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Donnerstag, 6. Februar 2014

Tierische Tierchen in der Xantener Südsee

Da die Männergärtnerinnen und ihre Schützlinge ja mittlerweile Hausverbot sowohl im Sol- und Freibad Vonderort als auch im Hallenbad Borbeck haben, sind sie gezwungen, sich ggf. auch mal außerhalb von Essen umzusehen, deshalb entschließen sich Eva, Alex und Steffi, mit ihren großen männlichen Kindern an den Niederrhein in die Xantener Südsee zu fahren.

Morgens geht die Tour los, wobei Clio den Tross anführt, denn: wo Clio ist, ist vorn! :o) Alex transportiert in ihrem Clio den Stationsarzt, Stinki und Thorsten, Eva befördert in ihrem MX5 den Charmin Bear und Steffi hat in ihrem fröhlichen, türkisfarbenen Peugeot 205 ES und Thomas als Passagiere. Die Saw-Puppe hat an diesem Tag frei und zersägt lieber diverse Porsche und andere Nobelkarossen, die ihr vor die Säge kommen, hehe.

Der Charmin Bear ist frustig, weil Alex mit ihrem Clio so schnell fährt, denn deshalb drückt ja auch Eva ordentlich auf die Tube. Steffi hat ein wenig Mühe, mit ihrem Peugeot hinten dran zu bleiben, aber sie kennt den Weg zur Xantener Südsee ja auch. Thomas treibt sie allerdings ein wenig zur Eile an, denn das geht ja gar nicht, dass ein Clio und ein MX5 das Auto, in dem er sitzt, fast stehen lassen. Clio fröhnt seinem Hobby und macht Audis platt wie Teller, nur ab und zu muss er sich mal einem BMW geschlagen geben.

Nach einer knappen Stunde sind alle auf dem Parkplatz an der Xantener Südsee angekommen. Die Sonne bruzzelt bereits vom Himmel, obwohl es erst neun Uhr ist. Der Charmin Bear tupft sich den Schweiß von der Stirn und ist froh, als sich endlich alle einen Strandkorb aussuchen können, in den er sich dann erschöpft fallen lassen kann, nachdem alle mit ihren Strandkörben einen Strandkorbkreis gebildet haben. Bevor es ab ins Wasser geht, schmieren sich alle gegenseitig mit wasserfester Sonnencreme ein und blasen ES' überdimensioniertes Schwimmtier auf. Der Charmin Bear braucht erst mal ein Eis vom Kiosk, das er selbstzufrieden in seinem Strandkorb, den er sich mit ES teilt, konsumiert - bis sich plötzlich eine diebische Elster auf seinem Unterarm niederlässt und sich auch an dem Eis gütlich tut. Der Charmin Bear motzt die Elster an: "Jetzt lass mich aber in Ruhe!", doch die Elster erklärt ihm seelenruhig, dass sie an einer Identitätsstörung leidet und sich für einen Eisvogel hält - deshalb würde sie ja auch von seinem Eis mitfuttern. Der Charmin Bear kriegt die Krise, denn leider befürchtet er auch, dass die Elster ihn beißen könnte :o).

Alex und Eva haben ES ermahnt, im extra abgetrennten Nichtschwimmerbereich zu bleiben. Das tut ES auch, wobei ES sein Schwimmtierchen verhätschelt und es noch nicht mal mit zwei kleinen Mädchen teilen will, denn da ist ES eigen, wenn es um sein Schwimmtier geht.

Die Männergärtnerinnen wollen gerade anfangen, mit Thorsten, Thomas, dem Stationsarzt und Stinki Wasservolleyball zu spielen, als Stinki plötzlich los kreischt: "Ich will ein Suspensorium!" Alle starren ihn verständnislos an und Alex merkt ironisch an, dass sie hier doch nur Volleyball spielen und nicht etwa American Football, aber Stinki deutet auf zwei Schildkröten, die in nicht allzu großer Entfernung vorbei schwimmen - wer weiß, nachher beißen die sich wieder in seinen Weichteilen fest :o). Leider haben die Männergärtnerinnen kein Suspensorium dabei, sodass Stinki mit dem Restrisiko eines Schildkrötenbisses leben muss. Er hat jedoch Glück und die Schildkröten nehmen keine Notiz von ihm und seinen Weichteilen.

Nach einer Partie Wasservolleyball geht es kurz vor zehn rüber zum Wellenbecken, das immer pünktlich zur vollen Stunde startet. Der Charmin Bear und ES bleiben im seichten Teil des Beckens sitzen, während Stinki, der Stationsarzt und Thorsten sich in den tiefsten Teil des Beckens begeben. Um punkt zehn Uhr geht das Wellenbad los und Stinki fragt auch noch: "Wat is'n hier eigentlich los?!", dabei verhätschelt er seine Badepuppe Bethany, die er extra mitgenommen hat. Er hält die Puppe ganz fest, als die Wellen immer höher schlagen. ES plärrt, als eine kleine Welle gegen seine Weichteile klatscht: "Mr. Dole, look at me!", doch die liebe Alex hat gerade Spaß mit ihren Kolleginnen auf der Grenze zwischen Nichtschwimmer- und Schwimmerbereich.

Irgendein Spaßvogel fand es wohl besonders witzig, seinen geilen Zackenbarsch ins Wellenbad zu lassen - natürlich kommt der geile Zackenbarsch nicht umhin, Thorsten die Badehose zu klauen. Erst als das Wellenbad vorbei ist, merkt Thorsten, dass er untenrum gar nix mehr anhat und überlegt, was er jetzt tun soll - bitte nicht schon wieder Hausverbot! Nach dem Wellenbad verlassen alle das Becken, nur Thorsten bleibt im Wasser, sich am Beckenrand festhaltend. Alex ruft: "Hey, komm mit zurück zum Strand!", doch Thorsten erwidert beinahe schüchtern: "Geht nicht, mir wurde die Badehose geklaut!" Alle lachen, sogar unbekannte Badegäste, aber Steffi hat zum Glück seine Badehose im seichten Teil des Beckens entdeckt, denn nachdem der Zackenbarsch das Interesse daran verloren hatte, hat er sie einfach herrenlos zurückgelassen. Stinki und der Stationsarzt haben dann das für sie fragwürdige Vergnügen, mit der Badehose abzutauchen und sie Thorsten wieder anzuziehen. Steffi, die derweil Stinkis Badepuppe Bethany verhätschelt, macht das betretene Gesicht. Das ist ja gerade noch mal gut gegangen!

