Vorhin habe ich kurz nach Mittag den ZL an den Herzchenmaler aus meinem Clio entfernt, denn das Ding prunkte fast einen Monat in der hinteren Seitenscheibe und damit ist dem Ganzen wohl auch Genüge getan, da derjenige es immer noch nicht geschafft hat, sich mal zu outen...schwache Leistung bzw. wenig Rückgrat, wirklich.
ZL an Herzchenmaler - (c) Alexandra Döll, Essen
Zu fotografischen Zwecken habe ich den ZL noch mal kurz an meine Balkontür geklebt, um ihn fröhlich abzulichten.
Also, entweder handelt es sich bei dem Herzchenmaler und dem Fahrer des Opel Meriva, der bereits häufiger in meiner Straße gesichtet wurde, um zwei verschiedene Personen oder es ist ein und dieselbe Person, die mich aber lieber aus der Ferne anhimmelt anstatt mal aktiv zu werden - hm, das gehört zwar eher in die Kategorie Pubertät bzw. Verhaltensstörung, aber egal. Von anonymem Anhimmeln aus der Ferne habe ich nix und derjenige auch nicht.
Es gibt zig Möglichkeiten, Kontakt zu mir aufzunehmen, zumal derjenige ja offenbar weiß, wo ich wohne und welches Auto ich fahre - Brief, Telefon, E-Mail über das Kontaktformular meiner Homepage, persönliches Vorbeischauen - aber wenn man(n) dazu nicht in der Lage ist und nur so anonym vor sich hinschmachtet, ist das weder zielführend noch normal. Ich find zwar das andere schwanzgesteuerte Extrem mit den Billig-Anmachen im nicht vorhandenen Stil von "Willst du mich f*****?" noch bescheuerter, aber das Extrem "Verklemmtes Anhimmeln aus der Anonymität" ist auch nicht viel besser, lediglich etwas niveauvoller.
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Sonntag, 4. März 2012
Dienstag, 28. Februar 2012
Clio und die Zwerge
Als ich heute Morgen mit Clio auf der Kaiserswerther Straße in Düsseldorf einparkte, hatte er ein überraschendes, inoffizielles Empfangskomittée, bestehend aus drei Zwergen mit roter Zipfelmütze. Sie sprachen mein Auto mit atemloser Begeisterung an: "Wer bist denn du?"
Clio lächelte geschmeichelt und stellte sich bei den Zwergen freundlich vor mit den Worten: "Ich heiße Clio und fahre flott!"
Die Zwerge schrien überwältigt: "Hallo, Clio!"
Clio grinste und antwortete: "Hallo, Zwerge!"
Während meiner Abwesenheit zum Vorstellungsgespräch haben die Zwerge ihn wohl noch weitere zehn Minuten lang gebührend bewundert und sich an dem ZL an den Herzchenmaler in der hinteren Seitenscheibe erfreut. Nachdem Clio auch Autogrammwünsche erfüllt hatte, zogen die Zwerge wieder zufrieden von dannen :o).
Der kultigste, zwergenfreundlichste Clio der Welt - (c) Alexandra Döll, Essen
Clio lächelte geschmeichelt und stellte sich bei den Zwergen freundlich vor mit den Worten: "Ich heiße Clio und fahre flott!"
Die Zwerge schrien überwältigt: "Hallo, Clio!"
Clio grinste und antwortete: "Hallo, Zwerge!"
Während meiner Abwesenheit zum Vorstellungsgespräch haben die Zwerge ihn wohl noch weitere zehn Minuten lang gebührend bewundert und sich an dem ZL an den Herzchenmaler in der hinteren Seitenscheibe erfreut. Nachdem Clio auch Autogrammwünsche erfüllt hatte, zogen die Zwerge wieder zufrieden von dannen :o).
Der kultigste, zwergenfreundlichste Clio der Welt - (c) Alexandra Döll, Essen
Sonntag, 26. Februar 2012
Skurriles aus Essen-Gerschede
Gestern Vormittag flanierte ich zur Post an der Donnerstraße/Ecke Reuenberg, um einen Brief zu frankieren und auch direkt abzuschicken. Meine Stofftiere latschten mir natürlich hinterher, bejubelten 3er BMW, die den Reuenberg entlang fuhren, erfreuten sich an der Reuenbergschule, die schon meine Mutter als Kind besucht hat und turnten auf dem Bahndamm rum - zum Glück nicht auf den Gleisen, sodass eine möglicherweise tödliche Kollision mit der S9 vermieden wurde :o).
