Posts mit dem Label Teich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Teich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 28. November 2014

Der Borbecker Männergarten im Psycho-Schlosspark :o)

Da draußen kaltes, verschneites Wetter mit Sonne und klarblauem Himmel herrscht, beschließen die Männergärtnerinnen, eine Runde mit ihren großen männlichen Schützlingen im nahe gelegenen Schlosspark spazieren zu gehen, denn im Gruppenraum gibt es heute eh dauernd nur Zoff aus unterschiedlichsten Gründen - da können die Herren ihre überschüssige Energie wenigstens an der frischen Luft los werden.

Steffi besteht darauf, dass sich die Herren in Zweierreihen aufstellen und sich an den Händen nehmen. Sowohl Alex und Renate als auch die Männer selbst finden das zwar übertrieben, gehorchen aber. Stinki schnaubt, als er ES' Patschhand halten muss. Thorsten und der Stationsarzt schauen sich skeptisch an, während sie gezwungenermaßen Händchen halten. Thomas und der Charmin Bear schauen unbehaglich aus der Wäsche.

Als die Gruppe die Fürstenbergstraße überquert, steht Renate bereits auf der anderen Seite, um den Zug zu überwachen - Alex sichert die großen männlichen Kinder von hinten :o). Steffi steht mit ausgebreiteten Armen mitten auf der Fahrbahn, um eventuelle Autos anzuhalten - es kommt aber nur ein Porsche, dessen Fahrer auch noch wütend hupt. Alex bedroht ihn mit Leib und Leben, genau wie Steffi. Stinki ranzt: "Wat is'n mit dem eigentlich los?!", wird aber von Renate zur Eile angetrieben, damit die Herren endlich über die Fahrbahn kommen und der Porsche-Fahrer keinen Blödsinn macht. Schließlich kann der Porsche seine Fahrt fortsetzen - Alex überquert die Straße erst, als der Porsche unten am Vorfahrt gewähren-Schild an der Schlossstraße steht.

Die gesamte Truppe läuft ein Stückchen den Berg hinunter, um über den Seitenweg auf der Ecke Fürstenbergstraße/Schlossstraße in den Schlosspark abzubiegen - das Schloss Borbeck ist ja bereits in unmittelbarer Nähe. Allerdings sind die Männergärtnerinnen und ihre Schützlinge etwas irritiert, als ihnen auf dem Weg zum Schloss ein älteres, ziemlich verstörtes Ehepaar entgegen kommt, das auch noch stammelt: "Gehen Sie bloß nicht in den Schlosspark - da laufen nur Horror-Gestalten rum!" Stinki fühlt sich versucht, mal nachzufragen, ob die älteren Herrschaften sich selbst meinen, lässt es aber, denn sonst ranzt Alex ihn wieder an und das möchte er ehrlich gesagt nicht so gerne. Renate grinst amüsiert und glaubt den Senioren kein Wort - wer weiß, was die beiden als "Horror" empfinden.

Als sie am Schloss vorbei laufen, quengelt der Charmin Bear bereits, weil er gerne in die Gastronomie im Schloss einkehren möchte, aber auf dem Ohr sind die Männergärtnerinnen natürlich taub. Renate erläutert ihm begütigend, dass es nach dem Spaziergang heißen Kaffee oder Kakao mit Maulwurfkuchen in der MäTa gibt.  Das stimmt den Charmin Bear für den Moment gnädiger, obwohl er doch lieber ins Schloss möchte, denn da ist es warm und es gibt auch noch Essen und Trinken :o).

Thomas dreht nervöse Pirouetten und der Charmin Bear gibt unartikulierte Schreckenslaute von sich, als ihnen plötzlich ein Skelett im Frack entgegentritt, ein Tablett mit mehreren gefüllten Pinneken in der Hand. Es krächzt: "Leichenwasser gefällig?!", doch das Gesöff in den kleinen Schnapsgläschen möchte lieber keiner antesten - wer weiß, woraus der dunkle Likör in den Pinnekes besteht. ES plärrt mal wieder, weil ES keine krächzenden Skelette mag, die auch noch komische Getränke anbieten. Thorsten ignoriert das Gerippe im Frack kichernd, während der Stationsarzt überlegt, ob er das Skelett mit einer Nadel, die er in der Hosentasche hat, pieksen soll. Stinki ranzt: "Wat is'n mit dem Skelett eigentlich los?!" - er ist aber auch nur so grantig, damit man ihm seine Angst nicht anmerkt. Alex grinst ihre Herren an und sagt: "Einfach gar nicht beachten!"

Das Skelett ist sehr enttäuscht, weil es einfach von den Männergärtnerinnen und deren Schützlingen ignoriert wird, schlurft daraufhin aber zurück ins Schloss.

Auf dem Hang unterhalb der Realschule am Schloss Borbeck wartet bereits die nächste Gemeinheit - nämlich Klaus der Killer-Schneemann, der offenbar von einigen Schülern wieder zum Leben erweckt wurde und nun grimmig in die Wintersonne starrt. Hoffentlich ist der Sensenmann oder der Zwerghamster des Todes zugegen, damit er mit deren Unterstützung Leute meucheln kann. Ein Stückchen unterhalb von Klaus dem Killer-Schneemann steht eine hysterisch krakeelende Schneefrau, die drohend ihre Fäuste gen Sonne ballt und zetert: "So nicht, Sonne! So nicht!" Kein Wunder, dass die Schneefrau so gereizt ist, denn die Sonne beginnt, sie freundlich anzutauen - da bekommt das Wort "Schweißausbruch" doch direkt eine ganz andere Bedeutung :o).

Thorsten hat beschlossen, gestörte Schneemänner und -frauen sowie Skelette im Frack einfach zu ignorieren und stürmt zu dem Bachlauf, der an der großen Wiese am Teich entlang führt. Der Bach ist natürlich zugefroren, sodass die kleinen Stichlinge von unten unter die Eisschicht klopfen, dabei den Metallica-Klassiker "Trapped under Ice" singend. Bald sind die Stichlinge jedoch nicht mehr unter dem Eis gefangen, denn einige Frösche mit Schal und Mütze verdingen sich netterweise als Eisbrecher, denn sie hüpfen über das Eis und bringen es so dazu, tatsächlich aufzubrechen. Der größte, kräftigste Frosch mit dem irren Blick kräht: "It's the crazy frog!" - Thorsten beschließt also, auch den Bach mit den komischen Lebewesen besser zu ignorieren :o).


Schlosspark Borbeck - (c) petul.de

Thomas dreht nervöse Pirouetten, als ES und Stinki auf den Teich zulaufen, denn wer weiß, was die beiden wieder vorhaben. Alex ruft den beiden kleinsten Herren der Truppe prophylaktisch hinterher: "Nicht auf dem Teich schlindern!", denn wer weiß, ob die beiden nicht auf die Idee kommen, die Eisfläche zu betreten, die wahrscheinlich ohnehin nicht tragen würde. Der Charmin Bear steht frierend in der Gegend rum und ist ziemlich unruhig wegen den hysterisch quakenden Fröschen und den singenden Fischen im Bach. Wie gerne wäre er jetzt bei Kaffee und Kuchen im Schloss Borbeck!

Stinki kann mal wieder nicht auf Alex hören, springt über den Zaun am Ufer und beginnt, auf dem Eis zu schlindern. Alex und Steffi brüllen sich die Seele aus dem Leib, aber es ist zu spät: Stinki bricht ins Eis ein, begleitet von dem genervten Gequake einiger Enten, die vorsichtig über die dünne Eisdecke laufen. ES plärrt, weil ein Erpel mit Fluppe im Schnabel ES unfreundlich angebrummelt hat. Alex und Steffi holen schnell die Rettungsstange aus der am Ufer platzierten Vorrichtung, um Stinki zu helfen. Der Erpel mit Fluppe im Schnabel - es ist natürlich Erpel Dieter! - lässt sich selbst zu Wasser und grummelt Stinki an: "Du bist bestusst!" Stinki motzt bibbernd: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!", würde dem frechen Erpel aber am liebsten die Fluppe aus dem Schnabel klauen, denn er ist ja auch Berufsraucher :o)). Erpel Dieter schwimmt genervt von dannen - jeden Winter dasselbe Theater mit leichtsinnigen Spaziergängern! Endlich kommt Stinki mal auf die Idee, nach der Rettungsstange zu greifen, die Alex und Steffi ihm meckernderweise hinhalten. Renate putzt ES derweil die Nase.

Der Zwerghamster des Todes ist mittlerweile auf den Plan getreten in der Hoffnung, Stinki mit ins Jenseits zu nehmen, aber der wird ja schon von zwei meckernden Männergärtnerinnen gerettet, die mittlerweile Unterstützung von Thorsten und dem Stationsarzt erfahren. Thomas wird von zwei psychopathisch veranlagten Wildgänsen mit ner Wumme bedroht, denn die großen Vögel möchten trocken Brot bei ihm schnorren - obwohl er lautstark nach Alex jammert, ist die aber immer noch mit dem fluchenden, frierenden und jetzt auch nassen Stinki bzw. dessen Rettung beschäftigt. Der Charmin Bear bekommt Angst vor dem Theater am Teich und flüchtet auf den nahe gelegenen Spielplatz auf der anderen Seite des Weges. Dort trifft er aber nur die irre Saw-Puppe auf ihrem Dreirad, die vergnügt krächzt: "Ich möchte ein Spiel mit dir spielen!" Da reicht es dem Charmin Bear endgültig und er ist für seine Verhältnisse geradezu schnell, als er zurück zur nahe gelegenen MäTa flüchtet. Ihm reicht es jetzt mit den ganzen irren Gestalten im Schlosspark!

