenn die anderen Parteien im Haus mal feiern, mich eingeschlossen, kann man das auch hören, aber die brechen nicht das halbe Haus ab, prollen nicht so asi in der Gegend rum und werden auch nicht zu vorgerückter Stunde immer lauter und asiger. Benehmen wie ne offene Hose ist halt Glücks- bzw. Verstandessache - und wenn letzterer fehlt, kann sich die Umwelt wenigstens an "Ey" und "Boa" erfreuen, gerne noch in Kombination mit Allohol.
Jetzt schreien die Bollos wahrscheinlich wieder alle: "Boa ey, die Alten da bei uns im Haus, voll kein Humor, ey! Ich bin ja so cool, ey, und mein Hirn ist eh inne Hose, ey!" *lachhysterischasig* :o)
Sammy freute sich gestern Abend bei sternenklarem Himmel über den Mond, der das Stadium einer Sichel bereits überschritten hat, aber vom Halbmond noch etwas entfernt ist. Da der Mond derzeit eher im Westen leuchtet und das die einzige Himmelsrichtung ist, die man von meinem Balkon aus nicht sehen kann, ist sie dick eingepackt mit ihren Freunden raus gegangen, um den Mond zu bewundern und anzuhimmeln. Die Stimmung wurde jedoch kurzfristig von einer früheren, nervigen Klassenkameradin von Sammy gestört, nämlich von Pípí, der peinlichen Peking-Ente, die Sammy glattweg plüschige Kokosnuss-Aktien aufschwatzen wollte als Altersvorsorge für sich selbst, ihr Brüderchen Ecki und ihren kleinen Sohn Rudolf-Dieter. Sammy war alles andere als begeistert von Pípís Erscheinen, denn sie mochte sie schon zu Schulzeiten nicht und war noch weniger interessiert an plüschigen Kokosnuss-Aktien. Pípí hat ihre Mittlere Reife so gerade geschafft und alle in der Klasse befindlichen Stofftiere zugetextet, war aber natürlich sehr gut im Schwimmen - was man von Sammy wiederum bis heute nicht behaupten kann, denn nach drei Schwimmzügen geht sie mit nem Schrei unter :o).
Ecki war von der gefiederten, schwimmfähigen Ex-Klassenkameradin seiner großen Schwester auch nicht begeistert, zumal er auch lieber den Mond angucken wollte. Sammy war froh, als Pípí endlich von dannen gewatschelt ist und sie auch weiter den Mond anhimmeln konnte. Rudolf-Dieter kicherte vergnügt, während Steffi dem Mond mit Gleitschirmchen entgegen segelte, aber natürlich nicht hoch genug kam.
Ansonsten war gestern Abend bis in die Nacht hinein über mir wieder Asi-Hausen am Werk - ich glaube, mancher Schimpanse kann besser sprechen als die Bollos, die unser Mitmieter da häufiger zu Besuch hat und deren rhetorisches Repertoire aus "Ey, boa, ey!" und hysterisch-prolligem Lachen besteht (auf welcher Schauspielschule haben die das denn gelernt???). Beschwerden über ihn bzw. seine Besucher bei unserem Vermieter nutzen leider nur kurzfristig was, denn der gute Mann scheint außer Möbel rücken, Rumtrampeln, komische Asis zu Gast haben und Rumpoltern sonst keine Hobbys zu haben. Hm, wie wäre es mit angstfrei Trampeln in der Sahara? Ich hatte ja den Fernseher an und konnte trotzdem noch jedes Wort verstehen, was die Bagage da oben geprollt hat - war wahnsinnig interessant (oder auch nicht). Wenn ich da oben diese komisch artikulierten Laute gehört habe, fiel mir ein uralter Witz ein, den mir meine ehemalige Schulkameradin Tanja aus Rüttenscheid mal vor mehr als zwanzig Jahren erzählt hatte:
Bollo kommt zum Bäcker. Er: "Sechs Brötchen!"
Bäcker: "Zauberwort?!"
Bollo: "Ey!" :o)
Unser Mitbewohner sagt sich wohl auch "Lieber nicht sprachbegabte Prollos als gar keine Freunde". Wenn die anderen Parteien im Haus mal feiern, mich eingeschlossen, kann man das auch hören, aber die brechen nicht das halbe Haus ab, prollen nicht so asi in der Gegend rum und werden auch nicht zu vorgerückter Stunde immer lauter und asiger. Benehmen wie ne offene Hose ist halt Glücks- bzw. Verstandessache - und wenn letzterer fehlt, kann sich die Umwelt wenigstens an "Ey" und "Boa" erfreuen, gerne noch in Kombination mit Allohol.
Jetzt schreien die Bollos wahrscheinlich wieder alle: "Boa ey, die Alten da bei uns im Haus, voll kein Humor, ey! Ich bin ja so cool, ey, und mein Hirn ist eh inne Hose, ey!" *lachhysterischasig* :o)
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