Sammy und ihr Sohn Rudolf-Dieter - (c) Alexandra Döll, Essen
Meine Stofftiere, insbesondere Sammy und Ecki, haben ja ohnehin sehr viele Fans, u. a. auch die sechsjährige Tochter einer Managerin, für die ich früher mal gearbeitet habe und für die Renate sowie ihre Zimmerpflanze Sigrid heute noch tätig sind. Immer, wenn Helens Mama noch zu tun hat, holen Renate oder Sigrid die Kurze aus dem in der Nähe gelegenen Kindergarten ab und Renate erzählt ihr immer die neuesten Geschichten von meinen Stofftieren, sodass Helen natürlich öfter mal interessiert nachfragt, was denn meine Stofftiere machen, hihi.
Offenbar kommen Sammy & Co. aber nicht nur bei kleinen Kindern gut an, sondern auch bei jüngeren Teenies, wie ich gestern amüsant auf dem Rückweg feststellte. Ein junges Mädchen (etwa zwölf oder 13 Jahre alt) telefonierte offenbar mit einer Freundin, wobei der Treffpunkt wohl noch nicht klar war. Offenbar hatte die Freundin den Regenweg als Treffpunkt vorgeschlagen, denn die Gesichtszüge des jungen Mädchens entgleisten, als sie sagte: "Im Regenweg?!?! Nee, lass mal, da sind immer so verrückte Stofftiere unterwegs und mischen da alles auf!" :o)) Offensichtlich hatte die junge Dame mal meine Blog-Einträge zum Regenweg(-Verbot) gelesen, haha!! Ich denke, sie wird sich dann woanders mit ihrer Freundin getroffen haben - auch wenn meine Stofftiere sich in dem Moment nicht im Regenweg befanden, sondern hinter mir den Berg rauf schnauften, insbesondere Sammy.
Gestern Abend, als es schon leicht dämmerte, brachte ich meinen Müll raus - normalerweise werden die grauen Tonnen bei uns in der Straße immer am Haitag geleert, aber in dieser Woche hatte sich die Leerung aufgrund des Rosenmontags um einen Tag nach hinten verschoben, sodass die Tonnen bis Samstagmittag schon vor Überfüllung überquollen. Gestern Abend waren sie natürlich leer und ich entsorgte meinen Müll. Auf dem Weg zu den Aschentonnen, die seitlich neben unserem Haus an der Hofeinfahrt stehen, habe ich Clio freundlich zugewunken, der ein Haus weiter oben friedlich am Fahrbahnrand steht, immer noch mit dem ZL an den Herzchenmaler in der Seitenscheibe. Clio zwinkerte mir freundlich zu.
ZL an Herzchenmaler - (c) Alexandra Döll, Essen
Ich drehte mich rum, weil ein Paar Scheinwerfer den Berg hinauf kamen. Oops, das war wohl der Herzchenmaler, der sich so freudig über meine unerwartete Anwesenheit auf der Straße erschrocken hat, dass er fast vor freudiger Erregung Clios Kumpel, dem schwarzen 3er, die Fahrerseite ramponiert hätte. Der BMW hupte wütend und scheuchte schließlich den dunklen Opel Meriva vor sich her. Ich winkte dem Fahrer des Opel freundlich zu, was fast wieder für ein Schlingern auf trockener Fahrbahn gesorgt hätte, und deutete freundlich auf meinen in der Nähe stehenden Clio, der gerade seinen Heiligenschein polierte. Der BMW hingegen machte sich nen Spaß daraus, den Meriva vor sich her den Berg rauf zu scheuchen, hähä. Clio zwinkerte dem Opel und seinem Kumpel freundlich zu. Ich dachte bis dato eigentlich immer, der Herzchenmaler fährt nen 5er BMW älterer Bauart, aber man(n) kann sich ja auch mal ein neueres, sicherlich auch kostengünstigeres Fahrzeug zulegen, hihi. Die Rüstige lachte jedenfalls Tränen, als ich ihr die Story - und andere Merkwürdigkeiten aus meinem Leben - wenig später am Telefon erzählte. Hm, stehen bleiben wäre jetzt auch nicht schlecht gewesen von dem Fahrer, aber der freundliche BMW, der gerade aus der Parklücke gezogen war, drängelte ja schon grinsend von hinten und ich denke, mein unverhoffter Anblick hat meinen heimlichen Verehrer so freudig erschrocken, sodass er erst mal flüchten musste. Vielleicht traut er sich ja jetzt mal endlich, denn lange wird der ZL nicht mehr im Clio sein - drei Wochen müssen reichen, um ihn zu lesen und mal aktiv zu werden.
