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Samstag, 24. Oktober 2015

Radio im Büro und im Auto :o)

Wenn Melanie, Sina, Sarah und ich uns nicht gerade liebevoll um unsere Kunden kümmern, sei es, in Einzelgesprächen oder Gruppenveranstaltungen, läuft bei uns im Büro eigentlich ständig das Radio - natürlich nur in einer Lautstärke, sodass man noch problemlos mit Kunden, Kollegen oder der Sozialagentur telefonieren bzw. miteinander im Büro reden kann :o).

Wie es so üblich ist, werden natürlich einige Titel besonders häufig gespielt, sei es, auf WDR 2 oder auch auf Radio Essen. Dazu zählt z. B. der Song "Lieblingsmensch" von Namika. Immer, wenn der Titel läuft, dreht Melanie das Radio ein wenig lauter, weil sie den Song so gerne mag, aber allerdings auch nur, wenn wir keinen Publikumsverkehr haben und uns um den Verwaltungskram kümmern. Den Text des vorgenannten Titels mag ich auch, die Musik ist mir leider ein bisschen zu sehr trällerelsenmäßig.

Ich finde, Musik bei der Arbeit ist etwas sehr Schönes - man kann mal bei einem schönen Song mitsingen, wenn keine Kunden da sind, sich eine Portion gute Laune und Entspannung abholen u. v. m. Gestern bekam ich übrigens zweimal Lady Gagas ersten Hit "Pokerface" im Radio zu hören - einmal vormittags auf WDR 2 im Büro und gestern am späten Nachmittag auf Radio Essen, als ich mit Clio von meinen Eltern in Bedingrade rüber fuhr zu meinem Domizil in Gerschede. Da haben wir doch auch mal direkt den Lautstärkeregler ein wenig nach oben gedreht :o)).

Manche sagen ja von sich, dass sie bei Musik nicht arbeiten können bzw. es soll sogar Firmen und Institutionen geben, in denen das Radio hören während der Arbeitszeit verboten ist, aber warum eigentlich? - Musik beflügelt normalerweise eher und kann so manche Brücke zwischen Menschen bauen. Deshalb bin ich eigentlich ganz froh, dass bei uns im Büro das Radio läuft.

Freitag, 29. März 2013

Muss man nicht verstehn

Da ich ja derzeit auf Jobsuche bin und auch schon einige Einladungen zu Vorstellungsgesprächen habe, schreibe ich natürlich trotzdem noch weitere Bewerbungen - sechs Stück haben meinen Account bis einschließlich gestern noch verlassen.

Natürlich bemühen sich auch die von mir kontaktieren Personaldienstleister um neue Anstellungen für mich, u. a. auch der, über den ich zu meinem jetzigen Arbeitsplatz gekommen bin. Am Donnerstag rief mich meine Disponentin an und wollte mich als Assistentin/Sachbearbeiterin bei einem Unternehmen in Dortmund vorschlagen, wo die Korrespondenz fast ausschließlich in englischer Sprache abgewickelt werden sollte. So weit, so gut - im Englischen bin ich fit und ich hab ihr mein Einverständnis gegeben.

Am gleichen Abend rief sie mich an und gab mir ein Feedback. Meine Disponentin kann natürlich nix für verrückte Unternehmen, aber die Personalleiterin im Kundenunternehmen wollte mich nicht haben. Als sie meine Daten bekommen hatte, hat sie sich mal direkt ins Internet eingeloggt und meinen Namen gegoogelt - offenbar hatte die Dame noch nicht gehört, dass Online-Recherchen über Bewerber mittlerweile untersagt sind, aber auf dem Arbeitsmarkt sind Regeln und Gesetze ja dazu da, um sie zu brechen.

