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Sonntag, 5. August 2018

Die totale Idiotie in Deutschland

Ja, es ist heiß draußen, wobei es momentan noch geht, aber von Medienseite den Klimawandel herbei zu reden, finde ich auch ein bisschen übertrieben. Der WDR kriegt sich ja gar nicht mehr darüber ein, weil es so heiß ist - hm, und wenn dann im Winter massenweise Schnee fällt, wird wieder rumgeheult, weil die globale Erwärmung nie da ist, wenn man sie mal braucht :o). Und dann folgen wieder zig Sondersendungen wegen dem Schnee, wie im Winter 2009/2010 geschehen. Da war ich auch mit dem Auto unterwegs und hatte keine größeren Probleme - bis auf ein paar lebensmüde Fußgänger, die mal einen Clio von unten sehen wollten, und meinten, bei Schnee und Eis kann man ein Auto binnen eines halben Meters abbremsen :o). Mit diesem Benehmen haben sich insbesondere junge, gehirnamputierte Menschen hervor getan.

 
Mein erster Clio im Frühling 2010 - (c) Alexandra Döll, Essen
 
Und wenn ich so einen Scheiß lese, dass jemand seine Freundin verteidigen wollte gegen übergriffige Menschen und einen drüber kriegen soll, weil er gegen das Waffengesetz verstoßen hat, frage ich mich echt, ob's noch geht. Dass die Typen auf ein Mädchen los wollten, scheint ja okay zu sein, aber der Einsatz einer Softair-Pistole wohl nicht. Da fragt man sich eher, was die Rekruten noch auf der Polizeischule lernen bzw. manche Juristen im Studium. Ich muss sagen, ich habe nichts gegen Ausländer, zumal es dort auch viele nette, integrationswillige Menschen gibt, aber gegen Asylanten, die sich durch ihr doofes Benehmen hervor tun und auch von der Polizei verhätschelt werden. Manche Gutmenschen faseln ja was von einem Trauma - wenn ich traumatisiert bin, richte ich meine Aggressionen nicht gegen andere, aber Gutmenschen scheinen ja heute up to date zu sein :o/. Ich würde glatt sagen, dann sollen diese Gutmenschen doch erstmal eine Familie mit Asylanten aufnehmen und ihren "guten Charakter" unter Beweis stellen, aber das ist ja mit Geld ausgeben verbunden. Vor dem Hintergrund verstehe ich auch das Geheule wegen einer Bürgschaft nicht, wenn die Leute dann für den Scheiß der Asylbewerber aufkommen sollen, denn das hat auch was mit der Juristerei zu tun. Deshalb muss ich bei manchen schwachsinnigen Werbungen so grinsen, unter denen steht "Wir verbürgen uns für die Echtheit unserer Fotos" - für die Echtheit der Fotos kann man sich ja folgenlos verbürgen, aber eine eidesstattliche Erklärungen geben solche Hersteller von Schönheits- und Schlankheitsmitteln auch nicht ab. Die wissen wohl schon, warum - Photoshop macht's schließlich möglich :o).
 
Auch manche Mitmenschen nerven mich - die können zwar nicht viel außer Maulhelden spielen, aber dass viele zum Denunziantentum neigen, wird ja auch noch großzügig hingenommen. Nicht umsonst heißt es ja "Der größte Lump in diesem Land ist und bleibt der Denunziant". Ich mag solche Menschen überhaupt nicht, zumal die damit ihre eigene Dummheit unter Beweis stellen, denn wenn ich es nötig habe, Dritte in die Pfanne zu hauen, kann geistig mit denen auch nicht viel los sein. Wenn man sowas als Noch-Kollegen hat, macht es das nicht besser. Humor ist, wenn man trotzdem lacht, aber manche können einfach keinen Humor vertragen. Deshalb bin ich froh, wenn ich am 15.08. woanders arbeite, denn mit Maulhelden, Denunzianten usw. kann ich überhaupt nix anfangen.

Samstag, 24. Februar 2018

Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast

Das ist ja ein geflügelter Spruch  und auch bei uns im Studium galt das öfter mal, als wir quantitative Forschungsmethoden im zweiten Semester hatten :o). Lt. ZDF wollen ja 58 % der Deutschen Frau Merkel weiterhin als Kanzlerin haben - sorry, dann gehöre ich wohl zu den anderen 42 % und viele andere auch. Das halte ich auch für eine gefälschte Statistik, aber dass das ZDF mittlerweile schon geradezu CDU-hörig ist, ist ja nix Neues *nerv*. Vermutlich wurden nur Menschen befragt, die der Diesellobby und ähnlichen Interessengruppen angehören, anders kann das Ergebnis nicht zu erklären sein. Von mir würde die Dame ein glattes Nein, danke! bekommen. Diese Lobby- und Klientelpolitik ist ja für Ottonormalbürger nicht auszuhalten.

Und wenn die SPD tatsächlich in die Groko geht - ich hoffe ja immer noch auf den gesunden Menschenverstand der Basis, auch wenn die Hoffnung fast vergebens ist - ist das nicht nur ein Wortbruch, sondern Schwachsinn hoch drei. Wie kann man nur so geld- und pöstchengeil sein? Dann soll die CDU doch eine Minderheitsregierung stellen, auch wenn ich am gesunden Menschenverstand derjenigen zweifel, die auch noch soviel Arroganz und geballte Inkompetenz wählen. Wenn's unseren hohen Herren hier in Deutschland nicht mehr gefällt, sollen sie doch ihre Inkompetenz an einen totalitären Staat verschwenden, ganz einfach. Was anderes können diese Antidemokraten nämlich nicht. Antidemokraten deshalb, weil sie nicht den Volkswillen umsetzen, sondern nur an sich und ihr blödes Portemonnaie denken. Das sieht man ja schon an unserem arroganten Landwirtschaftsminister Schmidt und seiner Entscheidung zu Glyphosat.

Auch dass die Essener Tafel derzeit keine Plätze mehr an Ausländer vergibt, finde ich richtig - es kann doch nicht sein, dass sich Senioren und Alleinerziehende nicht mehr zur Tafel trauen, weil dort einige dummdreiste von Merkels Goldstücken herumlaufen und immer Krawall machen. Ich kenne die Essener Tafel zwar nicht, aber die in Mülheim, wobei es dort in der Regel friedlich war, aber einige Ausländer gab's auch da, die immer auf Krawall gebürstet waren und immer als ausdiskutieren mussten. Man sollte zwar nicht alle über einen Kamm scheren und bei manchen Menschen aus fremden Ländern macht das auch wirklich keinen Sinn, weil sie sich bemühen, die deutsche Sprache zu lernen und sich sonstwie integrieren wollen. aber Sharia und ähnlicher Schwachsinn haben hier nix verloren - und wenn jemand das haben möchte, sollen sie doch bitte nach Syrien, Afghanistan oder in den Irak verschwinden. Ein solches Maß an übertriebener Toleranz und Gutmenschen-Gelaber braucht nämlich auch kein Mensch.