Frisch gewaschener Clio im März 2010 in E-Bedingrade - (c) Alexandra Döll, Essen
Sammy und ihr Sohn Rudolf-Dieter - (c) Alexandra Döll, Essen
Meine Stofftiere, insbesondere Sammy und Ecki, haben ja ohnehin sehr viele Fans, u. a. auch die sechsjährige Tochter einer Managerin, für die ich früher mal gearbeitet habe und für die Renate sowie ihre Zimmerpflanze Sigrid heute noch tätig sind. Immer, wenn Helens Mama noch zu tun hat, holen Renate oder Sigrid die Kurze aus dem in der Nähe gelegenen Kindergarten ab und Renate erzählt ihr immer die neuesten Geschichten von meinen Stofftieren, sodass Helen natürlich öfter mal interessiert nachfragt, was denn meine Stofftiere machen, hihi.
Offenbar kommen Sammy & Co. aber nicht nur bei kleinen Kindern gut an, sondern auch bei jüngeren Teenies, wie ich gestern amüsant auf dem Rückweg feststellte. Ein junges Mädchen (etwa zwölf oder 13 Jahre alt) telefonierte offenbar mit einer Freundin, wobei der Treffpunkt wohl noch nicht klar war. Offenbar hatte die Freundin den Regenweg als Treffpunkt vorgeschlagen, denn die Gesichtszüge des jungen Mädchens entgleisten, als sie sagte: "Im Regenweg?!?! Nee, lass mal, da sind immer so verrückte Stofftiere unterwegs und mischen da alles auf!" :o)) Offensichtlich hatte die junge Dame mal meine Blog-Einträge zum Regenweg(-Verbot) gelesen, haha!! Ich denke, sie wird sich dann woanders mit ihrer Freundin getroffen haben - auch wenn meine Stofftiere sich in dem Moment nicht im Regenweg befanden, sondern hinter mir den Berg rauf schnauften, insbesondere Sammy.
Gestern Abend, als es schon leicht dämmerte, brachte ich meinen Müll raus - normalerweise werden die grauen Tonnen bei uns in der Straße immer am Haitag geleert, aber in dieser Woche hatte sich die Leerung aufgrund des Rosenmontags um einen Tag nach hinten verschoben, sodass die Tonnen bis Samstagmittag schon vor Überfüllung überquollen. Gestern Abend waren sie natürlich leer und ich entsorgte meinen Müll. Auf dem Weg zu den Aschentonnen, die seitlich neben unserem Haus an der Hofeinfahrt stehen, habe ich Clio freundlich zugewunken, der ein Haus weiter oben friedlich am Fahrbahnrand steht, immer noch mit dem ZL an den Herzchenmaler in der Seitenscheibe. Clio zwinkerte mir freundlich zu.
ZL an Herzchenmaler - (c) Alexandra Döll, Essen
Ich drehte mich rum, weil ein Paar Scheinwerfer den Berg hinauf kamen. Oops, das war wohl der Herzchenmaler, der sich so freudig über meine unerwartete Anwesenheit auf der Straße erschrocken hat, dass er fast vor freudiger Erregung Clios Kumpel, dem schwarzen 3er, die Fahrerseite ramponiert hätte. Der BMW hupte wütend und scheuchte schließlich den dunklen Opel Meriva vor sich her. Ich winkte dem Fahrer des Opel freundlich zu, was fast wieder für ein Schlingern auf trockener Fahrbahn gesorgt hätte, und deutete freundlich auf meinen in der Nähe stehenden Clio, der gerade seinen Heiligenschein polierte. Der BMW hingegen machte sich nen Spaß daraus, den Meriva vor sich her den Berg rauf zu scheuchen, hähä. Clio zwinkerte dem Opel und seinem Kumpel freundlich zu. Ich dachte bis dato eigentlich immer, der Herzchenmaler fährt nen 5er BMW älterer Bauart, aber man(n) kann sich ja auch mal ein neueres, sicherlich auch kostengünstigeres Fahrzeug zulegen, hihi. Die Rüstige lachte jedenfalls Tränen, als ich ihr die Story - und andere Merkwürdigkeiten aus meinem Leben - wenig später am Telefon erzählte. Hm, stehen bleiben wäre jetzt auch nicht schlecht gewesen von dem Fahrer, aber der freundliche BMW, der gerade aus der Parklücke gezogen war, drängelte ja schon grinsend von hinten und ich denke, mein unverhoffter Anblick hat meinen heimlichen Verehrer so freudig erschrocken, sodass er erst mal flüchten musste. Vielleicht traut er sich ja jetzt mal endlich, denn lange wird der ZL nicht mehr im Clio sein - drei Wochen müssen reichen, um ihn zu lesen und mal aktiv zu werden.