Der Charmin Bear macht es sich wenig später im Strandkorb gemütlich, als plötzlich erneut sein rechter Unterschenkel angerammelt wird - klar, die Seniorin mit ihrem geilen Plüsch-Charmin Bear ist auch wieder da! Das findet der Charmin Bear nicht wirklich lustig, aber sein plüschiger Namensvetter lässt sich einfach nicht zu anderen Aktivitäten hinreißen oder ermuntern. Alex spendiert ihm zum Trost ein Eis, kann sich aber ein Grinsen natürlich nicht verkneifen.

Stinki geht mit Thomas und Badepuppe Bethany schnorcheln. Sie sind sehr erschüttert, als sie sich unter Wasser einem Schwarm Stichlinge gegenüber sehen, die die beiden angrinsen. Stinki hofft, dass es sich nur um einen Flashmob handelt - so ist es zum Glück auch, denn ein Stichling klärt ihn darüber auf, dass sie identitätsgestört seien und sich deshalb für Piranhas halten, hehe. Echte Piranhas gibt's in der Xantener Südsee mittlerweile auch, nachdem sie einfach nachts dort ausgesetzt wurden, aber zum Glück handelt es sich um vegetarisch lebende Piranhas, die sich lieber an ES' Salat anstatt an Fleisch gütlich tun, denn ES verspeist im seichten Wasser Grünzeug mit Joghurt-Dressing. ES heult: "Mr. Dole, look at me!", doch Alex macht lieber mit Eva und Steffi Würstchenbeschau, denn genug männliches Anschauungsmaterial gibt es ja :o)).

Donnerstag, 12. September 2013

Ein merkwürdiger Traum :o)

In der Nacht von Dienstag und Mittwoch hatte ich einen ziemlich skurrilen Traum, der vermutlich in Duisburg spielte, denn Duisburg ist die einzige Stadt im westlichen Ruhrgebiet, die noch Hochöfen hat :o).

Ich wohnte in einem schnuckeligen Reihenhaus, das grau-weiß verklinkert war wie die Reihenhäuser im Herbrüggenbusch. Natürlich wohnte meine Zwerghamster-Dame Metallica auch mit in dem Reihenhaus, war aber nicht, wie im wahren Leben, nur 10.5 cm groß, sondern so groß wie ein Dackel :o)). Enstprechend lebte sie auch nicht in einem Käfig, sondern wuselte wie ein Hund durch die untere Etage meines Reihenhäuschens.

Eva und ihr Uwe wohnten drei Häuser weiter - und: Eva hat sogar mitten in dieser Reihenhaus-Idylle ein Schulungszentrum mit angegliedertem Catering-Service eröffnet! :o) Wenn wir aus unseren Haustüren traten, konnten wir einen großen Hochofen sehen.

Eines Tages waren meine Eltern in meinem Reihenhäuschen zu Besuch - merkwürdigerweise war ich altdeutsch eingerichtet; eine Tatsache, die mir im wirklichen Leben nicht passieren könnte :o)). Mein Papa saß in einem Sessel und sagte: "Der ist bestusst!" - wen er meinte, weiß ich nicht, vermutlich irgendeinen Politiker, hihi. Meine Mom päckelte Kuchen auf die Teller und echauffierte sich darüber, dass auf den Wäscheleinen in meinem Garten fast nur schwarze Wäsche hing, hehe. In meinem Traum konnte mein Papa auch wieder richtig laufen - seit seinem Schlaganfall im Dezember 2004 ist er ja leider halbseitig gelähmt :o(.

Ach ja, in der Einfahrt vor meinem Haus standen zwei schwarze Clios, natürlich mit unterschiedlichem Kennzeichen. Meine Mom fragte, wozu ich denn als Einzelperson zwei Clios bräuchte, aber ich hab ihr dann erklärt, dass ich ja nach Laune mal den einen und mal den anderen fahre. Hm, macht bei zwei identisch aussehenden Autos viel Sinn...

Ich hab Eva dann wenig später in ihrem Schulungszentrum besucht. Eva, bekleidet mit schwarzem Etui-Kleid und weißer Bluse, bestückte gerade einen Teewagen mit Schnittchen, Gebäck und Kaffeekannen und maulte angesichts ihres Aufzugs: "Ich krieg dat Brechen!" :o) - ein Satz, den sie ja im wahren Leben häufiger sagt. Ich hab ihr dann auch begütigend gesagt, dass man beim Catering nun mal etwas eleganter aussehen müsste. Stinki fungierte als Evas Kellner und mimte, wie häufiger im realen Leben, den großen Schweiger. In der einen Hand hatte er ne Fluppe, in der anderen Hand ein Tablett. Plötzlich kam wie aus dem Nichts Marina angeflitzt, die so aussah, wie auch damals im Büro, als wir noch bei Oscar Winzen zusammen gearbeitet haben: schwarzer Pullunder, weiße Bluse, graue Hose, schwarze Schuhe mit Absatz. Sie sprach Eva an und sagte: "Du, ich will ja nix sagen, aber: Ist Dein Kellner dusselig?!" (Auch das hat Marina häufiger im Wachleben gesagt, hihi!) Eva seufzte und antwortete: "Ich weiß, aber auf die Schnelle hab ich nix Besseres finden können!" Komisch, Eva und Marina kennen sich gar nicht persönlich, nur aus meinen Erzählungen, aber im Traum quatschten sie miteinander über Stinki, der da immer noch als der große Schweiger am Tresen stand, hihi. Plötzlich war Thomas da, mit dem ich auch noch Klammer-Blues getanzt habe, und dann hab ich auch noch mit Thorsten Klammer-Blues getanzt. Eva hat dazu mal wie von Geisterhand passende Musik aufgelegt, aber ich weiß nicht mehr, welcher Song es war :o)).