Die Hoffnung des Zwerghamsters des Todes, Stinki mit ins Jenseits nehmen zu können, zerschlägt sich endgültig, als Stinki frustriert, frierend und auch schuldbewusst aus dem kalten Wasser des Teichs steigt - verdammt! Zu allem Überfluss wird der Zwerghamster des Todes auch noch kopfüber von Ente Marianne und ihren 13 Küken in den Schnee getreten.

Die psychopathisch veranlagten Wildgänse erheben sich genervt in die Lüfte, denn Thomas hatte kein Brot dabei und dann hat auch noch Renate ihnen die Wumme aus der Hand getreten, nachdem sie das kleine, plärrende ES getröstet hatte. Nun geht der Rest der Gruppe zurück zur MäTa, in der der Charmin Bear ja schon verängstigt hockt, damit Stinki dort aufgewärmt und trocken gelegt werden kann :o).

Happy End!!! :o)) 





Mittwoch, 26. November 2014

Rodeln nach Sonnenuntergang unter der Mondsichel :o)

An einem kalten, verschneiten Abend mit klarem Himmel machen sich die Männergärtnerinnen mit ihren Schützlingen zzgl. einiger Schlitten auf dem Weg zum nicht allzu weit entfernten Westerberg, um dort eine Rodelpartie zu veranstalten - unter der Mondsichel und dem Sternenzelt macht das sicherlich doppelt soviel Spaß. Netterweise verkaufen einige Schülerinnen des MGB an der Fürstäbtissinstraße an einem Stand Heißgetränke für einen guten Zweck.

Obwohl die Sonne bereits untergegangen ist, ist noch einiges am Rodelhang oberhalb des ehemaligen Zirkusplatzes an der ehemaligen Jugendverkehrsschule Borbeck los, denn neben den Männergärtnerinnen und ihren großen männlichen Kindern sind auch noch jede Menge Eltern mit ihren Sprößlingen am Rodelhang anzutreffen.


Mondsichel gestern Abend nach Sonnenuntergang über Bedingrade - (c) Alexandra Döll, Essen

Der eigentliche Rodelhang liegt oberhalb eines Weges an einem kleinen Waldstück in unmittelbarer Nähe der Skater-Anlage am Abzweig Aktienstraße, aber es gibt noch den steilen, stets vereisten Todesberg, der Richtung Schlosspark liegt und den kleinen Anfängerhügel, der auf dem ehemaligen Zirkusplatz an der Frintroper Straße ausläuft. Alex und ihre beiden Mitstreiterinnen untersagen ihren Schützlingen streng, den vereisten Todesberg zu nutzen, denn bei den übermütigen Herren weiß frau ja nie :o).

Der Charmin Bear hat eigentlich gar keine Lust zum Rodeln - ihm hat es schon gereicht, dass er den Schlitten fast die ganze Fürstenbergstraße hinauf ziehen musste, dann noch 30 m weiter bis zum ehemaligen Zirkusplatz und auch noch den Anfängerhügel hinauf bis zu einer kleinen Baumgruppe in der Mitte des Hügels, sodass er lieber beginnt, einen Schneemann zu bauen - sehr interessiert beobachtet von zwei kleinen Mädchen, die viel lieber mit dem großen Mann mit der bärenhaften Figur und dem gutmütigen Gesicht rodeln möchten. Als das ältere der beiden Mädchen ihn bittet, doch mal mit ihr und ihrer kleinen Schwester den Anfängerhang hinunter zu rodeln, antwortet er: "Neeee, möcht' ich nich...ich kann nicht!" Das stört die beiden Mädchen aber gar nicht, dass der Charmin Bear weder möchte noch kann, sie bearbeiten ihn einfach weiter, bis der Charmin Bear seufzend nachgibt und sich mit den beiden Kindern auf den Schlitten setzt, um den Anfängerhang hinunter zu rodeln - der eigentliche Rodelhang wäre ihm zu wild und der Todesberg, den er ja ohnehin nicht benutzen soll, sowieso. Das ist das Ergebnis, dass der Charmin Bear wenig später an seine Versicherung melden muss:

Ich rodelte mit zwei kleinen Mädchen, die mich einfach angesprochen haben, den nicht sehr steilen Anfängerhang herunter. Unten auf dem ehemaligen Zirkusplatz angekommen, kippten wir zunächst vom Schlitten, der dann den dort abgestellten Porsche von Herrn Weidenfeller touchierte und schließlich einfach ohne uns weiterfuhr.

Steffi, die eigentlich nicht besonders grobmotorisch veranlagt ist, bekommt allerdings wenig später auch Probleme, die sich für ihre Versicherung folgendermaßen lesen:

Als ich den Hang am Westerberg in Essen-Borbeck hinunter rodelte, tauchte ein unsichtbarer zweiter Schlitten aus dem Nichts auf, stieß mit meinem zusammen und verschwand dann spurlos.

Jedenfalls hat Steffi sich bei diesem unfreiwilligen Zusammenstoß mit dem anderen, offenbar herrenlosen Schlitten den Fuß verstaucht :o(.

Der Stationsarzt nutzt zwar den normalen Rodelhang, genau wie Steffi, aber besonders geschickt ist er dabei nicht - jedenfalls nicht beim Bremsen, denn er saust einfach über den Weg hinweg in das kleine Waldstück hinein :o). Seiner Versicherung meldet er Folgendes:

Ich rodelte den Hang am Westerberg hinunter, konnte mich aber einfach nicht mehr erinnern, wie man bremst. Ich sauste über den Weg am Fuße des Hanges hinweg in das kleine Waldstück, fand dort ein großes Schlagloch und blieb in demselben. Später entdeckten mich so ein paar Eulen in meinem Loch. 

ES rodelt zu seiner eigenen Sicherheit begleitet von Renate den Hang hinunter, aber auch hierbei kommt es zu Missgeschicken - zumindest als Renate mal alleine rodelt und ES einfach nicht die Bahn frei gibt, obwohl Renate vorher laut und deutlich "Vorsicht, Brennholz!" gerufen hat. ES hat sie nur großäugig angestarrt und dann passierte das, was Renate ihrer Versicherung melden musste:

Da Monsieur T. [ES] sich einfach nicht entscheiden konnte, den Hang frei zu machen bzw. in die eine oder andere Richtung zu laufen, fuhr ich einfach über seinen Fuß - mein Schlitten benahm sich dabei wie ein Katapult. Ich sah Monsieur T.s trauriges Gesicht langsam vorüber schweben, dann schlug er hinter meinem Schlitten im Schnee auf. 

Alex bekommt Probleme mit Thomas, der einfach unentschlossen unten am Fuße des Hangs stehen bleibt und sich offensichtlich auch nicht entscheiden kann, was er tun soll - Alex' Warnung "Vorsicht, Brennholz!" hat da leider auch nix genützt. Also meldet sie ihrer Versicherung:

Schon bevor ich Herrn M. [Thomas] anfuhr, wusste ich, dass er den Rodelhang niemals unversehrt verlassen würde. 

Thomas hat sich bei dem Intermezzo leider den Fuß verstaucht, genau wie Steffi. Das liegt aber auch daran, dass Thomas sich einfach nicht entscheiden konnte, mal zur Seite zu gehen - stattdessen hat er lieber unentschlossene Pirouetten unten auf dem Weg gedreht und gestammelt: "Ja, hmm....ich weiß nicht...was meinst du denn?!" :o)

Eigentlich sollten die großen männlichen Kinder NICHT den Todesberg nutzen, aber Thorsten und Stinki sind mal wieder eigensinnig und rodeln trotzdem den vereisten Hang hinunter, was zu einigen Katastrophen und Blessuren führt, vom Anschiss durch die Männergärtnerinnen ganz zu schweigen :o).

Thorsten meldet seiner Versicherung Folgendes:

Ich rodelte den sog. Todesberg am Schlosspark Borbeck hinunter, gefolgt von Herrn U. [Stinki]. Da ich Lenken und Bremsen leider immer noch überbewertet finde, schlingerte mein Schlitten Richtung Teich am Fuße des steilen Berges und machte ein Hopserchen über die Mauer in den Teich, wo ich nach einem kurzen Flug mit dem Schlitten umkippte und dann ins Eis einbrach. Danach verlor ich die Herrschaft über meinen Schlitten. Bei der Gelegenheit habe ich leider auch noch ein Blesshuhn überfahren. Es gab seine Schuld zu, da ihm dies schon einmal passiert war.

Anschließend bekamen die Ärztinnen in der Notaufnahme des Philippusstifts in Essen-Borbeck alles von mir gezeigt, was sie sehen wollten.  

Stinkis Erlebnisbericht an seine Versicherung nach der mörderischen Rodelpartie vom Todesberg durch den Schlosspark bis hinunter zum Teich ist allerdings auch nicht besser:

Ich folgte Herrn G. [Thorsten] mit meinem Schlitten und sang dabei übermütig Holadihiahoppsassa. Da wir heute den ganzen Tag aufgrund des bevorstehenden Weihnachtsfestes mit Tannenzweigen in unserem Männergarten an der Fürstenbergstraße hantiert hatten, wuchs mir plötzlich und unerwartet eine Tanne ins Gesichtsfeld, sodass ich nichts mehr sehen konnte. Ich landete schließlich aufgrund meiner tannenbedingten Sehbehinderung neben Herrn G. im Teich und wurde von einem Erpel mit Fluppe im Schnabel mit den Worten "Du bist bestusst!" bedacht. Später hörte ich von abendlichen Spaziergängern im Schlosspark, dass der Erpel schwachsinnig sei. Ich habe den Erpel auch gefragt, wat denn mit ihm eigentlich los ist.