Frisch gewaschener Clio im März 2010 in E-Bedingrade - (c) Alexandra Döll, Essen
Sonntag, 19. Februar 2012
Der ZL an den Herzchenmaler und ein 55. Geburtstag
Soeben habe ich meinen aktuellen Beitrag unter goodnewstoday.de um ein Foto von dem ZL an den Herzchenmaler, der in der hinteren Seitenscheibe meines Clios prangt, ergänzt - auch hier folgt das entsprechende Foto :o).
ZL in meinem Clio - (c) Alexandra Döll, Essen, Februar 2012
Das Foto habe ich heute Vormittag geschossen, weil der Wunsch geäußert wurde, den beschriebenen ZL auch als Foto zusätzlich zu meinem Beitrag zu veröffentlichen :o). Es sind zwar einige Spiegelungen von der gegenüberliegenden Straßenseite und vom Himmel zu erkennen, aber der ZL ist ja auch deutlich zu sehen :o). Heute Vormittag war das Wetter eigentlich ganz hübsch bis auf ein paar harmlose Wolkenfelder, die den Sonnenschein nur minimal getrübt haben - derzeit ziehen aber wieder dichtere Wolken auf. Ich habe die Fotosession für einen kleinen Spaziergang genutzt, denn da mein INR immer noch knapp unterhalb des therapeutischen Bereichs liegt, ist Bewegung u. a. auch die beste Thromboseprophylaxe, zusätzlich zu Marcumar und ASS.
Mein Schnupfen wird langsam wieder besser, sodass zu hoffen bleibt, dass das positive Auswirkungen auf meinen INR hat, der im Vergleich zu Freitag und trotz Dosiskorrektur leider immer noch bei 2,4 stagniert. Wenn ich am Dienstag erneut kontrolliere und der INR liegt immer noch trotz Dosisanpassung bei 2,4, suche ich doch mal sicherheitshalber meinen Hausarzt auf, der mir das auch schon während unseres Erstgesprächs angeboten hatte, falls mal Schwankungen nach oben oder unten auftreten. Das ist einer der vielen Vorteile des Gerinnungsselbstmanagements, wenn man auf Abweichungen selbst reagieren kann und nur quartalsmäßig bzw. bei Besonderheiten auf die Kontrolle durch einen Arzt angewiesen ist.
Wie auch einer meiner Leser unter goodnewstoday.de schrieb, der meinen vorletzten Beitrag "Ein Abend mit meinem Jugenschwarm Falco" gelesen und kommentiert hatte, wäre Falco heute 55 Jahre alt geworden. Schade, die Besten wie er, Gary Moore und Whitney Houston treten leider immer viel zu früh ab, denn an deren Individualität reicht heute keiner mehr von diesen mainstreamtauglichen Trällerelsen, die einem auch noch als Kult verkauft werden sollen, ran. Wie mein Leser so schön schrieb angesichts meines Blog-Eintrags und dem heutigen Geburtstag von Falco: Rock on, Hans!