Gestern hat mich die Polizei angehalten, weil ich einfach über eine Sperrfläche gefahren bin, dabei aber niemanden gefährdet habe. Es würde ja für mich sprechen, dass ich nicht einfach bei Rot gefahren bin - hm, ich fahre doch keinen 3er BMW oder Mercedes :o). Auf jeden Fall hat mich der Spaß 30 EUR gekostet und der moralisierende Ton der Beamten ging gar nicht. Mal schauen, ob die auch so eine große Klappe haben, wenn da ein Asylant mit gezücktem Messer in seinem 3er sitzt :o). Ach ja, und mein Honda ist ja eine wilde Hummel - klar, er hatte auch schon seinen Stachel ausgepackt :o))).

 
Olli im Korbsessel - (c) Alexandra Döll, Essen
 
 
Olli macht mir derzeit ein bisschen Sorgen, weil er seit gestern nicht mehr gefressen hat - zumindest kein Whiskas - aber er setzt immer noch Urin und Kot ab. Heute Morgen wollte ich ja mit ihm in die Tierklinik, aber da war er so gar nicht mit einverstanden und hat entsprechend gefaucht und gekratzt. Wenn er morgen immer noch nix gefressen hat, fahre ich mal zur Tierklinik, bevor es ernste gesundheitliche Probleme gibt. Stress, der für Appetitlosigkeit verantwortlich sein kann, hatte er nicht und in meiner Wohnung habe ich auch nix verändert, sodass ihn das vom Fressen abhalten könnte. Vorhin habe ich ein Paket von zooplus mit neuen Futtermitteln bekommen, die ich auch mal an ihm ausprobieren werde. Es gibt nämlich eine Reihe von Katzen, die ihr ursprüngliches Futter auf einmal nicht mehr mögen. Otto frisst noch Whiskas und das mit Appetit, aber das muss ja nicht auch für Olli gelten. 


 

Donnerstag, 3. August 2017

Gähn...!!

Promi-News sind ja ab und zu ganz schön, aber wenn ich manche Schlagzeile lesen muss, frage ich mich echt, ob es noch trivialer und niveauloser geht. Ich habe den Eindruck, solche schockierenden News werden nur gebracht, damit der doofe Deutsche von den eigentlichen Problemen in diesem Land abgelenkt ist. Manche sprechen halt nur die Sprache Deutsch und über andere Leute :o)).

Auch die Stadt Essen ist wieder lustig - auf der Humboldtstraße in Haarzopf will keiner Fußgängerfurten haben, zumal dort eh nicht mehr soviel los ist, seitdem die neue Mitte Haarzopf an der Fulerumer Straße eröffnet wurde, und es will auch angeblich keiner, dass im Nobelviertel Bredeney/Werden am Weg zur Platte Sozialwohnungen gebaut werden. Hm, die Reichen sollen wohl nicht mit Ottonormalbürger konfrontiert werden, denn das könnte wohl einen Kulturschock geben, wenn sich Reiche auch noch mit normalen Menschen abgeben müssen :o).

Der ÖPNV in Essen verkommt auch immer mehr zur Lachnummer - Verspätungen, Schienenersatzverkehr usw. Monatelang fuhren auf der Linie 103 in Dellwig nur Busse statt Straßenbahnen, aber jetzt fahren seit einigen Wochen wieder die Bahnen. Offenbar haben sie noch jemanden gefunden, der die Straßenbahnen fahren möchte - ich sehe kaum Fahrschulbahnen, wenn ich unterwegs bin, dafür aber jede Menge Busfahrschüler. Manche nicht profitable Linien werden einfach eingespart wie z. B. die Linie 177 in Kupferdreh/Byfang und auch in Frohnhausen-Breilsort direkt an der Mülheimer Stadtgrenze war ja mal im Gespräch, dass die 109 dort nicht mehr lang fahren soll. Und was machen Schulkinder und alte Leute, wenn sie von A nach B müssen? Dann wird wieder medienwirksam darüber berichtet, dass ein Senior einen Unfall verursacht hat aufgrund eines Altersgebrechens - dass er vielleicht noch Auto gefahren ist, weil der ÖPNV grottenschlecht ist, findet aber keine Erwähnung.

Und wenn die Polizei der Meinung ist, dass sie sich weder um Drogendealer noch um Ladendiebstähle kümmern müssen, frage ich mich, wofür das Personal bei denen aufgestockt werden soll. Auch bei den kleineren Delikten handelt es sich um Straftaten und ich denke, vielen Menschen ist es ein Dorn im Auge, wenn sie ihre Kinder nicht mehr auf den Spielplatz lassen können wegen Drogendealereien, gebrauchten Spritzen im Sandkasten usw. Wenn die Polizei keinen Bock hat, sich darum zu kümmern, sollen sich die betreffenden Leute einen anderen Beruf suchen, ganz einfach. Wie wäre es beispielsweise mit Einschläfer in der Bettenfabrik?

Mein Vater hat die Stadt Essen schon mal öfter als das größte Dorf der Bundesrepublik bezeichnet - hm, bei etwas über 570.000 Einwohnern kommt das schon ganz gut hin :o)). Ich lebe zwar gerne in Essen, aber wenn ich mir manches angucke, frage ich mich, welche Vollpfosten in der Stadt die Geschicke leiten. Auch beim Marketing stehen immer nur die Viertel der Reichen, Schönen und Bekloppten im Vordergrund wie z. B. Bredeney, Stadtwald, Heisingen usw. Dass Nils Stakemeier einen Film über Schönebeck im Essener Nordwesten gedreht hat oder ich Geschichten aus Borbeck schreibe, ist doch den Massenmedien und den Imagefilmen noch nicht mal eine Erwähnung wert, denn der Nordwesten liegt nun mal nicht im Süden :o).


                         Fernblick von Gerschede aus - (c) WAZ.de

Samstag, 22. April 2017

Was für eine Woche...!

