Heute Morgen saß eine niedliche Kohlmeise vor meiner geöffneten Balkontür, in der ich gerade stand und rauchte, und meckerte offensichtlich über das nasse Wetter, bevor sie wieder in den Kirschbaum abflatterte :o). Dort traf sie auf einige Artgenossinnen und ein Rotkehlchen, das sich neugierig in den Zweigen umblickte.
Bei uns in den Gärten bzw. in der Luft drum herum kann man ohnehin jede Menge unterschiedliche Vogelarten bewundern - Kohlmeisen, Tannenmeisen, Blaumeisen, Amseln, Drosseln, Grünfinken, Spatzen, Buntspechte, Schwarzspechte, Kleiber, Stieglitze, Bussarde, Tauben, Perltäubchen, Käuzchen, Rotkehlchen, Kolkraben, Elstern, Dohlen...als ich gestern Vormittag mit Clio vom Einkaufen zurückkehrte, saß ein Kolkrabe auf den Müllsäcken am Straßenrand und öffnete selbige, wohl um zu schauen, ob etwas für ihn Interessantes da drin ist. Offenbar war der Inhalt dem großen Vogel aber nicht genehm, denn nach zwei Minuten schwang er sich wieder krächzend in die Lüfte über Gerschede.
Das Vogelparadies während eines Gewitters im Juni 2013 - (c) Alexandra Döll, Essen
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Sonntag, 14. Februar 2016
Freitag, 30. Januar 2015
Schnee, Tauwetter und die Vögelchen
Heute hat es in den frühen Morgenstunden über Essen geschneit, wenn auch nicht viel - da aber noch Restnässe von gestern übrig geblieben war und es heute Nacht leicht gefroren hat, war wohl unter dem Schnee Eis, was das Fahren nicht so angenehm machte im Berufsverkehr, wie meine Mom mir sagte. Sie hat für eine Strecke, für die sie sonst 15 Minuten benötigt, das Dreifache an Zeit gebraucht.
Jetzt taut es hier aber über dem Essener Nordwesten - es tropft von Balkonen, Bäumen und Laternen. Zeitweise zeigt sich sogar mal die Sonne. Mal schauen, wie es nach heute Nacht ist, falls es wieder frieren sollte.
Als ich kurz vor Mittag mit Clio zur Sparkasse an der Donnerstraße fuhr, waren die Straßen nur noch regennass und von meinem fahrbaren Untersatz musste ich auch nicht mehr allzu viel Schnee entfernen, der auch nicht mehr angefroren war. Das Jobcenter Essen hatte mein Hartz IV pünktlich überwiesen, aber begeistern tut mich das alles trotzdem nicht, zumal es finanziell ziemlich eng wird. Da bleibt nur zu hoffen, dass ich in Kürze wieder in Brot und Arbeit stehe - der gute Anfang ist ja gemacht, z. B. durch meine Vorstellungsgespräche, wobei das nächste am Montagvormittag folgt :o) - und auch mit meinen E-Books kann ich sicherlich den einen oder anderen EUR dazu verdienen, genau wie mit meinen Artikel unter experto.de, aber ein regelmäßiges, angemessenes Gehalt ist natürlich nicht mit ALG I und Hartz IV zu vergleichen. Und dann ist ja da noch die Idee für meine Selbstständigkeit, deshalb habe ich ja auch nächste Woche das Assessment Center in der Weststadt-Akademie :o).
Deshalb kriege ich auch immer regelmäßig einen Brechreiz, wenn im Fernsehen diese "Vorzeige-Hartz IV-Empfänger" gezeigt werden, die nix auf die Kette kriegen, sich ausdauernd weigern, einen Beruf zu erlernen oder in irgendeiner Form zu arbeiten (notfalls kann frau sich ja auch noch schwängern lassen, wie ja auch manche Misanthropen in ihren zynischen Internet-Kommentaren anmerken...) oder sich wundern, dass ihnen die Stütze gekürzt wird, wenn sie unentschuldigt nicht zu einem Termin, einer Qualifzierungsmaßnahme usw. erschienen sind. Leider wird nie über Fälle wie meinen berichtet, bei denen von den Voraussetzungen her alles stimmt - Qualifikation, Berufserfahrung, Motivation usw. - aber die aus anderen Gründen durchs Raster des oft reichtlich beschränkten Arbeitsmarktes fallen: zu alt, zu teuer, zu seriös oder was auch immer. Aus dem Grunde kriege ich auch immer einen Brechreiz, wenn manche Arbeitgeber in unermesslicher Arroganz es überhaupt nicht für nötig halten, auf Bewerbungen zu antworten und dann rumheulen, dass angeblich Fachkräftemangel herrscht - der ist ja dann wohl eher hausgemacht, denn die Fachkräfte werden ja von vielen sog. Arbeitgebern gerne durch Arroganz und Ignoranz abgewatscht - genau wie auf all jene, die mein XING-Profil anklicken, das dem einen oder anderen Jüngelchen sicherlich nicht gefällt, weil daraus schon zu erkennen ist, dass ich nicht für Geld meine eigene Mutter an den Teufel verticken würde, und sich dann nicht mehr melden.
Heute suchen viele Arbeitgeber nicht mehr die Guten und Besten, sondern die Richtigen, die in die teilweise beschränkte Unternehmenskultur passen. Da ist nix bei, in einem Call Center zu arbeiten und einer arglosen alten Dame mit Blick auf den eigenen Profit eine Wellensittichberufsunfähigkeitsversicherung oder eine Sterbegeldversicherung für Zwerghamster aufzuschwatzen, die die Halterin des Kleinnagers aber erst bekommen würde, wenn der Zwerghamster mindestens fünf Jahre alt ist - so alt werden die kleinen Tiere nämlich leider nicht, mit viel Glück, bei guter Pflege und guten Genen maximal drei Jahre, haha. Ich würde mich in Grund und Boden schämen, andere in aufdringlicher Weise am Telefon über den Tisch ziehen zu wollen, aber bei manchen reicht es vom Verstand und vom Sozialverhalten her wohl nicht für mehr...ganz so egal, wo meine Kohle her kommt, ist es mir nämlich nicht.
Nun aber zurück zu etwas Netterem! Ich habe gestern, als das Eichhörnchen putzmunter auf meiner Balkonbrüstung rumturnte, auch wieder ein Tellerchen mit Körnern auf mein Balkontischchen gestellt - heute Vormittag erschien mir ein freundliches Rotkehlchen, das auch einige Körner aufgepickt und mir zum Dank ein Liedchen geträllert hat :o).
Jetzt taut es hier aber über dem Essener Nordwesten - es tropft von Balkonen, Bäumen und Laternen. Zeitweise zeigt sich sogar mal die Sonne. Mal schauen, wie es nach heute Nacht ist, falls es wieder frieren sollte.
Als ich kurz vor Mittag mit Clio zur Sparkasse an der Donnerstraße fuhr, waren die Straßen nur noch regennass und von meinem fahrbaren Untersatz musste ich auch nicht mehr allzu viel Schnee entfernen, der auch nicht mehr angefroren war. Das Jobcenter Essen hatte mein Hartz IV pünktlich überwiesen, aber begeistern tut mich das alles trotzdem nicht, zumal es finanziell ziemlich eng wird. Da bleibt nur zu hoffen, dass ich in Kürze wieder in Brot und Arbeit stehe - der gute Anfang ist ja gemacht, z. B. durch meine Vorstellungsgespräche, wobei das nächste am Montagvormittag folgt :o) - und auch mit meinen E-Books kann ich sicherlich den einen oder anderen EUR dazu verdienen, genau wie mit meinen Artikel unter experto.de, aber ein regelmäßiges, angemessenes Gehalt ist natürlich nicht mit ALG I und Hartz IV zu vergleichen. Und dann ist ja da noch die Idee für meine Selbstständigkeit, deshalb habe ich ja auch nächste Woche das Assessment Center in der Weststadt-Akademie :o).
Deshalb kriege ich auch immer regelmäßig einen Brechreiz, wenn im Fernsehen diese "Vorzeige-Hartz IV-Empfänger" gezeigt werden, die nix auf die Kette kriegen, sich ausdauernd weigern, einen Beruf zu erlernen oder in irgendeiner Form zu arbeiten (notfalls kann frau sich ja auch noch schwängern lassen, wie ja auch manche Misanthropen in ihren zynischen Internet-Kommentaren anmerken...) oder sich wundern, dass ihnen die Stütze gekürzt wird, wenn sie unentschuldigt nicht zu einem Termin, einer Qualifzierungsmaßnahme usw. erschienen sind. Leider wird nie über Fälle wie meinen berichtet, bei denen von den Voraussetzungen her alles stimmt - Qualifikation, Berufserfahrung, Motivation usw. - aber die aus anderen Gründen durchs Raster des oft reichtlich beschränkten Arbeitsmarktes fallen: zu alt, zu teuer, zu seriös oder was auch immer. Aus dem Grunde kriege ich auch immer einen Brechreiz, wenn manche Arbeitgeber in unermesslicher Arroganz es überhaupt nicht für nötig halten, auf Bewerbungen zu antworten und dann rumheulen, dass angeblich Fachkräftemangel herrscht - der ist ja dann wohl eher hausgemacht, denn die Fachkräfte werden ja von vielen sog. Arbeitgebern gerne durch Arroganz und Ignoranz abgewatscht - genau wie auf all jene, die mein XING-Profil anklicken, das dem einen oder anderen Jüngelchen sicherlich nicht gefällt, weil daraus schon zu erkennen ist, dass ich nicht für Geld meine eigene Mutter an den Teufel verticken würde, und sich dann nicht mehr melden.