Bei ihren Online-Recherchen ist sie dann auf meine Homepage gestoßen (http://alex574.jimdo.com) und da anhand dieser Homepage zu erkennen ist, dass ich kreativ bin, wollte sie mich nicht haben, da sie befürchtete, dass das nicht ins Team passt. Aua...ich könnte ihre Vorbehalte verstehen, wenn ich da andere Leute dissen, mobben u. ä. würde, Nacktfotos von mir dort eingestellt hätte und mich dort als Schnapsdrossel mit nem Hang zu One Night Stands geoutet hätte. Neben meinen Online-Artikeln unter suite101.de und experto.de, meinen Büchern inkl. Leseproben und fröhlichen Fotos von meinem im Januar 2011 verstorbenen Hamster Slayer, Schachtzeichen, meinen Stofftieren und meinen Kollegen, Freunden, Groupies etc. ist dort gar nix zu finden, was kompromittierend sein könnte. Das habe ich meiner Disponentin auch so gesagt, die das wohl auch nicht so ganz nachvollziehen konnte - und ehrlich gesagt möchte ich auch nicht bei nem Unternehmen anfangen, dass mich nicht so nimmt wie ich bin bzw. dass sich noch nicht mal darüber freuen kann, dass eine ihrer Mitarbeiterinnen kreativ, fröhlich und auch als Autorin bekannt ist. Arbeit ja - aber nicht um jeden Preis. Ich will mich ja auch in einem Unternehmen wohlfühlen und nicht das Gefühl haben, ich soll dort bis zur Unkenntlichkeit verbogen werden und zum Lachen in den Erdkern verschwinden, weil der Keller schon nicht mehr tief genug ist. Das rate ich auch allen Bewerbern und Lesern immer wieder in meinen Artikeln unter experto.de.

Oscar und Sabine waren immer wahnsinnig stolz darauf, dass sich ihre Mitarbeiterinnen nebenberuflich oder hobbymäßig  noch irgendwo anders engagiert haben und nicht nur in ihrem Outplacement-Unternehmen - Steffi z. B. hat sich nach Feierabend im ADFC engagiert und Fahrradfahrschulkurse für Migrantinnen gegeben, Marina hat lustige Posts auf einer amerikanischen Website veröffentlicht und z. T. auch entsprechende Fotos und ich war/bin halt nebenberuflich als Autorin tätig, sowohl für Sachartikel als auch für belletristische Werke. Die Beiden haben sich sehr gefreut, als ich im August 2010 im WDR2-Mittagsmagazin ein kurzes Interview zum Thema "Anonyme Bewerbungen" gegeben habe, aber manche Arbeitgeber wünschen sich scheinbar leider keine eigenständigen Persönlichkeiten, die neben ihrer Arbeit auch noch Hobbys haben, sondern willige Befehlsempfänger, die zu allem Ja und Amen sagen. Eva konnte auch nur den Kopf schütteln, als ich ihr davon erzählte und meinte auch, dass es dann wohl besser ist, wenn das nix geworden ist. Das sehe ich auch so und meine Disponentin will ja auch, dass ich mich auf der Arbeit wohl fühle.

Wie gesagt: Arbeit wünscht sich fast jeder - ich auch, aber nicht um jeden Preis. Aus dem Grund rate ich, wie schon erwähnt, auch meinen Lesern auf experto.de immer zur Authenzität und dass sie sich nicht im Sinne mancher merkwürdiger Unternehmenskultur verbiegen lassen sollen, und das passt manchen Sklaventreibern vielleicht nicht, aber das ist mir dann auch egal. 1. Kann und will ich es nicht jedem recht machen und 2. ein Arbeitsverhältnis funktioniert nur dauerhaft, wenn beide Seiten auch auf zwischenmenschlicher Ebene Gefallen aneinander haben.

Ich kann die Vorbehalte von Arbeitgebern gegenüber Bewerbern verstehen, die andere im Internet mobben, die Nacktfotos von sich einstellen oder Fotos im volltrunkenen Zustand, aber das alles trifft ja nu auf meine Homepage nicht zu, aber auch bei seriösen Inhalten gilt immer der Grundsatz des großen Interpretationsspielraums. Die Leute auf meinen Fotos inkl. mir sind alle voll bekleidet (was manche Sexomanen jetzt wohl zum Weinen bringt, hihi) und meine Stofftiere bzw. mein Hamster haben Fell, haha. Aber wer weiß?! Vielleicht haben sich schon einige schon dran gestoßen, dass ich auf einigen Fotos mit verschiedenen Männern Arm in Arm zu sehen bin - u. a. mit Thomas und Timo. Empöööööörend!! :o) Warum soll ich mich nicht mit Menschen, die mir sympathisch sind und denen ich auch sympathisch bin, Arm in Arm zeigen? Da muss aber in dem Fall jemand u. U. ganz schmutzige Gedanken haben. Sorry, ich war mit keinem der genannten Herren jemals im Bett - auch wenn der Eine mein Groupie ist und der Andere mein sprichwörtlicher Ehemann :o).