Am Ostermontag gab Honda wieder keinen Ton von sich, sodass ich mal wieder den ADAC angerufen habe. Bei der Batterie ist eine Zelle kaputt gewesen und der sehr nette Gelbe Engel vom ADAC hat mir auch die Daten notiert, damit Honda mich nicht wieder unverrichteter Dinge wegschickt. Ich hatte Frank eine Mail geschrieben, dass ich am nächsten Tag später komme und bin am Dienstagmorgen nach Honda gefahren, um dort mit der Faust auf den Tisch zu hauen - der Zettel vom ADAC wurde mal wieder wohlwollend ignoriert. Die Batterie wurde getauscht (ach?!), aber erst nachdem sie von Honda eine Garantiezusage bekommen haben. Seither rollt der Kleine wieder kraftvoll und fröhlich. Na, ich hoffe, die machen bei Honda nicht so die Inspektion, sonst muss ich mir auch da eine Alternative suchen. Sarah meinte schon, dass die am liebsten gewartet hätten, bis im August die Garantie abgelaufen ist :o/.

Mittwoch bis Freitag war ich in Dortmund beim Bewerberservice - da war ich ja im Dezember 2016/Januar 2017 schon mal. Honda ist jeden Tag knapp 100 km gefahren und freute sich des Lebens. Im Bewerberservice habe ich diesmal mit Rüdiger zusammen gearbeitet, der erst seit April 2017 im Unternehmen ist - es war eine nette und angenehme Zusammenarbeit :o). Ich stand gegenüber auf einem Parkplatz direkt am ZOB Dortmund und bin immer entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung vom Parkplatz gerollt, da der Hafen bzw. die Autobahn in der Richtung lag.

Ich bin ja früher regelmäßig nach Düsseldorf gefahren und ich muss sagen, diese Strecken schlauchen doch ganz schön. Ich war immer froh, wenn ich mit dem Auto angekommen war. Auch die Kassiererin bei Esso in Dellwig meinte, dass kaum jemand begeistert ist, wenn er mal nach Dortmund ausgeliehen wird, weil die Strecke blöd zu fahren ist. In Bottrop-Süd fahre ich auf die A42 Richtung Dortmund, am Ende angekommen muss ich vom Autobahnkreuz Castrop-Rauxel-Ost auf die A45 Richtung Frankfurt/Main und nach einigen Kilometern wechsele ich von der A45 am Autobahnkreuz Dortmund-Häfen auf die B54, die ich in Dortmund-Zentrum wieder verlasse. Von dort aus sind es noch 2,5 km bis zum Parkplatz gegenüber der Arbeitsagentur. Schön war immer, wenn ich über die Brücke kam und von dort aus schon das Dortmunder U sehen konnte :o).

Ach ja, das Jobcenter Essen nervt auch wieder - ich "liebe" Post von denen :o((. Jetzt soll ich im Januar 2017 ein Zuviel an Leistungen bezogen haben - hm, im Dezember 2016 habe ich das letzte Mal Hartz IV bekommen und die Damen auch darüber informiert, dass ich wieder arbeite. Wer lesen kann, ist halt klar im Vorteil :o). Bis 12. Mai habe ich Zeit, denen zu antworten, sonst muss die arme Dame nach Aktenlage entscheiden. Sarah hatte ja auch schon mal Theater mit dem Jobcenter Essen, obwohl sie von denen nicht einen Cent an Leistungen bezogen hat, da sie vorher einen Arbeitsvertrag in Mülheim/Ruhr abgeschlossen hatte. Die sollen sich mal lieber um Leute kümmern, die wirklichen Sozialbetrug begehen, z. B. indem sie in drei Städten der Bundesrepublik Leistungen beantragen, und nicht um Leute, die ohnehin nicht gerne Leistungen von denen beziehen. Aus diesem Grunde bin ich ohnehin für die Abschaffung von Hartz IV, zumal auf Jobcentern meist mäßig begabte Menschen arbeiten, die aber meinen, sie sind wer, weil sie für den Staat arbeiten. Hartz IV ist für Wichtigtuer ohne Hirn ein Geschenk gewesen.

Zwei ältere Menschen machten vor der Arbeitsagentur Dortmund Werbung für ihre Partei - und ich muss sagen, deren Programm ist mir viel lieber als dieser ewige CDU-/SPD-Einheitsbrei. Die SPD hat mit der Agenda 2010 alles verraten, für das sie mal standen - und wenn unsere NRW-Ministerpräsidentin in Bezug auf den Fall Anis Amri nur blöd lächelnd sagen kann, dass sie meint, in der Schule schon mal was von dem Paragraphen gehört zu haben - der aber erst seit dem 11. September 2001 existiert und da war sie garantiert nicht mehr auf der Schule - weiß man schon, was mit der Dame los ist, nämlich gar nichts. Heute haben leider nicht mehr die Bildungseliten das sagen, sondern die Finanzeliten, auch wenn die anderen Menschen vielfach nicht mal annähernd das Wasser reichen können.

Rüdiger und ich wurden unfreiwillig Zeugen, wie die Polizei einen Polo aus Wasserburg rausgewunken hat - wir vermuten, wegen Drogen. Erst sahen wir nur zwei Beamte in ihrer Dienstkleidung, da es kühl war, trugen sie noch ihre Uniformjacken, aber als der Fahrer der Polizeiwagens ausstieg, fand Rüdiger den Typen ziemlich cool - er trug nur ein kurzarmiges Hemd und hatte die Hände in die Hüften gestemmt :o). Aufgrund seiner Größe von bestimmt zwei Metern war ich ganz begeistert, denn der Beamte konnte bestimmt auch eine Sonnenfinsternis :o))). Den Fahrer des Polos haben sie in ihrem Dienstwagen mit zur Wache genommen, die anderen beiden mussten zu Fuß zur Polizeiwache gehen - nachher saßen sie ganz bedröppelt auf den Umrandungen von Blumenbeeten, denn fahren durften sie wohl nicht mehr, hihi. Am Freitag war der Polo aber von dem Parkstreifen verschwunden.

Rüdiger will sich einen Spruch von mir merken: "Wo ich bin, ist vorne!" :o))) - okay, auf meinen Honda und mich trifft das zu, bis ein Freund von mir von hinten mit seinem 1,5 l-Audi angerauscht kommt :o(((. Dann bin ich nur noch zweiter Sieger.

Sonntag, 19. März 2017

Scheiß-Wetter...!

