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Mittwoch, 23. November 2011

Nach dem Mittagessen...

...wären wir alle Drei hier im Projektbüro eigentlich gerne träge, aber die Vorweihnachtszeit inkl. Immobilienrecherchen, Jobsearch und Bewerbungswünschen hält uns wach. Marina hat sich vorhin am Carlsplatz Chili SIN Carne - also Chili con Carne ohne Fleisch - geholt, während Timo und ich uns ne Pizza kommen ließen mit Schinken. Meine war zusätzlich noch mit Champignons belegt. Nun sind wir pappensatt und ein wenig träge, aber die Arbeit hält uns wach. Vor dem Essen habe ich auch noch ne Bewerbung in eigener Sache verschickt, denn Timo hatte da eine sehr nette Stelle in Dortmund für mich aufgetan :o).

Er selbst überlegte heute Vormittag, sich als BADEMEISTER zu bewerben, hahahaha!! Hm, ich hab ihm geraten, einen Leoparden-Leder-String-Tanga anzuziehen und sich Vokuhilas wachsen zu lassen, wenn er seinen Dienst am Becken versieht *kicher*. Wie ich den alten Schmecklecker kenne, hätte er dann öfter mal in der Damenumkleide zu tun - natürlich nur um zu fragen, ob alles in Ordnung ist, hihi. Bei seinem Kumpel Christoph, wat mein ehemaliger Kollege ist (zwischen Juli und Dezember 2009), dürfte das mit den Vokuhilas etwas schwierig werden, da sein Haar an einigen Stellen schon etwas lichter wird, aber der Leoparden-Leder-String würde auch bei ihm funktionieren, hihi. Danach wären sich die Damen in einem Kölner Freibad (Kalk????) sicherlich einig, dass die Namen Timo-Kristoffer und Christoph für Qualität bürgen - okay, ich kenne nur einen Timo, aber mehrere Herren, die Christoph mit Vornamen heißen, und ich kann nur bestätigen, dass der Name in jedweder Hinsicht für Qualität bürgt :o)).

Marina hat vorhin die Kekse angenagt, die uns eine Kundin zum Abschied als kleines Dankeschön mitgebracht hat. Ich brauche, glaub ich, gleich nen Kaffee, um wach zu bleiben. Jobsearchtechnisch habe ich auch noch zwei Leute auf dem Plan stehen, um die ich mich dann mal liebevoll kümmern werde, wenn ich die neuesten versendeten Bewerbungen in die Datenbank eingetragen habe. Ansonsten habe ich mich heute noch um unseren sehr netten Einzel-Coaching-Kunden Ecki gekümmert, seinen englischen Anschreibenentwurf schon mal ein bisschen verbessert, weil das Ganze sich doch sehr Denglisch bis eingedeutscht anhörte, wie er auch selbst gemerkt hatte, und das Ganze an unsere Übersetzerin geschickt, die eigentlich aufgrund dringender Aufträge gar keine Zeit hat, aber trotzdem so lieb ist, sich bis nächsten Dienstag der Sache anzunehmen. Mit echter Freundlichkeit und Wertschätzung - nicht mit so nem geheuchelten "Hihi" - sind die Leute auch mal bereit, sich ein bisschen mehr einzusetzen als nötig; ist ja bei uns nicht anders. Unmögliches erledigen wir sofort, aber Wunder dauern etwas länger :o). Leider hat Ecki mir immer noch keinen 6er vor die Tür gestellt *kicher* - na ja, Weihnachten rückt ja immer näher, dann hat er ja noch die Chance, mir nen niegelnagelneuen 6er als Cabrio vor die Tür zu stellen. Wie Ihr vielleicht schon merkt, bin ich ja TOTAL bescheiden :o)).

