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Sonntag, 15. Juni 2014

Erfreuliche Überraschung

Als ich gestern Nachmittag den Borbeck Kurier aufschlug, erwartete Sammy und mich eine erfreuliche Überraschung, denn unter den Tipps der Redaktion auf Seite 2 war eine Ankündigung meiner Lesung am Vormittag inklusive Foto von Sammy und mir *freu*. Sammy war deswegen natürlich ganz aus dem Häuschen. Gestern hat sich zwar kein Borbecker nach SK Spielwaren verirrt, aber ich freue mich natürlich, dass die Lesung unter "Tipps der Redaktion" angekündigt wurde und möchte mich auf diesem Weg auch dafür bedanken :o).

Die kleine Ankündigung habe ich natürlich auch direkt ausgeschnitten und fotografiert:

 
Ausschnitt aus dem Borbeck Kurier - (c) Alexandra Döll, Essen
 
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Der genaue Text lautete:
 
Berggorilla-Dame ist Schalke-Fan

Sammy ist Fußballfan durch und durch. Für den S04 schlägt das Herz der Berggorilla-Dame besonders. Die ist Hauptfigur in Alexandra Dölls neuestem Buch "Mein Leben mit Sammy". Und daraus liest die Autorin am Samstag, 14. Juni, ab 11 Uhr bei SK Spielwaren am Borbecker Platz 2.

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Das war doch wirklich eine erfreuliche, gelungene Überraschung. Der Inhaber von SK Spielwaren hatte mir ja gestern auch noch erzählt, dass der Borbeck Kurier, der sein Geschäft aus anderen Gründen besucht hatte, ebenfalls darüber informiert war; ich habe ja auch Anfang Juni eine nette Pressemitteilung mit der Bitte um Veröffentlichung dorthin gesendet :o).

Montag, 21. März 2011

Lauter Premieren an diesem Wochenende

Da ja nun endlich der Frühling Einzug hält - wenn auch kalendarisch erst heute - gab es am vergangenen Wochenende einige Premieren, auch wenn es offiziell noch die letzten Tagen des Winters waren:

  • ich bin seit über einem Jahr zum ersten Mal wieder walken gewesen, um meine Kondition nach meiner OP zu steigern - 5 km schaffe ich allerdings noch nicht und auch Strecken, die bergauf führen, sind für mich auch noch eher anstrengend
  • die ersten Hummeln waren im Gras am renaturierten Mühlenbach unterwegs - gestern hat sich die erste Hummel des Jahres in meinem Wohnzimmer verflogen, fand aber zum Glück nach gut 15 min. selbstständig den Ausgang
  • der erste Heißluftballon des Jahres schwebte bei Sonnenuntergang den Horizont entlang und ist kurz darauf in den Feldern von Fulerum gelandet
  • zum ersten Mal hat sich eine Wohnungsinteressentin mehr für meine Stofftiere als für meine Wohnung begeistert, hihi.
Am Samstagnachmittag war ohnehin Wohnungs-Speed Dating angesagt - die Dame schaute sich jeden Raum maximal 15 Sekunden an, freute sich kurz über mein Tageslichtbad und war sonst eher begeistert von meinen Stofftieren, dem Herrn war die 2. Etage zu hoch, er hat auch nur meine Küche gesehen und außerdem war ihm das zu wenig Action bei uns in der Gegend. Na ja, wenn er Action haben will, kann ich ihm da einige Schmuddelecken Essens empfehlen, wo im wahrsten Sinne des Wortes Tal der tanzenden Messer ist - Spritzenstraße in Altenessen, einige Straßen im Bergmannsfeld/Hörsterfeld/in Horst, Am Alfredspark in Frohnhausen etc. :o).

Während ich mit Renate am Samstagabend telefonierte, ging der Vollmond riesig am östlichen Abendhimmel auf - so groß habe ich ihn noch nie gesehen, beim Aufgang hatte er bestimmt die Größe eines Tennisballs. Sonst ist der Vollmond im Pott maximal in der Größe eines 2-Euro-Stücks zu sehen, aber am Samstag war er wirklich riesig. Das sah schon sehr beeindruckend aus. Renate freute sich auch, auch wenn sie den Mond erst etwas später zu Gesicht bekommen hat, weil sie ihn immer erst sieht, wenn er sich über die Baumwipfel im Grafenberger Wald schwingt.