Jetzt im Moment ist es mal wieder trocken, aber gestern hat es über Essen und Umgebung Bindfäden geregnet :o( - schade, und am Donnerstag bzw. Freitag hatten wir noch gutes Wetter. Jetzt ist es mit 10°C eher kühl, aber wenigstens regnet es nicht mehr. Honda atmet auch auf, er mag auch keinen Regen.

Meine Stoffies sind auch fröhlich und nett, wobei Betty und Klärchen, zwei Schafe von Nici, sehr kopflastig sind und immer wieder gerne von der Sofalehne kullern :o)). Meine Mama hat jetzt Tessa und das Lämmchen Netty mit ins Bett genommen, weil sie die beiden so knollig findet. Allerdings mögen meine Stofftiere das Wetter auch nicht - Karl-Heinz und Eusebius haben gestern Abend im strömenden Regen vergeblich auf Mäuse gewartet.

Ansonsten hatte ich gerade noch eine nette Korrespondenz mit der Polizei und meiner Kfz-Versicherung - am 8. März hatte ich einen Bagatellschaden mit Honda, aber mein Unfallgegner - seines Zeichens übrigens Berufskraftfahrer, wie er jedem gesagt hat, der es (nicht) hören wollte, hat sich an meine Versicherung gewandt und die Polizei will mir pauschal die Schuld geben. Dagegen habe ich mich auch gewandt, denn nicht der, der am lautesten schreit, hat immer Recht. Vor allem war ich plötzlich Herr Alexandra Doll (okay, die zwei Ö-Strichelchen fehlen, von der Geschlechtsumwandlung mal ganz zu schweigen, hihi) und auch Honda hatte in dem Schreiben ein anderes Kennzeichen als er eigentlich hat, hihi.  Sorry, ich kann nix dafür, wenn die Polizei nicht in der Lage ist, die Daten richtig aufzunehmen - und genauso wenig kann ich was für hysterische Berufskraftfahrer, die das Hindernis auf ihrer Seite haben und meinen, sie hätten aufgrund ihres Berufs eingebaute Vorfahrt :o)). Vor allem nervten seine Lügengeschichten, die er versuchte zu erzählen, aber die Polizei meinte auch, er könnte gar nicht gestanden haben, auch wenn der Typ 1.000 Mal was anderes behauptet. Ein Freund von mir meinte auch - und der ist übrigens Anwalt - dass die Polizei wohl den Weg des geringsten Widerstandes gehen will, aber leider ohne meine Mithilfe. Das sehen wir beide ganz genauso.

Im Januar 2017 ist mir in Dortmund ein 6er BMW ganz leicht beim Einparken gegen den Honda geduppert - die Polizei hatte mich angerufen und mich eben aus der Arbeitsagentur runter gebeten. Ein Blech steht 2 mm mehr ab als das andere und um sowas mache ich echt kein Geschiss - die Fahrerin des BMW wollte mir sogar ein wenig Geld geben, aber ich fand das überflüssig. Allerdings haben viele Männer auch ein gestörtes Verhältnis zu ihrem fahrbaren Untersatz - mein Kollege Hermann ist mal in Mülheim mit einem Lkw in Heißen vor den Kühlergrill geduppert und der Fahrer des gegnerischen Fahrzeugs wollte ihn direkt umbringen :o). Okay, das war ja nur ein kleiner Blechschaden, da fragt man sich echt, wie so jemand reagiert, wenn das Auto einen Totalschaden erleidet :o))). Zum Glück war die Polizei in der Nähe und hat den Typen in seine Schranken gewiesen. Ich durfte das Fahrzeug von meinem Unfallgegner ja noch nicht mal mit der Fingerspitze berühren...

Sonntag, 6. September 2015

Bebichichi-Randale in Gelsenkirchen :o)

Bubi und seine Freundin Melody möchten unbedingt heiraten, aber da beide ja geistig zurückgeblieben sind, benötigen sie dafür ein Ehefähigkeitszeugnis. Da sie bei der Stadt Essen keins bekommen konnten bzw. die Stadt sich geweigert hat, ihnen eins auszustellen, haben sie es am Freitag zusammen mit ihren Bebichichi-Freunden Hobby und Bobby in Melodys Heimatstadt Gelsenkirchen versucht :o).


                             Der heiratswillige Bubi - (c) Alexandra Döll, Essen

Leider hatten die vier kleinen Bebichichis nicht berücksichtigt, dass die Behörden in Gelsenkirchen am Freitagnachmittag ebenso geschlossen haben wie die in Essen, sodass sie dort auch nichts mehr in Sachen Ehefähigkeitszeugnis ausrichten konnten. Als die vier Bebichichis feststellten, dass auch in Gelsenkirchen kein Amt mehr für den Publikumsverkehr geöffnet hat, haben die vier kleinen Wesen auf dem Bahnhofsvorplatz in Gelsenkirchen randaliert :o)).

Einige Passanten in Gelsenkirchen bekamen trotz der Kleinheit der Bebichichis Angst, als die kleinen Wesen dort schimpfend rumrandalierten, und haben die Polizei angerufen. Bubi ist am Freitagnachmittag mit einem Streifenwagen der Gelsenkirchener Polizei bei mir zuhause in Gerschede abgeliefert worden, Melody entsprechend in Gelsenkirchen, und die anderen beiden Bebichichis in ihrem Wohnort Herne. Selbst mir bzw. Bubis Mama Melanie gegenüber waren die Beamten sehr erstaunt, dass der kleine Bubi trotz seiner Kleinheit und Niedlichkeit ganz viele böse Schimpfwörter kennt, dauernd nach einem Herrn U***** (also Stinki) lechzte und gemeinsam mit seinen kleinen Freunden beinahe den Bahnhofsvorplatz in Gelsenkirchen in Schutt und Asche gelegt hat :o). Zwei öffentliche Mülleimer hängen jetzt jedenfalls nicht mehr an ihren jeweiligen Laternenpfählen in der Gelsenkirchener Innenstadt, hihi.


                Frischling Klaus mit Melanie und ihrem Sohn Bubi - (c) Alexandra Döll, Essen


Zur Strafe hatten alle Bebichichis gestern Hausarrest, denn dieses Theater in Gelsenkirchen wollten die jeweiligen Mütter bzw. Omas nicht so einfach ohne weitere Konsequenzen durchgehen lassen, zumal ich als Oma des kleinen Bubis schon immer einen Anfall kriege bei menschlichen Säuselmuttis, die es nicht schaffen, ihrem Nachwuchs angemessen zu verklickern, dass man nicht den ganzen Tag Leuten vors Schienbein treten oder sich hysterisch schreiend auf dem Boden wälzen darf, wenn man seinen Willen nicht kriegt - auch wenn solche Super-Muttis dann mit so einem dummen Gelaber im Stil von "Er/Sie ist doch noch so klein - er/sie weiß das noch nicht besser." oder "Mein Kind wird antiautoritär erzogen!" um die Ecke kommen. So kann man den eigenen Unwillen und die eigene Unfähigkeit, sein Kind zu erziehen, natürlich auch entschuldigen.