ZL in meinem Clio - (c) Alexandra Döll, Essen, Februar 2012
Das Foto habe ich heute Vormittag geschossen, weil der Wunsch geäußert wurde, den beschriebenen ZL auch als Foto zusätzlich zu meinem Beitrag zu veröffentlichen :o). Es sind zwar einige Spiegelungen von der gegenüberliegenden Straßenseite und vom Himmel zu erkennen, aber der ZL ist ja auch deutlich zu sehen :o). Heute Vormittag war das Wetter eigentlich ganz hübsch bis auf ein paar harmlose Wolkenfelder, die den Sonnenschein nur minimal getrübt haben - derzeit ziehen aber wieder dichtere Wolken auf. Ich habe die Fotosession für einen kleinen Spaziergang genutzt, denn da mein INR immer noch knapp unterhalb des therapeutischen Bereichs liegt, ist Bewegung u. a. auch die beste Thromboseprophylaxe, zusätzlich zu Marcumar und ASS.
Mein Schnupfen wird langsam wieder besser, sodass zu hoffen bleibt, dass das positive Auswirkungen auf meinen INR hat, der im Vergleich zu Freitag und trotz Dosiskorrektur leider immer noch bei 2,4 stagniert. Wenn ich am Dienstag erneut kontrolliere und der INR liegt immer noch trotz Dosisanpassung bei 2,4, suche ich doch mal sicherheitshalber meinen Hausarzt auf, der mir das auch schon während unseres Erstgesprächs angeboten hatte, falls mal Schwankungen nach oben oder unten auftreten. Das ist einer der vielen Vorteile des Gerinnungsselbstmanagements, wenn man auf Abweichungen selbst reagieren kann und nur quartalsmäßig bzw. bei Besonderheiten auf die Kontrolle durch einen Arzt angewiesen ist.
Wie auch einer meiner Leser unter goodnewstoday.de schrieb, der meinen vorletzten Beitrag "Ein Abend mit meinem Jugenschwarm Falco" gelesen und kommentiert hatte, wäre Falco heute 55 Jahre alt geworden. Schade, die Besten wie er, Gary Moore und Whitney Houston treten leider immer viel zu früh ab, denn an deren Individualität reicht heute keiner mehr von diesen mainstreamtauglichen Trällerelsen, die einem auch noch als Kult verkauft werden sollen, ran. Wie mein Leser so schön schrieb angesichts meines Blog-Eintrags und dem heutigen Geburtstag von Falco: Rock on, Hans!
Samstag, 18. Februar 2012
Autos mit Seele
Wie ich ja auch anhand meines Beitrags "Mein Auto als Botschaftenträger" unter goodnewstoday.de sehen konnte, bin ich offenbar nicht die Einzige, deren Auto eine Seele bzw. ein Eigenleben hat. Einige meiner Mitstreiter/innen haben mir auch von Autos berichtet, zu denen sie eine besondere Beziehung aufgebaut haben, teilweise sogar durch individuelle Namensgebung. Hug, Gernot, Menno, Dieter, Fiete usw. sind nur einige Beispiele dafür - okay, mein Clio heißt einfach nur Clio, aber dennoch ist er ein besonderes Auto, zumindest für mich. Vor dem Hintergrund kann ich auch gut verstehen, wenn jemand heult, weil er sein Auto abgeben muss - nicht um des Statussymbols wegen, sondern weil sich ein fahrbarer Freund aus etwaigen Gründen verabschiedet (kommt nicht mehr über den TÜV, Unfall mit Totalschaden u. ä.). Eine meiner Mitautorinnen schrieb, dass sie auch immer jemand ist, der Autos mit Seele findet - manchmal hat sie das Gefühl, ihre Autos suchen sie aus und nicht umgekehrt.
Vor dem Hintergrund musste ich neulich ziemlich über einen Beitrag bei "Hallo Deutschland" schmunzeln. Eigentlich ging es darum, dass der ADAC angesichts des teilweise sehr kalten Winterwetters dauernd ausrücken muss, weil etliche Autobatterien ihren Geist aufgegeben haben oder ein anderes technisches Problem vorliegt, das auf das Wetter zurückzuführen ist. Im Zuge dieses Beitrags wurde auch von einem kleinen Toyota Yaris und seiner Besitzerin berichtet, deren fahrbarer Untersatz plötzlich auch nicht mehr anspringen wollte, obwohl er das in den Tagen zuvor wohl noch getan hatte. Da sie sich zusammen mit ihrem Freund ein größeres Auto als Familienkutsche gekauft hatte und der Yaris seitdem sozusagen nur noch als Zweitwagen fungiert, vermutet sie, dass ihr Auto eifersüchtig ist auf die neue Familienkutsche, hihi. Das war einer der wenigen humorbegabten Beiträge, die unter "Hallo Deutschland" zu sehen gewesen sind. So jung war die Besitzerin des eifersüchtigen Yaris nicht mehr, also ist der gute Draht zum eigenen Auto offenbar keine Frage des Alters, aber wohl eher eine Frauensache :o). Manche Männer heulen nicht um ihr Auto als solches, wenn selbiges kaputt geht, sondern weil sie manchmal wohl das Gefühl haben, jetzt ohne Statussymbol da zu stehen bzw. dass einer der wenigen Faktoren, über die sie sich definieren konnten, jetzt auch noch weggefallen ist. Natürlich gibt es auch eine Reihe von Männern, die ihr Auto wirklich als normales Transportmittel sehen, aber es gibt leider auch eine Reihe von Herren, die sich nur über ihren Schlitten (und bestenfalls noch über ihr Hirn in der Hose) definieren können.
