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Sonntag, 18. März 2018

Der Winter ist zurück...

...und gestern Morgen hatte ich auch noch einen Erste-Hilfe-Kurs in Mülheim-Dümpten. Fahren konnte man ganz  normal, nur an einigen Ampeln war es teilweise rutschig, aber Hondas ESP packte einwandfrei, sodass er nicht weggerutscht ist. Auf dem Rückweg hatten wir noch -3°C, aber die Straßen waren weniger glitschig. Auf den Denkhauser Höfen pendelte die 102 bergauf und bergab und die hatte auch keine Schwierigkeiten :o). Nach dem Erste-Hilfe-Kurs war ich erstmal platt und habe fast vier Stunden geschlafen *zzzzz*.

Mein letzter Erste-Hilfe-Kurs liegt fast 20 Jahre zurück, denn das letzte Mal hatte ich eine Auffrischung im April 1997 gemacht. Einiges hat sich ja doch verändert - 1992 war ich beim Erste-Hilfe-Kurs wegen Führerscheinerwerb und da gab es noch bei der Herzmassage den sog. Drei-Finger-Punkt, genommen vom Ende des Rippenbogens aus, aber heute muss man bei der Herzmassage in Höhe des Schlüsselbeins drücken. Netterweise hat die Kursleiterin den Song "Stayin' Alive" von den Bee Gees gespielt, weil das einer der Titel ist, der den Rhythmus vorgibt, genauso wie "Highway to Hell" oder "Atemlos durch die Nacht". Wir mussten immer 30 Herzdruckstöße geben und dann zweimal beatmen, obwohl es heißt, die Atemstöße wären gar nicht so wichtig, viel wichtiger ist, dass das Blut weiterhin durch den Körper zirkuliert, denn Blut enthält ja auch den lebenswichtigen Sauerstoff.

Morgen habe ich einen Tag Urlaub, weil ich wieder zur Rheumatologie nach Werden muss. Ich werde Specki draus ansprechen, dass ich seit drei, vier Tagen vermehrten Harndrang habe, leider auch nachts. Ich schlafe vier oder fünf Stunden, dann kann ich erstmal wieder aufstehen und pullern gehen :o(. Das nervt ganz schön, genau wie die Tatsache, dass ich alle ein bis zwei Stunden auf's Klo muss, denn bis vor wenigen Tagen war das nicht so. Eine Niereninsuffizienz habe ich ja schon, aber die Menge des Urins ist ganz normal, denn sonst würde ich mir Sorgen machen wegen akuten Nierenversagens :o((.

Bubi und Melody belegen auch mit ihren Kumpels Hobby, Bobby, Dumbo Drogenwatschel und Dirki Drogensumpf einen Erste-Hilfe-Kurs bei ihrer Krankenkasse nämlich Plüschi Health Care :o). Gestern habe sie einer alten Dame auf dem Dachsfeld das Leben gerettet, denn ihr Herz blieb auch unvermittelt stehen. Bubi hat der Dame eine Herz-Lungen-Wiederbelebung zukommen lassen, während Melody "Stayin' Alive" gesungen hat und Hobby und Bobby dazu getanzt haben. Bubi hat die alte Dame zurück ins Leben geholt, während Melody einen Notruf abgesetzt hat, aber als die Dame die Augen wieder aufschlug und Bubi krähte "Hallo!", da dachte sie einen Moment lang, dass es so in der Hölle sein muss, hihi :o))).

 
Bubi und Melody auf der Couch - (c) Alexandra Döll, Essen

Sonntag, 10. September 2017

Wetterkapriolen

Gestern hat es den ganzen Vormittag geregnet, aber am Nachmittag kam zwischenzeitlich die Sonne wieder raus, einmal gepaart mit einem Starkregenschauer. In Höhe des Frintroper Wasserturms konnte ich einen wunderschönen Regenbogen sehen - natürlich habe ich mir auch etwas gewünscht :o).

 
Frinti mit Regenbogen - (c) Alexandra Döll, Essen
 
 
Nachher hörte der Regen auf und die Sonne blieb, aber als ich nach Hause fahren wollte, zogen dicke Wolken von Mülheim her auf. Ich habe mein Auto noch im Trockenen gegenüber meines Hauses abstellen können, aber zehn Minuten später donnerte es häufiger, nicht besonders laut, aber hörbar. Sammy hatte schon wieder Angst, aber Bubi kommentierte die Donner nur mit dem Wort "Hallo!" :o). Das war ja auch das erste Wort, das er sprechen konnte, noch bevor er Mama sagen konnte :o)). Zur gleichen Zeit sah mein Vater über Mülheim-Dümpten einen Blitz.
 
