Am Dienstag geht es endlich los mit der Krebsbehandlung für meine Mama - es wird auch langsam Zeit, denn ihr Mittagessen kann sie so gut wie gar nicht mehr bei sich behalten :o((. Frühstück und Abendbrot bleiben in der Regel drin, aber das Mittagessen zickt munter vor sich hin. Wenn gar nix anderes hilft, muss sie Milchbrei ("Päppchen") zu sich nehmen, denn Gebratenes, Paniertes und stark gewürzte Speisen sind für ein Karzinom in der Speiseröhre generell nix. Der Magen selbst ist okay, aber es nützt ja nix, wenn im Magen kaum was ankommt, weil sich das Karzinom in den Weg stellt bzw. manche Speisen gar nicht erst durchlässt und sich stattdessen bemüßigt fühlt, manches direkt wieder retour zu schicken.
Am Vormittag hat sie einen Termin bei der Praxis in Stoppenberg für die erste Chemo und nachmittags folgt die erste Bestrahlung im St. Josefs in Gelsenkirchen-Horst. Zum Glück hat die Krankenkasse die Taxischeine nach Verordnung durch die behandelnde Ärztin genehmigt, sodass meine Mama nicht ständig fahren muss und ich hätte natürlich auch nicht immer die Zeit bzw. auch nicht das Geld, sie in den kommenden Wochen praktisch täglich nach Stoppenberg bzw. Gelsenkirchen zu fahren. Ich glaube, sie ist auch froh, dass es endlich los geht, was ich gut verstehen kann.
Wenn das Karzinom durch Chemo und Bestrahlung mürbe gemacht wurde, wird sie abschließend operiert - das soll wohl auch noch in diesem Jahr passieren. Die Ärzte haben aber gesagt, dass sie ganz gute Chancen hat, denn zum Glück hat das blöde Ding ja noch nicht gestreut.
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Freitag, 4. September 2015
Samstag, 28. Februar 2015
Heckenschützen und Heckenverehrer :o)
In meinem neunten E-Book im Rahmen der Borbecker Geschichten mit dem Titel "Heckenschützen in Schonnebeck - Heckenverehrer in Gerschede" (ISBN: 978-3734-75971-0) steht zwar der Borbecker Stadtteil Gerschede rund um Donnerstraße und Weidenstraße im Vordergrund, aber diesmal sind auch andere Stadtteile mit von der Partie - Stadtmitte, Altendorf sowie die nordöstlichen Stadtteile Schonnebeck, Katernberg und Stoppenberg.
Neben romantischen Verwicklungen in Gerschede geht es in dem E-Book auch um das Phänomen, das in Essen fast jeder Stadtteil öfter sein eigenes Wetter hat :o) - ich habe es schon mehr als einmal erlebt, dass in dem einen Stadtteil Sonnenschein herrschte, während im nächsten, nur wenige Kilometer entfernt, ein Gewitter niederging. Ganz prägnant war es mal im Mai 1993, als ich gerade meine schriftlichen Abi-Prüfungen hinter mich gebracht hatte und mich nur noch auf die mündliche vorbereiten musste: Damals habe ich mit meinen Eltern in einer Dachgeschosswohnung auf der Herbrüggenstraße in Schönebeck gewohnt - das Wohnzimmer lag nach Süden raus und die großen Panoramafenster boten einen herrlichen Blick auf Schönebeck und das angrenzende Mülheim-Heißen, während mein Zimmer über zwei Fenster verfügte, von denen eins zum Nachbarhaus raus ging und das andere entsprechend Richtung Norden lag. An einem schwülen Nachmittag im Mai 1993 saßen meine Eltern mit einem Versicherungsvertreter im strahlenden Sonnenschein im Wohnzimmer, während ich mit einer Bekannten telefonierte, die damals auf der Grenze Altenessen-Nord/Gelsenkirchen-Heßler wohnte. Im Norden stand eine bleigraue Wolkenfront und die Blitze konnte ich von meinem Fenster aus sehr gut sehen. Das Donnern habe ich nur leise gehört bzw. meist mehr durchs Telefon, aber in Altenessen/Gelsenkirchen war es wohl heftiger - dabei liegt Altenessen-Nord gerade mal gut acht Kilometer von Schönebeck entfernt.
Ein Teil der Geschichte spielt in der Straßenbahnlinie 103 - und zwar zwischen Berliner Platz in der City und Münstermannstraße in Gerschede. Die Story eignet sich also sehr gut für eine fröhliche Lektüre im ÖPNV :o). Ausgangspunkt der kurzen Geschichte ist die Dachterrasse des Unperfekthauses an der Friedrich-Ebert-Straße, das dem Einkaufszentrum Limbecker Platz schräg gegenüber liegt.
Das E-Book kostet 99 Cent und ist ein wenig länger als die übrigen, bisher erschienenen Borbecker Geschichten - da mein aktuelles E-Book "Ladies' Night" sogar noch einiges länger sein wird als das Werk betreffend die Heckenschützen bzw. Heckenverehrer, nehme ich dafür, wenn ich es fertig gestellt habe, 1,49 EUR :o).
Cover-Foto zu den Heckenschützen und Heckenverehrern - (c) Alexandra Döll, Essen
Apropos: Ich schreibe jetzt noch ein wenig an "Ladies' Night" weiter :o)).