Clio steht derzeit friedlich auf einem Parkstreifen, morst sich mit seinem Kumpel, dem schwarzen 3er, der ein Stückchen tiefer parkt, fröhliche Botschaften hin und her und kräuselt den Kühlergrill angesichts des Umzugs-Lkws schräg gegenüber, hihi. Während er den Auszug aus einem der Nachbarhäuser schräg gegenüber beobachtet hat, hat er dem 3er mehrfach SOS gemorst, sodass der 3er "Hihihi" oder "Recht hast du" zurück morste.
Renate meinte schon, dass ich Clio für den Fall, dass sich der Herzchenmaler nicht outet und nur weiterhin stumm und anonym Herzchen auf seiner Karosserie hinterlässt, beibringen sollte, Benzin zu spucken. Hm, wäre eine Möglichkeit, wobei der Sprit ja derzeit sehr teuer ist, aber ich kann Clio alternativ auch beibringen, dass er, sobald der Herzchenmaler neben ihm steht, um ihn mit einem Symbol stummer Anbetung zu dekorieren, ein Stückchen nach vorne rollt und ihn so mit einem seiner Reifen bis zu meinem Eintreffen festhält, wenn er auf dessen Fuß steht - natürlich, ohne den Herzchenmaler mit seinem Gewicht von etwas mehr als 1,25 Tonnen zu verletzen. Oder Clio haut ihn weiterhin auf ne Visitenkarte an bzw. weist denjenigen darauf hin, dass er seine Visitenkarte bitte in meinem Briefkasten hinterlassen soll. Wir dürfen gespannt sein. Und sollte derjenige sich gar nicht outen bzw. Clio weiterhin lediglich als Plattform für anonyme Nettigkeiten nutzen, kriegt derjenige Essen-Gerschede-Verbot, ganz einfach. Wenn derjenige es schon schafft, an mein Auto ranzutreten und es mit Herzchen zu dekorieren, kann es ja auch nicht so schwer sein, mir bei Nacht und Nebel eine Nachricht mit Kontaktdaten im Briefkasten zu hinterlassen. Der ZL mit der Botschaft an ihn bleibt jetzt noch ein paar Tage in der Seitenscheibe - dann ist Schicht im Schacht und der Herzchenmaler für mich erledigt. Von anonymem Anhimmeln und verklemmtem Getue hat keiner was - und wenn jemand noch nicht mal offen mit Namen zu seinen Gefühlen stehen kann, ist das verdammt schwach.
Vor dem Hintergrund musste ich neulich ziemlich über einen Beitrag bei "Hallo Deutschland" schmunzeln. Eigentlich ging es darum, dass der ADAC angesichts des teilweise sehr kalten Winterwetters dauernd ausrücken muss, weil etliche Autobatterien ihren Geist aufgegeben haben oder ein anderes technisches Problem vorliegt, das auf das Wetter zurückzuführen ist. Im Zuge dieses Beitrags wurde auch von einem kleinen Toyota Yaris und seiner Besitzerin berichtet, deren fahrbarer Untersatz plötzlich auch nicht mehr anspringen wollte, obwohl er das in den Tagen zuvor wohl noch getan hatte. Da sie sich zusammen mit ihrem Freund ein größeres Auto als Familienkutsche gekauft hatte und der Yaris seitdem sozusagen nur noch als Zweitwagen fungiert, vermutet sie, dass ihr Auto eifersüchtig ist auf die neue Familienkutsche, hihi. Das war einer der wenigen humorbegabten Beiträge, die unter "Hallo Deutschland" zu sehen gewesen sind. So jung war die Besitzerin des eifersüchtigen Yaris nicht mehr, also ist der gute Draht zum eigenen Auto offenbar keine Frage des Alters, aber wohl eher eine Frauensache :o). Manche Männer heulen nicht um ihr Auto als solches, wenn selbiges kaputt geht, sondern weil sie manchmal wohl das Gefühl haben, jetzt ohne Statussymbol da zu stehen bzw. dass einer der wenigen Faktoren, über die sie sich definieren konnten, jetzt auch noch weggefallen ist. Natürlich gibt es auch eine Reihe von Männern, die ihr Auto wirklich als normales Transportmittel sehen, aber es gibt leider auch eine Reihe von Herren, die sich nur über ihren Schlitten (und bestenfalls noch über ihr Hirn in der Hose) definieren können.