Anschließend musste ich, genau wie Herr G und unsere Schlitten., wegen starker Beschädigung abgeschleppt werden. Die Ärztinnen in der Notaufnahme des Philippusstiftes bekamen alles zu sehen, was sie sehen wollten. 

Diese Dinge im Schlosspark Borbeck bzw. am Westerberg haben jedenfalls dafür gesorgt, dass der Mann in der Mondsichel erst mal ein Universums-Schnäpschen brauchte :o).   


Samstag, 15. Juni 2013

Stinki und ES als fröhliche Aufsicht in Vonderort

Neben einem Sol- und Freibad im Revierpark Vonderort gibt's ja auch auf der anderen Straßenseite ein garantiert salzwasserfreies Becken für kleinere Kinder, es handelt sich eher um eine Art Wasserspielplatz mit einer Wassertiefe von max. 30 cm.

Stinki und ES wurden im Rahmen eines Sozialprojektes dazu verdonnert, die kleinen Kinder am Wasserspielplatz zu beaufsichtigen, während die Eltern Kaffee und Kuchen an der nahe gelegenen Mini-Golf-Anlage genießen oder sogar selbst ne Runde Mini-Golf spielen. ES vermittelt ein so geringes Maß an Autorität, dass er nach wenigen Minuten von drei kleinen Mädchen ins Wasser gezerrt wird, die ihn als Schwimm- und Kuscheltier missbrauchen. Stinki lacht dreckig und spielt Taschenbillard - bis ich breit grinsend mit Eva des Weges komme :o). ES ruft verzweifelt: "Mr. Dole, look at me!", Stinki lässt seine Hände besser woanders, bevor er sich wieder ein Sprüchlein von mir fängt.

Eva und ich wollten eigentlich auch ne Runde Mini-Golf spielen, entschließen uns aber, Stinki und ES zu beobachten, wie sie da so auf die lieben Kleinen aufpassen. Stinki kriegt schon Schnappatmung, denn a) bin ich da und das macht ihn immer ganz nervös bis verlegen und b) weiß er nicht, wo er seine Hände lassen soll - in meiner Gegenwart ist halt nix mit Taschenbillard, hihi. Einmal geht seine rechte Hand doch Richtung Sack, sodass ein freundlicher türkischer Junge, der seinen kleinen Bruder an der Hand hat, freundlich fragt: "Ist er noch da?!" Stinki dreht sich zu mir um und erntet ein breites Grinsen, dann ranzt er den Jungen an: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!" Der Junge schüttelt grinsend den Kopf und zieht mit seinem kleinen Bruder von dannen zur Liegewiese.

In nur etwa 30 m Entfernung befindet sich der Teil des Teiches, in dem Fische und Wasservögel beheimatet sind - Schwäne, Blesshühner, Enten, Gänse, Welse, Stichlinge, Rotaugen...ein paar Gänse öden sich offenbar in ihrem Teich an und watscheln zum Wasserspielplatz rüber, wo sie sich selbst zu Wasser lassen. Die Kinder staunen mit offenem Mund, ES plärrt nach mir, nachdem ein Ganter ihn angefaucht hat, weil ES da wieder so unmotiviert in der Gegend rum liegt und Stinki ranzt die Gänse an: "Wat is'n mit Euch eigentlich los?!" Eva kichert, genau wie ich. Stinki dreht sich verunsichert zu mir um. Wir Mädels beißen in unser Cornetto und rufen fröhlich "Halla!". Stinki errötet und muss sich dazu zwingen, nicht Taschenbillard zu spielen.

Plötzlich watschelt Erpel Dieter über Stinkis Quadratlatschen hinweg und brummelt: "Du bist bestusst!", dabei zieht er an seiner Fluppe im Schnabel. Die braucht Stinki danach auch - natürlich erst, nachdem er den Erpel gefragt hat, wat denn mit ihm eigentlich los ist. Erpel Dieter watschelt über die große Wiese zum Spielplatz und lässt sich neben den Tret- und Ruderboten im anderen Teil des großen Teichs zu Wasser. Stinki fällt fast vom Glauben ab, als erst Ente Marianne und dann noch 13 flauschige Küken über seine Füße hinweg watscheln. Er ist so erschüttert, dass er glatt vergisst zu fragen, wat denn mit denen eigentlich los ist, dafür hat er einen Finger in der Nase. Ich kichere im Hintergrund: "Pack dir doch lieber an den Sack!" Eva kräht vor Vergnügen und lockt die kleinen Entenküken mit einem Brötchen zu sich, damit wir die Wasservögelchen und ihre Mutter füttern können. Stinki dreht sich errötend zu mir um und staunt Bauklötze, als er plötzlich von einem großen, übermütig tollenden Hund über den Haufen gerannt wird und unfreiwillig ins Wasser plumpst. Eva und ich verschlucken uns beinahe an unserem Eis. ES kichert erst - bis Stinki prustend auftaucht und ES anmeckert: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!" Die Kinder kreischen erschüttert und rennen aus dem Becken. Die Gänse flattern meckernd auf. Eva und ich ziehen es vor, lieber Mini-Golf spielen zu gehen - auch wenn ES mir hinterher plärrt: "Mr. Dole, look at me!" Da Stinki jetzt das Becken für sich alleine hat - ES flüchtet auch zu seiner eigenen Sicherheit - kann er auch unbemerkt unter der Wasseroberfläche Taschenbillard spielen, hihi.

Happy End!!!

Dienstag, 4. Juni 2013

Noch ein paar Fotos vom Teich :o)

Gestern hatte ich zwar nur ein Foto von besagtem Teich im neuen Teil des Schlossparks in Borbeck veröffentlicht, aber natürlich gibt's noch einige mehr - dort treiben ja auch schon mal ES und Stinki ihr Unwesen :o)).


Das Foto habe ich vom Hügel oberhalb der Dubois-Arena aufgenommen. Im Hintergrund stehen ja auch mehrere Trauerweiden, die Eva und mir als Tarnung dienten, als ES und Stinki am Steg die Gobblins mimten, hihi.


Hier bietet sich ein hübscher Blick auf die Teichrosen, Schilf und die Trauerweiden :o). Ganz weit im Hintergrund verläuft der Weg, der zum Gasthof Krebs an der Borbecker Straße führt - dort brauchte Stinki ja erst mal ein kühles Bier, nachdem der scheinschwangere Frosch ihn einfach angequakt hat.


Das Entenhäuschen in der Mitte war vor einigen Jahren noch nicht da, es scheint erst kürzlich errichtet worden zu sein. Passend dazu schwimmt im Hintergrund ein Erpel daran vorbei - es war aber nicht Erpel Dieter mit Fluppe im Schnabel! Mein Vater und mein damaliger Freund haben Mitte der 90er Jahre mal ein Schiffchen auf dem Teich schwimmen lassen, das mein Vater aus Streichhölzern selbst gebastelt hatte.


Der Teich ist zwar hier nur am Rande zu sehen, dafür aber der Steg, der sowohl bei meinem Blog-Beitrag "ES und Stinki als Gobblins" als auch bei meiner Geschichte "Tierische Tierchen" (Hart wie Krupp-Stahl, 2011) eine wichtige Rolle gespielt haben. Früher gab's auf den einzelnen Stegen sogar noch Bänke, aber die sind wohl leider abgebaut worden. An dem Steg haben mein Vater und mein damaliger Freund auch das Streichholz-Schiff zu Wasser gelassen.


Auf der anderen Seite des Teichs - also gegenüber vom Steg - gibt's allerdings noch Bänke, die dort allerdings auch schon seit Jahr und Tag stehen. Früher war auf der Seite das Schilf, das ja mittlerweile nen Seitenwechsel vorgenommen hat :o).


Die Enten am Ufer verschlafen den Vormittag, denn außer ein paar Spaziergängern und Nordic Walkern sowie einer jungen Dame, die sie fotografiert, ist ja auch nix am Teich los - kein ES, kein Stinki und kein scheinschwangerer Frosch, der ein Wachtelei bebrütet! :o) Rechts im Hintergrund verläuft noch der kleine, ziemlich zugewachsene Pfad zu den Trauerweiden, unter denen früher auch eine Bank stand.


Auch die beiden Erpel am Ufer schlafen den Schlaf der gerechten Enten :o). Ansonsten tummelten sich unweit des Teichs noch jede Menge Dohlen, was wohl auch an dem Fladenbrot lag, das dort jemand verloren hatte. Sammy erwies sich gestern als echter Dohlen-Schreck, denn sie wollte mit den Vögeln kommunizieren und stürmte fröhlich auf sie zu - da die Dohlen natürlich nicht wussten, was der kleine Mini-Berggorilla von ihnen wollte, sind sie lieber von dannen geflattert und haben Sammy nöhlend zurückgelassen.


Hier sieht man eine von Sammy aufgescheuchte Dohle in der Nähe einer blühenden Kastanie - offenbar ist leider ein großer Ast abgeknickt :o((. Ganz weit im Hintergrund kann man noch einen Blick auf die Fürstäbtissinstraße erhaschen.