 
                          Bubi als Baby in meinen Erdbeerpflanzen - (c) Alexandra Döll, Essen
 
 
Nach einem Starkregenschauer beruhigte sich das Wetter wieder - am späteren Abend war der Himmel sogar ganz klar, sodass wir den abnehmenden Mond sehen konnten. Bubi begrüßte ihn zusammen mit seiner Gattin Melody mit dem Wort "Hallo!", während Sammy wieder lange Haare mit Reißzähnchen hatte. Mich hat der Mond nur frech angegrinst. Sarah hat währenddessen in Frohnhausen unheimlich gefroren - man merkt, dass Herbst wird.
 
Heute früh startete der Tag strahlend sonnig, aber jetzt ist es wieder heiter bis wolkig. Angeblich soll es heute trocken bleiben, aber wir warten ab. Als Sarah gestern mit Osito im Mühlbachtal war, ist sie sehr nass geworden :o(.  
 
 


Freitag, 25. August 2017

Erneut in Duisburg-Homberg

Gestern Abend habe ich Sarah und Osito in Frohnhausen abgeholt, damit wir wieder nach Duisburg-Homberg fahren konnten. Leider hatte ich sowohl auf dem Hinweg nach Frohnhausen als auch auf dem Weg nach Homberg öfter mal Stau, aber gegen 18.30 Uhr konnten wir am Rheinufer anhalten und noch etwa 300 Meter direkt zum Strand laufen.

Auch der Herr mit den drei Bulldoggen war wieder da - als die Brücke gesperrt war, haben wir ihn ja auch mit seinen drei Hundis am Läppkes Mühlenbach gesehen. Das Weibchen hat mich wiedererkannt und mich freundlich beschnuppert - wenn sie nicht gerade versuchte, mich umzuwerfen :o).

 
Bulldogge - (c) haustierratgeber.de


Auch die bekloppte Alte mit dem Golden Retriever war wieder da - die Dame fühlte sich ja damals ständig von umher fliegenden Insekten angegriffen :o). Hm, Sarah und ich hatten glattweg Angst, wenn sich uns eine Fliege oder Motte annäherte :o))). Auch die beiden Chihuahuas waren wieder da, wobei der Kleinste namens Candy mich direkt als Kuschelobjekt genutzt hat - den Hello-Kitty-Umhang fand ich auch ziemlich lustig :o)).


                                                    Chihuahua - (c) deine-tierwelt.de


Osito machte die Bekanntschaft von Murphy, ein kleiner Mischling, der auch noch homoerotische Neigungen hatte :o). Als Osito nach dem Buddeln im Sand lag, wollte Murphy ihn glattweg bespringen, aber wir haben es alle gelassen genommen. Er interessiert sich offenbar eher für Hunde als für Hündinnen ;o).

Als wir um 20.20 Uhr wieder zurückfuhren, haben wir abermals bei McDonalds in MH-Dümpten angehalten, um dort zu speisen. Es ging recht schnell mit der Bestellung, wobei ein Elternpaar mit ihren drei Kindern den Betrieb aufhielten, weil neben vier Junior-Tüten immer noch eine Kleinigkeit folgte, die sie wohl vergessen hatten :o). Mittlerweile war es schon recht dunkel geworden.

Auf dem Weg nach Essen sah ich in Gegenrichtung einen Unfall - zehn Lkw standen hintereinander und das Blaulicht blinkte immer wieder. Zurück bin ich dann über die Frohnhauser Straße durch Borbeck zurückgefahren, denn die A40 war ja offenbar leider nicht problemlos befahrbar. Um kurz nach 22 Uhr habe ich oberhalb meines Hauses einen Parkplatz gefunden.