Abends haben Eva und ich noch die Lenkräder unserer Autos getauscht, d. h. mein Clio hatte dann das Lenkrad von ihrem MX5 und ihr MX5 das Lenkrad von meinem Clio :o)).

Montag, 10. Juni 2013

Cornetto wird 50

Wie mir ein Werbe-Spot am Samstagabend auf Tele5 verkündete, wird das Cornetto-Eis von Langnese - erhältlich in den Geschmacksrichtungen Erdbeere und Schoko-Nuss - mittlerweile 50 Jahre alt! Herzlichen Glückwunsch - ich esse Cornetto auch ganz gerne.

Wenigstens wurde bei dem Werbe-Spot das Original von "Like ice in the sunshine" von Beagle Music Ltd. aus den 80ern gespielt und nicht diese stinklangweilige Cover-Version von den No Angels aus dem Jahr 2005 - an das Original aus den 80ern reicht deren Version nämlich bei weitem nicht ran, sorry.

Natürlich käme ich nicht umhin, zu den Klängen von "Like ice in the sunshine" einen Werbe-Spot zum 50. Geburtstag von Cornetto zu drehen - selbstverständlich mit allen Menschlein, die Rang und Namen haben! :o))

Drehort wäre dann das Solbad Vonderort an einem sonnigen Tag, damit das auch gut zur fetzigen Musik passt. ES würde seine Kinderfüße im Wasser des Solbeckens baumeln lassen und nach mir rufen, wenn meine Stoffies an ihm vorbei schwimmen ("Mr. Dole, look at me!"), dabei würde er natürlich ein Cornetto Schoko futtern. Eva und ich hätten natürlich am Rand des Außenbeckens Spaß daran, Stinki in die 28°C warmen Fluten zu schubsen ("Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!"), danach würden wir "Give me five" spielen und zur Feier des Tages jeweils ein Cornetto Erdbeere essen, während wir die Füße ins Wasser baumeln lassen und uns über den prustenden Stinki freuen, der in Vonderort zum Glück nicht auf einen Seeigel treten kann, hihi. Thomas würde auf dem Rücken liegend mit einer Wassermatratze durchs Außenbecken paddeln und ebenfalls ein Cornetto Schoko genießen - Nippelalarm hätte er natürlich auch, da das Wasser im Vergleich zur Luft viel kühler ist. Renate würde im Wassertretbecken im Innenbereich twisten, während sie ihr Cornetto genießt, Uli läge tiefenentspannt im Warmwasserbecken auf den sprudelnden Massagedüsen und würde dabei ebenfalls ein Cornetto futtern, während sie heimlich ihre Fingerchen nach dem neben ihr liegenden Typen ausstrecken würde *guckunschuldigindieluft*. Clio würde zwischen Evas MX5 und Stinkis 5er Touring auf dem Parkplatz stehen, dabei lecken die drei Fahrzeuge auch ihr Cornetto. Clio hupt einen Hund an, der ihm einfach sein Cornetto mopsen will :o). Der Hund flitzt erschrocken von dannen und rennt zwei Jogger über den Haufen, die ebenfalls Cornetto schlecken.

Sonntag, 19. Mai 2013

Noch mal in der Pottgezwitscher-Zeitung

Auch heute bin ich wieder in der aktuellen Ausgabe der Pottgezwitscher-Zeitung vertreten, diesmal unter der Rubrik "Freizeit". Die darin enthaltenen Beiträge sind:

  • Fotos aus dem Burger's Zoo in Arnheim
  • Ruhrgebiets-Fotografie.
Dankeschön!!

Auch meine Stofftiere freuen sich darüber, wobei Sammy gerade unter einer Magen-Darm-Grippe leidet :o(. Ihre Kinder Rudolf-Dieter und Chantal sind gestern Morgen mit ihren Kickboards zur Reuenberg-Apotheke auf der Donnerstraße geflitzt, um für ihre Mama "Affi Anti-Kötzli" zu holen.

Clio genießt gerade den Sonnenschein, der mal endlich nach Tagen trüben Wetters wieder vorherrscht. Die nächste Schlechtwetterfront lässt angeblich nicht lange auf sich warten :o((. Für heute Abend hat sich Clio mit Stinkis 5er Touring, Evas MX5 und weiteren Autos zu einem Disco-Treffen verabredet. Clio will einen 80er-Klassiker spielen - nämlich "Relax" von Frankie goes to Hollywood. Er ist sehr gespannt, was Stinkis 5er Touring, Evas MX5 und weitere geladene Gäste mit vier Rädern zum Grooven mitbringen :o).


               Clio in der ARAL-Waschanlage, Frintroper Straße, Essen-Schönebeck
               (c) Alexandra Döll, Essen


Sonntag, 31. März 2013

Clio erwartet Spannung

Derzeit steht mein schwarzer Clio TCe direkt gegenüber vor meinem Haus, Schnauze an Schnauze mit einem Toyota Corolla, den er aber nicht so besonders mag :o) - Clio mag halt auch nicht jeden. Freundliche MX5, 5er Touring, Rosen-Reslis (Toyota Yaris) und andere Clios sind ihm jederzeit herzlich Willkommen - sofern der Clio nicht von Pagenkopf-Pullerchen gesteuert wird, hihi.