Heute suchen viele Arbeitgeber nicht mehr die Guten und Besten, sondern die Richtigen, die in die teilweise beschränkte Unternehmenskultur passen. Da ist nix bei, in einem Call Center zu arbeiten und einer arglosen alten Dame mit Blick auf den eigenen Profit eine Wellensittichberufsunfähigkeitsversicherung oder eine Sterbegeldversicherung für Zwerghamster aufzuschwatzen, die die Halterin des Kleinnagers aber erst bekommen würde, wenn der Zwerghamster mindestens fünf Jahre alt ist - so alt werden die kleinen Tiere nämlich leider nicht, mit viel Glück, bei guter Pflege und guten Genen maximal drei Jahre, haha. Ich würde mich in Grund und Boden schämen, andere in aufdringlicher Weise am Telefon über den Tisch ziehen zu wollen, aber bei manchen reicht es vom Verstand und vom Sozialverhalten her wohl nicht für mehr...ganz so egal, wo meine Kohle her kommt, ist es mir nämlich nicht.
Nun aber zurück zu etwas Netterem! Ich habe gestern, als das Eichhörnchen putzmunter auf meiner Balkonbrüstung rumturnte, auch wieder ein Tellerchen mit Körnern auf mein Balkontischchen gestellt - heute Vormittag erschien mir ein freundliches Rotkehlchen, das auch einige Körner aufgepickt und mir zum Dank ein Liedchen geträllert hat :o).
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Mittwoch, 3. Dezember 2014
Kälte im Borbecker Männergarten :o)
Leider ist im Borbecker Männergarten Anfang Dezember die Heizung ausgefallen, sodass die Männergärtnerinnen und ihre Schützlinge ordentlich frieren - da helfen bis zum Eintreffen des Heizungsmonteurs nur die warmen Bettdecken aus dem Schlafraum und weitere Wolldecken. Manchmal tun es selbstverständlich auch warme Gedanken :o)).
Alex und Renate haben den großen männlichen Kindern zwar Kakao gekocht, aber das Quengeln im Gruppenraum nimmt kein Ende. Der Charmin Bear sitzt knurrig an einem Tisch und malt ein Kaminfeuer in der Hoffnung, dass ihm beim Malen eines Feuers wärmer wird. Stinki, ES, Thorsten und der Stationsarzt prügeln sich um die Kuschelmatte, Thomas dreht vor der Tür zum Außengelände Pirouetten und sehnt wärmeres Wetter herbei. Stinki wird nur heiß, wenn Alex grinsend vorbei läuft und ein ebenso heißes Sprüchlein zweideutiger Natur ablaicht.
Renate beschließt, die Männer trotz der Kälte und dem Schnee da draußen vor die Tür zu jagen, denn beim Toben, Gehen und Spielen wird ihnen sicherlich wärmer - der Schlosspark liegt ja fast vor der eigenen Haustür. Steffi - dick eingepackt in eine Wolldecke und bekleidet mit einem dicken Wollpulli nebst Jeans und Wellness-Socken - erklärt sich bereit, in der MäTa zu bleiben und auf den Heizungsmonteur zu warten, während ihre beiden Kolleginnen mit den meuternden Männern vor die Tür gehen.
Schon auf dem Weg zum Schlosspark meutert der Charmin Bear erneut nach heißem Kakao, doch er hatte ja gerade erst drei Tassen. Stinki zieht sich die Mütze bis über die Ohren und verbietet ES, ihm schon wieder einen Vogel zu zeigen, denn einige Amseln hüpfen schimpfend durch das Gebüsch. Thorsten tanzt sich beim Laufen warm, der Stationsarzt hat sich wie eine Schneekugel eingepackt. Thomas dreht beim Gehen immer noch Pirouetten.
Als die Truppe am Teich vorbei läuft, wird den Herren noch kälter - nach ihren Männergärtnerinnen fragen sie natürlich nicht, dennn denen ist es auch recht kalt. Stinki wird kurzfristig warm, als er sich am Teich über Erpel Dieter aufregt, der mal wieder eine Fluppe im Schnabel hat und grummelt: "Ihr seid bestusst!" ES verzichtet darauf, Stinki einen Vogel - in dem Fall: un canard :o) - zu zeigen und will mit Mr. Dole alias Alex Händchen halten, doch die lehnt das dankend ab. Stinki platzt trotzdem fast vor Eifersucht und möchte ES am liebsten in den Teich stoßen, doch dann würde er Ärger mit Alex bekommen und das möchte er nicht so gerne. Der Charmin Bear fängt angesichts der ganzen Enten am und im Teich an, von Entenbraten zu träumen...
Auf der anderen Seite des Teichs biegt die Gruppe in den Wald Richtung Westerberg ab. Stinki hechtet ins Gebüsch wie ein brünftiger Hirsch und möchte für Alex und sich am liebsten ein kuscheliges Iglu aus dem Schnee bauen - Alex muss grinsen und sehnt sich wiederum nach einer Insel mit Palmen, die sie chartern und mit der sie dann abhauen kann :o). Der Charmin Bear ist sehr verängstigt wegen eines Wildkaninchens, das im Schnee sitzt, denn vielleicht beißt das Tier ja?! Thomas hält ein Referat über Rhododendronbüsche am Wegesrand, doch leider hört ihm niemand zu. Thorsten beginnt, die Tauben im Schlosspark zu füttern und kichert dabei: "Wir Tauben müssen zusammenhalten!" - Alex kichert auch und antwortet: "Hey, Thorsten! Zu wenig Sex macht taub!" Thorsten grinst noch breiter und fragt zurück: "Wat hasse gesagt?" Danach kichern alle - bis auf Stinki und der Stationsarzt, die bald vor Eifersucht platzen, genau wie offensichtlich Thomas, der sich plötzlich ganz dicht neben Alex stellt. Renate gackert vor Vergnügen.
Ob es an der Kälte oder am Schnee liegt, lässt sich schwer sagen, aber ES dreht jetzt auch durch, denn ES wirft sich theatralisch in den Schnee am Wegesrand und beginnt, selbigen zu essen. Stinki ranzt: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!", doch ES lässt sich nicht beim Verzehr der weißen Pracht stören. Renate und Alex erwägen ernsthaft, ES einweisen zu lassen, denn normal ist anders :o). Zum Glück schafft es Alex, ES seine Fiesimatenten auszutreiben, denn sie hat folgendes Schild im Schnee entdeckt:
(c) funfire.de
Alex macht ES auf das Schild aufmerksam, begleitet von der dreckigen Lache der Herren Stinki, Thorsten, Thomas und Stationarzt. Renate kichert ebenfalls und schaut sich um, ob Bambi in der Nähe vielleicht gerade in den Schnee pullert. Alex' Maßnahme zeigt Wirkung, denn ES hört augenblicklich auf, den Schnee in sich reinzuschaufeln und plärrt stattdessen: "Mr. Dole, look at me, not at the other animals!" Renate muss noch mehr lachen, genau wie Alex. Stinki mutiert zum Tier und zerrt das plärrende ES unsanft aus dem Gebüsch - ES' Nase putzen darf allerdings mal wieder die arme Renate. Stinki schüttelt gereizt den Kopf und fragt sich, wat denn mit ES eigentlich los ist.
Auf halber Strecke zum Westerberg biegt die Truppe links ab in die Kleingartenanlage Fürstenbergstraße. Bis verschneiten Gärten haben sogar etwas richtig Romantisches an sich, sodass Stinki, Thomas, Thorsten, ES und der Stationsarzt Alex ein Liedchen zu trällern beginnen. Thomas singt "Relight my fire" von Dan Hartmann, Stinki trällert "I wanna kiss you all over", Thorsten bevorzugt "The power of love" von Frankie goes to Hollywood, der Stationsarzt brummt den Metallica-Klassiker "Nothing else matters". ES singt ganz schüchtern einen französischen Chanson von Joe Dassin: "Oh Champs-Elysées" - passt total zum Thema Liebe und Romantik :o)). Alex grinst geschmeichelt, fragt sich aber auch, was denn mit den Herren eigentlich los ist. Renate muss wiederum den nach Kakao quengelnden Charmin Bear beruhigen, der von seinen liebestollen Mitkindern (und der Kälte) ziemlich genervt ist. Raben krächzen vergnügt aus der Luft auf die illustre Truppe in der Kleingartenanlage hinab.