Clio steht derzeit friedlich auf einem Parkstreifen, morst sich mit seinem Kumpel, dem schwarzen 3er, der ein Stückchen tiefer parkt, fröhliche Botschaften hin und her und kräuselt den Kühlergrill angesichts des Umzugs-Lkws schräg gegenüber, hihi. Während er den Auszug aus einem der Nachbarhäuser schräg gegenüber beobachtet hat, hat er dem 3er mehrfach SOS gemorst, sodass der 3er "Hihihi" oder "Recht hast du" zurück morste.
Renate meinte schon, dass ich Clio für den Fall, dass sich der Herzchenmaler nicht outet und nur weiterhin stumm und anonym Herzchen auf seiner Karosserie hinterlässt, beibringen sollte, Benzin zu spucken. Hm, wäre eine Möglichkeit, wobei der Sprit ja derzeit sehr teuer ist, aber ich kann Clio alternativ auch beibringen, dass er, sobald der Herzchenmaler neben ihm steht, um ihn mit einem Symbol stummer Anbetung zu dekorieren, ein Stückchen nach vorne rollt und ihn so mit einem seiner Reifen bis zu meinem Eintreffen festhält, wenn er auf dessen Fuß steht - natürlich, ohne den Herzchenmaler mit seinem Gewicht von etwas mehr als 1,25 Tonnen zu verletzen. Oder Clio haut ihn weiterhin auf ne Visitenkarte an bzw. weist denjenigen darauf hin, dass er seine Visitenkarte bitte in meinem Briefkasten hinterlassen soll. Wir dürfen gespannt sein. Und sollte derjenige sich gar nicht outen bzw. Clio weiterhin lediglich als Plattform für anonyme Nettigkeiten nutzen, kriegt derjenige Essen-Gerschede-Verbot, ganz einfach. Wenn derjenige es schon schafft, an mein Auto ranzutreten und es mit Herzchen zu dekorieren, kann es ja auch nicht so schwer sein, mir bei Nacht und Nebel eine Nachricht mit Kontaktdaten im Briefkasten zu hinterlassen. Der ZL mit der Botschaft an ihn bleibt jetzt noch ein paar Tage in der Seitenscheibe - dann ist Schicht im Schacht und der Herzchenmaler für mich erledigt. Von anonymem Anhimmeln und verklemmtem Getue hat keiner was - und wenn jemand noch nicht mal offen mit Namen zu seinen Gefühlen stehen kann, ist das verdammt schwach.
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Freitag, 17. Februar 2012
Clio auf der A42 und im Großraum Borbeck
Mein fahrbarer Untersatz, der schwarze Clio Baujahr 2007, hat mich heute natürlich treu und brav nach Herne gebracht und auch wieder zurück, wobei er einigen Audis, Corsas und BMW das Fürchten lehrte, hehe. Die Autos wussten wohl schon, warum sie angesichts meiner Kult-Karre rechts rüber gegangen sind, hihi.