Sonntag, 28. Mai 2017

Gestern Sonne - heute Gewitter

Gestern bin ich ankündigungsgemäß mit Sarah und Osito an den Rhein nach Duisburg-Homberg gefahren - lt. Sarah waren es 15 Minuten bis Homberg, aber da ich gefahren bin, haben wir lediglich zwölf gebraucht :o)). Nachdem wir auf einem Parkplatz angehalten hatten, mussten wir noch 300 Meter zum Rhein laufen. Sarah war schwer beeindruckt von den in weiß gehüllten Bäumen - da müssen aber -zig Seidenspinnerraupen aktiv gewesen sein :o)).

Am Rhein waren fast alle Buchten schon mit Besuchern nebst Hunden belegt, aber Osito hatte immerhin tierische Spielkameraden :o). Wir fühlten uns wie an der Nordsee, zumal am Rhein ein schöner Wind wehte, fast wie an der Nordsee. Sarah kriegte beinahe einen Anfall, denn Osito hat den beiden tätowierten Herren neben uns mal eben das Steak vom Grill geklaut :oO. Die beiden haben es aber trotzdem gelassen genommen, denn der Eine hatte selbst einen Hund, nämlich einen Beagle, und der Andere war so cool und hat das Steak im Rhein abgewaschen :o))).

Ich war mal mit meinen Quadratlatschen im Rhein - das Wasser war immer noch kalt. Als ich meine Schuhe anschließend wieder anziehen wollte, hatte ich zunächst Schwierigkeiten, sie wieder anzukriegen, aber es hat funktioniert :o). Osito hat einen Chihuahua angebellt, da selbiger lediglich von Frauchen durch die Gegend getragen wurde - das konnte er als Galgo nicht so ganz verstehen. Wir als Menschen übrigens auch nicht...

Als wir wieder zurückfuhren, zeigte das Thermometer nach 20 Uhr immer noch 29°C an - auf dem Hinweg waren es 32°C. Zum Glück hat Honda eine gut funktionierende Klimaanlage. Clio hatte auch mal eine, aber die hatte mal im Laufe der Jahre ihren Geist ausgehaucht :o/. In Mülheim-Dümpten bin ich noch einmal abgefahren auf dem Weg nach Essen, denn direkt an der Abfahrt gibt es McDonald's :o)). Sarah und ich wollten noch ein wenig futtern, was wir auch bei geöffneten Autotüren getan haben. Weiter westlich über Duisburg war der Himmel immer noch tiefblau, aber erste Wolken tauchten bereits auf.

Nachdem ich Sarah und Osito wieder in Frohnhausen abgesetzt hatte, bin ich zurück auf die A40 gefahren und habe die Autobahn wieder an der Abfahrt MH-Winkhausen (ehemals. MH - Aktienstraße) wieder verlassen. Nachdem ich von der Aktienstraße auf die Frintroper Straße und anschließend in den Rabenhorst abgebogen war, bin ich fast das einzige Fahrzeug auf der Straße gewesen - das letzte Auto begegnete mir in Gerschede auf der Schlossstraße. Um punkt 22 Uhr habe ich bei mir in der Straße ein Stück unterhalb meines Hauses geparkt.

Nach 23 Uhr bin ich ins Bett gegangen, aber ich konnte zunächst nicht schlafen aufgrund diverser Krämpfe in den Füßen :o((. Gegen halb eins bin ich doch weggetreten und war um halb sechs wieder wach, da ich pullern musste. Der Himmel draußen war zwar noch ganz schön, aber die Wolken am Himmel hatten die Form eines ungemachten Betts. Als ich mich wieder hingelegt hatte nach einer Zigarette, war ich auch recht schnell wieder eingeschlafen - bis mich um 7.50 Uhr ein Donner weckte :o(. Zunächst hatten die Donner größere zeitliche Abstände, aber die wurden immer kürzer. Erste Blitze leuchteten. Meine Stoffies, insbesondere Sammy, klebten an mir wie Kletten, da ich auch einige Stoffies habe, die Angst vor Gewitter haben. Meinen Hamster in seinem Käfig schien das Gewitter draußen nicht zu tangieren. Nach einem Starkregenschauer war es auch schon wieder vorbei.

Um 10.40 Uhr, als ich in die Badewanne ging, hat es noch einmal hörbar gedonnert und geregnet hat es auch wieder, aber im Moment ist das Wetter relativ heiter mit Sonnenschein. Es ist nicht mehr so warm wie gestern - von 32°C auf 20°C runter. Die Luft ist aber relativ schwül und für Essen sind weitere Gewitter angekündigt. Wundern würde es mich nicht.