                            Mein Clio in der Nähe meines Hauses - (c) Alexandra Döll, Essen

Da Clio ja ein freundliches Auto ist, wartet er natürlich mit Spannung auf neuen Besuch bei mir bzw. die dazugehörigen Fahrer (allerdings nur, sofern nett). Ich habe ihn darauf abgerichtet, alles ganz genau zu beobachten und meine Besucher auch anzusprechen. Freundlich wie er ist, wird er das auch sicherlich tun :o). Auch über Ostereier oder Osterglocken hinter seinem Scheibenwischer freut er sich natürlich, aber dann auch bitte mit persönlicher Nachricht.

Montag, 24. Dezember 2012

Was wenig Weihnachtliches

Da eine Vielzahl von Eltern ja heutzutage nicht mehr in der Lage ist, ihre Blagen normal zu erziehen - entweder gilt Laissez-faire und asoziales Geseier oder als anderes Extrem Überbehütung - habe ich dazu auch das passende Kinderspielzeug entwickelt. Es geht um ein offenes Holzpuppenhaus mit fünf Puppen, Möbeln und fünf Autos, das ich "Prolliges Gruselpuppenhaus" genannt habe - passend für Kinder mit Eltern, die keinen Bock mehr haben, ihre Kinder zu erziehen.

Neben dem Haus gibt es ein Carport, unter dem fünf Autos stehen - mein schwarzer Clio TCe, Evas weinroter MX 5, Uwes weinroter Mazda 626, Stinkis schwarzer 5er Touring und ES' dunkelblauer Audi A4. Das Haus selbst verfügt über drei Etagen, zwei Balkone und ist aufgrund seiner offenen Bauweise von allen Seiten bespielbar. Natürlich ist es auch möglich, einen schwarzen Leichenwagen mit einem irre grinsenden Leichenwagenfahrer - der Horrorfilm "Das Landhaus der toten Seelen" aus dem Jahr 1976 lässt grüßen - dazu zu kaufen.

Die Eva-Puppe steht im Erdgeschoss in der Küche und bruzzelt für uns ne nahrhafte Mahlzeit, die ES-Puppe flitzt nebenan im Spielhöschen auf seinem Bobbycar durchs Esszimmer. Die Uwe-Puppe spielt im Dachgeschoss Schach gegen ein Monster mit elf Augen, das sabbert. Die Alex-Puppe liegt im ersten Stock im Negligée erwartungsvoll auf dem Bett, während die Stinki-Puppe nebenan im Schlüppi im Bad steht und sich die Zähne putzt (damit der Atem beim Küssen sympathischer ist, hehe). Im Schlafzimmer gibt es auch ein Regal mit freundlichen Stofftieren und Puppen.

Wenn man die Puppen bzw. die Stofftiere leicht auf den Bauch drückt, sprechen sie auch. Die Alex-Puppe kichert oder sagt "Küss mich!", die Stinki-Puppe fragt "Wat is'n da unten eigentlich los?!", die ES-Puppe ruft: "Mr. Dole, look at me!", die Eva-Puppe murmelt: "Ich krieg dat Brechen!" oder streckt allen die Zunge raus. Die Uwe-Puppe sagt: "Schach!", die Monsterpuppe sabbert verstärkt. Die Stofftiere und Stinkis Puppen sagen wahlweise "Haaalloooo!", "Maaaaahaaaann!", "Ich muss Füße pflegen!" oder "Mami!"

Der irre grinsende Leichenwagenfahrer kommt bisweilen vorbei und guckt, ob er Tote mit seinem irren Grinsen mitnehmen kann. So wie im Film, spricht er aber ansonsten nicht, sondern grinst nur so, dass einem das Blut in den Adern gefriert, hehe. Stilecht ist auf der Ladefläche des Leichenwagens natürlich auch ein Sarg. Die größten Chancen, mit dem Leichenwagen abtransportiert zu werden, hat ES, denn wer weiß, wo er mit seinem Bobby Car überall gegen flitzt, hehe.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Doku-Soap: Schnee fegen mit Verrückten

Im Essener Nordwesten hat's mal wieder geschneit, sodass RTL einige Verrückte für eine Doku-Soap mit dem Titel "Schneeflöckchen, Weiß Röckchen" engagiert, die dann den Schnee im Herskamp und im Dachsfeld fegen.

Für ES muss natürlich eine kleinere Schneeschaufel her, damit ES die auch problemlos bedienen kann. ES beginnt, eine Garageneinfahrt in der Steigung des Herskamps zu räumen und ruft: "Mr. Dole, look at me, not at the snow!" Nebenan fegt Stinki den Schnee. Er schnaubt natürlich, als er ES hört und fragt: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!" ES kichert und macht Stinki darauf aufmerksam, dass eine Palette PP C 1.375 kg entspricht. Stinki als zuständiger Produktmanager weiß das natürlich und wirft verärgert mit einer Schneekugel nach ES, die aber nicht ES trifft, sondern einen Eichelhäher in der Linde, der frustriert schimpfend von dannen fliegt. Eva und ich kichern amüsiert, während wir den Bürgersteig vor dem Haus gegenüber räumen.

Stinki trinkt Kaffee und verhätschelt nebenbei seine ganzen Puppen, die ihren Papi anhimmeln und gebührend bewundern bzw. zwischenzeitlich auch "Mama!" rufen. Stinki fragt: "Wat is'n mit Euch eigentlich los?!" nimmt noch nen Schluck Kaffee und fegt seufzend weiter. Eva redet mit meinem Lieblingsstofftier Sammy darüber, dass sie nicht mit "Tante Eva" angesprochen werden möchte, da ihre menschlichen Nichten und Neffen das auch nicht tun. Sammy gelobt hoch und heilig, Eva nicht mehr mit "Tante Eva" anzusprechen. Eva ist zufrieden und wirft aus Spaß einen Schneeball nach ES - tja, der Schneeball war wohl ein bisschen groß, denn aus einem Schneehaufen gucken nur noch zwei braune Augen, die traurig aus dem Häufchen hervor lugen. Stinki kichert boshaft. Eine seiner Baby-Puppen trällert "Let it snow, let it snow, let it snow!" ES jammert nach mir ("Mr. Dole, look at me!") und muss von mir und Eva erst mühselig wieder ausgebuddelt werden. Eva verflucht sich innerlich selbst. Stinki fragt: "Wat is'n mit Euch eigentlich los?!", denn ein schweigendes ES im Schnee wäre ihm doch lieber gewesen.