Auf der Frintroper Straße angekommen, versucht der lauffaule Charmin Bear, dem diese Strecke jetzt schon viel zu weit war, zumal es teilweise auch noch steil bergauf ging, einige Autos auf der Frintroper Straße anzuhalten, damit ein Fahrzeug ihn zur MäTa an der Fürstenbergstraße bringt - schade, leider sind die Autos auf der Straßenseite, an der die Kleingartenanlage Fürstenbergstraße liegt, alle Richtung Frintrop - also in Gegenrichtung - unterwegs. Ein Auto hält doch tatsächlich, nämlich ein schwarzer Porsche Panamera. Der Charmin Bear freut sich schon, als der Fahrer die Scheibe auf der Beifahrerseite herunter lässt, prallt aber augenblicklich zurück, als eine weltberühmte Mundharmonika-Melodie aus dem Wageninneren dringt - nämlich die Melodie aus dem Western-Klassiker "Spiel mir das Lied vom Tod". ES beginnt zu plärren, während Thomas verstörte Pirouetten dreht. Stinki bleibt die Spucke weg, genau wie dem Stationsarzt. Alex und Renate kicher, genau wie Thorsten. Der Panamera lässt die Seitenscheibe wieder hoch fahren, dann gibt er mächtig Gas, sodass die Reifen quietschend durchdrehen. Der Charmin Bear hatte für einen Moment lang sogar Angst, dass der Porsche beißen könnte :o).
Da ja kein Auto hält und wenn, nur ein Porsche, der auch noch eine makabere Melodie spielt, bleibt dem Charmin Bear nix anderes übrig, als mit den anderen die Fürstenbergstraße fast bis zum Ende hinunter zu trotten. Seine Laune hebt sich auch nicht, als zwei pfiffige Rotkehlchen am Straßenrand im Gebüsch ebenfalls die Melodie aus "Spiel mir das Lied vom Tod" trällern - die anderen Herren, bis auf ES wiederum, müssen allerdings kichern, weil die Rotkehlchen offensichtlich einen schwarzen Humor haben :o). Aus dem Schnabel von Rotkehlchen hört sich die Melodie offenbar weniger unheimlich an als aus dem Inneren eines Porsche...
Als die Truppe wenig später die MäTa erreicht, kann Steffi allen die frohe Kunde überbringen, dass die Heizung repariert ist und jetzt wieder funktioniert. Zur Feier des Tages hat sie erneut eine große Kanne Kakao für alle gekocht. Es ist bereits angenehm warm im Gruppenraum, als alle den leckeren Kakao mit Sahne und Maulwurfkuchen genießen.
Happy End!!! :o)
Alex und Renate haben den großen männlichen Kindern zwar Kakao gekocht, aber das Quengeln im Gruppenraum nimmt kein Ende. Der Charmin Bear sitzt knurrig an einem Tisch und malt ein Kaminfeuer in der Hoffnung, dass ihm beim Malen eines Feuers wärmer wird. Stinki, ES, Thorsten und der Stationsarzt prügeln sich um die Kuschelmatte, Thomas dreht vor der Tür zum Außengelände Pirouetten und sehnt wärmeres Wetter herbei. Stinki wird nur heiß, wenn Alex grinsend vorbei läuft und ein ebenso heißes Sprüchlein zweideutiger Natur ablaicht.
Renate beschließt, die Männer trotz der Kälte und dem Schnee da draußen vor die Tür zu jagen, denn beim Toben, Gehen und Spielen wird ihnen sicherlich wärmer - der Schlosspark liegt ja fast vor der eigenen Haustür. Steffi - dick eingepackt in eine Wolldecke und bekleidet mit einem dicken Wollpulli nebst Jeans und Wellness-Socken - erklärt sich bereit, in der MäTa zu bleiben und auf den Heizungsmonteur zu warten, während ihre beiden Kolleginnen mit den meuternden Männern vor die Tür gehen.
Schon auf dem Weg zum Schlosspark meutert der Charmin Bear erneut nach heißem Kakao, doch er hatte ja gerade erst drei Tassen. Stinki zieht sich die Mütze bis über die Ohren und verbietet ES, ihm schon wieder einen Vogel zu zeigen, denn einige Amseln hüpfen schimpfend durch das Gebüsch. Thorsten tanzt sich beim Laufen warm, der Stationsarzt hat sich wie eine Schneekugel eingepackt. Thomas dreht beim Gehen immer noch Pirouetten.
Als die Truppe am Teich vorbei läuft, wird den Herren noch kälter - nach ihren Männergärtnerinnen fragen sie natürlich nicht, dennn denen ist es auch recht kalt. Stinki wird kurzfristig warm, als er sich am Teich über Erpel Dieter aufregt, der mal wieder eine Fluppe im Schnabel hat und grummelt: "Ihr seid bestusst!" ES verzichtet darauf, Stinki einen Vogel - in dem Fall: un canard :o) - zu zeigen und will mit Mr. Dole alias Alex Händchen halten, doch die lehnt das dankend ab. Stinki platzt trotzdem fast vor Eifersucht und möchte ES am liebsten in den Teich stoßen, doch dann würde er Ärger mit Alex bekommen und das möchte er nicht so gerne. Der Charmin Bear fängt angesichts der ganzen Enten am und im Teich an, von Entenbraten zu träumen...
Auf der anderen Seite des Teichs biegt die Gruppe in den Wald Richtung Westerberg ab. Stinki hechtet ins Gebüsch wie ein brünftiger Hirsch und möchte für Alex und sich am liebsten ein kuscheliges Iglu aus dem Schnee bauen - Alex muss grinsen und sehnt sich wiederum nach einer Insel mit Palmen, die sie chartern und mit der sie dann abhauen kann :o). Der Charmin Bear ist sehr verängstigt wegen eines Wildkaninchens, das im Schnee sitzt, denn vielleicht beißt das Tier ja?! Thomas hält ein Referat über Rhododendronbüsche am Wegesrand, doch leider hört ihm niemand zu. Thorsten beginnt, die Tauben im Schlosspark zu füttern und kichert dabei: "Wir Tauben müssen zusammenhalten!" - Alex kichert auch und antwortet: "Hey, Thorsten! Zu wenig Sex macht taub!" Thorsten grinst noch breiter und fragt zurück: "Wat hasse gesagt?" Danach kichern alle - bis auf Stinki und der Stationsarzt, die bald vor Eifersucht platzen, genau wie offensichtlich Thomas, der sich plötzlich ganz dicht neben Alex stellt. Renate gackert vor Vergnügen.
Ob es an der Kälte oder am Schnee liegt, lässt sich schwer sagen, aber ES dreht jetzt auch durch, denn ES wirft sich theatralisch in den Schnee am Wegesrand und beginnt, selbigen zu essen. Stinki ranzt: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!", doch ES lässt sich nicht beim Verzehr der weißen Pracht stören. Renate und Alex erwägen ernsthaft, ES einweisen zu lassen, denn normal ist anders :o). Zum Glück schafft es Alex, ES seine Fiesimatenten auszutreiben, denn sie hat folgendes Schild im Schnee entdeckt:
(c) funfire.de
Alex macht ES auf das Schild aufmerksam, begleitet von der dreckigen Lache der Herren Stinki, Thorsten, Thomas und Stationarzt. Renate kichert ebenfalls und schaut sich um, ob Bambi in der Nähe vielleicht gerade in den Schnee pullert. Alex' Maßnahme zeigt Wirkung, denn ES hört augenblicklich auf, den Schnee in sich reinzuschaufeln und plärrt stattdessen: "Mr. Dole, look at me, not at the other animals!" Renate muss noch mehr lachen, genau wie Alex. Stinki mutiert zum Tier und zerrt das plärrende ES unsanft aus dem Gebüsch - ES' Nase putzen darf allerdings mal wieder die arme Renate. Stinki schüttelt gereizt den Kopf und fragt sich, wat denn mit ES eigentlich los ist.
Auf halber Strecke zum Westerberg biegt die Truppe links ab in die Kleingartenanlage Fürstenbergstraße. Bis verschneiten Gärten haben sogar etwas richtig Romantisches an sich, sodass Stinki, Thomas, Thorsten, ES und der Stationsarzt Alex ein Liedchen zu trällern beginnen. Thomas singt "Relight my fire" von Dan Hartmann, Stinki trällert "I wanna kiss you all over", Thorsten bevorzugt "The power of love" von Frankie goes to Hollywood, der Stationsarzt brummt den Metallica-Klassiker "Nothing else matters". ES singt ganz schüchtern einen französischen Chanson von Joe Dassin: "Oh Champs-Elysées" - passt total zum Thema Liebe und Romantik :o)). Alex grinst geschmeichelt, fragt sich aber auch, was denn mit den Herren eigentlich los ist. Renate muss wiederum den nach Kakao quengelnden Charmin Bear beruhigen, der von seinen liebestollen Mitkindern (und der Kälte) ziemlich genervt ist. Raben krächzen vergnügt aus der Luft auf die illustre Truppe in der Kleingartenanlage hinab.