Freitag, 3. April 2015

Wie vor einigen Tagen versprochen: Fotos aus Bedingrade :o)

Ich hatte es ja bereits vor einigen Tagen angekündigt als kleine Werbeaktion für meine E-Book-Reihe "Borbecker Geschichten": Nachdem es bereits Fotos aus Schönebeck, Dellwig und Gerschede gibt, folgen weitere aus Bedingrade - passend zum E-Book "Im Schatten von Frinti", das während eines nächtlichen Wintergewitters spielt. Es kann zum Preis von 99 Cent in vielen E-Book-Shops (u. a. Amazon, Thalia, Weltbild etc.) bestellt werden.

Ich beginne einfach mal mit einem Foto von Frinti selbst, da der Wasserturm ja Hauptschauplatz der makaberen bis fröhlichen Kurzgeschichte ist.

Frinti auf der Ecke Frintroper Straße/Am Kreyenkrop - (c) medienwerkstatt-online.de

Frinti steht zwar im Ortsteil Bedingrade, hat seinen Spitznamen aber vom unmittelbar angrenzenden Stadtteil Frintrop bekommen. Der Wasserturm ist 44,15 Meter hoch und ein echtes, weithin sichtbares Wahrzeichen von Bedingrade und Frintrop. Das Foto selbst wurde offensichtlich von der Lohstraße aus aufgenommen.

Sehr bekannt in Bedingrade, das gerade Richtung Mülheim-Dümpten noch sehr ländlich geprägt ist, ist die evangelische Kirche in der Bandstraße, das Lutherhaus.

                                           (c) Horst Kerschowski

Dieser Teil Bedingrades, in dem das Lutherhaus steht, liegt noch recht nah an Schönebeck, Frinti wiederum liegt nur gut 200 Meter von Oberfrintrop entfernt.

Gerade die Felder rund um die Bedingrader Straße, den Rappenweg oder Im Wulve zeigen die ländliche Prägung des Stadtteils, der direkt an Mülheim-Dümpten angrenzt. In unmittelbarer Nähe der Bedingrader Straße befindet sich ein Ballonstartplatz, ebenso gibt es zwei Reiterhöfe in Bedingrade. Sehr bekannt ist das Ausflugslokal und Restaurant Talschänke an der Bedingrader Straße im Hexbachtal - nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Lokal auf der Ecke Nöggerathstraße/Grunertstraße in Altendorf.

Passend zur ländlichen Prägung habe ich letzten Herbst die Mondsichel nach Sonnenuntergang über den Felder von Bedingrade fotografiert:

                                      (c) Alexandra Döll, Essen

Die Kurzgeschichte "Im Schatten von Frinti" spielt jedoch, wie der Titel schon vermuten lässt und wie bereits weiter oben erläutert, rund um den Wasserturm an der Kreuzung Frintroper Straße/Im Kreyenkrop/Lohstraße. Klaus die bewemmste Banane sorgt ebenso für anregendes Chaos wie drei bekiffte Skelette, die vom Friedhof an der Pflanzstraße in Bedingrade entwichen sind und sich nun mit skurrilen Aktionen die Beine vertreten :o) - und das auch noch während eines nächtlichen Wintergewitters.

                                           Buchcover - Quelle: Amazon


Samstag, 6. Dezember 2014

Bombenstimmung gestern in Bedingrade

Dass ich gestern nicht gepostet hatte, liegt daran, dass gestern bei Bauarbeiten auf dem ehemaligen Gelände der Hauptschule an der Lohstraße eine Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wurde und deshalb ganz Bedingrade sowie Teile von Oberfrintrop geräumt werden mussten. Meine Eltern wohnen ja keine 300 m von der ehemaligen Hauptschule entfernt und so sind wir dann rüber zu mir nach Gerschede gefahren, denn meine Straße in 2,5 km Entfernung lag natürlich schon weit außerhalb der Gefahrenzone. Für meinen Papa, der heute auf den Tag genau vor zehn  Jahren einen Schlaganfall hatte und der seitdem halbseitig gelähmt ist, war das Ganze natürlich besonders anstrengend - bis zu meiner Wohnung im ersten Stock sind es zwar nur 15 Stufen, aber die müssen ja auch erst mal bewältigt werden *seufz*.