Nachdem wir ES ausgegraben haben, fegen wir weiter. ES sitzt heulend neben einem Strauch und redet mit Sammys Brüderchen Ecki, der aber lieber den verschneiten Herskamp runter rodelt. Außer ihm befinden sich noch Rudolf-Dieter und Chantal auf dem Schlitten. Sammy kocht in einem Hausflur lieber neuen Kakao und plant ihre nächste Fußpflege-Session mit Stinki und ES.

Ein schwarzer Opel Corsa tuckert den Herskamp runter. Leider gerät er ins Schlingern, sodass er unfreiwillig den Schnee fegenden Stinki auf die Hörner nimmt. Der weiß gar nicht, wie ihm geschieht, als der Corsa ihn langsam weiter mit ins Tal runter nimmt. Er motzt: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!" Nun ist die 19-jährige Fahrerin des Corsa noch erschütterter als vorher und beißt in ihr Lenkrad. Stinki hofft auf ne gnädige Ohnmacht, die ihn umfängt, während er sich an den Scheibenwischern festklammert. Seine Puppen rufen: "Mami!" Eva und ich rennen dem Corsa hinterher und ignorieren ES' Worte "Mr. Dole, look at me, not at the black car!" Mein Clio steht am Fahrbahnrand und lacht sich kaputt, genau wie Evas vor ihm parkender MX5. Stinkis 5er Touring, der kurz vor dem Dachsfeld abgestellt ist, fällt fast vom Glauben ab, als er sieht, dass sein Fahrer bei nem Corsa auf der Motorhaube liegt und von diesem den Berg mit runter genommen wird. Der BMW fragt seinen Fahrer: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!", doch Stinki hat keine Zeit zu antworten, denn die Fahrerin des Corsa ignoriert die Regel "Rechts vor links" am Dachsfeld und kann einen Zusammenstoß mit einem Nissan Qasqai nur mühsam verhindern. Stinki kräht - aber nicht vor Freude.

Der Corsa rutscht weiter auf den Knotenpunkt Herskamp/Luthestraße/Blitzstraße zu. Stinki kann schon gar nicht mehr hinsehen, zumal Eva und ich und auch sein 5er Touring oben am Dachsfeld immer kleiner werden. In Gedanken macht er schon mal sein Testament. ES überholt Eva und mich mit einem Schlitten, den er einigen plärrenden Kindern entwendet hat. Leider findet er Lenken und Bremsen überbewertet, sodass er schließlich im Vorgarten eines Hauses landet - genau in einem verschneiten Rhododendronbusch. ES ruft Eva und mir heulend hinterher: "Mr. Dole, look at me, not at the black car!"

Eva und ich kommen zu spät: Der Corsa ist vom Herskamp nach links in die Blitzstraße geschlingert. Stinki ist nicht nur vom Glauben, sondern auch vom Corsa abgefallen und liegt betäubt auf dem Bahndamm neben einer jungen Birke. Da kommt ein freundlicher Bernhardiner mit Schnapsfass um den Hals angetrottet und will Stinki helfen, der da halb bewusstlos im Schnee auf dem Rücken liegt und versucht, seine Orientierung wiederzugewinnen. Stinki wird mit Schnaps abgefüllt. Danach geht's ihm tatsächlich besser, denn er steht auf, hickst, lallt und torkelt hilflos im Kreis - aber nicht lange, denn dann nimmt ihn ein silberner Ford Focus auf seine Motorhaube. Der hilfsbereite Bernhardiner bellt dem Focus hinterher und setzt sich schon mal prophylaktisch in Bewegung. Eva und ich stöhnen genervt. Oben auf dem Hang hören wir ein klägliches "Mr. Dole, look at me!" Eva und ich beschließen, uns ne Portion LSD zu gönnen, die ich noch in der Jackentasche habe, denn danach ist wenigstens alles "Halla!" bei uns :o).    

Sonntag, 2. Dezember 2012

Ein geiles Musikvideo :o))

Da es ja auf Weihnachten zugeht, die Temperaturen somit in den Keller rauschen und Stinki neuerdings dauernd Hitzewallungen hat ("Boah, ist das heiß hier drin! Boah, ist mir heiß!...") - ich glaube, er kommt gerade in die Wechseljahre *kicher* - können wir ja das Nelly-Video "Hot in here" neu auflegen.

Eva, Trixie, Alex, Mary und ich stehen im Hof und shampoonieren in hautengen Jeans und sexy Oberteilen die Autos unserer Kollegen ein - und natürlich auch unsere eigenen, hihi, dabei schwingen wir unsere Hüften. Zwischendurch bespritzen wir uns gegenseitig mit Schaum aus unseren Eimern. Mein Clio, Trixies 3er, Evas MX5 und Alex' Honda Jazz lassen ihre Auspuffanlagen grooven, dazu schneit es. Stinki kommt ohne Jacke aus der Hintertür - ihm ist ja ständig heiß, wie er auch mal wieder verkündet - und entkleidet sich noch weiter (machen zwar im Winter vielfach nur Menschen, die kurz vor dem Erfrierungstod stehen...), während er sich ne Fluppe anzündet und angetanzt kommt. Frösche hüpfen auf die Motorhaube von Trixies 3er BMW und grooven im Takt mit, untermalt von gelegentlichen Äußerungen wie "Milchprodukt!" :o) Schneemänner bei Hornbach schmelzen bei unserem Anblick, die Weihnachtstannen stehen noch mehr als sonst. Stinki spielt beim Tanzen mit seinem Quietscheentchen (nein, nicht mit dem in seiner Hose, sondern mit dem seiner Badepuppe Bethany!) und tänzelt dabei um mich rum. Ich seife ihn und sein Quietscheentchen freundlich ein, während Eva sich lässig ne Portion LSD einwirft und fröhlich "Halla!" ruft, als zwei Ochsenfrösche die einshampoonierte Motorhaube ihres MX5 entern. Stinki ist immer noch heiß, aber das passt ja zum Lied, hihi.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Immer diese BMW-Fahrer...:o)