Freitag, 23. August 2013

Beklopptes auf Schalke

Ich hab das Spiel am Mittwoch zwar nicht gesehen, aber die Aktion der Polizei wegen einer Flagge, die die Schalker Ultras in einem Fanblock gezeigt hatten und die sich die griechischen Fans wohl provoziert fühlten, war vollkommen überzogen. Die meisten wussten gar nicht, was die Flagge überhaupt bedeutet und dann wurden in dem Block, in dem die Flagge hochgehalten wurde, auch noch in der Mehrheit Unbeteiligte mit Pfefferspray und Schlagstöcken von der Polizei attackiert - weil die griechischen Fans offenbar gedroht hatten, das Spielfeld zu stürmen, weil sie sich ja von der Flagge (altes Symbol für Mazedonien) provoziert fühlten *kopfschüttel*.

Das Thema wird auch in diversen Internet-Foren diskutiert. Ein Leser merkte ironisch an, dass er als Düsseldorfer mit einem Auto, das natürlich auch ein Düsseldorfer Nummernschild hat, besser nicht nach Köln fahren sollte, weil sich die Kölner ja durch das Erscheinen eines Düsseldorfer Fahrzeugs provoziert fühlen könnten. Da gebe ich dem Kommentator durchaus Recht :o)).

Sorry, wo leben wir hier eigentlich?! Sobald sich hier irgendwer durch irgendwas provoziert fühlt, springt der deutsche Staat sofort darauf an - und niedergeknüppelt werden dann auch noch vielfach Unbeteiligte. Die griechischen Fans waren hier im Revier Gäste, die eigentlich das Spiel sehen wollten - wollten aber von ihrem Hausrecht, das sie in dem Fall gar nicht hatten, Gebrauch machen, falls die Flagge weiterhin von den Schalker Ultras hoch gehalten wird. Komisch, in Deutschland wird auf jede Minderheit Rücksicht genommen, die sich ansonsten diskriminiert, provoziert und ausgegrenzt fühlen könnte - ich glaube aber kaum, dass umgekehrt irgendwer deutsche Touristen oder Besucher eines Fußballspiels im Ausland ernst nehmen würde, wenn die Deutschen sich plötzlich durch irgendwas provoziert fühlen würden, nur die deutsche Politik und der Staat kuschen schön.

Ich find's z. B. vollkommen okay, wenn hier eine gewisse Anzahl von Moscheen gebaut wird, da hier in Deutschland neben sehr vielen Christen (und Atheisten) auch viele Muslime leben, aber ich frage mich umgekehrt, ob die Türkei auch christliche Gotteshäuser für deutsche Migranten in ihrem Land errichten würde. Hier in Deutschland darf jede Volksgruppe wegen irgendwas rumheulen und die Politik kuscht schön - nur bei den eigenen Bürgern wird das vielfach berechtigte Geheul dann oft nicht ernst genommen. Deutsche Behinderte oder deutsche Arbeitslose haben nicht annähernd die gleiche Lobby wie ausländische Mitbürger, die sich durch irgendwas diskriminiert oder ausgegrenzt fühlen.Umgekehrt werden aber Straftaten mit rechtsradikalem Hintergrund auch noch schön verharmlost oder als solche negiert.

Das ist nichts gegen unsere ausländischen Mitbürger an sich und auch keine Verallgemeinerung, dass alle Ausländer so intolerant sind, sondern gegen unsere Politik, die ja auf dem rechten Auge immer noch blind ist und mit solchen Aktionen wie der auf Schalke dem braunen Sumpf ja noch schön in die Hände spielt.


Samstag, 16. März 2013

Der Schnee treibt schon seltsame Blüten

Mittlerweile ist das Thermometer weit über der Null-Grad-Marke - + 7°C - aber diese Woche war im Ruhrpott doch noch eher schnee- und kältereich. Am Mittwochmorgen fuhren Clio und ich um kurz nach halb sieben bei -10°C los, auf zur Arbeit nach Herne. Gestern Nachmittag fielen noch ein paar Schneeflocken, aber der blieb schon gar nicht mehr liegen, da die Temperaturen am Nachmittag immerhin auch schon gestern bei +3°C lagen. Morgens war es allerdings noch bitterkalt bei mit -8°C.

Abgesehen davon, dass manche Autofahrer ja mit Schnee an sich schon total überfordert sind - egal, ob der nun liegen bleibt oder auch nicht - gibt's natürlich auch einige ganz besondere Exemplare, für die Verkehrsregeln Fremdworte sind, so z. B. ein Micra aus Wesel, der dauernd auf der A42 bei Herne-Baukau unmotivierte Spurwechsel ohne Rücksicht auf Verluste machte und natürlich auch keinen Blinker kannte. Der Micra ist zwar ein Kleinwagen, aber Blinker haben die eigentlich standardmäßig drin - außer bei den Weselanern, da scheint sowas wohl eher zur Luxusausstattung zu gehören *kopfschüttel*. Ich war froh, als ich "Muttis kleinen Liebling" in seinem bescheuerten silbernen Micra im Autobahnkreuz Herne ohne weitere Zwischenfälle überholen konnte.

Als ich die Autobahn an der Anschlussstelle Bottrop-Süd verlassen hatte, sauste ein Porsche Carrera - Porsche-Fahrer sind ohnehin die größten Prolls mit Geld - von ganz links rüber nach ganz rechts, um Richtung Essen-Dellwig abzubiegen und auf der Essener Straße andere Autofahrer und Fußgänger zu bedrängen. Viel Porsche, wenig Hirn - mehr fiel mir dazu auch nicht mehr ein. Tja, wenn man(n) sonst nix Essentielles hat, womit er auffällt, dann muss es schon solch eine Proletenkarre sein...