Die Rechte der Fotos liegen bei mir! :o)






Samstag, 1. Juni 2013

ES und Stinki als Gobblins :o)

Anfang der 90er gab es mal ein Computerspiel mit dem Namen "Die Gobblins", bei dem die Gobblins u. a. eine Kröte auf einer goldenen Kugel unterm Kinn gekrault haben. Die Kröte kommentierte das mit einem lauten Quak!, sodass die Gobblins entsetzt schreiend zurückwichen - der Eine zuckte danach traurig mit den Schultern, der Andere meckerte nach der Reaktion der Kröte :o)).

ES und Stinki haben sich im neuen Teil des Schlossparks, der sich zwischen Schlossstraße, Fürstäbtissinstraße, Borbecker Straße und Residenzaue erstreckt. Beide werden am Teich unweit der Dubois-Arena auf einen großen grünen Frosch aufmerksam, der ein Wachtelei bebrütet. Eva und ich sitzen derweil auf dem kleinen Hügel am Teich unter der Trauerweide und beobachten die beiden Herren leise kichernd.

ES ist zunächst sehr verunsichert wegen dem brütenden Frosch, tapert dann aber selbigen zu und krault ihn vorsichtig unterm Kinn. Der Frosch quittiert diese Freundlichkeit mit einem lauten "Quak!", sodass ES kreischend zurückweicht und quer durch den Park ruft - obwohl ES gar nicht weiß, dass ich wirklich in seiner Nähe bin: "Mr. Dole, look at me!" Eva und ich lachen uns unter der Trauerweide scheckig, Enten ziehen quakend ihre Bahnen. Stinki (der auch noch nix mitbekommen hat) ranzt ES an: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!", und schüttelt den Kopf. ES setzt sich traurig-verschüchtert wieder auf seine Bank auf dem Steg, dabei den Frosch vorsichtig beäugend.

Nun will Stinki natürlich zeigen, dass er ein ganzer Kerl ist (dank Chappi?!) und geht entschlossen auf den Frosch zu, der nach wie vor stumm das Wachtelei bebrütet. Stinki glaubt, dass der Frosch scheinschwanger sein könnte und sich deshalb um ein Wachtelei kümmert, also beschließt er, bei der Kontaktaufnahme mit dem Frosch äußerst behutsam vorzugehen. Er krault den Frosch ebenfalls ganz zart unterm Kinn, doch die Reaktion bleibt: Der Frosch quittiert Stinkis vorsichtige Kontaktaufnahme mit einem lauten "Quak!". Stinki zuckt entsetzt zurück, dann giftet er den Frosch an: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!", doch der Frosch bleibt stumm und bebrütet das Wachtelei weiter, so als wenn Stinki gar nicht da wäre. Die Enten auf dem Teich quaken amüsiert, Eva und ich schütten uns unter der Trauerweide aus vor Lachen. Stinki zündet sich frustriert ne Fluppe an, ES ist zu den Birken auf der Ecke Schlossstraße/Fürstäbtissinstraße geflüchtet. Stinki schnaubt und wandelt am Teich entlang Richtung Gasthof Krebs an der Borbecker Straße, denn auf den Schreck mit dem scheinbar scheinschwangeren Frosch mit dem lauten Organ braucht er erst mal ein kühles Bier.  Eva und ich spielen "Give me five" und rufen fröhlich: "Halla!" :o). Der Frosch bebrütet weiterhin das Wachtelei.

Happy End! 

Sonntag, 17. Februar 2013

Erst spielten sie am Teich ein Weilchen...

...dann spielten sie an weichen Teilchen :o), so lautet ein berühmter Spruch aus den 60ern oder 70ern, den ich mal von meinem Vater gelernt habe, hihi. Dazu gibt's natürlich auch ne passende Geschichte, erdacht von mir :oD.

Ich sitze im Sonnenschein am Teich im Borbecker Schlosspark und füttere Enten (ist zwar mittlerweile verboten, aber in meiner künstlerischen Freiheit natürlich nicht). Die Rhododendronbüsche fangen an zu blühen, Frühlingsboten wie Narzissen, Hyazinthen, Tulpen und Krokusse sprießen überall aus der Erde. Die Enten auf dem Teich quaken zufrieden, Fische kommen dankbar an die Oberfläche, um auch ein wenig Brot zu mampfen.

Plötzlich und unerwartet betritt Stinki die Szenerie, der einen Kinderwagen vor sich her schiebt, in dem Badepuppe Bethany und Vivienne sitzen. Er errötet zwar, als er mich sieht (ist ja auch im wahren Leben nix Neues), lässt aber den Kinderwagen in Sichtweite stehen und hockt sich zwecks vorsichtiger Kontaktaufnahme neben mich. Wir freundeln uns vorsichtig an, als uns eine wohlbekannte Stimmte aus unseren Gedanken reißt, die ruft: "Mr. Dole, look at me!" Stinki stöhnt genervt, Vivienne ruft: "Mami!" und ich rolle mit den Augen. Die Enten quaken frustriert. ES nähert sich, eine aufblasbare, grinsende Biene in der Hand. Ein Karnickelkind poppt neben einer Ansammlung Narzissen eine Karnickelkinddame. Stinki ranzt: "Wat is'n hier eigentlich los?!" und zündet sich ne Zigarette an. Danke, ES, du bist gerade sehr unpassend...

ES zeigt uns ungefragt und ungewollt seine aufblasbare Biene und fragt Stinki, ob die Biene aus Polypropylen ist. Stinki schüttelt gereizt den Kopf und wendet sich von ES ab. Die ersten echten Bienen platzen fast vor Neid über die Größe ihrer aufblasbaren Artgenossin und attackieren ES mit gereiztem Summen. Der kreischt: "Mr. Dole, look at me!" und rennt quer über die Wiese Richtung Schloss, gefolgt von den Bienen, dabei stolpert er fast über die poppenden Karnickelkinder. Ich bleibe seelenruhig neben Stinki am Teich sitzen, der schadenfroh kichert. ES weiß gar nicht, was die echten Bienen plötzlich für ein Problem haben. Die Enten quaken wieder zufrieden, weil ES sich eiligst entfernt und auch noch nem Pärchen, das kurz zuvor im Schloss Borbeck standesamtlich geheiratet hat, die Hochzeitsaufnahmen versaut. Wer will schon auf seinem Hochzeitsfoto ein ES mit ner aufblasbaren, grinsenden Biene inklusive gereiztem Bienenschwarm im Schlepptau?

Stinki und ich wechseln die Location, weil wir das ganze Brot an die Enten und Fische verfüttert haben und gehen zum nahe gelegenen Spielplatz, damit Vivienne und Badepuppe Bethany dort mit uns im Sandkasten spielen können. Am Bach flucht das Brautpaar, nachdem sie fast von ES und seiner aufblasbaren Biene über den Haufen gerannt wurden. Einige Kinder plärren, weil Stinki und ich für die Puppen Sandkuchen backen und "Vater - Mutter - Kind" spielen :o). ES kreischt - vermutlich mittlerweile auf der Polizeiwache Borbeck auf der Ecke Schlossstraße angekommen: "Mr. Policeman, look at me!" Wir lachen amüsiert. Stinki ist so gut drauf, dass er mit Badepuppe Bethany rutschen geht und weitere Kinder zum Heulen bringt. Er fragt: "Wat is'n mit euch eigentlich los?!", so als wenn's das Normalste der Welt wäre, dass ein 51-jähriger Mann mit ner Puppe im Windelhöschen und Quietscheentchen rutschen geht. Ich mache davon ein freundliches Handy-Foto, während Vivienne begeistert "Mami!" ruft, als sie ihren Papi mit Bethany rutschen sieht. Die anderen Kinder plärren immer noch und beschweren sich über den "bösen Onkel mit der Puppe".

Schließlich müssen Stinki und ich zurück zum Teich, weil Vivienne ihre Windel eingenässt hat und Stinki somit die Windel erst mal wechseln muss. Er fragt: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!", doch Vivienne antwortet nur: "Mami, Durst!" Stinki seufzt, während ich Bethanys Quietscheentchen ein wenig auf dem Teich treiben lasse. Das finden aber die Entenmütter nicht lustig, sodass ich das Quietscheentchen schleunigst wieder einsammele, bevor es zu einem Quietscheentchen-Massaker kommt. Stinki gibt Vivienne nach der Wickelorgie etwas zu trinken, auch wenn damit abzusehen ist, dass er die Windel wohl bald wieder wechseln muss. Eva kommt mit nem Ghetto-Blaster vorbei und spielt passenderweise den Prince-Klassiker "KISS", damit an dem Spruch "Erst spielten sie am Teich ein Weilchen, dann spielten sie an weichen Teilchen" schließlich auch was dran ist :o). ES sitzt derweil heulend und zerstochen auf der Polizeiwache Borbeck, während die Bienen draußen vor sich hin summen. Eva füttert derweil die Karnickelkinder mit ner Möhre, während Stinki und ich uns anfreundeln unter den freundlichen Blicken von Vivienne und Bethany.

Happy End!!!

Donnerstag, 20. Mai 2010

Abgedrehtes aus dem Düsseldorfer Nordpark

Brunnen im Nordpark Düsseldorf: (c) Kinderaugen28, Pixelio
________________________________________________

Steffi, Marina und Alex picknicken an einem schwül-warmen Sommertag (schön wäre es, wenn das mal Wirklichkeit würde...) im Düsseldorfer Nordpark auf einer großen Wiese, die von Blumen, Bäumen und Sträuchern umgeben ist. Marina nutzt den Aufenthalt, um neue Fotos zu schießen, die sie dann ihrer Krabbe in Belgien posten kann, Steffi hingegen übt zeitweise Einrad fahren auf den Wegen, denn das klappt noch nicht so gut wie das normale Fahrrad fahren - darin ist sie ja so gut, dass sie sogar Kurse für Migrantinnen in einer Fahrrad-Fahrschule gibt! Alex macht ebenfalls Fotos und beäugt mit ihren beiden Mitstreiterinnen die Männerwelt, die so durch den Park flaniert.