Heute früh hab ich mit KuMi und Timo über Tierquälerei geredet im Zusammenhang mit Essen und Kleidung - weil wir gerade schon bei Luxus und Bescheidenheit sind. Ich weiß nur eins: Ich esse weder Haifischflossensuppe noch Hummer noch Froschschenkel, denn auf gequältes Futter stehe ich nicht gar nicht. Mich könnte auch kein Mann damit glücklich machen, wenn er mir nen echten Pelz oder Nerz schenken würde - das Teil könnte der Typ direkt wieder zurück in den Laden bringen, denn wie die Tiere getötet werden, nur um einigen Zuhältern und Luxus-Weibchen ohne Hirn ein Statussymbol in Form eines Pelzes zu ermöglichen, ist grauenhafter als grauenhaft. Vor allem frage ich mich, welcher Mensch so kaltherzig ist und es z. B. schafft, ne Pelzrobbe tot zu knüppeln - das schaffen nur Zombies ohne Herz und Hirn. Nee, Pelze wären absolut keine Geschenke für mich. Da gibt es andere, auch weniger kostspielige Dinge, mit denen ein Mann mich wesentlich mehr erfreuen kann.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Meine Pferdchen werden auch immer anspruchsvoller

Ja, ich gebe zu, es wird langsam Herbst draußen und zudem auch noch ziemlich windig, was aber zu dieser Jahreszeit schon mal öfter vorkommen soll :o). Gestern Abend habe ich natürlich wieder meinen Inspektionsbesuch in der Spritzenstraße in Altenessen gemacht, um mal zu gucken, was meine Pferdchen so treiben und wie die Geschäfte laufen - einige willige Damen brauchen bestimmt bei dem Wetter einen gebührenpflichtigen Kuschelbär.

Die Geschäfte liefen soweit gut, sodass am Freitag ein recht üppiger Zahltag ins Haus steht, aber was meine Pferdchen plötzlich alles haben wollten...nee, nee, da konnte ich als Zuhälterin nur noch staunen. Der Eine möchte ein farbenfrohes Catsuit, der Andere Alpecin für seinen Busch bzw. das dazugehörige Haarwachstum, der Dritte Prostagutt Forte, weil er ne Sextaner-Blase hat, der Vierte wollte neue String-Tangas haben...hey, meine lieben Pferdchen, Shopping Day ist erst wieder am 15. Oktober und nicht früher :o)!

Eins meiner Pferdchen wollte sich die Sackhaare professionell epilieren lassen, doch davon habe ich abgeraten, zumal ich da auch die Notwendigkeit nicht sehe und dafür nun bestimmt keine 50 Euro ausgebe - das müsste der betreffende Callboy schon selbst zahlen, aber mir war neu, dass er auf SM steht.

Selbst meine tiefer gelegte Zuhälterinnen-Karre in Gestalt eines schwarzen 3er BMW mit Heckspoiler hatte auch noch Ansprüche, aber der Wagen ist ja auch männlich, schließlich sagt man ja "der 3er" oder "der BMW" - also maskulin. Sprit und Öl hatte er noch genug, aber er wollte mal wieder den Lack poliert haben. Unglaublich! Ich habe ihn gefragt, ob er sonst noch irgendwelche Wünsche hätte und bekam zur Antwort, dass er auch noch neue Stahlfelgen haben möchte. Hm, seine sind zwar noch gut, aber als echter 3er muss man(n) ja was zu nöhlen haben und Ansprüche stellen. Als ich ihn nachher wieder in der Geheim-Garage in Dellwig parkte, war er jedoch ganz friedlich und wünschte sowohl mir als auch meinem Clio - der aber schräg gegenüber von meinem Haus geparkt war - eine gute Nacht.

Als ich erneut nach Hause kam, saß Sammy nöhlend auf meiner Fensterbank, denn die Wolken verdeckten den Mond. Das fand sie ziemlich empörend, sodass sie vorübergehend grübelte, ob es irgendwo ein Mittel namens "Himmelklar" gibt - kam jedoch schließlich zu dem Ergebnis, dass es das leider nur in ihrer Phantasie gibt. Ihr Brüderchen Ecki sang mal wieder "Smoke on the Water", während die anderen Plüschtiere sich eine Tier-Dokumentation auf Servus TV ansahen. Sammy verdrückte mal wieder, während sie den Mond suchte, der ab und zu schwach durch die Wolken schimmerte, eine große Portion Vanilleeis mit Sahne.