Nicht, dass BMW-Fahrer alle bekloppt wären, ich kenne auch einige sehr nette wie z. B. ehemalige Nachbarn von mir, Thorsten, Hanu, mein ehemaliger Chef und meine ehemalige Chefin, einige Kollegen von mir, aber teilweise werden Fahrer dieser Marke als besonders aggressiv und rücksichtslos empfunden bzw. auch oft als wichtigtuerisch, Marke "Ich kann nix, ich bin ein Asi (im Anzug), aber guck mal, was ich für ne tolle Karre habe..."

Mit solchen Klischee-BMW-Fahrern habe ich's öfter mal auf der A42 zu tun. Ich weiß nicht, ob man in nem BMW ne andere Perspektive hat als in Fahrzeugen anderer Marken - wäre mir neu, ich bin ja auch schon mal leihweise nen 3er Kompakt gefahren - aber es macht viel Sinn, wenn ich mich mit Clio mit 130 km/h in einer Kolonne bewege und hinter mir ein bekloppter 5er Touring drängelt und nervt, weil er in seinem Wahn und seiner Überheblichkeit gar nicht mitbekommt, dass ich gar nicht schneller fahren kann, weil's meine Vorderleute auch nicht tun *staun*. Das Ende vom Lied: An der Abfahrt GE-Zentrum zog er dann von ganz links nach ganz rechts und fuhr ab, natürlich nicht, ohne fast vorher nen armen unschuldigen Twingo wegzurammen, der da schräg hinter mir auf der rechten Spur fuhr. Zum Glück hat der Fahrer des Twingo gut reagiert, denn sonst hätte es fürchterlich geknallt, hehe.

Als ich 15 war, kam ich an einem brütend heißen Sommertag aus der Stadt zurück, wo ich mich mit meiner Freundin Andrea getroffen habe. Da es so heiß war, trug ich ein T-Shirt, Shorts und Turnschuhe. Ich lief friedlich die Heißener Straße runter - also nach Hause - und als ich fast die Ecke Herbrüggenstraße erreicht hatte, hielt an der roten Ampel ein 3er Cabrio mit nem etwa 18-jährigen Prollo drin - irgendwie ein typischer BMW-Fahrer - und rief zu mir rüber: "Darf ich dich bumsen?!" Ich grinste nur und brüllte zurück: "Bums dich selbst!" Ich war mal gespannt, wie Prollo in seinem blöden 3er Cabrio reagiert, wenn er grün bekommt und rechnete schon damit, dass er mir folgt, denn mittlerweile war ich nach links in die Herbrüggenstraße abgebogen. Nein, das tat er nicht - aus Frust ließ er jedoch den Motor aufheulen und zog den ersten Gang hoch, bis fast die Kolben raus kamen und guckten, wer da fährt, und sauste dann proletenmäßig die Heißener Straße runter Richtung Ortskern Schönebeck. Mir tat das Auto irgendwie leid, dass es so nen bekloppten Fahrer hatte, der wohl meinte, dass alle Mädels in sein Auto einsteigen, nur weil's ein BMW Cabrio ist. Es soll ja Tussen geben, die auf sowas abfahren - ich aber nicht und viele andere zum Glück auch nicht.

Eva hatte neulich auch so ein nettes Erlebnis, als sie nach der Arbeit noch einen Zahnarzttermin hatte. Sie hatte ihren MX5 in der Nähe geparkt und lief zur Praxis. Sie stand nichts Böses ahnend an einer roten Fußgängerampel und wartete auf grün. Plötzlich hupte es lautstark hinter ihr, sie drehte sich natürlich um und sah einen silbernen, fetten, tiefer gelegten 3er älterer Bauart. Der etwa 25-jährige Beifahrer, der Eva von hinten aufgrund ihrer schlanken Gestalt und ihrer langen dunklen Locken wohl für ne 25-jährige gehalten hatte,  hing halb aus dem Fenster und brüllte: "Ey, Puppe!" Ich glaube aber, dass dieser Bollo doch ziemlich erschüttert war, als Eva sich umdrehte, denn da wird er ja gesehen haben, dass die "Puppe" nicht mehr so ganz seine Altersklasse ist *grins*. Da fragten wir uns ernsthaft, als sie mir im Büro davon erzählte, wer da jetzt tiefer gelegt war - der 3er oder das Hirn der Insassen...

Hm, bei meinem heimlichen Verehrer denke ich auch, dass er nen BMW fährt, allerdings nen neuen 5er Touring. Der beinahe volle Mond hat ihn wohl dazu veranlasst, mir gestern auf dem AB meines Telefons wieder einen Love Song zu hinterlassen. Diesmal war es "Don't cry" von Guns n Roses. Ein bisschen mehr Gesicht - egal, ob mit oder ohne BMW - wäre wirklich schön.

Es ist nicht so, dass ich die Autos nicht mag - sie sehen gut aus (bis auf der 5er GT von hinten und der MX6) und haben durchzugstarke Motoren, aber bei manchen Insassen dieser Fahrzeuge wünscht frau sich doch ein bisschen mehr Benehmen und Hirn anstatt Angeberei und Rumprollerei. Irgendwo müssen ja auch die Satiren über BMW-Fahrer - insbesondere über den 3er - herkommen oder auch die Annahme, dass Fahrer von BMW besonders aggressiv sind. Anhand vieler Praxisbeobachtungen kann ich das leider vielfach nur bestätigen. Wie gesagt: Es gibt auch sehr nette Ausnahmen, die aber häufig leider die Regel bestätigen.