Marina streift durch die Büsche, um neue, nicht sofort offensichtliche Motive zu entdecken. Dabei stößt sie auf einen kleinen freundlichen Mann mit tätowierter Glatze, langem Bart, Sonnenbrille, bekleidet mit schwarzem T-Shirt, abgeschnittener Camouflage-Hose und Doc Martens - es ist Kerry King von Slayer, der gerade Fischstäbchen futtert, die er gegrillt hat. Auch wenn Kerry King nicht viel spricht, ist er so freundlich und lässt sich von Marina mit seinem letzten Fischstäbchen in der Hand fotografieren ;o). Währenddessen mäht Steffi gerade mit ihrem Einrad einen blöden Typen mit Emo-Friese um, der ungefragt SEIN Fischstäbchen auspacken will - Alex unterstützt sie tatkräftig, indem sie den Typen mit Löwenzahn bewirft (wie gut, dass sie das nicht bei einem Porsche macht...). Endlich zieht die männliche Nervensäge ab - Steffis Einrad-Attacken und Löwenzahn-Blüten auf seinem T-Hemd sind einfach zuviel für ihn. Steffi und Alex kichern albern und freuen sich einen Ast darüber, dass der Typ sich vom Acker gemacht hat. Marina hüpft fröhlich über die Wiese, weil sie Kerry King und sein Fischstäbchen mehrfach fotografieren durfte...

Eigentlich ist die Stimmung bei den Mädels sehr gut, bis Annette des Weges kommt und mal wieder eine Frage hat (ist ja nix Neues) - sie findet nach 18-monatiger Betriebszugehörigkeit immer noch nicht die Beraterunterlagen auf dem Laufwerk! Marina beißt fast vor Wut in eine Kastanie, Steffi kümmert sich vorzugsweise um Alex' Stofftiere, die auf der Wiese eine schwarze Gedenkmessen mit roten Haarschleifen für den leider verstorbenen Ronnie James Dio feiern, sodass der schwarze Peter an Alex hängen bleibt, die sich echt beherrschen muss, höflich zu bleiben. Die Luft wird immer schwüler und am Himmel zeigen sich erste Wolkenberge. Alex spricht zu Annette: "Hm, das Wetter ist jetzt irgendwie komisch!" Annettes Erwiderung: "Haha, das ist ja komisch! Hahahahahaha!!" *lachtot* Danach zieht sie endlich wieder ab - bis zur nächsten Frage. "Haha, ist ja witzig, da sind Wolken!" [Ohne Worte]

Steffi hat für sich und die Mädels ein Eis von Langnese gekauft. Marina rappt herum und imitiert den US-Rapper Vanilla Ice: "Ice, Ice, Baby..." Steffi tropft bereits das Eis aus der Waffel, als sie einen gut gebauten Typen sieht, der sich sein T-Shirt auszieht, danach hält sie ihren beiden Mädels einen begeisterten Vortrag über den Typen. Marina und Alex lachen schallend, weil Steffi sonst eher das betretene Gesicht macht, wenn die beiden sexistisches Zeug reden.

Plötzlich ist Alex von coolen Typen umringt, denn die finden das total erotisch, wie sie so an ihrem Ed von Schleck nuckelt (die Säue!). Marina kann nicht mehr ernst bleiben und macht davon Fotos für die Ewigkeit. Steffi macht das betretene Gesicht, weil sie findet, dass Alex eine sehr sexistische Art hat, ihr Eis zu lecken. Alex hingegen spricht fröhlich mit einer Mischung aus Olli Geißen, Dieter Bohlen und Thomas: "Los, Jungs, macht Euch nackig!" Das lassen sich einige Herren nicht zweimal sagen, sodass Marina gar nicht mehr aus dem Knipsen heraus kommt ;o). Allerdings freut sie sich weniger über Männer mit Brusthaaren - im Gegensatz zu Alex. Steffi hingegen achtet mehr auf die Achselbehaarung, denn Männer mit Achselhaaren sind ihr ein Graus. Schließlich verabredet sich Alex für ein morgiges Date mit einem der Typen - Qualität geht schließlich vor Quantität! Sie möchte dann etwas über Gartenbearbeitung und Wühlmäuse lernen...;o).

Sammys kleines Brüderchen Ecki ist total traumatisiert, denn während der Gedenkmesse für Dio ist er von Krimhilde Krötenwutz, einer frechen, großen Kröte, einfach über den Haufen gerannt worden. Sammy flitzt Krimhilde hinterher und verlangt nöhlenderweise eine Entschuldigung von ihr, damit Ecki nicht mehr so traumatisiert ist. Krimhilde Krötenwutz tut dies auch, bevor Sammy sie noch weiter anmeckert und sie mit Kuchengabeln aus Plastik bedroht. Ecki grölt fröhlich "Smoke on the water" von Deep Purple, bis ihm einfällt, dass der Song ja gar nicht von Dio ist...

Kaum hat Krimhilde Krötenwutz das Feld geräumt, erscheint Crazy Frog auf der Bildfläche und erzählt Alex, dass die Rosinen in ihrem Kopf wieder aneinander prallen und sie gerne im Nordpark arbeiten würde, wenn sie auch noch nicht weiß, als was. Alex rät ihr, Kontakt zur Stadt Düsseldorf aufzunehmen und sich nach Möglichkeiten zu erkundigen. Dann hüpft Crazy Frog fröhlich von dannen zum Teich im Japanischen Garten, singt dabei "Ding-ding-ding-ding - FROG! FROG!" und berauscht sich am Wasser des Teichs, denn das ist ebenso gut wie Medium-Mineralwasser...Steffi, Marina und Alex können sich nur noch fassungslos anstarren, lachen dann aber los und grölen: "It's the Crazy Frog!" Die Koois im Teich finden es nicht so lustig, dass Crazy Frog alias die kleine Raupe Nimmersatt ihnen ihren Lebensraum wegsüppelt...

Annette ist auch wieder da. "Hahaha, ist ja witzig...ich hab die Unterlagen gefunden! Hahaha!" Marina, Steffi und Alex fällt dazu auch nur noch ein "Hahahaha" ein. Endlich zieht Annette ab, weil sie noch ihre U-Bahn erwischen muss - ist ja nicht so witzig, wenn man zu spät zum Hauptbahnhof kommt und den Zug nach Herne verpasst, haha.

Montag, 29. März 2010

Abgefahrene Frühlings-Fotosession


Foto: (c) Susanne Schmich, Pixelio
___________________________________
Hih, ich bin die Sammy! Ihr kennt mich ja schon - ich bin der Miniberggorilla mit der roten Haarschleife und habe meine Mutti Alex ganz doll lieb!

An einem schönen Frühlingstag fahre ich zusammen mit meinem Brüderchen Ecki - der ne ziemlich wüste Emo-Friese hat - Mutti, Tante Marina, Tante Steffi, Tante Petra, Onkel Thomas, Onkel Thorsten, Onkel Tim, Onkel Zeno, Onkel Tim und Onkel Christoph in den Borbecker Schlosspark, damit Tante Marina und Mutti schöne Fotos mit ihren Digitalkameras machen können. Hihi!! Mutti steuert den alten VW-Bus, ein echtes Kultobjekt aus den 60er und 70er Jahren. Endlich halten wir in den Parkbuchten an der Schlossstraße, in unmittelbarer Nähe der Notenkiste bzw. der Dubois-Arena. Tante Marina nimmt noch einen ganzen Korb mit Obst mit, denn sie mag Obst total und hat eine Obstobsession. Jo! Zunächst ist aber das Obst nicht zum Verzehr bestimmt. Maaaaann!!!