Um auf meine Homepage zurückzukommen: Während sich die Personalerin ja offenbar total vor dieser Website gruselte und sich offenbar gefragt hat, wen sie sich da ins Unternehmen holen würde (sorry, dass ich weder depressiv noch zombiemäßig drauf bin), habe ich gestern eine sehr nette Mail von einem Herrn aus dem Schwabenländle bekommen, der mir seinen Respekt und seine Bewunderung zu meinen Texten und Fotos ausgesprochen hat, u. a. wegen meiner starken Persönlichkeit. Vielen Dank dafür! Hier zeigt sich aber wohl ganz deutlich, dass alles auch immer eine Interpretationsfrage ist.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

WOW - eine Anfrage von einer TV-Produktionsfirma

Vor einer knappen Stunde erreichte mich die Anfrage einer Berliner TV-Produktionsfirma, ob ich ein Interview zum Thema "unseriöse Stellenangebote" geben wollte. Da ich ja sowohl durch meinen Haupt- als auch durch meinen Nebenberuf damit zu tun habe, habe ich entsprechend zugesagt und warte nun auf eine telefonische Kontaktaufnahme, da ich der Dame gerade auch wunschgemäß meine Rufnummer übermittelt hatte. Juhu!!

Hm, meine Medienpräsenz steigert sich - ein Kurzfilm ist mit mir im Februar zu meinem Blog gedreht worden (die DVD habe ich leider noch nicht, ich muss da noch mal höflich nachhaken), im Juli 2010 habe ich für die Deutsche Welle Russland ein Telefoninterview zum Verhalten im Praktikum gegeben, im August 2010 habe ich im WDR2-Mittagsmagazin ein kurzes Interview zum Thema "Anonyme Bewerbungen" gegeben, was mir u. a. einen Folgeauftrag in einer Personalfachzeitschrift einbrachte und jetzt auch noch das Fernsehen...ich bin gebügelt im positiven Sinne. So könnte es weitergehen, auch in anderen Dingen :o).

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Der Wind, der Wind...

Vorhin wehte es hier ganz ordentlich in Düsseldorf am Carlsplatz und in der unmittelbaren Umgebung, als ich mal eben zur Apotheke flanierte. Ich war froh, als ich zwíschen den Marktständen durch flanieren konnte, denn dort war es doch noch einigermaßen windgeschützt, aber am Einmündungsbereich Benrather Straße/Hohe Straße merkte man richtig kalte Böen. Als ich zurückkam, sah ich jedenfalls aus wie die Windsbraut *nerv*.

Zur Stärkung habe ich mir direkt zwei Fischbrötchen vom Markt mitgebracht - das Lachsbrötchen habe ich vorhin gegessen, als ich Jobsearch für einen Kunden machte, das Thunfischbrötchen darf auch bald  dran glauben :o).

Mittlerweile hat zwar der Regen aufgehört, aber als ich vor ner guten Stunde an der Luft war, wehte es immer noch ziemlich stark trotz Sonne. Angeblich soll es ja heute Nachmittag sogar Graupelgewitter geben, da gehen die Wetterberichte von Radio Essen und WDR2 doch etwas auseinander. Marina nutzt gerade die Regenpause und flaniert zum Markt bzw. noch zu Rossmann, wenn es das Wetter zulässt. Derzeit ist es hier heiter bis wolkig.

Mittwoch, 30. November 2011

Heute früh eine Premiere im Radio

Abgesehen davon, dass heute früh ein Toyota über die Wickenburgstraße/Fulerumer Straße bretterte, als wenn er auf ner Autobahn wäre, passierte es, als ich mich gerade in Höhe der Anschlussstelle Essen-Kettwig auf der A52 befand und ich von Radio Essen auf WDR2 umswitchen musste: Sie spielten "Last Christmas" von WHAM! - nicht, dass der Song per se schlecht wäre, aber er wird in der Weihnachtszeit so oft auf allen möglichen Radio-Sendern gespielt, sodass die meisten ihn schon nicht mehr hören können. Marina ist da so ein Beispiel :o). Darauf habe ich schon seit Tagen gewartet und war ganz überrascht, "Last Christmas" bis heute noch nirgends gehört zu haben - aber irgendwann ist immer das erste Mal, höhö. WHAM! hatte, obwohl "Last Christmas" kein schlechter Titel ist, aber auch bessere Songs wie z. B. "Wake me up..." oder "Careless Whispers", was ich neulich noch im Radio auf WDR2 genießen durfte, als ich mich auf dem Heimweg von Düsseldorf nach Essen befand.

