Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Samstag, 30. November 2013
Es reicht mit Vodafone
Da Vodafone es offenbar nicht mehr auf die Kette kriegt, einen vernünftigen Festnetzanschluss zu gewährleisten und es manchmal auch auf dem Handy hakt, werde ich den Anbieter kurzfristig wechseln. Es reicht mir nämlich mit deren technischen Problemen und deren pseudofreundlichen Mitarbeitern im Call Center. Ich hab heute schon mal im Telekom-Shop nachgefragt - und da scheinen mir auch die Konditionen um einiges besser zu sein als bei Vodafone, die zwar viel Geld kassieren, aber eher wenig Leistung erbringen.
Donnerstag, 19. Januar 2012
Es muss doch alles schwer sein...
Die Sache mit Renates Telefonanschluss weitet sich allmählich zu ner an sich traurigen Lachnummer aus. Sie möchte einfach nur nen ganz normalen, handelsüblichen Telefonanschluss - sie hatte ja ihre Nummer beim Wechsel von Unitymedia zur Telekom mitgenommen, aber Unitymedia hat ihre bisherige Nummer dann trotzdem neu vergeben, sodass die Rüstige derzeit nicht telefonisch erreichbar ist. Vor zwei Tagen wollte die Telekom ihr ein Entertainment-Center schicken, das sie nie bestellt hat, und hat natürlich entsprechend Widerspruch eingelegt. Gerade bekam sie ne Mail von der Telekom, dass die Geräte - wohlgemerkt die, die sie nie bestellt hatte - jetzt alle zu ihr unterwegs sind, hahahaha!!! Ich sag's immer wieder: Wer lesen und denken kann, ist klar im Vorteil...
Es ist ne echte Lachnummer - mit so einer wenig kundenfreundlichen, ignoranten Arbeitsweise hätte ich bei keinem Unternehmen überhaupt ne Probezeit überstanden, denn die hätten mich alle dann berechtigterweise noch während der Probezeit wegen fortgesetzter Unfähigkeit rausgeschmissen. Interessanterweise haben aber vielfach die größten Schwachmaten seltenst Probleme, ne neue Stelle zu finden oder sich jahrelang auf nem Posten zu halten, für den sie noch nicht mal annähernd geeignet sind. Irgendwas läuft da wohl teilweise entschieden verkehrt in der Arbeitswelt. Auch für Doofheit haben manche wohl ein Gewohnheitsrecht gepachtet, hahaha.
Wenn Marina, Steffi oder ich einen Kunden mit Bewerbungsmappen oder -wünschen für Stellen bombardiert hätten, auf die er sich nie beworben hat oder sich nicht bewerben wollte aus unterschiedlichen Gründen, hätten wir auch alle nach kurzer Zeit unsere Papiere nehmen können. Dass das zeitlich befristete Projekt nu ausgelaufen ist, dafür können wir natürlich nix und das hat dann auch nix mit Unfähigkeit zu tun, aber manchmal kann man sich echt nur noch wundern. Es gilt ja auch der Spruch "Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln" - vermutlich freut sich dann ein Telekom-Mitarbeiter, wenn er im Garten irgendwas angepflanzt hat und schließlich ein Kürbis aus der Erde wächst, über die ach so dicke Kartoffel, die da so sprießt, begleitet von den Worten "So ne dicke Kartoffel hatte ich noch nie!" :o).
Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wie sich diese Provinzposse weiter entwickelt.
Es ist ne echte Lachnummer - mit so einer wenig kundenfreundlichen, ignoranten Arbeitsweise hätte ich bei keinem Unternehmen überhaupt ne Probezeit überstanden, denn die hätten mich alle dann berechtigterweise noch während der Probezeit wegen fortgesetzter Unfähigkeit rausgeschmissen. Interessanterweise haben aber vielfach die größten Schwachmaten seltenst Probleme, ne neue Stelle zu finden oder sich jahrelang auf nem Posten zu halten, für den sie noch nicht mal annähernd geeignet sind. Irgendwas läuft da wohl teilweise entschieden verkehrt in der Arbeitswelt. Auch für Doofheit haben manche wohl ein Gewohnheitsrecht gepachtet, hahaha.
Wenn Marina, Steffi oder ich einen Kunden mit Bewerbungsmappen oder -wünschen für Stellen bombardiert hätten, auf die er sich nie beworben hat oder sich nicht bewerben wollte aus unterschiedlichen Gründen, hätten wir auch alle nach kurzer Zeit unsere Papiere nehmen können. Dass das zeitlich befristete Projekt nu ausgelaufen ist, dafür können wir natürlich nix und das hat dann auch nix mit Unfähigkeit zu tun, aber manchmal kann man sich echt nur noch wundern. Es gilt ja auch der Spruch "Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln" - vermutlich freut sich dann ein Telekom-Mitarbeiter, wenn er im Garten irgendwas angepflanzt hat und schließlich ein Kürbis aus der Erde wächst, über die ach so dicke Kartoffel, die da so sprießt, begleitet von den Worten "So ne dicke Kartoffel hatte ich noch nie!" :o).
Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wie sich diese Provinzposse weiter entwickelt.
Dienstag, 17. Januar 2012
Die Bevölkerungszahl nimmt stetig zu...
...die Summe an Intelligenz bleibt jedoch konstant. An dem Spruch ist leider mehr dran, als einem lieb ist. Die arme Renate hat immer noch keinen funktionierenden Telefonanschluss, stattdessen hat sie ne Auftragsbestätigung über ein Entertainment-Center erhalten, das sie nie bestellt hatte. Klar, Entertainment fehlt ihr noch - die Telekom alleine ist ja schon Entertainment genug mit dieser Vorgehensweise, hihi.
Heute früh war ich bei meinem neuen Hausarzt, der mich auch ironisch-fröhlich darüber aufgeklärt hat, warum manche Ärzte - mein Stationsarzt im Philipp ausgenommen - es trotz MRT-Aufnahmen nicht geschafft haben, die Mikro-Einschläge in meinem Hirnstamm zu finden. Tja, das artete wohl für manche Mediziner in Arbeit aus und was ich nicht sehe, ist eben halt nicht da - und bei Frauen ist ja eh immer alles die Psyche oder der Stress *nerv*. Wie gut, dass es wenigstens mal Einen gegeben hat, der seinen Beruf ernst genommen und sich viel Mühe gegeben hat.
Gestern Abend habe ich mir im NDR noch ne Sendung über den Mythos Aspirin angeguckt. Zur Thrombozytenaggregationshemmung ist das auf jeden Fall gut und sinnvoll, wobei lediglich der Kardiologe mal richtig darüber aufgeklärt hat, dass ASS/Aspirin NICHT das Blut verdünnt, sondern die Verklumpung der Blutplättchen hemmt - der Begleitkommentar stellte es nämlich so dar, als wenn ASS bzw. Aspirin das Blut verdünnt und das tut es nicht (siehe oben). Für die Blutgerinnungshemmung - also Blutverdünnung - gibt's je nachdem Marcumar, Falithrom, Coumadin und Heparin.
Mit dem Original-Aspirin von Bayer komme ich auch gar nicht so gut zurecht, deshalb nehme ich schon seit Jahren ASS von anderen Herstellern (meist Ratiopharm), weil mir das einfach besser bekommt.
Da die Bevölkerungszahl stetig zunimmt, die Summe an Intelligenz jedoch konstant bleibt, werfen manche Aspirin ja auch prophylaktisch ein - ohne dass eine Vorerkrankung dies nötig machen würde. Hallo???? Auch da wurde von einem Kardiologen richtigerweise darauf hingewiesen, dass das ohne medizinische Indikation keinen Sinn macht, weil durch ne Einnahme von ASS natürlich auch die Blutungsgefahr zunimmt.
Ähnlich verhält es sich auch mit Schmerztabletten: Manche werden von dem Zeug abhängig, bis sie chronische Kopfschmerzen entwickeln (im konkreten Fall Thomapyrin), andere nehmen die Dinger prophylaktisch zur Leistungssteigerung....eine Schmerztablette ist eigentlich für den Akutfall da, d. h. wenn wirklich Schmerzen vorliegen, aber das Risikobewusstsein diesbezüglich tendiert wohl bei vielen gegen Null. Ich muss manchmal ne Ibuprofen nehmen wegen rheumatischer Schmerzen und das tue ich dann bestimmt nicht, weil ich so ein großer Fan von Tabletten aller Art bin, sondern weil es dann nicht mehr anders geht. Mehr als in der Packungsbeilage angegeben habe ich aber noch nie genommen (sondern weniger) und ich konnte auch noch nicht beobachten, dass ich nach der Einnahme von Ibuprofen leistungsfähiger bin - lediglich die Schmerzen werden besser und dafür ist das Medikament ja auch gedacht.
Vor dem Hintergrund wundert es auch nicht, dass im Gespräch ist, manche Schmerzmittel wieder verschreibungspflichtig zu machen, denn die Werbung suggeriert ja auch, dass Medikamente zur Leistungssteigerung gedacht oder Lifestyle-Produkte sind. Wenn man den ganzen Scheiß in der Fernsehwerbung sieht, kann man bei beschränktem geistigem Horizont echt den Eindruck gewinnen, dass gegen jedes Problem eine Tablette gewachsen ist - und man dafür noch nicht mal seinen Arzt konsultieren muss. Schlafstörungen oder innere Unruhe haben vielfach gar keine organischen Ursachen, sondern Gründe, die nicht dem medizinischen Bereich zuzuordnen sind (beruflicher Stress, Wechselschichten, Helfer-Syndrom und daraus resultierende permanente Überforderung, Partnerschaftskonflikte etc.). Deshalb kriege ich jedes Mal nen Brechreiz, wenn für Medikamente im Fernsehen geworben wird wie für Produkte des täglichen Bedarfs - es reizt mich nämlich, den Werbefritzen was zu brechen.