11 Uhr:
Wir postieren uns und unser Zeug auf dem Steg am Teich im neuen Teil des Schlossparks. Hier haben wir wenigstens Platz, um uns richtig auszubreiten. Ecki grölt "Smoke on the water" von Deep Purple. Damit ist er doch schon aus'm letzten DSDS-Casting geflogen, obwohl Dieter Bohlen ihn echt putzig fand. Maaaaaaaaaaaaaaaaaann!!! Ich futtere mein erstes Käseküchelchen, während Tante Marina und Mutti alles startklar machen für ihre Fotosession. Tante Petra macht Musik mittels Ghetto-Blaster. Geil!
11.05 Uhr:
Tante Marina schimpft mit mir, weil ich mir eine Kiwi gemopst habe, die sie eigentlich noch fotografieren wollte. Mutti pflichtet Tante Marina bei und sagt mir, dass ich Tante Marina doch bitte um Erlaubnis fragen solle, wenn ich mich an ihrem Obstkörbchen bedienen möchte. Schuldi! Ich versteh das nicht so ganz - Tante Marina hat doch ganz viele Kiwis in ihrem Körbchen. Maaaaaann!!!
11.15 Uhr:
Tante Marina besetzt ein von meinem Opi aus Streichhölzern gebasteltes Schiff, das der Titanic nachempfunden wurde, mit Kiwi und Pfirsichen. Zum Glück gibt's keine Eisberge im Teich, dafür aber Wasservögel, die dem Schiff neugierig folgen. Maaaaaann!!! Tante Marina knipst wie eine Wilde und findet das schwimmende Obst toll. Derweil weist Mutti die Herren der Schöpfung an, sich zumindest oben rum nackig zu machen. Geile Scheiße! Hihi!
11.16 Uhr:
Onkel Thomas windet sich wie ein Aal, dreht unentschlossene Pirouetten und sagt: "Ja...hm...ich weiß nicht...soll ich wirklich mein Hemd ausziehen?" Alle stöhnen genervt. Tante Steffi muss sich beherrschen, ihn nicht mit Yogurette zu beschießen. Mutti kontert eiscool mit nem Spruch, mit dem sie Onkel Thorsten mal zu Beginn ihrer Freundschaft geschockt hat - obwohl das Ganze natürlich scherzhaft gemeint war: "Genug geflirtet, zieh dich aus!" Alle lachen, auch Onkel Thorsten, nur Onkel Thomas läuft so rot an wie die Granatäpfel von Tante Marina. Hihi!!!
11.30 Uhr:
Mutti und Tante Marina knipsen wie die Wahnsinnigen und geben tolle Regieanweisungen für ihre Modelle. Tante Marina ist begeistert, dass Tante Steffi auf nem Einrad durch die Gegend eiert, in der linken Hand ne Ananas hält und mit der rechten darauf zeigt. Ecki kräht begeistert rum und schnuppert an den Krokussen. Dort entdeckt er die fummelnde Hummel Hubert. Er informiert Tante Marina darüber, die sofort Tante Steffi gegen die Krokusse mit Hummel als Modell eintauscht, sich auf den Bauch fletscht und mehrere Fotos von den Krokussen inklusive Hubert schießt. Tante Steffi macht das betretene Gesicht. Maaaaaann!!
11.35 Uhr:
Ach du Scheiße - in der Notenkiste findet wohl ein "Gitte-lookalike-and-sing-along"-Contest statt, sodass hier etliche Damen, die sich auf Gitte gestylt haben, durch den Park wuseln und Gittes Hits wie "Ich will nen Cowboy als Mann", "Ich will alles" und "Ich bin die Frau, die dich liebt" trällern. Zum Glück kontert Tante Petra lautstark mit Rammsteins "Heirate mich!" - da ist endlich Ruhe im Karton und auch in der Notenkiste. Hihi!!
11.45 Uhr:
Mutti hat Onkel Thomas gerade im seichten Wasser des Teichs postiert, wo er eine Gurke in der Hand hält und allen seine Nippel zeigt, worüber sich insbesondere Tante Marina und Tante Steffi überhaupt nicht freuen. Ihr Säue - nicht seine eigene Gurke! Da passiert es: Tante Marina möchte ein Foto schießen, bei dem Onkel Thorsten Handstand macht und dabei mit einer Hand auf die Ananas auf dem Steg zeigt. Der Typ aus dem Briefgold-Werbespot taucht auf, stiert Tante Marina an und sagt: "Machen Sie Ihr Gold zu Geld!" Maaaaaaaaaaaann!!! Tante Marina kontert jedoch eiscool und antwortet: "Zeig du mir erst mal deine Ananas - dann schick ich dir eventuell mein Gold! Du Sau!" Nachdem auch Mutti und ihre Modelle ihm bedeutet haben, dass er nicht willkommen ist, schlurft er frustriert weiter zur Notenkiste, um dort die Gitte-Doubles zu nerven. Hihi!!
12.00 Uhr:
Sowohl die beiden Fotografinnen als auch ihre Modelle machen erst mal Pause und futtern ein wenig, auch Obst - natürlich nur nach vorheriger Erlaubnis von Tante Marina! Mutti futtert neben Obst auch Cocktail-Tomaten, auf die sie seit neuestem Heißhunger hat. Tante Marina fragt sich, ob Mutti schwanger ist - und vom wem! Mutti klärt Tante Marina jedoch auf, dass sie nicht trächtig sein kann, doch Tante Marina grübelt trotzdem grinsend weiter über das Thema nach. Die Sau!
Plötzlich vergeht meiner Mutti kurzfristig die Laune, denn trotz strahlenden Sonnenscheins kommt da diese komische Mutti aus dem "Mamas Allerlei"-Werbespot und hat ihre beiden Blagen in Regenmäntel gehüllt, auch die Gummistiefel dürfen nicht fehlen. Ihr widerwärtiger Sohnemann hat sogar noch Möhrenscheiben auf den Augen, damit seine Augen nicht durch die Sonne verblitzt werden. Maaaaann!!! Wie gestört ist die Alte denn?! Zum Glück gehen die Drei weiter - wahrscheinlich um zuhause Gemüse und Fleisch, das noch zufällig im Kühlschrank rumfleddert, unter Hinzugabe von "Mamas Allerlei" anzubraten. Tante Marina murmelt was von Gehirnkannibalismus, Tante Petra zeigt diesem komischen Trio genervt die Teufelsforke. Ecki vertreibt diese gestörte Familie endgültig mit "Smoke on the water".
13 Uhr:
Es geht weiter mit der Knipserei! Ecki muss erst Tante Marinas psychopathisches Küken, das in ihren Topfstiefmütterchen auf dem Schreibtisch sitzt, zur Raison bringen, denn es meint in seinem unendlichen Größenwahn, sich mit Raben, Bussarden und Elstern anlegen zu können. Einer der Raben will mich apportieren, weil er meine Haarschleife so toll findet. Das schmeichelt mir zwar sehr, aber ich möchte nicht apportiert werden. Maaaaaaaann!!! Meine Mutti redet ein ernstes Wort mit dem Raben, der keckernd von dannen fliegt.
13.10 Uhr:
Mutti hat Onkel Zeno und Onkel Thorsten auf der Bank unter der Trauerweide platziert, wo sie besser posen als manche Metal-Band aus den 80er Jahren. Jo!! Tante Marina fotografiert derweil Kaulquappen im Teich, die eine Aprikose über den Teich befördern. Natürlich kann sie nicht umhin, Mutti ein scherzhaftes "Du Sau!" zuzurufen. Doch...was ist das?! Irgendwie grummelt es...
13.11 Uhr:
Von Borbeck-Mitte her zieht wohl ein Frühlingsgewitter auf. Mutti knipst noch schnell die dunkle Wolkenbank, die hinter dem Kirchturm des Borbecker Doms bedrohlich herangezogen kommt, dann packen wir in Windeseile unsere Plörren zusammen. Tante Marina verzichtet darauf, die Aprikose zu retten, die sich mittlerweile mitten auf dem Teich befindet und überlässt sie den Kaulquappen und anderen Wassertieren zum Verzehr. Maaaaaaann!!! Onkel Christoph trägt die Ananas, schläft aber nicht mit ihr. Hihi!!
13.20 Uhr:
Wir haben es noch gerade rechtzeitig zum VW-Bus geschafft, denn neben Blitz und Donner hat sich ein starker Regenschauer eingefunden, der alles nass macht - hoffentlich ist diese bekloppte Mutti mit ihren beiden Ätz-Blagen zuhause und hoffentlich steht schon "Mamas Allerlei" mit Gammelfleisch und angedrögtem Gemüse auf'm Tisch. Die fummelnde Hummel Hubert hat Zuflucht in einem Osterglöckchen gesucht. Darüber ist Tante Marina sehr erleichtert, gibt aber Laute wie ein frustrierter Pinguin von sich, wahrscheinlich wegen dem Gewitterschauer. Hihi! Also hat sich ihr tierischer Fremdsprachenunterricht doch ausgezahlt.