Auf der Frintroper Straße angekommen, versucht der lauffaule Charmin Bear, dem diese Strecke jetzt schon viel zu weit war, zumal es teilweise auch noch steil bergauf ging, einige Autos auf der Frintroper Straße anzuhalten, damit ein Fahrzeug ihn zur MäTa an der Fürstenbergstraße bringt - schade, leider sind die Autos auf der Straßenseite, an der die Kleingartenanlage Fürstenbergstraße liegt, alle Richtung Frintrop - also in Gegenrichtung - unterwegs. Ein Auto hält doch tatsächlich, nämlich ein schwarzer Porsche Panamera. Der Charmin Bear freut sich schon, als der Fahrer die Scheibe auf der Beifahrerseite herunter lässt, prallt aber augenblicklich zurück, als eine weltberühmte Mundharmonika-Melodie aus dem Wageninneren dringt - nämlich die Melodie aus dem Western-Klassiker "Spiel mir das Lied vom Tod". ES beginnt zu plärren, während Thomas verstörte Pirouetten dreht. Stinki bleibt die Spucke weg, genau wie dem Stationsarzt. Alex und Renate kicher, genau wie Thorsten. Der Panamera lässt die Seitenscheibe wieder hoch fahren, dann gibt er mächtig Gas, sodass die Reifen quietschend durchdrehen. Der Charmin Bear hatte für einen Moment lang sogar Angst, dass der Porsche beißen könnte :o).
Da ja kein Auto hält und wenn, nur ein Porsche, der auch noch eine makabere Melodie spielt, bleibt dem Charmin Bear nix anderes übrig, als mit den anderen die Fürstenbergstraße fast bis zum Ende hinunter zu trotten. Seine Laune hebt sich auch nicht, als zwei pfiffige Rotkehlchen am Straßenrand im Gebüsch ebenfalls die Melodie aus "Spiel mir das Lied vom Tod" trällern - die anderen Herren, bis auf ES wiederum, müssen allerdings kichern, weil die Rotkehlchen offensichtlich einen schwarzen Humor haben :o). Aus dem Schnabel von Rotkehlchen hört sich die Melodie offenbar weniger unheimlich an als aus dem Inneren eines Porsche...
Als die Truppe wenig später die MäTa erreicht, kann Steffi allen die frohe Kunde überbringen, dass die Heizung repariert ist und jetzt wieder funktioniert. Zur Feier des Tages hat sie erneut eine große Kanne Kakao für alle gekocht. Es ist bereits angenehm warm im Gruppenraum, als alle den leckeren Kakao mit Sahne und Maulwurfkuchen genießen.
Happy End!!! :o)
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Mittwoch, 15. August 2012
Tierische Tierchen - und ein Happy End
Nun sind die Rotkehlchen-Junge flügge geworden und haben heute früh den Balkonkasten meiner Eltern verlassen. Schön ist natürlich, dass wir dort wieder auf dem Balkon sitzen können - aber noch mehr, dass die Jungvögel es geschafft haben.
Heute Vormittag war ich ja beim Friseur und war somit um die Zeit, um die sich Metallica sonst immer blicken lässt, nicht zuhause. Als ich gegen halb zwölf zurückkam und ihr ein wenig Frolic für Unterwegs in den Käfig legte, das ich vorher zusammen mit einer frischen Chicorée bei Edeka an der Aktienstraße für sie gekauft hatte, brach sie bald vor Freude die Bude ab :o). Sie sprang übermütig wie ein Geißlein durch den Käfig, als sie mich hörte und sah, zernagte ihre Pappröhre, hamsterte und freute sich am Hundefutter. Wenn sie ein Pferd wäre, würde sich die Kleine gut als Springpferd eignen :o).
Sie läuft übrigens doch mal im Laufrad. Heute Nacht wurde ich gegen drei Uhr einmal kurz wach, weil ich pullern musste, und da hörte ich aus der Küche, wie sich das Laufrad langsam und vornehm drehte - Slayer, Kimberly und James sind ja da immer eher durchgebullert. Meine Kleine ist eben eine richtige Lady :o). Wenn sie ein Mensch wäre, würde sie bestimmt in geschmackvollen Klamotten und mit Handtäschchen durchs Leben ziehen.
Gestern Abend gab es gegen 19 Uhr ein kurzes, nicht besonders heftiges Gewitter, das auch ein wenig Regen im Gepäck hatte. Ich hab Metallica in ihrem Schlafhäuschen beobachtet, wie sie darauf reagiert und tröstend mit ihr gesprochen, wenn es donnerte. Große Angst schien sie nicht zu haben, aber sie hatte ihre Öhrchen gespitzt, so als wenn ihr die Geräusche da draußen nicht sonderlich behagen würden.
In der Aktuellen Stunde haben sie u. a. darüber berichtet, dass drei Ätz-Blagen eine niegelnagelneue KiTa in Castrop-Rauxel verwüstet haben, die eigentlich nächsten Montag öffnen sollte, aber es war ja alles mit Farbe bespritzt und was ich noch schlimmer fand als den eigentlichen Vandalismus, ist die Tatsache, dass die Blagen zwei der vier dort im Käfig lebenden Wellensittiche mit Löschschaum aus Feuerlöschern und der Farbe getötet wurden. Tolle Blagen, echt. Eine der Erzieherinnen machte nur ein pseudobetroffenes Gesicht, weil sie die Ätz-Blagen (zehn bis 13 Jahre alt) wohl kennt und ihnen das nie zugetraut hätte...hm, da gibt's nur zwei unschöne Möglichkeiten, das zu erklären: Entweder waren die Blagen auffällig unauffällig und haben da ne Riesen-Schmierenkomödie aufgeführt (wie manche spätere Amokläufer auch) oder mögliche Verhaltensauffälligkeiten sind vorher gar nicht als solche erkannt bzw. bagatellisiert worden, denn leider gibt es genug Profi-Pädagogen, die mehr Schaden anrichten als Leute ohne pädagogische Ausbildung. Kein Wunder, dass mein Berufsstand so einen schlechten Ruf genießt. Ich kann mich nur daran erinnern, dass es mal in einem Seminar im 1. Semester an der Uni Essen um das Grenzen setzen bei Kindern ging. Ich habe dazu das Beispiel gebracht, dass es normalerweise reicht, nem Kind ruhig aber bestimmt zu sagen, dass es z. B. nicht an der Gardine schaukeln darf und da kamen dann direkt einige Studis aus höheren Semestern um die Ecke und fragten, woher man denn wisse, dass man Kindern das verbieten muss und ob das den Kindern nicht schadet, wenn man ihnen das verbietet *grmph*. Kein Wunder, dass Pädagogen aller Art vielfach keinen guten Ruf haben, vor allem, wenn sie selbst noch nicht mal wissen, wie man Kindern Grenzen setzt, ohne ihnen alles und jedes zu verbieten. Das ist wohl auch der Grund, warum ich von vielen pädagogischen Stellen Absagen bekommen habe: Gesunder Menschenverstand und ne vernünftige Erziehung ohne überflüssige Gängelung ist bei manchen nicht besonders willkommen - vor allem, wenn sie ne pädagogische Laufbahn nur eingeschlagen haben, um ihren eigenen Dachschaden auszuagieren oder den moralischen Zeigefinger bei vermeintlich Schwächeren wie Kindern, Straffälligen, Drogenabhängigen, Behinderten etc. heben zu können.