Meine Kollegin Manja, die ja einen weißen Clio Campus fährt, wurde am Donnerstag auch auf dem Weg zur Arbeit bedrängt, allerdings nicht von den üblichen Verdächtigen wie z. B. Porsche, BMW oder Ford Focus - nein, von einem Polizeiwagen, der definitiv NICHT im Einsatz war. Manja machte ihm bei nächstbester Gelegenheit Platz, obwohl sie mit gut 130 km/h auch nicht gerade langsam unterwegs war. Der Vollhorst zog dann irgendwann auch von ganz links rüber nach ganz rechts über ne durchgezogene Linie hinweg ins Autobahnkreuz rein und hätte dort wohl bald noch andere Pkw weggerammt. Die Polizei ist eben immer dein Freund und Helfer - auch bei Vergewaltigung, Mord und Rowdytum, haha!

Am Donnerstag hatten die Leute jedenfalls alle kräftig einen an der Waffel, wie man an den Geschichten sehen kann, aber Donnerstag ist halt öfter mal Blödeltag. Das dachte ich auch, als ich mir morgens gegen halb zehn eine rauchen ging und dort Stinkis freundlichen 5er Touring auf dem Firmenparkplatz erblickte. Der ganze Wagen war schneefrei, aber: die Frontstoßstange, die Scheinwerfer, das Kennzeichen und auch die Nebelscheinwerfer waren unter einer Schicht begraben, die aussah wie ne Mischung aus Schneematsch und Apfelmus. Hm, Stinki hätte den Scheiß sicherlich entfernen können, musste er aber wohl nicht...:o); es ist ja auch mal schön, wenn man(n) inkognito unterwegs ist. Allerdings: Wenn die Bullerei ihn angehalten hätte und das Kennzeichen wäre nicht lesbar gewesen, hätte er Strafe zahlen können, aber das wäre ja dann nicht unser Problem gewesen, hihi.

So stand Stinkis 5er Touring den ganzen Tag mit diesem merkwürdigen Schneehäubchen auf der Frontpartie bei uns auf'm Parkplatz rum - bis gegen Mittag die Sonne raus kam. Am Nachmittag gegen 15 Uhr, als ich abermals eine zusammen mit Dagmar und Renate rauchte, hatte der Schnee auf und um die Stoßstange die Frechheit besessen, sich von der Sonne soweit erwärmen zu lassen, sodass er einfach runter auf den Boden gefallen ist und ein Häufchen vor der Stoßstange bildete (böses Schneehäufchen!). Stinki kam schließlich mit Labertasche zum Rauchen raus und bückte sich glotzend vor seinem Auto, so als wenn er's nicht glauben könnte und brabbelte irgendwas Unverständliches, als Dagmar zu ihm sagte, dass sein Auto aber lecker aussieht. Welches Wunder...ein Schneehäufchen vor dem BMW! Stinki stand da jedenfalls, als wenn er auch gleich ein Häufchen machen würde :o)).

Was Stinki natürlich nicht weiß: Mein Clio hatte sich zwischendurch mal selbstständig gemacht und seinen Kumpel, den 5er Touring, mal wegen seiner Schnee-Aufmachung im Frontbereich getadelt und ihm die auch teilweise weggepustet. Clio, Clio, Clio...was Du alles machst, wenn Eva und ich nicht vom Bürofenster aus ein Auge auf Dich haben :o).

Gestern waren an Stinkis Auto zwar die Stoßstange, das Kennzeichen, die Scheinwerfer und auch der Kühlergrill frei, aber an dem Nebelscheinwerfer auf der Beifahrerseite klebte immer noch ne Schnee-Apfelmus-Pampe. Mensch, Stinki, bück Dich und mach den Scheiß wech - das kann doch wohl nicht so schwer sein! :o)

Samstag, 6. Oktober 2012

Sammys Intermezzo mit der Polizei

Keine Angst, mein Lieblings-Stofftier hat nicht plötzlich irgendwelche kriminellen Neigungen entwickelt :o) - nein, sie war nur etwas zu schnell mit dem Auto unterwegs, aber das soll sie Euch selbst erzählen.

Hih, ich bin die Sammy! Maaaaaaann - gestern Abend fiel mir auf, dass ich meine Handtasche bei mir im Fußpflegestudio an der Levinstraße vergessen hatte. Also bin ich mit meinen beiden Kindern Rudolf-Dieter und Chantalle eben zu meinem 1er BMW im Dachsfeld gelaufen, damit wir die Tasche holen konnten.

Auf der Hinfahrt war auch alles okay, aber auf dem Rückweg war ich mit 70 km/h auf der Donnerstraße unterwegs. In Höhe der Weidenstraße stoppte mich die Polizei und machte mich darauf aufmerksam, dass ich mit 70 unterwegs war. Meine Antwort war ja zunächst humorig, denn ich antwortete scherzhaft, dass ich immer so alt aussehe, wenn ich fahre, doch der Witz verpuffte wohl unverstanden. Maaaaann!!! Na ja, ich musste ein Bußgeld bezahlen und werde wohl voraussichtlich auch meinen Führerschein für nen Monat abgeben müssen. Maaaaaaaaaaaaann!!! Auch der von Rudolf-Dieter angebotene Lolly oder das von Chantalle angebotene Fläschchen halfen da nix. Mennoooo!!!

Meine Mutti hat mir schon gesagt, wie ich am besten mit dem ÖPNV zu meinem Fußpflegestudio komme, aber das ist vielleicht ein Umstand. Entweder müsste ich den Reuenberg runter laufen bis zur gleichnamigen Haltestelle - und abends auch noch die Steigung wieder rauf *stöhn* - und dann in den Bus 166 Richtung Burgaltendorf/Hattingen steigen, denn der Bus hält direkt vor dem Haus, in dem mein Fußpflegestudio untergebracht ist, und zwar an der Haltestelle Neukölln, benannt nach einer Zeche, die da früher mal stand. Maaaaaaann!!! Um mir den Fußweg zu ersparen, hat Mutti mir geraten, mit dem Bus 185 Richtung Oberhausen den Reuenberg runterzufahren und dann in den 166 umzusteigen, doch trotzdem müsste ich ein paar Meter zur Haltestelle laufen - entweder zur Haltestelle Bergheimer Steig oder Haltestelle Dachsfeld. Maaaaaaaaaaaaann!!! So eine Scheiße...!!!

Das war Sammys Kommentar zu dem Ganzen. Sammy läuft ja nun mal nicht gerne, deshalb wundert es mich schon, dass sie ihr Auto immer im Dachsfeld abstellt :o). Auch mein Alternativ-Vorschlag, mit der Straßenbahnlinie 103 vom Reuenberg bis zur Haltestelle Donnerstraße zu fahren und dann die letzten 300 m den Weidkamp entlang zu laufen, kam nicht so wirklich gut an. Sammy mag zwar die Gegend, in der wir wohnen, aber die ist nun mal auch ein wenig hügelig bis bergig.