Dafür gab's kurz davor nen coolen Hit aus den 80ern, als ich in Frohnhausen gerade die A40 verließ: "Purple Rain" von Prince *gänsehaut*. Da konnte man damals, als ich noch Teenager war, gut drauf Klammer-Blues tanzen. Ich mag ja neben rockigen Nummern auch langsame Musik, aber bitte mit Tiefgang - heute gibt's zwar auch noch Songs, die auf der nächsten Kuschelrock-Edition zu finden sind, aber die haben nicht mehr diese Tiefe und diese Atmosphäre wie etwa "Purple Rain". Zum Glück ist der Song ja recht lang (um die fünf Minuten) und nur dieser bekloppte Toyota hat mich mal kurz aus meinen Träumereien gerissen.

Sollte ich demnächst - auch wenn ich zwar keinen Blick zur Straße raus habe, kann ich doch von meinem Balkon aus hören, wenn ein Auto dort entlang gondelt - einen der genannten Titel hören, weiß ich wohl, dass der Herzchenmaler ne neue Strategie entwickelt hat :o), denn das gibt's ja auch, dass man den Lieblingssong der Angebeten spielt und ein paar Mal an ihrem Haus vorbei düst. Ist ein paar Freundinnen von mir schon mal passiert und mir auch schon mal vor etwas über vier Jahren *schmunzel* - mit dem Titel "Nothing Else Matters" von Metallica.

Bzgl. Kuschelrock hat meine Mom vor vielen Jahren einen guten Joke gebracht, als ich gerade mal 14 Jahre alt war - lang, lang ist's her :o). Ich war mit meiner Freundin Andrea in der Stadt verabredet und bevor ich mich auf den Weg zur Straßenbahn machte, fragte meine Mutter mich, ob ich mir was in der Stadt kaufen wollte. Ich bejahte und sagte: "Ja, ne Kuschelrock!" - ich meinte also definitiv die LP mit Schmusesongs. Meine Mom hatte mich aber wohl nicht ganz richtig verstanden und hakte nach: "Kuschelrock?! Aus welchem Material ist der Rock denn?" :o))

Donnerstag, 26. August 2010

Manchmal wundert man sich...

Mein Radio-Interview im WDR2 gestern ist gut gelaufen - ich kam sehr souverän rüber und auch die zuständigen Redakteure vom WDR waren sehr zufrieden mit mir, weil man mir wohl gar nicht angemerkt hat, wie nervös ich in den etwa fünf Minuten war, als ich etwas zum Thema "Anonyme Bewerbungen" erzählt habe. Meine Freunde, Familie und frühere Kollegen fanden's jedenfalls auch sehr gut und ich war auch zufrieden ;o).

Gestern Abend wurde mir die neueste Metal Hammer-Ausgabe ins Haus geliefert. Darin befindet sich u. a. ein Interview mit den Mitgliedern der Big Four des Thrash Metal, vertreten durch Lars Ulrich (Metallica), Scott Ian (Anthrax), Dave Mustaine (Megadeth) und Kerry King (Slayer). Lars Ulrich sagte an einer Stelle, dass er sich bestimmte Seiten im Internet nicht mehr anguckt, weil dort eh nur diffamierende und abwertende Kommentare über Metallica oder die daran beteiligten Personen stehen. Ich kann ihn ganz gut verstehen.

Das Thema "Anonyme Bewerbungen" wird derzeit auch in einem politischen Forum heiß diskutiert und eine Userin namens Gretel hatte einen von mir verfassten Artikel zitiert und konnte sich deswegen von einem anderen Nutzer - natürlich mit Nickname - ziemlich dumm anreden lassen, weil ich angeblich Blind- nicht von Anonymen Bewerbungen unterscheiden kann und des Deutschen nicht mächtig bin - also kann seiner Meinung nach jede/r beim VNR schreiben. Nee, ist klar, dass derjenige sowas sagt, vor allem, wenn man seine Posts alle nur in Kleinbuchstaben verfasst. Ist zwar im Netz so üblich, wird aber dadurch nicht richtiger.