Da ja auch mein zweiter Clio identitätsgestört ist und sich deshalb für nen 3er BMW hält (hihi), mag er die meisten BMW natürlich - es sei denn, da sitzt ein asiger Vollhorst hinterm Steuer, der sich nur über sein Auto definieren kann, weil's an Hirn und Benehmen fehlt. Deshalb hat Clio am Donnerstagmorgen einen Ausflug mit Evas MX5 und Stinkis 5er Touring zum Rhein-Herne-Kanal gemacht, während wir so vor uns hin geschuftet haben. Die drei Autos haben auch tatsächlich was gefangen und der BMW hat sich auch von Clio und MX5 was übers Angeln beibringen lassen:o). Der MX5 ging direkt auf Wels, mein Clio fing mehrere Rotaugen und einen Aal, der 5er Touring mehrere Stichlinge. Eva kicherte bei der Vorstellung, dass Clio, MX5 und 5er Touring einträchtig am Ufer des Kanals stehen und angeln. Allerdings hatte sich der 5er Touring wohl schon einiges von seinem Fahrer abgeguckt, denn immer, wenn ein Fischlein angebissen hatte, fragte er: "Wat is'n da unten eigentlich los?!" MX5 und Clio haben dann nur gegrinst und ihn kurz aufgeklärt, dass einer angebissen hat. Das hat den 5er Touring dann tierisch gefreut, genau wie die Tatsache, dass Clio seine gefangenen Fische immer mit einem freundlichen "Hallo!" begrüßt hat. Der MX5 leckte sich mit der Zunge genießerisch über seine Motorhaube.

Dienstag, 25. September 2012

Skurriles am Dienstag :o)

Clio - dessen Stoßstange in den kommenden Tagen wieder gerichtet wird, nachdem ich gestern in einer Partnerwerkstatt meiner Versicherung war (noch mal danke, lieber Malermeister - ich hätte da nicht wegfahren sollen, wenn der sich da so bräsig anstellt...) - parkt zwischen Evas MX5 und einem humorlosen roten Nissan Micra einer Aushilfskraft, die genauso wenig Humor hat wie ihr Auto. Clio schafft es nicht, den Micra zum Lachen zu bringen, was sowohl ihn selbst als auch den MX5 nervt. Meine Chefin empfängt derzeit vier Schilfrohre und auch sonst drehen einige wieder am Rad - Stinki mit neuen Charme-Offensiven, die daraus bestehen, anderen die Tür vor der Nase zuzuknallen (Höflichkeit ist eben eine Zier, höhö) und seine Lieblingskollegin mit hysterischen Vorträgen...es ist schon sagenhaft an manchen Tagen und mit manchen Menschen :o). Bei der Kollegin möchte ich, wenn sie mich mal anruft, um wieder geifernd ihren moralischen Zeigefinger abzulassen, am liebsten nur noch nen Song von LaFee ablaufen lassen: "Heul doch!" :o).

ES möchte jetzt offensichtlich von mir Seb genannt werden - hat ja schon fast was Bayrisches :o). Frisürchen philosophierte über Temperaturschwankungen und die arme Eva hatte heute früh in der Küche das fragwürdige Vergnügen, Stinki im Küchenschrank zu haben, da bei ihm Höflichkeit ja eine Zier ist und man(n) ja erst mal im Schrank über Kekse philosophieren muss, die eigentlich für den Besuch bestimmt sind :o)). Eigentlich hätte sie Stinki in den Schrank schubsen und den Schlüssel zweimal umdrehen müssen, hähä - ach ja, Schlüssel anschließend wegwerfen wäre auch gut gekommen.

Es hätte nur noch gefehlt, dass in dem Schrank neben Keksen auch noch Kartenspiele gewesen wären, denn die futtert Stinki ja auch gerne, was Sammy in ihrem Fußpflegestudio ja mehrere Tage traumatisiert hat :o)).

Wenn das keine Anmaßung von Titeln wäre, die wir beide nicht haben, könnten Eva und ich uns echt öfter ein Schild an die Tür machen mit der Aufschrift: "Alex D. - Chefärztin Psychiatrie, Eva L. - Oberärztin Psychiatrie" :o). Manche verwechseln ihren Arbeitsplatz offensichtlich mit einem Irrenhaus und benehmen sich entsprechend *kicher*.

Montag, 9. Juli 2012

Clios Premiere auf der A42

Heute Morgen bin ich zum ersten Mal mit Clio zur Arbeit gegondelt, was auch wunderbar funktioniert hat, denn er schnurrte wie ein Kätzchen über die A42. Leider darf ich derzeit nicht schneller als 130 km/h fahren, aber irgendwann sind auch die 1.000 km Einfahrphase vorbei :o). Nun steht Clio neben Evas MX5 auf dem Parkplatz, wo die beiden sich anfreundeln, während wir schuften und öfter nach intelligentem Leben im Universum suchen, höhö.

Natürlich habe ich Clio auch mit allen Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke bekannt gemacht - Essener Stadthafen, Müllheizkraftwerk E-Karnap, Schurenbachhalde Altenessen...Clio hat alles und jeden freundlich begrüßt, aber die Sehenswürdigkeiten haben auch zurückgegrüßt :o). In etwas mehr als 30 Minuten geht's zurück nach Essen und ich hoffe, Clio gefällt der Heimweg auch.

Samstag, 10. März 2012

Clios freundliche Konversationen

Bis vor zehn Wochen war ja die Strecke Essen-Gerschede - Düsseldorf-Golzheim Clios Hausrennstrecke über die A40, A52, A44 und B8, seit einer Woche heißt seine Hausrennstrecke ja Essen-Gerschede - Herne-Baukau, also A42. Clio begrüßt alle Dinge entlang der Strecke freundlich - zumindest die, mit denen er sich identifizieren kann: Freibad Dellwig, Rhein-Herne-Kanal auf der Stadtgrenze Essen/Bottrop, Emscher, Tetraeder, Kokerei Prosper-Haniel, die große Kanalbrücke der A42, die über den Essener Stadthafen führt, den Stadthafen selbst, Heizkraftwerk E-Karnap, GE-Schalke, HER-Crange und natürlich seine Bestimmungsabfahrt, HER-Baukau. Die Schornsteine, Gasometer, Brückenbögen usw. verneigen sich natürlich freundlich vor ihm, hihi.