Die Straßenbahnlinie 105 Richtung Stadtmitte ist ab Unterstraße gar nicht mehr gefahren, da die Frintroper Straße zwischen Frintroper Höhe und Kreuzungsbereich Rabenhorst/Im Wulve evakuiert werden musste. In Richtung Unterfrintrop endete die Linie 105 bereits am Abzweig Aktienstraße, nur 75 m von besagter Kreuzung entfernt.

Auch die Buslinien 143, 185 und 186, die ja durch Bedingrade fuhren, sind gestern ab ca. 15 Uhr nicht mehr gefahren - bei der Buslinie 186 hätten die Haltestellen Roßstraße, Laarmannstraße und Rabenhorst in der Gefahrenzone gelegen, beim Bus 143 die Haltestellen Himmelpforten, Am Kreyenkrop und Möllhoven. Beim 185 wären die Haltestellen Stensbeckhof und Rabenhorst betroffen gewesen.

Ab 15 Uhr ging auf der Lohstraße jedenfalls die große "Auswanderung" los - einige haben sich zu Fuß auf den Weg Richtung Frintroper Straße gemacht, um von dort aus aus der Gefahrenzone zu kommen, viele ältere Menschen wurden von ihren Kindern mit deren Autos oder von einem Krankenwagen abgeholt und auch ich bin mit meinen Eltern gegen 15.30 Uhr mit dem Auto zu mir nach Hause geflüchtet, nachdem meine Mama vom Einkaufen zurück war - wobei da die Verkehrssicherung gerade schon dabei war, die Straße Am Kreyenkrop zu sperren - also die Verbindung zwischen Frintroper Straße (Wasserturm) und Reuenberg. Wir kamen aber noch durch, denn um zu mir zu gelangen, muss man ja den Reuenberg befahren, der übrigens wenig später zwischen Schlossstraße und Schnitterweg ebenfalls gesperrt wurde.

Ich habe mich dann, während meine Eltern in meiner bescheidenen Hütte residierten, immer regelmäßig per Internet über die Ereignisse in Bedingrade upgedated - nach 17.30 Uhr bekam ich allerdings so einen Hals, weil einige uneinsichtige Anwohner aus Bedingrade sich trotz "Bombenstimmung" und Gesprächen mit Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt etc. immer noch weigerten, ihre Häuser zu verlassen *stöhn*. Dadurch dauerte die Evakuierung noch länger, weil manche ja erst mal alles ausdiskutieren müssen anstatt sich in Sicherheit zu bringen - der Kampfmittelräumdienst konnte ja erst tätig werden, als auch die Letzten die Gefahrenzone verlassen hatten. Das war um 19.10 Uhr der Fall - um 19.34 Uhr war die Bombe erfolgreich entschärft worden. Kurz darauf fuhren bereits Fahrzeuge des Ordnungsamtes durch die Straßen, um per Lautsprecherdurchsage mitzuteilen, dass die Anwohner aus Bedingrade und Oberfrintrop zurück in ihre Wohnungen konnten. Meine Eltern sind gegen 20 Uhr bei mir weggefahren - vorher hatten wir noch Pizza und Chicken Curry bei der Pizzeria Don Camillo auf dem Reuenberg bestellt. Die Pizzeria liegt fußläufig keine 300 m von meinem Zuhause entfernt und lag bereits weit außerhalb der Sperrzone.

Auch im an Bedingrade angrenzenden Mülheim-Dümpten waren die Menschen teilweise betroffen - ihre Häuser verlassen mussten sie zwar nicht, aber sie wurden aufgefordert, sich nicht im Freien aufzuhalten und Fenster und Türen geschlossen zu halten, bis die Bombe entschärft ist.

Montag, 10. November 2014

Ein schönes Abendrot über Essen-Bedingrade

Letzte Woche Dienstag habe ich bei meinen Eltern im Wohnzimmer am späten Nachmittag ein schönes Foto vom glühenden Abendrot geschossen, das ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte:


(c) Alexandra Döll, Essen

Zu dem Zeitpunkt ist die Sonne bereits untergegangen, hat aber über Bedingrade und dem angrenzenden Mülheim-Dümpten noch ein wunderschönes Abendrot hinterlassen. In Wirklichkeit war das Rot sogar noch ein bisschen intensiver, obwohl der Horizont ja schon auf dem Foto glühend genug aussieht.