Nur zur Info: Ich kann eine Blindbewerbung ganz gut von einer anonymen unterscheiden, der Begriff "Blindbewerbung" wurde da aber aus mir nicht bekannten Gründen von der Redaktion des vnr mit in die Überschrift reingenommen - warum nun auch immer. Teilweise fällt mir auch an einigen Stellen auf, dass meine Texte teilweise verschlimmbessert werden in Bezug auf die Zeichensetzung, aber darum geht's jetzt auch gar nicht. Es geht viel mehr darum, dass derjenige wohl offensichtlich nur den Mut hat, hinterrücks rumzudissen und andere Foren-Mitglieder hinter seinem Nickname runter zu putzen. Wenn er keine anonymen Bewerbungen versenden möchte - gut! Ich versende übrigens auch keine anonymisierten Bewerbungen, aber das soll jede/r auch so halten wie er möchte. Jemanden aber so schräg anzumachen, finde ich ehrlich gesagt ziemlich arm. Wenn derjenige doch von allem Ahnung hat, frage ich mich, warum er sich nicht mal offen zeigt, sondern alles, aber auch wirklich alles in Frage stellt und dann noch Dritte da mit reinzieht. Diskussionen, Anregungen und Kritik sind wichtig, aber wenn der Ton unter aller Kanone ist, finde ich das nicht mehr so angebracht. Klar, dissen kann auch jeder, am besten anonym im Internet, denn dann muss derjenige seinen Diskussionspartnern ja auch nicht offen in die Augen sehen, weil er dazu dann zu feige wäre, sowas von Angesicht zu Angesicht auszufechten. Aus dem Grund kann ich das Statement von Lars Ulrich zum Thema "Internet-Foren" ganz gut nachvollziehen.

Ich finde das Internet in sehr vielen Dingen äußerst vorteilhaft, z. B. für seriösen Online-Journalismus, schnelle Informationsbeschaffung usw., aber einige Auswüchse finde ich eher ätzend. Manche verbreiten ihr radikales und/oder krankes Gedankengut übers Netz und versuchen, neue Mitglieder für ihre "Idee" zu werben, andere wiederum dissen ständig ihre Mitmenschen hinter irgendwelchen Nicknames, weil sie im wahren Leben zu feige sind, jemandem mal die Meinung ins Gesicht zu sagen. Es ist nämlich ein himmelweiter Unterschied, ob derjenige jemandem ins Gesicht sagen muss "Ich find deine Meinung scheiße!" oder ob er das in der Anonymität des World Wide Web ohne sein Konterfei tun kann. Hm, ehrlich gesagt mag ich Dispute lieber von Angesicht zu Angesicht und auch nicht auf so nem Billig-Rumnörgel-Niveau. In manchen Internet-Foren gilt leider manchmal: "Niveau?!" - "I wo!"

Das war das Wort zum Feierabend ;o).

Mittwoch, 25. August 2010

Premiere: Ein Radio-Interview mit mir

Gestern Nachmittag kam vom vnr die Anfrage, ob ich heute Lust hätte, im WDR2-Mittagsmagazin ein kurzes Interview zum brandaktuellen Thema "Anonyme Bewerbungen" zu geben. Ich habe dann unverzüglich Kontakt zum zuständigen Redakteur beim WDR aufgenommen und heute findet es live am frühen Nachmittag gegen 13.40 Uhr statt. Es wird etwa fünf Minuten dauern, nach 14 Uhr beantworte ich im Studio noch Zuhörer-Mails, sofern welche eingetroffen sind.

Aufgezeichnet wird das Interview im Studio Essen, zu hören ist es aber natürlich in ganz NRW. Marina hat sich gestern Abend schon für mich wie ein Schneekönig gefreut und mir auch direkt einen halben Tag Urlaub gegeben *freu*. Ich bin jedenfalls mal sehr gespannt - ich bin es zwar gewohnt, vor Publikum zu sprechen, aber im Radio ist das noch mal was ganz anderes, denke ich. Meine Aufregung hält sich momentan noch in Grenzen und ich hoffe, dass meine zwei Zimmerpflanzen mich in Kürze bespaßen, um mich abzulenken. Weitere Berichte folgen nach dem Interview bzw. der Sendung.