Am meisten nerven ihn jedoch Autos, die an der Anschlussstelle BOT-Süd Richtung Dortmund mit 40 km/h auf dem Beschleunigungsstreifen unterwegs sind und alle nachfolgenden Fahrzeuge aufhalten bzw. ihnen das Einfädeln auf die Autobahn erschweren. Da war neulich ein dunkelblauer Golf ein richtiger Spezialist: Schon auf'm Reuenberg fing er an zu stauen und guckte nur blöd in die Gegend rein und beim Auffahren auf die A42 wurde es auch nicht besser, da er natürlich alleine auf der Welt war und ihn nichts und niemand in seinem Zombie-Dasein stört *nerv*. Zum Glück konnte ich ihn binnen 400 m überholen, weil ein freundlicher 3er BMW auf der linken Spur ihm dies ermöglicht hat und ich auch zusah, den BMW nicht großartig auszubremsen.

Clio begrüßt auch freundlich alle BMW, Opel Meriva, Twingos und Artgenossen - von Audis und Toyotas, Modell Picnic, hält er nicht soviel, denn Fahrer dieser Fahrzeuge schaffen es problemlos, von der Beschleunigungsspur direkt ohne Rücksicht auf Verluste mit 100 km/h auf die linke Spur zu wechseln und dann noch zu bremsen - ungeachtet der Tatsache, dass andere von hinten mit 130 km/h oder schneller angerauscht kommen. Einen Audi hat er deswegen neulich ziemlich verflucht bzw. ihm einen guten Abflug in die Emscher gewünscht, hähä. Manchmal kann mein Auto auch ne fiese Möp sein, und Audi mag er irgendwie gar nicht. Ebenso nervig findet er auch Mazda MX5, die kilometerlang mit 100 km/h die linke Spur des Emscherschnellwegs blockieren und dann zig Kilometer brauchen, bis sie nen Lkw überholt haben bzw. auch, wenn sie ihn dann überholt haben, sehen sie als Fahrer eines Müll auf zwei drehenden Achsen keine Veranlassung, die linke Spur frei zu machen. Selig die Armen im Geiste...


              Freundlicher Clio, manchmal auch ne fiese Möp :o)) - (c) Alexandra Döll, Essen

Sonntag, 15. Januar 2012

Ein schöner Sonntag

Es ist zwar kälter geworden im Pott, dafür scheint aber auch mal endlich wieder die Sonne *freu*. Laut unseren Meteorologen soll das auch bis Dienstag so bleiben.

Ich war heute Vormittag eben an der Spaßkasse an der Donnerstraße, um etwas Geld zu holen. Als ich mit Clio durch den Kraienbruch Richtung Donnerstraße fuhr, sah ich meine Stofftiere, die den gelben Strommast kurz vor dem Bahndamm hoch klettern wollten. Clio und ich haben ihnen das mit strengen Worten verboten, denn der Mast ist ja nicht ohne Grund eingezäunt. Clio hat so gebölkt, dass ein MX5, der friedlich in der Steigung des Krandicks Hang abgestellt war, fast vor Schreck selbsttätig die Handbremse gelöst hätte, hihi.

Nach strengen Worten von Clio und mir zogen meine Stofftiere weiter den Kraienbruch runter, wo ich auch geparkt habe. Sie haben mich bewacht, als ich die Sparkasse betrat, aber außer mir war auch sonst keiner im Foyer am Geldautomaten oder Kontoauszugsdrucker. Als ich wieder raus kam, nöhlte Sammy rum, weil die nebenan gelegene Parfümerie Kleine-Eggebrecht geschlossen hatte, was aber an Sonntagen eigentlich normal ist. Damit die kleinen plüschigen Wesen ihre überschüssige Energie los werden, habe ich ihnen geraten, die Donnerstraße zu überqueren und weiter den Kraienbruch entlang zu laufen, denn kurz hinter Köln-Mindener-Strecke steht am Langhölterweg die katholische Pfarrkiche St. Michael, die man gut von meinem Balkon aus sehen kann und die einen sehr schönen, warmen Glockenton hat. Meine Stofftiere fanden die Idee gut und liefen wie geheißen zur Kirche. Steffi segelte mit ihrem Gleitschirmchen um den Hahn auf der Kirchturmspitze herum, sodass der fast einen Herzkasper bekommen hätte, als er den freundlich lächelnden Hamster mit Gleitschirmchen und Umhängetasche sah. Sammy und Ecki überlegten, wie sie den Kirchturm entern könnten, denn sie wollten den im Inneren des Turms residierenden Fledermäusen ein zünftiges Frühstück im Bett ermöglichen. Zum Glück haben Sammys beste Freundinnen Anna und Erna die beiden Mini-Berggorillas von dieser verrückten Idee abgehalten.

Hm, wenn ich auf meinem Balkon stehe, kann ich teilweise auch die Häuser auf der Parallelstraße sehen, u. a. auch zwei Dachfenster, die bis zum Boden reichen. Da ist öfter mal Showtime - vor allem, wenn sich ein schlanker, junger Mann unter Flutlicht striptisiert, hihi. Ich guck da zwar nicht bewusst hin, aber in den letzten Tagen wurde ich häufiger Zeuge dieser Striptease-Einlagen, wenn ich abends auf dem Balkon stand mit einem Glimmstängel :o). Über eine ähnliche Situation hatte ich auch mal unter goodnewstoday.de (http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2010/05/07/schone-aussichten-fur-frauen/) geschrieben.