Heute früh war ich bei meinem neuen Hausarzt, der mich auch ironisch-fröhlich darüber aufgeklärt hat, warum manche Ärzte - mein Stationsarzt im Philipp ausgenommen - es trotz MRT-Aufnahmen nicht geschafft haben, die Mikro-Einschläge in meinem Hirnstamm zu finden. Tja, das artete wohl für manche Mediziner in Arbeit aus und was ich nicht sehe, ist eben halt nicht da - und bei Frauen ist ja eh immer alles die Psyche oder der Stress *nerv*. Wie gut, dass es wenigstens mal Einen gegeben hat, der seinen Beruf ernst genommen und sich viel Mühe gegeben hat.
Gestern Abend habe ich mir im NDR noch ne Sendung über den Mythos Aspirin angeguckt. Zur Thrombozytenaggregationshemmung ist das auf jeden Fall gut und sinnvoll, wobei lediglich der Kardiologe mal richtig darüber aufgeklärt hat, dass ASS/Aspirin NICHT das Blut verdünnt, sondern die Verklumpung der Blutplättchen hemmt - der Begleitkommentar stellte es nämlich so dar, als wenn ASS bzw. Aspirin das Blut verdünnt und das tut es nicht (siehe oben). Für die Blutgerinnungshemmung - also Blutverdünnung - gibt's je nachdem Marcumar, Falithrom, Coumadin und Heparin.
Mit dem Original-Aspirin von Bayer komme ich auch gar nicht so gut zurecht, deshalb nehme ich schon seit Jahren ASS von anderen Herstellern (meist Ratiopharm), weil mir das einfach besser bekommt.
Da die Bevölkerungszahl stetig zunimmt, die Summe an Intelligenz jedoch konstant bleibt, werfen manche Aspirin ja auch prophylaktisch ein - ohne dass eine Vorerkrankung dies nötig machen würde. Hallo???? Auch da wurde von einem Kardiologen richtigerweise darauf hingewiesen, dass das ohne medizinische Indikation keinen Sinn macht, weil durch ne Einnahme von ASS natürlich auch die Blutungsgefahr zunimmt.
Ähnlich verhält es sich auch mit Schmerztabletten: Manche werden von dem Zeug abhängig, bis sie chronische Kopfschmerzen entwickeln (im konkreten Fall Thomapyrin), andere nehmen die Dinger prophylaktisch zur Leistungssteigerung....eine Schmerztablette ist eigentlich für den Akutfall da, d. h. wenn wirklich Schmerzen vorliegen, aber das Risikobewusstsein diesbezüglich tendiert wohl bei vielen gegen Null. Ich muss manchmal ne Ibuprofen nehmen wegen rheumatischer Schmerzen und das tue ich dann bestimmt nicht, weil ich so ein großer Fan von Tabletten aller Art bin, sondern weil es dann nicht mehr anders geht. Mehr als in der Packungsbeilage angegeben habe ich aber noch nie genommen (sondern weniger) und ich konnte auch noch nicht beobachten, dass ich nach der Einnahme von Ibuprofen leistungsfähiger bin - lediglich die Schmerzen werden besser und dafür ist das Medikament ja auch gedacht.
Vor dem Hintergrund wundert es auch nicht, dass im Gespräch ist, manche Schmerzmittel wieder verschreibungspflichtig zu machen, denn die Werbung suggeriert ja auch, dass Medikamente zur Leistungssteigerung gedacht oder Lifestyle-Produkte sind. Wenn man den ganzen Scheiß in der Fernsehwerbung sieht, kann man bei beschränktem geistigem Horizont echt den Eindruck gewinnen, dass gegen jedes Problem eine Tablette gewachsen ist - und man dafür noch nicht mal seinen Arzt konsultieren muss. Schlafstörungen oder innere Unruhe haben vielfach gar keine organischen Ursachen, sondern Gründe, die nicht dem medizinischen Bereich zuzuordnen sind (beruflicher Stress, Wechselschichten, Helfer-Syndrom und daraus resultierende permanente Überforderung, Partnerschaftskonflikte etc.). Deshalb kriege ich jedes Mal nen Brechreiz, wenn für Medikamente im Fernsehen geworben wird wie für Produkte des täglichen Bedarfs - es reizt mich nämlich, den Werbefritzen was zu brechen.
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