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Freitag, 30. Oktober 2015

Wochenend' und Sonnenschein

Seit einer Stunde habe ich Wochenende und das Wetter passt auch dazu. Die Woche hat zwar viel Spaß gemacht, aber anstrengend war sie natürlich trotzdem.

Gestern und vorgestern war ich zum ersten Mal in unserer Zweigstelle am Rhein-Ruhr-Hafen, die aber kaum drei Kilometer von unserer Hauptstelle in Broich entfernt liegt. Da konnte ich gestern Mittag sogar den Zeppelin am Himmel sehen, denn der Flughafen Essen/Mülheim ist nicht allzu weit entfernt.

Morgen soll das Wetter noch besser werden und auch wieder wärmer. Vielleicht sehen wir unser Luftschiff dann öfter am Himmel.

Mein erstes Gehalt ist auch bereits eingetroffen *freu*, wobei es in diesem Monat ja nur etwas mehr als ein halbes Gehalt ist, weil ich ja einen Tag vor der Monatsmitte in Mülheim angefangen habe zu arbeiten. Nächsten Monat dürfte es dann finanziell noch besser aussehen, denn dann bekomme ich ja ein volles Gehalt für den November - auch wenn der Zombie auf der Sparkasse vor zwei Wochen meinte, dass ich ja noch gar kein Gehalt bekommen hätte und ja auch morgen wieder arbeitslos sein könnte. Ein reizender und wirklich motivierter junger Mann...*Ironie*.

Bezeichnenderweise habe ich gerade in Borbeck leider schon häufiger mitbekommen, dass die Herrschaften im Kundenservice - in dem Zusammenhang leider ein unpassender Begriff - insbesondere ALG I- und Hartz IV-Empfänger ziemlich von oben herab behandeln, sodass ich da wohl kein Einzelfall war. Hm, auch Menschen mit geringem Einkommen sind Kunden und haben es verdient, als solche behandelt zu werden, aber manche Anzugträger meinen ja, dass nur immer alle anderen arbeitslos werden, außer ihnen selbst natürlich und sich über andere stellen können. Das passiert, wenn solche Jüngelchen in der Grundschule bei den Fächern Sozialverhalten, Benehmen und Kundenorientierung gefehlt haben.  

Mein erweitertes Führungszeugnis habe ich gestern am späten Nachmittag auf dem Bürgeramt in Borbeck beantragt. Da dafür ja eine Gebühr zu entrichten ist, war ich nochmal auf der Sparkasse in Borbeck und habe ein wenig Geld am Automaten geholt. Als mein "Lieblingsmitarbeiter" da auch noch mit seinem Konterfei auf einem Werbeplakat für das Junge Konto prangte, war ich allerdings mehr ent- als begeistert.

Der Termin auf dem Bürgeramt dauerte auch nicht allzu lang, nämlich nur knapp fünf Minuten. Das Führungszeugnis dürfte in spätestens zwei Wochen bei mir eintreffen lt. der Auskunft der Mitarbeiterin auf dem Bürgeramt.

Samstag, 17. Oktober 2015

Achtung, Zombies auf der Sparkasse Borbeck :o)

Gestern Nachmittag nach Feierabend war ich auf der Sparkasse Borbeck, denn da ich ja seit einigen Tagen wieder einen festen Arbeitsvertrag habe, wollte ich da noch mal wegen Dispo anfragen, den mir der "reizende" junge Mann beim letzten Mal in Aussicht gestellt hatte, wenn ich einen regulären Arbeitsvertrag habe und nicht nur einen Vertrag auf Honorarbasis.

Tja, gestern hatte ich ein etwa 25-jähriges, demotiviertes Jüngelchen, das sich aber in seinem gut sitzenden Anzug wichtig vorkam. Er war erstaunt darüber, dass ich eine Probezeit im Arbeitsvertrag stehen habe :o)). Hm, wenn er ein bisschen gebildet und ein bisschen weniger untot gewesen wäre, hätte er eigentlich wissen müssen, dass es bei Arbeitsverträgen Probezeiten gibt, aber in der Schulstunde in der Berufsschule hatte Muttis kleiner Liebling wahrscheinlich gefehlt, hihi.

Auf jeden Fall habe ich keine Erhöhung meines Dispos bekommen, denn ich könnte ja morgen wieder arbeitslos sein, habe ja noch den Kontokorrentkredit (der sich aber in spätestens zwei, drei Monaten bei regelmäßigem Verdienst erledigt haben dürfte) und noch gar kein Gehalt bekommen. Wie auch? :o) Gehälter werden in der Regel immer zum Monatsende gezahlt...