Hm, die Schmuse-Pädagogik, in der alles entschuldigt und bagatellisiert wird und man demjenigen zur Belohnung noch ne Abenteuerreise nach Feuerland, Island oder sonstwohin spendiert, ist zwar hier in Deutschland hoch im Kurs, aber bei den Ätz-Blagen würde ich auch gerne mal ins Kinderzimmer gehen, da Farbe verspritzen und noch mit nem Feuerlöscher um mich sprühen, damit die dann mal wissen, wie sich die Tiere bei dem vollkommen unnötigen Schwachsinn gefühlt haben, denn die Eltern haben ihnen ja offenbar nicht vermittelt, sich in andere einzufühlen bzw. dass man Tiere nicht quält. Wir haben als Kinder auch mal anderen Leuten Streiche gespielt (Schellemännchen, Stinkbomben in den Hausflur werfen u. ä.), aber Tierquälereien, Vandalismus an fremdem Eigentum, Prügeleien, bis der Arzt kommt, grundloses Rumgekreische und ähnlicher Mist waren für uns tabu. Allerdings hatten wir auch noch Eltern, die zwar nicht unsere Namen auf ihren Autos spazieren gefahren haben und die uns auch die nötige Freiheiten gaben, aber gleichzeitig hatten sie uns so gut erzogen, dass einige Dinge wie die o. g. für uns tabu waren, ohne dass man uns großartig dazu auffordern musste. Wir konnten auch noch viel draußen spielen und selbst unsere Erfahrungen in der Natur sammeln anstatt von unseren Eltern vor dem Fernseher, der Playstation oder dem Internet geparkt zu werden, damit Super-Mutti und -Vati auch ja ihre Ruhe hatten. So kommt's mir heute teilweise echt vor - ich schaff mir zwar Kinder an, aber drum kümmern will ich mich nicht mehr bzw. nur das Kindergeld abgreifen. Es wird niemand gezwungen, sich Kinder anzuschaffen - und wenn jemand keinen Bock hat, sich mit seinen Kindern zu beschäftigen, sollte er bzw. sie sich auch besser keine anschaffen anstatt dann von anderen Institutionen (z. B. Schulen) zu fordern, dass die alles nachholen sollen, was die Kinder im eigenen Elternhaus nicht mehr lernen. Wer seine Kinder nach dem Prinzip "Laissez-faire" - im Volksmund auch antiautoritäre Erziehung genannt - erzieht, hat einfach nur keine Lust, sich mit ihnen zu beschäftigen und auseinander zu setzen, das können dann mal lieber andere tun.
Heute Vormittag war ich ja beim Friseur und war somit um die Zeit, um die sich Metallica sonst immer blicken lässt, nicht zuhause. Als ich gegen halb zwölf zurückkam und ihr ein wenig Frolic für Unterwegs in den Käfig legte, das ich vorher zusammen mit einer frischen Chicorée bei Edeka an der Aktienstraße für sie gekauft hatte, brach sie bald vor Freude die Bude ab :o). Sie sprang übermütig wie ein Geißlein durch den Käfig, als sie mich hörte und sah, zernagte ihre Pappröhre, hamsterte und freute sich am Hundefutter. Wenn sie ein Pferd wäre, würde sich die Kleine gut als Springpferd eignen :o).
Sie läuft übrigens doch mal im Laufrad. Heute Nacht wurde ich gegen drei Uhr einmal kurz wach, weil ich pullern musste, und da hörte ich aus der Küche, wie sich das Laufrad langsam und vornehm drehte - Slayer, Kimberly und James sind ja da immer eher durchgebullert. Meine Kleine ist eben eine richtige Lady :o). Wenn sie ein Mensch wäre, würde sie bestimmt in geschmackvollen Klamotten und mit Handtäschchen durchs Leben ziehen.
Gestern Abend gab es gegen 19 Uhr ein kurzes, nicht besonders heftiges Gewitter, das auch ein wenig Regen im Gepäck hatte. Ich hab Metallica in ihrem Schlafhäuschen beobachtet, wie sie darauf reagiert und tröstend mit ihr gesprochen, wenn es donnerte. Große Angst schien sie nicht zu haben, aber sie hatte ihre Öhrchen gespitzt, so als wenn ihr die Geräusche da draußen nicht sonderlich behagen würden.
In der Aktuellen Stunde haben sie u. a. darüber berichtet, dass drei Ätz-Blagen eine niegelnagelneue KiTa in Castrop-Rauxel verwüstet haben, die eigentlich nächsten Montag öffnen sollte, aber es war ja alles mit Farbe bespritzt und was ich noch schlimmer fand als den eigentlichen Vandalismus, ist die Tatsache, dass die Blagen zwei der vier dort im Käfig lebenden Wellensittiche mit Löschschaum aus Feuerlöschern und der Farbe getötet wurden. Tolle Blagen, echt. Eine der Erzieherinnen machte nur ein pseudobetroffenes Gesicht, weil sie die Ätz-Blagen (zehn bis 13 Jahre alt) wohl kennt und ihnen das nie zugetraut hätte...hm, da gibt's nur zwei unschöne Möglichkeiten, das zu erklären: Entweder waren die Blagen auffällig unauffällig und haben da ne Riesen-Schmierenkomödie aufgeführt (wie manche spätere Amokläufer auch) oder mögliche Verhaltensauffälligkeiten sind vorher gar nicht als solche erkannt bzw. bagatellisiert worden, denn leider gibt es genug Profi-Pädagogen, die mehr Schaden anrichten als Leute ohne pädagogische Ausbildung. Kein Wunder, dass mein Berufsstand so einen schlechten Ruf genießt. Ich kann mich nur daran erinnern, dass es mal in einem Seminar im 1. Semester an der Uni Essen um das Grenzen setzen bei Kindern ging. Ich habe dazu das Beispiel gebracht, dass es normalerweise reicht, nem Kind ruhig aber bestimmt zu sagen, dass es z. B. nicht an der Gardine schaukeln darf und da kamen dann direkt einige Studis aus höheren Semestern um die Ecke und fragten, woher man denn wisse, dass man Kindern das verbieten muss und ob das den Kindern nicht schadet, wenn man ihnen das verbietet *grmph*. Kein Wunder, dass Pädagogen aller Art vielfach keinen guten Ruf haben, vor allem, wenn sie selbst noch nicht mal wissen, wie man Kindern Grenzen setzt, ohne ihnen alles und jedes zu verbieten. Das ist wohl auch der Grund, warum ich von vielen pädagogischen Stellen Absagen bekommen habe: Gesunder Menschenverstand und ne vernünftige Erziehung ohne überflüssige Gängelung ist bei manchen nicht besonders willkommen - vor allem, wenn sie ne pädagogische Laufbahn nur eingeschlagen haben, um ihren eigenen Dachschaden auszuagieren oder den moralischen Zeigefinger bei vermeintlich Schwächeren wie Kindern, Straffälligen, Drogenabhängigen, Behinderten etc. heben zu können.
Hm, die Schmuse-Pädagogik, in der alles entschuldigt und bagatellisiert wird und man demjenigen zur Belohnung noch ne Abenteuerreise nach Feuerland, Island oder sonstwohin spendiert, ist zwar hier in Deutschland hoch im Kurs, aber bei den Ätz-Blagen würde ich auch gerne mal ins Kinderzimmer gehen, da Farbe verspritzen und noch mit nem Feuerlöscher um mich sprühen, damit die dann mal wissen, wie sich die Tiere bei dem vollkommen unnötigen Schwachsinn gefühlt haben, denn die Eltern haben ihnen ja offenbar nicht vermittelt, sich in andere einzufühlen bzw. dass man Tiere nicht quält. Wir haben als Kinder auch mal anderen Leuten Streiche gespielt (Schellemännchen, Stinkbomben in den Hausflur werfen u. ä.), aber Tierquälereien, Vandalismus an fremdem Eigentum, Prügeleien, bis der Arzt kommt, grundloses Rumgekreische und ähnlicher Mist waren für uns tabu. Allerdings hatten wir auch noch Eltern, die zwar nicht unsere Namen auf ihren Autos spazieren gefahren haben und die uns auch die nötige Freiheiten gaben, aber gleichzeitig hatten sie uns so gut erzogen, dass einige Dinge wie die o. g. für uns tabu waren, ohne dass man uns großartig dazu auffordern musste. Wir konnten auch noch viel draußen spielen und selbst unsere Erfahrungen in der Natur sammeln anstatt von unseren Eltern vor dem Fernseher, der Playstation oder dem Internet geparkt zu werden, damit Super-Mutti und -Vati auch ja ihre Ruhe hatten. So kommt's mir heute teilweise echt vor - ich schaff mir zwar Kinder an, aber drum kümmern will ich mich nicht mehr bzw. nur das Kindergeld abgreifen. Es wird niemand gezwungen, sich Kinder anzuschaffen - und wenn jemand keinen Bock hat, sich mit seinen Kindern zu beschäftigen, sollte er bzw. sie sich auch besser keine anschaffen anstatt dann von anderen Institutionen (z. B. Schulen) zu fordern, dass die alles nachholen sollen, was die Kinder im eigenen Elternhaus nicht mehr lernen. Wer seine Kinder nach dem Prinzip "Laissez-faire" - im Volksmund auch antiautoritäre Erziehung genannt - erzieht, hat einfach nur keine Lust, sich mit ihnen zu beschäftigen und auseinander zu setzen, das können dann mal lieber andere tun.