Freitag, 5. Februar 2010

(Alp-)Traumhafte Ruhrgebiets-Lyrik







______________________________________________
Fotos:
Schloss Borbeck: (c) Thomas Max Müller, Pixelio
Gelber Krokus: (c) Olaf Lorke, Pixelio
Herkules: (c) Uli Bestian, Düsseldorf
_______________________________________________
In einer kalten Vollmondnacht
hat Alex über nen bekloppten Traum gelacht,
sie war am kichern, glucksen, jimpern
und dachte nebenbei auch noch ans P******.
-----------------------------------------------------
Im Borbecker Schlosspark jagte Marina eine kältefeste, freche Motte
und traf im Wald auf eine ziemlich große Wildschweinrotte.
Ein riesiger Keiler grunzte stinkesauer,
ein anderer legte sich bedrohlich auf die Lauer,
die Bachen bildeten um die Frischlinge ne Mauer,
über Marinas Rücken lief ein Schauer,
sie gab dem Schwarzwild in ihrer Not Pomelo und Ananas,
die Tieren waren wieder froh und hatten Spaß!
-----------------------------------------------------
Der Mond schien durch den Nebel bleich,
Thomas drehte Pirouetten auf dem Teich,
doch das ging nicht lange gut,
das Eis brach, er versank in der dunklen Flut.
Er jammerte lauthals nach Hilf',
die Enten meckerten genervt im Schilf,
mit Hilfe eines starken Astes zog Tim ihn aus dem Weiher
danach kackte Thomas im Gebüsch wie ein Reiher,
Tim murmelte echt genervt: "Spacko!"
und gab Herkules nen leck'ren Schmacko.
----------------------------------------------------------
Steffi katalogisierte auf einer Bank ihre neuen Aufkleber,
dabei begoss sie mit lecker Schaumwein ihre Leber,
Sie dachte sich: "Auch die Leber muss was zu tun haben!",
so hatte sie nen Grund, sich weiter am Alkohol zu laben.
----------------------------------------------------------
Alex kam geritten auf eines Eisbärs Rücken -
auch solch ein Anblick kann entzücken!
Es war frostig und bitterkalt
und das insbesondere im Wald,
das Bärenfell war jedoch warm und kuschelig,
Alex fand den Ritt jedenfalls sehr puschelig.
---------------------------------------------------------
Uli und Renate spielten Fußball am Moor,
Uli schoss ein wahrhaftig tolles Tor,
Renate fiel vor Schreck fast auf einen Haubentaucher,
Fluppe im Schnabel, das Tier war starker Raucher.
Der Wasservogel fragte: "Bisse jeck?!"
Renate kicherte und lachte keck.
Der Haubentaucher schob frustriert und genervt ab,
Uli lachte sich gemeinsam mit Renate schlapp.
Herkules tobte übermütig durch den Schnee,
Frauchen spielte erst mal Schmacko-Fee.
---------------------------------------------------------
Tim stand mit Petra auf der kleinen Brücke,
umschwirrt von einer frühen, dreisten Mücke,
im Gebüsch am Hang sah'n sie eine kleine Lücke,
zwei Augen glühten bernsteinfarben in der Dunkelheit,
es war ein Wolf, also kein Grund zur Heiterkeit!
Als Petra mit Tim im Chor zu singen begann,
schob der Wolf ab und kam wenig später im Rabenhorst an.
-------------------------------------------------------------
Thorsten oben am Todesberg trank erst mal ein Pils,
trotz massivem Protest von seiner Milz.
Mit dem Schlitten segelte er den vereisten Hang hinunter,
noch fühlte er sich froh, frisch und munter,
gestoppt wurde er von einem kräftigen Eichenstamm,
danach fühlte er sich natürlich ziemlich klamm,
Alex brachte ihm netterweise noch ein Pils
- trotz massivem Protest von seiner Milz.
Danach ging es Thorsten wieder wesentlich besser
und er öffnete die nächste Flasche mit nem Taschenmesser.
------------------------------------------------------------
Der Mond schien auf die große Wiese am Schlossparkteich,
Marina krähte: "Ballspielen - und zwar jetzt gleich!"
Uli kickte voller Elan und Schwung den Ball,
mit diesem Schuss brachte sie Thomas zu Fall,
der drehte danach total verwirrte Pirouetten
und jammerte lauthals nach Toast mit Scheibletten.
Thomas wollte schon wieder weinen,
doch das interessierte wirklich keinen,
als er auch noch über einen schüchternen Krokus stolperte,
der etwas verfrüht aus der kalten Erde holperte.
------------------------------------------------------------
Thorsten dribbelte und fummelte,
während Alex sich per Foul den Ball erschummelte,
sie kickte den Ball zu Petra rüber -
leider zu hoch, er ging über die Bäume drüber,
der Ball landete irgendwo im Moor -
"Oh, nein!" riefen alle erschreckt im Chor.
Sie liefen hin und suchten das runde Leder,
er ist nicht mehr zu finden, dachte jeder,
doch in der Nähe des Schilfs lag er prall und rund,
"Oh yeah!" tönte es wie aus einem Mund.
Tim wollte den Ball grad aufheben,
doch der Versuch ging glatt daneben -
aus der Erde kam ne Krallenhand, die steif gen Himmel ragte,
so dass keiner den Ball aufzuheben wagte.
Thomas jammerte und drehte mal wieder ne Pirouette,
Steffi stopfte ihm das Maul mit Yogurette,
die Krallenhand gefiel ihr überhaupt nicht,
deshalb machte sie das betretene Gesicht.
-------------------------------------------------------
Aus der Erde stieg Nebel oder Rauch in die Au,
was es nun wirklich war, weiß keiner so genau,
eine Stimme aus der Erde krächzte und geiferte,
worüber Marina sich total ereiferte.
Tim reichte der Hand schließlich nen Schmacko
und murmelte dabei genervt: "Du Spacko!"
Renate ergänzte das Geschenk mit nem Abend-Kaugummi,
Thorsten jonglierte währenddessen fröhlich mit nem Flummi.
Die Krallenhand verschwand wieder in der Erde -
zum Glück, dachte sich die ganze Herde.
"Kick it!" rief die erleichterte Marina,
sie trat den Ball und traf Carina.
Carina war der weiße Schlossgeist,
der Männern gern in den Hintern beißt,
doch diesmal schüttelte sie nur den Kopf
und nannte Marina einen armen Tropf.
Carina ließ entnervt bis erbost die Ketten rasseln
und auf die Jungs und Mädels Eisregen niederprasseln,
dann geisterte sie in den Forst
und datete dort den verrückten Horst!
--------------------------------------------------------
Der Traum ist nun vorüber,
Alex dreht sich zum Fenster rüber,
sie schläft mit breitem Grinsen weiter
und schnarcht vergnügt ne ganze Tonleiter.
______________________________________________
(c) Alexandra Döll 2010

Donnerstag, 21. Januar 2010

Schlittschuh laufen in Borbeck

Da unsere Protagonisten ja Schlosspark- und Westerbergverbot haben, nutzen sie den neueren Teil des Schlossparks, der zwischen Schlossstraße, Fürstäbtissinstraße und Borbecker Straße in einer Mulde eingebettet ist. Dazu gehören auch die Notenkiste (Probe- und Veranstaltungsraum des Schönebecker Jugendblasorchesters) und die Dubois-Arena für Freiluftveranstaltungen. In diesem Fall sind die Damen und Herren aber eher an dem zugefrorenen Teich interessiert, der sich unweit der Arena befindet. Alex' Lieblingsstofftier Sammy ist auch mit von der Partie und schildert in ihrem Tagebuch, was ihre Mutti und deren Spießgesellen und -gesellinnen so alles treiben.

Liebes Tagebuch,

heute war ich mit Mutti, meinem Brüderchen Ecki und diversen Tanten und Onkels an dem Teich im neuen Teil des Schlossparks. Das war teilweise lustig, aber manche Leute sind ganz schön bekloppt, vor allem Onkel Thomas. Maaaaaaaaaaaaann!!! Aber der Reihe nach:

Um 11 Uhr sind wir im neuen Teil des Schlossparks angekommen und haben uns auf die Bänke am Steg gesetzt, um uns die Schlittschuhe anzuziehen. Meine Mutti ist total in Ordnung, denn sie hat Ecki und mir dabei geholfen. Toll! Tante Steffi und Tante Marina kriegten die Krise, weil Onkel Thomas mal wieder unentschlossen war, ob er jetzt zwei oder drei Paar Socken anziehen sollte. Tante Steffi war da ganz autoritär und hat Onkel Thomas befohlen, sich gefälligst drei Paar Socken anzuziehen, damit er genug Halt in den Schlittschuhen hat. Tante Marina hat sich gefragt, ob Onkel Thomas dusselig ist. Onkel Tim hat was von wegen "Spacko" gemurmelt. Recht hat er, hihi. Onkel Thorsten hat sich ein Bier genehmigt und Tante Renate hat ein Kaugummi gekaut. Tante Uli hat sich mit mir und Ecki ne Banane geteilt, hihi!

Auf dem kleinen Hügel am Teich unter der Trauerweide saßen zwei so Jugendliche mit gegelter Emo-Friese und hatten ihren Ghetto-Blaster laufen. Meine Mutti und Tante Steffi sind daraufhin hinaus auf den Teich geflitzt und haben zu der Musik getanzt, auch wenn Tante Steffi die Musik nicht immer gefiel. Sie mochte ja noch nicht mal "The Way I Are" von Timbaland. Maaaaaaaann!! Dennoch hat Tante Steffi munter getanzt mit meiner Mutti. Onkel Thomas wollte das wohl auch, hat dabei aber fast Tante Steffi und meine Mutti umgemäht. Tante Steffis Gesicht war diesmal nicht betreten, sondern verärgert. Onkel Tim hatte ne Lösung: Er hat Onkel Thomas eine Laufhilfe in Form eines Kunststoff-Pinguins zur Verfügung gestellt, an dem Onkel Thomas sich festhalten konnte. Das sah vielleicht scheiße aus...Maaaaaann!!

Tante Marina hielt sich immer am Rande des Teichs auf, wohl um nach Elfen und Elfensperma im Schilf Ausschau zu halten. Die Sau! Hihi!! Stattdessen ist sie wohl auf den Erpel Dieter getroffen, denn als sie das Schilf an einer Stelle auseinander bog, hab ich Rauchwölkchen gesehen und die brummigen Worte "Du bist bestusst!" vernommen. Da machte Tante Marina mal zur Abwechslung ein betretenes Gesicht, rutschte aber weiter zur nächsten Schilfansammlung. Ich bin ihr mal gefolgt - ich wollte doch auch mal Elfensperma sehen. Hihi!

Boah, diese blöden Typen mit ihrer Emo-Friese und dem Ghetto-Blaster...da haben die doch glattweg "Beatbox Rocker" von Westbam aufgelegt. Wo haben die den Scheiß denn ausgegraben?! Tante Marina hat mich gefragt, ob die dusselig sind. Das konnte ich nur bejahen.