Samstag, 26. November 2011

Gleich geht's zur Weihnachtsfeier

Da wir um 8.45 Uhr am Büro verabredet sind, bin ich schon entsprechend früh da, damit wir pünktlich Richtung Taunus starten können. Auf den Straßen war natürlich noch nicht soviel los, auf der Autobahn konnte ich sogar 170 km/h fahren und musste mich in Höhe der Anschlussstelle Ratingen-Tiefenbroich lediglich einem MG geschlagen geben, hihi. Clio hat es locker genommen, nachdem einige BMW ihm sogar respektvoll Platz gemacht haben :o).

An der Haltestelle Messe-Ost/Stockumer Kirchstraße bot mir ein junger Mann sogar an, mich auf seinem Job-Ticket mit in die Stadt zu nehmen; da er aber eher aussteigen musste als ich, habe ich mich sehr nett für das freundliche Angebot bedankt und musste mir trotzdem ein Ticket ziehen, aber trotzdem fand ich das Angebot sehr nett. Clio, der in etwa 30 m Entfernung am Fahrbahnrand steht, fand das auch freundlich und machte das Daumen hoch-Zeichen.

Gestern wurde Timo dank seines Kumpels Christoph einem Artikel habhaft, in dem irgendein Wirtschaftsbonze 7,50 Euro Mindestlohn als zu hoch empfand - bei 168 Arbeitsstunden im Monat entspräche das einem Bruttogehalt von 1.260 Euro; also einem Betrag, den viele Arbeitnehmer schon mindestens netto verdienen. Der nette Herr schlug 5,50 Euro/Stunde als Mindestlohn vor, was einem Bruttogehalt von 924 Euro entspräche. Timo hat dem Typen daraufhin eine nette Mail geschrieben und seine Befremdung über diese Denkweise ausgedrückt - er hat ihm vorgeschlagen, doch selbst für 5,50 Euro/Stunde arbeiten zu gehen und den Differenzbetrag von 336 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zu spenden. Ich fand Timos Mail voll gut, genau wie Marina. Klar, wenn ich ein Nettogehalt von mehr als 3.000 Euro jeden Monat zur Verfügung habe, kann ich auch große Töne spucken - allerdings kenne ich zum Glück sehr viele, die sehr gut verdienen oder verdient haben, und dieses Lohndumping trotzdem scheiße finden. Deshalb hat Timo auch Recht mit dem, was er schreibt - bevor ich von Ottonormalbürger verlange, für nen Hungerlohn arbeiten zu gehen, von dem derjenige dann auch noch alles selbst bezahlen soll, können die Großschnauzen mit den dicken Brieftaschen ja mal selbst anhand der Praxis versuchen, davon zu leben. 1.260 Euro bzw. 924  Euro brutto entspricht je nach Lohnsteuerklasse Nettogehältern von etwa 650 bis 900 Euro - und da möchte ich diese verwöhnten Sesselfurzer mal sehen, wenn sie davon leben sollten.

Vor allem: Je niedriger das Bruttogehalt, desto niedriger die Rentenbeiträge - und wenn dieser schlecht bezahlte Job irgendwann wegfällt und derjenige auf ALG I angewiesen ist, entspricht das nem Satz von 819 Euro bzw. 600,60 Euro. Da können die Leute direkt noch ergänzend Hartz IV dazu beantragen, was leider auch viele Arbeitnehmer in Vollzeit können. Wenn die Wirtschaft die Leute vernünftig entlohnen würde, könnte der Staat nämlich jede Menge Kohle an Sozialleistungen sparen, aber Rechnen muss man nicht können, und schon gar nicht als Krawattenträger. Niemand kann von diesen Dumping-Löhnen auch noch die Wirtschaft durch Konsum ankurbeln, auch wenn Kaiserin Angela - für die sie sich ja neuerdings hält und sich damit richtig beliebt mach, auch im Ausland - wieder vor der Wirtschaftslobby eingeknickt ist.

Bekloppt ist auch, dass Demonstranten der Occupy-Bewegung von der Polizei teilweise gewaltsam entfernt werden, auch wenn sie friedlich protestieren, aber die gewaltbereiten Neonazis noch von der Bullerei geschützt werden. Irgendwas läuft in diesem Land aber gehörig schief, aber das setzt gesunden Menschenverstand voraus.

Donnerstag, 23. September 2010

Ein neues Stofftier


Fotos: (c) Alexandra Döll, Essen
Auf dem oberen Foto sieht man Sammy und Ecki, meine Lieblingsstofftiere, die sich gerade im Sonnenschein an meinem Schlafzimmerfenster tummeln. Das kleine Wesen auf dem unteren Foto ist Steffi!
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Heute Vormittag, nachdem ich vom Arzt zurückgekommen war, kam die Postbotin mit einem Päckchen für mich, denn letzte Woche habe ich bei http://www.sagatos.de/ einen niedlichen Hamster mit Tasche aus Plüsch bestellt. Am Samstag habe ich den Betrag überwiesen und am Dienstag ging das Tierchen auf die Reise, sodass es heute bei mir angekommen ist. Es ist allerdings ein Hamstermädchen mit niedlichem Stetzchen - manche würden es auch Asi-Palme nennen - sodass ich die Kleine Steffi getauft habe, weil ich fand, dass das gut zu ihr passt! Marina, die bereits das o. a. Foto gesehen hat, stimmte mir zu.


Steffi hat sich bereits mit Sammy und Ecki angefreundet, wobei ich befürchte, dass die beiden Miniberggorillas Steffi zu allerhand Unsinn anstiften werden. Erst letzten Samstag sorgten sie und einige andere meiner Stofftiere wie etwa das große Monchichi-Mädchen Anna, deren Lebensgefährtin Erna (ein Huhn mit Ringelsocken), Sammys kleinwüchsige Kinder Udo, Eumel und Louie, mein Plüschbär Dr. Niedrig und Sammys Freund, der Midi-Berggorilla Sam, für großes Hallo bei mir in der Straße, denn Sammy und Ecki waren so beeindruckt von der Flucht zweier Familien mit einem selbstgebastelten Heißluftballon aus der damaligen DDR - darüber hatten sie einen Bericht im Fernsehen gesehen - dass sie das doch glattweg bei mir in der Straße nachgespielt haben. Sammy und Ecki haben einen kleinen Heißluftballon gebastelt und genau festgelegt, wo was liegt: Von der nächsten Einmündung bis zum Ford Ka meiner Nachbarin war Gebiet der DDR, zwischen dem Ka und meinem dahinter parkenden Clio war der frühere Todesstreifen, wo Anna und Erna als Grenzsoldaten fungierten und hinter meinem Clio war Westdeutschland, wo Dr. Niedrig und Sam als freundliche Polizisten im Westen auf die Neuankömmlinge warteten.