Neben romantischen Verwicklungen in Gerschede geht es in dem E-Book auch um das Phänomen, das in Essen fast jeder Stadtteil öfter sein eigenes Wetter hat :o) - ich habe es schon mehr als einmal erlebt, dass in dem einen Stadtteil Sonnenschein herrschte, während im nächsten, nur wenige Kilometer entfernt, ein Gewitter niederging. Ganz prägnant war es mal im Mai 1993, als ich gerade meine schriftlichen Abi-Prüfungen hinter mich gebracht hatte und mich nur noch auf die mündliche vorbereiten musste: Damals habe ich mit meinen Eltern in einer Dachgeschosswohnung auf der Herbrüggenstraße in Schönebeck gewohnt - das Wohnzimmer lag nach Süden raus und die großen Panoramafenster boten einen herrlichen Blick auf Schönebeck und das angrenzende Mülheim-Heißen, während mein Zimmer über zwei Fenster verfügte, von denen eins zum Nachbarhaus raus ging und das andere entsprechend Richtung Norden lag. An einem schwülen Nachmittag im Mai 1993 saßen meine Eltern mit einem Versicherungsvertreter im strahlenden Sonnenschein im Wohnzimmer, während ich mit einer Bekannten telefonierte, die damals auf der Grenze Altenessen-Nord/Gelsenkirchen-Heßler wohnte. Im Norden stand eine bleigraue Wolkenfront und die Blitze konnte ich von meinem Fenster aus sehr gut sehen. Das Donnern habe ich nur leise gehört bzw. meist mehr durchs Telefon, aber in Altenessen/Gelsenkirchen war es wohl heftiger - dabei liegt Altenessen-Nord gerade mal gut acht Kilometer von Schönebeck entfernt.
Ein Teil der Geschichte spielt in der Straßenbahnlinie 103 - und zwar zwischen Berliner Platz in der City und Münstermannstraße in Gerschede. Die Story eignet sich also sehr gut für eine fröhliche Lektüre im ÖPNV :o). Ausgangspunkt der kurzen Geschichte ist die Dachterrasse des Unperfekthauses an der Friedrich-Ebert-Straße, das dem Einkaufszentrum Limbecker Platz schräg gegenüber liegt.
Das E-Book kostet 99 Cent und ist ein wenig länger als die übrigen, bisher erschienenen Borbecker Geschichten - da mein aktuelles E-Book "Ladies' Night" sogar noch einiges länger sein wird als das Werk betreffend die Heckenschützen bzw. Heckenverehrer, nehme ich dafür, wenn ich es fertig gestellt habe, 1,49 EUR :o).
Cover-Foto zu den Heckenschützen und Heckenverehrern - (c) Alexandra Döll, Essen
Apropos: Ich schreibe jetzt noch ein wenig an "Ladies' Night" weiter :o)).
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Donnerstag, 20. Oktober 2011
Gestern schlug der Herbst mit Macht zu
Ich hatte kurz nach 17 Uhr gerade mein Auto in Golzheim erreicht, als es anfing zu plästern - natürlich brach wenig später auf der Autobahn wieder das heillose Chaos aus, denn da es ja so selten in unseren Breitengraden regnet, sind manche Autofahrer durch Niederschlag heillos überfordert :o/. Je weiter ich nach Essen kam, desto mehr ließ zwar der Regen nach, dafür wurde es aber auch immer kühler. Ich bin bei 9°C in Golzheim los getuckert und als ich ne gute Stunde später in Gerschede eintraf, lag die Temperatur nur noch bei 6°C. Heute früh waren es zwischen 3°C und 4°C *bibber*. Mein Vater würde jetzt sagen: "Was willst du denn erst mal im Winter machen?!" :o)
Gestern hat's im Essener Nordwesten (Bedingrade, Frintrop, Dellwig, Gerschede, Borbeck, Bochold, Schönebeck) wohl nen Hagelschlag inklusive kurzem Gewitter gegeben. In Stoppenberg im Essener Nordosten hat's so heftig geschüttet, dass die Kreuzung an der Grabenstraße überflutet war. Als ich gestern nach Hause kam, war links der Haustür immer noch ein weißer Fleck, der auf den ersten Blick aussah wie Schnee, was aber gar nicht sein konnte - der Fleck entpuppte sich bei genauerem Hinsehen schließlich als Ansammlung von Hagelkörnern, die noch nicht weggeschmolzen waren. Hier in der Düsseldorfer Altstadt kommt gerade wieder die Sonne raus, aber viel wärmer wird's dadurch auch nicht.
Gestern hat's im Essener Nordwesten (Bedingrade, Frintrop, Dellwig, Gerschede, Borbeck, Bochold, Schönebeck) wohl nen Hagelschlag inklusive kurzem Gewitter gegeben. In Stoppenberg im Essener Nordosten hat's so heftig geschüttet, dass die Kreuzung an der Grabenstraße überflutet war. Als ich gestern nach Hause kam, war links der Haustür immer noch ein weißer Fleck, der auf den ersten Blick aussah wie Schnee, was aber gar nicht sein konnte - der Fleck entpuppte sich bei genauerem Hinsehen schließlich als Ansammlung von Hagelkörnern, die noch nicht weggeschmolzen waren. Hier in der Düsseldorfer Altstadt kommt gerade wieder die Sonne raus, aber viel wärmer wird's dadurch auch nicht.
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