Onkel Thomas hat sich auf den Arsch gesetzt, dabei ist wohl seine Hose gerissen. Er hat nach meiner Mutti gejammert, als er sich mühselig wieder aufgerappelt hatte. Tante Steffi machte das betretene Gesicht, als sie unfreiwillig einen Blick auf Onkel Thomas' blöden Schlüppi werfen musste. Tante Marina und auch Mutti haben ihm direkt gesagt, dass sie keine Sicherheitsnadel haben - sicher ist sicher! Onkel Thorsten hat sich daraufhin noch ein Bier genehmigt. Ihm gefiel Onkel Thomas' Schlüppi wohl auch nicht. Ecki hat das locker genommen und Pirouetten gedreht - das sah aber viel besser aus als bei Onkel Thomas. Auch Tante Steffi und Mutti haben weitergetanzt, Mutti hat sogar inne Hocke ne Mondkurve gedreht. Tante Uli hat sich zu ihnen gesellt. Tante Renate musste erst mal Onkel Thomas verarzten, denn sie hatte ne Sicherheitsnadel in der Tasche. Allerdings hat Tante Renate darauf bestanden, dass er sich die Nadel selbst anbringt. Verständlich! Passenderweise dröhnte aus dem Ghetto-Blaster "Du hast den schönsten Arsch der Welt". Maaaaaaaaaaaaaaaaann!!!

Bevor Tante Marina und ich weiter nach Elfensperma gesucht haben, haben wir uns nen Schluck Kaffee aus Muttis Thermoskanne gegönnt. In Muttis Tasse ist mir Edeltraud erschienen. Edeltraud ist meine Lieblingsschwester gewesen, wurde aber 1993 von nem psychopathischen Stofftiermörder erschossen. Die Sau sitzt heute noch! Edeltraud hat uns vor der Killerhand unter dem Eis gewarnt und dabei Metallicas Trapped under Ice gesungen. Tante Marina hat dreieckig geguckt, Tante Steffi hat wieder das betretene Gesicht gemacht, als plötzlich auf dem Eis in fluoreszierender Schrift erschien "Ich bin unterm Eis!" Onkel Thomas hat nach Mutti gejammert. Tante Marina und ich haben so ein Leck-mich-am-Arsch-Gefühl entwickelt und weiter nach Elfensperma im Schilf gesucht.

Plötzlich stand da total triumphierend der Zwerghamster des Todes am Ufer und hat maliziös gegrinst. Maaaaaaaann!!! Tante Marina hat das zum Glück nicht mitgekriegt, denn endlich hat sie pimpernde Elfen im Schilf entdeckt! Geil!!! Kurz danach glimmerte, glitzerte und funkelte alles - Elfensperma. Yipie!!! Oder wie Mutti sagen würde: Geile Scheiße...

Der Zwerghamster des Todes wollte wohl gerade zusammen mit der Killerhand in Aktion treten, doch er wurde mal wieder Kopf über in den Schnee getreten - Ente Marianne und ihre 13 Küken waren wohl mal wieder auf der Suche nach Erpel Dieter. Schwer war das ja nicht; immer den Rauchwölkchen nach. Hihi!

Onkel Thorsten ist zwar ehemaliger Kunstturner, aber wohl lebensmüde, denn er hat sogar Salti auf dem Teich geschlagen! Geil! Onkel Tim hat das sicherheitshalber nicht versucht, sondern stattdessen Onkel Thomas sozialpädagogisch betreut, der sich mit Sicherheitsnadel im Arsch und einer kindlichen Laufhilfe nicht sonderlich wohlgefühlt hat. Tante Steffi und Mutti twisteten wie verrückt. Tante Marina jubelte total begeistert wegen dem Elfensperma. Da hat Tante Steffi wieder das betretene Gesicht gemacht. Tante Uli und Tante Renate versuchten es mit einem etwas unbeholfenen Eiswalzer. Als Onkel Thomas unbeholfen und jammernd an Tante Steffi vorbei schlingerte, hat sie ihm heimlich einen Aufkleber verpasst: "Heul doch!" LaFee lässt grüßen, aber ich mag die Truse nicht.

Um 15 Uhr waren wir fertig mit Schlittschuh laufen und haben auch noch vom Ordnungsamt Essen Parkverbot gekriegt wegen groben Unfugs, Erregung öffentlichen Ärgernissses und weil der Teich gar nicht offiziell fürs Eislaufen freigegeben war. Tante Steffi hat sicherheitshalber Aufkleber mit Flüchen katalogisiert und so getan, als wenn sie das alles nix anginge. Wenn die vom Ordnungsamt sonst keine Probleme haben...!

Danach haben wir uns unsere normalen Schuhe angezogen und sind zum Rabenhorst nach Meffert gelaufen, um dort heißen Kakao oder Kaffee zu trinken. Onkel Thomas mochte anderen Leuten gar nicht mehr den Rücken zudrehen wegen seiner gerissenen Hose und der Sicherheitsnadel. Tante Marina war bester Laune, weil sie pimpernde Elfen und Elfensperma gesehen hat. Onkel Thorsten war so blau wie seine Augen wegen dem ganzen Bier. Mutti fand das witzig und hat sich daraufhin Wein bestellt, genau wie Tante Renate und Tante Uli. Als Mutti Wein getrunken hatte, hat sie gehickst und sowohl Onkel Tim als auch Onkel Thorsten ans Knie gegriffen. Die Sau! Beide fanden's aber voll gut. Sonst war Onkel Tim total genervt von Onkel Thomas und murmelte immer wieder "Spacko", während er auch ein Bier auf ex und hopp trank. Ecki und ich haben Kakao getrunken und alle angefreundelt!

So, liebes Tagebuch, ich gehe jetzt ins Bett und schließe alle in mein Abendgebet ein. Meine Mutti schläft schon mit breitem Grinsen - wer weiß, was sie wieder träumt. Ecki schläft auch und ich werde das auch tun. Naaaaaaacht!!!

Sammy

Dienstag, 1. Dezember 2009

Wilde Träume von Stadtparks

Es geht auf Vollmond zu und Alex hat auf ihrer Trauminsel ziemlich wilde Träume. Thomas ist doch etwas besorgt, wenn sie mit breitem Grinsen neben ihm liegt, im Schlaf murmelt oder ihre Patschhand unvermittelt auf seine Gewürzgurke legt. Diesmal hat sie von Düsseldorf geträumt - genauer gesagt von dem kleinen Park am Ständehaus K21.

Die Kollegen verticken lustige Artikel im Park, was jedoch den Verdacht der Polizei zu erregen scheint, denn plötzlich ist in der Friedrichstadt verstärkte Polizeipräsenz vor Ort, vor allem in unmittelbarer Umgebung des K21. Dabei machen die Kollegen doch gar nix! Steffi z. B. hat am Portal zum K21 einen Wickeltisch aufgebaut, auf dem sie warmen Kaffee oder heißen Kakao anbietet. Unter ihrer Jacke hat sie selbst gemachte Aufkleber. Sie spielt dann öfter Trench Open, wenn ein Kunde ein Heißgetränk erstehen möchte, und versucht nebenbei noch, ihre Aufkleber an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Marina steht unschuldig grinsend unter einer Kastanie und verkauft Mundwasser sowie Blendi-Kinderzahncreme - das Prinzip Trench Open ist auch für sie sehr hilfreich.

Auf einer Bank unweit der kleinen Wasserfläche haben Thomas und Alex im Kollektiv die Trench Open, bieten aber natürlich unterschiedliche Dinge zum Verkauf an. Alex selbst verkauft wahlweise Nippel up (c) gegen wunde Brustwarzen oder bunte Kondome, Thomas hingegen vertickt feinsäuberlich gefaltete Feinripp-Unterhemden.

Arno hat sich am Denkmal an dem kleinen, verschmutzten Teich postiert. Wenn er die Trench Open hat, können sich die Kunden über Pröbchen von Parfum oder After Shave freuen, aber obwohl er pro Pröbchen 4 € verlangt, hat er das ganze Zeug kostenlos in irgendwelchen Parfümerien in der Umgebung abgestaubt. Ansonsten ist er völligst sauer darüber, dass Steffi wieder so verboten gut aussieht und an ihrem Stand mit dem Wickeltisch von Frauen belagert wird. Am liebsten würde er ihr eine Abmahnung verpassen, aber die hätte ja keine rechtliche Grundlage. Auch die Wasserhühner gehen ihm auf den Keks - entweder rennen sie einfach über seine frisch geputzten Schuhe oder kötteln sogar mal darauf.

Zeno hat sein Plätzchen am Eingang des Parks eingenommen. Natürlich hat auch er die Trench Open - er verkauft Autogramme von berühmten Rock-Größen, unter anderem auch von sich selbst.

Da Arnos Verkauf nur mäßig läuft, quatscht er eines schönen Tages Thomas an, um von ihm zu erfahren, wie er es schafft, problemlos seine Ware an den Mann zu bringen. Thomas setzt zu einer Erklärung an. "Ja, hm...ich hab da halt so Kontakte - also Geschäftskontakte, meine ich...wenn man dann gut ist, kommen die Leute schon freiwillig zu einem!" Alex grinst breit über diese Erklärung, während Arno Thomas am liebsten stehenden Fußes erschießen würde. Arno geht frustriert zurück ans Denkmal und versucht es fortan mit Rabatten auf seine Pröbchen, manchmal bringt er auch "motivierende" Beispiele für die Vorteile, die es hat, wenn man bei ihm Parfum oder Rasierwasser kauft. "Wenn Sie diese zwei Duftwässerchen nehmen und mich direkt dazu, dann ist das genauso, als wenn sie mit zwei Männern gleichzeitig ins Bett springen!" Dieses Beispiel bringt er aber auch nur zweimal - nämlich das erste und das letzte Mal - denn nachdem er von einigen Weibern Prügel kassiert hat, überlegt er sich doch besser, was für einen Scheiß er da von sich gibt. Stattdessen rennen die Damen lieber zu unserem Frauenmagnet Steffi und finden sie verboten gut aussehend, vor allem, wenn sie wieder das betretene Gesicht macht...