Sonntag, 12. August 2012
Wochenend und Sonnenschein
Gestern hat Metallica mir zum ersten Mal ein Stück Hamsterwaffel aus der Hand gefressen und sich heute Morgen aus meinen Fingern ein kleines Stückchen Eiweiß gezogen. Da ich mir nicht sicher war, ob sie alles aufgefuttert hatte, habe ich, nachdem sie zurück in ihr Schlafhäuschen gegangen war, die Einstreu nach möglichen Resten abgesucht. Da stand sie aber in der Türe ihres Schlafhäuschens und gab ärgerlich schnarrende Laute von sich, so als wenn sie mir sagen wollte: "Lass es und klau mir nicht mein Futter!" Das hatte ich auch gar nicht vor, aber solange kennt die Kleine mich ja auch noch nicht. Ich hab ihr dann natürlich versucht, das zu erklären, aber friedvoll war sie erst wieder, als ich die Hand aus der Einstreu nahm. Als ich nachher noch mal alles mit nem Esslöffel abgesucht habe, fand sie das wiederum spannend und guckte mir interessiert zu.
Der erste Schritt zur Zähmung ist jedenfalls vollzogen, wenn sie mir immerhin schon Futter aus der Hand nimmt. Gestern habe ich bei Fressnapf in Borbeck ein Freilaufgehege und etwas Katzengras für sie gekauft, das ich ihr nächste Woche mal in den Käfig stellen werde, wenn ich sie langsam an Frischfutter in Form von Obst und Gemüse gewöhne. Auf jeden Fall scheint sie ganz froh zu sein, alleine in ihrem Käfig zu sein - es gibt zwar auch Zwerghamster, die man problemlos paarweise oder sogar in Kleingruppen halten kann - aber sie scheint nach dem Trubel in ihrem Gehege im Zoogeschäft doch froh zu sein, einen großen Käfig mit zwei Etagen für sich allein zu haben :o). Jeder Jeck ist eben anders und das gilt auch für Zwerghamster.
Da meine Eltern momentan ja nicht auf ihren Balkon können, da ja im mittleren Blumenkasten noch das Rotkehlchen-Pärchen mit seinen zwei Jungvögeln nistet und wir die Vögelchen nicht stören wollen, waren die beiden gestern Nachmittag zum Kaffee bei mir auf'm Balkon. Metallica hat sich ihnen zwar nicht gezeigt, aber sie ist ja a) noch in der Eingewöhnungsphase, in der sie besonders viel Ruhe braucht und b) Hamster sind ähnlich wie Katzen: Sie kommen nur, wenn sie Lust dazu haben.
Auf jeden Fall ist Metallica eine kleine Tunnelbauerin, wie ich in den letzten Tagen amüsiert feststellen durfte. Auch heute hat sie sich wieder mehrere Tunnel in ihrer Einstreu gegraben, Klettern und Rutschen scheint dagegen nicht so ihr Ding zu sein. Slayer war ja ganz begeistert von dem kleinen Naturholz-Klettergerüst mit Rutsche, das ich in seinen Käfig gestellt hatte, Metallica hingegen beachtet das Ding kaum bis gar nicht. Auch da gilt: Jeder Jeck ist halt anders...! :o)
Auch unser Luftschiff konnten wir gestern sehen, das aber diesmal das WDL-Logo trägt und nicht mehr das von WAZ/NRZ. Auch gestern Abend, als meine Eltern schon gegangen waren, konnte ich es in einiger Entfernung gegen den Wind kreuzen sehen.
Gestern Abend gab es wieder ein Drama mit meinen Stofftieren: Gegen 18.30 Uhr verabschiedeten sie sich von mir, um zu ihren Autos zu laufen, denn sie wollten ein wenig Eis im Eiscafé Doll an der Prosperstraße in Dellwig schlemmen. Sammy lief mit Rudolf-Dieter und Chantal vorne weg, dahinter lief Ecki mit Sophie und Clio, die größeren Stofftiere wie der Sensemann, Timo, Rosa, Steffi, Anna und Erna bildeten das Schlusslicht. Drache Urmel flatterte neben Ecki her. Er rief noch: "Achtung, Kröte auf drei Uhr!", doch da war es schon zu spät: Krimhilde Krötenwutz hatte Ecki abermals über den Haufen gerannt und blieb noch nicht mal stehen, als Sammy ihr hinterher brüllte - auch im Sommer 2008, als ich noch im Frohnhauser Süden/Grenze Fulerum gewohnt hatte, hatte Krimhilde ihn schon mal über den Haufen gerannt. Sammy hat die Polizei angerufen, die den Unfall mit Krötenflucht aufgenommen hat. Meine Stofftiere sind dann nach St. Plüsch in Dellwig gefahren, wo bei Ecki eine leichte Gehirnerschütterung diagnostiziert wurde, außerdem ist Sammys Brüderchen durch das neuerliche Zusammenprallen mit der Kröte auch traumatisiert. Zum Glück befindet er sich bereits auf dem Weg der Besserung.
Clio (also mein Auto) und Escort im Hof - Corsa war mit seinen Besitzern unterwegs - hatten das Drama mitbekommen und sich mit Fischereinetzen bewaffnet, falls Krimhilde im Garten auftauchen sollte. Gegen 21 Uhr stülpte Clio sein Netz über die freche Kröte, während Escort die Polizei verständigte. Diese war nach zehn Minuten vor Ort und nahm Krimhilde mit zur Dienststelle wg. Körperverletzung, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und unterlassener Hilfeleistung. Darüber waren meine Stofftiere sehr froh und haben den beiden Autos unten im Hof gehuldigt. Clio und Escort grinsten geschmeichelt.
Durch das fast wolkenlose Wetter konnten wir gestern Abend einen unverstellten Blick auf die Sterne genießen, zumal ja ein wahrer Sternschnuppenregen für die Nacht von Samstag auf Sonntag angekündigt worden war, aber mit Sternschnuppen-Vorhersagen ist es so ähnlich wie mit Wettervorhersagen: Sternschnuppen halten sich da nicht immer dran :o). Letztes Jahr erschienen die angekündigten Sternschnuppen im Essener Nordwesten auch erst zwei Monate später, haha.
Der erste Schritt zur Zähmung ist jedenfalls vollzogen, wenn sie mir immerhin schon Futter aus der Hand nimmt. Gestern habe ich bei Fressnapf in Borbeck ein Freilaufgehege und etwas Katzengras für sie gekauft, das ich ihr nächste Woche mal in den Käfig stellen werde, wenn ich sie langsam an Frischfutter in Form von Obst und Gemüse gewöhne. Auf jeden Fall scheint sie ganz froh zu sein, alleine in ihrem Käfig zu sein - es gibt zwar auch Zwerghamster, die man problemlos paarweise oder sogar in Kleingruppen halten kann - aber sie scheint nach dem Trubel in ihrem Gehege im Zoogeschäft doch froh zu sein, einen großen Käfig mit zwei Etagen für sich allein zu haben :o). Jeder Jeck ist eben anders und das gilt auch für Zwerghamster.
Da meine Eltern momentan ja nicht auf ihren Balkon können, da ja im mittleren Blumenkasten noch das Rotkehlchen-Pärchen mit seinen zwei Jungvögeln nistet und wir die Vögelchen nicht stören wollen, waren die beiden gestern Nachmittag zum Kaffee bei mir auf'm Balkon. Metallica hat sich ihnen zwar nicht gezeigt, aber sie ist ja a) noch in der Eingewöhnungsphase, in der sie besonders viel Ruhe braucht und b) Hamster sind ähnlich wie Katzen: Sie kommen nur, wenn sie Lust dazu haben.
Auf jeden Fall ist Metallica eine kleine Tunnelbauerin, wie ich in den letzten Tagen amüsiert feststellen durfte. Auch heute hat sie sich wieder mehrere Tunnel in ihrer Einstreu gegraben, Klettern und Rutschen scheint dagegen nicht so ihr Ding zu sein. Slayer war ja ganz begeistert von dem kleinen Naturholz-Klettergerüst mit Rutsche, das ich in seinen Käfig gestellt hatte, Metallica hingegen beachtet das Ding kaum bis gar nicht. Auch da gilt: Jeder Jeck ist halt anders...! :o)
Auch unser Luftschiff konnten wir gestern sehen, das aber diesmal das WDL-Logo trägt und nicht mehr das von WAZ/NRZ. Auch gestern Abend, als meine Eltern schon gegangen waren, konnte ich es in einiger Entfernung gegen den Wind kreuzen sehen.
Gestern Abend gab es wieder ein Drama mit meinen Stofftieren: Gegen 18.30 Uhr verabschiedeten sie sich von mir, um zu ihren Autos zu laufen, denn sie wollten ein wenig Eis im Eiscafé Doll an der Prosperstraße in Dellwig schlemmen. Sammy lief mit Rudolf-Dieter und Chantal vorne weg, dahinter lief Ecki mit Sophie und Clio, die größeren Stofftiere wie der Sensemann, Timo, Rosa, Steffi, Anna und Erna bildeten das Schlusslicht. Drache Urmel flatterte neben Ecki her. Er rief noch: "Achtung, Kröte auf drei Uhr!", doch da war es schon zu spät: Krimhilde Krötenwutz hatte Ecki abermals über den Haufen gerannt und blieb noch nicht mal stehen, als Sammy ihr hinterher brüllte - auch im Sommer 2008, als ich noch im Frohnhauser Süden/Grenze Fulerum gewohnt hatte, hatte Krimhilde ihn schon mal über den Haufen gerannt. Sammy hat die Polizei angerufen, die den Unfall mit Krötenflucht aufgenommen hat. Meine Stofftiere sind dann nach St. Plüsch in Dellwig gefahren, wo bei Ecki eine leichte Gehirnerschütterung diagnostiziert wurde, außerdem ist Sammys Brüderchen durch das neuerliche Zusammenprallen mit der Kröte auch traumatisiert. Zum Glück befindet er sich bereits auf dem Weg der Besserung.
