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Freitag, 6. April 2012

Offenbar mindestens ein Buchverkauf

Wie ich soeben festgestellt habe, als ich eher zufällig einen Blick auf amazon.de warf, habe ich mindestens ein Buch verkauft - im konkreten Fall meine im November 2008 veröffentlichte Novelle "Liebe, Tod und Teufel", die ja auch schon in verschiedenen regionalen Zeitungen (u. a. Westfälische Nachrichten, Dorstener Zeitung, Münstersche Zeitung) rezensiert wurde.

                             Cover "Liebe, Tod und Teufel" - Quelle: amazon.de

In der 112 Seiten langen Novelle geht es um die Bestatterin Nelly, die im Sommer kurzzeitig zwischen drei Männern steht - ihrem Freund Georg aus Oberhausen, einem Teilnehmer ihrer Trauergruppe, Raoul, und ihrem besten Freund und Mitinhaber des Bestattungshauses, Steve. Die Geschichte spielt in Gerschede, Dellwig und Borbeck. Neben Liebe, Gefühlschaos, subtilem Grusel und schwarzem Humor kommt auch die Erotik nicht zu kurz.

Bibliographische Daten:
Alexandra Döll
Liebe, Tod und Teufel. Eine makaber-humorvolle Liebesgeschichte aus'm Ruhrgebiet
November 2008, 112 Seiten, Paperback
ISBN: 978-3837074413
Preis: 8,50 €

Auch von meiner Liebesgeschichtensammlung "Vier Jahrszeiten" scheine ich noch ein Exemplar verkauft zu haben, wie mir die Verkaufszahlen mitteilten. Jede der vier Liebesgeschichten spielt in einer anderen Jahreszeit - und natürlich im Pott, konkret in meiner Heimatstadt Essen, genauer gesagt in den Stadtteilen Schönebeck, Borbeck, Bergerhausen, Bredeney, Baldeney, Frohnhausen und Bedingrade.

                                                      Cover "Vier Jahreszeiten" - Quelle: amazon.de

Das Cover-Foto ist von mir im Februar 2005 geschossen wurden, als die Sonne an einem ziemlich kalten Abend im Westen über Schönebeck unterging. Während "Liebe, Tod und Teufel" eher von düsterer Romantik geprägt ist, bedient "Vier Jahreszeiten" eher die romantischen Gemüter - egal, ob im Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter. Gerade bei der Herbst- und Wintergeschichte darf auch mal herzhaft gelacht werden.

Bibliographische Daten:
Alexandra Döll
Vier Jahreszeiten. Vier Liebesgeschichten aus'm Ruhrgebiet.
Dezember 2010, 72 Seiten, Paperback.
ISBN: 978-3842341470
Preis: 5,50 €

Unter amazon.de sind natürlich auch meine weiteren Bücher

  • Mitten aus'm Pott (Januar 2007)
  • Absoluter Horror (November 2007)
  • Wenn es Nacht wird im Pott (Dezember 2007)
  • Düstere Schauergeschichten (April 2010)
  • Hart wie Krupp-Stahl (September 2011)
erhältlich sowie natürlich auch in weiteren Online-Buchshops, teilweise sogar in Präsenz-Buchhandlungen im Ruhrgebiet, meist unter der Rubrik "Regionales".

Mittwoch, 29. September 2010

Was Erfreuliches und was Nerviges

Gestern stellte ich eher zufällig fest, dass mein Buch "Liebe, Tod und Teufel" in einem Artikel der Online-Ausgabe der Ruhr-Nachrichten vom 20. September 2010 kurz positiv rezensiert wurde, zusammen mit einigen anderen, noch nicht so bekannten Autoren aus dem Ruhrgebiet und dem Münsterland. Juhu! Das war natürlich ein Grund zur Freude.