Anfang des neuen Jahres soll ich dann wieder vorsprechen, wenn ich dann die Arbeit noch hätte, dann könnte man da vielleicht mal drüber sprechen. Nee, Anfang des neuen Jahres werde ich höchstens noch bei der Sparkasse auftauchen und mein seit 21 Jahren bestehendes Girokonto dort kündigen, denn mir reicht es jetzt endgültig mit soviel Arroganz und Demotivation mancher Mitarbeiter in diesem Geldinstitut, zumal das jetzt schon der dritte Arroganzling in Folge war - und der demotivierte Zombie gestern hat dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt. Wahrscheinlich hat er nur im PC gesehen, dass ich zuletzt Hartz IV bezogen habe und deshalb in seinem kleinen Hirn gemeint, dass ich seit vielen Jahren ständig von Sozialleistungen lebe *grummel* - nee, das war jetzt gerade mal für zehn Monate der Fall, aber deshalb freue ich mich immer über solche Mitarbeiter: Haben noch nicht viel geleistet, meinen aber, weil sie bei einer Bank arbeiten, sind sie wer und ein Anzug ersetzt fehlende fachliche und menschliche Kompetenz.

Die Erklärung, warum ich jetzt noch keine Erhöhung des Dipsos bekomme, wäre vollkommen okay, aber ich kann nicht auf arrogante, demotivierte, wichtigtuerische Großschnauzen, die kaum über den Rand der Theke hinausgucken können, geschweige denn, über ihren eigenen Tellerrand. Der Ton und das Benehmen machen nämlich auch die Musik. Das Jüngelchen kannte mich überhaupt nicht, aber meinte, da den Obermäc mimen zu müssen. Es wird nämlich immer gerne unter den Tisch fallen gelassen, dass ich viele Jahre lang immer Guthaben auf meinem Konto hatte, teilweise mehrere tausend Euro - nein, unser Super-Jüngelchen konzentrierte sich da lieber auf die jüngste Vergangenheit und das stört mich gelinde gesagt sehr.

Ich glaube, wenn ich mich so gegenüber meinen Teilnehmern verhalten würde wie manche Sparkassen-Mitarbeiter in Borbeck gegenüber ihren Kunden, würde ich das exakt zweimal machen - nämlich das erste und das letzte Mal, dann wäre Schluss mit lustig bzw. mit Arbeit. Manche meinen offenbar in ihrer grenzenlosen Arroganz und Dummheit immer noch, dass immer nur die anderen arbeitslos werden - nur sie selbst nicht...

Früher waren auch im Kundenservicebereich sehr nette Mitarbeiter tätig, aber das hat sich leider in den letzten Jahren gewandelt. Da frage ich  mich eher, ob die Sparkasse Essen noch Kunden braucht angesichts solcher Mitarbeiter - von Millionären einmal abgesehen.  

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Haste was, biste was...

...haste nix, biste nix, so könnte man den Umgang der Sparkasse Essen mit langjährigen Kunden beschreiben. Seit ich in Vollzeit arbeite, was immerhin mit kurzen Unterbrechungen seit Dezember 2000 der Fall ist, besteht für mein Girokonto ein Dispo von 900 EUR - und das, obwohl ich stets immer mehrere hundert EUR pro Monat mehr verdient habe als die 900 EUR. Ich habe diesen Dispo lediglich ein einziges Mal in Anspruch genommen und das ist mittlerweile auch schon wieder fast zehn Jahre her, sonst bestand insbesondere seit 2009 immer ein hohes Guthaben von mehreren tausend EUR auf meinem Konto, das ich immerhin seit April 1994 bei der Sparkasse Essen habe.

Dass ich bis einschließlich diesen Monat stets Guthaben hatte und dass es keinen einzigen negativen Schufa-Eintrag für mich gibt, interessiert die Herrschaften aber plötzlich nicht mehr. Gestern hatte ich einen "freundlichen" Schrieb meiner Geschäftsstelle in Borbeck im Briefkasten, der mich darüber informierte, dass man mir den Dispo streichen wollte, weil meine Einnahmen in den letzten Monaten stark zurückgegangen seien (kein Wunder bei ALG I). Wenn ich damit nicht einverstanden wäre, sollte ich entweder dort anrufen oder in die Geschäftsstelle kommen. Das habe ich heute auch getan, d. h. ich bin persönlich in Borbeck vorbei gegangen, um Rücksprache zu halten.