Clio (also mein Auto) und Escort im Hof - Corsa war mit seinen Besitzern unterwegs - hatten das Drama mitbekommen und sich mit Fischereinetzen bewaffnet, falls Krimhilde im Garten auftauchen sollte. Gegen 21 Uhr stülpte Clio sein Netz über die freche Kröte, während Escort die Polizei verständigte. Diese war nach zehn Minuten vor Ort und nahm Krimhilde mit zur Dienststelle wg. Körperverletzung, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und unterlassener Hilfeleistung. Darüber waren meine Stofftiere sehr froh und haben den beiden Autos unten im Hof gehuldigt. Clio und Escort grinsten geschmeichelt.
Durch das fast wolkenlose Wetter konnten wir gestern Abend einen unverstellten Blick auf die Sterne genießen, zumal ja ein wahrer Sternschnuppenregen für die Nacht von Samstag auf Sonntag angekündigt worden war, aber mit Sternschnuppen-Vorhersagen ist es so ähnlich wie mit Wettervorhersagen: Sternschnuppen halten sich da nicht immer dran :o). Letztes Jahr erschienen die angekündigten Sternschnuppen im Essener Nordwesten auch erst zwei Monate später, haha.
Samstag, 14. April 2012
Eine Meise mit Emo-Friesi
Heute Morgen, als ich die Wäsche vom Wäscheständer nahm und raus auf den Balkon blickte, sah ich eine kleine Kohlmeise, die auf meinem Balkon umher hüpfte, dabei fröhlich vor sich hin trällernd. Einen Moment lang blieb sie vor meiner geöffneten Balkontür sitzen und da konnte ich sehen, dass das kleine Vögelchen ne schöne Emo-Friesi hatte :o)). Leider hatte ich keine Gelegenheit mehr, davon ein Foto zu machen, denn sobald ich mich bewegte, schwirrte die kleine Meise ab von meinem Balkon hinaus in den Kirschbaum. Meine Stofftiere waren jedenfalls total begeistert von dem kleinen Besucher auf dem Balkon - sonst sitzt ja schon mal ein kontaktfreudiger Kolkrabe auf der Balkonbrüstung und ein Rotkehlchen hat sich ja sogar schon mal in mein Wohnzimmer verirrt, zum Glück aber den Ausgang nach wenigen Minuten gefunden, ohne gegen die große Panorama-Scheibe zu donnern.
Freitag, 2. September 2011
Merkwürdige Vorgänge in E-Gerschede und Umgebung
Als ich gestern Morgen zur Arbeit fahren wollte, griff ich müde in meinen Einbauschrank in der Diele, um mir ein paar knöchelhohe Chucks zu grabbeln, von denen ich wohl gemerkt drei Paare besitze - dunkelgrün, dunkelblau und beige. Erst im Büro fiel mir mit amüsiertem Grinsen auf, dass ich zwar zwei knöchelhohe Chucks an den Füßen trug, aber leider in unterschiedlichen Farben, denn am linken Fuß trug ich einen in dunkelgrün, am rechten in dunkelblau :o). KuMi und Marina fanden das auch ziemlich lustig, aber vor gut 20 Jahren haben das viele Mädels an meiner Schule so gemacht - also die Farben ihrer Chucks gemixt - wenn sie welche in mehreren Farben hatten.
Nach einem unlustigen Stau auf der A52 am Nachmittag erreichte ich endlich nach einer guten Stunde mein Domizil *schnauf*, wo ich mir erst mal meine unterschiedlich farbigen Chucks von den Füßen gezogen habe. Wenig später guckte ich ein wenig in die Glotze, wurde jedoch aufgeschreckt, weil es gegen meine Scheibe knallte - eine Taube war dagegen geflogen. Keine Sorge, dem Vogel geht es gut, denn er flog unverletzt, aber ziemlich verschreckt von dannen, aber einen Abdruck (kein Blut!) hat er dennoch an meiner Scheibe hinterlassen. Sieht fast aus wie das Symbol mit der Friedenstaube. Eigentlich verstehe ich aber gar nicht, warum die Taube gegen mein Fenster gerauscht ist, denn auf der Fensterbank stehen eigentlich genug Grünpflanzen, sodass sie aufgrund dessen hätte schließen müssen, dass da ne Scheibe sein muss, weil ja auch die Spiegelung dadurch aufgehoben ist, aber vielleicht war die Taube auch einfach nur völlig verwirrt, weil ihre Artgenossin während eines starken Unwetters vor zwei Wochen von einem Blitz mit Sinn für schwarzen Humor gegrillt wurde. Sie ist auch bis dato der einzige Vogel gewesen, der gegen meine Scheibe gerauscht ist - anderen Vögeln ist das noch nie passiert. Mir ist zwar mal ein kleines Rotkehlchen kurzfristig durch die offene Balkontür ins Wohnzimmer geflogen und hat sich für einige Sekunden zutraulich auf der Lehne meines Sessels niedergelassen, doch das kleine Vögelchen hat recht schnell registriert, dass es hier falsch war - und ist problemlos aus der Balkontür rausgeflattert in die Freiheit. Vielleicht sollte ich mal auf meinem Balkon die Attrappe eines Raben platzieren, damit verwirrtes Federviech nicht noch mal gegen mein Fenster rauscht.
Meine Stofftiere haben sich auch mächtig erschrocken, als es plötzlich gegen die Scheibe knallte. Sammy wollte sogar schon nen Kardiologen für sich bestellen, obwohl sie überhaupt nix am Herzen hat - sowohl ihr Brüderchen Ecki als auch ich hielten das für reichlich übertrieben, sodass Sammy schließlich von dem Plan Abstand nahm. Gestern wäre sie auf einer Kreuzung auch fast mit Ecki zusammen gestoßen, denn sie wollte links abbiegen, sodass Ecki als geradeaus fahrendes Fahrzeug natürlich Vorfahrt hatte. Zum Glück haben beide schnell reagiert, sodass eine Kollision vermieden werden konnte. Sammy war nach eigener Aussage einen Moment nicht ganz bei der Sache, da sie von ihrer Mutti (also mir) geträumt habe - hm, ich hoffe jetzt nicht, dass noch weitere Menschen aus meinem Dunstkreis (Beinahe-)Unfälle bauen, weil sie gerade an mich denken :o)). Es gab auf der Kreuzung jedenfalls ein großes Hallo, als sich eine Mini-Berggorilla-Dame mit roter Haarschleife in einem schwarzen Twingo und ein Mini-Berggorilla-Männchen mit wüster Frisur in einem schwarzen 3er BMW auf der Kreuzung angemault haben, hehe. Anna und Erna rauschten missbilligend mit ihrem 5er BMW an den beiden vorbei und nahmen Sammy als ihre besten Freundinnen nachher noch ordentlich ins Gebet.
Nach einem unlustigen Stau auf der A52 am Nachmittag erreichte ich endlich nach einer guten Stunde mein Domizil *schnauf*, wo ich mir erst mal meine unterschiedlich farbigen Chucks von den Füßen gezogen habe. Wenig später guckte ich ein wenig in die Glotze, wurde jedoch aufgeschreckt, weil es gegen meine Scheibe knallte - eine Taube war dagegen geflogen. Keine Sorge, dem Vogel geht es gut, denn er flog unverletzt, aber ziemlich verschreckt von dannen, aber einen Abdruck (kein Blut!) hat er dennoch an meiner Scheibe hinterlassen. Sieht fast aus wie das Symbol mit der Friedenstaube. Eigentlich verstehe ich aber gar nicht, warum die Taube gegen mein Fenster gerauscht ist, denn auf der Fensterbank stehen eigentlich genug Grünpflanzen, sodass sie aufgrund dessen hätte schließen müssen, dass da ne Scheibe sein muss, weil ja auch die Spiegelung dadurch aufgehoben ist, aber vielleicht war die Taube auch einfach nur völlig verwirrt, weil ihre Artgenossin während eines starken Unwetters vor zwei Wochen von einem Blitz mit Sinn für schwarzen Humor gegrillt wurde. Sie ist auch bis dato der einzige Vogel gewesen, der gegen meine Scheibe gerauscht ist - anderen Vögeln ist das noch nie passiert. Mir ist zwar mal ein kleines Rotkehlchen kurzfristig durch die offene Balkontür ins Wohnzimmer geflogen und hat sich für einige Sekunden zutraulich auf der Lehne meines Sessels niedergelassen, doch das kleine Vögelchen hat recht schnell registriert, dass es hier falsch war - und ist problemlos aus der Balkontür rausgeflattert in die Freiheit. Vielleicht sollte ich mal auf meinem Balkon die Attrappe eines Raben platzieren, damit verwirrtes Federviech nicht noch mal gegen mein Fenster rauscht.