Die kleinen Plüschtiere sind zusammen mit Sammys neuester Bekanntschaft - Daniel, der dalbrige Dachs, dem sie immer den Weg zurück ins Mühlbachtal zeigen muss - mit dem Ballönchen und dem daranhängenden Körbchen abgehoben und sie waren gerade über dem Todesstreifen, wo sich Erna schon als Abfangjägerin klar machte, als ein Mégane in unsere Straße einbog. Der arme Mann hat sich mächtig erschrocken, als plötzlich vor seiner Windschutzscheibe ein Ballon mit quiekenden Stofftieren auftauchte und trat auf die Bremse, sodass das Ballönchen Aufwind bekam und über den Mégane hinweg schwebte, um kurz danach in Höhe der Altglas- und Altpapier-Container auf der Ecke aufzusetzen. Sam und Dr. Niedrig konnten gerade noch zur Seite springen, genau wie Anna und Erna. Es ist alles noch mal gut ausgegangen, aber Sammy und ihre plüschigen Freunde bekamen eine mündliche Verwarnung von der echten Essener Polizei.


Falls sich jetzt jemand fragen sollte, ob bei mir alles in Ordnung ist: Ich habe weder Marihuana geraucht noch LSD eingeworfen noch Reissdorfer Kölsch getrunken, ich bin einfach nur phantasiebegabt und habe verrückte Ideen bzw. meine Stofftiere haben ein Eigenleben :o). Ich befürchte, dass Sammy und Ecki der kleinen Steffi auch jede Menge Blödsinn beibringen. Na ja, "unsere große" Steffi lernt ja auch jede Menge Blödsinn von Marina und mir, hihi. Dafür macht Steffi öfter asoziale Kaugummi-Blasen und versucht, uns das auch beizubringen.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Wilde Träume von Stadtparks

Es geht auf Vollmond zu und Alex hat auf ihrer Trauminsel ziemlich wilde Träume. Thomas ist doch etwas besorgt, wenn sie mit breitem Grinsen neben ihm liegt, im Schlaf murmelt oder ihre Patschhand unvermittelt auf seine Gewürzgurke legt. Diesmal hat sie von Düsseldorf geträumt - genauer gesagt von dem kleinen Park am Ständehaus K21.

Die Kollegen verticken lustige Artikel im Park, was jedoch den Verdacht der Polizei zu erregen scheint, denn plötzlich ist in der Friedrichstadt verstärkte Polizeipräsenz vor Ort, vor allem in unmittelbarer Umgebung des K21. Dabei machen die Kollegen doch gar nix! Steffi z. B. hat am Portal zum K21 einen Wickeltisch aufgebaut, auf dem sie warmen Kaffee oder heißen Kakao anbietet. Unter ihrer Jacke hat sie selbst gemachte Aufkleber. Sie spielt dann öfter Trench Open, wenn ein Kunde ein Heißgetränk erstehen möchte, und versucht nebenbei noch, ihre Aufkleber an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Marina steht unschuldig grinsend unter einer Kastanie und verkauft Mundwasser sowie Blendi-Kinderzahncreme - das Prinzip Trench Open ist auch für sie sehr hilfreich.

Auf einer Bank unweit der kleinen Wasserfläche haben Thomas und Alex im Kollektiv die Trench Open, bieten aber natürlich unterschiedliche Dinge zum Verkauf an. Alex selbst verkauft wahlweise Nippel up (c) gegen wunde Brustwarzen oder bunte Kondome, Thomas hingegen vertickt feinsäuberlich gefaltete Feinripp-Unterhemden.

Arno hat sich am Denkmal an dem kleinen, verschmutzten Teich postiert. Wenn er die Trench Open hat, können sich die Kunden über Pröbchen von Parfum oder After Shave freuen, aber obwohl er pro Pröbchen 4 € verlangt, hat er das ganze Zeug kostenlos in irgendwelchen Parfümerien in der Umgebung abgestaubt. Ansonsten ist er völligst sauer darüber, dass Steffi wieder so verboten gut aussieht und an ihrem Stand mit dem Wickeltisch von Frauen belagert wird. Am liebsten würde er ihr eine Abmahnung verpassen, aber die hätte ja keine rechtliche Grundlage. Auch die Wasserhühner gehen ihm auf den Keks - entweder rennen sie einfach über seine frisch geputzten Schuhe oder kötteln sogar mal darauf.

Zeno hat sein Plätzchen am Eingang des Parks eingenommen. Natürlich hat auch er die Trench Open - er verkauft Autogramme von berühmten Rock-Größen, unter anderem auch von sich selbst.

Da Arnos Verkauf nur mäßig läuft, quatscht er eines schönen Tages Thomas an, um von ihm zu erfahren, wie er es schafft, problemlos seine Ware an den Mann zu bringen. Thomas setzt zu einer Erklärung an. "Ja, hm...ich hab da halt so Kontakte - also Geschäftskontakte, meine ich...wenn man dann gut ist, kommen die Leute schon freiwillig zu einem!" Alex grinst breit über diese Erklärung, während Arno Thomas am liebsten stehenden Fußes erschießen würde. Arno geht frustriert zurück ans Denkmal und versucht es fortan mit Rabatten auf seine Pröbchen, manchmal bringt er auch "motivierende" Beispiele für die Vorteile, die es hat, wenn man bei ihm Parfum oder Rasierwasser kauft. "Wenn Sie diese zwei Duftwässerchen nehmen und mich direkt dazu, dann ist das genauso, als wenn sie mit zwei Männern gleichzeitig ins Bett springen!" Dieses Beispiel bringt er aber auch nur zweimal - nämlich das erste und das letzte Mal - denn nachdem er von einigen Weibern Prügel kassiert hat, überlegt er sich doch besser, was für einen Scheiß er da von sich gibt. Stattdessen rennen die Damen lieber zu unserem Frauenmagnet Steffi und finden sie verboten gut aussehend, vor allem, wenn sie wieder das betretene Gesicht macht...