Ich wäre ja noch damit einverstanden gewesen, wenn man mir den Dispo vorübergehend reduziert hätte, aber mit einer vollkommenen Streichung war und bin ich natürlich nicht einverstanden, zumal das ja wieder nur zugunsten der Spaßkasse wäre, denn die "normalen" Überziehungszinsen sind natürlich höher als die für einen Dispo. Allerdings konnte ich mich heute von einem arroganten Anzugträger in der Geschäftsstelle Borbeck abbügeln lassen, den es offenbar weder interessierte, dass ich seit 20 Jahren Sparkassen-Kundin bin noch, dass ich praktisch immer Guthaben auf meinem Konto hatte. Seine lapidare Antwort lautete: "Ja, ja, das kennen wir schon! Solche Geschichten hören wir jeden Tag von Arbeitslosen...!", so nach dem Motto "Du kleines, faules Dummchen hast dich jetzt nach uns arroganten Säcken zu richten, da interessiert uns doch nicht, was war und dass du immer Guthaben auf dem Konto hattest." Sorry, guter Kundenservice sieht jedenfalls anders aus. Kundenbindung erreicht die Sparkasse damit auch nicht, eher Kundenvergraulung.

Ich habe ja keine Sicherheiten vorzuweisen, weil ich ja außer meinem Girokonto nix weiter bei der Sparkasse habe - wenn ich mir dieses arrogante, selbstgefällige Geschäftsgebaren so angucke, bin ich da auch froh drüber, dass ich dort keine Fonds, Sparbücher oder sonstwas in der Art laufen habe.

Eins weiß ich in jedem Fall: Es geht ein Beschwerdeschreiben an die Hauptstelle in Essen raus und die Verbraucherzentrale wird auch informiert. Wenn ich wieder Arbeit habe, werde ich mein Konto bei der Sparkasse Essen jedenfalls kündigen - dann können andere Geldinstitute damit arbeiten, aber ich habe keine Lust, mich als langjährige Kundin von einem arroganten Anzugträger so herablassend und desinteressiert behandeln zu lassen. Auch meine Drohung, die Verbraucherzentrale einzuschalten, interessierte ihn nicht ("Die werden Ihnen auch nichts anderes sagen!"), weil er wohl nicht damit rechnet, dass sich jemand tatsächlich zur Wehr setzt. Darauf spekulieren solche Herrschaften ja, dass man sich von ihrer arroganten Art einschüchtern lässt und alles stillschweigend zu den eigenen Ungunsten akzeptiert.

Wie gesagt: Ich habe den Dispo nie ausgereizt, im Gegenteil, aber so, wie jetzt mit mir umgegangen wird, habe ich keine Lust, diese Geschäftsbeziehung fortzuführen. Wenn man mal so ins Internet guckt, findet man ja auch da jede Menge Beschwerden über die Sparkasse in ganz Deutschland, weil für die Sparkasse wohl Sachen wie Kundenorientierung und Kulanz Fremdwörter geworden sind. Auch Renate konnte mir da am Telefon so eine tolle Geschichte von der Schwester einer Freundin in Süddeutschland berichten. Die stellvertretende Filialleiterin hat dort Blödsinn bei der Berechnung eines Darlehens gemacht, aber leider wurde der Fehler seitens der Sparkasse auch nicht korrigiert - soll doch die Schwester sehen, wie sie mit dem Mist klar kommt. Entschuldigung für den Fehler? - Fehlanzeige! Die lapidare Antwort des neuen Filialleiters lautete: "Andere hat's noch schlimmer getroffen als Sie!" Na, das ist ja eine sehr sinnige Aussage. "Och, du hast die Pest?! Ja...andere haben Cholera oder Ebola, die sind dann noch schlimmer dran!" - dieses Niveau hatte die Aussage jedenfalls. Das nennt sich dann Kundenservice...nee, ich nenne es eher Kundenverarschung und -verprellung.

Komisch, die "kleinen Leute" werden gerne von Banken wie der letzte Dreck behandelt, aber Franjo Pooth konnte die Sparkasse Düsseldorf vorne und hinten alles rein schieben, obwohl da alle Reserven ausgereizt waren - liegt wohl daran, dass der liebe Herr Pooth mit der dümmsten schwarzhaarigen Blondine Deutschland verheiratet ist, die in den Medien gehyped wurde (wen wundert's bei dem Niveau im Fernsehen).

Ich halte es da einfach mal mit dem Satz, den Sonne Highlight gestern gepostet hatte und worüber ich ja auch gebloggt hatte: "Am Ende des Spiels landen König und Bauer in derselben Schachtel." Tja, dieser überaus sympathische, desinteressierte und blasierte Anzugträger hat wohl gar nicht auf dem Schirm, dass er morgen selbst arbeitslos sein könnte - ach nee, das trifft ja immer nur die anderen, nie einen selbst. Zur Personalarbeit unserer Spaßkasse hatte ich mich ja auch schon vor einigen Wochen hier geäußert, denn wenn die jetzt schon jemanden mit kaufmännischer Ausbildung und Berufserfahrung als zu hoch qualifiziert ansehen und man derjenigen deshalb keine Stelle anbieten kann, was ja so in der Absage an meine frühere Kundin stand, dann weiß man wohl, wer bzw. was da arbeitet...