Wesentlich nerviger finde ich allerdings, wenn die FAZ einem die Welt erklären will. Gestern stieß ich eher zufällig über Twitter auf einen Artikel der FAZ, der die durchschnittliche Arbeitszeit der Deutschen mit 38,5 Wochenstunden angab und davon ausging, dass Frauen wesentlich weniger Überstunden machen als Männer, vor allem nicht jene Damen, die in Büroberufen tätig sind. Die FAZ war es auch, die vor einigen Jahren behauptet hat, Bottrop wäre die hässlichste Stadt Deutschlands. Hmmmm...ich frage mich immer, woher die FAZ ihre ominösen Erkenntnisse hat. Ich kenne genug Frauen im Büro - mich eingeschlossen - die einiges mehr als 40 Std. die Woche arbeiten und die eine Vielzahl von Überstunden anhäufen.

Vor allem: Was will uns das jetzt sagen? Soll das ein indirekter Appell an die Arbeitgeber sein, keine Frauen einzustellen, weil die eh nie Überstunden machen, damit sie ja pünktlich zu ihrer angeblichen Bestimmung - Mann, Herd, ggf. Kinder - kommen? Es wäre schön, wenn die FAZ ihre Behauptungen mal anhand der Praxis überprüfen würde, aber wenn ich natürlich Beamte befrage, die um punkt 8 Uhr ihre Stube öffnen und um punkt 16 Uhr schließen, dann kann ich sowas auch behaupten. Als ich vor einigen Jahren die berühmt-berüchtigte Steuerberatungsgesellschaft im Düsseldorfer Norden verließ, hatte ich sage und schreibe 160 Überstunden angehäuft, wovon mir nach Abfeiern einer gewissen Zahl auch noch jede Menge ausbezahlt wurden. Meine Freundinnen, die dort bis heute tätig sind, arbeiten auch als "Tippsen" meist wesentlich mehr als 40 Stunden und selbst hier in unserem kleinen Outplacement-Unternehmen leistet jede Einzelne von uns weit mehr als 40 Wochenstunden ihrer Arbeit.

Da fragt man sich auch, ob es für die FAZ-Redakteure noch ein Leben nach dem Feierabend gibt. Ist jemand ein schlechter Mensch, wenn er pünktlich Feierabend macht, weil er zuhause Familie, Freunde und Hobbies hat? Interessant ist allerdings, dass manche Männer ihre Sekretärinnen auch gerne bis in den späten Abend versklaven - vormittags sind die hohen Herren oft damit beschäftigt, die FAZ zu buchstabieren und nachmittags kurz vor Feierabend fällt ihnen ein, dass sie noch mal eben die Welt retten müssen. Frau und Kinder dienen da vielfach ohnehin eher zu Repräsentationszwecken, habe ich den Eindruck.

Zu dem Statement, dass Bottrop die hässlichste Stadt Deutschlands sei: Ich frage mich, ob der FAZ-Redakteur, der das verfassst hat, überhaupt mal selbst in Bottrop war oder ob er mal irgendwas vom Hörensagen übernommen hat. Schmudddelecken hat jede Stadt, übrigens auch Frankfurt am Main. Bottrop wiederum hat auch einige schöne Fleckchen Erde, und das nicht nur im eingemeindeten Kirchhellen.

Heute früh stellte ich mich mit meinem Clio ans Ende der Parkzone, unmittelbar vor den Beginn des Halteverbots. Ein 5er BMW hat's glatt noch gebracht, sich vor mich zu stellen, da man es BMW-Fahrern ja prinzipiell nicht zumuten kann, mal mehr als drei Meter zu laufen. Meine Hinterfrau hat mir genug Platz gelassen, aber auch die kann ja zwischendurch wegfahren, sodass ich von hinten auch noch zugeparkt werde. Echt, Denken ist Glücksache, vor allem bei BMW-Fahrern. Fahren die Redakteure der FAZ eigentlich auch alle BMW? Würde mich nicht wundern. Ich mag ja die Autos, aber in den seltensten Fällen die Fahrer...nicht umsonst sind BMWs ja häufiger Gegenstand von Satiren.