Die BMW kochten heute ohnehin wieder auf Sparflamme, obwohl gerade die Modelle M3 und 3er ja Clios Brüder im Geiste sind *kicher* - ein 7er machte Clio total verschreckt auf der A42 Platz, obwohl ich ihn gar nicht bedrängt hatte, und das, obwohl mein Clio mit der Identitätsstörung dagegen gar keine Chance hätte, ein 3er am Reuenberg verfügte wohl über die Sparausstattung ohne Blinker und ein X3 wollte uns in Bedingrade wegrammen, da X3 mit schlecht gelaunten Frauen hinterm Steuer offenbar eingebaute Vorfahrt haben - ich dachte eigentlich, das Privileg hätten nur Mercedes-Fahrer :o). Ich sag doch: BMW selbst sind coole Autos - die Leute hinterm Steuer jedoch nicht immer so cool. Ausnahmen wie Thorsten, Hanu, Ex-Chef und -Chefin usw. bestätigen die Regel.
Eine Reaktion auf den ZL in der hinteren Seitenscheibe meines Clio, auf dem ich den Herzchenmaler freundlich auffordere, sich mal zu outen, habe ich bis dato leider noch nicht, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Dafür erfreuen sich andere Menschen an dem ZL nebst Inhalt, hihi. Allerdings habe ich an der Tür, in dessen Scheibe der ZL für den Herzchenmaler prangt, Fingerabdrücke gefunden, so als wenn sich da jemand hingehockt und an der Tür abgestützt hätte, um den ZL besser lesen zu können. Einen bewusstlosen Herzchenmaler habe ich neben meinem Auto allerdings noch nicht gefunden :o)).
Hoffentlich tritt nicht das ein, was Marina neulich mal am Telefon unkte. Sollte der Herzchenmaler womöglich jemand sein, der mich nur aus der Ferne anhimmeln kann? Bitte nicht - so ein verklemmtes Getue hatte ich schon mal vor Jahren und ein weiteres Mal brauche ich das nun wirklich nicht. Dann soll derjenige aber auch mit seiner Herzchenmalerei aufhören, denn anonymes Anhimmeln ohne weitere Aktionen und gemeinsame Unternehmungen, um sich besser kennenzulernen, ist auf die Dauer wirklich nicht zielführend, wie ja auch auf dem ZL geschrieben steht. Bitte mal Butter bei die Fische, junger Mann!
Die BMW kochten heute ohnehin wieder auf Sparflamme, obwohl gerade die Modelle M3 und 3er ja Clios Brüder im Geiste sind *kicher* - ein 7er machte Clio total verschreckt auf der A42 Platz, obwohl ich ihn gar nicht bedrängt hatte, und das, obwohl mein Clio mit der Identitätsstörung dagegen gar keine Chance hätte, ein 3er am Reuenberg verfügte wohl über die Sparausstattung ohne Blinker und ein X3 wollte uns in Bedingrade wegrammen, da X3 mit schlecht gelaunten Frauen hinterm Steuer offenbar eingebaute Vorfahrt haben - ich dachte eigentlich, das Privileg hätten nur Mercedes-Fahrer :o). Ich sag doch: BMW selbst sind coole Autos - die Leute hinterm Steuer jedoch nicht immer so cool. Ausnahmen wie Thorsten, Hanu, Ex-Chef und -Chefin usw. bestätigen die Regel.
Eine Reaktion auf den ZL in der hinteren Seitenscheibe meines Clio, auf dem ich den Herzchenmaler freundlich auffordere, sich mal zu outen, habe ich bis dato leider noch nicht, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Dafür erfreuen sich andere Menschen an dem ZL nebst Inhalt, hihi. Allerdings habe ich an der Tür, in dessen Scheibe der ZL für den Herzchenmaler prangt, Fingerabdrücke gefunden, so als wenn sich da jemand hingehockt und an der Tür abgestützt hätte, um den ZL besser lesen zu können. Einen bewusstlosen Herzchenmaler habe ich neben meinem Auto allerdings noch nicht gefunden :o)).
Hoffentlich tritt nicht das ein, was Marina neulich mal am Telefon unkte. Sollte der Herzchenmaler womöglich jemand sein, der mich nur aus der Ferne anhimmeln kann? Bitte nicht - so ein verklemmtes Getue hatte ich schon mal vor Jahren und ein weiteres Mal brauche ich das nun wirklich nicht. Dann soll derjenige aber auch mit seiner Herzchenmalerei aufhören, denn anonymes Anhimmeln ohne weitere Aktionen und gemeinsame Unternehmungen, um sich besser kennenzulernen, ist auf die Dauer wirklich nicht zielführend, wie ja auch auf dem ZL geschrieben steht. Bitte mal Butter bei die Fische, junger Mann!
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