         Foto Vollmond 19.03.2011: (c) Alexandra Döll, Essen

Auf dem Foto sieht man die Größe nicht so deutlich, aber es war groß genug. Während Renate und ich miteinander telefonierten und uns über den Mond freuten, war zwei Häuser weiter Aufruhr, m. E. trat da irgendwo Gas aus, denn die Feuerwehr hat zur Sicherheit die Bewohner evakuiert und auch nicht das Flurlicht angemacht, um Funken zu vermeiden, sondern ist stattdessen mit Taschenlampen ins Haus gegangen. Zum Glück konnten alle Bewohner nach zehn Minuten zurück ins Haus, die Stadtwerke Essen waren allerdings noch gut 90 Minuten zugange mit Prüfung, Reparatur usw.

Meine Stofftiere, insbesondere Sammy, drehten angesichts des riesigen Vollmonds am Abendhimmel beinahe durch. Sie war fast nicht mehr vom Fenster wegzubringen, weil es "so groß möndelte", hihi.

Gestern Nachmittag habe ich schon mal einige Klamotten und Schuhe ausgemistet, die ich nicht mehr benötige und die ich auch nicht mit in meine neue Wohnung nehmen werde. Ansonsten war ich natürlich noch ein wenig spazieren, um mich an der erwachenden Natur zu erfreuen - Osterglocken, Tulpen, Schneeglöckchen, Krokusse, Hyazinthen...jede Jahreszeit hat zwar ihre schönen Seiten, aber den Frühling mag ich aus irgendeinem Grunde am liebsten - zumal ich ja auch mitten im Frühling zur Welt gekommen bin, hihi.

Eine andere Premiere hat mit meiner Autorinnentätigkeit zu tun: Für das Jahr 2011 habe ich bei Suite101.de den ersten Tipp der Redaktion erhalten und zwar für meinen Artikel über den Zebrastreifen. Juhu! Bei dem zuständigen Redakteur habe ich mich natürlich herzlich bedankt. Mittlerweile darf ich also insgesamt zehn Artikel als Tipp der Redaktion ausgezeichnete Artikel auf meinem Konto verbuchen, die ich zwischen Mai 2008 und März 2011 erhalten habe.

Freitag, 13. August 2010

Ein neuer Tipp der Redaktion

Vor nicht mal einer Stunde habe ich bei Suite101.de einen Artikel unter der Rubrik "Linguistik" online gestellt und schon ist er vom zuständigen Fachredakteur als Tipp der Redaktion ausgezeichnet worden - yipie!!! Vielen Dank dafür!!

Mein Artikel handelt diesmal von der Romantik und von der Wandlung des Begriffs von der dazugehörigen Stilepoche im 18./19. Jahrhundert bis zur heutigen Sprachbedeutung.

Ansonsten hatten wir hier gerade im Büro etwas abgedrehtere Themen - mit Make-up fing alles an. In dem Zusammenhang erzählte Steffi irgendwas von Schneewittchen - kalkweißes Gesicht, rote Bäckchen - und da fiel mir der Song von Peter Maffay ein:

Schneewittchen und die sieben Zwerge,
sind längst schon über alle Berge.
Warum sind sie wohl geflüchtet?
Sie haben uns gesichtet!

Marina fiel daraufhin ein, dass sie und ihre Schulkollegen das immer gesungen haben, wenn sie betrunken waren. Okay...;o). Meine Freundin Kerstin und ich haben im Sommer 2002 zur Zeiten der WM im besoffenen Kopp gesungen "Es gibt nur einen Rudi Völler", hihi. Das hat aber jetzt weniger was mit Romantik zu tun...hicks.

Samstag, 13. Februar 2010

Ein Tipp der Redaktion bei Suite101.de

Soeben habe ich erfreut festgestellt, dass mein Suite101-Artikel über Hartz IV von dem zuständigen Fachredakteur als Tipp der Redaktion ausgewählt wurde. Vielen Dank dafür!