Meine Stofftiere haben sich auch mächtig erschrocken, als es plötzlich gegen die Scheibe knallte. Sammy wollte sogar schon nen Kardiologen für sich bestellen, obwohl sie überhaupt nix am Herzen hat - sowohl ihr Brüderchen Ecki als auch ich hielten das für reichlich übertrieben, sodass Sammy schließlich von dem Plan Abstand nahm. Gestern wäre sie auf einer Kreuzung auch fast mit Ecki zusammen gestoßen, denn sie wollte links abbiegen, sodass Ecki als geradeaus fahrendes Fahrzeug natürlich Vorfahrt hatte. Zum Glück haben beide schnell reagiert, sodass eine Kollision vermieden werden konnte. Sammy war nach eigener Aussage einen Moment nicht ganz bei der Sache, da sie von ihrer Mutti (also mir) geträumt habe - hm, ich hoffe jetzt nicht, dass noch weitere Menschen aus meinem Dunstkreis (Beinahe-)Unfälle bauen, weil sie gerade an mich denken :o)). Es gab auf der Kreuzung jedenfalls ein großes Hallo, als sich eine Mini-Berggorilla-Dame mit roter Haarschleife in einem schwarzen Twingo und ein Mini-Berggorilla-Männchen mit wüster Frisur in einem schwarzen 3er BMW auf der Kreuzung angemault haben, hehe. Anna und Erna rauschten missbilligend mit ihrem 5er BMW an den beiden vorbei und nahmen Sammy als ihre besten Freundinnen nachher noch ordentlich ins Gebet.
Samstag, 15. Mai 2010
Rotkehlchen mit schwarzem Humor
Dazu habe ich auch einen Beitrag unter goodnewstoday.de online gestellt, denn heute Morgen, als ich beim Spülen aus dem Fenster sah, saßen in dem Maulbeerbaum hinter dem Anbau unseres Hauses zwei niedliche Rotkehlchen, die zunächst nur possierlich in den Zweigen des Baumes herumturnten, doch plötzlich zwitscherten die beiden die weltbekannte Melodie des Western-Klassikers "Spiel mir das Lied vom Tod" - ein Vögelchen übernahm den Part der Mundharmonika, das andere Rotkehlchen den Gitarrenpart. Ich hoffe, dass die beiden mir damit nicht irgendwas sagen wollten ;o). Selbst Slayer, der Federviechern aller Art sonst nicht gerade freundlich gegenüber steht - seltsamerweise sind seine natürlichen Feinde, die Greifvögel, davon ausgenommen - hörte andächtig und fröhlich aus seinem Käfig heraus zu.
Ich weiß ja, dass Singvögel prinzipiell sehr lernfähig sind - darüber wird auch immer wieder in unterschiedlichsten Medien berichtet. Als ich noch in E-Schönebeck gewohnt habe, trällerte in unserer näheren Umgebung immer eine Amsel die Melodie aus dem Müller Milch-TV-Spot ("Müller Milch, Müller Milch, Müller Milch, die schmeckt..."). Ich habe auch schon erlebt, dass Singvögel bekannte Handyklingeltöne nachsingen können, aber die Melodie aus "Spiel mir das Lied vom Tod" war eine absolute Premiere mit schwarzem Humor ;o))). Rote Kehle - schwarzer Humor.
Ganz unpassend war die Melodie allerdings nicht - nicht, dass ich mich sterbenskrank fühle, aber seit gestern Abend habe ich öfter Magenschmerzen. Als ich gestern Abend mit Renate telefoniert habe, hatte ich zeitweise sogar das Gefühl, mich übergeben zu müssen, was aber wohlgemerkt weder an der Rüstigen noch an unseren Themen lag. Ich bin um kurz vor halb zehn nach dem Telefonat noch zu meiner Nachbarin rüber und habe bei ihr Tee geschnorrt, denn den habe ich als Kaffeetrinkerin seltenst im Haus. Es war zwar "nur" milder Früchtetee, aber immerhin besser als gar nix. Ich hab zwar auch Appetit, kotzen musste ich tatsächlich nicht und ich hatte auch keinen Durchfall, aber so richtig gut geht's mir nicht. Vorhin habe ich mir in der Germania-Apotheke in Borbeck erst mal Magentropfen gekauft und bei Ihr Platz noch Kamillentee, Cola und leicht bekömmliche Babynahrung. Bei Plus am Rabenhorst kam dann noch Zwieback hinzu, denn den hatten sie leider bei Ihr Platz nicht. Gestern Abend lag ich jedenfalls um 22 Uhr im Bett - wenn ich Wochenende/Urlaub habe, gehe ich meist erst nach Mitternacht schlafen und selbst, wenn ich arbeite, gehe ich in der Regel erst zwischen 22.20 Uhr und 22.45 Uhr in Bett, sodass das gestern schon absolut ungewöhnlich war, wie auch mein Hamsterchen fand, denn er sah mich ziemlich erstaunt an, als ich mich um 22 Uhr ins Bett verabschiedete, legte mir aber vorher noch aufmunternd sein Vorderpfötchen auf die Nasenspitze, so als wenn er seine Körnergeberin trösten wollte.
Nachher werde ich noch Slayers Käfig putzen und es mir dann auf der Couch oder im Bett gemütlich machen, denn irgendwie fühle ich mich nicht 100 %-ig und am Montag will ich wieder fit sein, um Jobsearch zu machen, Bewerbungen zu erstellen und Marina zu bespaßen ;o).
Ich weiß ja, dass Singvögel prinzipiell sehr lernfähig sind - darüber wird auch immer wieder in unterschiedlichsten Medien berichtet. Als ich noch in E-Schönebeck gewohnt habe, trällerte in unserer näheren Umgebung immer eine Amsel die Melodie aus dem Müller Milch-TV-Spot ("Müller Milch, Müller Milch, Müller Milch, die schmeckt..."). Ich habe auch schon erlebt, dass Singvögel bekannte Handyklingeltöne nachsingen können, aber die Melodie aus "Spiel mir das Lied vom Tod" war eine absolute Premiere mit schwarzem Humor ;o))). Rote Kehle - schwarzer Humor.
Ganz unpassend war die Melodie allerdings nicht - nicht, dass ich mich sterbenskrank fühle, aber seit gestern Abend habe ich öfter Magenschmerzen. Als ich gestern Abend mit Renate telefoniert habe, hatte ich zeitweise sogar das Gefühl, mich übergeben zu müssen, was aber wohlgemerkt weder an der Rüstigen noch an unseren Themen lag. Ich bin um kurz vor halb zehn nach dem Telefonat noch zu meiner Nachbarin rüber und habe bei ihr Tee geschnorrt, denn den habe ich als Kaffeetrinkerin seltenst im Haus. Es war zwar "nur" milder Früchtetee, aber immerhin besser als gar nix. Ich hab zwar auch Appetit, kotzen musste ich tatsächlich nicht und ich hatte auch keinen Durchfall, aber so richtig gut geht's mir nicht. Vorhin habe ich mir in der Germania-Apotheke in Borbeck erst mal Magentropfen gekauft und bei Ihr Platz noch Kamillentee, Cola und leicht bekömmliche Babynahrung. Bei Plus am Rabenhorst kam dann noch Zwieback hinzu, denn den hatten sie leider bei Ihr Platz nicht. Gestern Abend lag ich jedenfalls um 22 Uhr im Bett - wenn ich Wochenende/Urlaub habe, gehe ich meist erst nach Mitternacht schlafen und selbst, wenn ich arbeite, gehe ich in der Regel erst zwischen 22.20 Uhr und 22.45 Uhr in Bett, sodass das gestern schon absolut ungewöhnlich war, wie auch mein Hamsterchen fand, denn er sah mich ziemlich erstaunt an, als ich mich um 22 Uhr ins Bett verabschiedete, legte mir aber vorher noch aufmunternd sein Vorderpfötchen auf die Nasenspitze, so als wenn er seine Körnergeberin trösten wollte.
Nachher werde ich noch Slayers Käfig putzen und es mir dann auf der Couch oder im Bett gemütlich machen, denn irgendwie fühle ich mich nicht 100 %-ig und am Montag will ich wieder fit sein, um Jobsearch zu machen, Bewerbungen zu erstellen und Marina zu bespaßen ;o).
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