Der Artikel beleuchtet das Thema aus unterschiedlichsten Blickwinkeln - materielle Not der Betroffenen, Deutschlands bekanntester Arbeitsloser Arno Dübel, dem auch noch im Fernsehen ein breites Forum geboten wird, damit er andere arbeitswillige, unverschuldet in Not geratene Arbeitslose auch noch durch seine dreiste Art in Misskredit bringen kann und damit noch das Vorurteil bestärkt, dass alle Hartz IV-Empfänger keine Lust haben zu arbeiten, Stimmen der Politik - insbesondere natürlich die von unserem allseits geliebten Außenminister Tante Westerwelle...was dieser Mensch von sich gibt, ist zum Heulen. Scheinbar geht er wohl davon aus, dass ein Hartz IV-Empfänger nicht mit 359 € im Monat auskommen muss, sondern diesen Satz pro Tag bekommt...Tante Westerwelle behauptet zwar, dass Die Linke angeblich Vollbeschäftigung als Körperverletzung ansieht, aber wenn man sich seine weltfremden, polemischen Verunglimpfungen über Arbeitslose anhören muss, würde ich das eher als Körperverletzung bezeichnen. Dann soll Tante Westerwelle doch erst mal Arbeitsplätze schaffen - und zwar solche, die so gut vergütet sind, dass jeder Arbeitslose dauerhaft ohne staatliche Hilfen leben kann! Stattdessen werden reguläre Arbeitsplätze vielfach durch Zeitarbeit, Umwandlung in 1 €-Jobs, geringfügige Beschäftigungen und ehrenamtliche Tätigkeiten vernichtet. Damit soll nichts gegen ehrenamtliche Mitarbeiter und 400 €-Kräfte gesagt werden, die in vielen Fällen eine sinnvolle Ergänzung und Entlastung zu Voll- und Teilzeitarbeitnehmern darstellen, aber ursprünglich war dies nicht dazu gedacht, Vollzeitstellen in geringfügige Beschäftigungen u. ä. umzuwandeln. Und die 1 €-Jobs sind sowieso ein Witz - Gewerkschaften und eine Reihe von Politikern fordern einen gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 € pro Stunde, viele Kommunen (Arge, Job-Center) schicken Arbeitslose jedoch ohne mit der Wimper zu zucken für 1 € auf die Piste, ohne dass sich deren Chancen dadurch auf dem Arbeitsmarkt verbessern würden.

Natürlich gibt es einige Sozialschmarotzer wie Arno Dübel, die sich ihr Leben mit Hartz IV und weiteren Vergünstigungen wie Wohn- oder Kindergeld beschaulich eingerichtet haben und jeden Arbeitnehmer auslachen, weil er morgens das Haus verlässt, um Geld zu verdienen, aber das ist doch nicht die Mehrheit! Ich denke, dass 90 % aller Arbeitslosen, ich eingeschlossen, morgens lieber früh aufstehen und zur Arbeit gehen würden anstatt ALG I bzw. Hartz IV zu beziehen. Ich habe dies 10 Jahre mit einer kurzen Unterbrechung geschafft und ich möchte ein Arbeitsverhältnis nicht dauerhaft gegen ALG I tauschen und so, wie es mir geht, geht es sicherlich auch den meisten anderen Arbeitslosen - auch wenn Tante Westerwelle das so gar nicht sehen mag und alle Arbeitslosen für faul und geldgeil hält. Kein Wunder, dass die FDP in Wählerumfragen immer weiter abrutscht.

Nun aber der Link zu dem Artikel über Hartz IV:

http://landespolitik-deutschland.suite101.de/article.cfm/hartz_iv_in_der_diskussion

Freitag, 2. Oktober 2009

Ein Tipp der Redaktion bei Suite101.de

Heute Morgen fand ich eine Mail von Suite101 in meinem Account vor, die besagte, dass mein Artikel "Assoziationen zwischen Vorname und Charakter" als Tipp der Redaktion ausgewählt wurde. Das freut mich natürlich sehr! Der Artikel selbst ist unter dem Ressort "Sozialpsychologie" zu finden und befasst sich mit einer Studie der Uni Oldenburg, die zu dem Ergebnis gekommen ist, dass gerade exklusive/ausländische Vornamen (u. a. Kevin, Marvin, Chantal, Jacqueline) eher Assoziationen wie Lernschwäche, mangelndes Interesse am Unterricht, Aggressivität und Gewaltbereitschaft bei Grundschulpädagogen wecken als klassische deutsche Vornamen (die Tigerente im Kopf mancher Primarstufler macht solche Stereotypien und Idiotien scheinbar möglich...).

Dies wäre schon mein sechster Tipp der Redaktion in 18 Monaten - bisher wurden drei "tierische" Artikel (zweimal Hamster, einmal Vampir-Fledermäuse in Südamerika), "Verhalten bei Gewitter" und "Das Geschäft mit der Trauer" ausgezeichnet. Hinzu kommt noch ein Lob der zuständigen Redakteurin für das Ressort Musik für meinen Artikel zum Eurovision Song Contest bzw. Grand Prix de la Eurovision de la Chanson.

Auch sonst reißt die Flut der von Lesern gelobten Artikel nicht ab. Diesmal waren es "Verschiedene Autoimmunerkrankungen", "Steigerung der Attraktivität von Männern", "Trauerarbeit in der heutigen Zeit" sowie "Pro und Contra soziale Online-Netzwerke".

Ich bin auch sehr gespannt, wie sich meine Page Views und Empfehlungen auf www.vnr.de entwickeln. Ich hoffe, meine beiden Artikel von vorgestern gehen in den nächsten Tagen online.